Corona Ausschuss - Wer ist Viviane Fischer? - Was kann man im Internet recherchieren?14.10.2022
Abschrift
Abschrift des Videos vom 14.10.202222 Abschnitte
Der Text hält den Kenntnisstand dieses Tages fest, nicht den von heute. Er wurde maschinell aus der Tonspur erstellt; maßgeblich bleibt das gesprochene Wort im Video.
Anwaltszulassung 1998. 2012 die Eröffnung des Hutmachergeschäftes. Das heißt also als Hutmacherin war sie wohl eine 1a Nummer. Kann ich mir nicht ernsthaft vorstellen, dass sie in der Zeit von 2012 bis 2019 halbtags oder gar ganztags bei Anwaltskanzleien als Syndikus oder bei Startups als sonst nicht was Ja, auch noch gearbeitet hat. Ist aber dann 2019 aus welchen Gründen noch immer in die Grütze gegangen und dann hat sie ein Jahr lang quasi nichts gehabt. Und dann auf einmal ab 4. August 2020 war sie die erfolgreiche Rechtsanwältin. Klar sehen, clever denken, frei handeln. Ja, also bei Viviane Fischer, die hat auch so eine ganz nette kleine Webseite. Und wenn wir also mal gucken hier, dann hat sie im Impressum eben ihre Anbieterkennung Waldenser Straße 22. So, und dann gucken wir einfach mal bei Google, was das denn nun für ein tolles Büro ist. Ist das die Waldenser Straße 22?
Ja, das sieht doch wie ein Nobelort aus, oder? Also da würde ich mir vorstellen, würde ich wünschen, dass wirklich ein Top-Jurist wohnt. Also ich kann jetzt noch nicht einmal erkennen, dass hier irgendein Geschäft ist. Wenn ich mich jetzt mal so umdrehe, scheint das doch eine reine Wohngegend zu sein. Man sieht auch, du bist auf der Waldenser Straße, haben wir gerade bei Google gesehen. Gegenüber ist ein kleiner Kiosk, ist ja auch schön. Da kann man zum Späti gehen abends, wenn man sich eine Fluppe kaufen will. Der hat ja bestimmt die ein oder andere Nacht sich juristisch um die Ohren geschlagen. Also wir haben hier in der Waldenser Straße 22 haben wir offensichtlich ein reines Wohnhaus und natürlich kann man auch in einem Wohnhaus eine Anwaltskanzlei haben. So und jetzt schauen wir doch mal, gehen wir mal den nächsten Schritt. Wie sieht es denn da eigentlich mit den Rufnummern aus? Also für diejenigen, die jetzt mal genauer hingucken, dann seht ihr, dass hier oben schon die Suche eingegeben ist, Rückwärtssuche.
Berlin, Waldenser Straße 22. Was kriegen wir angeboten? Eine Privatadresse. Aber von Viviane Fischer oder was? Nein, von Rolf Stockheim. Von Rolf Stockheim. Das heißt also, unsere Top-Anwältin hat kein Telefonnummerneintrag im Telefonbuch. Da steht noch nicht mal Rechtsanwalt oder ähnliches. Na gut, da kann man natürlich sagen, vielleicht sind das Sicherheitserwägungen. Der Corona-Ausschuss hat ja nicht nur Freunde. Es gibt ja bestimmt auch einige im linksversifften Berlin, die denen kritisch gegenüberstehen. Aber nichtsdestotrotz... Aber Moment mal, sie hat doch in ihrem Impressum hat sie doch ihre Telefonnummer und ihre Adresse drinstehen. Das ist auch wieder wahr. Wenn jemand was von ihr will, dann fährt er einfach zu ihrem Büro, in dem Fall zu der Waldenser Straße 22. Ja, und dass das wirklich da drin steht, das kann ich euch auch hier nochmal ganz, ganz groß zeigen. Wir sind jetzt hier auf ihrer Webseite, da habt ihr den Kontakt, da habt ihr die Telefonnummer. Da kann man die Dame mutmaßlich, zumindest postalisch erreichen. Aber ob da wirklich eine Anwältin angesiedelt ist, die die größte Billionenklage aller Zeiten führt oder zu führen imstande ist, das steht auf einem anderen Blatt. So, und dann können wir jetzt mal schauen, bei telefonbuch.de suchen wir mal nach der Telefonnummer. Es konnte kein Teilnehmer gefunden werden.
Ja, okay. Also weder telefonisch erreichbar, noch sieht es dann daraus, als wenn die dort wirklich zugange wäre, sagen wir mal. Ja, das heißt also, wir haben hier dasselbe merkwürdige Phänomen, dass wir jetzt drei Anwälte haben, der vierte Anwalt, wo man im Telefonbuch weder eine Anschrift findet, noch eine Telefonnummer. Ja. Ja, was wissen wir noch über Frau Fischer? Frau Fischer wissen wir zum Beispiel genau über Viviane Fischer. Wir stellen erstmal fest, sie ist Anwältin seit 1998. Woran siehst du das? Das sehe ich jetzt hier nicht dran, sondern das habe ich mal ergründet über die Bundesrechtsanwaltskammer. Das heißt, das ist verifiziert, die ist seit 1998 Anwältin. Und wenn wir jetzt mal auf ihre Homepage gucken, da hat sie ja geschrieben, was sie so alles treibt, nämlich Bankenrecht, Gewerberechtsschutz. Wenn ich da jetzt aber draufklicke, da kommt jetzt aber gar nichts weiter.
Wir sehen also zum Beispiel, wenn ich jetzt hier auf diese Punkte klicke, da kommt gar nichts dazu. Es ist einfach nur eine Aufzählung. Da ist gar nichts hinterlegt. Das heißt, das ist also eine Webseite, die genau aus einer Seite besteht. Richtig, ein sogenannter One-Pager nennt man das bei uns im Werbebusiness. Anders ausgedrückt, entweder sie ist super präzise und alles, was man über sie sagen kann, passt auf eine Seite oder anders gesagt, alles, was man über sie sagen kann, passt auf eine Seite. Ich habe mich nicht versprochen, liebe Leute. Ja, also das zu Viviane Fischer als Anwältin. Jetzt wollen wir mal gucken, was wir noch finden können. Da muss ich mal schauen. Du tänztest ein bisschen drumherum, aber spannend wäre vielleicht noch zu sagen, dass die Dame auch anders in Erscheinung getreten ist. Ja, aber ich überlegte gerade von der Darstellung her, wie wir das machen. Ich glaube, wir fangen einfach mal damit an, dass sie eigentlich mal eine ganz andere Homepage hatte. Und zwar ist das diese hier. Die müssen wir mal aus der Vergangenheit holen.
Okay, da musst du immer die Adresse ein bisschen korrigieren und dann funktioniert das wieder. Ja, genau. Wir machen das jetzt alles live vor. Also es gibt eine Webseite, die heißt riekefeuerstein.de. Wenn wir auf diese Webseite mal draufgehen, die ist mal 2012 gemacht worden, da finden wir 2013 in der Wayback-Maschine so einiges. Jetzt gehe ich mal zum Beispiel zum 31. Mai. Ganz kurz nur, wenn ihr jetzt auf riekefeuerstein.de geht, dann sehen wir dort nur, dass die Domain registriert worden ist, erfolgreich und dass da kein Inhalt bis jetzt hinterlegt worden ist. Das stimmt nicht. Es gab ihn mal diesen Inhalt, nur erst jetzt. Es gab ihn mal. Und wenn wir also gucken, was sie dort macht, so sind das eben hier im Prinzip bestimmte modische Sachen. Das heißt, sie ist eine Hutmacherin. Es hat mal ein Interview mit ihr gegeben oder eine Selbstdarstellung, wo sie quasi erklärt hat, dass sie in der Familie wohl einen Onkel oder Großvater hatte, der mal Hutmachergeschäft hatte. Und dass da eben eigentlich so ihre wahre Leidenschaft hingeht. Wie auch immer, jedenfalls, sie hat eben diese Webseite gehabt mit der Hutmacherei.
So, und diese Webseite, die ist seit Ende 2012, wie wir sehen, aktiv gewesen. So, und dann, wenn wir mal jetzt weiter rechts schauen, ich muss das vielleicht mal ein bisschen vergrößern. Ja, also ich bin ja hier noch bei der Wayback-Maschine, wo man eben sieht, dass sie ihr Hutgeschäft in 2012, Ende 2012 offensichtlich eröffnet hat. Und dann sehen wir, dass da doch relativ häufig die Suchmaschine vorbeimarschiert ist. Und das ändert sich aber offensichtlich hier im rechten Bereich im Jahr 2019. Da ist die Suchmaschine weniger da und in 2020 ist sie gar nicht mehr da. Und dann nochmal kurz in 2021. So, nun kann man sagen, okay, was war denn das, die Suchmaschine irgendwo hinzugehen oder nicht hinzugehen? Das hängt sicherlich am programmierten Algorithmus, aber nach meiner Erfahrung hat es was damit zu tun, wie viel Aktivität auf einer Seite ist und wie oft dorthin verlinkt wird. Das habe ich gesagt, da gibt es eine Korrelation.
Es gibt einen berechtigten Verdacht, dass ab Ende 2019, das heißt ab dem vierten Quartal 2019, das Hutgeschäft quasi zu mir liegen gekommen ist. So und in 2020 ist da gar nichts gemacht worden und erst im 2021 ist die Suchmaschine mal zweimal da gewesen und zwar im Januar. Das war es dann schon. Das war auf riekefeuerstein.de. Das ist jetzt immer noch die Rieke Feuerstein. Das war riekefeuerstein.de. So ist es. Genau. Also ist die Hutmacher. Die Frage ist, ob jetzt dieses Hutmacher-Geschäft womöglich pleite ist. Wir wissen, du hast es ja gerade aufgerufen, dass die Seite nicht mehr existiert. Die URL ist zwar da. Das heißt, der Verdacht, dass also diese Seite zwar noch eine Zeit lang gehalten wurde, So aber, dass dort überhaupt gar keine Geschäftsaktivitäten mehr waren und zwar seit Herbst 2019. Der, denke ich, lässt sich hinreichend begründen. Es ist ein Verdacht, liebe Leute. Kann ja sein, liebe Leute, versteht das bitte nicht falsch, kann ja sein, dass sie durchaus nach 2019 und vielleicht sogar in das Jahr 2021 hinein parallel noch mit im Hutgeschäft tätig war.
Das ist ja auch gut zu wissen, dass eine der Anwälte, die zumindest konsultiert und auf jeden Fall sehr prominent im Corona-Ausschuss vertreten ist, der ja inzwischen synonym gefahren wird zum entsprechenden Corona-Schadensersatzklage, dass die offensichtlich Zeit hat, noch parallel mutmaßlich, man weiß es ja nicht, weiterhin Hüte zu fabrizieren. Ist ja auch toll, wenn ich die größte Billionenklage aller Zeiten als Mandat abgeben würde an jemanden, der das halt eben übernimmt, würde ich wollen. dass der sich zwischenzeitlich immer mal wieder für sein Hobby begeistern kann, sei es Hutmacherei, sei es Holzschnitzerei oder was auch immer. Ich wünsche es ihr, aber wie gesagt, der Verdacht liegt nahe, dass seit 2019, wie Uwe belegen kann, hier in Richtung Huchgeschäft nicht viel gelaufen ist. Und wenn wir jetzt mal bei der Wayback-Maschine nach ihrer Anwaltsseite suchen, der VivianeFischer.de, dann finden wir auf einmal quasi die Ergänzung. Diese Seite gibt es erst seit 2020. Und wenn wir mal gucken, wann in 2020 der erste Eintrag ist, wo die Suchmaschine vorbeigegangen war, ist das der 4. August 2020.
Moment, der 4. August 2020, da ist die Webseite von Frau Viviane Fischer das erste Mal von einem Crawler besucht worden aufgrund von neuer Aktivität. Von erstmaliger Aktivität. Erstmalige Aktivität, richtig, genau. Also die Dame ist so performant gewesen als Anwältin, dass das allererste Mal, dass sie überhaupt sich eine Webseite gegönnt hat, nachdem sie sich ja beschrieben hat als so eine tolle Anwältin auf ihrer Webseite, die so viel Erfahrung hat, dass sie erst am 4. August, und was war gerade drei Tage davor passiert? Mir fällt nichts ein, vielleicht war da was in Berlin, dass sie sich also entsprechend just den 4. ausgesucht hat, um dann in die Bresche zu schlagen. Zufälle gibt es, die gibt es gar nicht. Das heißt also, was wir hier haben, ist die merkwürdige zeitliche Übereinstimmung. dass also die Hutmacher-Seite scheinbar im Herbst 2019 den Geist aufgegeben hat, da war kein Geschäftsbetrieb mehr, dann passiert quasi ein Jahr lang nichts oder ein Dreivierteljahr lang nichts und plötzlich im August 2020 gibt es auf einmal eine neue Webseite mit vivianefischer.de als Rechtsanwältin.
Das heißt, die Frage stellt sich doch, was hat sie denn eigentlich vorher gemacht, wenn sie doch angeblicher Rechtsanwältin war? Schauen wir mal auf ihre Webseite nochmal. Da schreibt sie, sie war viele Jahre als Syndikusanwältin einer großen deutschen Bank tätig. Jetzt stelle ich mir die Frage, bei welcher? Warum sagt man das nicht? Bei einer großen deutschen Bank tätig. Okay. Na gut, damit geht es natürlich auch nicht hausieren in einer Bewegung, die alles kritisch hinterfragt, insbesondere vielleicht die Monopolmachtstellung von Finanzinstituten. Das weiß ich nicht. Also normalerweise, wenn ich jetzt bei Businessportalen wie Xing oder LinkedIn reinschaue, sind die Leute sehr fleißig, ihre beruflichen Biografien darzustellen. Gerade diejenigen, die angestellt tätig sind oder sich beruflich verändern wollen, um gerade dadurch ihre Kompetenz darzustellen. Hier wird jetzt die Kompetenz behauptet, aber es gibt keinen erkennbaren Beleg.
Das heißt, ich als Webseitenbesucher kann jetzt überhaupt nicht nachvollziehen, ob diese Aussage überhaupt wahr ist. Die wird behauptet. Genauso die nächste Aussage. Im Anschluss arbeitete sie lange Zeit erfolgreich als Investmentmanagerin und Inhouse-Lawyer. als Investmentmanagerin und Inhouse-Lawyer, das heißt also auch Rechtsanwalt irgendwo, bei einer namhaften Risikokapitalgesellschaft mit Schwerpunkt Seed und Startup Investments. So namhafte Risikokapitalgesellschaft, dass sie auch nicht benannt wird. So, Ihr so gewonnenes Praxiswissen und Ihre Markt- und Branchenkenntnisse sind wichtige Bausteine in der Zukunft zur lösungsorientierten Beratung der Mandanten. Gut, kann man jetzt natürlich so sehen. Wunderbar. Sie hat also offensichtlich längere Zeit als Angestellte gearbeitet und dann hat sie aber ab 2012, wo habe ich den Eindruck,
Ihr Hutmachergeschäft gemacht und die Frage ist, hat sie während des Hutmachergeschäftes dann auch noch als Angestellte bei einer großen deutschen Bank gearbeitet? Wann sollte sie das machen? Sie muss ja tagsüber ihr Geschäft führen. Achtung, wir möchten auf eine Sache hinweisen. Wir haben nicht gesagt, sie hat bei der Deutschen Bank gearbeitet, weil da müssten ja eigentlich bei jedem Menschen, der Filme ansonsten so verfolgt hat, sämtliche Alarmglocken, also spätestens dann müssten die aufleuchten und anfangen zu trellern. Sie hat bei einer deutschen Bank gearbeitet. Wir wollten sicherstellen, dass ihr wisst. Bei einer deutschen Bank, aber nicht bei der Deutschen. Nicht bei der Deutschen Bank, weil spätestens dann müsste auch der Letzte, der geschlafen hat, begreifen, da ist irgendwas faul im Staat. Das heißt, wir haben also eine Anwaltszulassung 1998 und das nächste, was wir überprüfen können, ist 2012 die Eröffnung des Hutmachergeschäftes und 2019 quasi die Schließung des Hutmachergeschäftes. Daraus schlussfolgere ich jetzt mal, dass sie zwischen 1998 und 2012, da war sie eben als Rechtsanwältin und Diplom-Volkswirtin tätig und Sündigkursanwältin und Inhausleuer und so weiter.
Und dann hat sie aber gewechselt, hat das aufgegeben oder zumindest in Teilbereichen dann eben ihr Hutmachergeschäft gemacht. Und das ist aber dann 2019, aus welchen Gründen auch immer, in die Grütze gegangen. Und dann hat sie ein Jahr lang quasi nichts gehabt. Und dann auf einmal ab 4. August 2020 war sie die erfolgreiche Rechtsanwältin mit einer One-Page-Homepage. Naja, als diese hat sie sich zumindest online dargestellt. Dass man online immer ein bisschen was anderes ist als in der Realität, das sollte jedem klar sein. Girls steht ja im Internet auch für Guy in real life, aber wie dem auch sei. Was ich damit sagen wollte, lass uns nochmal ganz kurz zurückkommen zu diesem Fakt, weil das haben wir, das ist ja kein Fakt, das ist einfach nur ein Indiz, rund um diese Frau Viviane Fischer, dass du ein bisschen auch übergangen hast. Ich habe das ein bisschen an deiner Stadt vielleicht jetzt zu weit oder vielleicht nicht genügend ausgetragen, aber dieser Fakt, dass sie am 4. August ihre Webseite online gestellt hat. Was sagt dir das aus, bevor ich sage, was ich glaube, was das für mich bedeutet? Der 4. August, das ist doch kurz nach der Gründung des Corona-Ausschusses gewesen.
Ist das, fällt das auch noch auf dieses Datum? Das ist ja spannend. Okay, gut, also die Dame, weil ich da, ich habe das mehr mit Berlin, dem 1.8. und so weiter in Verbindung gebracht, aber du hast recht, wenn die jetzt Ende Juni, wir haben es ja vorhin gesehen, ein Jahr Corona-Ausschuss zelebrieren, indem sie sie zu Auf 1 ins Studio schicken, die Frau Viviane Fischer, dann muss das ja mehr oder weniger gegen Ende Juli spätestens erfolgt sein, wenn die sich terminlich daran halten. Naja, wir können ja mal gucken, ob wir vielleicht mal bei der Rückwärtssuche Corona-Ausschuss.de eingeben. Ach, du willst ja mal gucken, wann die Webseite das erste Mal bemüht worden ist oder vom Crawler besucht worden ist. Das wäre ganz spannend. Dann finden wir das auch heraus. Ihr könnt sehr gerne alle mithelfen, liebe Leute. Siehe hier, die ist also logischerweise erst im 2020 gewesen. Wann ist der erste Eintrag? Im Juli, am 3. Juli, also vier Wochen vorher.
Also bevor Frau Viviane Fischer ihre Webseite gemacht hat, ist der Corona-Ausschuss online gegangen. Wollen wir mal gucken, was der Snapshot uns zeigt, ob da überhaupt schon Inhalt war. Ob Frau Viviane Fischer dort vielleicht überhaupt schon geführt wird? Oder spannend wäre, wenn wir dort wieder Tobias Weißenborn wieder blicken oder Katrin Behn, die da ja verschwunden sind. Vielleicht wird auch noch ein Martin Schwab erwähnt, der sich jetzt immer mehr rausgezogen hat, seit immer mehr Verschwörungstheorien in den Corona-Ausschuss reingekommen sind und deshalb hier nicht mehr ganz so sehr dort firmiert oder bemüht wird. Naja, Fragen, die ich mir so stelle. Also es ist noch eine denkbar einfache Seite erstmal. Wenn du da auf Leitung gehst, was siehst du da? Machen wir mal gucken. Das ist schon praktisch, diese Web-Archive-Geschichten, dass wirklich alles, was ins Internet kommt, in der Regel auch irgendwo gesichert ist. Es sind langsamer Server, aber besser langsamer als gar nicht. Wen haben wir denn da? Herrn Reiner Fuellmich, da ist sie, die Volkswirtin. Rechtsanwältin und Volkswirtin, sie wurde damals offensichtlich gelistet. Das ist ja spannend.
Ja, und wir sehen aber hier vielleicht noch eine Information, die manch einer vergessen hat. Die Petition vom 27.03., die Baseline-Studie, die hat sie ja in Gang gesetzt, wenn ich das richtig erinnere. Okay, was war das denn für eine Petition? Die habe ich null auf dem Schirm. Das war so eine Sache, die wurde vielen Leuten eben angetragen über Foren und per E-Mail. Da konnte man draufklicken, seinen Namen eingeben und sich eben dafür einsetzen, dass eben eine Petition beim Bundestag eingegeben wird, dass eben die Datenerhebung vernünftig erfolgen soll. Ich will damit sagen, was wir also sehen, dass sie ab März 2020 ist sie also schon Corona-Aktivistin gewesen. Das heißt, unmittelbar nachdem das Hutgeschäft erledigt war, ist sie auf Corona umgeswitcht. Und dann lief ja einiges. Und guck hier, da gibt es noch... ein Juristen-Netzwerk und, und, und. Ab August, sprich wenige Monate später, kurz nach der Gründung des Corona-Ausschusses, hat sie dann ihre eigene Webseite als Anwältin. Aber mit der Besonderheit, dass sie gar kein erkennbares Anwaltsgeschäft hat. Also man hat im Haus außen kein Schild gesehen, Anwaltskanzlei Viviane Fischer.
Wir haben keine Telefonnummer, wir haben kein gar nichts. Das heißt, sie arbeitet aus dem Homeoffice, als es noch gar kein Homeoffice gab sozusagen. Und insofern würde ich mal sagen, mit diesen Eckdaten interpretiere ich, die hat im Grunde genommen, seitdem sie ihr Hutgeschäft gemacht hat, nie wieder als Anwältin gearbeitet, sondern hat hauptsächlich als Hutmacherin gearbeitet. Und dann ging das Hutmacher-Geschäft pleite. Dann war sie ein halbes Jahr oder ein paar Monate quasi orientierungslos. Und dann hat sie sich auf Corona gestürzt. Und als es dann losging mit dem Corona-Ausschuss, hat sie mal schnell eine andere Webseite hochgestellt. Das heißt, hier haben wir also jemanden, der zwar eine anwaltliche Erfahrung hat, von 1998 bis 2012, aber eben danach viele Jahre lang... nichts gemacht hat. Ja, aber lass uns ihr doch Ehre, wem Ehre gebührt. Also wenn du nochmal zurückgehen kannst auf den Snapshot ihrer Hutmacher-Sache, wenn du den noch irgendwo hast, wäre das sehr gut, wenn du den nochmal einblenden kannst, weil in dieser Zeit zwischen, sag es nochmal, 2012 und 2019 war sie doch sehr erfolgreich als Hutmacherin, auch wenn das Ding dann pleite gegangen ist, aber es wird ein hartes Pflaster sein. Aber was sie da fabriziert hat, muss man schon sagen, sie ist eine talentierte Hutmacherin.
Also ich hoffe, du kannst noch mal aufrufen. Ich habe es jetzt gerade nicht vor mir. Na ja, es geht ja gleich los. Sie war auf jeden Fall doch, ich glaube, als Hutmacherin würde ich mich eher an sie wenden als als Anwältin. Also bräuchte ich jemanden, der wirklich auf dem neuesten Stand, auf den neuesten Trends ist, der kreativ auch in seiner Fähigkeit dann ist, wirklich sich in neue Sachen reinzudenken und mal neue Wege zu gehen. Also wenn wir zum Beispiel mal in 2018 mal gucken, ja, so jetzt irgendein Datum mal nehmen, wo die Suchmaschine dort war, Wenn man sich dann anguckt, was sie dort für Kreationen gemacht hat, das finde ich, auch wenn ich kein Hut-Fan bin, durchaus interessant. Ich würde mich in Sachen Hut-Kreationen jederzeit an Frau Viviane Fischer wenden. Nur halt mit meinen juristischen Gründen. Wenn man sich das hier mal anguckt, das sind doch alles ganz witzige Sachen. Und wie viel Arbeit sie auch in ihrer Webseite gesteckt hat. Also das ist wirklich diese ganzen Fotos allein zu machen, diese Webseite so auf dem neuesten Stand zu halten. Und in was für Magazinen die Frau auch drin war. Also in der Vogue ist sie gedruckt worden. Die hat das schon ernst genommen, ihre Hutmacher-Tätigkeit.
Sie ist ja auch eben international, hat sie wohl auch ein paar Preise gewonnen oder so und es gibt sogar renommierte, berühmte Leute, die von ihren Hut getragen haben. Das heißt also als Hutmacherin war sie wohl eine 1A Nummer, das darf man wahrscheinlich so vermuten. Sie hat ja auch für Hunde Hüte gemacht. Also entschuldige mal bitte, wer seinen Hund in die Hände von Frau Rieke Feuerstein gegeben hat, der möchte ja nur das Beste für seinen Vierbeiner, wenn schon nicht für sich selbst. Und wenn sie die einkleiden durfte, na dann. Dann gucken uns mal die Frauenhüter an. Also wir können alle nur ermuntern, da mal vorbeizuscrollen, die Hüte gibt es vielleicht sogar noch irgendwo in irgendeiner Sammlung, vielleicht sind sie ja nicht alle verkauft, aber ich sag mal, das ist nicht schlecht. Das ist nicht einfach nur eine Hutmacherin, so am Rande, Hobby-mäßig, so wie andere mal töpfern, irgendwie jeden 48. Sonntag im Jahr, sondern die hat sich da wirklich dieser Sache verschrieben. Also sie war mit Leib und Seele, muss man so sagen, und wahrscheinlich auch in Vollzeit, Hutmacherin.
Ja, und das ist genau, was ich meine, Eli. Also, wenn man sich die Webseite anguckt, dann sieht man, das ist hochprofessionell. Das ist jemand, der hat ein sehr gutes künstlerisches Empfinden, der hat ein Stilgefühl und dass der eben international auch ein Renommee sich erarbeiten konnte oder die Person, das finde ich völlig nachvollziehbar. Und weil eben diese doch überdurchschnittlichen Leistungen erbracht sind, kann ich mir nicht ernsthaft vorstellen, dass sie in der Zeit von 2012 bis 2019 halbtags oder gar ganztags bei Anwaltskanzleien als Syndikus oder bei Startups als sonst nicht was auch noch gearbeitet hat. Aber das halte ich nicht für gangbar. Wir lassen uns sehr gerne eines Besseren belehren, wohlgemerkt. Aber sie wäre die Ausnahme von der Regel nach unserer objektiven Beobachtung, von deinem professionellen Erfahrung und meiner. Das wollen wir mal so. Also ich sage mal dazu Ich kenne keinen Menschen, der auf zwei Hochzeiten gleichzeitig gut tanzen kann.
Sondern ganz im Gegenteil, in jedem Beruf gibt es Leute, die bestimmte Dinge sehr gut können und wer mit denen konkurrieren will, der muss auch vollzeit tätig sein. Weil wenn er nur halbzeit tätig ist oder gar nur nebentätig ist, dann fehlt es ihm an dem zeitlichen Einsatz, es fehlt ihm an der Erfahrung, die durch das viele Arbeiten kommen. Und damit auch am Know-how und letztendlich auch an der Expertise, um mit den Vollprofis mitzuhalten. So, wer in diesem Hutgeschäft, was ja ein Modegeschäft ist, wir wissen, wie schnell Mode geht, wer da schafft, eben so lange Jahre zu überleben, der muss schon sehr gut sein. Und dass der gleichzeitig noch Anwalt ist, das kann ich mir persönlich nicht vorstellen. Aber gut, es mag immer Sondertalente geben, die das doch können. Einer, der das...
Zitate aus dieser Abschrift bitte mit Quellenangabe: „Corona Ausschuss - Wer ist Viviane Fischer? - Was kann man im Internet recherchieren?“, Die Welt Klar Sehen, 14.10.2022.
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Uwe Loose und sein Gesprächspartner Eli recherchieren live im Internet die berufliche Vorgeschichte der Corona-Ausschuss-Anwältin Viviane Fischer und finden Indizien, dass sie zwischen 2012 und 2019 vor allem als Hutmacherin und kaum als Anwältin tätig war. Ausschnitt aus dem Originalvideo vom 14.12.2021 (Säule 2: Medien & Wirklichkeit).
