Excel-Tabelle beweist: Die Panikmache des RKI ist sachlich völlig unbegründet: Update 111.09.2020
Abschrift
Abschrift des Videos vom 11.09.202076 Abschnitte
Der Text hält den Kenntnisstand dieses Tages fest, nicht den von heute. Er wurde maschinell aus der Tonspur erstellt; maßgeblich bleibt das gesprochene Wort im Video.
Ja, schönen guten Tag. Mein Name ist Uwe Loose von Faktencheck Uwe Loose. Willkommen auf meinem Kanal zu einem neuen Video und zwar zu einem Thema, das Sie schon kennen. Erinnern Sie sich vielleicht daran, mein aller allererstes Video ist irgendwann mal Mitte Juni, also vor knapp drei Monaten aufgenommen worden. Und da ging es um das Thema, wie man mit den Daten des RKI-Dashboards umgehen könnte und ob tatsächlich das Infektionsrisiko so hoch ist, wie seinerzeit vom RKI behauptet wurde.
Ja, das ist nun lange her und danach gab es ja noch weitere Videos. Wer von Ihnen diese Videos noch nicht gesehen hat, schauen Sie bitte in meine Liste rein. Dort finden Sie alle vier Videos zu diesem Thema, denn es gab insgesamt vier verschiedene Editionen. So, und heute möchte ich nach nunmehr fast drei Monaten hier mal eine Bilanz ziehen. Was hat sich an den Zahlen geändert? Ja, und wie wird es diesbezüglich weitergehen?
Schauen wir mal. Ja, zunächst einmal ist eine ganz pragmatische Frage, wie ist denn dieses Thema überhaupt gelaufen? So auf meinem Kanal. Na, wenn Sie jetzt mal schauen hier, das sind jetzt so die Darstellungen der verschiedenen Editionen. Das ist einmal die kleine Version, 229 Aufrufe, dann bei der gemischten Tabelle 118 und 173, die gab es ja in zwei Teilen.
Und dann eben gab es nochmal eine Langfassung von 1 Stunde 23 Minuten, die die ersten beiden Teile zusammenfasst. Er macht in der Summe 853. Das ist ja nun nicht so überzeugend, muss man ganz ehrlich sagen. Man muss aber auch ganz ehrlich sagen, ich habe meinen Kanal eröffnet im Juli und ich glaube das erste Video Anfang August hochgestellt. Da liefen ja meine Videos schon ganz, ja bis zu sechs Wochen.
Ja und wie liefen sie denn? Also sie liefen hauptsächlich auf dem Kanal von ET Video und Content von dem Betreiber Elia T, den kennen Sie bestimmt. Ja, und da lief also zum Beispiel mein kürzestes Video mit der einfachen, der kurzen Tabelle, der Light-Version, ja, 8800 Mal. Dann wurde die Split-Version des Lang-Interviews, die eben in zwei Teilen veröffentlicht wurde, 14.900 Mal aufgerufen, Teil 1 und Teil 2 8000 Mal.
Ja, und die gesamte Version, die dann noch später veröffentlicht wurde, hat dann fast 22.000 Aufrufe gebracht auf dem Kanal von ET Video und Content. Tatsache ist aber, dass meine Tabelle auch an anderer Stelle Interesse erregt hat. So wurde zum Beispiel von Samuel Eckert meine kurze, kleine Tabelle besprochen und hat auf seinem Kanal knapp 32.000 Aufrufe gehabt. dann gab es noch den roman lasota der hat ebenfalls eine besprechung und auch praktische
anwendung der kurzen tabelle gemacht das sogar mehrfach da gab es auch noch mal 850 aufrufe ja und dann gab es noch gärtnietet city tv dort lief das super nämlich von mitte juli lief die langversion bis ende juli mit fast 97 1500 aufrufen und ich glaube alleine dort auf dem kanal habe ich fast 2000 kommentare zu bearbeiten gehabt dummerweise am ersten achten wurde das auf
einmal weniger da waren noch am tag vorher 10.000 aufrufe mehr und dann waren es bloß noch 765 und Und zwar innerhalb weniger Stunden. Und dann war der Kanal weg. Also nicht mein Video, sondern der ganze Kanal von Gerd Miete TV war weg. Ja, man konnte den auch nicht mehr aufrufen. Und er ist bis heute auch nicht mehr existent. Das heißt, dieser Kanal ist bei YouTube gelöscht worden. Warum das so ist, das kann ich nicht sagen.
Zumindest ist er weg und ist auch nicht wiedergekommen. Und da Sie jetzt mir nur blind glauben können, sofern Sie nicht selber ursprünglich mal eines meiner Videos bei Gärtenmiete gesehen haben, zähle ich die 97.500 jetzt mal nicht mit. So, das heißt, wir kommen aber auch ohne die Gärtenmiete-Videos immerhin auf rund 86.000 plus die weniger als 1.000 auf meinem Kanal. Das heißt, ein gewisses Interesse hat also dieses Projekt durchaus erregt.
Ja, heute möchte ich mal eben ein Update machen, nämlich, ja, wir haben damals im Juni eben Zahlen gerechnet, Herr Liate und ich haben uns mal die Frage gestellt, was ist mein Risiko in Hamburg, an Covid-19 zu erkranken oder vielleicht auch zu versterben. Und was ist sein Risiko in Dresden? Und ja, bis sind wir ja weiter. Wie ist denn jetzt heute mal das allgemeine Risiko? Also lassen wir uns mal die Frage stellen, wie ist denn eigentlich das Infektionsrisiko zu beurteilen für ganz Deutschland?
ja ich zitiere hier mal aus meiner eigenen tabelle aus der extended version wie der engländer sagt für diejenigen die die tabellen kennen wird das jetzt nichts neues sein und für alle anderen die sie nicht kennen schauen sie dann bitte auf meinem kanal und laden sie sich die runter und dann können sie das nämlich selber experimentieren das ist nämlich das interessante dabei dass diese Diese Tabellen, das ist eine Excel-Tabelle, die können Sie einmal für die Langversion, einmal für die Kurzversion haben.
Da können Sie für Ihren Ort selber Berechnungen machen, das heißt für Ihre Kreisstadt oder für Ihr Kreisgebiet, also Landkreis oder eben auch das Bundesland oder aber auch ganz Deutschland. Die genauen Erklärungen finden Sie in einer angehängten PDF-Datei. Dort wird genau erläutert mit Abbildern, wie Sie die Tabelle auszufüllen haben. Die ist eh idiotensicher, da können Sie nichts bei falsch machen. Und auch wie das Ergebnis dann zu interpretieren ist. Aber hier eben nur in
der Kürze. Für diejenigen, die es schon kennen, wird es ein bisschen langweilig. Für diejenigen, die es noch nicht kennen, gucken Sie einfach mal kurz hin. Sie müssen jetzt nicht alles komplett verstehen, sondern betrachten es als Anreiz, sich vielleicht auch noch mal mit dieser kleinen Tabelle zu beschäftigen. Ja, also wir geben ein Datum ein, 11.9. und wie ich damals eben pfiffigerweise, sage ich mal, gesagt habe, mein Risiko hängt ja auch davon ab, wie viele Leuten ich eigentlich täglich begegne.
Und es geht immer um ein Risiko für einen Tag, für maximal 24 Stunden, nicht für drei Monate, sondern was heute ist. Meine Frage war nämlich, das war die Ausgangssituation, muss ich Uwe Loose Angst haben, wenn ich heute aus dem Haus gehe, im Supermarkt zum Einkaufen, dass ich erkranken könnte oder mich infizieren oder gar sterben könnte. Und um diese Frage zu beantworten, habe ich diese Tabelle entworfen. Aber sie ist eben davon abhängig, wie viele Kontakte ich überhaupt habe. Und mit Kontakte meine ich nahe Kontakte unter 1,50 Meter.
So, und ich sage eben, so wie damals schon vor drei Monaten, ich habe 50 an der Zahl. Das sind 50 Kontakte, die ich unter 1,50 Meter näher habe und die wollte ich heute haben. So, und wenn ich die heute haben wollte, auf Basis der Zahlen, die das RKI gestern veröffentlicht hat, oder heute Nacht, dann trage ich die eben hier ein. Wie das genau geht, können Sie der Tabelle entnehmen, die ist selbsterklärend und wir gehen direkt zum Ergebnis überall. Ja, nun wird es ein bisschen bunt. Ich möchte jetzt nicht alles erklären, sondern nur ganz kurz anreißen, dass eben zunächst einmal vier Szenarien von mir entwickelt wurden, nämlich die heißen hier freigeschätzte Spanne des R-Werts.
Sprich, wir haben Daten von gestern für den amtlichen R-Wert und ich unterstelle nach einem bestimmten Modell, dass dieser R-Wert sich bis morgen, wenn der neue rauskommt, in irgendeiner Weise verändert. Nämlich er ist nur halb so hoch oder genauso hoch oder zweimal so hoch oder dreimal so hoch. Das hat nichts mit dem medizinischen R-Wert zu tun. Das ist eine bloße Wahrscheinlichkeitsspanne, ein Wahrscheinlichkeitsrahmen mit dem Faktor 0,5, 1, 2 oder 3. So, und daraus ergeben sich eben hier vier verschiedene Spalten.
So, und das Ergebnis ist, dass man bestimmte Anzahl von Gefährdern hat. Die heißen bei mir Anzahl unbekannter aktiv infektiöser Menschen. So, und die befinden sich dann hier, gehen wir mal von der Standardvariante aus, nämlich R gleich 1, dann in einem Gebiet von ungefähr zwei Quadratkilometern, rein rechnerisch, nicht tatsächlich, sondern rein rechnerisch. So, und befinden sich innerhalb einer Einwohnergruppe
von ungefähr 4.900 Menschen. Das heißt, unter 4.900 Menschen ist einer, der womöglich infektiös ist. Und daraus lässt sich mein Risiko berechnen, weil ich ja nur 50 Menschen so nahe komme, dass ich infiziert werden könnte, müsste ich ja theoretisch rein rechnerisch jetzt 98,2 Tage rumrennen in dieser Gruppe von 4910 Menschen, um den überhaupt mit Sicherheit zu treffen. Natürlich
kann ich ihn am ersten Tag treffen, aber vielleicht treffe ich ihn auch erst am letzten Tag, das weiß man ja nicht. Und dementsprechend ist also mein reines Wahrscheinlichkeitsrisiko für heute liegt dann eben bei rund 1%, wenn ich im Bereich des R-Faktors von 1 bin. Dementsprechend kann ich auch mein Sterberisiko ermitteln. Das ist für manche Leute schwierig zu verstehen gewesen. Das hat was damit zu tun, wie hoch eben die Todesfallquote ist. Die ist hier, schauen Sie mal hier oben rechts, 3,64 Prozent. Das heißt, hier geht es darum, dass ich jetzt lediglich den Wahrscheinlichkeitsrahmen weiter aufspanne, nämlich durch 3,64 Prozent Teile, um quasi rein quantitativ zu ermitteln, wann ich dem auf jeden Fall begegnet sein müsste, spätestens.
Und das ist dann hier, wenn man es ausrechnet, nach 2697 Tagen der Fall, das sind 7,39 Jahre. Also nach 7,39 Jahren hätte ich bei dem heutigen Infektionsrisiko die Chance an einer Covid-19-Infektion zu sterben und ich bräuchte 98 Tage, also sprich mehr als ein Vierteljahr, um überhaupt jemandem zu begegnen.
Gut, soweit ist es heute. Die Frage ist, ist das nun besser oder schlechter als es früher war? Und dazu möchte ich mal ein bestimmtes Datum herausgreifen aus dieser Kurve, die Sie alle kennen, nämlich die Infektionsdatentabelle des RKI. So, und da sehen wir das hier, da ist der Tag, wo die meisten Infektionen, die jemals in dieser Corona-Krise da waren, festgestellt wurden. Und dieser Tag, das ist der 16.03.
Was war am 16.03.? Gut, das haben wir, weil die Daten sind erst am Abend oder nachts am 16.03. veröffentlicht worden, müssen wir also in die Nachrichten vom 17. gucken. So, was sagt die Tagesschau am 17.03.? EU und Staatschefs einigen sich auf 30-tägiges Einreiseverbot in die EU. Robert-Koch-Institut stuft Risiko für Bevölkerung als hoch ein. Schleswig-Holstein schließt Grenzen für Urlauber, Bundeswirtschaftsministerin Klöckner betont gesicherte Lebensmittelversorgung, Daimler und Volkswagen kündigen vorübergehende Werkschließungen in Europa an Spaniens Minister,
aber Sanchez kündigt massive Finanzhilfen gegen folgende Krise an, Frankreich verhängt zweiwöchige Ausgangssperre, Fußball-Europameisterschaften ein Jahr verschoben. Das heißt, das ist hier für uns in Deutschland im Grunde genommen so der Startbeginn der restriktiven Corona-Maßnahmen gewesen. Aber wie waren denn eigentlich, bezogen auf meine Tabelle oder in meiner Excel-Tabelle, wie standen denn eigentlich die Risiken?
Ja, wenden wir mal die Daten rückwärts an. Woher habe ich die Daten? Die ergeben sich ja aus den täglichen RKI-Lageberichten auf der RKI-Seite. Dort kann man die sich alle angucken. So, also am 16.03. Ich bleibe bei denselben Rahmenbedingungen. Wir bleiben im Bundesgebiet. Ja, keine Spezifizierung auf Bundesländer oder Kreise. So, ich habe wieder meine 50 Nahkontakte und was haben wir? Wir haben 6012 Fälle total und 13 Tote. Genesene gibt es noch gar nicht, die sind alle noch krank. Sprich, die zählen alle noch unter Fälle total.
total. So, wenn wir die Tabelle jetzt anwenden, brauchen wir jetzt gar nicht weiter ins Detail gehen, schauen wir einfach nur mal auf die Ergebnisse, dann sehen wir, dass die Zahlen irgendwie insgesamt deutlich abweichen von dem, was wir gerade für heute hatten. Schauen wir uns das mal im Vergleich an. Also, zunächst einmal muss man sagen, dass die Daten sich
sich wesentlich unterscheiden. Also wenn Sie mal schauen, schon bei der Größe des Siedlungsgebietes, wo sich jetzt irgendein Infizierter aufhalten könnte, also ein Gefährder, der nicht in Quarantäne ist, auf dem Quadratgebiet von 5,55 war es früher und jetzt auf 1,97 ist ja deutlich weniger. Die Einwohnergruppe, in der sich ein Infizierter versteckt hielt, war am 16.03.13.1800. Jetzt ist es 4.900.
Mein Infektionsrisiko damals war 0,36%. Das heißt, ich hätte 276 Tage rumrennen müssen, um einem Infizierten zu begegnen mit Sicherheit. Heute renne ich nur 98 Tage rum. Und um zu sterben, hätte ich damals nach meiner Verhältnisrechnung 344 Jahre benötigt. Heute brauche ich aber nur 7,39 Jahre.
Die Zahlen heute sind 2,8 mal größer als am 16.3. Und am 16.3. wurden die Grenzen zugemacht und erhebliche Einschränkungen festgesetzt. Heute ist das Risiko 2,8 mal höher, aber die Grenzen sind offen. Das ist eine Sache, worüber man mal nachdenken kann. Gut, dann möchte ich mal zu einem neuen Thema kommen in dieser Angelegenheit.
Also nachdem meine kleine Tabelle und auch meine große Tabelle ein gewisses Interesse erregt hatte, ergab sich in den mehreren tausend Kommentaren doch, dass bestimmte Kritiken mir vorgehalten wurden, warum irgendetwas da nicht stimmt, angeblich. So und der wichtigste Punkt, der am häufigsten vorgetragen wurde als Kritik, war, dass ich ja fachlich völlig inkompetent bin. Ich lese mal ein paar von diesen Kritiken vor. Echt jetzt? Jemand aus der Immobilienbranche bewertet medizinische Fakten und gilt hier als Experte, weil er Risikoanalysen in der Immobilienbranche erstellt?
So, Henrik Giesel schreibt, ah, die gute alte Kunst der Pseudowissenschaften zur Manipulation. Ein Mann mit etwas Verständnis für Statistik und vom Hauptberuf Gutachter für Immobilienbewertung erklärt uns, warum Virologen und Wissenschaftler falsch liegen. skeptik schreibt schuster bleib bei deinen leisten oder in dem fall man sollte keinen immobilien schätzer fragen wenn es um gesundheit geht ich gehe ja auch nicht zum zahnarzt wenn ich eine
immobilie kaufen möchte und aj uwe lose immobilien bewährter und risikoanalyst den humor muss man erstmal haben und mcmuffin ein immobilien expert wird zu gesundheitlichen themen mehr vertraut als als zum Beispiel einem Epidemiologen, merkt ihr was? Ja, und Markus, Immobilienmakler als Corona-Spezialist, ich lach mich schief.
Ja, das ist so etwa der Tenor. Und das Besondere bei fast all diesen Einwänden war, dass außerdem sonst nicht viel kam. Nur ganz vereinzelt haben diese Kritiker, denen ich dann geantwortet habe, auch weiter argumentiert. Ansonsten blieb es dabei. Das heißt, diesen Kritikern möchte ich mal klipp und klar nachträglich sagen, liebe Kritiker, was ihr macht, hat mit Argumentation nichts zu tun. Argumente beziehen sich auf Sachen. Das heißt, man muss Sache kritisieren, Fragen stellen, widerlegen. Das kann man tun.
Was Sie machen ist, Sie greifen eine Person an. Das heißt, es ist eine persönliche Argumentation oder andersrum gesagt, es ist schlichtweg unsachlich. Und wenn Ihnen außer einer unsachlichen persönlichen Negation nichts einfällt, dann kann ich Sie als Kritiker nicht für vornehmen. Sie sind für mich argumentativ inkompetent. So, aber dennoch ist der Einwand ja durchaus als solcher berechtigt. Warum kann jemand, der gar kein Epidemiologe ist, sich dazu äußern?
Ich habe diese Frage in meinem Long-Interview an zwei Stellen beantwortet. Hätten die Kritiker das Video mal gesehen, hätten sie die Antwort dort gefunden. Was auch zeigt, manche Leute behaupten etwas und wissen gar nicht, worum es geht. So, aber was ist, warum darf ich das, warum kann ich das? Ganz einfach, weil das, was ich gemacht habe, mit Medizin rein gar nichts zu tun hat. Ich habe keinerlei Aussage getroffen über medizinische Angelegenheiten. Ich habe lediglich eine Aussage über Zahlen getroffen.
Diese Zahlen stammen zwar ursprünglich aus dem medizinischen Bereich, in dem Fall vom RKI. Aber außer, dass ich sie dort hergenommen habe, ist alles andere, was danach folgt, reine Mathematik. Und für diese reine Mathematik bedarf es keiner epidemiologischen Kenntnisse. Es bedarf keiner grundmedizinischen Kenntnisse. Es bedarf, das habe ich auch in meinem Video gesagt, es bedarf lediglich der vier arithmetischen Grundkünste. Addieren, subtrahieren, multiplizieren, dividieren und was ich auch noch benötigt habe, die Prozentrechnung. Das bedarf es.
Das heißt, jedes Argument, was dieser Tabelle und dieser Arbeit entgegen gehalten wurde, nach dem Motto, es ist ja medizinisch so nicht richtig, geht völlig am Thema vorbei. Liebe Kritiker, die Sie so gedacht haben, Sie haben überhaupt gar nicht verstanden, was ich gemacht habe. Mein Tipp, gehen Sie oben in meine Liste und gucken sich die Videos nochmal an. Vielleicht verstehen Sie dann, was ich gemacht habe. Es gab einen weiteren Einwand, nämlich der nicht mir entgegen gehalten wurde, sondern warum ich denn so unsolide Zahlen wie die vom RKI überhaupt verwende. Schreibst du Discoverer als Beispiel? Glauben Sie ernsthaft, damit haben Sie etwas bewiesen? Die Zahlen vom RKI sind doch nicht absolut.
Absolut. Was sind Infizierte? Werden die noch krank oder waren die mal krank? Denn wenn jemand genesen ist, kann man das Virus auch noch nachweisen. Also können sie einen Teil der Infizierten schon den Genesenen zurechnen, womit sich ihre Rechnung schon jetzt in Luft auflösen ließe. Und und und. Und ja, da hat der Mann recht. Das bestreite ich gar nicht. Nur auch dieser Mann, der Discoverer, sie hätten mal lesen sollen, was in meiner Gebrauchsanleitung drin steht. Und sie hätten mal sehen sollen, was ich im Video gesagt habe.
Und dort habe ich gesagt, dass ich ein ganz frommer Anhänger des RKI bin. Ich glaube denen die Zahlen und zwar unbesehen. Ich kritisiere die gar nicht. Wenn das RKI sagt, das sind Fälle, dann sind das für mich Infizierte. Ob die krank sind oder noch nicht krank sind oder mal krank waren, das interessiert mich gar nicht, weil das aus diesen Zahlen nicht hervorgeht. Ich unterstelle einfach den schlechtestmöglichen Fall, dass alle diese Infizierten auch alle krank wären.
Also das ist das Worst-Case-Szenario, so nennt man das. Und dieses Worst-Case-Szenario ist eine völlig legitime Modellannahme. Ich hätte auch die andere Annahme treffen können, keiner von denen ist krank, aber dann hätten wir doch nichts zu rechnen gehabt. Das heißt, Sie können sich diese ganze Kalkulation, die ich gemacht habe, unter der Rahmenbedingung vorstellen, dass wenn alles ganz so schlimm wäre, wie das RKI sagen würde, dann würden die und die Ergebnisse rauskommen. Ja, so, also, dieser Einwand erkennt, was die Ausgangssituation ist, dass meine Berechnung nämlich methodisch zugunsten des RKI und der öffentlichen Auslegung gerechnet wurde.
So, Einwand 3, mein R-Wert ist vollkommen falsch. Kann mir jemand sagen, wo der Rechen- oder Denkfehler ist? Angenommen, R gleich 2, Ansteckung nach 10 Tagen, das würde bedeuten, dass innerhalb eines Jahres 68 Milliarden Menschen ausgehend von einem Infizierten angesteckt werden. Nachher gleich was zu. Und der zweite hauptsächliche Grund, was sagt Jean-Jacques Rousseau? Milchmädchenrechnung. Je aktueller ist die Lage in Deutschland ziemlich entspannt. Wichtig ist halt, dass es so bleibt und wir nicht zu Brasilien werden.
Ein Sachverständiger für Immobilienbewertung, der sich als Epidemiologe aufspielt. Ei, ei, ei. Nicht, dass die Tabelle Quatsch ist. Allerdings bezieht sie sich halt nur auf die Gegenwart. Wenn der Virus sich wieder mehr verbreitet, ist auch die Tabelle wieder Quatsch. Ja, meine lieben Jan, 31416, fange ich mal mit Ihnen an. Da haben wir schön gerechnet. R gleich 2 nach 10 Tagen. Wissen Sie, was das ist? Das ist rein spekulativ. Sie unterstellen ein Szenario, ohne zu prüfen, ob dieses Szenario überhaupt irgendeinen realen Gegenwert hat. Wie kommen Sie darauf, dass nach 10 Tagen das Virus sich weiterentwickeln würde? Können Sie die Zukunft sehen? Wissen Sie das? Nein, wissen Sie nicht.
So, selbst das Robert-Koch-Institut kann den R-Wert, der morgen ist, heute noch nicht voraussehen, aber Sie können in 10 Tagen den R-Wert voraussehen. Und dann machen Sie die Annahme, dass nach 10 Tagen es sich wieder verdoppeln würde, nach Wiederverdoppelung, Wiederverdoppelung. Das heißt, diese 68 Milliarden Menschen, das heißt ja gleich zwei hoch so und so viel, also sprich sie machen das ich glaube 30 mal oder so oder 20 mal. Das ist, ich sag mal mathematische Spielerei im luftleeren Raum.
Ja, ich kann mir auch ausrechnen, was wäre, wenn ich jeden Tag einen Cent verdoppeln würde. Dann wäre ich ja in 32 Tagen hätte ich 68 Milliarden Cent. Super, dann wäre ich ja Milliardär, hätte ich ja 680 Millionen Euro oder wie viel auch immer. Ja, aber das ist doch nicht die Realität. Denn an jedem einzelnen Tag, wo Sie diese Annahme treffen, treffen Sie die aufgrund welcher Fakten? Aufgrund gar keiner Fakten. Sie unterstellen, dass der R-Wert gleich 2 32 mal hintereinander völlig ungestört so weitergehen würde.
Sie ziehen überhaupt gar nicht in Betracht, dass die Krankheit von alleine verschwinden könnte, was die Virenkrankheiten im Laufe der letzten 5.500 Jahre ständig gemacht haben. Sie ziehen nicht in Betracht, dass vielleicht Schutzmaßnahmen getroffen werden könnten, die das Virus eben ungefährlich machen. Und sie ziehen auch nicht in Betracht, dass vielleicht die Vermehrungsquote sich aus dem Virus heraus ganz anders entwickeln könnte. Das alles berücksichtigen sie gar nicht.
Das heißt, Sie sagen, ich mache einen Denkfehler und spekulieren wild, wild in die Zukunft. Also wenn Sie eine Glaskugel haben, schmeißen Sie sie weg, die taucht nichts. Und was sagt Jean-Jacques Rousseau? Ja, das ist ja nur im Moment so. Lieber Jean-Jacques Rousseau, auch Sie haben nicht aufgepasst. Denn ich habe mehrfach in meinem Video erklärt, dass diese Tabelle genau für 24 Stunden maximal gilt. Nämlich von der Verkündung des letzten R-Wertes durch das RKI bis zur nächsten Verkündung.
Und was auch immer am übernächsten Tag passiert, hat mit dieser Tabelle rein gar nichts zu tun. Diese Tabelle ist keine Prognosetabelle. Sie ist lediglich, sofern sie überhaupt einen prognostischen Charakter hat, ein Szenario, das unterstellt, dass für diesen Tag genau dasselbe gilt, was das Ergebnis des letzten Tages war. Aber vielleicht könnte es ein bisschen anders sein und deswegen habe ich ein Szenario aufgespannt von Faktor 0,5, 1, 2 oder 3. Falsch wahr und missverständlich von mir, das gebe ich zu, diesen Faktor R-Werzungen oder R-Faktor, den hätte ich besser nennen sollen, ufelloses, willkürlich angenommener Vermehrungsfaktor.
dann hätten wir diese Diskussion nicht gehabt, denn Dutzende von Leuten haben sich daran leider die Zähne ausgebissen. Also was die Zukunft macht, betrifft meine Tabelle gar nicht. Meine Tabelle, wenn morgen der R-Wert bei 95 sein sollte, dann tragen sie in die Tabelle ganz andere Daten ein und haben sie für morgen ein ganz anderes Risiko. Aber heute treffe ich keine Aussage über die Risiken von morgen, denn heute will ich in den Supermarkt gehen und heute interessiert mich gar nicht, wenn ich in die Kasse gehe und bezahle, was ich wohl morgen für ein Risiko haben könnte. Das
ist nicht der Zweck dieser Tabelle. Und weil der R-Wert, den ich mache, nur für diesen Tag gilt, kann er nicht exponentiell sein. Denn die Exponentialität des R-Wertes ist ja auf den 24-Stunden-Rhythmus definiert. Jedenfalls in dieser Anwendung, wie sie das RKI publiziert. So, da mein Bereich nur maximal 24 Stunden betrifft, ist eine exponentielle Betrachtung dort nicht drin. Und deswegen ist der Einwand, dass mein R-Wert ja nicht exponentiell ist und deswegen falsch, der ist grob falsch, der geht am Thema vorbei.
so einwand nummer vier die todesquote ist unplausibel ja warum weil auch hier möchte mal vorlesen ich verstehe die fünf prozent todesrate und die schlussfolgerung dass ich 20 infizierte treffen muss dass ich statistisch sterben könnte das ist nicht logisch sonst der richtige ansatz und so weiter ja was meint murat g warum ja wir hatten uns zufälligerweise dass dass bei der Berechnung für mich bei meinem Ausgehverhalten
mit 50 Nahkontakten und zu dem Zeitpunkt gab es ein Sterberisiko von 4,96%. Also bezogen Tote auf Infizierte, also positiv Getestete, würde man ja heute sagen. Und das war 5%. Und da ja meine Berechnung keine Prognose ist, sondern nur eine statistische Wahrscheinlichkeitsverteilungskurve, nicht Kurve, sondern Fläche aufspannt, ist klar, dass wenn ich ein Risiko von 5% habe, es bedeutet, dass jeder
20. den ich dann treffen könnte, oder 20 mal so viele Leute benötige, um zu sterben, als wenn ich nur mein Infektionsrisiko habe. Das heißt, hier reden wir lediglich von einem Zahlenverhältnis, wir reden hier nicht von einem medizinischen Prognoseverhältnis, das ist da gar nicht dran ja und ein letzter einwand wurde nach erhoben nämlich die tabelle ist viel zu undifferenziert also wie viele leute mir geschrieben haben was man alles noch berücksichtigen müsste nehme
hier nun mal ein paar sachen raus die aus den kommentaren kommen elena ritz schreibt zur risikobewertung fehlt noch das alter da im schnitt corona tote über 80 jahre alt sind läuft die Wahrscheinlichkeit zu sterben für den Moderator gegen Null. Ja. Mücke. Berücksichtigt wird aber nicht, wie viel Falsch-Positives es dabei gibt. Des Weiteren gibt es ja eine Verdachts-Quarantäne und keine Erkrankt-Quarantäne, denn positiv Getestete müssen ja nicht krank sein. Nach
neuster Veröffentlichung der WHO sind positiv Getestete ohne Symptome nicht so ansteckend, wie bisher behauptet. Und Cornelia Indoorcycling schreibt, die Berechnung überzeugt mich Ich persönlich nicht. Denn wir wissen doch die reale Anzahl von Infizierten gar nicht. Herr Lohse geht davon aus, dass die Anzahl der real Infizierten sich 1 zu 1 in den positiv getesteten Fällen entdeckt und so weiter. Und was schreibt TT? Haben wir nicht in der Rechnung noch die Dunkelziffer vergessen?
Ja, meine Antwort an alle ist, das ist eine für den Alltag konzipierte Corona-Wetter-Vorhersage und nicht mehr. Was genau meine ich damit? Ich meine damit, das was ich gemacht habe, war von seiner Intention her, den Bürger und mich als Bürger selbst zu ermächtigen, ein bisher unbekanntes Risiko ganz grob zu quantifizieren. Anhand von Zahlen, die ich als Laie nicht weiter hinterfragen kann, weil ich Laie bin.
Und das sind die RKI-Zahlen. Die muss ich erstmal als wahr hinnehmen. Und die nehme ich genauso als wahr hin, wie ich die Wetterberichtszahlen als wahr hinnehme. Denn ich könnte mir auch die Frage stellen, statt dieser Frage, wenn ich in den Supermarkt gehe, wie hoch ist mein Risiko zur Infektion, kann ich mir dieselbe Frage stellen, Wenn ich heute nach draußen gehe, muss ich einen Regenschirm mitnehmen. Und wenn ich diese Frage beantworten wollte, wie würde ich denn da vorgehen? Würde ich jetzt Meteorologie studieren?
Wären, würde ich mir die Frage stellen, ob das, was in den Wetterberichten steht, alles wahr ist? Würde ich daran zweifeln, dass der Wetterfrosch, der im Fernsehen das Wetter verkündet, die Wahrheit sagt? Oder würde ich annehmen, dass der Sender mich belügt? Und würde ich glauben, dass die Daten, auf denen der Wetterfrosch seine Prognose dann verkündet, dass die Messgeräte nicht in Ordnung sind, dass vielleicht Messmethoden verwendet wurden, die nicht allen wissenschaftlichen Luxusansprüchen genügen?
Nein, das würde ich alles gar nicht machen. Sondern wenn ich nach draußen gehen will und mich frage, ob ich ein Regenschirm mitnehmen muss, will ich wissen, ist die Regenwahrscheinlichkeit eher bei 10% oder eher bei 90%, meinetwegen auch bei 20 oder bei 80 oder 30 oder 70. Aber ich will nicht eine wissenschaftliche Arbeit der Meteorologie machen. Und vor allen Dingen bin ich auch kompetent dazu, das zu beurteilen. Ich muss nicht zu Hause bleiben, nur weil ich kein Meteorologe bin.
Wenn mir jetzt jemand vorwerfen würde, du kannst doch keine Aussage über den Regen machen, du hast doch keine Meteorologie studiert, dann würde ich sagen, danke. Sehr lebensnah diese Argumentation. Tatsächlich bin ich schon oft nach draußen gegangen und tatsächlich habe ich schon oft beurteilt, ob es rechnen kann oder nicht und zwar auf Basis von ganz, ganz wenigen Daten. Und diese Entscheidung zu fällen, dafür will ich nicht Wochen und Monate lang studieren, sondern das will ich, wenn ich beim Frühstücken sitze und mir frage, gleich gehe ich nach draußen in fünf Minuten, dann will ich ein Regenschirm mitnehmen, ja oder nein. Länger Zeit habe ich nicht, um diese Frage zu beantworten.
Also gucke ich in die Zeitung, ins Internet oder sonst wo hin, gucke mir den Wetterbericht an und innerhalb von 30 Sekunden habe ich mir meine Meinung gebildet, jawohl, ich nehme Regenschirm mit oder ich nehme keinen mit. Und genau das macht meine Tabelle für Corona. Das ist eine Tabelle, die ganz grob die wichtigsten Eckdaten annimmt, nicht die amtlichen Daten im Zweifel zieht und in eine Zahlenbeziehung bringt. Wenn bei der Regenvariante, es heißt ja Regenwahrscheinlichkeit 80 Prozent, dann nehme
ich einen Schirm mit. Wenn es bei Corona heißt, Infektionswahrscheinlichkeit 5 Prozent, dann bleibe ich zu Hause. Ist sie aber 0,003 Prozent, dann gehe ich nach draußen. Das ist der Sinn dieser Tabelle. So, die können Sie innerhalb von zwei Minuten befüllen und genau zwei Minuten brauchen brauchen Sie und das maximal jeden Tag, um Ihr Corona-Wetter oder Ihr Corona-Risiko für Ihre Gegend zu bekommen. Und zwar spezifiziert auf Ihr Ausgehverhalten. Ob Sie heute nur einen Menschen treffen wollen, 1,50 Meter an sich heranlassen oder 50 oder 500,
verändert Ihr Ergebnis. Insofern ist es individuell. So, wenn ich jetzt mir noch die Frage stelle, was ist denn mit den alten Leuten? Haben denn die kleinen Kinder ein anderes Risiko? Ja, natürlich haben die das. Aber ich bitte Sie, diese Tabelle soll doch für jedermann handhabbar sein. So, diese Zahlen, die in dieser Tabelle gefordert werden, können Sie ruckzuck recherchieren mit einem Knopfdruck.
Während, wenn Sie sich die Frage stellen, wie ist denn die Sterbesituation in den verschiedenen Altersklassen, das kann doch kein Mensch mehr realistisch recherchieren. So, und wenn Sie sich die Frage stellen, wie viele falsch positive stehen hinter den Zahlen, dann werden Sie niemals vom Frühstückstisch ausstehen und zum Einkaufen kommen. Ja, weil sie erstmal Epidemiologie studieren müssen oder Virologie, was auch immer. Sie kommen nicht aus dem Haus. Das heißt, diese Fragen sind völlig lebensfremd.
Ja, oder was ist denn real infizierte? Ja, liebe Cornelia, Indoorcycling-Video. Es ist im Leben so, dass Zahlen, die man nicht hat, da muss man die plausibel schätzen. So, und ob die Schätzung, die man ansetzt, die Voraussetzung, ob die richtig ist oder nicht, das wissen Sie nicht. Aber Sie können doch nicht nur, weil Sie keine konkreten Zahlen haben und keine präzise Sicherheit der Schätzung haben, auf Entscheidungen verzichten.
Sie müssen doch leben. Sie müssen doch entscheiden. Und ich habe für meine Tabelle entschieden, dass ich eben die real Infizierten und die Gefährder nach einem bestimmten Modus ausrechne. Es steht Ihnen ja frei, das nach einem anderen Modus zu machen. Aber ich habe das jetzt mal so gemacht. Das muss nicht die Wahrheit sein. Aber es ist besser als nichts. So, und dann argumentieren Sie mit der Dunkelziffer. Ja, an alle Zuhörer, die Dunkelziffer, ich glaube, das habe ich hundertmal gehört. Sind Sie sich eigentlich klar darüber, was das Wort Dunkelziffer bedeutet?
bedeutet. Dunkelziffer heißt, man weiß es nicht. Wäre die Zahl bezifferbar, wäre es keine Dunkelziffer, dann wäre es nämlich eine Ziffer. So, Dunkelziffer heißt also nur, ich habe keine Ahnung. Trotzdem werden Zahlen genannt. Also zum Beispiel wurde mir mehrfach vorgehalten, Herr Streeck hat doch in Heinsberg die Dunkelziffer ermittelt. Nein, was Herr Streeck gemacht hat, ist ist das, was jeder macht, der mit Dunkelziffern arbeitet, nämlich er schätzt sie.
So, aber wenn Sie mal gucken, wie geschätzt wird, aufgrund von Annahmen, die der Schätzer willkürlich setzt. Wenn derselbe Schätzer andere Grundannahmen schrauben würde, in seinem Schätzmodell, würde was ganz anderes herauskommen. So, er entscheidet sich für ein bestimmtes Modell, so wie ich eben hier mit dem 1 zu 1 Modell das gerechnet habe. So kann aber jemand anders was anderes schätzen. So, das ist völlig willkürlich. Das heißt, Dunkelziffern sind unbekannt.
So, es ist reines Raten. So, man kann das wissenschaftlich verbrämen und sagen, ich zeige mir den Formel und den Formel und den Formel, aber ich sage Ihnen eins, ich arbeite selber mit Zahlen von Berufswegen. Dunkelziffern sind keine Zahlen. Das ist Raten. Raten im Sinne von, ich habe jetzt wissenschaftlich meine persönliche Meinung und getan aufgrund von diesen Fakten. Aber mehr ist es nicht. Es ist eine Meinung, es ist keine Realität.
Und es muss noch nicht mal eine wahrscheinliche Realität sein. Es ist lediglich ein Raten. Und dann sagt man, ja, aber die Dunkelziffer, die kann ja zehnmal so hoch sein. Ja und? Was bedeutet das? Die Dunkelziffer kann tatsächlich zehnmal so hoch sein, aber es spielt keine Rolle, wie hoch die Dunkelziffer ist. Hört sich provokativ an, aber warum spielt das keine Rolle? Weil egal, was die Dunkelziffer für eine Größenordnung hat, entscheidend sind die Ergebnisse. Und was sind die Ergebnisse zum Beispiel bei solchen Epidemien?
die Anzahl der Kranken, der Erkrankten, nicht der möglicherweise Erkrankten könnten, sondern der tatsächlich festgestellten Erkrankten, die Anzahl der intensiv Behandelten und natürlich zu guter Letzt die Anzahl der tatsächlich an Corona Verstorbenen und nicht mit Corona Verstorbenen. Also wenn wir es mal vereinfacht sehen, nehmen wir nur mal die mit Verstorben sind. Das heißt, Das heißt, wenn die Dunkelziffer, sagen wir mal, wir haben 1000 Menschen, die an Corona verstorben sind.
Und jetzt sagen Sie, die Dunkelziffer ist aber 10 mal so hoch. Ja, 10 mal so hoch, worauf bezogen? Also jetzt sagen wir mal als Beispiel, es gibt 100.000 Infizierte und davon sind 1000 verstorben. Das heißt, also die Todesquote ist 1000 zu 100.000, also 1 zu 100, sprich 1%. Und jetzt sagen Sie, die Dunkelziffer ist aber neunmal so hoch. Das heißt, die 100.000 plus die neunmal so hoch, also neunmal 100.000 macht eine Million. Ja, das ist tatsächlich zehnmal so viel insgesamt, aber es sind doch trotzdem nur 1.000 verstorben.
Das heißt, in dem Fall ist die Sterbequote jetzt 1000 durch eine Million und ist entsprechend kleiner. Am Ergebnis der Toten ändert sich nichts, nur das Verhältnis, die Sterbequote ändert sich. Die Frage ist, warum interessiert uns das, über Zahlen zu spekulieren, die wir nicht kennen, weil sie ja unbekannt sind. Erst dann, wenn sie in den bekannten Bereich kommen, nämlich dass sie tatsächlich Symptome zeigen, intensiv behandelt werden, sterben, erst dann wird es für uns eine handhabbare Realität.
Also, summa summarum, das Argument Dunkelziffer ist ein Scheinargument, wo man glaubt, dass da irgendwo was Unbekanntes sein könnte, aber dieses Unbekannte ändert gar nichts an den bekannten Tatsachen. Das ist eine Angst, die nach außen projiziert wird, auf die aber keinerlei messbare Realität hat. Und Wissenschaft, egal in welchem Lebensbereich, muss sich an die Fakten halten und nicht an Mutmaßeln. Ja, insofern möchte ich also das Thema mit der Dunkelziffer auch beenden.
Das heißt, diese vier Argumente, die hier genannt werden, dass die Tabelle zu undifferenziert ist, sind aber immer wieder die Argumente, die, gab es noch verschiedene andere Varianten, die meinen, man müsste das präzisieren. Und diesen Damen und Herren und Zuschauern möchte ich noch mal klar sagen, es geht hier um nichts anderes als ein schnell handhabbaren Corona-Wetterbericht. Der löst nicht alle ihre Lebensprobleme, sondern gibt ihnen eine ganz grobe Risikoeinschätzung. Und zwar zack, zack. Und mehr geht es nicht.
Ja, mein Fazit ist, ich habe immer noch keine Angst. Wie könnte ich denn Angst haben? Ich hatte ja festgestellt, dass wir heute ein 2,8 mal höheres Risiko haben, als zu dem Zeitpunkt, als die Infektionen am höchsten waren oder die Infektionszahlen, die positiv getesteten. Also Angst vor Corona ist für mich, Uwe Loose, kein Thema bis heute nicht und vermutlich wird es das auch nicht werden. Und darum werde ich mich auch mit diesen Zahlen zukünftig nicht mehr
beschäftigen. Das Thema ist für mich erledigt. Das heißt, Sie werden von mir nicht erwarten können, dass ich mich in Videos noch einmal zu diesen Corona-Zahlen äußern werde. Ich werde mich stattdessen mit anderen Themen beschäftigen. Ein Themenbereich wird insbesondere sein, wie denn die gesetzliche Situation ist. Das heißt das Thema, was ist eigentlich mit den Pandemieplänen? Also geplante Pandemie oder Pläne, die die Pandemie zurückhalten sollen.
So, was ist da genau und was können wir daraus lernen? Also wenn Sie das interessiert, Dann schauen Sie demnächst mal wieder in meinen Kanal rein, abonnieren Sie und Sie können sich darauf verlassen, dass was ich Ihnen präsentiere, das hat Hand und Fuß und das können Sie immer konkret nachvollziehen. Hand der Fakten. Vielen Dank und auf Wiederhören.
Zitate aus dieser Abschrift bitte mit Quellenangabe: „Excel-Tabelle beweist: Die Panikmache des RKI ist sachlich völlig unbegründet: Update 1“, Die Welt Klar Sehen, 11.09.2020.
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Update zur selbst entwickelten Excel-Tabelle, mit der jeder das tägliche Corona-Infektions- und Sterberisiko aus den RKI-Daten grob abschätzen kann. Uwe Loose zieht nach drei Monaten Bilanz, vergleicht das Risiko vom September 2020 mit dem Höchststand im März und beantwortet die häufigsten Kritiken an seiner Methode.
