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Zugangsbeschränkungen mit 2G+3G - Bericht des Corona-Sachverständigenausschusses09.07.2022

CORONA-STORY

Abschrift

Abschrift des Videos vom 09.07.202232 Abschnitte

Der Text hält den Kenntnisstand dieses Tages fest, nicht den von heute. Er wurde maschinell aus der Tonspur erstellt; maßgeblich bleibt das gesprochene Wort im Video.

hallo liebe zuschauer willkommen auf meinem kanal die welt klar sehen heute wollen wir wieder eine Ja, ein nächstes Video machen zum Thema Evaluierung der Corona-Maßnahmen durch den Sachverständigenausschuss. Das hatte ich ja schon in einem Gesamtvideo mal überschlägig beguckt. Aber diesmal wollen wir uns mal beschäftigen mit den 2G und 3G-Regeln und mal herausfinden, ob und was denn der Sachverständigenausschuss gefunden hat. Also bis gleich. Klar sehen, clever denken, frei handeln. Wir sind auf Seite 84, die Wirkung von 2G und 3G-Beschränkungen auf das Pandemiegeschehen. So, da stellt sich schon mal heraus, dass die Maßnahmen gemäß einer Studie in Erfurt nicht ganz so beliebt sind, weil 90% der befragten ungeimpften Personen lehnen Beschränkungen ab,

die über die 3G-Regel hinausgehen. Also testen lassen schon, aber impfen eben nicht. Das heißt, das ist im Prinzip die Variante, wer gegen das Impfen ist, der hat auch nichts Gutes an 2G und 2G Plus oder ähnlichen Beschränkungen. Ja, worum geht es? Es geht darum, dass die Annahme da ist, dass Personen sich seltener anstecken, wenn sie geimpft sind und dass geimpfte und negativ getestete Personen seltener das Virus auf andere übertragen. Und geimpfte Personen auch seltener schwere Krankheitsverläufe haben oder sterben. Das ist die Annahme. Gut, das kann man annehmen und jetzt müssen wir mal gucken, welche Belege es für die Untermauerung dieser Annahme gibt. So, jetzt heißt es hier Evidenz, also Beweise zu den beabsichtigten Wirkungen. So.

Wobei die Frage ist, wer ist jetzt ein Geimpfter? Geimpft sind alle Personen, die mindestens zwei Impfdosen erhalten haben. Weil ich glaube, heute reden wir eigentlich schon davon, dass nur wer die erste Booster-Impfung hat, der ist ein Geimpfter. Aber nun gut, das ist jetzt mal eine Definitionsfrage. Dann stellt sich was Allgemeines heraus, dass während der Zeit die Varianten eben mutieren. Und dass man das auch für die Zukunft zu erwarten hat. Ja gut, das ist eine Binsenweisheit. Das machen sich schnell entwickelnde Viren, glaube ich, schon immer so. Somit lässt der Schutz vor einer Infektion zunehmend nach. Ja. Das bedeutet also, mit dieser ersten Aussage, quasi im ersten Absatz, wird alles schon mal erklärt, dass die Impfung ja nicht dauerhaft wirken kann, sondern nur für eine gewisse Zeit. Und dann heißt es, der Schutz durch Impfung scheint bisher bei allen Varianten gegeben.

Scheint es, aber ist das denn auch? So, also durch strengere Einlasskontrollen reduzieren 2G und 2G plus und 3G Regel den Anteil von potenziell Infizierten bei Veranstaltungen. Okay, zumindest für den Zeitraum, in dem durch die Impfung ein Transmissionsschutz besteht. Ja, das heißt, die Frage ist, wie lange ist dieser Zeitraum? Auch wenn dies für die Delta-Variante zutreffen war, kann dies in der Praxis der Omikron-Variante nicht beobachtet werden. Das heißt also was? Das heißt, also die Aussage ist ja uneindeutig. Entweder ist für Omikron dann doch ein dauerhafter Schutz oder gegen Omikron gibt es gar keinen Schutz. Also das verstehe ich jetzt nicht, was hier genau gemeint ist. So Kohortenstudien, gut, wo in Belgien konnte man feststellen, dass von 8 Millionen geimpften Personen, das ist ja eine ordentlich große Kohorte, konnte man bei 4,6 Prozent eine Infektion nachweisen. 4,6 Prozent, ist das jetzt eine große Zahl oder eine kleine?

Also wenn ich jetzt mal so daran denke, dass wir ja jedes Jahr immer die Grippe hatten und nach dem, was ich gelesen habe, hieß es, die Grippewelle hat 25% der Bevölkerung erwischt, dann wären 4,6% ja relativ wenig. Aber das kann ich nicht fachlich beurteilen. Gut, also wir nehmen das mal so hin, 4,6% und 70% der positiv Getesteten, Das sind dann also eben 70 Prozent von den 4,6, das sind ja ungefähr knapp über 3 Prozent, waren symptomatisch. Gut, Symptome haben ist ja mal das eine. Die Frage ist, sind die Symptome jetzt so schwer, dass es den Betroffenen auch stört? Also da bräuchten wir jetzt eigentlich noch eine Zahl, die uns sagt, wie viele Prozent von denen, die Symptome hatten, auch hospitalisiert wurden oder gar gestorben sind. Die Zahl fehlt hier. So, dann haben wir mit dem Auftreten der Delta-Variante stieg die Wahrscheinlichkeit für einen Impfdurchbruch um den Faktor 7,9 an. Ja, und wie hoch war der Faktor für Impfdurchbrüche vor der Delta-Variante? Die Zahl habe ich da jetzt nicht gelesen. Was ist denn überhaupt ein Impfdurchbruch? Also das, was ist das für ein Durchbruch? Wer bricht wo durch?

Also wenn ich das richtig verstehe, bricht das Virus durch den Impfschutz durch. Man könnte auch anders sagen, das wäre jetzt so meine laienhafte Formulierung, die Impfung hat nicht funktioniert. Denn wenn sie mich ja schützen würde, könnte das Virus ja nicht durchbrechen. Also meine Wand, die ich sag mal den Wind abhält, wenn ich dann so einen Wanddurchbruch habe, Dann heißt das auch, der Wind kommt ins Haus, weil entweder der Wind zu stark war oder die Wand zu schwach. Also Impfdurchbruch ist ein schönes, nettes Wort und sagt aber eigentlich nur, es tut nicht das, was es hätte tun sollen. Dann die Hazard Ratio hat Hazard Ratio. Keine Ahnung, was das ist. Das ist wohl irgendwas Spezielles. Eine Zufalls Ratio ist ja Hazard, soweit ich weiß. Für Personen mit Booster, das sind ungefähr 12% der Bevölkerung, liegt bei 0,44. Und keine Ahnung, das kann ich nicht beurteilen. Und zeigt, dass Personen mit Booster Impfung weniger oft einen Impfdurchbruch erleiden. Ja, aber auch hier stellt sich ja die Frage,

Aber wie ist es denn mit den Impfdurchbrüchen ohne Delta-Variante? Und wie ist es bei Omikron? Das wissen wir alles nicht. In einer Meta-Analyse wurden mehrere Studien gemacht und und und, aber im Zeitraum vor dem Omikron. Ein Großteil, nämlich ungefähr zwei Drittel der untersuchten Studien, wurde in den USA durchgeführt, in Dänemark, Israel und England. Diese Meta-Analyse zeigt, dass sich geimpfte Personen seltener als Ungeimpfte anstecken. Dies wird und so weiter. Auch mit Auftreten der Delta-Variante infizieren sich weniger Geimpfte als Ungeimpfte. Die Ergebnisse einer signifikant geringeren Infektionswahrscheinlichkeit beziehen sich allerdings auf Zeiträume kurz nach der Impfung. Spätere Studien konnten zeigen, dass neben der vorherrschenden Variante die Zeit seit der letzten Impfung ein wichtiger Aspekt für den Schutz vor Infektionen ist.

Ja, hier würde ich gerne mal wissen, was denn eine kurze Zeit nach der Impfung ist. Also sind jetzt fünf Minuten eine kurze Zeit oder 50 Tage oder 500 Tage? Was bitte ist eine kurze Zeit? Also da hätte jetzt die Expertise hier ein bisschen präziser sein können. So und dann war aber da noch eine Formulierung drin. Infizierte Geimpfte infizieren sich weniger als Ungeimpfte. Ja, worauf bezieht sich jetzt diese Zahl? Es ist ja keine Prozentzahl angegeben. Oder sind das Nominalzahlen? Also reden wir jetzt von Prozenten. Also wenn ich mir jetzt vorstelle, wir haben da jetzt so zwei Bevölkerungsteile und wir sagen am Anfang sind alle unentschieden und die einen sind für die Impfung, die anderen sind gegen die Impfung. Also 50-50. Und jetzt verschiebt sich das so im Laufe der Zeit durch Aufklärung dazu, dass immer mehr Leute auf der rechten, auf der richtigen Seite sich impfen lassen wollen. Und dann sind es irgendwann mal 60, 70, 80, 90. Jetzt sagen wir mal, das sind 90 und auf der anderen Seite sind irgendwann mal nur noch 10%. Es ist natürlich klar, dass die Menge der Menschen bleibt ja insgesamt immer noch 100%.

Und dann müsste ja eigentlich, wenn es jetzt Impfdurchbrüche gibt oder schwere Erkrankungen, müsste es ja eigentlich eine prozentuale Zahl sein. Also wie sehe ich das? Ich bin mir da also nicht so ganz sicher, wie ich das zu beurteilen habe. Ja, auch eine Meta-Analyse der WHO belegt den verbesserten Schutz durch die Booster-Impfung vor Hospitalisierung und schweren Verläufen in den ersten drei Monaten nach der Booster-Impfung. Gut, das ist schön. Nach drei Monaten scheint dieser Schutzeffekt deutlich abzunehmen. Also die Frage, wie lange es anhält, ist hiermit beantwortet. Die Evolutionskommission verweist zu weiteren Details auf die Arbeiten von RKI und STIKO. Okay, wenn die es erforscht haben. Zusammenfassend, das Risiko zur Ansteckung und Verbreitung von Geimpften und Ungeimpften durch die Entstehung neuer Varianten mit höherer Übertragbarkeit nach den ersten Monaten gleicht es sich an. Das heißt also, die Impfung ist dann, der Effekt ist dann zumindest was die Übertragbarkeit betrifft dann gleich.

So, entsprechend wäre die, also für drei Monate etwa und nimmt dann aber auch ab. Entsprechend wäre die Reduktion der Infektion bei 2G, 3G-Regeln also für drei Monate für Geimpfte gegeben. Schlussfolgerung, das Ergebnis legt nahe, dass bei der Erwägung von Zugangsbeschränkungen dieser mit einer Testpflicht für alle zu verbinden ist. Ja, nun ist ja die Frage, ob das im Sinne der Kosten-Nutzen-Rechnung eine Maßnahme ist. Also wir hatten ja vorhin, dann hieß es ja, es sind von den Getesteten waren 4,6% positiv getestet und von denen waren 70% hatten Symptome. Aber wie viele jetzt von denen bedrohliche oder tödliche Symptomatiken hatten oder Verläufe, das stand da jetzt nicht. So, wenn jetzt alle drei Monate der Impfschutz ausläuft,

Wie stellt sich das in Zahlen dar? Also ich meine, wenn ich jetzt zum Beispiel eine Million Menschen impfe und 4,6 Prozent, was ist denn ein Prozent? Das sind 46.000 Menschen, von denen sind 70 Prozent, um bei der einen Studie zu bleiben, die haben Symptome. Das heißt, wir reden jetzt von 30.000 Menschen. So, und jetzt nehmen wir mal an, Dass ja nicht alle daran sterben, sonst hätten wir ja sehr viel höhere Sterbezahlen von den 1 Millionen. So, laut dem, was wir bisher gehört haben von der WHO, liegt ja die Sterbequote weltweit irgendwo bei 0,25 oder so Prozent der Infizierten. Das heißt also von einer Million sind die 4,6% sind 46.000. Das tippe ich mir hier mal eben ein. Davon sind ja 70%. Das sind dann 32.200. Und jetzt sage ich mal 0,25% davon sterben.

mal 0,25% macht 80,5 aufgerundet 81 Tote auf eine Million. So, das heißt also, wir hätten dann, was sind wir? Wir sind 83 Millionen mal 80,5 hätten wir 6.681 Tote, die sich daraus ergeben würden. Gut, das ist jetzt natürlich noch eine akademische Rechnung. So, aber damit wir mal ungefähr eine Vorstellung davon haben, von welchen Größenordnungen wir reden. Ja, also das ist eben die interessante Frage, wie viele von denen, die tatsächlich positiv getestet wurden, also als Infizierte gelten, wie viele von denen haben wirklich nennenswerte Beschwerden? Und die Frage ist dann, was jetzt sozialverträglich und Kosten-Nutzen betrifft, wie würde man das bewerten oder wie müsste man es bewerten, wenn der Impfschutz dann kontinuierlich nur drei Monate anhält? Also würde jetzt zum Beispiel die Pandemie noch zehn Jahre dauern, dann müsste ja, damit der Impfschutz gewährleistet ist, eben viermal im Jahr geimpft werden. Das heißt, das wären dann in zehn Jahren 40 Impfungen.

Ja, wollen wir das? Ist das nötig? Gut. Aber egal wie es ist, weil ja eben man das quasi nicht so im Detail immer genau prüfen kann, wann denn genau der Impfschutz ausläuft. Deswegen Testpflicht für alle. Ja, Testpflicht für alle hört sich ja gut an. Die Frage ist, diejenigen, die jetzt aber sich haben impfen lassen, finden die das auch so gut, dass sie sich auch dennoch immer weiter testen lassen müssen? So ein weiteres Argument für die Einführung war, dass geimpfte Personen selten schwere Verläufe bezeichnen, es somit insbesondere um einen Schutz der nicht geimpften Personen sowie die Vermeidung einer Überlastung des Gesundheitssystems geht. Ja, das waren Argumente. Aber diese Argumente sind ja zumindest teilweise nicht mehr zutreffend. Denn es gab ja, ich glaube, so ziemlich genau vor einem Jahr im Mai oder was, da gab es doch so eine Anfrage und da wurde doch geklärt, ob eine Überlastung des Gesundheitssystems existiert hätte. Und dann stellte sich dann heraus, das war ja eine amtliche, eine öffentliche Anfrage, die ging, glaube ich,

irgendwie im Bundestag oder wo es war, da musste jemand ja amtlich dazu Stellung beziehen. Und dann hieß es, nein, wir haben während der gesamten Pandemiezeit immer nur zwei, maximal vier Prozent eben Intensivbettenauslastung gehabt. So und so und so viele wären ja noch frei gewesen. Ja, das war damals ja so ein bisschen überraschend, dass man dachte, hoppla, unter Betten-Notstand stellt man sich was anderes vor. Zumal ja dann auch dann sich ergab, dass sogar Krankenhausbetten bundesweit abgebaut wurden. Und zwar in beträchtlichem Maß, anstatt dass man jetzt Betten aufbaut. Und dann gab es ja noch irgendwelche Skandale mit der Freihaltung von Betten, die gar nicht dafür verwendet wurden und und und. Das war schon ein bisschen eigenartig. Ich habe das nicht so im Detail nachvollzogen, ist ja auch nicht mein Gebiet. Aber auf jeden Fall ist die Frage, ob bei diesen Voraussetzungen, wenn das so tatsächlich war, dann eine dreimonatige Dauerimpfabo, wie es ja manchmal abfällig gemeint wird, ob das dann sich auf Dauer durchsetzen kann. Ja, die schweren Verläufe mit auftretender Omikron-Variante scheint dieser Faktor an Bedeutung verloren zu haben.

Ja, weil jetzt, also hier wieder, was meinen Sie, dass Omikron besonders schwer verläuft oder dass Omikron gar nicht verläuft, also jetzt im Verhältnis zwischen Geimpften und Ungeimpften? Ja, 70 Prozent. Ach so, die Impfquote ist in Deutschland im gleichen Zeitraum. 70 Prozent auf 77 Prozent gestiegen. Diese Steigerung kann den Rückgang der intensiv behandelten Menschen aber nicht erklären. Das verstehe ich nicht. Also wir hören doch immer, dass man die Intensivbehandlung ja reduzieren will, dadurch, dass alle immer auf dem aktuellen Impfstatus sind und die, die noch nicht geimpft sind, sich doch bitte impfen lassen möchten. So, und dann müsste doch eigentlich daraus folgen, dass eben auch weniger Leute hospitalisiert werden, also ins Krankenhaus kommen und weniger sterben. Passt irgendwie nicht, aber vielleicht hilft uns ja der nächste Absatz. Die Anzahl an Hospitalisierung hat mit den steigenden Fallzahlen während der Zeit der Infektion mit der Omikron-Variante zugenommen und sinkt langsam wieder angesichts niedriger Infektionszahlen. Also, einerseits...

haben wir eine Impfquote, die steigt und dann heißt es Intensivbehandlung sinken und dann heißt es aber im nächsten Satz die Intensivbehandlung steigen. Ja, was denn nun? Also da würde ich bitte die Formulierung so geschrieben haben wollen, dass ich sie auch als normaler Mensch nachvollziehen kann. Für die Wirksamkeit von Immunitätsnachweisen, ja also der Impfpass oder wie man auch immer das nennen mag, als Zugangsberechtigung gibt es nur wenige Studien. Warum eigentlich? Weil Länder, die diese Regelung zeitweise eingeführt haben, diese nach wenigen Monaten wieder abgeschafft haben. Die wenig vorliegenden Studien ergeben ein heterogenes Bild. Insgesamt erscheint die nachgewiesene Wirkung auf Bevölkerungsebene eher gering. Hä? Wir haben noch gerade oben gehabt, wie toll es funktioniert mit 2G und 2G plus gegenüber 3G. Und jetzt kommen Länder, die den Impfpass eingeführt haben und schaffen ihn wieder ab, weil er nicht funktioniert.

Also beides zusammen kann nach meiner Meinung nach nicht stimmen. Entweder stimmt die Voraussetzung nicht, die man vorher oder die Aussagen, die man vorher aus den Studien geschlossen hat, dass 2G und 2G Plus etwas nützen würden. Oder aber die Beobachtung der Länder, dass sie einen Impfpass eingeführt haben, war falsch, dass sie ihn zwar eingeführt haben, aber fälschlicherweise nicht erkannt haben, dass er richtig wirkt und sie haben es eben andersherum interpretiert. Sie dachten, die Impfungen nehmen ab, die Infektionen, aber in Wirklichkeit haben sie zugenommen. Was ist denn nun wahrscheinlicher? Von der Logik her würde man sagen, wenn es ja den Impfpass gibt, das lässt sich ja alles datentechnisch verfolgen, dann hat man doch dort dann den praktischen Beweis, was die Realität ist. Daraus folgt umgekehrt, dass die Schlussfolgerung aus den anderen Studien, nicht nachvollziehbar ist. Das kann nicht mit der Realität in der Form übereinstimmen. Das heißt, jetzt müsste man ja eigentlich mal klären, woran liegt denn das eigentlich? Zweimal dieselbe These, einmal mit positiven Vorzeichen, einmal mit negativen. Also das passt ja nicht.

So, um die Effektivität abzuschätzen, hat Herr So-und-So ein mathematisches Modell entwickelt. Ah, Modelle, super, da sind wir ja auf der sicheren Seite. Analog zu den bekannten Indikatoren und so weiter, die Berechnungen erfolgen auf Grundlage der Delta-Variante. Ja okay, warum erfolgen die nicht auf Rechnung von anderen Varianten, zum Beispiel der Omikron-Variante? Hierbei zeigt sich eine NNE von 1000. Was bedeutet das? Dass mindestens 1000 ungeimpfte Personen vom gesellschaftlichen Leben, zum Beispiel Arbeitsplätze und öffentliche Verkehrsmittel, ausgeschlossen werden müssten, um eine SARS-CoV-2-Infektion zu verhindern. Also die gefährliche Delta-Variante. Oh, was haben wir Angst gehabt vor Delta. Die schafft es also, dass 1000 Menschen... ausgeschlossen werden müssen aus dem Leben, damit einer infiziert ist. Aber nun ist ja ein Infizierter noch kein Todkranker und schon gar kein Toter. Ja, lassen wir uns doch einfach mal ein Experiment machen und anstatt jetzt von so komischen Zahlen wie 0, so und so und 1 und 1000 zu rechnen, lassen wir uns das doch mal ganz konkret berechnen. Ja, von welchen Größenordnungen reden wir denn überhaupt damit, wenn mal dieses Verhältnis 1 zu 1000 bezogen

auf die Sterblichkeitsquote im Verhältnis zu den Zahlen der Infizierten sehen können. Ich habe hier mal die Letalitätsrate, also Sterberate des Coronavirus in den am stärksten betroffenen Ländern. Stand 5. Juli 2022, das ist also aktuell. Wenn wir da jetzt mal schauen, also Deutschland ist ja eines der am stärksten betroffenen Länder. So, weltweit haben wir 1,19% und in Deutschland haben wir 0,52%. Dann lassen wir uns doch mal rechnen mit 0,52%. Ja, dann lassen wir uns doch einfach mal schauen und mal rechnen, was dabei wohl rauskommen würde. Also die Regel ist, man muss 1000 Ungeimpfte ausschließen, um einen Infizierten zu vermeiden. Gut, also 1 durch 1000 ist ein Tausendstel, 0,001. Von diesem ein Tausendstel stirbt aber...

nur 0,52 Prozent, weil eben die Letalitätsrate, die Sterberate so groß ist. Ich sage jetzt mal, wir rechnen statt mit 0,52 Prozent, geschönt mit 0,50 Prozent, da kriegen wir rundere Summen. Das heißt also, dass wir 200 Infizierte benötigen, damit einer von denen statistisch gesehen stirbt unter 200 Infizierten gibt es bei einer Letalitätsrate von 0,5 Prozent ein Sterbefall. So, dann müssen wir aber bedenken, dass das ja immer auf die auszuschließenden Ungeimpften ist. Also müssen wir das ja mit 1000 Mal nehmen, diese 200 Infizierten. Das Verhältnis von den Infizierten zu den Ungeimpften, die ausgeschlossen werden sollen, ist ja 1 zu 1000. Also müssen wir jetzt die 200 Infizierten eben auch mit 1000 Mal nehmen. Das heißt, wir haben 200.000. Das heißt also, man muss rund 200.000 Ungeimpfte ausschließen, um einen Sterbefall durch Covid-19 zu vermeiden. In Anbetracht der Kosten-Nutzen-Analyse, was alles passiert, wenn man die Leute vom gesellschaftlichen Leben ausschließt, für die Wirtschaft, für die Psyche und, und, und. Ist das eine angemessene Relation?

Wie viele Leute müssten wir vom Straßenverkehr ausschließen, um nicht im Jahr 3000 Verkehrstote zu haben? Also wir haben ungefähr 81 Millionen Bürger, 3000 Tote. Das heißt also umgerechnet, dass wir ungefähr pro 27.000 Autofahrer oder Bürger einen Verkehrstoten im Jahr haben. Und das heißt, wir sind ja gewohnt, mit gewissen Risiken zu leben. Und das ist ja nicht das einzige Risiko. Es gibt ja noch andere Risiken, an denen Menschen sterben. Und nur die Größenordnung, die machen wir uns vielleicht nicht immer so ganz klar. Also Beobachtungsstudien zu tatsächlichen Effekten auf Bevölkerungsebene sind selten. Was beobachten die denn, wenn nicht tatsächliche Effekte? Ach ja, die Modelle.

Also das hatten wir doch vorhin schon mal, da sagte ich doch, man muss doch bitte mal die Modelle immer mit der Realität in Verbindung bringen. Oder in einem anderen Video habe ich das gesagt. Also wenn wir nur Modelle haben, aber nicht in der Realität beobachten, dann ist das Modell, ich sage jetzt mal, Kopfwichserei. Das hat ja keinen Realitätsbezug und man will ja nicht von unvalidierten Modellen, die nur schön aussehen, weil sie gut ausgedacht sind, sein Leben sich bestimmen lassen. Oder doch? Ja, was haben wir denn? In Israel Green Pass. In dieser Kombination, die sie da hatten, sinken die Infektionszahlen während eines Lockdowns, dann aber teilweise erste Öffnungsschritte mit 2G, dass die Neuinfektionen über mehrere Wochen stagnierten, um dann weiter abzusinken. Grund könnte sein, geringe Effektivität der Impfstoffe in der Vermeidung von Infektionen und Übertragung. Also Impfstoffe, geringe Effektivität in der Vermeidung von Infektionen und Übertragung. Aber vorhin haben wir doch gehört, dass gerade diejenigen, die voll geimpft sind, doch weniger sich infizieren und natürlich auch weniger schwer erkranken. Insofern ist das logisch.

So, dann, was in Großbritannien der Grad der Wirkung bleibt, also zumindest zweifelhaft, insbesondere bezüglich einer Verhinderung von Hospitalisierung. Ach. Weiter oben hieß es aber, die Impfung hilft doch, Hospitalisierung zu vermeiden. Jetzt aber zweifelhaft insbesondere zur Verhinderung von Hospitalisierung. Die Messbarkeit der Wirkung von Zugangsbeschränkungen 3G wird zusätzlich eingeschränkt, dass man eben die Antigen-Tests hat, die eine ein vielfaches niedrigere Leistung haben als die PCR-Tests. Okay. Das Ziel der 3G-Regelung kann bei der Verwendung von Antigen-Schnelltests also nicht ausreichend gewährleistet werden. Das bedeutet, wenn also Antigen-Tests nicht ausreichend sind, muss man stattdessen PCR-Tests durchführen. Das wird sicherlich mich jeden begeistern. Erstens kostet es sehr viel Geld, letztendlich kostet es unser aller Geld. Zweitens sind die Testergebnisse ja wohl auch nicht so schnell verfügbar wie beim Antigentest. Das heißt, ist diese Forderung,

überhaupt erfüllbar, wenn die Impfung ja nur drei Monate hält? Das heißt, wir alle spätestens alle drei Monate uns neu impfen müssen. Dann aber sollen wir sowieso eine allgemeine Testpflicht quasi haben. Wie soll denn das funktionieren? Also da sehe ich ja schon logistisch und volkswirtschaftlich gewisse Schwierigkeiten. Allerdings verfolgen 2G und 3 Regeln nicht nur das Ziel, Neuinfektionen durch Nahkontakte mit ungeimpften Personen zu vermeiden. Also nicht nur das, sondern was denn noch? Sie sollen auch für ungeimpfte Personen einen Anreiz zur Impfung geben. Nudging. Ach. Warum eigentlich? Also ich meine... Wir haben noch den Punkt, dass für seine Gesundheit ist mir erstmal jeder selbst verantwortlich. Wir haben gesehen, dass hier nicht daraus hervorgeht, dass Geimpfte oder Ungeimpfte wesentliche Unterschiede in der Infektiosität haben. Also wäre doch das Hauptproblem der Ungeimpften, dass sie weniger Hospitalisierung und Todesfälle hätten, wenn denn die Aussage stimmt, dass die Impfung vor beidem schützen würde.

Aber warum müssen das jetzt die 2G und 3G-Regeln, also quasi die gesetzlichen Maßnahmen verfolgen? Warum muss jetzt der Staat dafür sorgen, dass der Einzelne keine Lebensrisiken mehr eingeht? Also ich kann doch zum Beispiel auch jetzt mir als Hobby Fallschirmspringen nehmen oder als Berufsfahrzeug ein Pkw und dann sterben 3.500 Menschen pro Jahr. Oder ein Fahrrad oder mit einer Leiter im Garten arbeiten und von der Leiter fallen. Allein im Haus gibt es pro Jahr, ich glaube, 12.000 Todesfälle, weil Leute von irgendwas stürzen oder zu Tode kommen. Das heißt, diese normalen Lebensrisiken, mit denen leben wir und da haben wir bisher keine Probleme. Und jetzt aber, obwohl die Impfung quasi schon eine Weitergabe der Infektion nicht schützt, Wird man mit diesen Regeln, will man die nicht geimpft dazu bringen, das auch zu machen? Ja, warum? Also ist das nicht ungewöhnlich, dass man sagt, ja, bei anderen Lebensbereichen machen wir das doch nicht. Warum jetzt gerade hier?

Evidenz zu nicht intendierten Wirkungen. Ja, aus mehreren Befragungen, Public Health Perspektive Befragung, also wenn ich das Wort schon höre, ja, wie Meinungsumfrage, dass verpflichtende Impf- und Immunitätsnachweise aus psychologischen Gründen kontraproduktiv sein können, da hier durch die Motivation, sich impfen zu lassen, deutlich gesenkt werden kann. Ja, das heißt, wenn ich also mich impfen lassen soll und das muss ich nachweisen, dann lasse ich mich nicht so gerne impfen. Okay, ist ja oftmals so, eine Ausweispflicht ist nicht so jedermanns Sache. Man sagt, okay, ist meine Sache, aber wenn ich gezwungen werde, dann mache ich es nicht. Dann der Einfluss der Einführung dieser Regel auf Wirtschaft und gesellschaftliches Leben ist schwer abzuschätzen. Logisch, das kennen wir in dieser ganzen Studie, ist alles schwer abzuschätzen. Ein positiver Effekt auf Bruttosozialprodukt würde für Frankreich, Italien und Deutschland motiviert. Ein positiver Effekt wurde motiviert? Das kann ja nicht sein. Denn wenn Sie in meinem, ich muss mal gucken, wo habe ich das denn hier?

Wenn Sie nämlich mal hier reingucken, in dieses Video, da ist nämlich ausdrücklich kundgetan, dass es 350 Milliarden Euro weniger Wertschöpfung und ähnliche Sachen gegeben hat. Insofern kann ja die Aussage, die hier gemacht wird, nicht richtig sein. Also in Deutschland, was Frankreich und Italien ist, kann ich nicht sagen, aber in Deutschland, es wurde modelliert. Es wurde modelliert, also es wurde jetzt nicht real festgestellt, sondern man hat es modelliert. Für eine mögliche Zunahme von Kündigungen durch 3G-Regeln am Arbeitsplatz gibt es in Deutschland nur anekdotische Berichte. Ja, es sind einfach nur Anekdoten. Es wird erzählt, dass es Leute gibt, insbesondere in den Pflegeberufen, dass die angeblich kündigen würden, weil sie der 3G-Regelung oder der Impfpflicht nicht folgen wollen. Gut, das sind Erzählungen und wer weiß, ob die wahr sind. Kann ja alles frei erfunden sein. Bewertung der Reformbedürftigkeit und Handlungsempfehlungen. Ja, 2G und 3G allein kann bezüglich der Wirksamkeit kaum evaluiert werden.

da sie nicht alleine gemacht wird, sondern in der Regel in Kombination mit Masken und Abstand genutzt wurde. Zu Masken hatten wir ja schon was, zu Abstand haben wir vielleicht später noch was. Aufgrund der defizitären Datenlage zur Wirksamkeit der 2G-Regeln hinsichtlich der Reduktion der Infektionszahlen und der Hospitalisierungsrate kann keine klare wissenschaftliche Aussage zur Wirksamkeit Vor allem über den Zeitraum von drei Monaten hinaus getroffen werden. Gut, die drei Monatsgeschichte hatten wir auch schon. Bei der aktuellen Impfung zusammen mit der Omikron-Variante, die hatte ich ja vorhin schon vermisst, ist der Effekt nach drei Monaten nicht mehr vorhanden. Hier ist jetzt die Klarstellung. In Anbetracht der leichten Übertragbarkeit von Omikron ist... bei einem hohen Infektionsgeschehen eine Testung unabhängig vom Impfstatus als Zugangsbedingung für Veranstaltungen, Einzelhandel etc. zu empfehlen. Ja, bei Omikron war es aber doch so, dass es am Anfang ja als ganz gefährlich galt.

Und dann auf einmal hat es sich als nicht so gefährlich entpuppt. Hier hieß es ja auch, die Hospitalisierung hätten mit Omikron zugenommen. Also das weiß ich nicht, ob diese Information jetzt so tagesaktuell ist. Ich verfolge die Zahlen jetzt auch nicht, aber das müsste man vielleicht mal genauer überprüfen. Also Faktum bleibt, was haben wir? Wir haben, dass man sagt, die 2G und 3G-Regelung, die ist vorteilhaft. Sie schützt zwar nicht vor Weiterinfektionen, aber sie schützt vor schweren Erkrankungen und damit natürlich auch vor dem Sterben. Und dass man eben sie als erzieherische Maßnahme gegenüber den Ungeimpften sieht, dass die doch bitte das auch machen möchten. Nun stellt sich die Frage, warum sollte man, das ist rein von der pragmatischen Seite, also warum sollte man jetzt etwas machen wollen, freiwillig oder unter

Sag mal Empfehlung, wenn das nur für drei Monate bestenfalls anhält. Wollen wir tatsächlich so leben? Wollen wir tatsächlich die nächsten 100 Jahre unseres Lebens uns alle drei Monate gegen irgendwas impfen lassen? Und was mir noch einfällt, da war doch mal was ganz am Anfang der Pandemie, da hieß es immer die Herdenimmunität. Wann genau ist denn die eigentlich erreicht? Und ich meine, wenn sie dann erreicht wäre, dann bräuchte man das doch alles gar nicht mehr. Also die Frage, die sich mir jetzt so als Beobachter stellt, dieser Studie, ja, äh, Herdenimmunität, wo gab es das denn? Ja, wir wissen, dass es das in diesem Text nicht gab. Denn das habe ich hier in dem Video festgestellt, das ganze Dokument durchsucht. Herdenimmunität gibt es nicht, das Thema wurde nicht behandelt. Das heißt, was wir hier auf jeden Fall haben, ist quasi eine bisschen einseitige Sichtweise der Welt, die dahin geht, dass sie sagt, es muss auf jeden Fall die Impfung erfolgen.

und alles andere wird noch nicht einmal gedacht es gibt keine andere möglichkeit ich bin der meinung wissenschaft hat ihrer großen Leistung in der Geschichte dadurch erlangt, dass es immer Leute gegeben hat, die gesagt haben, das, was wir jetzt wissen, das ist das, was wir gerade jetzt wissen. Aber das Wissen wird vielleicht schon in vier Wochen widerlegt oder in vier Jahren oder in 40 Jahren. Das heißt, man hat auf jeden Fall immer andere Varianten in Betracht gezogen. Und warum machen wir das hier nicht? Das verstehe ich nicht. Gut, muss ich aber auch nicht verstehen. Ich bin ja nur Bürger und insofern denke ich, wie wird es weitergehen? Da ja wirklich valide Studien nach wie vor auch in diesem 2G und 3G Bereich fehlen, werden wir also uns darauf einstellen, dass egal wie der Impfstatus ist, wir auf jeden Fall alle uns immer und überall testen lassen. Das wird bestimmt passieren.

Unsere neue Norm. Bis zum nächsten Mal.

Zitate aus dieser Abschrift bitte mit Quellenangabe: „Zugangsbeschränkungen mit 2G+3G - Bericht des Corona-Sachverständigenausschusses“, Die Welt Klar Sehen, 09.07.2022.

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Uwe Loose bespricht den 2G/3G-Abschnitt (ab Seite 84) des 160-seitigen Berichts des Corona-Sachverständigenausschusses. Er prüft die Belege für die behauptete Wirksamkeit der Zugangsbeschränkungen und rechnet das Kosten-Nutzen-Verhältnis durch.

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