Strategien im Widerstand - Teil 3 - kontroverse Perspektiven30.10.2020
Abschrift
Abschrift des Videos vom 30.10.2020158 Abschnitte
Der Text hält den Kenntnisstand dieses Tages fest, nicht den von heute. Er wurde maschinell aus der Tonspur erstellt; maßgeblich bleibt das gesprochene Wort im Video.
Klar sehen, clever denken, frei handeln. Aber heute geht es um das Thema Strategien im Widerstand. Das müsste jetzt die Nummer drei sein, die wir jetzt inzwischen haben. Wir sind ziemlich, denke ich, am Laufen mit dem Thema Widerstand. Es wird immer klarer. Auch zum Beispiel Bodo Schiffmann nennt es nicht mehr Querdenken, er nennt es Widerstand. Und da hat sich doch etwas geändert, weiß ich, weil ich eben vor ungefähr, ja, beim ersten Interview im Juni hat er noch gesagt, Widerstand, nein, wir sind Querdenken.
inzwischen sieht er das auch so das finde ich auch sehr gut und deswegen freue ich mich heute wir haben uns auch ein bisschen vorbereitet auf das thema heute mit meinen gästen dem elia dem mario buchner und unserem uwe lose dem panzer grenadier ad nicht nur panzer grenadier sondern sondern eben auch Offizier in der Armee und deswegen Strategie erfahren, mit dabei zu haben und mit ihm das Ganze zu diskutieren.
Erst einmal Hallo in die Runde. Hallo, schön, dass es weitergeht. Mir kribbelt es in den Fingern. Ja, perfekt. Mario, darf ich mit dir vielleicht starten? Wie schaut es bei dir aus? Und Mario, du bist mir in Erinnerung, in Bamberg haben wir uns getroffen und ich hatte noch nicht so viel Gelegenheit,
ich habe ein Video von dir gesehen aus Erfurt, aber ich habe deine Hingabe in dem Widerstand gesehen und deswegen habe ich mir gedacht, wow, klare Worte hatte ich eben auch schon aus Düsseldorf von dir gesehen, waren wir öfters ja in Düsseldorf und haben im Livestream immer mal wieder zu dir rüber geschaltet und haben gesehen, Mensch, der Mario, der bringt uns die Themen eigentlich auf den Tisch serviert. Wie siehst du jetzt im Moment die aktuelle Situation?
Ja, also ich beginne mal damit, das ein wenig mit einer Rückschau kurz zu umschreiben. Also wenn ich sehe, was wir seitdem das Ganze hier begonnen hat, gemacht haben, geleistet haben, wie oft wir alle auf der Straße gewesen sind, Veranstaltungen gemacht haben, Menschen mobilisiert haben und zu welchem politischen Handlungsdruck das geführt hat, dann fällt für mich die Analyse rückwirkend sehr nüchtern aus. Ich stelle fest, dass Politik das Verhalten in keinster Art und Weise ändert.
Ganz im Gegenteil, es wird jetzt die alljährliche Herbst-Winter-Saison, eine Erkältungs- und Krippesaison, wie wir sie seit Jahrtausenden erleben, dazu benutzt, das Pandemie-Paniklevel erneut in die Höhe zu schrauben und weitere sehr eingreifende, einschneidende Maßnahmen in unsere Rechte durchzusetzen. So, ich sehe, wir haben, um das kurz zu machen, nichts bis wenig erreicht. Wir haben keinen politischen Handlungsdruck erzeugt, der Politik dazu gebracht hat, die Strategie und ihr Handeln zu verändern.
Ganz im Gegenteil, ich sehe jetzt, dass sich, ich habe das vor zwei Wochen in Koblenz zum ersten Mal erlebt, dass die Polizei an Aggressivität zunimmt, dass sie verstärkt aggressiver in die Veranstaltungen geht, was nicht ihr Auftrag ist. Sie hat ja als Polizei nach außen hin zu sichern und nicht in die Veranstaltung hinein zu gehen. Dafür gibt es ja die Ordner. Aber hier hat sich eine andere Gangart entwickelt. Und wir haben das jetzt auch in Berlin gesehen. Also nicht nur in der Politik werden die von Frau Merkel sogenannten berühmten Zügel stärker angezogen, sondern auch auf der Straße durch die Polizei. Wir erleben verstärkt, ich auch zumindest jetzt, Polizei, die aggressiv in die Mengen geht.
Also das ist ein kurzes Resümee meinerseits, wo wir gerade stehen. Ja, und was wären denn deine Alternativen? Zum Beispiel, wie beurteilst du die am Freitag, glaube ich, waren es, beiden Aktionen, einmal in Düsseldorf mit den weißen Herren und Damen, die da rumgelaufen sind oder eben auch das Stürmen der Kaufhäuser ohne Maske und eben skandieren Masken ab.
Ich weiß nicht, was sie noch sonst gesagt haben. Oder welche Ideen hättest du anstelle dessen? Also solche Aktionen sind ja alle immer ganz nett, aber nett ist ja bekanntlich die kleine Schwester von, ihr wisst, was ich meine. Also zu was führt das? Das sind nette Aktionen, das hat so ein bisschen was von Greenpeace, das hat so ein bisschen was von Identitäre Bewegung, da wird so ein bisschen politischer Aktivismus auf die Straße gebracht. Ich will das nicht verurteilen, ich finde das gut, das ist besser als gar nicht, aber ich sehe mich da an anderer Stelle. Ich verstehe mich als einen politischen Widerstandskämpfer und ich will Politik zum Handeln bringen.
Alles andere sind für mich Nebenkrieg, Schauplätze und kleine Scharmützel, die im Prinzip zur eigenen Bespaßung dienen, die man schön mit Bildern versehen kann und nach draußen bringt, die aber in der Summe weder viele Leute erreichen, in dem aufgeklärt wird. Das ist eh nicht mehr meine Strategie, da werden wir vielleicht gleich noch drüber sprechen können. Aber sie führen am Ende des Tages zu keinerlei politischem Handlungsdruck. Ja, um das abzukürzen, das ist mein Gerede, das geht eigentlich an. Wir als Bürger haben kein Mandat. Wir als Bürger haben keinerlei direkten, auch eine Machtmöglichkeit auf die Handlung der Politik.
Dass wir es an Wahlen Möglichkeiten haben, alle vier oder fünf Jahre mal ein Kreuzchen zu machen. Das ist Scheindemokratie und letztendlich können wir da auch nicht allzu viel verändern. Die einzige Macht, die wir als der angebliche Souverän haben, ist die Masse. Wenn die Masse sich wirklich bewegt, wenn die Masse, und hier sehe ich einfach nur dann, die Masse sich bewegt, wenn sie einen ausreichenden Leidensdruck erfahren hat, dass Menschen so sehr in ihrer Existenz gefährdet sind, dass sie Not und Leid an sich selbst erfahren, dass sie dann bereit sind, ihre Komfortzonen zu verlassen und dann auch möglicherweise für ihre Rechte zu kämpfen.
Ich habe ein bisschen die Sorge, dass mittlerweile das deutsche Volk einen, ich will mal sagen, eine Grundstimmung hat, dass sie eher dazu neigt, sich depressiv im Keller dann aufzuhängen, anstatt für ihre Rechte auf die Straße zu gehen und zu kämpfen. Also, lange Rede, kurzer Sinn. Meines Erachtens nach muss es den Menschen jetzt durch einen zweiten Lockdown, durch die Verschärfung der Maßnahmen existenziell schlechter gehen, sodass Handlungsdruck auch bei den Menschen entsteht, dass sie auf die Straße gehen.
Und erst wenn die Masse auf der Straße ist, wenn tatsächliche Demonstrationen stattfinden, das, was wir machen, sind keine Demonstrationen, das sind Veranstaltungen. Wir melden an, wir stellen eine Bühne hin, dann kommt ein Moderator, dann hampelt da vorne einer rum, dann werden Reden gehalten, die Leute machen irgendwelche Spiränzchen mit Herzchen und allem möglichen Brim-Bamborium. Da lacht sich die politische Elite kaputt. Ja, letztendlich politischer Handlungsdruck entsteht, wenn Hunderttausende von Menschen überall flächendeckend im Land, in den Städten, in den Hauptstädten, in den Kreisstädten vor die Kreisparlamente, vor die Landesparlamente ziehen und dort, wie wir das auch aus anderen Ländern kennen, die Bilder kennen ja alle, dort ihrem politischen Willen Nachdruck verleihen.
Und erst wenn das passiert, dann haben wir eine Chance, dass politischer Handlungsdruck entsteht. Vorher sehe ich da keine Chance. Ich fragte bei den Elijah, hat sich in deiner Wahrnehmung irgendwas geändert? Wir haben uns in Weiden das letzte Mal gesehen. Ich war irgendwie schon fast sicher, dass ich dich heute und gestern auch schon wieder sehe in Berlin. Ich habe dich sehr vermisst. Aber was hat sich in deiner Wahrnehmung geändert seit unserem letzten Gespräch?
Seit unserem letzten Gespräch? Das ist nicht so lange her, wie gesagt, weil wir uns in Weiden erst gesprochen haben. Am Samstag ist es ja. Und insofern in den zwei Tagen habe ich jetzt in Berlin nichts gesehen, was ich nicht schon vorher aus Berlin gesehen hätte. Also vielleicht im kleinen Unterschied, dass es diesmal halt als neue Komponente Ralf Ludwig erwischt hat. Ich Ich habe ansonsten schon am 1.8. miterlebt und live mitgefilmt, wie Markus Heinz abgeführt wurde. Gut, damals wurde er nicht brutal auf den Boden gelegt und seine Freundin wurde auch nicht gegen eine Wand fast geschmissen.
Aber ansonsten ist darin, sage ich mal, in diesem Playbook, also diesem Spielzugbuch der Polizei, nicht unbedingt sehr, sehr viel Neues hinzugekommen. Ich fand, die waren schon am 1.8. in der Form, wie Marius beschreibt, außerhalb ihrer Kompetenzen, weit darüber hinaus, außerhalb der moralischen, sage ich mal, Richtlinien, nach denen die irgendwo auch leben sollten, sowieso, schon wahrscheinlich seit sie ihren Dienst angetreten haben. Vielleicht zieht die Polizei auch magisch Menschen an, die es mit der Moral sowieso nicht ganz so ernst sind. Okay, also ich sehe, wie gesagt, keine neue Komponente im Verhalten der Polizei.
Was ich jetzt das allererste Mal meine gesehen zu haben, und das hat mich schon sehr mit Freude erfüllt, war, dass die Menschen sich das allererste Mal in Berlin eingehakt haben und wirklich eine Masse gebildet haben. Das war ein Bild, das ich in der Form nicht gesehen hatte. Das ist jetzt nicht unbedingt etwas, was wir nicht vorher auch schon besprochen hatten. Auch in dieser Reihe hat man, glaube ich, in der allerersten Folge den Film eingespielt aus, ich weiß gar nicht mehr, Ernst Tillmann oder wie der Mensch da hieß, wo die Menschen sich einhaken und dann quasi als Kolonne dann so eine Polizeibarriere in Anführungszeichen halt überrennen.
Das ist natürlich ein fiktiver Film, aber nichtsdestotrotz ist das inspiriert von der physischen Wahrheit, dass man halt als Masse ein sehr viel stärkerer, ein sehr viel unumstößlicherer Block ist. Und da muss ich auch Mario wieder beipflichten. Wir haben vielleicht in Ansätzen das erste Mal dieses Mal in Berlin als Symbiose, die wir da sind, über alle Demonstranten in ganz Deutschland hinweg gesehen, dass auch wir diesen physischen Gesetzen gehorchen und dass wir diese für uns nutzen können. Und so bescheiden und zögerlich, wie man das da gemacht hat, so wenig hat das natürlich auch gebracht. Ich habe mir sagen lassen, ich war ja nicht vor Ort. Es wurde danach im Prinzip sofort von der Polizei als Entschuldigung oder Anlass genommen, um dann reinzugehen in diese Masse, um das aufzulösen, bevor das ja gefährlich werden kann.
Ja, also insofern ist es vielleicht in Anführungszeichen nach hinten losgegangen. Aber dennoch, die Idee ist vielleicht geboren worden. Und ich weiß nicht, ob von uns oder von Ernst Thälmann oder von, vielleicht war das irgendwo im ETA und im Mikrokosmos, dass das da gelegen und gewartet hat darauf, bis es irgendeiner mal in die Tat umsetzt. Aber es ist jetzt geschehen und das ist die einzige neue Komponente, die ich gesehen habe in Berlin, weil die ganze Brutalität, die ganze Gewalt, die die Polizei an den Tag gelegt hat, die kenne ich zumindest als relativ erfahrener Demogänger schon von vorher. Leider. Ich sehe da nichts, dass die Polizei in irgendeiner Form brutaler geworden wäre. Ich sehe nicht, dass die konsequenter oder härter durchgreifen, als wir es vorher schon gemacht haben. In Berlin sowieso nicht. Berlin ist die Hauptstadt, leider Gottes des Grauens, was das angeht.
Ja, das heißt, jeder, der in Berlin demonstriert, also erstmal Hut ab und zweitens, ihr müsst euch aber auch wirklich darauf einstellen, dass es dort halt mit härteren Bandagen zugeht. Berlin ist auch nicht repräsentativ für den Rest der Republik. Wir haben in Weiden eine ganz andere Veranstaltung zusammen erlebt. Deutschlandweit erreichen mich eigentlich Berichte von ganz, ganz anderen Charakteren von Veranstaltungen, die da passiert sind. Ja, also Demo-Wochenende ist ja nicht nur in Berlin und nicht nur da, wo gerade Michael Ballweg ist, sondern inzwischen Gott sei Dank auch nicht mal mehr nur am Wochenende, sondern das ist ja auch toll, auch zunehmend immer mehr unter der Woche, was ich ja auch sehr, sehr richtig finde, weil, also um Gottes Willen, welcher Widerstand legt sich denn unter der Woche von Montag bis Freitag schlafen, um dann am Samstag und Sonntag aufzuflammen?
Ja, das ist ja auch im Prinzip etwas, was an sich, sage ich mal, haarsträubend ist, wenn man wirklich halt erfolgsorientiert und das wollen wir ja alle handeln wollen. Aber nichtsdestotrotz, wie gesagt, ich möchte zum Abschluss kommen in diesem Blog und sagen, dass wir halt eine neue Komponente oder ich eine neue Komponente, seit wir das letzte Mal gesprochen haben, gesehen habe. Und das ist, dass die Leute begriffen haben, sich einzuhaken. Und das kann ja aber vielleicht den Grundstein legen für ganz, ganz viel mehr, was wir machen können mit unseren Körpern, aber natürlich dann auch vielleicht mit anderen Instrumenten, was nicht unbedingt bedeutet, wie der Mario das immer sagt, dass das eine Gewaltaufruf sein muss oder eine Kampfansage oder sonst was.
Man kann auch passiven Widerstand leisten, indem man sich einfach nur dessen bedient, was man hat. Und das ist der Körper und der Geist. Und wir fangen langsam an, mit unserem Geist den Körper mit dazu zu holen. Und das finde ich klasse. Ja, bevor ich gleich wieder zum Uwe runterschalte, möchte ich noch mal ganz kurz die Situation genau schildern, weil du hast mich danach gefragt. Ich war direkt dort gestanden, lieber Elia, an der Stelle, wo dann der Durchbruch gekommen ist und genau in dieser Sekunde und auch noch die zwei, drei Minuten zuvor war mein Kameramann und ich auf jeweils anderen Seiten gestanden und haben uns da quasi gefilmt.
Und die Situation war richtig, man konnte es richtig spüren, dass jetzt was in der Luft liegt. Und das haben alle gespürt, die Polizisten und die Demonstranten. Dann haben sie sich untergehakt. Es war nur noch die Frage, an welcher Stelle würde es durchbrechen. Und ich habe dann noch nicht mehr anders gekonnt als zu rufen, ihr seid das Volk, ihr seid das Volk, ihr seid das Volk. Und dann kamen sie und dann gab es diesen Strom, der dann durchgerissen ist und ich war so richtig glücklich. Ich bin auf die Seite gegangen, damit die an mir vorbei rennen dürfen. Und danach hat die Polizei einfach die Leute rennen lassen.
Also es gab dann einen Strom bis zum Kosmos, bis zu diesem Veranstaltungszentrum und da haben sich dann die Leute gesammelt. Die Polizei hat dann hinter dem Kosmos erst abgesperrt und hat die Demonstranten um circa zwei Stunden lang, zweieinhalb Stunden lang in Ruhe gelassen. bis sich alle versammeln konnten, bis dort die Versammlung auch stattgefunden hat.
Erst als diese Versammlung, da, Uwe, bitte erstmal nochmal deine Situation mit dem Buch, wo du gerade hast, welche Aktionen waren am besten? Ja, also ich wollte nochmal sagen, das Buch ist eben von Gene Sharp, das ist ein Politikwissenschaftler, mit dem hatten wir uns schon mal in den letzten beiden Sendungen immer kurz beschäftigt. Der hat eben auf 198 Genen und Taktiken für passiven Widerstand erforscht und dort auch eben namentlich aufgeführt.
Und die gruppieren sich in verschiedene Gruppen. Ich hatte ja letztens gesagt, dass ich am liebsten eben für diese Form von, ich sage mal, Widerstand bin, die eben die staatlichen Maßnahmen nicht so leicht durchgehen lässt. Und das sind aber oftmals dann kleinere Sachen. So was wirklich sinnvoller ist, was wirklich zu was führt. So wie der Mario auch sagt, das wäre zum Beispiel die Methode 85, die in dem Buch beschrieben ist, nämlich der Boykott der Kaufleute. Die Kaufleute haben gerade in einem Land wie bei uns sehr große Macht. Und wenn die sagen würden, das machen wir einfach nicht.
Also nehmen wir mal zum Beispiel an, so große Einzelhändler würden sagen, wir akzeptieren keine Maskenpflicht. Was soll denn dann passieren? Dann wird das Volk nicht mehr mit Nahrungsmitteln versorgt, weil der Staat jetzt gegen die Einzelhändler vorgehen will. Das würde ja nicht funktionieren. Das heißt, tatsächlich gibt es große Marktteilnehmer auch im kaufmännischen Bereich, nur die sind nicht bereit, was zu tun. Und das ist natürlich bedauerlich. Und insofern wird man diese Methode, so toll sie eigentlich wäre, es fehlt schlichtweg der Zustand der Masse.
Und solange die Massenzustimmung nicht da ist, wird sich gar nichts Wesentliches ändern. Und dann kann man eben nur bei den, ich sage mal, Nadelstichen bleiben, bei vielen anderen Methoden, eben dass man die, das hatte ich hier noch, Methode 134 oder 135, da geht es dann darum, dass man eben die behördlichen Anweisungen nicht sofort ausführt und alles ein bisschen langsamer macht, So, dass man vielleicht auch Zahlungspflichten nicht sofort ausführt, sondern entsprechend liegen lässt, solange bis die Mahnung kommt und und und. Also das sind kleinere Sachen, die jeder machen kann. Aber diese kleineren Sachen, die sind eben nicht von Durchschlagkraft. Von Durchschlagkraft ist, wenn große Marktteilnehmer mal sich tatsächlich in den Widerstand bewegen.
Aber davon ist im Moment nichts zu sehen. Okay, jetzt sehen wir beim Elia, das ist alles noch eingeblendet. Vielen Dank. Mario, die Matten auf die Straße zu bewegen, hast du gesagt, wird nichts anderes übrig bleiben, als einfach drauf zu warten, bis es noch schlimmer und noch schlimmer wird. Aber kann es nicht dann sein, dass als nächstes oder was soll nach diesem Lockdown, wenn jetzt einer kommt, was soll die Leute dann noch auf die Straße bewegen, wenn zum Beispiel die Straßen von den Soldaten bewacht werden und die dann die Leute einsperren, sobald sie einfach auf den Straßen unerlaubt durch die Gegend fahren?
Ja, also in beide Richtungen ist immer wieder das entscheidende Wort Handlungsdruck. Haben die Menschen Handlungsdruck zu handeln, etwas zu tun? Im Moment haben sie keinen Handlungsdruck. Im Wesentlichen arrangieren sie sich mit der Situation. Im Wesentlichen vertrauen Sie darauf, dass Sie nicht belogen werden. Im Wesentlichen vertrauen Sie darauf, dass irgendwann einmal, wenn man sich diesen Maßnahmen unterwirft, das Ganze ein Ende haben wird.
Ja, so solange das noch der Fall ist und Menschen eben keinen Druck verspüren, an ihrem Verhalten etwas zu ändern, werden wir sie mit Zahlen, Daten, Fakten, mit Überzeugung nicht erreichen. Denn wir haben es hier mit einer sehr professionell und sehr manifest in die Hirne unserer Menschen implementierten Angststörung zu tun. Die Menschen gehen davon aus, dass tatsächlich hier etwas ist, was ihre Gesundheit, was ihr Leben bedroht.
Und Angst ist eine sehr gute Art, Menschen zu manipulieren. Da werden wir nicht gegen ankommen. Aber die andere Angst, die entsteht, ist, wenn die Menschen merken, dass im Laufe der Zeit sich nichts an der Situation ändert. Ganz im Gegenteil. Sie können sich zwar den Maßnahmen unterwerfen, Sie sehen das ja auch jetzt, und trotzdem steigen die Infektionszahlen an und trotzdem werden die Maßnahmen verstärkt werden. Aber es wird sie dann auch jetzt zunehmend in ihren Existenzen bedrohen. Und das ist meines Erachtens dann der größte Motivator, dass Menschen sich bereit erklären zu sagen, gut, ich habe jetzt eh alles verloren.
Jetzt begebe ich mich auch mal dorthin, um für das, was ich noch habe, das, was ich glaube, noch mehr erkämpfen zu können, auf die Straße zu gehen. Also quasi auch aus Angst, alles zu verlieren. Tun Sie nichts und verlieren alles. Ja, so, das ist einfach, das müssen wir zur Kenntnis nehmen. Alles andere ist nett, alles andere ist schön, mach das auch weiter. Ich mache das nicht mehr weiter. Ich hindere niemanden daran zu sagen, fahr mit einem Bus durch die Gegend und versuch Menschen zu erreichen und aufzuklären. Du wirst über diesen Weg den Krieg nicht gewinnen.
Das ist eine Beschäftigungstherapie, nice to have, aber es wird zu keinerlei politischem Handlungsdruck folgen. Der politische Handlungsdruck und dann sind wir eben bei der anderen Seite. Wann verspüren die denn Druck, um mal etwas zu verändern an der Situation? Das ist nur dann der Fall, wenn Sie das Gefühl haben, dass Ihnen die Situation entgleitet. Wenn Sie das Gefühl haben, dass Sie nicht mehr in der Lage sind, die Situation im Land, innerer, äußerer Frieden, sozialer Frieden, Zusammenhalt etc. kontrollieren zu können.
Und wenn Ihnen das droht zu entgleiten, dann entsteht auch bei Politik ein Verständnis dafür, dass man etwas tun muss. Und das ist, es tut mir leid, ich will da niemanden enttäuschen, ich will auch niemanden belügen. Das wird nicht ohne unschöne Bilder ablaufen. Das wird nicht der Fall sein. Wer glaubt, dass das hier alles noch in irgendeiner Form mit, wir reden mal miteinander, wir werden das irgendwie mit Gesprächen und so weiter und mit Veranstaltungen und so hinbekommen, das wird nicht der Fall sein.
Ja, so und darauf müssen wir die Menschen auch einstellen. Wir müssen sie auch psychologisch dahin führen, dass sie bereit sind und verstehen, dass ihre alte Welt nie mehr wiederkommen wird, dass sie bereit sein müssen, sich davon zu verabschieden, dass sie bereit sein müssen, sich aus ihren Komfortzonen zu begeben, dass sie bereit sein müssen, sich aus der Passivität in die Aktivität zu begeben. Und das ist immer nur bei Menschen der Fall, wenn sie sich selbst in ihrer Existenz bedroht fühlen. So, und das ist dann der Zeitpunkt, wo der Apfel reif ist. Im Moment haben wir keinerlei Mandat. Wir können hier Forderungen aufstellen, Wünsche äußern, wir können Komitees bilden, die irgendetwas theoretisch entwickeln. Das hat alles die Qualität eines Weihnachtswunschzettels.
Es wird nicht erfüllt werden. Politik wird daraufhin nicht reagieren. So und nochmal verabschiedet euch davon, dass es hierfür eine friedliche Lösung geben wird. Verabschiedet euch davon, dass Menschen, die einen Great Reset planen, auf Null setzen des Wirtschaftssystems weltweit, auf einen Neustart setzen, um dann eine neue Weltordnung zu etablieren. Wenn ihr glaubt, dass ihr mit diesen Menschen sie daran hindern könnt, das zu tun, indem ihr friedlich demonstriert und ruft, schließt euch an, dann seid ihr falsch gewickelt. Das wird nicht passieren.
Okay. Ich würde gerne jetzt mal mit dem Elia darüber reden, was er sieht, wie uns oder meine Meinung dazu, würde ich eigentlich noch dazu sagen, bis die Masse so weit ist, wäre es vielleicht doch sinnvoll, Räume zu öffnen, die uns bis jetzt verschlossen sind.
Das heißt zum Beispiel, die Kirchen im Vergleich zu 1989 sind uns die Kirchen verschlossen. Ich würde mal sagen 100 Prozent. Ganz, ganz wenige Leute sind da bereit, als einzelne Personen aus Freikirchen oder so, sich dem Widerstand anzuschließen, nennen sich dann Christen im Widerstand, sind ganz tolle Menschen, aber ohne irgendwelche Gebäude dazu. Das heißt, auch in der Richtung müsste man aktiver werden. Müsste man, müssten die Leute, die wir kennen, eben auf einzelne Pfarrer dann eben einwirken und sagen, wir brauchen deine Kirche. Deine Kirche fehlt uns, weil wir müssen hier diskutieren.
Und das wäre doch zum Beispiel mal so eine Aktion, wenn ein Prozent der Bevölkerung sowieso gegen diese Maßnahmen sind. Warum gehen dann nicht ein Prozent von zum Beispiel Oberbayern einfach mal in eine Kirche in München und machen dann den Gottesdienst in ihrer Richtung zu ihrem Gottesdienst? egal was der Pfarrer dazu macht oder sagt. Das wäre doch auch mal eine Aktion. Das wäre eine Aktion des Widerstandes und wenn hier der Erfolg kommt, dann kann man sich diesen Raum, diese eine Kirche dann halt öfters oder dauerhaft erobern. Wie siehst du diese Idee?
Sprichst du mich dabei dann? Weil du hast vorhin gemeint, du wolltest deine Meinung äußern. Okay, gut. Ich muss ganz ehrlich sagen, ich baue überhaupt nicht auf die Kirchen. Die Kirchen sind Teil des Establishments. Wir sind hier in einem, das ist die Frage, die ich eigentlich gerne mit Mario mal vielleicht aufmachen möchte, ein Fass zum Thema, ob wir hier in einem Konflikt sind oder in einem Krieg. Denn ohne jetzt vorauszugreifen, ich glaube, es ist noch nie ein Krieg durch eine Demonstration beendet worden. Und wir sind meiner Meinung nach in einem Informationskrieg und keinem Konflikt. Aber zu deiner Frage bezüglich der Kirchen. Die Kirchen gehören zum Establishment. Wir sind hier mindestens in einem weltumspannenden Konflikt des Establishments gegen den kleinen Mann oder die große Masse, die klein gehalten wurde, damit sie nicht bemerken, wie viel Stärke sie haben, wenn sie sich denn erheben würden.
Wie viel Masse sie denn im Prinzip in sich tragen und dass sie tatsächlich dieser Souverän sind, aber auch wenn nur noch auf dem Papier, weil stückweise die Rechte, aber auch das Selbstverständnis erodiert ist der Menschen, wozu sie eigentlich in der Lage sind. Ja, das wurde sukzessive gemacht durch Propaganda und durch im Prinzip einfach auch schon eine Erziehung, die angefangen hat und die die Leute halt von vornherein einfach so von der Kultur her, von ihrer Persönlichkeit her so vorbereitet hat, dass ihnen, wenn dann die Propaganda ergriff später dann, dass das sehr, nicht einfühlsam, sondern einflößsam wurde, dass die gefügig waren, auf all das zu hören und die Folgen dessen sehen wir jetzt.
Aber nochmal zurück zu den Kirchen. Die Kirchen sind Teil des Establishments. Die Kirchen haben eine gewaltige Macht, weil sie so eine große Community hinter sich haben. Und diese Community hat über die Jahrhunderte dazu geführt, dass sie sehr, sehr viel Reichtum eingehäuft haben. Guckt euch die katholische Kirche an oder guckt euch auch trotz allem. Das Gegenteil davon sind halt die evangelischen Kirchen oder auch irgendwelche Kleinkirchen hier. Das ist alles, wenn du Leute kontrollierst, hast du Macht. Und wenn du Macht hast, dann bist du in diesem Gefüge oben und hier kämpft ein oben gegen ein unten. Das heißt, zu bauen, dass in irgendeiner Form, egal welche Kirche, egal welche Art, egal wie bereichert oder nicht die sich haben über die Jahrhunderte, darauf zu bauen, dass die an ihrem, den Ast absägen werden, auf dem die selber sitzen.
Ja, das ist wie, als wenn man ausgehen würde, dass jetzt auf einmal meinetwegen die Lufthansa, die über Jahrzehnte jetzt diese durch Lobbyarbeit viel zu nahe Beziehung zur Regierung aufgebaut hat, die jetzt mit 9 Milliarden gerettet wurde, obwohl das ganze Unternehmen nur 4 Milliarden wert ist und die haben nach der Rettung immer noch 6 Milliarden übrig, aber die verbleiben einfach mal in der Kasse. Das ist, wie wenn man annehmen würde oder bitten würde, die Lufthansa, äußert ihr euch doch mal Corona-kritisch. Schließt ihr euch doch mal bitte den Pferdekern an. Werden die nie machen. Dann würden sie ja alles aufgeben, wofür die Jahrzehnte, Jahrhunderte gearbeitet haben. Und da muss ich auch dem Mario zustimmen.
Wie gesagt, war doch aber gar nicht mein Vorschlag. Mein Vorschlag war, ohne den Pfarrer zu fragen, einfach den Gottesdienst nach eigenem Gutdünken zu gestalten. Eben gegen das Establishment, gegen diesen Pfarrer. Er macht seine Rede und die Leute, die eben die Kirche haben wollen, die machen dann ihre Reden, die singen dann und pfeifen oder gestalten den Gottesdienst so, wie sie wollen.
Aber warum soll man das in einem geschlossenen Raum machen wie der Kirche? Also was ist denn der Vorteil, das zu machen in diesen vier Wänden der Kirche, wenn wir nach draußen gehen können und quasi unsere Welt so gestalten möchten, wie wir das wollen? Nach Pippi-Langstuf-Prinzip. Ich mache mir die Welt, wie sie mir gefällt und nicht nur ich mache mein Kirchenzimmer, wie es mir gefällt. Ja, also ich sehe da überhaupt keinen Vorteil, warum man jetzt sagen müsste, man müsste sich auf die Kirchen beschränken oder dort ansetzen. Ich glaube auch nicht, dass besonders irgendwie kirchentreue Menschen jetzt empfänglicher sind für unsere Botschaft. Im Gegenteil, ich glaube, Leute, die halt wirklich über die Jahre in die Kirche gegangen sind, die sind vielleicht sogar höriger einem irgendwie Individuum, das da irgendwie unerkannt über denen schwebt.
Und wenn das halt so sagt und die Wege des Herrn sind unergründlich, genauso wie die Wege wie von Mama Merkel, dann sind die eher bereit, das zu schlucken und das nicht zu hinterfragen. Was hinterfragen ja auch nicht die ganzen anderen Logiklöcher, die es gibt in ihrem Glauben. Insofern, warum wir in irgendeiner Form abzielen sollten, jetzt in erster Linie halt die Religiösen aus den Kirchen rauszukriegen oder auch in den Kirchen einfach nur deren Gottesdienste zu verändern, da bin ich leider der Meinung, dass das komplett abwegig ist. Okay, was meint denn der Uwe zu der Geschichte?
Also ich stimme dem Stefan zu, insofern, dass es schon sehr wichtig ist, gesellschaftliche Gruppen über die Jahre und Jahrzehnte, die gegebenenfalls zu gewinnen. Weil die eben Einfluss haben, ob das Kirchen sind, ob das Gewerkschaften sind oder ob das Parteien sind. Also alle gesellschaftlichen Gruppen, das können auch große Wirtschaftsbünde sein oder auch kleinere. So, da gibt es alles Mögliche. Nur, was ich auch sehe, dass es an der Masse fehlt, da stimme ich dem Mario zu, und ich stimme aber noch mehr dem Edi zu, ist ein kulturelles Problem. Und zwar ein Problem, was nichts mit Deutschland zu tun hat, das hat auch nichts mit Europa zu tun, sondern es hat was, nach meiner Meinung, mit dem Zeitgeist der modernen Welt zu tun.
Und ich habe mich in den letzten 30 Jahren viel mit diesen Dingen beschäftigt und bin für mich persönlich zu der Anschauung gekommen, dass wir kulturell einer materialistischen Programmierung unterliegen. Und man kann ziemlich genau feststellen, wann das angefangen hat. Das ist irgendwann mal zwischen 1850 und 1875 hat das angefangen. Und diese Programmierung besteht darin, dass vorwiegend als Folge der Naturwissenschaft, die eben die materielle Welt erforscht hat,
das dann auch in die Wissenschaft und Wirtschaft übergetragen wurde. So und als dann die ersten großen Ölbarone in den USA auf den Markt kamen und die ein besonderes, ich sag mal, energisches Wirtschafts- und Expansionsinteresse hatten, da fing die große Manipulation von Wirtschaftsunternehmen auf Politik, Kultur und Wissenschaft an. Und es hat also in vielen Dingen, man kann das sehr gut nachvollziehen, dass in der gesamten Wissenschaft, die wurde durch diese, ich sage mal, Mäzene und Gelbe unterwandert.
Da wurden zum Beispiel, nehmen wir mal so einen klassischen Fall, wir reden mal jetzt von Pharmaindustrie. Wann fing das denn an? Es fing mit einer Liaison an, die die amerikanische Ölindustrie mit der deutschen Chemieindustrie machte. Und hatten hier das Problem, dass sie keine Absatzmärkte hatten. So, was haben sie gemacht? Das ist natürlich ein Verkürz-Historiker, die werden mich jetzt lünchen wollen. Aber mal kurz gesagt, die haben eine Liaison gemacht und gesagt, okay, zusammen sind wir stärker, aber ich brauche einen Absatzmarkt. Was haben sie gemacht? Die Pharmaindustrie erfunden.
So, und haben den Leuten erklärt, das, was ihr bisher die letzten Jahrtausende gemacht habt, nämlich eure Hausärzte, die euch die Hausmittel verkauft haben, das ist alles Quatsch. Jetzt könnt ihr nur noch gesund werden, wenn ihr Medikamente nehmt. Und der Clou ist nur mal zu sehen, wie der Einflussbereich war. Innerhalb von nur vier Jahren ist es dieser Lobby gelungen, in ganz den USA 75 Prozent der Universitätsprofessoren, die vorher medizinische Ausbildung gelehrt haben, und das war eben Naturheilkunde, was anderes gab es ja nicht, die waren ersetzt.
Das heißt, innerhalb von vier Jahren ist das gesamte Know-how, der gesamte Schrieb von Naturheilkunde auf allopathische Medizin umgestellt worden. Und solche Umstellungsaktionen hat es in vielen anderen Wissenschaften auch gemacht. So, das heißt, es ist seit diesem Zeitraum, also seit Anfang des 20. Jahrhunderts, ist es so, dass unsere gesamte Kultur vermaterialisiert wurde, sodass wir nur noch auf Masse getrimmt werden.
Blick richten, nicht mehr den Blick nach innen. Wir fragen uns nicht mehr, wer wir sind, sondern wir fragen uns nur noch, was wir haben, was wir erreichen müssen. Und dadurch, dass wir über alle Kulturbereiche von allen Seiten diese Information kriegen, haben wir im Inneren, ich sage mal, eine Persönlichkeit aufgebaut, die sich gar nichts anderes mehr vorstellen kann. Und in den letzten Jahrzehnten ist dann noch hinzugekommen, dass man eben sagt, okay, jetzt müssen wir auch noch alles dem Staat überlassen. Das heißt, wir haben gar keine Voraussetzung, dass die Leute überhaupt auf Widerstand gehen, weil sie tief im Inneren dafür gar nicht empfänglich sind. Das müsste der Druck viel größer werden.
Okay, Mario. Wir stimmen, glaube ich, alle damit überein, dass wenn der Druck größer wird, dass es dann gelingen wird oder dass dann die Leute sowieso auf die Straße gehen oder sich wehren werden. Aber was können wir im Moment tun, um den Widerstand anzufachen? Also um ihn wirklich anzufachen, können wir quasi nicht viel tun. Wir können meiner Meinung nach das und ich bin zwar kein Freund dessen, aber ich will niemanden daran hindern, macht quasi weiter mit dem, was ihr da bis dato gemacht habt, macht Veranstaltungen weiter, versucht Leute zu erreichen, versucht sie aufzuklären, versucht neue zu gewinnen.
Ich würde, ich für meinen Teil beantworte das so, dass ich jetzt die Aufgabe des Widerstandes im Moment mehr darin sehe, dass wir uns auf die Zeit vorbereiten, wenn denn der Apfel reif ist, vom Baum zu fallen, dass er dann eben nicht auf die Wiese fällt, sondern dass da ein Korb steht und dass man diesen Apfel auffängt. Was heißt das? Der Widerstand selbst ist relativ strukturlos. Es sind Einzelpersonen, die da vor sich hin agieren. Ich will jetzt, ich erkenne auch keine, sagen wir mal, sehr straffe Organisationsform innerhalb dessen, was jetzt Querdenken auf die Beine gebracht hat.
Also das zielt auch nicht darauf ab, den Widerstand darauf vorzubereiten, dass wir eines Tages bürgerkriegsähnliche Zustände haben werden. Und davon gehe ich aus. Und dann ist, wie schon beschrieben auch, da höre ich auch eben den Konsens, wenn die existenzielle Bedrohung groß genug ist, werden sich die Leute dahingehend engagieren. Ja, so und da müssen wir Strukturen haben und Menschen haben, die bereit sind, in den jeweiligen Städten das ein klein wenig mit in die Hand zu nehmen, zu organisieren und die Menschen dann eben dorthin richtig zu leiten, dass sie dann sich weitestgehend richtig verhalten.
Was dann zu passieren hat, dass die dahinterstehenden politischen Forderungen die richtigen sind. Es ist nicht damit getan zu sagen, die Maßnahmen müssen aufhören. Also das ist etwas, was ich ja massiv eben auch an Querdenken kritisiere. Die Maßnahmen müssen aufhören. Damit ist überhaupt nichts erreicht, sondern das Ganze ist ja über einen jahrzehntelangen politischen Weg hin erst zunächst einmal entstanden. Wir haben also mittlerweile ein politisches System, ein Parteiensystem. Wir haben eine dahinterstehende Ideologie und Strategie, die eben darauf abzielt, Nationalstaaten abzuschaffen. Das Ganze zunächst einmal in ein supranationales Gebilde der Vereinten Nationen von Europa zu überführen und am Ende in eine Weltregierung überführt zu werden.
Und damit ist es nicht getan. Das geben die ja nicht auf. Nur deswegen, weil die Corona-Maßnahmen beendet werden. Wir können in jedes Politikfeld hineinschauen, egal wo, ob das die Arbeitspolitik ist, die Sozialpolitik, die Innenpolitik, die Außenpolitik, die Wehrstrategie etc. Alle Politikfelder sind marode. Es ist doch nicht damit getragen, die Maßnahmen werden beendet und das war es dann schon. Sondern wir brauchen einen, wenn wir schon diesen harten Weg gehen müssen bis hin zu eben bürgerkriegsähnlichen Zuständen, dann müssen dahinter auch richtige Forderungen stehen können an diesem Tag, dass man eben sagt, wir brauchen auch einen gravierenden Politikwechsel. Es ist nicht damit getan, diese Maßnahmen zu ändern.
So. Und also nochmal, wir müssen Strukturen jetzt aufbauen. Wir müssen uns professionalisieren, nicht indem wir jetzt noch eine Anzeige irgendwo schalten, noch besser werden, indem wir eine Tonstrecke vielleicht jetzt von Potsdam bis nach Frankfurt aufbauen, damit wir dann von Berlin aus alle beschallen können, sondern wir müssen uns professionalisieren in der Vernetzung und Verbindung. Ja, und das ist für mich jetzt erst einmal wichtig, damit wir nicht am Tag, wenn es denn soweit ist, da stehen und keinerlei Kommunikations- und Organisationsformen haben. Das brauchen wir.
Okay. Wenn ich hier mal dazwischenhaken kann, lieber Stefan, weil Uwe und ich, wir haben uns sehr viel auch darüber Gedanken gemacht. Und da muss ich etwas aufgreifen, was Mario gerade zur Sprache gebracht hat, ohne jetzt einigen ganz konkret zu nahe treten zu wollen. Wir müssen uns da auch an unsere eigene Nase fassen, aber wir haben auch diese Strukturen vermisst, die Organisation in irgendeiner Form vermisst, in dem, was wir beobachten können in der aktuellen Querdenkenbewegung. Sehr vieles wird da ja quasi hochstilisiert, dass man sagt, wir haben so flache Hierarchien und wir haben halt im Prinzip niemanden in der Kopf der Bewegungen. Das ist alles so dezentral und irgendwo ist das auch wiederum gut, aber andererseits, wenn man einem so organisierten Gegner gegenübersteht, dann bringt das halt auch gezwungenermaßen Nachteile an sich und wir müssen da einen Kompromiss finden zwischen wie organisiert wir sein müssen und wie lose wir sein dürfen.
Ja, wie lose wir uns erlauben können zu sein im Angesichts im Prinzip dieser Maschine, denn es ist ja wirklich nichts anderes als eine Maschine, die geölt wurde, die an der verfeinert wurde. Es ist ja wirklich ein System, wie Mario das beschreibt, das sich über die Jahrzehnte aufgebaut hat. meinetwegen ab dem moment den uwe genannt hat ja ich glaube ja tatsächlich wahrscheinlich schon vorher ja und wir müssen oder wir dürfen nicht einfach nur permanent zelebrieren ja wie flach unserer hierarchie ist und wie toll das ist im prinzip im vergleich zu unserem gegner denn
während wir im prinzip uns dessen rühmen ja wie löblich und wie gut und wie friedlich wir alle sind ja und wie toll sich jeder einzelne jedes einzelne individuum sich da fühlt hat diese Diese Maschine, der wir gegenüberstehen, eine sehr, sehr klare Struktur, sehr, sehr klare Diktatur und irgendwo auch wirklich ein System aufgebaut, in dem die sich sehr wenig Sorgen machen, selbst wenn 90 Prozent der Befehlsempfänger eigentlich unzufrieden sind mit dem, was die da von oben vorgesetzt bekommen. Die führen diese Befehle aus. Und das sehe ich aktuell auch bei den Demos. Ganz viele Leute behaupten mir, die ganze Zeit, die sehen in den Augen dieser Polizisten dieses Mitgefühl und die Emotionen und die werden drauf und dran, im Prinzip jetzt sich zu uns zu stellen. Gar nichts. Null. Na dann, Jente, liebe Leute.
Ja, das ist denen austrainiert worden von Anfang an. Da wurde aussortiert. Du bist aus dem Prozess der Ausbildung schon raus, wenn du auch nur einen Hauch dieser Inklination in irgendeiner Form zeigst. Ich habe das auf meinem Kanal von einem Monat publiziert, also am wahrscheinlich prominentesten Beispiel. Das war dieser Mensch mit der Zahl 13. Wie hieß er denn? Denn der Personality-Coach aus Berlin, wo sich dann herausgestellt hat, der Job nebenbei auch noch als Polizist, jetzt fällt mir sein Name nicht ein, Malitzki, glaube ich, wie dem auch sei, da hieß es, der hätte doch ein Tränchen in den Augen gehabt, weil da irgendeiner, meine Meinung, so ein bisschen nachgefotoshopt hat.
Da war gar nichts davon zu spüren oder zu sehen, liebe Leute, könnt ihr komplett vergessen. Dieses System hat eine Struktur aufgebaut, der egal ist, ob 90 Prozent der Leute, die Befehlsempfänger sind, in dieser Struktur diese Befehle ablehnen. Das geht denen komplett, auf gut Deutsch, wirklich am Arsch vorbei. Und die haben da dadurch aber eine Effizienz, weil die halt auch unter anderem halt dieses enorme Kapital aufgebaut haben. Denn was machen wir mit unseren Steuern? Wir befeuern ja diesen Apparat und die geben das raus. Die geben das raus. Ihr habt von uns hier zu fressen. Deshalb, wenn wir das in irgendeiner Form nachahmen
wollten, bräuchten wir dasselbe Kapital und denselben Zeitvorsprung. Den haben wir nicht. Wenn wir uns die Sache aber noch schwieriger machen, indem wir sagen, wir sind jetzt aber die moralisch Überlegenen und wir sind ja immer gut. Uwe versucht mich ja die ganze Zeit davon zu überzeugen in unseren Gesprächen, dass wir gut bleiben müssen, dass das ja ein unumstößlicher Imperativ ist, an dem wir niemals kratzen dürfen. Aber auch ich sage da, was ist gut? Wo beginnt da das Spektrum? Wie dem auch sei. Aber wenn wir Wir uns auch noch darüber hinaus begrenzen, dass wir diesen Vorsprung nie wieder aufholen können und auch noch sagen, wir lassen niemals eine Hierarchie zu, weil Gott bewahre, dass irgendeiner unserer in Anführungszeichen Befehlsempfänger ja vielleicht in irgendeiner Form sagt, oh, das geht mir aber jetzt gegen den Strich.
Das finde ich nicht ganz so toll. Und noch darüber hinaus wird diese finanzielle Vorleistung gar nicht haben, dass wir im Prinzip nicht das Kapital sind oder die Unterstützung des Großkapitals haben. Dann sehe ich wirklich für uns sehr, sehr, sehr düstere Zeiten aufkommen und die können dann nur gewaltsam gelöst werden. Also wirklich so gewaltsam, wie vielleicht die Szenarien, die Mario nicht beschwört, aber auch nicht ausschließt, weil er halt realist ist, anstatt halt zu sagen, ja, mit Klangschalen irgendwo lang zu gehen und Hare Krishna zu singen, das ist mal gut.
Ja, das hat mir auch in beiden Spaß gemacht, weil einfach wir leben in dieser Zeit, in der man so depressiv wird und einmal diesen Moment der Lebensfreude zu spüren. Du bist da leider schon weggefahren, lieber Stefan. Aber wir haben da wirklich eigentlich einen tollen Umzug gemacht. Das hat Spaß gemacht. Ja, man hat sich danach wirklich bestärkt gefühlt. Aber das war auch wirklich das. Das war Balsam für die Seele. Das hat für die Sache sehr, sehr wenig gebracht. Und wir müssen realistisch rangehen, dass wir sagen, wir differenzieren zwischen dem, was Balsam für die Seele ist, was uns vielleicht auch nochmal Kraft gibt, irgendwie in uns zu gehen und das nächste Mal stärker wiederzukommen. Aber was wir machen, wenn dieser Apfel dann fällt, wie wir denn stärker wiederkommen, das müssen wir systematisch vorprogrammieren, mindestens in dem Umfang, wenn nicht sogar doppelt so hart, wie unser Gegner es jetzt über die Jahrzehnte gemacht hat.
Weil nur so können wir denen beikommen. Andererseits, liebe Leute, können wir nur an der Oberfläche kratzen und ganz, ganz viele Leute schreiben das auch in dem Chat, ja. Das heißt, wir können natürlich Event-Demos machen und die können riesengroß werden, ja. Aber auch vor dem Hintergrund von 89, guckt euch an, wie viel Gewalt es da auf diesen Demos gab. Da hat sich keiner hingestellt und die ganze Zeit im Prinzip nur das beklagt, sondern irgendwann haben es die Leute akzeptiert. Und erst als sie es akzeptiert haben und sich adaptiert haben, zu begreifen, dass diese Gewalt leider zum Alltag gehört, aus dem sie irgendwie raus wollen,
erst dann hat man sie strukturiert und ist zu dieser Masse gekommen, die dann auch größeres Blutvergießen meiner Meinung nach vielleicht verhindert hat. Nur das sind wir noch nicht. Wir sind noch nicht so systematisch und wir sind auch noch nicht so bedrückt worden. Irgendwo muss man sagen, Gott sei Dank, aber auf der anderen Seite muss man auch sagen, schade. Weil wenn das jetzt schon so weit wäre, dann wäre der Spuk vielleicht schneller vorbei. Lieber, wie geht der Spruch, ein Schrecken mit Ende als ein Schrecken ohne Ende. Pass out. Es gibt einen Spruch, den man nennt mit Schrecken, das heißt Schrecken ohne Ende. So rum, genau. Ja, so. Und darauf müssen wir uns einstellen, liebe Leute. Also ich will keine Opfer beschwören und ich will natürlich auch nicht der Erste sein, der sich eine Kugel einfängt. Das ist natürlich immer sehr schwierig. Am besten machen wir es clever. Am besten machen wir es so, dass wir die Opferzahl entweder komplett verhindern oder auf jeden Fall mindestens minimieren.
Aber ich muss Mario zustimmen, irgendeiner wird irgendwo, ich will jetzt nicht sagen, sich opfern müssen, aber es wird einen unglücklichen Zufall, Missstand geben. Wie viele Leute haben jetzt schon, ich glaube von dir Mario, aus deiner Rede das gehört, ich weiß nicht, wo ich es jetzt aufgeschnappt habe, einen Wasserwerfer ins Gesicht abbekommen und ist er blindet. Das ist auch ein Opfer. Und sowas wird sich mehren und sowas wird passieren. Und andere Opfer können auch zum Beispiel sein, was auch wieder der Mario sagt. Ich habe heute seine Reden gehört, deshalb habe ich sehr viel von ihm, von seinem Input noch im Kopf. Wenn irgendwann die Impfung da ist in Q2 2021 und die kommen daher und die wollen eure Kinder zwangsimpfen, an eurer Haustür klingeln die und sagen dann Herr Buchner oder Herr T. oder Herr Lohse, ihre Kinder sind noch nicht geimpft und sie übrigens auch nicht.
Ja, und wenn Sie das, was Sie machen, ja, das entscheiden Sie, Sie können da klagen, hast du nicht gehört, pipapo, aber Ihren Kindern nehmen wir ihn jetzt weg. Ja, dann wird es zu Gewaltausschreitungen kommen, weil nicht jeder hat dann die stoische Größe in sich zu sagen, ich bin Frieden. Das ist ein tolles Mantra, liebe Leute, aber irgendeinem wird dann der Kragen platzen. Und spätestens dann haben wir diese Opfer. Und wir müssen uns darauf jetzt vorbereiten, wie wir damit umgehen werden, mit dieser ganzen Sache. Weil wenn wir das nicht machen, wenn wir davor kollektiv die Augen verschließen und immer wieder sagen, einfach nur Friede, Freude,
Eierkuchen, bleibt im Frieden. Ich habe das von derselben Dame, die dieses Mantra gesungen hat auf der Bühne in Weiden, habe ich das heute gehört. Die hat eine Botschaft rausgegeben bei Telegram. Da hat sie die Szenen gezeigt aus Berlin und O-Ton hat gesagt, bleibt im Frieden, geht nicht in den Widerstand. Natürlich bleibt im Frieden, Aber geht in den Widerstand, liebe Leute, geht in den Widerstand. Wir sagen nicht in den gewaltsamen Widerstand, aber geht in den Widerstand. Wir reden hier von Strategien im Widerstand. Wenn wir nur friedlich bleiben, wie soll unser Gegner uns dann jemals respektieren? Wie sollen wir dann jemals eine Chance haben, diesen Kampf zu gewinnen? Also wer nicht kämpft, wie geht der Spruch? Also mit den Sprüchen habe ich es heute nicht, aber wenn man kämpft, kann man verlieren, aber wenn man gar nicht kämpft, hat man schon verloren.
Und wir müssen kämpfen, auf unsere Art und Weise, liebe Leute. Und jeder, der das nicht macht und der denkt, wir werden das hier mit Klangschalen besiegen können, der irrt. Der irrt gewaltig. Also dem stimme ich nicht ganz zu. Ich bleibe bei meiner Masterthese. Es ist ein kulturelles Phänomen. Und dieses Kulturphänomen ist ein Jahrhundertphänomen. Das bezieht sich jetzt nicht auf Corona-spezifisch und auch nicht auf die momentanen, sondern das sind nur die Resultate jahrhundertelanger Entwicklungsprozesse.
Und diese Entwicklungsenergie, die dahinter steht, die ist nicht in einzelnen Menschen drin, sondern das ist ein Zeitgeist-Phänomen. Und dieses Zeitgeist-Phänomen hat den Drang, alles zu vermaterialisieren, alles zu vermassen, das Individuelle auszurotten, aus Menschen Bio-Roboter zu machen. So, und deswegen ist diese Kompetenz, die diese Kraft hat, in allem, was mit Massen und Mengen zu tun hat, viel Geld, viel Waffen, viel Menschen, das ist deren Masterdisziplin. Das heißt, wer dagegen ist und sagt, ich will jetzt anderen Massen gegen die antreten, der tritt gegen den Meister in seinem eigenen Haus an.
Es gibt aber eine Kraft, die diese Zeitgeist-Energie nicht kennt. Das ist die absolute Individualität. Das freie Individuum, was sich nicht manipulieren lässt. Das freie Individuum, was sich selbstständig fühlt und sich nicht für einen Bio-Roboter hält. Damit können die nichts anfangen. Das heißt, was bedeutet das? Das bedeutet, dass wenn wir die Leute zum passiven Widerstand motivieren wollen, dürfen wir nicht nur an der äußeren Fassade der politischen Maßnahmen denken.
Natürlich ist das wichtig, auch Strategien. Wie organisiert man sich? Wie ist man pfiffig? Aber es muss auch eine Veränderung tief innen drin in den Leuten stattfinden, dass sie merken, dass sie nicht Nummern sind, dass sie nicht nur Bürger in Uniformen sind oder Bürger, die Steuern zahlen, sondern dass sie Individuen sind, einzigartig. Und aus dieser Selbstwahrnehmung, dass sie das sind, dadurch entsteht ein positives Selbstwertgefühl. Und wer sich positiv fühlt, der hat immer weniger Angst, ist das Instrument, mit dem die andere Seite hauptsächlich kämpft. Angst, Drohung und Druck.
Das heißt, wenn man den Leuten beibringt, sich nicht nur friedlich zu fühlen, friedlich fühlen kann heißen, ich schlafe einfach nur in Ruhe und Frieden. Nein, ich meine, innerlich stark zu fühlen. Wer sich frei und selbstbewusst fühlt, der befolgt nicht einfach Befehle, nur weil sie von oben kommen, sondern der hat seine eigene Meinung und sagt, das mache ich oder mache ich nicht. Und wir sollten, meine ich, eben eine mehrgleisige Strategie fahren, jetzt als Gesamtwiderstandsbewegung. Nicht nur, dass die sich besser organisieren sollte und Schlagkräfte werden sollte in ihren taktischen und strategischen Maßnahmen, sondern was die braucht, die braucht Psychotherapie und zwar flächendeckend.
Die brauchen, wir brauchen Therapeuten, die den Leuten beibringen, angstfrei durchs Leben zu gehen. So, und wenn ein einzelner angstfrei durchs Leben geht, dann interessieren denen die Tagesnachrichten nicht mehr. Ja, wenn da steht, wir haben jetzt wieder 10.000 Infektionen mehr, da lacht er nur noch drüber und sagt, ja, und? Ist doch nicht mein Problem. So, und die Leute, die keine Angst haben, das sind diejenigen, deren Gehirn auch wieder frei ist, selbstständig zu denken. Das heißt, die Angst ist eine Baustelle.
halt in diesem Staatsapparat. Was machen diese Menschen dann, wenn sie sich als diese Individuen erkannt haben? Wie formieren die sich dann? Wie strukturieren die sich dann? In dem Moment, wo eine genügende Kernmasse, das wird ja in der Demo-Bewegung, wird ja auch mal von Kernmasse geredet. Das ist aber eine andere Kernmasse, die mehr auf Äußerlichkeiten geht. In dem Moment, wo die inneren Prozesse bei einer genügend großen Kernmasse da sind, verändert sich das gesamte Empfinden des Volkskörpers, des Volksgeistes. es. Und das bedeutet, dass die völlig andere
Wertvorstellungen haben werden. Die werden eine völlig andere Vorstellung haben, wie Politik zu machen ist, wie Wirtschaft zu machen ist. Da wird man vielleicht solche Gedanken, wie Mario kritisiert hat, wir gehen zur Wahl und schmeißen alle vier Jahre mal was in die Urne rein und das war es dann. Solche Gedanken, die wird dann keiner mehr denken, weil man sagt, was soll denn der Unsinn? Das heißt, wir brauchen nicht nur Nur eben Maßnahmen, um den Zustand dahin zu erreichen. Und es bedarf auch der Konzepte, um eine gesellschaftliche und politische Transformation danach zu machen.
Das heißt, man muss auch mit Leuten reden, die sich darüber Gedanken gemacht haben. Leute, die neue Gesellschaftskonzepte haben, die neue Wirtschaftskonzepte haben. Für den Zeitpunkt, wo ein Gesellschaftsumbau deswegen erforderlich wird, Weil die Menschen so weit aufgewacht sind, dass sie das alte Regime nicht mehr haben möchten. Aber wenn sie dann nicht vernünftig angeleitet werden, dann werden sie in ihrem freien Geiste sich nach dem richten, was sie bisher gelernt haben. Und das ist genau das System, was sie vorher abgeschafft haben. Nur, dass die Personen ausgetaxelt werden. Das heißt, es ist dann vorhersehbar, dass nach 30 Jahren oder 40 Jahren alles genauso ist wie zuvor.
Das ist ja auch die menschliche Tragödie vielleicht. jetzt würde ich gerne mal die plattform geben mario was meinst du könnten wir anstellen was sollte getan wird oder ich möchte wirklich ersten gefühlswelt teilhaben lassen ja das vielleicht mal ganz interessant mich rufen in der woche ich weiß nicht 456 leute an und in In der Regel geht es darum, dass diese Leute massivste, schwere, persönliche Ängste haben, weil sie arbeitslos sind, weil sie nicht wissen, wie sie ihre Kredite bezahlen sollen, ihre Miete.
Sie verlieren ihr Unternehmen, die Familie bricht auseinander, da sind Kinder. Das sind Tragödien. Die Menschen weinen teilweise bitter, wenn ich mit ihnen spreche. Und ich bekomme da einen sehr guten Einblick darüber und ich sehe das ja auch an mir selbst. Ich bin ja selbstständig und muss auch gucken, wie ich mein Geld verdiene. Und ich sehe, in welchen Nöten die Menschen sind. Und dann entschuldigt bitte, wenn ich das jetzt mal so ganz offen sage, dann muss ich sehr an mir halten, wenn ich dieses theoretische Geschwätz hier höre.
Denn es geht hier wirklich mal langsam um ganz andere Dinge. Entweder, und ich habe das Gefühl, wir haben hier nicht alle verstanden, dass wir uns, und damit, Elia, möchte ich deine Frage beantworten, wir befinden uns in einem Krieg. Wir befinden uns in einem Krieg der Nationen gegen ihre Völker. Und es ist ein moderner Hybridkrieg, der hier geführt wird. Und das schon seit Jahren. Und wir leben jetzt hier quasi eine sehr extreme Phase, in der wir uns befinden. Und ich möchte darum bitten, dass wir jetzt mal aufhören mit solchen theoretisierenden Diskussionen, sondern mal zur Sache, zum Kern, an die Wurzel dieses Problems gehen.
Ja, lieber Uwe, wir duzen uns jetzt mal. Ich hoffe, du bist damit einverstanden. Wir kannten uns ja vorher noch nicht. Ja, ich bin damit bei dir. Es ist ein Problem der Erziehung, der Kultur, das den Menschen aberzogen wurde, für sich einzustehen, Selbstbewusstsein zu haben und sich für ihre Sachen einzusetzen. Aber wir haben keine Zeit, hier Psychotherapien mit den Menschen durchzuführen. Wir müssen jetzt mit der Situation zurechtkommen und jetzt möglichst schnell schauen, denn in den nächsten Tagen und Wochen wird es hier zur Sache gehen. Der zweite Lockdown steht vor der Tür. Millionen von Menschen und Unternehmen werden jetzt weiter arbeitslos werden, bankrott werden. Das Leid, die Not der Menschen wird zunehmen.
Wir haben keinerlei Zeit mehr für irgendeine Theoretisierung dessen, wie wir die Menschen vielleicht noch umdrehen können nach einer Erziehung, nach einer Umerziehung über Jahrzehnte hinweg. Sondern wir müssen zu dem Punkt kommen zu sagen, wir akzeptieren und nehmen jetzt an, dass Gewalt von unseren Regierungen gegen das Volk ausgeübt wird und dass wir uns gegen diese Gewalt zur Wehr setzen. Und das wird nicht, wie Elia und ich bin froh, dass wir uns mal kennenlernen, weil er klare Gedanken hat, weil er wirklich die Sache in ihrer Realität erkennt und sagt, die Zeit der Klangschalen ist vorbei. Es gibt für alles eine Zeit. Es gibt die Zeit der Diplomatie und der Politik, aber es gibt dann auch die Zeit der Mistgabel.
Und die Zeit der Mistgabel ist langsam da, dass wir uns zur Wehr setzen. Und sie wird dann da sein, wenn die Menschen in ihrer Not so weit sind, dass sie bereit sind, auch ihr Leben dafür einzusetzen, wieder für Einigkeit, Recht und Freiheit zu kämpfen. Und alles andere davor ist erstmal, das ist Lehrbuch, bla bla bla, das hilft uns gerade überhaupt nicht weiter. Überhaupt nicht. Ja, also da möchte ich gerne mal den Einwand oder dein Argument, das verstehe ich sehr gut, Mario. Nichtsdestotrotz, du kannst eine Bewegung, die sich seit Jahrzehnten entwickelt hat, nicht in drei Monaten umdrehen. Das ist unrealistisch.
Das ist unrealistisch. Wir müssten ja, wir müssten. Guck doch mal nach Melbourne. In Melbourne haben die seit zweieinhalb oder drei Monaten auf die Straße. Nein, tut keiner. Doch, doch, entschuldige, lieber Uwe, nein, nein, nein, das hat sich geändert. Die gehen auf die Straße, wenn du willst, kann ich dir auch das Video zeigen. Also seit diesem Wochenende hat sich auch bei denen was geändert. Auch da ist noch nicht die existenzielle Bedeutung da. Auch da ist noch nicht die existenzielle Bedeutung da.
Wir haben allen genug Trümmel vom Team, dass die Leute zufrieden sind, dass wir uns nicht mehr sagen, es muss schlimmer kommen. Ich weiß nicht, ob es tatsächlich schlimmer kommen wird. Ich gebe dir recht, es wird wahrscheinlich so weit kommen, wie es das Weltwirtschaftsforum sich das vorstellt, nämlich dass 80 % aller Unternehmen von der marktverschwendenden Art So, das wird eben zu riesengroßen Arbeitslosigkeiten führen und, und, und. Und ich wage zu behaupten, dass obwohl das passiert, das Volk nicht aufstehen wird. So, warum? Weil sie das bedingungslose Grundeinkommen bekommen werden. So, weil der Bürger, solange er zu futtern hat und sein Klopapier in Deutschland, so lange wird der nicht auf die Straße gehen.
Und das bedingungslose Grundeinkommen erfüllt genau diese Kriterien, dass die Leute alle in ihrer Kriminalität zu Hause bleiben können, machen ihr Homeoffice und ihre Videokonferenzen, kriegen ihr Geld vom Staat und das war es dann. Das heißt, der Druck, der eigentlich sein müsste, dadurch, dass die Wirtschaft zusammenbricht, der wird gerade durch das bedingungslose Grundeinkommen aufgehoben. Und damit wird dann jeder im Staate weltweit von der Staatsfürsorge leben und hat keine Veranlassung, gegen den Staat vorzugehen.
Das heißt, wir werden diesen Druck vermutlich, das ist meine Spekulation, den werden wir nicht erleben. Den können wir uns zwar wünschen. Das ist eine Befürchtung, da gebe ich dir recht, die habe ich auch. Man wird genug Brotkrümmel vom Tisch fallen lassen, damit wir unter dem Tisch noch zufrieden sind, was wir da bekommen. Das ist beispielsweise dieses bedingungslose Grundeinkommen. Ich habe dennoch nicht ganz die Hoffnung, die ich aufgeben werde, dass es den Menschen noch andere Werte gibt, für die sie bereit sind, auf die Straße zu gehen. Und das ist Frieden, Freiheit und Selbstbestimmung. Und das wird auch neben der Grundversorgung nur Essen und Trinken zu haben und ein Dach über dem Kopf, wird es über kurz oder lang dazu führen, dass die Leute nicht bereit sein werden, das weiter zu akzeptieren.
Das ist aber eine Hoffnung. Ja, Mario, ich meine, worauf ich hinaus will, ist, ich wollte mich nur dagegen verwehren, nur in eine Richtung des Theoretikers reingestellt zu werden, sondern ich bin der Meinung, es muss mit mehreren Strategien gleichzeitig gearbeitet werden. Ja, so und ich habe heute mir nur mal vorgenommen, wo wir dieses Thema haben, eben mal einen ganz neuen Aspekt reinzubringen, der über das normalstrategische hinausgeht, der einfach mal auch diese psychologischen, tiefer sitzenden Elemente betrachtet.
Die dürfen wir nicht außer Acht lassen. Denn das seelische im Menschen ist das, was den Menschen erst zum Menschen macht. Und wenn wir den immer nur darauf reduzieren, was er an Arbeitskraft hat und was er an gesellschaftlichen Freiheitsrechten hat, dann werden wir dem Menschen weder als Individuum noch als kollektiv gerecht. Und das ist bisher in dieser Demonstrations- oder Protestbewegung überhaupt noch nie thematisiert worden. Und das mache ich jetzt erstmalig. Ich sage, da muss eine weitere Komponente rein. Es kann demonstriert werden, es können Strategien gemacht werden.
Es ist völlig richtig, was du sagst, Mario und auch Eli. Es ist zu erwarten und vielleicht sogar zu wünschen, dass die Masse mal aus ihrer Lethargie kommt. Zusätzlich zu dem muss auch bedacht werden, die Leute müssen innerlich sich transformieren. Die müssen von dem Herden bewusst sein. Ich bin ja nur einer von vielen. Das sehen wir selbst in der Protestbewegung. Wir machen alles zusammen. Lass uns eine Gruppe bilden. Es kommt doch gar keiner mehr auf den Gedanken, irgendwas alleine zu machen. Immer müssen wir alles zusammen machen.
Ja, jetzt würde ich gerne auch nochmal etwas dazu sagen. Und zwar, wenn wir einfach mal schauen, was hat Samuel Eckert und Bodo Schiffmann mit seinen Aktionen oder mit ihren Aktionen jetzt in dem einen Monat geschafft, wo sie unterwegs sind. Ich denke, sie waren erfolgreich oder sogar erfolgreicher, wenn auf eine ganz andere Art als die Querdenker, dadurch, dass sie eben ganz, ganz viele Leute auf die Straße gebracht haben.
Und das ist wie eine Art Katalysator. Sie sind sehr schlecht einzukalkulieren, weil sie immer wieder mal da und dann mal dort aufregen. Sie bringen einfach regional die Leute auf die Straße und halten den Funken des Widerstandes in den Menschen aufrecht. Auch dadurch, dass sich jetzt ein Heer angeblich 30.000 Leute haben, die ihre Flugblätter verteilen. Flugblätter, indem sie dann die Blasen in den Weg stoßen, weil dann tatsächlich in jedem Haushalt, in jedem Briefkasten ein so ein Flugblatt drin liegt und die Leute schon mal informiert werden.
Ich glaube, das ist der Weg einfach, jetzt mehr Leute auf die Straße zu bringen oder zu den Demonstrationen zu bringen. Auch wenn wir sagen, die Demonstrationen bringen nicht viel, ich glaube schon, dass wenn gerade dieses Konzept von einer Stadt zu anderen zu fahren, die Menschen zu bewegen, sie aufzuwärmen, das ist dann die psychologische Komponente, sie aufzuwärmen. Ja, sie aufzufangen. Ihnen mit den Tränen, die der Mario bemerkt hat, dies schon zu wissen innen drin und zu sagen, ja, ich kann deine Situation komplett verstehen.
Kommt zu uns. Wir helfen uns alle gegenseitig. Wir müssen alle unsere Ansprüche reduzieren auf ein Minimum. Wir wohnen vielleicht dann alle zusammen an den Stellen, wo wir haben alle Matratzenlager, reduzieren unsere Mietkosten und unsere Essenskosten auf ein Minimum. Aber wir sind eine Gruppe, die immer stärker wird. Wir kommen von 1% auf 2%, auf 5%, bis wir die kritische Masse erreicht haben. Und jetzt ist die Zeit, dass wir einfach noch mehr Leute treffen, die wie Samuel Eckert durch die Gegend fahren und immer mehr Menschen versammeln und immer mehr Menschen auf die Straßen bringen.
Damit wir dann, so wie der Mario gesagt hat, in der DDR die Leute so weit haben, dass sie einfach unangemeldet die Hauptstraßen und die Plätze vor den Rathäusern fluten und einfach sagen, haut ab. Wir haben so die Schnauze voll von euch und Polizisten, wenn ihr euch gegen uns stellt, dann habt ihr verloren, weil ihr seid weniger als wir und schießt auf uns.
Uns ist es gerade recht, weil das wollen wir so nicht weiter haben. Also der Punkt, dass die Polizei bestimmt bereit sein wird, auf uns zu schießen, den halte ich für nicht mehr so in allzu weiter Ferne. Ich glaube, das kann durchaus demnächst schon eintreten. Eine kleine Randnotiz. Ich glaube, dass zu den Veranstaltungen von Bodo Schiffmann und Eckart, dass dort nicht neue Menschen gekommen sind.
Also zumindest, was ich gesehen habe, waren das mir durchaus bekannte Gesichter, die auch sonst da waren, die einfach mal diesen Star-Rummel rund um die beiden miterleben wollten. Ich möchte den Bodo mal anfassen, ich möchte mal ein Selfie mit ihm machen und jetzt habe ich die beiden mal live gesehen. Also der Anspruch soll ja sein und das ist ja auch der Anspruch, den die beiden haben, zu sagen, wir wollen neue Menschen erreichen. Ich glaube, das ist nur zu einem bedingten Teil gelungen. Ich will ihn nicht ganz abstreiten, aber ich glaube, der große Wurf ist das nicht. Auch das ist wie mit unseren Veranstaltungen. Ich nenne sie ja bewusst nicht Demonstrationen. Sie dienen dazu, die, die wir eh schon haben, die, die eh schon zu uns gehören, dass wir die noch bei guter Laune halten.
dass sie sehen da ist noch was da passiert noch was und es ist für die eigene psyche ganz gut aber neue rekrutieren wir meines erachtens über den weg nur ganz ganz wenige deswegen ich will dann niemanden daran hindern macht weiter aber ich verspreche mir davon nicht allzu viel darf ich dazu noch ein wort sagen lieber stefan also ich stimme mario heute in sehr vielen punkten zu und möchte noch hinzufügen dass es toll ist dass wir menschen haben die das auf sich nehmen solche
solche Stars zu werden, denn bei Gott, ich bin kein Star, aber auch meine E-Mail-Box ist schon voll und Mario kriegt auch wahrscheinlich mehr E-Mails, als er lesen kann und selbst bei Uwe fängt das schon an und man wird auf der Straße erkannt und man muss aufpassen, wenn man seine Telefonnummer gibt und dann sagt man vielleicht im Livestream irgendwie zufällig gerade wieder Samuel seine Adresse ein Stückchen zu laut und dann muss man Angst haben, wer da bei ihm vor der Tür steht und dann Oliver Janich ist das so sehr passiert, dass er nach, ich weiß gar nicht, wo ist er jetzt, Indonesien oder so geflohen ist, ja, um diesem Rummel da zu entgehen.
Und dann ist man ja auch nur Star, weil man permanent präsent ist. Das bedeutet, man lebt auch im Prinzip diesen Lifestyle ganz anders, als man vielleicht privat wäre. Und dann noch dazu die Wanderkomponente, dass die drei Termine ursprünglich hatten mal am Tag, jetzt inzwischen reduziert auf zwei Termine. in diesem Bus zu fahren, der natürlich von weitem glamourös aussieht, aber der von innen, das wird jeder bestätigen können, der in dem Bus drin war, ich war drin, das Ding ist furchtbar. Ich würde da nicht von, welche Städte liegen nah beieinander, Köln nach Düsseldorf fahren wollen, weil das unbequem ist,
geschweige denn wirklich drei Wochen lang durch Deutschland zu touren. Also, dass wir Leute haben wie Samuel und Bodo, die das sagen, wir exponieren uns so weit, dass wir im Prinzip das alles auf uns nehmen, das finde ich ja schon irgendwo beachtenswert und bemerkenswert und löblich. Weil das ist nichts, glaubt mir, liebe Leute, uns wird immer vorgeworfen, wir haben Selbstdarsteller. Das hat was mit Selbsthass zu tun, nichts mit Selbstdarstellung. Aber dennoch, und da komme ich zu Mario, muss ich ihm recht geben. Also ich glaube auch, im Englischen sagt man Preaching to the Choir. Samuel ist ja auch in der Tat mindestens ein Hobbyprediger, auf jeden Fall Vollblutprediger von der Natur her.
Wenn er da loslegt bei seinen Reden, das hat schon so eine Art Predigt-Charakter und er hat im wahrsten Sinne des Wortes halt vor seinen, naja, ich will jetzt nicht sagen Gläubigen, ja, nicht vor seiner Kongregation, aber vor ganz, ganz vielen halt gepredigt und dann halt auch gesprochen, die ihn wirklich halt mal anfassen wollten, mal sehen wollten, ja, mal wissen wollten, wie das ist, wenn Samuel Eckert, den man ansonsten nur aus der digitalen Sphäre kennt, auf einmal physisch vor einem steht. Ist der überhaupt physisch? Ist der überhaupt greifbar oder ist der schon in solchen Sphären, dass der gar nicht mehr atmet oder sowas? Und das fängt jetzt schon an auf dem sehr, sehr geringen Level, wo er jetzt gerade ist, bei seinen 150.000 Abonnenten, bevor ihm da YouTube gesperrt wurde. Aber man kennt ihn schon, er wird schon wirklich so ein Haushaltsname.
Und die zwei, Bodo und Samuel, Entschuldigung, jetzt ist mir ganz kurz echt der Samuel entfallen. Also Bodo und Samuel konnten das machen und haben das für uns alle auch gemacht, damit vielleicht auch wir alle anderen das nicht machen müssen. Aber ich möchte auch gleichzeitig sagen, wir alle anderen, wir könnten das auch gar nicht machen. Denn ganz ehrlich, wenn Mario und ich oder Gott bewahre Uwe und ich oder Stefan und ich, wenn wir jetzt losfahren würden in ganz Deutschland und wir würden dieselbe Tour ausrufen, hier zu uns würden noch keine zwei Hanseln kommen. Wir haben wirklich diese Sterne an unserem Firmament, die da sind, halt Bodo, der sich ja wirklich unglaublich Mühe gegeben hat, sein ganzes Leben auf den Kopf gestellt hat, um wirklich zu dieser Figur zu werden.
Und Samuel, der das ebenso, sage ich mal, sehr, sehr viel geopfert hat, um zu sagen, er nimmt diese Rolle da auf sich und nur diese zwei können das jetzt auch machen und würden das auch machen, weil das, wie gesagt, nichts mit irgendeinem Elite-Status, nichts mit einem Privilegium zu tun hat, sondern eigentlich einer Pflicht, die die meinen, sich aufbürden zu müssen. Denn jeder übernimmt ja hier jetzt in diesem Konflikt, diesem Krieg seine Rolle, die er am besten versucht irgendwie halt auszufüllen und jeder gibt ja seinen eigenen Beitrag. Der eine wie ich macht Filme, der andere, der Uwe, der terrorisiert viel. Nicht terrorisiert, theorisiert, liebe Leute.
So, der Mario, der schwingt Reden, das ist der Wahnsinn. Ich habe zweimal dem heute zugehört, da wollte ich ja die Mistgabel aus dem Keller holen. Ich habe nicht mal eine. Und Stefan, der bringt halt die Leute zusammen oder ist halt überall am Start, streamt sehr viel mehr, als was ich mit meiner Kamera filmen kann. Jeder leistet seinen Beitrag. Und Bodo und Samuel machen das auf ihre Art und Weise. Und die züchten Stück für Stück den Nachwuchs heran, dadurch, dass sich zum Beispiel Wolfgang Kreulich denen angeschossen hat. Aber auch nur den beiden, diesen Kometen, konnte er sich anschließen, um im Schweif dieses Kometen auch langsam zu einer Figur zu werden, dass man auch ihn jetzt erkennt.
dass wenn er jetzt auf eine Tour gehen könnte oder würde, dass ihn da vielleicht tatsächlich auch mal jemand begrüßen würde, wenn er mal nach Buxtehude fährt. Aber wir anderen, wir könnten das ja überhaupt nicht. Also in dem Sinne, einerseits stimme ich Mario zu. Ja, ich glaube leider auch, das hat wenig gebracht. Das hat nicht wirklich sehr, sehr viel mit Widerstand zu tun. Vielleicht einfach mehr mit Promotion, aber auch nicht von sich selbst, sondern von der Sache. Die haben wirklich die Sache promotet, aber haben sie den Widerstand nach vorne gebracht? War das förderlich, um die neuen Leute zu erreichen? Da muss ich jetzt schon sagen, sogar bei unseren zwei Leitsternen an unserem Firmament, glaube ich, ist das leider misslungen.
Ich weiß nicht, ob das die Absicht war, aber wenn es die Absicht war, glaube ich, muss man objektiv sagen, das ist wahrscheinlich Misslungen. Und gleichsam muss ich aber auch sagen, niemand anderes hätte das denen nachmachen können in der Art. Also das heißt, wenn irgendeiner von uns das gemacht hätte, wir hätten ja nicht mal 10 Prozent von dem erreicht. Also insofern, danke, aber nein, danke. Wir müssen, wir haben es jetzt probiert und wir müssen uns überlegen, was machen wir jetzt als nächstes. Und ich bin mir auch sicher, dass sowohl Bodo als auch Samuel sagen werden, wir haben es probiert, wir haben unser Bestes gegeben, es ist jetzt gemacht und wir gehen jetzt, wir schlagen jetzt ein neues Kapitel auf. Und ich bin sicher, dieses Kapitel wird nicht einen Bus involvieren, der, was weiß ich, 90 Stationen in zwei Wochen abfährt. Garantiert nicht.
Uwe, jetzt bist du dran. Ja, also ich möchte nochmal zu dem wir vor längerer Zeit mal hatten, als Eli und ich einen Stream hatten und auch über Strategien gesprochen haben. Und da hatte ich ja vorgeschlagen, habe gesagt, was die Protestbewegung benötigt, ist einfach mehr Struktur. So, die brauchen nicht nur eben vielfältige Strategien. Ich hatte was von fünfdimensionalen Strategien ja erzählt, ja, also an allen Fronten gleichzeitig was machen, sondern sie brauchen eine Koordination. So, und es reicht eben nicht aus, wenn eben hier und dort einer ist.
Es bedarf einer Koordinationsstelle. Das heißt, die Leute müssen sich mal zusammensetzen, die wichtigsten YouTuber, die wichtigsten Organisatoren, die wichtigsten Zeitungen und müssen mal gemeinsam an einer Masterstrategie arbeiten und dann ihre jeweiligen Kompetenzen, die sie haben, in gezielter Weise einrichten. Und jeder kann was anderes. Der eine kann gut reden, der andere kann gut analysieren, der dritte kann gut streamen und der vierte kann ich weiß nicht was machen. Aber es nützt nichts, wenn jeder es einfach nur so irgendwie macht.
Wenn man einer Phalanx von multinationalen Organisatoren gegenübersteht, die alle Machtmittel in der Hand haben und die von Universitätsprofessoren ihre Masterpläne geschrieben bekommen. Das heißt, hier muss auch die Protestbewegung wesentlich professioneller werden. Die muss auf allen Ebenen arbeiten. Die muss auf der politischen Ebene arbeiten, auf der strategischen Ebene, auf der psychologischen Ebene, auf der Werbeebene, auf allen Ebenen. Aber es muss das Gremium geben, was den Überblick hat. Und dieses Gremium gibt es bis heute noch nicht. Ich hatte damals vor sechs Wochen oder so dazu aufgerufen, so gut, wer bin ich, dass man auf mich hört. Niemand hört auf mich, logisch. Und insofern hat sich da ja auch nichts getan.
So zwar rufen mich immer an und wollen mich jetzt dann noch als Coach für ihre, was weiß ich, jeweilige Orga-Gruppe buchen, so nach dem Motto, wir haben noch die und die Idee, was haben die da für eine Meinung zu. Alles gut und schön, mache ich auch gerne. Aber das macht den Kohlen nicht fett. Das muss auf einem viel höheren Level stattfinden. Und ich sehe noch nicht, dass sie die, ich sag mal, Hauptplayer in der Protestbewegung das Problem überhaupt erkannt Ja, das sehe ich noch nicht. Solange wir es erkannt haben, solange kann auch keine einheitliche Strategie gebildet werden.
Ja, Widerspruch. Ich möchte auf die Aktion von jetzt am Wochenende eben in Berlin hinweisen. Die Querdenkerin aus Heilbronn, die Kirsten, fällt mir jetzt der Name gerade nicht ein, Nachname, hat eben hier diese Aktion angemeldet, weil sie gesagt hat, Dieser Weltgesundheitsgipfel ist wichtig und wir gehen jetzt einen anderen Weg als ohne Querdenken und wir attackieren, oder was heißt attackieren, wir gehen friedlich gegen diesen Gipfel ziehen wir zu Felde. Also wir machen eine Demonstration hier davor.
Und das hat eine neue Dimension gehabt, das war früher nicht der Fall. Und es war auch eben eine andere Stimmung dabei. Man hat gesagt, wir lassen uns das nicht mehr gefallen. Und dadurch kam eine Konfrontation in Gang. Das Volk ist einmal durchgebrochen und wurde hinterher dafür wieder gedemütigt von der Polizei. Aber sie haben gesagt, wir wissen, die Demütigung kommt, aber wir
wollen auch auf jeden Fall zeigen, dass es uns wurscht ist, dass wir trotzdem durchbrechen. Und das war der Erfolg. Es war ein 1989er Moment und an dem freuen sich jetzt die Leute, die das Ganze erlebt haben und ziehen sich auch an diesem Moment hoch. Deswegen sind solche Erfolgsmomente Das ist total wichtig und ich denke, deswegen sind solche Aktionen, genau, und auch noch möchte ich dazu beitragen, Samuel Eckert, wenn wir sagen, er hat nur seine Blase bedient, ja, wo war denn seine Blase vor sechs Monaten?
Er hatte noch nicht mal einen YouTube-Kanal und jetzt ist er schon bei 160.000 Abonnenten gewesen und wurde deswegen YouTube schon so groß, dass sie ihn dann gelöscht haben. Also das heißt, du kannst es in sechs Monaten, kannst du diese riesige Blase dann aufbauen. Also was ist denn das? Das heißt, es kommt auf einzelne Leute drauf an, ja, aber es gibt eben auch andere Leute, die dann, wie du sagst, in ihrem Schweif hinterher kommen können.
Jetzt können Leute eingearbeitet werden, die genauso oder fast genauso gut wie Samuel Eckert und wie Thorsten Schulte, meinetwegen, wäre auch zum Beispiel so ein Kandidat, der sich dagegen ziehen könnte und weiterhin für mehr Bewegung auf die Straße hin sorgen könnte. Das, denke ich, wäre eine richtige und wichtige Geschichte. Die Unterdrückung ist groß genug. Der Druck ist jetzt da. Wir brauchen einfach nur Vorbilder, die vorauslaufen und die Attraktionen jetzt tun.
Und ich glaube, das geschieht. Also wir haben das, wir haben es ja gesehen. Also wir hatten letzte Woche oder vorletzte Woche, als wir Stream Nummer zwei gemacht haben zum Thema, hatten wir den Chris hier sitzen von, ich glaube, sein Kanal heißt Widerstand 100 und da hat er davon gesprochen, dass er eine spontane Aktion machen würde in Nürnberg mit seiner Gruppe da. Und die Aktion hat stattgefunden und hat dann seine Reichweite auch potenziert gesehen, weil sowohl ich als auch du, Stefan, die Sache auch geteilt haben. Du hast es sogar irgendwie geschafft, das zu retten, die Dokumentation dessen, nachdem das ursprünglich von der Polizei dann wieder gelöscht wurde.
Und überhaupt wäre das vielleicht ein Stichpunkt, um nochmal so zurückzugehen zu den ganzen Spontanaktionen, die sich meiner Meinung nach, das beobachte ich jetzt mehr in Deutschland. Die Frage ist natürlich, ob das zielführend ist, aber die Leute versuchen eine neue Strategie, genauso wie wir gesagt haben, Samuel und Bodo ein neues Kapitel aufschlagen werden, schlagen aktuell die Leute auch ein neues Kapitel auf. Neben den Großdemonstrationen, die es immer nur in größeren Abständen gibt, machen jetzt auch Leute nicht nur kleinere Demos, nicht nur Demos unter der Woche, sondern auch, da wird sich der Uwe freuen, in kleineren Gruppen, vielleicht auch individuell, Sachen, die haben natürlich nicht so eine große Reichweite, die finden nicht so viel Beachtung.
Ja, aber ich muss auf jeden Fall sagen, dass diese Sachen passieren und wir hatten die Organisatoren dieser Sachen erst letzte Woche hier im Stream. Also, das kann man nicht verneinen, dass es dieses Phänomen da nicht gibt. Ich habe dir selber, lieber Stefan, zig Beispiele geschickt per Telegram. Die können wir alle einblenden, wenn ihr wollt. Oder ich kann sie gerne nochmal zeigen. Aber wie dem auch sei, die Frage ist jetzt einfach nur, und da will ich niemanden den Wind aus den Segel nehmen, ja, werden wir mit diesen spontanen Aktionen etwas erreichen, solange sie, sag ich mal, diesen, ja, Sandkastencharakter so ein bisschen haben.
Ja, das hat der Mario ja auch gesagt, dieses in irgendwelche Einkaufszentren reinzugehen und dort Discomusik zu spielen und einfach mal ein bisschen Randale zu machen, aber halt freundlich dabei zu bleiben und so weiter. So wie wir halt erzogen worden sind, immer freundlich, immer lächeln, immer im Prinzip halt sympathisch. Wird das etwas bringen? Das ist die Frage. Ja, es wird vielleicht äußerlich gar nicht so sehr viel bringen, aber trotzdem halte ich das für sehr nützlich, weil es eben ein Bewusstseinsbildungsprozess dieser Demonstranten oder Protestmenschen ist.
Ich bin nach wie vor der Meinung, das Wesentliche ist die Bewusstseinsbildung. Und damit meine ich jetzt nicht Wissensbildung, sondern tief drin eine Transformation. Die kann aber nur schrittweise von außen heran werden. Das heißt, es muss eins nach dem anderen gehen. Und wir sind eben jetzt in der Phase 2. Die erste Phase der Protestbewegung war, wir müssen eine große Demo-Bewegung machen und dann passiert schon alles von alleine und alles muss friedlich sein. So, nachdem nun speziell im August sich zeigte, dass das vielleicht doch nicht so die wünschenswerten Ergebnisse führt, ist jetzt eben nicht nur eine Form von Zersplitterung da, sondern eine Form von erster Entwicklung von Eigeninitiativen, von regionalen Eigeninitiativen.
Das, denke ich, ist ein nächster Punkt in der Entwicklung der Protestbewegung. Und jetzt erhofft man sich logischerweise, dass das jetzt das Heil der Welt ist. Das wird das aber auch nicht sein, bis man dann in die nächste Stufe eintritt. Das heißt, es ist meiner Meinung nach nicht sachgemäß. Man sagt, ja, aber vielleicht bringt das nichts, deswegen sollte man es nicht machen. Doch, man muss es machen, die Schritte durchlaufen, um überhaupt bereit zu werden für die Nächsten. Und deswegen befürworte ich das, dass solche Maßnahmen gemacht werden,
dass die Leute ihre Erfahrungen machen, was geht und was nicht geht, und sich nach jeder Aktion fragen, was hat das uns gebracht, bis sie dann vier Wochen später merken, so effizient war es nicht. Das gehört dazu. Das ist Evolution. Und diese Evolution, die wird schnell gehen. Ob die so schnell geht, wie Mario sich das wünscht, Ja, so, dass wir das quasi alles im super Eiltempo schaffen, bevor der Deckel zugemacht wird. Darüber kann man spekulieren. Ja, es kann aber auch sein, dass wenn dann eben solche Maßnahmen kommen, die seitens des Staates eben den Druck erhöhen, auch der Evolutionsprozess sich beschleunigt und die Leute schneller aufwachen und schneller aktiv werden.
So und diese Aktivitäten werden nach meiner Meinung, auch wenn eine zentrale Koordinationstelle sinnvoll wäre, werden immer mehr den Charakter des Individuellen tragen, weil das die Kraft ist, die die Massenkraft besiegen kann. Das heißt, wir dürfen nicht den Gedanken denken, das ist eine feste Überzeugung, dass nur die Masse der Erfolg ist, sondern nur die Masse von Individuen, die ist kein Erfolg. Und da werden wir hinkommen.
Das kann man ja sagen. Ich persönlich bin damit nicht zufrieden. Ich persönlich möchte was machen. Ich suche mir jemanden, der genauso denkt. Wir müssen nicht viele oder drei. Und das reicht uns. Wir machen was im Kleinen. Und es werden immer mehr Leute sein, die sich auf einer Basis zusammenfinden und nicht, weil sie sich vom Kollektiv die Lösung erhoffen. Nach dem Motto, ich verstecke mich in der Masse und der Anführer, der macht das dann. Das ist ein Unterschied. Mario, du bist jetzt mal wieder dran. Ich würde mich fragen wollen, was ist für dich eine kritische Masse und was würdest du mit dieser kritischen Masse anfangen, wenn du sie hättest?
Also die Frage ist, welche Masse haben wir denn zum jetzigen Zeitpunkt? Also wenn ich jetzt mir anschaue, es werden ja immer gerne die YouTuber genannt, die vereinen da irgendwelche Leute hinter sich und mobilisieren auch Masse. Also ich weiß nicht jetzt, ohne jetzt konkret belastbare Zahlen zu haben, aber gefühlt würde ich sagen, da gibt es ein Universum von 15, 20 YouTubern und irgendwo dümpeln die in Größenordnungen zwischen ein paar tausend bis vielleicht die großen irgendwo so knapp über den 100.000 rum.
Ja, das ist dann eben unsere alternative Gegenöffentlichkeit, die wir hin zu den GEZ-Medien aufbauen. Dann schaue ich mir irgendeine Trulla an, die hat da die Woche irgendwie Bhakti in so einem doofen Video mit Niesen so dargestellt. Und dieses Mädchen hat 1,2 Millionen Follower. Da muss ich schon sagen, lasst uns doch mal realistisch auf die Zahlen schauen, wenn wir hier von unseren großen YouTubern sprechen. Wie viele Leute sind denn da wirklich dahinter? Weil da werden ja etliche Leute sein, die 5, 6, 7, 8, 9, 10 Kanäle gebucht haben und somit haben wir ja eine riesengroße Schnittmenge.
Also ich glaube, darüber ist im Moment noch gar nicht so sehr eine große Gegenöffentlichkeit geschaffen worden. Und YouTube und Co. arbeiten ja da kräftig gegen uns. Facebook macht das auch. Die drosseln uns runter, die sperren unsere Kanäle etc. Ich glaube, auch da kochen wir sehr im eigenen Brei. So, ja, die Masse, ja, ich schätze mal, ich hatte irgendwie die Tage noch, der Flash meinte, er schätzt es auf so 20 Prozent. Ich hatte von so 10 Prozent gesprochen, derer, die wir vielleicht schon erreicht haben, die jetzt unkritisch mit der Situation sind, also unzufrieden mit der Situation sind.
Unzufrieden sind sicherlich 20, 25 Prozent der Menschen, die aber im Moment noch keinen Handlungsdruck verspüren, etwas zu machen. Also wenn das eine Masse am Ende des Tages sein wird, die bereit sein werden, eben durch existenzielle Bedrohung auf die Straße zu gehen, dann gehe ich da mal von aus, dass das sich in der Größenordnung von um die 20 Millionen vielleicht bedienen kann, die das dann verteilt eben über das Land machen. Was wir da organisieren müssen, ist, dass sie dann eben das nicht vor irgendwelchen kleinen Rathäusern in einer Kleinstadt hinter Tupfingen machen, sondern dass sie möglichst in die Kreisstädte oder noch besser eben in die Landeshauptstädte fahren und dann dort vor die Parlamente ziehen und dass sie das in einem regelmäßigen Turnus machen.
Dass es dazu keine Aufrufe mehr geben muss, weil ich denke, wir werden uns nicht mehr lange auf elektronische Kommunikationsmedien verlassen können. Die wird man uns noch drastischer nehmen. Dass also diese Menschen bereit sind, dauerhaft einen Tumult zu organisieren, eine Demonstration vor den Parlamenten zu organisieren, dass die Woche über in Deutschland in allen großen Hauptstädten Demonstrationen richtig stattfinden.
Das bindet dann wiederum so viele Polizeikräfte, das werden die so ordentlich gar nicht mehr abdecken können, dass die Situation dann eben auch kritisch wird von Seiten des Staates, von Seiten der politisch Handelnden. Also das wäre, sagen wir mal, im Groben skizziert, meine Richtung, die ich einschlagen würde mit einer Masse von Menschen, dass ich sage, geht bitte in euren Landeshauptstädten vor die Parlamente, tut das möglichst jeden Abend. Es muss ja nicht jeder jeden Abend da sein. Es reicht ja, wenn da immer eine kritische Masse von 10.000, 20.000 Leuten ist, die ja rollierend das immer wieder über die Woche aufrechterhalten können. Und so müssen wir dieses System permanent unter Druck setzen.
Ja, und ich schließe, ich schließe zur Verteidigung, um das auch nochmal zu sagen, eben nicht aus. Ich gehöre nicht zu der Gruppe Menschen, die Gewalt gegen sich anwenden lassen, ohne dass sie sich wehren werden. Also ich schließe Gewalt in der im Sinne der Verteidigung nicht aus. Ja, um das mal ganz klar zu sagen, ich rufe nicht auf, dazu Gewalt aktiv auszuüben, aber wenn Gewalt gegen mich, ja, und dann komme ich jetzt mal in unsere Kindheit auf den Schulhof zurück, wenn mir einer auf den Schulhof eine reingehauen hat, habe ich eine zurückgehauen.
Ja, so und genau so werde ich das auch weiterhin handhaben. Und wenn Menschen, die sich Widerständler nennen, daran hindern wollen, Widerstand zu leisten, dann habe ich noch ein weiteres Ziel neben den Polizisten. Denn wenn noch mal einer wie in Koblenz neben mir steht, während eine 80-jährige Frau auf den Boden geschmissen wird und ich mich aktiv mit dem Polizisten da auseinandersetze und der ruft zu mir, kein Hass, keine Gewalt, geh in deine Herzmitte, dann ist das Erste, was ich tun werde, nicht in meine Herzmitte zu gehen, sondern in dessen Magengrube.
Ich kann es nicht mehr ertragen. Ich will diese Leute nicht mehr an meiner Seite sehen. Verschwindet, geht nach Hause, betet dort, macht dort eure Maß. Und wenn euch Demonstrationen, wo es mal ein bisschen kräftiger zur Sache geht, zu sehr an die Nerven gehen, dann bleibt bitte zu Hause. Ja, also vielen Dank erstmal für heute, würde ich sagen. Wir waren sehr engagiert bei der Sache. Wir haben uns auch ein bisschen gegenseitig kritisiert, was auch gut ist.
und ich glaube wichtig wäre eben dass wir allen leuten das haben wir auch gemacht dank zollen die schon was tun und bevor wir sagen können das und das ist aus dem und dem grund negativ müssen wir sagen das können wir aber besser weil und da ist bei uns bis jetzt noch nicht so wahnsinnig viel eingefallen und deswegen wäre es für mich so eine coole geschichte wenn ich von allen von
euch beim nächsten mal konkreten planen hätte was wir um wirklich erfolgreich zu sein stufe 1 stufe 2 stufe 3 und so kommen wir einfach auf eine kritische masse sagen wir zum beispiel wir Wir sind jetzt bei 1% und 5% würden uns reichen. Also das wäre eine Hausaufgabe für alle von uns.
Und dann messen, dann fragen wir beim nächsten Mal, sollen die Leute in unserem Video abstimmen, wer von uns das beste Konzept geliefert hat. Und das wäre doch mal ein Wettbewerb für alle vier von uns, wo wir dann sehen können, Wow, unsere Zuschauer gehen mit und unsere Zuschauer sehen, dass wir wirklich in einem Wettstreit auch miteinander sind um die besten Ideen, aber nicht um den anderen jetzt niederzumachen, sondern einfach um zu sagen, zeig uns, zeig uns wie es geht, gib uns die Ideen, wir tauschen uns aus und dann machen wir das.
Ja, ich möchte nur dazu ganz kurz was sagen. Also ich hatte heute mit einem auch, der mir eine E-Mail geschrieben hat, kurz ihn darauf hingewiesen, weil er mir eine E-Mail geschrieben hat. Wenn du mit jemandem wie mir, der sich im politischen Widerstand aktiv und öffentlich engagiert, über eine E-Mail Kontakt aufnimmst, dann sei dir bewusst, dass der Verfassungsschutz oder der Staatsschutz auch mit dabei ist. Und seid ihr und ihr euch alle heute Abend hier bewusst, dass der Verfassungsschutz und der Staatsschutz hier mit dabei ist. Die sind auf meinen Seiten, die schauen meine Streams, die sind mit dabei. Ich habe sie quasi als tägliche Begleiter an meiner Seite.
Ich werde öffentlich über meine tatsächlichen Strategien überhaupt nicht reden. Das, was wir hier tun können, sind gerne generische Plattitüden austauschen, aber ich werde es dem Feind so einfach nicht machen, dass ich ihm hier meine Strategien offenlege. Das werde ich nicht tun. Da bin ich irgendwo auch bei Mario und auch, ich weiß auch bei Uwe, weil auch Uwe natürlich im Hintergrund auch schon, wie er selber gesagt hat, kontaktiert worden ist und da hat er nie gemeint, wir machen das jetzt zu einer großen öffentlichen Debatte. Aber was ich interessant finde an deinem Vorschlag, Stefan, um nicht nur auf dir rumzuhacken, ist, dass wir Theorien darstellen. Das müssen nicht die Theorien sein, die wir tatsächlich verfolgen.
Ja, aber wir können sagen, wir könnten uns vorstellen, dass das und das funktioniert. Nach demselben Muster, wie wir ja ganz vieles aktuell ausprobieren, ja, einen Tourbus durch ganz Deutschland zu schicken, mit Discomusik Remedemi zu machen in der Einkaufspassage, spontane Aktionen in der Mitte von Nürnberg, wenn man alle Masken abzieht, das sind ja auch alles irgendwann Theorien gewesen, die man irgendwann in die Tat umgesetzt hat. Und in der Form können wir gerne, denke ich mal, weitere vier Theorien beisteuern, die irgendjemand da draußen in seine eigene Realität umsetzen kann, so er denn will. Aber das muss nicht bedeuten, dass das unsere, sage ich mal, nächsten Schritte sind und schon gar nicht, dass das die Schritte sind, die wir an Querdenken herantragen oder wo auch immer der Widerstand sich in Deutschland formiert.
Da bin ich bei Mario, da müssen wir strategisch vorgehen und wir müssen begreifen, dass wir in einem Informationskrieg sind und da sollte man seine Pläne möglichst nah beim eigenen Herzen und nicht beim Feind belassen. Der beste Plan ist doch gar keine Pläne zu haben, zumindest das zu behaupten. Aber dann trotzdem zu sagen, dass man einen Stream macht zum Thema Strategien im Widerstand, das ist dann aber die absolute Zeitverschwendung nicht nur von uns vier, sondern auch von den allen, die dann zuschauen.
Und das hätte ich dann schade finden. Warum habe ich nämlich trotzdem gesagt, ich möchte mit euch darüber diskutieren, weil okay, ich weiß auch, dass es besser ist zu überraschen, aber haben wir die Möglichkeit zu überraschen? Wir müssen ja das Volk auf die Straße bringen. Da haben wir eben die Möglichkeit zu überzeugen. Und das muss dann durch die beste Strategie sein, die wir überzeugen. Und die beste Strategie kann dann halt nicht mehr die geheime Strategie sein, sondern das muss dann die öffentliche Strategie sein.
Und die muss einfach friedlich sein und deswegen wird sie überzeugen. Und deswegen braucht man sie auch gar nicht geheim halten. Und eine Idee, deren Zeit gekommen ist, die ist einfach unstoppbar. Das ist meine Überzeugung. Ja, die darfst du ja gerne haben, meine ich das nicht. Okay. Also vielen Dank erstmal für alle, die dabei waren. Und ich möchte es jetzt einfach mal für heute beenden und sagen Danke, Danke, dass ihr mit teilgenommen habt. Und vielen Dank auch an die Zuschauer, die es sich angeschaut haben. Bestimmt war für jeden was mit dabei, denke ich, hoffe ich.
Da fahren wir als Tipp noch ganz kurz. Wir waren auch das erste Mal auf D-Live jetzt live. genau richtig und wie viele zuschauer hatten wir denn auf die live waren noch nicht so viel da sind ungefähr 300 in dem kanal und knapp 100 haben zugeschaut aber immerhin ja und auf youtube war man nicht dieses mal gar nicht ja doch besser auf supermedia ok alles klar und da darf ich
abschließen eine frage stellen einfach nur die sache so ein bisschen vielleicht auch Ich habe mich kaputt gelacht, als ich den Namen gehört habe. Ich habe gedacht, das kann doch nicht wahr sein. Stupor ist ein Begriff aus der Medizin, um genau zu sein aus der Psychiatrie, denn es ist ein katatonischer, ein lähmender Zustand einer Person. Also jemand, der auf einem Stuhl sitzt und starr in die Zukunft blickt, den man nicht ansprechen kann, der auf nichts reagiert. Diesen Zustand nennt man Stupor.
Richtig. Und weißt du, warum der auch dann zu unserem Kanal packt? Man sieht Gegner. Nein, weil unsere Gegner, die schauen so richtig gelähmt in unsere Kamera hinein. Wenn Sie merken, dass Sie zum Beispiel genau jetzt live sind und haben aber quasi nicht gecheckt, haben alle Ihre Pläne geoffenbart, wie zum Beispiel RTL vor vier Wochen.
RTL hat vor vier Wochen ein Interview mit Attila Hildmann geführt und der war bei uns verkabelt. Und Attila Hildmann hat gesagt, ihr seid die größten Betrüger. Und RTL hat gesagt, das werden wir natürlich so nie senden. Und dann hat Attila Hildmann gesagt, aber wir haben es ja jetzt hier auf Tape. Und das war dieser Stupor-Moment. Da haben sie einfach saudumm geschaut.
Und den Moment, wegen dem haben wir unseren Kanal Stupor-Media genannt. Okay. Hammer. In weiser Voraussicht, dass dieser Moment mal kommen würde, hast du das quasi so genannt. Sehr, sehr gut. Ja, richtig. Ich bin da wesentlich unkreativer. Ich habe einfach nur meine Initialen und Video und Content. Ich mache von allem ein bisschen was und, naja, irgendwie wird es schon passen. Der Uwe, der hat sich neulich umbenannt. Da ist eine Story dahinter.
Genau, wollte ich gerade sagen. Das machen wir mal ein andermal, ist ja nicht das Thema dieses Kanals. Aber vielen Dank für die Plattform, lieber Stefan. Das macht von Mal zu Mal mehr Spaß. Wir finden immer raffiniertere Gäste und ich finde auch witzig, dass wir uns diesmal ein bisschen hitzig angegangen sind oder zumindest aneinander geraten sind. So soll Diskurs auch sein. Wir wollen ja eben nicht sein wie die weichgespürten GEZ-Medien, sondern wir wollen halt mal Gesicht zeigen und Und auch untereinander zeigen, dass auch wir nicht perfekt sind, sondern unsere Meinungen tatsächlich kollidieren können.
Wir aber dafür dann Lösungen finden und auch daran arbeiten, um die dann mit der Welt zu teilen, so es dann öffentlich gemacht werden muss. Und das war nochmal eine neue Komponente im Vergleich zu unseren vorigen drei Treffen. Und das macht sehr, sehr viel Spaß und ich blicke deshalb mit sehr viel Vorfreude auf Ausgabe Nummer vier. Alles klar. Ja, ich denke auch. Das ist ein ganz gutes Format, Stefan. Stefan, hast du gut in die Welt gebracht und ich sehe das eben als eine, ich sage mal, Anregungsplattform für alle, die eben an diesen Themen interessiert sind. Und das, denke ich, ist die Hauptfunktion der Zuschauer, die sagen, wir möchten was verändern, dass sie überhaupt mal neue Anregungen bekommen.
so und in dem moment wo nur eine von den vielen anregungen in jeder sendung mal ich sag mal weiter verarbeitet wird und im inneren arbeitet da hat ist schon ein teilerfolg da so nehmen nur dann das ist eben meinungsbildung im weitesten sinne ja so und nicht immer nur ein und dasselbe also man sagt wir machen eine feste strategie ja so und das ist es dann so dann ist das auch wieder meinungsblock also das bringt auch nicht so viel das kann man vielleicht von der strategischen Seite betrachten, aber nicht vom Bildungsauftrag sozusagen.
Mario, deine letzten Worte für heute. Für heute? Ich mache es kurz. Es ist ein bisschen länger als Zitat, aber ich möchte mit den Worten schließen. Und handeln sollst du so als Hinge von dir und deinem Tun allein. Das Schicksal ab der deutschen Dinge und die Verantwortung wäre dein. Von wem ist das? Ich habe dich das schon mal sagen hören. Das ist Albert Matthei. Das geht eigentlich ein bisschen länger, aber das war jetzt der zweite Teil, um es ein bisschen kürzer zu machen.
Vielen Dank für diese tolle Anregung. Wir schauen uns das Ganze mal an. Und jetzt sage ich vielen, vielen Dank für eure Zeit. Lieber Mario, lieber Uwe und lieber Elia. Bis zum nächsten Mal und vielen Dank an den Fightern der Regie, vielen Dank an die Chat-Administratoren und an die Zuschauer und an die Super-Chatter. also nicht mal genau klar sehen clever denken handeln
Zitate aus dieser Abschrift bitte mit Quellenangabe: „Strategien im Widerstand - Teil 3 - kontroverse Perspektiven“, Die Welt Klar Sehen, 30.10.2020.
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Vierter Teil der Gespraechsreihe zu Strategien im Widerstand gegen die Corona-Massnahmen. Vier Diskutanten streiten ueber die Kernfrage: physischer Druck und Konfrontation oder innere Transformation des freien Individuums.
