DWKS-Kompass-SiegelDie Welt Klar Sehen

Cleverer Widerstand 3 Teil 2 - 6 wichtige Webseiten für die qualifizierte Recherche07.02.2021

BEWUSST DENKEN

Abschrift

Abschrift des Videos vom 07.02.202118 Abschnitte

Der Text hält den Kenntnisstand dieses Tages fest, nicht den von heute. Er wurde maschinell aus der Tonspur erstellt; maßgeblich bleibt das gesprochene Wort im Video.

Klar sehen, clever denken, frei handeln. So, unter dem Motto mehr Schein als Sein. Im Internet trügerische Sicherheit, so ein bisschen. Oder das Problem ist nicht das, was wir wissen, sondern was wir fälschlicherweise zu wissen glauben. Ne, anders. Das Problem ist nicht das, was wir nicht wissen, sondern das, was wir fälschlicherweise zu wissen glauben. Das ist im Prinzip das große Motto auch dieser Show und vielleicht ein Stück weit eigentlich unserer gesamten Bewegung, dass wir ja hinterfragen, was wir meinen zu wissen und ob das nicht vielleicht fälschlicherweise halt ein Irrtum ist. Der Aberglaube im Internet ist, es ist kostenlos, also muss es gut sein. Mir und meinem Besten ist nie was passiert, also wird auch nie etwas passieren. Ich persönlich hatte noch nie eine Virusattacke, also warum soll ich mir einen Virenscanner installieren? Ist das Internet, ist die digitale Welt wirklich so unschuldig, wie uns immer suggeriert wird? Ja, wenn du da suchst, wo die grauen Punkte sind in der großen Landkarte. Es ist halt das Problem, dass, also ich fange jetzt erstmal an mit der Beantwortung dieser Frage. Es ist halt das Problem, dass die meisten Menschen

ja das benutzen, wie Sie alles andere auch benutzen, wie Sie ein Auto benutzen. Sie machen sich keine Gedanken darüber, wie die Mechanik eines Autos funktioniert, die Elektrik eines Autos funktioniert. Sie haben einen Führerschein gemacht, da haben Sie bestimmte Verkehrsschilder gelernt und so haben Sie auch das Benehmen, so kriegen wir gerade das Benehmen beigebracht bei YouTube oder bei anderen Kanälen, wie wir uns zu verhalten haben. Das ist eine Form der Konditionierung, die funktioniert auch ganz hervorragend. Und das fängt im Grunde genommen schon an mit der Adult-Sperre oder dem Controlling von dem Tablet der Kinder. Ich bin in einer ständigen Form der Konditionierung. Anstatt zum Beispiel den Eltern zu erklären, Es wäre ganz gut, wenn du deinem Kind mal zeigst, wie es sinnvoll mit dem Gerät umgeht und nicht einfach nur rumdaddelt irgendwo bei YouTube, sondern sich wo es denn zum Beispiel interessante Informationen bekommt. Also ich nehme mich da ganz gerne als Beispiel, weil ich habe mit drei Jahren, ja, situationsbedingt,

meine liebe zu dem wdr fernsehen es gab damals nur drei kanäle für das wdr fernsehen und für die heimlärm episoden physik chemie sonst was ich habe kein wort verstanden ja und Aber was ich da gelernt habe, ist im Prinzip, es gibt irgendwo Informationen, die ich finde, wenn ich danach suche. Und hier muss sich jeder im Grunde genommen selber fragen, was oder wie sucht er? Besucht jemand irgendeine Seite außer Google? das sind schon die wenigsten so und ich weiß nicht wie wir es wie wir es machen wollen jetzt gleich mal weil ich würde ganz gerne einfach mal sechs einfach nur sechs seiten ich habe sie dir auch in chat reingepackt also in den in unseren chat ja die leute sehen das jetzt hier gerade dass die alle da sind die aufruft ich kopiere sie mir mal ein telegramm da muss ich das hier nicht die ganze zeit aufladen

Und soll ich die aufrufen oder willst du auf denen rumscrollen? Mach du die einfach mal auf und ich erzähle was dazu. Also wir gehen da jetzt nicht in die Tiefe rein, sonst sind die fünf Minuten schneller rum, als wir Hallo sagen können. Was ich aber nur zeigen will, sind einfach nur sechs Beispiele, die Alternativen bieten zu dem, was wir jeden Tag hören im Fernsehen, was wir jeden Tag sehen in Google, was wir jeden Tag sehen in YouTube. Das sind offene Seiten, die sind nirgendwo verborgen, verboten oder sonst irgendwas. Die haben auch keine gefährlichen Inhalte, außer natürlich, dass sie Informationen beinhalten. Also auf der ersten Seite haben wir hier die Seite www.metasuchmaschine. Was ist eine Metasuchmaschine? Eine Metasuchmaschine sucht verschiedene Hier teils thematisch sortierte verschiedene Suchmaschinen ab. Das heißt, da ist Google, da ist Bing, da ist alles drin. Ja, da sind Zeitungen mit drin zum Beispiel. Da werden auch Zeitungen durchsucht.

Die sind nicht darauf aus, jetzt mit einer bestimmten Suche eine Werbung zu protegieren. Das heißt, du zahlst hier keine Werbung, sondern diese Suchmaschinen helfen dir im Grunde genommen allgemein über mehrere Suchmaschinen deine Anfrage zu stellen. Vorteil, erstens deine Anfrage bleibt anonym. Du wirst nicht mit irgendeinem Cookie dann markiert und deine Suchvorlieben werden nicht gespeichert, sondern du kannst hier einfach mal querfeldein durchsuchen. Wenn du zum Beispiel auf MetaGear oder Metacrawler oder sonst was gehen möchtest, kannst du das gerne mal zeigen. Das ist eine Suchmaschine, die ist genauso bedienbar wie Google. Mit dem Unterschied, ich bekomme von einer Suchmaschine mehrere Ergebnisse über verfügbare Suchquellen, Informationsquellen. Hat einfach den Vorteil, dass man hier an der Stelle nicht geleitet wird durch irgendwelche Werbe- oder Cookie-Einnahmen. Das heißt, hier bekomme ich wirklich weitestgehend, sofern die Informationen verfügbar sind, ungefilterte Informationen.

Und das heißt metasuchmaschine.org, die Adresse. Die gebe ich auch mal rein in den Chat, weil die Leute sehen jetzt nur die Webseite und wissen aber nicht, wie man da hinkommt. Und die Frage ist natürlich dann aber gleich natürlich nach der Effizienz. Ist tatsächlich der Algorithmus, der Suchalgorithmus genauso schnell, genauso performant? Die haben keinen eigenen. Die haben keinen eigenen. Das, was die machen, sind die Suchalgorithmen der verschiedensten Suchmaschinen zu nutzen. Ja. Und benutzen sie oder bedienen sich dort verschiedenster Quellen, zum Beispiel auch redaktioneller Quellen. Also da werden verschiedenste Zeitungen durchforstet. Die bieten ja alle auf ihren Websites, nicht nur in den Suchmaschinen, sondern auf den Websites bieten die ja auch ihre Suchen an. Und MetaGear zum Beispiel geht dann diese Suchen da durch. Alles klar. Gut. Was haben wir jetzt vor uns? Was ist das? Worldwidearchives.de. Genau. Das nächste ist ein Presse- und Literaturverzeichnis. Das heißt, wenn ich jetzt zum Beispiel irgendwas suche zu einem bestimmten Teilgebiet, also nehmen wir mal oben das Thema Literaturwerke, Autoren, dann kennt ja jeder von uns Wikipedia.

Wikipedia ist aber halt eben eigentlich, wie wir es wissen, teils zumindest politisch gefärbt. Hier kann ich in die Datenbankarchive der verschiedensten Bibliotheken rein und kann in den Bibliotheken selbst etwas suchen. Nehmen wir zum Beispiel das erste, das Gutenberg. Kennt vielleicht noch der eine oder andere Gutenberg. hat im Prinzip deutschsprachige Literatur fürs Ausland und da kann ich dann darin dann zum Beispiel Copyright-freie Literatur suchen. Da kenne ich Originalquellen. Also wenn es irgendwo irgendwie ein Zitat braucht, wenn es irgendwo eine Hintergrundinformation braucht, dann finde ich hier drin zum Beispiel einen guten Ansatz. Auch hier gibt es zum Beispiel Datenbank der Buchkritiken aus Österreich. Da kann ich dann wirklich mal durchstöbern. Weil das Problem, was wir haben, wir meinen eine Meinung zu haben. Wir untermauern unsere Meinung eigentlich nur noch mit Buzzwords.

Das sind so diese Überschriften, die wir irgendwo sehen, bei Twitter, bei sonst wo. Wir sind eigentlich alle nur noch 140 oder 160 Zeichen lang in unserem Denken. Und das, was ich gerne mache, das mag eine Macke von mir sein, aber das, was ich gerne mache, wenn ich irgendwo was Tolles zugeschickt bekomme und sage, Katastrophe, guck dir mal an, große Panik wieder, geht gar nicht so was, dann gucke ich nach dem Original. Ja, ich suche das Original, damit ich mir eine Meinung aus dem Kontext heraus machen kann oder bilden kann. Und das ist halt das größte Problem, was wir medial momentan haben, weil wir werden nach Klicks bezahlt. Ja, wir zahlen mit Klicks und die Firmen, die ihre Inhalte präsentieren, werden bezahlen nach Klicks. So, das heißt, es nimmt sich keiner mehr die Zeit und es wird auch gar nicht mehr offen geboten. Das heißt, das, was ich im Prinzip bei der Zeit oder die Welt oder sonst irgendwas lesen kann. Das wird mir ja schon gar nicht mehr ungefiltert oder im Kontext geboten. Sondern du kriegst es schon vorgeframed und vormanipuliert und vorgefertigt für dich. Irgendwelche Buzzwords. Vorgesetzt, genau, richtig. Und das heißt, das, was sich allenthalben, sei es auf den Aktienmärkten, weil wir es gerade davon hatten, ist genau das Gleiche wie in unserer Informationsgesellschaft.

Ja, wir haben ein großes Dilemma, dass wir in einer Informationsgesellschaft leben, die aber gefiltert ist und keine Wissensgesellschaft erzeugt. Ja, ja, wir haben zwar alle Informationen zur Verfügung, aber wir können halt hier an der Stelle kein Wissen daraus generieren. Du gehst auf die nächste Seite. Okay, das ist literarische Aktion. Ja, das ist für die Menschen, die gerne einfach auch mal ein Video, Hörbuch oder sonst was sich anschauen über bekannte Bücher. Die werden dort zusammengefasst oder auch ganz vorgetragen, je nachdem. Da kann man sich dann zum Beispiel Huxley oder Orwell einfach mal zu Gemüte führen an der Stelle. Nicht nur den Coverdeckel kennen oder den Film, sondern einfach im Hintergrund während man in der Küche sitzt, sein Frühstück macht oder sonst wo im Auto einfach mal durchlaufen lassen und sich sowas dann anhören. Dann hat man nämlich auch einmal wenigstens diesen Text gehört. Wir reden ständig bei Dingen mit, die wir nicht mal ansatzweise nicht nur nicht verstehen, sondern gar nicht kennen.

Ja, das ist richtig. Und dann geben wir ja nicht unsere Meinung wieder. Das ist das Lustige. Ganz oft geben wir ja gar nicht unsere Meinung wieder, sondern die Meinung, die uns suggeriert wurde. Das heißt, wir reden über Dinge, die wir selber nie für uns entdeckt haben und geben Meinungen darüber ab, die nicht den unseren entsprechen. Das ist ganz wichtig. Das wird den Uwe wahrscheinlich dann auch wieder eher treffen, sein Thema. Wir schaffen hier keine Erfahrungen. Wir schaffen keine Erfahrung. Wir rezitieren etwas, was wir selber nie erfahren haben und sei es nur durch Verstehen. Das heißt, ich plapper irgendwas nach wie ein Papagei. Das ist übrigens auch das größte Manko unseres Schulsystems. Wir plappern irgendetwas nach, ohne das verinnerlicht zu haben, ohne dahinter etwas Sinnvolles zu konstruieren. Also, naja, gut, anyway, springen wir weiter. Archive.org, wir sind auf Archive.org. Wir sind jetzt auf Archive.org. Das ist zum Beispiel ganz interessant, da werden verschiedenste Seiten, also im Grunde genommen...

sag schnell nicht Seiten an sich, sondern ja, bekannte und wichtige Websites werden gespeichert. Das heißt, man kann im Grunde genommen sich dann zum Beispiel auch mal, da war jetzt ein bisschen die Zeit zu knapp, ein Beispiel mal zeigen, wie sich eine Webseite im Laufe einer Woche verändert hat. Richtig, also wir können in den Spiegel ja mal gucken, das wäre doch vielleicht mal lustig. Spiegel.de Ich weiß nicht, ob es drin ist, das ist international, aber Ich glaube, man muss das ja auch mit HTTPS und so eingeben. Ich weiß nicht, ob er das jetzt so findet, wenn ich nur Spiegel eingebe. Nee, eigentlich Metadata ist Spiegel, sollte reichen. Okay, alles klar. Aber was lustig ist, guck mal, von wie weit das zurückreicht. Das bedeutet, wir können uns mal angucken, wie der Spiegel eigentlich getitelt, was er geschrieben hat, wie die Überschriften verändert haben und pipapo, angenommen im Jahre 2005. Das sind also automatische Crawler, die machen einen sogenannten Snapshot, also so ein Abbild von der Webseite und ihrem Zustand zu einem bestimmten Zeitpunkt. Je öfter besucht diese Webseite, habe ich das Gefühl, umso öfter machen die auch die Snapshots davon. Und gerade bei so Mediengeschichten gibt es da also sehr gute Möglichkeiten zu vergleichen und ein Vor- und Nachher

Ja, sich mal zur Gemüte zu führen. Die Server sind nicht die schnellsten. In dem Fall liegt es nicht an meinem Computer. Die werden auch bei euch so langsam sein. Aber interessant ist es allemal. Es ist wie eine Reise in die Vergangenheit. Guckt mal, so sah Spiegel Online 2005 aus. Ja, nicht nur Spiegel Online. Die haben ja auch uralte Artikel von 1959 eingescannt. Die haben nämlich, Spiegel ist einer der wenigen, die archiviert haben. die schon mittlerweile sämtliche Artikel archiviert haben. Das Interessante ist aber eigentlich jetzt für uns hier an dieser Stelle, das Interessante ist zu sehen, dass diese Information verfügbar ist. Seid nicht so faul, sondern guckt auch mal nach, wenn euch was interessiert. Das sind sechs Quellen, die ich jetzt mal hier mitgebe, bei denen man einfach dann auch mal verifizieren kann, ob das, was man weiß, wirklich das ist, was man verstanden hat. Ja, das ist richtig. Also, vielleicht, dass wir da mal weitergehen, dann gehen wir auf den Supervisor Data. Moment. Das ist ganz interessant aktuell. Das sind nämlich sämtliche Besprechungen, die im Europäischen Parlament stattgefunden haben.

sind quasi, genauso wie im Bundestag gibt es das auch, da kommen wir dann beim nächsten drauf, gibt es ein Archiv sämtlicher Entscheidungen, sämtlicher Beschlüsse, sämtlicher Besprechungen mit Randnotizen. Wenn ich jetzt ein Topic suche, zum Beispiel, was weiß ich, nehmen wir mal Global Reset, dann könntest du jetzt im Grunde genommen gucken, in welchen Meetings, in welchen Besprechungen überall Global Reset stattgefunden hat. Jetzt kann ich ihn natürlich nicht suchen, weil ich die Cookies gerade nicht akzeptiert habe, aber an sich müsste ich das wahrscheinlich schon irgendwie machen können. Mach das mit dem Firefox, den ich letzte Woche gezeigt habe, in deiner Sandbox, dann kannst du da auch mit Cookies arbeiten. Aber sag das nochmal, also European Central Bank gibt einem hier also nachvollziehbar die Möglichkeit, alle Beschlüsse der EU nochmal nachzulesen. Nein, also der Europäischen Zentralbank, Entschuldigung. Es gibt es aber auch für die EU, also den Link, den muss ich dann noch nachliefern. Das ist jetzt alle Beschlüsse, alle Entscheidungen, alle Meetings, die öffentlich waren von der Europäischen Zentralbank.

Wow. Okay. Und das wird einem einfach so zur Verfügung gestellt und die meisten Leute wissen das gar nicht. Das ist der Trick. Das ist der Trick. Sie gaukeln der Demokratie vor, indem sie dich überschütten mit Informationsmüll, wo kein Mensch, Entschuldigung bitte, und das ist das halt, was ich letztens meinte, das sind die 95 Prozent der Menschen, die einfach überfordert sind. Mist. Ich habe auch nicht jeden Tag Zeit, da reinzugucken. Aber ich weiß wenigstens, wo es steht. Und das ist ja auch derselbe Trick wie beim RKI. Es ist ja nicht so, dass sie bei den Zahlen bescheißen oder sowas. Die geben dir ja schon die richtigen Zahlen. Der Kontext ist entscheidend. Der Zeitpunkt, wann sie es dir mitteilen. Und die Art und Weise, wie es dir im Prinzip zur Verfügung gestellt wird. Ob es einfach... Ja, da steht oder ob du es dir erst suchen musst und ob du erst dann rumblättern musst, weil natürlich rechnet man da ganz nicht bewusst. Das ist keine böse Absicht, sondern man macht es sich einfach zu eigen. Also ich möchte einem Machthabenden, wie auch immer eine Regierung.

gar nicht unterstellen, dass da eine böse Absicht hinter ist, sondern sie machen sich einfach diese Denkfaulheit des Menschen zu eigen und machen weiter wie bisher. Das ist übrigens der Punkt, wenn du jetzt zum Beispiel erklären müsstest, was wir in der ersten Folge gemacht haben. dann wirst du einen Neueinsteiger fast nicht erreichen können, weil ihm der Kontext fehlt. Wie sind wir jetzt bisher in die dritte Folge gekommen? Du musst immer von vorne anfangen. Wenn du in der Mitte versuchst, jemandem die Augen zu öffnen, dann wird er blinden. Dann wird er sich wegdrehen. Dann wird er sagen, das macht keinen Sinn. Aber wenn du langsam die Intensität hochdrehst, dann bist du drin im Thema. Das heißt, macht euch schlau, im wahrsten Sinne des Wortes. Und gerne, ich habe da einen ganzen Sack, ich habe ungefähr 50 Quellen, die so auch Quellensammlungen sind. Ein letztes möchte ich auch noch zeigen, weil das wirkt jetzt alles irgendwie so fremd. Es gibt auch eine, Moment, das war es jetzt gerade nicht. Ich muss gerade das nochmal kopieren. Es gibt auch eine Webseite, die nennt sich bundesarchiv.de. Das klingt sehr heimisch. Mach doch einfach mal die Seite auf. Genau, die habe ich dir doch geschickt als Link, du Vogel. Das ist der letzte Link.

ja genau ich mache sie schon auf nur da hat sich gerade irgendwas mit einer Extension geöffnet keine Ahnung was da so sie geht jetzt auf und das ist wahrscheinlich was ähnliches für Bundestagsbeschlüsse oder alles da ist komplett alles was seit 59 stenografisch aufgezeichnet wurde sämtliche Zwischenrufe sämtliche Kommentare Nachreichungen, alles drin. Das ist nicht das Problem, dass die Information nicht da ist, nur das Wissen es zu nutzen fehlt. Ja, das stimmt. Ja, es wird einem halt alles vorgekaut und man muss aber auch ehrlicherweise sagen, der Tag hat nur 24 Stunden. Also ich kenne das von mir. Ich arbeite 16 davon und das jetzt noch darüber hinaus alles konsumieren, verarbeiten zu können, die richtigen Schlüsse zu treffen, die Quellen sich zu merken, darauf verweisen zu können, im richtigen Moment Schlagwerklichkeit zu haben, das sich übrigens argumentativ zurechtzulegen, das kann ja nicht mal ich. Ja, und ich bin dafür vielleicht, sagen einige, geboren. Das heißt hier nicht mal. Naja. Mir macht das ja Spaß, Informationsvermittlung zu betreiben und danach zu suchen und so weiter. Für mich wäre das jetzt, sage ich mal, nicht unbedingt nur Arbeit. Aber stell dir mal vor, du kommst, wie der Uwe richtigerweise gesagt hat, ich bin jetzt übrigens gleich auf seinen Redebeitrag gespannt, du kommst von deiner Fließbandarbeit und du willst eigentlich nur noch ausschalten, abschalten, RTL anschalten. Dann kann man natürlich auch nicht verlangen, dass du in irgendeiner Form die mentale Kraft noch aufbringst, hier das zu durchstehen.

Ich sage es mal so, wir nehmen uns das jetzt mit. Warte mal, ich möchte den Bogen zu Uwe spannen. Mit einem Punkt hier an der Stelle. Und zwar ein kleiner Tipp für diejenigen, die mal da reinschnuppern wollen. Einfach nur mal ein einziges Thema, ein konkretes Thema sich aufgreifen und danach mal schauen. Ohne Zwang, ohne Druck. Einfach nur reingucken. Weil sonst kriegt man wirklich schlechte Laune, weil man wird so erschlagen. Und ich kann auch empfehlen, nicht mit dem Bundestag anzufangen, weil was die da teilweise loslassen, ich empfehle, also für Frauen hier im Chat empfehle ich mal, Reden oder Beiträge der CDU-CSU-Fraktion zu Reden von grünen Damen. Wie würde ich das jetzt finden? Jetzt gib mir mal ein Stichwort. Wir wollten es ja konkret machen. Wie finde ich das jetzt? Was gebe ich ein als Suchbegriff? Okay, also im Prinzip gehe ich jetzt hier rein. Da gehen wir mal einfach... Ich tippe das jetzt parallel so ein, wie du das machst. Ich bin jetzt bei Suchbegriff eingeben. Ich bin auf Bundesarchiv.

Schlecht vorbereitet. Ich hätte dann natürlich gerne... Wer war denn in den 80ern schon unterwegs? Wir machen es anders, lieber Tido. Du denkst darüber nach. Ich wechsle mal zurück zum Uwe. Und in der Zwischenzeit kannst du uns da ein bisschen an die Hand nehmen. Deine Zeit ist ohnehin vor ein paar Minuten abgelaufen. Klar sehen, clever denken, frei handeln.

Zitate aus dieser Abschrift bitte mit Quellenangabe: „Cleverer Widerstand 3 Teil 2 - 6 wichtige Webseiten für die qualifizierte Recherche“, Die Welt Klar Sehen, 07.02.2021.

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