DWKS-Kompass-SiegelDie Welt Klar Sehen

Paradoxien der Lüge | Wahrheit erkennen | Lügner entlarven04.03.2022

BEWUSST DENKEN

Abschrift

Abschrift des Videos vom 04.03.202235 Abschnitte

Der Text hält den Kenntnisstand dieses Tages fest, nicht den von heute. Er wurde maschinell aus der Tonspur erstellt; maßgeblich bleibt das gesprochene Wort im Video.

Hallo liebe Zuschauer, willkommen auf meinem Kanal, Die Welt Klar Sehen. Heute geht es weiter in meiner kleinen Rubrik Klardenker. Wir hatten ja schon Teil 1 besprochen vor längerer Zeit und dann neulich Teil 2. Da ging es ja darum, was ist Aufklärung? Und das Ergebnis dieser kleinen Anekdote oder eben des Essays von Kant war, was Aufklärung eben der Ausgang aus der selbstverschuldeten Unmündigkeit ist,

also sprich eigentlich der Anfang des kritischen Denkens. Und wenn wir uns mal daran erinnern, im ersten Teil ging es ja darum, dass es so Blender gibt, denen wir blind hinterherlaufen, nämlich dem Kaiser oder König ohne Kleider und das für den Leuten einfach blind geräuchern. So, wenn jetzt aber unser Verstand anfängt zu erwachen, unser selbstständiges Denken, was wir ja selber verschuldet haben, was wir es vorher nicht gemacht haben, stellt sich die Frage, ja und was fangen wir jetzt damit an?

wir gucken in die Welt und wozu jetzt? Nun ist es nach meiner Meinung so, dass die Funktion des Bewusstseins und des Denkens ist, eben die Wirklichkeit zu erkennen. Das heißt, sich zu erkennen, die Welt zu erkennen und natürlich auch die ganzen Beziehungen dazwischen. Das führt uns jetzt zu der Frage, wenn ich etwas erkenne, erkenne ich das dann immer richtig? Wir wissen ja, Ja, Irrtum und Fehler ist der Anfang aller Erkenntnis und deswegen ist es also wichtig, Wahrheit und Falschheit und Lüge und Richtigkeit richtig differenzieren zu können.

Doch wie können wir das machen, ohne Wissenschaftler zu sein? Das ist die Frage, die ich mir hier in diesem kleinen Exkurs mal gestellt habe und die möchte ich heute mal beantworten. Schauen wir mal. Ja, was habe ich mir nun für Gedanken gemacht, wie wir dieses kleine Problem lösen können? Die einfache Frage, die ich mir zu stellen, ja, wo kommen denn die Lügen in der Welt her?

Und die Falschheiten, also zumindest soweit wir die Welterkenntnis betrachten, stammen sie eigentlich immer von Menschen. Und das sind ja eben diese Könige ohne Kleider, die uns erklären, sie würden Kleider anhaben, obwohl wir es gar nicht haben. Das sind die Blender, die behaupten, was sie alles Tolles für uns tun und in Wirklichkeit tun sie nichts oder gar das Gegenteil und schaden uns. Das heißt also, wenn wir in einer Lügenwelt leben oder feststellen wollen, was in der Welt real und was nicht real ist,

da müssen wir im Grunde genommen herausfinden, was von dem, was wir bisher gewahrhielten, falsch ist. Und das meiste, was wir wissen, ist in unseren Kopf eingedrungen durch Schule, durch Gesellschaft, durch Medien und so weiter. Das heißt, wir müssen erkennen, woran wir Lügen erkennen oder noch konkreter, woran erkennt man eigentlich Lügner? Und wenn man das herausfindet, was ergibt sich dann? Das möchte ich jetzt mal klären. So, dazu möchte ich mal eine kleine Anekdote verwenden, die einem berühmten britischen Philosophen, Mathematiker und Religionskritiker und Logiker zugeschrieben wird, nämlich dem Bertrand Russell.

Das war eben auch ein Adliger und er hat mal einen Nobelpreis bekommen, war ein Vordenker in der analytischen Philosophie und hat wichtige mitgewirkt an einem Grundlagenwerk der Mathematik. Und was hat dieser Bertrand Russell nun eigentlich so gemacht, dass ich der Meinung bin, dass man sich mit dem näher beschäftigen sollte? Und zwar hat der Bertrand Russell dem Witt ein Paradox zugeschrieben, das sogenannte Papadox.

Das Papadox ist eine Wortneuschöpfung von Papa, dem Papst, und von Paradoxern. Das ist also quasi eine Art Wortspiel. Sprich, es gibt ein Wortspiel zum Thema irgendwie mit dem Papst. So und wenn wir uns jetzt mal fragen, was beinhaltet das jetzt genau? Also der Papst, das wissen wir für uns ja noch relativ einfach, das ist quasi eben der Bischof von Rom und gleichzeitig der Chef, sprich das Oberhaupt der gesamten katholischen Kirche und die ist ja wie bekannt eine der größten Religionen, die wir seit längerer Zeit auf diesem Planeten haben.

Also auch der Papst erzählt ja so manches, was wir dann für die Wahrheit halten. Im Grunde genommen ist ja der Papst die Wahrheit. Der Papst kann sich ja nicht irren. So heißt es, glaube ich. Aber da will ich mich jetzt nicht festlegen und das ist auch gar nicht unser Thema. Schwieriger ist die Frage, was eigentlich ein Paradoxon ist, ein Paradox oder eine Paradoxie. Das kommt ursprünglich aus dem Griechischen und meint, dass etwas Ungewöhnliches ist, man hätte etwas ganz anderes erwartet, es ist unerwartet, unglaublich. Wobei dieses

Etwas kann jetzt eine Aussage sein, etwas in der Realität, was einem so vor die Augen kommt. Ja, also zum Beispiel so ein Paradox wäre beispielsweise, dass der Regenbogen immer wandert. Aber die Frage ist, wo ist er denn eigentlich, der Regenbogen? Und erst viel später hat man herausgefunden, dass es gar nicht so einfach ist, das mit dem Regenbogen durch die normale Sinneswahrnehmung zu verstehen. Aber in jedem Fall ist es so, dass ein Paradoxon immer etwas Unerwartetes in sich enthält. Oder

aber, wenn man die normalen Verständnisbegriffe anwendet, dass es irgendwie zu logischen Widersprüchen führt. Und da sind wir ja bei dem Bertrand Russell an der richtigen Stelle. Denn der ist ja vom Beruf Logiker unter anderem gewesen und Mathematiker. Also sprich das, Das, was ich Ihnen jetzt gleich zeige, dieses Papadox von Russell, das hat es in sich, so klein und so kurz es ist. Schauen wir mal. Bevor wir aber dahin kommen, falls Sie sich für das Thema Paradoxien oder Paradoxa interessieren, gehen Sie mal bei Wikipedia hin.

Den Link sehen Sie ja da oben. Da gibt es also doch einige bekannte in der Geschichte entwickelte Paradoxa oder Paradoxien. Und das ist ganz informativ. Und auch lustig, macht Spaß, sich über Paradoxien Gedanken zu machen. Ja, was ist der Ursprung des Russellschen Papadoxes? Also Herr Russell hat mal jemanden gegenüber behauptet, die Quellen sind sich da nicht schon ganz einig, ob das nun gegenüber Studenten in einer Vorlesung war oder ob es gegenüber einem Journalisten war.

Das ist aber für uns auch völlig egal, sondern er hat etwas behauptet, also quasi eine These aufgestellt, nämlich, und jetzt wird es interessant, dass man aus einer einzigen falschen Voraussetzung alles schließen könne. Lassen Sie sich den Satz mal auf der Zunge zergehen. Aus einer einzigen Voraussetzung kann man alles falsch schließen. Oder aus einer falschen Voraussetzung kann man alles schließen. Das heißt ja nichts anderes, dass wenn man an der richtigen Stelle ganz oben einen logischen Fehler macht, die Aussagen, die man dann treffen kann, willkürlich sind. Das heißt, es gibt gar keine feste Realität mehr. Es ist alles nur noch durcheinander gewürfelt.

Und das ist natürlich schon ein kolossaler Spruch. Und das fiel natürlich auch den Studenten auf oder dem Journalisten. Und dementsprechend hat dann mal einer gesagt, können Sie ja schön sagen, aber beweisen Sie das doch mal. Und ich stelle Ihnen gleich meine Aufgabe, Herr Rassel, nämlich beweisen Sie mir, dass eine völlig unsinnige, unlogische Sache, nämlich dass Sie der Papst sind.

Ich meine, er ist ja ein Philosoph, Literat und Religionskritiker und jetzt soll der Mann zeigen, dass er der Papst ist. Aber das kann er ja nur dann zeigen, wenn eine unsinnige, eine unlogische Voraussetzung gemacht wird. So, und die Übung oder die Voraussetzung soll jetzt hier sein, dass 0 und 1 identisch wäre. 0 gleich 1. So, wir wissen, dass 0 nicht gleich 1 ist, aber das ist ja eben das Unlogische. Was wäre, wenn es doch so wäre?

wäre. Nun sagt der Russell, oh, das ist aber einfach. Wenn 0 gleich 1 ist, dann addieren wir auf beiden Seiten der Gleichung 1 und noch 1, daraus folgt 1 gleich 2, wenn 2 gleich 1 ist, sind der Papst und ich also 1, also bin ich der Papst. Haben Sie das verstanden? Nicht? Lesen wir nochmal langsamer. Russell sagte, ganz einfach, wenn 0 gleich 1 ist, Addieren wir auf beiden Seiten der Gleichung 1, dann folgt 1 gleich 2. Der Papst und ich sind 2.

Wenn 2 gleich 1 ist, sind der Papst und ich also 1. Folglich bin ich der Papst. Ist doch nicht ganz so einfach zu schlucken, auch wenn man es das zweite Mal liest. Das heißt, ich habe mir mal die mühe gemacht ist ja nicht so viel gewesen diesen kleinen beweis aufzuschreiben so ein bisschen mathematisch so für diejenigen die immer in der schule ich sag mal gelernt haben mit buchstaben zu rechnen ist ja übrigens auch scheint ja erstmal paradox wenn man dann rechnen

mit buchstaben ist das nicht eigenartig und die leute wie ich die dann später mal sogar Mathematik-Leistungskurs hatten in der Schule, da hat man nachher sogar mit imaginären Zahlen gerechnet. Zahlen, die gibt es quasi gar nicht. Oder hat sich Gedanken über verschiedenste Formen von Unendlichkeiten gemacht. Ob es nicht eine Unendlichkeit gibt, die noch viel unendlich größer ist als die erste. Naja, also da gibt es schon ganz merkwürdige Geschichten. Und jetzt wollen wir also mal gucken, wie der Russell seinen Satz beweisen will, dass er der Papst ist. Also,

Also, die Voraussetzung ist, dass 0 gleich 1 ist. Normalerweise würden wir ja sagen, 0 ist 0 oder 1 ist 1. Aber das 0 gleich 1 ist eben nicht. Und jetzt sagt der Russell, das ist ja eine Gleichung, eine ganz normale arithmetische Gleichung. Und man kann ja in der Gleichung Veränderungen vornehmen. Und meine Veränderung, die ich jetzt vornehme, ist, ich addiere auf jeder Seite 1. Nämlich aus 0 plus 1 mache ich 1 und aus 1 plus 1 mache ich 2. So, das ist ja mathematisch völlig exakt und legitim. Also sprich, die Anwendung der Regel

ist völlig korrekt. Da gibt es mit Sicherheit keinen Einwand. Und dann sagt er, die Zahlen sind ja nur Stellvertreter, das sind ja nur Symbole. Und für dieses Symbol, da setze ich jetzt Personen ein. Also der Papst, das ist ja einer. Und der Papst und ich, wir sind ja zwei. aber da 1 gleich 2 ist, sind wir beiden auch gleichzeitig 1, wenn 2 eben gleich 1 ist. Moral von der Geschichte, also bin ich, Bertrand Russell, bin der Papst. Ja, ich sag mal, probieren Sie das

mal Ihren Freunden zu erklären. Dann werden Sie feststellen, die haben so ein bisschen Kopfschütteln, Also das ist ja verblüffend. Aber genau das ist ja das Wesen eines Paradox. Und wenn wir uns jetzt mal fragen, warum ist das jetzt von Bedeutung? Was ist die praktische Anwendung, die man aus dieser kleinen Geschichte des Papadox lernen kann? Also wenn wir uns die Frage stellen, was ist Wirklichkeit? Wirklichkeit ist oft das,

was wir glauben, was Wirklichkeit ist, was uns erzählt wird, was Wirklichkeit ist, was in Büchern steht, was Menschen uns sagen, was im Fernsehen oder sonst wo erzählt wird. Und wir können ja gar nicht alles prüfen. Die Welt ist ja so riesig groß, wie sollen wir das machen? Wenn da steht Wissenschaftler XY hat das gesagt, der Geschichtsforscher hat das und das Ja, und Herr Müller hat das und das gesagt. Was ist denn nun wahr? So, das können wir rein von der Menge der Informationen unmöglich alles überprüfen.

Aber in Anlehnung an Russells Papadox können wir sehr wohl prüfen, ob die Voraussetzung, unter denen diese Aussage gemacht wurde, ob die wahr ist. Nehmen wir mal als Beispiel. Nehmen wir mal als Beispiel, Sie hätten ein Rechtsproblem. und jetzt brauchen Sie einen guten Rechtsanwalt. Und dann erwarten Sie und hoffen, dass der Rechtsanwalt sich für Sie einsetzt, denn er ist ja quasi Ihr Vorkämpfer des Rechtes. Wenn

der jetzt ständig nur Geld kassiert, aber niemals einen Prozess führt, dann ist das ja in Widerspruch. Nämlich, eigentlich ist er als Rechtsanwalt dazu da, für Sie juristisch tätig zu werden. Wenn er Wenn er aber jetzt nicht tätig wird, ist das so, als ob 0 gleich 1 ist. 1 ist tätig werden, 0 ist nicht tätig werden. Das heißt, wenn Sie einmal einen Anwalt haben, der Ihnen laut verspricht, er würde für Sie erfolgreich Prozesse führen und nach einer gewissen Zeit nicht einen geführt hat, dann wissen Sie, dass dieser Mann quasi ein Papadox produziert.

Nämlich, er wird niemals einen Prozess führen, sondern immer nur ihr Geld einsammeln. Das heißt, diesem Menschen brauchen Sie nie wieder zu glauben. Weil der wird mit derselben Argumentation tun und nicht tun ist dasselbe, wird er Sie immer wieder bequatschen. Das heißt, wenn Sie dem einmal diesen Widerspruch durchgehen lassen, werden Sie niemals mit dem Erfolg haben. Das gleiche gilt aber auch für andere Sachverhalte. Nehmen wir mal auch wieder was Soziales. Stellen Sie sich vor, Sie hätten ein Land, das sagt, wir sind Pazifisten, wir sind für den Frieden. Und dann passiert irgendwo am anderen Ende der Welt etwas in einem Land, mit dem man noch nicht einmal verbündet ist.

Und weil man der Meinung ist, dass dieses Land militärische Hilfe benötigt, kriegt man dem jetzt Waffen über irgendwelche dunklen Kanäle. Oder was hatten wir auch mal, ein Land, das hieß BRD, Bananenrepublik Deutschland. Und da hieß es, wir wollen doch keinen Krieg in Afghanistan oder sonst wo machen. Aber wir geben der Allianz, die dort Krieg führen will, unseren Bündnispartnern, geben wir 80 Millionen D-Mark. Oder aber wir machen keine Gewaltaktion, wir machen Aufklärungsaktion in 10 Kilometer Höhe.

Also, das heißt, diese Aufklärungsaktionen, die Gewalttätigkeiten der anderen, die sind doch Kriegsführen, sind doch Kriegsmaßnahmen. Wie kann also jemand sagen, ich bin Pazifist und liefere Waffen ins Ausland, beteilige mich finanziell, unterstütze irgendwelche Leute mit Waffen und Geld. Das ist genauso eine Aussage. Null gleich eins. Ich bin Partizip für den Nullkrieg. Was ich tue, ist aber eins. Hier Waffe, hier Geld, hier Unterstützung. Das heißt, wer so etwas sagt, wenn es ein solches Land gäbe, müsste man sagen, das ist ein Lügnerland, weil es nämlich Krieg und Frieden einsetzt.

Ja, nur das Gleiche könnten Sie auch sagen, wenn Sie zum Beispiel einen Medienbericht hätten, wo jemand zum Beispiel sagt, ja, heute berichten wir, dass das der Feind ist und morgen berichten wir, dass das der Feind ist. Oder wenn Wissenschaftler da sind, die sagen, ja, da gibt es etwas, davon müssen sie riesengroße Angst haben. Und dann fragen sie danach, ja, zeigen Sie mir das nochmal. Zeigen Sie mir nochmal den Beweis.

Zeigen Sie mir das nochmal im Mikroskop oder sonst wo. Und da sagen die, nee, das ist so klein, das kann man gar nicht zeigen. Das heißt, auch das ist die Aussage 0 gleich 1. Nämlich dann sagt jemand, da ist etwas, das dumme ist, das hat noch nie jemand gesehen. Und früher, so im Zeitpunkt der naturwissenschaftlichen Renaissance sozusagen, da sagte man, da gab es doch so Leute, die haben gesagt, da oben im Himmel, da ist so etwas. Und da haben die Naturwissenschaftler gesagt, ja zeig mir das doch mal, zeig mir doch mal deinen Gott.

Da haben die gesagt, da oben kannst du den nicht sehen, der ist ja unsichtbar. Ja, dann zeig mir doch mal seinen Wirken, der wirkt durch alles. Aha, also der Einzelne wirkt durch alles. Und später hat dann eine andere Splittergruppe aus dieser Richtung gesagt, Gott ist nicht da oben, Gott ist in deinem Herzen. Und wenn du dann sagst, ja, wo ist denn genau die Position dort? Zeig mir die mal. Nee, kann ich dir nicht zeigen, das kann ja nur ich empfinden. Das heißt also, es wird behauptet, das sei etwas, was aber außerdem wer es behauptet, keiner gesehen hat.

Und da haben wir auch wieder 0 gleich 1. Sehen und nicht sehen ist 1. Und damit sind willkürliche Behauptungen möglich. Das heißt, wir lernen aus dieser kleinen Anekdote, diesem Papadox, wenn wir irgendjemanden finden, der uns ein x für ein u verkaufen will, x gleich u, der also einen Widerspruch an einer wesentlichen Stelle in seinen Aussagen macht,

können sie ab sofort den in der Kategorie gewohnheitsmäßiger Lügner verbuchen und brauchen nie wieder ein Wort von dem zu hören, zu lesen oder auch nur darüber nachzudenken, weil wer so argumentiert, wer einen so schweren logischen Fehler in seinen Prämissen macht, ist ein Künstler darin, die Welt nach Belieben zu manipulieren, nach belieben Märchen und Lügen zu erzählen.

Und wenn Sie als aufgeklärter Mensch, der gerade aufwacht, aus einer selbstverschuldeten Verblödung, wenn Sie sich nicht weiter verblöden lassen wollen, dann hören Sie nicht mehr, mehr lesen sie nicht mehr, was irgendwelche Lügner erzählen, die ständig ihre Kategorien wechseln, die heute was anderes erzählen als morgen und die übermorgen wieder das erzählen, was sie gestern erzählt haben. Diese Leute werden sie niemals festnageln können, weil die notorische Wahrheitsleugner sind.

Das sind Leute, die das Bewusstsein von dummen Menschen, von wohlwollenden, gutgläubigen Menschen nach Belieben manipulieren und ihnen eben ein X oder ein U verkaufen. Ja, mehr habe ich zu dem Punkt nicht zu sagen. Ich hoffe, dass für Sie diese kleine Papadox-Geschichte ein bisschen anregend ist. Wenn Sie dazu Meinungen haben, immer schön dran denken, unten im Kommentarbereich, da freue ich mich, wenn Sie Ihre eigene Meinung kundtun oder vielleicht was zu ergänzen haben oder auch zu verbessern.

Also vielen Dank und bis zum nächsten Mal. Tschüss. Klarsehen, clever denken, frei handeln.

Zitate aus dieser Abschrift bitte mit Quellenangabe: „Paradoxien der Lüge | Wahrheit erkennen | Lügner entlarven“, Die Welt Klar Sehen, 04.03.2022.

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Uwe Loose erläutert anhand von Bertrand Russells berühmtem Paradox, wie sich aus einer einzigen falschen Voraussetzung beliebige Behauptungen ableiten lassen. Daraus entwickelt er einen praktischen Prüftest, um gewohnheitsmäßige Lügner an logischen Widersprüchen in ihren Prämissen zu erkennen.

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