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Landtagswahl Sachsen-Anhalt 2026

Voreingetragen: das amtliche Ergebnis der Wahl vom 06.09.2026 — Landeswahlleiterin, Stand 08.09.2026 (Ergebnis auf Landesebene).

Bedienung, Datenstand, Rechenweg und Grenzen

Tragen Sie die Prozentwerte ein — die resultierende Sitzverteilung wird sofort angezeigt. Die Zeile „Sonstige“ wird automatisch befüllt, um stets auf die 100 Prozent zu kommen.

Voreingetragen ist das amtliche Ergebnis der Wahl vom 6. September 2026: Zweitstimmen nach dem vorläufigen amtlichen Ergebnis der Landeswahlleiterin, Stand 8. September 2026, alle 2.661 Wahlbezirke ausgezählt (Ergebnis auf Landesebene), dazu die 41 Wahlkreise — 38 gewann die AfD, 3 Die Linke. So eingestellt zeigt der Rechner den Landtag, wie er tatsächlich zustande kam: 83 Sitze, AfD 39, CDU 15, SPD 8, Grüne 8, Die Linke 8, BSW 5. Ändern Sie die Werte, um durchzuspielen, was bei anderen Verhältnissen herausgekommen wäre.

Gerechnet wird nach dem Verfahren des Landeswahlgesetzes Sachsen-Anhalt: Fünf-Prozent-Hürde, Sitzverteilung nach Hare/Niemeyer, Ausgleich über Mehrsitze — nachzulesen in § 35 Wahlgesetz Sachsen-Anhalt.

Es handelt sich um ein Analysemodell, nicht um eine amtliche Sitzberechnung und nicht um eine Prognose. Maßgeblich ist allein der Landeswahlausschuss nach § 35 Abs. 1 LWG. Die Wahlkreis-Vorgabe ist eine Annahme — ändern Sie sie ruhig. Bei exakt gleichen Nachkommastellen entscheidet nach § 35 Abs. 5 Satz 2 das Los; dieser Rechner nimmt dann die obere Zeile der Tabelle.

Die farbigen Punkte vor den Parteinamen sind Erkennungsfarben in Anlehnung an die üblichen Wahlgrafiken, keine Parteilogos.

ParteiErgebnis in %gewonnene Wahlkreiseüber 5 %?Sitze
Summe – – Zum Ergebnis ↓ –

Das Wahlergebnis

Was zeigt diese Grafik?

Alle Parteien, so wie Sie sie eingetragen haben. Blass dargestellt ist, wer an der Fünf-Prozent-Hürde scheitert.

Das Ergebnis

Stimmen, die nicht gezählt werden
–
Parteien, die rausfallen
–
Größe des Landtags
–
Zusätzliche Mandate (Überhang und Ausgleich)
–
Absolute Mehrheit ab
–
Absolute Mehrheit erreicht?
–

Der Landtag

Was zeigt diese Grafik?

Nur die Parteien, die über der Hürde geblieben sind — das ist das Parlament, das aus Ihren Zahlen entsteht.

– Sitze insgesamt

    Wer könnte regieren?

    Was zeigt dieser Rechner — und was nicht?

    Eine Mehrheit ist eine Rechenaufgabe — eine Regierung ist es nicht. Klicken Sie die Parteien an, die Sie zusammenstellen wollen: Die Grafik zeigt sofort, ob die Sitze für eine Mehrheit reichen. Darunter steht, was die Beteiligten dazu öffentlich gesagt haben — mit Sprecher, Wortlaut und Datum. Wo niemand etwas gesagt hat, steht das ausdrücklich da: eine fehlende Erklärung ist keine Zustimmung.

    Sachsen-Anhalt ist ein Sonderfall, und deshalb lohnt der Blick in die Detailanalyse. Es gibt genau zwei rechnerische Mehrheiten, und beide führen über das BSW — das jede Koalition ausgeschlossen hat. Entschieden wird hier deshalb nicht über Koalitionen, sondern über Duldung: Im dritten Wahlgang zur Ministerpräsidentenwahl genügt die Mehrheit der abgegebenen Stimmen, dort wirkt eine Enthaltung wie eine Zustimmung.

    Detailanalyse: alle Bündnisse mit Belegen

    Der Rechner oben beantwortet eine Frage, die Sie stellen. Hier unten rechnet er von sich aus jede mögliche Kombination durch, sortiert sie nach tragfähig, ausgeschlossen und Minderheitsregierung und legt zu jeder die Belege bei. Bei den Minderheitsregierungen steht die Duldungsfrage getrennt von der Koalitionsfrage — in Sachsen-Anhalt fallen beide Antworten auseinander.

    ↑ Werte verändern

    Die Regel dahinter — und was beim Ausprobieren zu beachten ist

    Eine Partei bekommt die absolute Mehrheit der Sitze, sobald mehr Stimmen verfallen als 100 minus ihr doppeltes Ergebnis. Jede Partei, die an der Fünf-Prozent-Hürde scheitert, hebt den Sitzanteil aller übrigen — am stärksten den der stärksten Partei. Genau das zeigt dieser Rechner: Ändern Sie eine kleine Partei auf einen Wert knapp unter 5 Prozent und beobachten Sie, was mit den Sitzen der anderen passiert.

    Leere Zellen in der Sitze-Spalte bedeuten: Diese Partei ist an der Hürde gescheitert und bekommt keinen einzigen Sitz. Eine Ausnahme kennt das Gesetz: Wer einen Wahlkreis direkt gewinnt, behält diesen Sitz auch unter fünf Prozent — er wird dann vorweg von den 83 Sitzen abgezogen (§ 35 Absatz 4 Satz 1 Nummer 2). „Sonstige“ ist ein Sammelposten aus vielen kleinen Parteien, von denen jede einzeln unter 5 Prozent bleibt — diese Zeile bekommt deshalb nie Sitze, zählt aber bei den gültigen Stimmen mit. Ihr Prozentwert wird automatisch ermittelt: 100 minus die Summe der sieben Parteien.

    Ein Hinweis zum Ausprobieren. Wenn Sie nur einen einzigen Wert erhöhen, holt sich diese Partei die Stimmen rechnerisch bei „Sonstige“ — also bei Parteien, die ohnehin an der Hürde scheitern. Das ist ein möglicher, aber nicht der übliche Fall. Wollen Sie eine echte Wählerwanderung abbilden, senken Sie zusätzlich die Partei, die diese Stimmen abgibt. Das Ergebnis unterscheidet sich spürbar: Stimmen aus dem Sammelposten vergrößern die Menge der zählenden Stimmen, Stimmen von einer anderen Landtagspartei nicht.