US Präsidentschafts-Wahl 2020 - Trump oder Biden: Was wären die Folgen für Europa und die Welt?07.11.2020
Abschrift
Abschrift des Videos vom 07.11.202039 Abschnitte
Der Text hält den Kenntnisstand dieses Tages fest, nicht den von heute. Er wurde maschinell aus der Tonspur erstellt; maßgeblich bleibt das gesprochene Wort im Video.
Gast
Klar sehen, clever denken, frei handeln. Ich bin der Eli von ET Video und Content. Ich begrüße alle Zuschauer auf dem Kanal des digitalen Donaldisten, falls wir auf dem Kanal senden, des digitalen Chronisten auch. Ich weiß nicht, ob wir vielleicht insgeheim auch auf dem Kanal ebenfalls live waren. Natürlich auf dem Kanal von Compact TV. Das sind die werten Kollegen, die eben gerade an uns übergeben haben. Stefan Bauer, der mich zumindest für dieses Projekt mit an Bord vorgeschlagen und mit an Bord geholt hat, auf seinem Kanal, Gott sei Dank dem Hauptkanal, konnten wir streamen, nachdem wirklich unmittelbar eine Stunde oder so vor Beginn der Sendung der zweiwöchige Strike, der da gegen fast jeden guten YouTuber aktuell vorliegt, auch auf seinem Kanal abgelaufen ist und natürlich Kallis Talk, das ist ein kleiner, aber feiner Kanal von unserem Menschen in der Regie, dem Bernd, den ihr auch finden und abonnieren könnt. Dort sind wir auch die ganze Nacht über durchgelaufen, wie die Marathon-Männer, die wir sind. Und natürlich Katrin Nolte, also die Marathon-Menschen, die wir sind. So rum. Und Ich will diese Gelegenheit nutzen, um eine kleine Medienrundschau zu machen, was denn im Prinzip aktuell so der Stand der Dinge ist, bevor wir dann zu einem Kollegen kommen, den einige von euch schon kennen. Ich möchte ihn ganz kurz anteasern. Achtung, er wird jetzt gleich auf Sendung sein. Da ist er schon. Das ist der Uwe. Ja, der sitzt schon bereit und ist in den Startlöchern, frisch wie eh und je. Kein Wunder, er hat die Nacht durchgeschlafen, nehme ich mal an, so wie ich ihn kenne, hat er die Ruhe weg. und hat sich entsprechend vielleicht nur ein bisschen rudimentär informiert über die aktuellsten Ereignisse, hat sowieso wahrscheinlich schon alles richtigerweise vorausgesagt, der Mann ist ein Orakel in vielerlei Hinsicht, ist entsprechend halt bereit, uns dann Rede und Antwort zu stehen, wenn wir dann in die Spekulation kommen, nämlich was das alles denn nun für uns bedeutet. Vielleicht nur ganz kurz ein Wort von ihm, lieber Uwe, geht es dir gut, bist du gut motiviert?
Uwe
Ja, guten Morgen nach Dresden von Hamburg aus. Wir haben hier sonniges Wetter und insofern kann es nur ein guter Tag werden.
Gast
Genau, dein Wort in Gottes Gehörgang und wir kommen sofort zu dir zurück, also nicht sofort, in so circa 20 Minuten. Ich versuche die kleine Rundschau zu Ende zu bringen und dann freue ich mich schon auf den Teil mit uns. Ich glaube, das ist der Moment, wo wir auch in die Interpretation gehen können mit unserem allseits Bekannten und bei einigen Beliebten, bei anderen Verhassten, muss man ja so sagen. Wir sind ja kritisch auf diesem Kanal. Uwe Loose, der jetzt hoffentlich sein Mikrofon entmutet hat. Ja, das sieht gut aus. Lieber Uwe. Ich muss dich nicht lange vorstellen. Außerdem bist du jetzt richtigerweise von der Regie eingeblendet worden. Du bist Risikobewerter und Faktenanalyst inzwischen auf deinem eigenen Kanal. Halt ihn bitte nochmal hoch. Wir stoßen virtuell erstmal mit. Ich habe noch Tee drin. Was hast du in deiner Tasse? Ich habe auch Tee. Tee, super. Genau. Halt sie noch mal ein bisschen näher hoch in die Kamera. Was steht auf deiner Tasse? Klar, es fokussiert leider nicht. Lies es uns bitte einfach vor.
Uwe
Auf klar sehen, clever denken, frei handeln. Noch einen anderen Spruch auf der Rückseite.
Gast
Halt es mal ein bisschen höher, ein bisschen höher, ein bisschen höher. Vielleicht fokussiert er dann. Nee, er will nicht. Dann musst du uns den Spruch vorlesen. Gut.
Uwe
Ich bin ein freier Mensch, einzigartig und stark.
Gast
Einzigartig und stark. Genau. Du sagst ja immer, du bist für Individualismus und das ist richtig so. Auch Donald Trump ist ein Individualist. Der hat sich durchgekämpft. Du hast mir richtigerweise eine Arte-Doku von ihm im Vorfeld zur Vorbereitung auf diese Sendung empfohlen. Das war faszinierend, wirklich nochmal die Geschichte dieses Menschen sich vor Augen zu führen. Wie er da mit seiner Mutter Probleme hatte seit jungen Jahren und deshalb keine Beziehungen langfristig zu Frauen aufbauen konnte, sagen da alle Psychologen. Aber vor allem auch, wie er da als Militärkater an der Militärschule gestriezt wurde, wie er da dann mitbekommen hat von seinem Vater, nicht nur die Millionen, die er gebraucht hat, um sein Imperium angeblich als Selfmade Man aufzubauen, sondern auch, Wie ihm der Killerinstinkt eingebläut wurde, den er sich bis heute, sag ich mal, bewahrt hat. Wenn du das jetzt so siehst, diesen Ausgang dieser Wahl, der jetzt quasi, naja, für den Moment zumindest, pausiert worden ist, welche Gedanken kommen in dir hoch? Hast du das so erwartet?
Uwe
Also ich würde mal so sagen, wir haben ja hier in Europa relativ bescheidene Möglichkeiten gehabt, mal zu einer neutralen Sichtweise, was USA und Trump und Biden beurteilen zu können. Denn wir haben hier in Europa schon vor vier Jahren eben das Thema gehabt, dass eine ganz eindeutige Position zugunsten der Demokraten war. Und dass eben das reine Propaganda war. Man hörte ja gar nichts anderes. Und in dem Moment, wo man einen Präsidentschaftskandidaten reduziert auf seine Frisuren und irgendwelche kleinen Skandälchen, gleichzeitig aber verschweigt, dass die Gegenkandidaten auch keine weiße Weste haben, dann ist das für mich ein schwaches Argument. Das heißt, wir haben schon mal grundsätzlich ein Informationsdefizit hier in Europa und sind einseitig vorgebrieft, sozusagen. Mhm. In Amerika konnte man, wenn man so ein bisschen die Nachrichten verfolgt hat, feststellen, dass eigentlich dort die Welt ganz anders aussieht. Also dass eine hohe Zustimmung zu Trump bestand und zwar insbesondere auch in den ländlichen Gebieten. Man hat ja gedacht, dass wenn die Corona-Krise kommt, dass Trump das Genick brechen würde. Das war aber tatsächlich nicht der Fall. Und wenn man eben so Berichte sah von Leuten, die auf dem Lande wohnen, wobei man sagen muss, es wohnen ja 70 Prozent oder 80 Prozent der Amerikaner auf dem Land. Es gibt ja nur ein paar wenige Großstädte und Millionenstädte. Die haben eben nicht sich so leicht beeinflussen lassen von der Corona-Programmatik, die eben von den dortigen Mainstream-Medien verbreitet wurde und auch natürlich von den demokratischen Politikern. Und auf dem Lande, ich habe gerade gestern noch eine Reportage gesehen, da sagte auch jemand, ja, bei uns auf dem Lande habe ich seit April keinen mehr mit der Maske gesehen. So will auch keiner, braucht keiner, an der Tankstelle beim Einkaufen interessiert überhaupt niemanden. So glauben wir auch nicht. Denn wo sind die ganzen Toten? Das heißt, da ist schon mal eine ganz andere Grundhaltung. Liegt vielleicht auch daran, dass das Land wesentlich größer ist. Und wenn man nur weit genug von Washington weg ist, dann sind das vielleicht mal tausend.
Gast
Das ist sehr, sehr wichtig. Denn dieser geografische Aspekt wird immer wieder vergessen. Leute halt wirklich, es gibt ja auch diese Regel, im Journalismus spricht man von der Regel, dass ich glaube siebten Kilometers oder sowas, man sagt irgendwie alle sieben Kilometer halbiert sich das Interesse der Leute, ich glaube so war das, für egal welche News. Da kann also ein Atomkrieg ausgebrochen sein, wenn das nur weit genug weg ist, dann ist es den Leuten weniger wichtig. Das heißt, wenn da zum Beispiel aus irgendeinem Washington D.C., wir haben es ja gesehen, das ist praktisch komplett da an der Ostküste, wenn da von dort aus irgendetwas programmiert würde, angenommen der Fauci, dieser große Virologe in den USA, würde daherkommen und sagen, jetzt alle Corona Corona-Panik, Corona-Panik, Corona-Panik, ja, dann ist es den Leuten da in dem Midwest, also entsprechend halt in der Mitte gefühlt, dem Zentrum der USA oder schon noch weiter weg, ja, Kalifornien, die sich ja sowieso so ein bisschen wie das Bayern von den USA empfinden, ja, also als Staat im Staate, der ja sowieso sehr viel besser ist, ja. Denen ist das eigentlich egal. Nun sind die natürlich witzigerweise gerade sehr auch Corona-hörig. Das haben wir auch. Bayern ist bei uns auch sehr Merkel-hörig für diesen ganzen Mist. Also sind die entsprechend halt anfällig, auch für diese Propaganda. Das ist die Ausnahme, die die Regel bestätigt. Aber ansonsten hast du wahrscheinlich recht, der gemeine Mann, man darf auch nicht vergessen, Kalifornien ist natürlich auch diese Tech-Zentrale, Silicon Valley und das Ganze, das ist alles in Kalifornien. Aber der gemeine Mann, der einfach nur sein Leben leben will, der ansonsten mit dieser ganzen Administration und Diktatur so wenig wie möglich am Hut haben möchte, dem ist das vollkommen egal. Und das ist leichter zu bewerkstelligen und so eine Attitüde an den Tag zu legen, wenn man entsprechend weit von dieser Informationsquelle entfernt ist. Da haben wir in Deutschland, das sehr kompakt ist, das sehr leicht zu bereisen ist deshalb. Sprung von mir aus zu dir nach Hamburg zum Beispiel dauert nicht so lange. Aber einen Sprung zum Beispiel von Los Angeles mal nach New York rüber huschen, das geht sich nicht so schnell. Da muss man sofort in den Flieger steigen. Da haben wir schlechte Karten. Das bedeutet aber nicht, dass wir das nicht trotzdem durchschauen und abschütteln können, aber das macht es den Amerikanern leichter, das zu durchschauen und das haben ja uns ja auch alle Korrespondenten heute aus den USA bestätigt. Genau das Bild, das du zeichnest.
Uwe
Ja, und es kommt eben noch hinzu, dass durch die Arbeitsmarktsituation, wo es eben keine so festen Arbeitsverhältnisse gibt, wie wir das kennen mit den ganzen Tarifverträgen etc., die Leute ja auch viel schneller in Gefahr sind, auch wegen der fehlenden Arbeitslosen- und Krankenversicherung oder zumindest nicht so stark ausgeprägten. dass sie in dem Moment, wo sie sich zu sehr von einer Pandemie erschrecken lassen, die auch ruckzuck dann in die Armut verfallen. Und das möchten die auch nicht. Das heißt, der Egoismus, wirtschaftlich überleben zu wollen, ist in Amerika per se schon mal wesentlich größer. Das hängt natürlich auch mit dem ganzen Kulturverständnis zusammen. Denn man darf ja nicht vergessen, wer sind denn die Amerikaner? Zunächst einmal hören wir immer, ja, ich bin hier ein Schwarzer, Amerikaner. Das wird dann immer besonders betont. Aber was ist mit den Weißen? Wo kommen denn die alle her? Das sind doch quasi alles Europäer. Und wer ist damals vor ein paar hundert Jahren nach den USA ausgewandert? Das waren die Leute, die hier in Europa keine Zukunft mehr sahen, die mutig waren, die dynamisch und jung waren. ein neues Risiko einzugehen, vielleicht auch ihr Leben zu verlieren und eine völlig neue Existenz aufzubauen. Und diese Geisteshaltung, eben wir wagen etwas, wir trauen uns was, wir setzen uns durch, der Stärkere hat Recht. Das sind alles Geisteshaltungen, die eigentlich so junge Menschen haben. Das ist so eine Teenager-Geisteshaltung. Natürlich hat es im Kapital... dann entsprechende Verkrustungen gegeben. Dann gab es ja das alte Kapital an der Ostküste, bis dann später eben, wann die Eisenbahn in den Westen gebaut hat. Und dann hat dann durch den Ölboom gab es dann auch im Westen Kapital. Die beiden Metropolen oder Metropolregionen haben ja immer miteinander konkurriert. Aber die Grundhaltung ist eben ein Vielvölkergemisch von Leuten mit frischem, jungen Blut sozusagen. Das meine ich jetzt nicht rassistisch, sondern psychologisch. Und das haben wir ja auch durch die Zuwanderung der Migranten aus dem Süden hauptsächlich, aus Mexiko, genau dasselbe. Auch diese Leute sind bereit, ihr Leben zu verändern, sich in eine neue Gesellschaft einzugliedern und was zu wagen. Wir in Europa kennen das nicht. In Europa sind wir alle so ein bisschen gesettelt. Und dieser Mentalitätsunterschied, der ist so stark, Dass man sich das eigentlich nicht bewusst macht, dass der Amerikaner in dem Sinne nicht eine so differenzierte und hochentwickelte Kultur hat. Und mit Kultur meine ich ganz einfache Sachen. Wenn sie in Amerika sind, dann essen die selbst in guten Restaurants von Papptellern und mit Plastikgeschirr. Und wenn sie jemandem sagen, kann ich nicht mal was anderes kriegen, ja dann gucken sie ein bisschen verständnislos. Bei uns in Deutschland würde man sagen, ich kann doch nicht im Restaurant vom Pappteller essen mit Plastikbeschirr aus der Einmaltüte. Das ist doch gar kein Stil. Wenn Sie dann in den wilden Gegenden sind, in Kalifornien zum Beispiel, und gucken dann an, was dann die Top-Restaurants sind, der Italiener, der Franzose, der sonst nicht weiß, was. Das heißt, das, was wir hier in Europa an jeder Ecke haben, was für uns Standard ist, ist für die Amerikaner schon gehobene Esskultur. Das ist schon was ganz Exquisites, wenn man zum Italiener gehen kann. Und da kann man eben sehen, dass die Mentalität so stark verschieden ist, dass sich dies natürlich auch in der Politik darstellt. dass die Wähler viel mehr in einer naiven, kindlicheren Weise Politik machen, dass sie eben erwarten, dass die Hauptfiguren Show machen, dass eben getanzt wird und gesungen wird und dass große Sprüche gemacht werden, weil das ist das, was die Leute begeistert. Man kann aber eben nicht erwarten, dass der Normalbürger einen so hohen Bildungsgrad hat, dass er die Dinge hinterfragt. Aber okay, bei uns in Deutschland wird ja auch nicht mehr hinterfragt, sondern da wird ja auch nur noch das hingenommen, was von den Qualitätsmedien geliefert wird. Und alle, die was hinterfragen, werden ja gleich in eine finstere Ecke gestellt.
Gast
Korrekt. Und wir haben das ein oder andere Mal gesehen, wie dieser Mechanismus funktioniert, wie dieser Mechanismus greift. Ich bin mir sicher, nach dem ganzen Verschwörungsjahr, wo ganz, ganz voreilig und ganz, ganz schnell und ganz, ganz laut Verschwörer gerufen wurden, wird auch jetzt im Zusammenhang mit dieser Wahl, also garantiert, das kann ich jetzt schon, kann ich meine linke und rechte Hand dafür ins Feuer legen, wird auch, werden sich neue Verschwörungstheorien bilden, egal wie diese Sache jetzt ausgeht. Wenn Trump dieses Wahl tatsächlich ganz klassisch gewinnt, indem einfach nur die Amerikaner sich zusammenreißen und diese Zettel, die da noch irgendwo, die Wahlzettel, ne, die noch auszuzählen sind. Wir hören da von über einer Million, die noch in allein Pennsylvania ausgezählt werden müssen. Wenn er die auf ganz klassischem Wege einfach für sich gewinnt, weil er die einfach auszählen lässt und dann gewinnt, dann wird es die Leute geben, die sagen, Irgendetwas war da faul. Irgendetwas hat da nicht gestimmt. Und gleichsam aber auch muss man sagen, wenn die jetzt den beiden irgendwie mit dieser selben Methode auf Basis dieser Wahlzettel da über die Ziellinie hieven, dann wird auch jemand sagen, Verschwörung, Verschwörung, Verschwörung. Da wird es wieder Verschwörungstheoretiker geben, die auch keine Ruhe geben werden. Und was soll ich sagen? Leider Gottes zu Recht. Wir leben in einer so inzwischen politisch intransparenten Welt, dass die Leute zu Recht sagen, wenn es ja mit einfachen rechten Dingen zugehen würde, dann würden wir euch das auch glauben, wenn ihr alle vier Jahre da euer Spektakel durchzieht. Aber wir haben es ja schon am Anfang dieses Streams gesagt, dieses antiquierte, unglaubliche System, das so schlecht ist in den USA. Wir haben das mehrfach eingespielt, wie das funktioniert über diese Wahlmänner. Das ist kompliziert genug. Und dass man dann auch noch sagt, okay, jetzt kann man nicht mal zwischen zwei Kandidaten wählen, für die man stimmen möchte, sondern man wählt eigentlich das geringere Übel. Und da bin ich schon einen Schritt zu weit gegangen, denn in den Vorwahlen wird ja schon Da findet die Korruption schon statt. Das heißt, alle wirklich fähigen Leute, die tatsächlich vom Volk gewählt werden wollen oder die das Volk wählen will, werden dort aussortiert. Da wird politische Machenschaften kommen daher. Wir haben es jetzt besprochen mit Bernie Sanders, aber auch anderen Independent-Kandidaten, die hoffnungslos unterlegen sind, wenn sie nicht zu diesem Zwei-Parteien-System gehören. Was ich sagen möchte, ist, wenn man Leuten so eine Politik anbietet, dann darf man sich auch nicht wundern, wenn, egal wie das jetzt ausgeht, auf beiden Lagern sich wieder neue Verschwörungstheoretiker kreieren werden, die sagen werden, vermutlich zu Recht, das ging nicht mit rechten Dingen zu.
Uwe
Aber das spielt letztendlich keine Rolle, Eli, weil Politik ist nicht die Frage des Rechtes, sondern die Frage der Macht. Und manchmal gewinnt eben derjenige, der am längeren Hebel sitzt oder die bessere Manipulation macht. Wenn man sich die Präsidentenwahlen der letzten 100 Jahre anschaut, dann muss man sich bei manchen der Präsidenten die Frage stellen, waren die überhaupt selbstständig? Sprich, sind die überhaupt unabhängig gewesen oder wurden sie nicht von irgendwelchen Leuten im Hintergrund a ins Amt gehievt und b nachher noch gebrieft? Also der typische Fall war, als ja zum Beispiel Ronald Reagan dann mal dran kam als Schauspieler, der schliefweg seine Reden vom Zettel abgelesen hat und die noch nicht mal so richtig verstanden hat. Zumindest machte er den Eindruck.
Gast
Ja, das ist genauso jetzt bei Joe Biden. Der Unterschied ist nur, der ist kein Schauspieler, sondern der ist so senil, dass er auch nur noch vom Zettel abgelesen hat.
Uwe
Ja, und das, wenn man sich eben fragt, was wäre denn, wenn ich zum Beispiel Joe Biden gewinnen würde? Wie würde sich denn das verändern? zum Beispiel aus europäischer Sicht ändern. Und natürlich kann man sagen, Joe Biden, der tritt jetzt nicht so plump wie so ein Elefant im Porzellanladen auf, der ist ein bisschen eleganter und vor allen Dingen passt er natürlich besser ins europäische Sozialismuskonzept von transnationalen Organisationen. Er ist ja eben Demokrat und eben nicht so sehr fürs Individuum ausgerichtet. Aber aus der Tatsache, dass er diesen, ich sag mal, eher systemfreundlichen Gedankengang hat, wird ja in der Praxis gar nicht so viel folgen. In der Außenpolitik, okay, da müsste ja natürlich diese, wir wollen unseren Staat schützen, also America first, das würde natürlich ein bisschen rückgängig machen müssen und entsprechend wieder in die internationalen Verhandlungen sich aktiver einbinden. Aber zum Beispiel, was ein Punkt ist, den wir ja mit der NATO haben, die uns ja so wichtig ist, Der würde genauso wie Trump auch dafür sorgen, dass wir unsere Einzahlungsbeträge wieder erhöhen auf die 20 Prozent des Bruttosozialproduktes. Und wenn wir dann unseren deutschen Politiker hören, die ihm erzählen, warum wir das alles nicht brauchen, gleichzeitig aber darüber klagen, dass die USA kein Weltpolizist mehr ist. Das kann natürlich nicht funktionieren. Also insofern, wenn also bei den derzeitigen Verhältnissen der Biden an die Macht käme, dann würde er von den Europäern eben doch verlangen, dass sie mehr einzahlen. Und in Anbetracht der innenpolitischen Probleme in den USA, könnte die USA auch unter Biden, nach meiner Meinung, auf jeden Fall nicht den Weltpolizisten spielen, der vielleicht vor Jahrzehnten mal üblich war, nach dem Motto Amerika marschiert voran und die Europäer schließen sich nur an. So genau dasselbe ist mit China und Russland, sodass natürlich ein Herr Biden dort wieder versuchen würde, diese Länder nicht komplett auszugrenzen und in irgendeine Form von Dialog reinzukommen, um natürlich amerikanische Interessen zu wahren. Da sehe ich noch gar nicht so wirklich den großen Unterschied in der Auswirkung. Natürlich, in der Tagespolitik ist das ein Unterschied. Aber was hat das denn globalpolitisch für eine Auswirkung? Ob jetzt die USA mit China reden oder ob sie es nicht tun. Ob ein Wirtschaftskrieg stattfindet, ja oder nein. Wir als Europäer haben unsere eigenen Handelsverträge mit China und auch unsere eigenen Handelsverträge mit Russland. ist es für uns erstmal nicht so wichtig, was die USA mit denen für Verträge macht. Aber ich glaube, der zentrale Punkt sind eben diese Sachen, die den Globalisten sehr angenehm wären. Nämlich Biden würde auf jeden Fall, was die Corona-Krisenbekämpfung betrifft, dort ja in dem Sinne arbeiten, wie es den Europäern gemäß ist. Das heißt, dann würde natürlich die Maskenpflicht verbreitert werden. Was hatte man gesagt? Ja, man würde zum Beispiel noch ein Gesundheitskorps von 100.000 Amerikanern ausbilden, also so eine Art Corona-Hilfspolizei. Und natürlich würde die wissenschaftliche Forschung, die Corona-freundlich ist, dann wieder mehr Einfluss aufs weiße Haus gewinnen. Das wäre auch alles ganz normal gewesen. Und vor allen Dingen, was ja den Europäern so extrem wichtig ist, um eben die Bevölkerung zu motivieren, ist ja der Klimaschutz. Also wir dürfen ja nicht vergessen, der Klimaschutz ist von Globalisierern erfunden worden. Und das ist strittig und ähnlich wie bei Corona gibt es da eben ein Mainstream, wie alle sagen, ja Klimaschutz. Das ist alles menschengemacht und dann gibt es ein paar tausend Wissenschaftler, die das anders sehen. Die sind natürlich alle Verschwörungstheoretiker.
Gast
Das ist sogar ganz kurz zu diesem Thema, da muss man natürlich separat einsteigen, aber das ist ein Trugschluss, dass die Leute meinen, die meisten würden tatsächlich den aktuellen Mainstream-Kurs befürworten. Das tun sie so, aber die Studien der Experten, auf die sich die im Prinzip beziehen müssten, die sind eigentlich ganzheitlich und einheitlich und einvernehmlich. sagen die, dass die Mehrheit meint, dass die Menschheit eben nicht in der Form, wie das jetzt im Mainstream hinterlegt ist, als Massenmeinung, verantwortlich ist für den Klimawandel. Und da hast du absolut recht, das ist eine riesengroße Debatte, die aber eigentlich, sag ich mal, vom Studientechnischen her, genauso wie mit Corona, sehr, sehr viel eindeutiger ist, als uns suggeriert wird. Nur, das ist, wie gesagt, für ein anderes Thema.
Uwe
Genau, das ist ein anderes Thema, aber da würde jedenfalls ein Herr Biden eben den Europäern und ihrem grünen und ökologischen Interessen viel näher sein. Und dann würde natürlich dem Pariser Schutzabkommen wieder beitreten. Das heißt, ich glaube, eigentlich ist es auf diese beiden Sachen, nämlich das an der Seite stehen in der Corona-Pandemie und das unterstützen im Klimawandel. Das sind die Sachen, wo die Europäer daran Interesse haben. Ansonsten haben die nach meiner Meinung durch die beiden Wahl keinen wesentlichen Vorteil, weil die Führungsrolle wird Amerika auch dann nicht mehr einholen können. Die haben genug eigene Probleme und dementsprechend müssen die Europäer sich selber organisieren.
Gast
Richtig, aber ich möchte hier nochmal einhaken, weil das siehst du vielleicht richtig, aber nicht richtig genug. Eine Sache hast du vorhin eigentlich schon erwähnt. Erwähnt, aber meiner Meinung nach jetzt nicht zur Genüge beleuchtet. Wir dürfen nicht von der Hand weisen, den gesundheitlichen Zustand von Biden. Wir dürfen nicht von der Hand weisen, dass dieser Mann schon mehrfach kandidiert hat, auch für ganz, ganz hohe Ämter und diese in der Regel eigentlich immer nicht gewonnen hat, es sei denn, er wurde mit einem stärkeren Kandidaten zusammengetan und dieser hat ihn dann über die Ziellinie gehievt quasi. Das ist genauso, jetzt sollte er dann Präsident werden, bahnt sich das an, dass das genauso hier passieren könnte. Und warum ist das relevant? Weil der Mann nicht zurechnungsfähig ist, weil der Mann eindeutig in einem gesundheitlichen Zustand ist, der eigentlich nur noch bedauernswert ist. Und an dieser Stelle möchte ich mal ganz kurz, lieber Uwe, gönn dir mal eine ganz kurze Auszeit. Ich möchte das Video nochmal einspielen, das wir vorhin hatten, als Joe Biden seine Rede da gehalten hat. Ich versuche, sie noch mal zu finden. Ich fand bezeichnend, wie diese Rede da aufgehört hat. Also nicht einfach nur, dass Joe Biden wie immer vom Teleprompter abgelesen hat. Der Moment ganz zum Schluss achtet wirklich nur auf die Art und Weise, wie er reagiert, wie er sich bewegt, was er so sagt, richtig zum Ende dieser Rede, als er abtritt, in Anführungszeichen. Weil der Inhalt ist irrelevant. Er hat in drei bis drei Minuten, zwölf Sekunden hier nichts wirklich Wesentliches gesagt. Aber die Mimik, die Gestik ist unglaublich wichtig. Und ich werde gleich sagen, in welchem Zusammenhang ich das alles sehe mit der Diskussion, die wir gerade mit Uwe führen. I'm here to tell you tonight, we believe we're on track to win this election. Gut, das ist wie gesagt alles irrelevant, aber so habt ihr euch ein bisschen so ein Bild von diesem Mann, falls ihr ihn lange nicht mehr gehört habt, verschaffen könnt. Und jetzt guckt er nochmal an das Ende dieser Rede. Ich finde, das ist sehr, sehr bezeichnend. Keep the faith, guys. We're gonna win this. Thank you, thank you, thank you. Your patience is great. Let's walk over here. Habt ihr das gesehen? Es ist ein kleiner Moment und vielleicht bin ich wieder Verschwörungstheoretiker, aber ich bin dieser Rolle sehr, sehr wohl, muss ich ehrlich sagen. Guckt euch einfach mal an, wie er sobald seine Rede beendet ist, nach links und rechts schaut, so ein bisschen sich orientiert und dann wie wirklich so ein alter, zittriger Tatterkreis sagt, let's walk over here. Und dann läuft er auch schon so ein bisschen so davon. Man sieht richtig ihm das Alter an, sehr, sehr viel mehr als Donald Trump. Viele sagen ja, wahrscheinlich zu Recht, Donald Trump ist übergewichtig. Das mag sein, aber er mag korpulent sein, aber er ist jetzt nicht fettleibig, wie andere wiederum sagen. Und er kann immerhin noch hier so die Macarena tanzen oder was auch immer das ist, was er da macht, wenn er singt oder mitsingt zu Young Man von YMCA. Guckt euch diesen Mann an. In Standbildern sieht er noch einigermaßen gut aus. Aber wie gesagt, sobald der Teleprompter aus ist, für mich ist das bezeichnend. Diese letzten vier, fünf Sekunden da, die zeigen mir das Bild von Sleepy Joe, ganz ehrlich. Schaut euch das nochmal an. Jetzt. Let's walk over here. Wer sagt sowas? Liebe Leute, wer sagt sowas? Let's walk over here. Das ist wie wirklich ein seniler Tatterkreis, der sich umguckt und der irgendwie so ein bisschen einfach nur seine Umwelt beschreibt, weil er nichts mehr Substantielles beitragen kann. Oh, ein Hund läuft über die Straße. Wolken ziehen am Himmel vorbei.
Uwe
Dieser Lutscher, den sie mir gegeben haben, ist lecker.
Gast
Kalt heute. Let's walk over here. Und warum sage ich das alles? Jetzt habt ihr es hier live gesehen. Jetzt komme ich wieder zurück zu Uwe. Uwe, du bist wieder auf Sendung. Wir haben ganz kurz, wir haben darüber gesprochen, lieber Uwe, in einem Vorgespräch, als wir etwas anderes besprochen haben und haben da referenziert ein Beispiel aus der Vergangenheit. wo andere Herrscher über ein Land, teilweise auch wirklich über Imperien, in dem Sinne zum Beispiel die Sowjetunion, die haben auch so zittrige Tatterkreise wirklich an den Kopf ihrer Nationen gestellt. Und wo das hingeführt hat, nämlich zu einem steady decline, sagt man im Englischen, also einem stetigen Verfall, der zum Zerfall der Sowjetunion geführt hat, wo das hingeführt hat, haben wir alle mitbekommen, als die Sowjetunion zerfallen ist. Erinnert euch zurück an zum Beispiel Breschnew. Das ist ein Politiker gewesen, der wirklich reanimiert wurde für jede seiner politischen Reden, Auftritte, Handlungen, die in irgendeiner Form noch der Öffentlichkeit in den letzten Jahren seiner Amtszeit im Prinzip, als er da präsentiert wurde. Genau dasselbe. Ich kann das nicht anders sagen. Genau dasselbe, glaube ich, blüht auch Sleepy Joe, Joe Biden. Ich glaube nicht, dass dieser Mann zurechnungsfähig ist. Ich glaube nicht, dass er ohne Einwirkung von irgendeiner sehr, sehr starken medikamentösen Dosis in der Lage ist, überhaupt noch aufrecht zu stehen, geschweige denn, einen klaren Gedanken zu fassen, geschweige denn, wirklich halt die wichtigste Nation, diese Leitnation dieser Erde in irgendeiner Form effektvoll zu führen. Das bedeutet, hier wird so er denn gewinnt, eventuell eine Marionette installiert. Auch Kamala Harris ist ein komplett unbeschriebenes Blatt. Das ist wie Sarah Palin, die vollkommen inkompetent wäre, in irgendeiner Form irgendeine Verantwortung hier zu übernehmen. Gott bewahre, wenn tatsächlich irgendetwas passiert mit Sleepy Joe und Kamala Harris hier übernehmen wird. Die Dame ist, das will ich so sagen, so offen in meiner klaren Art, ist nur gewählt worden, weil sie schwarz ist. Wir wissen sehr, sehr gut, dass, also erst mal, sie ist eine Frau, das hilft. Man versucht schon seit Ewigkeiten, eine Frau zur Präsidentin zu machen. Das hat bei Hillary schon nicht funktioniert. Jetzt versuchen sie es auf dem Rückweg noch einmal, sollte es denn soweit kommen, aber soweit wollen sie es gar nicht kommen lassen. Meiner Meinung nach, wie gesagt, übrigens der zweite Faktor ist, sie ist eine Frau und sie ist schwarz und wir wissen, dass Sleepy Joe Biden sehr, sehr gut mit Schwarzen kann. Das ist jetzt bestätigt worden über seinen Lebenslauf hinweg. Lange Rede, kurzer Sinn. Sie wollen wahrscheinlich, also dieser Deep State, wer auch immer da der Entscheidungsträger ist, wollen gar nicht, dass Joe Biden aus irgendwelchen Gründen, das haben andere Vorredner erwähnt, in diesem Stream eventuell in einem Jahr da ausfällt und dann Kamala Harris übernimmt. Das glaube ich gar nicht. Viel bequemer ist es doch für die, dass sie die Brechstift-Strategie fahren. Irgendjemand kann im Hintergrund die Fäden ziehen. Während diese Marionette da vorgeschoben wird, die jetzt schon ein Tatterkreis ist, die jetzt schon längst nicht mehr in der Lage ist, in irgendeiner Form für sich selbst, geschweige denn für ein Land zu sorgen. Und das macht mir Sorge, weil wir haben es schon gesehen, wo so etwas hinführen kann. Wir haben es gesehen, nicht bei irgendeinem kleinen Land wie Holland. Die Holländer werden mir jetzt den Kopf aufreißen, sondern bei einem Imperium wie der Sowjetunion. Die auch ganz, ganz viel Dreck am Stecken hat. Der Uwe weiß da auch sehr viel mehr dazu, aber das müssen wir auch in einem separaten Stream entpacken. Aber lange Rede, kurzer Sinn, während den Anfängen, wenn wir das jetzt schon wieder sich abzeichnen sehen, dass hier im Prinzip so etwas vorgeführt wird und anders kann ich das nicht sagen, dann mutet mir das sehr, sehr, sehr grausam und gräulich an. Und das finde ich furchtbar und das finde ich als dritte Konsequenz dessen, was passieren kann, ja, weil das die Tür halt öffnet zu ganz, ganz vielen anderen Gräueltaten, eigentlich als vielleicht eine viel schlimmere Konsequenz als einfach nur das, was du schon aufgezählt hast, lieber Uwe, die zwei Sachen, ja, dass man im Prinzip die Corona-Politik verstärken würde und dass man, was war dein zweiter Punkt? Stimmt. Das Klima, genau, dass man den Klimawandel weiter forcieren würde, weil das sind ja Bewegungen, ich möchte fast sagen, zumindest die Klimabewegungen, an die haben wir uns gewöhnt. Da wird schon seit Ewigkeiten jetzt Geld dafür verschwendet. Da geht die Welt nicht so schnell vor die Hunde. Also jetzt nicht seit Ewigkeiten, aber seit das populär ist. Corona, ja, das ist ein neues Phänomen, da müssen wir überhaupt noch gucken. In Argentinien zum Beispiel wurde der Lockdown ja jetzt abgeschoben oder wurde der abgesagt wieder nach Protesten. Ob der sich überhaupt, sage ich mal, wirklich etabliert, ob der Fuß fassen kann weltweit, das werden wir auch noch sehen. Natürlich ist es relevant, aber wir haben immer noch die Chance, immer noch die Hoffnung, dass das nichts Permanentes wird mit Corona. Aber viel, viel schlimmer wäre für mich, wenn Joe Biden an die Macht kommt, und jetzt kannst du mich gerne revidieren, wenn du meinst, ich liege komplett daneben, Diese Möglichkeit, dass hier wirklich jemand installiert wird, der einfach nur herhalten soll als Front für ganz, ganz andere Machenschaften und dass diese Machenschaften in der Lage sind, eine Welt zu regieren, das haben wir jetzt auf jeden Fall in den letzten acht Monaten schon mitbekommen und dafür wäre Sleepy Joe die perfekte Vorlage.
Uwe
Ja, also, deinen Ausführungen kann ich persönlich nur zustimmen, aber ich sehe das jetzt nicht ganz so dramatisch, sondern ich sehe das eigentlich als den Normalzustand in den USA an. dass derjenige, der Präsident ist, in der Regel eine Marionette ist von, ich sage mal, anderen Kräften, die dahinter stehen. Das fängt ja schon mit dem Wahlkampf an, dass man eben mittlerweile ja 100 Millionen Dollar braucht, um überhaupt einen Wahlkampf führen zu können. Sprich, entweder hat man selber das Geld oder kann es eben durch Fundraising sich beschaffen oder aber man muss eben Gönner haben. Das heißt, hier sehen wir also schon, dass das Kapitalismus, in den USA ganz wesentlich an der Präsidentschaft mitwirkt. Und die ganzen Senatoren sind in der Regel ja auch keine Sozialhilfeempfänger, sondern selber alle sehr gut betucht. Das heißt, in Amerika haben wir eigentlich schon seit vielen, vielen Jahren, wenn nicht gar seit Jahrzehnten, nicht mehr ein System, was ich als demokratisch bezeichnen würde, sondern das ist ein Herrschaftssystem der Geldinteressen. Und da gibt es eben unterschiedliche Clubs. Die einen heißen Republikaner, die anderen heißen Demokraten. Aber letztendlich geht es doch um Macht und um Geld. Und diejenigen, die was zu sagen haben, sind auch solche, die über beides verfügen. Und wenn die dann eben sich selber nicht gerne nach vorne stellen, dann suchen sie jemanden, der das gerne tut. Und die Demokraten sind da insofern... traditionell besser aufgestellt, weil die eben immer den Systemgedanken haben, nicht ganz so stark wie wir in Europa, wo wir an Zentralismus denken. Aber der Trump ist der erste Politiker, ich glaube, seit mindestens 30, 40 Jahren, der eine eigene Meinung hat. So sicherlich ist er nicht so vermögend, dass er seinen Wahlkampf alleine bezahlen konnte. Wir wissen, dass er im Grunde genommen mehr oder minder pleite gegangen ist mit seinen Casino-Geschichten, aber er ist ein guter Showman und er ist jemand, der vom Charakterprofil eben ein Egomane ist. Das heißt, das ist jemand, der hat gar keine politische Agenda, den interessiert überhaupt die Politik gar nicht mehr. Ihm interessiert auch nicht das Wohl des Volkes, sondern was ihn interessiert, ist, dass er oben auf ist, dass er der König ist. Das ist jetzt mal meine Laienanalyse. Das ist das, was er möchte. Und er hat eben durch seine Biografie gelernt, dass Angriff besser ist als die Verteidigung. Und deswegen glaubt er an sich, dass er der Tollste ist. Sagt er auch jedem, wenn ihn jemand angreift, dann glaubt er nicht, dass er was falsch macht, sondern die anderen wagen es, ihn anzugreifen und dafür müssen die wiederum platt gemacht werden. Das heißt, wir haben also jemanden, der eigentlich völlig unpolitisch ist und der die Politik dazu benutzt, sich selbst ein Denkmal zu setzen und ein König zu sein. In dem Fall heißt er nicht König, sondern Präsident. So, und dann könnte man sagen, ja, und ist das jetzt schlecht fürs Volk? Ja, gut, die Schwarzen, die jetzt mit ihren Unruhen, ich sag mal, mitreden wollten, werden dann niedergeknüppelt. Also für die ist es nicht gut. Auch für einige andere ist es vielleicht nicht gut. So, das heißt, da muss man schauen, redet man jetzt von den Interessen der Amerikaner? So, was hat er geleistet? Ja, was sind seine Wirtschaftsergebnisse? Da muss man sagen, okay, das Wirtschafts-, Bruttosozialprodukt ist ja gewachsen. Gewachsen, ja.
Gast
Die Arbeitslosenquote ist gesunken.
Uwe
Die Staatsverschuldung ist aber auch gewachsen. Die Handelsbilanz ist durchwachsen. Steuereinnahmen sind gestiegen. So am Arbeitsmarkt ist das gut gelaufen. Da hat er den niedrigsten Wert seit 50 Jahren gehabt. Bis dann die Corona-Krise kam und dann ging es in die andere Richtung. Die Aktienmärkte sind bis auf einen kleinen Crash, sind die wunderbar auch gelaufen. Das heißt, sein Konzept geht ja wirtschaftlich auf. Da der Amerikaner eben auch ein Egoist ist, aus den vorhin schon genannten Gründen, zählt für den, was am Ende des Tages in der Kasse klingelt. Ob er eine Arbeit hat, ob er was verdienen kann, etc. Und dann geht es nicht so sehr um Ideologien. Aber auf der systemtheoretischen Seite, speziell in Europa und auch bei den Demokraten, geht es ja mehr um Ideologie. Und Ideologie bedeutet, dass entweder einer sagt, wo es lang geht, dann sind wir bei diktatorischen Verhältnissen oder aber, was ja mehr so im sozialistischen Denken ist, Gremien. Das heißt, da sind Gremien, die irgendwas entscheiden und niemand weiß, wer Berater dieser Gremien ist und deren Entscheidung manipuliert. Aber das Schlimmste, was solchen Gruppendenken widerfahren kann, ist, dass jemand nicht sich der Gruppe anschließt, und dass jemand nicht sich von der Gruppe beeinflussen lassen will. Und da Herr Trump nun gerade ein extrem starker Egomane ist, ist das Schlimmste, was es gibt für ihn, sich einer Gruppe anzuschließen. Also die bloße Tatsache, wenn die sagen würden, werden Sie nochmal Mitglied bei uns in dem und dem Club, dann werde ich mit Sicherheit nicht Mitglied, außer wenn ich Präsident dort werde und jeder nach meiner Pfeife tanzt.
Gast
Weil sonst hat er nichts davon und es geht in erster Linie darum, was er davon hat.
Uwe
Ja, so ein Mensch ist schlichtweg für die Systemtheoretiker und Globalstrategen gar nicht tragbar. Das ist der Feind an sich selbst. weil er nicht kontrollierbar ist. Und dementsprechend wird man alles dran setzen müssen, auch wenn er jetzt gewinnen sollte, in der zweiten Legislaturperiode, ihn aus dem Weg zu räumen politisch. Also ich kann mir vorstellen, wenn jetzt also Herr Biden...
Gast
Ganz kurz, weil das finde ich ist ein sehr interessantes Thema, aber lieber Uwe, du hast es eben gerade angestoßen. Sollte Trump auf welchem Wege jetzt auch immer, durch die ganz klassische Auszählung, die einfach morgen fortgeführt wird, oder aber auf juristischem Wege, seine Kandidatur bestätigt sehen und ins Amt kommen? Hast du in Aussicht gestellt, dass ihm zumindest das Leben schwer gemacht werden könnte? Führ das mal bitte weiter aus.
Uwe
Ja, also wir müssen ja immer bedenken, jetzt unabhängig, ob es Trump ist oder ein anderer Präsident wäre, wir reden von der zweiten Amtszeit. Und da ja die Amtszeiten in den USA auf zwei Zeiten begrenzt sind, ist es traditionell ja immer so gewesen, dass erstens die meisten Präsidenten sowieso die zweite Amtszeit gekriegt hatten, weil sie mussten sich ja extra nochmal bemühen, die zu gewinnen. Aber wenn sie die dann gewonnen haben, ja dann konnten sie ja, ich sag mal, die Sau rauslassen. Weil eins ist klar, egal was sie dann jetzt machen, sie können ja nicht mehr die dritte Amtszeit verlieren, weil es eben keine dritte gibt. Das heißt, die zweite Amtszeit ist also eigentlich die Zeit, wo ein amerikanischer Präsident versuchen kann, das zu tun, was er eigentlich tun wollte, aber in der ersten Amtszeit noch nicht tun konnte, weil er ja immer noch darauf spekulieren musste, dass er womöglich so unbeliebt wird, dass er die zweite Amtszeit gar nicht erst gewinnt.
Gast
Er musste wieder wählbar bleiben. Genau, er musste wieder wählbar bleiben. Er konnte sich nicht so weit aus dem Fenster lehnen, wie er wollte.
Uwe
Das heißt, diese Angst braucht Herr Trump natürlich wie jeder, der eine zweite Amtszeit hat, nicht mehr zu haben. Er kann also jetzt den Hammer auspacken und das, was er eigentlich will, auch mit Brachialgewalt und politischer Gewalt umsetzen. Das wiederum wird aber natürlich auf ein wenig fruchtbaren Boden bei der demokratischen Seite zählen, führen. Denn wenn wir jetzt mal gucken, die Demokraten hatten bei der ersten Wahl, hatten sie ja noch namhafte Kandidaten aufgeführt, die dann auch bis zum Schluss noch übrig geblieben sind. Und jetzt bringen sie so einen Tatterkreis, da stimme ich also deiner Analyse zu, Eli. Das heißt, wenn das das Beste ist, was die Demokraten aufzubieten haben, dann haben sie eigentlich nichts mehr aufzubieten.
Gast
Ja. Das wurde ganz kurz, lieber Uwe, das wurde auch schon von Kollegen im Vorfeld erwähnt. Also man könnte, ich glaube, Sabine Pankau hat das gesagt, mein Gast aus dem ersten Blog, den ich hatte heute, die Demokraten, die man überhaupt kennt, von denen man auch nur die Namen kennt in dieser Partei, die kann man an einer Hand abzählen. Ich hätte dabei schon Schwierigkeiten, ganz ehrlich.
Uwe
Also auf jeden Fall, die Demokraten sind im Grunde genommen quasi in so einer Art vielleicht auch Überlebenskampf, zumindest was diese Art von politischem Prozess betrifft. Sie haben keine starken Leute mehr. Es kann nur noch so eine Mumie aus der Kiste ziehen, die selber, ich sag mal, durchaus nicht umstritten ist. Also nicht... nicht umstritten ist, sprich, die kann man sehr wohl auch in Frage stellen, aber sie haben nichts Besseres. Das heißt, wenn also die jetzt in den ersten vier Jahren noch sagen konnten, naja, wir sind nicht mit Trump einverstanden in der Politik, wir bauen jetzt eine Phalanx auf, wir legen viele Steine in den Weg, das hat ja dann nichts genützt. Das heißt, auch die müssten dann, wenn jetzt Trump dann in der zweiten Amtszeit richtig loslegt, sich entscheiden, was sie wollen. Das heißt, wollen sie entweder noch mal weitere vier Jahre warten und dann die nächsten Kandidaten aufbauen und sitzen jetzt die Trump-Zeit einfach aus und machen nur das schmutzige Spielchen nach dem Motto, ja, die Wahl ist gefälscht und pipapo und die Frisur sitzt nicht und ich weiß nicht was, hat Frauengeschichten gehabt oder ähnliche Sachen. Wenn da sonst nicht mehr an Argumenten kommen, dann ist das schwach. Das heißt, ich könnte mir durchaus vorstellen, dass auch von Seiten der Demokraten das Geschäft dann schmutziger wird. Also wenn Herr Trump, ich sag jetzt mal so ganz spekulativ, dann auf einmal im Frühjahr die Treppe runterfällt und sich das Genick bricht, dann werde ich mich nicht darüber wundern, dass er so schlecht zu Fuß war. Also wir haben es schon gehabt in Amerika, dass Politik auch außerhalb des Polizirkus mit ganz anderen Mitteln gemacht wird. Und ich befürchte, dass es hier dann die Wahrscheinlichkeit sich erhöht. Und Herr Trump wird natürlich sich vor solchen Attentatsversuchen von Einzeltätern, das haben wir bei Kennedy auch gehabt, Einzeltäter, die dann völlig irre sind, auch vor solchen Einzeltätern, die irre sind, muss man sich natürlich schützen. Und wenn es dann heißt, ja, mein weißes Haus ist ja eingerüstet, versteckt sich. Bei dieser Art von Aggression muss man sich ja auch selbst schützen. Also insofern, das halte ich jetzt nicht für weiter schlimm. Aber ich glaube, da kommt noch einiges auf uns zu und die nächsten vier Jahre werden mit Sicherheit ganz spannend werden. Und Herr Trump ist insofern, auch wenn er ein Egomane ist, den man vielleicht nicht mögen muss als Mensch, im weitesten Sinne doch der einzige namhafte Politiker weltweit mit Einfluss, der sich gegen dieses kollektivistische Denken setzt, dass wir alles nur noch in supernationale und kollektive Normen übertragen müssen. Also der einzige, der reine Egoist, der nur seinen Vorteil will, das ist quasi der Retter der freien Egoismus. der freien Welt sozusagen, der noch dafür sorgt, dass die Wahlberechtigungen tatsächlich noch beim Wähler bleiben und nicht in irgendwelche höheren Institute abgefordert werden, dann auf ewig verschwinden.
Gast
Du hast jetzt natürlich ein sehr düsteres Bild gezeichnet, weil gefühlt wirkt das ja, wie man es macht, ist falsch. Also wenn er jetzt gewinnt, ist er vielleicht der von uns beschworene Heilsbringer, der Einzige, der sich dieser, sag ich mal, dieser, dieser anrückende Dunkelheit wie eine Bastion entgegenstellen kann. Der letzte Politiker mit Einfluss auf der Weltenbühne. Andererseits sagst du, es ist nicht wirklich beneidenswert in der Position, in der er ist. Ihm schlug schon ein sehr, sehr heftiger Gegenwind entgegen in seiner ersten Amtszeit, als er sich noch nicht getraut hat, weil er ja wieder wählbar bleiben wollte, alles durchzusetzen, was er tatsächlich gerne machen würde. Sollte er jetzt im Prinzip mal locker vom Hocker jetzt anfangen, alle diese Dinge umzusetzen, dann begibt er sich in ein Territorium, wie Kennedy es auch damals gemacht hat. und hat entsprechend halt dann vielleicht damit zu rechnen, dass er mal eben schnell, nach dem Motto Oswald, kann von drei Orten gleichzeitig schießen, um die Ecke gebracht wird. Und heutzutage hat man ja auch sehr, sehr viel perfidere Methoden, wie man das alles anstellen kann und hat noch dazu einen gigantischen Mediengemachten dafür, speziell sind die Medien ja so aufgebauscht worden, Propagandaapparat, der egal wie die Wahrheit tatsächlich ausgesehen hat, da können zigtausend Zeugen rundherum gewesen sein, alles so verdrehen kann, wie es den Machthabern, den tatsächlichen Machthabern da oben gefällt. Aber was ist denn jetzt nun trotz allem in deiner finalen Analyse, da müssen wir jetzt langsam hinkommen, wir haben nur noch zehn Minuten, das bessere Übel, muss ich so sagen, für die Welt? Dass Trump gewinnt oder dass Trump absichtlich oder freiwillig abtritt, was ich mir überhaupt nicht vorstellen kann, dass er kürzer tritt, sollte er denn gewählt werden? Das gibt ja sehr, sehr viele Szenarien. Was denkst du ist die wahrscheinlichste, das wahrscheinlichste Szenario und was wäre das beste, in Anführungszeichen, aus deiner Sicht für die Welt?
Uwe
Also ich bin ja ein Vertreter des Individualismus. Insofern kann ich mit all diesen sozialistischen Gedanken, wir wollen hier ein Zentraleuropa haben, wir wollen eine zentrale Weltgesundheitsbehörde haben und all solche Sachen, die halte ich für grundlegend menschenunfreundlich. Die sind zwar systemfreundlich, aber menschenunfreundlich. Und darum denke ich, Trump ist tatsächlich eine Wegmarke, die Widerwillen quasi doch für die Freiheit einsteht. Und dadurch, dass er das tun wird, wenn er denn die zweite Wahl gewinnt, wird er für viele andere Länder ein Beispiel sein. Das heißt, Da ist auch die Gefahr für die Systemtheoretiker, wenn der Trump sich durchsetzt und er nicht die Treppe runterfällt innerhalb von vier Wochen, dann werden ganz viele andere Länder, die auf der Kippe stehen, die werden sagen, ja, das siehst du doch, das funktioniert doch, man kann sich diesem Mainstream entziehen, man kann sich diesem Kollektiv entziehen. Das heißt, die Wahrscheinlichkeit, dass es mehr Länder geben wird, die sagen, unser Land zuerst. Die wird zunehmen. Das heißt, es wird wahrscheinlich zu einem höheren Fragmentierungsgrad kommen, zu mehr unilateralen wirtschafts- und politischen Beziehungen und nicht mehr zu so vielen multilateralen und nationalen Verflechtungen, wo es heißt, du musst ja, weil das Kollektiv das erwartet. Es werden vielleicht Leute aus Verbünden austreten, vielleicht auch in Europa. Man müsste mal gucken, was ist mit den Ländern, die an der Ostgrenze sind. Da gibt es einige, die sind auch ein bisschen kritisch. Die wollen keine Asylanten aufnehmen. Die wollen dieses und jenes nicht. Und wie ist es mit anderen Ländern weltweit? Das heißt, ich Ich glaube, Herr Trump ist eine Musterblaupause für das Aufkommen von neuen egomanischen Potentaten, die ihre Länder aus Weltengemeinschaften herausführen werden und sagen, wir machen das genauso wie in Amerika, dort hat es funktioniert. Ja, es ist natürlich ambivalent. Einerseits hängt man nicht in der Systemfalle drin. Andererseits hat man dann auf einmal Leute, die eben diktatorische Einzelinteressen haben. Aber vielleicht ist das derjenige Zeitgewinn, den die Welt als Gemeinschaft benötigt, um mal ein Bewusstsein zu entwickeln, was sie denn eigentlich will. So, dann würde es einen Trump und andere Potentaten, die dann sagen, unser Land zuerst, nicht geben. dann würden wir alle unsere Bürgerrechte ruckzuck aufgeben, weil das Kollektiv sagt, ja, das kannst du gar nicht entscheiden, bist du zu dumm, bist du zu schwach zu auslanden, gib deine Autoritäten an die nächsthöhere Instanz ab. Und wenn wir die einmal abgegeben haben, dann kriegen wir es nie wieder zurück.
Gast
Das ist richtig und das geschieht aktuell schon und wird noch einfacher voranschreiten können im Deckmantel von einem angeblichen Coronavirus, der jetzt über uns schwappt, wie es auch Vorredner auch schon gesagt haben, nach Covid-19 kommt Covid-20 und dann 21 und hast du nicht gehört. Deshalb ist es von wirklich essentieller Bedeutung, dass wir jetzt sehen, wie diese Blaupause letzten Endes ausfällt. Aber wenn ich dich richtig verstanden habe, meinst du, Trump wird sich und seiner Linie treu bleiben? Er wird vielleicht wahrscheinlich seine Maxime oder seine Züge von seinem Verständnis der Welt nach dem Motto nach mir die Sintflut noch weiter anziehen, was ja nicht unbedingt schlecht sein muss. Er wird halt weiterhin Amerika, sein Land, das er vertritt, an erster Linie stellen. Er wird aus diesem Kollektivismus austreten, lebt dann aber entsprechend gefährlich und wir dürfen nicht ausschließen, dass ihm dann entsprechend ein dass er die Rechnung dafür kassiert, in welcher Form auch immer. Das ist das wahrscheinlichste Szenario, das du nach dieser Wahlnacht mitnimmst für dich selbst. So ist es, ja.
Uwe
Also ich gebe davon aus, dass im amerikanischen Eigennutzinteresse, also die sind viel egoistischer, als wir ja eben aus den vorbenannten Gründen, eben Trump sich doch durchsetzen wird. Das ist vielleicht für uns überraschend, weil wir eben dann nur die einseitige Sichtweise aus Europa haben. Die Amerikaner selbst wussten immer, dass sie 50-50 sind. Man muss mal gucken, wie das Pendel jetzt tatsächlich durch die Auszählung steht. Hey, wake up! Und dann bleibt es eben dabei, dass Trump sein Ding durchzieht, auf dem Drahtseil tanzt, natürlich auch über Leichen geht. Da ist er nicht so der Empath, der sich in die Gefühle von seinen Bürgern hineinversetzt, außer wenn es ihm Stimmen bringt. Ich glaube, das ist für uns alle jetzt weltweit die Atempause, die uns dazu bringt, als Weltgemeinschaft zu überlegen, wo wollen wir als Welt überhaupt hin? Wollen wir in einen Supernationalstaat, der von der UNO regiert wird oder von noch ganz anderen Kräften? Oder wollen wir uns mal auf unsere Bürgerrechte und Pflichten besinnen? Und wenn wir diese Pause nicht bekommen, dann werden wir im Zuge von solchen Pandemien, die dann vielleicht sich zukünftig noch weiter häufen werden, da gar keine Möglichkeit mehr haben, rauszukommen. Ja, Trump, glaube ich, ist im Moment von den schlechten Wahlmöglichkeiten, es gibt auf jeden Fall deutlich die bessere Variante.
Gast
Ja, das ist eigentlich das perfekte Resümee. Besser kann man es jetzt leider nicht sagen. Von all den schlechten Kandidaten, die noch übrig geblieben sind in diesem furchtbar fehlerbehafteten Prozess, in diesem unglaublich korruptionsanfälligen System, was durch und durch wirklich verrottet ist eigentlich und das schon seit Jahrzehnten und das nachweislich und das viel mehr Menschen bekannt ist, ist eher wirklich das geringere Übel. Wie so oft und hat sich jetzt hoffentlich durchgesetzt. Wir meinen, das beobachtet zu haben in dieser Wahlnacht, auch wenn sich das jetzt noch nicht, sage ich mal, in der Arithmetik da bestätigt sieht, weil die eben noch manipuliert werden kann. Aber ich finde, du hast das sehr, sehr gut auf den Punkt gebracht. Wir haben versucht, in dieser unglaublich grauen Welt ein Fünkchen Licht zu finden. Und in diesem Fall wünschen wir, ich nehme an, da lege ich dir keine falschen Worte in den Mund, wünschen wir Trump den Sieg, weil er doch das geringere Übel für die Welt aktuell ist. Und ich muss mich bei dir bedanken für deine rasiermesserscharfe Analyse, die du uns wie jedes Mal mitgebracht hast. Ich kann den Leuten nur ans Herz legen, Leute, die, wie gesagt, Weitblick suchen in dieser Welt und nicht nur sich auf... Dokument stützen wollen, ja, sondern auch mal was hinterfragen wollen, die sind bei Uwe an der richtigen Adresse, auf seinem Kanal hat er ganz, ganz viele Themen, die er ähnlich analytisch angeht, ja, und die er aber auch wirklich immer sehr, sehr gut belegt und er ist auch für Diskussionen, ja, steht er zur Verfügung, unterhält sich sehr gerne und ist wirklich sehr, sehr interaktiv auf seinem Kanal, der da heißt, liebe Uwe, ich sag's immer wieder falsch, sag's bitte.
Uwe
Die Welt klar sehen.
Gast
Oh, die Welt klar sehen. Einfacher, als ich dachte. Wie gesagt, das ist die Namensänderung, die du durchgemacht hast. Okay, also der Kanal heißt Die Welt klar sehen und wenn ihr Uwe Loose aber googelt, findet ihr auf jeden Fall ein Video von ihm und könnt dann wahrscheinlich über Umwege auch zu ihm finden. In diesem Sinne, vielen lieben Dank, dass du dir die Zeit genommen hast für deine Einschätzung und ja, wir sehen uns wahrscheinlich bald wieder auf meinem Kanal, auf deinem Kanal, denn wir haben ja noch sehr, sehr viel zu besprechen. Also, mach's gut, lieber Uwe.
Uwe
Jawohl, danke.
Gast
Klar sehen, clever denken, frei handeln.
Zitate aus dieser Abschrift bitte mit Quellenangabe: „US Präsidentschafts-Wahl 2020 - Trump oder Biden: Was wären die Folgen für Europa und die Welt?“, Die Welt Klar Sehen, 07.11.2020.
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Zusammenschnitt eines Interviews aus der gemeinsamen Live-Sendung mehrerer YouTuber zur US-Wahl 2020. Uwe Loose und der Interviewer Eli erörtern die möglichen Folgen eines Wahlsiegs von Trump oder Biden für Europa und die Welt.
