Cleverer Widerstand 4 Teil 3 - Schutz vor Medienmanipulation + (sehr) kontroverse Diskussion14.02.2021
Abschrift
Abschrift des Videos vom 14.02.2021139 Abschnitte
Der Text hält den Kenntnisstand dieses Tages fest, nicht den von heute. Er wurde maschinell aus der Tonspur erstellt; maßgeblich bleibt das gesprochene Wort im Video.
Gast
Klar sehen, clever denken, frei handeln. Jetzt also, du machst es mir natürlich schwierig, das anzumoderieren, aber dann jetzt halt in einem Block das, was wir eigentlich aufteilen wollten auf zwei Blöcke. In erster Linie der Umgang mit der Umwelt, aber anders als Uwe bezogen auf eine abweichende Außenmeinung. Also wenn man im Prinzip mit etwas kollidiert, was einem halt nicht so in den Kram passt. Und zweitens, welche Rolle spielen die staatlichen Organe und wie pflege ich einen konstruktiven Umgang mit denselbigen? Dazu hören wir jetzt Thilo Klaas. Leg los.
Uwe
Also den ersten Teil, den lasse ich ein bisschen kurz und dann fassen wir den gleich über. Also der Umgang mit der Umwelt, das heißt das, was ich vorhin schon angedeutet habe, mein Gegenüber, meine Gegenüber haben eine andere konträre Meinung. Zu der, die ich vertrete und ich muss mir die Überlegung zumuten, was mir denn letzten Endes ein Kontra an dieser Stelle bringt. Was bringt es mir ständig dagegen zu argumentieren? Das setzt natürlich voraus, dass ich mir auch Gedanken darüber mache, wer mir gegenüber sitzt. Und das hatten wir gerade schon mal ganz kurz angedeutet, ich muss mir die Frage stellen, sind alle anderen nur einfach zu blöd, um zu sehen, was ich sehe oder ist das Mindset von denen einfach ein völlig anderes, dass die sich nicht in meine Gedankenwelt, in meine Gedankenrolle einlassen können oder auf meine Gedankenwelt einlassen können. Dabei spielt ein wesentlicher Gedanke eine Rolle, und zwar, dass Warte mal ganz kurz. Ich muss mal ganz kurz unterbrechen. Entschuldigung.
Gast
Kein Problem. Man merkt, du brauchst gerade eine Minute. Lieber Asgardos, vielen lieben Dank, dass du hier vorangehst mit gutem Beispiel und den Leuten zeigst, dass es sich lohnt, Abonnent zu sein auf diesem Kanal. Ich möchte die Gelegenheit nutzen, auch andere Leute darauf hinzuweisen, dass ihr mit einem Abo auf dem Kanal meine Arbeit hier unterstützt. Das heißt, wenn ihr keinen Bock habt, dass ich die ganze Zeit sagen muss, liebe Leute, bitte spendet, Könnt ihr auch ganz einfach, da oben seht ihr es, mit zu den Abonnenten euch irgendwann zählen. Und ja, jetzt hoffe ich, hat das bei dem einen oder anderen ein bisschen was losgetreten, mich auf diese Art und Weise halt zu unterstützen. Weil die Art der Talks, die wir hier führen, die sind sehr, sehr wertvoll. Aber wie gesagt, nur in einem Sinn, den die Mehrheit wiederum leider Gottes nicht auf den allerersten Blick erkennt. Deshalb, wenn euch das wichtig ist...
Uwe
macht es doch bitte dem bekommeier und dem Asgardos nach und verlängert euer abo oder schließt das sogar ab gut du bist wieder dran lieber titel also ganz kurz zur klärung genau also im prinzip die frage halt ob alle anderen im prinzip doof sind und ich der einzige der es versteht das führt natürlich letzten endes zu einer wahrnehmung meiner außenwelt die nicht ja die meine eigene ist, die auch nur meiner Vorstellung entspricht. Das heißt, ich entferne mich immer weiter von meinem Umfeld. Und jetzt dann im Prinzip darauf, und das wolltest du ja anspielen, welche Rolle spielen die staatlichen Organe und welchen Umgang pflegen wir mit ihnen? Wir müssen uns um über eines klar werden. Wir haben ungefähr 4,9 Millionen Bedienstete im öffentlichen Dienst und wir haben rund 12 Millionen, nein, stimmt gar nicht, ich hatte vorhin die Zahl aufgerufen, es sind knapp 20 Millionen, die in irgendeiner Form verrentet sind. Was sind die verwendet? Verrentet. Verrentet. Sprich in Pension oder in Rente. Das heißt, wir haben ungefähr 25 Millionen Menschen in Deutschland, die vom Staat direkt abhängig sind. Das heißt, an dieser Stelle stellt der Staat als solches mehr als die Hälfte, also staatlich Bedienstete und Abhängige, mehr als die Hälfte der wahlberechtigten Bevölkerung dar.
Gast
Wie viel ist die Wahlberechtigung der Bevölkerung in Deutschland? Wie viele Menschen?
Uwe
53 Millionen, glaube ich. Also so roundabout 50 Prozent stellen die da.
Gast
Das ist ja der Wahnsinn. Und die Hälfte davon ist direkt oder indirekt im Prinzip abhängig vom Staat. Genau.
Uwe
So, das heißt, du hast jetzt noch die Hartz-IV dabei.
Gast
Das heißt, im Grunde genommen... Entschuldige, zählst du die mit rein zu den Verrenteten, wie du sie vorhin genannt hast?
Uwe
Nein, nein, das sind wirklich Verrentete. Und dann gibt es noch die Hartz-IV-Empfänger, also die Sozialhilfeempfänger, aktuell 5,6 Millionen.
Gast
Alle Leute, die Arbeitslosengeld bekommen, jeder Unternehmer, der aktuell von Corona-Hilfen lebt.
Uwe
Das heißt, diese Vorstellung, das müssen doch alle sehen. ist völlig utopisch, weil letzten Endes müssen sie das gar nicht, weil sie leben von dem Subventionsstaat. Beiß nicht die Hand, die dich füttert. Und das heißt hier an dieser Stelle ist das Verständnis für die Bevölkerung, die jetzt nicht mitzieht, ist verfärbt natürlich durch uns, durch diejenigen, die sich da kritisch äußern. Und dann stellt sich die Frage, also die quantitative Verteilung habe ich ja jetzt schon mal dargestellt. Qualitativ gibt es da nur einen Spielraum im Rahmen der Bundestagsparteien, die man schon immer mal gewählt hat, aus Tradition noch, als man Arbeitnehmer war vielleicht. Aber alles so im üblichen Sektor, die ja alle gerade in die gleiche Richtung schwimmen, mehr oder weniger, aber im Großen und Ganzen. Und Da ist dann einfach die Frage, welche Möglichkeiten gibt es denn überhaupt, hier an dieser Stelle zu einer Meinungsänderung zu kommen? Und ja, wir können informieren, wir können im Prinzip andere beteiligen, aber schlussendlich ist es halt einfach so an der Stelle... Ich will da jetzt nicht Pessimismus verbreiten, aber es ist an der Stelle so, dass man sich eine andere Taktik überlegen muss, anstatt der einfach zu sagen, ja, die müssen doch. Nee, einen Scheißdreck müssen sie. Sie müssen im Prinzip zusehen, dass sie ihre Rente bekommen, sie müssen zusehen, dass sie ihre Sozialhilfe bekommen, sie müssen zusehen, dass sie ihre Kinder ernähren. Das sind ganz andere Drucksituationen. Als derjenige, der sich auf den Weg gemacht hat und gesagt hat, ist mir alles scheißegal, ich arbeite jetzt einfach für meine Meinung.
Gast
Kann ich ganz kurz eine Frage aus dem Chat an dich stellen? Und zwar schreibt Dr. Dix, das frage ich mich auch gerade, gez.lehrer.beamte? Arbeitet überhaupt noch jemand? Dann kommen ja ca. 15% der Deutschen für alles auf. Oder habe ich mich gerade verrechnet? Wie ist das denn mit den Steuerabgaben?
Uwe
Prozent ist es ist es mehr also sind mehr als die 15 Prozent aber wir dürfen alles nicht vergessen und das ist etwas das sollte man hier an der Stelle bevor der Uwe dann die Gelegenheit hat darauf zu antworten wir haben in der Zwischenzeit unsere Produktivität um ein Vielfaches denk an das Video von gestern ja um ein Vielfaches erhöht ja aber immer weniger Leute werden um immer produktiver oder Richtig. Immer weniger Leute werden produktiver. Trotzdem haben wir 43 Millionen Beschäftigte gehabt vor der Corona-Pandemie. Und schlussendlich ist es aber jetzt so, wir entziehen dem Staat dieses Arbeitspersonal, indem wir mit den Verboten arbeiten. Gleichzeitig werden Stellen abgebaut. Und diese weniger Leute, die dann übrig bleiben, möchten dann aber bitteschön die Schulden bezahlen, die wir jetzt in diesem Jahr aufgehäuft haben. Das ist, also da beißt die Katze den Schwanz, ganz einfach. Und jetzt nochmal zurück, was kann im Prinzip jeder Einzelne so in der Situation tun? Er kann erst einmal für sich sorgen, dass er ein sicheres Umfeld bekommt, ein stabiles Umfeld.
Gast
Was meinst du mit sicheres Umfeld? Physisch?
Uwe
Stabiles Umfeld, physisch, dass er Personen bei sich hat oder in seinem Umfeld hat, die er kennt, die sich gegenseitig unterstützen, die im Grunde genommen ganz pragmatisch, ein Handwerker, was weiß ich, Gaswasser-Scheiße-Installateur, ein Elektriker, Leute sich einfach mal austauschen untereinander, was kannst du, was kann ich.
Gast
So.
Uwe
Und wir hatten das Beispiel, wir sind mittlerweile in einer Gesellschaft, wie viele Telefonnummern kennst du noch auswendig?
Gast
Ja, ich kenne meine eigene nicht mal mehr, weil die Polizei mir permanent alle Handys konfisziert und ich merke mir die nicht mehr sehr lange.
Uwe
Aber wie viele Leute kennst du noch so persönlich, dass du sagen könntest, den rufe ich jetzt an, ohne dass ich die Wiederwahl-Taste drücken muss?
Gast
Ja, ich mache das mit Trick 17. Ich kenne nur eine Nummer, das ist die Nummer der Auskunft. Und die rufe ich dann immer an.
Uwe
Ja, also mir geht es nur darum... Ich weiß, worauf du hinaus willst.
Gast
Absolut, du hast recht.
Uwe
Ja, und das ist der Punkt. Wir haben ein völlig... Auch wir haben ein völlig verzerrtes Bild von der Außenwelt. Wir denken, alle müssten. Nee, gar nichts muss einer. Die Leute sind sich grundsätzlich erstmal, und das ja auch zu Recht, sich selbst am nächsten. Das heißt, warum soll ich als Rentner, als... Wenn ich doch einigermaßen klarkomme mit der Situation und für den Toleranzbereich ist extrem groß. Ja, warum sollte ich mich jetzt auf die Straße begeben und dagegen demonstrieren? Warum? Nimm mir einen Grund.
Gast
Na ja, gut, aber nee, also aber jetzt mal ganz objektiv. Ja, ich verstehe schon, dass die Geld bekommen. Dieses Geld ist normalerweise das Leben, der Lebensunterhalt, von dem die leben. Aber ein Leben muss ja auch lebenswert sein. Was den Leuten genommen worden ist und zwar allen, allen. Nein, nein, nein, warte mal, lass mich mal ganz kurz sagen.
Uwe
Du implizierst damit, dass das Leben, was sie jetzt haben,
Gast
Ja, aber das ist es doch. Die Kinderbetreuung ist den Leuten genommen worden. Dann in irgendeiner Form eine Freizeitgestaltung ist den Leuten genommen worden. In irgendeiner Form die Reisefreiheit ist den Leuten genommen worden. Das sind doch auch alles Sachen, von denen der staatstreueste Mensch dieser Erde jeden Tag profitiert hat. Im Gegenteil, vielleicht sogar vermehrt profitiert hat, weil die werden ja überdurchschnittlich gut bezahlt, wenn sie Beamte sind. Und jetzt können die all das nicht mehr machen. Also ja, die werden zwar noch finanziert, aber sie können nicht mehr leben. Das Leben wurde gestrichen aus dem Leben. Was können die denn nicht machen? Die können nicht mehr reisen, die können nicht mehr treffen, die müssen jetzt Masken tragen, die können ihre Kinder nicht mehr in die Betreuung abgeben. Das sind ganz, ganz viele Sachen, wo die zwar finanziert werden und was zu fressen haben, aber was zu leben haben sie nicht mehr.
Uwe
Wenn dein Anspruch an das Leben ein Häuschen im Grün von mir aus zwei Familienhaus mit einem Grünanteil ist, oder dass du mal spazieren gehen kannst, oder dass du in Ruhe und Frieden deine Rechnungen bezahlen kannst, dass du dir keine Sorgen machen musst um deinen Lebensunterhalt, dann ist das gedeckt. Du hast einen anderen Anspruch als die Mehrheit der Menschen. Erinnere dich vielleicht an den Geschichtsunterricht, die Zeit des Biedermanns. Der typisch deutsche Michel, der Biedermann, der zu Hause gesessen hat, mal hoch hat und geguckt hat, dass er irgendwie... Du meinst Biedermeier, ich weiß aber, was du meinst. Biedermeier, Biedermeier, ja. Also das ist im Grunde genommen das Charakteristikum der großen Masse, dass sie einfach für sich und ihre Familie so sorgen, dass sie nicht ständig Angst haben müssen, morgens mit dem Arsch auf der Straße zu sitzen. Du hast einen anderen Anspruch. Viele andere hier in der Gruppe oder woanders auch, die sagen, meine Freiheit sieht anders aus. Das mag sein, aber du bist nicht die Mehrheit.
Gast
Ich weiß, ich bin nicht die Mehrheit, aber die Mehrheit guckt zum Beispiel Fußball. Und die Mehrheit geht zum Beispiel auch ins Fußballstadion. Und diese Fußballstadien sind doch jetzt alle zu. Und alles, was die machen, weil die halt eben nichts Intellektuelles tun möchten... sondern sich einfach nur Tag ein, Tag aus irgendwie mit Vergnügungen reinknallen. Das ist denen alles genommen worden. Also ich bin da immer noch nicht bei dir. Die haben jetzt wirklich einen Überschuss an Geld oder meinetwegen wenigstens eine gleichbleibende Konstante an Geld. Ja, aber immer weniger Möglichkeiten, das in irgendeiner Form auszugeben. Also darin, darin muss sich doch deren Lebensqualität irgendwie widerspiegeln und erkennbar sein. Ja, also ich möchte mich jetzt auch mal einschalten, weil ihr beiden seid jetzt ein bisschen in eurer Position. Naja, aber eigentlich ist ja immer noch die Zeit. Du siehst ja, oben haben wir von Thilo. Aber gut, leg los, lieber Uwe. Ja, also hier ist eben der Punkt, wie kommen Wertmaßstäbe überhaupt zustande? Und was Thilo ja zu Recht nach meiner Meinung festgestellt ist, dass die Wertvorstellungen bei Menschen sehr verschieden sind. Da gibt es eben Leute, die so ein bisschen, ich sage mal, allgemeiner denken. Wie du das jetzt machst, Eli, du sagst ja, eigentlich sind das doch für die Nachteile. Nein, wenn das für die Leute Nachteile wären, wenn die das aus ihrer subjektiven Sicht sehen, in ihrem eigenen Wertesystem so empfinden würden, würden sie sich anders verhalten. Und dazu sage ich mal so, dass mit den persönlichen, ethischen und moralischen Wertmaßstäben, das ist im weitesten Sinne eine Wirtschaftlichkeitskalkulation, wo der Mensch psychisch, entweder emotional, sachlich oder finanziell oder auch alles drei zusammen, die Dinge, die nach seiner Wertskala wichtig und unwichtig sind, gegeneinander abwägen. Unten kommt dann ein Ergebnis raus, eine Resultante.
Uwe
Und du darfst Angst nicht vergessen. Angst kommt noch als Kontakte.
Gast
Ja, aber Angst ist auch ein Wertmaßstab. Wenn ich meine Angst als wichtig erachte, dann kann die vieles andere für unwichtig erklären, weil sie eben ein starkes Gewicht darstellt. Das heißt, Wie auch immer die Wertmaßstäbe zustande kommen, sie werden subjektiv gesetzt. Und diese subjektiven Wertmaßstäbe führen letztendlich zu einem Verhalten oder zu einem Nichtverhalten. Das heißt, man tut etwas oder man unterlässt etwas. Und wenn eben viele Menschen sagen, ja, ich bin ja ein großer Fußballfan, aber aus lauter Angst, mich beim Fußball tödlich anzustecken, bleibe ich lieber zu Hause, dann hat dieser Mensch Null. absolut null Veranlassung, gegen irgendwelche Corona-Regeln sich einzurichten, weil er sagt, ja, ich passe mich jetzt an, weil mir wird ja versprochen, dass es dadurch besser wird und wenn es dann besser wird, dann kann ich wieder zum Fußball gehen. Und ob diese Einstellung jetzt objektiv von einer sachlichen Warte her, sachlich richtig oder falsch ist, ist aber aus seiner subjektiven Sicht völlig egal. Das heißt, es bleibt dabei, die Menschen sind deswegen so passiv und deswegen so uninteressiert, weil aus ihrem subjektiven Wertmaßstab es keine andere Verhaltensweise angebracht ist.
Uwe
Muss man kurz rausklicken.
Gast
Alle Aussagen, die sagen, man müsste oder man sollte oder siehst du nicht, das ist eine, das will ich in meiner Terminologie sagen oder formulieren, eine dogmatische Denkweise. Nämlich, ich betrachte, komme auf den Gedanken, dass das, was ich erkannt habe, glaube ich, das müssten andere auch erkannt haben. Aber ich bin nicht bereit zu akzeptieren, dass die das nicht erkannt haben. Und die Konsequenzen, die daraus kommen, dass sie das nicht erkannt haben oder dass sie das, was ich für wichtig halte, für unwichtig halten. Wenn wir aber wirklich freie Menschen sein wollten, wir reden ja mal von Basisdemokratie, dann gehört es auch dazu, die Dummheit der anderen Menschen zu akzeptieren. Denn auch in einer Basisdemokratie muss man nicht ein IQ von 130 haben, um seine Meinung äußern zu dürfen. Also auch Dumme haben das Recht, Dumm zu sein. Faule haben das Recht, faul zu sein. Und insofern wird es immer einen Unterschied in den ethischen und moralischen Werten geben, je nach den Persönlichkeiten. Da bin ich bei dir. Ein Dummer hat natürlich das Recht, dumm zu bleiben. Aber weißt du, auch ein Dummer ist, so blöd es klingt, klug genug zu wissen, dass er dumm ist. Und zwar, weil er meistens dann nämlich sagt, das will ich alles gar nicht wissen. Das ist mir zu hochtrabend. Lass mich in Ruhe, ich will einfach nur mein Schnitzel essen. Es gibt auch diesen Spruch, was der Bauer nicht kennt, frisst er nicht. Und da sind die Leute eigentlich, diese dummen Menschen, von denen es wirklich so viele gibt in diesem Land, eigentlich trotz allem klug genug sagen zu können oder müssten theoretisch. Und das ist das, wo ich mein Problem habe. Es geht hier nicht um Raketenwissenschaft. Ich spreche den Leuten nicht ihr Recht ab, dumm zu sein. Ich sage, das Problem, das vor uns liegt, ist so simpel, dass auch ein Dummer das theoretisch als Lüge erkennen müsste. Und da hört es bei mir auf. Ich begreife, dass Leute dumm sind oder dümmer als ich, dass es da ein Spektrum gibt. macht er nichts ohne einen Nutzen. Jeder, der sagt, er ist ja ganz selbstlos und er will nur das Wohl der Welt, das stimmt alles nicht. Das ist Selbstbetrug. In Wirklichkeit will er nur sein Wohl und hat aber ein besonders großes Ziel. Das heißt, auch ein Dummer, der eigentlich wissen könnte, weil er die Kompetenz dazu hat, die intellektuelle, bestimmte Irrtümer zu durchschauen. Das kann man sehr schön sehen. Es gibt sehr viele Experimente und Untersuchungen, die zeigen, dass ganz normale Menschen, wenn sie in Ruhe gelassen werden und wenn sie Zeit haben, sehr, sehr weise Entscheidungen treffen können. Also man muss kein Akademiker sein, um schlaue Entscheidungen zu treffen. Richtig, man muss auch kein Akademiker sein, um Corona durchschauen zu können. Es reicht einen sehr, sehr geringen IQ dafür. Und deswegen ist die Frage, was ist der Vorteil? Was ist der Vorteil für jemanden? Der eigentlich wissen könnte, dass er, ich sag mal, jetzt ein Märchen vorgespielt bekommt. Warum bevorzugt er dieses Märchen gegenüber der Realität? Was ist der Nutzen, den er davon hat? Das ist die Frage. Also nicht die Schuldzuweisung, du müsstest doch eigentlich, sondern was ist dein Vorteil? Ich begreife schon, was der Vorteil ist. Es ist natürlich sehr bequemer, sich vom Staat bedienen zu lassen. Auf einmal sind die ganzen Friseusen, die heulen nicht mehr rum, nicht etwa, weil sie nicht arbeiten können, sondern weil die Staatshilfen halt eben nicht mehr kommen. Ich hatte das gestern oder vorgestern erst in meinem Stream. Es ist natürlich bequemer für die aufzuhören und im Prinzip ihre gesamte Verantwortung in dem Zusammenhang einfach abzugeben. Das begreife ich schon. Aber nichtsdestotrotz, und da bin ich wieder bei dem, wo ich bei Thilo widersprochen habe. Die Lebensqualität ist der Preis, den die dafür zahlen, dass sie sich jetzt hier so durchfüttern lassen. Und irgendwann beißt sich das in den Schwanz, weil diese Lebensqualität, das ist dieses Brot-und-Spiele-Prinzip. Jetzt werden den Leuten Brot gegeben, aber das Spiel wird weggenommen. Ja, aber das sagst du jetzt wieder aus einer Position, die nicht aus der Position der Betroffenen heraus ist. Der Betroffene sieht das ja eben anders. Wenn du dem jetzt sagen würdest, deine Lebensqualität ist ja jetzt dauerhaft beeinträchtigt, würde der sagen, nee, das glaube ich nicht. Weil ich passe mich ja deswegen an und halte ja deswegen die Klappe, weil ich daran glaube, dass es bald besser wird. Das kann er ja glauben, so viel er will, aber objektiv kann er trotzdem nicht mehr ins Fußballstadion. Objektiv kann er trotzdem nicht mehr nach Balle reisen, dreimal im Jahr. Ja, aber... Aber wichtig ist das, was er glaubt. Aber dafür hat er überlebt.
Uwe
Dafür hat er überlebt. Aber dieses Überleben muss doch lebenswert sein. Erstens ist das deine Meinung. Was ist lebenswert? Das hat jeder seine persönliche Wahrnehmung. Für manche ist es auch lebenswert. Ich kann jetzt Homeoffice machen. Ich kenne zum Beispiel Versicherungsangestellte, die sich jetzt freuen, dass sie zu Hause bleiben können. weil sie das jetzt alles im Homeoffice machen können. Ist ja auch super bequem dann. Lass dich aber mal da einfach im Raum stellen. Aber der Punkt an der Stelle... dass viele einfach sich die Frage stellen, was ist denn für mich überhaupt relevant für mein Leben, wenn ich unter Angst lebe? Und es sind noch viele, die einfach sagen, oh, man weiß ja nicht und das könnt ihr ja und guckt ihr mal an in England und was sehen wir in England? In England sehen wir gar nichts, da passiert jetzt auch wieder weniger. Das sind alles Faktoren, die jemand wie wir, der sich anders damit beschäftigt, denkt bitte, und das war der Grund, warum ich dieses Beispiel mit den beiden Videos gebracht habe, Wir haben eine andere Konditionierung. Wir haben eine andere Wahrnehmung. Wir kennen Katzen. Wir wissen, dass Katzen mit Vögeln können. Oder wir haben einfach eine andere Wahrnehmung von Angst. Das heißt also, an dieser Stelle ist ganz allein entscheidend, wie jeder persönlich seine Situation empfindet. Und das können Wie gesagt, das sind halt Rentner, denen jetzt ein Jahr lang eingebläut wurde, ihr gehört zur totalen Risikogruppe. Und ihr könnt jeden Moment tot umfahren.
Gast
Also ich möchte da noch mal ein anderes Beispiel für einführen, weil wir sind hier in der Frage, gibt es quasi objektive Werte ja oder nein? Das ist also eigentlich eine ethische und philosophische Frage. Und ich glaube, aus meiner Kenntnis, was ich im Leben gelernt habe, dass es solche Fragen grundsätzlich mit Nein zu beantworten gibt. Das heißt, jeder, ich behaupte, das ist erst mal meine These und ich möchte an einem Beispiel gleich mal das illustrieren, was ich meine. Ich behaupte, dass es keine objektiven Werte gibt, dass es weder Werte gibt wie Nächstenliebe noch wie Vernunft oder soziales Leben und ähnliches. Das alles gibt es nicht. Das sind Fiktionen. Das ist meine These. Und jetzt möchte ich mal ein Beispiel anführen, wie wir jeden Tag milliardenfach genau diese These praktizieren. Denn wenn wir in einen Laden gehen und etwas kaufen, dann machen wir ein Kaufgeschäft. Und was machen wir dort? Der eine sagt, ich möchte eine Tüte Milch kaufen für 99 Cent und ich gebe dir jetzt die 99 Cent und du, Ladenbediener oder Mitarbeiter, gibst mir die Milchtüte oder was auch immer ich kaufen will. Was sind denn eigentlich die Interessenlagen dieser beteiligten Parteien an diesem ganz normalen kaufvertraglichen Geschäft? Der eine sagt, ich habe 99 Cent in der Tasche, die brauche ich eigentlich nicht, da würde ich gerne eintauschen gegen etwas Nützlicheres, nämlich gegen eine Liter Milch. Und der andere sagt, was soll ich mit der ganzen Milch im Regal, die muss jetzt weg, ich hätte gerne lieber 99 Cent. Das heißt, bei jedem Kaufgeschäft, und das ist wichtig, Das kann man wirklich als Allsatz, als logischen Allsatz verwenden. Bei jedem Kaufgeschäft und bei jedem Tauschgeschäft ist es so, dass über ein und denselben Gegenstand um 100% entgegengesetzte Meinungen sind. Der eine will das, was er hat, loswerden und will genau das haben, was der andere unbedingt loswerden will. Und er möchte genau das haben, was der erste loswerden will. Und deshalb gibt es keine Werte? Ja, weil nämlich das zeigt, dass die Wertfestsetzungen völlig diametral sind und gerade weil sie diametral sind, deswegen funktioniert die Welt. Wenn alle die gleichen Werte hätten und würden sagen, eine Tüte Milch ist wunderbar, dann würde keiner mehr eine verkaufen. Das heißt, es würden nur noch die Leute, die Milch produzieren, auf ihren Milchtüten sitzen und alle anderen könnten keine kriegen. Okay, da will ich aber eine Sache klarstellen. Du redest jetzt nicht von Werten, sowas wie Geduld ist eine Tugend oder Anstand oder was weiß ich was, Ehrlichkeit. Du meinst Wertigkeit von Sachen. Nein, nein. Also wenn man die Sache ein bisschen weiter noch durchdenkt, wird man feststellen, dass auch diese Dinge... Wertbemessungen beinhalten und dass sie letztendlich in einer modernen Gesellschaft sich auch kommerzialisieren lassen. Sie müssen nicht kommerzialisiert werden, aber es findet im Bewusstsein der betroffenen Parteien sehr wohl eine Wertabschätzung statt. Und diese Wertabschätzung bezieht sich auf alle möglichen Sachen. Das heißt, wir werden niemals in einer Gesellschaft auf den Gedanken kommen können, dass es Werte gibt, die für alle gleich sind. In dem Moment, wo sie für alle gleich sind, hört an der Stelle die Interaktion auf. Das heißt, nur dadurch, dass die Werte entgegengesetzt sind, ist überhaupt ein gesellschaftliches Leben möglich. Und jeder, der sagt, ja, aber meine Wertvorstellung, die ist jetzt aber besonders wichtig und die sollten alle anderen haben, ist eigentlich ein Mensch, der ein totalitäres Denken vertritt und anderen seinen Willen aufzwingen will und glaubt, wenn er das getan hätte, würde die Welt besser. Aber die wird nicht besser, die Welt wird dadurch nur toter in dem Bereich. sondern die Welt ist gerade dadurch so bunt, dass die Menschen 360 Grad im Horizont und 360 Grad in der Vertikalen völlig verschiedene Vorstellungen haben. Der eine findet Töten schlecht, deswegen geht er auf die Demo und demonstriert für den Frieden. Der andere findet Töten gut und deswegen baut er Panzer und U-Boote. Und was passiert? Sind alle friedfertig? Nein. Kämpfen alle? Nein. Ein Teil der Menschen kämpft, ein Teil der Menschen ist friedfertig. So funktioniert das Leben. Da muss ich dir widersprechen. Entweder du hast ein falsches Beispiel gewählt oder es gibt einen anderen Grund, warum sich auch gerade der Chat mit sehr viel Widerspruch überschlägt. Erstens, nee, nicht erstens, der allerwichtigste Grund, lieber Uwe, du sagst, Jemand findet Töten toll und deshalb verkauft er U-Boote und Atomraketen. Nee, Quatsch, die wollen alle nur das eine. Am Gelde hängt es und am Gelde dringt auch alles. Und auch derjenige, der sich Milch, der sich Milch, lass mich mal ganz kurz, lieber Thilo, jemand, der Milch kaufen möchte, der will auch das Geld behalten. Der sagt nicht im Gegenschluss, ja, jetzt möchte ich dieses Geld hier loswerden. Jeder, der in den Laden geht, sagt, am liebsten würde ich in diesem Laden jetzt hier alles umsonst bekommen. Am liebsten würde ich, dass man mich sogar noch bezahlt dafür, dass ich dieses Essen da bekomme bei denen. Das ist ja diese Negativzinspolitik. So ist der Mensch drauf aus. Das heißt, diese Wertigkeitsargumentation, ich kann da irgendwo schon mitgehen, aber die ist essentiell falsch, zumindest wenn es um einen Austausch von irgendwelchen Waren und irgendwo dann aber auch Ideen geht. Und das ist ja das Problem, dass wir so gepolt sind darauf, in diesem Fall wirklich halt unser Geld beizubehalten, dass wir so gepolt sind, zu sagen, wir wollen das Beste aus beiden Welten. Es ist nicht so, dass wir immer sagen, wir haben nur eine Welt. Nein, wir wollen alle Welten auf einmal. Das ist das Ding. Und darin sind wir aber wiederum alle einzig. Darin sind wir alle im Prinzip trotzdem so totalitär gepolt, wie du das jetzt eigentlich gerade sagst, was falsch wäre. Ich sage, Sie sind daran einig, dass alle eben ihre subjektiven Wertvorstellungen haben, nur weil acht Milliarden Leute eben nicht anders als in Werten denken können, weil Werte heißt nichts anderes. Aber Sie sind doch alle gleich, dadurch, dass wir alle sagen, wir bauen U-Boote und wir bauen Atomraketen, weil wir Geld haben wollen, weil Geld uns hilft, unser Leben so zu leben, weil wir dadurch halt uns unser Lebensstandard erkaufen. Es will ja nicht jeder U-Boote bauen, manche sind ja gegen U-Boote, also insofern ist das doch Quatsch, was man erzählt. Nein, aber alle wollen Geld und die einen machen halt das Geld mit U-Booten und die anderen machen es mit... So, das heißt also, es alles aufs Geld zu reduzieren, ist sowieso schon mal ein Fehler. Na gut, darüber reden wir sowieso nächste Woche, im Prinzip die Dualität zwischen Arm und Reich. Das ist das, was man Werten nennt. Und diese Wertvorstellung, diese Gewichtungen, die macht jeder völlig individuell. Und es ist nicht möglich, objektiv allen Menschen dieselben Gewichtungskriterien beizugeben. Und deswegen kann das eben sehr extrem sein. Es mag sein, dass es Kulturen gibt, die sagen, wie unsere ja wichtig ist, was in der Außenwelt ist. Die alten Inder haben gesagt, wichtig ist, was in der Innenwelt ist. Genau das Gegenteil. Die einen sagen, wichtig ist, Geld verdienen, Karriere zu machen. Die anderen sagen, wichtig ist, sich selbst zu erkennen. Wer will denn das objektiv beurteilen? Nach welchen Kriterien würde das möglich sein, ein solches Urteil zu fällen? Dann hätten wir in 5000 Jahren Philosophiegeschichte sicherlich schon eine Antwort gefunden. Und ich kann dir sagen, diese Antwort hat noch keiner gefunden.
Uwe
Die Frage ist, Entschuldigung, wenn ich da mal kurz eingehen würde.
Gast
Bitte, bitte, nimm dir jetzt die Zeit, lieber Thilo, du hast lang genug gewartet.
Uwe
Ja, ist das überhaupt wichtig? Ganz ehrlich, ist das wichtig, wer welche Wertigkeit setzt? Also aus meiner Perspektive ist es in erster Linie entscheidend, ob ich in der Lage bin zu akzeptieren, dass mein Gegenüber eine andere Wertigkeit hat. In dem Moment, wo ich mir selber klar darüber werde, dass mein Gegenüber nicht zwingend meine Werte teilt oder völlig diametrale Werte hat, bin ich erst in der Lage, mich auf ihn einzulassen. Uns fehlt bei vielen Diskussionen schon seit Jahr und Tag, vielleicht schon seit immer, Und die Fähigkeit oder die herausgearbeitete Fähigkeit, uns mit dem anderen zu beschäftigen, nicht auf ihn einzulassen, sondern wirklich einfach nur mal mit den Gedanken des anderen dahingehend zu beschäftigen, sie überhaupt zu erlauben. Das heißt, wenn mir jetzt jemand gegenübersteht, der sagt, ich bin Rentner, gerade meine Rente bekommen, ich komme soweit klar, ich würde natürlich jetzt gerne reisen, aber auf der anderen Seite, ich habe auch noch genug im Garten zu tun oder kann mir noch anders irgendwie die Zeit vertreiben, Hauptsache ich lebe jetzt erstmal und Leben ist jetzt gerade total entscheidend, weil ich habe wahnsinnige Panik, dann steht es mir nicht zu, seine Einstellung an dieser Stelle zu kritisieren. Aus dem ganz einfachen Grund, weil ich nicht er bin oder sie. Ich kann dann natürlich Unverständnis haben für diese Einstellung und sagen, das könnte ich nicht, gleichzeitig muss ich das aber auch nicht. Ich kann eine ganz eigene Philosophie zu der ganzen Geschichte haben. Und sagen, okay, ich sehe das völlig anders und ich kann auch nicht mit solchen Leuten zusammenleben. Ja, dann gehe ich denen aus dem Weg. Aber Thilo, es gibt doch Sachen, die über dich... Ich umgebe mich mit Menschen, die meine Meinung haben. Und dann entsteht eine Blase. Und dann entsteht eine Blase. In dem Moment, wo ich dem anderen das Recht abspreche, eine völlig andere Meinung zu haben, als die meine.
Gast
Es gibt ja Sachen, über die kann man Meinungen haben, ja, zum Beispiel, ne. Kannst du bei alles eine Meinung haben? Nein, nein, aber guck mal, und dann gibt es halt Sachen, wie zum Beispiel Dinge, die sind Axiomen, die sind objektiv, waren die schon immer so und zumindest in unserem erkennbaren und beobachtbaren Universum sind die immer so, ja, zum Beispiel, was weiß ich, die Schwerkraft auf der Erde, ja, die ist nicht irgendwo stärker und irgendwo schwächer, die ist halt überall, was ich eins gehe, es sei denn, du sitzt gerade in einem Flugzeug und dann hat das entsprechend halt die Wirkung, ja. Deshalb können wir zum Beispiel sagen, ja, liebe Leute, ihr, die ihr da meint, dass die Erde wäre flach. Nein, das ist nicht so, weil nach allen Gesetzen, nach allen Sachen, die wir in irgendeiner Form beobachten, fliegt ein Flugzeug eben nur auf Basis der Theorie, dass die Erde zum Beispiel eben keine Scheibe ist, sondern halt eine Kugel. Ich will einfach sagen, guck mal, Meinungen kann man haben über Sachen wie, gefällt dir das Bild oder nicht? Ja, das hat aber keine Relevanz im Sinne von irgendwie unser Überleben oder unser Zusammenleben. Aber dann gibt es wiederum Sachen, zu denen kann man keine Meinung haben. Die sind einfach nur objektiv A oder B. Oder vielleicht noch C, aber auf jeden Fall nicht D und schon gar nicht E oder F oder sonst was. Und in dem Fall musst du halt sagen, okay, was steht hier aktuell gerade im Raum? Weshalb sitzen wir hier? Corona hat uns alles zusammengeführt. Und ganz objektiv kann man nicht die Meinung vertreten, Corona sei unglaublich gefährlich, weil es ist eine unumstößliche Aktion, dass nach allem, was wir beobachten, Dass es eben so nicht ist. Und warum muss ich mich jetzt bitte schön, nur weil ich besonders sympathisch sein soll, deiner Meinung nach, in diese Situation, in die Schuhe dieser Person da stecken, die mir verkaufen will, dass ein Anzio...
Uwe
dann komme ich in die Situation und sage, ja, das ist das Vermeidungsparadoxon. Weil wir vermieden haben, deswegen ist es so. Und du nimmst es als Argument dafür.
Gast
Aber selbst dafür haben wir doch Argumente. Der Roger Bittl ist jetzt in Tansania. Tansania hat nie einen Lockdown gemacht, hat nie irgendwelche Maßnahmen ergriffen. Und das gesamte Land lebt immer noch genauso wie vorher. Genauso wie in Schweden, genauso wie in Weißrussland, genauso wie in Vietnam. Da gibt es auch ganze Länder, die das gemacht haben.
Uwe
Weil die nicht zählen.
Gast
Was heißt denn, die zählen dann?
Uwe
Die Regierung hat entschieden, die testen keine Corona. Wer da jetzt stirbt, der stirbt halt eben an Grippe, wie immer. Naja, eben, genau. Nein, das heißt doch nicht, dass sie nicht an Corona sterben.
Gast
Gott, ich meine, ja, aber da steigerst du dich immer weiter in diese Argumentation hinein, die einfach nichts zusammenhängen hat mit dem, was wir beobachten in der Welt. Ich bringe immer wieder dieses Beispiel, Wasser wird immer nass sein, dann kannst du noch so eine Meinung haben, dass es besonders trocken ist. Nein, wenn das jemand über dich kippt, dann wirst du halt eben nass, dann sind deine Klamotten nass. Das ist doch keine Meinungsfrage. Ja, aber die Fakten der Realität haben doch überhaupt so gut wie gar nichts mit dem zu tun, wie Menschen fühlen und denken. Also es kommt nicht darauf an, was irgendjemand meint, für die Realität zu erklären. Also nur mal so als Beispiel, vor über 100 Jahren oder vor knapp 100 Jahren hat mal der Herr Werner Heisenberg erklärt, dass es eine Unschärferelation gibt. Und wenn man das mal ein bisschen genauer verfolgt in der Mikrofone, Und Physik bedeutet, dass Naturgesetze und Kausalität gar nicht existieren, dass Synchronicität existiert, dass Fernwirkungen existieren nach dem Motto, wenn wir das, was in der Mikrowelt existieren würde, auf die Makrowelt übersetzen würden, dann würden wir einen linearen Zeitablauf nicht kennen, dann müssten wir Fernwirkungen haben. Telepathie und Teleportation und all solche Sachen anerkennen. So, und was machen wir? Wir sagen, ja, das haben ja irgendwelche Theoretiker, so ein Heisenberg, hat zwar tolle Preise bekommen und war ein genialer Wissenschaftler, ist auch super, kann auch das Wort Unschärferelation, kann ich fehlerfrei buchstabieren. Aber in meinem Leben hat das keine Bedeutung, da gibt es keine Übertragung. Da wollen wir auf einmal alles ganz monokausal haben. Du hast das, also das, du hast das, das ist die Wahrheit und das ist die Falschheit. So funktioniert das aber nicht. Psychologisch gesehen sind Leute nicht auf Fakten trainiert, sondern sie sind auf ihre Bewusstseinsinhalte und deren Bewertungen trainiert. Das heißt, wenn du irgendjemanden, der ein bestimmtes Gefühl hat, zum Beispiel der eine Angst hat und sagt, ich kann nicht über eine Brücke gehen, da kannst du dem mit noch zehn Doktorarbeiten kommen und erklären, warum das Gehen über eine Brücke bisher statistisch gesehen relativ ungefährlich ist. Das ändert nichts an seiner Angst. Ich würde es ja nicht belegen mit einer Studie. Wie gesagt, traue keiner Studie, die du dich selbst gefälscht hast. Ich würde es einfach vormachen. Dadurch, dass wir alle leben, dadurch, dass es keine Übersterblichkeit gibt, dadurch, dass wir alle niemanden kennen, der gestorben ist an Corona, haben wir doch unseren Beweis.
Uwe
Es wird eine Theorie in den Raum gestellt und es wird nicht versucht, sie zu beweisen, sondern es wird versucht, sie zu widerlegen. Das heißt, in dem Moment, hilf dem anderen doch auf die Sprünge, in dem Moment, wo dir jemand sagt, es ist aber so, es ist Corona und hast du nicht gesehen, dann sagst du, okay, dann nennen wir mal die Fakten. Und zwar deine, nicht meine. Ich versuche dich nicht zu widerlegen.
Gast
Und dann stürzt doch dieses gesamte Lügenkonstrukt in sich zusammen.
Uwe
Pass auf, als erstes wird erstmal versucht, alles hervorzubringen, was meine oder seine in dem Fall dann Meinung unterstützt. Ja, das heißt, er wird alles das rezitieren, was im Prinzip genannt wurde. So, und jetzt ist deine Reaktion zu sagen Ja, aber ich habe hier eine Studie und ich habe da einen.
Gast
Nein, nein, nein, nein, ganz. Ich bin viel elementarer. Wie gesagt, ich bin dumm. Ihr unterstellt mir immer, dass ich hier irgendwie zu intellektuell bin. Ich sage einfach in der beobachtbaren Welt da draußen mit allen Menschen, mit denen ich rede ja und und alle, die ich in irgendeiner Form sehe, sagen mir dieselben Menschen, dass die genauso nicht beobachten, dass Corona die unglaubliche Pandemie ist, die uns hier verkauft wird. Ich stütze mich nur auf das, was wir beobachten.
Uwe
Dann wird er dir sagen, ja, weil wir so handeln, wie wir handeln. So, self-fulfilling prophecy. Pass auf, mir geht es um etwas anderes. Jetzt sagst du das oder lässt ihn das alles aufzählen. Du lässt ihn das alles im Prinzip schön runterbeten. Und der Kasus-Knaxus an dieser ganzen Geschichte ist, und das hatte ich das letzte Mal schon gesagt, diese ganzen Theorien und Spinnereien, die scheitern am Anfang. Die scheitern beim ersten Gedanken. Wenn du den akzeptierst, dann sind alle Idiotien, die darauf folgen, völlig kausal zusammenhängend. Meistens, also viele von denen. Wenn du es aber schaffst, dass er dieses Gedankenkonstrukt aufbaut und ihn dann in der Gänze des gesamten aufgebauten Gedankenkonstrukts dazu zu bringen, während er aufbaut, darüber nachzudenken, auf was er das eigentlich gerade stützt. Und sei es nur, dass er sagen muss, ja, das habe ich außer Presse. Dann sagst du, okay, wie viel kennst du denn? richtig ja aber ganz zum schluss ja lass ihn erst ein ganzes konstrukt aufbauen aber das haben wir doch schon hinter uns weißt du hast doch gesagt du bist uns praktisch in der hand geben hast du die demonstration an schau dir die demonstration an und schau dir die diskussion an die bei facebook reinguckte die die verschiedenen beiträge an ja da ist immer so du bist du bist du bist du bist du bist du ja was soll denn das ja wie kann ich dann erwarten dass mein gegenüber in die Lage versetzt wird, das zu hinterfragen, was er sich als Gedankenkonstrukt zusammenbaut. Das kann ich nicht. Das würde ich genauso wenig. Wenn er mir sagt, aber das sind doch die Toten, das ist dann so.
Gast
Es ist ein mangelnder Respekt da. Also zu einem demokratischen Bewusstsein gehört, den anderen in seinen Äußerungen so zu respektieren und zu akzeptieren, wie er sich gibt. In dem Moment, wo ich dem anderen erkläre, wie dumm er ist, demonstriere ich damit, dass ich arrogant und vorherrschend herrschsüchtig bin und ihm meinen Willen aufzwingen will dann macht er die Schotten dicht völlig richtig so ich muss sagen also wenn wir zum Beispiel mal an solche einfachen Sachen denken wie in der Kindererziehung wenn ich jetzt ein Kind was sich auf Weihnachten freut oder auf den wo wurde ein Ton ist weg Also Entschuldigung, ich habe hier auf eine Taste gedrückt. Also wenn ich einem Kind, was sich auf Weihnachten oder auf den Nikolaus freut oder auf den Osterhasen sage, weißt du was, hör mal auf dich damit zu freuen, darauf zu freuen. Also nach allem, was wir heutzutage wissen, ist das alles nicht so wahrscheinlich, wenn nicht sogar äußerst unwahrscheinlich. Das handelt sich hier nur um so ein Konsumphänomen. Da solltest du dich nicht mit beschäftigen. Das würden wir als Eltern niemals machen, sondern wir würden immer sagen, auch wenn das Kind objektiv an eine Illusion glaubt, Würden wir es für psychologisch für sehr ratsam halten, dem Kind in dieser Illusion zu entgegnen und zu sagen, jawohl und dann kommt dann bald der Nikolaus und was wünschst du dir denn und was hättest du denn gerne und bist du denn auch brav gewesen und und und. Wir würden niemals so grausam sein. einem Kind zu erklären, wie die Wirklichkeit ist. Weil wir ganz genau wissen, dass wenn das Kind diese Wahrheit erfahren würde, würde das Kind anfangen zu weinen, weil eine Illusion zerbrochen ist. Ja, aber dafür würde es doch sehr viel realistischer mit offenem, wachem Geist durch die Welt laufen. Das ist doch gerade das Problem, dass wir wie Kinder gerade manipuliert um den Finger gewickelt werden. Damit eine geringe Elite sich wirklich da in ihrem Elfenbeinturm verschanzen kann, während wir alle unsere Ressourcen und unsere Arbeit denen hingeben. Das Problem ist nicht, dass die Menschen alle auf demselben Bewusstseinsstand sind, sondern dass sie auf unterschiedlichen psychologischen Ständen sind. Und auch kein Interesse daran haben. Genau, und auch kein Interesse daran haben. Und wenn jemand an etwas kein Interesse hat, ja, also ich habe schon vor vielen Jahren, als ich Student war im philosophischen Seminar in Hamburg, da habe ich meine erste Erkenntnis erlangt, wie Desinteresse funktioniert. So, da haben wir hier in Hamburg so einen zehnstöckigen Philosophenturm gehabt, der also eben Ein großes Gebäude, wo dann eben philosophisches Seminar und Bibliothek und alles Mögliche drin war. Und da hatten die eine Bibliothek von 5.000 oder 10.000 Büchern. Also ich sage jetzt mal geisteswissenschaftlich gesehen die Weisheit der Welt. Und wenn man da reingehen wollte in den Raum, da musste man sich immer anmelden bei so einer Dame. Und wenn man Bücher ausleihen wollte auch. Und was machte die Dame dort? Die strickte. Acht Stunden lang strickte die. Sie hätte acht Stunden am Tag sich eines von den 5 oder 10.000 Büchern nehmen können und Zeit ihres Lebens, die 30 oder 40 Jahre, die sie dort verbrachte, kostenlos zur Meisterphilosophin entwickeln können. Das Angebot war da, kostenlos. Sie hat aber bevorzugt zu stricken. Die Frage ist, hat die Frau einen Fehler gemacht? Ich glaube, nein. Wenn sie das Bedürfnis gehabt hätte, dieses Angebot, was kostenlos vor ihrer Nase war, was sie zu behüten hatte, wenn sie da ein Interesse daran gehabt hätte, dann hätte sie das auch in Anspruch genommen. Aber für ihren persönlichen Charakter war dieses Angebot unnötig. interessant. Ja, weil, wie gesagt, du bist doch derjenige, der sagt, wir müssen an der Kultur ansetzen, wir müssen den Leuten das Denken vom Kindesalter anbringen. Jemand hat hier richtigerweise geschrieben, das, was wir machen, indem wir Kindern dieses Märchen erzählen vom Weihnachtsmann und so weiter, ist, wir ziehen Kinder auf dem Ponyhof groß und schmeißen sie später ins Haibecken. Das ist doch nicht wirklich produktiv.
Uwe
Soll ich dir sagen, wie ich das gelöst habe? Ja, wir hatten natürlich auch dieses Konstrukt Weihnachten, ja, und auch mit Weihnachtsmann und hast du nicht gesehen. Und jetzt, wo die kurze 7 geworden ist, haben wir gesagt, okay, pass mal auf, Weihnachtsmann, das war stellvertretend für alle deine Wünsche, die vielleicht oder auch wirklich in Erfüllung gehen. Wir haben nicht den Weihnachtsmann zerstört, wir haben auch nicht im Prinzip alles auf Konsum gestellt, sondern wir haben hier versucht, wirklich eine Brücke zu schlagen, zu sagen, okay, du darfst weiter dieses Bild des Weihnachtsmanns im Kopf verhalten und Und kommst langsam rüber in die Welt der Erwachsenen. Und genau das ist letzten Endes der Punkt. Wir gehen auf die Leute zu mit dem Holzhammer und sagen, du Vollidiot, das musst du doch sehen. Klatschen ihnen beide Augen kaputt und sagen, so jetzt sprich.
Gast
Nein, das machen wir doch nicht. Wir kommen doch nicht einfach daher und sagen, das ist ein Dogma jetzt hier, weil wir das so festlegen. Wir kommen daher, weil das gesamte beobachtbare Universum uns Recht gibt. Danach stützen wir uns auf alle Studien, danach stützen wir uns auf Anekdoten, danach stützen wir uns auf alles mögliche. Wir haben ein Jahr lang jetzt gewartet und gesammelt und gesammelt und gesammelt, obwohl die Argumente genug waren schon im April 2020. Wir kommen eben nicht daher und knüppeln einen einfach nur mit nichts zu Tode, sondern wir knüppeln mit einem Knüppel von der Größe vom Sears Tower in Chicago. Ja, ich meine, wie viel mehr sollen wir denn den Menschen noch mitbringen? Auf was für ein Bett von Wissen sollen wir die noch betten?
Uwe
Bring doch mal nichts mit, hol sie doch mal ab.
Gast
Lieber Uwe, dein Ton ist wieder aus. Sorry, frag die Leute doch einfach, ob sie das hören wollen. Also du sagst ja, wir haben jetzt alles Wissen der Welt zusammengetragen. Das sagt aber nur, dass du in deiner Wertvorstellung dieses spezielle Wissen für wichtig hältst. Ich hatte ja vorhin gesagt, das Wissen von Heisenberg ist auch wichtig. Und das Wissen über den Weihnachtsmann, was er wirklich ist, ist auch wichtig, nur es interessiert manche Leute einfach nicht. Und ein respektvoller Umgang mit anderen beinhaltet, dass man auch respektiert, dass sie bestimmte Dinge einfach nicht interessieren und dass sie die nicht hören wollen. Und wenn ich jemandem, der etwas nicht hören will, dann ein schlechtes Gewissen mache, du müsstest das aber hören, weil es doch so wichtig ist, dann fange ich an, ihn zu bedrängen. Das ist aggressiv. Aber erfahrungsgemäß fährt man im Leben besser, wenn man mehr weiß, wie die Welt ist, als wenn man sich mehr Tomaten auf die Augen klatscht und weint, weniger wissen zu müssen. Oder halt einfach in der Illusion weiter zu leben. Weil wenn du eben weißt, wie der Hase läuft, deshalb sagen wir ja, der weiß, wie der Hase läuft, weil er eben etwas beobachtet hat in der Welt, wie dieser Hase eben läuft. Wenn man sich vorstellt, der Hase fliegt, dann wird man den Hasen halt eben in der Luft suchen, anstatt im tiefen Gras, wo er tatsächlich umher schwirrt. Ja, deshalb, wenn wir mit beobachtbaren Fakten daherkommen, dann ergeben wir den Leuten eine bessere Überlebenschance, als denen irgendein Märchen zu erzählen, was den Tomaten auf die Augen klatscht. Wer hat dich denn beauftragt? Niemand hat das getan, das begreife ich ja, aber ich sage ja, die Leute haben ein Selbstinteresse, so wahrheitsgemäß zu leben, wie sie ihre Welt halt eben nicht nur wahrnehmen, sondern wie sie objektiv ist. Also schon die alten Römer haben darüber geklagt, dass die Jugend ja so dumm und so ungebildet ist. Die hatten schon damals recht. Nein, die sind eingetroffen. Weißt du, was du wieder nicht verstehst? Es hat angefangen bei den Römern. Niemand hat gesagt, dass die Welt von heute auf morgen untergeht. Rom, um mal ein Sprichwort zu bemühen, ist nicht an einem Tag erbaut worden. Der Untergang der Welt passiert auch nicht an einem Tag. Aber was die damals festgestellt haben, deshalb sind sie ja so weise, deshalb zitieren wir sie noch heute, Kasus, Knaksus und so weiter, ist und hat auch schon damals gestimmt. Nur dieser Niedergang, den beobachten wir jetzt. Und in dem sind wir und gegen den kämpfe ich zumindest an. Es gibt kulturell geschichtlich so viele Gegenden, wo man sehen kann, dass dort jahrhundertelang Krieg stattgefunden hat. Und dann wurde da alles niedergebrannt und die Frauen vergewaltigt und die Dörfer platt gemacht. Und 300 Jahre später hat es kein Schwein mehr interessiert. Und weil da alles platt war, ist es dann alles dort erblüht. Das heißt, alleine diese Tatsache, dass etwas zugrunde geht, ist ja überhaupt gar nichts, was gegen die Naturgesetze spricht. Guckt doch mal ins Universum, da verschlingen sich ganze Galaxien. Das geht über Milliarden von Jahren, wo dort Vernichtungskämpfe stattfinden. Jetzt glauben wir, wo wir auf unserem kleinen Erdenglobus sind, wir müssten uns jetzt alle retten und es wäre ganz schlimm, wenn wir selbst aussterben würden. Wenn wir aussterben würden, wir alle acht Milliarden Menschen, Dann sage ich mal eins, ich glaube, außer uns 8 Milliarden stört das keinen. Ja, das ist mir ja klar. Aber ich sage mal so, nichtsdestotrotz wollen wir hier nicht, wir wollen nicht das Universum verändern. Wir wollen einfach nur die alte Norm, mindestens, wir wollen auch nicht so viel. Eigentlich will ich nur die alte Normalität zurück, als ich auch selbst ich in meiner kleinen Blase noch leben konnte. die da war im Februar 2020. Mehr will ich doch gar nicht. Die Welt war schon beschissen und im Niedergang begriffen im Februar 2020. Aber ich will nur das zurück. Nur diesen einen kleinen Zustand. Ich will doch weder das Universum noch die ganze Welt retten, sondern nur diesen einen beschissenen Zustand zurück.
Uwe
Ist das zu viel verlassen? Stell dir bitte vor, dass du dir einig bist damit, darin mit den anderen. Darin bist du dir einig. Ihr wollt im Prinzip wieder eine normale Welt. Was dafür nötig ist, dass... empfindet ihr anders. Das ist im Grunde genommen euer großer Differenz. Nein, nein, nein, nein.
Gast
Das Verrückte ist, lieber Thilo, das Einzige, was man braucht, ist etwas nicht zu tun. Wir müssen nicht etwas tun. Wir müssen nicht den Turm zu Babel bauen. Wir müssen einfach nur aufhören, den Maßnahmen zu folgen und aufhören, an etwas zu glauben.
Uwe
Du musst erstmal gar nichts.
Gast
Ich sage ja, wir müssen gar nichts. Wir müssen ja nicht mal etwas dafür tun. Wir müssen aufhören, etwas zu müssen und zwar Masken tragen zu müssen und uns beschränken zu müssen und nicht reisen zu dürfen und so weiter. Wir müssen also aufhören, etwas zu tun, was einem im Prinzip schwerfällt, anstatt etwas anfangen zu tun, was besonders schwierig ist. Das ist ja das Ding. Die Lösung des Problems ist aufzuhören, etwas zu tun, was uns jetzt schwerfällt.
Uwe
Wir sind uns einig, dass wir in einer Form, welche auch immer, in Form von Demokratie mit Mehrheitsentscheidungen leben, oder?
Gast
Ich weiß nicht, es gibt, nein, du, guck mal nach Tadschikistan oder wo ist das Turkmenistan, es gibt immer noch Diktatoren auf dieser Welt, die sind sich überhaupt nicht einig, dass man demokratisch leben muss.
Uwe
Wir reden nur mal von unserem Land hier.
Gast
Du, Winston Churchill hat das gesagt, ja, Demokratie ist das dreckigste und widerwärtigste politische Modell, das es überhaupt auf der Welt je gegeben hat und gleichzeitig ist es das Beste, was es aktuell noch gibt.
Uwe
Und nach Plato und Sokrates kommt nach der Demokratie die Tyrannei. Und nichtsdestotrotz kommen wir nochmal auf den Punkt zurück. An dieser Stelle ist es halt jetzt so, dass wir in der Situation sind, dass wir – ich schließe mich ja mit ein – eine vergleichsweise geringe Zahl von Menschen sind, die sich mit diesen Themen kritisch auseinandersetzen. Nicht der Krankheit bedingt, sondern grundsätzlich mit den Maßnahmen, die daraus resultieren. Und hier ist es völlig uninteressant, ob du dir wünschst, dass es so wäre wie vorher. Das wünscht sich, glaube ich, jeder. Jeder wünscht sich, ich hätte es gerne so wie vorher, da war es schön gemütlich, da konnte ich in meinen Urlaub fliegen und so weiter. Die Frage, über die sich jetzt alle im Grunde genommen uns ja streiten, ist ja die, was ist dafür nötig? Und wie viel von dem Frühjahr bin ich bereit abzugeben, damit wir in eine wie auch immer geartete Form der Normalität zusammenkommen?
Gast
Und das ist ja das Geniale an meinem Plan, meinem super perfiden Plan. Man muss einfach nichts tun, einfach gar nichts tun, aufhören zu tun, was wir jetzt das ganze Jahr getan haben.
Uwe
Einfach aufhören. Ich greife jetzt, ich greife das jetzt auf. Ja, du hast die die Demonstration begleitet. Du gerade so die in Österreich, die waren ja durchaus ein bisschen lauter mit ganz konkreten Forderungen und etwas aufgebrachter als in Deutschland. Ja, so. Jetzt sagst du, wir müssen aufhören mit dem, was wir taten. Meinst du jetzt deine Seite der Medaille oder meinst du die Seite der Medaille?
Gast
Kollektiv, da bin ich nicht so selbstzentriert, dass ich sage, wir müssen aufhören, das zu tun, was ich tue. Das macht überhaupt keinen Sinn. Wir müssen aufhören, das zu tun, was die Mehrheit tut, nämlich Masken zu tragen, an den ganzen Wahnsinn zu glauben und selbst zu beschränken, Frau Merkel zu wählen und pipipipipi. Wir müssen aufhören, das alles zu tun. Alles Sachen, die uns eigentlich immer schwerfallen. Weil ganz ehrlich, wer kann das rational erklären? Warum man eine Frau Merkel eine weitere Amtszeit geschenken sollte, da muss man sich doch intellektuell verbiegen.
Uwe
Du merkst aber schon, wie anmaßend dieser Anspruch ist.
Gast
Warum ist der denn anmaßend? Ich will doch gar nicht, dass die Leute etwas tun. Ich will einfach, dass sie aufhören etwas zu tun. Ihr Leben wird dadurch leichter und besser gleichzeitig.
Uwe
Damit müssen sie ja ihren jetzigen Zustand ändern, also müssen sie doch etwas tun.
Gast
Ja, etwas aufhören zu tun, das ist wie wenn dir jemand sagt, höre auf zu arbeiten. Ja, jetzt habe ich dich dazu gezwungen, dass du aufhören musst zu arbeiten, aber du kriegst trotzdem das Geld und hast ein besseres Leben. Das ist ein Win-Win. Ich will die Leute nicht dazu zwingen müssen, das sollte im Prinzip self-evident oder wie auch immer man das auf Deutsch sagt sein, dass das im Prinzip die naheliegendste und einzig richtige Lösung ist. Nicht einzig richtige, man kann das natürlich auch wahrscheinlich mit Gewalt irgendwie erzwingen, wir können uns alle umbringen und Kriege führen gegeneinander. Aber die leichteste Lösung ist, lasst uns doch einfach mit dem ganzen Scheiß aufhören. Ja, und deswegen sage ich ja, dieser Gedanke, dass es überhaupt eine Lösung gibt, der ist schon ein Irrtum. Ich weiß, genau. Ich habe das ja auch revidiert. Aber die naheliegendste Lösung, die einfachste, anstatt dass wir uns hier kaputt machen und sonst was und irgendwelche Sachen aus der Nase ziehen. Es gibt auch keine einfache Lösung. Es gibt nur individuelle Lösungen und jeder entscheidet für sich selbst. Und manche entscheiden ganz individuell. Das sind dann so Leute wie wir, die dann sagen, wir haben unsere eigene Meinung und andere richten sich nach dem, was andere tun. Aber auch diese Entscheidung, ich richte mich nach dem, was alle anderen tun, zum Beispiel was mit dem ARD erzählt wird, ist eine individuelle Entscheidung. Das heißt, im Kern entscheidet jeder für sich selbst, auch wenn die Entscheidung anderen nicht gefallen mag. Und es spielt auch gar keine Rolle, wie entschieden wird, weil die Geschichte ja eigentlich zeigt, egal was die Leute entscheiden, das Leben geht immer weiter. So mag es sein, dass die Hälfte der Bevölkerung ausgerottet wird. Aber die andere Hälfte überlebt nun mal und nach 100 Jahren interessiert sich kein Schwein mehr dafür. Das heißt, dieser ganze Alarmismus, wie schlimm jetzt alles ist, das ist ja nur eine, in Anführungsstrichen, subjektive Einschätzung. Das sagst du jetzt so, weil du subjektiv davon nicht betroffen bist, weil du gerade als Immobilienbewerter die Zeit deines Lebens lebst. Nein, weil es grundsätzlich so ist. Es ist grundsätzlich so, dass alle Wertvorstellungen subjektiver Art sind. Und man kann einen psychologischen und logischen Fehler machen, nämlich den Fehler, dass man seine Wertvorstellung verallgemeinert. Wenn man sagen würde, ich persönlich bin der Meinung, dass die Corona-Diktatur nicht sein sollte, Und ich würde mir wünschen, dass alle Menschen die Fakten, die bisher zusammengetragen wurden, in den alternativen Medien hauptsächlich zur Kenntnis nehmen würden und sich danach verhalten würden. Das finde ich toll. Und das würde ich auch unterstützen und ich bin bereit, dafür Zeit, Geld und sonst nicht was zu investieren, damit dieses Projekt weiter vorangeht. Dann ist das was ganz anderes, als wenn man sagt, ich habe was erkannt und du musst das auch erkennen. Und wenn du das nicht erkennst, bist du ein Idiot und du gehörst gefälligst, dass du dich mal bewegst. Aber warum schicken wir dann Kinder in die Schule? Das ist genau dieses Prinzip. Irgendjemand hat in der Vergangenheit etwas erkannt, was beobachtbar richtig ist. Also zumindest funktioniert so die ideale Schule. Und dann geben wir Wissen, das richtig ist, was produktiv ist für dich in der Zukunft, wenn du dich daran hältst, weiter an die Unwissenden. Gut, das Thema hat man schon mal angesprochen, dass Staatsschule ein Problem ist, aber Kinder selber wollen etwas lernen. Das muss nicht unbedingt in einer staatlich organisierten Schule sein. Aber da macht man doch genau das. Man sagt, ich habe das gelernt, das ist mein Dogma, nimm das an, weil ich bin schon hundertmal gegen einen Baum gelaufen. Ich kann dir jetzt beibringen, dass das wehtut. Du musst das nicht selber lernen. Ja gut, man wird nicht umhinkommen, das hatten wir letzte Woche auch schon mal, dass eben diese Interaktion zwischen dem Individuum und der Gesellschaft da ist. Also man kann das Individuum nicht aus der Gesellschaft rauslösen und am Anfang wird die Prägung der Gesellschaft stärker auf das Individuum einwirken als vielleicht später. Also nicht jeder befreit sich von der Prägung der Gesellschaft. Manche Leute bleiben Zeit ihres Lebens da drin. Ich kenne Leute, die sind 60, 70 Jahre alt und tun immer noch das, was ihr 90-jähriger Vater sagt, weil sie dem nicht trauen, sich zu widersprechen. Und andere, die sind fünf Jahre alt und hören nicht mehr auf ihre Eltern. Also das ist völlig individuell. Und ich glaube, was vorteilhafter wäre, eben zu unterscheiden zwischen den Interessen, die man als Individuum hat und denen, die das Kollektiv hat. Das Kollektiv hat grundsätzlich in der Regel erst mal andere Interessen als man selbst. Aber nicht in diesem Fall. Nicht in diesem Fall. In jedem Fall. In jedem Fall. Nein, aber in diesem Fall willst du doch individuell deine Freiheiten und das Kollektiv ächzt auch danach. Das ist ja wiederum das Tolle an meinem perfiden Plan. Einfach aufhören, das zu machen, was wir aktuell tun. Und dann werden alle glücklich. Nicht nur ich allein, nicht nur wir drei. Alle werden wir glücklicher.
Uwe
Eli, dann lass uns doch an deiner Weisheit teilhaben. Wie möchtest du 83 Millionen Menschen abzüglich einer Million, die jetzt auf die Straße gehen, wie möchtest du 82 Millionen Menschen von deinem perfiden Plan überzeugen.
Gast
Also ich gehe mit meinem Beispiel voran. Ich versuche, die Leute aufzuklären. Ich halte ja etwas davon, dass die Leute, die was begriffen haben in der Welt, anderen versuchen, ihr Wissen zu vermitteln. Unter anderem wurde mir so mein Wissen vermittelt. Das ist ja auch nicht von dem Himmel gefallen, sondern ganz vieles habe ich mir erarbeitet, mit Leuten gesprochen, angelesen, pipapo. Ich weiß, das ist vielleicht eventuell langsam und vielleicht ist es auch nicht zielführend, aber jeder macht ja etwas, weißt du? Und ich, beziehungsweise nein, nicht jeder macht etwas, ich mache wenigstens etwas. Und dann können mir andere kommen, die gar nichts machen, die sagen, ja, du machst alles falsch. Da sage ich, naja, dann zeig doch mal, was du machst. Ich sage ja nicht, dass ich in der Methode, in der ich es mache, das richtig mache. Ich sage, dass das Ziel, auf das ich hinarbeite, das Richtige ist. Wie wir das umsetzen, ja, daran müssen wir kollektiv zusammenarbeiten. Deshalb heißt es ja auch cleverer Widerstand. Da müssen wir jetzt alle zusammen unsere Schwarmintelligenz bemühen oder was auch immer. Da gibt es wiederum keine leichten Lösungen. Aber die Lösung ist eine leichte, wenn ihr versteht, was ich meine.
Uwe
Also, deswegen habe ich diese Frage jetzt nochmal so gestellt. Vielleicht auch einfach nur eine Differenz der Perspektive. Meine Perspektive ist, ich will jeden Einzelnen, der jetzt hier ist und der in meinem Umfeld ist, dazu befähigen, einen Standpunkt zu festigen, einzunehmen. Und zwar begründet im Kontext mit seinem Gegenüber, der eine begründete, aus seiner Sicht begründete Meinung hat, ohne ihn wegzubügeln. Aber ich kann für mich autonom diese Stellung einnehmen. Ich habe Menschen, mit denen ich mich verbunden habe und ich kann diese Stellung auch aushalten, weil das, was möchte ich jetzt einfach mal unterstellen. Ich meine, ich kenne einige, aber natürlich nicht viele, weil du warst auf den Demos, ich nicht. Aber außer der RoboSign, aber gut. Dass diese Personen das nicht unendlich lange durchhalten. Mein Konzept geht dahin, dass ich sage, wir werden dieses Jahr nichts erreichen. Das ist jetzt einfach mal meine Meinung. Lass das mal bitte so einfach erstmal im Raum stehen. Wir werden dieses Jahr nichts erreichen. Es wird sich zerfleddern in verschiedene Parteien, es wird sich in verschiedene Richtungen zerfleddern. Das, was ich als viel wahrscheinlicher halte, ist, dass wir jetzt ein Fundament aufbauen müssen, was die nächsten vier Jahre den Sturm, der uns entgegenkommt, und damit meine ich uns Menschen, gar nicht nur diese Gruppe, sondern wirklich uns Menschen, den einigermaßen unbeschadet übersteht. Weil das, was wir jetzt erleben dieses Jahr und letztes Jahr, das ist ein Fliegenschiss, wie schon mal ein deutscher Politiker gesagt hat, im Vergleich zu dem, was auf uns die nächsten vier Jahre zukommt.
Gast
Also du willst sagen, wir sollen uns jetzt für einen Krieg rüsten, anstatt einfach kollektiv den Krieg abzusagen. Wir sollen uns jetzt lieber, nein anders, wir sollen jetzt Ressourcen aufbauen für den Wiederaufbau, für einen Krieg, der jetzt in Zukunft kommt, anstatt zu sagen, diese Ressourcen können wir viel besser in etwas Produktives stecken, indem wir den Krieg gar nicht erst führen. Das ist im Prinzip die Essenz dessen.
Uwe
Nochmal, der Krieg wenn du ihn so nennen willst, ich würde ihn nicht kriegen, aber wir werden eine gesellschaftliche Auseinandersetzung, eine Neuformierung bekommen. Das ist meine These. Einfach mal als These wirklich wahrnehmen. Der ist unvermeidlich. Der ist unvermeidlich und zwar allein schon aus technologischer Sicht. Wir haben bis den Die 2030er werden wir ungefähr 60 Prozent des produzierenden Gewerbes verlieren in Automatisierung. Dadurch werden sich solche gesellschaftlichen Umschichtungen ergeben. Im Zusammenhang mit dem jetzigen, was jetzt gerade passiert, werden wir eine andere Gesellschaft bekommen.
Gast
Aber ist das nicht schlimm genug? Weil ich glaube, du hast ja recht. Warum müssen wir uns noch zusätzlich aufbürden, diese Gesundheitsdiktatur mittragen zu müssen?
Uwe
Nein, ich trage die nicht mit. Aber nochmal, ich komme aus dem Militär. Ich führe Auseinandersetzungen, Gefechte nur da, wo ich auch nur ansatzweise eine Chance habe, sie zu gewinnen. Wenn ich sie jetzt führe, verschwende ich, verschleunere ich Kräfte, Energien und Zeit, die ich an anderer Stelle sinnvoller verwenden kann. Und zwar in eine Formation. Ganz ehrlich, das, was jetzt gerade hier auftaucht auf Demos oder so, das ist nicht formiert. Das ist nicht konstruiert. Man hat ein Ziel. Ich frage immer alle, die da sind. Ich sage, was macht ihr denn, wenn morgen die Maske erlaubt oder nicht mehr vorgeschrieben ist? Was macht ihr denn, wenn ihr morgen wieder alles tun dürftet, was ihr letztes Jahr durftet? Ist dann für euch alles wieder gut? Nein, ein Scheißdreck ist gut, weil der Staat uns oder das Organ, der Staat als solches natürlich nicht, aber die Organe uns bewiesen haben, dass jederzeit alles ins totale Chaos fallen kann. Das heißt, Lessons learned ist da viel wichtiger an der Stelle.
Gast
Ja, und ich stimme dem im Prinzip zu und möchte das jetzt wieder von meiner speziellen Perspektive noch ein bisschen vertiefen. Ich habe ja schon mehrfach gesagt, ich halte es für ein kulturelles Phänomen. Man könnte auch sagen, wir befinden uns in einem Kulturkampf, in einem Kampf der geistigen Ideen. Die eine Idee, die im Moment dominant ist, die ist jetzt nicht Corona, Corona ist nur das Mittel. Aus meiner Sicht, die Idee ist, mache den Menschen zum Bioroboter, normiere ihn auf einen ein wertneutrales Wesen, das keine eigene Meinung, keine eigenen Gedanken mehr hat, das am besten noch von außen kontrolliert werden kann. Sprich, wir haben einen Kampf zwischen dem materialistischen Denken und dem Geist des Individualismus. Da gibt es nach meiner Ansicht ein interessantes Phänomen, nämlich das wirklich Individuelle, das Ich im Menschen, sich hinter dem befindet, was wir allgemein als Charakter, Person oder Rolle im Leben so haben. Und zwischen dem, was außen ist und diesem Charakter und der Persona, da gibt es so eine Art Barriere, das heißt so eine Art Vernunftblockade. Und hinter dieser Blockade, hinter dieser Grenze, da ist quasi die unbewusste Energie, so möchte ich das mal jetzt so ein bisschen laienpsychologisch sagen, die bestimmt, warum wir gerade diese Grenze aufrechterhalten und warum nicht. Und diese Einheit im Menschen, die dort ist, also eine tiefere Schicht, die kann mit dem, was jetzt ist, noch wunderbar in der Masse klarkommen, weil sie überhaupt noch gar nicht bedroht ist. Es sind nur die äußeren Aktivitäten bedroht. Ich kann nicht mehr zum Sport, ich kann nicht mehr zum Tanzen, ich kann nicht mehr arbeiten, ich gehe vielleicht pleite, ich muss vielleicht zu Hause den Rest meines Lebens in Quarantäne verbringen. Das sind aber alles Dinge, die den innersten Kern des Menschen noch nicht existenziell berühren. Und wenn aber in unserer Weltgeschichte, insbesondere in Europa, wo wir in solchen Dingen tiefenpsychologisch nach meiner Ansicht dominant, sprich führend sind, wird es auch bei uns am Ersten zu den entsprechenden neuen Ergebnissen kommen. Erst dann, wenn der Druck von außen groß genug ist und die Bewusstseinsbarriere, also das, was wir dann so im Widerstand dann schlafscharfe und Unverständnis, warum verstehen die Leute das alles nicht, erst wenn diese Grenze durchbrochen wird, erst dann kann eine Veränderung stattfinden. Diese Grenze wird aber erst dann durchbrochen, wenn der Druck groß genug ist. Und wenn der Druck groß genug ist, werden etliche Leute daran zugrunde gehen, so wie es ja vorhin schon in meinem... Beitrag erzählt habe, psychische Krankheiten, die Leute werden irre. Aber das gehört eben zu dieser Evolution dazu, wie überall bei Evolution, dass ein Teil der Menschen es eben nicht schafft. Das ist historische Wahrheit, dass bei Veränderungen etliche Leute zurückbleiben und nur ein kleiner Teil es überhaupt in die nächste Evolutionsstufe schafft.
Uwe
Gut, dass du dein Geld nicht mit Motivationstraining verdienst.
Gast
Es geht ja hier nicht um Motivation, sondern hier geht es ja mehr darum, Verständnis zu gewinnen. Ich glaube, er ist eher Winzer, weil er schenkt rein Wein ein. Es ist ja so, nichts, was passiert, ist gegen die Natur gesetzt oder andersrum gesagt. Es kann, was passiert, nicht nur nachteilig sein. Die Frage ist, was ist der Vorteil an der Corona-Krise? Und diese Frage muss man sich mal stellen. Und bisher reden wir immer nur davon, was alles an der Corona-Krise unwünschenswert ist. Jetzt stelle ich mal die Frage, was genau ist an der Corona-Krise genauso wünschenswert, wie das, was alle anderen für unwünschenswert halten. Im gleichen Maße, wie eine Kraft negativ wirkt, wirkt sie auch gleichzeitig positiv.
Uwe
Wir haben 75 Jahre lang in einem Schlaf gelebt, der sich Bundesrepublik Deutschland nannte und vor sich hin dümpelte, teilweise hoch subventioniert.
Gast
Also man kann jetzt verschiedene Antworten dafür finden. Ich will das jetzt auch gar nicht abschließend beantworten. Ich will nur sagen, es gibt nichts in dieser Welt, was nur negativ ist. Und wir sollten mal uns die Frage stellen, was ist der Vorteil der Gewinn der Corona-Krise? Und da bin ich noch nicht mal der Erste, der diese Frage stellt. Es hat ja schon einige auch in den alternativen Medien gegeben. die diese Frage versucht haben zu beantworten. So nach meiner Meinung zwar relativ oberflächlich, aber dennoch hat es Antwortversuche gegeben. Die haben zum Beispiel gesagt, wir besinnen uns mal wieder auf uns selbst, wir lernen mal wieder, was Menschlichkeit ist und was unsere Nachbarn, unsere Freunde sind und unsere Familie. So spricht der Rückbezug und mehr auf das Menschliche und weniger auf das Äußere zu gehen. Da haben wir schon mal so Sachen. Ich persönlich würde noch viel weiter gehen in meiner These, dass es auch noch mehr ankommt, weil dieser Angriff auf die Menschlichkeit, auf das Individuelle so global, so tiefgreifend, der wird mit Sicherheit nicht am 7. März aufhören. Er wird noch weitere Monate und Jahre gehen und vielleicht noch viele Jahre weitergehen. Das heißt, wir sind mit einem kulturellen Problem verknüpft, mit dem wir uns auseinandersetzen müssen. Und alle, die heute sogenannte Schlafschafe sind, werden sich irgendwann mal entscheiden müssen, ob sie eben... vom Reißwolf zerrissen werden wollen oder aber ob sie Position beziehen. Nur der Zeitpunkt ist noch nicht da, weil dieses kulturelle Phänomen eben noch neu ist. Es wird Jahre, wenn nicht gar Jahrzehnte benötigen, bis die Menschheit das gelernt hat, damit umzugehen. Und deswegen darf man nach meiner Meinung keine Eile haben und keinen Druck. Die Menschheit wird nicht morgen an Corona sterben, die wird auch nicht übermorgen an den am Lockdown sterben. Das wird sie mit Sicherheit nicht. Sie hat ja Millionen, tausend andere Krisen überlebt, auch gesellschaftliche und Kriege. Es wird nicht die letzte Krise der Menschheit sein. Das heißt, diese Art von Dramatisierung, ja, wir haben jetzt Corona und das ist das Schlimmste, was es gibt, das ist ja schon irrational. Das hat ja überhaupt gar nichts mit den Fakten zu tun. Richtig ist, dass es ein globales Phänomen ist, Aber die Annahme, dass das nun zum Ende der menschlichen Kultur führt, das ist ja eine reine Hypothese. Die ist ja auf nichts begründet. Und wenn man empirisch guckt, dann muss man sagen, der Mensch ist sowas von anpassungsfähig, sowas von leidensfähig, sowas von flexibel. Bisher hat er noch jedes Problem gelöst. Warum sollte er nun nicht diese Krise aufnehmen? Aber da gehst du wieder davon aus, dass ich den Untergang fürchte. Den fürchte ich noch nicht jetzt sofort, überhaupt nicht. Ich sage ja, das ist ein sehr langwieriger Prozess. Was ich fürchte, ist etwas sehr Unmittelbares, weil es jetzt schon beginnt, sich zu manifestieren, nämlich ein Faschismus. Wirklich ein elementarer Faschismus und ich als Mensch mit jüdischem Background, ich muss ja sagen, ich weiß, wo das hinführt, was für persönliche Konsequenzen, aber auch für alle anderen übrigens intellektuellen Menschen in meinem Umfeld das bedeuten könnte. Das gab es zum Beispiel auch unter Stahlnüten, wo jeder, der eins und eins zusammenrechnen konnte, einfach in einem schwarzen Auto unten abgeholt wurde und dann haben die Nachbarn nie was gesehen, nie was gehört. Dahin führt das. Und natürlich wird irgendwann auch das wieder einstürzen, aber ich will es gar nicht erst so weit kommen lassen. Während den Anfängen. Und wir können alle diesen Anfängen wehren, das ist ja das Verrückte, indem wir einfach aufhören, an diesen ganzen Scheiß zu glauben. Von heute auf morgen. Das ist ja das Verrückte, was mich im Prinzip so wahnsinnig macht, weshalb ich nicht schlafen kann. Dass ich mir sage, die Lösung liegt unmittelbar vor uns. Genauso wie das Problem, was eben nicht der Untergang der Welt ist, sondern etwas, was sehr, sehr viel früher kommt. Nämlich diese Auswüchse dieser Diktatur, die Auswüchse dieses Turbokapitalismus. Die fürchte ich sehr viel mehr als die Ausrottung der Menschheit.
Uwe
Dann gehen wir doch mal davon aus, dass du recht hast. Also das ist jetzt einfach so, wir nehmen das als gegeben hin. Gut, so, was ist dein Plan? Ganz konkret, was ist dein Plan?
Gast
Du, was mein Plan ist, soll ich dir das mal sagen, lieber Thilo?
Uwe
Lass mich kurz ausreden, weil das ist ja eine rhetorische Frage.
Gast
Aber ich habe wirklich eine exklusive Antwort, die hat sich gewaschen.
Uwe
Darf ich sie denn wenigstens stellen? Dann kannst du mir deine Antwort um die Ohren hauen. Also, gegebenenfalls, dass du sagst, okay, wir stimmen dir jetzt alle zu. Alle, sagen wir mal eine Million, die letztes Jahr auf einer Demo waren. Was ist dein Plan, um die restlichen dafür notwendigen sieben Millionen, weil wir reden ungefähr von zehn Prozent, die du brauchst für eine gesellschaftliche Veränderung, anzustoßen, überhaupt nicht durchzuziehen, aber anzustoßen. Das ist übrigens eine Zahl, die aus den Sozialwissenschaften stammt. Also wie willst du schaffen, die restlichen 7 Millionen, nach dem, was ich zu Beginn unserer ganzen Geschichte erzählt habe, die restlichen 7 Millionen zu finden und zu motivieren, das genauso mit Nachdruck und Vehemenz zu verfolgen, wie du es jetzt darstellst?
Gast
Okay, darf ich zu meiner exklusiven Antwort ansetzen?
Uwe
Ich kann es ja kaum verhindern, du bist ja Moderator.
Gast
Okay, alles klar. Und zwar, ihr beide, das Leitmotiv von euch beiden war, 2021, Thilo, hast du gesagt, wird nichts passieren. Uwe ist sogar noch weitergegangen. Das wird schlimmer sogar. Genau, Uwe hat sogar gesagt, ohne das in irgendeiner Form einzugrenzen zeitlich, die Zeit dafür ist einfach noch nicht gekommen. Es kann Generationen dauern, hat er gesagt, bis irgendwann diese kritische Masse erreicht ist. Das bedeutet ja, wenn ich eigentlich, das klingt jetzt kontraintuitiv, aber wenn ich das eigentlich beschleunigen möchte, dann muss ich ja eigentlich mithelfen, auf diesen kritischen Punkt hinzuarbeiten, diese kritische Masse aufzubauen, wenn der Druck von außen groß genug ist. Eigentlich, wenn wir schneller Abhilfe lösen oder bringen wollen, schneller zurück wollen zur Normalität, müsste man ja der Logik folgend alles tun, um den Druck nochmal zu erhöhen. Das heißt, ich müsste eigentlich jetzt... versuchen ich habe keine Ahnung wie ich das schaffen könnte ja aber ich müsste versuchen die Corona Panik noch weiter zu befeuern ich müsste von heute auf morgen anfangen in dasselbe Horn zu blasen damit der Druck eben noch viel schneller noch viel größer wird damit wir danach diesen Punkt auf neue Return irgendwann erreicht haben guck mal bitte bei mir ins Facebook rein ja in meine Chronologie
Uwe
Und dann schaust du bitte mal, was ich im November geschrieben habe.
Gast
Das muss ich doch nicht nachgucken, das kannst du uns doch sagen.
Uwe
Voll Lockdown. Komplett. Alle einsperren.
Gast
Also ich möchte mal das mal in einer Analogie darstellen. Also was wir ja wahrnehmen, ist eben die Beschränkung des persönlichen Individuums in vielerlei Hinsicht. Moment, ganz kurz, ganz kurz. Ich habe jetzt erst den Gedanken. Lieber Uwe, du gehst in 20 Sekunden, kriegst du wieder das Wort. Soll das heißen, ich habe mit meiner explosiven Antwort recht und du stimmst mir zu, lieber Thilo? Nein, jetzt sind wir zu spät. Wie, wir sind zu spät? Also selbst wenn wir jetzt mit Druck machen, selbst wenn wir jetzt mithelfen, diese Diktatur mit aufzubauen, damit diese kritische Masse schneller erreicht ist, ist es jetzt schon zu spät.
Uwe
Ja. Der Punkt ist, der Punkt...
Gast
Aber Uwe soll nicht Motivationstrainer werden.
Uwe
Oktober, November. Oktober, Oktober, November. Ja, war die Schwelle, wo wir quasi hatten, diesen leichten Lockdown, wo man uns versprochen hat. Versprochen. Ja, wir machen jetzt den kurzen, scharfen Lockdown. Und dann wird alles gut. So. Den Moment hätte man nutzen können. Und da war auch ein Herr Ballweg, der wie auch immer ertickt, in seiner Neujahrsrede völlig zu spät. Der Moment, da hätte man durchziehen müssen und hätte sagen können, ja, dann aber bitte richtig. Dann sperren wir sie alle ein. Chinesisches Modell. Weil dann hätten alle das Kotzen gekriegt. Jetzt haben wir eine Form von Depression, wo eigentlich alle nur noch darauf hoffen, dass es im Frühjahr besser wird und der Impfstoff ist da. Im November wäre der Impfstoff noch nicht da gewesen. Jetzt warten alle auf den Impfstoff.
Gast
Na gut, aber jetzt muss der, nee, nee, aber derselben Logik folgen müssen wir jetzt einfach nur hoffen. Wir müssen alle motivieren zum Impfen und hoffen, dass der schlecht genug getestet wurde, dass so viele Leute daran verrecken, auf gut Deutsch, dass irgendwann die kritische Masse erreicht ist.
Uwe
Nein, guck dir die Zahlen an. Also die Zahlen sind höher als bei normalen, also bei anderen Impfstoffen. Das ist so... Aber sie sind nicht katastrophal. Wir machen ja im Prinzip nichts anderes.
Gast
Ich habe ein Dokument gekriegt, das ist 187 Seiten lang. Da schreiben die hin aus den einzelnen Bezirken von ganz überall weltweit, dass hier 10, da 12, da 15, die sterben wie die Fliegen.
Uwe
Nein, wir reden hier von 2,4 Millionen Geimpften allein in Deutschland schon.
Gast
Ja, also das sehe ich auch so wie Thilo. Also die Toten, die bisher aufgetaucht sind, sind statistisch irrelevant.
Uwe
Und es wird die Lupe drauf gehalten.
Gast
Genau, also damit kann man überhaupt gar nichts aussagen. Also wenn jetzt zum Beispiel die Todesquote bei 1 Promille liegen würde, nach dem Motto, wenn ich eine Million Leute impfe, fallen 1000 tot um, dann wird das statistisch langsam interessant. Ja, aber die sind doch schon längst umgefallen. Wir haben doch schon eine Million geimpft und 1000 sind doch schon tot in der Summe. Naja, aber das muss ja erstmal auch der Beweis oder die Kausalität irgendwie dargestellt werden.
Uwe
Ich hatte ja gerade gesagt, wir haben 2,4 in Deutschland. Hast du 1000 Tote in Deutschland?
Gast
Doch, haben wir schon. Haben wir eindeutig schon. Natürlich nicht eindeutig. Ja, die sagen wieder, Korrelation ist keine Kausalität. Ja, genau. Es zählt nur dann, wenn es eindeutig ist. Ja, aber irgendwann lernen die Leute eins und eins zusammen zu zählen. Wir wollen ja nicht, dass sie 6385,3 mal 6305 rechnen. Aber man kann nicht sagen, ich habe jetzt die Deutungshoheit und weil ich die Toten jetzt so zähle, deswegen zähle ich. Die muss ich nicht haben. Das werden die Leute bald haben. Das werden die Leute bald selber drauf kommen. Haben sie aber nicht. Noch nicht, noch nicht. Deshalb sage ich ja, also müssen wir eurer Logik folgen, müssen wir hoffen, dass die Impfung mehr Leute tötet. Boris Reitschuster hat doch gerade neulich erst im Video erzählt, dass wir, was haben wir in Deutschland, 68 Tote, die offiziell mit Corona durch die Impfung in Verbindung stehen. So, mehr nicht. Jetzt haben wir über eine Million Leute geimpft, 68 Tote. 2,4 Millionen. Ja, natürlich, weil die Zahl falsch ist. Die Lügen, die Zahl, das ist das Einzige, was rausgegeben wird. Aber das ist das, was du behauptest und es ist nicht das, was allgemein anerkannt ist. Und es spielt keine Rolle, wenn einer oder 10 oder 100 Leute meinen, ich habe die richtigen Zahlen und die anderen 83 Millionen kennen diese Zahlen nicht oder akzeptieren sie nicht. In dem Moment, wenn du von sozialen Bewegungen richtest, musst du davon ausgehen, dass genügend Leute diese Zahlen glauben. Und nicht, dass zehn Leute glauben, dass sie richtig sind. Richtig, aber da wird mir die Zeit recht geben, weil die werden weiter verrecken und zwar weiter wie die Fliegen. Und ihr glaubt diese Zahl von 68 ja selber nicht und das bedeutet, je schneller diese kritische Masse erreicht ist, umso eher knallt es.
Uwe
Nein, du hast aber nicht die Medienruheit. Das Problem ist, das heißt, die werden dann im Prinzip ganz normal als altersbedingt verstorben. Du kannst es ja nicht kontrollieren, du hast es ja nicht im Griff, weil du nicht die Medienhoheit hast. Also musst du mit dem leben, was du erstmal hast. Und das birgt halt nicht die Möglichkeit zu sagen, guck her, das sind die Zahlen, deswegen sterben die Leute. Mach dich nicht Quasi abhängig von einzelnen Fakten. Nimm die Situation als Ganzes. Und meine Aussage war, hätte man im November, und das hatte ich reingeschrieben, hätte man im November einen richtig harten Lockdown durchgezogen und hätte gesehen, es tut sich nichts, die Zahlen sind trotzdem die gleichen oder annähernd die gleichen, dann hätte man die Absurdität darstellen können. Jetzt wird es in Verbindung gebracht mit Impfungen, dass wir weniger Zahlen haben, mit den tollen Maßnahmen. Entschuldigung, bitte stellt keiner die Frage, wieso die Maßnahmen erst nach dreieinhalb Monaten greifen. Allein das ist ja schon absurd.
Gast
Wir hatten auch schon den ersten harten Lockdown im März noch, als die Schulen und die Kitas und die Einkaufszentrale zu waren.
Uwe
Brauchen wir nicht diskutieren. Zeig dir aber letzten Endes, wie wenig eingängig diese Argumente sind. Natürlich kannst du sagen, alles Idioten. Hilft dir aber nichts. Du kannst immer auf andere drauf prügeln. Hilft dir aber nichts. Und an der Stelle ist es halt jetzt intelligenter, aus meiner Sicht, das ist meine persönliche Meinung, zu sagen, okay, love it or leave it. Klar, Demonstrationen sind mit Sicherheit nicht die schlechteste Idee, sollte man auf jeden Fall auch weiterführen, aber man sollte sich nicht darauf versteifen und als alleiniges Mittel ansehen. Sondern hier gilt zu sehen, dass man sich... Moment, Entschuldigung.
Gast
Alles gut.
Uwe
Dass man sich ein Konstrukt aufbaut, was überlebensfähig ist. Und dann gehört auch zum Beispiel dazu... Da will jemand ganz dringend mit mir sprechen. Da gehört ein Konstrukt dazu, was letzten Endes dann auch mal sich langsam aber sicher Gedanken darüber macht, wie zukünftig eine Gesellschaft so funktionieren hat, funktionieren kann. Und das, was ich gesehen habe von den neuen Parteien, die kommen immer schon mit einem fertigen Konzept und sagen Basisdemokratie oder die andere Seite Grundeinkommen. Mit Grundeinkommen schaffst du Abhängigkeit, mit Basisdemokratie schaffst du Konfusion bei Leuten, die es gar nicht interessiert. Das sind alles so Sachen, da muss man sich jetzt, oder müssen muss man gar nicht, da kann man sich jetzt mal Gedanken darüber machen, ob man vielleicht mal ein bisschen weniger strengen, mit der Situation umgeht und sagt, okay, es ist jetzt so, wie es ist. Lass uns lieber gucken, was wir das Beste daraus machen.
Gast
Ja, und vor allen Dingen, man kann ja nur mit denen was machen, die überhaupt ansprechbar sind. Man wird eben keinen ansprechen können, der nicht ansprechbar ist. So wie Eli sagte vorhin so ein bisschen, Problem ist natürlich, da müssten wir eigentlich die Krise verschärfen und ich stimme dir zu. Es ist wie überall im Leben, wenn du einen Menschen in deinem persönlichen Kreis hast, wo du selber der Meinung bist, dass das, was er tut, falsch ist, dass er einen falschen Weg eingeschlagen hat, dann kannst du, weil du sein Freund bist oder wenn... Nimm einen Drogensüchtigen. Nimm einen Drogensüchtigen, genau, oder jemand, der Spieler ist oder Autorennen macht, ohne Führerschein oder ich weiß nicht was. Es gibt tausend Beispiele, wo irgendjemand etwas macht, Wo man bei neutraler Betrachtung sagen würde, na, das ist aber ein hohes Risiko, die Wahrscheinlichkeit, dass es ungünstig ausgeht, ist überdurchschnittlich hoch. So, jetzt kannst du dem jetzt mit allen möglichen Argumenten kommen und ihn auch umarmen, weil du ja sein Freund oder Bekannter oder Verwandter bist. Das wird aber unter Umständen an seinem persönlichen Wertesystem, dass er das doch für viel wichtiger hält als die Gegenargumente, gar nichts ändern. So, und jetzt hast du die Möglichkeit, entweder du belagerst ihn und sagst, ja bist du denn bescheuert, wieso siehst du das nicht ein? Dann ist die einzige Folge davon, dass du diesen Menschen als Kontaktperson verlierst, weil er sagt, was bist du für jemand, der meinen Willen nicht respektiert? Wie kommst du dazu, mich ständig zu bedrängen, obwohl ich gar keinen Rat von dir haben will? Das heißt, ich mache mir den abspenstig, weil ich auf ihn unsympathisch wirke. Ganz im Gegenteil, nahe ich dir vielleicht eher dazu, verstockt zu werden nach dem Motto, also gerade weil du mich so bedrängst, deswegen mache ich jetzt so weiter. So würdest du aber den jetzt unterstützen und würdest sagen, naja, also weißt du, du... Machst du etwas? Ich habe da jetzt eine andere Meinung. Ich will dir gar nicht so genau meine Meinung sagen. Wir wollen ja nicht in Streit geraten. Ich unterstütze dich jetzt in dem, was du tust. Dann helfe ich dem anderen, seinen Lernprozess in einen falschen Weg gegangen zu sein, viel schneller zu durchlaufen. Das Problem ist, lieber Uwe, ich weiß, worauf du hinaus willst, das Problem ist, um bei deinem Beispiel zu bleiben, wenn du einem Drogensüchtigen hilfst, seinen Drogenkonsum auch noch zu verschlimmern, also zu erhärten oder wie auch immer man das dann nennt, dann stirbt er vielleicht. Und da gehen wir hin. Es sterben gerade Menschen, Lebensqualität stirbt, es sterben Freiheiten, es stirbt ganz, ganz viel. Und das ist nicht einfach nur noch ein Risiko, das passiert, das ist nur noch eine Beobachtung.
Uwe
Das ist aber doch genau das Thema, über das wir sprechen. Wir sprechen darüber, dass wir uns gegenseitig im Grunde genommen Zirkel aufbauen, möglichst örtlich nah, so nah es geht, damit im Grunde genommen kleine Zellen erwachsen.
Gast
Richtig, weil nach mir die Sinnflut, weil wir halt sagen, elitär wie wir sind, wir sind ja gut aufgestellt, wir sollen alle anderen sterben lassen. Ihr schimpft euch die ganze Zeit Demokraten und sagt die ganze Zeit im Gegenzug, naja, andere Leute muss man ihre Fehler machen lassen, selbst wenn man es besser weiß, dann verrecken die halt vielleicht zwar, aber dann sind die halt evolutionär, wie der Uwe gesagt hat, nicht bereit, die nächste Stufe zu erklimmen. Also da bin ich jetzt auf einmal der Humane hier geworden oder was?
Uwe
Ich meine, ich kann das immer noch nicht glauben. Du schmeißt jetzt gerade alles in einen Top. Ich habe niemals gesagt, dass wir die anderen sich selbst überlassen sollen, aber ich kann auch niemanden zu seinem Glück zwingen. Und der Punkt an dieser Stelle ist ganz einfach, ich mache ein Angebot. Ich persönlich mache ein Angebot. Wenn jemand mit mir darüber reden möchte, was ich von der ganzen Situation halte, dann gebe ich ihm meine Meinung. Ansonsten sehe ich aber zu, dass ich ihn nicht deswegen abwerte, nur weil er eine andere hat und die auch verfolgt, sondern ich biete ihm einfach kontinuierlich meine Hand an. Ansonsten sehe ich aber zu, dass ich mich mit Leuten verbünde bzw. in Kontakt bleibe, die eine ähnliche Sichtweise auf die Dinge hat wie ich. Das sind auch teilweise, die sind differenziert. Das muss nicht immer alles komplett meine Meinung sein. Aber die können zum Beispiel mit den Maßnahmen unzufrieden sein und andere Dinge nicht. Da habe ich überhaupt kein Problem mit. Aber ich halte den Kontakt aufrecht und ich überlasse niemandem seinem Schicksal. Wenn einer bei mir vor der Tür steht und sagt, Mensch, mir ist gerade aufgefallen, dass doch alles den Bach runter geht und scheiße ist. Ich glaube aber trotzdem noch daran, dass die Regierung recht hat. Ja, natürlich biete ich ihm meine Hilfe an. um über diesen Weg vielleicht mit ihm ins Gespräch zu kommen. Aber so einfach darzustellen, zu sagen, uns wäre das jetzt oder mir speziell, mir wäre das jetzt scheißegal, was die Leute machen, nee, ganz bestimmt nicht.
Gast
Naja, also überspitzt dargestellt, sagst du einerseits, die Demokratie ist die beste Regierungsform und wir müssen ja für das Wohl der meisten in irgendeiner Form sorgen und wir müssen respektieren, selbst wenn die Weisheit im Prinzip bei diesen Leuten halt noch nicht angekommen ist und wir müssen deren Recht zu respektieren, dumm zu sein.
Uwe
Hast du schon mal daran gedacht, dass du falsch liegen könntest?
Gast
Na, ich liege in ganz, ganz vielen Punkten falsch, aber in dem Minimum, auf das wir uns alle beschränken sollten und das ist, was wir beobachten in der Welt und nichts anderes. Darin sollten wir übereinstimmen. Wasser wird immer nass sein, Feuer wird dir immer die Hände verbrennen und wenn du gegen einen Baum knallst, wirst du dir immer die Nase brechen. Ja, aber das ist wirklich, ich muss jetzt mal wirklich sagen, Bullshit. Das sage ich jetzt mal ganz klar. Also guck dir einfach mal Sendungen im Fernsehen an, auch im Mainstream TV, wo die Fernsehteams irgendwelche Leute, die in Randgruppen leben, begleiten. Da gab es zum Beispiel letztens so eine schöne Serie, die hieß, ich glaube, das Berlin-Experiment. Da hat man sieben Leuten 10.000 Euro angeboten, also sieben Obdachlosen. die langjährig in Berlin obdachlos sind. Man hat sich Berlin genommen, weil die die meisten Obdachlosen in Deutschland haben angeblich. Man hat gesagt, okay, wir sind das Fernsehteam und wir stellen euch ein Pool von 10.000 Euro zur Verfügung und damit könnt ihr machen, was ihr wollt. Ihr kriegt von uns ein rotes Büchlein und in dem roten Büchlein stehen jede Menge Adressen drin. Sprich, wenn ihr zur Alkoholentziehung wollt oder so oder zur Drogenentziehung, dann guckt in das Büchlein gucken und dann ruft er uns an, dann gehen wir mit euch zusammen dahin. Aber wir sagen euch nicht, was ihr mit den 10.000 Euro machen sollt. So, dann hat man jetzt diese sieben Leute mehrere Monate lang begleitet. Was war das Ergebnis? Zwei von denen haben ihr Geld verballert. Einer ist zu seiner Freundin, die er vor 17 Jahren mal hatte, nach Brasilien gegangen. Die hatte schon drei Kinder vom anderen Ehemann, die wollten von ihm gar nichts wissen. So, und dann hat er sich beschwert beim Fernsehteam, dass sie ihn da nicht wieder abgeholt haben. So, ein anderer hat sein Geld auch für irgendeinen Scheiß ausgegeben und die anderen fünf haben mit ihrem Geld so gut wie gar nichts angefangen. Die brauchten das gar nicht. Die haben noch nicht einmal 10% von diesen 10.000 Euro ausgegeben. Die haben auch keine Therapien oder sonst nicht was gemacht. Also von diesen sieben Leuten waren anderthalb. die bereit waren, ernsthaft etwas zu tun, aus ihrer Situation auszuscheiden und sich zu verändern. Und alle anderen waren daran nicht interessiert. Und da kann man noch so sehr viel hingehen. Das ist ganz repräsentativ und typisch. Das findet man bei anderen Randbereichen oder Randgruppen auch. Die Leute wollen nicht da weg, wo sie sind. Die sind da, wo sie sind, auf ihrer subjektiven Sicht zufrieden. Ja, weißt du wann? Solange der Status quo erhalten bleibt. Ja, der Alkoholiker möchte weiter nur sein Bier haben, aber wenn irgendwann das Bier teurer wird oder das Bier ausbleibt, dann merkt er, dass ihm etwas fehlt. Und ich warne davor, dass wir jetzt im Begriff sind, dass das Bier weg bleibt, dass das Bier nicht mehr kommt, dass es teurer wird. Aber das ist doch seine Entscheidung, seinen Zustand so lange zu halten, bis die Situation ein anderes Verhalten erfolgt. Das verstehe ich doch, aber ich tue doch nichts anderes, als all diesen Leuten zu sagen, egal was euer Status Quo ist, was eure Konstante ist, die Konstante ändert sich gerade. Es ist alles im Wandel. Na doch, weil irgendwann sagen sie doch, ich kann jetzt nicht mehr mein Bier trinken. Ich bin doch das Gewohnheitsteam. Aber das kannst du doch den Leuten überlassen, dass sie für sich selbst entscheiden, wann sie ihr Leben ändern wollen. Da brauchen die dich doch nicht für, da haben die dich doch gar nicht für beauftragt. Nein, natürlich haben die mich nicht dafür beantwortet. Wie kommst du denn dazu, anderen Leuten zu erzählen, was für sie richtig und wichtig ist und wann sie im Leben was zu entscheiden haben? Ja, wie kommen wir dazu, dass wir kleinen Kindern beibringen, was wir gelernt haben? Weil das einfach der Lauf der Dinge ist. So funktioniert das normal. Bei kleinen Kindern hast du die Möglichkeit... Es gibt Leute, die sind im Alter von 89 auf einer Evolutionsstufe von einem fünfjährigen Kind, weil die einfach intellektuell nicht mehr höher gestiegen sind. Ja, guck mal, ich... Ich habe das Beispiel jetzt mit dem Berlin-Experiment. Was gibt dir denn das Recht dazu, das zu entscheiden?
Uwe
Was gibt dir alleine das Recht, das zu entscheiden?
Gast
Ich bin ja nicht alleine. Das ist ja das Tolle. Ich habe schon viele Leute hinter mir und wir werden immer mehr. Das sagen wir doch immer wieder. Wenn ich alleine wäre, dann würde ich mich tatsächlich hinterfragen und würde sagen, bin ich nur bescheuert? Aber nein, ich sehe massenhaft Beispiele von Leuten, die es genauso sehen wie ich.
Uwe
Massenhaft. Jetzt gebe ich dir sogar Recht. Das ist alles gut. Du hast Recht. Es hilft dir aber nichts, Recht zu haben, Recht haben und Recht bekommen ist ein Unterschied. Das heißt, solange nicht der Großteil der Masse, und die bewegen sich nun mal leider erst, wenn ihnen das Feuer unterm Arsch brennt, solange nicht der Großteil der Masse sich darüber Gedanken macht, ob das jetzt, was da passiert, nicht vielleicht doch total falsch ist, kannst du so Recht haben, wie du willst. Dann bist du der Galileo unter uns. Der leider erst 500 Jahre nach seinem Versterben oder wie viel es waren, weiß ich jetzt nicht genau, kann auch sein, dass es 400 Jahre waren, nach seinem Versterben erst von der katholischen Kirche quasi wieder die Achtung bekommen hat, die er verdient. Das spielt keine Rolle, ob du Recht hast oder ob 100.000 Recht haben oder eine Million Recht haben.
Gast
Das spielt jetzt keine Rolle, das spielt aber in der Zukunft eine Rolle. Das ist genauso wie bei Martin Luther. Okay, in seinem Fall meinetwegen hat er auch irgendwie eine subjektive Wahrheit zur objektiven Wahrheit erklärt, aber er hat die richtige Herangehensweise gewählt, nämlich dass er für das einsteht, was er... In seinem Fall, was er geglaubt hat. Ich stehe nur für Sachen ein, die ich objektiv beobachten kann. Hier stehe ich, ich kann nicht anders.
Uwe
Da spricht ja keiner was dagegen, dass du dafür einstehst. Das spricht überhaupt nicht. Ich stehe genauso dafür ein. Alles, was ich veröffentliche, ist öffentlich und ist meine Meinung. Das kann jeder unter meinem Namen bei Facebook finden. Das ist überhaupt kein Problem. Ich habe meinen Klarnamen da stehen. Warum? Weil ich mich
Gast
für meine Meinung nicht verstecke so Punkt aber ich dränge meine Meinung niemand anders auf weißt du warum weil deine Meinung eben keine Meinung ist ja sondern du machst rationale Beobachtungen über den Zustand der Welt und nur die kann man einem aufdrängen weil die Zeit wird dir recht geben wenn du jemanden beibringst eine Illusion ja dass ein Baum irgendwann weich ist anstatt hart ja dann verliegt er irgendwann auf die Fresse und bricht sich die Nase dabei Wenn du aber Leuten immer sagst, ja, ein Baum wird immer hart sein, dann wird sich das auch immer wieder so herausstellen. Und dann ist es keine Meinung, die du jemandem aufgedrängt hast, sondern du hast ihm eine Wahrheit beigebracht.
Uwe
Okay, also wir sind uns einig, dass mal irgendwann das Thema spezielle Relativitätstheorie eine Rolle gespielt hat, als es darum ging, dass wir halt nicht schneller als die Lichtgeschwindigkeit sein können. Ich glaube zu allen Ernstes, dass nur ein Prozent der Menschheitsbevölkerung jemals verstanden hat, dass das funktioniert und wie es funktioniert und wie die Formel aufgebaut ist. Nein, es hat sich darüber ein Konsens gebildet und das war nicht vom ersten Tag an klar, dass das stimmt und alles passt. Das heißt hier an dieser Stelle, das ist ein Marsch durch die Instanzen. Das ist kein, wir machen jetzt mal eine Demo und alle müssen das doch kapieren und los geht's. Sondern im Grunde genommen, und das ist die Herangehensweise, die ich halt hier auch dann gerne vorschlage. Ja, ein Teil Öffentlichkeitsarbeit, aber ein Großteil auch sich privat im Grunde genommen erst einmal das Fundament schaffen, die Stellung bauen, aus der man herausgeht. Nicht einfach blind irgendwo hinlaufen und sagen, Kurz muss weg. Kurz ist nicht das Problem. Kurz ist ein Symbol. Das ist den Tauscher aus durch den nächsten Schautänzer. Das ist, sorry, also nochmal das Österreich-Beispiel, weil da ja besonders laut gebrüllt wurde. Das ist genauso wie Merkel muss weg oder Spahn muss weg oder wer muss weg. Nein, du ersetzt damit nicht das System von 4,9 Millionen Beamten. Ja, so und die kannst du auch nicht einfach wegmachen, weil letzten Endes du brauchst sie ja, um einen Start zu führen. Ob das unbedingt 4,9 Millionen sein müssen, sei dahingestellt. Aber du brauchst ein Apparat, damit es erst einmal im Ablauf funktioniert. So und jetzt sind wir im Grunde genommen bei dem Punkt. Was kann jeder heute, morgen, übermorgen tun? Ja, und das ist in erster Linie mal. Zum einen sich Gedanken machen, was ihn denn genau stört. Wer sind denn seine Leute, von denen er zum Beispiel glaubt, dass er sie am nächsten erreichen könnte. Dass er sagen könnte, pass mal auf, der ist auch wackelig, mit dem könnte ich mal in Ruhe darüber reden. Und wem brauche ich gar nicht ansprechen, weil der ist so verbohrt, da hat es keinen Sinn. Es macht sich doch keiner Gedanken um sein Umfeld. Wir sitzen hier vor der Kamera, alles super. Es sitzen Leute aus ganz Deutschland vor der Kamera oder vor dem Monitor und schauen sich das an. Aber wer von denen, von uns, kann sagen, ich kenne meinen Nachbarn so gut, dass ich einschätzen könnte, kann ich mich morgen auf ihn verlassen, wenn die Corona-Diktatur, nennen wir sie mal so, weitergeht. Ich könnte das von meinen drei Nachbarn, die direkt um mich herum wohnen, sagen.
Gast
Da bin ich bei dir. Das habe ich aber auch schon vor zwei Sendungen gesagt, dass die Leute sich kennenlernen sollten, vernetzen sollten, sich klar machen sollten, was sie auch physisch in der Lage sind zu tun und auch ihre Moral hinterfragen müssen, was sie auch bereit sind moralisch zu tun für ihre eigenen Freiheiten.
Uwe
Jetzt kommt das System, Merkel muss weg, Kurz muss weg. Ja genau, Söder muss weg, alle müssen weg. Ja und dann haben wir 760 Parlamentarier weniger da sitzen und was ändert das?
Gast
Was ändert das am Apparat? Am Apparat natürlich in erster Linie nichts. Aber du verstehst nicht, dass das Signalwirkung hat. Fällt die Tür, fällt Europa. Oder was auch immer.
Uwe
Wer kommt denn dann danach?
Gast
Da kommt jemand, der sich mindestens auf die Flagge schreiben muss, dass er etwas anderes tut. Dass er es danach im hinterrückenden Zimmer wahrscheinlich wieder genauso macht, das ist klar. Aber wenigstens hat das Volk für den kurzen Moment das Gefühl, A, es hat etwas bereits erwägt, geschafft und B, dass es jetzt besser wird. Das ist der Punkt hier. Ja, ich weiß, natürlich ist es Gefühlspolitik. Aber du kannst die Leute nicht auf die Straße stellen und dann sagen oder erwarten, dass die irgendwie so eloquente Sätze bilden, die man dann über Stunden hinweg brüllen können muss. Die können, gelinde gesagt, nicht mal wir sind das Volk über mehr als eine Minute brüllen, weil irgendwann hat man keine Lungenkapazität mehr. Und du willst, dass die jetzt hinkommen und sagen...
Uwe
Das könnte dir nicht sagen, was das heißen soll. Richtig. Was heißt denn das? Wir sind das Volk.
Gast
Also, wie dem auch sei. Also, ich weiß, ich mache jetzt mal eine kurze Ansage und die ist, ich muss ins Bett. Ja, ich muss ins Bett. Ich muss ins Bett. Könnt ihr ja mal in den Chat reinschreiben, wenn ihr das auch so seht. Ich würde mal sagen, dieses Gespräch war auf jeden Fall wie gespalten, wie unsere Meinung heute. Wir haben erstmal versucht, uns sehr, sehr klar entlang eines... an der Roadmap da entlang zu hangeln, was unsere einzelnen Blöcke angeht. Die waren alle, denke ich mal, trotzdem zielführend, weil sie haben mich zumindest inspiriert und uns danach irgendwie so in diesen Gesprächskorridor hier reingeleitet. Insofern, denke ich mal, waren sie trotz allem zielführend, auch wenn wir uns von denen wegbewegt haben. Ich habe schon euch in Aussicht gestellt, worüber wir nächste Woche reden und ich finde, das ist die perfekte Vorlage dafür, auch wenn wir... vielleicht nur insgeheim darauf hingearbeitet haben, irgendwie so ein bisschen unbewusst, aber sie bietet sich auf jeden Fall jetzt super an. Deshalb mache ich jetzt kein großes Vorgeplänkel, sondern liebe Leute, nächste Woche, wir reden über das Thema Klassenkampf, und zwar Arm versus Reich. Ich habe das sehr schön zusammengefasst für die beiden, die jetzt hier drin sind. Moment, ich lese euch das einfach mal vor, weil ich finde, ich habe das ganz gut gemacht. Und warum das jetzt noch einmal mir spontan überlegen, wenn ich es schon einmal gut runtergeschrieben habe. Also, liebe Freunde, nächste Woche, also Klassenkampf, Arm versus Reich. Gibt es Unterschiede psychisch? Was macht Geld mit Menschen? Können wir uns in den Kopf eines Reichen oder Mächtigen hineinversetzen? Für wen gelten unsere Ratschläge? Sind sie für alle umsetzbar oder hebt man irgendwann ab, dass man sich selbst ein eigener Gott wird? Was macht das mit einem und wie lange kann das gut gehen? Gleichzeitig ist man arm besser dran. Sollten wir nach Geld streben? Wenn ja, warum? Wenn nicht, wonach dann? Können diese eventuell fundamental unterschiedlichen Klassen überhaupt koexistieren? Und dann wollen wir praktische Beispiele bringen lassen. Einmal von Thilo und einmal von Uwe. Und ich werde dann als neutrale Instanz die dann bewerten. Einmal, was kann man mit sehr viel Geld positives erreichen? Und das zweite Mal, was kann man mit überhaupt kein Geld erreichen bzw. was ist so unbezahlbar, dass es im Prinzip in Geld nicht messbar ist? Und die allerwichtigste Frage, mit der wir das dann alles zusammen bündeln für nächste Woche, ist eine Utopie, nämlich entweder alle haben Geld oder aber wie Klaus Schwab, wer will, und wie heißt der Mann, Klaus Schwab, wie auch immer, ja, keiner hat Geld. Sind diese Utopien überhaupt erstrebenswert oder, und das ist ja vielleicht leider Gottes die bittere Wahrheit, sind wir nicht vielleicht jetzt schon in der besten Gesellschaftsform, die den meisten nützt, egal für wie furchtbar wir sie empfinden. Darum soll es gehen nächste Woche und ich hoffe, dass ihr und vielleicht sogar noch mehr von euch nächste Woche wieder mit einschalten. Gut, das ist der Ausblick, der Rückblick ganz kurz. Jeder kriegt einen Counter von einer Minute, wie ihr das heute fandet und ob meine Einschnittmutzung auch mit eurer übereinstimmt, dass das heute trotz allem zielführend war. Ich gebe einfach mal das Wort an den Uwe, weil der hat längere Zeit schon nichts mehr gesagt. Lieber Uwe, schieß los. Ja, zuhören ist ja auch immer ganz nett. Ja, also ich denke, wir haben ja unser Programm doch überwiegend geschafft. Ich hätte zwar noch einen letzten Teil gehabt, aber vielleicht machen wir den ein andermal noch. Ich finde, das ist auch soweit in Ordnung, hier mal über Grundsatzpunkte zu reden. Weil ich glaube, genau da hakt es tatsächlich auch in der ganzen Protestbewegung, nämlich an einer mentalen Inflexibilität, sich überhaupt in andere hineinzuversetzen und zu glauben, dass man die Weisheit mit Löffeln gefressen hat, so wie ich das jetzt auch glaube. Also insofern, ich will mich da jetzt nicht ausnehmen, aber so geht es mit Sicherheit nicht. Das ist ein totalitäres dogmatisches Verhalten, was genauso gewaltsam ist, wie das, was uns von der Politik entgegengebracht wird. Also da denke ich, wird noch viel mehr Toleranz und Selbsterkenntnis nötig sein, um zu verstehen, dass auch andere das Recht haben, dumm zu sein, Fehler zu machen, vorsätzlich in den Irrweg zu gehen und das ist gut so. Ich lasse das einfach mal so stehen, weil sonst breche ich hier wieder was vom Zaun, was ich nachher bereuen werde. Okay, also lieber Thilo, deine Einschätzung zu heute.
Uwe
Ich fand, ich fand das Gespräch ja, also es entwickelt sich langsam, weil nur das Streitgespräch lief, hat im Grunde genommen nötige Ergebnisse, weil Nur so kommt man auf neue Gedanken. Wenn man sich immer nur selbst bekräftigt, selbst verstärkt, dann ist das gut, um eine Motivation für eine Demo zu finden, aber das ist nicht gut, um neue Lösungen zu finden. Also beides gehört zusammen, also beides muss geschehen. Also man muss sich motivieren gegenseitig, aber man muss sich halt eben auch aneinander reiben, um die Not sogenannte Wärme dann zu erzeugen. Ich hätte jetzt nur noch eine Bitte. Das heißt also, ich denke, wir sind auf dem richtigen Weg, was das betrifft. Aber ich hätte jetzt noch eine Bitte. Ich würde jetzt gerne nochmal so fünf Subs reinschmeißen, aber bitte nur diejenigen zu nehmen, die dann auch noch keine haben. Wir müssen einen Augenblick warten, weil ich habe gesehen, wir haben eine gewisse Latenz. Ich mache mal eben kurz mein Fingerzeig, damit ich das im Handy sehe, wann das dann kommt.
Gast
Genau. Und ich kann in der Zwischenzeit mal ganz kurz zeigen, wovon der Thilo nämlich spricht. Nämlich, liebe Leute, ich habe ab Anfang schon mal darauf hingewiesen, wir versuchen so viele... subscriber wie möglich hinzubekommen nicht subscriber die besonders irgendwie lange jetzt schon zu schreiben ihr seht wir sind bei 56 sondern wir versuchen diese zahl 56 nach oben zu machen deshalb sobald der kilo jetzt gleich nach meinem finger zeigt ja die also nach seiner latenz nach meinem finger zeigt dieses habs reinknallt in den chat bitte nur die leute dann diese annehmen ja die tatsächlich noch keine subscriber sind das wäre sehr sehr gut So, und jetzt hast du natürlich das Licht ausgehalten. Ich hoffe, das hat jetzt geklappt. Ich versuche einfach mal zu aktualisieren. So, dann versuche ich das mal zu aktualisieren. Mal gucken, ob es wiederkommt. Also ihr könnt euch auf jeden Fall schon mal bei dem Thilo bedanken. Das ist toll, dass er immer so gut versucht, den Kanal hier zu unterstützen. Ich gehe nochmal ganz kurz zurück zu dieser Ansicht. So, und jetzt hängt natürlich mein komisches Tool da oben. Das heißt, ich werde das dann erst auf der Webseite wieder sehen. Aber ihr kennt das Ziel, liebe Leute. In erster Linie soll es darum gehen, dass wir den Subscriber-Goal von 100 Subscribern irgendwann schaffen. Und das bedeutet, ihr müsst nicht unbedingt auf den Thilo warten. Ich habe gerade die Frage, warum mache ich das? Warum mache ich das?
Uwe
Ja, eine klassische Antwort von mir, warum leckt sich der Hund an der Eier, weil er es kann.
Gast
Ja, richtig. Nein, aber ich gebe mal die eloquentere Antwort. Also nein, sein ist auch eloquent, aber meines vielleicht ein bisschen informativer. Liebe Leute, Thilo macht genau das, was auch ich versuche und was auch der Uwe versucht. Wir versuchen euch in allererster Linie, wir versuchen nicht, dass ihr irgendwie Corona abschafft mit irgendeiner Methode, die wir euch jetzt konkret an die Hand geben. Wir wollen eigentlich euch nur befähigen, euch selbst Gedanken zu machen. Im weitesten Sinne sollt ihr lernen. Denken zu können, um wirklich eigene Gedanken fassen zu können und was auch immer dann euer Gedanke ist, Hauptsache ihr habt schon mal gedacht, das ist ein riesengroßer allererster und irgendwo auch in allerletzter Instanz letzter Schritt. Ja, mit dem Denken steht und fällt alles und das ist das Einzige, wozu wir euch. in irgendeiner Form, so gut wir können, befähigen wollen. Deshalb gehen wir mit gutem Beispiel voran, führen diese Diskussionen jetzt hier und der Uwe oder der Thilo in dem Fall, er geht mit gutem Beispiel voran. Er zeigt, diese Abos können abgeschlossen werden und deshalb, wenn irgendeinen das inspiriert, ihm das nachzumachen, so simpel ist das, dann hat er in dem Sinne schon sein Ziel erreicht. Deshalb nicht immer wieder dieselben Leute, bitte ganz schnell hier diese Dinge abgreifen, wenn ihr schon eine Subscription habt, beim nächsten Mal, wenn der Thilo wieder 10 Euro in die Hand nimmt, bitte lasst doch mal den anderen Leuten den Vortritt. Das sind übrigens nicht 10 Euro nebenbei. Ich weiß gar nicht, wie viel das ist, aber wie dem auch sei.
Uwe
2000 kosten irgendwie 38 Euro und dann 1500 diese Fünfer.
Gast
Okay, dann möchte ich, dann sei dir gesagt, wir sind eben gerade von 56 auf 61 Subscriber hoch. Das heißt, also der Counter springt die ganze Zeit irgendwie so komisch hin und her. Aber auf jeden Fall, glaube ich, wird das schon irgendwas bewirkt haben. Und genau, und weil der Thilo supportet, jetzt ist er wieder bei 61. Genau deshalb macht er das. Also nicht nur, weil er es kann, sondern weil er verfolgt damit ein Ziel. Und ihr werdet gemerkt haben, diese beiden sind Strategen. Die machen nichts einfach so willkürlich. Gut, also dann haben wir es geschafft für heute. Ich habe die nächste Woche schon relativ gut, hoffe ich doch mal, auf jeden Fall sehr ausführlich angeteasert. Und ich würde an dieser Stelle euch beide entlassen in die wohlverdiente Nachtruhe und freue mich schon auf die nächste Woche, wenn wir wieder, hoffentlich so emotional wie heute, weil ich sehe es genauso. Nur in dieser Wärme, da ist wirklich die Kraft drin. Das wird dann also nächste Woche genauso gut, mindestens vielleicht sogar noch härter aufeinanderprallen, damit wir halt in der Kollision möglichst etwas Produktives für die Menschen hier erwirken können. In dem Sinne. In dem Sinne, genau. Lieber Uwe, lieber Thilo. Klar sehen, clever denken, frei handeln.
Zitate aus dieser Abschrift bitte mit Quellenangabe: „Cleverer Widerstand 4 Teil 3 - Schutz vor Medienmanipulation + (sehr) kontroverse Diskussion“, Die Welt Klar Sehen, 14.02.2021.
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Teil 3 von Talk 4 der Reihe Cleverer Widerstand: nach den letzten beiden Blöcken der Präsentation von Thilo Klaas zum Schutz vor Medienmanipulation entwickelt sich ein langes, kontrovers geführtes Streitgespräch zwischen Uwe Loose, Thilo Klaas und Moderator Eli über die Frage, wie man Wissen an weniger informierte Mitmenschen weitergeben sollte.
