Analyse Teil 1 - Kritische Anmerkungen zur Demo vom 29.08.2020 in Berlin02.09.2020
PROTEST - ANALYSE MENSCH & MASSE
Abschrift
Abschrift des Videos vom 02.09.2020102 Abschnitte
Der Text hält den Kenntnisstand dieses Tages fest, nicht den von heute. Er wurde maschinell aus der Tonspur erstellt; maßgeblich bleibt das gesprochene Wort im Video.
Eli
Lieber Uwe, ich brauche dich nicht lange vorzustellen, vor allem auch angesichts der fortgeschrittenen Stunde möchte ich das sehr, sehr kurz halten. Du bist der eingangs erwähnte, selbsternannte Faktenchecker, obwohl du eigentlich ein Risikobewerter bist, unter anderem. Du bewertest das Risiko in erster Linie für Bauprojekte. Aber die Zahlen, wie gesagt, die Mathematik ändert sich ja dadurch nicht. Wenn man sich andere Projekte anschaut und dort dieselben Risiko-Ansätze, analytischen Ansätze im Prinzip verwendet, dann kann man die auch auf andere Projekte anwenden. Das hast du in der Vergangenheit getan. Unter anderem hast du zum Beispiel jetzt nicht das Risiko, aber die Zahlen nochmal hinterfragt vom 1. August. Bevor wir vielleicht dazu kommen, was wir jetzt gerade hier alle erlebt haben, kommen wir alle ein bisschen runter. Gib uns doch mal bitte vielleicht eine kurze Zusammenfassung. Was war denn wirklich die Essenz deiner Analyse? Wie viele Leute du meinst auf dieser Fanmeile zwischen wirklich halt der Bühne größtenteils und halt wirklich dem Brandenburger Tor, wie viel dahin gepasst haben? Waren es die 17.000, von denen die Presse geschrieben hat, oder waren es mehr die eine Million, von denen die Organisatoren gesprochen haben?
Uwe
Ja, also dazu kann ich direkt zwei Sachen sagen. Das erste ist, Wie viele tatsächlich da waren, dazu kann ich schon mal gar nichts sagen.
Eli
Immer schön, dich hier zu haben, mein Lieber.
Uwe
Genau, denn ich war ja selber gar nicht dort und ich habe auch keine Menschen gezählt, sondern ich habe die unterschiedlichen Meinungen, die es dazu gibt, wie viele denn wohl dort gewesen seien, von 17.000, 20.000, 800.000, 1,3 Millionen. Das sind ja Zahlen, die liegen so weit auseinander. Dazu habe ich dann selber ein Video auf meinem Kanal gemacht, mein erstes Eigenvideo sozusagen. So, und dort habe ich mal ganz systematisch und analytisch mal eine allgemeine Frage beantwortet. nämlich wie viele Leute passen denn überhaupt auf die Straße des 17. Juni hin? Die hat ja eine bestimmte Länge, die hat eine bestimmte Breite. So, und dann können ja nur so und so viele Leute stehen. So, und das habe ich genau mathematisch-analytisch untersucht, nämlich wie viel Platz braucht ein Mensch, So, und das kann man auch feststellen, wie viel Platz ein Mensch im Durchschnitt benötigt. So, und dann kann man die auf eine bestimmte Art und Weise anordnen. Dann gibt es zwei hauptsächliche Arten. So, Moral von der Geschichte, wenn man den Bereich, der der Demonstration zugewiesen wurde, plus das, was noch bis zum Brandenburger Tor geht, das ist eine Strecke, die ist ungefähr 1,8 Kilometer lang, also nicht 2,3, was vorhin mal jemand gesagt hat, denn das ist die Google-Route, die aber dann noch durch Seitenstrecken führt und nicht der kürzeste Weg ist und, und, und. Also ich habe es mit den Maßgaben des Berliner Katasteramtes nachgemessen. Das sind ungefähr 1,8 Kilometer mal 40 Meter Breite. Und da passen im allergünstigsten Fall. Ja. 306.000 Leute hin.
Eli
Im allergünstigsten Fall für die Organisatoren.
Uwe
Genau. Und dann müssten aber auf 22 Quadratzentimeter muss ein Mensch stehen. Das heißt, auf einem Quadratmeter müssen ungefähr vier ein Viertel Menschen stehen. Die stehen dann so und können sich nicht mehr bewegen. Das war dort sicherlich nicht der Fall. Allerdings muss man auch sagen, das betrifft ja jetzt nur die Straße. Es betrifft jetzt nicht die Zufahrtsstrecke, es betrifft nicht den Stern, es betrifft auch nicht Die Flächen in den grünen Anlagen, das alles weiß man nicht. Darüber kann man spekulieren. Meine Aufgabe, die ich mir dort gesetzt habe, war nicht, den Spekulationen, die es schon gibt, noch eine weitere hinzuzufügen. Zumindest für eine Teilfläche, jetzt abschließend mal für alle Zukunft. Klar zu sagen, auf diesen Straßenabschnitt passen 306.000 Leute im allergünstigsten Fall und mehr nicht. Und wenn irgendjemand erzählt, da haben eine Million gestanden, da müssen die in drei Etagen übereinander stehen oder die Straße muss dreimal so breit sein. Das geht alles nicht. Und wenn man dann sagt, ja, aber waren es nicht 17.000 oder 20.000? Wer jetzt mein Video sich anguckt, wird feststellen, dass die Zahlen 17.000 und 20.000 staunlicherweise von mir auch errechnet wurden. An einer bestimmten Zwischenstelle. Das sind nämlich genau die Schätzmaße, die man hat, wenn man entweder nach der einen Variante die Menschenmengen versucht zu schätzen oder nach der anderen Variante. Und zwar immer mit Sicherheitsabstand von 1,50 Meter. Da kommt man in dem einen Fall ungefähr auf 17.000 und im anderen Fall ungefähr auf 20.000.
Eli
Aber wenn man bedenkt, dass der Sicherheitsabstand ja nirgendwo eingehalten wurde...
Uwe
Genau, weil er nicht eingehalten wurde. Das war auch mein Fazit in meinem Video. Ich sage, wäre der Sicherheitsabstand überall eingehalten worden, so wie es dann hieß in den Mainstream-Medien, 17.000 oder 20.000, dann hätte es keine Veranlassung gegeben, die Demo dort aufzulösen. Also es müssen ja ein paar Leute mehr gewesen sein. Aber es waren auch keine 306.000. Ja, denn dann hätten sie alle so gestanden und sämtliche Videoaufnahmen und Fotos, die ich gesehen habe, egal zu welcher Uhrzeit, haben gezeigt, dass dort die Leute nicht mit vier Mann auf dem Quadratmeter standen. Korrekt. Die standen vielleicht bestenfalls an den dicht bestellten Fällen oder dicht bestellten Flächen. Da standen vielleicht zwei auf dem Quadratmeter.
Eli
Ja.
Uwe
Da gab es genügend Flächen, da stand gar keiner. Ja. So, das heißt, ich glaube, ja, jetzt ohne es selber nachgemessen zu haben oder nachgezählt zu haben, ja, dass dort zu den günstigsten Zeiten ungefähr 100.000 bis 120.000 Leute gestanden haben. Aber nicht mehr und auch nicht wesentlich weniger.
Eli
Korrekt. Aber dazu müssen wir sagen, weil hier die Leute irgendwie schreiben, das will EDE aber nicht hören. Ich will die Wahrheit hören. Ich bin immer auf der Suche nach der Wahrheit. Aber die Wahrheit, die müssen wir uns an die... Dazu gehört ein vollständiges Bild und was Uwe euch hier gerade aufgezeichnet hat, ist wirklich halt die Teilstrecke, wie er selber gerade gesagt hat, von Punkt A nach Punkt B auf dieser Straße. Da ist nicht der Tiergarten mit drin, von dem jeder weiß, der am ersten Achten da war, dass der komplett befüllt war mit Menschen.
Uwe
Aber das ist Unsinn. Das ist wirklich Unsinn, diese Fragen so zu stellen. Das muss ich jetzt mal unseren Zuschauern sagen. Wir können nicht wissen, niemand weiß es, wie viele Leute nach Berlin angereist sind. Keiner hat die Gästebetten gezählt, keiner hat die Busse gezählt, niemand hat das gemacht.
Eli
Nein, entschuldige lieber Uwe, das stimmt nicht. Die Busse wurden gezählt. Also die, die von Honk for Hope gekommen sind, die wurden schon gezählt.
Uwe
Ja, das ist das, was der eine erzählt. Und ob die Busunternehmer, ob das, was die erzählen, alles wahr ist und was da von Geschäftspropaganda ist, das weiß keiner. Das heißt, wenn ich von Zählen rede, dann rede ich nicht davon, dass... irgendjemand etwas behauptet. Ich rede davon, dass wir belastbare Zahlen haben, schwarz auf weiß, die jeder unbeteiligte Dritte objektiv prüfen kann. Das ist für mich eine Zahl. Und alles andere ist für mich Gesülze. Das ist Hörensagen, das ist eine Meinung, das ist ein Glaube, das ist aber keine Zahl.
Eli
Gut, aber lieber Uwe, wir können schon festhalten, dass es schon einen gewaltigen Sprung gibt zwischen den 17.000, die von der Mainstream-Presse propagiert worden sind und der Zahl, die du genannt hast, die halt mehr in Richtung 300.000 tendiert, korrekt?
Uwe
So ist es.
Eli
Das ist ja eine, warte mal, lass mich nicht lügen, ist das nicht einfach 200-fach weniger? Nee, 20-fach weniger.
Uwe
Das ist egal, wie viel das weniger ist, sondern entscheidend ist, dass beide Parteien haben mit Zahlen jongliert, die nicht stimmen. Wenn also von den Querdenkern, und damit meine ich jetzt nicht die Organisation Querdenken 7-1, sondern alle, die sich als Demonstranten betrachten, wenn die einfach irgendwelche Zahlen, die irgendwelche Polizisten angeblich genannt haben, es sind mindestens 800.000 Leute in der Stadt, In den nächsten Jahren sind es 1,3 Millionen in der Stadt. Wer solchen Zahlen glaubt, der ist doch nicht ganz klar bei Sinnen. Der hat vielleicht noch nicht mal sich überlegt, dass das vielleicht auch eine Taktik sein kann der Polizei, den Demonstranten solche Zahlen zuzuschieben, damit sie sich nachher selbst als unglaubwürdig erweisen. Noch dümmer ist es, wenn dann die Vordenker der Querdenker in ihren eigenen Postings erklären, 1,3 Millionen, 1,3 Millionen, 1,3 Millionen. Also noch leichter kann man sich nicht unglaubwürdig machen.
Eli
Ich möchte dir nur einen Punkt kurz aus dem Chat vorlesen. Timo Elias schreibt, er ist Mathematiker. Er sagt, ich kam auf mehr als 78.560 Demonstranten. Wahrscheinlich meint er damit diese Strecke, auch die, die wir betrachtet haben. Dann sagt er aber gleichzeitig, Moment, ganz kurz, lieber Uwe, im selben Satz sagt er, plus die Verstreuten, weiß ich nicht, wen er damit meint, aber ich habe selber sehr, sehr viel Verstreute gesehen in Berlin an dem Tag, schreibt er, könnten es 900.000 sein. Aber wie gesagt, könnte, hätte, wäre, damit können wir ja nicht wirklich arbeiten.
Uwe
Damit kann man nicht arbeiten. Man muss im Grunde genommen sagen, das ist letztendlich auch müßig. Es ist hier eine Propaganda und Gegenpropaganda der Zahlen gewesen, die für beide Parteien kein Ruhmesblatt ist. Wenn die Querdenker, und da meine ich jetzt alle Demonstranten, wenn die meinen, dass sie besser sind in der Moral und Ethik als die andere Partei, dann gehört es sich nicht, mit Zahlen um sich zu schmeißen, die man nicht geprüft hat. Es wäre ein leichtes gewesen, Auf der Brücke, wo dann auch diverse Videoschnitte waren, wo der ganze Aufmarsch war. Es wäre ein leichtes gewesen, weil die Strecke vorher bekannt war, dort jemanden hinzustellen oder zehn Leute, die sämtliche Demonstranten mit der Hand oder mit der Videokamera zählen. Das heißt, das hätte man machen können. Man hat es nicht gemacht. Und war das denn tatsächlich so unerwartet, dass der Veranstalter sich wundert, dass die Stadt weniger Demonstranten angibt? Nein, seit sechs Monaten wird demonstriert. Seit sechs Monaten sagt die Stadt so und die Veranstalter sagt so. Das heißt, dieses Thema ist doch bekannt gewesen, aber es interessiert ja niemanden. Die Städte sagen immer, es sind weniger im eigenen Interesse. Der Veranstalter sagt immer mehr. Aber an der Wahrheit, wie viele wirklich da waren, haben offensichtlich beide Parteien kein Interesse.
Eli
Was ich besonders interessant fand, lieber Uwe, ist ein Gedanke, auf den muss ich auch zugeben, auch ich jetzt erst von dir wirklich angestoßen worden bin, dass die Polizei, die zwar unmenschlich ist, aber vielleicht nicht unbedingt dumm, tatsächlich das wirklich als Taktik verwendet haben könnte, ganz bewusst, damit wir uns selber eine Falle stellen. Und das ist vielleicht auch eine perfekte Überleitung, weil über Fallen wollen wir heute ein bisschen länger reden, aber schon mal sehr, sehr vielen Dank für diese kurze Einschätzung. Ganz kurz, bevor wir zu den Fallen kommen, nur mal kurz eine Zahleneinschätzung anhand der, vielleicht einfach nur der kurzen Luftansicht, die wir vorhin im Video eingeblendet haben. Was würdest du schätzen? Sind wir mehr geworden, objektiv oder wenigstens subjektiv für dich?
Uwe
Also ich würde mal das von hinten rum mit der Faust durchs Auge betrachten. Also die Stadt Berlin und auch die Mainstream-Medien waren offensichtlich veranlasst, die Zahlen noch auf 38.000 zu erhöhen. Heute hatte ich sogar was schon von 50.000 irgendwo gelesen. Das heißt also, nach Ansicht der Stadt waren es wohl schon mal doppelt so viele. Und wenn ich also die verschiedenen Videos gesehen habe vor Ort und die Luftaufnahmen waren natürlich auch ganz interessant, so teilweise, aber auch wiederum so interessant, dass man sagen muss, naja, also man guckt da am Stern, da waren dann tatsächlich die Sicherheitsabstände eingehalten. Da passen dann nicht so viele hin, wenn die alle die Sicherheitsabstände einbringen. Und das Gleiche gilt natürlich auch für die Strecke bis zum Brandenburger Tor und eben auch in die andere Richtung, Richtung S-Bahn und die Seitenstraßen, die eben auf den Stern einmünden. Aber insgesamt ist der optische Eindruck, den ich habe, würde ich sagen, es sind deutlich mehr gewesen als am 1. August.
Eli
Gut, hilf uns mal ein bisschen zu verstehen, was du unter deutlich verstehst.
Uwe
Also redest du jetzt von... Alles, was Abweichung plus minus 20 Prozent ist, fällt für mich in die statistische Unschärfe rein. Ich habe vorhin gesagt, ich habe für den 1. August nur auf das Teilstück bezogen, auf der Straße ohne Grünanlagen. maximal 100.000 plus minus. Das heißt, hier würde ich mal sagen, diesmal waren mindestens 150.000 Leute zu einem Zeitpunkt dort. Und natürlich gibt es immer Wanderbewegungen, es gibt Leute, die hingehen, Leute, die abhauen. Das heißt, brutto ist es natürlich noch mehr, aber netto zu einem Zeitpunkt, würde ich sagen... 100, 150.000.
Eli
Aber wiederum nur auf diesen öffentlich einsehbaren, aus den Luftbildern einsehbaren Teilstrecken der Straße.
Uwe
Völlig richtig. Und das, was da drunter ist, das ist eben rein spekulativ. Selbst wenn jemand sagt, ich war doch da und ich habe das gesehen, was er gesehen hat. Also da muss ich jetzt mal ganz ehrlich sagen, wahrnehmen uns psychologisch. Wir Menschen sind in der Evolution. Wir sind nicht gewohnt, mit großen Zahlen umzugehen. Wir sind Höhlenmenschen. Wir haben erst vor wenigen tausend Jahren gelernt, in Städten zu leben und die meisten Städten waren kleine Dörfer, wo ein paar hundert Leute wohnten. Das heißt, wenn wir irgendwo stehen und da sind viele Menschen, Da versagt unser Instinkt. Wir können gar nicht abschätzen, instinktmäßig, ob da 10.000 oder 50.000 oder 500.000 stehen. Dazu sind wir nicht in der Lage. Das können nur Leute, die gewohnt sind, mit Zahlen und mit Maßen umzugehen. Und wenn ich dann höre und sehe in den Beiträgen, dass Leute sagen, da waren aber drei Millionen, dann kann ich nur sagen, Du weißt gar nicht, wie viel drei Millionen ist. Wenn ich dich mal fragen würde, wie viel drei Millionen Pfennigstücke aufeinandergelegt sind, wie hoch der Turm ist, dann sag mir mal aus dem Kopf, wie viel das ist. Und dann wird man feststellen, dass die Leute null Ahnung haben, was eine Million ist. Und deswegen sind diese Aussagen, diese gefühlte Riesenmenge, das ist nichts wert. Ich will damit nicht das Gefühl und das Erlebnis schmälern, überhaupt nicht. Es ist aber für eine sachliche Erfassung der Faktenlage nichts wert. Und wenn ich also dann die Fotos sehe, auch jetzt vom Wochenende, wo es heißt, ja guck mal, wie viele am Stern sind, dann sage ich jetzt, ja guck doch mal, wenn die Leute 1,50 Meter Abstand haben, heißt das also, dass eine Person auf vier Quadratmeter ist.
Eli
Ja, genau.
Uwe
Und dann liegen dann nicht auf einmal 50.000, wie damals vielleicht bei der Love Parade, dann liegen dann bloß noch 3.000. Mhm. Und das ist eben dieses Gefühlte, sehr viel und faktisch ist es aber viel weniger.
Eli
Okay, aber Stichwort Love Parade, wir erinnern uns alle zurück an diese Bilder, die uns damals auch eine komplett volle Siegessäule gezeigt haben und dann hieß es, eine Million Menschen seien beteiligt an diesem Umzug. Hältst du diese Zahlen damals für realistisch?
Uwe
Nein, also es ist ganz deutlich, dass dieses Bild, das habe ich ja selber in meinem Video auch als Titel, als Thumbnail verwendet, es ist ein Fake-Foto, weil es gefälscht ist. Es ist deswegen gefälscht, weil es eben nur den Teil von der Siegessäule Richtung Brandenburger Tor zeigt. Aber die Originalaufnahmen, die man bei Google Foto oder Google Bilder findet, da sieht man ganz deutlich, dass eben sowohl diese Teilstrecke der Straße des 17. Juni als auch der ganze Stern komplett voll war, als auch die drei Zufahrtsstraßen, die zum Stern noch sind, etwa noch 200 Meter ebenfalls dicht gedrängt. Plus natürlich, was wir von oben nicht sehen können, alles, was unter dem Grünzeug, also unter den Bäumen noch ist. So, und ich habe mit einem Berliner, der damals selber dort da war, mit dem habe ich gerade letzte Woche diese Diskussion geführt, der sagte, das kannst du doch nicht ernst meinen, dass da nur 306.000 Leute hinpassen. Da sage ich, auf dem Teilstück passen nur 306.000 hin. Ja. 550.000 Leute dorthin, auf dem, was damals auf dem originalen Love Parade Foto zu sehen war. So, plus, da sind die in den grünen Flächen schon mit drin. Die habe ich mit 20 Prozent mal pauschal zugeschlagen.
Eli
Lieber Uwe, das muss ich noch mal ganz kurz für die Leute, weil du redest so schnell und sehr eindrucksvoll. Aber ich möchte es noch mal ganz kurz leise wiederholen. Liebe Freunde, das takes two to tango, sagt man im Englischen. Das bedeutet, dieses Bild, was zu Rate gezogen wurde von dem Medium, zu sagen, guckt mal, so war das damals bei der Love Parade. Apropos damals, dass es noch keine Maskenpflicht gab und es noch eine normale Normalität gab und die Leute auch wirklich Liebe paradiert haben. Aber wie dem auch sei, dieses Foto, was um die Welt ging, was als Gegenbeweis gezeigt wurde, guckt mal, wie wirklich eine Million Menschen aussieht, laut Uwe Lohse können das nicht mal ansatzweise so viele gewesen sein und tatsächlich waren es wahrscheinlich weniger als halb so viele.
Gast
Ja.
Uwe
Also dazu stehe ich zu 100 Prozent zu. Und mathematisch und physikalisch geht es nicht anders, weil die Menschen haben eine bestimmte Größe, haben eine bestimmte Standfläche. Und es ist unglaubwürdig anzunehmen, dass in den Grünflächen die Leute genauso dicht stehen würden wie auf der Straße.
Eli
Ja, das stimmt. Lieber Uwe, ihr merkt, das ist ein Thema, das bewegt die Gemüter und das wird uns auch weiter bewegen, aber dazu machen wir mal einen separaten Stream. Ich wollte das eigentlich nur mal so als Übergang, damit wir in die Fallen, wie du es beschrieben hast, kommen. Denn was du gemacht hast, ist, du hast gesagt, was jetzt passiert ist, ist leider, dass die Querdenker, und damit meinen wir nicht mal die Querdenken-Organisation, das sind auch nur Menschen, die haben wirklich einem Menschen Möglichstes getan, um ein richtig geiles Festival dort auf die Beine zu stellen. Aber alle Leute, die sich als Querdenker irgendwie bezeichnen und dort als Teilnehmer bei der Demo waren, haben sich bewusst oder unbewusst, vermutlich unbewusst, in bestimmte, so nennt es Uwe, Fallen leiten lassen, die natürlich bewusst dort ausgelegt wurden, damit sie halt auch so verwendet werden. Und derer an der Zahl sind vier. Und wir wollen die alle mal chronologisch durchgehen. Die erste, weil es auch wirklich zum Tagesanfang gehört hat, war die Einkesselung. Und damit meinst du wahrscheinlich, lieber Uwe, die Einkesselung, die wir erlebt haben beim Umzug, der dann, sag ich mal, bewirkt hat, dass zu viele Leute, weil die Seitenstraßen halt zu waren, quasi in diesem Straßenzug drin waren, was die Polizei dann wiederum genutzt hat, als Anlass zu sagen, okay, ihr seid jetzt zu viele, selbst mit Maske lassen wir euch nicht loslaufen. Aber vielleicht interpretiere ich das ja auch falsch. Was meinst du mit Falle Nummer eins, die Einkesselung?
Uwe
Ja, ich möchte vielleicht, bevor ich die Frage konkret beantworte, noch einen kleinen Vorbemerkung machen, wieso ich überhaupt meine, dazu was sagen zu können. Mhm. Denn ich war ja gar nicht fort. Also ich war weder am 1.8. in Berlin, noch war ich am 29.8. in Berlin, sondern ich bin hier sozusagen Kissenpuppe und sitze zu Hause und gucke mir das im Livestream an.
Eli
Lieber Uwe, welchen Livestream hast du geschaut?
Uwe
Ich habe deinen insbesondere geschaut und natürlich zusätzlich auch noch ein paar andere. Wunderbar, vielen lieben Dank. Ich habe jeden Livestream geschaut und ich habe jedes Mainstream Nachrichtensendung mir angeguckt. Allerdings habe ich mir nicht alle Demonstrationspunkte angeschaut, aber die für mich interessantesten. Und ich habe zunächst einmal die Sache relativ neutral betrachtet, weil wenn man weit entfernt ist, paar hundert Kilometer und im Fernsehen, dann sieht das immer alles natürlich noch ein bisschen anders aus. Und irgendwann mal hatte ich so Aha-Erlebnisse. Und diese Aha-Erlebnisse waren derart, dass sie mich an meine Jugendzeit erinnerten. So, manche, die meine Videos kennen, wissen, dass ich ja 60 Jahre alt bin. Das war ich aber nicht immer. Ich war auch mal jünger. So, und ich hatte mal als junger Mann eine aggressive, dynamische Phase und wollte Berufssoldat werden.
Eli
Aha.
Uwe
Und bin aber dann Zeitsoldat geworden, weil meine Zensuren und Qualifikationen nicht geeignet waren, sofort sich für zwölf Jahre zu verpflichten. Also war ich dann für zwei Jahre und nach zwei Jahren stellte ich fest, gut, dass es nur zwei Jahre war. Also ich passte da nicht so hin. Also ich war damals schon eine Art von Querdenker und hätte mit Sicherheit keine Karriere im Militärischen gemacht. So, aber als Abiturient habe ich die Offiziersausbildung damals durchlaufen und bin deswegen natürlich folgerichtig dann auch eben irgendwann mal Offizier geworden, auf der niedrigsten Ebene Leutnant und dann durch Reserveübungen dann eben Oberleutnant der Reserve. Und man hat bei dieser Ausbildung so gewisse Grundkenntnisse in Taktik und Strategie. Denn man ist ja eine Führungskraft. Und ich war speziell bei einer Heerestruppe, Panzergrenadiere. Da muss man mit Leuten umgehen und die muss man in Einsätze bringen und all solche Sachen. Und als ich gesehen habe, was dort in der Friedrichstraße los war, wie die Polizei sich verhalten hat und wie sich... wie eine Demonstration verhalten hat, ohne das jetzt zu personifizieren. Da dachte ich mir, hoppla, das erinnert mich an meinen Taktik- und Strategieunterricht, den ich vor über 40 Jahren mal hatte. Und dann habe ich das mal so Revue passieren lassen, was denn eigentlich im Vorwege war. Und dann fiel es mir wie Schuppen von den Augen. Und mir fiel auf, also ich will das mal jetzt speziell an, ich sage jetzt, das ist eine Falle gewesen. Warum war das eine Falle? Es war eine Falle, weil man zunächst einmal, ich muss mal noch andersrum sagen, wenn wir mal von den ganzen Einzelschicksalen absehen, hier ist ein Verletzter, da ist ein Verletzter, wir reden jetzt mal von einer Kriegssituation, militärische Argumentation, dann können wir entweder dabei bleiben und sagen, oh, das tut aber weh und das tut weh und der war grausam und der war grausam. Das haben wir jetzt alles gehabt mit dem Polizisten und Verhaftung und, und, und. Alles wahr, alles schlimm und schrecklich, aber es hilft nicht. So gewinnt man keine Schlachten und keine Kriege, wenn man sich über einzelne Gräueltaten aufregt. Sondern es bedarf der Offiziere, der Generäle und der Strategen, die den Blick von oben haben und sagen, da muss einer hin, da muss einer hin. Du musst dich bitte mal opfern und du musst mal Stellung halten und du musst mal dem auf den Kopf hauen und du musst den mal erschrecken. So, das ist Strategie. Und hier fiel mir auf, dass wir auch eine Strategie offensichtlich haben. Denn die erste Strategie war, die Demo zu verbieten. Mit völlig fadenscheinigen Gründen. So, dass die Querdenken 711 erstklassige Juristen hat, das ist bekannt. Und das also, dieses Verbot. vor einem ordentlich arbeitenden Verfassungsgericht keinen Bestand haben würde. Das war so klar wie Kloßbrühe. Darüber brauchte man gar nicht diskutieren. Hätten da die Berliner Verfassungsgerichte dem nicht abgeholfen, dann müsste man daran zweifeln, dass diese Verfassungsgerichte überhaupt noch verfassungskonform arbeiten. Das war aber ja nicht zu erwarten, weil ja schon bei anderen Demonstrationen eben den Demonstranten Recht gegeben wurde bei solchen Situationen. Also war klar, dass die Demo stattfinden würde. Und deswegen war irritierend, als der Berliner Innenminister Geisel am Donnerstag, den 26. irgendwas erzählte von, das lassen wir uns nicht nochmal gefallen und das ist ja alles verfassungsgefährdend und riskant, fand ich irgendwie witzig. Das ist eine Demonstration, die sich für die Grundrechte einsetzt, auf einmal ein Risiko für die Verfassung ist oder für die Grundgerechte. So, da dachte ich mir, da stimmt irgendwas nicht. So, und plötzlich, also das erschien ja erst mal so zu sein, als ob Herr Geisel ein völlig inkompetenter Innenminister ist, der auch noch der Stadt Berlin jetzt einen Ärger auflädt, weil er mit dieser dummen, dummen Aussage jetzt noch mehr Demonstranten motiviert, trotzdem nach Berlin zu kommen. Er schien also ein taktischer Fehler zu sein. So, und... So dachte man natürlich als Demonstrant, ja, super, jetzt haben wir da so einen Idioten, ja, den haben wir jetzt ordentlich gezeichnet, jetzt demonstrieren wir mal los. So, und anstatt, dass es jetzt losging, ging es gerade nicht los, sondern da war eben diese Sperre. So, und jetzt konnte man an dieser Stelle schon mal sehen, was taktische Stärke und was taktische Schwäche war. So, zunächst einmal haben die Demonstranten wie der Ochs vom Berg gestanden, haben gesagt, ja, warum geht es denn nicht los? So, und dann ist dann der Markus Heinz, Rechtsanwalt und Vertreter der Querdenken 711, nach vorne gegangen und hat dann versucht, die Situation zu klären. Aber er konnte gar nichts klären. Warum? Weil ein Führungsoffizier in einer militärischen oder polizeilichen Situation, der ist doch gar nicht vor Ort. Das heißt, dass der da wie ein Idiot von A nach B ist, nach dem Motto, ich will einen Verantwortlichen reden, will einen Verantwortlichen reden. war doch völlig klar, dass er dort keinen Verantwortlichen findet. Der Verantwortliche ist in der Führungszentrale, die ist vielleicht fünf Kilometer entfernt, aber doch nicht da.
Eli
Wobei ich sagen muss, lieber Uwe, du hast recht, anfangs haben wir da niemanden gefunden, aber du kannst es im Livestream verfolgen, vielleicht hast du diesen Moment verpasst. Der Führungsoffizier ist nach Stunden aus dieser Zentrale.
Uwe
Ja, aber genau das ist ja die Taktik. Die Taktik ist ja, dass ein Führungsoffizier grundsätzlich nicht erreichbar ist für den Feind. Das ist schon mal das Erste. So und dadurch, dass der Feind in dem Fall Querdenken 711 hin und her rennt und nur eine Absage bekommen, verliert er Zeit. Und versucht, seine Aufmerksamkeit auf das zu bündeln, was er meint, was jetzt wichtig ist, nämlich den Polizeiführungsoffizier zu finden. Darauf kam es aber gar nicht an, sondern worauf es ankam, war, die Führung der Querdenken 711 in die Irre zu führen, die Aufmerksamkeit abzulenken. Denn die Straße war ja so aufgebaut, dass ja quasi nur von hinten immer wieder neue Demonstranten reinkamen. Und es lag in der Verantwortung des Demoveranstalters, die Sicherheitsabstände einzuhalten. So, es hatte vorher Michael Ballweg noch groß getönt. Wir haben ja 100 Teams, A4-Leute und Psychologen und Pipapo. Ja, Moment mal. Als Veranstalter, das sage ich jetzt mal aus der Ferne, hat man die Pflicht, sein Veranstaltungslokal, wenn man eine Pflicht übernimmt, nämlich 1,50 Meter Abstand, auch zuzumachen, wenn es voll ist. Das heißt, da müssen hinten die Ordner... Wo die Leute reinkommen, die müssen noch angewiesen werden, die Teilnehmer zu zählen. Und wenn die das nicht tun und einfach jeden reinlassen, ist natürlich klar, dass es sich dann von hinten nach vorne langsam aufstaut. Und genau das ist die Taktik der Polizei gewesen, den Herrn Heinz, das war der Einzige, der überhaupt irgendwas tat, von allen anderen Querdenkern hat man ja nichts gesehen, den Herrn Heinz abzulenken mit der Scheinfrage, wo ist mein Verhandlungspartner, wo ist mein Verhandlungspartner. Und währenddessen hat der Heinz völlig die Kontrolle verloren, was hinten am Ende der Schlange passiert. Alles strömt nach rein. Und dann konnte die Polizei völlig berechtigt nach meiner Einsicht sagen, ja, Veranstalter, du hast ja deine Hausaufgabe nicht gemacht. Wir haben mit dir einen Deal gemacht, du sollst die Leute auf 1,50 Meter Abstand halten. Tust du nicht. Wenn du deinen Vertrag nicht hältst, zack, Klappe zu, Demo abgeblasen.
Eli
Ja. Du hast vermutlich in ganz, ganz vielen Punkten recht. Die Leute im Chat sagen natürlich, wie kann das sein, dass du das aus der Ferne so gut und vielleicht sogar besser beurteilen kannst, als die Menschen, die vor Ort waren. Kannst du dazu was sagen?
Uwe
Ja, natürlich kann ich das sagen, weil der Mensch vor Ort, der hat die Fliegenposition, der sieht nur das, was im Umkreis von fünf Metern ist. So, während derjenige, der die Videostreams von zehn verschiedenen Kamerateams sieht, ja, und die Nachrichten der verschiedenen... Mainstream-Medien, der hat einen ganz anderen Blick, der sieht das aus der Vogelperspektive. Mal abgesehen davon kommt es hier noch nicht einmal so sehr darauf an, was zu sehen war, sondern was getan wurde und wer was getan hat. Und hier hat die Polizei nach meiner Meinung eine unheimlich pfiffige Einkesselungsstrategie gemacht, die für mich darauf hinweist, dass die Polizei sehr, sehr schlau und zielstrebig vorangegangen ist. Wenn ich mir die Videos aus April und Mai diesen Jahres von Demos in Berlin angucke, ist die Polizei viel, viel ungeschickter gewesen. Die ist viel brutaler gewesen. Gut, zum Schluss war sie hier auch relativ brutal. Aber in der Hauptzeit war sie das nicht. Da kommen wir aber vielleicht später noch zu. So, sie war in Berlin, war die Polizei sehr diszipliniert, soweit es die Strategie betraf. Das heißt, sie haben genau das gemacht, was sie brauchten, um ihr Ziel zu erreichen. Und was das Ziel ist, was ich glaube, was das Ziel ist, werde ich nachher noch sagen. So, und hier war das Ziel, eben den Veranstalter ja richtig voll ins Leere laufen zu lassen, ihn wie ein Hes, wie jemand an der Nase rumzuführen, als kann dem kein Nickel oder der Ziege die Mohrrübe vor der Nase zu halten und sagt, guck mal hier, guck mal hier, guck mal hier, guck mal hier. So, und währenddessen hat er nicht aufgepasst, ihm läuft hinten der Laden voll und dann wird ihm die Lizenz entzogen. So, das war der Trick dabei.
Eli
Ja, du hast absolut, mein lieber Uwe, wir müssen mal langsam zur zweiten Falle kommen, aber du hast absolut recht und liebe Leute, ich kündige euch das jetzt schon mal an, ich werde dieses Teilstück von diesen Fallen, wo wir wirklich super analytisch mit Uwe das hier durchgehen, als separates Video, okay, linguistisch klingt das jetzt blöd, aber als separates Video separieren. Um halt ein Video draus zu machen, das da heißt, die Fehler, aus denen wir lernen müssen. Weil ich finde, wir müssen auch, das habe ich auch in meinem letzten Stream gesagt, uns gegenüber kritisch sein. Und auch, was auch immer wir denken, was unsere Glaubenssätze sind, immer kritisch hinterfragen. Wir sind auch nie perfekt. Ich sage immer als allererstes, schon gar nicht ich. Und da muss sich jeder an diese eigene Nase fassen und wenn wir dieses Mal schon mehr geworden sind, ja, ein kritischer Prüfer, so wie Uwe Lohse, hat gesagt, ja, ja, liebe Leute, ihr seid mehr geworden, das ist schon mal gut, die Tendenz ist steigend, aber euch sind immer noch Fehler unterlaufen und ich glaube, keiner kann bezeugen, dass unsere, die Demo dort und schon gar nicht, was wir bezwecken wollten, wirklich erfolgreich gewesen ist, ja. In dem Sinne, wir müssen halt sagen, irgendwo ist eine Kritik auch mal berechtigt und wir wollen ja alle besser werden und ich nehme berechtigte Kritik immer sehr, sehr gerne an und ich bin mir auch sicher, dass wenn wir das in dieser Form dann halt haben, dass wir sagen, hier sind die Fehler, aus denen wir lernen können, wenn ihr dieses Video dann schaut und an diese ganzen Leute herantragt, die wirklich in den Entscheidungspositionen sind, und dieser ganzen Sache Nachdruck verleiht und das nicht nur kritisiert und sagt, ja, ja, ja, puh, puh, puh, puh, puh, puh, ja, der sagt hier was gegen unsere Bewegung, sondern dass wir das produktiv nutzen, um konstruktiv besser zu werden, ja, dann kann da wirklich etwas Großes daraus entstehen. Deshalb bin ich dem Uwe super, super dankbar, dass er wirklich so freischnauze, so wie er ist, so wie ihr ihn liebt, ja, so wie auch ich ganz oft bin, ja, sich die Mühe macht, euch das wirklich so haargenau zu erklären. Lieber Uwe, ich möchte dir an dieser Stelle auch sagen, ganz, ganz viele Leute sagen, sehr gute Idee, kluger Mann und der Uwe ist top und der Uwe ist klasse. Also alles richtig, nur ein bisschen kürzer fassen für die Falle Nummer 2, denn zu der möchte ich jetzt bitte übergehen. Falle Nummer 2, mein Lieber, der Sturm auf den Reichstag. Wir haben vorhin die emotionalen Szenen gesehen. Go! Was hast du dazu zu sagen?
Uwe
Ja, also die Reichstagsfalle, die finde ich, war besonders genial, weil die nach meiner Meinung ein deutliches Zeichen dafür ist, dass eine Masterstrategie hinter der ganzen Demo-Führung gestanden hat. Warum behaupte ich das? Weil wir hier die Verbindung sehen von verschiedenen Zufällen.
Eli
Und wenige Tage zuvor ist der Duselige... Moment, lieber Uwe, bevor du loslegst, du bist schon super im vollen Modus, aber ich möchte dir noch eine positive Message mitgeben. Wir haben, seit du gesprochen, angefangen hast zu sprechen, 175 neue Zuschauer dazubekommen. Und das zu dieser späten Stunde. Irgendwas machst du richtig. Ganz kurz der Aufruf an alle Leute im Stream, wenn ihr den Uwe geil findet. Und liebe Leute, ich finde kein anderes Wort dafür. Das ist mir egal, ob ihr jetzt irgendwie sagt, das ist ein blödes Wort oder whatever. Ich finde Uwe geil, ihr findet ihn geil, ihr findet ihn klasse, ihr findet ihn im Chat. Wenn ihr findet, was er da jetzt macht, sollten die Leute nicht erst herausfinden, wenn ich irgendwie dieses Video da geschnitten habe, sondern jetzt schon, dann holt ihr jetzt in den Stream. Ja, es ist 23.18 Uhr, ihr habt noch Zeit, den Menschen zu lauschen. Der Sandmann ist zwar schon vorbei, aber das ist definitiv sehr, sehr viel wert. Teilt diesen Stream, macht das jetzt, holt noch mehr Leute rein. Wir sind jetzt schon wieder mehr als vor zwei Sekunden. Ja, das freut mich. Insofern, das ist auf jeden Fall hoffentlich nicht nur unterhaltsam, sondern informativ. Bitte teilt nochmal diesen Stream, ab jetzt wird es nochmal spannend. Und jetzt bitte nochmal von vorne, entschuldige, dass ich unterbrochen habe, lieber Uwe, von vorne, Falle Nummer 2.
Uwe
Ja, Falle Nummer 2, der Sturm auf den Reichstag. Hat mir persönlich jetzt so als Zuschauer und Strategieanalytiker besonders gut gefallen. Warum? Weil es eben zeigt, dass die Polizei nicht duselig ist, die besteht nicht aus irgendwelchen Tumben, Marionetten, sondern die haben ganz geniale Planer, die sehr genau wissen, was sie tun. So ein erster Schritt, dies zu tun, war schon vier Tage vor der Demonstration. den Herrn Geisel ein Regiebuch in die Hand zu geben, wo er scheinbar einen politischen Fehler macht. Nämlich was von Rechtsradikalen und Verfassungsfeinden zu erzählen, was gar nichts mit der Sache irgendwie zu tun hatte. Aber man wusste ja, das wusste ja selbst ich, ich bin ja auch in diversen Foren als Beobachter, dass also gerade und in der rechten Szene seit Wochen darüber debattiert wird, man müsste doch mal den Reichstag stürmen. Also das war da sowieso schon mal bekannt. Das heißt, es gibt schon mal Leute, die man entweder dazu verlocken kann, den Reichstag zu stürmen oder denen man nachher die Verantwortung übertragen kann, sprich in die Schuhe schieben kann. Und erstaunlicherweise, obwohl jetzt offiziell man wusste von der Politik und von der Polizei her, dass die Rechten den Reichstag stürmen wollen, Und Herr Geisel, das ja vor vier Tagen sogar kundbefürchtet hat, dass etwas Schlimmes passieren könnte, stehen dann an der wichtigsten Stelle nur drei Mannequen. Drei Mannequen in leichter Ausgeben-Montur, sag ich mal. Und nun haben wir ja gesehen in den Videos vorhin, dass da sogar noch ein bisschen Schützenhilfe war. Aber die Schützenhilfe, die hätte man gar nicht bedurft. Also selbst wenn man nur jetzt 100 rechtsorientierte Demonstranten dort hingebracht hätte, da ist der Reichstag, dann könnt ihr stürmen, dann hätten die gesagt, das sind ja nur drei Mann, das ist ja eine leichte Beute. Das heißt, was hier gemacht wurde, egal ob man die eine oder andere Variante denkt, Es ist ein Köder ausgelegt worden, ein Köder ausgelegt, ob ich sage, Da sind drei Mannequen und es können 100 Rechtsradikale den Reichstag stürmen. Oder ob ich sage, Herr Trump ist da, den könnt ihr besuchen, wenn ihr hierher kommt. Das ist völlig piepstwurscht egal. Es ist auf jeden Fall so, dass eben die Strategie der Stadt und des Staates, das spekuliere ich jetzt mal, die vom Verfassungsschutz, die jetzt zuhören, ich unterstelle Ihnen nicht, das ist nur meine persönliche Spekulation, ja. Meine Spekulation ist, leg den Leuten einen Fisch hin, in der Massenpsychologie greifen die sofort zu. So, und was ist der geniale Trick dabei? Erstens, die Macht der Bilder. Ja, kaum dass das passierte, wendete sich in den Mainstream-Medien die ganze Demonstrationsbebilderung auf diese wenigen Szenen, wo drei Mannequen da mit einem Schlagstöckchen um sich herum hantieren.
Eli
Ja.
Uwe
So, schon am nächsten Tag war die ganze Demo vergessen. Also außer euch 500.000, eine Million, die bei der Demo waren und die Fans sind, außer euch interessiert das in Deutschland kein Schwein, das sage ich euch jetzt mal. Die ganzen sogenannten Schlafschafe, die haben jetzt daraus gelernt, was die Polizei in Berlin, die war so vorsichtig, die hat... von Corona-Leugnern, die ohne Masken dicht beisammen standen, hat verhindert, dass die die Infektion weiter verbreiten. Gott sei Dank wurde das verboten. Dann hat die Polizei dafür gesorgt, dass irgendwelche Rechtsradikalen unser Nationalheiligtum nicht beschädigen. Gott sei Dank ist da nichts passiert. Und Was lernen wir daraus? Wir lernen daraus als Schlafschafe, diese sogenannten Querdenker, diese sogenannten Friedensapostel, die sind hier eine Gefahr, eine mögliche Gefahr für die Verfassung. Und das finde ich genial, wie man es schafft, mit nur einer einzigen Finte, Ja, aus Leuten, die für Grundrechte eintreten, Verfassungsfeinde zu machen.
Eli
Weil sie halt das Symbol der Verfassung gestürmt haben. Darum geht es ja. Es geht um das Symbol.
Uwe
Und dass deren ganzes Projekt, die ganze Demo, war in dem Moment mental verloren für die Demonstranten. An der Stelle, als der Reichstag gestürmt war, konnte eigentlich jede weitere Aktivität beendet werden, weil jetzt hat die Demonstration aus Dummheit... dem Mainstream das Kanonenfutter geliefert, um alles andere zu vernichten.
Eli
Mhm.
Uwe
Und insofern muss ich sagen, ja, hätte man jetzt als Demonstration, als Veranstalter, hätte man das ahnen können? Hätte man das vorhersehen können?
Eli
Ich erinnere mich zurück an den ersten Achten, da hat Markus Heinz, nachdem wir dort die Veranstaltung aufgelöst bekommen haben, irgendwann in der Nacht gesagt, in einem der Interviews, wir machen einen Zug, die machen einen Zug. Wir machen einen Zug, die machen einen Zug.
Uwe
Und genau das ist verkehrt. Das zeigt, dass Markus Heinz, lieber Markus Heinz, wir kennen uns nicht persönlich und ich schätze Ihre Arbeit als Rechtsanwalt und ich sage mal als Frontkämpfer, der Sie da am 29. und 30. waren, also ich hatte den Eindruck, Wären Sie nicht da gewesen, wäre die Querdenken 711 gar nicht existent gewesen. Also meine Frage ist, gibt es eigentlich bei Querdenken 711 noch irgendwelche anderen Leute, die einen Arsch in der Hose haben? Gibt es da noch irgendwelche Leute, die wirklich mal was aufgetreten sind? Ich habe da nicht viel von gesehen, muss ich ganz ehrlich sagen. Aber was Markus Heinz gemacht hat, es war sehr pfiffig, fand ich jedenfalls, in den Einzel- Scharmützeln, den Leuten ihre Grenzen aufzuzahlen. Kommen wir vielleicht später noch hin. Aber an der Stelle hat man nicht erkannt, es geht hier nicht Zug um Zug. Wir sind hier nicht bei Monopoly. Wir sind auch nicht beim Mensch ärgere dich nicht, sondern wir sind bei einem Strategiespiel. Und das Strategiespiel, das heißt, erobere die Welt. Und wir sind hier in dem Regionalplan, erobere Deutschland. Und dort stehen jetzt zwei Parteien gegeneinander. Und die eine Partei, die heißt Staatsmacht, die sagt von sich, dass sie das Gute repräsentiert. Und auf der anderen Seite stehen vielleicht zwei bis fünf Prozent der Bevölkerung allerhöchstens, die sagt von sich, dass sie das Gute repräsentieren. So, wenn wir jetzt ganz demokratisch vorgehen, dann müssten wir sagen, okay, die, die die Mehrheit sind, die haben ja Recht. Aber nun sind die, die die Minderheit sind, die Querdenker, glauben, dass sie aber viel mehr Recht haben. Okay, so weit, so gut. Das ist die Ausgangsposition. Und nun kann man sagen, hoppla, aber wenn die jetzt gegeneinander kämpfen, wenn quasi gut gegen böse kämpft, Totalitarismus gegen Freiheit und Demokratie, wie kämpfen wir denn da? Kämpfen wir mit dem Wattebäuschen, wir sind alle Pazifisten und wir lieben uns alle. Ach, was lieben wir uns. Und was sind wir alle aufgeregt, wenn mal jemand an den Haaren gezogen wird. Ja, das können wir machen. Aber macht die andere Partei das auch? Und selbst wenn wir jetzt auf dieser guten Partei sein wollen und nicht so uns verhalten wollen wie die andere Partei, ist es doch unsere verdammte Pflicht und Schuldigkeit, zu verstehen, wie die andere Partei denkt und was sie für Mittel in der Hand hat. Und ich habe aus dieser Demonstration für mich ganz zweifelsfrei den Schluss gezogen, dass die Berliner Polizei nicht alleine mit ihren eigenen Kompetenzen gearbeitet hat. Da ist ein strategischer Langfristplan hinter gewesen und dieser Plan war, die Demonstrationsidee als Ganzes komplett zu neutralisieren, dadurch, dass man die Querdenkerbewegung in den Kriminalisierungsbereich hineinzieht. Man hat es dadurch geschafft, dass man ihnen verschiedene Fallen gestellt hat, sie zermürbt hat, die Aufmerksamkeit abgelenkt hat und dann, selbst als sie schon verloren hatten, Nämlich nach dem Reichstagssturm, da hat man ihnen noch ein bisschen Spielwiese gegeben. Und diese Spielwiese, das war dann nachher, als dann später beim, die ganzen, ja, wir machen noch spontan Demos und, und, und. Ja, natürlich kann man spontan Demos machen, wenn der Krieg verloren ist. Da können die alle noch feiern, so viel wie sie wollen. Aber die Schlachten werden gewonnen, aber der Krieg ist verloren. Basta. Und da sitzen also Leute, die die Polizei beraten haben und die dazu in der Lage sind, einen Plan zu fassen, der jeden einzelnen Schachzug vier Tage im Voraus berücksichtigt hat, der jede Reaktion der Demonstranten berücksichtigt hat. Während die Demonstranten, die spielen Monopoly. Jetzt bist du dran, mach du mal einen Zug. Ja, jetzt reagiere ich auf deinen Zug. Ja, so spielt man keine Strategiespiele. Ja, so kann man nicht gewinnen.
Eli
Lieber Uwe, es ist sehr viel zu verarbeiten in einem Moment. Mir kommt ja die Rolle des Moderators hier zu Teil. Aber ganz ehrlich, manchmal muss man dir auch einfach sehr viel Raum geben, so wie ich hoffe, dass du das jetzt abbekommen hast und gespürt hast, dass ich dir den geben wollte und dich auch nicht unterbrechen wollte. Weil ich finde, bei aller Liebe, die wir füreinander auch verspüren, wir wollen ja alle kollektiv besser werden und manchmal muss man jemanden auch wirklich aufzeigen, wo seine eigenen Fehler liegen und seine eigenen Grenzen liegen. Und ich sehe schon wieder im Chat, manche Leute schreiben mir, also ganz, ganz viele sagen, super toll, dass du das so machst, lieber Uwe. Und dass du sehr, also wirklich rasiermesserscharf hier argumentierst. Aber gleichermaßen werfen sie dir erneut vor, und das sind jetzt neue Leute, die waren vor einer halben Stunde noch nicht dabei, wie es denn dazu kommt, dass du das jetzt aus der Ferne so beobachten kannst. Ich möchte das nochmal ganz kurz, sag ich mal, für dich bekräftigen oder entkräftigen, diesen Vorwurf, weil du hast es vorhin schon gemacht, du musst nicht nochmal ausholen. Und das ist ein Vorteil, dass Uwe aus der Distanz die ganzen Sachen anschaut, weil er war zwar nicht dabei, aber er hat das vorhin sehr, sehr gut gesagt, liebe Freunde. Wenn man dort unmittelbar dabei ist, ist man in seiner eigenen kleinen Filterblase und diese Filterblase ist meistens halt auf den unmittelbaren Bereich, in dem man halt gerade zufällig feststeckt, beschränkt. Und ich meine, überlegt doch mal selber, wenn ihr in diesem Zug dabei wart. Ich war vorne bei der Speerspitze dabei und konnte also irgendwann nach Stunden... diesen Polizeieinsatzleiter tatsächlich auch mal in die Augen schauen. Aber was haben denn die Leute drei Kilometer weiter hinten oder zwei Kilometer weiter hinten oder auch nur ein Kilometer weiter hinten davon mitbekommen? Hören, sagen, wenn überhaupt. Wir haben tatsächlich die Worte stille Post verwendet. So beschränkt ist tatsächlich das Sichtfeld und das Informationsfeld von dem, was man aufnehmen kann, wenn man vor Ort ist. Stattdessen hat Uwe sich jetzt nicht absichtlich zurückgezogen. Es war nicht so, dass er jetzt gesagt hat, ich spiele jetzt den Strategen, sondern hat einfach nur als stiller Beobachter seine Beobachtung eben mit uns geteilt. Und die war halt strategischer Natur, wie ein General das halt machen würde, auch wenn er sich jetzt nicht als General bezeichnet, gar nicht. Aber die Natur der Analyse, die er an den Tag gelegt hat, ist ja im Prinzip wirklich halt diese Vogelperspektive, die die Soldaten wie wir, und es gibt ja auch diese Funker da irgendwie in den ganzen Kriegen, mit den Masten und den Antennen und so weiter, die wir halt ins Weltall gebeamt haben und zurück ins Handy zum Uwe, damit er den ganzen Tag wirklich an allen Orten gleichzeitig sein konnte, damit sich dieses Bild für ihn letztendlich fügt und zeichnet. Insofern mache ich ihm überhaupt keinen Vorwurf, dass er sagt, okay, liebe Freunde, ihr mögt einen Eindruck gehabt haben vor Ort und kumbaya und wir lieben uns alle und wir waren alle ganz, ganz viele, aber gleichzeitig müssen wir auch sagen, das war der Eindruck, den jemand gewinnen konnte, wenn er sich mit professioneller Manier und Uwe ist ein Profi, also er ist nichts, wenn nicht ein Profi, Wenn sich jemand, wie gesagt, nach professioneller Manier aus dieser Vogelperspektive ein Bild verschafft und dieses Bild dann wirklich so wiedergibt, wie auch meine Bilder immer versuchen wiederzugeben, nämlich unverfälscht und daraus die richtigen Schlüsse zu ziehen. Nicht die Schlüsse, die einem gefallen, nicht die Schlüsse, die sagen, okay, uns geht es hier besser, wir waren eine Million oder 1,3 oder Gott weiß was unter den Linden aneinen, sondern die Schlüsse, die halt wirklich in dieser Realität Wahrheit, sage ich mal, haben und Bestand haben. Genauso wie wir sagen, wir sehen in dieser Realität, in der wir alle leben, nun mal keine Corona-Fälle, die gefährlich sind, dann stellen wir uns halt dafür hin und sagen, okay, wir kämpfen dafür, dass der Rest der Welt das versteht, genauso macht das Uwe. Wenn die Realität diese Zahlen nicht hergibt, die wir uns gerne wünschen, dann müssen wir auch den Arsch in der Hose haben zu sagen, okay, wir spielen nach diesen Zahlen und nach den Regeln, von denen wir jetzt sehen, dass sie die Polizei oder die Führung von Berlin halt eben an den Tag legt. Insofern, bitte hört auf, den Uwe zu kritisieren, dass er jetzt nicht dabei war. Ich bin ihm sehr dankbar, dass er nicht dabei gewesen ist, auch wenn die Einladung, er weiß natürlich, er kann jedes Mal sehr gerne dazukommen. Aber da ist es mir lieber, ein Mensch wie Uwe bleibt fern und hat danach wirklich so eine pointierte, wundervolle, klare Analyse zu bieten, als dass er zehnmal dabei gewesen ist und stattdessen wir halt seinen klaren Verstand für unsere Sache nicht nutzen können. Ja, soviel also dazu. Lieber Uwe, warst du mit Falle Nummer 2 durch? Können wir zu Falle Nummer 3 kommen?
Uwe
Ja, Falle Nummer 2 ist durch.
Eli
Alles klar, dann moderiere ich es an. Vielen lieben Dank. Also wir haben jetzt auch schon wieder 200 neue Zuschauer dazu gewonnen. Irgendwas machst du immer noch richtig, lieber Uwe. Und auch euch, liebe Leute, vielen lieben Dank, wenn ihr liked und wenn ihr das teilt. Und ich sehe, 12.000 Menschen haben jetzt hier schon reingeklickt. Das ist wunderbar. Ich sehe es nicht. Wir haben 624 Likes. Das ist zu wenig, liebe Freunde. Ihr seid allein jetzt 1127 in diesem Stream. Ich bitte euch, dass ihr jetzt wenigstens nochmal klickt. Das kann nicht sein, dass wir nur halb so viele Likes haben wie Leute, die in diesem Moment allein hier drin sind. Bitte klickt den Like-Button, das hilft auf jeden Fall. Dieser Stream ist schon demonetarisiert. Ich werde schon keinen Cent davon verdienen. Tut wenigstens was für mein Ego, dass ich hier nachts euch die Gäste rankarre. Liked wenigstens dieses Ding, damit in irgendeiner Form ein sichtbares Zeichen da ist, dass euch das gefällt, was wir hier machen. Über den Chat natürlich hinaus. So, also dritte Falle, nachdem wir zuerst über die Einkesselung gesprochen haben und dann den Sturm auf dem Reichstag, von dem wir uns jetzt alle also einig sind, das war eine Inszenierung, da waren V-Männer im Spiel, die ganze Sache hatte strategische, sag ich mal, Natur und war von langer Hand vermutlich geplant. Jetzt ist also die Frage, die auch ich ganz oft gehört habe, was ist an der russischen und amerikanischen Botschaft passiert? Lieber Uwe.
Uwe
Ja, also dazu kann ich gar nicht viel sagen, muss ich ehrlich sagen. Das Thema hatte mich irgendwie gar nicht so sehr interessiert. Ich habe das immer nur so ganz sporadisch mir angeguckt und deswegen halte ich mich nicht für qualifiziert, dazu eine vernünftige Analyse zu geben. Insofern für Falle 3, da vermute ich, das ist aber reine Spekulation, dass es da auch nicht so mit ganz rechten Dingen zugegangen ist, aber diesen Satz in Klammern packen, Lass uns lieber zu Falle 4 übergehen, die finde ich interessanter.
Eli
Alles klar. Nur ganz kurz einfach von deiner Warte, bevor wir wirklich zu Falle 4 gehen, findest du es denn ganz persönlich, du als Uwe Lohse, jetzt ohne die Strategie oder sowas zu hinterfragen, findest du es zielführend, siehst du irgendeine Logik in dem Gedankenkang, dass wir sagen, wir haben Probleme hier in Deutschland und diese Probleme kann nur ein anderes Land lösen und in diesem Fall USA oder Russland?
Uwe
Also ich bin persönlich ein Individualist. Ich glaube nicht, dass irgendjemand meine Probleme lösen kann. Die muss ich schon selber lösen. Und deswegen glaube ich jetzt auf einen größeren Maßstab. Jedes Land muss seine Probleme auch selbst lösen. Und wenn wir Probleme mit unseren Regierungen haben, dass die nicht so wollen wie wir, dann müssen wir uns auch die Frage stellen, warum ist es so weit gekommen? Wieso waren wir solche Schlafschafe, dass wir uns das haben gefallen lassen? Und wenn sich ein Land jetzt als solches, jetzt als politische Einheit vom Ausland abhängig macht, egal jetzt von welchem Land, ob das nun USA, China oder Russland ist, dann kann ich nur sagen, naja, da muss man vielleicht auch mal überlegen, ob diese ganzen Doktrinen, wir müssen immer so und so viel Wirtschaftswachstum haben und und und, ob das alles so wirklich nachhaltig ist. Und damit denke ich jetzt nicht an Umwelt oder so, ich meine auch psychologisch, müssen wir immer mehr haben, ja. Können wir nicht mal auch mit dem, was wir haben, zufrieden sein? Warum müssen wir 40 Stunden arbeiten? Reichen nicht auch 10 Stunden und 30 Stunden frei haben? Dann könnten wir viel Kreatives machen und mit Kindern beschäftigen, wenn wir Kinderfreunde sind, Kunst machen, wenn wir Künstler sind. Also das gesamte Lebenskonzept, was wir haben, ist doch sehr einseitig. Und um dieses einseitige Lebenskonzept von immerwährender Stabilität, von Wachstum aufrechtzuerhalten, dafür brauchen wir die ganzen Kontakte mit den ausländischen Partnern und die gegenseitigen Verflechtungen und Abhängigkeiten. Würde ich, wenn ich Globalstratege wäre, vielleicht auch mal überdenken.
Eli
Alles klar. Gut, ich denke mal so durch die Blume und zwischen den Zeilen hast du sehr klar deine Meinung ausgedrückt. Aber darüber können wir, wie gesagt, über Falle Nummer 3 können wir gerne reden, wenn du dich weiter darüber beliest oder informiert hast. Du bist ein sehr beliebter Gast auf meinem Kanal und bestimmt ganz bald auch auf ganz, ganz vielen anderen und in dem Sinne, wenn ich dir einen Tipp geben kann, bereite dich gerne darauf vor, die Leute werden bestimmt deine Meinung dazu hören wollen. Dann lass uns übergehen zu Falle Nummer 4, auch sehr interessant. Und zwar, wir waren ja vorhin alle sehr geschockt und ich muss leider sagen, zu Recht, natürlich, wenn man erstmal mit drin ist, das wird uns auch der Uwe nicht abstreiten können, nimmt das einem emotional sehr, sehr mit. Er hat aber natürlich eine gewisse Vorerfahrung. Er hat auch selber gesagt, er war ja beim Militär. Und vor allem, er bringt die strategische Denke mit. Insofern wird er jetzt natürlich sagen... selbstverständlich berechtigt, was du dort erlebt hast. Aber, und ich nehme ihm das voll ab, weil auch ich war, wie gesagt, in meiner Blase und in dieser Blase habe ich nicht diese Vogelperspektive gehabt. Und deshalb freut es mich, dass wir jetzt zusätzlich nochmal erfahren, was Uwe für Gedanken hat zum Thema willkürliche Verhaftungen und Gewalt der Polizei.
Uwe
Ja, erstmal kleine Vorbemerkung, damit man nicht denkt, dass ich ein völlig gefühlloser Klotz wäre. Also die Bilder, die wir gesehen haben, das waren nicht nur die, die du jetzt gezeigt hast. Ich habe auch noch einige andere gesehen von kleineren und größeren Verhaftungsaktionen. Das ist alles gruselig, rechtswidrig. Also das ist überhaupt gar nicht schön. Andererseits muss man sagen, die Leute, die stellen sich aber auch ein bisschen sehr weinerlich teilweise an. Also da sage ich jetzt mal, nach 70 Jahren Frieden sind wir offensichtlich schon der Meinung, dass alles ganz schlimm ist, wenn man an den Haaren gezogen wird. Also ich meine das jetzt nicht abwerten, sondern ich meine das im Vergleich, dass wir, wenn wir mal in andere Länder gucken, dort wird auf die Leute eingeknüppelt, die werden mit Wasserwerfern zusammengetrieben. Die werden, ich weiß nicht, was alles gemacht. Das ist im Verhältnis dazu, ist das, was wir hier haben, noch sehr, sehr moderat. Für unsere Verhältnisse und für unsere ethischen und moralischen Ansprüche ist das ein No-Go. Das geht gar nicht. Das darf die Polizei nicht machen. Aber wir müssen auch sehen, dass das, was für uns No-Go ist, immer noch auf einem sehr moderaten internationalen Level ist. In Amerika würde man darüber lachen. Und davon mal abgesehen, was kann man aus der Ferne sehen? Es war für mich unheimlich interessant. Es war wie ein Schachspiel. Man konnte, egal welche Livestreams man sah, Zu bestimmten Zeitpunkten sah man, wie die Polizei sich hier einen rausgriff und da griff sie sich einen raus. Nach zwei Minuten griff sie sich den nächsten raus. Völlig ohne Anlass. So, jetzt könnte man sagen, das ist Polizeiwillkür. Ja, es ist Polizeiwillkür, genau diesen rauszunehmen. Aber Polizeiwillkür heißt ja nicht, dass es ohne Plan ist. Und die Frage ist, welchen Plan könnte jemand haben, der systematisch mal hier einen rausgreift und mal da einen rausgreift und mal da einen rausgreift. Und der macht gar nicht viel, der greift die einfach nur raus. Packt die ein bisschen härter an, damit ein bisschen Aufschrei in der Menge ist. Was ist der Zweck? Was möchte man erreichen? Also wenn ich Polizeieinsatzleiter wäre, ich wusste, was ich erreichen wollte. Ich würde nämlich erreichen wollen, dass die angeblichen Pazifisten, die alle dastehen und immer Friede, Friede, Friede und wir sind alle Brüder und lieben uns, dass die mal anfangen aufzustehen und gegen die Polizei vorzugehen. Das würde ich mir als Polizei wünschen, weil dann hätte ich den Anlass, gegen diese vorzugehen, zu sagen, ihr seid ja gar keine Pazifisten, ihr wehrt euch ja gegen die Staatsgewalt und hätte man den Sack zugemacht und hätte sagen können, siehste, so viel zum Thema, wir sind alle friedfertige Bürger. Sprich, diese willkürlichen Verhaftungen halte ich persönlich für eine ganz pfiffige strategische Maßnahme. Und zu provozieren. Provokation.
Eli
Genau.
Uwe
Der Provokation. Und wenn die Provokation nicht genügend Früchte zeigt, dann muss man die Schraube ein bisschen anziehen. In kürzeren Zeiteinheiten die Leute rausnehmen. Leute rausnehmen, die besonders schutzbedürftig sind, um den Provokationsfaktor zu erhöhen. Vielleicht auch mal ein bisschen mehr Gewalt anwenden, um den Provokationsfaktor zu erhöhen. Das würde ich so machen, wenn ich ein solcher Polizeistratege wäre.
Eli
Absolut. Aber in dem Sinne sind wir ja nicht auf diese Provokation eingegangen. Auch wenn ich zum Beispiel gesagt habe, also ich bin ja ein emotionaler und hitzblütiger Mensch und vielleicht hätte ich mich da nicht kontrollieren können in einem bestimmten Moment, muss man ja den deutschen Demonstranten zugestehen oder den Demonstranten vor Ort, jetzt den Querdenkern, wie wir sie nennen, die sind alle friedlich geworden, die haben immer noch gesagt, Entschuldigung, lieber Herr Polizist, Sie treten da eine schwangere Frau, können Sie bitte mal aufhören.
Uwe
Also da muss ich ganz ehrlich sagen, liebe deutschen Querdenker und Pazifisten, ich schäme mich für euren Pazifismus. Ja, ich schäme mich. Pazifismus ist gut. Es ist gut, wenn man nicht aggressiv ist. Aber wenn man sieht, dass ein Amtsträger im Amt eine Straftat begeht und dann nur dasteht und sagt, schäm dich, schäm dich, schäm dich. Das ist sowas von schwach. Das ist sowas von charakterschwach. Da sage ich, schämt ihr euch. Schämt ihr euch, dass ihr keinen Arschen in den Hosen habt. Ich sage nicht, wie Eli in seinem heißblütigen Temperament, dem haue ich jetzt die Fresse ein. Nein, das wäre nicht richtig. Aber all die Leute, die da rumstehen, die mit den Kameras dokumentieren, die sollen mal für den Moment die Kamera aus der Hand nehmen und mal die Hacken zusammenklappen und mal davor gehen und mal physisch eine Mauer um diese Polizisten bilden und sich mit ihrem eigenen Körper zwischen die Polizisten und das Opfer drängen und die Polizisten daran hindern, solche Straftaten zu vollführen. Und dann können immer noch zwei Leute das filmen. Es müssen nicht zehn Leute filmen und einer sagt, bitte schäm dich. Das ist ein Armutszeugnis des Pazifismus. Da kann ich nur sagen, so möchte ich nicht enden. Pazifismus, für mich sehr gut, finde ich erstrebenswert. Aber Pazifismus ist für mich nicht Passivität um jeden Preis. Pazifismus heißt auch einstehen und auch eintreten und handeln, wenn Unrecht geschieht. Aber nicht dem Unrecht dabei stehen und nur notieren, da geschieht Unrecht. Jetzt mache ich da mal eine Anzeige. Also nee, das war für mich eine Enttäuschung. Und diese Enttäuschung habe ich auf der ganzen Verwandlung fast überall gesehen. Es gab nur ganz, ganz wenige, die mal den Mut hatten, mal dazwischen zu gehen. Aber die waren dann auch nicht mutig genug, weil sie ja gar keinen Rückhalt hatten. Und jetzt blende ich mal um auf die andere Seite. Wenn ich jetzt die provozierende Polizeistrategie in Betracht ziehe, Da kann ich nur sagen, mit diesen Weicheiern mache ich doch, was ich will. Die führe ich doch an der Nase mit dem Ring im Kreis herum. Ich kann doch machen, was ich will. Die können mich doch fotografieren, so viel wie sie wollen. Was spielt das denn für eine Rolle? Denn wenn jetzt ein Dienstverfahren gegen mich aufgerufen wird, bis das durch ist, ist diese ganze Demo-Geschichte alles längst historisch in den Büchern verschwunden. Das heißt, dieses sich darüber aufregen und nichts tun ist eine Form von passiver Mittäterschaft. Das sage ich hier ganz klar und deutlich. Das ist mein moralisches und ethisches Urteil. Wir Deutschen sind Weicheier. Wir sind Kissenpuper. Wir stehen dabei, wenn anderen Unrecht geschieht. Wir stehen dabei, wenn Frauen schreien. Wir stehen dabei, wenn Leuten den Rücken geschlagen wird und auf den Kopf. Und was fällt uns ein? Schäm dich. Ja, also auch diese Strategie der Polizei ist allerdings größtenteils nicht aufgegangen. Das heißt, der Pazifismus...
Eli
Das wollte ich entschuldigen. Ja, genau. Lieber Uwe, der Pazifismus hat sich ja bewährt.
Uwe
Er hat sich bewährt, aber er hat sich sozusagen überbewehrt. Er ist überpazifistisch. So, da würde ich mir jetzt für die nächsten Veranstaltungen, sofern es denn jemals noch welche geben sollte, das ist noch ein anderes Thema, dazu aufrufen, dass mal wir deutschen Querdenker, die, die demonstrieren gehen, auch die, die nicht demonstrieren gehen, sich mal ernsthaft die Frage stellen, ob Pazifismus vielleicht nur ein Wort für Feigheit ist. für Feigheit, seine Bürger als Mann zu stehen. Denn wir haben auch, denken wir mal, was wir im deutschen Strafgesetzbuch haben, da gibt es ein Jedermann-Paragraf. Wenn Sie eine Straftat sehen und Zeuge sind, haben Sie das Recht, den Menschen zu verhaften. Ob das bei Polizisten im Dienst auch so ist, das weiß ich nicht. Da müsste man mal mit Juristen, mit Strafrechtlern drüber reden. Aber es kann nicht sein, dass wir Straftaten von Polizisten zuschauen, Und nur schämlich sagen und gleichzeitig diesen Polizisten dann vorwerfen, dass sie ja nur ihre Befehle befolgen und die Roboter dastehen und selber nicht nachdenken. Ja, wir machen es doch auch. Nur wir fühlen uns erhaben, weil wir sind ja die Guten. Wir sind die Guten und sehen, wie jemand dort maltratiert und gequält und gefoltert wird. Wir sind die Guten. Schämlich, schämlich, schämlich. Nein. So kann das nicht sein. Das ist eine Doppelmoral. Und wenn wir diese Doppelmoral behalten, dann wird diese Demo-Bewegung und auch jede andere immer ein leichtes Opfer für, ich sag mal, unangemessene Polizeigewalt werden.
Eli
Ich sehe jetzt schon wieder ein paar Experten, lieber Uwe, perfekt, ich muss gar nichts hinzufügen, ich lasse es einfach mal so stehen. Es sind schon wieder ein paar Experten in den Chat gekommen, die jetzt wieder vorwerfen, zum dritten Mal in diesem Chat, dass der Uwe nur so ein, wie nennt man das, Armchair Quarterback ist, also jemand, der im Prinzip einfach von seinem Sessel aus da irgendwelche Storys erzählt, ohne dabei gewesen zu sein. Ich sage es auch gerne zum dritten Mal, beziehungsweise Uwe hat es zum ersten Mal gesagt, ich zum zweiten, jetzt sage ich es noch einmal. Seid froh, dass Uwe euch diese Wahrheit so ungeschönt ins Gesicht sagt und sich ferngehalten hat dieser Demos, weil nur dank dieses Fernhaltens, so verrückt es auch klingt, hat er das Opfer erbracht. Er hat ein Opfer erbracht, in dem er halt nicht hingegangen ist, um uns jetzt wirklich dieses Produkt liefern zu können. Ohne dass wir diese Bewegung vielleicht an die Wand fahren würden und vielleicht noch ganz, ganz viel mehr schwangere Frauen, die ihre Kinder vielleicht verlieren, riskieren würden. Wenn wir denn nicht anfangen umzudenken, wenn wir jetzt nicht anfangen zu analysieren, was waren die Fehler, die wir bisher gemacht haben, wenn wir mit der Gesamtsituation unzufrieden sind. Und liebe Leute, sagt mir bitte nicht, dass ihr zufrieden seid, wie der 29. und 30. August gelaufen ist. Denn meine lieben Freunde, ich bin zutiefst enttäuscht. Ich habe gestern das gesagt, das war das Schlimmste, was ich jemals in meinem gesamten Leben erlebt habe. Und ich habe ein noch nicht so langes Leben wie Uwe gelebt, aber in 35 Jahren lernt man schon eine Menge auch trotzdem. Und so etwas mitzubekommen, das möchte ich nicht noch einmal erleben müssen. Ich möchte, dass wir Erfolgserlebnisse haben, die werden sich nicht sofort einstellen, wir werden nicht alles umsetzen können und Uwe hat auch nicht die Weisheit mit Löffeln gefressen. Und wir werden nachher dazu kommen, ob Uwe sich vielleicht zur Verfügung stellt, um uns ein bisschen strategisch zu beraten. Ich glaube, wir brauchen seinen Input in unserer Bewegung. Aber selbst wenn wir das komplett ohne ihn machen müssen und dann das einfach nur auf Basis von den Leuten machen, die dieses Video im Nachhinein anschauen, sind wir einen Schritt weiter gekommen. Denn uns vorzumachen, dass wir jetzt alles richtig tun, nur weil wir auf der Demo gewesen sind und sagen können, ja, ich bin jetzt hier aber aus, was weiß ich, unter Hachingen und der andere ist aus Salzburg und der dritte ist aus Kroatien angereist, um dann in seiner eigenen kleinen Blase auf 8 Quadratmetern dort irgendwie etwas zu... Ja, natürlich ist es wichtig, dass jeder kommt, aber es ist genauso wichtig auch, dass Menschen wie Uwe am Start sind, um dann im Nachhinein sagen zu können, liebe Freunde, ich habe absolute Hochachtung für jeden, der sich bewegt hat, aber genau wie die ihre Bauern bewegen oder ihre Könige oder ihre was auch immer auf dem Schachbrett sich da bewegt, bewegen die Polizisten und die Regierungen. Ja, so müssen wir auch mit uns umgehen. Und ich sehe mich auch in dem Sinne als nur ein Bauer in diesem Weg, als einfach nur ein Sprachrohr, als einfach nur, wie der Uwe es gesagt hat, ja, einer der Streamer, der dort irgendwo rumhopst, ja, damit Uwe im Prinzip durch mich sein Teleskop hat, unten auf der Straße. Aber mir ist wichtig, dass ich diesen Beitrag leiste, so wie ich immer sage, jeder muss nur seinen eigenen einzigen kleinen Beitrag leisten, damit in der Summe daraus eine Bewegung werden wird. Lieber Uwe? Ja, ich möchte...
Uwe
Das ist eigentlich eine ganz gute Überleitung zu, ich sage mal, wir brauchen jetzt nicht noch zu Punkt 5 oder so kommen, das ist nicht so wichtig, sondern ich glaube, wichtiger ist, was man wirklich nach meiner Meinung daraus für Schlüsse ziehen kann. Also mir ist wirklich unheimlich offenbar geworden, dass die Polizei und die Stadt Berlin und letztendlich ist es ja der Staat Deutschland, es ging ja nicht darum, gegen Berlin zu demonstrieren, es ging auch nicht darum für Querdenken zu demonstrieren. Es ging ja für die Grundrechte. Das heißt, es ist ja eine Bewegung, die eigentlich gegen die Regierung gerichtet ist, gegen den Staat oder die derzeitige Staatsführung. Und dementsprechend ist auch klar, dass Berlin sich eben auch Staatshilfe sucht. So wie das da abgelaufen ist, ist meine Vermutung, man hat dort also strategische Unterstützung vom Militär, von jemandem, der Strategieerfahrung hat, der das von A bis Z geplant hat. So, während auf Seiten der Demonstranten, da habe ich keine Führungsstruktur gesehen. Ihr könnt mir gerne vorwerfen, dass ich jetzt zu viel mit militärischen Begriffen habe.
Eli
Nee, nee, wir haben eine sehr, sehr flache und eine sehr dezentrale Hierarchie. Also im Prinzip fast gar keine Hierarchie. Wir sagen immer wieder, keiner stellt sich über den anderen und darin ist ja auch irgendwo unsere Größe und das zeichnet uns ja auch aus, dass wir halt keine Befehlsempfänger sind, dass wir nicht sagen müssen, der oben diktiert und alle anderen unten machen nur mit.
Uwe
Ja, das ist natürlich dieser sogenannte Schwarmgedanke. Aber dazu könnte man auch noch was sagen und feststellen, dass es mit dem Schwarmgedanken... leider auch nur ein Traum ist, der in der Praxis nicht so funktioniert. Das will ich jetzt aber hier gar nicht weiter ausführen, sondern ich kann nur feststellen, dass man gucken muss, was waren denn die Ziele der Demonstranten? Die Ziele der Demonstranten waren nicht, Polizisten zu belehren, bessere Staatsbürger zu sein. Das war doch nicht deswegen, man nach Berlin gefahren ist. Die Ziele waren doch auch nicht, sich gegen Polizeigewalt aufzulehnen. Das war es doch auch nicht. Sondern das Ziel ist doch eigentlich gewesen, Ja, sich gegen die Umwandlung der Bundesrepublik Deutschland in ein totalitäres Regime zu wandeln. Das war eigentlich das Ziel. So, die Frage ist, wer ist denn eigentlich die Zielgruppe? Ist die Zielgruppe der Polizist, der irgendwo steht mit dem Schlagstock in der Hand und der irgendjemand an den Haaren zieht? Nein. Ist die Zielgruppe der Herr Geisel, der irgendwelche Verbote ausspricht und sonst nicht was macht? Nein, das ist doch nicht die Zielgruppe. Ist die Zielgruppe Frau Merkel? Nein, denn Frau Merkel weiß doch, was die Demonstranten wollen. Wer ist die Zielgruppe? Die Zielgruppe sind die Schlafschafe. Das ist die Zielgruppe.
Eli
Wir müssen nicht vor unseren eigenen Fans auftreten, wir müssen die Schlafschafe erreichen.
Uwe
So ist es. Und das sehe ich seit Monaten. Seit sechs Monaten bin ich in diversen Foren und verfolge das. Und was ich dort sehe, ist eine Riesenblase von Leuten, die sich das Demonstrieren zu einer Art Lebensphilosophie erkoren haben und die happy sind, sich für eine Demo vorzubereiten und jeder hat seine Jammergeschichten zu erzählen, warum ihm die Maske nicht gefällt, warum seine Tochter in der Schule das nicht kann und warum der Arzt sie nicht reinlässt. Das sind die Sachen, die die Leute interessieren. Das ist alles gut. Das ist alles richtig. Aber es hilft nicht weiter. Es hilft nicht weiter. Sondern es hilft nur weiter, Maßnahmen zu finden, wie die Schlafschafe informiert werden. Aber nicht nach Berlin zu fahren, egal ob da 100.000 sind oder 10 Millionen. Wenn alle nur sagen, wir sind Brüder, diesmal sind wir doppelt so viel wie beim letzten Mal, beim übernächsten Mal sind wir viermal so viel. Das interessiert doch keinen Schwein. Das interessiert doch nur die, die da sind. Das interessiert doch nur die Fans. Und mal ein Wort an die ganzen Propagandisten, Herrn Dr. Schiffmann, Samuel Eckert und wie sie alle heißen. Liebe Leute, ihr seid keine Showmen. Ihr seid nicht dazu da, berühmt zu werden und jeden Tag euer Sprüchlein zu machen, um eure Fangemeinde zu befriedigen, dass ihr wieder was zum Tagesgeschehen zu sagen habt. So, das kann man alles gerne machen, aber verfallt doch bitte nicht diesem eitlen Ruhm und den vielen Klicks und den vielen Followern. Darum geht es doch gar nicht. Das ist doch nur eine Nebenwirkung. Eigentlich geht es darum, die ganzen Follower, die ihr habt, zu mobilisieren, um die Schlafschafe aufzuwecken. Und was macht ihr? Selbstbespiegelung. Ich habe so viele Follower, ich habe hier einen Stream, ich habe da ein Video, ich habe da ein Video, ich habe da ein Video, ich gehe da zum Vortrag. Alles wunderbar. Nur interessiert das die Schlafschafen? Nein. So, ich will ein Beispiel nennen. Ich wohne in Hamburg, das ist eine Großstadt mit 1.850.000 Einwohnern. Hier haben wir die Querdenker Hamburg 40. Bei denen habe ich auch mal geredet. So, aber nachdem die nun x-mal, ich glaube 15-mal demonstriert haben, sind da vielleicht... günstigstenfalls zur besten Zeit 600 Leute von 1,85 Millionen, das nach drei Monaten, vier Monaten, fünf Monaten demonstrieren. Das heißt, Realität ist von den 1,85 Millionen Einwohnern in Hamburg interessiert, bis auf die 600, kein Schwein, das da demonstriert wird. Kein Schwein. Und wenn man mit irgendjemandem redet, es interessiert auch kein Schwein, ob in Berlin eine Demo war, ob da 30.000 waren oder 3.000 oder 300.000, es interessiert niemanden. Diese ganzen Diskussionen, die geführt werden, werden nur geführt innerhalb dieser Kommunikationsblase von Demonstranten und Querdenkern. bleiben immer in diesem Kreis und da wetteifern sie, wer welche Analysen macht und wer hier noch ein Bild hat. Das interessiert aber keinen außer euch. Und alle anderen sagen, ja, interessiert mich nicht. Ich sehe das so, es ist alles bestens. Wir sind geschützt vor Gesundheitsrisiken. Und jeden, den sie treffen, egal ob das ein normaler Mensch ist, ob das ein Arzt ist, Ob das sonst nicht wäre, jeder ist wunderbar zufrieden. Und diejenigen, die nicht zufrieden sind, sind aber so verschüchtert, dass sie ihre Unzufriedenheit kaum trauen, öffentlich auszudrücken. Das heißt, es gibt so eine gewisse Grauzone oder gewisse Menschenmasse, die sagen, ich kann in dieser Gesellschaft meine Meinung nicht mehr äußern. Aber die Allermeisten sind voll damit einverstanden, mit dem, wie es läuft. Und warum sind sie das? Weil auf der anderen Seite, auf der Seite der Finsternis, jetzt aus Richtung der Querdenker betrachtet, dort ist das Medienmonopol, dort ist die Macht der Bilder. Und diese Macht der Bilder wird überhaupt nicht beeinflusst, so gut wie gar nicht, von irgendwelchen Demonstrationen. Das haben wir gerade jetzt gesehen. Kaum, dass die Reichstagsgeschichte durch war, ist das Thema Demonstrationen in Berlin aus den Medien komplett verschwunden. Das interessiert niemanden mehr.
Eli
Ich glaube, du hast absolut recht und ich sehe, ich weiß, du sagst das nicht, um mir Honig ums Maul zu schmieren, aber ich sehe Parallelen in dem, wie ich denke und in der Art, wie ich vorgehe und auch die Art, für die ich auch teilweise von Querdenkern kritisiert werde. Dass ich halt wirklich bewusst, habe ich von vornherein immer genau diese Schiene gefahren. Mein Aktionismus in dem Sinne hat mehr gegolten, nicht dieser Selbstbeweihräucherung und permanenten irgendwie... Darstellung, wie toll wir alles machen, sondern halt ich war eigentlich immer darauf gerichtet, Schockwerbung zu machen. Ich komme aus der Werbung. Ich weiß daher im Prinzip, dass Schockwerbung funktionieren kann oder Schockwerbung funktionieren kann. Und meine Zielgruppe für diese Werbung waren immer die Schlafschafe. Wenn ihr euch meine Facebook-Posts anschaut, werdet ihr immer sehen, ich habe die Leute da teilweise benannt, betitelt. Schlafschaf ist da oft als Wort gefallen. Und ich habe wirklich versucht, diese Außenwirkung zu gewinnen an die Leute, die sich uns noch nicht angeschlossen haben, weil auch ich darin das größte Potenzial sehe, in irgendeiner Form eine kritische Masse zu erreichen. Liebe Freunde, wenn wir uns nur gegenseitig die ganze Zeit sagen und irgendwie die Hände schütteln, wie toll es ist, dass wir, die wir schon da drin sind in dieser Blase, zu einer x-beliebigen Demo fahren und alle unsere Ressourcen darauf verbrauchen, das kostet ja auch Zeit und Geld, sich dahin zu bewegen, dass wir uns dort wieder treffen als Menschheitsfamilie und Demofamilie, egal wie schön es auch sein muss, dann ist das ein 24-Stunden-Takt, ein 28-Stunden-Takt, ein ganzes langes Wochenende für die Leute, die aus Kroatien angereist sind oder sonst wann, wo wir wieder gesagt haben, wir scheuen das unbequeme Gespräch mit einem Schlafschaf, den wir hätten vielleicht überzeugen können oder das wir vielleicht hätten überzeugen können. Wir scheuen, dass wir jetzt sagen, nach draußen uns eine Strategie zu überlegen, wo nicht alles für uns organisiert ist. Hier ist die Miettoilette, die aufgestellt ist, dass da genügend sind, dass da auch wirklich alle Pipi machen können. Und die Fußwege sind alle schön irgendwie beschrieben, dass man immer weiß, wo findet man die Bühne. Und dass man ein Programm hat, das immer möglichst irgendwie pünktlich beginnt und alles mögliche, wo alles durchdekliniert ist, weil sich jemand dahinter geklemmt hat und wirklich ein richtig geiles Event auf die Beine gestellt hat. Das ist alles bequem, liebe Freunde, aber das ist nicht produktiv. Und wir müssen langsam in die Produktivität reinkommen und dazu braucht es manchmal auch wirklich konstruktive Kritik. Und deshalb nehmt bitte Uwes Worte wirklich als konstruktive Kritik wahr, denn wenn jemand hinter unserer Sache steht, dann der Uwe. Und werft ihn bitte jetzt nicht zum vierten oder fünften Mal in irgendeiner Form vor, dass er das alles nur sagt, weil er im Prinzip nicht auf die Demos geht. Uwe war hier, ich habe selber gesehen, wie er ihm stört. strömenden Regen und Gewitter eine Rede gehalten hat, als die Technik versagt hat und er dann, das könnt ihr gerne auf meinem Kanal alles nachsehen, die Gewitterdemo bzw. die Rede zur Menschenwürde von Uwe Lohse, das hat er schon gemacht vor Monaten, als es hier in Dresden genau wie in Hamburg noch total tote Hose war, obwohl wir seit Monaten protestiert hatten. Und genau dasselbe, weshalb ihm das Herz zerbricht, das in Hamburg sehen zu müssen, wie die Bewegung dort, ich würde nicht sagen, an die Wand gefahren wird, aber sich so immer weiter so ein bisschen leer läuft, irgendwie Stillstand mehr oder weniger zu beobachten ist. Ja, dasselbe berichten mir in Dresden das Herz, ihm in Hamburg, euch in Mönchengladbach, aus Liverpool, aus Kenia gucken Leute zu, aus Kanada haben sich Leute dazu geschaltet. Überall ist wahrscheinlich dasselbe Bild zu beobachten. Deshalb, was wir brauchen, ist wirklich eine konstruktive Kampagne, wie sich jeder von uns überlegt. Hier schreiben einige im Chat, wir rufen zu Gewalt auf. Wir rufen überhaupt zu keiner Gewalt auf. Wir haben gesagt, nutzt eure Körper, um euch physisch dazwischenzustellen. Haben wir jemals gesagt, schlagt jemand in die Fresse? Ich habe gesagt, ich kann mich vielleicht nicht kontrollieren und kann nicht garantieren, was ich gemacht hätte, eventuell, in einer Situation im Konjunktiv. Aber ich habe niemals gesagt, dass jemand sich da hinstellen soll und jemanden jetzt im Prinzip in die Fresse schlagen soll. Selbst wenn ich überhaupt in irgendeiner Form von einer Wehr gesprochen habe, habe ich gesagt, liebe Leute, macht mal einen Selbstverteidigungskurs. Ich habe nicht gesagt, lernt mal, wie ihr Polizisten die Fresse poliert, sondern ich habe gesagt, lernt, wie ihr euch schützt, dass euch wenigstens vielleicht nicht der Arm ausgerenkt wird oder die Schulter ausgekugelt wird, wenn die diese Griffe anwenden bei euch. Solche Geschichten habe ich gesagt. Das heißt, wir fordern in keiner Form, dass hier irgendjemand zu einem Gewalttäter wird, schon gar nicht, wenn er es nicht in seinem Herzen trägt und nicht mit seinem Gewissen vereinbaren kann. Was wir aber sagen, ist, wir müssen produktiver werden in dieser ganzen Bewegung. Und unsere, und da stimme ich dem Uwe vollkommen zu, meine Herangehensweise auch, ist, mich freut das, wenn ihr meine Videos guckt, aber viel lieber hätte ich es eigentlich, wenn Schlafschafe meine Videos gucken. Und immer wieder, wenn ich einen Kommentar sehe, bei dem da steht, zum Beispiel mein Lockdown-Interview oder ganz, ganz viele andere, die ich gemacht habe, ja, ihr verrückten Querdenker, ihr denkt doch auch wirklich, dass die Reptiloiden irgendwie, keine Ahnung, die Regierung darstürzen oder sonst was. Oder dass die Regierung aus Reptiloiden besteht oder sonst was. Dann weiß ich, aha, das ist ein Schlafschaf, dem hat YouTube das irgendwie vorgeschlagen und irgendwas in dem drin hat ihm wenigstens schon mal gesagt, da klicke ich wenigstens jetzt mal drauf. Und wenn es auch nur das ist, damit er sich über uns lustig macht. Weil wenn er sich 100 Mal lustig gemacht hat, über 99 andere YouTuber wie mich, oder 99 Mal meine Videos, dann klickt es vielleicht beim 100. Mal und dann sagt er, naja, also nach der ganzen Zeit, vielleicht ist da ja doch irgendetwas dran. Und ich habe zum Beispiel neulich in meinem Briefkasten einer Vierzettel gesehen, da hat jemand einfach von swprs.org, Swiss Propaganda Research, wirklich die essentiellsten Fakten zum Thema Corona, ausgedruckt auf einmal Vierblatt und ist in meiner Nachbarschaft herumgelaufen und hat das in jedem Briefkasten getan. Und weil einige der Denunzianten-Nachbarn, die ich hier habe, schon wissen, dass ich hier im Prinzip der Revoluzzer bin im Haus, haben einige Nachbarn ihren Zettel rausgenommen, zerrissen und mir die Fetzen in den Briefkasten gesteckt. Ja, aber da sage ich mir trotzdem, immerhin hat die jetzt irgendwie für eine Sekunde in ihrem Tag diese Nachricht erreicht. Und wenn sie auch nur sagen, ja, offensichtlich gibt es da noch mehr Querdenker als nur hier diesen einen bei uns im Haus, dem habe ich es aber gegeben, der musste da die Fetzen Papier rausholen. Das ist genau das, wozu ich in meiner Rede, ich glaube, ich habe das Video damals genannt vom 8.8., emotionale Rede zum Thema Berlin, die ich gehalten habe nach dem 1.8., da habe ich genau dazu aufgerufen, liebe Leute, ich habe nie gesagt, werdet gewalttätig. Ich habe gesagt, jeder muss irgendeine kleine Aktion machen. Und die muss nicht groß sein. So einen A4-Zettel auszudrucken aus dem Internet, wo wirklich alle Fakten schon dastehen, und einmal in den Nachbarschaftsraum zu tragen, das kann sehr, sehr viel mehr wert sein, als einmal nach Berlin zu fahren, wo wir uns selber beweihräuchern. Fahrt bitte nach Berlin. Unterstützt diese ganzen Sachen, egal wo sie stattfinden. Aber macht an den ganzen anderen Tagen dazwischen auch andere Geschichten. Lieber Uwe.
Uwe
Ja, ich möchte vielleicht nochmal jetzt ein bisschen zum Abschluss kommen. Was man nach meiner Meinung aus diesen strategischen Betrachtungen, soweit ich sie gemacht habe, die sind natürlich nicht der Weisheit letzter Schluss, das muss man klar sagen. Das ist ja nur meine persönliche Einschätzung. Was ist denn mein Fazit? Also als erstes würde ich mal sagen, man kann ganz klar sehen, dass also die Staatsmacht, vertreten durch die Polizei Berlin, strategisch gesehen, um mindestens zwei bis drei Kompetenzstufen höher liegt, als das, was die Freidenker aufzufahren haben.
Eli
Freidenker, damit meinst du die Querdenker, ne?
Uwe
Querdenker, Entschuldigung, ja. Die Querdenker, ja, also die sind viel intelligenter, viel pfiffiger. Und wenn ich an deren Stelle wäre, also jetzt an der Stelle des Staates, würde ich mir über eine zukünftige Demonstration sagen, Null Sorgen machen. Ich würde diese Demonstrationsbewegung als lästig betrachten, aber nicht als gefährlich. Nur als lästig, als so ein bisschen störend im Getriebe. Deswegen muss man vielleicht, wie unsere Kanzlerin neulich sagte, die Zügel ein bisschen stärker anziehen. Und diese Zügel stärker anziehen, das würde ich sagen, wird auch gut funktionieren, weil ja bisher die Querdenker außer demonstrieren und sich nur um sich selbst zu drehen ja sonst nichts auf die Beine gestellt haben. So, das meine ich nicht negativ. Ich meine es aus Sicht des Staates. Aus Sicht des Staates und alle Maßnahmen, die gemacht wurden, sind nur so ein bisschen Sand im Getriebe. Aber es hindert die Maschinerie nicht daran, weiter voranzuschreiten. Es schreitet und schreitet und schreitet. So, natürlich wird auch die Demonstrationsbewegung immer größer, aber sie ist ja im Verhältnis zur Gesamtbevölkerung winzig. Also nur mal so als Erinnerung. Als wir vor 70 Jahren mal ein totalitäres System hatten, Da gab es dann Leute, die sind ausgewandert, weil sie rechtzeitig erkannt haben, dass es nicht so gute Zukunft für sie ist. Und dann sind dann nach dem Anschluss von Österreich und schon vorher sind natürlich Juden ausgewandert. Und das sind insgesamt mehrere Millionen gewesen im Laufe von ein paar Jahren. Und das waren ungefähr 4,5 Prozent der deutschen Bevölkerung und der österreichischen Bevölkerung zusammen. Und wenn wir heute mal gucken, die sind ausgewandert, das heißt, die waren bereit, Sack und Pack zu nehmen und ein neues Leben in einem fremden Land anzufangen. Und wie viele von unseren 83 Millionen sind denn bereit, den Mund aufzumachen, zu einer Demo zu gehen, ein Querdenkerhemd anzuziehen? Wie viele sind das? Das sind aber keine 4,5 Prozent der Bevölkerung. Das heißt, unsere Demo-Bewegung, die wir heute haben, ist ja um Klassen schwächer angegangen. als das, was vor 70 Jahren die Juden gemacht haben, die dann Sack und Pack gepackt haben. Nun kann man sagen, wir nehmen ja nicht Sack und Pack, wir bleiben ja hier, wir tun ja was. Ja, aber es ist ein viel kleinerer Prozentsatz der Bevölkerung. Das heißt, wir sehen alleine schon an diesem Verhältnis, dass die gesellschaftliche Situation so ist, dass diejenigen, die mit der gesellschaftlichen Situation derzeit unzufrieden sind, eine winzig kleine Minderheit sind. So, und diese winzig kleine Minderheit hat aber noch nicht erkannt, worauf es ankommt. Jedenfalls nach meiner Meinung. Sie glaubt, es käme darauf an, sich zu sammeln. Ja, also wenn ich seit Monaten höre, wir, wir, wir, wir. Ja, was sind denn diese wir? Diese wir sind ein verstreuter Haufen von einer Million Leute, von 83 Millionen. Das ist eine minimale kleine Gruppe. so die aber außer schämen dich ja und wir sind lieb und nett sonst nichts leistet so schildchen tragen hemden tragen okay wunderbar man soll seine meinung kundtun aber betrachtet das doch bitte mal von der anderen seite versetzt euch doch mal auf die andere seite des spielfeldes so da stehst du da und regiert ein land mit 83 millionen so und dann kannst du sagen 83 Millionen, 82 Millionen stimmen mir zu. Was wollen die eine Million immer? Was wollen die bloß von mir? So sieht es aus. Das heißt, man muss sich die Frage stellen, wo ist die Effizienz? Wo ist die Effektivität? Es muss hinten was rauskommen. Und das, was rauskommt, ist die Anzahl der Schlafschafe zu minimieren. Bisher ist die Zahl der Schlafschafe lediglich auf eine Million reduziert worden. Nämlich die, die derzeit... Nee, nee, Moment.
Eli
Um eine Million reduziert worden. Nicht auf eine Million reduziert worden.
Uwe
Um eine Million. Um eine Million, genau. Um eine Million. So meinetwegen sind es vielleicht auch zwei. Und dementsprechend ist das Ergebnis noch bescheiden. Ja, das stimmt. Es ist relativ bescheiden, egal was für Erfolgsparolen jetzt innerhalb der Kommunikationsblase der Querdenker... selber getrieben werden, selbst wenn manche Leute da ein Stahlleben führen und 150.000 Anhänger haben. Das ist nichts. Das ist nichts. Das muss man sich mal bewusst machen. Und wenn man da mal wirklich fragt, wie kommen wir an mehr Effektivität, dass hinten mehr rauskommt, dann würde ich mal bei den Querdenkern mir mal ganz ernsthaft, und zwar auf den oberen Führungsebenen, Sei es die Querdenken 711, sei es andere Bewegungen und seien es auch die ganzen Vorbildner und Vorredner und Meinungsbildner, die alle große YouTube-Kanäle haben. Ich würde mal ernsthaft mal nicht noch einen Ausschuss und noch einen Ausschuss und noch einen Ausschuss gründen, sondern setzt euch doch mal zusammen. Macht doch mal einen Kriegsrat. Vereinigt eure Kräfte. Denkt mal strategisch und nicht jeder nur in seinem Kästchen. Ich mache hier nur Rechtsanwalt, ich mache hier nur Medizin, der Nächste macht nur Demo. Ja, liebe Leute, ihr seid ein Splitterhaufen. Das ist für jemanden, der militärisch geschult ist, ist das ein verstreuter Haufen. Da schmeißt man mal eine Handgranate rein und dann zerstreut sich der Haufen wieder. So, das ist das. Ihr seid eine leichte Beute. Und wenn ihr das nicht sein wollt, dann müsst ihr euch mal organisieren, aber nicht nur in der Masse, sondern auch in der Klasse. Das heißt, eure Anführungskräfte, die müssen mal sich zusammensetzen und nicht darum wetteifern, wer die meisten Leute in seinem Channel hat. Macht doch mal einen Kriegsrat, macht mal Videokonferenzen, macht mal eine Masterstrategie. die alle Tätigkeiten, alle Kompetenzen koordiniert. So, macht euch mal mit euren Feinden vertraut. Also wenn ich jetzt mal, nur ein ganz konkretes Beispiel, als ich bei der Bundeswehr war, in der Offiziersaufbildung, da wussten wir, damals war die Zeit des Kalten Krieges, jeder, der im Einsatz nachher im Kampf gewesen wäre, wusste ganz genau, wer auf der anderen Seite vom Zaun die Führungskraft ist, wie alt er ist, was er für eine Familie hat, was er für eine Ausbildung hat. Das gehörte zur Feindaufklärung, dass man ganz genau wusste, mit wem man es zu tun hat, dass man seine charakterlichen Stärken und Schwächen kannte. Und jetzt frage ich mal, Querdenker, wer sind denn eure Herausforderer? Was wisst ihr über Herrn Geisel? Was wisst ihr über den Polizeichef in Berlin? Ist das ein Mann? Ist das eine Frau? Was für eine Biografie hat diese Person? Was mag sie? Was hat sie für Stärken? Was hat sie für Schwächen? Unter welchen Voraussetzungen würde sie zu welchen Entscheidungen kommen? Wer das nicht weiß, wer seinen Feind nicht kennt, der kann seinen Feind nicht besiegen. Das wusste schon der alte gute Sun Tzu. Er hat schon vor 3000 Jahren ein chinesischer Schlachtenführer erklärt, Wenn du dich nicht kennst und deinen Feind nicht kennst, wirst du von 100 Schlachten 100 verlieren. Wenn du dich kennst, aber deinen Feind nicht kennst, wirst du von 50 Schlachten 50 verlieren und 50 gewinnen. Aber wenn du dich kennst und deinen Feind, dann wirst du von 100 Schlachten 100 gewinnen. Und ihr Querdenker, ihr kennt euren Feind gar nicht, sondern ihr seid so wie... Vorhin der Eli sagte, hier mal ein Schachzug, da mal ein Schachzug. Ja, wir sind doch nicht beim Mensch-ärger-dich-nicht-Spiel, wir sind beim Strategiespiel. Da muss man mal fünf Züge in die Zukunft denken. Da muss man mal genau wissen, was die einzelnen Figuren überhaupt für Handlungsmöglichkeiten haben. Wer sind ihre Berater? Wird man eine Fotoanalyse gemacht? Wer sitzt eigentlich mit wem immer in welchen Kongressen und in welchen Versammlungen? Wer hört auf wen? Was kann man von dem erfahren? Nein, wird alles nicht gemacht. Wir sind damit zufrieden. Wir stellen eine Demo auf. Statt 100.000 haben wir diesmal eine Million. Und damit haben wir alles getan. Nee, so kann man nicht gewinnen. So kann man Party feiern. Ja, aber gewinnen kann man so nicht.
Gast
Uwe.
Uwe
Ich will dir auch nicht Honig ums Maul spielen.
Eli
Du weißt, ich bin ein klarer Typ, das wird mir permanent an den Kopf geworfen, dass ich zu klar die Sachen ausspreche, wie ich sie sage oder wie ich sie denke. Aber das war eine breitseite Wahrheit, wie wir sie alle gebraucht haben. Und aus allen Rohren, aus allen Kanonen, bitte hör nie auf, die zu ballern. Weil wir brauchen in diesem Moment nicht Selbstbeweihräucherungen, nicht Klicks, nicht in irgendeiner Form Stars oder irgendwelche Riesen-Events oder Partys. Darauf will ich liebend gern verzichten, dass ich nie wieder mit zwei Millionen Menschen oder auch nur einer Million oder auch nur 500.000, wie viele auch immer es gewesen sind, so eine riesengroße Love-Parade-Party feiere, wie wir das bei den Demos machen, bevor wir aufgelöst werden. Stattdessen wäre die Belohnung für mich, für all das Leid, was ich jetzt widerfahren habe und ihr alle Vor allem die, die sich haben wegtragen lassen an den Haaren und Gott weiß, was ihr alle erlebt habt. Also die Belohnung für das müsste eigentlich viel mehr sein. Nicht, dass wir dann noch eine größere Party feiern, die dann noch brutaler aufgelöst wird, sondern dass wir das schaffen, was unsere Ziele sind. Das haben wir vorhin mit Uwe angesprochen. Wir müssen eigentlich uns wirklich klar werden, was wollen wir erreichen, wie wollen wir das erreichen. Und viel lieber will ich dieses Ziel erreichen, als in Zukunft sagen zu können, wir haben mit 20 Millionen dort irgendwie Party gemacht in Berlin. Ja, nochmal ganz kurz, lieber Uwe, weil ich kann jetzt nicht mehr so, so viel Redezeit geben. Wir müssen mal zum Abschluss kommen. Lass mich das mal bitte abmoderieren. Genau, ich finde das kolossal wichtig, was du uns mitgegeben hast, weil ganz ehrlich, ich glaube, diese Bewegung so ein wenig jetzt überblicken zu können. Uns fehlt noch jemand, der so einen analytischen Rasiermesser schaffen Verstand in der Form mitbringt, mit der, sage ich mal, auch Fachkundigkeit, wie du das hier an den Tag legst. und du bist ein freier Mann, genauso wie ich dich nie motivieren konnte, wirklich zu vielen Demos zu gehen. Weiß ich auch nicht, ob ich dir ans Herz legen kann, dass du dich mit uns verbindest, aber ich kann dir sagen, dass im Chat ganz, ganz viele Leute danach gefragt haben, dass du uns bitte zur Verfügung stehst als Berater und solltest du in irgendeiner Form das jemals machen wollen, will ich einfach nur, dass du weißt, dass die Türen So ich sie dann für dich auch nur einen Spalt Wein öffnen kann, indem ich dich einfach, sag ich mal, vorstelle oder anbiete, weit geöffnet sind. Mein Lieber, vielen, vielen Dank für diese Analyse. Vielen lieben Dank für alle Leute, die zugeschaut haben. Wir haben immer noch 1100 Menschen in diesem Stream, auch wenn wir immer noch nicht die 1100 Likes geschafft haben, was sehr, sehr schade ist, denn der Uwe verdient eigentlich mindestens das Doppelte und Dreifache. glaube ich, haben wir heute etwas sehr, sehr wichtiges gemacht, nämlich wir haben etwas angestoßen. Eine Konversation, eine Diskussion und aus etwas, ne, Schwarz-Weiß denkt immer, wir machen etwas Neues aus dem Alten. Genau das haben wir heute gemacht. Das Alte ist gestorben, deshalb auch das Postmortem. Dazu möchte ich gleich nochmal kommen, ja. Aber viel wichtiger ist, wir lassen das Alte nicht einfach sterben und dann geht die Welt daran zugrunde, sondern wir machen was Neues draus. Und dieser neue Impuls, der ist jetzt hoffentlich gegeben worden. Lieber Uwe, ganz kurz, während ich das hier abmoderiere, mache ich mich mal groß. Nehmt das dem Uwe nicht übel, sondern dankt es ihm, dass er wirklich so frei seine Worte wählt und nehmt es mir bitte auch nicht übel, dass ich auch meine Worte so frei wähle, wie ich es tue. Denn nur in diesem Ping-Pong zwischen mir und ihm und euch als dritte Partei können wir überhaupt solche Gespräche führen. Die kommen ja auch nicht von ungefähr, die sind nicht aus der Luft gegriffen, sondern es passiert alles auf Basis der Erfahrungen, die wir zusammen gemacht haben. Und ein Schritt führt zum nächsten. Hätte ich nicht irgendwann mal die Kontenance verloren und hätte nicht jetzt dem Uwe die perfekte Vorlage gegeben für, was weiß ich, in die Fresse schlagen oder sowas, hätte er nicht sagen können, baut diese Mauer auf. Keiner redet von in die Fresse schlagen. Mein eigener Vater hat heute genau dasselbe Beispiel gebracht in ähnlicher Form. Macht doch eine Aktion. Holt doch mal 30 kräftige Männer zusammen, die wirklich ein bisschen was hier im Oberkörper haben und in den Armen und lasst die doch einfach mal Bahn fahren. Ohne Maske. Und wenn dann irgendeiner daherkommt und sagt, ihr müsst aber die Maske anziehen und die machen das beim Ersten, dann kommen die 29 anderen, stellen sich auf und stellen sich einfach dazwischen und stehen einfach zwischen diesem verdammten Kontrolleur, Befehlsempfänger und dem Menschen, an dem sie angeblich was haben wollen. Und dann sagt er, okay, dann will ich jetzt von dir etwas. Dann kommen die anderen 29, die hinten in der Reihe stehen und stellen sich einfach mit ihrem Körper dazwischen. Und so machen die das ringsum, ringsum, die ganze Zeit, bis die komplett im Prinzip die Bahn anhalten müssen oder sonst was passiert und dann verflüchtet sich das einfach. Wie ein Flashmob. Und boom, alle in vier Winde verweht. Das muss man einmal koordinieren, das muss man natürlich kontrollieren. Da muss es jemanden geben, der das mitdenkt. Aber das allein könnte auch schon so eine Aktion sein. Und da rufen wir nicht zu Gewalt auf. Da rufen wir dazu auf, dass wir die Ressourcen nutzen, die wir haben. Und jeder kennt irgendeinen Cousin, der irgendwie dicke ist oder sowas. Mobilisiert die jetzt. Vielleicht sind die aktuell noch ein Schlafschaf. Aber ihr könnt sie gewinnen. Denn wir waren mal nur acht Leute in Berlin am Rosa-Luxemburg-Platz. Und jetzt haben wir eine Party gefeiert mit 500.000, mit vielleicht einer Million Menschen. Das heißt, es geht, wenn wir es machen. Okay, deshalb, ich habe es schon ganz oft gesagt, macht das Beste draus, aus was auch immer ihr macht, aber macht. Okay, und liebe Freunde, macht aber und gesteht euch ein, wenn ihr nicht wisst, was ihr zu tun habt, dass ihr Rat braucht und wenn ihr Rat braucht, dann nehmt ihn an von der Stelle, von der er kommt. Und Uwe ist hier, um zu beraten. Er ist ein Risikobewerter. Er berät Leute. Das macht der Mensch professionell. Wenn er euch das anbietet und zur Verfügung stellt, nehmt das bitte an. Ihr müsst nicht einverstanden sein. Aber dafür hat er ja auch sein Leben gelebt, um jetzt kompetent zu werden auf seinem Gebiet. Wenn er mal irgendwann, was weiß ich, ein Hemd genäht braucht, worin er bestimmt nicht so kompetent ist, dann geht er zu einer Schneiderin, weil er weiß, die Frau macht das seit 40 Jahren und der Mann macht das seit 40 Jahren. Und dann passt die Hose, dann passt das Hemd, dann passt was auch immer. So ist das nun mal im Leben. Man holt sich die kompetenten Leute für das Fachgebiet, auf dem man jetzt etwas bewegen muss. Und wir brauchen vielleicht in der Tat jemanden, der in unserer Bewegung nicht zu Gewalt aufruft, aber versteht, was der Feind denkt. Und liebe Leute, wir haben einen Feind. Und wir sind wirklich in einer Kriegsführung. Dies ist der dritte Weltkrieg, in dem wir uns befinden. Und das ist mindestens ein Informationskrieg, wenn er nicht irgendwann noch militärisch und gewalttätig wird. Deshalb, ich möchte auch nochmal hier erwähnen, lieben Dank für alle Leute, die im Chat schon vor über einer Stunde, lieber Uwe, das will ich dir auch mal gesagt haben, erwähnt haben. Lieber Uwe, du bist wieder auf Sendung. Der Uwe... Ich schwöre es dir, ich weiß nicht, ob der Chat gespeichert wird. Das ist irgendwie bei YouTube immer komisch. Mal macht es das, mal macht es das nicht. Aber vor einer Stunde hat jemand hier geschrieben, der Uwe, so wie der redet, der Mann hat hundertprozentig Sun Tzu und Niccolo Machiavelli gelesen. Ich weiß nicht, ob du Machiavelli gelesen hast, aber das Sun Tzu Beispiel hast du hundertprozentig erreicht. Und jetzt sag nicht, du holst das Buch daher.
Uwe
Nein, aber es gibt zwei andere schöne Bücher, die ich mir gerade auch mal wieder angucke. Vier von... Robert Greene, Power, die 48 Gesetze der Macht. Gibt es übrigens, wenn das dicke Buch nicht lesen will, soll man im Internet schauen, gibt es verschiedene schöne Animationen von 10 Minuten bis 2 Stunden oder 4 Stunden, wo die... das auf moderne Verhältnisse umgesetzt wird. Und dieses hier, auch vom selben Autor, auch ganz nett. Das ist ein bisschen mehr...
Eli
Bisschen höher halten, lieber Uwe, wir sehen nicht den vollen Titel.
Uwe
Ja, so ist gut. Bisschen mehr strategisches Denken, ja. Und das ist auch ganz nett. Also wenn man den Robert Greene liest, also das Buch, da ist eigentlich der Sun Tzu schon mit inbegriffen. Weil der hat das seinerzeit geschrieben, da waren noch ein paar andere... Sachen mit dabei. Das heißt, das ist jetzt natürlich nicht militärisch, sondern es führt nur in die Denkweise ein, wie Menschen denken, die rein effektiv denken, die nach dem Ergebnis denken. Und die sagen, wenn ich zum Beispiel Soldaten in einer aussichtslosen Schlacht bin. Ja, was muss ich machen? Ich muss sie mit dem Rücken zur Wand stellen, weil dann ist eins klar, wenn sie nicht kämpfen, sind sie sowieso tot. Also werden sie dann besonders kämpfen. Das heißt, diese Art von, ich sage mal, Menschen als Schachfiguren zu betrachten, das gehört zum strategischen Denken dazu. Und wenn eben Zivilisten, die können das natürlich nicht. Zivilisten denken immer in Gefühlen, das ist mein Vater, das ist meine Mutter und das ist meine arme Schulter und das ist mein... So denkt der Zivilist. Und das ist auch in Ordnung, weil das Ziel ist ja, in einer Zivilgesellschaft zu leben und nicht in einem Militärstaat. Aber in einer Kriegsführung muss man militärisch denken und nicht zivil. Da muss man die Mistgabeln mal beiseite lassen und sich mal die Frage stellen, was ist denn eigentlich Fakt und nicht, was würde ich mir gerne wünschen? Das sind unterschiedliche Sachen.
Eli
Absolut. Lieber Uwe, das ist ein wundervolles Stichwort. Ich möchte jetzt zum Abschluss dich nochmal ganz kurz promoten. Sag mir nochmal, wie dein Kanal heißt, dass ich nichts Falsches schreibe.
Uwe
Faktencheck. Uwe Lohse.
Eli
Keine Bindestriche, kein gar nichts?
Uwe
Genau, Lohse mit Doppel-O.
Eli
Alles klar.
Uwe
So, wir machen jetzt mal die Probe aufs Exempel, wie reichweitenstark ich bin.
Eli
Je schwächer ich bin, umso besser ist es eigentlich nach deiner Definition, weil das heißt, umso mehr habe ich tatsächlich für die Bewegung gemacht, anstatt mich selbst zu bremeln. In dem Sinne, liebe Leute, Reverse Psychology, bitte abonniert nicht. Aber ich werde euch jetzt trotzdem mal den Link zu Uwe Lohses Kanal hier reinposten in den Chat. Und wir schauen uns den auch gleich auf dem anderen Computer nochmal an. Genau, aber ich zeige euch mal ganz kurz. Guck, ich hoffe, ihr seht da jetzt was. Irgendwie habe ich gerade eine schwarze Kamera. Kann das sein, dass das Bild weg ist, liebe Leute? Nein. Nein, du siehst mein Bild, das ist klar, aber im Stream siehst du, auf YouTube siehst du uns beide jetzt?
Uwe
Nein, ich sehe mich groß und dich klein.
Eli
Ja, das ist okay. Gut, es ist einfach nur komisch, weil ich sehe hier alles irgendwie gerade schwarz. Ich hoffe mal, dass wir das gut zum Abschluss bringen. Abo ist raus, vielen lieben Dank, das ist sehr, sehr schön. Moment, ganz kurz, ich muss hier mal kurz raus, in der Hoffnung, dass ich das hier neu starten kann. Du bleibst, wo du bist, Uwe. Wir haben dich noch nicht promotet. Ich spreche hier in erster Linie mit YouTube, von denen ich hoffe, dass es sich wieder erholt und uns mir wieder ein Bild gibt. Jetzt hat es das gemacht, alles klar. So, super. Also, ich habe euch den Link reingepostet. Wir gucken uns das aber auch nochmal an, zusammen mit dem Uwe. Und zwar, Uwe wird gerade mal minimiert. Lieber Uwe, du hast deinen Dienst fast schon getan. Wichtig ist, dass du den Leuten noch sagst, wo sie dich finden. Denn du bist es auf jeden Fall wert, gefunden zu werden. Und zwar finden dich die Leute, ich mache mich mal ganz kurz ein bisschen kleiner hier, so viel Platz brauche ich nicht mehr. Die Leute finden dich, wenn sie eingeben. Liebe Leute, tippt mir nach. Faktencheck. Huch, Moment. Na, da bin ich. Faktencheck Uwe Lohse mit zwei O und einem E. Und wenn ihr das eingibt und euer Internet mitspielt, nicht so wie meins, dann müsste eigentlich etwas kommen, wenn man das nämlich alles eingibt. Und zwar ganz oben, seht ihr schon, Uwe ist noch ganz oben gelistet, bei mir ist es nicht immer so. Ihr seht aber hier zum Beispiel die Leute, die es vielleicht interessiert, gleich an dritter Stelle, Menschenwürde wichtiger als Corona-Schutzmaßnahmen. Wer also denkt, dass Uwe keine, auf Deutsch, Eier hat und immer nur irgendwie quatscht und sonst sich aber nie aufs Schlachtfeld begebt, der soll mal bitte sehen, was dieser Mensch im Gewitter in Dresden gemacht hat, als hier die Welt eingestürzt ist. Er hat da gestanden wie ein Fels in der Brandung. Und was er noch gemacht hat, darüber reden wir vielleicht in Zukunft, aber Stichwort Zukunft ist auch das Stichwort. Der hat nämlich sehr, sehr gute... Prognosen, die sich inzwischen nach meiner Erfahrung dreimal bewahrheitet haben. Aber das werden wir sehen, ob wir darüber mal zu einem anderen Thema, zu einem anderen Moment sprechen. Zumindest, liebe Leute, ihr seht hier, das ist der Kanal von Uwe Lohse. Er hat jetzt aktuell 183 Abonnenten bei acht Videos. Unter anderem der exakte Beweis, so viele Menschen passen also auf die Straße des 17. Juni. Dann seht ihr auch... Mein Video hat er repostet und vor allem das Video, was wir zusammen gemacht haben, wo wir die Excel-Tabelle der RKI-Zahlen auseinandergenommen haben. Wenn ihr den Urlose jetzt schon geil fandet, dann findet ihr den noch geiler, wenn ihr seht, was wir da in der Vergangenheit schon alles zusammen gemacht haben. Und wenn ihr vor allem noch sehen wollt, was er alles noch in der Hinterhand hat, denn ich habe das Gefühl, der fährt gerade erst auf, der wird gerade erst so richtig warm, sowohl für unsere Sache als auch für euch, dann abonniert ihn doch bitte. Er ist aktuell bei 208 Abonnenten. Und ich würde es sehr, sehr gerne sehen. Oh, einmal kurz geblinzelt und da ist er schon bei 218. Aber ich würde es doch sehr, sehr gerne sehen, dass ihr euch bei ihm bedankt, ihn abonniert. Und ihr kennt das, je mehr Leute ihn abonnieren, umso mehr fühlt er sich auch motiviert für euch zu produzieren. Und seht ihm bitte nach. Vielleicht wird er das nicht unbedingt so oft machen. Er ist ja auch kein YouTuber, wie andere Leute, die einen Kanal betreiben. Aber dafür ist in jedem Video, was er raushaut, so viel Essenz und so viel Wahrheit drin, wie in 10 Videos von anderen Menschen, die vielleicht dafür regelmäßig 10 Mal am Tag posten. In dem Sinne, unterstützt diesen guten Mann auf jeden Fall. Und er bleibt euch aber auf jeden Fall erhalten. Denn ich kann euch schon sagen, Uwe weiß das bereits. Ich hole ihn nochmal kurz her. Entschuldigung, also habe ich das gerade richtig gesehen? Du hast jetzt schon wieder 233 Abonnenten. Lieber Uwe, das geht ganz flott. Was ich sagen wollte, Uwe bleibt uns erhalten und er bleibt mir auf jeden Fall erhalten, denn er weiß schon von seinem Glück, dass wir einen sehr prominenten Interviewgast bald haben, der angefragt hat, dass er sehr gerne auf dem Kanal gefeatured werden möchte. Und da ich weiß, was der Uwe zu jeder Konversation beitragen kann, Und wie er sie quasi erdet und halt in die Richtung der Analytik und der Zahlen bringt, die halt wirklich, die man nicht hinterfragen kann, möchte ich euch sehr gerne auch in Aussicht stellen, dass wir zwei uns auf jeden Fall in Hamburg sehr bald treffen werden und sollte mein Interview zustande kommen oder auch nicht, werde ich auf jeden Fall mit Uwe nicht nur so, aus der Ferne, sondern direkt nochmal ein richtig tolles Gespräch führen und darauf könnt ihr euch dann auf jeden Fall freuen. Bis dahin bleibt ihm virtuell hold und folgt den Sachen, die er jetzt schon für euch macht. Ich möchte mich noch einmal bei ihm und bei euch bedanken, dass ihr zu so später Stunden zugeschaut habt. Es ist wieder 0.24 Uhr geworden. Jedes Mal, wenn ich sage, es wird ein kompakter Stream, kommt irgendwas dazwischen, aber wenn es so etwas ist wie heute, dann... Dann würde ich liebend gern hundertmal falsch liegen. Insofern, lieber Uwe, wenn du das kurz machen kannst, würde ich dir nochmal das Wort erteilen, aber du musst dich wirklich verabschieden.
Uwe
Ja, also vielen Dank erstmal, dass alle bereit waren, so lange zuzuhören. Und vielen Dank für die Werbung, Eli, und für diejenigen, die den Kanal abonnieren. Da wird es in Kürze direkt ein neues Video geben. Und das wird so sinngemäß den Titel haben, warum ich keine Angst vor Infektionskrankheiten habe und vor Pandemien und Epidemien. Und ich werde mal in Zahlen den Beweis versuchen anzutreten, warum ich keine Angst haben muss. Es wird vielleicht ganz interessant werden.
Eli
Und liebe Leute, da möchte ich noch mal als Promoter ein bisschen noch mal einen Akzent setzen. Er meint nicht Corona. Er meint alle Infektionskrankheiten.
Uwe
Ich meine alle, alle Pandemien und Epidemien seit Menschengedenken.
Eli
Inklusive der Pest, inklusive Cholera, inklusive den furchtbarsten Sachen, die Hollywood hochstilisiert hat, warum ein Mensch wie Uwe Lohse, und das ist kein Übermensch, keine Angst davor zu haben braucht und ihr vermutlich euch ihm anschließen könnt. Also freut euch drauf, abonniert kräftig, guckt dieses Video auch sehr gerne nochmal zweimal oder dreimal an, damit ihr die Ideen vielleicht, wir haben ja wirklich sehr, sehr viel heute kommuniziert, dass ihr die vielleicht auch nochmal in Ruhe euch nochmal einhört, vielleicht inspiriert das ja den einen oder anderen und wenn ihr das nicht hier macht, dann macht das auf jeden Fall auf dem Folgevideo, das ich versuchen werde, morgen schon zusammenzuschneiden unter dem Titel, Moment, ich habe es mir aufgeschrieben vorhin, ich habe es notiert. Die Fehler, aus denen wir lernen müssen. Vielleicht werde ich es nennen, die vier Fehler, aus denen wir lernen müssen. Weil eigentlich haben wir ja gesagt, wir haben so vier Fallen mehr oder weniger besprochen. Aber dann wiederum haben wir ja eine Falle übersprungen. Also vielleicht wird es die drei Fehler, aus denen wir lernen müssen. Weil über Attila und so haben wir ja gar nicht so viel gesagt. Wie dem auch sei, das kommt in Bälde auch auf meinem Kanal, aber egal wo ihr seid, seid ihr schon mal richtig. Lieber Uwe, du kannst auflegen, du kannst dich jetzt als Zuschauer zurücklehnen und entspannen. Vielen lieben Dank. Ich werde ganz kurz meiner obligatorischen Pflicht nachkommen, nochmal in den Chat zu gucken und ein paar Fragen zu beantworten. Aber von meiner Seite an dich ein herzliches Dankeschön. Du weißt gar nicht, wie wichtig du für uns alle bist und was du heute angestoßen hast. Das wird hoffentlich noch ganz, ganz weite Kreise ziehen und mich freut das, dass wir das so spontan auf die Beine stellen konnten, denn liebe Freunde, ob ihr es glaubt oder nicht, Uwe wusste bis vor vier Stunden noch gar nicht von seinem Glück, dass er heute hier in dem Livestream sein würde. Insofern vielen lieben Dank und du bleibst uns ja erhalten.
Uwe
Jawohl, danke schön, bis zum nächsten Mal.
Eli
Super, tschüss.
Zitate aus dieser Abschrift bitte mit Quellenangabe: „Analyse Teil 1 - Kritische Anmerkungen zur Demo vom 29.08.2020 in Berlin“, Die Welt Klar Sehen, 02.09.2020.
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Interview mit Elijah Tee zur Querdenken-Demo am 29.08.2020 in Berlin. Uwe Loose schätzt die Teilnehmerzahl analytisch und deutet den Demo-Verlauf als gezielte Polizei- und Staatsstrategie aus vier Fallen.
