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Fuellmich 1999 - ZDF-Doku - Analyse der Aussagen - Wer sagt die Wahrheit, wer lügt?04.10.2022

FUELLMICHs SAMMELKLAGE

Abschrift

Abschrift des Videos vom 04.10.202237 Abschnitte

Der Text hält den Kenntnisstand dieses Tages fest, nicht den von heute. Er wurde maschinell aus der Tonspur erstellt; maßgeblich bleibt das gesprochene Wort im Video.

Ich erzähle Ihnen jetzt eine vermutlich spannende Geschichte. Das, was Rechtsanwalt Fuellmich als angeblicher Anlegerschutzanwalt macht, ist aus meiner Sicht am Rande des Betrügerechens. Was hat Fuellmich in diesen Fällen gemacht? Eigentlich nichts. Das Hamburger Innensenat, Ursula Caberta zusammenbrachte, die mir überhaupt erst erklärte, was Scientology ist. Klar sehen, clever denken, frei handeln. Hallo liebe Zuschauer, willkommen auf meinem Kanal, die Welt klar sehen. Heute möchte ich mich doch noch mal wieder mit der Causa für mich beschäftigen. Und zwar mit dem Thema, wie war es denn eigentlich mit 1999? Also Sie erinnern sich ja daran, ich hatte ja vor ungefähr einer Woche oder vor zehn Tagen dieses Uralt-Video vom ZDF hochgeladen. wo eben im Grunde genommen zwei Thesen drin waren, nämlich dass irgendwas zum Thema Aktivität von Fuellmich nicht bei diesen Schrottimmobilien berichtet wurde und eben seine Nähe oder Verwicklung zu Scientology. Das fand er ja nicht so gut und hatte dann im November letzten Jahres, da kam das wohl wieder auf mit diesem Video, also mit diesem über 20 Jahre alten Video,

Da kam das auf und dann hatte er dann eine Stellungnahme gemacht, nämlich am 17.11., So, und da hat er dann in blank und breit, wie es denn so eine Art ist, erklärt, warum das alles Quatsch ist. So, und ich hatte ja, wenn Sie sich daran erinnern, beide Videos völlig kommentarlos produziert oder veröffentlicht und Ihnen ist überlassen, sich Ihre Meinung zu bilden. So, da haben Sie jetzt Zeit zu gehabt, sich Gedanken für das Für und Wider zu machen, ob es Sinn macht, überhaupt solche alten Kamellen aufzuwärmen, ja oder nein. So, um was man daraus für Schlussfolgerungen ziehen kann. So, nun möchte ich Ihnen heute meine Ergebnisse mitteilen, nämlich ich habe mir auch Gedanken gemacht, wie glaubwürdig sind die Aussagen im ZDF-Bericht und wie glaubwürdig sind Ist die Gegendarstellung von Fuellmich. Also wer von beiden, das ist jetzt die Frage, wer hat mehr gelogen oder wer hat mehr die Wahrheit gesagt? Und das möchte ich jetzt mit Ihnen ergründen. Also fangen wir mal an mit den Thesen, die der Heinz Gerlach kundtut. Schauen wir da mal rein.

Weil Fuellmich als angeblicher Anlegerschutzanwalt macht, ist aus meiner Sicht am Rande des Betrügerischen. Weil er gibt, zumindest am Rande des Betrügerischen, er gibt ja vor, dass er für die Anleger etwas tut. Er macht große Veranstaltungen, er macht Entertainment, das hat amerikanische Ausmaße. Das im Gegensatz zu anderen Anwälten, die in aller Stille für die Anleger Prozesse führen und gegen die Bayerische Hypothekenwechselbank, beziehungsweise gegen die Hypovereinsbank. Und solche Anwälte sind aus meiner Sicht seriös, Fuellmich ist unseriös. Ja, das ist natürlich schon eine harte Aussage. Das fühle mich eben unseriös. Und die Frage ist, wie viel sind die Argumente von dem guten Herrn hier überhaupt wert? Wer ist das überhaupt? Um was genau sagt er? Und das schauen wir uns jetzt gleich mal in meiner kurzen Auswertung an. Ja, was haben wir denn? Wir haben den Heinz Gerlach. Wir können bei dem Heinz Gerlach mal hier auf den Wikipedia-Eintrag klicken. Das machen wir jetzt hier an der Stelle nicht, das können Sie selber machen. Da werden wir feststellen, dass er durchaus auch umstritten ist, zumindest laut dem Wikipedia-Eintrag. Wobei man da allerdings auch sagen muss, ja, der Heinz Gerlach ist 2010 verstorben.

Und alles, was danach jetzt an schlechten Sachen über ihn gesagt wurde, die nicht objektiv prüfbar sind, da kann er natürlich beim Wikipedia-Eintrag sich nicht wehren. Und ob seine Erben das machen, ob die überhaupt davon wissen, sei mal dahingestellt. Aber es gibt eben einige Fakten und ich würde das mal so zusammenfassen. Heinz Gerlach war selbst umstritten, weil er zu dicht an diesem ganzen Kapitalanlagenbereich dran war. So, er hat sich zu Dichtereien bewegt und teilweise mit den Methoden gearbeitet, die er wohl bei den anderen kritisiert hat. Das heißt, da ist nicht so alles ganz rund bei Heinz Gerlach und insofern müssen wir ihn als Person vielleicht kritisch betrachten, aber hier geht es ja primär um die Aussagen. So, und was sagt er? Er hat eigentlich nur eine These, nämlich, dass Rechtsanwalt Fuellmich zumindest am Rande des Betrügerischen ist. Und er hat drei Argumente vorgetragen. Nämlich erstens, Fuellmich gibt vor, etwas für die Anleger zu tun. Das ist eine Tatsache. Also da würde ich sagen, egal wer Heinz Gerlach ist, natürlich gibt Fuellmich das vor, denn er hat ja Mandanten und behauptet ja für die einzutreten.

So, dann ist ein zweites Argument, macht ein Entertainment mit amerikanischen Ausmaßen. Auch diese Aussage lässt sich relativ leicht belegen. Das fühle mich also ganze Seele gefüllt hat. Das haben wir schon in der ZDF-Dokumentation auch später weiter hinten gesehen. Also auch das ist eine Tatsache. Interessant ist, dass Gerlach behauptet, Fuellmich hätte keine Prozesse gewonnen. Und jetzt muss man sagen, keine, in welchem Zeitraum? Ja, natürlich bis zu dem Zeitpunkt, wo man diese ZDF-Dokumentation veröffentlicht hat. Und das war im Herbst 1999. Das heißt, diese Aussage, das müssen wir uns nachher vielleicht mal überprüfen, ob das überhaupt stimmen kann, ja oder nein. Bevor wir das machen, möchte ich eigentlich gerne zu dem nächsten Beitrag kommen, der auch mit den Schrottimmobilien zu tun hat. Der Verein für Existenzsicherung ist die größte Schutzorganisation für geschädigte Anleger in Deutschland. Hier häufen sich die Beschwerden ehemaliger Mandanten von Rechtsanwalt Fuellmich. Sie fühlen sich schlecht vertreten.

Wir haben jetzt einige Kunden da, die von Rechtsanwalt Fuellmich kommen und die wir auch mit der Bank versuchen, eine Lösung zu finden. Was hat Fuellmich in diesen Fällen gemacht? Eigentlich nichts. Der Verein für Existenzsicherung hat bereits erste Erfolge erzielt. Für etwa 100 Geschädigte wurden mit der Hypo Vereinsbank Vergleiche vereinbart. Fuellmich dagegen hat gerade einen einzigen Vergleich erreicht. In Würzburg verlor er Anfang Juli 1999 in der ersten Instanz seine zwei Musterklagen gegen die Hypo-Vereinsbank, ebenso in München. In Stuttgart wurde ihm Prozesskostenhilfe verweigert, weil seine Klage ohne Aussicht auf Erfolg sei. Selbst wenn gegen diese Entscheidungen noch Einspruch erhoben werden kann. Die Geschädigten fühlen sich verletzt. von Herrn Rechtsanwalt Fuellmich getäuscht. Er erweist der Bank einen Bärendienst, indem er die Kunden von der Bank fernhält. Das kann für die Geschädigten der Ruin bedeuten.

Ja, wir sehen also hier wird jetzt ein bisschen anders argumentiert als bei dem Gerlach. Also es wird zwar auch gesagt, dass für mich nichts getan hat, aber es werden eben Belege angeführt aus Sicht des Vereines. So und jetzt können wir hier natürlich auch mal gucken, um wen handelt es sich denn bei diesem Verein? Ja, schauen wir mal. So, also der Verein für Existenzsicherung, den gibt es heute noch. Der hat eben eine Webseite. Da habe ich mal drauf geguckt. Da ist für mich jetzt nicht so viel Positives oder Negatives festzustellen. Das ist eben ein Verein. Und die haben auch eigentlich nur ein Hauptargument, nämlich Fuellmich hat nichts gemacht, aber haben untermauern das jetzt mit fünf verschiedenen Thesen. Nämlich erstens, der Verein hat circa 100 Vergleiche mit der Hypovereinsbank vereinbart. So, da muss man annehmen, dass ein Verein so eine Aussage nicht einfach willkürlich macht. Das heißt, das werte ich mal als Tatsache. Dann wird erklärt, Fuellmich hat nur einen Vergleich erreicht. Ja, da müsste, das ist eine Behauptung, die lässt sich sicherlich auch prüfen. Dann würde Fuellmich jetzt mehr als einen Vergleich gemacht haben, würde er ja dagegen antreten und würde sagen, nee, ich habe ja viel mehr gemacht.

Dann wurde hier auf ein Dokument verwiesen, nämlich zwei Musterklagen, die er im Juli 1999 in erster Instanz verloren hat. Das dürfen wir auch als Tatsache betrachten. Das vierte Argument, seine Klage in Stuttgart, ist in erster Instanz quasi abgewiesen worden bzw. eigentlich als zugelisten lassen worden. Das kann man auch als Tatsache betrachten. Und der fünfte Aussage, dass er die Geschädigten von der Bank fernhält, was den Ruin der Geschädigten betrachten kann, bedeuten kann, das ist eine Aussage für die Zukunft, also rein spekulativ, die der Verein dort gemacht hat. vier Tatsachen, Behauptungen, an denen aus Sicht des Vereines deutlich wird, dass Fuellmich eben nichts gemacht hat. Und für uns ist jetzt die Frage, was fangen wir damit konkret an? Und da habe ich mir doch mal ein paar Gedanken zu gemacht. Welche? Das zeige ich Ihnen jetzt. Also meine Vorgehensweise ist wie folgt. Als erstes schauen wir uns doch einfach mal

Die Webseite von Dr. Fuellmich an. Und dann schauen wir mal, was wir dort finden. Hier sehen wir jetzt die Webseite www.füllmich.com. Wir sind in dem Bereich Urteile. Ich mache das mal ein bisschen größer. So, das ist also jetzt aktuell vom heute 4.10. Und was haben wir denn da? Da gibt es einmal was vom Oktober 20 über das Corona-Beherbergungsverbot. Hat ja nun nichts mit Schrottimmobilien zu tun. Dann wird auf seinen YouTube-Kanal verwiesen. Hier haben wir was, nämlich OLG Frankfurt vom 13.11.19, also auch was Aktuelleres. Dann OLG Frankfurt am Main, gucken wir jetzt gar nicht mal rein, ist aber von 2015. Dann wieder was von 2015, dann gibt es noch eine zweite Seite. So, und da ist nochmal Landgericht Heching von 2015. Das heißt also, wir haben definitiv hier auf der Webseite keinerlei Informationen, was im Jahre 1999 war. So, und wie könnte man das jetzt ergründen? So, und mein Vorschlag ist eben, wir schauen uns das mal bei einem Webarchiv an, nämlich bei dem Webarchiv

Wayback Machine. Das ist also so ein Institut, da kann man hier Wayback Machine, das sieht man da oben, die archivieren Webseiten und wir sehen jetzt hier in der Leiste da oben, da sehen wir, dass eben die Internetseite, wenn wir da genauer reingucken, die ist 2001 zum ersten Mal erstellt worden. Wir sehen also, dass die Webseite hier oben links, da sehen wir das, da steht 490 Aufnahmen hat dieses Archiv gemacht, hier oben links. So vom 12. März 2001 bis zum 2. Oktober 2022. Das heißt also, vor 2001 war die Webseite wohl quasi nicht existent. Zumindest ist erst im März 2001 existiert. die Suchmaschine oder dieses Archiv darüber gelaufen. Und das bedeutet, dass wir zu der Aussage, was war denn 1999, an der Stelle jetzt immer noch nicht so viel haben. So, und deswegen habe ich mir mal die Mühe gemacht,

In all diesen Jahren von 2001 bis 2022, jedes Jahr von den vielen Seiten, die es dort gibt, die Maschine ist ja zwischen einmal bis mehrere Male pro Jahr dort durchgelaufen. mir das anzugucken und mal zu schauen ob es Seiten gegeben hat archivierte Internetseiten auf denen Dr. Fuellmich etwas ja über Prozesse gesagt hat so und wenn wir dann jetzt zum Beispiel mal hier da sind wir am 29. Oktober 2001 das sehen wir hier oben rechts so da gibt es tatsächlich Schadensersatzklage Hypo Vereinsbank sowas bietet er dort an die gesamte Musterklage steht zum Download bereit ok eine Klage Dann gibt es Anlagen, ein Kurzschriftsatz, dann wiederum eine Klageschrift, dann eine Berufungsbegründung, eine Vollstreckungsklage. Ja, das sind jetzt aber nur Klagesätze und Musterschreiben, aber das sind jetzt keine Urteile zugunsten. So, und dann sehen wir hier unten Landgericht Frankfurt vom 18.08.2001, Oberlandesgericht Frankfurt vom 23.08.2001, Landgericht Heidelberg vom 19.07.2001 und auch normale Stellungnahme.

Ich muss dazu sagen, diese Downloads, die hier stehen, die konnte ich leider nicht downloaden. Das sind also Dateien, die hat diese Suchmaschine nicht archiviert. Das heißt, was wir jetzt machen können, ist natürlich nach diesen Urteilen zu suchen. Und das habe ich mal gemacht. So, jetzt schauen wir mal weiter. Als erstes suchen wir mal, wir fangen mal mit dem Ältesten an. Das ist hier unten Landgericht Heidelberg vom 17.09.2001. mit dem Aktenzeichen 3O22401. So, das habe ich jetzt mal in eine Suchmaschine eingegeben. So, und wenn wir dann mal schauen, normalerweise, wenn man so präzise eingibt, findet man sofort ein Ergebnis. Wie hieß das noch gleich? 3O22401 sehen wir hier nicht. Und ich will Ihnen jetzt die Mühe ersparen, das sehen wir auch auf den nächsten Seiten nicht. Deswegen bin ich den anderen Weg gegangen, nämlich ich habe eine Datenbank aufgesucht bei dejure.org, das ist ein hochqualifiziertes Rechtsportal, die auch eine Rechtsprechungsübersicht für viele, wenn nicht alle Gerichte in Deutschland haben.

So, und jetzt wollen wir mal schauen, wie war nochmal das Urteil vom 19.07.2001. So, was hat denn die Juche vom 19.07.? Schauen Sie mal hier, da gibt es, das ist alles nach Datum sortiert, 3.07., 18.07., 23.07., den 19.07., den gibt es hier nicht. Das heißt, dieses Urteil, auch wenn Sie jetzt genauer durchgucken, dieses Urteilsaktenzeichen ist hier nicht vorhanden. Okay, nehmen wir das mal so hin. Schauen wir uns mal das nächste Urteil an. OLG Frankfurt vom 23.08.2001 mit Aktenzeichen 16 U 166 99. Auch das habe ich mal gesucht bei Google. Und hier muss man leider auch sagen, war dort nicht zu finden. Also ich mache es nochmal ein bisschen größer, dass Sie das nachvollziehen können. Und dann habe ich hier auch bei de jure das gesucht. Wann war das Datum? 23.08.01. Dann schauen wir mal.

Wie sieht denn das hier aus? Da haben wir was. 23.08.2001. Wie heißt das Aktenzeichen? 16 U 190 00. Um welches suchen wir? 16 U 166 99, das ist zwar sehr ähnlich, aber das ist nicht dasselbe. Also insofern, das steht da leider nicht drin. Würden wir jetzt eine Seite weiter gehen, wollen wir mal schauen, was da passiert. Da sind wir schon beim 22.08. Das heißt also, dieses Urteil gibt es auch nicht in dieser Datenbank. schauen wir mal weiter dann ist das neueste was er damals auf seiner webseite hatte vom 18.08.2001 landgericht frankfurt so schauen wir mal hier bei google wieder dasselbe ergebnis ist nicht zu finden so schauen wir mal wieder beim

Die Jury Org rein, nochmal zurück. Welches Datum suchen wir? 18.08.2001. Schauen wir mal. 16.8., 20.8. Also die sind ja alle nach Datum sortiert. Gibt es nicht. Ja, das ist doch eigentlich mal ganz interessant. Das heißt, wir haben drei Urteile, auch wie der gute Dr. Fuellmich referiert. Ich zeige es Ihnen nochmal, diese drei Urteile. Und keines von den drei Urteilen lässt sich bei der Suchmaschine Google finden. Es ist auch keines dieser drei Urteile in der Urteilsdatenbank von de jure.de drin. Wie lässt sich das erklären? Also ich bin jetzt kein Jurist, ich bin jetzt nicht so genau auf dem Laufenden, welche Veröffentlichungsrechte oder Pflichten jetzt solche Gerichte haben. Aber nach meiner Kenntnis ist es so, dass die Gerichte zunächst einmal frei sind,

selber zu entscheiden, was sie veröffentlichen an Urteilen. Nicht jedes Gericht veröffentlicht alle Gerichtsurteile. Dann haben wir natürlich noch Urteile, die vielleicht in der Datenbank von de Jure falsch sortiert oder gar nicht eingetragen werden. Interessant finde ich, dass jetzt alle drei, auf die Fuellmich referiert, im Jahr 2001 nicht zu finden sind. Das könnte vielleicht darauf hinweisen, dass es ja gar keine öffentlichen Verfahren waren, sondern eben private Verfahren. Aber das scheint mir, wenn es doch um Schrottimmobilien geht, wo doch hunderte, tausende von Leuten dran hängen, halte ich das eher für ein wenig unwahrscheinlich. Und das bedeutet, dass wir natürlich in der Auswertung, was wir damit jetzt anfangen wollen und können, ja auch ein bisschen anders denken müssen. Und zwar wie? Lassen wir uns mal so denken. Also Faktum ist, dass wir zwei Aussagen haben von Verbraucherschützern, einem der selber in Frage stellt, dem Heinz Gerlach, der sagt, für mich hat er nichts getan.

und hat keinen Prozess gewonnen. Und der andere eben von diesem Verein für Existenzsicherung, die sinngemäß dasselbe sagen, nur ein bisschen ausführlicher. Und das alles bezieht sich auf den Datenstand 1999. Und hier stellen wir also fest, dass also der Dr. Fuellmich eine Webseite hat, die seit Frühjahr 2001 online ist. Und dass er eben dort seine Erfolge kundtut. Und diese Erfolge beziehen sich alle auf... urteile von 2001 ja warum hat er keine von 1999 oder 1998 97 96 95 also wenn er doch so erfolgreich war und hier die 2001 sachen ausführt warum nicht seine erfolge von früher das heißt hier Ja, bleibt ja eigentlich nur die Mutmaßung übrig, die begründete Mutmaßung, dass da eben nichts ist. Das heißt, dass die Aussagen der beiden Verbraucherschützer schlichtweg wahr sind. Und das Gefühl mich zumindest nicht beweisen kann, anhand dieser Datenlage, soweit ich sie jetzt im Nachhinein recherchiert habe, gibt es keinen.

äußerlichen Beleg, dass seine Aussage, er sei da so erfolgreich gewesen, überhaupt wahr ist. So und selbst die Sachen, die er später, also aktuell in dem Jahr, wo er seine Webseite macht, selbst diese Aussagen sind nicht nachvollziehbar. Also wieso, wie kann es sein? Ja, die Frage stelle ich jetzt einfach mal in den Raum. Wie kann es sein, dass noch nicht einmal bei Google was zu finden ist und nicht einmal in der Diode Datenbank? Also das ist ja, ich sage mal, Merkwürdig, aber der freien Interpretation offen. So, und das ist jetzt, was wir jetzt also feststellen können, dass die Wahrscheinlichkeit, dass für mich nicht einen einzigen Fall im Jahr 1999 sich positiv zu verbuchen hatte, die scheint mir relativ hoch zu sein. Und nun ist ihm das ja durch das ZDF-Video wieder aufgefallen. Im November 21 vor die Füße gefallen und dann hat er ja darauf geantwortet. Und diese Antwort, die ist ja recht langatmig, wie es seine Art ist und die möchte ich, habe ich auch mal analysiert und die möchte ich mit Ihnen mal jetzt genauer besprechen. Also was genau sagt er denn?

So, was haben wir denn hier? Wir haben hier einen Archivartikel aus der Hamburger Zeitung Taz. Und zwar ist der von wann? Schauen wir hier mal ganz rechts. 28.08.1999. Und worum geht es da? Da heißt es, die Hamburger Scientology-Beauftragte Ursula Caberta, die hat eine einstweilige Verwügung gegen das zweite deutsche Fernsehen erwirkt. Das Gericht verbot eine weitere Verbreitung des ZDF-Beitrages, das Netz Scientology und der Immobilienmarkt. Und zwar warum? Der Beitrag erwecke den Eindruck, es gebe Verbindungen zwischen Scientology und Caberta. Und so weiter. Das heißt, hier haben wir also, dass die Caberta am 28.08. war das schon erledigt. Denn da berichtet ja die Taz drüber. Also muss ja das am 27.08. gewesen sein. Und jetzt kommen wir mal dazu, welchen Bezug eigentlich der Fuellmich dazu hat. Also das nächste Mal geht es ja hier nur um die Aussage, dass Caberta mit der Scientology zu tun hat. Was hat Fuellmich damit zu tun?

Schauen wir mal hier. Das ist das Urteil des Hanseatischen Oberlandesgerichts. Und dieses Urteil, oder es ist ein Beschluss, wenn wir da mal auf die Daten gucken, das geht hier an Fuellmich Associates, ist am 22.09.1999 eingegangen. Das andere war aber doch schon im August. Das heißt also Wochen, Wochen nachdem Frau Caberta das verboten hatte, erwirkt jetzt der Herr Fuellmich einen Beschluss in dem Rechtsstreit. Dr. Reiner Fuellmich gegen das ZDF. Also so weit, so gut. Und zwar weswegen... Also der Beschluss ist am 16.09.1999, also wirklich Wochen nachdem Caberta da schon durch war. Und zwar hat er sich beschwert und möchte, dass etwas verboten wird im Wege einer einstweiligen Verfügung, und zwar ohne mündliche Verhandlung.

Also nur auf Schriftsätzen. Und zwar geht es jetzt hier darum, dass in dem Video der Rechtsanwalt Klaus Wagner was von engen Beziehungen zu Scientology von Fuellmich erzählt, was Frau Renate Hartwig zitiert und erzählt, was seine Schriftsätze wie von der Scientology seien, dass er die Drecksarbeit der Scientologen macht. bundesweit so und das ZDF wird erklärt warum er den Dossiers verbreitet wie sie auch die Scientology macht und der Herr Schaul wird zitiert nach dem Motto tauchte der Fuellmich auf und mit Fuellmich schließt sich wieder der Kreis so und im Zusammenhang und so weiter So, und es sei jetzt von Seiten des ZDF noch gelungen, ein Netzwerk bundesweit zu spinnen. So, und dass eben der Fuellmich in seine Prozessführung immer wieder Scientology einbringt und das alles seien ja Beispiele, die das wirkliche Ausmaß der wirtschaftlichen Vernetzung von Scientology in Deutschland erahnen lassen.

Und das war es dann. Das heißt, was wir hier also haben, ist, dass im Grunde genommen Fuellmich ja sich gar nicht so klar geäußert hat. Denn er hat in dem Videostatement hat er gesagt, das Landgericht hat es verboten. Ja, das ist richtig. Aber das Landgericht hat es verboten, weil Ursula Caberta keinen Bezug zur Scientology haben wollte. Und wenn Sie sich das Video des ZDF mal genau angucken, muss man auch sagen, das war vermutlich auch zu Recht. Denn da waren ja nur Behauptungen, aber gar keine Beweise. Sprich, der Bericht war ja grottenschlecht. Also anders als die beiden Aussagen von den beiden Verbraucherschützern, die zumindest gewisse Fakten hatten, ist das, was Scientology-mäßig war und dem Film nicht zugeschrieben wurde, ja nach meiner Meinung argumentativ dünn. Das waren bloße Behauptungen. So, und insofern hat die Caberta natürlich recht, weil für die galt ja dasselbe. Und was jetzt für mich aber unterschlagen hat in seinem Eingangsstatement ist, dass er ja auch eben gegen den Film vorgegangen ist, aber Wochen später und bei einem anderen Gericht, nämlich nicht beim Landgericht, sondern beim Oberlandesgericht. So, und dass er auch nur, und das sage ich ganz deutlich, nur gegen die Passagen vorgegangen ist, die seinen Bezug zur Scientology behaupten. Er ist nicht mit einem Satz.

darauf eingegangen, auf die Aussagen, die der Heinz Gerlach und die der Verein für Existenzsicherung gemacht haben. Das heißt, wenn er doch so pingelig war und jeden zweiten Satz zum Thema Scientology auf die Waage gelegt hat und unter die Lupe genommen hat, warum dann nicht auch die Behauptung der beiden Verbraucherschützer, dass er nichts getan hat, dass er keinen Prozess gewonnen hat? Das heißt, hieraus folgt ja ganz logisch, dass er gar keine Chance dazu hatte, weil das schlichtweg die Wahrheit ist. Das heißt, mit diesem Dokument hat er für mich selber bewiesen, dass er gelogen hat, dass er nämlich gar keine Erfolge hatte, sondern dass er lediglich diese Erfolge behauptet hat. Denn hätten die anderen gelogen und könnte er das beweisen, dann hätte er in diesem Beschluss oder in diesem Antrag ans Oberlandesgericht, hätte er dazu auch Punkte aufgenommen. Das hat er aber schlichtweg unterlassen. Und das finde ich doch ganz interessant. Und insofern schauen wir jetzt mal weiter im Video.

Der Bericht wird jetzt von den bekannten Spaltern innerhalb der Partei Die Basis im Rahmen einer Verleumdungskampagne verbreitet. Er wird verbreitet in der Basis. Okay, das können wir ihm gerne glauben. Eine Verleumdungskampagne? Ja, vielleicht aus seiner Sicht, weil es ja auch eine Aufklärungskampagne die bekannten Spalter. Was ist das für eine Aussage? Das ist gar nichts. Das heißt, es ist eine bloße Behauptung, die keinerlei Beleg in sich trägt. Wurde der alte Bericht damals von einem Vertrieb der Finanzindustrie. Wie? Das ZDF hat einen Bericht damals 1999 gemacht, weil ein Vertrieb der Finanzindustrie das ZDF dazu veranlasst hat. Das ist eine Behauptung. Wo ist der Beweis dafür? Meine Kanzlei war damals an vorderster Front gerichtlich gegen diese Banken tätig. Ja, an vorderster Front. Also wenn wir jetzt den Aussagen der Verbraucherschützer der beiden folgen, war er zwar tätig, aber völlig erfolglos. Also es kommt nicht darauf an, dass man tätig ist, sondern dass man erfolgreich ist. Wir gewannen etliche Rechtsstreit.

Wir gewannen etliche Rechtsstreiter. Nach dem, was wir bisher festgestellt haben, kann diese Aussage nicht stimmen. Und sie ist also weder von irgendjemand festgestellt worden, noch können wir sie mit den eigenen Aussagen auf der Homepage bestätigen. von Fuellmich belegen, noch können wir sie durch seine Aussage gegenüber dem Oberlandesgericht Hamburg belegen. Sprich, diese Aussage ist nach meiner Interpretation grob falsch oder anders gesagt, es ist schlichtweg eine Lüge. Die positive Berichterstattung. Worüber wurde positiv Bericht erstattet? Über die Erfolge von Dr. Fuellmich oder über die Erfolge des Vereins für Verbraucherschutz oder Existenzsicherung? Also das bleibt ja hier offen. Eine positive Berichterstattung hat er die veranlasst und wenn ja, wo ist der Beweis dafür? Und wo ist der Beweis dafür, dass die Hypo-Vereinsbank deswegen unter Druck gerät und dass das irgendwie kausal mit ihm zusammenhängt?

Wir erhielten von Whistleblowern aus der Bank und später auch aus der Deutschen Bank Dokumente. Wir erhielten Dokumente von Whistleblowern aus der Bank. Sieht ja richtig abenteuerlich an. Also sie hatten ja versprochen, es ist eine spannende Geschichte. Nun reden wir also hier von Wirtschaftsspionage und Whistleblowern. Das behaupten sie jetzt so. Haben sie mit dem mal so ein Dokument mal zur Verfügung? Und was steht denn da eigentlich drin? Oder ist das jetzt so, dass wir das einfach mal so glauben sollen? Schlussendlich geriet die HypoBank so schwer unter Druck, dass sie sich mit mehreren Tausend der von uns vertretenen Mandanten in sogenannten Mediationsverfahren einigen musste. Ja, aber wir beziehen uns doch jetzt auf den Datenstand 1999. Wir haben ja gerade festgestellt, dass überhaupt nicht ein Fitzelchen Indizien dafür bestehen, dass sie sich auch nur mit einem Mandanten jemals zu irgendetwas geeinigt haben. Doch ein Vergleich hatte, glaube ich, der Verein für Existenzsicherung gesagt. Jetzt sagen sie, tausende Mandanten haben sich verglichen von ihnen mit der Hypo-Vereinsbank.

Ja, wenn das doch so war im Jahr 1999, warum steht das nicht auf Ihrer Homepage im Jahr 2001? Und sagen Sie, ja, das ist ja zwei Jahre zurück. Ja, Moment mal, im Jahr 2022, haben wir vorhin gesehen, zitieren Sie immer noch Schrottimmobilienurteile aus dem Jahr 2019 und aus dem Jahr 2015. Also sieben Jahre alte Urteile unter anderem. Und im Jahr 2001. Da kommen Sie nicht auf den Gedanken, dieses tolle Ergebnis, wo sich Vergleiche mit tausenden von Mandanten geführt haben, das auch nur mit einem Wort zu erwähnen. Also ganz ehrlich, diese Märchengeschichte kaufe ich Ihnen nicht ab. Über einen ihrer Mittelsmänner gelangte der Vertrieb sogar an meine Steuerdaten aus Göttingen, wofür sich... Wie bitte? Jetzt ist hier Steuerdatenspionage. Wo sind denn so Steuerdaten? Die sind bei Ihnen im Büro, die sind bei Ihrem Buchhalter, bei Ihrem Steuerberater und beim Finanzamt. Um was bitte soll jetzt jemand mit Ihren Steuerdaten anfangen?

So hat er jetzt deswegen, was meinen Sie mit Steuerdaten? Ihre Steuernummer oder Ihre Bilanzen, Gewinn- und Verlustrechnung, was auch immer. Und was sollte er jetzt damit anfangen, wenn es doch darum geht, Prozesse im Thema Schrottimmobilien zu führen? Also das erklärt sich ja gar nicht. Und vor allen Dingen, wo ist eigentlich der Beleg dafür? Bisher sehe ich jetzt eine Behauptung, aber keinen Beweis. dann später der Finanzminister aus Niedersachsen bei mir entschuldigte. Der Finanzminister hat sich bei Ihnen entschuldigt? Ganz persönlich oder hat er vielleicht ein Schreiben geschickt? Und könnten Sie das Schreiben mal vorlegen? Und falls Sie so ein Schreiben nicht haben, würde, wenn der Finanzminister heute noch lebt und man würde ihn heute befragen, ob er sich entschuldigt hat, was würde er heutzutage sagen? und veröffentlichte auch diese Daten zusammen mit den Anschuldigungen, ich habe irgendetwas mit Scientology zu tun, was niemals der Fall war.

Ja, das bezieht sich auf diesen Finanzvertrieb, der ja eben eine Zeitung angeblich hatte, jedenfalls nach Aussagen von Fuellmich, um ihn zu diffamieren oder zu verleumden. Und dass dort eben seine Nähe zu Scientology überhaupt nicht wurde. Gut, wir können annehmen, dass der Finanzvertrieb noch schlechter informiert war als das ZDF. Insofern, ja, solange niemand bessere Argumente hat, gilt natürlich im Zweifel für den Angeklagten, dann ist eben... Fuellmich niemals Scientologisch nah gewesen. Andererseits hatten wir im ZDF ja auch die Behauptung, dass es ja so ein neuer Trend damals gewesen wäre, dass die Scientologen ihrer Zugehörigkeit geleuchtet haben und nicht Scientologen wiederum unterstellt haben, sie seien Scientologen. Gut, also Lug und Betrug soll damals bei Scientologen die Methode gewesen sein, aber das wollen wir dem Dr. Fuellmich so jetzt nicht unterstellen. Der Präsident der Universität, den ich sehr gut kannte, unterhielt sich hierüber mit mir. Er sagte, er benötige keine weitere Erklärung von mir. Er könne ohne weiteres erkennen, dass es sich hier um eine Verleumdungskampagne handele. Er war Strafrechtler und hat deshalb die erforderlichen Kenntnisse für solche Analysen gehabt.

Jetzt reicht also eine Ferndiagnose eines Strafrechtlers aus, um zu beurteilen, ob eine Verleumdungskampagne verleumdet oder ob es vielleicht eine Aufklärungskampagne ist, die aufdeckt und aufklärt. Und die Aussage, weil jemand Universitätspräsident und Strafrechtler ist, das reicht aus. Also als Jurist wissen Sie doch, dass die Aussage einer Partei sicherlich niemals ausreicht, sondern da müsste ja doch mal die Gegenpartei mal angehört werden. Außerdem ist es doch ein außergerichtliches Verfahren. Was spielt das für eine Rolle, was dieser Uni-Präsident für eine Meinung hat? Im Rahmen eines Vorgesprächs, das ich dort dann mit dem CDU-Abgeordneten Wolfgang Bosbach hatte, erklärte auch dieser, ich müsste ihm nichts erklären, auch ihm sei klar, dass hier mit einer Rufmordkampagne gearbeitet wurde, um uns... Kommt die nächste Autorität, die seine Unschuld bezeugt. Der CDU-Politiker Wolfgang Bosbach. Keine Ahnung, ob er noch lebt. Wo ist jetzt der Beleg dafür? Und auch der antwortet im Gespräch, das sei alles ganz eindeutig. Ja, was sind denn das für Aussagen? Und vor allen Dingen, was ist der Sinn?

Jetzt irgendwelche Leute zu zitieren, die irgendeine Meinung haben, es geht doch hier nicht um Meinung, es geht doch hier eigentlich um die Aussage, dass sie nichts getan haben für ihre Schrottimmobilienklienten. Und da kann doch auch ein CDU-Politiker, der der Meinung vielleicht sein könnte, dass eine Verleumdungskampagne gegen sie ist, das ist doch völlig bedeutungslos. Drei der Schrottimmobilienfälle gelangten dann auch noch zum EuGH, wo ich zusammen mit einem Bremer Kollegen argumentierte, die Fälle wurden gewonnen und dem deutschen Bankensenat des BGH erklärt, dass das Haustürwiderrufsgesetz greift. Ach, drei Fälle vorm EuGH. Warum stehen die nicht auf Ihrer Homepage im Jahr 2001? Oder handelt es sich um Fälle, die später sind? Und wenn sie später wären, dann würden sie ja als Argumentation gegen den ZDF-Bericht nichts bedeuten. Und Sie erklären dem BGH etwas, nämlich was das Haustürwiderrufsrecht ist. Das ist ja schön, dass Sie denn das erklären.

Und hat der BGH das denn verstanden? Zähneknirschend nahm der 11. Senat des BGH, der sogenannte Bankensenat, die Entscheidung hin, entschied dann auch, dass die Geschädigten diese Verträge widerrufen könnten, aber sie müssten sofort das Darlehen zurückzahlen. Das wiederum war, was jedermann, also auch dem Senat, vollkommen klar gewesen sein musste, völlig unmöglich. Denn wenn ich ein Darlehen für eine mit 130.000 DM finanzierte Wohnung zurückzahlen muss, die nur 50.000 DM wert ist, ist die Darlehensrückführung faktisch unmöglich. Eine Reihe von geschädigten Menschen nahmen sich damals das Leben in diesem Zusammenhang. Es nimmt ja jetzt langsam fantastische Züge an. Also Sie erklären dem BGH, was ein Haustürwiderrufsrecht ist. Der BGH, der sieht das aber nicht so. Oder zumindest fällt da jetzt nach Ihren Aussagen ein Urteil. Welches war es denn eigentlich? Haben Sie das mal zitiert? Habe ich gar nicht gefunden auf Ihrer Homepage.

dass es für die Mandanten ungünstig sei und dass sich etliche Mandanten oder Menschen deswegen das Leben genommen haben. Das heißt jetzt sprechen sie also dem BGH quasi eine indirekte Mitursächlichkeit an Selbstmord von Menschen zu? Das ist ja quasi, als ob Sie dem BGH eine Straftat vorwerfen. Und das alles, weil Sie rechtfertigen wollen, dass Sie ein guter Schrottimmobilienanwalt sind. Sehe ich das jetzt richtig? Kurze Zeit danach erfuhr ich dann, dass der damalige Vorsitzende des Bankensenats wie auch sein Stellvertreter von Bankengeld für angeblich wissenschaftliche Vorträge erhielten, bei deren Gelegenheit Bankenvertreter und die Richter im Übrigen auch die Fälle besprachen, die wir zum Beispiel beim OLG Bamberg gewonnen hatten und die demnächst vom Bankensenat zu unterscheiden waren.

Also der BGH ist nicht nur quasi indirekter Verursacher von Selbstmorden, weil er nicht auf sie gehört hat, sondern er ist auch noch korrupt und sitzt mit den Bankenvertretern zusammen. Also das ist ja ein richtiger Straftatbestand, da muss man doch eigentlich gegen vorgehen, oder? Da wurden Fälle besprochen, ein besonderes rechtliches Gehör den Banken gegeben, den Bankenvertretern gegeben. Wir wussten davon gar nichts. Ich erstattete deshalb Strafanzeige wegen Rechtsbeugung und Bestechlichkeit gegen die Richter. Ermittlungen wurden aber gar nicht erst aufgenommen. Ja, also der BGH ist nach Ansicht von Fuellmich jetzt also quasi ein Straftäter, Rechtsbeugung und Bestechlichkeit. Aber außer dem BGH sieht das jetzt keiner, weil selbst die Staatsanwaltschaft hat die Ermittlungen eingestellt. Das heißt, das ist jetzt also Ihre Meinung, dass der BGH eben so korrupt ist?

Aber was hat diese Meinung jetzt mit Ihren Erfolgen als Rechtsanwalt zu tun? Und vor allen Dingen, wo ist denn der Beleg dafür? Könnten Sie mal Ihre Strafanzeige mal veröffentlichen und das ablehnende Schreiben der Staatsanwaltschaft? Denn bisher ist das für mich jetzt erstmal nur eine Behauptung, ja, nicht mehr. Ich war und bin mit einem angesehenen freien Journalisten sehr eng befreundet, der mich damals mit der Sektenbeauftragten und Leiterin der Arbeitsgruppe Scientology des Hamburger Innensenats, Ursula Caberta, zusammenbrachte, die mir überhaupt erst erklärte, was Scientology ist. Ja, und damit schließt sich der Kreis. Das heißt, jetzt ist das Argument 18, ich bin ja kein Scientologe, weil erst die Scientologen-Jägerin mir erklärt hat, wie gefährlich Scientology ist. Also ganz am Anfang haben wir das Argument, wo es darum geht, die Sendung wurde verboten und wo dann unterschwellig war, wegen der Scientologischen Aussagen. Es kommt am Ende der Dramaturgie, so nenne ich das mal, sind wir wieder bei der Scientologie, das ganze Paket ist abgeschlossen.

Das sind insgesamt 18 Thesen und diese zwei Randthesen, die werden, umklammern, die 16 Aussagen, die was zu tun haben mit den Schrottimmobilien und den Erfolgen von Dr. Fuellmich. Und wie wir durch meine Kommentierung jetzt mal gesehen haben, Nicht für eine dieser 16 Aussagen hat er auch nur einen Beweis. Gar nicht. Es sind bloße Behauptungen im luftleeren Raum, die Schritt für Schritt immer abenteuerlicher werden, bis hin zur Korruption des BGH, bis hin zur Mitursächlichkeit des BGHs an Selbstmorden. Das nenne ich wirklich, wie nannten Sie das doch gleich? Ich erzähle Ihnen jetzt eine vermutlich spannende Geschichte. Ja, das war eine spannende Geschichte. Dankeschön, dass Sie uns diese Geschichte erzählt haben, Dr. Fuellmich, am 17.11.2021. Was haben wir daraus gewonnen für Ihre Argumentation gegenüber den Behauptungen der Verbraucherschützer? Im Ergebnis nichts. Sie haben nicht ein einziges Sachargument geliefert. Sie haben nur eine wilde, spannende Geschichte erzählt,

Keinen einzigen Beleg für Ihre Aussagen gebracht. Die Geschichte war gut dramaturgisch aufgebaut. Vielleicht haben Sie auch diesmal deswegen vom Zettel abgelesen, sonst reden Sie ja gerne frei. Aber hier war es schon wichtig für das Erlebniselement, dass das auch alles richtig aufgebaut wird. Ja, also Moral von der Geschichte. Ich sehe nicht, dass hier irgendetwas erbracht wurde. Klar sehen, clever denken. Bei Handlern

Zitate aus dieser Abschrift bitte mit Quellenangabe: „Fuellmich 1999 - ZDF-Doku - Analyse der Aussagen - Wer sagt die Wahrheit, wer lügt?“, Die Welt Klar Sehen, 04.10.2022.

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Uwe Loose prüft die widerstreitenden Aussagen aus der ZDF-Doku von 1999 zu Reiner Fuellmich und dessen Gegendarstellung von 2021. Er kommt zu dem Schluss, dass Fuellmich für seine behaupteten Anwaltserfolge keinen einzigen Beleg liefert, sondern eine dramaturgisch aufgebaute Geschichte ohne Sachargumente erzählt.

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