dieBasis - Bundesvorstand: Fischer soll ihr Amt ruhen lassen, Fuellmich bleibt weiter im Amt26.09.2022
Abschrift
Abschrift des Videos vom 26.09.202222 Abschnitte
Der Text hält den Kenntnisstand dieses Tages fest, nicht den von heute. Er wurde maschinell aus der Tonspur erstellt; maßgeblich bleibt das gesprochene Wort im Video.
Aus den genannten Gründen ziehen die unterzeichneten Vorstandsmitglieder Viviane Fischer das Vertrauen und fordern sie auf, ihren Vorstandsposten unverzüglich niederzulegen. Ja, also ich finde dieses Schreiben der fünf Vorstände äußerst ungeschickt. Ich halte es für eine falsche Vorgehensweise, bei zwei, die streiten, sich für einen zu entscheiden. Ich habe das also so verstanden, dass Sie möchten, dass im Prinzip der gesamte Vorstand zurücktritt. Klar sehen, clever denken, frei handeln. Hallo liebe Zuschauer, willkommen auf meinem Kanal, die Welt klar sehen. Ja, irgendwie scheint es ja ein nie enden wollendes Drama zu sein. Vielleicht fängt es ja auch gerade erst an, diese ganze Corona-Ausschussgeschichte. Diesmal schlägt sie wieder zurück auf die Basis-Partei. Und Sie erinnern sich ja, dass ich erst vor kurzem am Wochenende eben ein Basis-Video gemacht habe, wonach...
eben der Landesverband Baden-Württemberg den Rücktritt der Doppelspitze angefordert hat. Nun gibt es aber tatsächlich eine Neuigkeit, nämlich es hat am 23.09., also auch quasi schon vor drei Tagen, ein Teil des Bundesvorstandes ein Statement abgegeben und da schauen wir uns mal an. Ja, also was haben wir hier? Wir haben hier vom 23. 9.22 haben wir die Stellungnahme von fünf Mitgliedern des Bundesvorstandes zur aktuellen Situation Corona-Ausschuss und Doppelspitze. Gut, wer diese fünf Mitglieder sind und was das im Endeffekt bedeuten kann für die Verhältnisse in der Basis, dazu möchte ich mich später äußern. Legen wir einfach mal los mit dem, was sie sagen. Punkt 1 Corona-Ausschuss und die Basis.
Die Partei, die Basis in der Corona-Ausschuss sind zwei vollkommen unabhängige Entitäten ohne strukturelle und organisatorische Schnittpunkte. Ja, das ist an der Stelle richtig. Aber was hier nicht gesagt wird, das heben... erhebliche personelle Schnittpunkte haben. Das ist einmal die Doppelspitze, Dr. Reiner Fuellmich und Viviane Fischer und dann natürlich Dr. Wodarg, der hier auch Vorstand ist und gleichzeitig wissenschaftlicher Beirat im Corona-Ausschuss. Aber gut, die Eingeweihten wissen das, insofern ist das hier kein Defizit. Schauen wir mal weiter. Die Partei ist und war in keiner Weise in den Corona-Ausschuss involviert, dessen Rechtsform dem Bundesvorstand bisher nicht abschließend klärend dargelegt wurde. Diese Formulierung ist ja doch ein bisschen sehr überraschend. Warum muss bei einem Unternehmen da eine Rechtsform dargelegt werden? Eigentlich...
fragt man doch seinen Geschäftsführer, in dem Fall den beiden Doppelspitzenvorstand, was habt ihr für eine Rechtsform? Und dann weiß man das. Es kann ja wohl jetzt nicht ernst gemeint sein. dass man nach wie vielen Monaten, nach neun Monaten immer noch nicht weiß, was das für eine Rechtsform ist. Und ansonsten könnte man ja mal eben schnell auch selber recherchieren. Ich denke, eine Partei mit 30.000 Mitgliedern und immerhin zwölf Vorständen, die könnte das innerhalb von 30 Sekunden herausfinden. Aber nun gut, anscheinend wohl nicht. Zweitens, der Bundesvorstand, der Partei, die Basis und veröffentlichte Videos. Die beiden Gesellschaften des Corona-Ausschusses, Reiner Fuellmich und Viviane Fischer, sind die aktuellen Vorsitzenden der Partei, die Basis, die sogenannte Doppelspitze. Viviane Fischer hat mehrere Videos mit Vorwürfen gegenüber ihrem Vorstandskollegen Reiner Fuellmich öffentlich eingestellt. Das ist ja so nicht richtig, da es sich ja um eine Unternehmergesellschaft handelt. Da geht es ja nicht um Vorwürfe zwischen Vorständen, sondern zwischen Geschäftsführern. Gut, eine Partei, die bundesweit tätig ist, sollte ja wissen, was der Unterschied ist oder ob da vielleicht auch gar keiner ist.
So, auf die Letztere ebenfalls öffentlich geantwortet hat. Bis zur ersten Veröffentlichung durch Viviane Fischer waren im Bundesvorstand der Partei die Probleme im Corona-Ausschuss gänzlich unbekannt. Ja, auch hier musste ich jetzt leider schmunzeln. Gänzlich unbekannt ist nach meiner Meinung nicht plausibel. Denn wir haben ja eben die Doppelposition von Dr. Wolfgang Wodarg, der im Vorstand für die eine der vier Säulen tätig ist und gleichzeitig aber wissenschaftlicher Beirat. Nun war es ja gerade Dr. Wolfgang Wodarg, der bei dem besagten Video vom 9.9. oder wann es war, den Reiner Fuellmich ja indirekt der Veruntreuung von Geldern beauftragte. So, und jetzt nehmen wir mal Folgendes an. Das wäre jetzt eine Geheimhaltungsangelegenheit, die eigentlich nur die... Wenn Corona-Ausschuss betrifft, naja, in dem Moment, wo es öffentlich gemacht wird per Video, ist es ja nicht mehr geheim. Das heißt, insofern ist doch ab dem 9.9. war es mindestens über diejenigen, die die Videos des Corona-Ausschusses bekannt und wenn es denen nicht bekannt gewesen wäre, weil ja die Vorstände der Partei ja Parteiarbeit zu machen haben und nicht Corona-Ausschuss gucken müssen,
Hätte doch nach meiner Meinung Dr. Wolfgang Wodarg jetzt eine treue Pflicht als Vorstand der Partei Die Basis sagen müssen, hört mal zu, liebe Leute, da ist etwas öffentlich, da gibt es ein Problem. Also insofern ist ja diese Aussage schlichtweg unplausibel, wenn nicht gar grob falsch. Der Bundesvorstand hat Viviane Fischer aufgefordert, auf den Sitzungen am 19.09. und letztmalig am 20.09. zu erklären, warum der Vorstand von ihr nicht über ihre Vorwürfe gegenüber Reiner Fuellmich informiert wurde und zweitens, welche Motivation ihrer Veröffentlichung der Videobotschaft und schriftlichen Informationen zugrunde lag. Beides wäre für den Vorstand nötig gewesen, um die weitere Zusammenarbeit innerhalb der Partei und des Vorstands abschätzen zu können. Beide Fragen wurden von Viviane Fischer bisher nicht beantwortet. Im Gegenteil, einen Tag nach dem letzten Vorstandstreffen am 21.09. erschien ein weiteres, dem Bundesvorstand nicht angekündigtes Video von ihr, in dem sie ähnliche, leicht geänderte Inhalte wie zuvor beim Vorstandstreffen veröffentlichte.
Auch dieses Video reagierte Rainer Fuellmich am gleichen Tag mit einer Sendung bei Bittl TV. Dem Bundesvorstand liegen nun sowohl von Viviane Fischer als auch von Reiner Fuellmich die jeweiligen inhaltlichen Positionen vor. Dem Bundesvorstand steht es nicht zu, diese Position zu bewerten. Das ist noble und sachlich sicherlich korrekt. Eine von Rainer Fuellmich vorgeschlagene strafrechtliche Aufklärung der Vorgänge im Corona-Ausschuss wird von den Unterzeichnern ausdrücklich befürwortet. Ja, Moment mal. Gerade haben Sie doch gesagt, Sie wollen die Vorgänge nicht bewerten. Und jetzt aber auf einmal einen Satz später sagen Sie schon, dass Sie das befürworten, was derjenige sagt, der von Viviane Fischer angeklagt wurde. Das heißt, wir haben doch jetzt eigentlich Aussage gegen Aussage stehend. Und warum kommen jetzt die fünf Vorstandsmitglieder dazu,
der Aussage des einen mehr Gewicht beizugeben als dem des anderen, wo sie doch gerade sagten, dass sie das ja nicht bewerten können. Aber nun bewerten sie es ja doch. Zusammenfassung und Fazit. Drittens. Viviane Fischer hat öffentlich, ohne den Bundesvorstand vorher zu informieren, ihre Vorwürfe gegen ihren Vorstandskollegen Rainer Fuellmich erhoben. Das ist ja so nicht richtig, denn sie hat ja nicht Vorwürfe gegen Reiner Fuellmich als Vorstand der Partei erhoben, sondern als Geschäftsführer des Corona-Ausschusses. Also langsam wird das ja so ein bisschen wunderlich hier. Was schreiben denn die Vorstände von der Basis? Das ist ja jetzt mal so ein bisschen Kraut und Rüben von der logischen Gedankenführung. Ihre Videos und schriftlichen Informationen werden sowohl von den Unterzeichnern als auch von vielen Parteimitgliedern und Followern des Corona-Ausschusses als Angriff auf ihren Kollegen und Vorstandskollegen Reiner Fuellmich wahrgenommen. Naja, zunächst einmal war es ja...
gegen ihren Geschäftsführer-Kollegen beim Corona-Ausschuss. Was jetzt die Mitglieder der Basis darüber denken, ist natürlich das eine. Und das muss jetzt an der Stelle die Viviane Fischer nicht interessieren, wenn sie in der mentalen Position der Geschäftsführerin des Corona-Ausschusses ist, Ein Mitglied der Doppelspitze muss sie das natürlich sehr wohl interessieren. Das heißt, auch wenn das sprachlich jetzt ein bisschen wischiwaschi formuliert ist von den fünf Vorständen, denke ich, das ist ein berechtigtes Interesse. Jawohl, wenn ein Vorstand so etwas macht, was in irgendeiner Weise auf die Basispartei zurückfallen sollte, dann muss sie schon im Rahmen ihrer Vorstandspflichten entsprechend vorab informieren. Viviane Fischer hat den gesamten Bundesvorstand durch ihre Vorgehensweise in eine äußerst missliche Lage gebracht, indem dieser wegen fehlender Informationen nicht zeitnah auf die Geschehnisse eingehen oder Fragen der Mitglieder beantworten konnte. Ja, logisch. Der Bundesvorstand hatte schlichtweg keine Ahnung und die Unterzeichner fühlen sich von Viviane Fischers Aktion vollkommen überrumpelt.
Durch die Ad-hoc-Botschaften von Viviane Fischer war der Bundesvorstand auch nicht in der Lage, Auswirkungen der Differenzen auf die Arbeit der Doppelspitze auf die Parteiarbeit insgesamt abschätzen zu können. Was ist daran jetzt so schwierig? Wenn zwei Vorstände, die eine Doppelposition haben, einmal bei der Partei und einmal beim Ausschuss, sich öffentlich eine Schlammschlacht liefern, ist doch eins klar, dass es auf jeden Fall eine negative Auswirkung auf die Partei, die Basis haben muss. Und dass dementsprechend... Ja, ja, eigentlich beide doch gar nicht tragbar sind. Es kann doch nicht sein, dass die beiden Vorstandsspitzen untereinander im kleinen Kampf sind. Ja, also das geht doch gar nicht. Nach Auffassung der Unterzeichner ist an solchen öffentlichen Vorwürfen eine konstruktive Arbeit in der Doppelspitze nicht mehr möglich, zumal wie gerne Fischer seit Beginn der Arbeit dieses Vorstands keiner inhaltliche oder strukturelle Impulse setzen konnte.
Ja, das fällt Ihnen jetzt auf. Also ich meine, es sind wie viele Leute im Vorstand außer den zwei insgesamt zehn, von denen reden jetzt fünf. Und jetzt fällt Ihnen auf, dass Viviane Fischer nichts getan hat. Ja, warum ist Ihnen das in den letzten neun Monaten nicht aufgefallen? Warum haben Sie das geduldet? Also insofern, hier wird jetzt X mit Y verknüpft. Also Die konstruktive Arbeit in der Doppelspitze heißt ja nicht nicht mehr möglich, sondern war noch nie gegeben. Das wäre doch eigentlich die korrekte Formulierung, jedenfalls nach meinem Sprachverständnis. Aus den genannten Gründen ziehen die unterzeichneten Vorstandsmitglieder Viviane Fischer das Vertrauen und fordern sie auf, ihren Vorstandsposten unverzüglich niederzulegen. Das war ja fast schon zu erwarten. Wir haben ja schon in den letzten zwei Absätzen gesehen, dass die...
die Basis oder zumindest diese fünf Vorstände anscheinend einseitig Partei für Reiner Fuellmich ergreifen, obwohl er Bestandteil des Konfliktes ist, obwohl sie selber gerade gesagt haben, dass sie das nicht beurteilen können. Aber warum können sie dann für Reiner Fuellmich Partei ergreifen? Das ist doch völlig widersinnig. Rainer Fuellmich hat in den Vorstandssitzungen und unter Zeugen bestätigt, dass die von ihm genannten Spendenbeiträge und Rücklagen sich in der von beiden genannten Höhe in seinem Verantwortungsbereich befinden. Was spielt das für eine Rolle? Jetzt mal ganz ehrlich gesagt, was spielt das für eine Rolle? Der Basisvorstand, der keine Ahnung von den Zuständen im Corona-Ausschuss hat, der kann doch nicht beurteilen, wer von den beiden Streithähnen recht hat. Also das Grundprinzip der Rechtsstaatlichkeit ist doch, dass man beide Seiten anhört. Und wer ist jetzt dazu in der Lage, das zu beurteilen? Die Vorstände der Basis beurteilen die Zustände im Corona-Ausschuss. Der eine wird angeklagt und sagt, nein, war es nicht. Und sagen sie, wenn du das sagst, dann war es das nicht. Und der, der anklagt, der ist es dann in Schuld.
Also ich bitte Sie, was ist denn das für ein Rechtsverständnis? Wollten Sie nicht eintreten für bessere Demokratie? Das ist aber keine Demokratie, das ist vorweg Verurteilung und Parteinahme. Diese Beträge und Rücklagen hat er bisher einvernehmlich verwaltet. Wir hören beide Aussagen auch ohne Einschränkung zum Eigentum des Corona-Ausschusses und sind an diesen zurückzuführen. Zeitpunkt, Sicherstellung, Konto und Zuordnung werden sicherlich noch zu klären sein und sind Sache der Gesellschaft des Corona-Ausschusses. Deswegen wäre es klug, wenn die Basis sich dazu gar nicht äußert. Sie sind zurückzuführen. Als ob das irgendeine Bedeutung hat, wenn die Basis so eine Aussage macht. Ebenfalls bestätigte Reiner Fuellmich die Rechtsanwaltshonorare, die über fast den gesamten Zeitraum an seine Anwaltskanzlei gezahlt wurden. Inwieweit Reiner Fuellmich dem Corona-Ausschuss Schaden zugefügt hat, können und wollen wir nicht beurteilen.
Weder der Partei noch dem Bundesvorstand ist durch ihn ein Schaden zugefügt worden. Da muss ich jetzt aber mal laut lachen. Also die bloße Tatsache, dass sie da zwei Streithähne haben in einem Rosenkrieg auf Schlamp-Catch-Niveau, Das ist schon eine Rufschädigung. Und jetzt stellen Sie sich doch mal vor, was passiert, wenn dann noch irgendwelche Sachen rauskommen, die keine Ahnung wer ermittelt. Dann ist doch die Partei die Basis damit drin. Und wenn Sie dann sagen, wir unterstützen aber den Reiner Fuellmich, dann ist das Ansehen der Partei aber sowas von geschädigt. Dann sage ich jetzt mal als Außenstehende Beobachtung, Beobachter, da kann die gleich einpacken. Also so dusselig kann man doch eigentlich nicht sein, oder? Sollte sich jedoch im weiteren Verlauf des nun zu erwartenden rechtlichen Verfahrens im Corona-Ausschuss herausstellen, dass Reiner Fuellmich strafrechtlich gehandelt haben sollte, erwarten die Unterzeichner auch von ihm, dass er sich von seinem Posten zurückzieht. Ja eben. Und das wäre jetzt nämlich die weise Entscheidung gewesen im Interesse der Basis. Das heißt, ich bin ja kein Mitglied. Was maße ich mir anders zu sagen? Ich sage es deswegen...
Weil das das normal menschliche Denken ist, wenn man eine Organisation vertritt. Wenn ich Leute habe, wo ich nicht weiß, was die Ermittlungen ergeben, nämlich strafrechtliche Ermittlungen, die sie so selber womöglich befürchten, dann muss ich doch beide ruhig stellen, damit ich auf keinen Fall nachher den Vorwurf erleide, falls doch was kommen sollte, dass ich einem potenziellen Straftäter, wo womöglich ein Risiko bestand, einfach freie Hand gelassen habe. Wir, die Unterzeichner, versprechen euch, dass für die seit vier bis fünf Wochen in Fahrt gekommene inhaltliche politische Arbeit sowie die Öffentlichkeitsarbeit unvermindert und mit unserem vollen persönlichen Einsatz weiterführen werden. 22.09.2022 Andrea Henning Doris Lenz, Nicole Friedrichs, Frederiksen, Holger Fischer, Wilfried Aswegen. Ja, also ich finde dieses Schreiben der fünf Vorstände äußerst ungeschickt. Ich halte es für eine falsche Vorgehensweise, bei zwei, die streiten, sich für einen zu entscheiden. Dann halte ich es für ungünstig, überhaupt,
nicht zu bedenken, was für Risiken im weiteren Grunde da noch vorhanden sind. Reiner Fuellmich bestreitet ja nicht, dass er sein Haus verkauft. Dann heißt es einerseits von Viviane Fischer, er will in die USA. Er sagt, nein, er will in Deutschland bleiben. Aber dann hat er an anderer Stelle gesagt, er will ja in den USA die Sammelklage vorantreiben und wird da länger Zeit bleiben wollen. Das heißt also, dass er doch dann für die Arbeit der Partei quasi dann wie als erster Vorsitzender, von USA das aushandhabt? Ist denn das eine vernünftige Parteiarbeit? Also da hätte ich jetzt mal gesagt, wenn das von meiner Doppelspitze so bekannt wird, oder zumindest von dem Teil, den ich noch weiter unterstützen möchte, das möchte doch bitte mal genau geklärt werden, wie er denn seine Parteiarbeit machen will. Und dann würde ich zum Beispiel auch mir die Frage stellen, wie ist denn das mit dem Zugriff auf die Finanzen? Also ich weiß jetzt nicht, wie es bei der Basis geregelt ist. Aber wir wissen ja, beim Corona-Ausschuss war es so geregelt, dass beide Geschäftsführer allein vertretungsberechtigt waren und offensichtlich sich jeder da Gelder bezahlt.
Ja, geschrieben hat, so wie eben Viviane Fischer behauptet, mit den 30.000 Euro monatlich Anwaltskosten. So könnte ja durchaus sein, dass diese Art von Geschäftsführungsmodell auch als Vorstandsspitzenführungsmodell in die Basis übertragen wurde. Und obwohl dort ja auch ein Kassenwart oder Wartin ist, die beiden Vorstände auch allein verfügungsbefugt sind. verfügungsberechtigt sind. Wenn das der Fall sein sollte, dass die alleine über kleinere oder größere Geldsummen entscheiden können, dann muss man ja, wenn das der Fall wäre, ich sage jetzt nur wenn, dann würden doch alle Alarmglocken klingeln müssen. Denn bei dem Corona-Ausschuss wissen wir, dass da merkwürdige unübliche Finanzpraktiken im Raum mal zu stehen scheinen, wie man schreibt sich Darlehen, die man für irgendwas verwendet, zum Beispiel, um sie in sein Haus reinzupockern. Ist denn ausgeschlossen bei der Basis, dass so etwas dort passieren könnte? Na, ich hoffe schon. Nur wer, wenn nicht, ja?
Gut, also ich glaube, dass die fünf Vorstände ihren Mitgliedern keinen Gefallen getan haben mit dieser Entscheidung. Ich halte sie für äußerst unweise. Ja, kann man sich aber auch noch die Frage stellen, parteipolitisch, jetzt so intern, wie sind jetzt die Machtverhältnisse? Zwölf Vorstände haben Sie, wenn ich richtig gezählt habe. Zwei sind in Schlammkampf begriffen. Einer davon wurde beseitigt. Bleibt einer übrig, der dann bis strafrechtliche Verfahren sind im Amte bleibt oder eben seine Amtszeit aufläuft. Fünf haben für ihn gestimmt. Das heißt, das sind sechs von elf. So, und damit bleibt also bei dieser Vorstandskonzeption oder Zusammensetzung klar, dass das Risiko vielleicht doch, wenn man sich wieder erwarten geirrt haben sollte und Reiner Fuellmich doch in irgendetwas verwickelt wäre, das alles auf die Partei abfärbt. So, und ich bin jetzt nicht so genau über die Parteistruktur informiert. Ist ja ein bisschen neues Konzept auch, was sie dort machen.
Aber ich glaube, die Mitglieder sind da nicht ganz so begeistert von. Und mir ist ja auch jetzt gerade neulich ist da ja auch wieder ein Dokument aufgetaucht. Das möchte ich Ihnen direkt mal vorspielen. Liebe Basis, wir als Ländervertreter, die hier am Wochenende zum Ländervernetzungstreffen zusammengekommen sind, sehen es in der Pflicht, Schaden von der Partei abzuwenden. Aufgrund der Unstimmigkeiten, insbesondere im Zusammenhang mit der Doppelspitze des Bundesvorstandes, ist keine konstruktive Zusammenarbeit mehr zu erwarten. Auch in Anbetracht der Außenwirkung sehen wir eine Befriedung für dringend notwendig. Daher halten wir es für erforderlich, dass der Bundesvorstand die notwendigen Konsequenzen zieht, um weiteren Schaden zu vermeiden. Die Ländervertreter werden den Schwarm fliegen lassen, indem sie eine entsprechende Umfrage zeitnah starten. Wir wünschen uns, dass ihr zahlreich daran teilnehmt und wir danken euch für euer Vertrauen. Ich habe es also so verstanden, dass Sie möchten, dass im Prinzip der gesamte Vorstand zurücktritt und Neuwahlen für Vorstände gemacht werden und dass Sie selber da aber erst mal
ja ich sag mal eben die Meinung ihrer jeweiligen Orts- und Bezirksverbände einholen müssen. Wie die Rechtslage genau ist, können wir ja mal schauen, wenn wir in die Satzung der Partei reinschauen. Ja, genau genommen handelt es sich hier um § 12 Bundesvorstand und erweiterter Bundesvorstand. So maßgeblich ist hier der § oder Absatz 5. Scheidet ein gewähltes Vorstandsmitglied aus, so wird die Nachwahl auf dem nächsten Bundesparteitag vorgenommen. Okay. Die so gewählten Personen üben ihr Amt nur für den verbleibenden Rest der Amtszeit des Bundesvorstandes aus. Okay. Tritt mehr als die Hälfte der Mitglieder des Bundesvorstandes zurück, so wird der gesamte Bundesvorstand neu gewählt. Ja, also... Moral von der Geschichte, solange nur Viviane Fischer zurücktritt, passiert gar nichts. Mit dem Antrag der Ländervertretung, die wir gerade gehört haben, sollen alle zurücktreten. Das heißt komplett neuer Bundesvorstand. Nun weiß ich nicht, wie schnell das bei so einer großen Partei geht, aber ich denke in Anbetracht der Dringlichkeit, der Sachlage, werden die dann wohl zurücktreten.
zwei Varianten gehen müssen, nämlich entweder treten die fünf dann freiwillig zurück oder zumindest Teile davon, sodass eben mehr als 50 Prozent zurückgetreten sind, zusätzlich oder inklusive der Viviane Fischer. Erst ist das Thema rein über die Satzung so erledigt. Wenn die aber nicht zurücktreten wollen, dann muss, glaube ich, eine andere Maßnahme ergriffen werden. Ich muss mal eben schauen, ob ich das in der Satzung gefunden habe. Und zwar geht es hier um den Bundesparteitag, Paragraf 17, das oberste Organ der Partei. der die letzte Entscheidung in allen Angelegenheiten des Bundesverbandes betrifft und so weiter. Damit erklärt, wer da alles teilnehmen kann. Und in § 19 geht es darum, wie der überhaupt einberufen werden kann, einmal im Jahr. Und so weiter. Und zwar kann man auch unter Ziffer 2 weitere ordentliche und außerordentliche Parteitage einrufen, nämlich entweder auf Antrag des Bundesvorstandes oder auf Antrag von 25 Prozent der Mitglieder. Das heißt, das ist der Punkt. Entweder wir treten die fünf zurück und rufen vorher selber einen, ja,
wie heißt es hier, Bundesparteitag ein oder aber die Länder oder die Mitglieder müssen eben durch ihre eigene Aktivität 25% Zustimmung generieren und können das dann von der Seite aus fordern. Naja, ich bin gespannt, wie es hier sich weiterentwickelt. Wahrscheinlich wird es dann noch einiges an Turbulenzen geben. Aber es ist eben verwunderlich, wie eben innerhalb des Vorstandes offensichtlich ein Bruch innerhalb der Partei ist und wie dort eben einseitige Parteinahme zugunsten des einen oder zulasten des anderen gemacht wird, beziehungsweise wohl auch umgekehrt. Ja, für eine junge Partei ganz erstaunlich. Ich wünsche denen, dass sie diese Problematiken baldmöglichst bewerkstelligen, denn sonst wird es ihnen an einer Handlungsfähigkeit im Außenbereich, im politischen Leben fehlen. Sie haben ja, glaube ich, jetzt im... Im nächsten Monat gibt es ja in einem Bundesland eine Wahl, wo sie auch antreten wollen. Da werden solche Geschichten sicherlich nicht positiv gewürdigt werden in der Öffentlichkeit. Nun gut, das ist mein Statement und wenn es Ihnen gefällt, die Welt klar sehen und abonnieren. Bis zum nächsten Mal und Tschüss. Klar sehen, clever denken, frei handeln.
Zitate aus dieser Abschrift bitte mit Quellenangabe: „dieBasis - Bundesvorstand: Fischer soll ihr Amt ruhen lassen, Fuellmich bleibt weiter im Amt“, Die Welt Klar Sehen, 26.09.2022.
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Analyse einer Stellungnahme von fünf Mitgliedern des dieBasis-Bundesvorstandes, die Viviane Fischer das Vertrauen entziehen und Reiner Fuellmich stützen. Uwe Loose hält die einseitige Parteinahme für unklug und zeigt, wie das Ländertreffen daraufhin den Rücktritt des gesamten Vorstandes anstrebt.
