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Analyse Teil 2/2 - Was kann die Protestbewegung von der Militärstrategie lernen?26.09.2020

PROTEST - ANALYSE

Abschrift

Abschrift des Videos vom 26.09.202072 Abschnitte

Der Text hält den Kenntnisstand dieses Tages fest, nicht den von heute. Er wurde maschinell aus der Tonspur erstellt; maßgeblich bleibt das gesprochene Wort im Video.

Klar sehen, clever denken, reihandeln. Hallo liebe Zuschauer, mein Name ist Uwe Loose von Faktencheck Uwe Loose. Sie haben sich ja schon Teil 1 des zweiten Teiles angeschaut, nämlich wie effektiv sind die Demonstrationen in anderen Ländern. Heute geht es um den zweiten Teil der Trilogie, nämlich was kann die Protestbewegung aus der Militärstrategie lernen.

Ja, viel Spaß beim Zuschauen. Gut, der nächste Punkt auf unserer Liste ist, dass wir dazu übergehen, unseren Horizont nochmal anders zu erweitern. Und das ist in diesem Fall jetzt, du hattest das das letzte Mal schon angesprochen, mal ganz kurz vor zwei Wochen. Du hast eine Vergangenheit beim Militär durchlaufen und entsprechend deshalb auch eine gewisse, sage ich mal, auch Vorbildung und kannst auch, sage ich mal, durch deinen Blickwinkel sofort Tendenzen erkennen, Für die andere Leute einfach überhaupt kein Auge oder keinen, sage ich mal, Verstand haben, weil sie einfach so nicht ausgebildet worden sind. Und mit diesem Hintergrund in Anführungszeichen bewaffnet hast du dich jetzt also weiter mit der Thematik auseinandergesetzt und hast dir überlegt, hey, warum, wenn ich hier eindeutig sehe, dass uns da in irgendeiner Form ein Gegner gegenübersteht, der militärstrategische Kriegsführung mit uns betreibt, warum antworten wir nicht in gleicher Manier?

Sollten wir das überhaupt? Und falls ja, weil sich das im Prinzip so an der Militärfront bewährt hat, wie sollten wir antworten? Aber sollten wir zumindest erkennen, dass wirklich vielleicht fünfdimensionales Schach in irgendeiner Form mit uns gespielt wird? Und das ist die Überleitung für das nächste Video. Wir gucken zusammen rein. Liebe Freunde, ich muss mich entschuldigen, das Video ist auf Englisch. Aber ich hoffe, ihr seid das Englische mächtig. Und wenn nicht, dann wird der Uwe euch das im Nachhinein zusammenfassen, die wichtigsten Punkte, damit wir alle auf dem gleichen Kenntnisstand sind.

Ich spiele also das Video ein und dann besprechen wir das, liebe Leute. Also, einen Moment, mein Computer muss noch ganz kurz hier klarkommen und jetzt geht's los.

Können wir eine neue Version von dem machen, die dreidimensional ist? Und so haben einige von uns auf Star Wars gewachsen, sogar meine Kinder sind jetzt auf Star Wars gewachsen. Und es gibt eine berühmte Szene, die immer wieder wiederholt wird, wo sie Chess spielen mit diesen kleinen Kreaturen auf einem Map. Und sie sind in drei Dimensionen und spielen dreidimensionalen Chess. Nun, als ich ein Kind war, wollte ich immer dreidimensionalen Chess spielen. Und das ist, was wir jetzt mit diesem Battlespace versuchen zu machen. So there are five acknowledged domains right now, and arguably there's a sixth, but the five domains, and we'll just go from lowest to highest, because it's typically easiest that way.

So there's sea, there's the land, there's the air, which are our traditional domains, which is why we have the navy for the sea domain, the army for the land domain, and then the air force for the air domain. Und was wir in den letzten ein paar Jahren bemerkt haben, ist, dass es auch das Raum-Domain gibt. Und dann haben wir auch das Cyber-Domain, weil, wie wir alle wissen, das Internet hat die Konnektivität unseres Planeten verändert. Und es hat auch nicht nur die Art und Weise, Informationen zu verändern, verändert, sondern auch die Art und Weise, wie wir mit unserem Umfeld interagieren.

Also sagen Sie, dass das Spielfeld nicht Land mit Abrams-Tanks oder See mit einem Schiff oder so etwas ist, das oder ein Flugzeug fliegt über den Kopf, sagst du, dass es mehr ist als das jetzt? Ja. Ist das Kriegsfeld anders? Der funktionierende Raum ist verändert, genau wie die Welt verändert ist. Wie ein futuristischer Kommandeur. Er könnte eine Cyberkrieg oder Cyberkrieg auf seiner linken Seite kämpfen und er könnte einen Naval-Krieg auf seiner rechten Seite haben und er denkt auch über den Luftkrieg,

also könnte er mehrere Kriege auf einmal in demselben Konflikt kämpfen. Absolut. Und das heißt was? Multi-Domain-Operationen und dann machen Sie einen Cross-Domain-Maneuver in dieser Multi-Domain-Operation. Erklär uns einen Cross-Domain-Maneuver. Wir im Militär definieren einen Maneuver als die Möglichkeit, zu schießen und zu bewegen. Und oftmals kommunizieren wir dazu, weil man einen ohne den anderen nicht machen kann. Also die Möglichkeit, zu schießen, zu bewegen und zu kommunizieren in mehreren Domänen. In der Luft-Sea-Battel, unsere traditionelle Art von Warfare zu denken, ist ein Kross-Domain-Maneuver,

wenn wir von der See aus durch die Luft schießen. Das ist ein Kross-Domain-Maneuver. Aber jetzt haben wir Soldaten, die die Möglichkeit haben, durch das Cyber-Domain zu sehen, indem sie das Raum-Domain nutzen, also ein Satellit, um einen Grundmovement in einer Stadt durchzuführen. So, an dieser Stelle geht das Video weiter. Ich habe euch das gerade in dem Chat verlinkt.

Wer möchte, kann sich das angucken. Es ist natürlich zu lang für unseren Chat. Es ist insgesamt fast 30 Minuten lang. Und es ist natürlich in Englisch. Ich weiß nicht, ob es hier in irgendeiner Form hinterlegte Untertitel gibt, gibt aber ihr könnt auf jeden Fall die hier mal aktivieren die es da gibt und also die automatischen und die sind einigermaßen gut genug dass man ein Verständnis dafür bekommt wofür wovon hier gesprochen wird die Frage die euch wahrscheinlich aber auf den Lippen liegt ja wird sein warum erzählt der Eli uns das oder erzählt uns das hier dieser Commander den wir gerade gesehen haben und

warum meint der Uwe dass das wichtig ist dass ihr das in dem Zusammenhang unserer Demos hört Und dazu, lieber Uwe, möchte ich dich befragen. Ja, also du erwähntest vorhin meine militärische Vergangenheit. Okay, ich war mal als junger Mann in der Offiziersausbildung, bin dann bis zum Leutnant und im Reservetum Oberleutnant vorgedrungen. Da hat man so ein bisschen Strategie- und Taktikübungen und lernt eben ein bisschen strategisch und taktisch zu denken. Also taktisch heißt kurzfristige Sachen, strategisch heißt langfristige Pläne zu machen im weitesten Sinne.

Und warum ist das jetzt hier wichtig? Oder aus meiner Sicht wichtig. Weil wir haben ja gesehen, und das war unsere Kritik vor 14 Tagen, dass ich gesagt habe, die Demo-Bewegung überhaupt, die ganze Protestbewegung des Deutschlands ist völlig unorganisiert, die ist völlig unstrategisch im Verhältnis zu dem, was der Staat und seine Organisationen machen. Und wir haben jetzt die Demo-Bewegung in anderen Ländern gesehen und die Frage ist, was ist denn eigentlich Strategie und Taktik, was ist das überhaupt? Sind das nur hohle Wörter nach dem Motto, ja Strategie hört sich ja toll an, aber wie geht das?

Und deswegen habe ich gesagt, wer sind die wahren Meister der Strategie? Wo kommt das Wort überhaupt her? Es kommt aus der antiken Kriegsführung. Also Strategie wurde von den Heerführern erfunden. Und dann geht es immer um Leben und Tod, vorwiegend um den Tod der anderen. Und das bei möglichst geringen Verlusten. Also da ist man sehr mathematisch und materialistisch eingestellt. So, sind wir aber in Europa, auch in Deutschland, sind wir alle sehr pazifistisch und sehr friedfertig und haben so die Vorstellung, dass nur gewalttätige und dumme Menschen zum Militär gehen.

Das ist natürlich nicht der Fall. Das war schon zu meiner Zeit vor 40 Jahren nicht der Fall. Das ist eine hochkomplexe, sehr interessante Berufstätigkeit, sodass sie vielleicht nicht unbedingt den ethischen Anforderungen von dem einen oder anderen genügt. Das ist eine andere Geschichte. Aber die Berufstätigkeit selber ist sehr, sehr vielseitig. Und führt auch zu der Entwicklung von einigen sehr positiven Charakterzügen, hat aber auch, muss man sagen, ganz klare Nachteile. Weil Befehlung gehorsam ist jetzt nicht so die Struktur, mit der man selbstständiges Denken lernt. Und diese Leute, die wir dann als sture Kommissköpfe betrachten nach dem Motto, das ist ja ein Roboter in Uniform, diese Roboter in Uniform sind in der Lage, uns zu erklären, wie eine multidimensionale Struktur funktioniert.

und genau das wird hier in diesem video gemacht und da ist ein captain ein captain ist ein dienstgrad der in deutschland den hauptmann entspricht das ist so der zweite oder dritte und das der offiziers dienstgrad also noch nicht so sonderlich hoch das sind immer so leute zwischen 30 und 35 jahren also in deutschland in der regel so dann gibt es natürlich noch einige höhere und dieser captain der strategieausbilder und jetzt kam also der reporter das ist ein youtuber er hat glaube 1,8 millionen follower und macht also seine videos

damit dass der militärgeräte testet waffen und panzer und alles mögliche ja also der zeigt wie alles geht spricht er ist also meinungsbildner und influenza zugunsten des militärs und ein vier sterne general hat ihnen dann beauftragt so ein video zu machen das quasi ein propaganda video um zu zeigen, wie toll das amerikanische Militär und das amerikanische Militär stellt jetzt also einen relativ niedrigen Offizier dar, sprich das,

wovon wir reden, die strategische Kenntnis, das ist keine Weisheit, für die man Nobelpreisträger sein muss. Das ist das, was ein junger Offizier nach ein paar Jahren können muss. So muss der denken können, der sture Kommissar. Und was denkt der? Jetzt kommt der Reporter da rein, der Influencer, und sagt, na, wie sieht's denn aus mit den sandkasten spielen mal das haben wir erst erfunden die strategen sandkasten spiele figuren hin und her schieben so und dann erklärt ja da haben wir früher haben wir mal gehabt da

haben wir das wasser gehabt das waren also dann die marine haben das land ab das war das her und haben der luft die luft und so waren dann früher auch die hauptstrategie zuerst wird man aus der luft an und der bombe alles dann kam wenn es ein land war was irgendwie ans wasser grenze kamen dann die Marine und hat dann die Küstenstädte bombardiert. Und wenn dann fast alles platt war, dann kamen dann die Landstreitkräfte und haben physisch die Orte erobert.

Weil aus der Ferne kann man nichts beherrschen. Man muss da schon persönlich da sein. Diese Zeiten, die sind aber schon lange, lange vorbei. Wird auch in diesem Video eben so gesagt. Denn es sind weitere Sachen dazugekommen. Es sind Satelliten dazugekommen und es ist das Internet dazugekommen. Und er erklärt eben, dass heutzutage Gefechte auf allen fünf Ebenen gleichzeitig geführt werden. Es ist nicht so, dass man da nur das eine macht oder nur das andere.

Alles ist ein vernetztes Ganzes. Und wenn man das Originalvideo dann weiterguckt, dann kommt dann nach dem, was der Käpt'n gesagt hat, kommt der Vier-Sterne-General, der diesen Auftrag erteilt hat und erzählt auch nochmal 20 Minuten oder so. Und der erzählt ganz deutlich, warum das gar nicht mehr anders ist. Die Welt ist so schnell und so vernetzt, dass niemand mehr aus militärischer Sicht globale Konflikte bewältigen kann, der nicht diese multidimensionalen Strategien macht.

Und das erste ist, dass Influenzen im Internet, die Meinungsbildung, das heißt, bevor irgendwo, irgendwo ein Flugzeugträger hinfliegt oder irgendwelche Panzer in das Schiff fährt, wird erstmal Meinungspropaganda im Internet gemacht. So, dann wird die dort gemacht und dann fängt man an, sich aufzustellen. Also erst, wenn die öffentliche Meinung dafür ist, erst dann geht's los. Und wenn es dann losgeht, dann kann es sein, dass der Panzerkommandant, der unten irgendwo steht und wie der Demonstrant in der Friedrichstraße so gut wie gar keinen Überblick hat, der wird von oben vom Satelliten aus gesteuert, weil der hat den Überblick und sagt, du musst durch deine Kanonen, aber so Richtung in 1,5 Kilometern, da ist der Feind.

Du siehst ihn zwar nicht, aber ich sage dir, wo du ihn schießen musst. Dieses Prinzip, dass also die Anweisung von verschiedenen Seiten kommt, dass nicht nur der da unten alleine entscheidet, sondern der von oben geleitet wird. Und was ganz interessant ist, dort ist der Spahn-Gedanke eingezogen. Das, was wir in Deutschland ja mit unseren Protestparteien, die ja mal gegründet wurden, mehrfach und wieder aufgelöst, mit der gegründeten wieder aufgelöst, ein ewiges Parteileichentum.

Schwarm, ja. Wie funktioniert der militärische Schwarm in den USA? Der funktioniert so, das erklärt der Genoss ganz deutlich, es gibt niemanden mehr, der in einem Befehlstand sitzt und ganz alleine den gesamten Schlachtenplan kontrolliert, sondern es gibt nur noch Koordination. Da gibt es einen Befehlstand, wo Leute sitzen, die das Ganze im Auge haben und die haben aber Einheiten, also Schiffsverbände, Panzerverbände und so weiter, die jeder, alle Spezialisten sind.

Das heißt, jeder weiß ganz genau, was er kann und was er nicht kann und wozu er benötigt wird. Aber was er nicht weiß, ist, in welche Richtung er gehen soll und wie weit. Das heißt, die Ziele, die werden von oben vorgegeben und dann sind die einzelnen Einheiten, fangen an, sich gegenseitig zu vernetzen und dann sagt die Luftaufklärung, da ist was und was der Panzer da ist, was und was wird dann untereinander ausgetauscht und in einem gewissen Rahmen werden dann völlig eigenständige Entscheidungen getroffen.

Nur die Masterentscheidungen, die werden oben im Planungsstab betroffen. Aber es ist nicht so, dass der Planungsstab direkt erklärt, was an der Front zu passieren hat. Das heißt, wir sehen, dass diese Betonköpfe verachtet werden. Für die ist schon auf unteren Offiziersdienstgraden fünfdimensionales Denken der Standard und nicht die Ausnahme. So, und wenn wir uns jetzt mal fragen, was hat das mit uns zu tun? Will ich jetzt Uwe Loose aussuchen, dass wir alle Militärstrategen werden?

Nein, natürlich nicht. Das passt ja gar nicht in unsere europäische Kultur und erst recht nicht in die deutsche. Aber ich möchte mal bewusst machen, dass wenn schon Betonköpfe, die Zivilisten sind und die alle Pazifisten und Freunde und Intelligent sind, Wenn die schon fünfdimensional denken können, warum können wir modernen Bürger das nicht? Gibt es denn irgendjemanden, der das vielleicht könnte? Ich möchte mal Folgendes sagen. Was macht denn der Gegner, der Protokoll, in Anführungsstrichen der Staat? Wie denkt der dann?

Da gibt es Dimension 1, die Legislative, die gesetzgebende Gewalt. Lieber Uwe, entschuldige ganz kurz, bevor du jetzt einsteigst, das möchte ich nochmal ganz kurz für die Leute zusammenfassen, weil jetzt hast du lange geredet. Es ist alles wunderbar und ich denke mal, es ist auch sehr, sehr vieles verständlich. Aber ich möchte nochmal kurz zusammenfassen für die Leute, die jetzt eingestiegen sind, warum hat er das jetzt alles erzählt? Weil das Video vorhin in Englisch war, deshalb hat Uwe vieles wiederholt von dem, was ihr, die vielleicht englischsprachig seid, sofort auf Anhieb begriffen habt. In dem Sinne, gut für euch, aber wir haben hier wirklich eine Zuschauerschaft, von der wir nicht unterstellen können, dass hier das Englisch mäßig ist.

Und zweitens, was er euch gerade mit auf den Weg gegeben hat, ist halt im Prinzip wirklich eine Aufstellung des Militärs, zumindest halt wie wir das hier in diesem Beitrag haben verstehen können, die uns einen Status Quo einfach nur gibt. Dieser Status Quo, wie er teilweise schon wahrscheinlich seit Jahrzehnten angewandt wird oder zumindest jetzt aber auf jeden Fall zum Standardrepertoire von mindestens dieser Armee, aber wahrscheinlich auch ganz, ganz vielen anderen Armeen gehört. Denn die Deutschen werden sich auch nicht lumpen lassen, wenn die sehen, wie die USA arbeitet, vor allem wenn man weiß, dass wir alle inzwischen untereinander vernetzt sind und das um zum Beispiel diese Space Domäne oder um zum Beispiel diese Cyber Domäne oder um zum Beispiel auch die physische Domäne, sage ich mal, in irgendeiner Form bespielen zu können.

Man ja sowieso Allianzen schmieden muss, um zum Beispiel einen Rammstein zu haben als US-Base in Deutschland und in dem Zusammenhang schon allein werden da natürlich nicht hundertprozentig offen, aber doch genügend immer mal wieder Informationen geteilt und militärstrategische Herangehensweisen werden offenkundig im Prinzip entweder besprochen oder dann irgendwann aufgedeckt oder aufgelegt oder mit Partnern bewusst geteilt. Teilweise muss man auch wirklich auf Partner setzen, damit diese Strategien überhaupt aufgehen. Und dafür wollte euch der Uwe sensibilisieren, damit ihr begreift, wie hier denn bereits schon fünfdimensional Schach gespielt wird von diesen Parteien.

Und jetzt, was wir machen werden, ist die zweite Hälfte im Prinzip seines Diskurses, auf den ihr euch bestimmt schon freut. Warum das alles denn relevant ist für unsere Demos und was die Äquivalente sind dieser fünf Domains oder vier Domains mindestens für unsere Demos. Lieber Uwe, so viel dazu und jetzt überlasse ich wieder das Wort ganz dir. Ja, dankeschön. Also, wir vergessen mal das ganze Militärische. Wir wollen keine Militaristen sein, sondern wir wollen das nur als Analogie nehmen, dass es fünfdimensionales Denken gibt

und dass das keine Theorie ist und dass dies für jedermann ab einem gewissen Auflösungsgrad Standard ist. Und wenn wir uns fragen, ja, wo außerhalb des militärischen Bereiches, jetzt auf unsere deutschen Verhältnisse. Könnte es denn sowas geben? Dann sage ich, lass uns doch genau diese Corona-Krise mal bekommen. So, da haben wir auf der einen Seite die gesamte Protestbewegung und damit meine ich Demonstranten, da meine ich die ganzen YouTuber, da meine ich die ganzen Zeitungen, ja, die Alternativen und, und, und, und. Das nenne ich mal die Protestbewegung. So, und auf der

der anderen Seite haben wir den Staat. Und was macht der Staat? Erste Dimension, er hat die Legislative, also die gesetzgebende Gewalt. Und was gibt diese gesetzgebende Gewalt? Ja, die hat die ganzen Corona-Gesetze gegeben, inklusive der Einschränkung der Freiheitsrechte, wo dann unter anderem der Bürger dann oder einige Bürger der Meinung sind, dass das so nicht in Ordnung ist. Dimension 2 ist die vollziehende Gewalt, die Regierung. Das heißt, die Regierung setzt genau

diese Gesetze durch. Das heißt, sie vertritt das auch. Zu der Regierung meine ich jetzt sowohl das Parlament, also jetzt im größeren Zusammenhang, so ich meine auch den Bundesrat, das alles gehört da im Grunde genommen mit rein, auch wenn die natürlich eher die Gesetzgeber sind. Aber wenn Wenn Sie mal schauen, die ganzen Politiker, die von Rang und Namen sind, also keiner, der nicht der über der Ebene Bürgermeister von irgendeinem Landkreis ist, erzählt irgendwas anderes.

Alle erzählen dasselbe. Das heißt, die Exekutive macht genau dasselbe wie die Legislative. Zweite Dimension. Dritte Dimension ist die Judikative, die rechtsprechende Gewalt, die Gerichte. Erinnern Sie sich mal daran, wie schwer sich die Demonstranten getan haben, um überhaupt Demonstrationsrechte zu bekommen. So, jetzt nach einigen Monaten sind die Demonstrationsrechte erheblich ausgeweitet worden. Dank der Demonstranten hätten dort nicht viele Juristen fleißig gearbeitet und ein OVG-Urteil nach dem anderen erwirkt.

Ja, dann würden immer noch auf acht Leute pro Demonstration beschränkt sein. So, aber sind denn die Verwaltungsgerichte irgendwie einsichtig geworden, dass sie vielleicht der Argumentation der Corona-Kritiker folgen? Sind die denn bereit, die ganzen Argumente, die vorgelegt werden, ja, aber der PCR-Test und Todeszahlen und was ist denn eigentlich ein Getesteter und was ist ein Infizierter da und all solche Sachen, sind die Gerichte bereit, diese Gedanken zu denken? Nein, das tun die nicht.

Das heißt, faktisch sind die Gerichte immer noch ohne eigene Meinung. Sie befolgen einfach die Gesetze oder sie sorgen dafür, dass die Urteile nach den geltenden Gesetzen sind. Aber sie bestreiten nicht, dass diese Gesetze rechtswirksam sind. So, und da haben wir diese drei Gewalten, Legislative, Exekutive, Judikative, die hat man extra in modernen Gesellschaften eingeführt, um die Gewaltenteilung des Staates zu ermöglichen, damit die sich gegenseitig kontrollieren.

Aber in Ländern wie bei uns kontrollieren die sich nicht mehr gegenseitig, sondern die ziehen alle an einem Strang. Das heißt, das sind drei Dimensionen, die eigentlich gegeneinander verschränkt sein sollten und die gehen jetzt in drei Schritte nebeneinander. Ja, oder auch gegen den Bürger aus Sicht der Bürger. So, und dann haben wir noch die vierte Gewalt, nämlich die Medien. So, die sollten ja eigentlich alle Verfehlungen, die die anderen drei machen, mal aufdecken. Zu den Medien muss ich ja nicht viel sagen, zu den Mainstream-Medien. Ich glaube, darüber sind wir uns alle im Klaren, dass wir keine freie Presse mehr haben im Sinne von investigativen Journalismus, von abweichender oppositioneller Meinung. Das alles gibt es ja seit Monaten nicht mehr.

Das heißt, da haben wir die vierte Dimension. Also die drei Staatsgewalten plus Medien spielen einen Strang. Und jetzt könnte man sagen, vielleicht gibt es ja noch eine fünfte. Was ist denn mit den Medizinern? Denn die spielen ja eine ganz wichtige Rolle. So Herr Spahn, Herr Drosten, wie sie alle heißen, die im medizinischen Bereich tätig sind. Auf der anderen Seite bei den Kritikern kennen wir auch viele Namen, die was sagen. Dann sage ich mal, die zähle ich aber nicht als fünfte Dimension. Warum? Weil dieses Thema ist ein Scheinbeschäftigungsthema. Jeder, der sich mit PCR-Tests beschäftigt, das behauptet jetzt ganz provokativ, der sich damit beschäftigt, dem Staat zu beweisen, dass das RKI nicht ordentlich arbeitet, dass Herr Drosten nicht ordentlich arbeitet, der ist in die Falle gegangen.

Das ist Beschäftigungstherapie. Denn wäre der Staat an einer wissenschaftlichen Diskussion interessiert, dann würde er entsprechend komplexe Gruppen von Experten zulassen. Das tut er aber nicht. Das heißt, der Staat möchte gar nicht überzeugt werden, sondern der Staat setzt hier seine gesamte Medienmacht inklusive der verbalen Macht seiner Politiker ein und sagt, interessiert uns nicht. Das heißt, all diejenigen Leute, die den Staat überzeugen wollen, dass diese medizinische Expertise, die der Staat uns verkündet, falsch ist, die können sich, das sage ich provokativ, ihre Arbeit sparen. Das interessiert den Staat nicht. Der Staat möchte darüber nicht diskutieren.

Er hat für sich festgelegt, was seine Wahrheit ist. Corona ist lebensgefährlich und zwar nicht nur in Deutschland, sondern weltweit. Und dann können Sie dem noch so viele Argumente vorlegen. Das interessiert ihn nicht. Und weil ihn das nicht interessiert, wie geht er damit um? Es wird durch die Medien weggeblendet. So, die, die Kritiker sind und kompetent sind, kommen in die Erklärungsecke und die, die die Meinung des Staates vertreten, die kriegen die Bühne. So, das heißt, hier sehen wir, dass die vierte Macht ersatzweise für die fünfte Macht, die Medizin, eingesetzt wurde.

Die Medizin ist nur noch Statist und deswegen zähle ich die hier in meiner Überlegung überhaupt gar nicht aus Dimension. Das ist gar keine Kampffront, das ist eine Scheinbeschäftigungsfront, um die geistige und körperliche Energie von tausenden von Leuten zu beschäftigen, wo das Ergebnis aber deutlich vorhersehbar ist, nämlich Null. Und ich möchte dazu sagen, also ganz, ganz viele Mediziner tragen ja auch absolut gleichgeschaltet dieses Mantra mit der Gefährlichkeit.

Also in dem Sinne, wo eigentlich man von diesen Menschen gerade eine wissenschaftliche Arbeit oder in irgendeiner Form eine kritische Analyse erwarten müsste, weil das wirklich nicht einfach nur Randnotiz, sondern essentieller Bestandteil ihrer Profession ist. Ja, selbst diese Menschen haben sich ja komplett um den Finger wickeln lassen und den wurde ja auch gedroht mit, was weiß ich, dass dann die Approbation entzogen wird oder einfach der soziale Ächtungsgrad da hochgefahren wird, dass man da in irgendeiner Form dann halt um seine Patienten bangen muss, dass die Praxis dann leer wird und so weiter und so fort.

Und damit wurden alle Mediziner sowas von aus dem Verkehr gezogen, dass wir im Prinzip wirklich von diesen Menschen auch nichts zu erwarten haben. Also insofern ein wirklich sehr, sehr brillanter Pokermove, so kommt es mir vor. Es wirkt halt wie ein sehr, sehr großer Bluff von Seiten des Staates, der teilweise auch immer mal wieder, dafür braucht man große Eier, um das durchzuziehen. Aber weil wir ja kollektiv, sage ich mal, nicht darauf eingegangen sind, nicht früh genug gesagt haben, das stimmt hinten und vorne nicht, sondern uns in diese Panikspirale haben ziehen lassen, sind wir jetzt eventuell am Punkt, wo wir sagen müssten, ja, wir sind jetzt zu weit in diesem Pokerspiel, um jetzt zuzugeben, dass wir im Prinzip schon vor vielen Schritten hätten einschreiten müssen.

Ja, und im Grunde genommen, Eli, ist es ja so, dass wenn man sich fragt, wo ist jetzt im Vergleich die Protestbewegung? Also ich möchte meine Behauptung aufrechterhalten, der Staat arbeitet in vier Dimensionen, das ist also ähnlich wie die amerikanische Multi-Domain-Strategie, nur dass sie eben vier statt fünf haben, obwohl die Amerikaner sogar mit sechsten arbeiten, aber die sechsten haben sie nicht erklärt. und der Staat bei uns arbeitet mit Vieren. So, mit wie viel arbeitet eigentlich die Prozessbewegung? Die Prozessbewegung hat als die größte und stärkste Kraft die Demonstration.

Da haben wir ein paar hunderttausend Leute auf die Beine gestellt. Das ist mal eine Dimension. Und wo genau wird dort gearbeitet? Die Juristen arbeiten hauptsächlich an der Front der Demonstration. Das heißt, wir sind also ein ganz braves Protestvolk. Wir bitten darum, eine Demonstrationserlaubnis zu kriegen. Wir fragen, wo wir uns hinstellen dürfen. Und wir fragen auch, ob wir eine Maske tragen müssen oder nicht. Und wenn jemand sagt, du musst eine Maske tragen, dann setzen wir die Maske auf.

Und wenn er sagt, geh bitte dahin, dann gehen wir dorthin. Und da möchte ich mal ganz am Rande eine kleine Anekdote erzählen, die aus dem buddhistischen Bereich kommt, von Zen-Mönchen. Das sind so die Shaolin-Kloster, so buddhistische Mönche mal gewesen. gibt es auch heute noch so und die haben so ganz nette geschichtchen und diese geschichtchen sogenannte qualms ja da gibt es eines was aber mehr so biografisch ist da hält also ein meister in seiner kloster schule da ich mal in seiner möglich schule im vortrag und dann meldet sich

jemand und sagt aber was du erzählst meister ist alles quatsch ich weiß dass die besser und ich Ich habe auch einen viel stärkeren Willen, du bist gar nicht geeignet als früher. Dann sagt der andere, ja, wie meinst du das denn? Ja, ich habe einen viel stärkeren Willen. Dann sagt er, ja, das behauptest du. Nee, das kann ich dir sogar beweisen. Dann sagt der Meister, okay, dann beweis mir das mal. Dann sagt er, komm mal nach vorne. Dann kommt er da aus der hinteren Reihe nach vorne. Dann sagt er, jetzt kannst du mir das beweisen. Dann sagt er, bevor du mir das beweist, lass uns mal hier gehen. Hier ist die Beleuchtung ein bisschen besser als da. Dann gehen die da hin.

Dann sagt er, nee, also jetzt können die anderen dich aber von da nicht mehr sehen. Lass uns mal da hin gehen. ja und dann gehen sie dahin und dahin und dahin und irgendwann mal sagt der herausforderer ja wann komme ich denn endlich mal dazu meinen starken willen zu beweisen du hast ihn ja gar nicht du wolltest mir beweisen dass du einen stärkeren Willen hast als ich ich habe gesagt komm auf die Bühne du kommst auf die Bühne ich habe gesagt geh nach links du gehst nach links ich habe gesagt geh nach rechts du gehst nach rechts ich habe gesagt geh dahin du gehst dahin Du machst alles, was ich dir sage.

Und du behauptest, du hättest einen stärkeren Willen als ich? Und wir, deutschen Demonstranten, wollen gegen einen Staat demonstrieren und machen alles, was die uns vorschreiben? Da muss ich ganz ehrlich sagen, es ist doch lachhaft. Es ist doch lachhaft. Wenn ich zu meinem angeblichen Feindchen gehe und ihm bitte, mir eine Erlaubnis zu geben, wie ich gegen ihn vorgehen darf. Was sollte ich denn da als Feind wohl von dem Demonstranten halten?

Also wenn jemand kommt, darf ich dir einen Ohrfeige geben? Nein, darfst du nicht. Ja, dann lass ich bleiben. Also diese Mentalität ist unheimlich brav, die ist unheimlich gesetzestreu, die ist vielleicht sogar typisch deutsch, das will ich gar nicht negativ stellen, aber sie ist mit Sicherheit keine erfolgreiche Strategie. So, und es ist vor allem nur eine Strategie, das heißt, Masse auf die Straße zu bringen, ist das eine, die ganze Intelligenz der Juristen

nur auf Demonstrationsrecht zu stützen und dann noch ich sage mal jetzt noch ein paar andere Kleinigkeiten, ob Kinder in Schulen Masken tragen müssen und und und. Wenn wir uns jetzt mal auf die andere Seite des Kampfgrabens verwitzen, auf Seiten der Politik, da kommt jemand und erklärt mir er hat einen Zettel, warum er keine Maske tragen muss. Warum soll ich diesen Zettel lesen? Sollt ihr doch den Zettel erstmal einklagen, lasst ihn doch mal kommen. Das heißt, was wir machen, ist Beschäftigungstherapie. Wir greifen gar nicht an der Stelle an. Wo müssten wir angreifen? Bei der Legislative, das Gesetz ändern.

Da können wir aber nicht. Wir könnten ja das Gesetz nur dann ändern, wenn wir in einem demokratischen System eine politische Macht hätten. Unsere Parteien, die wir gegründet haben, ich sage jetzt mal wir alle, wo sind die denn geblieben? Ich sage mal zu den Parteigründern, Leichen, Parteileichen pflasterten ihren Weg. Wie viel Energie wurde dort vergeicht, wo tausende von Menschen gutwillig waren und was wollten? Was ist dabei an Ergebnis rausgekommen? Bis heute nichts. Das heißt, wir haben gar kein Instrument, gegen die erste Dimension des Staates anzutreten, gegen die Legislative, sind wir überhaupt gar nicht gewappnet.

Diese Dimension ist unmöglich. Selbst wenn die Parteien mal in die Hufe kommen würden, was ja noch weit in den Sternen steht, dann müssten sie erst mal die 5%-Töne schaffen. Dann müssten sie erst mal politische Macht ausüben und irgendwann mal könnten sie vielleicht auch was zu melden haben in 100 Jahren. Bis dahin bin ich schon längst eingesagt. So lange will ich gar nicht warten. Also den Weg, den können wir eigentlich als langfristig so gut wie kaum gangbar vergessen.

Das heißt, ich sage, Parteien, Protestparteien, die wir haben, sind keine Strategie, die in absehbarer Zeit einen Erfolg zeigen kann. Langfristig vielleicht schon. Insofern sollte man das durchaus beibehalten. Aber wir dürfen davon nicht zu viel erwarten. Variante zwei ist die vollziehende Gewalt in die Regierung. Ja, es gibt ja Leute in der Protestbewegung, die sagen, ja der Innenminister in Berlin, der möchte mal zurücktreten. Und der Bürgermeister in Berlin möchte zurücktreten und Frau Merkel möchte zurücktreten und der Spahn möchte zurücktreten.

Dazu sage ich mal, ich bin 30 Jahre lang selbstständig tätig und ich habe in meinem Leben hunderte von Preisverhandlungen geführt und geschäftliche Verhandlungen aller Arten. Und eines kann ich aus diesen 30 Jahren Verhandlungstätigkeit sagen. Drohe niemals jemanden, wenn du deine Drohung nicht wahrmachen kannst. Es ist dumm, weil wenn du jemanden drohst und sagst, ich mach dich platt und du tust es dann nicht, hast du ein für alle Mal verschissen, weil du ein Kasper bist in dessen Augen.

weil er sagt, das ist doch ein Spruchkasper, der erzählt doch nur, der kann doch gar nichts. Das ist ein Kopfwichser, jemand, der nur redet, aber nicht tut. Also solche Aussagen wie, wir müssen die fordern, dass der und der zurücktritt, das können wir gerne fordern, können man auch im Schrank die Tür aufmachen und sagen, ich hasse die ganze Welt, das interessiert die Welt doch nicht. Und ob irgendjemand fordert, dass Frau Merkel zurücktritt oder der Spahn

zurück, denn es interessiert doch weder Frau Merkel noch Herrn Spahn. Also solche Forderungen sind inhaltlich leer. Das ist reiner Propagandismus und auch noch dummer Propagandismus aus meiner Ansicht, weil es nämlich diejenigen, die das sagen, selber diskreditiert als inkompetent, nämlich als ohnmächtig, nicht inkompetent in dem, was sie tun, sondern dass ihre Ankündigung ohne Folgen bleibt. Darin sind sie inkompetent, sie sind ohnmächtig, sie demonstrieren ihre eigene Ohnmacht. Also das können wir auch nicht. Sprich, die Exekutive angreifen Rücktritte von regierenden Personen, ohne handfeste Argumente zu haben.

Was wären handfeste Argumente? Zum Beispiel Finanzskandale? Wo ist der investigative Journalismus, der mal prüft, wie sich das Privatvermögen von namhaften Figuren der anderen Seite zusammensetzt? Wen kennen die eigentlich? Ist das alles ordentlich erwirtschaftet worden? Gibt es da Kooperationen? Hat das schon mal irgendjemand geschafft? Ist das schon mal irgendjemand veröffentlicht? Nein, sondern wir stehen nur da, kennen die Leute gar nicht, außer dass wir ihre Nachrichten im Fernsehen sehen und ihre Berichte in Zeitungen oder schimpfen über sie. Das ist aber kein Angriff auf irgendwelche Personen, die in der Exekutive sind.

So, Judikative. Ja, da sind wir bei den Gerichten. Ja, was ändern wir denn daran, wenn wir in einem Teil Erfolg haben, dass jemand keine Maske tragen muss, dass jemand statt mit 100 Leuten mit 1000 demonstrieren darf, ändert das irgendetwas an den Corona-Gesetzen? So wie viele Leute haben auf Demonstrationen erklärt, was der und der vom Staat macht, das ist ja eine Straftat. Ja, wo sind die Strafanzeigen und was ist deren Ergebnis?

Wenn das Straftaten wären, warum verfolgt dann nicht die Staatsanwaltschaft diese Straftaten? Und wenn die Staatsanwaltschaft womöglich auch als, ich sag mal, Agent des Staates arbeiten würde, könnte man nachweisen, dass die Staatsanwaltschaft das alles gar nicht untersucht, sondern wir beschäftigen uns mit so Scheinproblemen, ja ganz unten an der Basis, mit so Mini-Problemen. So, diese Mini-Probleme sind für den Einzelnen natürlich sehr wichtig, das will ich gar nicht bestreiten. Aber für das Gesamtkonzept ist das belanglos. Es spielt keine Rolle, wenn sich jemand beschwert, dass bei ihm an die Tür geklopft wurde. Dadurch wird man das Türklopfen als solches nicht abschaffen.

So, das heißt, wir sind also nicht dazu in der Lage, die drei Hauptenergien des Staates auch nur annähernd anzugehen. So, und die vierte Kraft, das ist eben die vierte Gewalt, ja, sprich die Mediengewalt. So, und da haben wir bisher was unternommen? Nichts. So, wir haben eine Informationsblase von Abertausenden von Menschen, die bei YouTube und bei Facebook und ich weiß nicht wo miteinander sich vereinen und über den bösen Staat und seine Schergen schimpfen.

ja und wie interessiert das ist interessiert keine sache weil nämlich diejenigen die die gewinnen müsste das sind diejenigen die außerhalb dieses kommunikationskreises sind so ich weiß nicht ob ich vor 14 tagen gesagt habe aber in hamburg da haben wir 1,85 millionen einwohner 600 ganz kurz ich muss sagen 600 leute haben demonstriert das ist wirklich sehr armselig und Und darauf wirst du wahrscheinlich hinaus.

Das sind also, selbst wenn man eine Dunkelziffer von 19-fach nimmt, sprich 20-mal so viele Leute sind, sprich 12.000, sind das nur 0,65 Prozent der Einwohner. Oder andersrum gesagt, mehr als 99 Prozent der Hamburger, und das ist immerhin die zweitgrößte Stadt Deutschlands, interessiert das Demo-Geschehen gar nicht. Wenn also irgendjemand denkt, das Demonstrieren, das Heil der Welt sei, dann ist das eine Dimension von mehreren möglichen. So, aber diese eine Dimension erreicht die anderen 99 Prozent der Bürger nicht.

So, und die kann man aber erreichen, weil das auch von den anderen, von den insgesamt vier Dimensionen, die der Staat belegt, ist das die einzige, die man überhaupt angreifen kann. So, die einzige. Das heißt, die Frage ist nicht, wie viel mehr Leute müssen auf die Straße, denn ob sie statt 10.000, 100.000 oder eine Million auf der Straße haben, Ist völlig egal, wenn die Mainstream-Medien die Überhand haben und erklären, dass da nur 19.000 Leute waren. Und 99% der Bürger sagen, oh, da waren 19.000 Leute in Berlin. Insofern spielt es keine Rolle, wie viele Leute auf die Straße kommen.

So, also darauf kann man gar nicht als Strategie dauerhaft Wachstum setzen, sondern man kann natürlich sagen, okay, das machen wir, aber der Schwerpunkt sollte nach meiner Meinung ganz klar darin liegen, in dem einzigen Bereich, in dem überhaupt was Sinnvolles getan werden kann, was Effizientes getan werden kann, nämlich die Nicht-Demonstranten, also ich sag mal die Nicht-Informierten in Information zu bringen. So, jetzt kann man sagen, ja, da haben wir ja keine Medien für, da haben wir kein Geld für. Ja, Moment mal, wenn wir nur 10% oder 20% von dem, was wir für Demonstrationen ausgeben an Zeit und an Geld in entsprechende Marketingmaßnahmen packen würden, würde vielleicht man sich schon ganz anders aussehen. Das ist ein anderes Thema.

Ja, das ist ein anderes Thema und wir wollen dazu übergehen, weil die Leute auch im Chat langsam unruhig werden. Du hättest angeblich wieder nur kritisiert, lieber Uwe, auch wenn das sehr, sehr konstruktive Kritik war. Du hättest angeblich wieder nur kritisiert und hättest keine produktiven Vorschläge gebracht. Zu denen wollen wir jetzt übergehen. Aber ich möchte sagen, vielleicht auch als Medienvertreter, es stimmt nicht komplett, dass wir nichts geschafft haben in dem vierten Punkt der Dimension der Medienvertreter. Denn ich bin das lebende Beispiel dafür, dass sich gerade in den letzten fünf Monaten wirklich eine, ich sage jetzt mal keine florierende, aber auf jeden Fall eine sehr wachsende Anzahl einer alternativen Medienlandschaft über Deutschland gestülpt hat, aber sich hier entfaltet.

Und ich bin einer der Vertreter davon und vor allem auch eine Zuschauerschaft hat sich hier gefunden, die bis vor kurzem, bis vor diesem ganzen Konflikt absolut apolitisch war und die sich hier jetzt sehr regelmäßig wirklich informiert. Und Information ist ja wenigstens schon mal eine Vorstufe dessen, die uns halt irgendwann ermuntern und ermutigen wird zu sagen, okay, mit dieser ganzen Information machen wir jetzt auch etwas. Das heißt, das ist auf jeden Fall entstanden und das ist nicht wegzureden. Aber es ist natürlich bei weitem nicht die Reichweite und vor allem auch nicht die Tragweite, die wir erreichen müssten, um signifikant wirklich diese Konversation beeinflussen zu können.

In diesem Zusammenhang will ich aber nur ein Beispiel, sage ich mal, kein Beispiel, aber vielleicht sage ich mal einen Gedanken erwähnen, der vielleicht in der Tat erstrebenswert wäre, ohne zu sagen, dass das jetzt das Nonplusultra wäre. Warum kaufen wir denn vom selben Budget, wie du gesagt hast, lieber Uwe, nicht einfach mal komplett wirklich eine Zeitung oder was weiß ich, alle Anzeigen in einer Zeitung und das wäre dann eine namhafte und wir rufen dazu auf und wir spenden alle zusammen und wenn, was weiß ich, wenn das eine halbe Million kostet, um einmal in der Süddeutschen Zeitung alle Anzeigen zu kaufen, Ich hoffe, dass wirklich komplett von vorne bis hinten da nur Querdenken drin steht.

Egal, wo vorher VW stand oder sonst was. Da steht im Prinzip auf einmal nur noch unser kleiner Beitrag. Dann wäre das doch schon mal ein Zeichen. Oder aber, wenn wir nicht so weit gehen wollen, warum kaufen wir uns nicht, einfach mal eine komplette Seite, dass wir halt sagen, da, wo vorher immer der offene Brief von Matthias Sammer zum Start der Wintersaison oder wie das heißt beim Fußball, liebe Frauen, tut uns leid, es geht wieder los, wo das früher veröffentlicht wurde, warum kaufen wir uns da nicht so eine Seite? und versuchen auf diese Art und Weise diese Schlafschafe, von denen Uwe ja schon vor zwei Wochen gesprochen hat, zu erreichen.

Mittel und Wege gibt es viele, aber wir müssen uns auf dieses Schlachtfeld begeben. Das Schlachtfeld der Medien, das wir jetzt schon mit unseren kleinen, aber wachsenden YouTube-Kanälen versuchen, sage ich mal, so ein bisschen zu bekämpfen und zu bespielen. Aber wir müssen auch trotzdem auf diese alten Qualitäts- und Leitmedien und die Plattformen, die halt wirklich diese Menschen konsumieren, die den ganzen Mist immer wieder mittragen, da müssen wir uns auch hinbewegen, auch wenn wir wissen, dass hier das Potenzial eigentlich liegt für die Zukunft. Müssen wir trotzdem halt auch die Leute, die in der Vergangenheit noch leben, irgendwo abholen. Gut, so viel dazu. Lieber Uwe, nachdem du das alles wunderbar vorgetragen hast und wir jetzt wirklich halt das Äquivalent rausgefunden haben zu Legislative, Exekutive, Judikative und Medien in unserer Bewegung, lass uns übergehen zum letzten Schritt, auf den die Leute sehr, sehr gespannt sind.

Und das ist, dass wir jetzt uns zusammen anschauen, was denn die Grundzüge sind für eine Strategieoptimierung für die Protestbewegung. Wir möchten also wirklich halt Hinweise geben, wie man anfangen kann, strategisch zu denken. So, das war nun Teil 2 aus der Trilogie. Ich hoffe, es hat Ihnen einige neue informative Erkenntnisse gebracht. Falls ja, bleiben Sie bitte am Ball, denn demnächst kommt Teil 3 der Trilogie raus, nämlich mit dem Thema die Strategie der Protestbewegung. Meine Vorschläge zur Optimierung.

Ich würde mich freuen, wenn Sie wieder reinschauen. Tschüss! Clever denken, reihandeln

Zitate aus dieser Abschrift bitte mit Quellenangabe: „Analyse Teil 2/2 - Was kann die Protestbewegung von der Militärstrategie lernen?“, Die Welt Klar Sehen, 26.09.2020.

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Zweiter Teil eines Live-Interviews von Uwe Loose mit Elijah Tee (ET Video & Content): Anhand der US-Militärdoktrin der Multi-Domain-Operationen wird analysiert, in wie vielen Dimensionen Staat und Corona-Protestbewegung 2020 jeweils agieren. Kernthese: Der Staat kämpft auf vier Fronten, die Protestbewegung praktisch nur auf einer.

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