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Warum mein letztes Video nicht erlaubt ist16.04.2021

CORONA-STORY

Abschrift

Abschrift des Videos vom 16.04.20216 Abschnitte

Der Text hält den Kenntnisstand dieses Tages fest, nicht den von heute. Er wurde maschinell aus der Tonspur erstellt; maßgeblich bleibt das gesprochene Wort im Video.

Hallo liebe Zuschauer, willkommen auf meinem Kanal. Ja, Sie haben vielleicht mitbekommen, dass ich gestern Abend, das war so circa Viertel nach neun, habe ich ein neues Video hochgeladen auf meinem YouTube-Kanal. Und zwar, worum ging es denn da? Ich hatte zunächst einmal ja schon vorher eine kurze Analyse hochgeschickt bezüglich des Beschlusses aus dem Amtsgericht Weimar, der ja übers Wochenende doch so einiges an spektakulärer Aufregung verursacht hatte. Ja, und dann habe ich quasi zeitgleich auch die Analyse des Beschlusses gemacht. Ja, der Beschluss ist ja 178 Seiten lang veröffentlicht. Und da steht eine ganze Menge drin. Unter anderem waren da auch drei Gutachten von Sachverständigen. Die habe ich aber gar nicht hier in dem Beschlussvideo besprochen, sondern dafür gibt es noch ein extra Video. Ja, das Video lief dann insofern ja auch ganz gut, zumindest eine gewisse Zeit lang. Ja, und dann so, ich glaube, so circa dreieinhalb bis vier Stunden später passierte dann das.

Ja, was haben wir denn da? Im Prinzip ist es so, dass also jetzt YouTube hat mir eine Verwarnung ausgesprochen. Klar sehen, clever denken, frei handeln. Ja, und diese Verwarnung beinhaltet eben, dass ich gegen die Community-Richtlinien verstoßen habe. Und zwar genau mit diesem Video, das kann man da unten eben sehen, Amtsgericht Weimar, Beschluss und so weiter. Gegen welche Richtlinie? Gegen die medizinische Fehlinformation. Ja, das ist also doch, wenn man das Kapitel dort liest, Eine ganze Menge an Infos, das werde ich Ihnen später noch darstellen, für diejenigen, die selber noch keinen Kanal haben, dass Sie da mal sehen, dass wenn man das im PDF sich da mal ausdrucken lässt, das sind zwölf Seiten, was alles... erlaubt ist und was nicht erlaubt ist. Im Prinzip geht es darum, dass YouTube bestimmte Vorstellungen davon hat, welche medizinische Information zulässig ist und welche unzulässig ist, weil es eine Falschinformation ist. Nun muss man sagen, ich habe meine Analyse ja so gemacht, wie ich alle meine anderen Analysen auch mache, nämlich sachlich und neutral.

Ich habe was gemacht? Ich habe ein Beschluss, also ein amtliches Dokument eines ordentlichen Gerichtes, das habe ich kommentiert. Natürlich gehört auch dazu die Aussagen des Richters, die er dort selber geschrieben hat, eben auch zu kommentieren. Und diese Aussagen, die sich wiederum auf die Sachverständigengutachten bezogen, die haben offensichtlich YouTube nicht gefallen und haben das betrachtet, als ein Verstoß gegen ihre Community-Richtlinien. Darüber kann man natürlich streiten. Und zufälligerweise, ich war gerade noch aufhören, es wäre mir das erst heute Morgen aufgefallen, habe ich dann einen Widerspruch eingelegt und ich habe geschrieben, ich habe überhaupt keine medizinische Fehlinformation verbreitet, sondern lediglich den Text eines gerichtlichen Beschlusses kommentiert. Wollen Sie im Ernst behaupten, dass Sie, also YouTube, gerichtliche, amtliche Dokumente als medizinische Fehlinformation klassifizieren wollen?

Ich habe keinerlei Aussage dazu getroffen, ob und inwiefern ich mit den Aussagen der Gutachter übereinstimme, sondern lediglich reportiert, was deren Aussage ist. Ob diese Aussagen wahr oder falsch Informationen sind, kann weder ich noch Sie beurteilen, da dies nur im weiteren Verlauf des gerichtlichen Verfahrens geklärt werden kann. So funktioniert in Deutschland der Rechtsstaat. Wollen Sie sich über geltendes deutsches Recht hinwegsetzen? Ich beantrage die Freischaltung des Videos. Ja, was wird YouTube nun machen? Es könnte sein, dass selbst dieses Video, denn da kommen ja vielleicht verbotene Wörter drin vor, auch von YouTube blockiert wird. Nun gut, das soll mich persönlich jetzt nicht so weiter stören, denn... YouTube hat das Hausrecht. Die haben dort eine Community-Richtlinie. Da kann man mit zufrieden sein, muss man nicht. Ich bin bisher da noch nicht so betroffen gewesen.

Und ich muss ganz ehrlich sagen, sollte YouTube auf den Gedanken kommen, zukünftig weitere Videos von mir zu verbieten oder zu zensieren oder den ganzen Kanal zu schließen, dann sollen sie es doch bitte machen. Also ich bin selbstständig, ich brauche keine Community-Einnahmen aus Werbung. Es ist zwar ganz witzig, im Monat 20 Euro zu verdienen, denn mehr sind es bei mir nicht so, aber... Ja, wenn die das so sehen. So, ich sehe das natürlich naturgemäß ein bisschen anders. Und deswegen habe ich gesagt, ja, wenn die das machen, dann gehe ich eben mein Video woanders hin. So, und dann habe ich eben ein Video aufgeteilt in mehrere Teile. Das sind diese hier. Und weil das eben so lang ist und das... Können Sie jetzt auf einem anderen Kanal habe ich das hochgeladen. Und welcher Kanal das ist, das sehen Sie dann hier. Und dort können Sie dann einfach dorthin gehen. Dort ist auch die Analyse vorher, die ich vorher gemacht habe. Die Kurzanalyse, alles im Volltext dort plus noch ein paar Dokumente.

Ja, und was es allerdings auch noch geben wird, ich habe mich ja noch gar nicht zu den Gutachten geäußert. Also die Videos, das hatte ich eigentlich in einem Video auch schon produziert und hätte ich heute bei YouTube hochstellen wollen oder freigeben wollen, aber mit der bisherigen Erfahrung schon mit dem, ich sag mal, weniger... Ich sage mal, untypischen Text, glaube ich, macht das keinen Sinn. Also bei aller Liebe, liebe Kollegen bei YouTube, mit ihrem Job möchte ich auch nicht tauschen. Gut, also auch das andere kriegen Sie dann demnächst, wahrscheinlich relativ zeitnah, entweder heute, vielleicht morgen. Auf derselben Quelle, dann unten angehängt, auch in drei Teilen, vielleicht auch vier. Da muss ich mal gucken, wie viel ich brauche. Weil bei dieser Plattform, da gibt es eine Upload-Beschränkung. Und die hindert mich daran, die Videos in Komplettgröße hochzuladen. Also bis zum nächsten Mal und vielen Dank, dass Sie hier reingeschaut haben. Und Tschüss.

Zitate aus dieser Abschrift bitte mit Quellenangabe: „Warum mein letztes Video nicht erlaubt ist“, Die Welt Klar Sehen, 16.04.2021.

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Uwe Loose berichtet, warum YouTube sein Video zum Beschluss des Amtsgerichts Weimar (9 F 148/21 vom 08.04.2021) nach wenigen Stunden wegen angeblicher medizinischer Fehlinformation entfernt hat. Er erläutert seinen Widerspruch und die Verlagerung der Inhalte auf eine andere Plattform.

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