DWKS-Kompass-SiegelDie Welt Klar Sehen

Wie viele waren wirklich da? Demo in Stuttgart 03.04.2021. Schätzung der Teilnehmerzahl.10.04.2021

PROTEST - ANALYSE

Abschrift

Abschrift des Videos vom 10.04.2021202 Abschnitte

Der Text hält den Kenntnisstand dieses Tages fest, nicht den von heute. Er wurde maschinell aus der Tonspur erstellt; maßgeblich bleibt das gesprochene Wort im Video.

Gast

Klar sehen, clever denken, frei handeln. Was wir uns als nächstes anschauen werden, sind Bilder von oben. Du bist auf diese Frage hoffentlich vorbereitet, auch wenn ich sie dir nicht explizit im Vorgespräch gestellt habe. Warum, deiner Meinung nach, jetzt mal ganz provokant gefragt, sind denn Luftbilder besser dazu geeignet, um anzuschätzen, wie viele Leute an einem Ort waren, als zum Beispiel die vielen Bilder, die wir unter anderem jetzt von den Kollegen der SWR oder FAZ oder sogar in meinem Stream gesehen haben?

Uwe

Zunächst einmal ist eine Luftperspektive, eine Vogelperspektive immer aus einer höheren Ebene. Das heißt, man hat einen besseren Überblick. Und wenn man vernünftige Maßstabsverhältnisse hat, die man ja aus den Flurkarten und auch aus Stadtplänen heraus generieren kann, Dann ist es möglich, relativ schnell Überschlagsrechnungen zu machen, die mit Sicherheit besser sind als bestimmte Kameraeinstellungen. Eine Kameraeinstellung aus der Ebene ist immer eine Perspektive mit einem beschränkten Horizont und Vogelperspektiven haben einen weiteren Horizont. Das heißt, Vogelperspektiven sind grundsätzlich die bessere Wahl. Allerdings muss man die Maßstäbe haben, weil sonst nützt einem die bessere Perspektive nichts.

Gast

Richtig, das ist wahr und richtigerweise sagt auch hier Ulrike Umarmbar, dass es Luftaufnahmen gibt. Das wissen wir lieber Ulrike Umarmbar. Wir werden sie jetzt uns als nächstes direkt zu Gemüte führen. Und vielen lieben Dank, lieber Uwe, dass du uns noch einmal in Erinnerung rufst, was eigentlich jedem logischen Mitdenker irgendwie klar sein sollte. Natürlich braucht es einen Maßstab. Natürlich sieht man von oben eben weitaus mehr. weil eben dieser Horizont, je flacher das wird, umso weniger sieht man die Sicht nicht versperrt. Und auch ich muss sagen, liebe Leute, in den Interviews, die wir nachher zeigen werden, bin darauf vielleicht ein bisschen ein Stück weit reingefallen, auch wenn ich kritisch doch danach geblieben bin und versucht habe, immer schon so ein bisschen die Erwartungen zu dämpfen. Aber unter anderem habe ich immer wieder in diesen Zügen gehört, als ich dort unterwegs war auf dem LKW, ja, ich sehe kein Ende, ich sehe kein Ende von diesem Zug. Das ist gelinde gesagt, wenn man da flach auf einem nur leicht erhöhten LKW fährt und unmittelbar in einer so verwinkelten Stadt wie Stuttgart unterwegs ist, relativ einfach kein Ende zu sehen, weil sich das Ende so ein bisschen verschoben hat im hinterbesagten Horizont oder hinterbesagte Häuserschlucht oder Hausecke. Insofern muss das noch gar nichts sagen und ich bin sehr froh, dass mir jemand aus der Community dieses Video geschickt hat. Bevor, lieber Uwe, du das jetzt analysierst, lass es uns erstmal ganz durchgucken. Du siehst es mit uns mit, du hast es im Vorfeld schon angeschaut und auch ein anderes Video. Lass uns erstmal wirklich nur die Bilder wirken lassen, dann sage ich dir so ein bisschen, was ich noch mitbekommen habe und dann kannst du mich korrigieren und richtigstellen. Also, liebe Leute, jetzt also die Aufnahmen aus der Luft zum Thema Stuttgart, der dritte, vierte. Gleich kommen die Aufnahmen vom Wasen, liebe Leute, von dem Veranstaltungsgelände. Das ist ja alles immer noch so ein bisschen der Zug. Und jetzt hier die Aufnahmen. Man sieht, der Großteil des Zuges ist angekommen. Das bedeutet, das, was ihr hier seht, ist eigentlich schon so die Momente, wo der Platz am meisten gefüllt war. Ich sehe hier mit meinem geübten Auge schon ein paar kleine Details, die der eine oder andere, der meinem Stream gefolgt ist, auch wird erkennen können und wird darüber schmunzeln können. Unter anderem zum Beispiel hier diese Dixie-Klo-Reihen, liebe Leute. Ja, von denen ich gesagt habe, also wären das in der Tat, na, ich will nicht vorausgreifen, aber wären das, ohne die Zahl zu nennen, so viele, wie gesagt worden ist, wie da gewesen sein sollten, ja, oder da gewesen sein sollen, wären diese zwei, vier, fünf, sechs, Und ich glaube, das war's. Und ich glaube, es gab da hinten noch eine für die Leute im Backstage-Bereich. Diese sechs kleinen Dixie-Klos, hoffnungslos überfordert gewesen. Und lasst mich euch sagen, die waren schon am explodieren, nachdem nur diese paar wenigen und glaubt mir, so eine Schlange wirkt aber doppelt so lang. Stichwort Perspektive, Stichwort Kontext, wenn man aufs Klo muss. Die waren, wie gesagt, schon fast am explodieren und haben gerade so gereicht für die Anzahl der Menschen, die da dort gewesen ist. Wie gesagt, mit dem Kommentar, bei dem Kommentar belasse ich es jetzt. Wir gucken jetzt erst mal objektiv weiter. Es gibt noch einen Zug bzw. den Zug habt ihr jetzt schon teilweise aus der Luftaufnahme gesehen. Hier nicht unbedingt eine Luftaufnahme, aber dennoch etwas sehr, sehr Gutes, nämlich eine Standaufnahme von aus immer derselben Perspektive aus absolut der Front. Man kann hier also wirklich sehr, sehr gut sehen, wer sich alles dem Zug angeschossen hat. Und man kann auch anhand von, naja, das wird euch der Uwe nachher erklären, anhand von bestimmten Indizien hier sehr gut dann wirklich exakte Zählungen vornehmen, wie viele Menschen denn wenigstens mitmarschiert sind, geschweige denn, wie viele oder wie wenig dann auf dem Wasen angekommen sind. Ohne uns jetzt die vollen 8 Minuten 36 zu geben, hier mal ganz kurz nur für euch also der Hinweis. Sobald mein Computer sich ausgekisst hat, denn irgendwie krackt er hier gerade wieder ab. Jetzt geht's. So, die Musik mache ich aus, denn die ist genannt gesagt zum Fürchten. Hier seht ihr also die Menschen, die sich relativ am Anfang des Umzugs immer noch befinden, von diesem Ort aus. Ich erkenne den jetzt wieder anhand dieses, mir wurde gesagt, dass es ein Mandelbaum oder was auch immer hier direkt über mir ist, ja. Daran erkenne ich, wo das ist. Und ich kann euch sagen, das war noch ungefähr eine Stunde entfernt zu Fuß durch den Zufahrtsweg hin zu dem Tunnel und von dem Tunnel aus auf die Wasen. Und auch wenn hier immer mal wieder reingezoomt worden ist, bleibt die Haupteinstellung dennoch größtenteils bestehen. Und man sieht, wie die Menschen hier anfangs noch relativ vereinzelt und dann doch in größeren Zahlen durchkommen. Man sieht, wie sie angezogen waren. Man sieht, wie sie drauf waren. Man sieht die Witterungsbedingungen. Man sieht auch das ein oder andere Detail, wie gesagt, aus dem Stadtbild, was es einem dann in Zukunft, also wenn man zählen möchte, wie viele es denn waren, ermöglicht, wie der Uwe richtig gesagt hat, entsprechend einen Maßstab zu erkennen und anhand auch anderer Details einzuordnen, wer sich wie lange wohin bewegt hat. Das geht so die ganze Zeit weiter, liebe Leute. Wie gesagt, die vollen 8 Minuten müssen wir uns nicht geben, nachdem wir uns die erste schon angeschaut haben. Mal ganz kurz durchgeskippt. Seht ihr hier, das geht also jetzt eine lange Zeit weiter. Interessant wäre jetzt noch, mit welchem Faktor das jetzt verschnellert wurde. Also in wie viel Zeit tatsächlich und nicht etwa halt die Zeit, die hier auf 8,36 gekürzt worden ist. Mal gucken, ob das hier steht. Würde mich aber stark wundern. Also in wie viel oder wie wenig Zeit das alles durchgelaufen ist. Man sieht es hier ist verschnellert worden. Ich würde jetzt mal so mit geübtem Blick sagen, mindestens um 50 Prozent. Wäre aber natürlich auch gut zu sehen, wie das tatsächlich gelaufen ist in Echtzeit. Wer das in Echtzeit sich angucken möchte, der kann es immer noch auf meinem Kanal tun. Liebe Leute, da ist das immer noch online. Ihr braucht nichts weiter tun, als hier zu abonnieren und mir auf D-Live zu folgen. Auf D-Live werden wir nie den Premium-Partner-Status erreichen. Ich habe da inzwischen übrigens auch Nachrichten bekommen vom Support. Das heißt, meine Videos auf D-Live werden nie 28 Tage gespeichert werden, wie die von Bittel oder von Samuel. Wie dem auch sei, auf YouTube, solange sie dort noch online sind, könnt ihr sie euch angucken, könnt ihr euch auch anschauen, wie lange ich gebraucht habe vom Marienplatz, und das ist ja in Echtzeit gewesen, auf einem der LKWs, oft auch zu Fuß bis hin zum Einzug der Cannstatter Wasen. Gefühlt waren es, glaube ich, hier seht ihr übrigens auch das Klavier von Arne, der da mitgefahren ist, offensichtlich da eine kurze Panne hatte, als es dann irgendwie nicht mehr vorwärts ging und dann doch wieder weitergegangen ist. Genau, also ihr könnt euch das alles auf YouTube immer noch angucken, aber nur solange es meinen YouTube-Kanal gibt. Und bis dahin könnt ihr den auf jeden Fall abonnieren. So, ihr seht es, ab und an hat es sich gestaut. Der eine oder andere ist dann weiter drum herum gelaufen. Dann ging es irgendwann für alle weiter. Und wie dem auch sei, lieber Olli, auch dir vielen lieben Dank für den einen Cent. Ihr seht, wie viele Menschen sich hier bewegt haben und natürlich auf den ersten Blick, wenn man sich das hier so anschaut, wirkt das schon beeindruckend. Es wirkt tatsächlich so, als wenn da sich. Ich will jetzt gar keine Zahlen in den Raum stellen, das werde ich euch nachher alles sagen. Das ist übrigens der LKW, auf dem ich gefahren bin, der weiße. Also würde man den jetzt in irgendeiner Form von hinten sehen können, würdet ihr sehen, da habe ich drauf gesessen, wenn ihr mich im Stream verfolgt habt. Dann habt ihr das mitbekommen. Ich möchte ein riesengroßes Dankeschön an dieser Stelle jetzt schon mal an die Organisatoren rausgeben, denn so etwas organisierend zu kriegen, logistisch zu planen und dann durchzuziehen, ist wirklich unglaublich schwierig. Aber ihr seht es auch, liebe Leute, ich war also im zweiten Drittel ungefähr dieses Zuges. Also zwei Drittel der Menschen sind vor mir schon durchgelaufen, bevor ich auch nur nachgekommen bin. Und dasselbe Bild hat sich auch mir dann bestätigt, als ich auf dem Cannstatter Wasen dann angekommen bin, weil der Platz schon relativ gut gefüllt war. Unmittelbar zwei Drittel der Menschen waren halt schon vor mir dort angekommen. Man sieht, dass es sich auch teilweise wirklich geteilt hatte hier. Auf diese Art und Weise kann man das hier erkennen. Da wurde mal die gesamte Breite der Allee auf einmal genutzt. Genau, und das zeigt dann auch so ein bisschen auch den Durchlauf pro Minute, pro Sekunde, pro wie auch immer der Uwe das dann jetzt errechnet haben wird, wie viel er meint, Menschen dort entdeckt zu haben. Also ihr seht, liebe Leute, das geht jetzt noch ein paar Minuten so weiter, bis es dann irgendwann heißt Okay, es lichtet sich wieder. Wir gucken jetzt also nochmal hinten rein. In der Tat hat das ein bisschen gedauert, aber glaubt mir, in diesem Video ist kein Schnitt. Die haben immer mal wieder die Perspektive verändert. Die Lichtverhältnisse ändern sich. Ein Schnitt gibt es dennoch nicht. Das bedeutet, wenn dieser Umzug jetzt bald zu seinem Ende kommt, und das wird er gleich, könnt ihr wissen, die Menschen sind um den Faktor 50 natürlich verschnellert. In dieser Zeit in 8 Minuten steht auch hier unten, ich scrolle das gerade mal rein, durchgelaufen. Und wir gucken uns wirklich jetzt nochmal den Abschluss an. Da sind die letzten, die da nachgerückt sind. Und danach, dahinter sieht man ja auch schon, sind auch ganz normale PKWs wieder auf der Straße unterwegs, die dann diesem Zug folgen, weil die die Straße einfach ganz normal verwenden wollen. Da hinten seht ihr das, da kommen schon die ersten ganz normalen Privat-PKWs, die drauf und dran sind, einfach nur zu sagen, Gottes Willen, hoffentlich sind die Querdenker bald weg. Ich muss zu meiner Oma am Ostersamstag, um mit ihr dann Ostereier suchen zu gehen. So viel also dazu, liebe Leute, das sind die zwei Videos, die wir zu Rate gezogen haben. Einmal dieses Video hier, das wirklich meiner Meinung nach auch ein sehr gutes Bild, wie gesagt, gibt von der Lage, hauptsächlich dann auf der Kundgebung. Das sind wirklich die besten Bilder der Kundgebung, die ich gesehen habe aus der Luft und der Umzug selbst auf diesem Video hier. Alle diese Videos könnt ihr euch dann die Links dazu abholen bei mir auf dem Telegram-Kanal, den ich euch jetzt gleich einblende, wenn die Technik wieder mitspielt. Jetzt macht sie das. Aber jetzt die Frage, liebe Leute, weil ja sehr, sehr vieles im Raum stand und ich habe mit sehr vielen Leuten dort gesprochen, wie viele waren wir denn? Die Frage, wie viele wir waren, ist nicht unwichtig, weil wir uns ja immer wieder fragen, unter anderem zusammen mit dem lieben Uwe, zusammen auch mit dem lieben Thilo, von dem ich hoffe, er schaut mir jetzt zu. Lieber Thilo, du weißt noch nichts von deinem Glück. Ich möchte cleverer Widerstand diesen Donnerstag in die sechste Runde einberufen. Ich hoffe, da bist du wieder mit am Start. Wir fragen uns periodisch immer mal wieder, ja, was bringt unser Widerstand denn gerade? Was haben wir erreicht? Werden wir denn tatsächlich immer mehr? Sind wir viele, wie Bodo Schiffmann immer ruft? Und einige Leute, das werdet ihr in den Interviews nach Uwes Beitrag hören, haben mir ja auch Zahlen in den Raum gestellt, die sich ja wirklich überschlagen haben. Ja, da ist ja wirklich von... Ich will jetzt noch gar nicht von Zahlen reden, aber liebe Leute, da waren siebenstellige Beträge dabei. Wie dem auch sei und ob das alles stimmt, dazu habe ich mir niemanden geringeren als den lieben Uwe, falscher Button, den lieben Uwe eingeladen in den Stream. Uwe ist von Beruf ein Immobilienanwalt. Analyst und Risikobewerter. Er bewertet das Risiko eines Kaufs, Verkaufs oder in irgendeiner Form einer Transaktion im Zusammenhang mit Immobilien. Da ist alles dabei, von der letzten Bruchbude bis hin zu irgendwelchen Parks, die dann mehrere 10 Millionen kosten, was auch immer. Darum soll es heute nicht gehen. Es geht darum, dass er ein kritischer Mitdenker ist und gewohnt ist, Zahlen wirklich effektiv zu hinterfragen, analytische Methoden zu entwickeln, dank derer er dann sagen kann, ja, ich gebe ein Gutachten ab, das auch tatsächlich dem Wert dann entspricht, der auf dem Markt dann erreicht werden kann. Das ist immer ein Richtwert, der freie Markt, der diktiert dann immer wieder andere Ergebnisse, aber nichtsdestotrotz versucht er so nah wie möglich im Prinzip sich immer an die Wahrheit heranzutasten. Und auch dieses Mal habe ich ihn gebeten, weil er das in der Vergangenheit schon so gut gemacht hat, für den 1.8.2020 habe ich ihn gebeten, das zu tun. Deshalb lieber Uwe, unter Zuhilfenahme von allem, was ich dir als Hilfestellung geben kann, dirigiere mich Sag mir, wie du mich brauchst. Blende gerne selber etwas ein. Hilf uns zu verstehen, was deine Einschätzung ist, wie viele Leute dort waren, bevor ich sage, was ich gehört habe, wie viele Leute dort waren.

Uwe

Ja, danke, dass ich mich jetzt dazu auch äußern kann zu dem Thema. Bevor wir ins Detail- und Zahlenwerk gehen, würde ich gerne mal beim ersten Video die letzten Szenen sehen auf dem Demoplatz.

Gast

Ja, alles klar. Auf dem Demo-Platz. Dein Wunsch sei mir Befehl. Ich mache den Ton aus. Wir gehen auf den Demo-Platz und sagt mir immer wieder Pause. Dann drücke ich sofort Pause. Du siehst ja in Echtzeit, was wir gerade hier sehen. Nein, einen Moment, du siehst es nicht und ihr Leute, ihr seht es auch nicht, aber ich habe es für euch gefunden. Uwe sieht es jetzt auch. Wir sind jetzt also unmittelbar in die allererste Szene von dem Platz gesprungen. Sag Pause, wenn du es brauchst.

Uwe

Ja, mach mal Stopp dort. Gut. Also wir sehen hier schon aus dieser Vogelperspektive, gut, wir haben jetzt keine Maße von dem Platz, den könnte man natürlich jetzt sich besorgen, das wäre jetzt das geringste Problem. Aber schon alleine an der Schwarz-Weiß-Gestaltung sehen wir das also vor der Bühne, da häuft es sich ein bisschen so nach Norden hin, also so 12 Uhr sagt man ja im Militärischen. So, und dann aber so nach 3 Uhr hin wird es dann also deutlich lichter.

Gast

Lieber Uwe, entschuldige, strategisch habe ich eine Sache falsch gemacht. Lasst uns doch bitte den Chat mit einbeziehen, ganz kurz. Du kannst in 30 Sekunden ansetzen. Gebt doch mal bitte eure Schätzung ab, weil die einen oder anderen machen das jetzt schon. Gebt bitte jetzt mal ganz offiziell eure Schätzung ab, was glaubt ihr, wie viele Leute da waren? Ich sehe hier Martin Hauptmann, mein 10.000 bis 15.000. 50.000 schreibt MT. Lieber Uwe, ich hatte dich darauf hingewiesen, weißt du noch, bevor wir live gegangen sind, welche Zahl stand da im Raum? Von Mary, Mary Reiter hatte da etwas geschrieben. Hast du dir das angeguckt?

Uwe

Das war, glaube ich, was über 100.000.

Gast

100.000, glaube ich auch. Richtig. So, jetzt siehst du gerade auf dem D-Live-Chat, die Leute schreiben 15.000, 15.000, 14.500, 10.000, 20.000. Andererseits 3.000, 5.000, 10.000, 3.500, 10.000, 20.000, 5.000, 40.000 schreibt einer. Nein, entschuldige. Ja, 40.000, genau 20 bis 25.000, 30.000, 6000, 12.000, 20.000, 8 bis 12.000. Mary Reiter schreibt, bestätigt noch einmal, was wir vorher von ihr hier im YouTube-Chat gelesen haben. 100.000. Gut, dann mache ich einfach mal den Sack zu und sage auch, was mir... gesagt worden ist, was ich von Interview-Teilnehmern gehört habe. Menschen haben gesprochen von 50.000, Menschen haben gesprochen von 100.000. Einer hat mir gesagt, wir sind eine halbe Million Menschen. Das ist das, was ich gehört habe.

Uwe

Diese Zahlen, wir haben eine sehr breite Schätzung von 3.000 bis 100.000 oder sogar noch mehr. So, nun könnte man sagen, okay, man macht mal das arithmetische Mittel, ja, oder nimmt das den Median, also das, was, wenn man alle Zahlen hintereinander aufreiht, genau in der Mitte lege, dann würde man wahrscheinlich irgendwo in der Größenordnung 30, 40, 50.000 landen, von dem, was ich jetzt bei diesen Schätzungen gehört habe. Genau. So weit, so gut. Das sind jetzt Meinungsbilder. Und bevor ich meine Meinung kundtue, möchte ich mal was ganz Allgemeines zu der Fähigkeit von Menschen zu sagen, Zahlen zu schätzen. Mhm. Also wir Menschen haben die letzten paar Millionen Jahre immer in der Ebene gelebt. Erst seit 150 oder 200 Jahren haben wir Flugzeuge, mit denen wir durch die Gegend fliegen. Ansonsten aber waren wir immer auf der Ebene. Das heißt, unser Sichtfeld war durch den Horizont begrenzt. Und was waren denn große Zahlen? Hat irgendjemand Ameisen gezählt oder Hornissen? Nein. Was wir gezählt haben, waren Schafe. In den Kulturen, in denen es Schafzucht gab und in anderen gab es Rinderzucht, da hat man Rinder gezählt. Und wer waren die größten Rinderbauern? Die tausend, zweitausend, fünftausend? von solchen Tieren hatten, vielleicht auch 10.000. Das heißt, das waren schon die Ausnahmetalente, die mit großen Zahlen zu tun hatten. Aber alle anderen, die keine Schaf- oder Rinderzüchter waren, haben ja nicht so viele verschiedene Gegenstände in ihrem Leben gleicher Art gesehen an einem Ort. Das heißt, wir sind also rein genetisch, das behaupte ich jetzt mal, obwohl ich kein Biologe bin, wir sind es nicht gewohnt, mit Zahlen, die größer als 50 oder 100 sind, umzugehen. Warte mal, mit Zahlen, die größer als 50 oder 100 sind?

Gast

Ja. Weil das ist ja wirklich extrem niedrig.

Uwe

Ja, das ist das, was wir kennen. Wie viele Freunde haben wir? Wie viele Verwandte haben wir? Wie viele Namen von Leuten können wir aus dem Gedächtnis sagen? Und dann hört es eigentlich schon auf. Das heißt, rein empirisch ist unser Wahrnehmungsapparat auf relativ kleine Zahlen geeicht. Weil wir das nicht trainiert haben, mit großen Zahlen umzugehen, außer vielleicht eben Viehzüchter. sind für uns Zahlen ab einer gewissen Größenordnung gar nicht mehr bemessbar. Wir haben da gar keine genetische Erfahrung drin. Das heißt, ob eine Masse, die vor uns ist, 5000 oder 50.000 ist, können wir gar nicht vom Gefühl her abschätzen, wenn wir immer nur mit Zahlen unter 100 zu tun hatten.

Gast

Moment, lieber Uwe, da muss ich aber kritisch nachhaken. Du hast gerade gesagt, die können wir vom Gefühl her nicht abschätzen. Ich glaube, das, was die Leute machen, ganz oft ist vom Gefühl her schätzen. Nur ob das dann mit der objektiven Realität zu tun hat, das steht auf einem anderen Platz.

Uwe

Ja, natürlich. Aber wir müssen ja so überlegen. Das meiste, was wir in der Wahrnehmung haben, das sind Millionen von Reizen, die pro Sekunde auf uns einprasseln und die werden in ganz kleine, einfache Raster gepackt. Da will ich jetzt aber nicht auf dieses Thema hingehen, weil das hat was mit Wahrnehmungspsychologie und Bewusstseins... Philosophie zu tun. Aber grundsätzlich neigt das Gehirn dazu, die Dinge zu vereinfachen und zu schematisieren, um Energie zu sparen. Aber es kann diese Arbeit nur dann gut machen, in den Bereichen, in denen man tätig war. Wenn wir aber im normalen Leben als Handwerker vielleicht im Laufe von 50 Jahren im Mittelalter 500 Kunden hatten, Wenn wir in unserer Stadt vielleicht im Laufe von mehreren Monaten mal tausend Nachbarn kennengelernt haben, dann können wir mit Zahlen, die größer sind als tausend, überhaupt gar nichts anfangen. Das heißt, wenn da vor der Burg oder vor der Stadt ein Heer auftaucht, und da sind jetzt viele Fähnchen und viele Pferde und viele Rüstungen, dann können wir vom Bauchgefühl her nicht sagen, sind das 5.000 oder 10.000 oder 20.000, weil wir dafür keine Erfahrungswerte haben.

Gast

Und dann bemüht man sehr oft, weißt du, so eine Symbolik und so eine Metaphorik und sagt dann, ein Meer aus Menschen. Oder man sagt irgendwie, so weit das Auge reicht. Ja, aber wie weit reicht denn das Auge? Das Auge reicht immer noch bis zum Horizont oder bis zur nächsten Häuser. Naja, also

Uwe

Es gab in Brasilien irgendwo im Amazonas ein Volk, bei denen gab es vier Zahlen. Eins, zwei, drei und viele. Also als die Missionare ankamen und sagten, wir sind zehn Missionare, da haben die gesagt, ihr seid viele Missionare. Am nächsten Tag kamen zwölf Missionare, waren es auch noch viele. Und am übernächsten Tag waren es nur sechs, da waren es auch viele. Das heißt, die brauchten eben keine Zahlen, die größer als drei waren, weil das in ihrem Lebensbereich so völlig ausreichte.

Gast

Ja.

Uwe

Ich glaube, das ist der Grund, warum wir auch in der modernen Welt, obwohl wir Mathematik bis zu einem gewissen Grad in der Schule lernen, sehr schlecht im Schätzen sind. Du hast es vorhin selber erwähnt, in Stuttgart, eine Stadt, wo Kurven und Ecken sind, wie weit kann man denn gucken? Ja doch, nur bis zur nächsten Ecke. Das heißt, die ist dann 200 Meter weiter. Wie viele Leute können sich auf einer 200 Meter langen Straße, die 10 Meter breit ist, wohl verbergen? Und da komme ich eben auf diese Szene auf den Kantwiesen zurück. Oder wie heißt es?

Gast

Cannstatter Wasen. Also die Stadt heißt Cannstatt. Das ist eine kleine Vorstadt von Stuttgart und der Wasen ist sowas wie die Wiesn, aber mit dem Dialekt wird es dann Wasen.

Uwe

Genau. Und dann gibt es also diesen Platz. Und ich habe ja mal im letzten Jahr anlässlich der Frage, wie viele Leute waren damals bei der Großdemo in Berlin, habe ich ja auf meinem Kanal mal eine halbstündige, sehr detaillierte Analyse gemacht. was dort auf der Straße des 17. Juni überhaupt möglich ist. Wer das gucken will, der kann da gerne auf meinen Kanal mal schauen. Aber summa summarum kann man sagen, es ist physikalisch nicht möglich, dass mehr als vier Erwachsene auf einem Quadratmeter stehen. Plus, minus. Und in dem Moment, wo man jetzt hier in dieser Grafik oder in diesem Bild sieht, dass also quasi nur vor der Bühne es ganz schwarz ist. Also es heißt, da sind so gut wie keine Lücken oder nur kleine Lücken zwischen den Leuten. Nur dort stehen vielleicht vier Leute auf dem Quadratmeter. So, jetzt kann man sagen, okay, wie breit ist denn die Bühne? Heißt die Bühne 10 Meter breit, 20 Meter breit? Das kann man anfangen abzuschätzen. Das heißt, jetzt sind wir nicht mehr beim Bauchgefühl, jetzt sind wir schon beim überschlägigen Rechnen. Ja. Wenn also die Bühne, ich sage jetzt mal, 20 Meter lang wäre, also von Norden nach Süden, dann ist alleine das, was vor der Bühne steht, da passen ja allenfalls auf 20 Meter, passen ja nur, wie viele Leute hin, wenn auf einen Quadratmeter vier passen, also pro 50 Zentimeter einer, dann sind da gerade mal 40 Leute. Das heißt... Die Länge der Bühne ist 40 Leute und wenn die Fläche dahinter genauso breit ist, haben wir 40 mal 4, das sind 1.600.

Gast

Und da redest du also von diesem Bereich hier. Ich weiß nicht, ob du die Mouser kennst, aber ungefähr, würde ich mal sagen, habe ich das mir auch dort angeguckt. Und der abgezaunte Bereich vor der Bühne, nicht die Bühne selbst, die Bühne ist vielleicht, das war eine kleine Bühne, vielleicht war die bestenfalls 10 Meter lang. Aber da das hier nochmal mindestens viermal so lange weitergeht, würde ich sagen, dieser Bereich von ungefähr hier, wo die Maus beginnt, an der einen Ecke, wo es sich hier lichtet, bis hier rüber, wo der Eingang in den Backstage-Bereich war, das waren vielleicht diese 40 Menschen auf den vielleicht 30 Metern oder so, die das vom Platz her...

Uwe

Ja, man müsste jetzt also, wenn man jetzt von diesem Bild ausgehen würde, sagen, okay, da muss man weiter reinzoomen, mal schauen, wie viele Leute sind es da. Dann zählt man einmal die in der Vertikalen, also direkt quer vor der Bühne. Und vielleicht sind das dann eben mehr als 40, vielleicht sind es sogar 60 oder sogar 80. Aber wenn es denn 80 wären, dann hätten wir in dem Bereich vor der Bühne, wenn der quadratisch groß wäre, dann nicht mehr 40 mal 40, also 1600, sondern wir hätten 80 mal 80, das sind 3600. Wenn wir dann jetzt diese Fläche mal im Verhältnis zu allem anderen sehen, was ja schon wesentlich ausgedünnt ist, ist eines klar, wenn also quasi ein Viertel dieser Gesamtfläche, die wir sehen, die ungefähr aus 3600 Leuten günstigstenfalls besteht, dann kann der Rest mit Sicherheit nicht mehr 96.000 sein.

Gast

Das geht einfach nicht. Und eben gerade, wo du das sagst, hat das Richtige zum Beispiel, das ist sein Nickname auf YouTube geschrieben, er meint, das sind ca. 100.000 Leute. Das ist wirklich in Aktion, wirklich perfekt, ohne dass wir es abgesprochen hätten oder gefakt hätten. Genau das, was wir hier versuchen, in irgendeiner Form euch anzutrichten. Liebe Leute, wir haben eben nicht das Vermögen, zumindest ist uns das nicht angeboren, das kann man bestenfalls antrainieren, Massen richtig einzuschätzen. Und wie weit wir hier daneben liegen, das sind die Ausführungen des Uwe, wo ich ihn dann jetzt mal weiterreden lasse.

Uwe

Na ja, guck mal, wenn du zum Beispiel da, wo du dein Mikrofon hast, jetzt mal genau horizontal nach links, ne, genau, guck mal genau in das Bild rein, so wie du es auf dem Bildschirm auch siehst.

Gast

Schau mal, siehst du meine Maus? Siehst du meine Maus? Ne, auf Zoom siehst du die nicht, oder?

Uwe

Ich sehe die irgendwie nicht. Also da gibt es so einen schwarzen Fleck, der ist so ungefähr auf der Höhe deines Mikrofonkopfes, so, ich sag mal, links neben deinem,

Gast

Der kleine hier unten. Ja, ja, der kleine hier unten. Ja, da, wo es jetzt gerade blinkt.

Uwe

Wenn wir da mal gucken, da sind ja überall nur noch einzelne Punkte oder vielleicht auch zwei. Das heißt, da steht immer ein bis zwei Leute. So, wenn wir also schon die Bühne mit maximal 20 Meter oder vielleicht auch 30 Meter Längenausdehnung, also den abgezäunten Bereich betrachten, stehen ja da bei diesem schwarzen Punkt stehen ja höchstens ein paar hundert Leute. Allerhöchstens.

Gast

Moment, dann reden wir aber doch nicht über denselben Punkt, weil ich habe gedacht, du meinst wirklich unmittelbar das rechts neben mir, da ist diese kleine grüne Bereich hier, den ich hier gerade markiere auf der Maus, du meinst wahrscheinlich doch das hier über mir so ein bisschen da, oder?

Uwe

Ne, ne, ne, ich meine das da, wo der Mikrofon Oberseite ist und du dann nach Westen gehst.

Gast

Nach Westen, wo ist denn Westen?

Uwe

Westen ist links.

Gast

Ja, da, genau. Also in diesem Bereich hier unmittelbar, der halt quasi neben mir ist, wo es sich ein bisschen lichtet.

Uwe

Da können wir ja fast schon die Leute einzeln zählen.

Gast

Kann man im Prinzip, ja theoretisch, wenn wir wölten, könnten wir jetzt noch weiter reinzoomen und könnten sogar hier, wenn die Auflösung das hergibt, könnten wir das machen.

Uwe

Ja, das heißt also, ich will das gar nicht weiter vertiefen, sondern nur anhand dieser rein optischen Maßnahmen zeigen, dass eben, weil ja da, wo es ganz schwarz ist, da können nur vier Leute auf dem Quadratmeter stehen. So ein ungefährer Maßstab ist die Bühne beziehungsweise der abgegrenzte Bereich der Bühne. So und von dem, was wir also sehen, ist da, wo es relativ dunkel ist, also im westlichen Teil, da stehen allerhöchstens 4000 oder 5000 Leute und der Rest ist schon ausgedünnt. Das heißt, es ist quasi schon von diesem Bild her eher unwahrscheinlich, dass auf diesem Platz zu dem Zeitpunkt mehr als 10.000 Leute stehen.

Gast

Ja, zu diesem Zeitpunkt. Und interessant muss man aber dazu fairerweise sagen, man sieht, ich weiß nicht, ob du das erkennst, lieber Uwe, aber du hast ja das Video ja separat auch nochmal angeschaut, hier sind so Zaungäste. Ja, Zaungäste, die sind hier oben. Das ist also nicht etwa der Umzug, liebe Leute. Hier kann man nicht behaupten, ja, das ist gemacht worden zu einem Zeitpunkt, da war die Hälfte noch gar nicht da. Was ich hier sehe, waren die Zaungäste, die die ganze Zeit diese Sache hier von der Seite beugt haben. Und man könnte auch die theoretisch, weil das Video hochauflösend genug ist, tatsächlich wirklich Kopf für Kopf, Demonstrant für Demonstrant, Zaungast für Zaungast auch hier abzählen. Und dann sieht man auch, wie viele Menschen also in so eine Reihe passen. Dann kann man gucken, wie viele dieser Reihen passen denn ungefähr hier also rein, quer reingestellt. Und auch das wäre eine Möglichkeit, wirklich super exakt, plus, minus, ich würde mal sagen, 10, 20 Prozent zu erkennen, wie viele Leute denn also auf diesem Platz zu diesem Zeitpunkt, was meiner Meinung nach wirklich den Höhepunkt des Zulaufs darstellt, gewesen sind. Nichtsdestotrotz, lass uns mal rübergehen, beziehungsweise nein, ich lasse dir einfach mal freie Fahrt, wenn du aber zum Aufstehen...

Uwe

Ja, ich bin auch dafür. Lass uns jetzt mal rübergehen. Also zu diesem Foto oder zu dieser Perspektive haben wir jetzt genug gesagt. Und ich würde gerne mal zu der ein bisschen aussagekräftigeren Variante gehen, nämlich dieser schönen, festen Kameraposition, wo wir eben den Aufmarsch haben.

Gast

Richtig. Warum den Aufmarsch, liebe Leute? Weil alle, die auf dem Cannstatter Wasen, irgendwann zugegen waren, müssen ja dahin gelaufen sein. Man kann sich nicht teleportieren, man kann sich nicht auf einmal an einem anderen Ort manifestieren, liebe Leute. Deshalb, wenn die im Aufzug waren, dann sind auch maximal 100%, tatsächlich aber schon weniger als das, weil nicht alle wollten auf der Kundgebung überhaupt teilnehmen, sind die aber wenigstens in dem Aufzug mitgelaufen. Das heißt, dort sehen wir tatsächlich die ganze Masse an Leuten, von denen nicht mal 100% hier angekommen sind, um dann hier diesen Höhepunkt zum Höhepunkt der Momentaufnahme dargestellten Eindruck hier zu verschaffen. Also deshalb, rüber von dieser Vogelperspektive in die Perspektive hier. Lieber Uwe, dirigier mich, wo soll ich hin?

Uwe

Jetzt möchte ich bitte mal, dass du... von ganz vorne anfängst und noch schneller spulst als hier der Kollege das aufgenommen hat.

Gast

Alles klar, das kann ich hier in den Einstellungen machen.

Uwe

Und zwar jetzt ungefähr bis Minute 1 oder bis Minute 2.

Gast

Okay, ich gehe mal auf die...

Uwe

Bevor du anfängst, was wir sehen. Ich möchte jetzt so ein bisschen den Blick von uns allen lenken. Wir sehen... eine Straße, die einen linken Teil hat, jetzt aus Sicht der Zuschauer, also aus Sicht von uns. Wir haben links eine vierspurige Straße und einen Bürgersteig und rechts ebenfalls vier Spuren und einen Bürgersteig. Jetzt nenne ich mal die Strecke, die jetzt die Demonstranten langkommen, die linke Spur. Und auf dieser linken Spur, da geht es ja jetzt los. Wenn wir das ein bisschen schneller vorspulen, sehen wir, Ja, genau. Das ist quasi so die Vorhut. Stopp mal. Wir sehen also, dass es hier noch relativ dünn ist und dann ungefähr ab Minute eins oder Minute anderthalb machen wir ein bisschen weiter.

Gast

Wird das dann voller?

Uwe

Da wird es dann voller. Das heißt, wir haben also. Wo sind wir jetzt bei welcher Minute?

Gast

Wir sind jetzt bei 36 Sekunden. Wir kommen gleich zu der einen Minute, aber man sieht sie ja auch hier kommen. Also das sieht man ja rein optisch. Da kommt im Prinzip der Schwall, der Pulk, die Leute, die da im Prinzip vorgelaufen sind.

Uwe

So, das heißt, wir haben jetzt hier also schon mal eine unterschiedliche Bewegungsstruktur von einer Menge von Teilnehmern. Wir haben einen ersten Teil, den ich mal die Vorhut nennen möchte.

Gast

Ganz kurz, ganz kurz, lieber Uwe, perfekt. Ich will nur immer wieder das Zubehör mit einbeziehen. Bulldog Davos schreibt gerade und dann Minuten multipliziert und so kam er beim Umzug auf 20.000 bis 30.000. Einfach nur mal so als Zahl in den Raum gestellt. Jemand, der da heißt Bulldog Davos, hat hier errechnet 20.000 bis 30.000. Okay.

Uwe

Ja, das ist ja wunderbar. Ich bin auch immer dafür, Dinge zu errechnen, aber ich möchte dann auch die Zahlen sehen.

Gast

Ja, genau.

Uwe

Also jetzt sehen wir hier schon vom optischen Bild her, dass also alle vier Spuren belegt sind. Ja, und das geht jetzt so ein bisschen weiter. Machen wir noch ungefähr bis Minute fünf oder sechs. Also du kannst wesentlich schneller vorgehen.

Gast

Also schneller spulen kann ich nicht. YouTube gibt mir dann nur die Möglichkeit, doppelt so schnell zu fahren. Das ist jetzt am Maximum.

Uwe

Ja, dann nimm einfach den Schieberegler bei YouTube und schieb mal auf fünf Minuten vor.

Gast

Also ich soll jetzt überspringen, nicht, dass die Leute dann wieder sagen, ja, aber da wäre doch noch keine Ahnung, da wären Millionen an der Schule.

Uwe

Nein, nein, also hier zwischen Minute eins und Minute fünf ist es ungefähr immer gleich voll.

Gast

Ja, also ihr seht das auch in der Mini-Vorschau hier, liebe Leute, und ihr könnt euch dann den Link auch selber mit anschauen. Ach, ich gebe euch den jetzt mal hier. Also hier mal Butter bei die Fische. Wer will, der kann auf Telegram kommen. Genug der Eigenwerbung. Wer es nicht machen will, der braucht es nicht zu tun. Ich gebe euch trotzdem jetzt mal den Link rein. Ihr könnt das selber auch gerne nachrecherchieren. Und dazu gebe ich euch schon jetzt den Link. Alle anderen gibt es dann entsprechend natürlich später auf Telegram. Also, ihr könnt das selber nachprüfen, dass wir hier nicht gelogen haben und dass es hier im selben Tempo bis Minute 5 weitergeht. Ich springe jetzt also dahin vor. Wir sind jetzt bei 4,45, lieber Uwe, und kommen jetzt unmittelbar zu 5.

Uwe

Genau, jetzt kannst du noch ein bisschen weitermachen und dann wird das langsam wieder ein bisschen weniger. Das heißt, man könnte sagen, okay, das ist vielleicht immer noch dasselbe, aber plötzlich sehen wir auf der rechten Spur, also auf der rechten Seite, da kommt jetzt auf einmal, das nenne ich jetzt mal die Vorhutrechtsgruppe. Die läuft aber nicht so lang wie die Vorhut links, die läuft nur 30 Sekunden und dann kommt der Hauptpulk auf der rechten Spur. Stopp. Das heißt, jetzt ungefähr ab dieser Stelle, das muss ungefähr bei 5,30 sein.

Gast

Ja, wir sind bei 5,26, genau.

Uwe

Ja, da haben wir quasi auf beiden Spuren Betrieb, wobei, wenn man genau hinguckt, auf der rechten Spur nicht alle vier Straßenspuren belegt sind. Gut. Also auf der rechten Spur ist weniger Betrieb als auf der linken Spur.

Gast

Ja, sie ist auch schmaler. Also lieber Uwe, das sieht man ja. Also ich weiß nicht, ob das...

Uwe

Eigentlich nicht. Das sind auch vier Autospuren.

Gast

Sind das auch vier Autospuren? Da siehst du mal, wie das Auge täuschen kann.

Uwe

Also ich hätte jetzt... In der Anfangsszene, wenn du ganz zurück spulst, dann stellst du fest, die Straße hat zweimal vier Spuren.

Gast

Ja, wahrscheinlich hast du recht. Wir merken uns, wir waren bei 5,30. Aber wenn wir ganz auf den Anfang springen, sieht man das hier. Gut, ich sehe jetzt hier drei Autospuren. Lieber Uwe, solltest du dich getäuscht haben, schau mal hier. Eins, zwei, drei, vier links und eins, zwei, drei rechts.

Uwe

Okay, dann habe ich das jetzt falsch vermerkt. Also sagen wir, dass rechts drei Spuren sind. Es ändert aber nichts daran, dass eben auf der rechten Spur erst ab Minute fünf es quasi losgeht.

Gast

Ja.

Uwe

Ja, dass dort überhaupt Betrieb ist. Das dauert dann ungefähr 30 Sekunden, bis es sich dort auffüllt und dann geht es ungefähr bis Minute sieben oder siebeneinhalb auf beiden Spuren annähernd so weiter. Also natürlich sind immer mal zwischendurch ein paar Lücken, ja.

Gast

Lass mich dir zu Hilfe eilen und deine Ehre retten. Es ist in der Tat so, dass links auch keine Vierspuren sind. Auch das wäre ja für unsere Sache gut. Was wir hier sehen, ist nichts anderes als die Einfahrt zu einem Parkhaus oder etwas ähnliches und davor sind ein paar Parkmöglichkeiten. die sich rar gemacht haben in Stuttgart in letzter Zeit, seit Stuttgart 21 da irgendwie durch das Stadtlandschaftsbild sich pflügt. Wie dem auch sei, diese Straße hat nur drei Fahrbahnen und auch die rechte hat nur drei Fahrbahnen. Wir sehen hier nur einen der sehr selten gewordenen Parkplätze. Das hat sich nicht die ganze Zeit über vier Spuren hier gezogen.

Uwe

Okay.

Gast

Also dreimal drei, zweimal drei. Gut, und du hast gesagt, Minute sieben, da sieht man da die erste Veränderung.

Uwe

Ja, ungefähr bei Minute sieben oder siebeneinhalb, da fängt das dann wieder an abzuflauen. Das heißt, dann haben wir auf beiden Spuren, ich sage mal, das, was ich die Nachhut benennen würde. So, und jetzt ist die Frage, was kann man jetzt damit anfangen? Wir können also schon mal feststellen, dass wir verschiedene Bewegungsmuster haben, verschiedene Mengen, die sich in bestimmten Zeitetappen oder als Zeitphasen bewegen. Wir haben eine Anfangsphase, die ich die Vorhut nenne, die auf beiden Spuren aber zu verschiedenen Zeitpunkten stattfindet. Und wir haben eine Endphase, die ich die Nachhut nenne, die dann bei beiden aber annähernd gleich ist. Und dann haben wir bei beiden Spuren auch jeweils eine Hauptgruppe, die aber links und rechts zu unterschiedlichen Zeitpunkten beginnt. Und damit können wir also jetzt anfangen zu überlegen, wie geht man vor. Variante 1 ist, man sagt, okay, man besorgt sich eine Software und zählt die Leute einfach. Solche Softwares gibt es, ich habe sie nicht. Und ich beabsichtige auch nicht, mir eine solche Software zuzulegen, weil ich brauche keine Demonstranten zu zählen. Hat mit meiner normalen Lebenstätigkeit nichts zu tun. Aber ich kenne jemanden, der hat so etwas selber sich geschrieben, weil er programmieren kann. Und ich hatte mir das auch mal angeschaut und das ist schon ganz pfiffig. Das geht also. Man kann das machen. Aber es ist nicht nötig, schon gar nicht für unsere Zwecke. Für unsere Zwecke reicht eine hinreichend genaue Überschlagsrechnung aus. Und ich möchte jetzt mal darauf hinaus, wie wir eine solche Überschlagsrechnung machen können. Und geh doch bitte mal dafür zurück zum Anfang, zu ungefähr Minute 00.30.

Gast

30. So, da sind wir ganz genau drauf.

Uwe

So, und wenn wir jetzt mal uns die Frage stellen, wie können wir jetzt solche Leute zählen? Da könnte man sagen, okay, jetzt fange ich einfach mal an. Nein, wir müssen ja irgendwelche Landmarken haben. Das heißt, die Leute bewegen sich ja jetzt aus unserer Sichtweise von hinten, also von da vorne, auf uns zu. Das heißt, die verschwinden ja spätestens unter unserem Auge, wenn die quasi den Standort der Brücke erreichen und dann von der Kamera nicht mehr erfasst werden. Da ist also spätestens Ende, wenn die Köpfe dort verschwinden. Und wo können wir denn noch Unterschiede erkennen? Man könnte zum Beispiel, wenn man jetzt weiter nach hinten geht, Unterschiede erkennen auf einer horizontalen Linie, die man quer über die Straße zieht. Zum Beispiel da, wo ist das hier bei diesem Parkhaus oder bei dieser Bank, wo unten das Erdbeerstoß so rot ist, wo man das rechte Ende nimmt, das hintere, und sagt, da macht man mal eine Grenze und zieht die rüber.

Gast

Eine imaginäre Linie, die man sich jetzt hier zieht und dann anfängt zu zählen, wenn die Menschen über diese Linie gekommen sind.

Uwe

Genau, wenn Sie über diese Linie gekommen sind und dann guckt man, welche Zeit Sie benötigen, bis Sie hier wieder unter meinem Gesicht verschwinden. Und in diesem Zeitraum, da kann man Sie zählen. Oder man sagt, das ist ein bisschen sehr kurz, dann macht man es vielleicht einen weiteren Zeitraum. Wenn man jetzt den Grünstreifen nimmt und guckt sich mal den Grünstreifen an, dann hat der da hinten, gibt es ja auf einmal Bäume. Das ist also fast schon am Ende des linken Hauses. Und das ist also genau etwa in dem Bereich. Vielleicht nimmt man so eine Strecke. Was auch immer man jetzt nimmt, das muss man gucken, was man jetzt messen will. Jetzt könnten wir zum Beispiel sagen, Wir nehmen jetzt mal diese Strecke da bei den Bäumen. So, und jetzt spannen wir also zwischen dem Baum und dem grauen Haus, ziehen wir eine waagerechte Linie. Und dann gucken wir, dass wir die einzelnen Leute jetzt zählen, bis der letzte, der zuerst hinten bei den Bäumen war, hier vorne ist. Nun können wir aber hier keinen erkennen, der da hinten besonders heraussticht. Das heißt, wir müssen mal ein bisschen weiter in der Zeit vorspulen. bis wir irgendjemanden sehen, der schon besonders auffällig ist.

Gast

Dass wir hinten schon sehen, wann er über die Startlinie kommt und dann sehen, wann er über die Ziellinie geht.

Uwe

Wir sehen doch zum Beispiel den hier vorne gerade mit dem großen Plakat in der Mitte. Spul den mal zurück.

Gast

Den Menschen hier, ja. So, jetzt bin ich 10 Sekunden zurückgegangen. Vielen lieben Dank, lieber Oliver Heiko, für deine 1,99 Euro. Sind wohlbehalten angekommen. So, warte mal. Also das Problem ist, wenn ich fünf Sekunden zurückspule, weil das ja verschnellert ist, bin ich natürlich gleich entsprechend wahrscheinlich zehn Sekunden zurückgesprungen.

Uwe

Aber wir achten einfach mal, wann da hinten... Genau, sonst warten wir, bis der nächste auftaucht, der mit einem großen Plakat ist.

Gast

Also hier ist auf jeden Fall sehr gut zu sehen, guck mal, hier ist eine Dame, die sieht man hier, die trägt ein Plakat. Wir sehen auch hier dieses Transparent. Genau.

Uwe

Genau, und jetzt sind wir hier, aber sind wir in dem Bereich des Roten Hauses. Das ist gerade hier links auf dem Bildschirm verschwunden. So, das heißt also, wenn wir jetzt mal gucken, wie viele Leute wir zählen können auf der Ebene dieser Dame mit dem roten Kleid und dem Transparent. Wie viele sind jetzt da zu sehen zwischen ihr und uns und auf ihrer Linie? Das heißt, das sind ja, wenn ich das mal so, ich habe jetzt ein bisschen verkleinert.

Gast

Warte mal, sehe ich das richtig? Eins, zwei, drei, vier, fünf, sechs, sieben, acht. ja also ich zähle die Leute vor der Dame mit dem Transparent ja eins zwei drei vier fünf mit ihr zusammen und ihrem Partner eins zwei drei vier fünf sechs sieben sogar nur ja aber das sind du musst ja die die in ihrer Reihe sind mitzählen sind das alle das sind alle sieben also hier stehen noch zwei am Rand bei denen weiß man aber nicht sind das nur Zuschauer da laufen die mit

Uwe

Die laufen mit, die musst du mitreden. 2, 4, 6, 8, 10, 12, ich zähle aber schon mehr, ich zähle ja schon 16.

Gast

Ja, dann zählst du aber die Leute hinter ihr.

Uwe

Nein, dann zählst du... Dann zähle ich die ganz vorne nicht mit, meinst du?

Gast

Okay, gut, dann sehen wir mal super genau. Ganz vorne sind wir.

Uwe

Ich zähle die Frau in der mittleren Spur, also in der zweiten Spur von rechts, die zähle ich dann. Mit dem breiten Plakat.

Gast

Okay, mit dem breiten Plakat. Das heißt... Also wir reden immer noch über dieselbe Dame hier, oder? Die mit dem allerersten Plakat.

Uwe

Nein, nein, nein, zwei weiter hinten.

Gast

Also dieses große Transparent.

Uwe

Genau, dieses, ja.

Gast

Ja, ja, okay, da sieht es natürlich anders aus. Eins, zwei, drei, vier, fünf, sechs, sieben, acht, neun, zehn, elf. Du hattest zwölf gesagt, ich sehe jetzt erst mal elf. Ja.

Uwe

Gut, jetzt sagen wir mal, es sind 11 oder 12 und jetzt lassen wir mal die Zeit laufen. Guck mal, stopp mal, bevor du startest, auf welchem Zeitpunkt steht jetzt deine Uhr? 31 Sekunden. 0,31. 31 Sekunden. Und jetzt stoppe die Zeit dann, wenn diese Frau mit dem breiten Transparent nicht mehr zu sehen ist.

Gast

Okay, wir machen uns das mal ein bisschen einfacher. Ich mache mal die Wiedergabegeschwindigkeit. Vorhin habe ich sie auf 2 gemacht, jetzt mache ich sie auf 0,25. Und wir lassen sie mal ganz langsam laufen, liebe Leute. Dann seht ihr das, worum es hier geht. Langsam beobachten wir diese Reihe, die sich natürlich auch ein bisschen bewegt. Immer mal wieder ist jemand, den wir vorher zu dieser Reihe gezählt haben, gar nicht aus dieser Reihe, weil er schnell mal vorbeigelaufen ist. Und jetzt sind die aus dem Bild. Jetzt ungefähr werden die aus dem Bild, aber da wurde natürlich gesumt und prompt wieder zurückgesumt.

Uwe

Ja, und wo waren wir bei welcher Zeiteinheit?

Gast

Wir sind jetzt bei 0,35.

Uwe

Das heißt, in 4 Sekunden sind hier 11 Leute gelaufen.

Gast

Ja, es waren ja aber nicht 4 Sekunden, sondern wenn die um 50% verschnellert haben, und das Video ist ja verschnellert worden, sind es entsprechend mehr Sekunden. Also wenn die um 50% verschnellert haben, dann waren es ja 12 Sekunden.

Uwe

Das spielt aber an der Stelle keine Rolle, weil wir messen ja alles auf 8 Minuten 36, so wie das Video ist.

Gast

Ah, das stimmt. Hintenrum macht es wieder Sinn, absolut. Und die Zahlen bleiben ja tatsächlich.

Uwe

Das heißt also, wenn wir in 4 Sekunden 12 Leute haben, heißt das, in einer Minute sind das wie viel? 60 durch 4?

Gast

Boah, da muss ich mal den Rechner bemühen.

Uwe

Macht 15. Das heißt also, 12 mal 15 sind 180 Leute maximal, wenn das jetzt so dicht wäre.

Gast

Genau, wenn das so dicht wäre, was es zumindest in dieser Gruppe erstmal nicht ist.

Uwe

Genau, und damit kommen wir jetzt zu dem nächsten Punkt. Also ich will jetzt nur zum Methodischen. Der erste Schritt ist, wir grenzen also quasi ein Feld von Menschen ein, und gucken, wie lange diese Anzahl von Menschen benötigt, bis sie aus dem Bild verschwindet. Und wenn wir diese Zeiteinheit haben, dann können wir das als Bruchteil von 60 Sekunden betrachten und feststellen, jawohl, wenn das eine repräsentative Menschengruppe ist, dann wissen wir, wie viele für diese repräsentative Gruppe pro Minute laufen. Das heißt, wir müssen jetzt nicht die ganzen 8 Minuten 36 uns genau angucken, sondern wir gucken uns einen typischen Teil der Repräsentation von der Vorhut an, einen von der Nachhut an und zwei oder drei Teile aus der Hauptgruppe. Und wenn da ja die Hauptgruppe eh die Masse macht und die Vorhut ja wesentlich dünner ist, könnte man sagen, okay, man macht nur die Hauptgruppe. Und dann macht man einen prozentualen Zuschlag und sagt, ja, die Vorhut und Nachhut sind jeweils immer nur 50 Prozent von der Minute oder so. Und dann nimmt man das mit der Multiplikation normal. Das ist relativ einfach. Das heißt, was wir jetzt mal machen, wir gucken mal in Minute 6 zum Beispiel rein.

Gast

Bevor wir das machen, will ich ganz kurz verlesen, was die Leute hier reingeschrieben haben. Und zwar hat jemand Ulrike umarmbar, hat sich schon nach unten korrigiert. Sie hat gesagt, jetzt sind es 14.000 und dann dahinter ein vehementes Punkt gesetzt. Und dann ist noch jemand dazu gekommen, der heißt Land Hunter, auch auf D-Live. Willkommen auf dem Kanal. Bitte folgt, wenn ihr es noch nicht gemacht habt. Der meint, wir sind grob bei 20.000 bis 25.000. Nur so viel, damit wir der Interaktivität hier erhalten bleiben. Wohin soll ich springen? Sechste Minute, hast du gesagt. Geh mal zu mir, da ist schon Minute sechs. Alles klar. So, jetzt fängt Minute sechs hier an. Und ich lasse einfach mal laufen.

Uwe

Geh mal ein bisschen rückwärts, dass du den mit der Deutschlandfahne oder was das ist.

Gast

Das ist so eine Regenbogenfahne.

Uwe

Oder Regenbogenfahnen ungefähr auf der Höhe von dem roten Haus hast.

Gast

Jetzt ist es ungefähr so. Guck mal, da ist die Regenbogenfahne, da ist das rote Haus.

Uwe

Jetzt zählen wir mal die Leute, die wir da sehen.

Gast

Huch, okay. Also vor ihm, in seiner Reihe, meinst du?

Uwe

In seiner Reihe und bis zu uns hin.

Gast

Und bis zu uns hin. Eieiei. Ja, da verlangst du jetzt viel.

Uwe

Also nur die auf der linken Spur.

Gast

Ich verstehe schon, was du meinst. Liebe Leute, ihr könnt ja mitzählen. Ich hoffe, das ist hochauflösend genug, auch wenn ich hier einen 720p streamen muss, weil mein Computer eine Krücke ist. Lieber Thilo, ich brauche dich. Wie auch immer es sei, ihr könnt ja mitzählen und dann könnt ihr sagen, ob meine Schätzung hier, es wird nur eine Schätzung sein, ob die richtig liegt. Aber ich versuche es mal mit der Maus euch das sogar vorzuführen. Also wir rechnen ab der Frau mit diesem Regenbogen-Fahnen-Ding hier. Also lasst uns die mal dazuzählen. 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11, 12, 13, 14. 20, 24, 25, 26, 27, 28, 29, 30, 31, 32, 33, 34, 35, 36, 37, 38, 39, 40, 41, 42, 43, 44, 45, 46, 47, 48, 49, 50, 41, 42, 43, 44, 55, 46, 47, 48, 49, 50, 60, 61. Vielleicht habe ich den zweimal gezählt. 62, 63. Ich glaube, hier könnte eine zweite Person sein. 64, 65, 66, 67, 68, 69. Lass es mal grob 70 sein.

Uwe

Okay, lass es 70 sein und jetzt guck auf die Uhr und guck genau hin und dann schauen wir, wann die Köpfe auf der Ebene der Reihe der Regenbogenfahne verschwinden.

Gast

Okay, also wir sind bei 5,59 und ich soll gucken, wann diese Regenbogenfahne verschwunden ist aus unserem Sichtbereich hier vorne. Gut, dann mache ich das mal. Wir lassen laufen ab 5,59. Die bewegen sich, diese Gruppe, dieser Block von lass es mal 70 Menschen sein. Und die Dame verschwindet jetzt. Wir sind bei 6.02, wir waren bei 5.56, also in fünf Sekunden.

Uwe

Das heißt, in fünf Sekunden haben wir 70 Leute gehabt. Das bedeutet, dass wir in 60 Sekunden bei dieser Dichte natürlich zwölfmal so viel hätten. Das wären 840.

Gast

Hilf mir mal zu verstehen, wie du auf 840 kommst. Ich habe jetzt gerade den Rechner daneben.

Uwe

Also 5 Sekunden sind sie gelaufen. 5 Sekunden ist ein Zwölftel von 60 Sekunden. Das stimmt. Also wenn wir wissen wollen, wie viel in einer Minute gelaufen sind, müssen wir die Zahl mal 12 nehmen.

Gast

Richtig. Also wir wissen, in 5 Sekunden sind 70 gelaufen. Das waren 70. Moment, mein Rechner spinnt gerade. Ich probiere es noch einmal, wenn ich neu starte. So, also 70 sind gelaufen in fünf Sekunden und wir nehmen das mal 12, weil so viel ist in einer Minute. 840 laufen also in einer Minute.

Uwe

Ja, und das können wir jetzt zum Beispiel mal. Ich habe mir mal so eine kleine Excel-Tabelle vorbereitet. Ja, willst du umschalten auf dich? Ja, ich glaube, das macht Sinn an der Stelle.

Gast

Gut, alles klar. Ich schalte dich mal groß rein. Liebe Leute, ich betone es immer wieder, seid ihr bei den alternativen Medien, wir haben hier keine schick gestylten Moderatoren oder Experten, die mit Knopfhörern oder sonst was machen. Wir sehen jetzt deinen Bildschirm, lieber Uwe, das ist schon mal gut. Die Excel-Tabelle ist jetzt groß, wunderbar.

Uwe

So, und was wir jetzt also hier sehen, ich habe mir mal eine Excel-Tabelle gemacht und im Grunde genommen müssen wir jetzt nur mal in diese Tabelle so ein bisschen eintragen. Das heißt, wenn wir jetzt zum Beispiel gerade bei der Minute fünf bis sechs waren ungefähr, ja, so da hatten wir ja in wie viel in fünf Sekunden 70 Leute. 70 Leute in fünf Sekunden.

Gast

Ja, ich hoffe, ihr könnt das erkennen. Ansonsten lieber Uwe, du hast auch nichts zu verbergen. Die Tabelle kann ich dann auf Telegram zur Verfügung stellen, oder?

Uwe

Ja, na logisch. Gut, ist ja nicht das Problem.

Gast

Vielen Dank, lieber ABCDEFG. Du hast gerade als erster in diesem Stream abonniert auf YouTube. Oh, Freaky Punch auch hinterher. Vielleicht war es nur das Plugin, das wieder gehangen hat. Aber schön, dass auch du dabei bist. So, du befüllst das jetzt.

Uwe

Ja, wir müssen gar nicht alles befüllen. Wir müssen ja nur Stichproben nehmen. Sonst müssten wir jetzt für die linke Gruppe und für die rechte Gruppe quasi in jeder Minute da mal eine Stichprobe rausnehmen. Wir können ja zum Beispiel mal bei der linken Gruppe nochmal bei Minute 3 und 3 reingucken, so bei 3.30 oder so.

Gast

Bei 3.30 willst du reingucken bei der linken Gruppe. Okay, können wir hinkriegen. 3.30, jetzt befüllst du erstmal für den vollen Zustand, wenn der ganze Zug wirklich so voll ist wie möglich. Jetzt sind wir bei 3.30.

Uwe

So, dann nimmst du, guck mal, da haben wir noch einen mit der schönen Deutschlandfahne hier. Lass den mal noch ein bisschen nach hinten schieben bis zur nächsten Laterne oder so.

Gast

Ich bin jetzt nochmal bei 3.30. So, wir gucken jetzt nochmal, auf wen soll ich mich konzentrieren? Wen siehst du hier, der dir besonders zufällt?

Uwe

der links hat links ist einer noch mit einer schönen fahne ja da ist einer da da wird einer mit der fahne man sieht sie immer selten jetzt sieht man die großen immer die große weiße fahne also schräg links hinten ja schräg links und die hier ja die sieht man ja und jetzt sehen wir mal die leute in der reihe bis zu uns hin

Gast

Also inklusive der Reihe bis zu uns hin? Ja. Okay, also ich würde mir jetzt mal sagen, weil hier das Piano sehr viel Platz einnimmt und hier auch eine große lichte Fläche ist, ohne sie zählen zu müssen, würdest du dazu stimmen, dass das Pi mal Daumen so 45 Leute sein könnten?

Uwe

Ja, würde ich auch sagen. 45, 50. So, und jetzt die Zeit stoppen.

Gast

Ja, wir sind bei 3,33. Wie lange brauchen also 45 Leute, um diesen selben Bereich zu durchlaufen? Ich lasse laufen. Wir waren bei 3,33, sind es immer noch. Hier links seht ihr die Zahlen mitlaufen. Wir gucken immer noch nach dem Mann mit der weißen Fahne. Ja, er läuft, er läuft, er läuft, er läuft, er läuft, er läuft, er läuft, er läuft und er ist die Bar weg. Jetzt ist er weg. Wir sind bei 3,37. Das heißt, er hat 3,33 haben wir angefangen. Also auch Pi mal Daumen 4 bis 5 Sekunden.

Uwe

Er hat 4 Sekunden gebraucht. Jetzt müssen wir mal wieder zu meiner Excel-Tabelle umschalten.

Gast

Ja, kannst du machen. Ja.

Uwe

Das heißt, wir haben hier, ich sage mal, 4,5 Sekunden oder 5 Sekunden gehabt, diesmal aber nur für 45 Leute, sagen wir mal 50.

Gast

Kannst du, lieber Uwe, kannst du weiter reinzoomen. Bei Excel kann man auch unten rechts einfach reinzoomen in die Tabelle, dann sehen wir sehr viel mehr.

Uwe

Ja, dann müssen wir mal gucken hier.

Gast

Also auf dem Desktop ist das. Ich weiß nicht, wo du gerade bist.

Uwe

Ich bin ja auf dem Laptop, da ist manches ein bisschen anders.

Gast

Aber da ist es genauso. Also unten rechts kann man in der Regel, da ist so ein kleiner Schiebeleiste, da kann man eigentlich vergrößern oder du kannst einfach über das Menü, kannst du auch genau, einfach reinzoomen. Da verändert nichts an deiner Formel, es ist einfach nur eine Darstellung.

Uwe

Ja, ist schon klar. Hier auf 150.

Gast

So sieht es besser aus. Jetzt können die Leute auch mitlesen.

Uwe

Wir sehen jetzt hier, dass wir einmal quasi in 5 Sekunden 50 Leute haben, in der Minute 3 bis 4 irgendwo. Und einmal in 5 Sekunden 70 Leute. Das heißt, das ist ja noch so ein bisschen uneinheitlich. Insofern würde ich gerne mal in die Minute 1 bis 2 reingucken.

Gast

Ja, weil da ist ja die Vorhut. Also 2 bis 3 oder...

Uwe

Guck mal in Minute 2 bis 3 rein.

Gast

Okay, also ich gehe jetzt mal zur Minute 2. So, wir sind bei Minute 2. Wir zeigen jetzt den Leuten auch das Bild dazu. Da bin ich. So, und wen wählen wir uns aus? Lass uns doch mal hier den Mann in dem Rollstuhl wählen. Findest du das fair? Hier ist ein Mann im Rollstuhl, den man sehr gut erkennen kann.

Uwe

Warum denn nicht? Er zählt doch.

Gast

Genau, ich würde auch mal sagen, da hier sehr viele lichte Stellen sind, wenn ich mal hier so Pi mal Daumen durchgucke, würde ich auch mal schätzen 45. Wir können ja auch gerne nochmal hier die Probe aus dem Exempel machen, weil hier wird es schneller gehen. 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11, 12, 13, 14, 15, 16, 17, 18, 19, 20, 21, 22, 23, 24, 25, 26, 27, 28, 29, 30, 31, 32, 33, 34, 35, 36, 37, 38, 39, 40, 41, 42, 43, 44, 45, 46, 47, 48, 49, 40. So kann man sich irren.

Uwe

Also sagen wir auch 50, jetzt brauchen wir bloß noch die Zeit.

Gast

Ich würde hier vorne sogar noch mehr, lass es mal 60 sein. Seien wir mal großzügig, lass es mal 60 sein. Gezählt von der ersten Reihe dieses Menschen da mit den lichten Stellen. Lass es mal 60 sein, wir sind großzügig. So, jetzt Zeit, wir sind bei 201. Wann ist der Rollstuhlfahrer dieses Teilstück hier gefahren? Leute, ihr seht ihn hier fahren, rollen, marschieren, demonstrieren, wie auch immer.

Uwe

so und gleich ist er weg gleich ist er weg und erst weg bei 206 bei 201 hatten wir angefangen also es bleibt bei derselben geschwindigkeit die blätter sind immer fünf sekunden es sind fünf sekunden so und wir haben jetzt aber 60 leute ja das heißt wir haben jetzt drei stichproben gemacht für die hauptgruppe links ja und haben 50 60 70 ich sage jetzt mario wollen uns hier nicht die zeit totschlagen Lass uns durchschnittlich 60 sagen. Genau.

Gast

Auf Sekunden. Weil die Leute auch gerade im Chat dazu schreiben, ja, vorhin waren auch mehr als 50. Liebe Leute, das wissen wir. Wir schätzen bei einer Schätzung ist immer plus minus 20 Prozent auf diese Art und Weise. Aber wir haben jetzt großzügig sogar noch hochskaliert, um eben mehr dem, was wir jetzt beobachten, gerecht zu werden.

Uwe

So, und jetzt ist die Frage, was machen wir mit der Nachhut? Ich sage jetzt mal, die Nachhut war ja wesentlich dünner. Da brauchen wir vielleicht gar nicht zählen. Da sage ich jetzt mal,

Gast

Das ist die Hälfte. Da geht es um die Nachhut, liebe Leute, die Nachhut, um euch das mal gezeigt zu haben. Das ist alles, was ab Minute hier, hier sieht man sich schon lichten, ab Minute sieben beginnt. Das haben wir uns vorhin angeguckt mit Uwe. Das beginnt jetzt hier. Man sieht richtig genau vor diesem einen Traktor, der da mitgekommen ist. Da war wohl ein Bauer mit am Start, der auch die Nase voll hat. Da beginnt es dann irgendwann sich zu lichten. Ja. Fairerweise muss man aber auch dazu sagen dann, lieber Uwe, irgendwann musst du auch mal sagen, wie hast du das mit einbezogen, dass es dann auch Bewegung auf der rechten Straßenseite gab?

Uwe

Ja, die kommt ja noch. Wir sind ja erstmal bei der linken Gruppe. Ach so, alles klar, das kommt dann wahrscheinlich nachher. Also wir sind bei der linken Gruppe und die linke Gruppe, die hat ja bei der Nachhut haben wir keine ganze Minute, sondern das sind ja nur 8 Minuten 36. Das heißt, dort ist der Faktor dann natürlich nur halb so hoch. Das heißt also, wir kommen also mit dieser Schätzung für die linke Gruppe auf 5.220. Und dann ist die Frage, was wir in der rechten Gruppe haben. Da würde ich sagen, da gucken wir einmal irgendwas ab Minute 6 rein.

Gast

Ab Minute 6. Okay, gut. Dann Minute 6 beginnt hier. Hier sieht man tatsächlich, die rechte Seite ist gut befüllt, ich springe noch ein bisschen zurück, dann seht ihr das hier, sie füllt sich, aber am meisten befüllt so, dass es wirklich dicht ist, dicht an dicht, die Leute wie die Ameisen, beginnt bei ungefähr genau Minute 6, wie der Uwe das gesagt hat, hier hinter diesem Mandelbaum oder was auch immer das ist, füllt es sich dann.

Uwe

So, und jetzt haben wir also das Problem, dass wir auf der rechten Spur nicht so richtig gucken können, weil da eben so ein Baum ist.

Gast

Ja, genau.

Uwe

So, und ich sage mal, im günstigsten Fall sind auf der rechten Spur genauso viel wie auf der linken Spur.

Gast

Ja, im günstigsten Fall. Ich glaube, hier sieht man es auch so vom optischen Eindruck her, kann man sich ja auch ein bisschen leiten lassen, das sieht ähnlich dicht aus, das stimmt. Ja.

Uwe

Das heißt, man kann also vereinfacht sagen, ohne da jetzt in weitere Details reinzugehen, rechts wie links. Und das wiederum bringt uns dazu, dass wir für unsere Excel-Tabelle, mal gucken, warum sieht man die jetzt nicht?

Gast

Du hast die noch nicht aufgerufen.

Uwe

Das ist natürlich clever.

Gast

Minimiere einfach mal Zoom, dann sollte sie da sein. Ach, du hast da irgendwas geöffnet, was nicht offen sein soll.

Uwe

Das heißt, wir nehmen hier das genauso für die Für diese Hauptgruppe fünf Sekunden 60 Leute und bei der Vorhut die Hälfte entsprechend.

Gast

Ja, liebe Leute, da geht es um die Vorhut der rechten Seite. Und auch wenn man es nicht ganz genau erkennen kann, dort drüben beim Uwe, der obere Block der Zahlen stellt die gesamte linke Seite da. Wir haben ein Video, das ungefähr neun Minuten, also 816 insgesamt da ist. Jede Zeile stellt eine Minute da und ab der sechsten Minute sieht man, dass da im Prinzip wirklich Bewegung ist auf der rechten Seite. Ihr seht hier bei 519 ist es noch relativ leer. Bis zu dem Punkt, wo wir halt anfangen dort zu zählen. Und dann kommt wirklich hier Bewegung ins Spiel. Das ist dann wirklich so richtig zu sehen ab 6 Minuten. Und das ist das, was er unten befüllt. Deshalb sind die obersten Zeilen des zweiten Blocks. Minute 1, 2, 3, 4, 5 leer. Und ab Minute 6 rechnet der im Prinzip großzügig. Nein, nicht großzügig. Sei doch mal großzügiger. Sagen wieder die Leute, ihr habt drunter gerechnet. Macht aber 40 rein in den Vorhut. Lieber Uwe.

Uwe

Ich mache gerne 40 rein. Das ist ja kommt jetzt hier nicht auf 10% an oder so, das machen wir bei beiden.

Gast

Aber dennoch, es gab, das haben wir ja gesehen, eine etwas lichtere Vorhut und dann sagen wir mal, weil der optische Eindruck ja auch etwas zählt, es war genauso dicht auf der linken Seite wie auf der rechten Seite, hat er jetzt hier etwas hinzugezogen und sogar, liebe Leute, euch zuliebe und uns allen zuliebe, hat er jetzt gesagt, okay, selbst auf der linken Seite, bei der wir vorher ganz genau gezählt haben, macht er bei der Vorhut und der Nachhut noch einmal 10 drauf pro dieser Zeiteinheit, also die Minute, die wir uns angucken.

Uwe

Ja, das heißt also, wenn wir jetzt von dieser Schätzung ausgehen, die man natürlich durch weitere Stichproben noch verifizieren kann, dann ist eins klar, dass wir eine Summe kriegen von 5.520 für die linke Seite und für die rechte Seite. Da habe ich irgendwie eine falsche Summe gebildet.

Gast

Ja, jetzt mit dem anderen Feld nochmal verbinden bitte. Da unten ist es, genau.

Uwe

Kommen wir auf 7.000 Runden. 7.700, da kann man sagen, das ist aber noch wesentlich weniger als 100.000. Gut, der Verdacht, dass es nicht 100.000 sein würden, ergab sich ja schon durch die Ansicht des Festplatzes.

Gast

Ja, das zeige ich auch den Leuten gerade nochmal. Genau, liebe Leute, das ist diese Ansicht.

Uwe

Das ist diese Ansicht. Jetzt könnten wir sagen, okay, was wäre denn, wenn eben die Zeit ein bisschen zu knapp bemessen wurde? Weil wir haben jetzt eben mit dem Finger gedrückt und nicht mit der Stoppuhr. Was wäre denn, wenn jetzt diese Menschenmengen sich statt in 5 Sekunden in 4 Sekunden bewegt hätten?

Gast

Und da kannst du einfach nur eine Anpassung vornehmen in deiner Tabelle. Also wenn sie jetzt zum Beispiel schneller gewesen wären.

Uwe

Wenn es schneller gewesen wäre, also quasi 20% schneller, dann kommen wir...

Gast

Minuten genau kann er das jetzt für euch nachrechnen oder euch vorrechnen, liebe Leute. Jede Zeit ist eine Minute.

Uwe

Dann kommen wir auf roundabout 9500 Leute. So und jetzt, wenn man mich jetzt fragt, was ist denn jetzt, was halte ich denn für wahrscheinlich? Also ich denke, dass diese Größenordnung durchaus realistisch ist, weil jetzt anzunehmen, dass in diesen fünf Sekunden statt 60 Leute 120 laufen, das lässt sich ja gar nicht optisch darstellen. Und insofern, also es mag sein, dass man, weil man das nicht genau zählen kann, irgendwo einen Fehler drin hat, der vielleicht bei 20 oder bei 30 Prozent sogar liegen mag. Aber man hat keinen Fehler drin, der bei 50 Prozent oder bei 100 Prozent liegt. Und insofern ist also, selbst wenn wir jetzt den Zuschlag machen und sagen, okay, der Eli hätte statt fünf Sekunden nur vier Sekunden tippen sollen, aber er tippt nicht so falsch, dass er aus drei Sekunden fünf Sekunden macht. Also das wäre ja Unfug. Das heißt also in dieser Größenordnung roundabout. maximal um die 10.000 Leute. Das ist das, was sich hier aus diesen Stichproben ergibt. Und ich hatte mir das vorher ein-, zweimal selber angeguckt, hatte zwar ein bisschen andere Zahlen herausgerechnet, weil ich dann im Büro saß und das auf einem größeren Bildschirm gesehen hatte und auch eine andere Grenze nach hinten gezogen hatte. Aber im Prinzip war es schon so, dass die dass die Zahlen in dieser Größenordnung liegen. Das heißt, ich würde sagen, also für mich jetzt von meiner beruflichen Praxis her als Bewerter ist das eine hinreichend genaue Schätzung.

Gast

Eine hinreichend genaue Schätzung, die du jetzt auch einem Kunden abgeben würdest, also nicht einfach nur irgendeinem, dem nicht bekannten Zuschauer.

Uwe

Also ich sag mal so, es hängt immer vom Auftrag ab. Wenn der Auftrag ist, möglichst präzise Daten zu haben und der Kunde sagt, ich brauche das jetzt aber innerhalb von einem Tag oder so, dann kann er genau so etwas kriegen und nicht mehr. Das heißt, es hängt davon ab, was der Kunde bereit ist zu investieren, welche Informationstiefe verlangt wird. Hier sind wir bei einer überschlägigen Schätzung aufgrund von optischen Stichprobenzählungen. Diese sind natürlich naturgemäß unscharf, aber die Unschärfe ist nicht beliebig. Das heißt, da ist eine Unschärfe von vielleicht 10, 20, 30 Prozent drin, mehr aber nicht. Das heißt, selbst wenn man sagen würde, jetzt haben wir aber zufälligerweise gerade diese Sekundenausschnitte ausgewählt, wo gar nicht so viel los war in Wirklichkeit, waren das aber sonst ja doppelt so viel. sonst doppelt so viel waren. Die Wahrscheinlichkeit, dass es nur an diesen fünf Sekunden immer nur die kleinsten Einheiten waren und die anderen 55 Sekunden, die waren aber doppelt so viel, das ist relativ unwahrscheinlich. Das heißt, wenn, ist es allenfalls die Hälfte. Das heißt, man kommt also auf keinen Fall auf Zahlen, selbst im günstigsten Fall, die höher als 15.000 liegen. Das geht gar nicht.

Gast

Ja, das ist richtig. Und das ist ja das, in Anführungszeichen, Schlimme, aber tatsächlich einfach nur das Wahre, liebe Leute. Ja, die Polizei ist im Vorfeld auch von 10.000 ausgegangen. Den großen Spoiler, den kann ich gleich mal auflösen, wenn ihr diesen Carsten Höfler oder wie der hieß, also den Polizeisprecher von Stuttgart, bemüht aus der Zeit, bevor es dann das zweite Bild noch raus machen, liebe Uwe. Genau, aus der Zeit vor der Devo, also ungefähr 24 Stunden davor habe ich es noch gesehen, sind die auch von 10.000 ausgegangen. Und summa summarum ist das auch die Zahl, die danach öfter oder am öftesten auch in den Mainstream-Medien verbreitet worden ist, nachdem man im Vorfeld auch mal bis zu 15.000 gegriffen hatte. Aber diese 15.000, die sind halt eben keine 30.000, die sind auch keine 50.000. Und wie komme ich auf diese 50.000, ohne jetzt irgendjemandem etwas in den Mund legen zu wollen? Ich habe Interviews geführt, der eine oder andere mag sie schon gesehen haben, ansonsten können wir uns die gleich nachher nochmal in den Highlights angucken. Da haben die Leute wirklich schon nach Superlativen gegriffen und da war keine Zahl hoch genug. Und ihr habt es auch hier schon wieder gesehen, liebe Leute, in diesem Chat bei uns heute hier. wo die Menschen sich davon haben verleiten lassen zu sagen, ja, tatsächlich soll denn das so und so viele Leute gewesen sein. Interessant ist auch noch zu erwähnen, wie gesagt, das Detail, das kleine Detail, das dennoch nicht vergessen werden darf. Nicht alle, die da mitgelaufen sind und was wir dort gesehen haben, war wirklich der Höhepunkt des Aufzugs, sind zu dem Höhepunkt der Kundgebung gekommen, die wir jetzt hier wieder im Bild haben. Also die meisten haben sogar nicht die meisten, da kann ich auch nicht für die meisten reden, das stimmt nicht. Aber ich habe dennoch sehr viele Leute auch wieder von dannen ziehen sehen, nachdem die sich gesagt haben, wir sind jetzt schon gefühlt, ich glaube, zwei Stunden, zweieinhalb Stunden wirklich zu Fuß marschiert. Ja, von der Innenstadt Stuttgart bis zum Cannstatter Wasen. Wir haben Gelände gesagt, jetzt schon die Hucke voll. Ja, und jetzt uns noch stundenlang die Beine im Bauch zu stehen, während da irgendjemand, was weiß ich, eine Hip Hop Darbietung abgibt oder was auch immer. Darauf haben wir einfach mal keinen Bock auf gut Deutsch. Und die sind dann einfach gar nicht erst auf den Cannstatter Wasen eingebogen. Und die haben dann halt gesagt, nachdem sie diesen Weg hier bis zu Ende wirklich mitmarschiert sind, hier war dann der Haupteingang. Ja, wir gehen jetzt einfach mal unseres Weges und entsprechend sind nicht 100 Prozent von denen, was die 100 Prozent waren im Aufzug, auch die 100 Prozent, die hier zugegen geblieben sind für die Kundgebung. Und anfangs haben wir uns ja schon so ein bisschen darüber ausgelassen, beziehungsweise uns darüber unterhalten, wie viele Leute denn maximal hinkommen. hier dann auf der Kundgebung gewesen sein können. Das bedeutet, es können einfach nur der Logik folgend und der Mathematik folgend auch nicht mehr gewesen sein, also als was in dem Aufzug vorhin da sich hinbewegt hat, auch wenn der ein oder andere auch tatsächlich wirklich nur zur Kundgebung gekommen ist. Aber der Großteil, wirklich der große Teil, wie der Uwe auch gerade vorgerechnet hat, diese 9500, lasst es sogar mal 10.000 sein. der ist da mitgezogen, ist da angekommen, dann gab es einen Schwund von, ich würde mal sagen, 10 bis 15 Prozent, der wurde wieder kompensiert, dadurch, dass 10 bis 15 Prozent unmittelbar nur für die Kundgebung hingekommen sind. Und wenn wir jetzt großzügig rechnen, was wir nicht müssen, was wir jetzt aber getan haben, der Sache halber, weil wir uns ja hier Patrioten und Querdenker schimpfen wollen oder was auch immer und auch niemanden brüskieren wollen, haben wir jetzt gesagt, wir zählen jetzt nochmal, ne, 10 bis 20% drauf. Und selbst dann, lieber Uwe, ich weiß nicht, ob du das nochmal einblenden kannst, aber die Zahlen haben in relativ eindeutige Sprache gesprochen. Wir waren eigentlich bei der etwas realistischen Zählweise bei 6500. Und wenn wir, sage ich mal, noch einmal höflicherweise sagen, wir wollen die Gastgeber jetzt aber nicht vor den Kopf stoßen, dann kommen wir erst bei 9480 raus. Also das sind jetzt schon die, ich will jetzt nicht sagen die geschönten Zahlen, aber die Zahlen, die sich mehr mit dem decken, was wir uns alle erhofft hätten, sich auch mit dem decken, Was viele andere der Interview Gäste, die ich vor Ort hatte, wo ich auch im Enthusiasmus gesagt habe, kann das sein? Ich hoffe doch, dass es stimmt, was die alle dort gesagt haben. Aber liebe Leute, ihr könnt mich kein Lügner nennen, wenn ihr mich sagen hört, dass ich ganz oft angesprochen darauf, was ich meine, wie viele Leute wir waren, eher nach unten korrigiert habe. Ich glaube, das Höchste, was ich jemals dann bemüht habe, waren 20.000. Und dem Uwe habe ich auch schon im Vorfeld unseres Gesprächs gesagt, als ich ihm diese Bilder hier geschickt habe, liebe Leute, habe ich ihm gesagt, meine wirklich großzügigste Schätzung wäre 12.000 oder weniger. Das war wirklich, was ich dem Uwe hingeschrieben hatte. Und offensichtlich habe ich da nicht ganz so fern davon gelegen. Und auch wenn es uns allen wirklich ein bisschen wehtut, dass das jetzt der Zustand einer Großdemonstration noch dazu im Herzen Stuttgarts, also wirklich einer der Geburtsstätten unserer Bewegung zum einjährigen Jubiläum ist. So sehen die Zahlen aus. Sowohl ungeschönt als auch geschönt. Blödschaf sagt es richtig auf D-Live. Circa 10.000 Menschen. Und ja, ich finde es ist wichtig, dass wir uns realistisch darüber unterhalten haben, weil wir müssen wissen, wie viele wir sind, wenn wir sagen, wir sind viele. Und dass es mehr werden können, ist für mich so ein bisschen der Lichtstreif am Horizont. Weil natürlich hätten wir dort jetzt auch mit 100 Hanseln darstellen können, aber das habe ich nie für realistisch gehalten. Ich habe schon immer mal wieder so vom fünfstelligen Betrag zu hoffen gewagt. Bin da meiner Meinung nach auch nicht enttäuscht worden. Aber... Sechsstellig waren wir nicht, siebenstellig schon gar nicht. Und ob wir jemals siebenstellig gewesen sind, selbst zu unseren Hochzeiten am 1.8. oder 29.8., das könnt ihr beim Uwe erfahren. Lieber Uwe, die zwei Videos dazu, die sind ja weiterhin auf deinem Kanal. Du hast ja auch zum 29.8. eine ähnliche Analyse gewagt, oder?

Uwe

Ich habe einmal eine gemacht, die heißt, wie viele Menschen passen auf den Platz des 17. Juni. Für diejenigen, die da reingucken wollen, die möchten bitte bedenken, dass es hier ausschließlich darum geht, festzustellen, wie viele maximal auf den Platz oder auf die Straße des 17. Juni passen, soweit der den bedient war. Das heißt, alles, was in den Grünflächen ist und was außerhalb dieses ganzen Areals ist, war natürlich nicht erfassbar, sondern wäre nur blind schätzbar gewesen. Meine Zielaufgabe bei diesem speziellen Video war exakt mathematisch, geometrisch den Beweis anzutreten, wie viele auf die Straße drauf passen, weil es geisterten Zahlen von 27.000 oder 17.000 bis 1,3 Millionen. Und da ist doch ein gewisser Unterschied.

Gast

Wie viele es genau gewesen sind, musst du jetzt nicht verraten. Dazu sollen die Leute auf deinen Kanal gehen. Der heißt Die Welt klar sehen, liebe Leute. Und aber ich sage mal so, es ist es ist weit vom siebenstelligen Betrag entfernt, auf den viele.

Uwe

Ich möchte dazu noch ein abschließendes Wort sagen. Wir haben jetzt also auf zwei verschiedene Überschlagsweisen mal eine Größenordnung der Teilnehmerzahl versucht zu generieren. Nämlich einmal Variante 1, mal ein Pi mal Daumen-Augen-Maß, nur optisch anhand der Flächen der Schwarz-Weiß-Dichte im Verhältnis zu dem einzigen Maßstab, den man dort ungefähr hat, nämlich den abgesperrten Bühnenbereich.

Gast

Ganz kurz, die Kathi ist gerade dazu gekommen, sie möchte hier Gute Nacht sagen, oder? Wunderbar. Liebe Leute, apropos, wenn ich sie gerade schon mal hier habe, lieber Uwe, du kannst sofort weiterreden. Ich bin gerade selbst ein bisschen überrumpelt worden. Die Kati ist jetzt am Start. Sie wird euch in naher Zukunft ein neues Hold-Update präsentieren. Unser Projekt, das wir alle zusammen hier stemmen, geht weiter. Regelmäßig passiert etwas hinter den Kulissen und sie ist die Dame dafür, die sich damit ein bisschen besser auskennt. Und sie freut sich bestimmt darauf, wenn ich diesen Late-Night-Livestream wirklich bald beende, um dann zu ihr kuscheln zu kommen. Ja, geht es dir gut?

Uwe

Ja, ich habe die ganze Zeit herumgeräumt.

Gast

Sie hat die ganze Zeit herumgeräumt, liebe Leute. Wir sind ja zusammengezogen und haben jetzt einiges, was wir zusammen gerade rücken müssen. Und wenn ihr Hallo sagen wollt, tut das doch mit einem lieben Wort. Sie kann bestimmt auch nachher mal in den Chat gucken oder mit einer kleinen Zitrone. Sie ist noch am Leben, es geht ihr gut. Hallo Kati. Genau, er hat auch gerade Hallo Kati gesagt. Okay, schön. Gute Nacht. Gute Nacht. Wir sehen uns gleich. Gut, liebe Leute, also wie vorhin schon erwähnt, ihr seid ja bei den alternativen Medien. Da kann sowas schon mal passieren. Und wie gesagt, die Kati grüßt euch alle und hofft, es geht euch gut. Liebe Uwe, ich will dich nicht unterbrochen haben. Du hast ja so gesagt, wir haben einmal punktuell Pi mal Daumen gerechnet und das andere Mal mathematisch.

Uwe

Ja, also das eine ist, die erste Variante ist ja noch ein bisschen gröber als die zweite. Und das Erstaunliche ist eben, dass schon bei der ersten Variante eine Größenordnung, wo ich sagte, also mehr als 10.000 ist da eher unwahrscheinlich. Und bei der zweiten Variante kommen wir da, ich sage mal, gerade so mit Mühe und Not hin, mit zwei zugedrückten Augen. Das heißt also, würde man mich jetzt festnageln wollen und sagen, Herr Sachverständiger Loose, wo würden Sie jetzt Ihren Unternehmensstempel drunter setzen, waren es mehr als 10.000, würde ich sagen, mit Sicherheit nicht. Sondern mit diesen Eckdaten würde ich sagen, es waren allerhöchstens 10.000, eher 7.000 bis 8.000. Und man müsste eine Detailanalyse machen, dann könnte man es wahrscheinlich auf 10 bis 15 Prozent Unschärfe verifizieren. Aber das wäre ein entsprechender Mehraufwand. Das ist aber hier an der Stelle gar nicht nötig, weil hier nicht die Frage ist, waren da 7.000 oder 10.000, sondern die Frage ist, waren da 3.000 oder 100.000. Das heißt, Wir reden hier von welcher Zehnergrößenordnung reden wir. So ist diese Demonstration von der Menge her vergleichbar mit dem, was vor einem Jahr in Berlin war. Natürlich nicht. Da fehlt ja eine Null dran. Mindestens.

Gast

Richtig. Ich möchte hier auch nochmal den Chat mit einbeziehen. Jemand, der mir hier schon wieder Infos die ganze Zeit zusteckt. Lieber Thomas, das machen wir gerne ein andermal. Er kennt Bühnen aus der Sicht eines Musikers und mehr als 5000 waren das niemals. Er kennt offensichtlich die Situation, wenn er bei ausverkauften Open Airs spielt vor 10.000 Menschen, wo Menschen ohne Abstand sitzen. wirklich dicht an dicht gedreht stehen und mag oder meint hier abschätzen zu können, dass, wie gesagt, allein jetzt durch die Detailbetrachtung unter der Lupe, die wir jetzt gerade vorgenommen haben, seinem geübten Auge das nicht mehr als 5000 Menschen vorkommen. Und mit unserer ersten Schätzung deckt sich das ja größtenteils. Wie gesagt, wir lagen ja bei, ich glaube, 6500. Und das bricht einem vielleicht ein bisschen das Herz. Liebe Uwe, lass uns ein bisschen in die Interpretation gehen, weil die Zahlen, die haben wir uns ja jetzt angeguckt, Du hast es richtigerweise gesagt, natürlich fehlt da eine Null zu dem, was wir am 1.8. und 29.8. gerissen haben. Aber ohne zu viel vorwegzugreifen, weil bewahre dir bitte auch etwas für Donnerstag, da machen wir ja die Dreierrunde mit dem Thilo. Hast du dir ungefähr das von Stuttgart erwartet oder war das für dich jetzt enttäuschend oder überwältigend?

Uwe

Ja, also mit dem, was im Vorwege an Werbung gemacht wurde, hatte ich da eigentlich ein bisschen mehr erwartet, ja. Insbesondere, wo Stuttgart ja der Heimatstandort von Querdenken ist und wo Herr Ballweg dort ja auch Bürgermeisterkandidat werden wollte etc. Das heißt, es ist eigentlich, finde ich, ein relativ bescheidenes Ergebnis. Ich verstehe natürlich schon, dass die Veranstalter, dass die Fans das so ein bisschen aufblasen und sagen, es waren viel mehr. Nicht nur, weil sie es toll fänden, wenn es mehr wären, sondern weil es ja auch werbliche Aspekte hat, nach dem Motto, wir sind viele. Aber die Frage ist, sind wir denn tatsächlich so viele? Ich meine, ich bin ja eh kein Partygänger, Demogänger. Insofern darf man meine Meinung da gerne vergessen. Aber von den Zahlen her würde ich sagen, 10.000 Leute mit so einem großen Aufwand vorweg annonciert, ist nach meiner Meinung eher ein Reinfall und kein Erfolgs Motivationsgeschäft. Also das ist zu wenig.

Gast

Ja, es ist zu wenig. Das ist leider Gottes auch das, was ich da attestieren musste, auch wenn es nach viel gewirkt hat und ich mir eine vierwöchige Demo Auszeit gegönnt habe. Ja, aber auch ich, als ich dann die ganzen Superlative gehört habe von Leuten, die gemacht haben Ich habe noch nie so viele Leute in Stuttgart auf der Straße gesehen und demonstrieren sehen und bestimmt sind das mehr wie 30.000. Die sagen ja dort allen mehr wie anstatt mehr als, wie dem auch sei. Ich habe selbst mit meinem vierwöchigen Abstand und dem geübten Auge von jemanden, der wahrscheinlich auf 40 Demos war in den letzten 12 Monaten, immer wieder meine eigene Erwartung zurechtrücken müssen, weil ich kein rüdes Erwachen haben wollte. Und ganz ehrlich, wenn man da durchläuft und noch ein weiteres Indiz ist, das Gefühl hat, jedes Gesicht irgendwie schon mal gesehen zu haben. dann deckt sich das nicht mit der Möglichkeit, dass dort mehrere 10.000 Menschen am Start waren. Ich habe ein ganz gutes Gedächtnis, aber so phänomenal ist es auch nicht. Und wenn man da durchläuft und zum Beispiel dann irgendwann sagen kann, ja, die Dame aus dem SWR-Video, erinnert euch zurück, die habe ich auch gesehen. Und das Team vom SWR, die habe ich auch alle zu dritt begrüßt. Und da waren dann diese zwei Mädels, die habe ich auch schon mal vorher gesehen. Und ich meine, jedes Gesicht zu jedem Gesicht irgendwie einen halbwegs passenden Namen da irgendwie zu haben. Der eine heißt Sebastian, dann nenne ich ihn halt, keine Ahnung, Semi oder sowas, also S und A und M und so, dass das insoweit im Prinzip schon bei mir sich da hinterlegt hat. Einer heißt Micha, dann nenne ich ihn halt was weiß ich, Mike. Aber ich weiß irgendwas mit M. Das zeichnet doch schon ein Bild, dass es nicht ganz so viele Leute gewesen sein können. Und liebe Leute, ich fahre deutschlandweit und ich habe in Stuttgart Leute kennengelernt, die aus Berlin angereist sind, die aus Kiel angereist sind. Da waren Leute natürlich aus München dabei, natürlich überrepräsentiert, der ganze Stuttgarter Raum und Baden-Württemberg Raum. Ich selbst bin ja aus Dresden angereist. Ich selber habe zwei Leute mitgebracht. Und das war offensichtlich dieses Dreiergespann, das wir waren, war ein wesentlich größerer Teil, ein wesentlich größerer Beitrag. Zur Gesamtzahl der Leute vor Ort, als ich es gedacht hatte. Also drei Leute mitzubringen, zwei Leute mitgebracht zu haben, ist offensichtlich doch schon weniger als was die meisten da mitgebracht haben, weil sonst wären wir dort einfach objektiv mehr gewesen. Und das tut einem im Herzen weh. Aber was das genau für unsere Bewegung bedeutet oder was wir meinen, was es bedeuten könnte, darauf müsst ihr euch gedulden. Auf den Dollarstag dieser Woche, da machen wir den cleveren Widerstand mit dem Uwe und hoffentlich auch dem Thilo, wenn er sich die Zeit dafür nimmt. Beides Giganten der intellektuellen Analyse. Wir schimpfen uns da immer so und versuchen da auch kein Blatt vom Mund zu nehmen und uns zu überlegen, was heißt denn das, wenn wir jetzt nach Monaten bei einer Jubiläumsveranstaltung noch dazu mit einer Zugkraft von einem Michael Ballweg und Querdenken Sie mein Seins eben nur sagen, 6.500 Leute mobilisieren können. Machen wir was richtig? Machen wir was falsch? Und wie kann es auf jeden Fall besser weitergehen? Weil auch wenn Uwe immer wieder sagt, ja, wir müssen uns zurückziehen in unser Innenleben und einfach hinnehmen, dass jetzt die nächsten 40, 50 Jahre Diktatur herrscht, dem einen oder anderen von uns fällt das ja ein bisschen schwieriger. Und wir versuchen, das immer noch abzuwenden. Zumindest kann ich da für mich sprechen. Also, lieber Uwe, danke dir hierfür für deine Einschätzung. Immer wieder gerne, weil du uns wirklich auf den Boden der Tatsachen zurückholst. Und du hast ja nur eine ganz kurze Verstaubpause von mir. Am Donnerstag sehen wir uns schon wieder. Möchtest du mit einem bestimmten Gedanken dich von den Menschen verabschieden, denen vielleicht noch ein Stück Hoffnung geben? Oder möchtest du den Dolchstoß des Verrats noch tiefer reinrahmen? Wie auch immer, jetzt ist dein Moment.

Uwe

Also, mein Kanal heißt ja die Welt klar sehen. Das heißt, meine Hauptdevise ist eben das klare Sehen. Das heißt, die Wirklichkeit ist so, wie sie ist. Und die wichtigste Aktion, die man machen kann, ist festzustellen, dass sie so ist, wie sie ist. Das heißt, genau hingucken, was ist denn da? Und wenn wir heute mal ein bisschen mit einem groben Raster hingucken, wie viele Leute waren denn da in Stuttgart, dann ist das eine Klarstellung. Mit einer Unschärfe, aber immerhin eine Klarstellung. Aber Wunschdenken, ich hätte gerne 30.000 oder 300.000 oder 3 Millionen, das bringt doch niemandem etwas. Das ist Träumerei. Und wenn man solche Träume noch anderen vermittelt, dann ist das im Grunde genommen eine Irreführung. Und ich glaube, was wir heutzutage brauchen, sind keine Märchen, die wir anderen erzählen, nur weil wir uns wünschen, dass die Welt rosarot ist, sondern wir brauchen eine klare Sicht für die Fakten. Und das heißt, wir müssen unsere Gefühle rausnehmen und gucken, was ist da und wie stellt es sich in Zahlen dar und was sind die logischen Schlussfolgerungen und nicht, was hätte ich gerne.

Gast

Die Welt muss klarer sehen werden, damit wir wissen, an welchen Stellen ist sie schon so gut, wie sie sein kann.

Uwe

Deswegen heißt mein Motto, klar sehen, clever denken. Wer nicht klar sieht, kann nicht clever denken. Und wer nicht clever denkt, weil er eben unscharf sieht, der kommt zu falschen Urteilen. Und wer falsche Urteile fällt, der kommt zu falschen Einschätzungen und trifft die falschen Entscheidungen.

Gast

Richtig. Und wir wollen die richtigen Entscheidungen treffen, damit eben solche Momente der kollektiven Enttäuschung eben seltener bis hin zu No-Covid irgendwann gar nie stattfinden. Und darauf arbeiten wir zusammen hin, auf jeden Fall auch auf diesen Donnerstag. Dann werden wir uns das nochmal genauer anschauen und auseinandernehmen. Vielen lieben Dank für deine Einschätzung. Fürs Erste, lieber Uwe, dein Kanal, die Welt klar sehen auf YouTube, kann noch ein paar mehr Abonnenten vertragen. Deshalb, liebe Leute, wer mehr von Uwe sehen möchte und seinem Reisiermesser scharfen Verstand, an dem man sich schneiden kann, selbst wenn man hunderte Kilometer weit weg ist, bitte bei ihm abonnieren und auch in einem Kommentar sehr gerne sich bei ihm bedanken. Oder unter YouTube at uwe-loose.de kann man dich auch per E-Mail erreichen. Ja, das ist völlig richtig.

Uwe

Also es ist aber auf meinem Kanal, ist aber auch im Impressum ein Link, wo meine E-Mail-Adresse auch steht.

Gast

Wunderbar, alles klar. Dann wissen wir Bescheid, die Zuschauer wissen Bescheid. Wir alle haben heute ein bisschen was dazugelernt. Ich danke dir, verabschiede dich in die Nacht und werde noch nach einer ganz kurzen Pause, aber die moderiere ich gleich an, liebe Leute, mit euch noch ein Highlight aus Stuttgart gucken. Danke dir, lieber Uwe. Tschüssi.

Uwe

Jawohl, tschüssi. Klar sehen, clever denken, frei handeln.

Zitate aus dieser Abschrift bitte mit Quellenangabe: „Wie viele waren wirklich da? Demo in Stuttgart 03.04.2021. Schätzung der Teilnehmerzahl.“, Die Welt Klar Sehen, 10.04.2021.

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Uwe Loose schätzt im Livestream mit Gastgeber Eli die Teilnehmerzahl der Stuttgarter Querdenken-Demo vom 3.4.2021. Über zwei Überschlagsverfahren kommt er auf rund 7.000 bis 10.000 Personen statt der kursierenden 50.000 bis 100.000.

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