Sammelklage: Meine Kritik am Vertrag: Ihre Kritiken - Meine Antworten (Teil 2)18.11.2020
FUELLMICHs SAMMELKLAGE FUELLMICHs SAMMELKLAGE
Abschrift
Abschrift des Videos vom 18.11.202086 Abschnitte
Der Text hält den Kenntnisstand dieses Tages fest, nicht den von heute. Er wurde maschinell aus der Tonspur erstellt; maßgeblich bleibt das gesprochene Wort im Video.
Hallo liebe Zuschauer, heute möchte ich mit Ihnen ein paar Kritiken besprechen, die zu meinem Füllmich-Video letztens angekommen sind. Klar sehen, clever denken, frei handeln. Ja, worum ging es konkret? Konkret ging es darum, dass ich ja mittlerweile schon drei Videos zu der Schadenersatzklage von Dr. Füllmich gemacht habe. aber in zwei Videos hatte ich mich dafür ausgesprochen, genauer genommen hatte ich mich in einem dafür ausgesprochen,
dann gab es Kritiken dazu, dann habe ich in einem zweiten Video auf diese Kritiken geantwortet, dann wurde mir vorgeworfen, ja, Sie sind ja selber nicht Mitglied dort, um was reden Sie eigentlich? Na ja, dann habe ich gesagt, okay, ich bin ja Unternehmer, habe auch wohl einen Schaden durch den Corona-Lockdown erlitten, Also macht doch einfach mal mit. Ich habe meinen Antrag gestellt und als ich dann den Vertragsentwurf für den Rechtsanwaltsauftrag oder für das Mandat erhalten habe, ja, da sind mir schlichtweg die Augen aus dem Kopf gefallen.
So, und das war für mich ein derart mit dem Mandanten nachteiliger und suspekter Vertrag. Ich sage ausdrücklich suspekt, dass ich gesagt habe, so etwas habe ich in 30 Jahren noch nicht gesehen. Das ist für mich ein völlig indiskutabler Vertrag und da möchte ich das doch mal zur Diskussion stellen. Tatsache war, dass ich das dann in einem Video gemacht habe. Dieses Video war ungefähr eine halbe Stunde. Das war am 21.10.
Aber das Video war gar nicht der Anfang, sondern genau genommen gab es drei Tage vorher am 18.10. einen Livestream auf dem Kanal von ET Video und Content. Da hat der Betreiber Eliathe und ich haben ungefähr drei Stunden lang über die Besonderheiten dieses Vertrages geredet. Ja, und das war natürlich eine durchaus interessante Angelegenheit, hat aber auch doch zu einem gewissen Aufruhr geführt.
Das muss man leider schlichtweg so sagen. Hat es ja manche gegeben, die meinten, ja, das ist ja alles nur Pipifax, wen interessiert das denn? Naja, ein paar hat es schon interessiert. Also wenn Sie jetzt hier mal schauen, dann haben wir hier alleine auf meinem Kanal jetzt in den drei Wochen über 7000 Aufrufe. So das Verhältnis von Likes und Dislikes ist bei 195 zu 196. Das war also vorher deutlich andersherum. Jetzt sind im Moment die Dislikes ein bisschen stärker als die Likes.
So, und dann gab es aber auf dem Kanal von Iliate ja ein bisschen mehr Kunden, denn der hatte 30.000 Abonnenten. Und wenn wir da mal schauen, da sind mittlerweile 18.500 Aufrufe gelaufen und ungefähr 870 Likes und 636 Dislikes. Wenn man das mal zusammenzählt, dann ergibt sich ungefähr ein Verhältnis von knapp 26.000 Aufrufen mit knapp 1056 Likes und 832 Dislikes.
Das heißt, es gibt ungefähr 27% mehr Menschen, die diese Darstellung sowohl des Videos als auch beider Videos als positiv verachtet haben. Und die sind also fast ein Drittel, also 27%, naja ein Viertel, stärker als die, denen es nicht gefallen hat. Ja, und erstaunlicherweise haben aber diejenigen, denen es nicht gefallen hat, die haben eine ganz andere Lautstärke gehabt. Also was wir auf beiden Kanälen für ein Geschimpfe und Gepolterer und Geblöke hatten, da muss ich ganz ehrlich sagen, ist nicht so mein Ding.
Also was haben wir da zum Beispiel gehabt? Das ist ja alles unwahr. Wir sind inkompetent. Wir haben den Sinn der Klage nicht begriffen. Es ist völlig unprofessionell. Unser Auftritt ist peinlich. Wir sind offensichtlich neidisch, Wichtigtuer. Wir wollen ja die Bewegung spalten. Wir sollen weniger Scheiße reden. Das sei eine ganz üble Nachtreterei. Das sei schmierig, untragbarer Mist, zum Kotzen. Wir würden Mitstreiter anpissen. Das sei hinterfotzig. Wir seien sensationsgeil. Wir wollten Stimmung machen. Das wäre ja eine Rufschädigung. Und wir seien Nestbeschmutzer und würden allen schaden.
Tja, kann man so sehen. Aber wie schon gesagt, die, die das so sehen, sind mit 20% in der Minderheit. Also bitte nicht so laut rumquaken. Mal abgesehen davon, ich bin seit 30 Jahren selbstständig. Ich kenne nicht einen einzigen Unternehmer, der eine solche Art von Formulierung verwenden würde. Und da habe ich so den leisen Verdacht, dass die Leute, die so rumschreien und so rumpöbeln wie Proleten, Das sind keine Unternehmer. Das sind womöglich noch nicht einmal Leute, die eine Arbeit haben. Denn wer im Arbeitsleben steht, der würde sich ziemlich dumm vorkommen, sich so zu äußern.
Das hat sich auch in vielen der Kommentare gezeigt. Aber da werde ich vielleicht später noch drauf eingehen, um zu schauen, wie qualifiziert sind denn eigentlich die Einwände. Im Wesentlichen kann man sagen, der Haupteinwand war, man solle doch Dr. Füllmich nicht kritisieren, weil er doch, ja, nur tolle Sachen macht. Da muss ich sagen, da haben Sie bitte nicht aufgepasst, liebe Kritiker. Ich habe überhaupt kein Wort über Dr. Füllmich verloren. Wieso sollte ich auch? Dr. Füllmich ist überhaupt gar nicht in dem Vertrag benannt. Das Wort Füllmich gibt es dort gar nicht.
Und ich habe ausdrücklich nur den Vertrag besprochen. Und warum sollte ich mich darum kümmern, was irgendjemand tut, der nicht mein Vertragspartner ist? Also insofern Ihre Einwände, dass dieser Vertrag Dr. Füllmich diskreditieren würde, die gehen ja völlig viel. Es kann Dr. Füllmich nicht kreditiert werden, weil er nicht Vertragsbestandteil ist. Wenn jemand diskreditiert werden kann, dann ist das vielleicht der Herr Templin, weil der ist ja dort benannt und die ihn unterstützenden Rechtsanwälte und Rechtsanwältinnen, also eine völlig unbekannte Anzahl von Rechtsanwälten.
Ja, zweitens möchte ich mal sagen, Dr. Füllmich ist doch nicht Gott oder für manche vielleicht schon. Also Dr. Frömmig ist ein Mensch wie jeder andere auch. Und ich wüsste nicht, selbst wenn ich ihn kritisieren würde, was daran falsch wäre. Wir leben in einer Demokratie, wir dürfen Personen kritisieren. Und wenn den Personen das nicht gefällt, dann können sie sich entsprechend mit einer Gegenstellungnahme oder wie auch immer äußern.
So, und wer glaubt, dass die bloße Äußerung von Kritik irgendwie eine Heiligenschändung sei, der äußert selber ein äußerst undemokratisches Verhalten. Meinungsäußerung heißt, jeder darf seine Meinung äußern. Er darf auch die Meinung äußern, die anderen nicht gefällt. So, und wenn dann derjenige, der meint, betroffen zu sein, wenn es den noch nicht einmal interessiert, zum Beispiel den Dr. Füllmich oder den Herrn Templin und wie die anderen Anwälte heißen, wenn es die nicht interessiert, was quaken Sie denn rum?
Sie sind doch nicht deren Rechtsvertreter. Glauben Sie, dass fünf Rechtsanwälte ihre Schützenhilfe benötigen, um von mir beschützt zu werden, wo ich noch nichtmals die kritisiere, sondern lediglich den Vertrag und die Vertragspartner, die möglicherweise Vertragspartner? Also, insofern, das ist ja ein Schuss in den Ofen, so etwas zu behaupten. Dann haben viele Leute offensichtlich so wenig Kenntnis von, ja ich sag mal, wie das Internet funktioniert,
dass sie tatsächlich nicht verstanden haben, warum es nicht ausreichend ist, festzustellen, ja ich kann doch diese Adressen der Anwälte im Internet finden. Ja, im Internet können Sie vieles finden. Es ist ja auch alles wahr, was Sie dort finden. Da wird ja auch gar nichts gelogen, da wird ja auch gar nichts falsch gemacht. Also zum Beispiel, wenn ich jetzt auf einer Webseite bin, dann ist das ja auch wahr, was dort steht. Also wenn ich jetzt zum Beispiel auf meiner Webseite schreibe, mein Name ist frei hervon Uwe zu Lose zu sonst nicht was und ich bin der Urenkel des deutschen Kaisers, der letzte Überlebende und dann setze ich mir noch eine Krone auf und ziehe mir noch eine adelige tolle Jacke an, dann finden Sie das im Internet.
Ja, aber die Frage ist, ist das denn wahr, was ich behaupte? Woher wissen Sie das denn? Und wenn ich sagen würde, ich bin der Schwiegersohn von Idi Amin, einem früheren Diktator in Afrika, und das stünde auf meiner Webseite, wäre es deswegen wahr? Nein. Nein, das heißt, sie können doch nicht die Quelle von jemandem, die er selber angibt, als Begründung oder Prüfung für die Wahrheit nehmen. Niemand kann für sich selbst garantieren.
Garantieren können immer nur Dritte. Das weiß aber übrigens jeder, der im Geschäftsleben tätig ist. Wer das nicht weiß, ist offensichtlich nicht im Geschäftsleben tätig. Ja, dann wurde gesagt, man kann doch da anrufen. Sie können doch bei Herrn Füll mich anrufen oder bei Rechtsanwältin Antonia, wie sie auch immer heißt, ja, können Sie doch anrufen. Ja und? Und dann geht eine nette Dame ans Telefon und die sagt, ja, alles in Ordnung, Sie können mir glauben, ich habe bei den Telefonhörer abgehoben.
Ja, sagen Sie mal, in welcher Traumwelt leben Sie denn, wenn Sie so argumentieren? Wenn Sie mich anrufen, ich habe mein Büro in Hamburg, ich bin ein Einmannbetrieb und wenn ich unterwegs bin, Wissen Sie, wer dann an mein Telefon geht? Eine nette Dame oder ein netter Herr. Und der beantwortet Ihnen alle Fragen und sagt Ihnen, dass ich unterwegs bin. Und wissen Sie, wo dieser nette Herr oder diese nette Dame ist? Der sitzt in Berlin in einem Büroservice. Früher hatte ich einen Büroservice in Frankfurt. Früher hatte ich einen Büroservice in München.
Das heißt, Sie rufen bei mir in meinem Büro an und irgendjemand antwortet in meiner Firma für Sie. oder für mich und beantwortet Ihre Frage. Und dieser Mensch, den kenne ich gar nicht. Den habe ich noch nie gesehen. Ich habe noch niemals den Geschäftsführer dieser Dienstleistungsfirma gesehen. Schauen Sie mal im Internet nach, unter Telefonservice nach. Da werden Sie Dutzende von solchen Firmen finden. Und manche haben sogar Services, die im Ausland sind.
Und wenn ich diesen Service anweise, bestimmte Dinge zu sagen, Zum Beispiel, ich bin zur Beerdigung meiner Schwiegermutter, dann sagen die das. Und wenn ich denen sage, ich bin der Sohn von Kaiser Wilhelm, dann sagen die das. Das heißt, in einem Büro anzurufen und dort jemanden ans Telefon zu bekommen, bedeutet gar nichts. Ja, weil es genau derselbe Punkt ist. Der, der Ihnen dort antwortet, der hat die Anweisung des Geschäftsinhabers. Und ist das deswegen wahr? Wissen Sie nicht, kann wahr sein, muss aber nicht wahr sein.
Ja, aber letztendlich spielt das gar keine Rolle, ob Herr Füllmich ein Telefon hat oder nicht. Es spielt auch gar keine Rolle, ob die anderen Rechtsanwälte ein Telefon haben. Denn im Vertrag steht nur Herr Marcel Templin und dass der keinen Eintrag in irgendwelchen Telefonbuchverzeichnissen hat, das habe ich in dem Video mit Elias T. gezeigt. Da haben wir fünf Minuten lang mit der Auskunft telefoniert und die haben ganz verzweifelt in ganz Deutschland nach einem Marcel Templin gesucht.
Gehen Sie mal auf das Video bei ET Video und Content und schauen Sie mal so in dem Zeitraum von Minute 38 bis 47 oder so. Es ist wie ein Kino, aber die Wahrheit. Ja, also insofern, wenn Sie feststellen wollen, ob irgendjemand, der behauptet existent zu sein, tatsächlich so existent ist, wie er das behauptet, dann müssen Sie eine unabhängige Quelle finden. Jemand, die nicht von diesem Menschen, wer auch immer es ist, manipuliert wird.
Und dann könnten Sie sagen, ja warum soll man das denn machen, das sind doch alles qualifizierte Rechtsanwälte. Ja, sowas sagt jemand, der nicht im Geschäftsleben langjährig tätig ist. Wenn Sie zum Beispiel Geschäftsführer einer GmbH oder einer Aktiengesellschaft wären oder Vorstand einer Aktiengesellschaft oder einer Genossenschaft, dann wüssten Sie, dass es zu Ihren Pflichten als leitender Manager gehört, ja alles zu hinterfragen, alles zu prüfen, Auskünfte über Ihre Geschäftspartner einzuholen und zwar viel mehr, als ich es gemacht habe.
Das ist Standardprozedere. Und wenn Sie das nicht machen und dem Unternehmen entsteht ein Schaden, dann haften Sie dafür. Das ist ein grob fahrlässiger Managementfehler. Wer meint, dass man das nicht machen braucht, wie schon gesagt, ist offensichtlich nicht im Geschäftsleben, zumindest nicht als Selbstständiger oder Unternehmer. Denn für die ist das völlig normal. Übrigens wussten sie, dass sie auch erheblichen Kontrollen unterliegen. Wenn sie irgendwo was auf Kredit kaufen, dann unterschreiben sie das an der Schufa-Klausel. Was glauben sie denn, was da passiert? Dann werden ihre ganzen Finanzen, die in der Schufa-Datenbank sind, durchgecheckt.
Was glauben Sie, wenn Sie irgendwo ein Darlehen für einen Hausbau besorgen, was da mit Ihnen passiert? Das heißt, die Kontrolle, wer ist der, der behauptet zu sein, dass er der ist, das ist ganz normal im Geschäftsleben und wird millionenfach, jeden Tag in Deutschland gemacht. Und wenn ich das mache, ist das überhaupt gar nichts Ehrenrühriges. Das ist der Standard. Standard. Ja, dann wurde mir vorgeworfen, ich hätte ja meine fachliche Kompetenz überschätzt. Da muss ich aber laut lachen. Welche fachliche Kompetenz? Mir wird ein Vertrag angeboten. Ich bin ein mündiger Bürger, ich bin ein Geschäftsmann. Wissen Sie, wie viele Verträge mir angeboten werden?
und glauben sie dass ich bei jedem vertrag zum rechtsanwalt gehen würde das machen sie das auch nicht haben sie schon mal ein handy aber gemacht haben wir schon mal irgend eine software gekauft haben sie schon mal ein auto gekauft haben sie schon mal eine waschmaschine gekauft das alles machen sie mit verträgen und jetzt wollen sie mir im ernst erzählen dass sie solche verträge ja niemals unterschreiben würden weil sie ja kein rechtsanwalt sind weil sie ja keine kompetenz haben und das bevor sie ja im elektronikmarkt ihrer wahl irgendetwas kaufen sie erstmals ihrem
rechtsanwalt gehen und sagen kannst du mal drauf gucken wer weiß was da drin steht das ist doch lebensfremd also die realität ist dass das mit handeln von menschen nichts anderes ist als verträge vereinbaren verträge erfüllen und jeder erwachsene mensch tut das jeden tag x mal selbst Selbst wenn Sie zum Bäcker gehen und ein Brötchen kaufen, da haben Sie einen Vertrag über ein Kaufgeschäft. Da gehen Sie auch nicht zum Rechtsanwalt und sagen, mal gucken, was wir hier für eine Klausel haben. Nein.
Also es gehört zur normalen Kompetenz eines jeden Erwachsenen, Verträge prüfen zu können. Und wenn er dann selber meint, dass er den Vertrag vielleicht doch schließen möchte, aber sich nicht dafür kompetent fühlt aus seiner subjektiven Sicht, Dann geht er zum Rechtsanwalt, aber sonst auch nicht.
Marcel Templin ist nur deren Vertreter. Sprich, ich weiß ja noch nicht, was wenn mein Vertragspartner ist. Aber schon in der ersten Zeile des Vertrages sage ich, Müll, so ein Schrott gucke ich mir nicht an. Das ist ja für mich kriminell, jemandem so etwas anzubieten. Ein Vertrag, wo die Vertragspartner nicht benannt werden. Schon von der Zeile an brauche ich nicht weiterzulesen. Und da reicht mir meine Kompetenz als normaler Bürger völlig aus. Davon abgesehen, diejenigen, die mein Video gesehen haben, die hätten dann auch gewusst,
dass ich persönlich, abgesehen davon, dass ich sowieso wie jeder Mensch Verträge beurteilen darf, weil das mein gutes Bürgerrecht ist, das auch kann. Denn ich übe einen Beruf aus, in dem ich, wie ich im Video geschildert habe, mindestens schon 6500 Verträge entweder selber initiiert habe oder dafür bezahlt wurde, diese zu analysieren. Also wer mir persönlich erzählt, Ich wüsste nichts. Der hat das Video nicht richtig gesehen. Mein Tipp, gucken Sie es nochmal an.
Ja, dann wurde ein weiterer Punkt kritisiert. Nein, also so könne man ja nicht vorgehen. Man kann doch nicht sich über einen Dritten unterhalten. Man hätte doch den Dr. Föhn nicht anrufen müssen. Man hätte dem doch auch für das Video eine Einladung rechtzeitig schicken müssen. man hätte das doch nicht so kurzfristig machen dürfen schließlich hat er ja viel zu tun wie bitte ich muss bin ich meine meinung äußere über jemanden mit dessen erlaubnis einholen muss mich
nach dessen terminplan richten das meinen sie doch wohl nicht ernst ja herr für mich ist ja noch nicht einmal vertragspartner würde er wenigstens im vertrag stehen könnte ich den Den einen will ich ja noch halbwegs verstehen. Aber warum sollte ich mit jemandem sprechen, der nicht im Vertrag dran steht? Können Sie mir das mal erklären? Warum sollte ich ihn anrufen? Zu welchem Zweck? Damit er meine Meinung ändert?
Er braucht meine Meinung nicht ändern. Ich sage bestenfalls wie. Sie haben mit dem Vertrag zu tun, mit so einem windigen Vertrag, den Marcel Templin mir vorgelegt hat. Ja, dann packe ich sie doch bitte in dieselbe Kiste rein. Mit Ihnen beiden möchte ich ja nichts zu tun haben. Das heißt, warum sollte ich mit dem sprechen, wenn es denn so wäre? Aber das war ja gar nicht nötig. So, weil er nicht Vertragspartner war. Dass er viel zu tun hat. Sie haben alle viel zu tun.
Also, mein Gott, wenn Sie meinen Terminkalender sehen, ich habe auch viel zu tun. Ja, und übrigens, warum messen Sie dann mich mit einem anderen Maß als den guten Dr. Füllmich? Also von mir verlangen Sie, dass ich annehmen soll, dass Dr. Füllmich Vertragspartner ist, obwohl das definitiv nicht ist, und dass ich mit ihm reden sollte und Termine machen sollte und und und. Haben Sie denn schon mal von Dr. Füllmich verlangt, dass er mit Herrn Drosten mal einen Termin macht, dass er mal Herrn Drosten anruft?
Dass er mal Herrn Wieler anruft und dass er mal die Bundeskanzlerin anruft und dass die sich alle mal zusammensetzen. Gut, die haben auch viel zu tun. Wird vielleicht ein bisschen dauern, bis so ein Termin zustande kommt. Aber es wäre doch unschicklich, wenn Herr Dr. Füllmich einfach über Herrn Professor Drosten reden würde. Er würde einfach über die Bundeskanzlerin reden und über Professor Wieler. Also sowas macht man ja nun wirklich nicht. Ich rede nur über jemanden, der nicht Vertragspartner ist. Und Dr. Füllmich, nicht nur, dass er über die Leute redet, er will dann auch noch die Leute verklagen.
Also wäre es nicht viel netter und sinnvoller im Sinne der Kommunikation, dass bevor man jemanden verklagt, man sich erstmal zusammensetzt bei einer Besprechung und mal vielleicht einen Kaffee oder einen Tee oder meinetwegen auch ein Bier oder einen Wein trinkt. Das wäre doch eine Kommunikationsbasis, nicht wahr? Also insofern, wenn Sie das nicht von Dr. Füllmich verlangen, dann verlangen Sie es doch bitte auch nicht von mir, denn sonst argumentieren Sie ein bisschen unlogisch. Ja, dann wurde argumentiert, ich hätte ja nur Unfug geredet, weil ich hätte doch nur alle Videos vom Ausschuss sehen müssen.
So, und alle Videos, die Interviews mit Dr. Füllmich darstellen. Ja, warum sollte ich das denn tun? Der Corona-Ausschuss wird doch nicht mit einem einzigen Wort im Vertrag erwähnt. Dr. Füllmich wird mit keinem Wort im Vertrag erwähnt. Warum sollte mich interessieren, was er in irgendwelchen Videos sagt? Das hat doch gar keine Relevanz für diesen Vertrag. Was er in irgendwelchen Ausschüssen tut, ob die Corona-Ausschuss oder wie auch immer Ausschuss heißen, das hat mit diesem Vertrag nichts zu tun.
Und jetzt können Sie sagen, ja, aber das weiß doch jeder. Das wissen Sie vielleicht, im Vertrag steht das aber nicht drin. Im Vertrag steht kein Wort vom Corona-Ausschuss, da steht kein Wort von Dr. Füllmich. Und wenn Sie jetzt meinen, nur weil er im Ausschuss ist und weil er viele Interviews gibt, deswegen hätte er auch irgendetwas mit diesem Vertrag zu tun, dann können Sie diese Meinung nur haben, wenn Sie diesen Vertrag nicht gelesen haben. Und wenn Sie ihn nicht gelesen haben, warum? sind sie kein unternehmer und wenn sie unternehmer sind hätten sie ihn gelesen dann müssten sie das
dann würden sie das doch nicht kritisieren ja man kann auch durch die frage stellen ist das nicht ein bisschen eigensinniges unterfangen von mir zu verlangen will dass ich mir jetzt 100 stunden video angucken soll wenn jemand anders mir einen vertrag vorlegt also stellen sie doch mal vor sie gehen jetzt in irgendein geschäft und wollen was kaufen zum beispiel ein Handy. Und jetzt stellen Sie dem Verkäufer eine Frage und sagen das und das verstehe ich nicht. Und der schnauzt Sie dann an und sagt, haben Sie denn nicht unsere 25 Stunden Videopräsentation
auf YouTube gesehen? Da sage ich, wissen Sie, mich interessiert YouTube nicht, mich interessiert dieser Vertrag. Ich möchte wissen was, oder dieses Handy, ich möchte wissen, dass Sie mir jetzt eine Antwort geben. Dann hätten Sie doch erst mal, bevor Sie hierher kommen, hätten Sie doch erst erstmal das alles sehen müssen. Nein, das muss ich nicht sehen. Das Angebot war nicht, wenn Sie diesen Vertrag unterzeichnen, dann akzeptieren Sie auch alles, was im Corona-Ausschuss in 100 Stunden besprochen wurde. Das steht da nicht.
Und dementsprechend würde es auch unsinnig sein, wenn man argumentieren würde, ja, aber ich will jetzt ein Brötchen kaufen, Oder ich sage mal, nicht ein Brötchen, zum Beispiel, ich bestelle einen Klempner, weil mein WC verstopft ist und jetzt muss ich mit dem einen Auftrag aushandeln. So, und dann schickt er mir einen Kostenvoranschlag rüber und seine Geschäftsbedingungen. Und jetzt bin ich ja noch nicht mal als Geschäftsmann, jetzt bin ich ja sogar noch Privatmann und muss ja auch noch diesen Vertrag deuten, obwohl ich gar kein Jurist bin.
Das ist ja ein völlig wahnwitziges Unterfangen nach dem, was manche Leute meinen. Also, jetzt will ich den beauftragen und stelle fest, dass mir irgendwas nicht gefällt. Und dann antwortet dann die Sekretärin am anderen Ende, wenn ich die dann anrufe, wie kommen Sie dazu, den Klempnermeister Müller irgendwo in Frage zu stellen, der ist doch schließlich Vorsitzender in der Klempnerinnung und was der schon alles für tolle Sachen gemacht hat für die Innung. Da sage ich, ja und? Ich habe doch keinen Vertrag mit der Innung.
Ich will doch einen Vertrag mit ihrem Meister machen. Und wenn er neben dem Auftrag, den er für mich jetzt ausführen soll, zusätzlich noch in irgendwelchen Innungen ist und dort tolle Sachen macht, ist das ja sehr schön für ihn. Nur das hat doch mit meinem Auftrag nichts zu tun. Also bitte, liebe Kritiker, bleiben Sie mal realistisch und nicht so viel zusammenmixen, was nicht zusammen gehört.
Ja, dann wurde noch argumentiert, was ich mich denn beschwere. Es ginge doch nur um 800 Euro. Zitat, das sei doch nur ein Fliegenschiss. Oder Zitat, es geht um die Signalwirkung. Nein, es geht für mich um 800 Euro. Und ob es ein Signal gibt oder nicht, das ist noch eine ganz andere Frage. Aber zunächst einmal möchte jemand von mir Geld haben.
Und jemand, der von mir Geld haben will, der muss mir bitte erklären, was er mit diesem Geld tun will. Der muss sich Fragen gefallen lassen. Natürlich kann jeder frei entscheiden, ob er Fragen stellen möchte oder nicht. Ob ihm das Projekt 800 Euro wert ist oder nicht. Das ist ja völlig individuell. Aber ein Fliegenschiss ist es sicherlich nicht. Denn geplant ist ja, dass eine Massenklage gemacht werden soll. Stellen Sie sich doch mal vor, es sind 10.000 Menschen dort. Dann sind 10.000 mal 800 Euro, sind 8 Millionen Euro. Bei 100.000 Menschen sind es 80 Millionen Euro.
Also es mag sein, dass es für die Einzelnen ein Fliegenschiss ist, aber für denjenigen, der das Geld bekommt, in dem Fall auf das Konto von Marcel Templin, sind es 8 Millionen bis 80 Millionen Euro. Und jetzt mal ganz ehrlich, wenn irgendjemand ein so großes Vermögen einsammelt oder zumindest das versucht einzusammeln, dann muss der sich schon Fragen gefallen lassen, nicht wahr? Ja, so zum Beispiel die einfache Frage, warum das Geld nicht auf ein Anderkonto geht, sondern direkt auf sein Konto.
Also was machen sie denn, wenn Marcel Templin jetzt 8 Millionen oder 80 Millionen Euro einsammelt und freut sich, dass so viele Menschen bei der Klage mitmachen und er fährt dann mit dem Auto gegen einen Baum. So und dann ist er tot. Ja, ich sage, wir wollen es ihnen nicht wünschen, aber im schlimmsten Fall könnte das ja passieren. Und was passiert denn dann mit dem Geld? Wenn er jetzt keine Erben hat, ist ja noch ein junger Mann. So, wer erbt denn? So, dann können sie sich dann, die 10.000 oder 100.000 Kläger oder Klagewilligen können sich dann mit der Erbengemeinschaft auseinandersetzen.
Ja, und das würde aber vielleicht nicht passieren, wenn das Geld auf einem anderen Konto liegen würde. Also insofern die Theorie mit dem Fliegenschiss, die sehe ich jetzt nicht ganz so dramatisch oder eindeutig. Ja, dann möchte ich mal noch auf ein ganz anderes Thema kommen, weil mir vorgeworfen wurde, wir hätten ja den Dr. Hülmich nicht zum Video eingeladen. Gut, wir hatten ihn eingeladen, natürlich haben wir unseren Terminplan gemacht und dann haben wir gesagt, okay, wir sind unser eigener Herr, für uns passt es so, wenn Dr. Füllmich dazukommen will, kann er es gerne tun oder bleiben lassen.
So, er hat es dann bleiben lassen. So, dann hatten wir einige Zeit später einen zweiten Termin in Erwägung gezogen und dann hat Elias T. ihn angeschrieben. So, und dann hat dann der gute Herr Dr. P. Hoffmann geantwortet. Und er hat dann geantwortet am 26.07. relativ zeitnah. Und ich möchte jetzt mal mit Ihnen dieses E-Mail mal kurz durchgehen. So, das schreibt er also. Wollen wir mal gucken.
Betrifft Ihre Interviewanfrage Class Action von Dr. Reiner Fuellmich. Übrigens gucken wir mal wie er Füllmich schreibt. Mit Ü. Füllmich schreibt sich aber mit UE. Gut, hätte man jetzt wissen können, wenn man erst seit einem halben Jahr mit Dr. Reiner Fuellmich im Ausschuss sitzt. So, in der oben genannten Sache wende ich mich an Sie aufgrund Ihres jüngsten Streams auf YouTube. Ich bitte um Ihr Verständnis, dass wir uns nicht früher ausführlicher bei Ihnen melden konnten. Sie können sicherlich nachvollziehen, dass wir aufgrund der aktuellen Rechtslage in Deutschland
sehr viele Anfragen bekommen und daher nur mit erheblichen Verzögerungen auf Anfragen reagieren können. Der Kollege Dr. Füllmich hat mich gebeten, mich für ihn an Sie zu wenden. Also hier schreibt er wieder, fülle mich mit Ö. Also ich finde das jetzt ein bisschen unhöflich, dass man seinen eigenen Mitarbeiter oder Senior-Kollegen nicht richtig namentlich benennen kann. So, zunächst freuen wir uns natürlich über Ihr Interesse an unserer Tätigkeit. Gleichzeitig trifft uns die von Ihnen gewählte Darstellungsform mit einem gewissen Maß an Irritation.
Gut, verstehe ich. Niemand möchte irgendwie im Brennpunkt der Kritik sein. Die von Ihnen und in Ihrem Stream von Herrn Lohse geäußerten Fragen und Kritik mögen in Teilen sicherlich nachvollziehbar sein, wenn man sich mit der Materie nicht eingehend befasst hat. Ja, ich wende mich jetzt mal an Sie, Herr Dr. Hoffmann. Warum muss ich mich als Kunde eines Rechtsanwaltes mit der Materie eingehend befassen? Ich meine, es ist doch die Aufgabe meines Rechtsanwaltes, das zu tun. Also das müssten Sie doch jetzt eigentlich wissen, dass wenn der Kunde sich mit der Materie eingehend befasst, dann braucht er sie doch nicht. Oder sehe ich das verkehrt?
Wir erachten es jetzt sowohl zwischenmenschlich als auch journalistisch wenig angezeigt, unsere Aufmerksamkeit durch vor allen Dingen neben der Sache liegenden Angriffe gegen Dr. Füllmich, wieder mit Herrn Templin und die anderen an der Sammelklage beteiligten Kollegen erregen zu wollen. Also Dr. Hoffmann und lieber Dr. Füllmich und alle anderen Kollegen, wie kommen Sie darauf, dass wir Ihre Aufmerksamkeit erregen wollten?
Wenn wir das wollten, dann hätten wir sie doch kontaktiert und hätten gesagt, oh bitte, wir möchten ihre Aufmerksamkeit haben. Die brauchten wir nicht, weil sie hatten unsere Aufmerksamkeit erregt mit dieser Art von obskuren Vertrag, den sie vorgelegt haben. Und den wollten wir mit anderen besprechen, deren Aufmerksamkeit wollten wir erregen, was wir mittlerweile auch bei ungefähr 25.000 Menschen gemacht haben. Ja, ein erheblicher Teil der von Ihnen aufgeworfenen Fragen lässt sich nämlich in der Tat durch Verfolgung unserer bisherigen Stellungnahmen, insbesondere im Internet, beantworten.
Herr Dr. Hoffmann, Ihnen als Jurist muss ich ja nicht sagen, es gilt ja nur, was im Vertrag steht. Was Sie außerhalb des Vertrages im Internet machen, ist Ihr Problem, hat mit dem Vertrag nichts zu tun. Insofern ist diese Aussage von Ihnen schlichtweg Unsinn. Ja, also muss ich ganz ehrlich sagen, von einem Fachjuristen und noch von einem Akademiker, der promoviert ist, erwarte ich ein bisschen qualifiziertere Aussagen. Ich muss Ihnen dahingehend leider schlechte Recherchtätigkeiten attestieren.
Ja, ich muss ja nicht recherchieren. Und mir will doch bloß eine Unterschrift verlangen und 800 Euro. Und was ich dann für mich zusätzlich noch freiwillig recherchiere, das ist doch mein Privatvergnügen. Ich würde das ja vielleicht gar nicht recherchieren, wenn der Vertrag so professionell und zu meinen Gunsten aufgesetzt worden wäre, dass ich sage, super, klasse, ich habe viele Rechte als Klagewilliger, bei denen fühle ich mich gut aufgehoben. Damit angefangen, dass der Kollege Marcel Templin nicht Mark Templin heißt.
Ach, das ist jetzt aber eine schlimme Sache, dass ich jetzt Marc Templin gesagt habe und er doch Marcel heißt. Und Sie haben aber schon in diesen wenigen Zeilen Ihrem Senior Partner, Herrn Dr. Füll, mich dreimal falsch geschrieben. Und dahin übergehen, wir hätten weder Telefonnummer noch sein unserer Adressen irgendwo gelistet. Das ist nicht wie hätten, das ist so. Denn diese Daten sind ja nachprüfbar. Also sie können doch nicht leugnen, was reale Fakten sind. Ich habe nicht bestritten, dass sie Telefonnummern haben, sondern ich habe lediglich festgestellt, dass bis auf den Dr. Füllmich niemand Nummern hat, die in irgendeinem Telefonbuchverzeichnis drinstehen.
Und das ist eine andere Aussage. Aber als Akademiker können Sie das ja theoretisch auch differenzieren. Es war ja Ihnen bzw. Herrn Lohse, übrigens Lohse schreibt sich mit Doppel-O, haben Sie schlecht recherchiert, ja ganz offenbar möglich durch Anfragen bei der Bundesrechtsanwaltskammer unsere Daten zu erfragen. Es ist auch nicht verständlich, warum Sie bzw. Herr Lose schreibt sich mit Doppel-O, Herr Hoffmann, es für nötig befunden haben, infrage zu stellen, ob wir überhaupt als Anwälte zugelassen sind.
Ja, da muss ich sagen, Herr Dr. Hoffmann, wenn das für Sie nicht verständlich ist, liegt es vielleicht darin, dass Sie noch nicht im Geschäftsleben so lange dabei sind. Denn gemäß dem, was ja bei der Bundesrechtsanwaltskamera notiert ist, sind Sie ja erst seit November 2019 als Rechtsanwalt tätig. Und dann sind Sie ja auch nach der Angabe dort in Arbeitsgemeinschaft mit der Antonia Fischer. Das heißt, Sie sind ja gar kein eigenständiges Rechtsanwaltsbüro. Sie sind ja auch auf der Seite der Hafenanwälte, werden Sie ja bis heute weder namentlich benannt, noch wird ein Foto von Ihnen dargestellt.
Das heißt, die Frage, die ich mir jetzt mal stelle, ohne zu recherchieren, wenn also jemand erst seine Zulassung im November 2019 hat und dann kommt es quasi, muss er sein Büro einrichten, hat er ja noch gar keine Mandanten und dann ist ja auch gerade Weihnachten und kaum das Weihnachten um ist, geht es schon mit der Corona-Krise los. Und dann ist man schon auf einmal mittendrin in dem Corona-Ausschuss. Das heißt, die Frage stellt sich in diesen nunmehr elf Monaten oder zehn Monaten, wie viele Mandate haben Sie denn eigentlich schon in der Realität bearbeitet, Herr Dr. Hoffmann?
Haben Sie überhaupt einen Mandanten, einen Prozess schon mal zu Ende geführt in einer Zeit, wo die Gerichte wegen Corona kaum noch tätig sind? Also insofern verstehe ich sehr gut. Sie sind noch ein Berufsanfänger und das ist alles sehr aufregend für Sie. Aber ich verstehe, dass Sie nicht verstehen, wie es in der realen Geschäftswelt so geht. So, Herr Dr. Füllmich, von dem hätte ich schon erwartet, dass er das versteht. Der ist ja schon ein bisschen länger dabei. Übrigens sind ja Anwälte nach meiner Erfahrung auch nicht so sehr empfindlich. Die sind ja gut im Austeilen und auch sehr gut im Einstecken. Insofern ist die Frage, wer wer ist, gehört ja zu den unternehmerischen Grundkompetenzen.
So, das erzeugt bei uns in der Tat den Eindruck, als wollten Sie einen Skandal generieren unter einem Deckmal besonders investigativer Recherchetätigkeit. Nö, den Skandal generieren wir nicht. Den Skandal, den machen Sie selber, dass Sie den Mut haben, einen solchen Vertrag Ihren anvertrauten Klagewilligen vorzulegen. Sie und Herr Lohse, oh Dankeschön, jetzt schreiben Sie mich mal richtig mit Doppel-O, können sich, was Sie ja nun in den Kommentaren ablehnen, von uns und unserer Tätigkeit, insbesondere dem Corona-Ausschuss, überzeugen.
Ja, das können wir, müssen wir aber nicht, weil es geht nicht darum, was der Corona-Ausschuss macht, sondern was im Vertrag drin steht. Dass das nicht alle Fragen in Bezug auf die Sammelklage beantwortet, ist sicherlich richtig. Dankeschön. Ich bitte aber auch um Ihr Verständnis, dass wir nebst unserer Tätigkeit im Ausschuss und vor allen Dingen mit der Mandatsarbeit in vielen Anfall- und Klagefällen beschäftigt sind und zudem beruflich zusammengefunden haben. Und daher unsere Kanzleistruktur und unsere Kooperation mit der Kanzlei von Dr. Füllmich, Füllmich mit Ü mal wieder gerade umstrukturieren.
Wir sind daher schon aus berufsrechtlichen Gründen gehalten, keine Außendarstellung zu wählen, die zu Verwirrung führen könnten. Wenn Sie das nicht verwirren wollen, dann benennen Sie doch einfach meinen Vertragsentwurf. Wer denn die Ihnen unterstützenden Rechtsanwälte und Rechtsanwältinnen sind, benennen Sie doch mal Ross und Reiter. Gerade dadurch würden wir uns angreifbar machen, unseriös wirken und der gemeinsamen Sache, der nach meinem Verständnis auch Sie verpflichtet scheint, schaden. Was Ihnen scheint, wem ich verpflichtet bin, ich glaube, das können Sie gar nicht beurteilen. Aber nun gut, das ist Ihr gutes Recht.
Dass keiner von uns ein Problem damit hat, in fremde Leute streamen oder im Fernsehen Rede und Antwort zu stehen, das bedarf keiner weiteren Ausführung. Das ist für jedermann ersichtlich. Ja, da stimme ich Ihnen zu. Aber seien Sie bitte auch gewiss, dass wir uns nicht gerade sonderlich eingeladen fühlen, wenn Sie uns gegenüber mit einem derartigen Anspruchsdünkel auftreten, der in der Wirklichkeit keine Grundlage findet. Da irren Sie. Wir haben keinen Anspruchsdünkel, sondern wir stellen fest, dass der Vertrag mangelhaft ist und zwar grob mangelhaft. Wenn wir einen Anspruch haben, dann höchstens den, dass man einen vernünftigen Vertrag macht und dass Sie vielleicht nicht unbedingt sich wohl dabei fühlen, unangenehme Fragen zu beantworten im Livestream.
Da habe ich volles Verständnis für, dass sie einen vollen Terminkalender haben auch. Auch komme ich nicht umhin, die Frage aufzuraten, ob sie mit Herrn Lohse als Experten nicht jemanden gewählt haben. Ich bin doch kein Experte. Also weder hat Herr Liate mich als Experten eingeladen, noch habe ich behauptet, ein Experte zu sein. Nein, ich bin ein potenzieller Mandant und als solcher brauche ich kein Experte zu sein. Ich kann ein Analphabet sein. Ich brauche gar keine Schulbildung haben, wenn ich nur Unternehmer bin. Darf ich doch diesen Vertrag unterschreiben?
Also selbst wenn ich ihn nicht verstehen würde, könnten Sie ihn mir doch erklären und sagen, es ist alles wunderbar, Herr Lohse, können Sie mitmachen. Also dafür muss ich kein Experte sein. Und ich muss auch kein Experte sein, wenn ich meine Unzufriedenheit öffentlich äußere. Das darf ich. Wir leben in einem Land, in dem wir theoretisch und vielleicht auch praktisch eine Meinungsfreiheit haben. Der von Vertrags- und Gesellschaftsrecht offenbar nur rudimentäre Kenntnisse hat. Ach, hätten Sie mal mein Video gesehen. Glauben Sie, dass ich 6.500 Verträge bearbeitet habe und von nichts eine Ahnung habe? Da haben Sie aber schlecht recherchiert, Herr Dr. Hoffmann.
Was eine Anwalts-GbR ist und welche Haftungssituation dadurch entsteht, dass bei Menschen mit langjähriger Geschäftsfahrung eigentlich zum Standardwissen gehören. Ja, schön, dass Sie das erwähnen. Nur warum steht davon nichts im Vertrag? Im Vertragsentwurf steht kein Wort von einer Anwalts-GbR. Da steht nur Herr Mark Templin als Vertreter von anderen. So, ob die in einer GbR sind oder ob die überhaupt Vertragsmitglied sind, das alles steht dort nicht.
Dann würde ich doch in einem seriös formulierten Vertrag erwarten, dass dort steht, die Anwalts GbR Corona Klage so und so mit den Mitgliedern 1, 2, 3, 4, 5. Dann eine Anwalts GbR. Was sie außerhalb dieses Vertrages für anwaltliche Vereinigung untereinander machen, hat doch mit dem Vertrag rein gar nichts zu tun. Also wir sind alle grundsätzlich zur Beantwortung von Fragen, die Klage betreffen und auch unsere Übertätigkeit bereit. Das ist nett. Sehr gerne können Sie uns alle Fragen, die Sie zu unserer Tätigkeit haben und auch insbesondere Sammelklage schriftlich übersenden.
Ja, warum sollten wir das tun? Sie haben doch das Video gesehen. Das sind doch alle Fragen aufgeführt worden, zumindest die wichtigsten. Ich denke, für jeden normal intelligenten Menschen ist es relativ einfach, sich diese Fragen dort herauszuziehen. Und wenn man dann Interesse hat, dann kann man das innerhalb von wenigen Minuten machen. Wir können die Fragen schriftlich übersenden. Warum denn? Der Vertrag ist doch für mich erledigt. So einen Vertrag werde ich doch nicht unterschreiben, wenn ich 100 Jahre alt werde und bis dahin erst recht nicht.
Also was Sie machen können, ist was anderes. Sie können entweder in einen Livestream kommen und sich selber dort erklären und von alleine auf die Fragen antworten. Und welche das sind, können Sie den beiden Videos entnehmen. Oder aber, was Sie machen können, Sie können zum Beispiel einen Vertrag entwerfen, in dem alle Fragen von alleine beantwortet werden, sodass man gar keine externen Fragen mehr hat. Das wäre doch mal ein super Kundenservice, ein sich selbst erklärender Vertrag. Bei fünf oder sechs Anwälten sollte das doch eigentlich ein Klacks sein.
Ja, Sie werden zeitnah antworten, da wir abseits prozesstaktischer Erwägung und Aspekten, die unsere anwaltliche Verschwiegenheit betreffen, keine Geheimnisse aus unserer Arbeit machen und bisher auch allen Presseanfragen nachgekommen sind. Ja, das ist schön, dass Sie Presseanfragen beantworten, aber ich muss ganz ehrlich sagen, das eine oder andere habe ich mir angeguckt. Also was Sie dort in Interviews kundtun, das ist für mich relativ inhaltsleer. Es gibt eigentlich fast nie konkrete Aussagen über Namen,
über Daten, über Zahlen, über Fristen, sind immer alles nur ganz vage. So selbst wenn, immer konkret gefragt werden zum beispiel letztens wurden sie mit antonia fischer und marcel templin gefragt wie viele teilnehmer ist denn schon gibt sondern eierter templin rum ja so um die tausende ja was denn sind es nun 1000 oder tausende von 2000 bis 99 tausende das könnte
könnte man ja eigentlich wissen. Was sagt er? Ja, wir führen ja eine Tabelle, in die täglich reingeguckt wird. Also man guckt täglich in die Tabelle rein und kann aber nicht sagen, wie viele um die Tausende, ob es nun 2000 oder 99 Tausende sind. So, und Dr. Füllmich wurde auch mal gefragt in einem Interview kurz vorher, wie viele Klagewillige sind. Da sagt er sinngemäß, Das kümmert er nicht, er hat mit den größeren Sachen zu tun, dafür sind andere zuständig. Also der eine ist dafür zuständig, die großen Visionen zu pflegen und die Presseanfragen und Interviews zu machen und die anderen, die die Liste pflegen, können selbst im Interview nicht eine konkrete Zahl benennen.
Ja, also ganz ehrlich, das ist jetzt für mich nicht so informativ. Auch nehmen wir Anregungen, wie wir unsere Außendarstellung und unsere Informationskanäle verbessern können, immer dankend zur Kenntnis. Allerdings sehen wir für eine direkte Teilnehmer in ihren Livestreams derzeit keine produktive Grundlage für eine Zusammenarbeit. Ja, gut, das ist ja jedermanns Entscheidung, wo er mitmacht. es gibt immer einen richtigen weg aufmerksamkeit zu erregen und einen
falschen ach ich denke sie sind rechtsanwalt und jetzt erzählen sie dass sie wissen was richtig und was falsch ist wenn das doch so einfach wäre dann bräuchte man noch gar keine rechtsanwälte dann bräuchte man noch bloß ins gesetz gucken da stünde doch schon alles drin also ich denke gerade der rechtsanwalt beruf ist doch ein solcher in dem man immer wieder neu erfährt, ja, durch diverseste Prozesse, dass das, was man glaubt, was richtig sei, dann rechtlich aber doch nicht richtig ist und umgekehrt. Insofern, wenn Sie jetzt wissen, was der richtige
Weg ist, dann sind Sie aber vielleicht in dem Beruf nicht an der richtigen Stelle. Also da müssen Sie nach meiner Meinung ein bisschen flexibler sein. Wir kooperieren vor allen Dingen mit Personen und Organisationen, die aus unserer Sicht den richtigen Weg wählen. Logisch, das macht Das macht jeder so. Und wenn mir diese Bemerkung gestattet ist, ist sie gestattet. Offenbar teilen Ihre Zuschauer diese Auffassung doch zu erheblichen Teilen, wenn ich mir das Like-Dislike-Verhältnis unter dem entsprechenden Video anschaue.
Ja, Herr Dr. Hoffmann, ich habe die Vermutung, dass es Ihnen geht wie vielen Anwälten. Also ich kenne in meinem Leben, habe ich vielleicht mit 100 Anwälten persönlichen Kontakt gehabt im Bekanntenkreis, geschäftlich verbunden und und und. Und viele haben mir gestanden, dass sie Schwierigkeiten mit Zahlen haben. Und wenn Sie sich also das Like-Dislike-Verhältnis angucken, zu dem Zeitpunkt, als Sie Ihre Mail geschrieben haben, da war das Like-Dislike-Verhältnis auf der Seite von Elias T. bei 1,4 zu 1.
Also wenn Sie aus einer solchen Relation, wo 40 Prozent mehr Likes als Dislikes sind, zu der Schlussfolgerung kommen, dass das Video ein falscher Weg zur Aufmerksamkeit sei und dass die Zuschauer diese Auffassung teilen würden, dann kann ich nur sagen, diese Schlussfolgerung ist logisch falsch. Die Zahlen sagen was anderes. Bei weiteren Fragen zur Sache oder zu unseren
und Personen so weit, dass für irgendjemanden von Interesse sein mag. Ja, für wen sollte das für ein Interesse sein? Das weiß ich jetzt allerdings auch nicht, denn den Vertrag werde ich ja nicht mit ihnen machen, solange sie keinen besseren vorlegen. Insofern ist es mir ja egal, was mit der Sache ist und was mit den Personen ist. Sondern sie können sich überlegen, ob sie mich als Kunden gewinnen wollen, als Mandanten. Wenn sie das nicht wollen, dann kommen wir eben und nicht zusammen wie das im geschäftsleben so ist mit vielen dank und freundlichen grüßen ja
das war es dann eigentlich schon da muss ich sagen okay ist doch eigentlich ein ganz aufschlussreiches brieflein gewesen für mich jedenfalls dass man sieht gut jeder hat so seine Meinung, wir werden wahrscheinlich vorerst nicht zusammenkommen, wir werden jetzt nicht die großen Freunde werden, aber da sage ich mal, müssen wir ja auch nicht, ist ja nicht, Herr Dr. Hoffmann ist doch gar nicht mein Vertragspartner, Herr Dr. Füllmich ist doch nicht
mein Vertragspartner, was müssen wir denn Freunde sein, wenn sie gar nicht im Vertrag drinstehen und selbst wenn sie im Vertrag drinstehen, dann werden sie doch lediglich ein Dienstleister, der einen Auftrag ausführt, ja, im Mandanteninteresse, also ich weiß jetzt nicht, ob bei den Klagen, die ich geführt habe, meine Anwälte den Anspruch gehabt hätten, dass sie meine Freunde sein wollten. Denen reicht es eigentlich einen Auftrag zu haben und dass ich mein Honorar bezahle. Ich glaube, das ist auch die professionelle Vorgehensweise. Nun gut, ich denke, ich habe
hier in diesem Video meine erneute Position mal dargestellt und bin mir ziemlich sicher, dass wieder einige Leute sich fürchterlich darüber aufregen werden. Ich möchte dazu kundtun. Diejenigen, die auf meinem Kanal sind, werden es vielleicht schon gemerkt haben. Diese Pöbeleien und Beschimpfungen und Beleidigungen, die werde ich auf meinem Kanal nicht dulden. Der ist zwar klein, aber er ist mein. Und damit meine ich, ich übe das Hausrecht dort aus. Und wenn
Wenn Sie anfangen rumzupöbeln und irgendwelchen Unsinnreden im Sinne von wildeste Behauptungen aufstellen und keine sachliche Argumentation liefern, dann werden Sie ohne Vorwarnung von diesem Kanal entfernt. Das heißt, Ihr Beitrag wird gelöscht und Sie werden zukünftig nicht mehr diesen Kanal kommentieren können. Sie sind dann weg und zwar dauerhaft. Ich möchte auf meinem Kanal, so klein wie er ist, keine Pöbelrunde haben. Wenn Sie pöbeln wollen, dann machen Sie das woanders, aber nicht da, wo ich das Sagen habe.
Und insofern, Sie können reden. Sie können auch eine völlig entgegengesetzte Meinung zu mir haben. Da habe ich kein Problem mit. Sie können gerne sagen, dass ich das falsch sehe und dass man das anders sehen müsste. Aber argumentieren Sie sachlich. Bleiben Sie bei der Sache. Bringen Sie Argumente. Reden Sie nicht über Personen, dass die inkompetent sind oder neidisch oder sonst nicht. Das ist persönliche Argumentation. Das ist unsachliche Argumentation. Bleiben Sie bei der Sache. Wenn Sie das tun, dann kann ich Ihre Aussage respektieren. Selbst wenn Sie das Gegenteil von dem meinen, was ich meine. Das ist für mich in Ordnung.
Gut, in diesem Sinne wünsche ich Ihnen fleißiges Diskutieren. Ich freue mich auch für Ihre Rückmeldung. Ja, und vielleicht sehen wir uns beim nächsten Video wieder. Dankeschön. Klar sehen, clever denken, ei handeln.
Zitate aus dieser Abschrift bitte mit Quellenangabe: „Sammelklage: Meine Kritik am Vertrag: Ihre Kritiken - Meine Antworten (Teil 2)“, Die Welt Klar Sehen, 18.11.2020.
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Uwe Loose antwortet auf die Kritik an seinem Video, in dem er den Vertragsentwurf der Corona-Sammelklage als unseriös bezeichnet hatte. Er entkräftet die Einwände und bespricht im Detail die ablehnende E-Mail-Antwort der Kanzlei um Reiner Fuellmich und Marcel Templin.
