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Fuellmich 1999 - ZDF-Doku- Verbraucherschützer Gerlach: 'mindestens am Rande des Betrügerischen'25.09.2022

FUELLMICHs SAMMELKLAGE

Abschrift

Abschrift des Videos vom 25.09.202232 Abschnitte

Der Text hält den Kenntnisstand dieses Tages fest, nicht den von heute. Er wurde maschinell aus der Tonspur erstellt; maßgeblich bleibt das gesprochene Wort im Video.

Das, was Rechtsanwalt Fuellmich als angeblicher Anlegerschutzanwalt macht, ist aus meiner Sicht am Rande des Betrügerischen. Rainer Fuellmich stellt sich als Anwalt dar, dem es um den Schutz seiner Mandanten geht. Warum aber verbreitet er dafür Dossiers, wie sie auch Scientology verschickt? Klar sehen, clever denken, frei handeln. ... genießt Heinz Gerlach großes Ansehen. Er ist der Herausgeber des Branchenblattes direkter Anlegerschutz. Das, was Rechtsanwalt Fuellmich als angeblicher Anlegerschutzanwalt macht, ist aus meiner Sicht am Rande des Betrügerischen. Weil er gibt, zumindest am Rande des Betrügerischen, er gibt ja vor, dass er für die Anleger etwas tut. Er macht große Veranstaltungen, er macht Entertainment, das hat amerikanische Ausmaße. Das im Gegensatz zu anderen Anwälten, die in aller Stille für die Anleger Prozesse führen und gegen die Bayerische Hypothekenwechselbank bzw. gegen die Hypovereinsbank als Nachfolger auch schon gewonnen haben. Und solche Anwälte sind aus meiner Sicht seriös.

Fuellmich ist unseriös. Wie dem auch sei. Der Verein für Existenzsicherung ist die größte Schutzorganisation für geschädigte Anleger in Deutschland. Hier häufen sich die Beschwerden ehemaliger Mandanten von Rechtsanwalt Fuellmich. Sie fühlen sich schlecht vertreten. Wir haben jetzt einige Kunden da, die von Rechtsanwalt Fuellmich kommen und die wir auch mit der Bank versuchen, eine Lösung zu finden. Was hat Fuellmich in diesen Fällen gemacht? Ja, eigentlich nichts. Der Verein für Existenzsicherung hat bereits erste Erfolge erzielt. Für etwa 100 Geschädigte wurden mit der Hypovereinsbank Vergleiche vereinbart. Fuellmich dagegen hat gerade einen einzigen Vergleich erreicht. In Würzburg verlor er Anfang Juli 1999 in der ersten Instanz seine zwei Musterklagen gegen die Hypo-Vereinsbank, ebenso in München. In Stuttgart wurde ihm Prozesskostenhilfe verweigert, weil seine Klage ohne Aussicht auf Erfolg sei. Selbst wenn gegen diese Entscheidungen noch Einspruch erhoben werden kann.

Die Geschädigten fühlen sich von Herrn Rechtsanwalt Fuellmich getäuscht. Er erweist der Bank einen Bärendienst, indem er die Kunden von der Bank fernhält. Das kann für die Geschädigten der Ruin bedeuten. Zurück zu den Geschäften der Brüder Schaul. Viele ihrer Kunden müssen tatsächlich heute um ihre Existenz bangen. Das Ehepaar Schwager hatte von einem Subunternehmen der Schaul seine Wohnung gekauft. Die Miete wurde für fünf Jahre garantiert, der Wiederverkauf der Wohnung für den beinahe doppelten Kaufpreis in Aussicht gestellt. Beides bewahrheitete sich nicht. Der Wert der Wohnung sinkt ständig. Die Miete musste gesenkt werden, um überhaupt noch Miete zu finden. Ähnlich wie den Schwagers ergeht es Abertausenden in Deutschland, nicht nur Käufern von Schaul-Immobilien. Verdient hatten bei diesen Geschäften in erster Linie die Immobilienfirmen und die Banken. Vorneweg die Hypo Vereinsbank, die zehntausende Wohnungen dieser Art finanzierte. Die Hypo Bank hat seit den 80er Jahren schon, und wir haben das auch seit den 80er Jahren angegriffen, in erheblichem Maße daran mitgewirkt, dass die falschen Zielgruppen,

möglicherweise sogar die richtigen Eigentumswohnungen bekommen haben, weil sie Kleinanleger finanziert haben. Das ist, wenn man so will, moralisch kriminell. Und hier muss man auch den Schauls Vorwürfe machen, dass sie auf dieser Ebene sich Kunden gesucht haben. Die Vorwürfe an die Schauls sind also berechtigt. Doch ob man sie wirklich juristisch für den entstandenen Schaden bei den Anlegern zur Verantwortung ziehen kann, ist zweifelhaft. Ein anderer Vorwurf jedoch bedroht die unternehmerische Existenz der Schauls. Der Vorwurf nämlich, sie seien Scientologen. Um diesen Vorwurf aufzuklären, suchen wir eine der am meisten ernstzunehmenden Kenner von Scientology in Deutschland auf. Renate Hartwig wohnt in einem kleinen Dorf in der Nähe von Ulm. Sie ist nicht unumstritten. Sie hat viele Gegner. Aber Frau Hartwig ist diejenige, bei der namhafte Firmen wie Siemens, Allianz, DASA und Audi Informationen einholen, wenn es um den Einfluss von Scientology in der Wirtschaft geht. Zunächst erklärt sie uns, wie Scientology Einfluss auf Unternehmen gewinnen will. Das Ziel der Organisation sei ganz allein die Macht. Wenn wir jetzt den Immobilienmarkt anschauen,

Dann ist die Zielsetzung, den Immobilienmarkt monopolmäßig zu beherrschen. Jeder, der mitmacht, hat vielleicht Erfolg, wenn er mitmacht. Und wenn er dann aussteigen will, dann kriegt er Ärger. Und wenn er gar nicht mitmachen will, dann versucht man natürlich, den irgendwo platt zu machen, in Konkurs zu jagen. Und wenn es sein muss, geht es dann halt über Hofmord. Für den Vorwurf, die Schauls seien Scientologen, fand sie auch nach monatelangen Recherchen keinen Anhaltspunkt. Für Renate Hartwig steht fest, die Brüder Schaul sollen diskreditiert und vom Markt verdrängt werden. Also ich hatte nie den Verdacht, schon deshalb nicht, weil die einfach zu offen waren und mich sofort in das Büro haben lassen und sofort die ganzen Sachen auf den Tisch gelegt haben. Und ich habe eigentlich gesehen, dass beide Schauls und die völlig in Panik geraten sind, wo die gesehen haben, dass ich ihnen beweisen konnte, dass mehrere Vertriebsstrukturen von ihnen angebaggert wurden von einzelnen Scientologen.

Und ich habe natürlich dann die Dimension sehr wohl erkannt, dass die Firma Innovatio, sprich der ganze Vertrieb, in dieser ganzen Immobiliengeschichte, Scientology, eine Konkurrenz darstellt. Den Versuch, das Unternehmen der Schauls zu unterwandern, hat es tatsächlich gegeben. Doch er misslang. Rückblick. 1991 war die Firma der Schauls ein florierendes Unternehmen. Eine junge Frau findet im Aktenschrank ihres Mannes zahlreiche Dokumente. Ihr Mann ist Chef eines Subunternehmens der Brüder Schaul. Ihr kommt der Verdacht, ihr Mann werde von Scientology gelenkt. Noch in derselben Nacht sucht sie Renate Hartwig auf und zeigt ihr die Dokumente. Nach deren Durchsicht kommt die Scientology-Expertin Hartwig zu dem Schluss, der Verdacht ist richtig. Scientologen haben ein Subunternehmen der Schauls im Griff. Der Drahtzieher Eberhard Knaup. Ihm gelang es, als Unternehmensberater in einem Subunternehmen der Schauls Fuß zu fassen. Knaup ist Scientologe, das belegen zahlreiche Dokumente, die dem ZDF vorliegen. Knaup macht sich unentbehrlich. Das Unternehmen stellt ihm einen Porsche zur Verfügung und bezahlt ihm ein hohes Honorar.

Ich war natürlich dann maßlos überrascht, als ich die Beweise gesehen habe, dass tatsächlich eine wirklich bilderbuchmäßige Unterwanderung stattgefunden hat. Insofern, dass hier eine Person, ein Scientologe aus dem ARK-Technologiezentrum, das ist ein Scientologisches WIP-Zentrum aus Degerloch bei Stuttgart, einen Unternehmensberater tatsächlich in diesen Vertrieb eingeschleust hat. Und der hat auch kontrollmäßig alles in der Hand gehabt. Und die Firma hat genauso gearbeitet, wie Scientology sich einen Scientologischen Betrieb vorstellt. Renate Hartwig enthüllt die wahre Identität des Unternehmensberaters Eberhard Knaup. Dieser verlässt daraufhin sofort das Subunternehmen der Schauls. Danach bitten die Brüder Schaul Renate Hartwig um Klarheit. Es kommt zu einem Treffen in einem Restaurant am Stuttgarter Flughafen. Die Schauls wollen wissen, inwieweit ihr Firmengeflecht von Scientology unterwandert ist. Nach und nach verdichten sich die Hinweise. Die Schauls waren schon sehr früh im Visier von Scientology. Dazu Hans-Jürgen Schaul heute.

1991 im Oktober war ein Herr Zabel bei uns im Hause. Herr Zabel ist Management Trainer und Gesprächsteilnehmer waren mein Bruder Fribert Schaul und ein Direktionsleiter eines unserer eingeschlossenen Franchise-Unternehmen. Und bei diesem Gespräch hat Herr Zabel darauf hingewiesen, wie gut es sei, wenn unsere Führungskräfte sich, was diese Managementgeschichte anbelangt, sich schulen ließen. Das war der Tenor dieses Gespräches. Wir haben am Ende dieses Gespräches abgelehnt. Warum, können wir heute nicht mehr genau sagen. Wahrscheinlich ist diese Entscheidung aus dem Bauch herausgefallen. Was die Schauls damals nicht wussten, Zabel und Partner waren hochrangige Scientologen, die auch heute noch als Management-Trainer in Stuttgart arbeiten. Damals schulten sie nach der Technik des Scientology-Gründers L. Ron Hubbard. In einem Brief fragten wir Wolfgang Zabel nach seinen Kontakten zu den Schauls. Die Antwort kommt von Zabels Anwalt. Zabel habe weder die Schauls besucht, noch ansonsten persönlichen Kontakt mit ihnen gehabt.

Dagegen steht die Aussage von Hans-Jürgen Schaul und dieser Brief von Wolfgang Zabel. Er belegt, dass Zabel zumindest in schriftlichem Kontakt mit den Brüdern Schaul stand und ihnen seine Dienste anbot. Zabels Anwalt behauptet weiter, sein Mandant sei kein Scientologe mehr. Dagegen steht die Aussage von Wolfgang Zabel selbst. Auf dieser Internet-Homepage vom 27. Juli 1999 bezeichnet er sich als Scientologe. Es ist die klassische Strategie von Scientology, Betriebe zu unterwandern. Mit ähnlichen Methoden wie im Fall Schaul hat es Scientology auch bei anderen Unternehmen versucht, so die Erkenntnis des Verfassungsschutzes Baden-Württemberg. Nun, da gibt es verschiedenste Vorgehensweisen. Entweder passiert es so, dass ein Firmenunternehmer einen Management-Trainer herein holt in seine Firma, von dem er nicht weiß, dass er nach L. Ron Hubbard Tech arbeitet und damit das in die Firma hineinbringt. Und so kann man im Grunde eine Firma Scientologisch werden lassen.

Das andere ist, dass man versucht, dort Leute unterzubringen, die Scientologen sind und die dann auf ihre Art und Weise versuchen, die Ideologie von L. Ron Hubbard, die Technologie in der Firma einzuführen. Zwar haben es die Brüder Schaul geschafft, die Unterwanderung ihrer Firma zu stoppen, doch bedrängt werden sie weiter. Anonyme Flugblätter werden verteilt. Legen Sie den Scientology-Brüdern Schaul und Company endlich das Handwerk, heißt es da. Es wird auf die überteuerten Immobilienobjekte hingewiesen. Vorwürfe, die sich später auch Rechtsanwalt Fuellmich wiederholt zu eigen macht. Die Brüder Schaul kommen nicht mehr aus den Schlagzeilen. Der Vorwurf, zu Scientology zu gehören, bleibt an ihnen haften. Die Rufmordkampagne erscheint als Versuch des Unternehmen der Schauls, zu diskreditieren und so vom Markt zu verdrängen, nachdem die Unterwanderung gescheitert ist.

Wenn den Scientology-Zielen jemand im Wege gestanden ist, dann nimmt das Scientology nicht einfach so hin, sondern man versucht dann tatsächlich, gegen die betreffende Person vorzugehen. Das können Verleumdungskampagnen sein, das kann der Versuch sein, den Betreffenden hier und dort anzuschwärzen. Diverse Taktiken, eine dieser Taktiken von Scientology heißt zum Beispiel, das ist der Scientology-Begriff dafür, noisy investigations, lautstarke Ermittlungen. Mit anderen Worten, irgendwas wird schon hängen bleiben, wenn man es nur oft und laut genug wiederholt. So erging es den Brüdern Schaul. Über ein Jahr lang hat die Scientology-Kritikerin Renate Hartwig ihren Betrieb überprüft. Ihr Ergebnis? Die Schauls sind keine Scientologen. Für Frau Hartwigs Arbeit hatten die Schauls im Nachhinein, unaufgefordert, 50.000 Mark an die Schutzgemeinschaft Robin Direct gezahlt. Diesen Verein hat Renate Hartwig für den Kampf gegen Scientology gegründet. Doch die Brüder Schaul gingen noch weiter.

Sie haben sich mit der Bitte um Rat und Betreuung an den baden-württembergischen Verfassungsschutz gewandt. Dort ist man überzeugt, dass die Schauls keine Scientologen sind. Für Renate Hartwig und ihren Mann war der Fall der Brüder Schaul damals erledigt. Doch mit ihrer klaren Stellungnahme für die Schauls brachte Hartwig sich offenbar wieder ins Schussfeld von Scientology. Denn auch gegen sie kursieren seit vielen Jahren Dossiers, die sie als Scientology-Kritikerin diskreditieren sollen. In ihrem Fall hat sich der Absender klar zu erkennen gegeben. Scientology selbst. Anschuldigungen, angebliche Strafbefehle, falsche Behauptungen, deren Verbreitung Gerichte zum Teil schon verboten haben. Auch wir erhalten einige dieser Dokumente, doch in unserem Fall ist der Absender Rechtsanwalt Rainer Fuellmich. Dazu fragen wir Renate Hartwig. Ich habe einer Firma versucht zu helfen, bei den Unterwanderungsversuchen von einzelnen Scientologen, dass die gestoppt werden. So, und jetzt taucht dann Jahre später ein Rechtsanwalt für mich auf und schreibt in Schriftsätzen, da geht es um die Hypo-Bank, da geht es um ganz andere Dinge, da geht es um Kleinanleger, da geht es um Wohnungskäufe, schreibt er einen Großteil in diesen Schriftsätzen dazu,

Sachen, die kenne ich nur von Scientology aus der schwarzen Propaganda gegen mich. Und das ist eigentlich etwas, wo ich ihn auf einen Nenner bringen kann. Die Drecksarbeit der Scientologen mit schwarzer Propaganda, die hat inzwischen der Herr Fuellmich übernommen, bundesweit. Und da mache ich mir einfach Gedanken drüber. Schwarze Propaganda, da gibt es auch einen speziellen Ausdruck dafür, das nennt sich Date Agent Packet. Also man macht den Menschen tot, man macht ihn kaputt. Man findet alles über ihn heraus, was ihn in Misskredit bringt, was ihn in schlechtes Licht bringt. Man geht zum Beispiel rum bei den Nachbarn und sagt, ach wissen Sie, die und die Person sollte als Schiffe zu Gericht kommen, aber haben Sie gehört... Der soll doch immer seine Frau schlagen, der soll doch ein Trinker sein. Das ist die Person gar nicht. Aber bei dem anderen setzt sich etwas fest im Kopf und so läuft das. Rainer Fuellmich stellt sich als Anwalt dar, dem es um den Schutz seiner Mandanten geht. Warum aber verbreitet er dafür Dossiers, wie sie auch Scientology verschickt? Warum setzt er Vorwürfe in die Welt, deren Verbreitung zum Teil gerichtlich verboten wurde?

Rainer Fuellmich weist jede Verbindung mit Scientology zurück. Kann er aber auch ausschließen, von Scientology indirekt gelenkt zu werden? Ein Interview vor Kamera und Mikrofon hat uns Dr. Fuellmich viermal schriftlich versprochen. Letztlich sagte er jedoch ab. Es gibt noch eine weitere Organisation, die sich für geschädigte Anleger stark macht. Die Aktion Solidarität. Mit dieser Gruppe arbeitet Fuellmich eng zusammen. Sie ist auch auf seiner Göttinger Großveranstaltung mit einem Stand vertreten. Christel Zank, die Vorsitzende, nimmt die Adressen Geschädigter auf. Sie will Briefe an Bundestagsabgeordnete schicken, um auf die Schicksale der Geschädigten aufmerksam zu machen. Wenn sie uns vertrauen, jetzt müssen sie mal ins Blaue hinein vertrauen, die kommen dann mit zu dem neuen Brief und dort wird das abgegeben, dass die merken, es sind nicht eine, zwei, drei, zehn, es sind viele.

Hier stellt die Aktion Solidarität ihre Arbeit vor. Eine Namensliste der Verantwortlichen aus dem Vorstand, darunter auch Karin Keller, verantwortlich für die Pressearbeit. Sie spielt eine wichtige Rolle in der Auseinandersetzung zwischen Rainer Fuellmich und den Brüdern Schaul. 1994 schrieb sie ein Buch, der Traum vom schnellen Geld. Ihr Pseudonym damals, Kim Feldmann. Auch in ihrem Buch wird den Schauls vorgeworfen, sie seien Scientologen. Die Aktion Solidarität hat sich diesen Vorwurf zu eigen gemacht. Und Fuellmich wiederum beruft sich auf Karin Keller und ihr Buch, wenn er die Schauls in Misskredit bringt. Mit Zabel hat es begonnen im Oktober 1991. Es tauchten diese Flugblätter auf, in denen wir als Scientologen bezeichnet werden. Karin Keller alias Kim Feldmann. schreibt ein Buch über uns, in dem wir wieder als Scientologen bezeichnet werden und zu guter Letzt taucht jetzt Fuellmich, Rechtsanwalt Fuellmich auf, der sich auf Karin Keller, Kim Feldmann beruft und er selbst bezeichnet uns auch als Scientologen. Und mit Zabel und dem Versuch uns zu unterwandern hat es begonnen und mit Fuellmich schließt sich für mich wieder der Kreis.

Doch selbst Karin Keller hat inzwischen ihre Vorwürfe zurückgenommen und zugegeben, dass diese falsch waren. Nach uns vorliegenden Informationen erklärte sie, die Schauls im Buch seien nicht identisch mit den Schauls aus Heilbronn. Der Verlag zog das Buch zurück. Unsere Recherchen belegen weiter, Karin Keller stand unmittelbar mit Scientology in Verbindung. Sie hatte dort Kurse belegt und war somit selbst Scientologin. Wir beraten Christel Zank, die Vorsitzende der Aktion Solidarität, um ein Gespräch. Sie habe keine Zeit, so ihre Auskunft. Unsere Anfragen an Karin Keller bleiben unbeantwortet. Aber Rechtsanwalt Fuellmich lässt von sich hören. Im Internet wird auf der Homepage der Aktion Solidarität ein Brief veröffentlicht. Diesmal bin ich als ZDF-Autor Zielscheibe. Fuellmich unterstellt, Monat sei ein Maulwurf, allem Anschein nach gekauft von der Hypo-Bank und den Brüdern Schaul. Scientology auf dem Immobilienmarkt.

Wir gewinnen weitere Einblicke, was Scientology unternimmt, um ihre Gegner auszuschalten. In Düsseldorf treffen wir ein ehemaliges Mitglied der Organisation. Er war sogar Mitarbeiter von OSA, einer Art Geheimdienst der Scientologen. Derjenige, der Scientology kritisiert, der muss wissen, dass er von OSA angegriffen, beobachtet, diskreditiert wird, auch mit undemokratischen und bis hin ins Geheimdienstliche gehenden Methoden. Unser Informant will anonym bleiben. Er weiß, wen die Scientologen in Deutschland am schärfsten bekämpfen. Das war einfach klar, wenn Scientologen miteinander sprachen, dann war Frau Hartwig natürlich mit Abstand die schlimmste Gegnerin. Unser Informant hat sich damals mit einem anderen Agenten des Geheimdienstes die Wohnung geteilt. Martin Bayer. Bayer gelingt es, sich 1992 als vermeintlicher Aussteiger bei Scientology das Vertrauen von Renate Hartwig zu erschleichen. Er wohnt wochenlang in ihrem Haus. In dieser Zeit verschwinden Rechnungen und andere Dokumente. Unklar ist, ob Bayer damit zu tun hat.

Tatsache ist aber, dass Martin Bayer untertaucht, als Renate Hartwig seine wahre Identität herausfindet. Kopien der gestohlenen Dokumente tauchen Jahre später wieder auf. Als Teil der Dossiers von Rainer Fuellmich. Er verschickt sie vermutlich mit dem Ziel, Renate Hartwig in ein schlechtes Licht zu rücken. Woher hat Fuellmich diese Unterlagen? Ist Martin Bayer die Quelle? Bayers Karriere ist beeindruckend. Bis vor kurzem stand sein Name auf einer Liste der SPD als Sektenberater. Das Büro Renate Rennebachs, der sektenpolitischen Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion, wiegelt ab. Die Beweise gegen Bayer seien nicht eindeutig. Im Mai 1999 verschwindet Bayer jedoch von der SPD-Liste der Sektenbeauftragten. Vier Jahre, nachdem er von Renate Hartwig entlarvt wurde.

Bayer selbst weist jede Verbindung zu Scientology zurück. Unser Zeuge bleibt bei seiner Version. Ich weiß folgendes über Martin Bayer, dass er für weitere OSA-Operationen tätig war, bis hin zumindest in den Herbst 1998. Düsseldorf, 17. Februar 1999. Unser erstes Treffen mit Fuellmich. Davor unterhielten wir uns nur am Telefon. Für mich hatte bereits Erkundigungen über mich eingezogen. Für wen arbeiten Sie jetzt eigentlich? Das, was wir die lange Zeit besprochen haben. Ja, aber nur, ich habe also Herrn gesprochen, der kennt Sie nicht. Herr kennt mich nicht, er hat schon in der Außenpolitik gearbeitet. Echt? Ich habe sogar meinen Ausweis dabei, ich zeige Ihnen. Ja, zeigen Sie mal. Okay. Man muss ja in diesem Bereich ziemlich vorsichtig sein. Okay, alles klar.

In dem im Internet veröffentlichten Brief unterstellt mir Rechtsanwalt Fuellmich nicht nur, ich sei als Maulwurf von der Hypo-Bank gekauft worden. Er behauptet auch, ich hätte ihm in Düsseldorf meinen ZDF-Parkausweis gezeigt. Im ZDF gibt es keine Parkausweise. In Düsseldorf geht es um eine Klage von Renate Hartwig gegen Rainer Fuellmich. Sie will, dass Fuellmich dazu verurteilt wird, Behauptungen zu unterlassen, die sie in ein schlechtes Licht rücken. Renate Hartwig gewinnt den Prozess in erster Instanz. Bemerkenswert, wen Rainer Fuellmich in diesem Verfahren als Zeugin benennt. Ursula Caberta. Frau Caberta ist Chefin der Arbeitsstelle Scientology in der Innensenatsbehörde in Hamburg. Frau Caberta stand jedoch ihrerseits in einer ähnlichen Sache vor Gericht. Auch ihr wurden Behauptungen gegen Frau Hartwig gerichtlich verboten, die in ihrem Kern mit denen Rainer Fuellmichs übereinstimmen. Damals wurden Cabertas Aussagen vom Gericht als diffamierende Schmähkritik gewertet. Mehrfach baten wir Ursula Caberta um ein Interview.

Einen ersten Termin sagte sie überraschend ab. In derselben Woche, als wir auch von Rainer Fuellmich eine Absage erhalten. Gibt es Verbindungen zwischen Rainer Fuellmich und Ursula Caberta? Im Mai 99 schicken wir Ursula Caberta und Rainer Fuellmich unsere Interviewfragen schriftlich zu. Fuellmich antwortet, schränkt aber ein, dass seine Antworten für die Berichterstattung nicht verwendet werden dürfen. Caberta beantwortet unsere Fragen erst gar nicht. Trotz fehlender Antworten, für uns ist klar, Scientology ist es offenbar gelungen, ein Netzwerk zu spinnen, in dem Anhänger und Gegner, Verantwortliche und Opfer, Instrumentalisierte und Unbeteiligte, nicht mehr klar voneinander zu trennen sind. Gerade dies scheint die neue Strategie von Scientology, Verwirrung zu stiften und Ungewissheit darüber, wer Freund ist und wer Feind.

Das Beispiel der Brüder Schaul zeigt diese neue Strategie besonders deutlich. Zunächst versuchten Scientologen, die Immobilienfirma zu unterwandern. Später versuchten sie, die Firma vom Immobilienmarkt zu verdrängen. So sieht es jedenfalls Renate Hartwig. Sie hat Fürsprecher in höchsten Regierungsämtern. Ich verhehle nicht, dass ich auch selber mit großem Gewinn einige der Bücher von Frau Hartwig gelesen habe, sodass ich meine, dass insgesamt gesehen ihre Arbeit auch der Auseinandersetzung mit Scientology dient und dass die Kritik, die gerade von Scientology auch an Frau Hartwig geübt wird, eben zeigt, dass derjenige, der sich bei seinen Machenschaften getroffen fühlt, dann denjenigen, der das aufklärt, kritisiert. Ich schätze die Arbeit von Frau Hartwig. Hat Renate Hartwig recht mit der Vermutung, dass die Schaulfirma damals unterwandert werden sollte, wäre das kein Einzelfall. Allein in Baden-Württemberg werden nach Erkenntnissen des Verfassungsschutzes mindestens 60 Unternehmen Scientologisch geführt. Finanzbetriebe und Firmen von Unternehmensberatern und Immobilienmaklern.

Der Immobilienmarkt hier in Baden-Württemberg ist schon sehr stark durchwandert. Also wenn man eine der regionalen Zeitschriften hier aufblättert am Wochenende und in den Anzeigen schaut, dann findet man praktisch auf jeder Seite, auf der Immobilienanzeigen sind, mindestens eine Scientologisch beeinflusste Firma. Nicht nur in Baden-Württemberg sind Scientologen auf dem Vormarsch. Auch in Hamburg sind Firmen Scientologisch beeinflusst. Götz Brase, ein führender Scientologe und Immobilienmanager, hat in Hamburg seine Basis. 1991 wurde er in den Medien enttarnt. Eine Scientology-Aussteigerin ist bereit, mit uns zu sprechen. Ihre Identität will sie nicht preisgeben aus Sorge um ihre Familie. Ihr Leben, so erzählt sie, war damals ausschließlich von Arbeit und Scientology bestimmt. Nach Dienstschluss musste sie noch Kurse in der Ark, der sogenannten Scientology-Kirche, besuchen. Dort unterzog sie sich regelmäßig dem berüchtigten Auditing, außen stehender Sehnderin, eine Gehirnwäsche.

Ich würde im Nachhinein sagen, es war schrecklich und zwar noch schrecklicher im Nachhinein als in der Zeit, in der ich dort war. Als ich dort war, fühlte ich mich eh nur als Maschine bei einer 70-Stunden-Woche und mit der Auflage, dass ich noch pro Woche 12,5 bis 15 Stunden in die Org musste, ins Auditing musste oder auf Kurs musste und dann auch noch die Aufforderung bekam, sonntags auch noch arbeiten zu gehen. Ich fühlte mich einfach wie eine Maschine. Die körperlichen Folgen dieser Gehirnwäsche, so sagt sie, können zur völligen Zerstörung der Persönlichkeit führen. Scientologen müssten einen Großteil ihres Vermögens für Auditing-Sitzungen ausgeben. Es seien ausschließlich wirtschaftliche Interessen, die hinter der selbsternannten Scientology-Kirche steckten. Basisaufgabe war, dass Scientology in ganz Deutschland expandieren sollte und sein Ziel war, in führenden deutschen Großstädten große Immobilienimperien richtig aus dem Nichts heraus zu stampfen, um viel, viel Geld zu machen, um viel, viel Geld für Scientology-Werbung zu verwenden und dort die Orgs unterstützen.

Da, wo Orgs waren, da ist Brase hingegangen und da wurden schon Mitarbeiter hingesteckt. Also nach Düsseldorf, nach Berlin, nach München. Die Scientologen haben ihren eigenen Wirtschaftsverband, abgekürzt WISE. Um Mitglied zu werden, bezahlt jedes Scientologische Unternehmen einmalig bis zu 40.000 Dollar. Darüber hinaus müssen 10% des Bruttoeinkommens abgeführt werden. WISE ist die finanzielle Machtbasis von Scientology. Über wie viel Geld die Organisation wirklich verfügt, weiß keiner. WISE ist eine sogenannte Organisation auf wirtschaftlichen Füßen und die Aufgabe ist, jetzt mit meinen Worten gesprochen, über wirtschaftliche Macht politischen Einfluss zu erlangen. Um die wahren Besitzverhältnisse zu tarnen, wechseln Scientologisch geführte Immobilienfirmen häufig ihren Namen. Zum Beispiel H&P in Hamburg. Bis vor kurzem hieß sie noch zweite CKS. Mit der Geschichte dieser Firma ist ein altbekannter Name verbunden. Götz Brase, wie die Handelsregisterakte zeigen. Heutige Geschäftsführerin von H&P, Sibylle Roth.

Unserer Zeugin nach gibt es keinen Zweifel daran, dass Sibylle Roth jedenfalls bis vor wenigen Monaten Scientologin war. Das belegen Dokumente, die dem ZDF vorliegen. Ein anderes Beispiel aus dem Osten Deutschlands. Zwickaus größte Immobilienfirma trägt den Namen Schloss Osterstein. Ihr Inhaber Kurt Fliegerbauer. Von dieser Villa aus lenkt er seine Geschäfte. In den vergangenen Jahren kaufte, renovierte, verkaufte er insgesamt 205 Häuser. Fliegerbauer ist stolz auf seine Kontakte zu hohen Persönlichkeiten und droht auch gern mit ihnen. Kurt Fliegerbauer ist Scientologe, seit 1994 in den Medien enttarnt. Man muss sich eine Vernetzung so vorstellen, wie wenn über ganz Deutschland ein Netz liegt mit Knotenpunkten. Und diese Knotenpunkten, das sind immer linientreue Scientologen. Dazwischen gibt es feingliedrige Netze, das müssen gar keine Scientologen mehr sein.

Das sind dann Leute, zum Beispiel Architekten, die man abhängig gemacht hat. Das sind Leute, die sind Subunternehmer, ob das jetzt der ist, der die Fliesen legt in den Bädern oder die Fenster reinbaut oder der Maurer, der das Haus hochzieht, ist eigentlich egal. Sie sind in Lohn und Brot bei Scientologen und sie machen einfach mit. Und das ist original wie bei einer Mafiastruktur. Musik In der Vergangenheit hat Kurt Fliegerbauer viele Geschäfte über die damalige Hypo-Bank abgewickelt, heute die Hypo-Vereinsbank. Vom 30. August 1995 datiert dieses Schreiben der Hypo-Bank für den Scientologen Fliegerbauer. Nachteiliges über ihre Firma ist uns nicht bekannt, heißt es. Unterschrieben unter anderem von Klaus Aumiller, damals in leitender Position in der Kreditabteilung. Zwei Jahre später taucht sein Name an anderer Stelle wieder auf. Jetzt ist er Leiter der Finanzabteilung von Schloss Osterstein, Fliegerbauers Firma. Damit ist er zwangsläufig enger Mitarbeiter der Scientologen.

Fliegerbauer ist kein Einzelbeispiel für den Einfluss der Scientologen auf dem Immobilienmarkt. Mit den Namen Klaus Kempe, Jochen Knewitz und Gerd Weber ließe sich die Reihe Scientologischer Immobilienmakler fortsetzen. Ein Herr Fliegerbauer und ein Herr Kempe, ein Knewitz in Baden-Württemberg, ein Gerd Weber, wie sie alle häusen. Da müsste man ja unter jetzt ein Band laufen lassen. Die Sendung wird weitergeführt die nächsten 45 Minuten mit Namen. Es nützt ja gar niemandem etwas. Fakt ist, die Vernetzung ist da. Und die geht bis in die Politik. Weil in den Aufsichtsratskommissionen und Gremien der Banken sitzen ja teilweise Politiker. Und die haben alle die Augen zugemacht und haben weggeschaut. Weil sonst hätten die Scientologen, die federführend im Immobiliennetz gearbeitet haben, gar nicht so groß werden können. In den vergangenen Jahren hat gerade auch die Münchner Hypo-Bank Projekte mehrerer Scientologisch geführter Unternehmen finanziert. Sieht sich die Hypo-Vereinsbank verstrickt im Netz von Scientology?

Wir sind uns der Problematik, die das Thema Scientology Church mit sich bringt, in dieser Bank sehr bewusst. Deshalb gibt es dazu eine ganz klare Politik, die heißt kein Geschäft mit Scientologen. Wenn doch einmal ein solches zustande gekommen sein sollte, weil man den Hintergrund des Geschäftspartners nicht kannte, dann wird es in dem Moment bereinigt, in dem eindeutige Informationen auf dem Tisch liegen. Was heißt bereinigt? Das heißt, dass wir uns von dem Geschäftspartner trennen. Das ist auch im Falle Fliegerbauer so, der mit Ihnen große Geschäfte gemacht hat? Das gilt für alle Engagements, die davon betroffen sind. Das bedeutet, Sie lösen den Vertrag mit Fliegerbauer auf, keine Kredite für Fliegerbauer mehr? Über Einzelengagements kann ich hier in der Öffentlichkeit natürlich nicht sprechen. Scientology verfügt über Macht, Einfluss und Geld. Besonders im Immobilienbereich. Auch wenn die Organisation selbst das ganz anders sieht, Scientology behauptet, nur 40 ihrer Mitglieder seien bundesweit in der Immobilienbranche tätig. Als Organisation will Scientology weder an einer Immobilienfirma beteiligt noch weisungsbefugt sein.

Doch das gerade könnte die neue Strategie sein. Unternehmen und Führungspersönlichkeiten müssen nicht unbedingt Mitglied von Scientology sein. Es genügt, dass sie bewusst oder unbewusst im Interesse der Organisation handeln. Das hat noch einen anderen Vorteil. Selbst im Falle eines gesetzlichen Verbotes von Scientology könnten diese Firmen weiter operieren. Ebenfalls hilfreich für Scientology sind Medienberichte, die den Einfluss von Scientology herunterspielen. Das Gegenteil ist richtig. Verharmlosen, Verwirrung stiften, die Grenzen verwischen. Das scheint die neue Taktik von Scientology zu sein. Dies bestätigt unser Zeuge. Das verwischende Grenzen zwischen Scientologen und Nicht-Scientologen. Das heißt, dass Scientology-Kritiker, zum Beispiel Frau Hartwig, in der Öffentlichkeit jetzt mehrfach mit Scientology zusammengebracht wird, dass sie Scientologin sei. Und dass andere Scientologen plötzlich behaupten, sie hätten mit Scientology nichts mehr zu tun. Und dass das in der Öffentlichkeit sogar in Form von Prozessen dann verbreitet wird. Das Netz ist fein gesponnen, fast unsichtbar.

Da geht ein ehemaliger leitender Mitarbeiter der Hypo Bank zu einem Top Scientologen. Da bringt ein Rechtsanwalt, der tausende Kleinanleger gegen Immobilienvertriebe und Banken vertritt, in seiner Prozessführung immer wieder Scientology ein, ohne dass dabei erkennbar wäre, wie dies seinen Mandanten helfen könnte. Da wird jemand, der im Verdacht steht, Geheimdienstmann der Scientologen zu sein, bis vor kurzem auf einer SPD-Liste als Sektenberater aufgeführt. Da wird eine bekannte Scientology-Gegnerin in aller Öffentlichkeit mit Vorwürfen konfrontiert, gegen die sie sich bis jetzt erfolgreich zur Wehr setzen konnte. Da wird versucht, Einfluss auf unsere Berichterstattung zu nehmen. All das sind Beispiele. Beispiele, die das wirkliche Ausmaß der wirtschaftlichen Vernetzung von Scientology in Deutschland erahnen lassen. Das Ziel der Organisation ist klar.

Scientology will einmal Geld machen, Leute ausbeuten, wie damit eine Organisationsstruktur schaffen, die der Gewinnerzielung dient. Daneben geht es aber Scientology auch immer darum, Macht zu gewinnen. Sie wollen also in der wirtschaftlichen Struktur sich selber auch entsprechende Organisationsformen der Machtausübung, zunächst im wirtschaftlichen Bereich, aber dann auch im politischen Bereich schaffen. Klar sehen, clever denken, frei handeln.

Zitate aus dieser Abschrift bitte mit Quellenangabe: „Fuellmich 1999 - ZDF-Doku- Verbraucherschützer Gerlach: 'mindestens am Rande des Betrügerischen'“, Die Welt Klar Sehen, 25.09.2022.

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Eine ZDF-Dokumentation von 1999 ('Das Netz: Scientology und der Immobilienmarkt') zeigt den jungen Anlegeranwalt Reiner Fuellmich in kritischem Licht: Verbraucherschützer Heinz Gerlach nennt sein Vorgehen 'mindestens am Rande des Betrügerischen'. DWKS nutzt das historische Dokument als Beleg gegen Fuellmichs heutige Selbstdarstellung als erfolgreicher Mandantenschützer.

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