Große FUELLMICH-Analyse: Gott-gesandt, inkompetent oder ein Betrüger? - Teil 308.12.2021
Abschrift
Abschrift des Videos vom 08.12.202159 Abschnitte
Der Text hält den Kenntnisstand dieses Tages fest, nicht den von heute. Er wurde maschinell aus der Tonspur erstellt; maßgeblich bleibt das gesprochene Wort im Video.
Gast
Also, jetzt also. Das Thema, weshalb ihr hoffentlich, vermutlich, man weiß es nicht, ich mutmaße eingeschaltet habe, für mich wird nach einer halben Stunde Gesülze gefragt, was ist eigentlich mit dem Geld passiert, was sie damals eingenommen haben. Nachdem er zehn Minuten ununterbrochen referiert hat auf die Frage, ist Drosten ein Betrüger und keine Antwort gegeben hat. Ich habe Sie vorhin gefragt, ob Sie Drosten weiterhin, rückblickend zu unserem ersten Gespräch, dass Sie ihn weiterhin für einen Betrüger halten. Es gibt nicht wenige Menschen in Deutschland, die halten Sie auch für einen Betrüger, weil Sie etwas verstehen. Er sagt ja. Also er schließt es schon mal nicht aus. Er versteht das, er weiß das und er sagt ganz selbstsicher ja. Die halten sie für einen Betrüger. Fuellmichs lapidare Antwort ist nicht etwa das vehement von sich zu weisen. Nein, er bestätigt, was wir alle denken, was er in den Augen vieler Menschen ist. Er sagt ganz kurz und knapp dazu ja. Menschen in Deutschland, die halten sie auch für einen Betrüger. Weil sie etwas versprochen haben, nämlich dass sie klagen werden, dass es eine der größten Klagen weltweit geben würde. Da ist er auch noch sehr, wie soll ich das sagen, großzügig als Journalist dem Fuellmich gegenüber, indem er nicht mal eine Frage stellt. Er stellt einfach nur eine Aussage in den Raum und lässt dann den Herrn Fuellmich diese Aussage interpretieren, wie er denn möchte. Aber er merkt schon, Jetzt kommt das Rote. Jetzt merkt das Angehighlightete hier drin. Das ist wirklich so ein bisschen halt das, worum es geht. Und ihr merkt auch, für mich beginnt zu schwimmen. Ja, das ist nach unserer Überzeugung sind das entweder Dummköpfe oder Controlled Opposition, die selbstverständlich auch auf uns, nicht nur auf uns als Juristen, sondern auch auf die Partei, die Basis angesetzt werden. Nehmen wir allein das mal auseinander. Ja, das ist nach unserer Überzeugung. Wiederum, wessen Überzeugung? Wer sind wir? Wessen Überzeugung teilen Sie da, Herr Fuellmich? Ihnen wurde gerade vorgeworfen, dass viele Leute in Deutschland sich für einen Betrüger halten. Da schwächt er das schon mal ab, indem er eine Überzeugung gibt von irgendwelchen Leuten, die ja einfach nur als wir... Und diese Leute, die also kritisch nachgefragt haben, wie ist das eigentlich? Sie haben uns versprochen, es gäbe die größte Klage weltweit. Billionen wurden da in Aussicht gestellt an Streitwert. Diese Leute, die also es wagen, kritisch nachzufragen. Ich habe es hier geschrieben. Leute, die also Verträge lesen und Sachen überprüfen, anstatt nur zu glauben, sind also Dummköpfe. Oder aber sie sind, und das ist jetzt wirklich Textbook-Projektion, Controlled Opposition. Also erstens ist es natürlich ein unnötiger Anglizismus, um Eindruck zu schinden und abzudenken, Klammer auf, oh, bestimmt ist das was Wichtiges, wenn es so eines Fremdwortes bedarf. Und zweitens, das was er vielleicht sogar ein Stück weit selbst ist. nämlich jemand, der installiert worden ist, um entsprechend dann halt die Leute bei der Stange zu halten, auf der einen Seite definitiv fest zu verorten, im Lager des Widerstandes, andererseits aber ansonsten nicht weiter tätig, auf jeden Fall nicht sehr aktiv, zumindest nicht juristisch und stattdessen sehr, sehr viel mehr offenkundig, effektiv darin, den Status Quo zu erhalten, indem man immer wieder neue Geschichten erfindet, So einem Menschen, also einem Herrn Fuellmich, müsste man den Vorwurf tatsächlich halt an den herantragen, dass er Controlled Opposition ist. Stattdessen sagt er, nein, Leute, die behaupten, er habe nicht geliefert, sind entweder dumm. Ja, warum eigentlich? Weil sie nachgefragt haben, weil sie nach über 18 Monaten gewagt haben zu fragen, was ist denn eigentlich mit deiner Sammelklage? Was ist denn insbesondere mit dem ganzen Geld, das du verwendet hast? Oder aber schlimmer noch, das, was der Vorwurf an ihn sein müsste, gibt er direkt an die Kritiker zurück. Die sind kontrollierter Opposition. Uwe und ich seien kontrollierter Opposition, weil wir es wagen, diese Fragen zu stellen. Also was denn nun, Herr Fuellmich? Die selbstverständlich auch auf uns, nicht nur auf uns als Juristen, sondern auch auf die Partei, die Basis angesetzt werden. Jeder Mensch, der schon mal irgendwann einen Rechtsstreit gehabt hat, weiß, dass unter neun Monaten sowieso nichts geht. Inzwischen sind wie viele Monate vergangen? Wann haben wir angefangen, lieber Uwe, über diesen Prozess zu berichten?
Uwe
Im Oktober.
Gast
Im Oktober letzten Jahres, wenn wir das zusammenzählen, liebe Leute, ist seit Oktober, November, wir sind im Dezember, sind da 14 Monate vergangen. Unter neun Monaten geht gar nichts, alles gut, schön. Aber haben wir irgendein Statusupdate gehabt in Bezug auf die Schadensersatzklage, die Corona-Schadensersatzklage, die für die 800 Euro eingesammelt worden ist?
Uwe
Die Aussage, dass Prozesse lange dauern, das ist ja nun Selbstläufer. Gerade in Deutschland dauern die lange und in anderen Ländern geht es ja auch nicht immer so schnell. Das heißt, man kann sicherlich kein schnelles Ergebnis erwarten, aber was man doch erwarten kann innerhalb von 14 Monaten oder damals waren es dann eben 9 Monate, dass man doch irgendwo mal eine Klage einreicht und mal ein Aktenzeichen hat, mal ein Gerichtsaktenzeichen über einen Fall. Aber sowas gibt es ja nicht. Das heißt, er erzählt also ständig was von irgendwelchen Klagen im Ausland und erzählt aber gar nicht, dass er ja gar keine Zulassung im Ausland hat. Das heißt, er kann doch gar nicht klagen. Und Herr Templin, der Anwalt ist, an dem man zahlt, der hat auch gar keine Auslandszulassung. Das heißt, wie wollen denn diese ganzen Leute jemals irgendwo klagen, wo sie doch gar keine örtliche Zulassung als Anwalt haben?
Gast
Noch dazu ist die Strategie, die juristische. Es wird ja immer wieder gesagt, die wird unter Verschluss gehalten, aber praktischerweise muss man sie dann entsprechend auch nie erklären. Aber das kleine bisschen, was alle Leute mutmaßen, davon verstanden zu haben, ist so intransparent, dass man in keiner Form beurteilen kann, ob das irgendwelche Erfolgsaussichten hat. Ja, das ist ja dieses Tolle. Du erwähnst es gerade. Wer ist denn eigentlich nur der Mann, mit dem man den Vertrag abschließt? Ja, in Bezug auf diese 800 Euro, die man geblecht hat. Beziehungsweise, wenn ich sage Mann, dann meine ich halt sehr, sehr viele Menschen. Wie viele werden wir noch herausfinden? Ja, das ist ja ein Herr Templin. Herr Templin ist, wie du sagst, zugelassen in Deutschland. Gleichzeitig wird hier von einer Sammelklage gesprochen, es wird aber davon gesprochen, dass erstmal internationale Prozesse das alles anstoßen sollen. International kann also zumindest weder in Kanada noch in New York prozessieren der Fuellmich oder aber der Templin, das sind aber die einzigen, die in irgendeiner Form berechtigt werden, wobei Herr Fuellmich ist weder berechtigt noch befugt, weil der hat eigentlich technisch gesehen überhaupt kein Mandat. Die Kanzlei Fuellmich, korrigiere mich, wenn ich falsch liege, die ist sowieso komplett außen vor. Du hattest doch mal den Vertrag. Der Vertrag, der ist geschlossen worden zwischen wem eigentlich? Der Mensch, der das bezahlt?
Uwe
Der Vertrag ist geschlossen mit dem Marcel Templin. Marcel Templin hat seine Anwaltskanzlei in Berlin. Punkt. Das ist der einzige Vertragspartner. Nun kann er sich natürlich schon auch noch andere Anwälte suchen. Aber ob und welche das sind, das steht ja in diesem Vertrag gar nicht drin. Und die Frage ist, ob Herr Marcel die fachliche Kompetenz hat, als relativ junger Anwalt, internationale Class-Action-Klagen im Ausland zu führen, in Kanada oder in Europa. USA oder sonst wo.
Gast
Ja, was hat denn das mit Kompetenz zu tun, wenn du sagst, er ist nicht mal zugelassen dort, er könnte das gar nicht führen, selbst wenn er wollte, selbst wenn er kompetent wäre?
Uwe
Nein, das kann er nicht.
Gast
Richtig. Gut, das musste ich mal an dieser Stelle abkürzen und nochmal unterstrichen haben, weil liebe Leute, wir legen hier über die sprichwörtlichen ungelegten Eier. Und spannend ist auch, er vermischt das Prozessieren mit den Urteilen. Hört mal hier rein. Jeder Mensch, der schon mal irgendwann einen Rechtsstreit gehabt hat, weiß, dass unter neun Monaten sowieso nichts geht. Man kriegt kein Urteil innerhalb von neun Monaten. Er spricht davon, dass man kein Urteil innerhalb von neun Monaten bekommen kann. Das ist ja schön und gut. Aber kann man innerhalb von neun Monaten Anklage erheben, Uwe, deiner Meinung nach?
Uwe
Ja, natürlich. Man kann jederzeit eine Klage einreichen. Man muss die Begründung für diese Klage ja noch nicht mal sofort mitliefern. Man kann die ja nachreichen. Insofern hindert ja nichts daran, eine Klage einzureichen. Und da ja... Herr Fuellmich, die fachliche Kompetenz von dem Superjuristen Martin Schwab hat und die medizinische Kompetenz von Herrn Wodarg, sollte es doch ohne weiteres möglich sein, eine solche Klage relativ schnell zu entwerfen. Und da muss man nur noch gucken, dass man sie irgendwo einreicht. Die Frage ist, warum ist das in 14 Monaten noch nicht möglich gewesen?
Gast
Leute, wir reden darüber, dass ihr die Klage wenigstens einreicht. Aber das ist das, was er auch immer wieder vermischt und was auch in euren Köpfen sich inzwischen zu Sülze, zu einer Art Brei vermischt hat. Weshalb ihr nachplappert, was Herr Fuellmich euch da vorsetzt. Er sagt... Es hat niemals jemand erwartet von Herrn Fuellmich, dass er innerhalb von neun Monaten ein fertiges Urteil liefert. Aber wie Uwe richtigerweise gesagt hat, gestärkt, im Rücken gestärkt mit der fachlichen Kompetenz eines Herrn Wodarg. Offensichtlich fehlt also Herrn Fuellmich die medizinische Kompetenz. Ist ja auch spannend zu wissen, wenn er einen Prozess führt vor medizinischem Hintergrund oder dessen wichtigste Komponente definitiv medizinischer Natur ist. Also, wenn er also im Rücken hat, den Herrn Wodarg für die medizinische Seite und... Die juristische Kompetenz, wenn nicht schon von ihm selbst, dann wenigstens vertreten ist durch den Herrn Schwab. Was sagt das, Klammer auf, übrigens aus über einen Anwalt, wenn er sich jemand anderen Kompetenten hinzuziehen muss, um diese Billionenklage zu führen, Klammer zu. Wenn er also das alles hat in seinem Rücken und es immer noch nicht schafft, in inzwischen 14 Monaten, Und da sind wir wirklich großzügig, wenn wir zählen von Oktober letzten Jahres, als wir begonnen haben darüber zu berichten, das war ja nicht der Moment, dass er begonnen hat Geld einzusammeln für seine Sammelklage, für seine Schadensersatzklage. Also was bedeutet das, wenn man innerhalb von 14 Monaten, tatsächlich sind es ja also inzwischen mehr, Wenn man es nicht mehr schafft, Anklage zu erheben, seine Klage einzureichen in irgendeinem Gericht und permanent nur darauf rumhackt, dass irgendwelche anderen Kollegen irgendwo, wo man selber nicht zugelassen ist, gar nicht zugelassen sein könnte, angeblich irgendwelche Class Actions, auch heute haben wir wieder davon gehört, das hat der letzten Freitag wieder von sich gegeben oder letzten Sonntag, einreichen, immer wieder neue Sammelklagen einreichen, wenn ihnen nichts funktioniert. mit der Corona-Schadensersatzklage zu tun haben, zu der wir uns jetzt endgültig aber bewegen werden.
Uwe
Ja, das möchte ich noch kurz in den Einwand bringen, weil im Chat wird so ein bisschen darüber debattiert, nach dem Motto, wir haben ja uns an den Klagen nicht beteiligt und haben ja deswegen keine Ahnung, wovon wir reden. Für diejenigen, die das sagen, die möchten bitte mal auf meinen Kanal gehen und auch auf Elis Kanal und mal dort im Archiv gucken. Wir haben nämlich diesen Klageentwurf oder diesen Klagevertrag mal sehr genau analysiert. Und aufgrund dieser Analyse, deswegen sind wir dort nicht Mitglied geworden. Mein Fazit war, dass es für mich ein, ich sage mal, unseriöses Vertragsangebot war. die solche Verträge aufsetzen und mir auf Tisch zu Unterschrift vorlegen, die halte ich für so unseriös, mit denen möchte ich gar nichts zu tun haben. Das heißt also, ich weiß schon sehr wohl, um was es da geht und Eli auch. Und weil wir es für ein unseriöses Angebot halten, deswegen haben wir uns die 800 Euro gespart. Denn für die 800 Euro kann ich mir was Schönes kaufen und die anderen, die 800 Euro ausgegeben haben, haben nichts dafür gekriegt.
Gast
Und ich möchte sogar noch weitergehen, wenn ihr, wie gesagt, das alles nochmal nachlesen wollt. Wir haben das wirklich alles ausklamüsert mit dem Uwe zusammen. Er hat sich das sogar übersetzt. Entweder selbst oder in irgendeiner Form helfen lassen. Die paar wenigen Klagen, die an... Fuellmichs statt, andere Anwälte, auch das wird nochmal ein separates Thema sein an einer anderen Sendung, aber die an Fuellmichs statt andere Anwälte zum Beispiel in Kanada oder aber in New York eingereicht haben, diese Klageschriften, die haben wir analysiert, die haben wir übersetzt und die haben wir wie gesagt hier ausgebröselt, soweit wie sie halt öffentlich einsehbar waren. Und wir wissen auch alle, wozu sie geführt haben, nämlich gelinde gesagt zu gar nichts. Er redet immer wieder davon, irgendwas sei irgendwo anhängig, irgendwas sei im Eilverfahren abgewiesen worden, zum Beispiel in New York. Aber es würde weiterhin jetzt im normalen Verfahren nochmal durchlaufen, es müsste neu aufgerollt werden. Aber wenn man sich da anguckt, wer da klagt, auf welche Art und Weise klagt und was die vor allen Dingen klagen und dann noch weitergegriffen, gegen wen die klagen, erinnert euch zurück. Das war der Orden, der, ich weiß es schon gar nicht mehr, Huguenotten, ja. Und gegen das englische Königshaus. Ja, genau, der Vatikan war mit drin, da war wirklich alles mit drin. Da rollen sich alle Fußnägel einem auf. Und wie gesagt, dass das auf der Stelle getreten hat und bis jetzt noch weiter tritt, ungeachtet dessen, dass es ja, ja, es ist noch anhängig, aber weiterhin inhaltlich auf der Stelle tritt, das muss einem klaren, nüchternen Beobachter irgendwie halt eben langsam mal klar werden. Das ist allerdings nicht so klar, Herr Fuellmich. Insbesondere nicht, wenn man sich anguckt, was Sie so von sich gegeben haben auf Ihrer Seite. Wenn ich zurückgehe auf coronaschadensersatzklage.de, dann kommt ja hier diese Seite und dann steht hier die Corona-Krise. Ich versuche mal reinzusammeln. Die Corona-Krise hat die Menschen auf der ganzen Welt getroffen, ganz besonders den Unternehmen wurden bereits die ersten Einschränkungen das Wasser abgedreht. Gerade für viele Kleinstbetriebe, kleinere und mittlere Unternehmen muss daher rasch eine Lösung her und die heißt Schadensersatz. Und wenn man sich hier beliest, liebe Leute, dann läuft natürlich alles in letzter Instanz darauf zurück, dass sie sagen, wenn man international den Domino-Effekt angestoßen hat, den wohlgemerkt andere anstoßen müssen und nicht der Fuellmich, dann will er in Deutschland klagen. Der Fokus lag also definitiv auf Deutschland. Und lieber Uwe, du hast den Vertrag damals gelesen, ich finde den gerade ad hoc nicht, aber da stand auch drin, dass der Gerichtsstand auch in Deutschland sein muss, oder? Ja, natürlich.
Uwe
Also es stand im Grunde genommen drin, dass sie auch deutsche Klagen führen werden, ja. So und von Beitritt zum Class-Action-Tank glaube ich auch drin. So und der Beitritt ist natürlich so eine Geschichte, weil damit ja assoziiert wird, dass man so ohne weiteres als Ausländer irgendwo einer Class-Action beitreten könnte. Das ist aber gar nicht der Fall. Das haben wir damals, als wir im März über die Kanada-Klage sprachen. gesprochen haben. Kanada hat ja verschiedene Provinzen, in dem Fall war es ja Ontario. Ich habe mir das Recht angeguckt, habe mir das alles übersetzen lassen, wie die Rechtsprechung zu den Sammelklagen war und wie Ausländer da beitreten können. Das Recht ist da relativ repressiv. Das heißt, da kann man nicht einfach so beitreten, weil ich da beitreten möchte, sondern da müssen bestimmte Bedingungen erfüllt sein, und zwar die Bedingungen, die dieser Bundesstaat an Sammelklagen und Ausländer still. Die müssen unmittelbar betroffen sein und nicht irgendwie indirekt und sonst nicht was. Und das muss man sich jetzt mal vorstellen, da diese Sammelklagen im Prinzip ja nur in Kanada und in den USA eine große historische Tradition haben. Es gibt vielleicht auch noch andere Länder, aber dort vorwiegend. Jetzt haben wir in Kanada ein paar Provinzen, in den USA haben wir 50 Bundesstaaten. Ja, die haben doch alle verschiedene Gesetze. Und dann will uns jemand erzählen, ja, man könne einfach so einer Sammelklage beitreten, wo er selber noch nicht mal dort akkreditiert ist. Er fühlt mich, hat ja nun mal 1992 seinen Studienabschluss in Kalifornien gemacht und steht da auch heute noch in der Datenbank für Anwälte drin. Und wenn man mal recherchiert, ob der irgendeine Connection hat, die nachprüfbar ist in Kalifornien. Niente. Weder gibt es irgendein Rechtsanwaltsbüro, in dem er Partner ist, noch gibt es irgendeine Prozessakte, noch gibt es irgendeine Zeitungsnachricht, die irgendwas mit dem Namen Fuellmich zu tun hat und die aus den letzten 20 Jahren stammt. Das heißt, außer dass er sein Studium dort gemacht hat, hat er dort nichts gemacht. Mit einer Ausnahme, mit dem Tittenprozess, den er ja oft selber so genannt hat. Wo er eine Person bei einer Sammelklage begleitet hat. Eine Person. Und daraus jetzt die Kompetenz abzuleiten, dass er der große US-Fachanwalt ist, der Sammelklagen richtig managen könnte, das ist ja eine Lachnummer.
Gast
Richtig, er hat das selber, erinnert euch zurück, liebe Leute, das war dieses Interview mit Martin Lejeune, da hieß es, Martin Lejeune hat ihm da unterstellt, warum eigentlich, die haben aber auch sehr viel genickt und so getan, als wenn sie sich gegenseitig zustimmen, hat gesagt, ja, ja, aber sie sind ja auch genau der Richtige dafür, Rüdiger Lenz hat das ja genannt, sie sind von Gott gesandt, weil sie Englisch und Deutsch sprechen. Lange Rede, kurzer Sinn, die haben sich da gegenseitig Zucker in den Arsch geblasen und Herr Fuellmich hat das damals aber schon relativiert, naja, ein Experte bin ich nicht, aber ich habe Erfahrung. Und was hat er damals ins Rennen geworfen? Genau das, was Uwe gerade erwähnt hat. Er hat einer Frau geholfen, das ist seine Erfahrung mit Sammelklagen, er hat einer Frau geholfen, sich einer anderen Sammelklage, die eine andere Kanzlei ausgearbeitet und durchgeführt hat, vor Gericht, sich dieser anzuschließen, hat also recherchiert, dass es die gibt und hat gesagt, bevor ich jetzt für Sie aktiv werde, gehen Sie doch mal besser da und dahin, schließen Sie sich dem und dem dort an. Was hat er also eigentlich gemacht? Er hat vermittelt. Er war nicht mal juristisch tätig. Gut, das muss einem mal klar werden. Und eine andere Sache, die mir gerade klar wird, liebe Leute, also wie gesagt, immer wieder sprengt das die Dimensionen von dem, was ich für begreiflich hier halte. Er wird gefragt bei Minute 30, 11, ob er ein Betrüger ist. Was jetzt beginnt, das muss ich einfach mal zwei Minuten laufen lassen, weil ihr werdet merken, am Ende dieser zwei Minuten, er hat den langen Mann so um den Finger gewickelt, dass er nicht mehr darauf eingeht, ob er denn tatsächlich ein Betrüger ist oder nicht oder was Leute von ihm halten. Die Frage, was mit 800 Euro passiert ist, die er bei den ganzen Leuten eingesammelt hat, die kommt immer noch. Haltet euch fest. Ich hoffe, ihr sitzt. 15 Minuten später. 15 Minuten später. Ich musste gerade ganz lange im Hintergrund drunter scrollen, um das rauszufinden. Es ist aber wahr, ihr könnt euch das danach selber im Transkript angucken. Gut, also wie gesagt, einfach nur um mir und Uwe mal eine Denkpause zu gönnen. Ich lasse einfach mal zwei Minuten der 15 Minuten laufen. Dann seht ihr mal, wie er sich rausredet, um ja nicht antworten zu müssen auf die Frage, ob er ein Betrüger ist oder nicht. Einen Absatz lang geht er schon so ein bisschen darauf ein, den Verständnisvollen, kommt sofort mit Beleidigungen, jemand sei Dummköpfe oder Controlled Opposition und je weiter wir uns von diesem Punkt entfernen, umso mehr werdet ihr merken, er geht null mehr darauf ein, bis man 13 Minuten später sagt, Er kriegt dann eine Möglichkeit dazu, der lange Mann, entsprechend nachhaken muss, um zu fragen, hey, woran macht man Betrug eigentlich fest? Unter anderem daran, dass vielleicht Gelder veruntreut worden sind. Wie sieht es denn bei Ihnen diesbezüglich eigentlich aus? Ich lasse das jetzt mal laufen und dann springen wir, weil wir uns jetzt nicht die ganze 15 Minuten filmig geben wollen, an die Stelle, wo er entsprechend auf die 800 Euro angesprochen wird. etwas versprochen haben, nämlich dass sie klagen werden, dass es eine der größten Klagen weltweit geben würde. Ja, nach unserer Überzeugung sind das entweder Dummköpfe oder Controlled Opposition, die selbstverständlich auch auf uns, nicht nur auf uns als Juristen, sondern auch auf die parteiliche Basis angesetzt werden. Jeder Mensch, der schon mal irgendwann einen Rechtsstreit gehabt hat, weiß, dass unter neun Monaten sowieso nichts geht. Man kriegt kein Urteil innerhalb von neun Monaten. Ich habe mehrfach betont, dass ich von Anfang an davon ausgegangen bin, dass wir hier in Deutschland keinen Blumenpott gewinnen werden. Trotzdem haben wir hier Klagen anhängig gemacht und machen auch weiter Klagen anhängig. Aber nur deshalb, weil wir der Auffassung sind, dass das, was wir hier in Gang setzen, früher oder später Wind und Unterstützung aus den angloamerikanischen Fällen bekommen wird. Soll heißen, nicht etwa, weil wir ein Mandat von ihnen bekommen haben, für das sie sogar schon im Vorfeld bezahlt haben, sondern nur weil wir hoffen, dass andere hoffentlich und insbesondere die angloamerikanischen, wenn es irgendein Asiate zum Beispiel macht, dann ist es irrelevant, weil dann versteht es der Herr Fuellmich nicht, weil dann er spricht dummerweise kein Chinesisch oder Thai oder was auch immer. Nur dann wird er aktiv werden oder nur deshalb, weil er erwartet, dass andere die Arbeit fortführen. Ansonsten würde er das nicht tun. Fällen bekommen wird. Wir haben in Kanada die erste Sammelklage anhängig gemacht. Er hat keine Sammelklage anhängig gemacht in Kanada. Das hat Michael Swinwood gemacht. Diese Sammelklage hängt fest, sie hängt dort inzwischen schon fest, seit März, da wird das erste Mal darüber gesprochen. Jetzt kommt die zweite Sammelklage. Der Status der zweiten Sammelklage ist immer noch unklar. Dafür haben wir auch schon bezahlt. Dafür ist euer Geld draufgegangen. Falls ihr euch fragt, Herr Fuellmich hat mutmaßlich, man weiß es nicht, aber so wie er das hier formuliert hat, hat Gelder benutzt. Man weiß es nicht, ob das die waren, die von 800 Euro plus Mehrwertsteuer bezahlt worden sind, aber er hat irgendetwas bezahlt, irgendeine Art Klage. Selber kann er den Prozess dort nicht führen, selber kann er dort keine Klagen einreichen. Also an seiner statt hat er irgendeinem Kollegen Geld untergeschoben, damit dieser für ihn die Klage dort einreicht. Wie viel hat das gekostet, Herr Fuellmich? Wen haben Sie dort bezahlt? Was ist der Status dieser Klasse? Haben wir auch schon bezahlt. Wir haben eine weitere Riesenaktion. Ich habe es eben gesagt. Haben wir vorhin ja gehört, ne? Das große Ding. Wir haben eine weitere Riesenaktion. Jetzt sind wir wieder in der sprachlichen Analyse. riesenaktion ich habe eben gesagt in auf einem anderen kontinent und eine weitere mit den kollegen an die wunderbar also das ist wirklich das best of von Fuellmich sowohl auf einem anderen kontinent weil möglichst weit weg als auch das waren die kollegen wenn es schief geht dann entweder wir erfahren nichts davon weil es so weit weg wenn es schief geht noch einmal dann war es nicht er er kann seine hände in unschuld waschen das waren dann die kollegen Aber er ist der große Steuermann, der versucht seinen Kurs denen aufzuzwängen, wie wir eingangs in dieser Sendung schon gehört haben. mit den Kollegen, an denen jedes Mal wir mit unseren Wissenschaftlern und auch mit unseren eigenen Anwälten beteiligt sind. Beteiligt sind bedeutet übrigens in seinem Fall immer nur konsultieren. Der prozessiert nirgendwo, liebe Leute, genauso wie meine Kamera, die aktuell gerade hier nirgendwo mitmacht. Die Sammelklage selbst ist ja noch da. Das ist ja nicht so, dass die... Die Sammelklage selbst ist ja noch da. Die Sammelklage, die nie eingereicht worden ist, die sei noch da? Die Sammelklage, die nie eingereicht worden ist, Ihre Schadensersatzklage, die Sie zuerst Sammelklage genannt haben, die sei noch da. Inwieweit ist die noch da, Herr Fuellmich? Oder die Sammelklagen, die Sie vielleicht, die Class Actions, die Sie jetzt erwähnt haben, von denen Sie im Juli schon gesprochen haben, die aber, Sie meinten, Sie hätten eine Zukunft geguckt, die seien da schon da. Ich kann es wirklich nicht nachvollziehen. Die Sammelklage selbst ist ja noch da. Das ist ja nicht so, dass die abgewiesen worden ist und damit rechtskräftig durch ist. Sie ist in... Achtung, was ist mit ihr? So unkompetent war der Anwalt, so schlecht hat er seine Klage vorbereitet, so wenig hat er einschätzen können, wie die Gerichte reagieren würden auf diese überlange Klageschrift, dass die H hier völlig unverstellbar ohne mündliche Verhandlung abgewiesen worden ist. Und wen hat er dafür bezahlt? Den Kollegen Michael Swinwood und dass er den bezahlt hat oder dass zumindest irgendwelche Gelder für irgendwelche Leistungen nach Kanada geflossen sind, das haben wir ja auch schon gehört, hier steht es, dafür haben wir auch schon bezahlt. Nicht so, dass die abgewiesen worden ist und damit rechtskräftig durch ist. Sie ist in erster Instanz, hier völlig unvorstellbar, ohne mündliche Verhandlung abgewiesen worden. Der Kollege Michael Swinwood, von dem ich sehr, sehr viel halte. Warum eigentlich, Herr Fuellmich, wenn der offenkundig abgewiesen wird ohne mündliche Verhandlung? Also in seiner alten Klage hatte er Kinder als Gruppe, als Class schon mit drin. Jetzt hat er sie noch einmal mit drin. Was heißt das übersetzt? Was in der letzten Klage schon ohne mündliche Verhandlung abgewiesen worden ist, das hat er jetzt in seiner genialen Berufungsbegründung noch einmal mit drin. Definition von Wahnsinn, liebe Leute. Wenn man immer wieder dasselbe macht, aber ein anderes Resultat erwartet. Aber seine neue Klage wird sich nur mit Kindern beschäftigen. Da wurde drüber gelacht von... Was ist denn das für ein Scheiß? Der verklagt da den Vatikan und das englische Königshaus und den Justin, heißt er glaube ich, Trudeau und wie sie alle heißen und auch Bill und Melinda Gates und die Jesuiten, die hat er auch noch. Das ist ja alles Blödsinn. Ja, das ist Blödsinn, Herr Fuellmich. Das hat sich ja offenkundig bestätigt, dass das Blödsinn war. Das ist ja alles Blödsinn. Jetzt plötzlich passiert was, was diese Klage super aktuell und durchaus erfolgversprechend macht. Die zweite erst recht. Ich weiß nicht, ob Sie davon gehört haben, in Kanada sind, glaube ich, 215 tote Kinder gefunden worden. Liebe Leute, an dieser Stelle wird es ein bisschen dramatisch. Mit toten Kindern soll man ja eigentlich ansonsten nicht spaßen. Überhaupt soll man ja nicht spaßen mit dieser Sache. Aber ich möchte euch nur eine Sache mal vor Augen führen. Ich weiß nicht, wohin das geführt hat mit diesen 215 toten Kindern. Aber er spricht darüber jetzt hier bei 3244. Wir kommen sofort zu den 800 Euro, liebe Leute. Ich weiß, ich habe das gesagt, aber wir kommen tatsächlich dahin, weil jetzt nach diesem Punkt möchte ich da hinspringen. Er ist gefragt worden, hier oben, ich muss da schon ein ganz gutes Stück springen, zwei Minuten zuvor, ob er denn nicht eventuell ein Betrüger ist, dass Leute ihn so nennen, weil er angeblich die größte Klage weltweit führen wollte. Und er hat es geschafft, den Langemann, der sich ja wirklich sehr, sehr bedeckt hält, so sehr einzulullen, dass er jetzt ihm Eine Story vom, naja, fast müsste ich sagen Pferd, aber tatsächlich von 215 toten Kindern erzählt. In irgendwelchen religiösen Schulen. Ich weiß jetzt nicht mal, was der Wahrheitsgehalt ist, wiederum dieser Horror-Story. Aber es passt so schön ins Narrativ von Herrn Fuellmich, dass er mal wieder irgendetwas da rauskramt. Noch besonders etwas, was einen dramatisch erschüttert, emotional mitnimmt. Weil wer wagt es, Herrn Fuellmich ins Wort zu fallen, wenn er anfängt, von toten Kindern zu sprechen? Ja, richtigerweise müsste man ja sagen, er labert, er schwimmt rum, er ist ganz woanders unterwegs, ihm ist hier gerade Betrug vorgeworfen worden. Was macht er? Er zieht alle Register. Er geht in eine Story, praktischerweise hat die auch noch irgendeine Form von Aktualität, weil das gerade hochgeblubbert ist im Ether und er das aufgegriffen hat, weil er immer nur auf der Suche nach Informationen ist. Er greift das ab, wie der Uwe richtigerweise gesagt hat, er hat diese gewisse Bauernintelligenz, er weiß, wann er entsprechend was wo spielen muss und bringt jetzt zwei Minuten, nachdem er gequatscht hat, ohne zu sagen, ob er jetzt nun Betrüger ist oder nicht, bringt er jetzt tote Kinder ins Spiel. Und eine Story, die ihn unangreifbar macht, weil wer würde es wagen, ihm zu widersprechen, wenn er hier so einen dramatischen Fall vorliegt. Gut, was danach als nächstes kommt, liebe Leute, ist eine ganz, ganz lange Leier von hast du nicht gehört, was wollen Sie damit sagen und alles Mögliche. Sie haben den Begriff die andere Seite verwendet, weil Herr Fuellmich spricht ja immer wieder so in einem Vokabular, dass man nicht wirklich eingrenzen kann, nicht wirklich so, dass man differenziert nachvollziehen kann, wie er denn tatsächlich meint. Das geht jetzt die ganze Zeit so weiter. Herr Fuellmich, ist das der große Bogen? Selbst dem Langemann fällt das auf. Herr Fuellmich, das ist der große Bogen und die Erklärung als Antwort. Die Kritik an Ihnen und Ihrem Auftritt, weil er jetzt hier schon wieder dabei ist bei Amazon und Pharma und Pharmaindustrie und Riesen und BlackRock. Also ihr merkt, er erzählt wirklich dem Langemann alles in diesem Gespräch, was in irgendeiner Form der irgendwo auf Telegram aufgeschnappt hat. Und dann sagt er auch hier, anstatt konkret zu werden, nein, was ich Ihnen erzählt habe, ist nicht etwa die Antwort auf Ihre Frage. Das war alles immer noch was? Nur ein Teil davon. Denn wir haben nicht damit gerechnet und damit gerechnet und dann erzählt er irgendetwas von Why Big Oil Conquered the World. Da weiß er einmal ganz genau zu zitieren, wie irgendein Film hieß, der da in irgendeiner Form irgendwas hervorgezaubert hat. Also es geht die ganze Zeit so weiter und selbst dann sagt er, das ist immer noch nur Teil der Antwort. Also wie gesagt, das sich zu geben, das nachzulesen, da kriegt man wirklich physisch Kopfschmerzen. Ja, aber das Einzige, was gut ist an dieser ganzen Sache ist, es führt zum Moment bei Minute, Achtung, hier kommen wir hin, 45.05, liebe Leute, das ist der Moment, auf den ihr so lange gewartet habt, auf den so viele eingeschaltet haben, weil sie ja die ganze Zeit nur die, sag ich mal, das Highlight erwarten, wo Uwe und ich Herrn Fuellmich eventuell des Betrugs bezichtigen oder desselbigen überführen. Herr Langemann fragt bei Minute 45.05, also 800, Entschuldigung, dass ich unterbreche, 800, dann meinen Sie das, was Sie ursprünglich mal aufgerufen hatten. Und hier kommen wir in das, was Uwe gesagt hat, dass er nicht ganz genau weiß, wovon er da tatsächlich spricht, was da tatsächlich die Zahl war, obwohl er sie aus dem FF kennen müsste. Um euch ein bisschen Kontext mit auf den Weg zu geben, spiele ich unmittelbar den Satz davor an. Mein Transkript springt hier immer wieder, das möchte ich euch dann nicht geben. Aber hier, wir sind unmittelbar bei Minute 44 ein paar und springen dann in diese Frage nach der, ihr seht es hier oben schon, an den markierten Sachen, nachdem wir unmittelbar davor eigentlich gerade noch beim Richter in Weimar waren. Keiner von uns, keiner der beteiligten Anwälte, jedenfalls hier in Deutschland, keiner der beteiligten Anwälte hat bisher irgendeine Mark sich aus diesen 800 Euro plus mehr genommen. Sondern wir haben damit die nächste Klage bezahlt, wir haben damit die Sachverständigen bezahlt. Entschuldigung, da Sie unterbrechen, 800, da meinen Sie das, was Sie ursprünglich mal aufgerufen hatten und so? Ja, diese 800 plus Mehrwert war das, glaube ich. Ich glaube, so war das. Und das ist, wenn Sie, sehen Sie mal, wenn nur in dem Fall dieses Barfußschuhherstellers, hatten wir ja einen Streitwert von 50.000 angegeben, mit allerdings der Maßgabe, dass auch alle weiteren noch nicht bezifferbaren Schäden zu ersetzen sind. Da kann man dann auch nochmal ein Preisschild dranhängen, aber das sind 10% des Schadens. des eigentlichen Schadens, den ich hier mit 50.000 vorläufig geltend gemacht habe, aber nicht 31 Millionen. Wovon redet er da? Welche 31 Millionen? 50.000, 31 Millionen? Es ist 31 Millionen. Wo war er jetzt eben hängengeblieben? Jetzt hat er sich sogar selbst verloren. Wo war er jetzt eben hängengeblieben? Achso, ja. Allein für diese Klage müsste man normalerweise an Anwalts- und Gerichtskosten, ich habe es noch im Kopf, weil ich das früher mal selber gemacht habe, jetzt machen das ja nur die Renos, um die 6000 Euro auf den Tisch legen. Wenn wir da mit 800 Euro rangehen, dann reicht das aus, um den ganzen Kram zu bewältigen, die Buchführung zu machen. Die Leute werden ja ständig informiert. Die Leute werden ständig informiert, ja. Acht Blogs in 14 Monaten für Leute, die 900 Euro plus ausgegeben haben. Die Leute werden ständig informiert. Nicht informiert. Ich werde jetzt wahrscheinlich wieder ein Informationsschreiben machen, weil die Kollegen hier in Deutschland ja nicht die Grätsche oder den Spagat in die USA machen können. Also kommt da wieder eine Information weg. Inwieweit ist die USA relevant für irgendjemanden, der 800 Euro plus Mehrwertsteuer bezahlt hat für einen Prozess, der in Deutschland nie geführt worden ist? Ich hoffe, das war nicht die Karaoke-Klage. Eine der wenigen Klagen, die er tatsächlich geführt hat, die jetzt vor Gericht, korrigiere mich, wenn ich falsch liege, aber war die Karaoke-Klage nicht die, wo eine Karaoke-Bar, hier habe ich es mir reingeschrieben, gegen Drosten geklagt hat, mit Hilfe von Rainer und die komplett gescheitert ist, weil Rainer sich geweigert hat, eine Maske aufzuziehen. Und da hat er ein Versäumnisurteil kassiert. Das ist so, als wenn er im Prinzip nicht da gewesen wäre. Er wird dagegen natürlich jetzt nicht klagen, sondern irgendwie in die Berufung gehen. Das heißt, das ganze Ding ist jetzt noch nicht komplett durch. Es kann sein, dass es nochmal aufgerollt wird. Aber der einzige Prozess oder einer der wenigen Prozesse, der über Jahre, muss man fast sagen, weil wir haben davon schon letztes Jahr gehört, ne? der über Jahre herbeigesehnt worden ist, dass da endlich mal etwas losgeht und dann ist auch noch tatsächlich der Beschuldigte Drosten, dann hat er ihn schon mal da, kann tatsächlich mal gegen ihn vor Gericht irgendeine dieser Argumente vorbringen, die er uns gerade hier runtergebetet hat. Und es scheitert an einer Lappalie und der angenehme Nebeneffekt ist für Herrn Fuellmich, er kann sich als Opfer inszenieren und er muss nichts getan haben. Weder muss er den Prozess vorbereitet haben, noch muss er ihn geführt haben. Er kann sich, wie gesagt, jetzt inszenieren und er hat noch einmal Zeit gewonnen und kann den Staat immer wieder so schön darstellen als, ja, ja, hier, das sind ja die Bösen. Es ist, was es ist, aber es ist halt filmig, liebe Leute. Wie gesagt, eine ganz große mit ganz viel Potenzial. Die hat keiner auf dem Schirm, auch das Gericht hat keiner auf dem Schirm. Also dafür ist die Kohle ausgegeben worden. Wir werden wahrscheinlich noch weiteres Geld sogar benötigen. Das kriegen wir aber aus den USA. Da sind noch Sponsoren unterwegs, die sich bei uns einklinken und die sagen, was ihr... So, ich habe es jetzt die ganze Zeit laufen lassen. Eigentlich müsste ich hier an jedem Punkt nochmal unterbrechen. Ich glaube, das müssen wir jetzt einfach mal tun, weil es muss der Vollständigkeit halber mal erwähnt werden. Er wird jetzt also angesprochen darauf, dass er selber gesagt hat, ja 800 Euro plus mehr. Er weiß nicht mal ganz genau, wie viel es ist. Er sagt, wir haben damit die nächste Klage bezahlt. Wir haben die Sachverständigen bezahlt. Das ist ja nochmal so eine Sache. Uwe, was stand denn in diesem Vertrag drin? Da stand nichts drin, wenn man sich jetzt verpflichtet, diese 800 Euro bezahlt zu haben, das ist das Einzige, wozu man sich verpflichtet, dass die dieses Geld nicht nach Gutdünken für alles Mögliche verwenden können. Ist jetzt also insofern schon mal kein Vertragsbruch, oder?
Uwe
Es ist im Grunde genommen eine Blankovollmacht gewesen. Ich gebe 800 Euro und der Anwalt kann machen, was er will.
Gast
Genau. Und der Anwalt ist einem auch in keinem Fall in irgendeiner Form schuldig, dieses Geld dann rauszugeben, zurückzubezahlen. Es muss sich dann, ich glaube, so stand es in dem Vertrag, an der Gesetzgebung orientieren, aber es gibt keine Verpflichtung.
Uwe
So war das doch, oder? So kann man das wohl für kurz sagen, ja.
Gast
Genau, gut. Also, lesen wir einfach mal weiter, was er hier gesagt hat. Sondern wir haben damit die nächste Klage bezahlt. Die haben also, und wohlgemerkt, da drehen wir ihm nicht das Wort im Munde um, sondern das ist es, was wirklich relevant jetzt ist. Aus diesen 800 Euro plus mehr oder was das war. Diese Summe ist für ihn so insignifikant, dass er nicht mal weiß, wie viel das tatsächlich war. Oder was das war. Er möchte das nicht mal aussprechen. 800 Euro plus mehr. Er weiß nicht mal, wie viel das tatsächlich ergibt. So, da haben die angeblich nichts rausgenommen. Stattdessen Hier steht es, keiner der beteiligten Anwälte, jedenfalls hier in Deutschland, das schränkt das ja übrigens auch schon mal ein, jedenfalls hier in Deutschland, keiner der beteiligten Anwälte hat bisher irgendeine Mark sich aus diesen 800 Euro plus mehr oder was das war genommen. Das bedeutet ja schon mal, nicht in Deutschland, jedenfalls nicht in Deutschland, ist nicht ausgeschlossen, dass andere Anwälte aus diesem Geld bereits bezahlt worden sind. Oder verstehe ich das falsch, Uwe?
Uwe
Naja, also normalerweise dürfte so eine Einschränkung überhaupt gar nicht Erwähnung finden, weil die Vertragspartner sind ja zunächst einmal Deutsche, der Marcel Templin. Und wen der jetzt im Innenverhältnis noch beschäftigt, ist erst mal sein Problem. Aber eigentlich würde man jetzt erwarten, dass alleine Herr Templin jetzt über irgendwelche Klagen entscheidet, aber nicht, dass er andere Anwälte bezahlt. Schon gar nicht welche, deren Namen man noch nicht kennt. Erst recht schon nicht welche, die im Ausland sind.
Gast
Richtig, genau. Und er hat wie gesagt nicht ausgeschlossen, Herr Fuellmich, a, dass das Geld ohnehin nicht schon komplett weg ist, b, dass es weg ist, nicht etwa für Verfahren in Deutschland, nachdem der deutsche Mittelständler das ja hier bezahlt hat, sondern er sagt, andere der beteiligten Anwälte, also keiner der beteiligten Anwälte, jedenfalls hier in Deutschland, habe sich auch nur eine Mark aus diesen 800 Euro plus mehr oder was das war genommen. Das schließt für mich schon mal nicht aus, dass international Geld geflossen ist, was wir ja auch belegen können. Er hat das, dazu müsste ich jetzt nochmal scrollen, aber er hat das ja vorhin gesagt, Gelder sind nach Kanada gegangen, da ist ja eine wunderbare Begründung geschrieben worden, warum das jetzt in Berufung geht. Ja, unter anderem war das zum Beispiel der Herr Swinwood, der vielleicht, man weiß es nicht, Kohle kassiert hat und vielleicht war das auch Geld aus eben diesem Pott, weil wenn man das in Deutschland nicht verwendet hat, aber international das offensichtlich durfte oder zumindest gemacht hat, dann ist ein Stück weit auch das entsprechend so verwendet worden. Stattdessen sagt er hier, wir haben damit die nächste Klage bezahlt, wir haben damit die Sachverständigen bezahlt. Schlimmer noch. Es ist also nicht einfach nur so, dass er international in Bezug auf eine Klage, diese Klage, die wir alle haben, zusammen scheitern sehen, die lachhaft war, die abgewiesen worden ist, nicht mal eine mündliche Verhandlung hat es gegeben. Schlimm genug wäre es, wenn wirklich im Sinne dieser einen Klage dieses Geld verwendet worden wäre, für allein diesen Herrn, wie heißt er da, Mr. Swinwood. 75 Jahre alt, jetzt macht er eine Klage für die Kinder, nachdem er ansonsten sehr Indianer-affin ist. Ist er, liebe Leute, aber das machen wir in einer separaten Folge. Nein, schlimmer noch. Es ist vielleicht sogar an mehrere beteiligte Anwälte in vielen Verfahren, wir wissen ja auch in New York ist da eine Sache gescheitert, die da vom Robert Kennedy Fund und so weiter finanziert worden ist, sind da also Gelder gegangen, die sind gegangen aus diesen 800 Euro plus Mehrwertsteuer und nicht nur diese Klage, nein auch Folgeklagen wurden aus diesem Pott finanziert, sondern wir haben damit die nächste Klage bezahlt. Und dann geht es nochmal weiter, als wenn das nicht schlimm genug wäre, Der hat also über die Kanada-Klagen noch die USA-Kanada-Klagen vielleicht ein Stück weit mitfinanziert damit. Man weiß es nicht, wir dürfen ja keine definitiven Aussagen hier treffen. Wir haben damit schlimmer noch die Sachverständigen bezahlt. Welche Sachverständigen können das wohl sein, Uwe? Verstehe ich das falsch, einfach weil ich vorbelastet bin? Weil ich lese hier raus, die Sachverständigen, die sie bezahlt haben, Können ja keine Sachverständigen sein, die Sie vorbereitet haben, um vor Gericht auszusagen, denen Sie irgendwie Reisekosten, Auslagen oder sowas erstatten. Waren das eventuell die Sachverständigen aus dem Corona-Ausschuss, anstatt diejenigen, die in irgendeiner Form am Prozess beteiligt sind? Wie liest du das?
Uwe
Ja, also die können natürlich als klagende Anwälte selber sich Privatgutachter beschaffen. Dieses Recht hat man als klagende Partei, dass man sich seinen eigenen Sachverständigen nimmt. So, und dann kann man eben ein Sachverständigengutachten bei Gericht einreichen. Also ich bin ja oft ein solcher Sachverständiger in meinem Bereich, wo ich Gutachten für Parteien mache, die sagen, das möchte ich gerne vor Gericht verwenden. So. Denn es ist ja erstmal ein sogenanntes Parteigutachten. Sprich, es ist vorhersehbar oder zumindest vermutbar, dass die Interessenlage des Auftraggebers möglicherweise mehr gewichtet wird, als es vielleicht im Idealfall möglich wäre. Nun könnte es sein, dass die andere Partei auch ein Parteigutachten einreicht. Dann hat man auf einmal zwei Gutachten, die sich widersprechen. Was passiert dann? Dann sagt das Gericht, naja, also beide Sachverständige sind für mich glaubwürdig. Ich als Gericht habe nicht die fachliche Kompetenz, das zu entscheiden. Jetzt machen wir es so, wie ich beauftrage einen dritten Sachverständigen, den Gerichtssachverständigen. Das heißt also, man kann schon Sachverständige beauftragen, aber ob dessen Gutachten irgendeine Relevanz in dem Prozess hat oder nicht, das sei mal noch dahingestellt.
Gast
Lass mich meine Frage dann anders stellen. Ist es für dich ausgeschlossen, weil du sprichst die ganze Zeit dennoch von prozessrelevanten Gutachtern? Du bist ja selber wahrscheinlich einer dieser gewesen und deshalb ein wenig vorbelastet, was das angeht. Aber ist für dich definitiv ausgeschlossen, dass wenn er hier von Sachverständigen spricht, die sich damit bezahlt haben, wir lassen ihn das nochmal sagen, dass er also nicht davon spricht, dass das Sachverständige waren, die im Rahmen seiner Showanlage, gemeint ist Corona-Ausschuss, bezahlt worden sind. Wie siehst du das?
Uwe
Ja, also ich würde sagen, die Formulierung ist nicht eindeutig. In meinem Kontext würde ich schon sagen, dass es die Sachverständigen sind, die für irgendwelche Klagen benötigt würden.
Gast
Okay, dann bist du aber großzügiger, als ich es wäre. Weil ganz ehrlich, es sind ja keine Klagen geführt worden. Er hat ja noch nicht einmal in Deutschland irgendeine, also klar hat er zwei Klagen erhoben, die eine für Wodarg und die andere für den, bei dieser Karaoke-Bar gegen Drosten. Das ist schon klar. Aber wie gesagt, sehr, sehr viel mehr, prozentual sehr, sehr viel mehr Sachverständigen, bis zu drei oder vier oder fünf oder zehn, sogar jeden einzelnen Freitag, befragt er ja jeden einzelnen, jede Woche. Die müssen doch auch irgendwelche Auslagengelden machen, schon allein die Vorarbeit, die diese Menschen leisten, auch als Gast irgendwo aufzutreten in der Stadt.
Uwe
Ich sage mal ehrlich, das ist jetzt rein spekulativ. Also ich denke, das ist eine Frage, die müsste ein Interviewer jetzt an den Herrn Fuellmich stellen und sagen, was meinten Sie denn eigentlich genau, was das für Sachverständige sind, die Sie bezahlt haben aus den 800 Euro?
Gast
Okay, gut. Also du bist wie gesagt großzügiger als ich. Für mich ergibt sich aus dem Kontext genau der gegenüberliegende Schluss. Du sagst, das sind prozessrelevante, klagenrelevante Sachverständige. Ich persönlich glaube, das Geld ist draufgegangen für Sachverständige, die er ja die ganze Zeit zitiert, von denen er sich ja auch nähert, die ihm das ganze Informationsmaterial zur Verfügung stellen, dass er den anderen Leuten dann um die Ohren schlägt, ob sie danach gefragt haben oder nicht. Aber wir hören noch mal weiter. Was diesen 800 Euro plus mehr genommen, sondern wir haben damit die nächste Klage bezahlt. Wir haben damit die Sachverständigen bezahlt. Herr Langemann, natürlich muss man höflich sein. Aber man darf, wenn man da merkt, was da gespielt wird, darf man sich nicht dafür entschuldigen, dass man eine kritische Frage hinterherballert. Entschuldigung, dass ich unterbreche. Der Mann hat Ihnen gelinde gesagt, vorhin schon, ich habe das jetzt alles überscrollt, 15 Minuten lang, ja, Nudeln ans Ohr gehängt und über alles mögliche referiert und Sie entschuldigen sich dafür, dass Sie mal unterbrechen, nachdem der Mann ansonsten wie ein Wasserfall geplappert hat? Ganz ehrlich, Herr Langemann, da sind Sie doch auch besser geschult. Entschuldigung, dass ich unterbreche, um 800, dann meinen Sie das, was Sie ursprünglich mal... Die einzige kritische Frage, auf die alles eigentlich hinauslaufen müsste, weshalb jeder auf das Interview geklickt hat, damals im Juli wie auch heute hier, ist die Frage, die im Raum steht, ob Herr Fuellmich eventuell ein Betrüger ist. Und nach 45 Minuten entschuldigt sich Herr Langemann, dass er es wagt, diese eine kritische Frage zu stellen. Und es ist ja nicht mal eine Frage, sondern er stellt schon wieder eine Aussage in den Raum. Also auch hier, Qualitätsjournalismus im Mainstream. Ja, diese 800 plus Mehrwert war das, glaube ich. Wie deutest du das, wenn er sagt, diese 800 plus Mehrwert war das, glaube ich, ne? Ich meine, wir haben es Ihnen ja gerade sagen hören, dass es muss so eine insignifikante Summe sein, er referiert ja auch gleich darüber im nächsten Absatz, dass das für ihn unwichtig ist, dieses Geld, oder?
Uwe
Ja, und das ist eben nach meiner Meinung ein völliges No-Go. Also er trat auf als der große, ich sage mal zumindest Kommunikator und Mediator der größten Klage der Welt, der Billionen-Dollar-Klage, aber nicht amerikanische Billionen, sondern deutsche oder europäische Billionen. Und dann hat er nur einen Vertrag von seinem Gehilfen Marcel Templin und will damit jetzt viele Kläger sammeln und kann diesen einen Betrag, den kann er sich nicht merken. Was sagt mir das denn darüber aus, was er von dieser Klageaktion wirklich hält, wenn er das noch nicht einmal weiß? Wenn es wenigstens zehn verschiedene Gebühren gäbe nach dem Motto, wer ein Unternehmer ist und nur 50.000 Euro im Umsatz im Jahr hat, der zahlt 300 Euro, wer 5 Millionen im Umsatz hat, der zahlt 4.000 Euro. Wenn er dann sagen würde, irgendwas zwischen 500 Euro und 3.000 Euro, dann könnte ich das verstehen. Aber es gibt doch nur einen Betrag. Es gibt nur einen Betrag und es gibt nur einen Vertrag und den kann er sich nicht merken? Leidet der an Demenz oder was?
Gast
Ich würde sogar noch weitergehen, lieber Uwe, weil wie gesagt, du bist dem immer noch zu großzügig gegenüber. Da bist du irgendwie fairer als ich oder höflicher als ich oder was auch immer. Aber ich denke diesen Gedanken immer wieder weiter. Wir werden diese Dimension heute nicht ansprechen. Das müssen wir ein andermal thematisieren. Aber wenn wir uns vorstellen, wie oft diese 800 Euro, wie viele mehr einfach zahlenmäßig Mandanten er hat, für diese Sache, die Corona-Schadensersatzklage, die, also ich sage immer wieder, er tatsächlich ist ja der Vertragspartner Marcel Templin, aber er stellt sich ja davor, er ist die Galleonsfigur, wegen der diese Leute diesen Vertrag überhaupt abgeschossen haben. Aber wenn man numerisch einfach nur betrachtet, wie viele Menschen er an dieser Stelle in dieser Sache vertritt, das steht ja in keinem Verhältnis zu dem, Was einfach nur diese Menschen angeht, was er sonst vertritt, was er ansonsten macht seit inzwischen fast zwei Jahren, weil wie viele andere Prozesse führt er für wie viele andere Personen? Das sind zwei, die mir bekannt sind. Einer ist der Besitzer der Karaoke Bar und einer, das ist der Wolfgang Wodarg. Das sind zwei Personen. Ansonsten in Summe an Menschen, deren Gelder er hier eventuell potenziell veruntreuen könnte. Ja, steht dem ja gegenüber ein Berg von, wir wissen, das ist eine vierstellige Zahl, sehr vermutlich, an Menschen, die jeweils alle 800 Euro gegeben haben. Da sagt er also, ja, ja, das ist mir unwichtig, dass die alle 800 Euro gegeben haben, obwohl das Tausende eventuell sind. Weil es geht ja nur um 800 Euro. Das Einzige, was für ihn relevant ist, sind seine zwei Star-Mandanten. Einmal Karaoke Bar. Es ist noch nicht einmal zu dem Verhandlungstermin gekommen, weil er hat die Maske nicht tragen wollen. Und das Zweite ist der Fall von Wolfgang Wodarg, von dem man auch nicht weiß, wo der gerade steht. Vermutlich hängt das Ding auch in der Schwebe. Und noch dazu, das war jetzt numerisch. Überleg mal kommerziell. Das ist natürlich eine Sache, wenn meinetwegen der Streitwert bei dieser Barfußfabrik oder was da war, Barfußschuhfabrik, wenn der da auf 30.000 angesetzt wird. Aber wie viel kann der dann selbst bei so einem Streitwert verdienen, selbst wenn der Prozess gewinnt? Das sind vielleicht, ja lass es mal meinetwegen sogar 10.000 Euro sein oder sowas. Aber wie viel hat er schon eingenommen an 800 Euro plus Mehrwertsteuer multipliziert mal in die Tausenden? Was für eine Summe steht also dem gegenüber? Und er kann sich das nicht merken, dass er hier in der Corona-Schadensersatzklage Tausende Leute vertritt zu einem Volumen, das er eingenommen hat, ein Geld, das er jetzt verwalten muss, das in die, ich sag's jetzt einfach mal, siebenstellige Richtung schwelt. Und da sagt er, das waren 800 Euro plus Mehrwert. Ne? Das muss man sich doch mal vor Augen halten. Verstehst du, worauf ich hinaus möchte? Das alles, das spielt er herunter. Als wenn das nicht Tausende von Menschen und eventuell eine Million plus an Euro wären, die da tatsächlich gerade auf dem Spiel stehen. Was sagt das über so einen Menschen aus? Entschuldige, ich stelle dich immer vor vollendete Tatsachen mit diesen Fragen. Wahrscheinlich beantworte ich die ein Stück weit selbst. Aber das ist das, weshalb ich sage, ich kann nicht nachvollziehen, warum du nicht kritischer mit diesen Menschen bist.
Uwe
Naja, also ich denke mal, man muss immer unterscheiden zwischen dem eigenen abschließenden Urteil und dem Denkimpuls. Ich glaube, es reicht aus, wenn man den Zuschauer klar macht, dass eben hier schwere Fragezeichen dran zu setzen sind. So dass du und vielleicht ich auch das dann ein bisschen kritischer sehen, du noch ein bisschen mehr als ich, sei mal charakterlich bedingt. Aber der Zuschauer muss da auch seine eigene Meinung sich bilden. Und wenn er zu der Meinung kommt, dass das doch alles nicht so schlimm ist und alles ganz normal ist, und man einfach nur, weil er doch den Corona-Ausschuss so gut gemanagt hat, ihm doch noch länger vertrauen muss, dann ist das eben so. Das ist für mich so ein bisschen wie der Anti-Lauterbach. Wir haben ja jetzt einen Gesundheitsminister, der ja durch seine Panikmacher bekannt geworden ist. Es ist noch dramatischer, noch dramatischer, noch dramatischer. Und der Herr Fuellmich ist genau das Gegenteil. Immer toll, toll, toll, es wird bald werden, es ist gleich in 14 Tagen und das Größte und das Beste und dann werden sie alle verhaftet werden und, und, und. Das ist genau der Antipolitsch Lauterbach. Die beiden, die müssten mal ein Streitgespräch, Balance machen. Ich glaube, die könnten superklasse Bier trinken.
Gast
Gut, in Ordnung. Also ich merke, du bist nicht aus der Fassung zu bringen heute. Ich nehme das einfach mal so als gegeben hin. Vielleicht kriege ich das in einer der vielen Sendungen, die wir offensichtlich noch brauchen werden zum Thema Fuellmich, schon allein Stand Wissen Stand heute, die wir also dafür noch brauchen werden und vielleicht kriege ich das später noch hin. Gut, im Sinne der Zeit, wir bringen das jetzt zu einem würdigen Abschluss, aber mir fallen hier noch so viele Sachen ein. Ich lasse trotzdem einfach mal los. Diese 800 plus Mehrwert war das, glaube ich. Ich glaube, so war das. Er glaubt, so war das. Die Zahl und die Relevanz dieses ganzen Auftrags, dieses Mandats, was er übernommen hat, ist für ihn so weit weg, so unsichtbar, so insignifikant, dass er den Interviewer fragt, wie viel er eingenommen hat damit. Er sagt dieses glaube ich und dann hängt er hinterher das ne und dann sagt er, ich glaube, so war das. Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen. Den Interviewer, den Langemann fragt er, wie viel er tausendfach mutmaßlich eingenommen hat in dieser Sache. Ich glaube, so war das. Und das ist, wenn Sie, sehen Sie mal, wenn nur in dem Fall dieses Barfußschuhherstellers, hatten wir ja einen Streitwert von 50.000 angegeben, Mit allerdings der Maßgabe, dass auch alle weiteren noch nicht bezifferbaren Schäden zu ersetzen sind. Da kann man dann auch nochmal ein Preisschild dranhängen, aber das sind 10% des eigentlichen Schadens, den ich hier mit 50.000 vorläufig gelten gemacht habe, aber nicht 31 Millionen. Wo war er jetzt eben hängen geblieben? Ja, da weiß es selbst der Herr Fuellmich nicht mehr, wo er gerade hängen geblieben ist. Die 31 Millionen übrigens, liebe Leute, das bezieht sich, ich habe es gemerkt, das bezieht sich auf irgendetwas anderes. Der Zweck ist offensichtlich, da habe man offensichtlich versucht, den Streitwert von 50.000 auf 31 Millionen zu erhöhen. Das war doch die Sache, oder? 31 Millionen muss man 350.000 oder sowas allein an Gerichtskosten auf den Tisch setzen oder eben legen, nur dass die Leute sich das nicht irgendwie unnötig fragen, weil das kann man schon erklären, wie er auf die 31 Millionen kommt, aber es ist halt nicht sehr einfach nachvollziehbar, wenn er so spricht. Wolltest du was sagen, lieber Uwe?
Uwe
Du hast doch schon die Erklärung jetzt gegeben.
Gast
Richtig, genau. Aber das sind 10% des eigentlichen Schadens, den ich hier mit 50.000 vorläufig gelten gemacht habe. Er macht also nur 10% des Schadens vorläufig geltend, sagt das in einem öffentlichen Interview. Ja, 10% von 50.000 würde ja bedeuten, der eigentliche Streitwert müsste 500.000 sein. So was sagt er öffentlich und wundert sich dann darüber, dass die Gerichte sagen, nee, nee, den Streitwert, den haben sie viel zu niedrig angesetzt. Wir pokern jetzt auch mal hoch und gehen für sie hoch auf 31 Millionen. Unter anderem angenehmer Nebeneffekt ist natürlich, dass sie die nie bezahlen können, weil sie die Gerichtskosten ja vorstrecken müssen, wenn sie diese Klage schon erheben und dass wir dadurch entsprechend mal wieder den Prozess hier torpedieren können. Wo waren wir jetzt eben hängen geblieben? Achso, ja. Allein für diese Klage müsste man normalerweise an Anwalts- und Gerichtskosten, ich habe es noch im Kopf, weil ich das früher mal selber gemacht habe, jetzt machen das ja nur die Renos, um die 6.000 Euro auf den Tisch legen. Wenn wir da mit 800 Euro rangehen, dann reicht das aus, um den ganzen Kram zu bewältigen, die Buchführung zu machen. Die Leute werden ja ständig informiert. So, was bedeutet das für mich? Also er sagt, immer wieder schmeißt er mit diesen Fachbegriffen dann dennoch um sich, wenn es gerade für ihn so passt. Er glaubt, er hat es noch im Kopf, weil er das früher selber mal gemacht hat. Man müsste also für diese Klage allein in dem Fall, wo der Streitwert offensichtlich auf 50.000 angesetzt worden ist, tatsächlich aber... 10 Mal höher liegt, müsste man 6.000 Euro auf den Tisch legen. Er sagt also schon allein in diesem bescheidenen Fall, wo ein mittelständiger Unternehmer seine Hoffnungen für mich gesetzt hat, dass es tatsächlich mal zu einer Klage kommt und er war ja auch kurz davor.
Uwe
Das bezieht sich jetzt aber schon auf die Corona-Schadensersatzklage.
Gast
Richtig, darauf wollte ich ja hinaus. Das bedeutet, hier haben wir endlich mal einen Fall von jemandem, der in dieser Corona-Schadensersatzklage meint, oder er meint, auf diesem Wege irgendetwas erstreiten zu können. Und schon in diesem Fall eines einzigen Mandanten sagt, Fuellmich aber aus, das reicht nicht mal, oder gerade mal, um die Buchführungskosten, wie er hier richtigerweise sagt, tragen zu können und eventuell ein paar Informationsschreiben rauszuschicken. Und dabei hat er nur 10% des tatsächlichen Streitwerts angesetzt. Das heißt, er hat also vollkommen unrealistisch kalkuliert. Oder verstehe ich das falsch, lieber Uwe?
Uwe
Ja, also im Grunde genommen vermischt er hier die Kategorien. Es ist richtig, dass man für 800 Euro keinen einzelnen Prozess führen kann. Ich habe selber in meinem Leben Dutzend Prozesse geführt als Kläger für Leute, die mich nicht bezahlen wollten, unberechtigterweise. Und da sage ich mal, ich kenne keinen Prozess, wo ich nur 800 Euro hätte zahlen müssen. Sowas gibt es nicht. einer Massenklage, da kann ich sowas natürlich schon machen. Wenn ich jetzt zum Beispiel mir vorstelle, dass der Widerstand ja vielleicht sehr groß ist. Man darf ja nicht vergessen, wir haben mal angeblich eine Million Menschen in Berlin gehabt, die demonstriert haben. Da kann man sagen, okay, und wenn nur zehn Prozent davon klagen würden, So, dann haben wir 100.000 Kläger, so das jetzt mal 800 Euro netto sind 80 Millionen, so mit 80 Millionen in der Kriegskasse, da kann ich sehr wohl Prozesse führen. So, das heißt also, diese 800 Euro sind zwar einerseits gut geeignet, um auch schlechter verdienende Unternehmer erfolgreich ansprechen zu können, aber die betriebswirtschaftliche Kalkulation muss natürlich darauf aufbauen, dass eine große Anzahl von etlichen Tausenden dieser Klagewilligen vorhanden ist. Ich schätze mal, man braucht wahrscheinlich mindestens 10.000, damit sich das überhaupt rechnet. Wenn er zum Beispiel in diesem Beispiel sagt, 6.000 Euro, 6.000 Euro ist ja schon siebeneinhalbmal so viel. So von dem, was jetzt die 800 Euro sind. Also ich glaube, dass die Klageanwälte mit einer viel größeren Anzahl von Klagewilligen gerechnet haben. Und dann wäre 800 Euro in Ordnung gewesen. Dann hätte man, wie eben überall im Leben auch, mit einem Discount-Angebot eine große Masse angesprochen. Und dann hätte man, obwohl es nur kleine Beträge für den Einzelnen sind, wäre in der Summe ein riesengroßer Pott zusammengekommen. so mit 80 Millionen oder vielleicht auch mit 160 Millionen, wenn 200.000 Leute sich angeschlossen hätten, ja da kann man aber Prozesse führen wie ein Weltmeister.
Gast
Das bedeutet im Moment, du gehst also davon aus, dass die sich verkalkuliert haben insofern, als dass nicht etwa die Beteiligungskosten zu niedrig angesetzt worden sind, sondern dass die sich einen sehr viel größeren Zulauf erwartet haben. Du meinst also, sie hätten schon prozessieren können, die Summe wäre dafür ausreichend gewesen in der Masse, in eben der Summe, der Prozesswilligen, aber die haben allein nicht genügend Werbung gemacht. Und das muss man sich mal vor Augen halten, obwohl die das größte Vehikel haben, das überhaupt es im Widerstand gibt, das sogar eine ganze Partei zu 90 Prozent bevölkern konnte. Nämlich die Basis und nämlich den Corona-Ausschuss. Also mit dem größten Instrument, mit der größten Reichweite konnten die das nicht hinreichen.
Uwe
Ja, und das ist ja auch nicht verwunderlich, denn man darf jetzt zum Beispiel auch bei der Basis, wenn man sagt, okay, die hat meinetwegen 25.000 eingeschriebene Mitglieder, Ja, aber wie viele von denen sind denn Unternehmer? Deutschland ist ja traditionell von der Personenanzahl der Unternehmer ein schlecht bestücktes Land. Wir haben zwar einen starken Mittelstand, aber es sind nur ganz wenige Leute. Ich schreibe mich nicht auf bestimmte Zahlen fest, aber es sind ganz wenige Leute, die selbstständig tätig sind. Und insofern kann man nicht sagen, wir haben 100.000 Demonstranten. Wenn da von 10.000 10% nur Unternehmer sind, dann sind es doch einfach nur noch 10.000 in der Zielmasse drin. So, wie viele von den 10.000 sind auch klagewillig? Das muss man sich ja auch mal immer fragen. Das heißt, ich glaube, dass man eben die Erfolgschancen dieses juristischen Produktes, wir bieten eine Massenklage zu Discountpreisen an, dass man da mit anderen Teilnehmerzahlen gerechnet hat. Und die haben sich eben nicht eingestellt. Und weil die sich nicht eingestellt haben, kann man eben die Klage praktisch nicht durchführen. Denn da müssten die Anwälte ja quasi umsonst arbeiten. Da haben die auch keine Lust zu.
Gast
Uwe, da bist du schon wieder viel zu großzügig, weil ich würde sagen, im Kontext von allem, was wir inzwischen über Herrn Fuellmich wissen und wie er sich in Szene setzt und wo er wie viel Zeit investiert, wir haben es ja gemerkt eingangs in diesem Interview, Zoom-Interview, auf der Zoom-Interview, nach Zoom-Interview, seine Frau muss ihn da im Zaum halten und so weiter und so fort, würde ich einfach sagen, es ist nicht etwa so, dass sie sich verkalkuliert haben, sondern dass die ganz genau kalkuliert haben und ganz genau das Schwarze getroffen haben, wie viele, nämlich zu wenige. dass die sich beteiligen würden. Weil was können sie damit machen? Sie können dieses Geld jetzt zwischenparken irgendwo, sie können sagen, sie verwalten das treuhändisch, sie können sagen, einerseits wir gehen da nicht ran, aber andererseits die internationalen Anwälte doch. Dann wiederum, was die internationalen Anwälte mit diesem Geld, was sie halt machen, ob das praktischerweise eventuell aus eigener Tasche, privater Natur als Schenkung zurückgeben an den Herrn Fuellmich oder Herrn Templin oder was auch immer, können wir alle nicht nachvollziehen. Lange Rede, kurzer Sinn, worauf will ich hinaus? Ich glaube, die haben ganz genau gewusst, wie wenig Leute sich beteiligen würden. Sie haben ganz genau gewusst, welches Konzept sie fahren müssen, um genau was hinzubekommen? Diesen Stillstand. Diesen Stillstand, wo sie sagen, tut uns leid, wir hängen in der Schwebe, wir werden hier von den Gerichten torpediert. In Deutschland können wir, wie Herr Fuellmich gesagt hat, ohnehin keinen Blumentopf gewinnen. Und darüber hinaus haben sich leider Gottes, wir haben sogar den Corona-Ausschuss bemüht und groß gemacht, nicht genügend Leute angeschlossen. Jetzt können wir selber nicht umhin, als zu sagen, mehr Kulpa, aber andererseits, wir können auch für gar nichts. Dieses Ding hängt jetzt hier und der praktische Nebeneffekt ist, dass das Geld von den Unternehmern weg ist, nicht zurückgegeben werden muss und intransparent, wie die ganze Sache auch ist, seinen Weg zumindest zu Herrn Fuellmich finden kann. Nicht unbedingt, dass es das gefunden hat, sondern dass es das kann. Weil das ist wirklich das perfekte Verbrechen für mich. Das alles ausschauen zu lassen, wie als könnte man für nichts etwas. Als wäre man nur Opfer der Umstände und man habe es doch wirklich nach bestem Wissen und Gewissen versucht. Das ist das, was ich hier sehe.
Uwe
Ich nehme mal an, dass diese Perspektive zutreffend wäre. Dann muss man aber ganz klar die Schlussfolgerung ziehen. Dann ist das ein Eingeständnis oder ein Beweis für Inkompetenz. Denn wenn jemand sagt, ich mache jetzt die größte Sache, die die Welt je gesehen hat, Und dann passiert nichts. Und dann erklärt, es sind immer alle anderen in Schuld. Nach dem Motto, die Staaten sind korrupt, die Gerichte sind korrupt. Aber das wusste man doch vorher. Wenn man vorher schon weiß, dass man mit einem schweren Gegner zu tun hat, Ja, dann ist das Scheitern keine Ausrede, sondern dann hätte man sich besser vorbereiten müssen oder vorher zu dem Urteil kommen müssen, die Kräfte sind so ungleich verteilt, es lohnt gar nicht erst anzugreifen.
Gast
Richtig, ich sage ja im besten Fall, ich glaube, das habe ich schon mehrfach gesagt bei unseren vorherigen Sendungen, im besten Fall ist der Mann einfach nur inkompetent, weil er sich wirklich, wenn man ihm wirklich dummerweise, naimerweise unterstellt, er hat das alles nicht kommen sehen, dann ist er bestenfalls inkompetent. Juristisch sowieso, alle seine Prozesse, die er führt, hängen gerade in der Schwebe, haben keine Erfolge vorzuweisen. Stattdessen schiebt er irgendwelche indischen Anwältinnen vor, die sympathisch und praktischerweise auch noch an seiner statt erfolgreich sind. Und bestenfalls ist er inkompetent, aber schlimmstenfalls, und diesen Gedanken wird man ja wohl noch stellen dürfen oder fragen dürfen, ist diese ganze Sache perfekt geplant worden. Er spielt den ahnungslosen... Naja, Idioten darf man ja nicht sagen, aber den ahnungslosen Menschen. Und der angenehme Nebeneffekt ist, dass sich die Kassen füllen und er aber wiederum sagen kann, er kann für nichts.
Uwe
Ja, aber hätte er jetzt 100.000 Leute, die mitmachen würden, würden sich die Kassen noch viel mehr füllen. Also insofern habe ich so meine Zweifel daran, dass es eine Absicht gewesen, dass die Wahrscheinlichkeit höher ist, dass es geplant gewesen sei, nur wenige Anhänger zu finden für die Klage. Ich glaube, man hat eher gedacht, das wäre eine Goldgrube. Dann hätte man jetzt eben zum Beispiel 100.000 Leute gefunden und würde 80 Millionen im Sack haben. Dann kann man sagen, okay, wir sind fünf Anwälte, macht absolut die Prozesskosten, nehmen wir mal an, die Prozesskosten würden im Laufe der Zeit die Hälfte betragen. sondern bleiben 40 Millionen mittlerweile ja nur noch vier Anwälte für jeden 10 Millionen. Übrigens dafür lohnt es sich doch aktiv zu werden. Und insofern, das ist glaube ich eine viel interessantere Motivation, als zu sagen, wir schauen mal, dass wir 1.000 oder 2.000 Leute zusammenkriegen. Und dann müssen wir die möglichst lange hinhalten, bevor die mitkriegen, dass ihr Geld weg ist.
Gast
Richtig, aber das eine und das andere ist ja verwerflich. Also da wählt man ja zwischen Pass und Cholera. Also entweder die haben das darauf angesetzt, die Leute einfach nur abzuzocken, um entsprechend möglichst hier an Millionenbeträgen zu bereichern, oder aber sie machen das Beste aus einer unglücklichen Situation, wo sie gemerkt haben, deren Plan, der erste Plan ist erstmal nicht aufgegangen und da waren sie, Bauernintelligenz, wie du das vorhin genannt hast, klug genug, um zu sagen, wir schwenken um. Wir machen diesen tollen Bait and Switch, in dem uns keiner in irgendeiner Form etwas kann, weil wir die Storys von den toten Kindern aus Kanada immer wieder vorbringen und mit dem Corona-Ausschuss so schön unsere Reputation aufputzen. Aber gleichzeitig ist der angenehme Nebeneffekt, dass wenigstens die eine, siebenstelliger Betrag, man weiß nicht genau, den wir halt eingenommen haben, dass diese Summe auf jeden Fall auf unseren Konten, bleibt oder aber zu uns zurückfließt, weil wir sagen, wir haben sie verwendet für andere Prozesse im Ausland. Lass uns ganz kurz jetzt also diesen, na ganz kurz, das ist lächerlich, wenn ich das sage, aber lass uns zu Ende hören, bis er wirklich halt den Satz sagt, dafür ist die Kohle draufgegangen, um uns nochmal zu rekapitulieren, damit die Leute wirklich wissen, dass das Geld endgültig futsch ist. jetzt machen das ja nur die Renos, um die 6.000 Euro auf den Tisch legen. Wenn wir da mit 800 Euro rangehen, dann reicht das aus, um den ganzen Kram zu bewältigen, die Buchführung zu machen. Die Leute werden ja ständig informiert. Ich werde jetzt wahrscheinlich wieder ein Informationsschreiben machen, weil die Kollegen hier in Deutschland ja nicht die Grätsche oder den Spagat in die USA machen können. Also kommt da wieder eine Information, wenn die nächste Klage kommt. Jetzt rausgeht, wie gesagt, eine ganz große mit ganz viel Potenzial. Die hat keiner auf dem Schirm. Auch das Gericht hat keiner auf dem Schirm. Das Gericht hat keiner auf dem Schirm. Die Klage hat auch keiner auf dem Schirm. Vermutlich, weil es weder das Gericht gibt noch die Klage. Erinnert mich nur an das Tribunal, das er führen möchte. Mit einem echten Gericht, echten Richtern, echten Staatsanwälten, echten Anwälten, echten Stenografisten. Es fehlen nur die echten Beschuldigten. Keiner auf dem Schirm. Also dafür ist die Kohle ausgegeben worden. Wir werden wahrscheinlich noch weiteres Geld sogar benötigen. Das muss man sich mal vorstellen. Dafür ist die Kohle ausgegeben worden. Siebenstelliger Betrag, sehr vermutlich. Dafür ausgegeben worden und wir werden nochmal zusätzliches Geld brauchen. Und jetzt der Tropfen, der das fast für mich zum Überlaufen bringt. Man hat den Mittelstand, den man hier vorgeschoben hat, retten zu wollen, überhaupt nicht gebraucht. Denn Achtung! Das kriegen wir aber aus den USA. Da sind noch Sponsoren unterwegs, die sich bei uns einklinken und die sagen, was ihr da macht, ist das Richtige. Denn wir haben immer gesagt, ich verschwende nicht meine Zeit damit, irgendwie die Verfassungsmäßigkeit schon gar nicht bei diesem Verfassungsgericht mit diesem Präsidenten oder die Verhältnismäßigkeit der Maßnahmen zu prüfen. Da bin ich schon genau auf der falschen Seite. Da ist er schon genau auf der falschen Seite. Er würde seine Zeit nicht damit verschwenden, bei diesem Präsidenten die Verhältnismäßigkeit der Maßnahmen zu prüfen, obwohl das genau Dreh- und Angelpunkt seiner gesamten Argumentation ist. Inwieweit war denn das nur verhältnismäßig, wenn der PCR-Test so falsche Ergebnisse produziert? Er wusste darum, wie das Verfassungsgericht besetzt ist. Er wusste, wer dieser Präsident ist. Er wusste, wie die diese Maßnahmen prüfen würden. Und darüber hinaus, er hatte nie vor, in Deutschland zu prozessieren, weil er das alles wusste. Er wusste allerdings, beziehungsweise hat sich das jetzt angenehm so für ihn ergeben, dass jetzt noch Sponsoren unterwegs sind, die sich bei ihm anklinken. Es gibt also definitiv Geldgeber und man hat den Mittelstand nicht mal irgendwann gebraucht, weil was haben die ohnehin zu Tage gefördert? Läppische, Punkt, Punkt, Punkt. Wir wissen nicht, wie viele Millionen. Aber das ist natürlich für ihn nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Er hat jetzt ein neues, wie hat er das vorhin genannt, neue Medienräume. Um ihn mal richtig zu zitieren, offensichtlich sind da jetzt große Geldgeber da, was haben die gebraucht? Nicht etwa die Erfahrung, die Nachricht von irgendwelchen gewonnenen Prozessen, nicht etwa irgendeine juristische Qualifikation, mit der er hätte brillieren können, wo er hätte sagen können, er hat juristisch den einen oder anderen Menschen hier bezwungen oder in die Knie gezwungen, was er selbst nicht tun würde. Nein, was hat gereicht? Eine Story. Von toten Kindern. Und es gibt immer wieder was Neues, wie er das vorhin auch schon gesagt hatte. Das hat die Leute erreicht, Fuellmich der große Geschichte in den Zehner. Und jetzt wird Geld locker gemacht aus den USA. Wohlgemerkt, weil das Geld in Deutschland, die Kohle, für etwas anderes ausgegeben worden ist. Wir können also nochmal rekapitulieren, das Geld ist weg. Und es ist ausgegeben worden für die nächste große Klage mit ganz, ganz viel Potenzial. Die hat keiner auf dem Schirm. Auch das Gericht hat keiner auf dem Schirm. Muss man sich mal vorstellen. Eine Klage nicht auf dem Schirm zu haben, ist ja eine Sache. Aber ein Gericht nicht auf dem Schirm zu haben, manifestiert sich das irgendwie aus der Luft oder so. Jetzt geht natürlich die nächste große Klage raus. Es ist draufgegangen, diese 800 Euro hätten ohnehin nie gereicht. Das hätte ja gerade mal gereicht, die Buchführung zu machen und die Leute ständig zu informieren. Wohlgemerkt, er hat so ein großes Team, dass er die Informationen sogar selber schreiben muss. Warum? Weil er der Einzige ist, der Deutsch und Englisch offensichtlich schreiben kann.
Uwe
Ja, aber das heißt aber, das Geld war ja dann weg zum Zeitpunkt des Langemann-Interviews. Das war ja, wann war das? Im Juni oder Juli, ne?
Gast
Im Juli, am 3. Juli, richtig.
Uwe
Da war das Geld schon weg. Das heißt also, spätestens vor sechs Monaten war der Pott leer.
Gast
Ja. Das muss man sich mal vorstellen, genau. Der Pott war leer. Ich versuche die ganze Zeit, das immer noch auf eine andere Sendung zu verschieben, was unsere Schätzung ist, wie viel Geld da zusammengekommen ist. Aber wie gesagt, das ist eine siebenstellige Summe, liebe Leute. Wir wollen dieses Fass dieses Mal nicht aufmachen, weil auch da sind wir investigativ dieser Frage nachgegangen. Da wollen wir euch heute mal nicht überladen, was das angeht. Aber wie gesagt, am Beispiel einfach nur folgend, dem Transkript der Worte von Herrn Fuellmich selbst, auf Basis eines einzigen Mandanten, den er hier vertritt, Gibt ja den Leuten schon zu verstehen, er hat entweder bewusst oder aus Inkompetenz falsch kalkuliert. Um den Streitwert gering zu halten, hat er hier eine geringere Summe angesetzt, die ist normalerweise zehnmal so hoch, nicht etwa doppelt so hoch, zehnmal so hoch. Und selbst bei diesem Streitwert, wo man also Gerichtskosten von 6.000 Euro auf den Tisch legen muss, auch das hat er ja im Nachgang gesagt, hier steht es, 6.000 Euro auf den Tisch legen, wäre er mit diesen 800 Euro nicht durchgekommen. Das hätte nicht mal gereicht oder gerade mal gereicht, um diesen Kram zu bewältigen, die Buchführung zu machen. Die Leute werden ja ständig informiert. Stattdessen kommen jetzt diese Spagate in die USA, die ganz, ganz großen Sachen mit viel Potenzial bei Gerichten und Klagen, die keiner auf dem Schirm hat. Dafür ist die Kohle ausgegeben worden. Ausgegeben war sie bereits, wir wissen gar nicht zu welchem Zeitpunkt, aber mindestens. Zum 3. Juli 2021 und sie werden wahrscheinlich noch weiteres Geld benötigen, aber the show must go on. Das Tolle ist ja, es gibt Mäzene, es gibt im Prinzip Sponsoren, die seine Show toll finden und das Geld ist entsprechend bei ihm unterwegs. Das muss den Leuten mal klar gemacht werden, vielleicht hätten wir das wirklich zum Dreh- und Angelpunkt unseres Streams heute machen müssen, dann wären noch mehr Menschen damit erreicht worden, dann wären noch mehr Menschen damit erreicht worden. geworden, so rum, ja, aber es ist, was es ist, ja, wir haben uns dahin vorgearbeitet und die Leute, die das mit uns durchgemacht haben, die haben halt den langen Weg zur Erkenntnis genommen und dafür können wir es ja dennoch in der Kürze vielleicht in einem zukünftigen Video zusammenfassen. Abschließend für dich, ja, Was überwiegt bei dir das Gefühl, weil du hast, ich versuche dich da immer wieder in eine Richtung zu steuern, aber nichtsdestotrotz überwiegt bei dir das Gefühl, Herr Fuellmich habe sich verkalkuliert mit seinem Team, mit seinen Ambitionen oder weil du so gut beraten bist auf diesem Gebiet, siehst du hier eine gewisse kriminelle Energie, die du ihm schon mal unterstellt hast?
Uwe
Also ich würde sagen, aus meiner beruflichen Erfahrung, die ich im Anlage- und Investmentbereich gemacht habe, die ich mit Anwälten gemacht habe, ist die Art und Weise, wie er für mich arbeitet, die ist suspekt. Also für mich ist die suspekt. Die ist für mich unseriös, die ist für mich manipulativ und damit ist sie insgesamt verdächtig. Das heißt, ich würde dem noch nicht mal mein Portemonnaie auf dem Tisch liegen lassen, wenn ich mit dem zusammen ein Bier trinken würde und würde aufs Klo gehen. Da würde ich mein Portemonnaie immer mitnehmen. Also überspitzt gesagt. Ich will damit jetzt nicht sagen, dass er ein Dieb ist oder so, das meine ich nicht. Ich meine einfach, obwohl er eine so schöne Stimme hat, und die finde ich wirklich gut, das habe ich ja schon in einem anderen Video gesagt, er hat eine sehr schöne, väterliche, sonore Stimme. Aber das, was er sagt und das, was er tut, ist in keiner Weise rund. Es ist in keiner Weise sachlich. Es ist immer nur Ablenkung. Es ist immer nur tricky. Keine Antworten, keine vernünftigen Zahlen. Es ist eine Verschleierungstaktik. So kommt es bei mir jedenfalls an. Solche Taktiken kenne ich nur von Leuten, die mein Bestes wollen. Und ich muss ganz ehrlich sagen, ich bin Egoist. Das Beste, was ich habe, das behalte ich. Das gebe ich solchen Leuten nicht.
Gast
Ja, du, ich kann das absolut nachvollziehen, dass du dich so gewählt ausdrückst. Andererseits habe ich das Gefühl, zwischen den Zeilen lesen zu können, du hast Menschen dieser Art so genügend kennengelernt und du siehst hier einen Modus Operandi, den du sehr schnell wiedererkennst. Deshalb sind wir auch sehr schnell auf diesen Zug, sage ich mal, aufgesprungen. Es ist ja nicht erst seit gestern, dass wir uns mit diesem Mann auseinandersetzen. Und wenn du sagst, du würdest nicht mal mit ihm ein Bier trinken gehen, dann würdest du ihm schon erst recht nicht 800 Euro plus Mehrwertsteuer anvertrauen. Der Fakt, wie ordnest du das ein? Der Fakt, dass dieser Mann jetzt aber dieses Geld abkassiert hat, ohne konkret die Summe zu nennen. Ist das jetzt ein Skandal? Ist das nur ein weiterer Betrug am Menschen, der hier reihenweise sowieso stattfindet im Kontext von dem, was uns noch bevorsteht? Also ist es richtig, dass wir da mit dieser Härte dieser Sache nachgehen, dass die Leute auch nachvollziehen, so ein Stück weit, warum wir das denn eigentlich tun?
Uwe
Ja, also mich persönlich interessieren die 800 Euro auch in der Summe nicht so sehr. Ich bin von Berufs wegen viel größere Summen gewöhnt. Nicht, dass ich die jetzt alle hätte auf meinem Privatkonto, das nicht, sondern ich habe eben mit großen Zahlen zu tun. Und 800 Euro oder auch 80.000 Euro oder auch 8 Millionen Euro. ist für mich jetzt nicht so eine große Zahl, dass ich mir darüber einen großen Kopf mache. Das heißt, mir ist es persönlich völlig wurscht, ob Herr Fuellmich 80.000 oder 80 Millionen Euro auf dem Konto hat, ob er sie verdient hat oder nicht. Das ist mir völlig eins. Aber was ich schon bemerkenswert finde, ist, dass in dieser Protestbewegung einerseits Leute sind, die sich als aufgeklärte und aufgewachte betrachten, weil sie gegenüber den Mainstream-Konsumenten meinen, dass sie ein besseres Urteilsvermögen haben. Was wir aber tatsächlich sehen, dass hier innerhalb der Protestbewegung, das ist ja erfüllend, nur einer der Protagonisten, wir haben ja auch schon mit anderen thematisiert, dass die Protestbewegung offensichtlich genau so beruht, blindgläubig ist, genauso naiv wie kleine Kinder irgendwelchen Führungsfiguren hinterherrennt und ganz beleidigt ist, wenn man mal versucht, so ein bisschen den Lack abzukratzen, der dann nur in drei Lagen aufgetüncht ist. Das finde ich erstaunlich, dass in dieser Protestbewegung, jetzt am Beispiel der ganzen Corona-Klagen und der Fans des Corona-Ausschusses, dass die Leute sich an der Nase herumführen lassen. Und mit Dumm und Dreist von links nach rechts geschoben werden und sie merken es nicht und sie klatschen noch. Das finde ich interessant. In der Protestbewegung an dieser Stelle ist es nicht anders als im Mainstream. Die einen glauben dem Herrn Lauterbach und die anderen glauben dem Herrn Fuellmich. Dass aber beide ein Bock Mist hoch drei erzielen, Das glauben die immer nur jeweils von den anderen, aber von sich selbst glauben sie das nicht. Und das finde ich wirklich interessant, dieses psychologische Phänomen, diese kollektive Verblendung, dass Leute glauben, sie täten was Gutes, während sie nicht merken, dass man ihnen ein X für ein U verkauft.
Gast
Ich weiß nicht, bei dem Vergleich, den du gerade gebracht hast mit Karl Lauterbach und so weiter, frage ich mich, was schlimmer ist, wenn man freiwillig also betrogen worden ist und freiwillig das Geld locker gemacht hat, um den Betrüger entsprechend zu finanzieren oder wenn man dazu gezwungen worden ist, wie zum Beispiel Herr Lauterbach, der aus der Staatskasse mitfinanziert wird, insbesondere wenn er jetzt bald Gesundheitsminister wird. Da wird man ja aber wenigstens dazu gezwungen, man kann nicht umhin, es sei denn, man lehnt sich auf, Steuern zu bezahlen, diesen Staat ein Stück weit mit zu finanzieren und damit auch Herrn Lauterbach dann zum nächsten Dienstwagen oder sonst was zu verhelfen. Aber wenn man sagt, man fällt freiwillig auf den Betrüger rein und gibt diesem Menschen auch noch freiwillig Geld, so wie das geschehen worden ist und Herr Fuellmich, wie gesagt, ich habe Sie nie abschließend Betrüger genannt, ich sage, Sie flirten mit den Betrügerischen, Sie sind, wie auch Herr Gerlach Sie genannt hat, für mich auch am Rande des Betrügerischen. Ja, aber wenn man im Prinzip auf diese Art und Weise freiwillig sich hat bezirzen lassen und dieses Geld, was man offensichtlich braucht, weil man als Unternehmer in der Klemme steckt, das sind ja die Leute, die er angesprochen hat, und das freigibt, was sagt das dann über einen aus? Und damit meine ich sowohl die Seite, die du richtigerweise kritisiert hast, die sich haben abzocken lassen, als auch den Abzocker, der, der auf diese vulnerable Gruppe tatsächlich ausgewiesen ist.
Uwe
Ja, und dann sind eben diese ganzen Leute, die dann immer was von Hetze und Spalte erzählen, so nach dem und von Neid-Diskussion und so. Also bei diesen Leuten, da spreche ich jetzt mal die ganzen Kollegen hier an, die auch hier im Chat sich entsprechend geäußert haben, seid ihr noch ganz normal, bis mal ganz ehrlich? Es kann doch nicht sein, dass sie sagt, wir müssen alle eins sein und bloß niemanden kritisieren, weil er an einer Stelle was Gutes gemacht hat, deswegen ist das, was er an der anderen Stelle macht, noch lange nicht unbedingt gut. Da können unter Umständen völlig Unterschiede entstehen. unterschiedliche Interessenlagen sein. Und vor allen Dingen, was soll das denn bedeuten? Nehmen wir mal an, Eli und ich hätten recht mit unserem Verdacht, dass da was nicht in Ordnung ist. Dann solltet ihr doch bitte dankbar sein, dass wir einen Beitrag dafür liefern, eine falsche Orientierung innerhalb dieser Bewegung mal zu stoppen, zu helfen. Also anstatt etwas als Spalterei und Hetzerei zu betrachten, betrachtet es doch mal als ein Reinigungsprozess, als ein Aufräumen, wo man mal guckt, wo die Müllverursacher sind, wo die Lügner und Betrüger sind, wo Leute sind. die einen hinters Licht führen, wollt ihr euch von denen weiter verklapsen lassen? Und wollt ihr diejenigen beschimpfen, die auftreten und sagen, guckt mal, das ist der Kaiser, der gar keine Kleider anhat. Der hat doch Kleider an, der kann doch nicht den Kaiser beschimpfen. Ja, also wie blöd muss man sein, um nicht zu verstehen, was der Sinn von einer solchen Veranstaltung ist, den Eli und ich hier machen. Glaubt ihr im Ernst, dass uns interessiert, wie viel Geld Herr Fuellmich oder Herr Marcel Templin oder sonst wer verdient, interessiert uns doch kein bisschen.
Gast
Es geht hier in anderer Sinne um die Sache, weil wir, lieber Uwe, deshalb freue ich mich auf die Gespräche, die Tiefkritik mit dir, weil wir schon so ein bisschen halt am Horizont sehen, wo die ganze Sache hinfährt. Und wenn es in irgendeiner Form einen namhaften Widerstand in Deutschland gibt, gegeben hat oder irgendwann geben wird, Wäre das schön, wenn dieser sich nicht wie die Schafe zur Schlachtbank führen lassen würde, zumindest finanziell gesehen unter anderem auch von Menschen, die eine ganz andere Agenda verfolgen, wie zum Beispiel der Herr Fuellmich. Ich kreide ihm schon ein bisschen an, dass er doch sehr reichweitenstark sehr viel abgegrast hat, was unter anderem wie gesagt bei vulnerablen Unternehmern ansonsten nicht sehr locker gesessen hätte. Und sehr, sehr viel schlimmer, und das möchte ich nochmal hundertmal unterstreichen, ist der Fakt, wie viele Leute ihm blind glauben. Das ist eine Art von Personenkult, die sich da entwickelt hat, um diesen Mann, der auch Aufmerksamkeit schluckt, nicht etwa, weil ich neidisch bin, sondern einfach in den Schmerz. die er dort referiert, sich permanent widerspricht, irgendwelche Sachverständigen vorschiebt oder irgendwelche anderen Anwälte, weil er es ja selber juristisch nicht bringt, wie viele Stunden an Lebenszeit Woche für Woche da drauf gehen, ohne dass irgendwelche Resultate entstehen oder dass man auch nur versucht, auf irgendeinem Wege tatsächlich etwas in seinem Leben nach vorne zu bringen. Weil man mal wieder, wie in dieser QAnon-Geschichte, glaubt, irgendein Güldener, in diesem Fall Fuellmich, würde da auf dem weißen Ross dahergeritten kommen und denen allen juristisch in den Arsch treten. Das treibt mich wirklich zur Weißglut und da kann ich nicht umhin, als zu sagen, das ist die wahre Tragik. Dass sich die Leute schon wieder haben bequatschen lassen, schon wieder haben hier auch betrügen lassen in Bezug auf zumindest, was man sich von diesem Mann erwarten kann. und dass die mal wieder ihre Mündigkeit, von der sie gerade behaupten, die Aufgewachten, diese entdeckt zu haben, dass sie diese so schnell für ein Appel und ein Ei, 923 Euro inklusive Mehrwertsteuer, waren die bereit, diese Mündigkeit wieder abzugeben. Und seither sitzen sie an dem Trog, von dem sie sich erhoffen, dass da irgendetwas kommt. Tatsächlich ist es aber nichts anderes als Hoffnung auf Pump, auch nicht anders als die Booster-Impfung, die muss man ja auch alle sechs Monate aufnehmen.
Uwe
Ja, vor allen Dingen ist es aber noch so, ich habe das ja, als wir im letzten Jahr auch auf meinem Kanal die Videos teilweise gemacht haben oder die ich selber gemacht habe, habe ich mit sehr vielen Leuten auch in den Kommentierungen diskutiert. Und da stellte sich heraus, dass neun von zehn, die es unverschämt fanden, dass ich den Vertrag kritisiert habe, dass ich mal was anmaße, wo ich doch gar kein Jurist bin und all so ein Blödsinn, dass wenn ich die dann fragte, ob sie denn selber die 800 Euro gezahlt hätten, nein. Ob sie überhaupt Unternehmer wären? Nein. Das heißt, die allermeisten, die sich darüber fürchterlich aufregen, dass man die Corona-Klage kritisiert, sind gar keine Unternehmer, die gehören gar nicht zur Zielgruppe. Das heißt, das sind nur Quatschkörper. Das sind Leute, die überhaupt gar nicht, weder die 800 Euro zahlen müssen oder könnten, weil sie gar nicht zur Zielgruppe gehören und die einfach nur aus emotionalen Gründen dafür sind, weil sie eben Corona-Maßnahmen Gegner sind und sich jetzt von dieser Klage was erhoffen. Und das reicht für die völlig aus. Alles, was dann gegen die Klage ist, muss ja schon mal abgewiesen werden. Aber die sind in der bequemen Position, dass sie ja selber die 800 Euro nicht zahlen mussten. Das heißt, die können ja wie die Könige reden und können sagen, naja, lass doch die anderen die 800 Euro zahlen. Wenn das Geld weg ist, ist das deren Geld. Meistens ist es doch nicht.
Gast
Mhm, richtig. Aber sie können sich echauffieren, sie können das Maul aufreißen, sie können mit ihrem Finger auf andere Leute zeigen, die es wagen, da irgendwas zu hinterfragen, wenn sie gleichzeitig auch anderen Propheten da die ganze Zeit irgendwie an den Lippen hängen, die da sagen, glaubt mir nichts, hinterfragt alles und verbindet die Punkte. Ihr wisst schon, auf wen ich so anspiele. Gut, in Ordnung. Lieber Uwe, wir haben uns heute wirklich sehr, sehr viel Mühe gegeben. Ich muss es auch jetzt eingestehen. Für mich hat mich geschafft. Er hat mich in seiner Abwesenheit hat er mich mehr geschafft, als ich es dachte. Wir haben uns mal wieder übernommen, indem wir gedacht hätten, wir könnten den Mann kompakt in irgendeiner Form zusammenfassen. Ich merke in der zweiten Hälfte unseres Streams, als wir uns mehr verabschiedet haben von dem Entlanglesen von diesem Transkript, ist das Gespräch flüssiger, wahrscheinlich für die Beobachter auch interessanter geworden. Weil wir halt wirklich halt so mal Butter bei die Fische gesprochen haben und vor allen Dingen die Analyse wirklich auf den Punkt gebracht haben. Der Rest, dieses ganze hier, dieses Geschwafel von filmig, es musste, und deshalb bin ich dennoch froh, dass wir es gemacht haben, es musste einmal vorgeführt werden. Aber liebe Leute, ihr könnt euch das nicht vorstellen, wie schwierig das A war, das überhaupt durchzustehen, dann das aufzuschreiben und B, das jetzt nochmal mit euch vorzutragen. Weil man müsste theoretisch wirklich an jedem einzelnen Punkt, der hier markiert ist, müsste man sich aufhängen, müsste man irgendwie etwas kommentieren und da ist wirklich alles kommentierenswert. Aber es doppelt sich so oft und da ist so vieles, dass es einem die Sendung, das will ich jetzt nochmal so sagen, kaputt macht. Also meine Sendung, wie ich sie mir heute vorgestellt habe, habe ich mir ein Stück weit in meiner Traumvorstellung anders vorgestellt. Da hat mich einfach die Fülle von Fuellmichs, Herr Fuellmich, das ist meine Meinung, Schwachsinn, ja, trotz seiner Abwesenheit ein bisschen halt überfordert. Ich merke, wir brauchen ein kompakteres Format, wo wir uns ein Thema geben, das nicht ganz so sehr mit Belegen offensichtlich jetzt hier untermalen, sondern stattdessen in der Analyse bleiben, wo uns die Leute auch wahrscheinlich mehr folgen können. Siehst du das ähnlich? Weil wir haben ja noch einige Themen vor uns.
Uwe
Ja, also auf jeden Fall wird man nicht alles voll analytisch durchsprechen können. Dafür fehlt dann die Zeit und auch die Aufmerksamkeit. Ich denke, wir müssen natürlich schon in der Vorarbeit die entsprechende Analyse machen. Aber dann müssen wir aus dieser Analyse die wichtigsten drei oder vier Punkte rausnehmen maximal. Über die kann man dann, ich sage mal, exemplarisch reden. Ich fand das heute trotz alledem völlig in Ordnung, Eli, weil an diesen, ich sag mal, nur paar Sequenzen, die du jetzt besprochen hast, da kriegt man ein Gefühl dafür, wie eben die Sprechweise von Herrn Fuellmich ist. Man wird jetzt alles andere für die Interessierten, die können es dann selber lesen und feststellen, dass auch in all den anderen Minuten es genauso läuft. Und wenn sie dann das nicht nur sich einmal vergegenwärtigen, sondern zukünftig mal darauf achten, bei weiteren Interviews, bei weiteren Monologen, die er dann hält, dass er genau dieselbe Sprechweise hat. Das heißt, er redet viel und sagt gar nichts.
Gast
Ja, das sind ja diese Monologe, das muss man sich auch vor Augen halten bei Herrn Fuellmich. Ich warte, bis die überhitzte Kamera wieder irgendwie abgekühlt hat, damit ich sie wieder anschmeißen kann, liebe Leute. Irgendwie ist das hier heute notwendig, ich habe euch ja vorgewarnt. Man muss sich das vor Augen halten, dass Herr Fuellmich das ja permanent tut. Das macht er ja nicht nur in seiner Kommunikation im Corona-Ausschuss, das macht er jedes einzelne Mal, wenn er irgendwo öffentlich zu Tage tritt. Und darauf sollten die Leute achten. Also wir haben euch jetzt hier ein Exempel herausgegriffen von vor sechs Monaten. Wir haben es eingangs gleichzeitig aber bestätigt, dass das nicht etwa einfach nur aus dem Kontext gerissen eine isolierte Aufnahme ist, die sich ansonsten nie wieder reproduziert hat, sondern wer unseren Ausführungen in der ersten und zweiten Sendung schon gefolgt ist, der wird gemerkt haben, wir haben das damals kritisiert. Es hat damals schon stattgefunden und unmittelbar letzten Freitag und diesen Sonntag, der jetzt zwei Tage zurückliegt, kam das auch schon vor. Das war eine große Stütze für unsere Argumentation heute, dass wir das alles hatten, dass er uns das nochmal so vor Augen geführt hat. Das geht also die ganze Zeit so weiter, liebe Leute. Wir haben da jetzt also nicht uns die Rosinen rausgepickt. Huch, jetzt ist auch die Kamera ausgegangen. Moment, ich mache jetzt mal eine von beiden an, aber ihr hört mich ja noch, oder? Jetzt sind beide Kameras überhitzt, weil wir wahrscheinlich schon so lange streamen. Unfassbar. Gut, da bin ich wieder. Aber liebe Leute, es war so, es ist so und so wie ich den Herrn für mich kenne, wird es auch genauso weiter bleiben. Deshalb war das schon sehr wichtig, dass wir heute mal gesagt haben, wir analysieren seine Sprache, weil... Obwohl das schmerzhaft war, obwohl das sehr, sehr müßig war und sehr schwierig war, euch auch bei der Stange zu halten, was diese Sache angeht, ich habe es ja gemerkt, schon allein an den Reaktionen im Chat und dann auch hier in den Zuschauerzahlen, hat das dennoch etwas gebracht, weil die Saat des Zweifels ist jetzt gesät, wie ich so oft sage, und ihr werdet diese Momente, auch ungeachtet dessen, ob ich euch das jetzt hier mit auf den Weg gebe oder nicht, und das kann jeder gerne nachlesen, werdet ihr die selber wiedererkennen, weil ihr werdet seine Argumentation, seine Sprechweise, sein Vokabular, wiederfinden in jedem einzelnen Mal, wenn dieser Mensch öffentlich in irgendeiner Form in Erscheinung tritt. Deshalb glaube ich, du hast recht, lieber Uwe, das hatte seinen Wert. Aber seien wir fair, das hätten wir wahrscheinlich besser machen können. Auch wir sind nicht unfehlbar. Wir haben aber im Gegensatz von Herrn Fuellmich die Größe dazu zu stehen und vor allen Dingen nicht 800 Euro plus Mehrwertsteuer dafür zu verlangen, sondern das den Leuten allen kostenlos hier mitzugeben. Gut, also ich möchte nochmal in deiner Anwesenheit gesagt haben, was wir noch vorhaben. Wir haben noch vor, einen Stream zum Thema, wie viel Geld Herr Fuellmich eingenommen hat für diese Sammelklage, von der er selber sagt, es ist keine Sammelklage, es ist eine Schadensersatzklage, aber es ist auf jeden Fall alles schon weg und verbraten. Dieser Stream muss auf jeden Fall noch kommen. Dann haben wir einen Stream, den wir vorhaben zum Thema, wer sind Sie, die Kollegen von Herrn Fuellmich und damit meine ich nicht einmal diese ganze Sammelsurium an Anwälten, die ich vorhin hier an anderen Kanzleien international, die möchte ich gar nicht alle bemühen, sondern seine unmittelbaren Kollegen, die Menschen, mit denen er tagtäglich zusammenarbeitet, von denen sich einige schon aus dem Prozess verabschiedet haben, wer das sind, darüber möchte ich auch nochmal mit dir reden. Dann möchte ich mit dir reden. Ich glaube, ich hatte noch einen Bonus-Stream geplant. Lass mich kurz reingucken, dass ich nicht lüge, was wir da besprechen wollten. Ich rufe es mir gerade auf. Genau, also erst mal wirklich seine unmittelbaren Kollegen. Dann das Spannende ist, wer sind für mich verlorene Kollegen? Weil auch da gibt es ja einige Wegbegleiter, die inzwischen sein Schiff so ein bisschen verlassen haben. Das wäre also auch spannend, wenn wir dann drüber reden. Und dann möchte ich den Leuten offenbaren, dass es ja eine Reihe von Menschen inzwischen gibt, die sagen, sie halten Herrn Fuellmich für, sag ich mal, unlauter, dass seine Methoden nicht unbedingt sehr korrekt sind, wie du das ausgeführt hast vorhin. Und diese Menschen möchte ich mir auch in den Stream einladen. Also summa summarum, wenn ich mich nicht verrechne, haben wir noch vier Streams. Wir müssen aber gucken, wenn man uns das so zeitlich auch vom Investment her so ein bisschen mitnimmt, wie wir das stückeln und wann wir das machen. Du bleibst aber dabei, auch nach der heutigen Sendung, stehst du weiter zur Verfügung oder hat dich der Fuellmich in Absenz ja hier aus dem Konzept gebracht?
Uwe
Nee, ich bin harten Tobak gewohnt, insofern so schnell wirft man mich nicht aus dem Konzept.
Gast
Alles klar, gut, in Ordnung. Dann danke ich dir für die heutige Einschätzung. Ich glaube, alles, was wir heute sagen wollten, ist zur Genüge gesagt. Ich werde nochmal abmoderieren, kann sich nur um Stunden handeln. Und dann melde ich mich nochmal bei dir, aber ich danke dir für deinen Einsatz heute. Tschüssi, alles zusammen. Alles klar, gut. Bei Handlern.
Zitate aus dieser Abschrift bitte mit Quellenangabe: „Große FUELLMICH-Analyse: Gott-gesandt, inkompetent oder ein Betrüger? - Teil 3“, Die Welt Klar Sehen, 08.12.2021.
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Live-Stream von Uwe Loose und Eli, der das Langemann-Interview mit Reiner Fuellmich zur Corona-Schadensersatzklage Satz für Satz auseinandernimmt. Im Zentrum steht die Frage, wofür das eingesammelte Klagegeld von 800 Euro plus Mehrwertsteuer pro Mandant tatsächlich verwendet wurde.
