DWKS-Kompass-SiegelDie Welt Klar Sehen

Impfungen, Fluch oder Segen - Die unbekannte Geschichte der angeblichen Impferfolge19.07.2022

CORONA-STORY

Abschrift

Abschrift des Videos vom 19.07.2022116 Abschnitte

Der Text hält den Kenntnisstand dieses Tages fest, nicht den von heute. Er wurde maschinell aus der Tonspur erstellt; maßgeblich bleibt das gesprochene Wort im Video.

Hallo liebe Zuschauer, willkommen auf meinem Kanal, Die Welt Klar Sehen. Ich möchte heute den zweiten Nachtragsbericht machen zum Thema, was im Evolutionsbericht der Expertenkommission alles nicht behandelt wurde, beziehungsweise wie es zu bewerten wäre. Und zwar das Thema, was sie ja ganz ausgelassen haben, war Impfung. Dazu wollten sie gar nichts sagen. So, und ich hatte ja schon angekündigt, dass ich dazu etwas noch bringen wollte.

Und zwar geht es um folgendes. Ich bin vor einiger Zeit über ein Video gestolpert, nämlich dieses hier. Das heißt Impfung, Segen oder Fluch? Universitätsdozent aus Wien, Dr. Med. Gerte Reuter auf den GGB Gesundheitstagen. Ja, Impfung, Segen oder Fluch, eine historische Perspektive. Das heißt, hier geht es um eine Aufklärung, was eigentlich mit den Impfungen in der Vergangenheit so war und ob das, was wir darüber wissen, überhaupt so vollständig und richtig ist.

So veranstaltet oder ursprünglich stammt dieses Video von einer Tagung, nämlich einer Gesellschaft für Gesundheitsberatung, die unabhängige Aufklärung in Gesundheitsfragen macht. Und dort haben sie eben im März 21 als Gastredner den Dr. Reuter gehabt. Und der Dr. Reuter, was weiß man von dem? Zum Beispiel hat das Ärzteblatt den 2017 mal als radikalen Medizinkritiker betrachtet und erkundet, wie das Patientenwohl immer wieder missachtet wird, sei es durch unhinterfragte Traditionen und Moden und so weiter.

Ja, also die Kritik ist eigentlich ganz gut. Reuter schreibt sprachmächtig bisweilen polemisch und belegt seinen fundamentalen Dissens detailliert mit mehr als 1300 Zitaten aus der wissenschaftlichen Literatur. So bezogen wird das eben auf eines seiner Bücher, nämlich der betrogene Patient. So und wenn wir jetzt hier mal schauen, was findet man jetzt so an Bildern von dem guten Mann, dann sehen wir also das Geschäft mit der Krankheit, die Kunst möglichst lange zu leben, der betrogene Patient und wir sehen, dass er doch in verschiedensten Formaten mal geredet hat.

Beim SWR war er und so weiter und so fort. Das heißt, wir können davon ausgehen, dass dieser Mann wahrscheinlich weiß, wovon er redet. Und um wen handelt es sich? Es handelt sich eben um jemanden, der Jahrgang 59 geboren ist. Er ist Facharzt für Radiologie, radikaler Medizinkritiker mit einem Spiegel-Bestseller, Der betrogene Patient. Er hat mal Medizin studiert, war dann leitender Arzt in einem Klinikum in Saalfeld, dann auch in Wiesbaden und von 1996 bis 2001 Privatdozent an der Uni Wien.

So und was sagt er, nachdem er sein erstes Buch geschrieben hatte? Ich bin aus dem Medizinbetrieb ausgestiegen, weil meine Zweifel zunehmend gewachsen sind und ich kein Erfüllungsgehilfe mehr für schlechte Medizin sein wollte. Ja, also das scheint ja ein durchaus kompetenter Mensch zu sein, der ist ja quasi seit 20 Jahren nicht mehr im öffentlichen oder allgemeinen Medizinbetrieb drin ist, stattdessen eben ein paar Büchlein geschrieben hat, drei oder vier mittlerweile.

So und diesen Vortrag von der BBG, da habe ich mal die Rede rausgenommen und die möchte ich Ihnen im Volltext komplett anbieten und zwar ohne meine Kommentierung. Das heißt, ich blende mich dann nach dem Start des Videos unmittelbar aus. So und dann schauen Sie sich das einfach in Ruhe an, bilden Sie sich Ihre eigene Meinung und vielleicht werden Sie was lernen. Und ich bin sicher, wenn Sie nicht ein Fachmann in der Geschichte der Impfung sind, dann werden Sie hier einige neue Erkenntnisse gewinnen.

Also viel Spaß beim Schauen. Klar sehen, clever denken, frei handeln. Impfungen sind ein emotionales Thema, das haben Sie bereits angesprochen. Und ich möchte das Thema deswegen auch etwas anders aufziehen, weil ja alle Fernsehkanäle inzwischen zu Dauersendungen der Pharmaindustrie als Werbesendungen für das Impfen umfunktioniert worden sind.

Und sie möglicherweise das Thema aktuell über die Corona-Impfungen so gar nicht mehr eine Stunde lang hören wollen. Es ist auch ganz wichtig, wenn man ein Thema, ein Problem vor sich hat, dass man einen Schritt zurücktritt. Steht man zu direkt vor einem Problem, wird man kurzsichtig. Und der Blick weitet sich, indem man den Schritt zurückgeht. Und der Schritt zurück heißt in der Zeit, eben einmal in die Geschichte zu schauen.

Was ist wirklich passiert in der Geschichte der Impfungen? Und ich möchte Ihnen heute auf dieser kleinen Zeitreise auch zeigen, dass so manches anders war, als es auch in vielen Büchern drinsteht. Impfen ist ja zunächst mal ein etwas komischer Begriff, der aus dem Gartenbau kommt. Das heißt, man tropft einer Pflanze etwas anderes ein. Nicht unbedingt um eine Krankheit zu verhüten, sondern eigentlich um die Pflanze zu verändern. Was ja jetzt gar nicht dem eigentlichen Impfsinn

entspricht, wie wir ihn bisher benutzt haben. Denn warum impfen wir eigentlich jetzt? der Hauptgrund für Impfungen ist die Verhütung infektiöser Krankheiten. Das ist das Thema, wie es jeder eigentlich so im Kopf hat. Es hat aber nicht die ganze Zeit immer die einzige Bedeutung gehabt, denn als die Pharmaindustrie Ende des 19. Jahrhunderts in das Impfen eingestiegen ist, kam auch sehr schnell die Therapie von Krankheiten mit auf den Plan, dass man also

gesagt hat, wir impfen auch, um eine vorhandene Krankheit wie Krebs oder Diabetes zu beseitigen. Wie wir alle wissen, hat das Ganze nicht wirklich zu irgendwelchen Konsequenzen geführt, obwohl man jahrzehntelang versucht hat, in dieser Richtung Medizin zu machen. Und was jetzt mit Corona auf die Agenda gekommen ist, ist eigentlich wieder das, was im Gartenbau der Fall ist, dass man sagt, man könnte ein Lebewesen durch eine Impfung irgendwie beeinflussen.

Und das ist etwas, was wir von der medizinischen Seite her zunächst mal eigentlich grundsätzlich ablehnen müssen und sagen, es geht um die Verhütung infektiöser Krankheiten, wenn wir tatsächlich das Impfen als einen Teil einer medizinischen Behandlung sehen wollen. Es wird gerne pauschal immer von Impfungen gesprochen, als wäre Impfen mehr oder weniger der gleiche Vorgang und es ginge nur um den Erreger, der ausgetauscht wird. Aber es gibt dabei ganz unterschiedliche Arten, Techniken und Prinzipien, wie man geimpft hat.

Sie sehen hier Tod, Proteinimpfstoffe, Vektorimpfstoffe oder jetzt diese neuen mRNA-Impfstoffe. Und das sind Dinge, die eigentlich von der ganzen Biologie und ihrer Auswirkung auf uns gar nichts miteinander zu tun haben. Grob kann man zunächst mal unterteilen, dass man sagt, man impft durch die Gabe modifizierter Erreger, das heißt von Erregern einer Krankheit, die irgendwie so abgeschwächt modifiziert sein sollen, dass sie nicht mehr wirklich krank machen und vor allem keinen Tod provozieren können.

Oder was eben jetzt mit den mRNA-Impfstoffen kommt, dass man sagt, man gibt gar keinen Erreger, in welcher Form auch immer, sondern man gibt genetisches Material und dieses genetische Material soll dann im Impfling die Produktion von einzelnen Komponenten dieses Erregers bewerkstelligen, die dann wiederum als Reiz für eine Immunantwort zur Verfügung stehen.

Soweit, so gut. Was bei dieser Differenzierung und bei dieser Diskussion jetzt auch der neuen Impfstoffe eigentlich nicht wirklich gesagt wird, ist, dass wir von einer ganz unterschiedlichen Risikokategorie reden. Warum? Weil die Gabe der modifizierten Erreger, so wie wir sie jetzt die letzten 150 Jahre etwa gekannt haben, das ist die Gabe von Material in unseren Extrazellulärraum. Das heißt, das Gewebewasser zwischen den Zellen und es kommt nichts in die Zellen. Und damit haben wir natürlich ein geringeres Risikopotenzial, als es kommen Stoffe in das intrazelluläre Wasser in unsere Zellen hinein. Und das wird ja bewusst gewünscht bei diesen mRNA-Impfstoffen. Die müssen dort hineinkommen, weil nur in der Zelle die genetische Information, die man transferiert, auch abgelesen werden kann.

Damit ist aber unabhängig von einzelnen Impfstoffen vorgegeben, dass das Komplikations-, das Risikopotenzial um den Faktor 100, 1000 oder wie auch immer höher sein muss, weil wir uns plötzlich im Inneren einer Zelle befinden. Und da kann einfach viel mehr passieren. Und deswegen muss man bei diesen Impfstoffen zunächst mal ein großes Fragezeichen machen, das sich ja auch darin äußert, dass diese Impfstoffe, auch das wird in den Medien nicht besonders gut ausgeleuchtet, ja nur eine bedingte Zulassung erhalten haben.

sondern sie haben ja nur eine Zulassung erhalten, wenn entsprechende Daten zur Produktsicherheit bis in ein, zwei, drei Jahren nachgeliefert werden. Also es ist einfach keine Vollzulassung und das sollte man wissen. Nun und was vielleicht auch noch ganz interessant ist, gerade weil wir uns hier auch in einem Bereich der alternativen Medizin befinden, Impfungen gelten als Klassiker der Schulmedizin. Das ist eben Allopathie wie Chemotherapie, wie Schmerztherapie mit

irgendwelcher Chemie. Aber wenn wir es uns genau anschauen, sind die Impfungen nichts, was zur Allopathie passt. Warum? Denn die Allopathie behandelt üblicherweise ohne oder sogar gegen die körpereigene Abwehr. Während das, was die Impfungen machen, Einen Reiz setzen, um die körpereigene Abwehr zu stimulieren, zumindest in der Planung, ist eigentlich homöopathisch, muss man sagen. Wir setzen einen schwachen Reiz, wir geben eine Information, die die körpereigene Gegenkraft stimuliert.

Das hat ja auch durchaus Hahnemann so formuliert und auch Hahnemann hat ja bereits sogenannte Nosoten eingesetzt, das heißt Krankheitserreger in einer sehr hohen Verdünnung, die eben dann zu einer Stärkung des Immunsystems eines Menschen führen sollten. Und damit sind wir eigentlich auch in dem Gesamtfeld ein bisschen drin, um das einzuordnen, der sogenannten Hormesis. Das ist ja ein etwas schwieriger und schillernder Begriff. Die Hormesis ist eine Theorie, die davon ausgeht, dass man seine Gesundheit dadurch stärken kann, dass man Gifte in geringer Menge aufnimmt und dadurch dagegen resistent werden kann.

Und im weitesten Umfeld ist eigentlich das Prinzip des Impfens auch Teil davon. Man bringt eine schädliche Substanz, einen schädlichen Erreger ein, der durch die Reaktion uns stärker machen sollte. Aber nicht nur durch den Erreger, der eingebracht wird, sondern man muss ja auch wissen, dass bei den Impfungen und zwar bei jedem Impfstoff immer auch zusätzliche Hilfsstoffe dabei sind, die sogenannten Adjuvantien, die tatsächlich biologisch inkompatible, nicht abbaubare, giftige Substanzen sind.

Aluminiumhydroxid, Polysorbat 80 oder auch andere Partikel, die vor wenigen Jahren italienische Forscher im Elektronenmikroskop gefunden haben und die sie zugeordnet haben, als wären das Partikel aus Müllverbrennungsanlagen. Also tatsächlich giftiges Material, was zusätzlich mit den Impfstoffen eingebracht wird und Impfstoffhersteller konzidieren auch, dass ohne dieses giftige Material, was ja von Impfgegnern immer wieder kritisiert wird, die Impfungen gar nichts wirken würden.

Und deswegen natürlich die Frage auch entstehen muss, wenn wir sehr viele spezifische Impfstoffe haben, wirkt da eigentlich immer nur dieses kleine Arsenal von Giftsubstanzen, was beigemengt ist? Und ist der Haupterreger, den man beigibt, eigentlich nur ein Kürprogramm, den man gar gar nicht bräuchte, denn alleine ohne diese Giftstoffe gibt es offenbar keine messbaren Immunreaktionen.

Also auch darüber lohnt es sich nochmal nachzudenken und vor allem auch, dass auch diese neuen Corona-Stoffe, die als Impfstoffe angepriesen werden, auch wieder diese Hilfsstoffe enthalten. Obwohl es ein ganz anderes Prinzip ist, das heißt eine genetische Information übertragen, sind trotzdem wieder die gleichen Adjuvantien drin wie in den bisherigen Impfstoffen, was doch einige Fragen aufwirft. Die eigentlichen Ziele beim Impfen, egal mit welchem Prinzip, sollten ja

immer sein, zwei nämlich nicht nur eine messbare Immunreaktion irgendwo in einem Labor, sondern dass ein Mensch dadurch eine möglichst langanhaltende Immunisierung gegen eine bestimmte die Infektionskrankheit hat und er außerdem für andere den Erreger gar nicht weitergeben kann, also nicht ansteckend ist. Diese beiden Ziele sind übrigens in den Zulassungsstudien der Corona-Impfstoffe gar nicht untersucht worden und können derzeit auch gar nicht beantwortet

werden, obwohl es eigentlich die klassischen Hauptziele von Impfstoffen sind. Und auch in der Geschichte werden wir sehen, ist es nicht so, dass selbstverständlich diese Ziele immer erfüllt würden. Mehr oder weniger häufig werden die gar nicht erfüllt und trotzdem gelten diese Substanzen als Impfstoffe. Die Impfungen sind ein bewährtes Verfahren, heißt es, weil es Impfungen schon

relativ lange gibt. Und in der Tat, in der Impfgeschichte können wir hier in Europa jedenfalls 300 Jahre zurücksehen. Allerdings ist es nicht so, dass es dort immer um die gleiche Impfung gegangen ist, sondern die Art des Impfens hat sich erheblich geändert und deswegen ist die 300-jährige Tradition eigentlich für keinen einzigen Impfstoff gegeben. Losgegangen ist das Ganze mit den Pocken und zwar noch vor der Tschennerschen Impfung gab es die Inokulation

mit Pockenlümpfe. Das war Anfang des 18. Jahrhunderts. Ende des 18. Jahrhunderts dann die Tschennersche Impfung mit der Q-Pockenlümpfe. Und es kam dann bereits, ohne dass es weitere Impfungen gab in Deutschland, zu dem Reichsimpfgesetz vom 01.04.1875, was so ein bisschen suggeriert, als hätte man damals schon das ganze Impfwesen mehr oder weniger reguliert und alle

Impfungen bereits so wie heute in einer gesamten Palette angeboten. War aber nicht der Fall. Es ging tatsächlich nur um Pockenimpfungen. Etwas anderes hatte man gar nicht, obwohl es durchaus wesentliche andere Erkrankungen gab. Und diese Impfungen, die kamen dann erst natürlich in der Folge nach der Entdeckung von Krankheitserregern. 1984 ein Impfstoff gegen die Cholera, der der allerdings, als es zu einer Cholera-Epidemie 1892 in Hamburg kam, offensichtlich keinerlei Wirkung entfalten konnte und auf den auch gar nicht gesetzt wurde.

Ein Impfstoff gegen die Pest 1894, Impfstoff gegen Typhus 1896, der allerdings erst viele Jahrzehnte später überhaupt zum Einsatz kam, Ein Impfstoff gegen Keuchhusten 1914 oder ein Impfstoff gegen die Diphtherie 1923. Eine passive Immunisierung hat es schon viel früher gegeben, Ende der 1890er Jahre, aber eben der eigentliche aktive Impfstoff erst 1923. Und Sie sehen bei dieser Abfolge, dass wenn es häufig heißt, die Seuchen im 19. Jahrhundert seien zunehmend durch die Impfungen beseitigt worden, das nicht so ganz stimmen kann. Denn außer der Pockenimpfung sind ja diese Impfungen erst so langsam fabriziert worden. Die standen also gar nicht zur Verfügung.

Und deswegen, wenn man sich so eine Kurve anschaut, Zahlenmaterial aus dem 19. Jahrhundert ist ja meistens schwierig. Das ist eine Statistik der Stadt Wien, wo der Verlauf von Sterbefällen an Pocken, Typhus und Cholera eingezeichnet ist. dass Sie sehen, dass es immer wieder Spitzen der Sterblichkeit gab. Das heißt, es gab immer wieder Epidemien. An Pocken dann zwar nach 1800 etwas weniger, aber Typhus und Cholera ist immer wieder aufgetreten.

Und wenn es zum Schluss des Jahrhunderts nach 1875 weniger geworden ist, dann kann man auch nicht automatisch eine Kausalität mit den Impfungen daraus ableiten. Erstens mal, weil eben Typhus- und Cholera-Impfungen zu dem Zeitpunkt noch gar nicht funktioniert hatten, sondern auch, weil es ja andere wichtige Maßnahmen gab. Der Ernährungs- und Gesundheitszustand der Bevölkerung ist besser geworden. Es gab Kanalisationen und es gab eben Wasserleitungen, die sauberes Trinkwasser auch in die Großstädte

transportiert haben. Und das waren die wesentlichen Faktoren, die eigentlich zu einem Verschwinden dieser Seuchen geführt haben, bevor die Impfungen so Anfang und Mitte des 20. Jahrhunderts allmählich ich überhaupt weitere Verbreitung fand. Ich habe es Ihnen hier auch nochmal zusammengestellt, dass eben der erste Impfstoff doch meistens deutlich früher war als die breite Anwendung. Beim Typhus eben lag fast ein halbes Jahrhundert dazwischen, bei Keuchhusten waren das auch 13 Jahre gewesen und wir haben sogenannte Geiseln der

Menschheit, wie man die Tuberkulose auch immer wieder genannt hat, bei der es bis heute gegen die Lungentuberkulose keinen wirksamen Impfstoff gibt. Und trotzdem spielt die Tuberkulose seit vielen Jahrzehnten eigentlich keine Rolle, jedenfalls nicht in den Industrieländern. Und deswegen lohnt es sich auch nochmal auf den Verlauf, die Häufigkeit von Erkrankungen und die Sterblichkeit zusammen mit der Einführung von Impfungen zu schauen. Ich habe Ihnen das jetzt hier einmal für die Masern

mitgebracht, die ja so immer als Klassiker gelten, dass eben die Masern, der Impfstoff wurde 1963 in den USA lizenziert und dann im Lauf der späten 1960er und 1970er Jahren in den Industrieländern so ziemlich bevölkerungsweit eingeführt, maßgeblich dafür verantwortlich wäre, dass die Masern heute bei uns eine seltene Kinderkrankheit sind. Wenn man sich diese Grafik von 1950 bis 1992 ansieht, kann man durchaus zum Eindruck kommen, dass zwar die Zahlen vorher

schon etwas zurückgegangen sind, aber so der entscheidende Schwung eigentlich erst mit der Lizenzierung des Masern-Impfstoffes kam. Blenden wir aber auch da mal die Zeitachse ein bisschen weiter zurück, dann sehen wir, dass die Sterblichkeit vorher massiv höher gewesen ist. Oder nochmal etwas weiter zurück, dass die Spritze mit der Einführung der Impfung zu einem Zeitpunkt kam, als die Sterblichkeit schon fast an der Nulllinie war.

Der Rückgang der Sterblichkeit an Masern hat vor der Einführung bereits 98,5% betragen. Und trotzdem ist es in den Köpfen vieler Menschen immer noch verankert, dass die Masern deswegen heute keine Rolle spielen, weil wir impfen. Aber es stimmt einfach nicht. Ist auch kein amerikanisches Phänomen. Diese Zahlen gibt es auch in Deutschland. Da hat sich Gerhard Buchwald ja sehr verdient gemacht und hat das mit herausgearbeitet. Die Einführung der Impfung war hier etwa um 1972, 73 gewesen und Sie sehen, dass vorher die Zahlen eigentlich drastisch abgefallen sind und Gerhard Buchwald hat auch herausgearbeitet, dass der Abfall sogar eigentlich mathematisch betrachtet, hätte schneller nach Einführung der Impfungen weiter ablaufen müssen und er sich eher verlangsamt hat, dadurch, dass man geimpft hat.

Und der Rückgang der Masernsterblichkeit in Deutschland von 1906 bis 1972 war 99,6 Prozent vor der Impfeinführung. Also die Impfeinführung konnte man nicht wirklich damit motivieren, hier die Masern auszurotten oder die Sterblichkeit gerade der Kinder irgendwie zu beeinflussen. Aber Sie wissen ja, es ist ein Thema geblieben. Es ist im Jahr 2020 die Masernpflichtimpfung eingeführt worden.

Wenn wir uns hier die Zahlen anschauen im 21. Jahrhundert von 2001 bis jetzt, dann sehen wir einen drastischen Rückgang der Masernfälle von 6000 auf den Fall 123 im Jahr 2004. Und da hätte man eigentlich erwartet, dass eine medizinische Maßnahme stattgefunden hätte. War aber nicht der Fall. Die Masern-Impfpflicht kam im Jahr 2020, wo wir jetzt die ganze Zeit 300, 400, 500 Fälle haben. Das heißt also, die Zahl der Masern-Erkrankungen drastisch niedrig ist und kaum mehr durch eine Impfpflicht überhaupt zu verringern ist.

Es ist keine wirklich rationale Überlegung, die man aus diesem Kurvenverlauf ableiten kann, sondern das ist etwas, was man tatsächlich nur durch Impflobbyismus erklären kann. Dieser Impflobbyismus ist nicht nur etwas, was der Gesellschaft auch wegen der Kosten teuer zu stehen kommt, sondern auch wegen der Schäden, die jede Impfung impliziert. Und die Schäden werden

natürlich vergleichsweise immer größer, je niedriger der Nutzen ist. Und der Nutzen ist dann gering, wenn die Erkrankung selten ist. Und bei Masern kann man das zum Beispiel einfach vorrechnen. Wir haben etwa 500 Fälle pro Jahr. Jetzt sollte man auch noch dazu wissen, dass von den 500 Fällen nur die Hälfte etwa bei Kindern auftritt. Also 250 sind ältere Jugendliche und Erwachsene, Die ja bei einer Impfpflicht gar nicht erfasst werden. Also man kann nur 250 Fälle pro Jahr bei Kindern verhindern. Und wenn wir jetzt die Sterblichkeit an den Masern nach den Zahlen des Robert-Koch-Instituts hinterlegen, dann wäre das ein Todesfall pro 1000 Erkrankungen.

was heißen würde, dass wir einen kindlichen Todesfall alle vier Jahre haben. Um diesen einen Todesfall zu verhindern, müssen wir vier Jahre lang alle Neugeborenen, das sind etwa 800.000 in Deutschland impfen. Unter der Voraussetzung, dass der Impfstoff tatsächlich einen Impfschutz von 100 Prozent hätte, was nicht mal vom Robert-Koch-Institut behauptet wird. Und viermal 800.000 sind 3,2 Millionen Impfungen und selbst Impfbefürworter geben zu, dass gut verträgliche

Impfungen mindestens zu einem Todesfall pro einer Million Impfungen führen. Dann wären dies mindestens drei Todesfälle in den vier Jahren, um einen einzigen Todesfall zu verhindern. Das heißt, Das heißt, Sie sehen, die Bilanz kann gar nicht stimmen und es ist völlig irrational oder eben nur durch Lobbyismus zu erklären, dass man hier eine Masernimpfpflicht eingeführt hat. Das gilt nicht nur für die Masern, sondern diese Relationen gelten natürlich auch für Mumps, Diphtherie, Röteln, Hämophilus Influenzae, ein Erreger der Hirnhautentzündung.

Das sind alles Erkrankungen mit einer Häufigkeit, die kleiner als 100.000 ist. Und damit kann eine populationsweite Impfung keinen Nutzen, sondern ausschließlich Schaden bringen. Die Hepatitis B ist ein bisschen häufiger, aber die ist bei Kindern kein Thema bei uns. Keuchhust ein bisschen häufiger und auf die Poliomyelitis, wo wir seit Jahrzehnten keinen Fall mehr haben, gehe ich nachher noch ein. Aber wir haben andere Infektionskrankheiten, die auch Kinder betreffen. Und wenn wir da hinschauen,

das sind Erkrankungen, die wir alle kennen, weil sie viel häufiger sind, nämlich Tuberkulose, Salmonellose, die Noroviren oder auch die Hirnhautentzündung. Und da haben wir gar keine Impfungen. Und es werden im Widerspruch zu dieser hektischen Aktivität, die jetzt mit Corona gemacht worden ist, auch keine stärkeren Anstrengungen unternommen. Es gab keinen Impfwettbewerb, um gegen diese Krankheiten etwas zu finden. Ich wüsste auch nicht, dass die

Bundesregierung hier irgendwelche größeren Mittel bewilligt hätte, um diese Krankheiten zu dezimieren oder auszurotten. Denken Sie nur zuletzt an Ehek, also diesen speziellen Escherichia-Coli-Erreger, der vor 10, 15 Jahren auch mal durch Deutschland gegeistert ist, wir haben keinen Impfstoff und es wurde eigentlich nicht groß versucht, einen Impfstoff zu finden. Das ging dann auch mal wieder vorbei und niemand hat dann mehr darüber geredet. Und was man auch sehen muss, in einer

Studie vor einigen Jahren in der Europäischen Union wurde festgestellt, dass 93 Prozent der Sterbefälle bei Kindern stattfanden, obwohl die den jeweils in dem Land vorgeschriebenen Impfstatus hatten. Das heißt also, die Impfungen haben diese 93 Prozent der Todesfälle nicht verhindert. Nur bei sieben Prozent der Fälle hätten eventuell Impfungen diesen Todesfall verhindern können. Ja, Sie sehen Widersprüche und Fragen, die wir jetzt aus dem aktuellen Status heraus schon

erheben müssen. Und deswegen ist es gut, sich das mal anzuschauen. Wie war es denn in der Geschichte? Und da habe ich mir mal die Pocken als erste Impfung und auch die sogenannte Polio herausgegriffen, weil die ja auch dann als große Impferfolge gelten, wo Impfungen schlagartig zu einer Beseitigung oder weitgehenden Beseitigung der Erkrankungen geführt hätten. Und wir wollen jetzt mal sehen, wie erfolgreich waren diese Impfungen, wie viele Schäden sind dadurch

aufgetreten und sind wirklich dadurch die Pocken, die als ausgerottet gelten, verschwunden und die Polio so stark dezimiert, dass sie nur noch in Entwicklungsländern nachweisbar ist? Die Pocken waren wie gesagt der Beginn des Impfens und die Pocken waren eben eine sehr erschreckende der Erkrankung. Etwas ganz anderes jetzt, als das bei Corona ist, wo die Angst besteht, krank zu sein,

ohne dass man etwas davon weiß oder merkt. Bei den Pocken war die Angst eine andere. Nicht in erster Linie, um an den Pocken zu sterben. Die Sterblichkeit, die war gar nicht so hoch gewesen. 15 bis 20 20 Prozent der Bevölkerung sind gestorben. Aber es war eben diese Entstellung, die dann auch geblieben ist. Sie sehen bei dem Jungen hier auch die Verteilung vorzugsweise im Gesicht und das hat eben dann bleibende Narben gegeben, die dann auch einfach für das spätere Leben immer jemanden geprägt haben, wenn er sich in den Spiegel angeschaut hat, bei Frauen insbesondere auch den Marktwert gesenkt haben.

Da wurden ja auch viele Frauen zum Beispiel im Bereich des vorderen Orients, Kaukasus, in den Harem abgegeben. Und da war natürlich makellose Schönheit gefragt. Und da war der Marktwert weg mit den Pocken. Und das andere ist, dass man eben auch blind werden konnte. Etwa ein Drittel der Erkrankten ist erblindet. Und das waren eigentlich die beiden Hauptmotivationen, das Erblinden und eben die optische Entstellung, dass man hier frühzeitig versucht hat, Impfungen einzuführen.

Und das ist lange bevor die Europäer angefangen haben, das zu übernehmen, in Naturvölkern gemacht worden. Es war eben keine ärztliche Aktivität dort, sondern das haben die Menschen selbst gemacht. Sie haben bei Pockenerkrankten die Bläschen angestochen und dieses Material dann vorsichtig zur Verimpfung in die Haut eingeritzt. Das ist in Asien, in China, im Mittleren und Nahen Osten mindestens seit 1000 Jahren, wahrscheinlich sogar länger gemacht worden.

Und das waren meistens spezialisierte Großmütter gewesen, die das mit einer gewissen Erfahrung gemacht haben. Es war kein ärztliches Geschäft. Auch afrikanische Naturvölker, weiß man inzwischen, haben das auch durchgeführt. Und es gab noch eine andere Methode. Man wusste, dass die Pocken sehr ansteckend sind, dass man beispielsweise sich auch an Stoff anstecken kann, dass man, um Leute gegen Pocken zu immunisieren, sie in die Bettwäsche oder Kleidung von Erkrankten gehüllt hat.

Dass das nicht immer gut ausgegangen ist, kann man sich vorstellen. Weder das Einritzen von Pockenerregern, noch das Einwickeln in Wäsche, denn es war eben eine Ansteckung und es sind ja auch alle, die natürlicherweise sich angesteckt haben, nicht gestorben. Aber einige Prozent derjenigen, die man auf diese Art und Weise geimpft hat, haben das nicht überlebt. Dennoch, In die übten Händen scheint die Quote so weit erfolgreich gewesen zu sein, dass es sich durchaus eben im vorderen Orient verbreitet hatte.

Und es war dann diese Dame hier, die Frau Wortley Montague, die Gattin des englischen Botschafters in Konstantinopel, die das in Konstantinopel gesehen hat. Das Bild ist übrigens ein geschöntes Porträt von ihr, denn sie hatte auch als Kind die Pocken. Das muss man im Gesicht wohl auch gesehen haben. Und weil sie eben gezeichnet war, hat sie sich dafür interessiert und hat gesagt, wenn dort alte Frauen durch ihre Technik die Pocken verhindern können, dann müssen wir das auch in Europa können.

Und als sie dann zurückgekehrt ist nach England 1721, hat sie diese Inokulation in England favorisiert und stieß erst mal auf großen Widerstand, vor allem bei der Ärzteschaft. Auch das muss man immer wieder dazu sagen. Die Ärzte waren erst mal keine Impfbefürworter, sondern sie waren Impfgegner gewesen, weil sie gefürchtet haben, dass sie dann viele Dienstleistungen, die sie bei Pockenkranken erbracht haben, nicht mehr erbringen können. Ganz nüchtern. Jedenfalls kam es dann erst zu einem gewissen Durchbruch, als man das in den vornehmen Kreisen gemacht hat. Und in England hieß das, es mussten Mitglieder der englischen Königsfamilie geimpft werden, inokuliert werden.

Und das ist gemacht worden, das hat funktioniert und damit wurde es in der Oberschicht populär und es wurden auch hohe Preise bezahlt. Sehr lukrativ, es konnte eine einzelne Inokulation mit einem Adelstitel und 10.000 Pfund abgegolten werden. Die Ärzteschaft hat sich dann auch für diese Inokulationen stark gemacht. Ja, eingesetzt wurde die Inokulation aber dann nicht flächendeckend für die gesamte Bevölkerung, sondern man hat es eigentlich nur bei Epidemien gemacht. Was ja auch sehr verständlich war,

denn die Bedrohung war ganz klar. Man konnte auch an dieser Inokulation versterben, obwohl man nie die Pocken bekommen hätte und das ohne Bedrohungsszenario einer Epidemie. Da fand sich kaum jemand bereit. Um das besser zu objektivieren, war 1721 in Amerika eine Situation, die sich dafür eignete. Das sind mit einem Schiff die Pocken einmal wieder, nicht zum ersten Mal, in Boston angelandet. Und zwei Ärzte dort, die von dieser Aktion der Lady Montague wussten und

das auch von Sklaven aus Afrika gehört hatten, haben dann gesagt, wir müssen die gesamte die Bevölkerung in Boston immunisieren, damit die Pocken hier keinen Kahlschlag veranstalten. Sie sind aber auf großen Widerstand getroffen. Viele Menschen wollten nicht und viele ärztliche Kollegen haben auch gesagt, sie sehen die Risiken als viel zu hoch an. So und dann haben die eben einen Teil der Menschen, die das wollten, inokuliert und ein Teil hat sich nicht inokulieren lassen. Und damit hatte man das erste Mal in der Medizin eine statistische Auswertung einer Medizin,

Maßnahme, weil die beiden Ärzte auch in Rechtfertigungspflicht standen und diese Zahlen auch haben wollten. Und wie sahen diese Zahlen dann aus? Von den Inokulierten starben 2,5 Prozent an den Pocken, von den Nicht-Inokulierten 15 Prozent. So wird das berichtet und das scheint ein eindeutiger Erfolg zu sein für die Inokulation, die Sterblichkeit auf ein Sechstel reduziert. Allerdings ist das auch eine Zahlenmanipulation, so wie wir sie jetzt bei Corona praktisch bei allen Zahlen erleben.

Denn man darf jetzt nicht rechnen, wie viele von den Nicht-Inokulierten gestorben sind, die die Pocken hatten, sondern man muss ja rechnen, wie viele von denen gestorben sind, die nicht inokuliert waren, einschließlich derjenigen, die die Pocken gar nicht bekommen haben. Denn wenn die Pocken in eine Stadt eingezogen sind, sind ja nicht alle krank geworden. Und wenn man es dann auf die Gesamtbevölkerung, also die Krankgewordenen und die Nicht-Krankgewordenen ohne Inokulation sieht, da kann die Zahl ganz anders aussehen. Ist zum Beispiel nur die Hälfte der Bevölkerung krank geworden, dann wäre die Sterberate natürlich nicht 15%, sondern 7,5%. Und dann werden die Unterschiede schon geringer.

Und es hätte natürlich auch immer andere Maßnahmen gegeben, nämlich zum Beispiel eine soziale Distanzierung. Das haben ja die Menschen natürlicherweise gemacht. Wenn sie wussten, das sind die Pocken, da sind sie nicht hingegangen. Und von daher ist der Unterschied als wesentlich geringer als 1 zu 6 anzusehen. Das hat auch einige Jahrzehnte ein englischer Mediziner herausgearbeitet, der John Hagarth. Der John Hagars, der hat nämlich festgestellt, dass Geimpfte eine Zeit lang infektiös sind.

Das ist etwas, was übrigens bis in unsere Zeit heute gilt. Auch jemand, der sich gegen Masern impfen lässt, ist auch eine Zeit lang infektiös und müsste eigentlich isoliert werden, was aber gar nicht passiert. Und deswegen hat er auch festgestellt, dass ungefähr ein Drittel der Pockenerkrankungen, wenn man Inokulationen vornimmt, durch die Inokulationen erfolgen, weil die Inokulierten andere Menschen anstecken. Und daher hat er gesagt, Impfungen sollte man nur dann machen,

wenn sie tatsächlich mehr bringen als unschädliche Maßnahmen der sozialen Distanzierung. Und die soziale Distanzierung, Menschen voneinander zu trennen, hat er damals in der Größenordnung von zwei Drittel bis drei Viertel der Fälle etwa hochgerechnet und hat gesagt, das kann man auch so verhindern, ohne dass man impfen müsste. Er hat auch noch eine interessante Beobachtung gemacht, was die Pocken betrifft, nämlich er hat sich gefragt, wie nahe darf man dem einen Pockenkranken

kommen, damit man nicht angesteckt wird. Und er hat das ermittelt mit 18 Inches oder 45 Zentimetern. Das ist insofern auch für uns heute nicht ganz unwesentlich, wenn wir heute einen Abstand von 1,5 bis 2 Metern gesagt bekommen. Der liegt weit über den 45 Zentimetern. Und die Pocken sind ansteckender als Corona. Sie kennen diese R-Werte, die jetzt genannt wurden, sind momentan 1, waren schon mal, glaube ich, bis 3 gewesen.

Diese R-Werte sind für Pocken bei 5 bis 6. Das heißt also, bei einer ansteckenden Erkrankung hat man damals festgestellt, dass 45 Zentimeter ausreichen. Von daher damals mehr Evidenz als heute. Ja, es gibt noch ein paar andere Daten, obwohl es eben wenig Zahlenmaterial aus dem 18. und 19. Jahrhundert in der Medizin gibt, was irgendwie halbwegs verlässlich ist, wo man nochmal sehen kann, dass die Inokulationen vielleicht einen gewissen Effekt hatten, aber nicht wirklich einen durchdringenden Effekt.

Sie sehen hier aus Kopenhagen die Pockensterblichkeit in prozentualem Anteil an allen Todesfällen und zum Zeitpunkt, als man so ein Inokulationskrankenhaus aufgemacht hat, ist die Zahl kurz ein bisschen runtergegangen. Sie ist aber auch schon wieder gestiegen, obwohl das Inokulationshospital offen war und nach dem Schließen dieses Krankenhauses auch nicht weiter angestiegen. Das heißt also, der Effekt auf die Seuchenlage bei den Pocken war durch die Inokulation nicht wirklich gegeben. Es waren eher Einzelfälle, die vor Krankheiten bewahrt worden sind, aber es war nicht so, dass man dadurch wirklich an der Sterblichkeit der Bevölkerung was geändert hat.

Das kam dann erst mit der sogenannten Vakzination, die ich hier jetzt noch mit eingeblendet habe, nämlich dieser Impfung über die Kuhpocken, die von Jenner in England gemacht worden ist. Da geben die Zahlen doch her, dass es zu einer Reduktion der Erkrankung und der Sterblichkeit gekommen ist. Das ist jetzt allerdings keine Erfolgsgeschichte der Pharmaindustrie, sondern das ist eine Erfolgsgeschichte einer Naturbeobachtung. Und zwar auch keine, die Mediziner gemacht haben, sondern die vorher schon die Menschen im Land gemacht haben.

Die haben gewusst, wenn jemand mit Kühen umgeht oder auch mit Pferden und man sieht am Euter diese Pockenartigen Hauterscheinungen, dann haben die später, wenn die Pocken ins Dorf gekommen sind, keine Pocken bekommen. Und deswegen wussten die, dass eine gewisse Immunität entsteht, wenn man vorher so eine Kuh- oder Pferdepockenerkrankung durchgemacht hat. Und das hat man lange vor Jenner gewusst. Und es ist auch so, dass Jenner nicht der Erste war, der geimpft hat. Also nachweislich haben die Forschungen inzwischen gezeigt, seit 1771, über 25 Jahre vor Jenner, haben mindestens sechs Nicht-Mediziner solche Inokulationen mit diesem Sekret von Kuhpocken bei ihren Angehörigen vorgenommen und das auch erfolgreich getan.

Aber man konnte eine Bevölkerung dadurch nicht so einfach immunisieren, weil dafür waren die Kuh- und Pferdepocken einfach schlichtweg zu selten gewesen. Das Verdienst Jenners bestand darin, dass er das zu einer Methode gemacht hat. Er hat es nicht neu erkannt, sondern er hat gesagt, okay, wir können damit eine Immunität erzielen und machen das auch prophylaktisch bei möglichst vielen Menschen, um die Pocken zu dezimieren.

Und er hat außerdem noch gezeigt, dass man auch von einem Pockenkranken, Kuhpockenkranken Menschen die Sekrete nehmen kann. Das heißt also, wenn er mit Kuhpocken ein Kind geimpft hat und hat aus diesen Blasen wieder Material entnommen, dann tauchte das auch als Impfmaterial für weitere Menschen. Das war ja für die weitere Verbreitung der Impfung auch wesentlich gewesen. Das hat dann in England relativ schnell sich verbreitet und auch kam die Nachfrage überall aus der Welt und es gibt noch einige solcher Gefäße, in denen diese Vakzine von Jenner weltweit verschickt worden ist.

Und nachdem man noch Material gefunden hat, haben auch jetzt vor kurzem nochmal Forscher nachgeschaut, was denn da eigentlich drin war. Und sie haben festgestellt, dass da keine Kuhpockenviren drin waren, sondern das, was sie gefunden haben, waren Pferdepockenviren. Deswegen habe ich hier auch geschrieben, statt Vakzination, Vakzine, müsste man vielleicht eigentlich von Äquinisation oder Äquisin sprechen, weil wahrscheinlich hat er häufiger mit Pferdepocken als mit Kuhpocken zu

tun gehabt. Aber es ist eben nun mal nach der Kuh benannt worden. Aber vermutlich ein historischer Irrtum. Und hier sehen wir auch ein anderes Problem, dass vieles, was von diesem Material aus England verschickt worden ist, weltweit in eingetrocknetem Zustand irgendwo ankam, wahrscheinlich alles andere als wirksam war. Das heißt, viele dieser Impfungen werden gar nicht funktioniert haben. Und was man zunächst auch nicht erkannt hatte, dass diese Kuhpocken

Pockenimmunisierung, und das lesen Sie auch in den Lehrbüchern nicht, nämlich nicht lebenslang immunisiert hat wie eine durchgemachte Pockenerkrankung, sondern nur für acht bis zehn Jahre. Danach hätte man nachimpfen müssen. Hat man aber nicht gemacht, weil man es auch zunächst nicht gewusst hat. Und deswegen hat sich da eigentlich an den Pockenerkrankungen gar nicht so viel geändert. Sie sehen es hier bei den Todesfällen an Pocken in London, dass also schon nach 1800 erkennbar ist, dass der Trend nach unten gegangen ist. Aber es gab natürlich auch andere Effekte, die eine Rolle gespielt haben, nicht Hygiene, Ernährungszustand und so weiter. Aber es ist eben nicht so, dass die sofort drastisch nahezu auf Null gegangen wären.

Man kann nur aus den Daten sagen, dass diese Vakzination von Jenner vermutlich einen positiven Einfluss auf die Pockenfälle und damit auch die Sterblichkeit an den Pocken genommen hat, aber es war eben nicht diese Erfolgsgeschichte, so wie sie in den Schulbüchern überall abgedruckt ist. Das zeigen auch genauere Close-Ups von solchen Kurven, wo man sieht, wann genau eine Impfpflicht für Säuglinge kam, wann eine Verschärfung der Impfgesetze gemacht worden ist und wie sich die Zahlen entwickelt haben. Auch da ist vorher erkennbar, dass der Trend der Fälle nach unten gezeigt hat und dass auch nach diesen Verschärfungen immer wieder noch Erkrankungs- und Todesspitzen aufgetreten sind.

Auch in Deutschland sehen wir das Ganze. Da gab es ja nach dem deutsch-französischen Krieg 1870-71 nochmal eine größere Pockenepidemie, die durch französische Kriegsgefangene ausgelöst worden ist. Und dann sagt man ja, 1.4.1875 das Impfgesetz. Aber wenn wir genau hinschauen, sehen wir, dass als das Impfgesetz beschlossen worden ist, die Pockenzahlen bereits eingebrochen waren. Das heißt also, dieses Pflichtimpfgesetz für die Pocken hat also keinen durchschlagenden Erfolg

mehr gehabt, sondern ist eigentlich der natürlichen Entwicklung hinterhergelaufen. Und es kam dann zum Ende des Jahrhunderts auch noch andere Daten, die Zweifel, weil sich diese Pockenimpfung auch immer wieder verändert hat, geweckt haben. Nämlich man hat auch dann festgestellt, dass man krank werden konnte durch die Pockenimpfung, was durch die die ursprüngliche Tschennersche Pockenimpfung gar nicht passiert war. Aber man hat ja dann die Lymphe nicht mehr von Tieren, also von Kälbern genommen,

sondern von Kuhpocken kranken Kindern. Und das hat man meistens bei weißen Kindern gemacht. Und die weißen Kinder waren aber meistens nicht gesund. Und die konnten dann natürlich andere Erkrankungen wie Syphilis weitergeben. Deswegen stieg dann auch die Zahl der Impfgegner. Und eine dieser Städte, wo man sich nicht hat impfen lassen, war die Stadt Leicester. Sie sehen sie hier ganz rechts im Bild im Vergleich mit anderen Städten in England und Japan und Sie

sehen, dass diese ungeschützte Bevölkerung in Leicester eine deutlich geringere Sterblichkeit hatte als in den anderen Städten und Ländern, wo geimpft worden ist. Also diese neue Art der Impfung war jedenfalls auch keine Erfolgsgeschichte und ich lasse es hier noch mal Revue passieren. Es ist eben nicht so, dass die Pockenimpfung die Pockenimpfung wäre, die sich kaum verändert hätte, sondern es war zunächst die Inokulation, dann war es die Kuhpockenlymfe von Jenner und dann war es eben eine tierische Kuhpockenlymfe, die man wieder bringen musste, nachdem die menschliche Kuhpockenlymfe eben andere Erkrankungen verbreitet hat.

Und erst im 20. Jahrhundert gab es dann biologische Tierpassagen für den Erreger bzw. eine chemische Abschwächung. Und mit diesen Veränderungen kam es auch zu einer Veränderung der Schutzwirkung, aber auch zu unerwünschten Wirkungen, die man vorher bei der Tschennerschen Impfung gar nicht gehabt hatte. Und Sie sehen hier im Schaubild, wenn man mal vergleicht, die Todesfälle durch die Pocken und die Todesfälle durch die Impfungen, dann zackeln die etwa in gleicher Größenordnung hier für England hin und her.

Und das hat sich auch in anderen Ländern gezeigt. 1924 konnte ein Pathologe in Prag einen eindeutigen Zusammenhang nachweisen zwischen der Pockenimpfung und Hirnhautentzündungen, die damals in allen Fällen immer tödlich waren. Dieser Zusammenhang ist lange bestritten worden. Es dauerte bis 1953, dass der Bundesgerichtshof in Karlsruhe erstmals einen Schadenersatz für Impfschäden zugesprochen hat und damit eben diesen Zusammenhang von 1924 bestätigte.

Und nach dem Zweiten Weltkrieg haben viele Staaten die Pockenimpfungen, weil es ja kaum mehr Pockenfälle gab, aufgegeben, England so zum Beispiel 1949. In Deutschland wurde aber bis 1979 weitergeimpft. Und da war die Bilanz wie folgt. In Deutschland gab es in den 30 Jahren sieben gesicherte Pockenfälle, aber mindestens 360 Tote durch die Impfung und mindestens 984 Dauerschäden durch die Impfung. Also eine extrem negative Bilanz.

Und dann hat man 1980 bei der Weltgesundheitsorganisation gejubelt, dass die Pocken ausgerottet sind. Also dieser Jubel musste einem schon ein bisschen im Hals stecken bleiben. Und die Pockenimpfung war übrigens die einzige Impfung, die mir mal angediehen ist. Weil meine Mutter damals auch glaubte, die Pocken wären so gefährlich, sie müsse mich impfen lassen. Nachdem sie noch lebt, hat sie mir noch erzählen können, dass ich danach drei Monate lang mehr tot als lebendig gewesen bin.

Kommen wir zur Polio. Die Polio, da wird es noch ein bisschen skurriler, muss man sagen. Die Polio gilt ja auch als eine Grundkrankheit, die es schon immer gegeben hat von Anbeginn der Menschen. Und deswegen sehen Sie überall in den Lehrbüchern diese Steineinritzung aus Ägypten, 18. Dynastie, wo man einen Menschen sieht, der ein Bein hat, das verkürzt und atrophisch ist, das offensichtlich gelähmt ist.

Und da sagt man, ja, das ist eben die Polio. Die gibt es eben schon seit damals. Es ist allerdings das einzige Bild und immer das gleiche Bild, was als Beleg herangeführt wird. Und in den Folgejahrtausenden und Jahrhunderten gibt es aber keine Belege für Polio-Fälle. Die ersten Polio-Fälle sind eigentlich sicher belegt im 19. Jahrhundert. Es hat vorher im 18. Jahrhundert eine kleine Fallserie gegeben und den Fall des Schriftstellers Robert Louis Stevenson, der im Kindesalter eine Lähmung hatte. Bei sowohl Stevenson als auch der anderen Fallserie ist es aber unklar. Es könnte auch etwas anderes gewesen sein. Es ist keinerlei Beleg.

Und es waren zunächst im 19. Jahrhundert auch nur einzelne Fälle, die man mit einer Polio gut in Zusammenhang bringen kann. Epidemisches Auftreten, wie wir es im 20. Jahrhundert gesehen haben, das hat es erst Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts gegeben. gegeben. Und das macht natürlich alles schon ein bisschen fragwürdig. Ein krankmachendes Virus, was sich so spät in der Menschheitsgeschichte erst bemerkbar gemacht haben sollte. Und dazu passt

eben auch diese Grafik, die immer gerne gezeigt wird, nämlich die Polio von Anfang des 20. Jahrhunderts bis in unsere Zeit, die immer häufiger geworden ist und kurz nach dem Zweiten Weltkrieg zu massiv vielen Fällen und Lähmungen geführt hat und dann ist in den späten 1950er Jahren die Impfung eingeführt worden. In Amerika die Salk-Vakzine, in Russland die Sabine, die orale Vakzine und

damit wäre die Polio verschwunden und ein Spuk wäre weg gewesen. Zu schön, um wahr zu sein. Auch zu glatt, um wahr zu sein, wenn man sich diese Geschichte anschaut. Auch da sieht man ja schon, dass die Vakzine eigentlich erst stark im absteigenden Schenkel dieser Krankheitsfrequenz gekommen ist und nicht schon vorher. Außerdem war es immer merkwürdig, dass das Poliovirus

bei den meisten Erkrankungen ja gar nicht nachgewiesen war, so wie bei Corona. Erstens mal konnte man das Poliovirus bis 1940 ja gar nicht nachweisen. Erst da gab es das Elektronenmikroskop, wo man Vian sehen konnte. Aber auch dann hat man das Virus in der Regel nicht nachgewiesen, sondern nur etwa bei einem Prozent der Fälle. Die anderen 99 Prozent wurden gar nicht untersucht. Und bei dem einen Prozent der Fälle, die man untersucht hat, hat man nur in der Hälfte das Poliovirus gefunden.

In der anderen Hälfte, wo man das auch Polio genannt hat, blieb das Poliovirus nicht sichtbar. Aber es hilft da weiter, wenn man statt in der Zeit sich auch mal die topografische Verteilung der Polio ansieht. Das ist eine Karte der USA und hier sehen Sie, dass auch für eine epidemische Ausbreitung eines natürlichen Erregers die ganze Verteilung irgendwie nicht stimmt.

Natürlich ist die Ostküste damals relativ dicht besiedelt gewesen im Vergleich zu den anderen Gebieten, aber trotzdem, es war eigentlich im Wesentlichen auf die Ostküste begrenzt und hat sich da auch nicht weiter ausgebreitet. Man musste sich also auch mal andere Gedanken machen. Und da gibt es eine Statistik, die gerne als reine Korrelation, als sozusagen Fake News abgetan wird, die Korrelation der Zahl der Polio-Fälle mit dem Eiscreme-Verbrauch.

Und die ist überraschend parallel. Was alleine noch nichts besagen muss, denn eine Korrelation ist eben keine Kausalität. Aber eine Kausalität setzt in der Regel eine zeitliche Korrelation voraus. Und es muss nicht unbedingt der Zucker in der Eiscreme selbst sein, sondern auch etwas anderes. Ich darf Sie hier noch erinnern an eine andere Korrelation, also zum Beispiel Herzinfarkte und Kaffeekonsum. Hat man ja jahrzehntelang gesagt, Kaffeetrinker bekommen Herzinfarkte, bis man festgestellt hat, dass die Kaffeetrinker auch überproportional Raucher gewesen sind.

Und das war der Zusammenhang. Und es ist hier nicht der Zucker, sondern es sind die Pestizide, mit denen der Zucker angebaut worden ist. Das waren arsenhaltige Pestizide im 19. Jahrhundert, später DDT und andere Chemikalien. Und Sie sehen hier gestrichelt die Ausbringung von diesen Pestiziden in ihrer Häufigkeit und blau den Polio-Verlauf. Und das ist frappierend übereinander gelagert. Und Sie sehen von unten kommend die Durchimpfungsraten mit dem Impfstoff, der eben sehr spät erst sehr langsam kam und der eigentlich an der Erkrankungshäufigkeit überhaupt nichts geändert haben konnte.

Aber die Erkrankung wurde immer seltener, als die Pestizidanwendung eingeschränkt worden ist. Und es war nicht nur der Zucker, der mit Pestiziden angebaut worden ist und dann vor allem an der Ostküste USA oder in Europa konsumiert worden ist, es war natürlich auch direkt Obst, Äpfel, die besprüht worden sind. Und man hat ja damals noch schlimmere Dinge gemacht. Also man hat hier Kinder neben den Feldern auch besprüht, weil man eben als Entlausungsmittel gegen alle Arten von irgendwelchen tierischen Krankheitserregern hat man gesagt, da hilft DDT und unsere anderen Pestizide.

Man hat die Leute richtig eingenebelt. Also da sind extrem hohe Konzentrationen entstanden und es ist auch kein Wunder, weil diese Substanzen alle auf die motorischen Vorderhornzellen gehen und zu schlaffen Lähmungen führen. Also genau das verursachen, was man der Polio zugeschrieben hat. Und deswegen ist natürlich so eine Darstellung, hier die Poliomyelitis in Deutschland, die Fallzahlen und dann nach der Schluckimpfung, dieses plötzliche Verschwinden der Polio, nicht wirklich die Realität.

Man muss eben die andere Seite der Pestizidanwendung sehen und man muss noch etwas anderes sehen. Nämlich man hat bis zum Zeitpunkt der Impfungen jeden Fall im Kindesalter mit einer Lähmung, ob über Stunden, Tage, Wochen, Monate oder eben unendlich lang, als Polio bezeichnet. Und als man die Impfung eingeführt hat, hat man die Fallkriterien geändert. Dann galt Polio nur noch als Polio, wenn die Lähmung im Kindesalter mindestens 60 Tage bestanden hat. Von daher mussten die Fallzahlen auch ohne Einschränkung der Pestizidanwendung massiv zurückgehen.

Was aber dann eben hochgegangen ist und was das Ganze auch kausal erklärt ist, auf der rechten Seite sehen Sie, dass andere Erkrankungen plötzlich häufig waren. Die gestrichelte Linie, das ist Polio, Polio, die eben Anfang der 1960er Jahre dann verschwunden ist und das schwarze, das sind Hirnhautentzündungen. Hirnhautentzündungen, die durch Erreger, aber auch durch Impfungen entstehen können, führen eben auch

durch den Entzündungsprozess zu Lähmungen. Und wenn man eben jetzt nur noch bestimmte Lähmungen als Polio bezeichnet hat, dann hat man eben die anderen Erkrankungen auch irgendwie benennen müssen. Und das waren dann Hirnhautentzündungen. Und die waren dann plötzlich häufig gewesen. Das heißt also, das sind nicht einfach Erkrankungen verschwunden und plötzlich gab es keine Kinder Mit Lähmungen. Die hatten nur eine andere Diagnose. Also die Wahrheit ist schockierend und ernüchternd zur Polio, obwohl jeder in Deutschland auch unter den Laien glaubt Bescheid zu wissen, dass die Polio eine schlimme Erkrankung war, die wir Gott sei Dank hinter uns haben.

Die Polio war eine Erfindung der Chemieindustrie, um Schäden durch Pestizide zu verschleiern. Ein natürlicher Erreger musste dafür herhalten, das Poliovirus gibt es, das lebt in unserem Darm, seit Millionen von Jahren, ohne uns krank zu machen. Die Anwesenheit eines Virus, der Nachweis eines Virus bei einem Kranken besagt gar nichts. Man muss auch nachschauen, wie häufig diese angebliche Erreger auch bei Gesunden vorhanden ist. Und das ist eine Problematik, die wir auch aktuell bei den Corona-Infektionen nochmal genauer durchdenken sollten.

Und das führt mich auch jetzt abschließend zum aktuellen. Corona hat durch diesen gesellschaftlichen Shutdown zu multiplen Schäden in dieser Gesellschaft geführt, wobei viele nicht mehr gut zu machen sein werden, auch wenn dieser Spuk irgendwann enden sollte. Aber er hat auch einige Dinge aufgezeigt, die vielleicht gar nicht hätten sichtbar werden sollen.

Es ist zum Beispiel festgestellt worden, hier in der Grafik von der amerikanischen Seuchenbehörde, dass am Anfang als Corona ruchbar wurde und dann, die gelbe Linie ist das, der nationale Notstand erklärt worden ist, die Zahl der Todesfälle bei unter 18-Jährigen völlig ausgebrochen ist aus dem langjährigen Verlauf. Ein Drittel weniger Todesfälle bei Menschen unter 18 Lebensjahren. Könnte man sagen,

ja die Leute waren sozial distanziert, es gab weniger Unfälle, sind ja auch bei uns dann entsprechend Unfalltode, Unfallverletzte zurückgegangen. Das war es gar nicht. Es Es sind vor allem kleine Kinder gewesen, die nicht mehr gestorben sind, die weniger gestorben sind. Und da konnte man eigentlich erst mal gar nichts finden. Aber findige Köpfe haben dann doch mal nachgeschaut, was passiert ist. Und haben sich mal die Zahl der Impfstoffbestellungen angeschaut und haben festgestellt,

dass die Zahl der Masernimpfdosen schon zwischen dem grünen und dem gelben Pfeil, also bis zur etwa Mitte März, zurückgegangen ist und dann bei der Erklärung des nationalen Notstandes drastisch weniger Masernimpfungen stattgefunden haben. Und das fällt genau damit zusammen, wo wir hier diesen Abfall haben. Eine zeitliche Korrelation zunächst. Es muss keine Kausalität sein. Aber Sie wissen alle, es gibt ja diesen Begriff des plötzlichen Kindstodes, der ja eben keine Ursache hat und der immer wieder auftritt und wo man im Dunkeln tappt und der natürlich auch ein Sammelbecken sein kann für Reaktionen, die nach Impfen entstanden sind.

Amerikanische Impfkritiker jedenfalls haben schon T-Shirts produziert, wo drauf steht Vaccines Cause SIDS. SIDS steht eben für Sudden Infant Death Syndrom, also den plötzlichen Kindstod. Aber das wäre etwas, was zu untersuchen ist. Denn es ist auch Tatsache, dass in USA der plötzliche Kindstod massiv angestiegen ist, seit in den 1980er Jahren die Impfungen dort

erheblich favorisiert wurden. Wir haben ja heute eine Bevölkerung, die ziemlich zweigeteilt ist, diese Spaltung, die immer wieder beschrien und beschrieben wird in vielen Themen, die auch beim Impfen Impfbefürworter und Impfgegner kennt und irgendwo zwischendrin sind die Impfskeptiker. Und wenn man sich hier abschließend nach diesem Blick in die Geschichte mal ansieht, was spricht denn jetzt eigentlich tatsächlich überprüfbar für das Impfen, dann ist es natürlich klar,

dass Präventionsbedürfnis, man möchte gerne eine Krankheit, die tödlich sein kann oder schlimme Folgen hat, möglichst nicht bekommen. Also ist es legitim, sich um eine Prävention zu bemühen. Auch eine Prävention, die durchaus gewisse Risiken hat. Und es gibt ein klares kommerzielles Interesse auf Seiten von Impfstoffherstellern und auf Seiten derjenigen, die diese Impfung durchführen. Da haben wir aber vieles, was gegen diese Maßnahmen des Impfens spricht. Nämlich wir

haben unklare Risiken. Sie haben das jetzt auch gesehen. Es ist nicht so, dass ich da reichlich Zahlen ausgeblendet hätte. Es gibt in der 300-jährigen Impfgeschichte kaum verwertbare Und das ist vielleicht auch kein Zufall, dass es das gibt. Weder der Nutzen ist klar gesichert, er ist vielleicht nur für die Jenner-Impfung gesichert, aber vor allem die Risiken werden nicht registriert. Und Sie sehen das jetzt auch wieder bei den Corona-Impfungen.

Man hat angefangen zu impfen, ohne dass ein begleitendes Monitoring stattfindet. Die Norweger haben das gemacht und die haben dort zum Beispiel dramatisch höhere Zahlen von unerwünschten Auswirkungen, als bei uns kommuniziert werden. Die Risikoreduktion der meisten Impfungen ist ziemlich minimal. Ich habe es Ihnen ja gezeigt, eine Masernimpfung kann nicht viel nützen, wenn sowieso nur 500 Masernfälle im Jahr in Deutschland bei 83 Millionen Einwohnern auftreten. Aber auch wenn

wir die Corona-Impfungen jetzt nehmen, die absolute Risikoreduktion aus den Zulassungsstudien ist unter 1 %, nicht 95 %, wie mit relativen Risiken kommuniziert wird, die ist unter 1 %, also Also statistisch nicht mal signifikant. Und meistens sind eben die Impfungen gegen geringe Risiken. Ich hatte es Ihnen ja gezeigt, Masern, Mumps, Rödeln, das sind geringe Risiken. Aber wo ist derjenige, der sich gegen Tuberkulose schützen will?

Er kann sich nicht impfen lassen. Und jetzt haben wir auch wieder hier bei Corona das Problem. Für jüngere Menschen, die keine gravierenden Erkrankungen haben, ist das Risiko eines schweren Krankheitsverlaufs minimal. Und was leider bei der Diskussion jetzt auch immer wieder ausblendet, egal wie viele Kanäle über Impfungen sprechen, wir reden hier über eine gesunde Behandlung und Herr Biermanns hat es am Anfang gesagt, es geht hier um Gesunde, denen ich eine Maßnahme mache und plötzlich kann der krank

oder tot sein. Und das ist eine verdammt hohe Verantwortung, die ich eben auch in der ganzen Diskussion um die Corona-Impfungen vermisse. Denn gesunden Behandlungen haben grundsätzlich einen ganz anderen Anspruch, was die Sicherheit betrifft, als Medikamente. Und trotzdem sind diese Impfungen jetzt zugelassen worden, bedingt, obwohl die Sicherheitsdaten gar nicht vorliegen. Es ist eigentlich völlig unverständlich und nur erklärbar dadurch, dass die europäische Zulassungsbehörde zu 90 Prozent von der Pharmaindustrie finanziert wird.

Fassen wir zusammen. Impfungen haben keine einzige Krankheit zum Verschwinden gebracht. Das wollen viele Menschen nicht wahrhaben, auch viele meiner Kollegen nicht. Aber die Fakten sind erdrückend. Jeder, der sich eine Stunde mit Impfungen beschäftigt hat, wird das feststellen. Keine Impfung hat eine Krankheit nennenswert dezimiert oder zum Verschwinden gebracht. Und für die Impfungen, die von der Pharmaindustrie angeboten werden, gibt es keine faktenbasierten Nutzen-Risiko-Abschätzungen.

Der Wunsch dafür bzw. die Forderung danach kam von der Weltgesundheitsorganisation vor 32 Jahren. Und seit 32 Jahren sind die Impfstoffhersteller dieser Aufforderung für entsprechende Daten zum Nutzen-Risiko-Verhältnis nicht nachgekommen. Und selbst wenn Schäden selten sind, im Einzelfall sind sie eben nicht vorhersagbar. Durch keinen Test, durch gar nichts. Und wer will dann ein Risiko eingehen, ohne dass er eigentlich überhaupt eine konkrete Bedrohung wie eine tödliche Epidemie sieht, wo massenweise die Menschen sterben würden.

Nach wie vor gilt, die natürlich erworbene Immunität ist der beste Schutz, den man haben kann. Und diese Diskussion vermisse ich auch bei Corona. Wenn über Monate ein Erreger präsent ist wie irgendein Coronavirus, dann muss er in dieser Zeit längst zu einer Immunität von 70, 80 Prozent geführt haben, wenn man diese Immunität untersuchen würde. Und dann müsste man auch ganz klar sagen, bevor wir eine Kampagne machen, dass alle Menschen sich impfen lassen sollen, muss ich erst mal schauen, wer ist denn gar nicht immun? Einen Immunen muss man nicht impfen.

Und deswegen sollten wir abschließend vielleicht zwei Laborratten zuhören, die eine Empfehlung geben, was man denn jetzt machen soll. Fragt die eine und lässt sie dich impfen? Spinnst du? Die Versuche an Menschen laufen doch noch. Ich danke Ihnen für die Aufmerksamkeit und wünsche Ihnen vor allem, dass Sie sich keine Angst machen lassen.

Klar sehen, clever denken, frei handeln.

Zitate aus dieser Abschrift bitte mit Quellenangabe: „Impfungen, Fluch oder Segen - Die unbekannte Geschichte der angeblichen Impferfolge“, Die Welt Klar Sehen, 19.07.2022.

iWas dabei übertragen wird

Erst der Klick startet das Video und baut dabei eine Verbindung zu YouTube auf. Bis dahin wird nichts von dort geladen — auch dieses Vorschaubild liegt auf dem Server von dieweltklarsehen.de. Einzelheiten in der Datenschutzerklärung

Auch als Podcast: Spotify · Apple Podcasts · Amazon Music · Deezer · podcast.de · Podcast Index

Uwe Loose zeigt im Volltext einen Vortrag des Medizinkritikers Dr. med. Gerd Reuther von den GGB-Gesundheitstagen 2021 zur Geschichte der Impfungen. Reuther argumentiert, die historischen Impferfolge bei Pocken und Polio seien weitgehend Mythen und überträgt die Kritik auf die Corona-Impfungen.

Alle Videos aus 2022 · Zum Videoportal