MICHAEL BALLWEG: Spendenaufruf TROTZ MILLIONEN-VERMÖGEN? - Wohnte er in einer Luxusvilla?15.09.2022
Abschrift
Abschrift des Videos vom 15.09.202226 Abschnitte
Der Text hält den Kenntnisstand dieses Tages fest, nicht den von heute. Er wurde maschinell aus der Tonspur erstellt; maßgeblich bleibt das gesprochene Wort im Video.
Meine finanziellen Mittel sind im Moment erschöpft und die notwendigen finanziellen Mittel habe, um auch mein Leben weiter zu bestrafen. So, und dann kommen wir auf einen Gesamtwert von ungefähr 2,36 Millionen Euro. Klar sehen, clever denken, frei handeln. Heute brauche ich eure Hilfe. Vor knapp zwei Jahren habe ich angefangen, Demos für die Grundrechte zu organisieren. Und ja, ich hätte nicht gedacht, was dann alles passiert.
Aber was passiert ist, alle meine Kunden haben ihre Verträge gekündigt, mir wurden die Social Media Konten gekündigt oder vielen Querdenken-Initiativen, wir haben Probleme mit Konten, also mir werden am laufenden Bande gerade die Konten gekündigt, sogar meiner Frau wurde ihr Konto gekündigt, meine Firmenkonten werden gekündigt. Wie auch immer, meine finanziellen Mittel sind im Moment erschöpft, darauf wehren kann, dass ich die entsprechenden Gerichtsprozesse führen kann und dass ich natürlich die notwendigen finanziellen Mittel habe, um auch mein Leben weiter zu bestreiten. Ich werde in Deutschland bleiben, werde natürlich gucken, dass ich diese finanzielle Schieflage jetzt wieder in Ordnung bringe und mich dann wieder verstärkt eben um die Grundrechte kümmern kann.
Ja, ja, wie du es gestellt hast. Genau, also ich habe mal auf die Schnelle, sprich meine ganze Recherche hat jetzt ungefähr eine halbe Stunde gedauert. Das ist also ein ganz grober Überblick und ich denke, der kann uns aber trotzdem nützlich sein. So, was wir auf der ersten Karte hier sehen, ist ein Teilausschnitt von der Stadt Stuttgart und da sehen wir da, wo eben die rote Markierung ist, das ist der Stadtteil Freiberg und in dem hat eben diese Adresse, die mir benannt wurde, ihren Standort.
So, gucken wir mal ins nächste Bildchen rein. Ich habe mir mal vom Liegenschaftskataster eine entsprechende sogenannte Liegenschaftskarte besorgt. Und da sehen wir eben das Grundstück. Und dieses Grundstück ist rechteckig geschnitten. So, da sehen wir unten links diese etwas hellere Fläche. Das dürfte wohl eine Garage sein. So, und der Rest ist eben Gebäudefläche. Also es ist quasi von oben jetzt nur der Grundriss. Ja, daraus können wir noch nicht sehen, wie viele Geschosse dieses Gebäude hat.
so nächstes bild luftaufnahme da ist eine luftaufnahme so und diese luftaufnahme die ist jetzt in schlechter auflösung oder bessere gab es da eben nicht so und da sehen wir dass dieses gebäude offensichtlich aus zwei teilen besteht nämlich ein hauptteil der so schräg von oben unten links nach oben geht so und ein der eben rechts ist so und wir beide haben in teilen und der rechte Teil sogar komplett offensichtlich obendrauf Solarpaneele liegen. Genau, das wird auch
eine Rolle spielen. Und Freunde, spätestens seit dem Wort Kataster oder wie das Ding heißt, wisst ihr, der Mann mit dem Mann ist nicht zu spaßend, der weiß wovon er redet. Dann haben wir hier, ich habe hier mal versucht die Grundstücksfläche auszumessen aus dem amtlichen Bebauungsplan. So da gibt es ein einfaches Online-Bedienungstool und wenn Also wenn man hier die vier Ecken lang geht, die eben das Grundstück da ist, kommt hier ungefähr eine Größe von 580 Quadratmetern raus. Das ist für eine Stadt wie Stuttgart eine durchaus normale Größe,
für ein Einfamilienhaus vielleicht sogar schon zu groß. Es gibt auch Flächen, die kleiner sind. Und wenn wir uns jetzt fragen, wie kommen wir uns jetzt an den Wert an, dann gucken wir mal in die sogenannte Bodenrichtwertkarte. Da gibt es ein Amt, das heißt Gutachterausschuss und dieses Amt hat die Aufgabe vom Gesetzgeber erhalten, bestimmte Analysen des Immobilienmarktes zu machen und diese Analysen bedeuten, dass die realen Kaufpreise, die beim Notar beurkundet wurden, die werden analysiert.
Nicht irgendwelche Datenbanken bei Immobilienscout oder LBS Immobilienatlas, sowas nicht. Und auch nicht, was in der Bild-Zeitung steht, sondern reale Kaufverträge. Und daraus leiten die was ab. Und wir sehen jetzt hier in dem Sektor, wo eben die Markierung ist, die rote, da steht jetzt was mit 970b und darunter unter dem Strich noch einiges anderes. Was für uns jetzt maßgeblich ist, ist, dass hier eben ein Bodenwert von 970 Euro pro Quadratmeter angesetzt ist.
Das bezieht sich jetzt auf den 1. Januar 2022. Wertveränderungen, die von Januar bis jetzt sind, sind hier logischerweise noch nicht berücksichtigt. Das heißt, sollten die Werte gestiegen sein, dann wird es noch mehr sein. Sollten sie gefallen sein, wird es etwas weniger sein. Ich sage aber mal gleich, dieses Amt, der zuständige Gutachterausschuss, hat gerade Ende Juni eine Aktualisierung seines Marktberichtes gemacht und hat erklärt, dass im Frühjahr, zumindest im ersten Quartal 2022, die Preise für Wohnimmobilien nochmal deutlich angezogen haben.
Das heißt, wir dürfen also annehmen, dass die Bodenrichtwerte mit 970 Euro mindestens korrekt sind, wenn nicht sogar ein bisschen höher. Und wenn wir jetzt mal rückrechnen und sagen, okay, da ist ein Grundstück, das ist 580 Quadratmeter groß, ich sage jetzt mal grob gerechnet 600, 600 mal ungefähr 970, 970 ist ungefähr 1000, dann wissen wir, dass das Grundstück schon fast 600.000 Euro wert ist. Das Grundstück ist alleine 600.000 Euro wert, ohne die Solarpaneele?
Ja, ohne das Gebäude, ohne bauliche Anlagen. Also das nackte Grundstück, wenn das ein Bauplatz wäre, wäre das ungefähr, jetzt mal runtergerechnet, wahrscheinlich 550.000 Euro wert. Okay, gut. Kommen wir jetzt zum nächsten Blatt, oder? Genau. Und wenn wir jetzt mal in die nächste Tabelle reingucken, das kommt aus dem amtlichen Bericht dieser Behörde von diesem Gutachterausschuss. Und dann gibt es eine Tabelle, die sich eben auf verschiedene Gebäudetypen bezieht. Und wir gucken mal in die Spalte rein, ein und zwei Familienhäuser.
So, und dann in die dritte Spalte, wo es heißt, Grundstücksfläche bis 600 Quadratmeter. Das ist ja das, was uns betrifft hier. So, und jetzt gibt es dort drei Zeilen. Eli, nur das ankreuzen, was in dem Bereich 1 und 2 Familienhaus ist, in der Zeile Block 1. Ich wollte erst mal auf die Spalte hinweisen und dann halt hier auf dieses von bis das Richtige. So, und da sehen wir, dass eben die nochmal drei Unterkategorien gemacht werden für eine sehr gute Lage, wo dann eben die Bodenpreise 3.450 Euro sind, für eine gute Lage von 1.600 bis 2.360 Euro und für eine mittlere Lage von 980 bis 1.380.
Das heißt, wir haben ja vorhin gesehen, dass der Bodenrichtwert bei 970 Euro lag. Das heißt, er liegt also quasi am unteren Ende einer mittleren Lage. Das heißt, die Wohngegend, in der dieses Grundstück liegt, ist knapp unter mittelprächtig. Das ist eine unterdurchschnittliche Wohnlage. Und das würde ich auch aus der Luftperspektive so nachvollziehen können, denn ich habe mir natürlich noch die ganze Umgebung dort angeguckt, digital. Und ja, das ist plausibel.
Okay, nächste Folie. Also nächste Folie ist, ja, was hat er denn jetzt nun da draufstehen? So, und die Fläche, also es war ja links irgendwo eine Garage. Dieses Kästchen ist jetzt da so ein bisschen ausgespart und der Rest sind Gebäude. So, jetzt konnte ich zunächst einmal nicht genau unterscheiden, was das für Arten von Gebäuden sind, dass es Wohngebäude sind, ist klar, ja. Genauer genommen ist allgemeines Wohngebiet, das heißt, man kann im Erdgeschoss auch was Gewerbliches machen,
Wir machen bestimmte Gewerbearten, aber gemäß dem Plan nicht alles Mögliche, sondern einige Sachen sind ausgeschlossen. Und mit dem Online-Tool habe ich das dann jetzt ausgemessen und komme hier auf eine überbaute Fläche von 238 Quadratmetern für das Gebäude, also ungefähr 240. Wenn wir mal die nächste Tabelle oder Grafik uns angucken, habe ich das mal versucht noch zu trennen, ein bisschen zu präzisieren. Einmal das Hauptgebäude und einmal eben quasi den Anbau. Und da komme ich dann eben auf 188 und 70 Quadratmeter. Das macht also in dem Fall dann 258. Wobei rechts ist die Linie da an einer Stelle mir ein bisschen weit abgeraten.
Also sprich, die Größenordnung, das wird irgendwo zwischen 240 und 250 liegen, an überbauter Fläche. Und wenn wir uns jetzt mal fragen, jetzt geben wir mal noch eins weiter. Oh Gott, jetzt wird es kompliziert, jetzt musst du mich navigieren. Also, da möchte ich erst noch was vorerzählen. Und zwar ist es so, dass in Grundstücksmarktberichten die Analysetiefe, die ein solches Amt dort ausübt, in den einzelnen Gemeinden und Städten sehr verschieden ist. Und nicht für alle Immobilienarten gibt es sehr gute Daten, manchmal gibt es auch nur schlechte Daten.
Und hier in Stuttgart hat der örtliche Gutachterausschuss, diese zuständige Behörde, hat zwar Umsatzübersichten gemacht und allgemeine Kaufpreisspannen, aber die sind so wenig aussagefähig, dass ich damit eigentlich nichts anfangen kann. Sprich, würde ich darauf mich jetzt stützen müssen, würde ich sagen, kann ich gar nichts zu sagen. Und deswegen bin ich jetzt hilfsweise zu einer anderen Datenquelle gegangen, die keine optimale Datenqualität hat, aber hinreichend. Und zwar ist das von einem Online-Immobilienportal. Habe ich hier Daten gekauft, kostenpflichtig, ohne Spenden.
Und da gibt es Angebotspreise von Leuten, die in dieses Portal ihre Immobilien einstellen. Und dafür gibt es Auswertung. Diese Angebotspreise sind natürlich keine Abschlusspreise, sondern eben das, was die Verkäufer wünschen. Und bei einem Markt, so wie wir ihn heutzutage haben, kann man sagen, es gibt dann noch so einen Verhandlungsabschlag im Durchschnitt von ungefähr 10%. Uwe, du verlierst die Leute. So genau brauchen wir es gar nicht zu wissen. Gib uns mal wirklich nur das Essentiellste mit, weil ich habe das Gefühl, vor fünf Minuten sind die Leute ausgestiegen, als du angefangen hast, über diese Folie zu reden. Also ich verstehe, du hast das eingekauft und das ist im Prinzip eine Übersicht von den Angebotspreisen, die die Leute freiwillig in einer Tabelle da mitgegeben haben. Das ist das Wichtige.
Gut. Und jetzt gucken wir mal in den oberen Teil der Tabelle rein. Da sehen wir Durchschnittswerte. Das heißt, für Häuser, die eine Größe von mehr als 160 Quadratmetern haben. Und das haben wir im Haus, weil ja schon die Grundfläche 240 ist und das Haus ist zweigeschassig. Das hat also deutlich mehr als 160 Quadratmetern. sind hier die Durchschnittspreise in der Gemeinde Stuttgart, also in dem genauen Ort, es gab nicht genügend Daten, aber in Stuttgart insgesamt liegen bei 7.400 Euro im Angebot.
Und in der unteren, pro Quadratmeter Wohnfläche, und in der unteren Tabelle ist das noch so ein bisschen aufgespalten in fünf verschiedene Kategorien. Und jetzt nehmen wir mal an, dass das Haus, was hier zu bewerten ist, mindestens einen durchschnittlichen Wert hat, dann haben wir dort in der unteren Spalte eben einen Quadratmeterpreis von rund 6.887 Euro im Angebot. Und wenn es ein bisschen schlechter ist, dann ist es da bei 5.459. Pro Quadratmeter.
Also zum Kauf für das Haus. Darüber reden wir jetzt, Leute. Wir haben ja vorhin schon das Grundstück evaluiert. Jetzt geht es um das Haus. Wie viel könnte das grundmaßlich also kosten? Genau. Aber wobei diese Tabelle beinhaltet das Grundstück dann aber mit. Ach so. Das sind jetzt Inklusivpreise. Okay. Jetzt gehen wir einfach mal auf meine kleine Überschlafsrechnung auf der nächsten Tabelle oder nächsten Folie. Da haben wir eben diese 240 Quadratmeter Grundfläche. Ich habe das mal moderat gerechnet. Wir haben zwei Geschosse und dann ist das aber eben das Außenmaß.
Und die Wohnfläche, um die zu ermitteln, muss man aber die Wände abziehen, die Außenwände und die Innenwände. Das macht man üblicherweise mit einem Faktor von 0,78. So, daraus ergibt sich eine Wohnfläche, die ungefähr 374 Quadratmeter groß ist. So, und jetzt nehmen wir einfach mal diese Angebotspreise, die wir dort haben, aus der vorherigen Tabelle von round about 7.000 Euro pro Quadratmeter, setzen noch 10% Verhandlungsabschlag an. So, und dann kommen wir auf einen Gesamtwert von ungefähr 2,36 Millionen Euro.
Der Verhandlungsabschlag bedeutet, dass also der Käufer entsprechend nachverhandelt und eben nicht die 7.000 Euro durchschnittlich pro Quadratmeter bezahlt, sondern sagt, okay, wir drücken das mal um nochmal 10 Prozent oder entsprechend halt der Rabatt, der hier noch mit abgezogen worden ist. Uwe sagt, das ist der Durchschnittspreis. Wir haben ja auch gesagt, plus, minus 30 Prozent kann sich im Prinzip das alles hier bewegen. Wir wissen aber ziemlich genau, aufgrund der öffentlich einsehbaren Daten, dass das die Wohnfläche von allein dieser Immobilie sein muss. Du wärst nicht du, wenn du nicht wüsstest, dass man offensichtlich hier auch noch die Wände abziehen muss.
Du hast gesehen, dass hier diese Geschosse offensichtlich doppelt gezählt werden. Das wusste ich zum Beispiel schon mal nicht. Aber klar, macht natürlich Sinn, dass man halt eben alle Wohnflächen nimmt, auf alle Levels, egal wie hoch sie sind. Und daraus kommen wir also auf 240 Quadratmeter Grundfläche, die da mit reinspielt und so weiter und so fort auf insgesamt 374. Und wir fassen also zusammen die Immobilie von Herrn Ballwick, die er laut Stand des Befragungsbogens, laut Stand der Ermittlungen des Staatsanwaltschaftsteams verkauft haben soll, beläuft sich auf, ich will gar nicht sagen üppige, weil es gibt weiß Gott natürlich noch wesentlich teurere Immobilien.
Aber auf, sagen wir, nichtsdestotrotz nichts zu verachtende 2,36 Millionen Euro. Und es gibt, wie gesagt, keinen Grund davon auszugehen, dass Herr Ballweg ein schlechter Geschäftsmann ist, der sich hat lumpen lassen und dieses Haus, diese Immobile für irgendeinen Dumpingwert eben verkauft hat, nur um mal eben aus dem Land zu kommen. Wir haben es ja gerade gehört, die Preise, sie ziehen eigentlich gerade an und entsprechend wird das auch jeder Käufer gemerkt haben und Herr Ballweg wird auch in diesem Markt davon profitiert haben.
Okay, Uwe, danke dir für diese Einschätzung.
Zitate aus dieser Abschrift bitte mit Quellenangabe: „MICHAEL BALLWEG: Spendenaufruf TROTZ MILLIONEN-VERMÖGEN? - Wohnte er in einer Luxusvilla?“, Die Welt Klar Sehen, 15.09.2022.
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Uwe Loose überschlägt anhand amtlicher Bodenrichtwerte und eingekaufter Angebotsdaten den Marktwert eines Stuttgarter Hauses, das Michael Ballweg verkauft haben soll, und stellt die eigene Schätzung von rund 2,36 Millionen Euro einem eingespielten Spendenaufruf gegenüber.
