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Strategien im Widerstand - Teil 2 - erste Ideen für passiven Widerstand18.10.2020

PROTEST - ANALYSE

Abschrift

Abschrift des Videos vom 18.10.2020187 Abschnitte

Der Text hält den Kenntnisstand dieses Tages fest, nicht den von heute. Er wurde maschinell aus der Tonspur erstellt; maßgeblich bleibt das gesprochene Wort im Video.

Klar sehen, clever denken, high handeln. Den haben wir heute in der Sendung. Wir haben den Eli T. Elijah T. oder Elijah, wie ihr ihn schon alle kennt. Da oben ist er doch zu sehen. Hi Elijah, how are you? Wie geht es dir? Mir geht es sehr gut. Ich muss immer wieder denken, wenn ich so perfektes Timing daherlege. die älteren unter euch, unter anderem

Stefan wird das kennen, aber auch ich bin alt genug, um das zu kennen, und zwar den König der Löwen. Da gibt es ganz am Anfang so eine tolle Szene, keine Angst, ich spoilere nichts. Da wird von dieser Zazu, der Berater des Königs, verschluckt von Ska, nur für einen Moment und dann kommt im genau richtigen Moment Mufasa, der große, noble König, daher und sagt, Ska, spuck ihn aus. Und dann kommt der kleine Schnabel von Zazu aus dem Mund von Ska heraus und sagt, perfektes Timing, Majestät. Und daran muss ich denken, gerade hast du von mir gesprochen und schwuppdiwupp bin ich dabei also perfekt okay danke ich denke immer so an die schlacht bei

waterloo ich wollte es wäre nacht und die preußen kämen und dann kamen sie es war auch perfektes timing ich komme ja sogar aus der freundlichen gegen wenn man weiter wenn man nach weiter nach Osten geht, hinter Preußen. Da kam ich ursprünglich her. Von daher. Ja, ich weiß. Auf jeden Fall bin ich jetzt da. Also mit mir musst du jetzt rechnen. Perfekt. Dann haben wir auch noch den Uwe. Uwe, zeig dich doch mal. Wir haben dich schön eingerichtet. Wir hoffen,

dass es jetzt klappt. Ja, da ist er doch. Hallo Uwe. Guten Abend. Wie geht's dir? Ja, mir geht's gut und ich bin ja mal gespannt, was wir heute alles besprechen wollen. Ja, schön und dann haben wir heute noch den chris mit dabei chris bist du auch jawohl da ist der christus sehen aus der küche oder so du sitzt im wohnzimmer okay dann kannst du ein bisschen hoch

drehen man hört ihn sehr sehr leise stimmt ja der chris ist ein bisschen leise zu hören genau Genau, was ich schon mal vorausschicken wollte, ja, wir diskutieren einfach heute mal wieder über Widerstand an sich, weil wir ja gesagt haben, die Situation, wie sie mit Querdenken ist, ist wichtig. Also die Leute auf die Straße zusammenzubringen ist wichtig, aber es ist eben auch wichtig, Visionen zu haben, wo wollen wir hin.

Und wenn eben, dank dir auch Uwe, deine Kritik war da auch sehr förderlich, wenn man schaut, was hat funktioniert in der Geschichte, dann kann man sagen, sind die Chancen auf einen Erfolg in der Richtung weiterzugehen, einfach für viele von uns eher unwahrscheinlich zu betrachten. Und deswegen braucht es hier andere Formen des Widerstandes. Also zum Beispiel mal so die Frage an euch. Also Demonstrationen anmelden, ja oder nein?

Also soweit es mich betrifft, würde ich sagen, das mit dem Anmelden, das wurde ja jetzt die letzten Monate erfolgreich oder praktiziert. Ich messe ja, ich sag mal, Tätigkeiten immer am Ergebnis. Hat das die Corona-Politik in wesentlichen Punkten geändert? Nach meiner Meinung, nein. Nein. Ja, das heißt, die Demonstranten sind bei uns in Deutschland, würde ich sagen, viel zu brav. Also insofern eher nicht anmelden.

Ich habe da so eine Hybridlösung. Und zwar, Uwe und ich haben uns beide ein bisschen belesen im Vorfeld dieser Sendung und haben beide eine ähnliche Literatur oder einen ähnlichen Autor zu Rate gezogen. Und der spricht immer davon, dass man einen großen Plan, einen Grand Plan und so weiter haben muss. Und insofern finde ich Hybridlösungen, was deine Frage betrifft, Demonstrationen sehr gezielt planen, aber absichtlich nicht anmelden, nämlich Spontanversammlungen machen stattdessen. Also schon im Prinzip im Hintergrund alles planen, alles kommunizieren, alles vorbereiten, die Leute auch mobilisieren und hinbewegen, aber halt nicht der Regierung es so leicht machen, dass man sagt, im Vorfeld, Wochen im Vorfeld kommunizieren wir euch unsere gesamte Agenda inklusive des Hygieneplans, den ihr uns aufdrücken müsst.

Pipapo, hast du nicht gehört, dass wir noch eurer Pfeife tanzen. Insofern planen, ich will jetzt nicht sagen Hinterrücks, aber im stillen Kämmerlein ja, anmelden nein. Genau. Chris, was sagst du dazu? Ich kann dazu nur sagen, ich frage nicht das Regime, das mich vergewaltigt, um Erlaubnis, um gegen es demonstrieren zu dürfen. Da bin ich auch auf der Seite vom Leischer und vom Uwe. Das ist jetzt mittlerweile, wir haben es ja auch anders probiert.

Wir haben ja gesehen, es ist nichts dabei rausgekommen. Mittlerweile sind wir einfach so weit, dass ich sage, ja, wir haben ja auch das Widerstandsrecht als freie Menschen und das sollten wir auch in Anspruch nehmen und so sollten wir uns auch verhalten. Und dementsprechend können wir einfach nicht die Leute, die das mit uns gerade tun und gerade mit unseren Kindern, um Erlaubnis fragen, um gegen sie zu demonstrieren. Geschweige denn, können wir auch nicht, ich sage immer Maulkorb ist bewusst so, ich sehe es nicht als etwas anderes, können wir definitiv keinen Maulkorb tragen, während wir demonstrieren und auch keinen Abstand halten.

Weil es macht einfach keinen Sinn. Es ist jetzt vielleicht ein krasses Beispiel, aber im Endeffekt können wir ja dann auch sagen, lassen wir uns dann impfen, während wir gegen die Impfung demonstrieren. Wohl kaum. Also sollten wir jetzt am besten schon damit anfangen, den Weg zu gehen. Richtig, weil jetzt hier schon beim Chat jemand schreibt, I aus M, also wenn wir anfangen in Anführungszeichen aggressiv zu werden, wird die Polizei noch brutaler, ich denke das will das Regime auch, um eventuell dann ein Demo-Verbot auszusprechen.

Da wollen wir ja gleich mal alle sagen, nein, es soll nie um irgendwelche Gewaltaktionen gehen, sondern es soll gewaltfrei bleiben. Sehe ich doch so richtig, oder? Das ist doch für alle uns selbstverständlich. Ja, also wir hatten schon im letzten Stream festgestellt, also der Eli hatte das ja aufgebracht, dass die Frage, was denn Gewalt überhaupt ist, ja noch gar nicht beantwortet ist. So, also ich hatte das deiner Zeit in einem anderen Livestream zur Diskussion gestellt, anlässlich der Frage, wie geht man um, wenn einem Polizeigewalt begegnet, guckt man da einfach nur zu und macht dann Fotos und notiert sich das dann, die Nummer des Polizisten und das war es dann.

Oder betrachtet man das eben als eine Form von Notwehrsituation, vorausgesetzt die Polizeigewahl ist illegal und die Frage ist, was dann? Und die EDI hat im letzten Gespräch, was wir vor 14 Tagen hatten, erwähnt, man müsste ja vielleicht mal darüber nachdenken, was man eigentlich unter Gewalt überhaupt verstehen will. Das heißt, wo fängt Gewalt an und wo hört Gewalt auf, die nicht mehr akzeptabel ist.

Diese Diskussion ist ja bisher, soweit ich weiß, noch gar nicht geführt worden. Wir sagen ja nur Gewalt oder gewaltlos. Aber das kann ja nicht sein. Zwischen zwei Polen gibt es immer eine ganze Menge an Spannbreite. Und man könnte ja vielleicht mal sich Gedanken machen, welche Spannbreite vielleicht auch noch in den gewaltfreien Bereich zählt, aber was anderes ist, als absolut passiv zu sein. Und wenn ich dazu was sagen kann, entschuldige lieber Stefan ganz kurz, weil es einfach thematisch sehr gut passt, dass also die Illustration dessen, dass sich im Prinzip unserer Gegner, also die Regierung dieses Maximes die ganze Zeit schon bedient, ist ja, dass wir grob angepackt werden bei den Demos, dass wir da teilweise halt mit Schürfhund, mit blauen Flecken, mit hast du nicht gehört, vielleicht auch teilweise wirklich mit Blutverletzungen daherkommen.

Also quasi als Ergebnis dessen, wie wir dort behandelt werden, wenn wir friedlich demonstrieren und von der Polizei dann geräumt werden oder eine polizeiliche Maßnahme an uns vollzogen wird. Und die Polizei im Nachhinein, selbst wenn das in irgendeiner Form aufgearbeitet wird oder vor Gericht geht, sagt immer wieder, ja, das ist doch einfach nur im Rahmen dessen, was uns erlaubt ist. Das ist überhaupt keine Polizeigewalt. Das ist ganz normales Vorgehen. Das steht in unseren Lehrbüchern. Wir haben nichts anderes gemacht, als uns hundertprozentig an alle Spielregeln zu halten, die uns vorgegeben worden sind. Im Gegenteil würden wir nicht so, sage ich mal, mit Nachdruck vorgehen, mit dieser Härte. Dann würden wir uns auf den Deckel bekommen von unseren direkten Vorgesetzten. Also insofern, dieses Spektrum, das bemühen die ja sowieso die ganze Zeit schon. Und wir legen aus, aha, okay, dieses einmal fest angepackt worden sein, das ist im Prinzip schon Gewalt.

Ja, aber im gleichen Atemzug sagen die Polizisten, die uns das alles halt antun, das ist überhaupt keine Gewalt. Und das passiert aber trotzdem vor unseren Augen und ist im Prinzip nur noch Interpretationsfrage. Ja, und wenn also die Polizei uns schon, sage ich mal so, entgegenkommt und sagt, pass auf, also dieses, was wir euch hier antun, ist eh keine Gewalt. Ja, also warum sagen wir eigentlich sogar das kleine Minimum, da gibt ja auch ein Spektrum zwischen, sage ich mal, mal fest angepackt werden und mit einer Blutverletzung auszugehen. Ja, sogar das Kleinste davon wäre schon Gewalt und ist für uns im Prinzip in all unseren, sage ich mal, sei es eine Demo, sei es irgendwelche gewaltfreien, irgendwie andere Maßnahmen, über die wir nachher sprechen werden. Das fällt dann schon im Prinzip unter Gewalt frei. Also insofern, man merkt wie so oft, das ist eine Interpretationsfrage und unser Gegner ist uns da in Sachen, sage ich mal, Auslegung dieser Interpretation nicht zimperlich und mehrere Schritte voraus.

Ja, Chris, was hättest du dazu zu sagen? Ja, also sehe ich ganz genauso. Ich meine, das Allerschlimmste, man muss sich auch noch bedenken, dass mittlerweile Gewalt angewendet wird, obwohl man nur quasi Verordnungen bricht. Also das sind ja nicht mal Gesetze, die gebrochen werden und trotz alledem werden wir gewalttätig angegangen von der Polizei. Ja, und dem müssen wir natürlich aktiv entgegenwirken, indem wir einfach enger zueinander stehen, mehr zueinander halten, Menschenketten bilden, das alles ein bisschen taktischer angehen, wenn wir demonstrieren, ein bisschen mehr eben auf die Widerstandsschiene eben.

Ja, also als erstes würde ich mal sagen, wir müssen aufpassen. Ich habe jetzt die Frage vielleicht missverständlich gestellt. Wenn ich sage, wir planen Aktionen, dann planen wir ja die Aktionen, die von uns ausgehen. Also wir, deswegen, wir planen ja keine Gewalt einzusetzen von unserer Seite. Also wir sagen jetzt nicht, wir sollen jetzt morgen alle Polizeistationen überfallen und die Leute da ausräuchern oder so.

Das wäre zum Beispiel eine Form von Gewalt, die kein Mensch irgendwie anpacken würde, weil das jetzt einfach erstens noch nicht verhältnismäßig ist und zweitens uns berechtigterweise von allen Seiten den Widerstand der Bevölkerung entgegenschlagen würde. das würde also von der seite nichts bringen und das heißt wenn wir aktionen planen dann

zum beispiel hätte ich gedacht diese sachen wie zum beispiel greenpeace in den 70er jahren sind da eine gute geschichte irgendwo auf oder wie sie wie seht ihr solche aktionen irgendwelche Gebäude mal für ganz kurze Zeit zu besetzen und den Banner zu entrollen in der Richtung. Uwe, wie siehst du solche Geschichten? Also grundsätzlich denke ich, muss man sich klar sein, dass Politik ist das Spiel

der Macht. Darum geht es schon seit Jahrtausenden. Nicht wer Recht hat und nicht wer die Wahrheit hat, sondern wer die Macht hat. Das ist das Prinzip der Politik. Und alles Alles andere wird diesem Ziel untergeordnet. Das heißt, egal was für Theorien kundgetan werden, was für Lehren kundgetan werden, es geht immer um Machtgewinn, Machterhalt oder Machterweiterung. Das bedeutet, ein Politiker verwendet eine Sprache, die anderen den Eindruck vermittelt,

als ob er an einem Gespräch interessiert sei. Aber es widerspricht dem Wesen der Politik, das tatsächlich ernst zu meinen. So grundsätzlich. Und insofern sind alle diese Bestrebungen, wo es heißt, wir wollen mal viel reden, die sind nicht so wirklich logisch, weil sie das Wesen der Politik grundsätzlich verkennen. Das heißt umgekehrt, um bei der Politik einen Eindruck zu hinterlassen, um eine ernsthafte Gesprächsbereitschaft zu erzeugen, ist es notwendig, die Politik zu drücken.

Das heißt, die muss Druck spüren, weil ihr eigenes Wesen selber ist, Druck und Macht auszuüben. Dafür gibt es ja Gesetze. Wenn ich zehnmal falsch parke und beim nächsten Mal mit 50 mehr Rotlichtballe fahre, dann wird mein Führerschein mir abgeknöpft nach dem Motto, die haben ja schon zehnmal falsch geparkt, die sind ja überhaupt kein ordentlicher Straßenverkehrsteilnehmer. Und so ist es bei vielen anderen Sachen auch. Das heißt, der Staat übt seine Rechtsgewalt dadurch aus, dass im Hintergrund immer Polizeigewalt und Strafe stehen. Das ist das Wesen aller staatlichen Gesetze. Und nur so denkt der Staat.

Und dementsprechend muss man sich die Frage stellen, mit welchen Mitteln kann ich die Maßnahmen des Staates anhalten, zurückdrängen oder gar in die Gegenrichtung bewegen? Also mit welcher politischen Macht, nicht jetzt im Sinne von Stimmen, sondern mit welcher Machtausübung? So, Beispiel. Dann gibt es eine Corona-Verordnung, die heißt ja, es sollen nur so und so viele Leute auf der Demo sein. Was haben wir vor ein paar Monaten gesehen? Black-Life-Meta-Demos. Und was erklären dann die Polizeieinsatzkräfte, die Führungskräfte? Ja, das waren ja zu viele.

Viele, die haben ja die Regeln nicht eingehalten, aber aus Gesundheitsgründen haben wir nicht eingegriffen. Weil hätten wir eingegriffen, dann wäre die Gefahr einer vermehrten Infektion noch viel größer gewesen. Das heißt, die hat die bloße Masse der Ungehorsamen dazu geführt, dass die Polizei von vornherein kapituliert hat. So einfach war das. Da hat kein Mensch im Nachhinein drüber gekräht, dass ja da 20.000 oder 100.000 illegale Leute rumrennen ohne Masken und keine harten Strafverfolgung gemacht. Man hat es einfach vergessen. Das heißt, man sieht wunderbar in dem Fall die Macht der Menge, die sich nicht an die Regeln hält, war nicht aufzuhalten.

Hätte man sie aufhalten wollen, hätte man höhere Personalkräfte einsetzen müssen. Wenn da 20.000 Demonstranten in Hamburg waren oder 14.000, dann braucht man vielleicht 5.000 Polizisten und Wasserwerfer, um die Leute zurückzudrängen. Sprich, dann hat man Straßenschlachten. Das macht sich nicht so gut. Also lässt man es bleiben und sagt, da konnten wir nichts machen. Aber wenn man sagt, ich will nur ganz brav sein, dann wird man natürlich auf die Regeln reduziert nach dem August.

Du hast die Regeln nicht eingehalten, hast du die Regeln nicht eingehalten. Also ja, summa summarum, man darf sich nicht erschrecken lassen. Der Staat macht immer einen Rückzieher, wenn es für ihn zu aufwendig ist, die Ordnung einhalten zu wollen, wenn ihm andere da entgegentreten. Ich bin in vielen Punkten immer d'accord mit Uwe. Wer auch meinen Kanal kennt, weiß, ich lade ihn sehr gerne ein, weil ich seine Meinung sehr schätze. Aber in dem Punkt muss ich ein bisschen widersprechen, denn der Staat hat überhaupt keine Probleme, zum Beispiel gegen die Antifa vorzugehen, wenn es eben gerade mal so danach ist. Und die Antifa, weißt du selbst, lieber Uwe, ist ein radikaler Haufen, der durch ganz Hamburg alle paar Jahre da irgendwie marschiert und dort im Prinzip Verwüstung hinterlässt an seiner Stadt.

Und da haben die überhaupt keine, sage ich mal, Berührungsängste und sind auch bereit, einem rasenden, wütenden, schwarz gekleideten, aggressiven Mob entgegenzutreten mit Schlagstock und Wasserwerfern. Und das hast du nicht gehört. Bei der Black-Life-Meta-Demo, auch wenn ich da theoretisch ansonsten immer zustimmen würde in dem Punkt, den du jetzt so geäußert hast, würde ich sagen, es hat nicht daran gelegen, dass die keine Straßen schlachten wollten oder dass das zu aufwendig gewesen wäre. Es war ja immer noch sehr lokal. Es war halt zum Beispiel Demonstrationen wirklich halt sehr massiv um den Alexanderplatz herum und sonst eigentlich nirgendwo in Berlin. Es war ja nicht irgendwelche Flashmob-artigen Pop-Up-Demonstrationen, Spontandemos an 100 Orten in der Stadt, sondern sehr, sehr konzentriert an einer Straße oder halt an einem Platz. Die hätten da schon durchgreifen können.

Aber vergiss nicht den Kontext dieser Demo. Da geht es also gegen Polizeigewalt, gegen Schwarze. Die wollten um Gottes Willen die Bilder verhindern, dass Polizisten gegen eine besonders schwarze, extra aus ganz Deutschland angekarrte Menge vorgeht. Und vor allen Dingen, wenn schon jemand bezahlt hat, diese ganzen Busse für die ganzen Schwarzen, die im Sinne von dunkelhäutigen Menschen, nicht nur Antifa, die da dabei ist. Ja, aber wenn man schon mal BLM-Demos in dem großen Stil in Berlin macht, ja, dann will man natürlich auch die Bilder produzieren, dass das in Berlin einigermaßen halt friedlich irgendwie über die Bühne geht, damit man sich möglichst pluralistisch oder liberal zeigen kann. Und guckt mal, wie toll auch Deutschland diese Demos machen kann, die gerade so en vogue sind in den USA. Ja, und insofern dagegen vorzugehen, um die Bilder zu produzieren, die vielleicht ganz, ganz vielen Polizisten unter den Fingernagel gebrannt hätten, nämlich als die verschwösten worden sind, mit Flaschen bespuckt worden sind, beschrien worden sind und der Grad zur Gewalt auf jeden Fall überschritten worden ist.

Ja, das wollten im Prinzip die, wie heißt da, die Anführer, Rudelsführer oder wie auch immer, ja, von Berlin vermeiden. Deshalb haben die den Polizisten gesagt, ja, bleibt mal ruhig, ja, weist euch mal auf die Zunge, ruft nichts zurück, um Gottes willen, greift die Leute nicht an, ja, aber sobald in irgendeiner Form ihr Demonstranten gegenübersteht, bei denen solche Bilder egal sind, ja, dann kommt mal wieder her, im Schutz in der Nacht, sobald die Kameras alle weg sind oder auch mit Kameras, inzwischen sind sie ja auch weniger zimperlich, was das angeht, zankt die, also nehmt die in die Mangel, zwängt die halt, wie gesagt, wie wir schon gesagt hatten, in Korridore, wo sie sich selber dann im Prinzip gegenseitig erdrücken

und macht mit allen möglichen perfiden Methoden genau das, was sie haben wollten, nämlich die Bilder produzieren, dass Deutschland gegen Nazis vorgeht. Aber Bilder zu produzieren, die in dem Fall halt gegen die BLM-Demonstranten gegangen wären, ich glaube, die Kapazitäten und sogar das Verlangen war bei der Polizei und wahrscheinlich auch bei den städtischen, sage ich mal, der Administratoren auf jeden Fall da. Nur in dem Kontext haben sie sich da auf die Zunge gelegt. Ja, also da stimme ich dir, Eli, völlig zu, dass man den Kontext natürlich betrachten muss, aber gibt es auch ein sehr schönes Beispiel und Bestätigung dafür, dass die Politik eben gar nicht an der Wahrheit und am Gerechten interessiert ist oder am Rechtmäßigen, sondern in dem Fall zum Beispiel am äußeren Image.

Nach dem Motto, wir möchten ja keinen schlechten Eindruck vermitteln, dass wir irgendwie gegen Fürworter von Schwarzen oder sonst nicht was sind. Das heißt, man muss also da schon wieder in den strategischen Bereich übergehen, nämlich, dass man sich die Frage stellt, auf was für Interessen hat denn eigentlich die Politik? Was ist denn für die wichtig? Worauf legen die denn Wert? Wo möchten sie sich öffentlich nicht blamieren? Wo wollen sie auf keinen Fall einen schlechten Eindruck hinterlassen?

So eine Diskussion haben wir aber gar nicht. Wir haben nur, wir gehen auf die Straße und das war's. Ja, aber was hättest du denn dann gerne? Was ich gerne hätte, ist, dass man überhaupt erst mal nachdenkt, wo die Schwachstellen des staatlichen Engagements überhaupt sind. Ja, okay, wo sind die Schwachstellen deiner Meinung nach, Uwe? Was sollte man da anfangen? Im Moment, naja, also ich komme da auf das zurück, was wir schon vor ein, zwei Livestreams mal hatten.

Der Staat hat seine Machtstellung, die einzige Schwachtel, die er hat, ist, dass er nicht komplett die öffentliche Meinungsbildung kontrollieren kann. Alles andere kann er kontrollieren, hat die öffentliche Meinungsbildung durch die Qualitätsmedien, aber die können unterlaufen werden. Also wenn irgendwelche Aktionen gemacht werden, die gar nicht in den Medien erscheinen, Zettelaktion, Verteilaktion, ich weiß nicht was, aber meinetwegen auch so eine Bustour, wie es ja drei Leute gemacht haben.

Das sind alles Dinge, die unterhalb der öffentlichen Mainstream-Medien sind, die aber trotzdem eine Auswirkung haben. Ich erinnere an mein letztes Gespräch mit Eli, wo es darum ging, die vier Energien, die wir in Deutschland haben, gesetzgebende Gewalt, dann die Rechtsprechung und die vollziehende Gewalt und die Presse. Und alle vier ziehen an einem Strang. Und für die ersten drei hat die Protestbewegung überhaupt noch nicht einmal im Ansatz auch nur ein Instrument, um da etwas machen zu können.

Das will ich jetzt nicht weiter ausführen, damit wir den entsprechenden Livestream nochmal angucken. Den gibt es entweder bei Eli auf dem Kanal oder bei mir. Das ist zweites Gespräch Teil Nummer drei. Da steht das glaube ich drin. Oder zweites Gespräch Teil Nummer zwei, das weiß ich nicht mehr. So, das heißt, wir haben nur die realistische Möglichkeit, in die vierte Ebene, nämlich bei den Medien einzusteigen. Das heißt, eigene Aufklärung der Bevölkerung zu machen, aber außerhalb der Kommunikationskreise, die bisher in den letzten Monaten vorrangig angesprochen wurden.

Ja, das machen wir ja schon gerade. Da sind wir ja gerade ganz aktiv. Aber jetzt lassen wir doch mal den Chris auch mal wieder zu Wort kommen. Was wäre deine Meinung zu Aktionen? Was steht dir so vorschwebend, Chris? Ja, wir haben schon vor Monaten gesagt, wenn wir groß Demos machen, machen wir doch mal eine vom ADAD, ZDF, machen wir genau sowas, gehen wir auf die Medien, wie es der Uwe schon sagt, das haben wir schon vor Monaten, haben wir das auch so durchdacht, dass wir quasi an die Medien kommen wir im Moment am einfachsten ran, würde ich sagen und die sind auch, definitiv gehören die ja zu den Wurzeln.

Also wenn die Medien mehr Druck bekommen, werden sie natürlich auch irgendwann anfangen müssen, anders zu berichten. Das sieht man ja gerade, das hat ja schon zum Teil begonnen. WDR, ARD, CDF, die sind ja schon so ein bisschen, ja, also in unsere Richtung kann man sagen, es ist nicht mehr ganz so schlimm wie vorher. Ja, das sollte man einfach mal demonstrieren. Man sollte die staatlichen Nachrichten oder Medien viel, viel mehr unter Druck setzen. Die brauchen viel mehr Druck. Das ist ganz, ganz wichtig.

Und dann bin ich auch natürlich dafür, dass eben Leute wie wir, gerade so YouTuber wie du, Stefan und wie der Elisha, dass man sich da einfach vielleicht noch ein bisschen mehr verbindet und dann eben auch noch gerade von der Seite auch noch mehr Druck auf die Medien ausübt, quasi indem man sich verbindet. es würden halt wie soll ich das sagen es werden oft viele sachen am abend doppelt gebracht als

sagen wir mal eva hermann berichtet dass zum beispiel der ja nicht berichtet dass der andere berichtet dass das könnte man ja vielleicht einfach einheitlicher gestalten und sich mehr miteinander verbinden und da eben noch mehr druck ausüben auf den medien und dann leute wie ich die die wieder gerne den Widerstand da sind, quasi eben nicht YouTuber, sondern Leute, die Widerstand leisten, eben dann mehr quasi demonstrieren vor den Medien und da von der anderen Seite mehr Druck ausüben. So könnten wir von zwei Seiten Druck ausüben, viel mehr Druck ausüben.

Okay, sollte man dann, upsala, was ist denn da? Ja, der Uwe, glaube ich, hat sich verabschiedet. Bin ich noch da? Also wir hören dich noch, Uwe. Okay, man hört uns wieder. Du sehnst, tun wir dich nicht machen. Okay, also dann machen wir gleich ein bisschen weiter. Das ist nochmal raus und nochmal reinkommen, lieber Uwe. Sieht man mich jetzt? Genau. Das macht der Bernd mit. Das macht der Bernd im Hintergrund, würde ich sagen. Und wir machen derweil weiter. ja die die konkreten aktionen zum beispiel am 17 11 ist leipzig angesagt jetzt ist er

wieder da und da könnte man zum beispiel werden querdenken in leipzig ist auch mal eine demo vor dem mdr machen mitteldeutscher rundfunk oder das ist doch da in der nähe Weißt du da was? Leipzig, Elijah, gibt es da was? Also ich schneide gerade am Trailer für Leipzig und ich versuche gerade Informationen zu bekommen vom Organisator. Das ist ein bisschen aktuell schwierig, wie sich das gestaltet, weil da sehr, sehr viele Sachen noch in Bewegung sind, was einerseits gut ist,

andererseits, wie gesagt, es sehr schwer macht, effizient zu kommunizieren. Aber wie dem auch sei, ich glaube, wir haben aktuell nicht vor, vor einem Mediengebäude zu demonstrieren, Was wir aber vorhaben oder was die Organisatoren vorhaben, ist auf jeden Fall nochmal einen Umzug zu machen in richtig großer Form und das halte ich schon mal für sehr richtig, denn im Prinzip, um nur punktuell irgendwo zu demonstrieren, wo einem eine Fläche genehmigt wurde, weil man sagt, da kann auch dieses irgendwie fiktive Hygienekonzept in irgendeiner Form durchgesetzt werden. Das ist natürlich, sage ich mal, nicht zielführend für unser Anliegen, also würden wir demonstrieren für, keine Ahnung, also mehr Pink auf den öffentlichen Bushaltestellen oder sowas, etwas, was überhaupt nichts mit Masken zu tun hat, dann könnten wir sagen, okay, auch in dieser Fläche, da versuchen wir uns irgendwie in unser Konzept da, dieses Korsett da rein zu zwingen.

Aber eine Demo, die im Prinzip in seinem Kern, ja, also Anti-Establishment ist und überhaupt Anti-Masken und überhaupt Pro-Gesundheit und alles hinterfragt, ja, diesen Menschen zu sagen, die im Prinzip wirklich halt im wahrsten Sinne des Wortes, wir sind ja nicht anti-autoritär, aber wir herausfordern die alte, oder fordern die alte Autorität heraus zu sagen, ihr zwängt euch da rein in diesen einen Ort, ja, an dem es genehm ist, ja, daher kommt ja auch das Wort Genehmigung. Es ist denen genehm, dass wir dort bleiben, dass wir dort im Prinzip möglichst halt niemandem auffallen. Das ist im Prinzip Gott sei Dank, bin ich froh oder meine ich, vielleicht auch ein bisschen naiv erkennen zu können, dass wir jetzt zunehmend halt marschieren durch die Städte. Ich habe jetzt in jüngster Vergangenheit gesehen, also Nürnberg, dann natürlich der Schweigemarsch in Berlin, wo viele von uns waren und jetzt der 7.11., der auch schon wieder mit einem Aufzug geplant ist.

An sich finde ich, das ist eine richtig gute Sache, weil es kann nicht angehen, dass wenn wir demonstrieren, wir das machen halt nicht nur unter Einhaltung dieser furchtbaren Auflagen, die überhaupt keinen Sinn machen, die komplett gegen den Strich gehen, wofür wir eigentlich demonstrieren, sondern also auch noch uns einpferchen lassen, da wo es halt im Prinzip diesen Herren von den ganzen Verwaltungen da genehm ist. Und als solches sehe ich das jetzt schon mal als Fortschritt, auch wenn wir aktuell noch nicht so weit sind, dass wir sagen, ja, eigentlich müssten wir bei dieser vierten Gewalt ansetzen, ja, und zum Beispiel uns mehr konzentrieren, dass wir die Rundfunkanstalten in irgendeiner Form halt da auswählen, vielleicht als Versammlungsort, egal wie genehm oder ungenehm das dort ist.

Dafür sind ja auch spontan Demonstrationen da, die kann man ja, das habe ich jetzt schon mehrfach gesagt heute, im Hintergrund planen und dann spontan durchführen. Also so, dass sie spontan wirken unter, sage ich mal, dem Deckmantel einer spontanen Versammlung. Aber das heißt ja nicht, dass sie nicht weit im Vorfeld, wenn man es kommuniziert, strategisch ausgedacht und geplant sein kann. Und ich glaube, darin liegt ein sehr, sehr großes Potenzial, was wir noch erschließen müssen. okay das ist doch schon mal ein bisschen was gut ist was wir jetzt hier gesehen haben ich

meine immer wenn eine größere anzahl von leuten der gleichen meinung ist dann hat man doch schon einiges erreicht natürlich planen wir ja nicht die aktionen sondern wir diskutieren sie jetzt erst einmal an und und hoffen dass andere leute die sehen und sich dann zum beispiel auch ja zusammenschließen vielleicht auch so das ganze filmen weil es ist immer gut wenn wenn es gefilmt ist und uns zum beispiel hinterher dann das material zur verfügung stellen solche sachen

sind immer gut ja da würden wir jeden auch unterstützen christ du bist schon wieder dran Ja, und ich habe mir da auch mal Gedanken gemacht, wie wir quasi auch in unseren Städten solche Netzwerke aufbauen können. Da ist ja Telegram ganz perfekt für. Ich habe das ja schon selbst erlebt damals in Nürnberg, wie man mir die Schuld geben wollte, dass ich quasi irgendwas zusätzlich geplant hätte. Ja, und das werden die halt immer wieder versuchen. Die werden immer versuchen, das nachzuweisen, dass es nicht spontan war.

Die werden immer wieder versuchen, quasi die Polizei in den Schuldigen zu finden. Und dementsprechend habe ich mir da mal Gedanken gemacht. Und man sollte einfach so beginnen. Man hat Telegram zur Auswahl. Man weiht einfach die engsten und vertrautesten Leute in seinen Kreis ein und gründet dann eine Gruppe. In diese Gruppe kommen zum Beispiel nur Leute rein, denen man vertraut. Und die sicher dabei sind, wenn man so eine Spontanversammlung plant. Wie gesagt, wie der Elijah sagt, man muss vorher planen. Dementsprechend kennen die Leute, denen man vertraut, ja auch wieder Leute, denen sie vertrauen. Und die weiht man wiederum auch ein.

Und so gründet man immer step by step einen Kreis von Menschen, denen man vertrauen kann, die man auch kennt. Und so kann man dann solche Dinge auch viel besser planen, ohne dass sie vorher rauskommen, bevor sie begonnen haben. Also quasi, dass es auch wirklich spontan rüberkommt. Und wenn wir das jetzt uns einfach nur mal vorstellen, klar, das ist eine Traumvorstellung, aber wenn sich jetzt dann erstmal in allen Städten erstmal genau an den Orten, wo man es am wenigsten erwartet und da, wo es schön, zum Beispiel in der Innenstadt, ja, wo gerade richtig viel Verkehr ist, wo gerade richtig viele Leute unterwegs sind und da kommen auf einmal zwei, dreihundert Menschen und tun sich an verschiedenen Orten positionieren und es kommt so rüber, als wäre es eine Spontanversammlung und dann trifft man sich halt irgendwo in der Mitte.

auf einmal sind da drei vierhundert leute in der stadt ja die keine ahnung ich sage es einfach mal so verschiedene dinge tun eben die und signalisieren hey wir spielen da nicht mit was da gerade passiert und stellt euch einfach nur mal vor so was haben wir alle drei vier tage in den ganzen städten in irgendwelchen fußgängerzonen vor irgendwelchen rundpunktgebäuden vor irgendwelchen radios ja immer da wo man eben gesehen wird man könnte so viel damit erreichen und das kann man sich echt super alles über Telegram aufbauen, indem man einfach mit Leuten anfängt, denen man

vertraut und dann den Kreis ausbaut. Ja, die Idee ist gut. Allein, ich glaube, das Risiko ist natürlich immer dabei, dass auch dabei dann irgendwie mal ein Verräter mit dabei ist. Aber sowas muss man natürlich trotzdem eingehen, weil sonst kann man gar nicht handeln. Das Gute ist ja, Lieber Stefan, wenn man so Spontanversammlungen im Hintergrund plant, die aber nicht anmeldet, dann macht man ja eigentlich nichts Illegales. Das heißt, im Prinzip kann der Verräter zwar die Nachricht davon an die Behörden weiterreichen oder sowas, aber es ist ja nicht so, dass wir uns da konspirativ verschwören, irgendwie eine Straftat zu begehen.

Spontanversammlungen sind ein Recht, das jeder hat und du kannst diese Spontanversammlungen immer deklarieren, wo auch immer du willst und wie weit im Voraus jetzt spontan ist, ist auch nicht, sage ich mal, irgendwo festgesetzt und insofern, du kannst dir vornehmen, in einem Monat spontan irgendetwas zu machen. Ja, also genauso wie ich sagen kann, irgendwie keine Ahnung, ich habe alle vier Wochen mal Bock, ins Schwimmbad zu gehen oder sowas. Ja, natürlich muss ich mir das nicht unbedingt in den Kalender eintragen, sondern ich merke das einfach so ein bisschen vom eigenen Körpergefühl her, dass ich alle vier Wochen halt so ungefähr so weit bin und dann mache ich das spontan.

Aber tatsächlich sage ich mir natürlich auch, nachdem ich die Schwimmhalle verlassen hatte, das war schön, in vier Wochen wäre mal wieder schön. Und dann stellt man sich so ein bisschen drauf ein. Und ich meine, selbst wenn ich das jetzt von Chris' Beispiel ausgehend irgendwie weiterreichen würde in meinem engen Kreis von Vertrauten und irgendjemand klappert das halt meinetwegen weiter, ja, was wollen die denn halt machen, die Behörden? Die wissen dann halt, dass also meinetwegen eine Gruppe von Leuten also spontan in vier Wochen ins Schwimmbad gehen möchte. Das ist ja wohl noch erlaubt, genauso wie eine Spontanversammlung, um gegen irgendwas zu demonstrieren, auch erlaubt ist. Insofern, natürlich hätten die dann, sage ich mal, einen Vorteil, was sie sich besser darauf einstellen können, aber da kommt wiederum halt eine effiziente Planung ins Spiel.

Man kann ja auch, oder man sollte nicht vergessen, dass man ja zum Beispiel auch mit Desinformationen arbeiten kann. Man kann also zum Beispiel sagen, man hat hier vor eine Spontanversammlung zu machen, da eine Spontanversammlung zu machen und alle möglichen, sage ich mal, Leute einzuweihen und zu bemühen und dann passiert das nicht und die Polizei rückt aus und die kostet das ganz viel Zeit und Nerven und Geld und hast du nicht gehört und währenddessen machen wir eine tatsächliche Spontanversammlung, wenn wir merken, dass unser Plan aufgegangen ist, dass die ursprüngliche Spontanversammlung die ganzen Polizisten am anderen Ende der Stadt irgendwie gerade beschäftigt. Ja, also insofern, wenn die Polizei uns mit perfiden Taktiken daherkommen kann und warum sage ich eigentlich perfide, clevere Taktiken, die jeder Stratege nutzen sollte. Ja, wir haben ja auch kein Verbot, in irgendeiner Form unser kleines Köpfchen zu verwenden und ähnlich clever zu sein. Ja, also insofern denke ich mal, sind uns da nicht die Hände gebunden, sondern im Gegenteil, wir müssen eigentlich sehen, wie viele mehr Möglichkeiten wir haben.

Und ich weiß nicht, ob das jetzt ein guter Moment ist, die Überleitung zu machen. Ich weiß nicht, ob der Uwe das vor sich hat. Aber die Literatur, die wir beide bemüht haben, was mich da besonders, sage ich mal, inspiriert hat, war am Ende eine Liste von, ich glaube, 150. Die wurde dann aber ausgeweitet auf über 190. Mitte zum gewaltlosen Widerstand. Genau, von Gene Sharp. Und vielleicht kann der Bernd das mal groß einblenden. Das sind keine dicken Bücher. Da ist ganz, ganz viel davon ist allein einfach nur die Aufrüstung halt dieser ganzen Methoden und deren Erfolgsaussichten. Und insofern, also wenn wir so, sag ich mal, brainstormen zu etwas, ja, zu einem Thema, dann fällt uns nichts weiter an, als demonstrieren zu gehen.

Aber tatsächlich haben Leute, die sich wirklich mit der Thematik beschäftigen, sich hingesetzt und über Jahrzehnte, dieser Mensch, der Autor Gene Sharp, das ist jemand, der hat dieses Thema wirklich zu seinem Lebensinhalt gemacht, der hat mehrere Bücher, also zig Bücher eigentlich geschrieben, die er halt von Jahr zu Jahr, möchte ich fast sagen, von Konflikt zu Konflikt verfeinert hat. Und dann hat er, wie gesagt, in der Ausgabe, die ich gelesen habe, die glaube ich von 2011 ist oder so, hat er noch, nee, nicht 2011, da war er ja schon tot. Aber wie gesagt, irgendwie davor hat er, wie gesagt, ein Buch rausgebracht. Vielleicht ist es das, was der Uwe da gerade reingehalten hat. Ich habe es hier gerade nicht im Bild oder im Kopf.

Aber wie gesagt, was mich am meisten inspiriert hat und da möchte ich jetzt wirklich den Bogen hinkriegen, ist, wie viele Möglichkeiten wir eigentlich haben. Das heißt, wir sind noch längst nicht am Limit mit den ganzen Demos. Wir denken ja, was können wir machen? Spontan-Demo, Klein-Demo und Groß-Demo und Umzug und das war's. Aber das sind alles nur vier Unterarten eines einzigen Punktes, nämlich Demos. Das hat der Gene Sharp bei Punkt 1 irgendwie abgearbeitet und dann hat er noch 189 andere Methoden, die man im Prinzip anwenden kann. Und ich finde, das ist eigentlich ganz bezeichnend dafür und sollte uns mal die Augen öffnen für wirklich halt das ganze Potenzial.

Weil wir sagen ja auch umgekehrt die ganze Zeit, der Staat unterdrückt uns auf alle möglichen Arten und Weisen. Er macht es ja nicht nur auf eine Art und Weise, sondern er sagt halt, nein, die werden da wirklich kreativ. Da gibt es nicht nur Strafen, da gibt es Warnungen, Verwarnungen, Gefängnisse, Aufwände, soziale Isolation, Peer Pressure, hast du nicht gehört, alles Mögliche. Die verwenden doch auch alle in ihrem Arsenal verfügbaren Methoden, um uns zu gängeln. Also warum sollten wir sagen, wir beschränken uns nicht nur auf eine einzige Methode, sondern auch nur eine Methode dieser Methode, die wir nicht definiert haben, nämlich die gewaltfreie Demonstration. Das heißt, wir haben uns ja noch weiter eingeschränkt. Wir haben uns schon mal eingeschränkt in Sachen, was wir überhaupt machen wollen und dann, wie wir es machen wollen. Und darüber vergessen wir, dass es im Prinzip 189 mindestens andere Methoden gibt, zu der jede nochmal anders angegangen werden kann. Und dafür möchte ich den Leuten die Augen öffnen.

Ja, dem kann ich nur zustimmen. Ich habe das Büchlein gerade hier in der Hand. Ich hatte das ja letztes Mal empfohlen. Es ist wirklich ganz nett, weil im Anhang gibt es neun Seiten, wo 198 verschiedene Methoden des passiven Widerstandes dargestellt werden. Also ich fange mal nur an mit den Hauptfabriken. Da gibt es die Hauptfabrik A, die Methoden gewaltlosen Protestes und gewaltloser Überredung. Dann gibt es unter B die Methoden sozialer Nichtzusammenarbeit.

Bernd, kannst du bitte auf mich umschalten? Warte mal ganz kurz, weil ich könnte das jetzt direkt einblenden. Also A, die Methoden gewaltlosen Protestes und gewaltsamer Überredung. Da drin sind wieder verschiedene Unterrubriken. Insgesamt sind es 30 verschiedene Methoden. Nee, 54 verschiedene Methoden. Dann B, die Methoden sozialer Nichtzusammenarbeit.

Die gehen von Nummer 55 bis Nummer 96, sind also noch mal 51 verschiedene Methoden. Dann gibt es C, die Methoden wirtschaftlicher Nichtzusammenarbeit, die gehen von Nummer 97 bis Nummer 119, sind also nochmal 22 Methoden. Unter D gibt es dann die Methoden politischer Nichtzusammenarbeit von 120 bis 157, also das sind 37 Methoden.

Und der E, die Methoden gewaltloser Intervention, das sind von 158 bis zum Ende 198, also noch mal 40. Und das heißt, in jedem dieser Bereich gibt es wiederum Untergruppierungen. Und eigentlich könnte man jetzt über jede der 198 Methoden im Detail sprechen und sich die Frage stellen, Was genau ist damit, was kann man sich darunter vorstellen? Hat es da schon mal irgendjemand, der das gemacht hat?

Wenn ja, mit welchem Erfolg? So, und wir können sagen, der Gene Sharp, der hat dieses Buch 1993 oder 94 geschrieben. Das ist jetzt in der vierten Auflage 2014. Das ist ein Politikwissenschaftler, sprich, der weiß ja, wovon er redet. Er hat das universitätsmäßig erforscht. Das heißt, was wir hier haben, ist der Wissensstand von 1993. Und damals gab es schon 198 wissenschaftlich erforschte Methoden für den passiven Widerstand. Die Frage ist, wie viele von denen wendet der deutsche Widerstand an?

Ja, eine sehr gute Frage. Du hast das, Uwe, du hast das alles schon mal durchgeackert, finde ich ja super. Mal nach Accors Rasiermesser macht man ja dann den kürzesten Schluss. Das wäre, du sagst uns jetzt, was ist denn dein Highlight von den 198? 98? Also ich sage mal so, es gibt bestimmte Methoden, die ein bisschen langfristiger sind. Wir können ja vielleicht mal

systematisch durch die Hauptgruppen durchgehen. Bei A, Methoden gewaltlosen Protestes und gewaltlose Überredungen gibt es formelle Beurkundungen, öffentliche Reden, ablehnende oder zustimmende Briefe, Erklärungen von Organisationen und Institutionen, öffentliche Erklärungen mit Unterschriftlisten, Beschwerdeschriften, Absicht und Willen, Erklärung, Gruppen- und Massenpetition. Das alles haben wir ja schon gemacht. Petitionen gibt es die Sand am Meer, Erklärungen gibt es die Sand am Meer, öffentliche Reden gibt es auf jeder Demo. Also das alles wissen wir, die sogenannten formellen Beurkundungen sind faktisch wirkungslos.

Also Gruppe 2 unter A, Kommunikation mit einem breiteren Publikum. Schlachtrufe, Karikaturen, Symbole. Schlachtrufe? Welchen Schlachtruf hat denn die Protestbewegung? Keinen. Friede, Freiheit. Kana ruft immer Friede und wir rufen zurück Freiheit. So, transparente Plakate und zuschaugestellte Kommunikation wird praktiziert. Flugblätter, Pamphlete und Bücher, ja, haben wir. Es gibt ja auch entsprechende Zeitschriften, die verteilt werden. Zeitungen und Zeitschriften, Aufnahmen, Rundfunk und Fernsehen, ja, haben wir

alles in YouTube. Schrift am Himmel und auf der Erde, also Flugzeuge, die rumfliegen, ja, das haben wir noch nicht. Das heißt also, bis auf die Schrift am Himmel und auf der Erde haben haben wir alle schon ausprobiert, hat aber in der Form nicht funktioniert. Nächste Hauptgruppe, Gruppenaktionen, Delegationen, also Leute, die irgendwo hinmarschieren und den Politikern jetzt was erzählen wollen. Satirisch-parodistische Auszeichnungen für die Gegenseite, also das ist so wahrscheinlich wie in einem Filmbusiness, die goldene Zitrone oder so,

dass man das dann medial ausschlachtet und sagt, hier, für den und den Politiker, Das ist der tollste Politiker aller Zeiten und dann werden irgendwelche Videoclips getreut, wo er sich nur blamiert oder das Gegenteil von dem tut, was er sonst behauptet. Einflussnahme über Interessengruppen, das entfällt bei uns, weil unsere Protestbewegung, die hat null Einfluss, die kennt auch keine Interessengruppen. Streikposten und Blockaden, ja sowas kennen wir ja auch gar nicht. Wer hat denn bei uns mal was gestreikt? Wir haben mal zum Beispiel von den angeblich 1,3 Millionen, die in Berlin waren, wo arbeiten die eigentlich?

Sind die alle arbeitslos? Nein, die arbeiten noch irgendwo. Hat mal irgendjemand gesagt, hört doch mal auf zu arbeiten für drei Tage und bestreikt mal eure Unternehmen? Hat keiner gemacht, oder? Uwe, ganz kurz, Uwe, ganz kurz, stopp. Ja, ich habe dich ja gefragt, was ist dein Highlight aus diesen 198? Ich weiß jetzt, was alles nicht funktioniert oder was uns alles langweilt und so, aber was wäre denn irgendwo das, wo du dein strategisches Herz höher schlägt, wo du sagst, ja, hurra, sowas würde ich jetzt empfehlen?

Also meine persönliche Vorliebe wäre der passive Widerstand bei denjenigen Aktionen, wo die Macht des Staates blockiert wird. Der Staat muss ja seine Dinge durchsetzen. So wie der Christ vorhin schon sagte, was ist, wenn man da mitten in der Innenstadt irgendwas macht, die Straßen blockiert und und und. Das heißt, das erzwingt Aufmerksamkeit, weil es Unruhe und Bewegungsabläufe stört. Also Störaktionen, wo man sagt, das führe ich einfach nicht so durch, wie der Staat das will.

Wenn der sagt, du darfst mal über die Ampel gehen, was ist denn dann? Mache ich das jetzt so oder mache ich das nicht so? Es gibt ja Leute, die sagen, ich gehe gerade bei Rot über der Ampel mit zehn Mann. Bevor der nächste Polizist kommt, bin ich schon wieder weg. Das heißt, wer will da jetzt was tun? Das ist eine Ordnungswidrigkeit, vielleicht ein eingreifender Straßenverkehr. Das mag man vielleicht nur juristisch unterschiedlich beurteilen. Es gibt viele, viele Möglichkeiten, dass man seine Steuern nicht sofort bezahlt, dass man bestimmte Abgaben nicht bezahlt, dass man einfach auf jede, dass man die Ämter mit E-Mails bombardiert zu bestimmten Themenbereichen, dass die von Server quasi blockiert werden.

Es gibt so viele Möglichkeiten, wie man den Verwaltungsbetrieb daran hindern kann, ordnungsgemäß so zu arbeiten, wie der Staat es gerne möchte. Und darüber könnte man auch nachdenken. Da gibt es hier auch einige Methoden drin. Die sind nicht sexy. Also alles, was der Uwe da anspricht, das sind alles Methoden, die muss man langfristig planen. Da riskiert man viel und im Prinzip, in Anführungszeichen, sieht es nach wenig aus. Aber ich glaube, in der Summe, wenn man wirklich halt wiederum bedenkt, was der Uwe auch vorhin gemeint hat, wenn sich jetzt alle weigern, eine Maske zu tragen oder am Alexanderplatz alle 20.000 oder 30.000 ein bestimmtes Verhalten an den Tag legen oder zum Beispiel alle von den Lastes 1,3 Millionen, aber vielleicht auch nur 0,3 Millionen sein, die da in bestimmten Branchen,

meinetwegen mal ihr Handwerk niederlegen. Dann hat man wieder eine gewisse Gewalt, die man nicht unterschätzen darf. Und dann kann auch so eine Aktion, die an sich, sage ich mal, nicht sexy wirkt, wie zum Beispiel einfach nur seine Steuern nicht zu bezahlen, kann sehr, sehr effektiv werden. Weil, wie gesagt, wir wissen, die Mühlen der Gesetze mahlen langsam und deutsche Behörden sind alles andere als schnell. Und wenn jetzt aber auf einmal ein riesengroßer Batzen und vielleicht sind da auch ein paar größere Unternehmer dabei, Ja, an Leuten einfach sagen, so, wir kooperieren jetzt einfach mal nicht mit diesem Finanzamt, ja, wie der Wolfgang Greulich gesagt hat, ja, in dem Video, das ich von ihm online stellen durfte, ja, man wird ja vom Finanzamt in Deutschland, wird man ja nur misshandelt, man wird ja nicht im Prinzip behandelt, ja, und warum, in Anführungszeichen, revanchieren wir uns nicht so ein bisschen dafür und sei es nur auf die mildeste Methode ever, wir ignorieren einfach all deren Post und machen einfach gar nichts damit.

Für mich, das sage ich im Prinzip schon seit langem, ist Corona ja sowieso eine Finanzkrise im Sinne von dieses Geldsystem, was wir da haben und alle seine Auswüchse des Kapitalismus haben dazu geführt, dass man bei manchen Menschen sich dieser unglaubliche Egoismus mit so viel unglaublicher Macht konzentriert. Ja, und wir beklagen ja auch die ganze Zeit, dass es im Prinzip Lobbyisten sind und ganz andere wirtschaftliche Interessen, die tatsächlich die Zügel in dieser Welt in der Hand haben. Also warum nicht dort angreifen, wo es denen am meisten wehtut, nämlich ihr Geld, das Geld, das sie von uns im Prinzip einfach einsammeln wollen. Warum eigentlich? Ja, weil sie es so bestimmt haben.

Ja, aber der Staat, der hat ja nur Unterstützung, solange die Leute das Gefühl haben, okay, der tut was für uns. Deshalb zahle ich ja auch gerne meine Steuern. Wenn alle kollektiv sagen würden, irgendwie kriegen wir da sowieso nichts bei raus. Warum machen wir das eigentlich? Und sich wieder als das verstehen, was sie sind, nämlich der Souverän dieses Landes. Ja, und wenn wir alle kollektiv und sei es auch nur eine Gruppe sagen würden, okay, wir unterlassen das jetzt einfach mal. Was wollen die machen? Wollen die 500.000 Menschen in Gefängnisse sperren, wegen hier Steuern nicht bezahlen? Das ist ja nicht mal eine Hinterziehung, sondern wir sagen einfach nur, wir kooperieren nicht bei der Abwicklung dieses Finanzverkehrs. Und dann muss man sich halt wieder überlegen, ja, okay, was macht man damit? Packt man das alles in Bargeld? Dann müsste man wegen einer Gruppe von 500.000 Leuten auf einmal allen anderen 81,5 Millionen in Deutschland erklären, warum man das Bargeld abschafft, damit diese Leute, die ihre Reserven von ihren Konten genommen haben, damit die das nicht anwenden können.

Oder aber Leute, ihr macht das cleverer und packt das ganze Geld in Kryptowährungen oder Gott weiß was. Also da gibt es alternative Methoden, nur man müsste sich halt wirklich auch mal bemühen. Deshalb mein Highlight aus diesen 190 wäre Punkt Nummer 90, Weigerung der Regierung über Steuern und ähnliche Einnahmen zu verschaffen. Weil was wird die Regierung dann tun? Sie wird tun, was sie jetzt schon getan hat, was auch Leute wie der Politiker, den ich jetzt vom Brandenburger Tor interviewen durfte, der Herr Böhringer, was er gemeint hat, ist, diese Krise, die wurde jetzt im Prinzip flächendeckend nur abgewährt, in Anführungszeichen, weil halt im Prinzip der Staat also hundertfach einfach, was heißt hundertfach, also ich glaube die Zahl, die er genannt hat, war 1,7 Billionen Euro gedruckt hat.

Nicht unser Staat allein, ja, aber die EZB hat im Prinzip dann die Lizenz dafür gegeben. Das könnt ihr selber nachgucken. Das nannten die dann dieses Pandemic Purchasing Program oder sowas. Pandemic Emergency Purchasing Program, genau, PEP. Und im Rahmen dieses Programms haben die einfach mal eben so aus dem Ärmel zwei Billionen Euro geschüttet, ja. Und das ist die einzige Möglichkeit, die denen überhaupt noch bleibt, irgendwie Kontrolle über diesen Wirtschaftsapparat zu haben. Deshalb offensichtlich ist das in der Tat eine Wirtschaftskrise. Da tut es den Leuten am meisten weh, da tut es aber auch dem Staat am meisten weh, weil angenommen, wir zahlen unsere Steuern nicht, was können die machen? Dann können die nur noch mehr Geld drucken lassen. Das ist wiederum ein Teufelskreis, weil das die Inflation weiter befeuert. Dasselbe Geld, was die dann drucken, wird dann immer weniger wert.

Und das wäre nur eine kreative Methode, meiner Meinung nach, zu sagen, okay, selbst wenn du dir gar nichts traust, selbst wenn du zu keiner Demo gehst, selbst wenn du sagst, du hast null Arsch in der Hose, nicht mal eine halbe Arschbacke, dann könntest du das machen. Und wenn du dann der 489.000. bist, so rum, ja, na was sollen sie denn machen, bis sie überhaupt so weit gekommen sind, dass sie dich abgearbeitet haben und dir 100 Briefe geschickt haben, dass du deine Steuern nicht bezahlt hast? Sollen sie dir androhen, dich in ein Gefängnis zu stecken, das wir gar nicht haben? Ja, weil wir in Deutschland Gott sei Dank so wenig Straftäter haben, die überhaupt eine Vollzugsanstalt benötigen. Wo sollen die uns alle hinstecken? Ja, da müssten sie wiederum irgendwie Gesetze ändern, da müssten sie irgendwie eine häusliche Quarantäne, ein häusliches Gefängnis einfallen lassen.

Ja, das haben wir doch sowieso schon. Da können wir doch drüber lachen. Wir haben doch ohnehin schon Corona. Wir sitzen doch eh alle im goldenen Käfig bei uns zu Hause und können nicht raus. Im Winter machen das die Hälfte der Deutschen sowieso. Gehen nirgendwo hin, bis auf die Gaststätte, auf Arbeit und dann sitzen sie zu Hause rum. Also ist das auch kein großer Unterschied. In dem Sinne, liebe Leute, kreativ werden und vor allem wirklich die Sache mal durchleuchten. Was haben wir hier eigentlich? Das ist keine Gesundheitskrise. Das ist auch keine politische Krise. Die Politik wird befördert von meiner Meinung nach halt wirklich ganz anderen Quellen. Und in erster Linie sind diese wirtschaftliche Natur. Und deshalb finde ich gerade die Methoden, die wirtschaftliche Auswirkungen haben, die sollte man näher ins Auge fassen.

Okay, ich gehe jetzt mal ganz kurz auf den Chat und dann komme ich zu dir, Chris. Also, Chat sagt hier, wenn alle Menschen morgen nicht arbeiten, dann ist Plan Demi übermorgen zu Ende. Und von Occidental Protegy steht Elijah T. absolut sinnlose Ratschläge. Ich kenne die Finanzverwaltung. Es werden sofort Ordnungs- und Erzwingungsgelder inklusive Kontenpfändung und Sachpfändungen angeordnet. Gut, ich brauche jetzt nicht gleich kommentieren, aber...

Wie wollen die das machen bei 100.000 Leuten gleichzeitig? Wie wollen die das machen bei 100.000 Leuten gleichzeitig? Wie wollen die das machen bei 10.000 Leuten gleichzeitig? Wie wollen die das machen, wenn man sagt, okay, die Leute haben vorgesorgt. Ich sage ja, ihr könnt doch vorausplanen, liebe Leute. Ihr müsst doch jetzt nicht so tun, als wenn ihr keinen Kopf mehr auf den Schultern hättet. Überlegt euch, wenn ihr wisst, wenn ihr angeblich so gut wisst, was die Finanzverwaltung dann macht, wie ihr euch dagegen schützen könnt, dann bringt euer Geld halt in Sicherheit. Ja, vergrabt das halt, meinetwegen bei der Großmutter, beim Onkel, beim Hast du nicht gehört, in Bargeld. Ja, das hat schon bei Pablo Escobar so gut geklappt. Ja, das sagen die Leute, die suchen immer noch in Kolumbien die Orte, wo der überall sein Geld, seine Milliarden da vergraben hat. Ja, das könnt ihr doch eh nicht machen. Oder wie gesagt, wenn ihr euch die Hände nicht schmutzig machen wollt, liebe Leute, packt es in Kryptowährungen, macht sonst was, kauft Immobilien. Ja, fragt beim Uwe an, wo es gerade günstig ist. Ja, beeilt euch jetzt, solange das Geld noch irgendwie einen Wert hat. Ja, also fangt mit irgendwelchen Sachen an.

Und vor allem, wenn ihr wirklich Angst habt vor irgendwelchen Finanz- oder Sachwendungen, ja, dafür müssen nur die ersten 100 Leute Angst haben. Und beim 101. sagen sie schon, wir sind schon so hoffnungslos hinterher, bei den 101. da irgendwas zu fänden. Wir kommen beim 101. nicht mehr hinterher. Wir dürfen auf gar keinen Fall das Thema Gold vergessen. Gold ist auch immer ein ganz wichtiges Ding. Also Gold ist immer eine tolle Sache, weil das gefällt dem Staat nie. Also das gefällt der

BRD auf gar keinen Fall, wenn die Menschen viel Gold besitzen und sie nicht nachverfolgen können, werden wie viel gold besitzt natürlich dürfen wir auch in dem noch mal zum anderen thema weil das fand ich auch noch interessant was der uwe gesagt hat wir brauchen ja auch oft in der stadt einfach nur zum beispiel stellen wir uns vor alle paar tage sind nur 100 oder 200 mann in der stadt und verpassen quasi dem regime immer ein paar kleine nadelstecher da wird eine straße blockiert

Da stehen die Leute bei den Rundfunkanstalten, da kaufen die Leute Gold, da tun wir die Bauern unterstützen, wir boykottieren das und das, wir legen zum Beispiel da mal die Arbeit nieder. Also wir können eigentlich so viel machen. Plus auch, da möchte ich jetzt auch mal zu den Leuten da draußen sprechen. Ich kann das vollkommen nachvollziehen, dass wir sehr gerne meckern und uns in Chats austauschen, aber Leute, genau jetzt ist der Zeitpunkt, an dem wir mutiger werden müssen und kreativer werden müssen und uns zusammenschließen müssen, um auch wirklich Taten auf den Tisch zu bringen.

Also wir müssen da jetzt wirklich rausgehen und diesem Regime Nadelstiche verpassen und zwar am besten tagtäglich. Wir müssen unserer Kreativität freien Lauf lassen. Ja, ich sehe es auch so und deswegen sollten wir wieder zurück zu dem Thema Spontan-Demos, Flash-Mobs und so. Also das fände Und ich jetzt einfach die spannendsten Geschichten, da hat ja schon vor drei Monaten was angefangen in Sachsen.

Ich glaube, Blauen zum Beispiel war das so, dass man einfach einen Spaziergang gemacht hat. Und das war schon ziemlich spannend zu sehen. Die Polizei hat sofort reagiert und hat dann sogar mit dem Einsatz von Waffengewalt gedroht, als es in Richtung Rathaus gegangen ist. Und an solchen Aktionen sieht man, glaube ich, am besten, wovor das Regime am meisten Angst hat.

Spaziergang in Richtung Rathaus. Ja, das ist eben der Punkt, den hatten wir vorhin ja schon in anderer Weise, dass die Demonstrationen eben zu brav sind, dass sie nur in abgesperrten Bereichen stattfinden, die von der anderen Seite vorgegeben werden. Nach dem Motto, darf ich gegen dich demonstrieren? Ja, du darfst, aber nur, wenn du das und das und das machst. Und damit hat man sich eigentlich schon in eine schwache Position gebracht. Stärke in Verhandlungen ist dann, wenn man selber die Bedingungen diktiert. Wenn man sich nicht nach den Regeln des anderen richtet und der andere sagt, ja, aber ich bin der Staat und du verhältst dich gegen meine Ordnungsvorschriften oder gegen meine Verwaltungsvorschriften.

Ja, so, dann kann man immer noch sagen, ja, okay, das sind die Vorschriften, aber die muss ich ja trotzdem nicht in der Form so interpretieren, wie du als Staat sie gerne interpretiert hättest. Dann mag es ja vielleicht noch ein anderer, und das kann der Staat dann ja gegebenenfalls versuchen, mit Bußgeldern oder sonst wie einzugreifen. Da hat man Bußgeldverfahren. Was wäre, wenn man jetzt zum Beispiel Leute, also ich nehme mal ein typisches Thema. Irgendwann mal wurden diese ganzen Blitzmasten aufgestellt, um die Schnellfahrer zu regulieren.

Und dann haben Anwälte herausgefunden, dass also zwar diese Bußgeldbescheide automatisch verschickt werden und man wird ja auch fotografiert und hat da quasi den Geschwindigkeitsnachweis, aber darauf kommt es gar nicht an. Es kommt darauf an, dass die Ampel oder dieser Blitz überhaupt ordnungsgemäß technisch funktioniert. Dann gibt es seit etlichen Jahren Anwaltskanzleien, die sagen, sie sind geblitzt worden, schicken ihre Unterlagen rüber, fordere jetzt mal an als Rechtsanwalt, ob dieses Gerät überhaupt die technischen Anforderungen erfüllt.

Dann werden etliche von diesem Bescheiden wieder zurückgenommen, weil die Kamera nicht so funktioniert hat, wie sie hätte funktionieren sollen. Das heißt, nur weil der Staat sagt, ich habe ein Foto von dir und du kriegst jetzt ein Bußgeld, heißt das ja noch lange nicht, dass dieses Bußgeld überhaupt berechtigt ist. Wenn man sich jetzt vorstellt, nur bei Dingen, die im Bußgeldbereich sind, ich rede jetzt nicht vom Draftat, sondern vom Bußgeldbereich, und das machen jetzt 100.000 Leute. Wer soll denn diese ganzen Bußgeldbescheide verschicken?

Wer soll denn die ganzen Verhandlungen führen, wenn 100.000 Leute dem Bußgeldbescheid widersprechen? Da ist ja die Justiz über Monate und Jahre komplett blockiert. Zumindest die Gerichte, die darüber zu entscheiden haben. Ja, und was mir gerade noch einfällt, ich glaube gar nicht, dass wir wissen, was wir für eine Macht haben, wenn wir zum Beispiel jeder einen Livestream machen vor dem Medium in unserer Stadt.

Also in unserem Fall, in meinem Fall zum Beispiel hier Rosenheim gibt es den Ortsableger von Münchner Merkur, das nennt sich hier Oberbayerisches Volksblatt, ich sage gerne Oberbayerisches Verblödungsblatt und da könnte man zum Beispiel auch einen Livestream davor machen und quasi jeden Tag erläutern, was hier wieder falsch drin steht. zum beispiel die färben gerne mit ihre landkreise dann in rot wo der grenzwert über 50 ist da ist

dann schon plötzlich rot da muss man halt dann sagen ja hier ist wieder falsch eingefärbt hier muss es eigentlich weiß sein weil das 50 sagte überhaupt gar nichts und so also dass man hier hier systematisch die Medien dorthin bringt, dass man sagt, hier Fake News von vorne bis hinten. Und ich könnte mir vorstellen, dass es einfach das Oberbayerische Volksblatt unheimlich nervt.

Was haltet ihr von so einer Aktion? Das fällt in den Bereich von Verfolgen, also auch hier in den Büchlein, ich weiß jetzt nicht, welche Nummer das ist, ist, wo es also quasi darum geht, einzelne Institute oder einzelne Personen dem quasi wie so ein Schatten auf den Fersen zu sitzen, sodass die sich überhaupt gar nicht mehr unkontrolliert bewegen können. Also so wie bei den Promi-Reportern, da wissen wir ja, dass die Promis, die trauen sich ja

nicht mehr aus dem Haus raus, weil gleich 20 von diesen Skandalreportern hinter ihnen herrennen. Und genauso würde das zum Beispiel eben auch bei Ämtern sein oder bei staatlichen Stellen, wenn jemand sagt, okay, ich mache nichts anderes, mein ganzer Livestream, meine ganze Recherchearbeit besteht nur darin, die Tätigkeiten dieses Amtes oder dieser politischen Person oder dieses Bürgermeisters zu dokumentieren. Und dann immer dann, sobald er anfängt, sich in der Nase zu propeln, zack, wird das live gestellt. Sobald er anfängt, etwas

Gegenteiliges zu dem zu behaupten, was er vor zehn Tagen gesagt hat, zack, wird das live gestellt. Heute sagt er, ich bin dafür, vor zehn Tagen war er dagegen. Das heißt, mit solchen Dokumentationen kann man dann die Personen und Institutionen sehr wohl dazu motivieren, sich zu überlegen, was sie eigentlich tun und was sie eigentlich sagen das heißt die fangen an vorsichtiger zu werden und da sie ja alle wert darauf legen müssen ihre position zu halten wir sind ja im bereich der macht müssen sie auch wert darauf legen ihr öffentliches ansehen zu

wahren und wenn das öffentliche ansehen gefährdet ist weil man ihn nach weiß dass die ständig sie widersprechen ja in einer art und weise die nicht mehr akzeptabel ist dann ist das für manche leute ein problem meine für donald trump ist das kein Problem, weil er hat immer recht, egal was er sagt. Aber die meisten Menschen bei uns in Deutschland sind nicht so hartnäckig gestrickt, dass die das tatsächlich akzeptieren können. Und insofern, das denke ich, ist eine gute Methode, Stefan, also kann wunderbar funktionieren.

Okay, Chris? Ja, definitiv und das Allerwichtigste ist auch, dass wir alle jetzt mal verstehen, dass wir, also wir sind die Mehrheit, wir sind so viele, wenn wir uns alle miteinander verbünden können, wir so viel erreichen. Ich finde es auch ganz wichtig, dass wir auch, ich meine, okay, wir Menschen brauchen immer Vorbilder, auf die wir auch schauen, aber in dem Widerstand ist es jetzt ganz wichtig, dass wir uns alle an die eigene Nase packen und dass wir alle zusammen arbeiten. Wir brauchen, ich will jetzt um Gottes Willen nicht schlecht machen, was wir bisher hatten,

nicht falsch verstehen, Kundgebungen sind in Ordnung, aber jetzt finde ich, ist einfach der Zeitpunkt gekommen, wo wir, wir brauchen nicht unbedingt jemanden, zu dem wir aufschauen, wir brauchen keine Bühnen, wir brauchen keinen, der da oben auf einer Bühne spricht und dem wir zuhören. Wir brauchen uns gegenseitig, um genau diese Nadelstiche setzen zu können und auch genau diese Taktiken ausführen zu können. Wenn wir immer irgendwo rumstehen und irgendeinem zuhören und vor einer

einer Bühne, quasi auf eine Bühne hier in zwei Stunden rausschauen und dann gehen wir nach Hause, dann haben wir einfach halt gar nichts erreicht und es ist halt wichtig, dass wir das verstehen, dass wir so viele Menschen sind und dass wir eigentlich die Kontrolle erlangen müssen und dementsprechend genau solche Taktiken durchführen müssen, wie wir es jetzt gerade besprechen. Einfach die Masse nutzen, die wir sind. Also das Thema... Zeig nochmal, Stefan.

Ja, wolltest du nicht irgendwas vielleicht dazu beitragen?

dass wir halt sagen, okay, wir haben genügend darüber gesprochen, was alles nicht funktioniert. Wir müssen uns wirklich mehr darauf konzentrieren, was funktioniert oder zumindest was funktionieren könnte. Deshalb fand ich ganz gut eigentlich, auch wenn das jetzt nicht der Rahmen dieser Diskussion ist, dass wir halt alle wirklich mal in uns gehen und anfangen, auch hilfreiche Literatur zu verbreiten. Und offensichtlich merken wir ja, Flyer-Aktionen, irgendwie Schlafschafe wach zu rütteln, funktionieren nicht wirklich, weil wahrscheinlich auch der Inhalt vielleicht der der Flyer irgendwie falsch ist. Aber was ist, wenn wir jetzt sagen, okay, diese Schlafschafer,

die zerreißen sowieso einfach nur diese Flyer und lesen die gar nicht. Vielleicht müssen Flyer oder aka Informationen unter uns verbreitet werden, aber dann auch wieder die richtigen. Und das sind, wie du richtigerweise sagst, es ist ein bisschen ironisch, dass ich gerade in einem Trailer schneide für die nächste Kundgebung, aber das sind dann halt vielleicht Informationen, wie wir sagen, okay, konzentriert euch gar nicht immer so sehr irgendwie auf dieses irgendwie, ja, wir müssen immer unsere Masse nutzen, wir müssen zusammenkommen zu diesen Kundgebungen und sonst was, ja, sondern halt im Kleinen, ja. Ja, also wie gesagt, private Sachen, die jeder machen kann von zu Hause aus, egal ob es Demo heißt, Kundgebung oder sonst was.

Ja, und es muss auch nicht mal irgendwie, weil wenn du von Nadelstrichen sprichst, ja, dann klingt das für mich schon wieder irgendwie so nach Pisa und Fies und hast du nicht gehört und das Spektrum der Gewalt irgendwie ausbreiten und hast du ein Pipapo. Ja, da muss man auch wieder realistisch sein. Die meisten Leute trauen sich das einfach nicht. Ja, deshalb lieber, ja, auch vielleicht diesen Moment nutzen, ja, oder andere Momente in der Zukunft schaffen, wo wir halt sagen, okay, wenn ihr das, wenn ihr wirklich halt in euch geht und sagt, ihr habt nicht den Arsch in der Hose, ihr wollt das nicht, das entspricht nicht eurem Temperament, das entspricht nicht eurem Gemüt, das entspricht einfach auch nicht dem, was ihr dauerhaft zu leisten imstande seid, ja, dann sollten wir uns lieber darüber unterhalten, auch wenn es langweilig ist und vorhin der Stefan das abgewürgt hat, ja, welche unsexy kleinen Methoden gibt es da, die nicht mal wirklich als Nadelstiche mal mehr bezeichnet werden können,

weil sie wirklich so im Prinzip uninteressant sind, die aber dann wiederum, und da hast du wieder recht, lieber Chris, in der Masse etwas reißen können. Weil ich habe das Gefühl, wie gesagt, wir haben jetzt schon, wir überschlagen uns hier mit Superlativen und die eine Veranstaltung ist größer als die nächste, das ist alles schön und gut, aber es bewegt sich ja leider noch sehr, sehr langsam vorwärts. Und ja, wir freuen uns, wenn ein Wendler dazukommt und eine Neda dazukommt. Aber das ist, wie Uwe schon ganz, ganz oft gesagt hat, diese ganzen Leute, die wirklich was zu entscheiden haben, das ist denen doch vollkommen egal, ob da jetzt ein Mensch mehr daneben steht, der halt in irgendeiner Form prominent ist oder nicht.

Wie viele Leute, wie viele Prominenz hat sich gegen Trump ausgesprochen im Vorfeld der letzten Wahl, als er gewählt wurde? Die gesamte Hollywood-Prominenz ist ja Sturm gelaufen gegen den Typen. Robert De Niro hat sich ja öffentlich dahingestellt, hat ja Bekundungen rausgehauen und Madonna und hast du nicht gehört? Jeder, der Rang und Namen hatte, war auf der Seite von Hillary Clinton. Und wer wurde gewählt? Trump. Ja, was wiederum zeigt, ja, also auch diese tollen Celebrities, auf die wir so viel setzen, die bringen uns im Endeffekt sehr, sehr wenig. Das ist wie ein super toller Spielzug im Basketball, ja. Ich bin ein Basketball-Fan, ja, LeBron James hat jetzt gerade wieder den Titel geholt mit dem dritten Team in Folge, wie auch immer, hat nichts damit zu tun, aber das Ding ist, der Typ ist halt einfach ein Gott auf dem Parkett.

Er kann Sachen machen, die sind übermenschlich scheinbar, aber am Ende des Tages, wenn er wirklich alleine gegen fünf andere Spieler da an denen vorbeidribbelt und scheinbar unsichtbar, obwohl der Typ ein Bulle ist, 2,12 Meter, quasi da engesgleich zum Korb springt, der auch auf drei Meter Höhe hängt und dann da reindankt, wie als wenn das sonst nicht wäre, das sind auch nur zwei Punkte. Genauso ist es auch bei Nena. Nena oder ein Wendler ist auch nur ein weiterer Person. Und so sehen das im Prinzip meiner Meinung nach die ganzen Leute, die wirklich hier die Zügel in der Hand haben. Es ist nicht so, dass wir mit Nena auf einmal alle ihre Gefolgschaft gewonnen haben oder alle, die den Wendler toll finden. Und selbst wenn, also wie gesagt, die müssen jetzt erst überzeugt werden von den ganzen wirklich effektiven Maßnahmen, weil was macht ein Wendler, was macht wahrscheinlich auch eine Nena, wenn sie irgendwann dazu steht. Sie wird unsere alternativen Kanäle bringen. Sie wird sagen, hier, guck mal, das ist ein toller Bericht von Stefan Bauer und da ist ein toller Bericht von Uwe Loose und da ist ein toller Bericht von Chris.

Ja, aber wir müssen jetzt im Prinzip dann sage ich mal uns auch selber in die Mangel nehmen und sagen, okay, dann müssen wir jetzt aber die Information bringen, die vielleicht unsexy ist, aber die irgendwie langsam, aber sicher diese Nadel da auf dem Kompass nach vorne bewegt, weil nur so habe ich das Gefühl, kommen wir vorwärts. Ja, und dazu finde ich das super gut, lieber Stefan Bauer, dass du diesen Livestream zum Beispiel ins Leben gerufen hast. Das ist jetzt schon die zweite Folge davon. Da müssen wir hinkommen. Wir müssen halt sagen, liebe Leute, was könnt ihr machen, was gar nicht so sexy ist, was vielleicht auch nichts damit zu tun hat, dass wir aufrufen, zu irgendwelchen Kundgebungen zu gehen. Das kann man parallel alles machen, schön und gut. Aber man muss den Leuten immer wieder klar machen, das ist nur komplementär. Und das kann nur funktionieren wie bei einem Rezept. Das geht nur auf, wenn die wichtigste Zutat dabei ist. Und es gibt keine eine wichtigste Zutat. Nur alle Zutaten zusammen ergeben den Kuchen am Ende.

Und wenn wir diesen Kuchen der Freiheit irgendwann essen wollen, dann müssen wir halt auch mal nicht wegen dieses, das, okay, entschuldige, jetzt höre ich auf, aber ihr merkt, also das Thema liegt mir sehr, sehr am Herzen und ich hoffe, wir können das weiter diskutieren. Ja, über den Rückkanal ist jetzt was von Bernd gekommen und da muss ich ihm auch Recht geben, nämlich, dass er sagt, die Medien, also wir haben das jetzt zweimal schon angesprochen, wir sollten uns auf die Medien konzentrieren. Und da gibt es zum Beispiel vielleicht auch noch eine andere Form von so einem Livestream direkt davor, nämlich dass man zum Beispiel auch einzelne Artikel dann kritisiert, dass man eben dann auch die Personen hinter den Artikeln kritisiert.

Zum Beispiel, gestern habe ich das gesehen, da wurde im Artikel vom OVB jemand als Demokratieforscher bezeichnet und hinterher hat er da eine Aktion, also wer diesen Stream dann sehen möchte, der muss sich melden bei noafd.rosenheim.net oder so. Ja, also das ist ein Demokratieforscher, der bei der Grünen Jugend vor zehn Jahren Vorsitzender war oder Mitglied war und da Sprecher war und irgendwie 20 Abonnenten auf einem YouTube-Kanal hat.

Das wird jetzt vom Oberbayerischen Volksblatt als Demokratieforscher bezeichnet. Ja, also sowas, da muss man ganz klar darauf hinweisen, habe ich jetzt leider den Namen von diesem Schreiberling nicht im Kopf, Herr so und so, das ist unter aller Kanone, was Sie da produziert haben, ja, das ist Propaganda, einfach nur. Und da ging es darum, man soll diesen schlimmen Menschen, die hier eben Verschwörungstheorien verbreiten wegen Corona,

oh, da sollte man ganz ein entschiedenes Veto entgegenschmettern und so weiter. Also spannend, für was sich das Oberbayerische Volksblatt, sprich Münchner Merkur, so alles dann hergibt. Man muss diese Schreiberlinge gezielt attackieren, verbal, denke ich mal, medial. Ja, das gilt, Stefan, also das ist ein wichtiger Ansatzpunkt, finde ich. Das fällt eben auch in den Bereich der Methodik, eben die Personen mal unter die Lupe zu nehmen.

Also ich habe in meinem Lebensbereich, ich bin ja seit 30 Jahren selbstständig und habe davon ein Drittel der Zeit im Investmentimmobilienbereich verbracht. Da ging es darum, dass ich als Immobilienmakler für Investmentimmobilien Käufer und Verkäufer zusammenbringen wollte. Das waren Objekte bis zu 50, 60 Millionen Euro. Damals gab es noch D-Mark, entsprechend doppelt so viel. Der Clou war, dass ungefähr 95 Prozent aller Kaufinteressenten kriminelle waren. Also nicht kriminelle im Sinne von, dass sie ein Strafregister hatten, sondern eben geldgierige Menschen,

Die meinten, dass sie mit nichts in der Hand sich Multimillionenobjekte leisten können und die dann teilweise versucht haben, den Makler auszutricksen, den Notar auszutricksen, den Verkäufer auszutricksen, um auf irgendeine Weise sich einen größeren Vorteil zu verschaffen. Nur mal so ein Beispiel, damit ihr mal eine Vorstellung bekommt, wovon ich rede. Zum Beispiel sagt jemand, ja, Herr Lohse, Sie bieten als Makler eine Wohnanlage mit 50 Einheiten an, also 50 Wohnungen. Kostet, was weiß ich, ich sag mal 5 Millionen Euro oder D-Mark damals, 200 Millionen Euro heute vielleicht oder 3, je nachdem in welcher Gegend.

Und die würde ich gerne kaufen. Damit ich die aber kaufen kann, dann muss ich ja eine Finanzierung von meiner Bank haben und dafür benötige ich Unterlagen. Und als fleißiger und dienstbeflissender Makler besorge ich dem jetzt alle Unterlagen, die er benötigt, damit seine Bank eine finanzielle Entfernung führen kann. Und sobald dieser Kriminelle, in Anführungsstrichen Kaufinteressent, die Unterlagen hat, was macht er dann? Dann ruft er mich an und sagt, ja, das prüft jetzt meine Bank, ich rufe sie dann in 14 Tagen zurück. Dann ruft er mich in 14 Tagen zurück und sagt, ja, will ich kaufen, wir können in 14 Tagen zum Notar gehen.

Das Dumme ist nur, wir gehen zum Notar, kommt er, aber es kommt nicht zur Beurkundung, weil der Käufer eine GmbH mit drei Geschäftsführern ist und die können nur zu dritt unterschreiben. Und es fehlt leider einer, der ist kurzfristig krank geworden. Also wird die Beurkundung verschoben und wird weiter 14 Tage neuer Termin, alle sitzen beim Notar, fehlt wieder einer. So geht das wochen- und monatelang. Und durch Zufall erfährt man dann, dass dieser Kaufinteressent mit den Unterlagen, die ich ihm besorgt habe,

in einem ganz anderen Gebiet von Deutschland zehn verschiedene Immobilienmakler beauftragt hat. Er hat gesagt, er sei der Eigentümer und er hätte diese Immobilie zu verkaufen. Und die sollen ihm bitte Käufer besorgen. Das bedeutet im Innenverhältnis, er hält mich so lange hin, bis die anderen Maklerkollegen ihm einen Käufer gebracht haben. Dann geht er, wenn er so einen Käufer hat, zum Notar, mit mir dann auch, geht zum Notar, beurkundet das und sobald er das

beurkundet hat, verkauft er eine halbe Stunde später bei dem selben Notar an seinen Käufer und macht einen Zwischengewinn von 500.000 Euro. Das heißt, es sind so viele Leute, ja, es sind so viele Leute, das ist jetzt nur ein Beispiel, ich könnte noch 100 andere Storys erzählen, wie Leute vorgehen. Das heißt, sie halten einen hin mit falscher Information. So, und wenn dann in dem Geschäft sich nicht totlaufen will, muss man eben abchecken, ist der Mensch, der behauptet, dass er ganz seriös ist, ist das überhaupt ein realer Mensch?

Nun habe ich irgendwann mal angefangen, Wirtschaftsauskünfte über die Leute einzuholen und siehe da, die Leute, die 10 Millionen Euro ausgeben wollen, haben GmbH, die ist erst vor vier Wochen gegründet worden, hole ich dann über die ganzen Geschäftsführer weitere Wirtschaftsauskünfte ein, stellt sich heraus, dann sitzen die alle in Liechtenstein und Luxemburg und haben schon zehn verschiedene GmbHs liquidiert. Teilweise haben wir vier Seiten Schufa und Polizei und Haftbefehl in ihrer Liste drin. Aber bei mir wollen wir als Käufer auftauchen.

Das heißt, ich will an diesen rein empirischen Beispielen aus meiner früheren Tätigkeit als Investmentimmobilienmakler sagen, es ist extrem wichtig, sich nicht von Worten irreführen zu lassen. Wie heißt es immer so schön, die Taten sind wichtiger als die Worte, aber noch wichtiger als die Taten sind die Personen. Personen. Das heißt, wenn irgendjemand sagt, er könnte etwas und hat ganz blaue Augen, dann können diese Augen lügen. Ja, natürlich können die lügen, weil alle Trickbetrüger, alle Heiratsquintler, alle Finanzmarktbetrüger, die haben alle diese blauen Augen gehabt, die haben alle gesagt, das ist ganz toll.

Also Sie machen einen solchen Gewinn, das ist völlig ohne Risiko. Und hätte mal irgendjemand deren Aussagen nachvollzogen, zum Beispiel, das ist ein ganz gefährliches Virus, da werden 800.000 Leute dran sterben. Und wenn man dann, wer sind die denn? Ach, die sind derjenige, der vor zehn Jahren erklärt hat, dass bei einer anderen Epidemie auch Hunderttausende von Leuten sterben. Das hat ja schon damals nicht gestimmt. Warum soll ich Ihnen denn überhaupt noch irgendein Wort glauben? Es heißt, bei den Personen nachzuhaken. Wer sind sie? Wo ist ihre Doktorarbeit? Wieso ist die nicht aufzufinden? Das ist ja eigenartig. Sie behaupten, was über das und das zu wissen, aber Sie sind doch nur ein Laborhengst.

Wie können Sie das denn sagen? Wo ist denn Ihre Kompetenz, diese Aussagen zu treffen? Das überschreitet doch Ihren Fachbereich. Das heißt, da muss man mal nachhaken bei den Leuten. Wer sind Sie überhaupt, dass Sie sich anmaßen, diese Aussage zu machen? So bei mir in meinem Livestream, wenn ich mich kritisch äußere, dann heißt es mal, wer sind Sie denn? Sie sind ja kein Epidemiologe, Sie sind ja kein Rechtsanwalt, Sie können doch nichts über Auslandsklagen sagen. Ja, warum nicht? Warum kann ich das nicht sagen, wenn ich nicht ein Bürger bin, der eine freie Meinung hat?

Das heißt, bei mir wird das Meinungsrecht eingeschränkt dogmatisch und bei den anderen, die erzählen, was sie wollen und keiner kommt auf den Gedanken, da mal nachzuhaken. Keiner fragt, woher haben die ihr Geld, woher hat jemand 4,5 Millionen Euro, mit denen er sich eine Villa in Berlin kauft, während alle anderen Angst vor Arbeitslosigkeit haben. Woher kommt das Geld? Wie ist jemand in eine bestimmte Position gekommen? Ist er durch eigene Leistung dahin gekommen oder hat ihn irgendjemand dorthin bewegt?

Und wenn ja, wer war da? Das heißt, hier vermisse ich auch in unserem alternativen Medienbereich mal einen ernsthaften Journalismus. Der Journalismus, den wir haben im alternativen Medienbereich, ist ein Reporter-Interview-Journalismus. Wir laden den Professor so ein und den Professor so und den und den, der eine Meinung hat, die aber auch unsere Meinung ist. Das heißt, wir erfahren ja nur das, was wir eigentlich sowieso wissen, was uns sowieso gefällt und was außerhalb dieses Kommunikationskreises aber niemanden interessiert.

Das, was aber förderlich wäre, wären mal Informationen, die den Feind betreffen, wo der seine Schwächen hat, wo der Fehler gemacht hat, menschliche Fehler, finanzielle Fehler, organisatorische Fehler, die man ihm zur Last legen kann. Da findet keine Recherche statt. Es steht keiner vor dem Bundeskanzleramt 24 Stunden und fotografiert, wer da rein und raus geht, um daraus eine Schlussfolgerung zu sehen.

Das ist ein guter Punkt und ich glaube, da sollten wir alle einhaken. Zum Beispiel beim Thema Jens Spahn. Zum Beispiel merkt man, dass man da einen wunden Punkt getroffen hat, wie teuer seine Villa ist. Das will er nicht hören, dieser Bilderberger. Dann will er auch nicht hören, wie teuer die eigentlich ist. Wir waren nämlich vor Ort in dieser, ich glaube, Finkenstraße, Hausnummer weiß ich nicht mehr genau, 21 oder so.

ja dieses gebäude hat mir dann ein immobilienmakler gesagt es ist viel mehr wert als wie diese angeblichen 4,2 millionen wenn er auch nicht ihr recht davon sonst machst du doch doch ich sag das jetzt nee ich bin ich warte ich bin ich sagte es jetzt absichtlich ich warte noch jens spahn bitte verklagen sie mich auch ich bin da heiß drauf ich habe nämlich guten rechtsanwalt

und schicken sie mir gerne ihre unterlassungs klage da machen wir dann gerne live stream von von der vor der finkenstraße ich habe da bock drauf und ja mir wurde von einem immobilien experten gesagt das wäre auch was für dich ja wenn man das anschaut allein vom blick von außen Das ist deutlich über 10 Millionen Euro wert. Also das wäre jetzt auch noch sehr schön, Herr Spahn. Sie sind mal aufgefordert, hier die Hosen runterzulassen und mal zu zeigen, wem Sie da noch alles betrogen haben, außer dem deutschen Volk. Würde mich einfach mal interessieren, wie das eigentlich alles hier abgelaufen ist.

Vor allem, wenn man sich dann auch überlegt, nicht nur kriegt ihr dieses gesamte Gebäude wahrscheinlich günstiger als der Marktwert, sondern er muss es auch nicht mal bezahlen. Also zwinker, zwinker, folgt dem Geld, liebe Leute. Wo kriegt dieser Mann dieses Geld? Ja, Bill Gates zahlt gut.

Also sprich, da wird sehr viel rumgesponnen, das ist meistens nicht wahr, was die Leute erzählen. Aber es bestehen alle möglichen Rechtskonstruktionen. Es kann auch sein, dass eine Immobilie, ich habe mal auf Sylt in Kampen, in einer sehr teuren Gegend, eine Immobilie, die 25 Millionen Euro wert gewesen wäre, habe ich dann runterrechnen müssen auf, ich glaube, 5 Millionen Euro. So warum? Weil der Eigentümer so pfiffig gewesen war, in seiner zweiten Ehe sich zwei Kinder zuzulegen und die waren dann achtjährig und denen hat er ein lebenslanges Wohn- und Nutzungsrecht auf dem Grundstück eingeräumt.

Das heißt, dadurch, dass die beiden Mädchen dann noch ungefähr 70 Jahre oder 75 Jahre leben würden, war der Wert der Immobilie quasi um 75 oder 80 Prozent reduziert. Und das ist natürlich ganz pfiffig. Und wenn man da so sagen würde, ja, okay, statt 25 Millionen hätte er nur 5 Millionen bezahlt, dann ist da überhaupt gar nichts Trummes dran. Das war einfach eine pfiffige, vertragliche Vereinbarung, die für einen Dritten eben bindend gewesen wäre. Für ihn selbst im Innenverhältnis war es aber belanglos, weil er schließlich seine Töchter.

Also insofern, das weiß man nicht, was da ist. Also man kommt da nicht dran, das unterliegt dem Verschluss. Aber es gibt genügend andere Informationen und Quellen und Taten, Denn wenn man mal, sage ich jetzt mal ganz verschwörungstheoretisch, man muss nur mal die Dokumente lesen. Alles das, was wir heutzutage erleben, ist schon seit 20 Jahren systematisch in Gesetzen und Vorschriften niedergelegt worden. Also nehmen wir mal nur ein einfaches Beispiel, was ich vor drei, vier Monaten mit Zufligerweise mal drüber gestolpert. Da gibt es in der EU, gibt es eine interne Dienstanweisung für IT-Dienstleister, die stammte aus dem Jahr 2011, wonach die IT-Dienstleister so Masterrichtlinien haben, worauf sie sich auf welche Zukunftsszenarien sie sich einstellen wollen.

Und da hieß es dann, die sollen sich darauf einstellen, dass innerhalb von maximal zehn Jahren alle Menschen in der Europäischen Union geimpft sind. Ja, hoppla, 2011 hatten wir aber gar keine Impfkrise. Da hatten wir keine Viruskrise. So warum müssen IT-Dienstleister eine Masterrichtlinie kriegen, die erklärt, dass die sich auf Impfstandards und deren Abwicklung und so weiter einstellen sollen. Das heißt, man sieht an solchen Detailinformationen, wenn man mal recherchiert, dass im Hintergrund unheimlich viel Rechtsgrundlage da ist, die ist öffentlich, die ist recherchierbar.

So, aber unsere Journalisten, die recherchieren nicht richtig. Unsere Journalisten machen selber nur Entertainment für ihr Publikum. Also das ist jetzt vielleicht ein bisschen grobschlechtlich, das sehe ich ein. Das macht nicht jeder, aber wir haben eben jede Menge im alternativen Medienbereich, wo die heute die Mainstream, die Medien, Entschuldigung, wir haben so heute im alternativen Medienbereich als Zuschauer,

Die jetzt statt ARD und ZDF und statt irgendwelche Krimis gucken die Dr. Schiffmann und die gucken Querdenken und die gucken Gunnar Kaiser und die gucken das und die gucken das. Das heißt, wir haben einen mittlerweile ganz erheblichen Entertainment-Charakter. Wir machen das, was wir dem Mainstream vorwerfen. Wir unterhalten die Leute. Und zwar meistens mit denselben Informationen, die wir alle schon hundertmal gehört haben, nur in einer neuen Variation. Aber Richard, Journalismus in die Tiefe gehen, nicht nur die eigenen Interessen betreffen, sondern die andere Seite betreffen, findet in der Form gar nicht statt. Da müssten wir also meiner Meinung nach doch noch erheblich zulegen.

Ja, inzwischen, ganz kurz nur, zwei Sekunden, hat der Bernd mir netterweise auch den Namen des Artikelschreibers gesagt. Also es handelt sich hier um einen Herrn Ludwig Siemet, der also einen Aktivisten der Grünen als Demokratieforscher beschreibt. Also, Herr Ludwig Siemet war der Schuldige hier in dieser Geschichte. Genau, jetzt kommt ein Artikel von Attila Hildmann. Genau, da ist es hier von Ludwig Siemet.

Genau. Und ja, dann kann man ja mal ganz kurz sehen, dieser Herr Christoph, das ist also er, genau, so nett schaut der Herr Christoph aus, der schreibt hier also und ganz, ganz unten kann man dann sehen, das Ganze geht, man soll also hier no AFD, da soll man sich also dann anmelden, wenn man gerne diesen Artikel dann sieht.

möchte. Hier Anmeldung zum Vortrag per E-mail. Interessierte können sich per E-mail anmelden unter noafd-rosenheim-at-rise-up.net. Also Rise Up, es geht hier um den Aufstieg oder einen Durchmarsch oder so, keine Ahnung was damit gemeint ist. Also die Grünen wollen Sie wollen gewählt werden und bashen gerne jetzt hier die Opposition und nennen sich dann Demokratieforscher und die Verschwörer von dem oberbayerischen Volksblatt machen da mit.

Ja, wir haben auch eine Medienkrise. Also ich kann dem Uwe da nur beipflichten, die einzige Lanze, die ich halt doch für ganz, ganz viele Kollegen brechen muss und so ein bisschen ein Qualler, vor allem, wie man sagt im Englischen, den Uwe vielleicht ein wenig vergisst, über all seinem Recht haben, ist, lieber Uwe, wir haben uns dieses Schicksal auch nicht ausgewählt. Also ich habe bis März diesen Jahres auch noch ganz andere Aufträge abgearbeitet und war jetzt kein, sage ich mal, kritischer Investigativjournalist, der jetzt die Aufgabe oder Verantwortung vor sich hatte, dieses System da bloßzustellen mit den richtigen Methoden, die du richtigerweise, sage ich mal, auch forderst.

Und ich bin auch sicher, dass das zielführender wäre. Aber das ist ja genau das, was wir kritisieren bei den Mainstream-Medien und diesem ganzen GEZ-Apparat, ist, dass die sich dort eine Horde wirklich von eigentlich gegenteiligen Investigativjournalisten herangezüchtet haben, nämlich einfach nur manipulativen Schreiberlingen, die im Prinzip der Regierung alles nachlabern. Ja, aber das machen sie halt so gut, weil sie halt von der Schule an indoktriniert werden, konditioniert werden, vorbereitet werden, genauso hörig zu sein, wie sie es dann in ihrer gesamten Karriere sind. Und die, die das am aktivsten machen, ja, die kriegen dann entsprechend halt die größten und besten Positionen in Aussicht gestellt oder erklimmen die halt dann. Und wir haben in dem Sinne gar nichts davon.

Ja, also wir, die wir noch bis vor einigen Monaten eigentlich in ganz anderen Karrieren drin gesteckt haben, die wir uns als Aktivisten jetzt wiederfinden, müssen jetzt also nicht nur Aktivisten sein und auch gleichzeitig irgendwie jetzt, sage ich mal, Mobilisierer und irgendwie sympathische Leitfiguren. Nein, wir müssen jetzt also auch noch kritische Investigativjournalisten sein mit Jahrzehnten Erfahrung und einem Netzwerk und allen Ressourcen, die im Prinzip die GEZ wiederum hat, um gegen uns zu arbeiten. Was die ja wirklich professionell machen, die werden dafür bezahlt, während wir, ich muss meine Brötchen immer noch ganz anders verdienen.

Also ich bin größtenteils inzwischen auf Spenden angewiesen, aber das ist keine Situation, in der ich mich gern befinde. Deshalb muss ich immer wieder parallel nebenbei Kommerzaufträge abarbeiten. Auch du, lieber Uwe, bist weiterhin im Risiko-Geschäft oder Risiko-Bewertungsgeschäft tätig. Daraus machst du ja auch keine Hehl. Deine Webseite ruft ja immer noch dazu auf, dass sich Leute bei dir melden. Und auch wenn alles, was du sagst, natürlich absolut Hand und Fuß hat, man muss auch der Sache ein bisschen Zeit lassen. Man muss also auch Leute in diese Rollen hineinwachsen lassen. Da hat der Mainstream natürlich wirklich mit seinen hochgezüchteten Journalisten, also Qualitätsjournalisten in Anführungszeichen, einen riesengroßen Vorsprung uns gegenüber.

Die werden bezahlt dafür, unglaublich überproportional gut bezahlt, weil es kommt ja alles aus unseren Steuergeldern. Also gut, das ist jetzt in dem Fall halt nicht Steuer, sondern es ist eine Zwangsabgabe. Die GEZ ist ja auch nichts anderes als eine Steuer. Und insofern haben die nichts anderes zu tun, als wirklich hinzukommen in super tolle, aufgebaute, klimatisierte Räume, wo die irgendwie Bagels kriegen und Donuts und Croissants und sonst was. Und die haben eine Kantine und es ist immer super ausgeleuchtet und die haben bequeme Sitze und hast du nicht gehört, alles ist denen im Prinzip recht gemacht, damit die möglichst effektiv diese Propaganda acht Stunden am Tag und wenn nötig sogar noch länger in die Welt blasen können. Und die haben in der Tat halt, wie gesagt, einen Rückhalt, eine soziale Sicherheit, dass sie wissen, ja, hier in diesem System, solange sie helfen, das am Laufen zu erhalten, droht denen da nichts Böses.

Und Aufstiegschancen und überhaupt im Prinzip sind die auf dem aufsteigenden Ast, während wir alle, die wir uns jetzt über Nacht quasi wirklich wiederfinden in diesem Quote-unquote Widerstand, wir müssen also nicht nur lernen, den Widerstand zu führen, sondern auch gleichsam den Grad zu schlagen, dass wir sagen, wir bleiben sympathisch und sagen, macht das alle bitte gewaltfrei. Ja, und noch nebenbei müssen wir, wie gesagt, unsere eigenen Karrieren hier befeuern, weil anders geht es finanziell nicht. Und nochmal nebenbei, als wenn das alles nicht genug wäre, müssen wir jetzt also auch noch kritische Journalisten werden, quasi über Nacht mit 10 Jahren oder 20 Jahren Berufserfahrung. Das ist ja im Prinzip wie früher im Angestelltenverhältnis, dass ich meine Manager kritisiert habe, die immer dahergekommen sind und die gesagt haben, gib mir irgendwie einen 25-jährigen jungen weißen Mann, ja, aber am besten mit 35 Jahren Berufserfahrung, frisch von der Uni.

Das ist leider eine Traumvorstellung und da müssen wir uns auch so ein bisschen Rechenschaft, sind wir uns Rechenschaft schuldig, dass wir halt sowas nicht erwarten können. Im Gegenteil, ich muss ja sagen, auch wenn du recht hast, ja, es ist sehr viel Entertainment-Charakter dabei. Ich habe das Gefühl, und wir beide gehen da ja mit gutem Beispiel voran, Zwinker Zwinker schaltet am Sonntagabend mit ein auf meinem Kanal, ja, wir versuchen in Richtung Investigativjournalismus zu gehen und mit gutem Beispiel voranzugehen, aber das wird nicht über Nacht geschehen und wir müssen da einfach dranbleiben.

Ja, also ich möchte dazu gerne was sagen. Also Einwand von Eli, den finde ich sehr gut, weil es tatsächlich ja so ist, dass wenn ich jetzt als Kissenpupa jetzt sage, ja, man müsste das eigentlich so machen, kann man leicht zu der Meinung kommen, dass das eine Forderung wäre und dass das, was bisher gemacht wurde, von mir als falsch beurteilt würde. Das sehe ich aber nicht so. Ich sehe es genauso wie Eli. Die meisten, die in den alternativen Medien tätig sind, sind keine Journalisten, sondern haben eine relativ steile Lernkurve gemacht, wie man überhaupt mal ein Video dreht, inklusive meiner Person, dass wir heute hier sitzen können.

Das hätte ich ja vor vier Monaten auch nicht gewusst, wie das geht. Das heißt, da können wir nicht erwarten, dass man mit professionellen Journalisten konkurrieren kann. Und das Defizit, was man hat, das kann man natürlich durch schnelleres Lernen, wenn man gefordert, lernt man immer schneller. Aber jetzt komme ich auf einen Punkt, den Elio und ich mal vor einigen Wochen auch besprochen haben, nämlich es gibt doch solche Journalisten. Es gibt doch Leute, die das können.

Aber die müsste man mal aus der Widerstands- oder Protestbewegung mal generieren. Das heißt, da müsste man mal einen Aufruf machen, wer von euch Leuten, der in meinem Stream ist, jetzt nicht in meinem persönlichen, ich habe ja bloß tausend paar Leute, das ist ja jetzt keine nennenswerte Adresse, aber wer einen größeren Stream hat, der kann doch mal einen Aufruf machen und sagen, Okay, wer in meinem Stream ist in der Praxis journalistisch erfahren und wäre dazu bereit, sein Know-how in einen videofernen Lehrgasten los, den alternativen Streamern zur Verfügung zu stellen, dem zu erklären, worauf es ankommt, wie man Titelzeilen formuliert, wie man richtig recherchiert und, und, und, und.

Das heißt, warum muss jetzt jeder von den alternativen Journalisten das Rad neu erfunden? Das Rad ist schon längst erfunden und es gibt Leute, wie es funktioniert. Und das sind nicht nur die in den Mainstream-Medien. Denn bei einer Million Leuten in der Protestbewegung gibt es mindestens 100 Journalisten, die das im Hauptberuf ausüben. Und davon werden sicherlich einige sein, die auch bereit sein werden, der Protestbewegung aktiv ehrenamtlich zur Seite zu stehen. Das heißt, von denen kann man sich das Know-how holen, die Schützenhilfe, die Beraterqualität, die die eigene Lernkurve erheblich beschleunigt.

Und ich muss als Erster sagen, also nobody is perfect, schon gar nicht ich. Ich wäre der Allererste, der so einen Kurs gerne belegen würde. Also wenn eine Eva Herrmann, das hat hier gerade jemand irgendwie im Chat irgendwie suggeriert, wenn Eva Herrmann sich sagt, sie nimmt sich die Zeit für uns, irgendwie so einen Crashkurs uns zu geben, wie wir noch effektiver auf quasi diese Aufgabe oder Berufung danach kommen können, dann wäre ich einer der Erste, der alles stehen und liegen lässt und sagt, ja, bitte, bitte, bitte, flößt mir so viel Wissen wie möglich ein, weil wie gesagt, es ist schwierig, sich das alles neu zu machen.

anzueignen, ja, dieses Rad permanent neu zu erfinden. Also wie gesagt, was habe ich da mit Uwe im Prinzip für Gespräche geführt und ihn da beraten, wie er eine Kamera installiert und wie er Licht installiert und wo das Mikrofon hin muss und der raschelt immer noch am Mikrofon rum, obwohl ich ihm hundertmal gesagt habe, das macht man nicht, ja. Also das sind alle diese Sachen, das sind halt Shortcuts, die man da sich aufbauen könnte und wir sagen ja die ganze Zeit, wir sind viele, ja, und dann müssen wir aber das auch nutzen, dass wenn wir halt diesen Ruf hinaus wer kann uns denn da helfen, dass da hoffentlich irgendetwas zurückkommt,

wie man in den Wald reinruft, so schallt es auch heraus. Und da würde ich mich sehr, sehr freuen, wenn jetzt eine Eva Herrmann oder wer auch immer sich halt bei uns mal meldet und sagt, liebe Leute, ich gebe euch sehr gerne mal genau das, wonach ihr gerade lächst und ich muss dem Uwe dazu stimmen. Das wäre doch mal wirklich eine produktive Maßnahme, auch wenn wiederum, das bestätigt meinen Punkt von vorher, dass es ja unsexy ist, weil was müssen wir machen? Nicht einfach nur vorangehen und sagen, es ist schon alles gut, so wie es ist und wir beweihräuchern uns weiter einfach alle gegenseitig, wenn wir zum x-ten Mal irgendwie, keine Ahnung, wen interviewen,

sondern wir machen mal das, was im Prinzip gemacht werden muss. Wir machen uns die Hände dreckig, wir ziehen uns mal zurück, wir lernen mal, damit wir stärker wiederkommen. Weil ganz ehrlich, ich habe das schon hundertmal gesagt, ich bin nicht hier, um die besten Demos zu veranstalten oder der beste YouTuber der Welt zu werden. Ich finde das katastrophal, in welche Richtung diese Welt gerade schlittert und ich will versuchen, mit allen Mitteln, die mir zur Verfügung stehen, das ein bisschen, wenn nicht zu verhindern, dann wenigstens zu verlangsamen. Und in dem Zusammenhang bin ich der allererste, der die Hand hebt und sagt, helft mit und helft auch uns, uns selbst zu helfen.

Ja, und wir haben bei Sophie… Entschuldigung. Warte mal kurz, lassen wir mal den Chris wieder zu Wort kommen. Chris, bitteschön. Also das ist jetzt eher so ein Thema gerade gewesen, da habe ich eher zugehört, weil da kann ich nicht wirklich viel eingreifen. Ich meine, was für ein Typ ich bin, weißt du ja, ich bin eher der, der rausgeht und versucht da aktiv was zu ändern. Und klar, journalistische Arbeit ist wichtig. Ich wäre wie gesagt eher der Typ, der eben vor den Rundfunkanstalten steht und vor den Medien und da Druck ausüben würde.

Und der Elisha ist halt dann wieder eher der Typ, der es halt dann auf die Anklagenweise macht. Das passt ja auch so quasi, den Druck von beiden Seiten aufzubauen. Ja, und ich kann vielleicht noch von meiner Seite dazufügen, gerade gestern ist es schon passiert, was ihr gesagt habt, nämlich, da kam nämlich so eine Hoax rein, über die ein paar Leute gestolpert sind. und das ist sogar dann bis zum Herrn Kai Stuth gelaufen, der hat ein Video gemacht darüber,

dass im Bayerischen Landtag die Plan-Demie anscheinend schon öffentlich im Jahr 2019 am 24. März oder was schon dokumentiert gewesen wäre, genau und das ist eben eine Hoax und das hat der Bernd eben bei uns schon gesagt, er glaubt das ist eben verkehrt und dann wurde wurde ich nochmal von einem Rechtsanwalt aus Österreich angesprochen und dann habe ich nachgefragt im Bayerischen Landtag bei einem Mitglied der AfD, also einem Mitarbeiter der AfD-Landtagsfraktion und der hat mir dann gesagt,

Ja, gestern hat der Boris Reitschuster da einen Artikel veröffentlicht. Es ist also quasi schon ausgearbeitet. Tatsächlich eine Hoax. Diese Plan-Demie wurde jedenfalls nicht dokumentiert. Also so dumm waren sie dann jedenfalls nicht. Das wäre schön gewesen, wenn wir es jetzt schriftlich gehabt hätten. Aber genau, was wir auch anbieten, das möchte ich auch den Leuten mitteilen, die jetzt bei uns mitarbeiten wollen in der Zukunft, die sich gerne unter stefan-hans.bauer.web.de melden können.

Das ist nicht nur, dass wir in die Technik euch einarbeiten, sondern eben auch, wir machen immer wieder Kurse dann auch und Gesprächsrunden, die sind natürlich dann nicht öffentlich, sondern das ist dann hier so wie hier. Wir laden uns dann einen Experten ein und diskutieren zum Beispiel, wie kann man seine Videos besser machen, weil die meisten von uns haben eigene Videostreams auch und da geht es dann darum erfolgreicher zu werden und was kann man in der richtung anstellen

ja solche geschichten haben da schon stattgefunden also wir schulen uns schon gegenseitig aber wir müssen uns halt auch akzeptieren mit unseren stärken und auch mit unseren schwächen dass wir eben keine mainstream journalisten sind mit dieser langen ausbildung was vielleicht auch gut ist, weil wie gesagt, in dieser langen Ausbildung wirst du sehr lange trainiert, wie du es falsch machst. Ja, Uwe? Na ja, gut, eine andere Geschichte. Im Grunde genommen, dieses Thema

Qualitätsjournalismus und jetzt der Schnelllernkurve im alternativen Journalismus, das sehe ich jetzt mal nur so als ein Beispiel. Ein Beispiel dafür, dass die Protestbewegung ihr personelles Potenzial, was sie hat bei hunderttausenden verlaufen jetzt hat es den service von mir da du solltest über

uwe du solltest nicht über wlan reingehen du bist bestimmt über wlan drin überlegte mal wie du dir so ein kleiner adapter zu legst das zu kabel gebunden an den router kannst weil dann haben wir auch keine aussetzer mehr bei dir ist ja schon wieder was gelernt ja genau ja Ja, genau. Chris, du hattest noch was. Ich würde jetzt auch so sagen, wir schauen, dass wir uns so allmählich wieder verabschieden und weil wir sind jetzt schon bald bei zwei Stunden, strapazieren wir vielleicht die Nerven unserer Zuschauer ein bisschen stärker als sonst.

Und ich würde einfach mal sagen, wir machen gerne weiter noch ein nächstes Mal, aber wir schauen jetzt vielleicht noch so bis um 10, dass wir da noch ein paar Punkte bringen, was konkrete Aktionen und da ist der Chris immer ein guter Tippgeber, was konkrete Aktionen angeht. Was schwebt dir so vor? Ja, also auf jeden Fall am besten gleich zusammensetzen, sich die engsten Leute

dazu holen, wenn man wirklich was machen möchte. Auf jeden Fall, man braucht natürlich auch Leute, die bereit sind für Taten, die den Mut mitbringen. Ja, es ist genau so, mit solchen Leuten kann man sich verbinden, kann man, wie ich das schon vorhin erklärt habe mit dem Telegram, kann man jetzt erstmal hier vor seiner eigenen Türe in seiner eigenen Stadt ein bisschen was planen, um ein bisschen druck aufzubauen dann kann man natürlich auch große sachen sind jetzt schon geplant das kann man natürlich machen da gibt es ja auch die leute die jetzt nicht so dafür sind heraus auf

die straße zu gehen die können dann natürlich auch wieder anders ihren beitrag leisten aber das allerwichtigste ist natürlich auch dass wir ich bin auch schon froh dass wir über den punkt hinaus und dass wir jetzt quasi merkel und die medien und irgendwelche anderen fragen wollen ob sie denn nicht gerne damit aufhören möchten, weil das hatten wir ja auch schon. Wir müssen halt jetzt einfach Druck von allen Seiten ein bisschen mehr aufbauen und ja, also aktiver werden, einfach ein bisschen mehr machen. Das kann ich jedem nur raten. Ich meine, über Telegram kann

man sich gut verbinden. Einfach ein bisschen kreativer sein, mehr aktiv machen, mehr handeln. Genau. Jetzt kommt hier auch noch der Kanal. Bitte auch den Kanal von Chris Widerstand 100 100 abonnieren und der ist jetzt hier auch noch mal verlinkt. Ja, Uwe, du wolltest noch was sagen, bitte. Ja, ich wollte noch ergänzen, dass eben dieser kleine Hinweis zum Thema investigativer Journalismus,

das ist ja nur eine Variante, die sich aus dem Spektrum des unendlichen Potenzials von Qualifikationen innerhalb der Protestbewegung ergibt. Wenn ich also eine Million Leute habe oder auch nur 100.000, die bereit sind, in diese Richtung zu gehen, da gibt es für jeden beruflichen Beruf mindestens 10, 20 oder 50 Leute, die das sehr gut können und die bereit sind, sich ehrenamtlich einzusetzen. Das heißt also, diese Leute, die kann man doch auch mal,

egal zu welchem Projekt, Man kann auch mal mit Leuten reden, die in den 68ern die Demonstrationen organisiert haben, was haben die denn eigentlich gemacht? Gut, die sind heute 70 Jahre alt, aber warum macht man nicht mal einen Aufruf? Wer ist jetzt Alt-68er? Wer hat mal praktische Erfahrungen? Wie gehen eigentlich Sitzvorkarten? Wie gehen eigentlich Hausbesetzungen? Wie geht dieses und jenes? Könnt ihr uns das nicht mal erklären? Oder ich habe heute mal mit jemand anders gesprochen, der interessierte sich, was man bei Polizeigewalt machen kann.

Da habe ich gesagt, woher soll ich das wissen? Ich bin ja kein Polizist. Aber warum fragt ihr nicht mal unter euren Mitgliedern nach Polizisten, die aus dem Dienst ausgeschieden sind und keine Angst mehr vor irgendwelchen Repressalien haben müssen und sucht nach solchen Polizisten, die in ihrer Berufspraxis konkret damit zu tun hatten, mit Demonstrationen und Aufmärschen, all solchen Sachen, was die für Erfahrungen gehabt haben, dass die einem zum Beispiel beibringen können, wie man eine Menschenkette bildet.

Hält man die Hände unten, hält man sie oben, hat man den Daumen oben, den kleinen Finger, hält man die Hände um den Arm, ja was denn nun? Es fängt ja schon mit so Kleinigkeiten an, wie man seinen Körper organisiert, in welche Richtung man guckt, in welche Schritte man geht, Welche Form er es einnimmt. Das wissen doch Leute, die Polizisten waren und eben auf der Straße aufgeräumt haben. Die standen zwar auf der anderen Seite, aber die kennen das doch ganz genau. Warum spricht man die nicht an? Das könnte man also ohne weiteres machen.

Ja, danke dir. Elli? Ja, also mein abschließendes Statement wäre, dass mich das sehr, sehr freut, lieber Stefan. Also das habe ich irgendwie für mich jetzt realisiert während dieser Sendung. Du machst ja schon immer gute Arbeit, aber dass du von irgendwoher diese Inspirationen hattest, wirklich diese neue Reihe ins Leben zu rufen. Ich habe zuerst daran teilgenommen ohne große Erwartungen. Oft weiß man ja nicht so wirklich, warum man eigentlich etwas macht. Es war einfach nur eine Möglichkeit, mal wieder in einem Livestream dabei zu sein, noch dazu mit interessanten Menschen. Da habe ich jetzt, sage ich mal, pro forma nicht nein gesagt oder was dagegen. Aber ich merke gerade, wie wichtig mir das ist, dass wir hier eine Plattform haben und immerhin, vorhin hatten wir noch über 850 Zuschauer, die im Prinzip dieser ganzen Sache auch sich verbunden fühlen. Es ist wichtig, dass wir diese Diskussion beginnen, auch wenn mich die Leute dafür hassen werden, über unsexy Themen zu sprechen.

Über Sachen, die nicht glamourös sind, über Sachen, wie der Uwe sie jetzt gerade genannt hat. Ja, kleine Details, kleine Geschichten, die halt aber in der Summe wirklich halt sehr, sehr vieles erreichen können. Und ich finde das sehr interessant, dass wir das jetzt schon zum zweiten Mal hinbekommen haben. Das zeigt, wir bauen eine gewisse Disziplin auf, auch diesem Thema treu zu bleiben. Das zeigt wiederum, das ist nicht etwas, was schnell irgendwie wegdiskutiert ist, sondern darauf muss man sich einlassen. Da müssen auch wir Fehler eingestehen und diese dann im Nachhinein korrigieren. Wenn ich also heute im Livestream irgendwas gesagt habe, wo ihr sagt, also dafür würde ich ja den Eli sehr gerne in der Luft zerreißen, dann schreibt mir das Feedback. Ja, also wie gesagt, auch ich bin nicht perfekt. Und ich finde es aber klasse, dass wir dieses Format jetzt geschafft haben. Und ich muss ganz ehrlich sagen, schon bei dieser zweiten Ausgabe ist mir das sehr ans Herz gewachsen.

Und ich hoffe, wir bleiben da einfach dran und dass auch die Zuschauer uns treu bleiben, dass wir dann nicht irgendwann merken, wir sitzen irgendwie nur noch mit 20 Hanseln hier, sondern den Leuten gibt es einen gewissen Mehrwert und noch dazu können wir vielleicht den einen oder anderen inspirieren oder irgendwie instruieren, effektiver halt an dieser Sache da teilzunehmen, weil darum geht es mir, ganz ehrlich. Also ich werde nicht müde, das immer wieder zu betonen. Ich bin nicht hier, um der beste YouTuber zu werden. Ich bin nicht hier, um der beste Redner zu werden. Ich bin nicht hier, um irgendwie, was auch immer, der beste Neujournalist zu werden, auch nachdem mich Eva Herrmann 20 Mal irgendwie selbst getutert hat.

Ja, sondern ich bin da hier, um wirklich etwas zu bewegen, weil, liebe Leute, ja, ich muss ja leben, also ganz aus ganz egoistischen Gründen, ich muss leben in dieser neuen Normalität, die gerade geschaffen wird. Chris, ja, muss leben in der neuen Normalität, die jetzt geschaffen wird. Wir sind die beiden Jüngeren in dieser Runde, ja, und deshalb kann ich das auch so sehr nachvollziehen, dass er halt sagt, okay, andere gehen voran mit dem Gelaber und der Theorie und hast nicht gehört der Mobilisierung, aber wenn es dann daran geht, irgendwie kreativ etwas zu machen, clever etwas zu machen, dann ist er an der Forderungsfront dabei, Weil er jung ist und Elan hat und seine Brüder und Schwestern da mit organisieren kann oder Cousins oder wen auch immer in seinem kleinen Kreis da anspricht, damit sich dann hier wirklich mal etwas verfickte Scheiße nochmal bewegt. Weil ganz ehrlich, darauf kommt es an. Wir sitzen jetzt alle hier und wir versinken in der grauen Theorie und vergessen, dass darüber im Prinzip jeden Tag aufs Neue geplottet wird.

Die Kanzlerin hat es jetzt gerade vorgemacht, wie die über Tage so tut, als wenn die stundenlang nur besorgt ist darum, wie gut es uns angeblich gehen soll. Stattdessen wird hinterrücks die ganze Zeit nur kommuniziert, ja, wie können wir diesen Kuchen Deutschland besser unter uns aufteilen, die wir dort in diesen geschlossenen Zimmern sitzen. Glaubt mir, denen geht es überhaupt nicht darum, in irgendeiner Form irgendetwas für uns zu tun. Und das, was die dort jetzt gerade aushacken über Tage, was dann wiederum von Verfassungsgerichten gekippt wird, nachdem die das im Prinzip gerade irgendwie beschlossen haben und genau sparen will, dauerhaft mehr alleine gemacht.

Ich habe das heute auch gelesen, dass die seine Sonderrechte irgendwie über den 23. März 2021 hinaus verlängern wollen, dass die jetzt schon darüber sprechen. Die haben nirgendwo in irgendeiner Form einer Absicht, irgendetwas Gutes für uns zu tun. Das hat George Carlin schon damals gesagt, ein super toller US-Stand-up-Comiker, aber er hat sehr, sehr viel Wahrheit in seiner Routine mit dabei gehabt. Er hat gesagt, er hat eine Pauschalregel. Er glaubt einfach gar nichts, was ihm die Regierung sagt. Wenn man mit dieser Attitüde rangeht, liegt man bei 89 Prozent der Fällen schon mal richtig. Und das müssen die Leute langsam mal begreifen. Wir kämpfen hier wirklich nicht um irgendeine Demokratie.

Wir kämpfen wirklich um unser Leben, vielleicht nicht unser Überleben. Ich glaube nicht, dass wir wirklich hier zwangssterilisiert werden und jetzt uns alle in den Tod impfen. Aber wir müssen darum kämpfen, dass wir ein Leben bekommen oder in irgendeiner Form erhalten können, das noch lebenswert ist. Weil wir werden doch alle zunehmend immer älter. Es ist doch angeblich alles eine Gesundheitskrise, damit wir halt nicht mehr mit 89 sterben, sondern alle 139 werden können. Ich möchte jetzt diese nächsten 100 Jahre also in meinem Leben so leben, dass ich auch zurückblicken kann und sagen kann, das hat mir irgendwie Spaß gemacht.

Ja, ich möchte mich nicht noch weiter einschränken, noch weiter diesen goldenen Käfig lieben lernen. Ich möchte lernen, wie man diesen Käfig aufbricht, wegschmeißt und anderen auch zeigt, wie sie da draußen im Prinzip mit mir sich dort treffen können. Weil auch ganz alleine möchte ich nicht irgendwie durch die Welt laufen. Ja, ich möchte nicht, dass alle zu Hause sitzen während der Sperrstunde. Ich bin der einzige hier Revoluzzer, der durch die leeren Straßen marschiert, wie Will Smith bei diesem komischen, wie hieß der Film da, wo er alleine durch die Straßen marschiert.

Ich bin ein Legend. ich ziehe meinen Hut zu dir und meinen Hut zu Chris und Uwe weiß sowieso, wie sehr ich ihn schätze ich finde es klasse, dass wir uns hier gefunden haben Ja, also vielen, vielen Dank für deine

fast abschließenden Worte, da brauche ich ja fast gar nichts mehr sagen da fällt mir bloß noch ein, auch dazu, weil der Uwe vorhin gesagt hat man sollte die Alt-68er mal fragen, also ich bin jetzt zwar kein Alt-68er, aber ich bin ein Alt-86er 86 war ich auf der Straße schon damals gegen Wackersdorf und habe dann gesehen, welche Demonstrationen wurden eigentlich damals gemacht und das fand ich spannend. Wir kamen einmal an einen Zebrastreifen hin und Fußgänger haben da einfach

ihr Recht quasi auf Fußgängertum in Anspruch genommen und sind permanent von links nach rechts immer wieder über den zebra streifen gelaufen und der ganze verkehr ist zum stehen gekommen ja also das geht auch solche aktionen waren damals schon erfolgreich und dann müsste ich auch noch sagen wenn man noch mehr wissen möchte was damals schon funktioniert hat und jetzt kommen wir die kirchen ins spiel da kann man auch in die gedenkstätte des deutschen widerstandes nach

nach Berlin hier reingehen und da zum Beispiel hat man die Predigt von einem Pfarrer unterbrochen, wenn er zu sehr in Richtung Nationalsozialismus abgewichen ist und den Herrn Hitler irgendwie gepriesen hat, wie zum Beispiel verglichen heute dann die Maßnahmen, die Maßnahmen sind so toll, dass dann eben einfach während der Predigt die Leute aufgestanden sind und ein Lied gesungen haben.

Die Gedanken sind frei. Und dann hatte dieser Pfarrer gar keine Möglichkeiten, irgendeinen Schmarrn zu erzählen. Also wir brauchen auch die Kirchen. Die Kirchen waren für die Polen die Möglichkeit des Rückzugs und auch nicht nur für die Polen, sondern auch den, ich denke an den Herrn Führer in Leipzig, das war auch für die Ostdeutschen eine Möglichkeit, sich zu versammeln und eben deswegen brauchen wir kritische Pfarrer, dass wir uns dort in diese Kirchen reinversammeln können.

Deswegen wäre das auch noch mein Aufruf. Bitte alle Gemeindemitglieder, geht zu eurem Pfarrer, setzt dem mal ein bisschen die, ich würde sagen unter Druck oder fragt ihn mal, wo er eigentlich steht. ob er salutiert wenn frau merkel wieder den grenzwert um 15 punkte nach unten senkt oder so ja oder was er da eigentlich jetzt von der kanzel runter predigen möchte und dann

veröffentlicht welche oder teilt es den leuten mit in der umgebung wenn ihr lieber wollt geheim welche kirche ist denn eigentlich tatsächlich auf seiten des volkes das wäre jetzt noch so eine art von meiner ansprache zum schluss gewesen ich finde es ganz toll dass wir uns haben und ich freue mich auch aufs nächste mal wieder und ich hoffe auch dass sich die zuschauer wieder so eifrig beteiligen mit ihren ideen und dann kommen auch die ideen aus dem chat zu uns rein und halt

umgekehrt, also nur so ist so ein Austausch auch möglich. Liebe Leute, vielen Dank für heute und ja vielen Dank beim Bernd in der Regie und ja vielen Dank an die Chatmoderatoren Nieslschwarz, Politcafé, Stefano Kanditsch und andere und danke an die Zuschauer und danke an die Leute, die morgen wieder streamen werden für euch wir sind für euch wieder unterwegs ab morgen 6 uhr

30 wird nicht zurück geschossen sondern zurück gefahren nach stuttgart also bis dann klar sehen

Zitate aus dieser Abschrift bitte mit Quellenangabe: „Strategien im Widerstand - Teil 2 - erste Ideen für passiven Widerstand“, Die Welt Klar Sehen, 18.10.2020.

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Mehr-Sprecher-Livestream über gewaltfreien, passiven Widerstand gegen die Corona-Maßnahmen. Stefan Bauer, Eli, Uwe Loose und Chris diskutieren konkrete Aktionsformen, Gene Sharps 198 Methoden des gewaltlosen Widerstands sowie die Notwendigkeit von investigativem Journalismus in der Protestbewegung.

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