Corona Ausschuss - Wer ist Dr. Wolfgang Wodarg? - Was kann man im Internet recherchieren?17.10.2022
Abschrift
Abschrift des Videos vom 17.10.202224 Abschnitte
Der Text hält den Kenntnisstand dieses Tages fest, nicht den von heute. Er wurde maschinell aus der Tonspur erstellt; maßgeblich bleibt das gesprochene Wort im Video.
Hallo liebe Zuschauer, willkommen auf meinem Kanal, die Welt klar sehen. Wir hatten ja schon festgestellt, dass ich in den letzten Tagen mehrfach ältere Videos aufgestellt hatte, nämlich im Bezug der Mitglieder des Corona-Ausschusses. Und da sind ja eben, nachdem der Dr. Fuellmich dort quasi ausgeschieden wurde, sind ja eben fünf übrig geblieben, die alle gegen ihn schwere Anklagen erhoben haben. Und damit wir später mal diesen 125. Corona-Ausschuss mal vernünftig analysieren können, dachte ich mir, lass uns doch erst mal schauen, wer sind denn die Personen, Und zu den ersten dreien, nämlich zu Viviane Fischer, zu Dr. Justus P. Hoffmann und zu Antonia Fischer haben sie in den letzten Tagen jeweils schon ein kurzes Dossier erhalten, wobei es natürlich nur einfache Dossiers waren, was man so bei einer schnellen Internetrecherche mal finden kann und welche Schlussfolgerungen und Mutmaßungen man daraus gewinnen kann.
So, das waren alles Sachen, die ja schon im Dezember letzten Jahres, nicht erstmalig, aber damals schon wieder aktualisiert gewesen. Ganz am Anfang war das ja sogar schon noch ein Jahr früher. So, und diesmal möchte ich aber jetzt zu einem neuen Teilnehmer kommen, nämlich der oben hier auf der vierten Position steht, nämlich dem Wolfgang Wodarg. Und zudem habe ich auf meinem Kanal bisher noch nie etwas gemacht. Und dann schauen wir mal, was der uns für Offenbarungen bringt. Bis gleich. Ja, fangen wir doch einfach mal an mit der, ich sag mal, klassischen Variante. Nämlich suchen wir einfach mal bei Wikipedia. So, geboren 2. März 1947 in Itzehoe, Internist sozial- und umweltmediziner Politiker. Früher die SPD, dann die Basis, dann war er Abgeordneter der SPD-Fraktion im Bundestag, Mitglied der Parlamentarischen Versammlung des Europarates.
Und eben Initiator einer Untersuchung zur Pandemie der Schweinegrippe seinerzeit. Wenn wir den Beitrag grob durchgucken, muss man sagen, ja, da gibt es also eben verschiedene Rubriken. Und wichtig ist vielleicht erstmal, dass wir auf seine medizinische Kompetenz zurückkommen oder die erstmal uns bewusst machen. Also er hat mal studiert Medizin und Sozialpädagogik, Gesprächstherapie hat er gemacht, dann war er Truppenmediziner oder zumindest hat er im Institut dort gearbeitet als Schiffsarzt. Dann hat er mal promoviert über psychische Krankheiten von Seeleuten. Dann war er internistisch und pneumologisch Facharzt. Er hat dann außerdem noch Umweltmedizin und Facharzt für öffentliches Gesundheitswesen und Sozialmedizin. Also wir sehen hier schon im medizinischen Bereich Dreifachqualifikationen. Und das schon eben vor langen, langen Jahren. Ab 81 dann Gesundheitsamt in Flensburg, wo er als Amtsarzt 13 Jahre lang gearbeitet hat. Reisemedizin war sein Thema in der Beratung, Gelbfieberstelle, Aidsberatung und so weiter und so fort. Hat sich weitergebildet zum staatlichen Gesundheitswesen.
in einer Akademie in Berlin besucht, dann war er in einer pädagogischen Hochschule in Flensburg 1985 und unterrichtete auch in einer Fachhochschule für bestimmte Leute. Dann hat er sich mit dem Thema Umweltmedizin näher beschäftigt, gehörte neun Jahre lang Prüfungsausschüssen für verschiedene Bereiche der Ärztekammer an, und machte Lehrveranstaltungen an der Charité, weiteren Hochschulen und so weiter und so fort. 1991 Stipendium für Epidemiologie und Gesundheitsökonomie an der Johns Hopkins Universität. Die ist uns ja bekannt, die Johns Hopkins Universität. Aber ich glaube, das ist ja deren Fragwürdigkeit mit den Zahlen, mit den Infektionszahlen. Das war glaube ich 1991 noch kein Thema. Und insofern denke ich, das ist alles soweit in Ordnung. So, nun ist er ÖTV und Verdi-Mitglied, Personalrat im Krankenhaus Hamburg-Wandsbek, im Gemeinderat in Schleswig-Holstein, dann im Kreisverband der SPD, in Arbeitsgemeinschaften als Abgeordneter und, und, und, und, und.
Er hat an verschiedenen Gesetzen als Berichterstatter, quasi als Informator mitgewirkt für seine Partei bei verschiedensten Gesetzen. Er war dann 1921 aus der Partei ausgeschieden und ist bei der Basis eingetreten und hat als Spitzenkandidat in Mecklenburg-Vorpommern für die Bundestagswahl 1921 kandidiert. Dann finden wir noch verschiedene Mitgliedschaften, wobei diese Artikel laut Wikipedia selbst nicht richtig belegt sind oder zumindest kritisch belegt sind. Im Sinne von, da gibt es auch andere Meinungen zu, war er unter anderem eben bei Minderheitenfragen. Was vielleicht für uns jetzt hier wichtiger ist, ist, dass er neun Jahre lang Mitglied des Vorstandes von Transparency International Deutschland war. Und auch in einem Sozialverband in Deutschland, Schleswig-Holstein. Er hat noch etwas gegründet oder mitgegründet. Dann ist er Ehrenpräsident der Rheuma-Liga und noch diverse Mitgliedschaften. Wodurch er für die meisten...
Dieser Zuschauer wohl bekannt geworden sein dürfte, sind eben nicht die Sachen mit dem gesetzlichen Krankenkassenvertragswettbewerb, sondern eben die Schweinegrippengeschichte, die er quasi initiiert hat, wo er sich eben gegen die Interessen der Pharmaindustrie gewendet hat. und dadurch im Grunde genommen eine breitere Öffentlichkeit auch berühmt gemacht hat. Und dann hat er aber später, ja, als jetzt in 2020 es aufkam mit der Corona-Pandemie, da hat er gleich für sich gesagt, oh, das ist ja wie bei der Schweinegrippen-Pandemie, ja, und dann war es eigentlich relativ schnell vorbei mit dem Leben innerhalb des Mainstreams und der galt ja dann als Verschwörungstheoretiker. Ja, wird allgemein jetzt ausgegrenzt und ich glaube, an der Stelle brauchen wir hier jetzt gar nicht so weiter reinzugucken. Ja, und insofern schauen wir einfach mal in den nächsten Punkt. Und das ist eben die eigene Homepage von Wolfgang Wodarg, die lautet www.wodarg.com. Und da hat er gleich rechts eben sein neuestes Buch von 2021, Falsche Pandemien.
Also hier wird ja aus dem Titel schon klar, was er von Pandemien hält, was aber im Prinzip ja auch das Motto einer Schweinegrippeninitiative seinerzeit gewesen sei. Also wenn wir mal auf die Menüpunkte gucken, Impfen, Video, Audio, Affenpocken, PCR-Test, Medikamententest, Masken und so weiter, wo dann natürlich auch eine Vita-Vorstellung entsteht. Die habe ich mir mal angeguckt. Das ist im Wesentlichen übereinstimmend mit dem, was bei Wikipedia steht. Interessant ist vielleicht noch, dass er eben seine Webseite mehrsprachig hat. Englisch, Spanisch, Italienisch, Türkisch, Französisch, Polski zumindest in einigen Punkten. Und dann führt er diverseste Videos hier an und hat so einiges an Punkten, die er meint, veröffentlichen zu wollen. Oder die er schon veröffentlicht hat. Das denke ich ist alles völlig... Nachvollziehbar, alles in sich im Prinzip in Ordnung. Es sind auch aktivere oder aktuellere Sachen dabei. Kann ich jetzt an der Stelle kein positives oder negatives sagen, sondern das ist auf jeden Fall eine aktive Seite, die lebendig ist. Und wenn wir dann mal schauen, wie sah es denn früher mit dieser Seite aus?
Da sind wir hier mal bei der mir schon öfter mal konsultierten Wayback-Maschine, dem Internetarchiv, mit dem man dann doch mal untersuchen kann, was haben denn Webseiten früher mal gemacht. Und dann sehen wir eben, dass die Webseite wodarg.com, die gibt es schon seit dem Jahr 2001. Dann war sie mal mehr oder minder aktiv bis Frühjahr 2005. Und da brauchen wir jetzt im Detail nicht reingucken, das habe ich schon für Sie gemacht, was dort dargestellte sind, eigentlich ja seine Homepage, aber mit dem Thema SPD-Abgeordnete, was er dort getrieben hat und so. was er dort für seine SPD-Wähler an Informationen anbietet. Und dann sehen wir hier im Bereich 2018 sehr viel Action und Bewegung. Und wir sehen auch, dass die Suchmaschine in diesem Jahr viel darüber gelaufen ist, Man muss aber dazu sagen, wenn man auf diese Seiten guckt, findet man nichts. Da hat er seine Webseite offensichtlich neu aufgebaut. Und wenn man jetzt darauf klickt, kommt man nur zu den aktuellen Versionen dieser Webseite. Das heißt, was er damals dort unter diesen Seitentiteln gemacht hat, das ist alles nicht mehr nachvollziehbar.
aber eben eine neue Form der Webseite. Und hier ab 2020, 2021, da hat eben diese Webseite entsprechend noch mehr Füllung bekommen oder mehr Inhalt bekommen. Und da sehen wir, dass die Webseite von diesem Crawler in 2020 also fast jeden Tag aufgesucht wurde. Und in 2021, da sieht es im Grunde genommen auch nicht viel anders aus. Das war nicht ganz so dynamisch wie in 2020, aber auf jeden Fall eben sehr aktiv. Ja, und dann schauen wir mal, wie wir zum nächsten Punkt kommen. Der nächste wichtige Punkt, den ich beleuchten möchte, ist die Mitgliedschaft von Wolfgang Wodarg bei Transparency International Deutschland, wo er seit 2010 Mitglied im Vorstand war. Das habe ich alles überprüft. Ich möchte nur mal an ein paar Kleinigkeiten zeigen, dass er dort eben auch aktiv war. Also hier, der Vorstand besteht aus mehreren Personen und er war eben quasi einer von mehreren. In der Geschäftsführung gab es noch eine extra Position und er war zuständig als Leiter der Arbeitsgruppe Medizin.
Und hat in den zehn Jahren, wo er dort war, 118 Publikationen dort verfasst, sprich öffentliche Stellungnahmen und ähnliches. Und wenn man sich das Ganze mal so durchguckt, was hat er dort gesagt, ging es eigentlich immer um, was ja auch das Thema von Transparency International war, gegen Korruption und Korruptionsverdacht und man müsste doch dieses und jenes machen. Also Ein Kämpfer vor dem Herrn für die Antikorruption, so wie es seinem Vorstandsamt auch entsprach. Für diejenigen, die noch keine so rechte Vorstellung haben, was es mit dieser Transparency International auf sich hat, schauen wir da doch einfach mal rein. Da gibt es einmal eben unter, gucken wir erstmal in den Wikipedia-Artikel rein, ein eingetragener Verein, 1993 gegründet in Berlin. Zweck Bekämpfung und Eindämmung der Korruption und Kriminalprävention. Eine Nichtregierungsorganisation besteht aus 1247 Mitgliedern in 11 Regional- und 16 Arbeitsgruppen deutschlandweit tätig.
Was ist das Ziel? Das öffentliche Bewusstsein für die schädlichen Folgen der Korruption zu schärfen. Sie verfolgen dabei keine Einzelfälle, sondern arbeiten auf politischer Ebene und versuchen mit anderen Akteuren Koalitionen bilden, weil nur so könne man nach eigener Aussage wirksam und nachhaltig die Korruption bekämpfen, wenn Staat, Wirtschaft und Zivilgesellschaft zusammenarbeiten. Ja, das ist natürlich schon so eine Geschichte. Wenn also in diesen Institutionen die Korruption drin ist, dann will man mit denen aber zusammenarbeiten. Also da, denke ich mal, beißt sich die Katze so ein bisschen in den Schwanz. Aber schauen wir mal. So, tatsächlich ist ja eben die Gesellschaft nur ein Ableger im Grunde genommen der internationalen Sektion, so habe ich es jedenfalls verstanden, Transparency International e.V. Und die ist eben begründet worden hauptsächlich von dem Peter Eigen und da gibt es eine Gründungsgeschichte, die ist derart abstrus, dass ich...
Was war das für Chaoten damals, obwohl der Peter Eigen eigentlich von der Weltbank her stammte und eben dort wohl so frustriert war, dass er meinte, er müsste jetzt sein eigenes Ding machen, nämlich das Gegenteil, eben die Korruption bekämpfen. Und dann haben die aber jahrelang da rumgeeiert und keiner wusste genau, was was ist. Also ein Sauhaufen ersten Grades. Gut, aber das war eben vor vielen Jahren. Heutzutage mag es ja anders sein. Dann wollen wir mal schauen. Also im Prinzip ist es eben doch ein Dachverband mit über 100 nationalen Organisationen, National Chapters, die sich in ihren Heimatländern der Korruptionsbekämpfung befinden. widmen. Und die Zentrale ist im Grunde genommen in Berlin. Für uns jetzt interessant ist eigentlich die Kritik und Kontroversen. Da wird jetzt auch so einiges an Wikipedia gesagt, aber vielleicht was für uns wichtig ist, dass man schon in 2015 gab es also außenstehende Journalisten, wobei man sagt, sagen wir es ja von Korrektiv. Und was wir von Korrektiv halten können, das wissen wir ja.
Jedenfalls wird behauptet, sie hätten eine intransparente Buchführung bei einer bestimmten Konferenz in Brasilien gehabt und Sponsorengelder fließen an den Büchern vorbei und so weiter und so fort. So, dann ist auch ein Thema, dass sie ja genau diese Verflechtung mit Politik und Wirtschaft haben. Hier heißt es, kritisch wird betrachtet, dass Transparency International auch von Staat und Konzernen finanziert wird. Die Frage, wie viel Nähe ein Kontrolleur zu den Kontrollierten haben dürfe, beantwortet Marvin Oppong vom Spiegel im Jahr 2009 besonders kritisch hinsichtlich der langfristigen Förderung durch die GTZ und das Entwicklungsministerium. Und wer ist nun die GTZ? Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit, 1975 gegründetes Unternehmen. Gut, aber da brauchen wir jetzt nicht weiter auf die GTZ einzugehen, sondern wir schauen mal in den Wikipedia-Artikel weiter. Und dann geht es hier noch darum, dass sie auch mit dem Entwicklungsministerium zusammenarbeiten. Und da heißt es, es ist ein Ministerium für Raumentwicklungs-, Wirtschafts- und Nachhaltigkeitsplanung und ähnliche Themen. Oft verwandte Portfolios im Staat mit dem Wirtschaftsministerium und Landwirtschaftsministerium.
Also ein ganz klarer Fall von direktem Staatsbezug. Und dann laut diesem Spiegelbericht damals die Finanzierung erfolge so zu einem Großteil aus Spenden von Großkonzernen, darunter den US-Rüstungskonzernen Lockheed Martin und Northrop Grumman sowie Shell und ExxonMobil. Mitglieder von Transparency International seien teilweise auch für Firmen tätig, wie etwa das Vorstandsmitglied von Hauenschild. im Aufsichtsrat des Rhön Klinikums AG oder Silvia Schenk als Anwältin für die Finanzinvestor Advent International. Tatsächlich hat das Unternehmen Transparency International nach meiner Meinung schon gewisse Finanzierungsthematiken, die man sich mal genauer angucken müsste, wenn man sich mit dem Label Transparency International schmücken möchte. Dann haben wir aber auch noch die Mäuschelei, vielleicht sogar innerhalb des Systems, nicht nur in den Beziehungen. Wie wurde hier vor einigen Zeiten mal in der FAZ getitelt, wann war denn das? Am 19.06.2020.
Transparency International kämpft gegen jede Mäuschel auf der ganzen Welt. Dabei ist die Organisation selbst nicht über jeden Zweifel erhaben. Transparenz hat nämlich ihre Schattenseiten. Sie kann Persönlichkeitsrechte verletzen oder den Datenschutz. Manchmal ist sie schlichtweg peinlich. Das spürt selbst eine Organisation und so weiter. So, nämlich... Sie haben Fehlverhalten im internationalen Sekretariat gehabt. Und was das genau ist, steht jetzt hier hinter der Bezahlschranke. Tatsächlich hatte sich die FAZ sogar schon mal einige Zeit vorher mit dem Thema beschäftigt. Wenn wir da mal eben schauen, dann geht es hier um einen... Nachforschungsbericht um eben Klarheit wegen Führungsmängeln. Da ging es wohl so um das Thema Mobbing und ähnliche Sachen innerhalb der Hauptzentrale. Und im November 2019 gab es da einen Bericht, der ja überwiegend geschwärzt war.
Das heißt also, das transparent fordernde Institut verhält sich selber zumindest in dem Fall äußerst intransparent. Gut, aber wollen wir nicht weiter auf dem Transparency International rumhacken. Das ist nach meiner Meinung ein Institut, das man eher in Frage stellen muss und sicherlich nicht als weißen Ritter betrachten sollte. Zumindest so sehe ich das. Sondern schauen wir mal, wie es mit Wolfgang Wodarg weiterging. Ja, tatsächlich lief das eben so. Es ging dann eben die Zeit so weit voran, bis die Corona-Pandemie kam. Wir wissen ja, dass die Corona-Pandemie ja im Prinzip ja schon im Herbst 2019 von China aus ihren Lauf nahm und dann relativ schnell dann in den ersten Monaten in Deutschland kam, aber richtig rund ging es eigentlich ja erst 2019. Im März. Und erstaunlicherweise war also Wolfgang Wodarg schon am 25.02. dabei und hat einen Bericht produziert, nämlich, dass man anstatt sich Sorgen über die Pandemie zu machen, solle man doch mal die Panikmacher betrachten. Nämlich, was schreibt er? Wir beobachten nicht die Krankheiten, sondern die Aktivität der nach ihnen suchenden Virologen.
Das brauchen wir jetzt im Detail gar nicht weiter vorzuführen. Er schildert im Grunde genommen, dass das eben quasi eine gemachte Pandemie sei und in Wirklichkeit gar keine Pandemie vorhanden sei. Und dabei bleibt er mit seiner Meinung im Grunde genommen auch. Das heißt, schon drei Wochen später gibt er im ZDF ein Interview, Dieses Interview geht eben darum, dass er im Mainstream-Fernsehen erklärt, dass es keinen Grund zur Panik gibt und dass das Virus überhaupt gar nicht gefährlich sei. Das ist natürlich eine sehr frühzeitige Stellungnahme, eine öffentliche. Und dann gibt es also schon eine Woche später, am 17. März 2020, sagt er eben, macht er eine Frage und Antwort zum Thema Covid-19 in Italien. Und mit diesen Aussagen, also mit diesen drei äußerlichen Aktivitäten, ja, da hat er sich dann aber gleich bei einigen verscherzt. Also zum Beispiel hat eben das Transparency International gesagt,
Vorstand hat ihn quasi isoliert und haben erstmal gesagt, dass sie seine Thesen nicht für sich gelten lassen wollen, das sei erstmal nur so seine Privatmeinung. Und dann gab es wohl intern einen Untersuchungsausschuss oder zumindest eine Prüfung, inwieweit die Thesen von Wodak mit der Geisteshaltung von Transparency International übereinstimmen konnten. Ja, und es dauerte gar nicht lange, nämlich am 25.03., also quasi nochmal eine Woche später, ja, da hat der Vorstand eben Wolfgang Wodarg aufgefordert, sein Vorstandsamt ruhen zu lassen. Es dauert gar nicht lange, noch ungefähr nochmal zehn Tage, da ist auch in einem seiner Geräte, Sozialverbände, wo er eben auch ein Vorstand war, dort wurde er gleich suspendiert von seinem Vorstandsamt. Und bei Transparency International, mit denen hat er wohl noch irgendwie ein bisschen rumgehandelt, da war dann Ende September 2020 Schluss. Da hat er am 26. September selber das Handtuch geworfen und hat sein Amt zurückgegeben.
Ja, soweit das, was er mit den Organisationen hatte. Das heißt, er hat also hier mit seinen frühzeitigen Alarmrufen und Aufklärungsversuchen, und da war er vermutlich der Erste in ganz Deutschland, soweit ich das überblicke, hat er sich aus zwei für ihn wichtigen Vorstandsämtern innerhalb von kürzester Zeit rauskatapultiert. Und dann gab es eben noch seine Aktivitäten 2021, dass er nämlich hier ein Buch verfasst hat, nämlich eben dieses, die falschen Pandemien, Argumente gegen die Herrschaft der Angst. Und darin schreibt er was, wollen wir mal gucken. Da heißt es im Klappentext oder im Werbetext. Angst gefährdet die Gesundheit. Wissen stärkt die Abwehrkräfte gegen Viren. Gefährliche Propaganda und Lügen. Bereits bei Schweine- und Vogelgrippe versuchten Pharmakonzern und Virologen mit falschen Pandemie-Alarmen Millionen von Menschen...
Wolfgang Wodarg entlarvt die Pandemie als Putsch von oben, gesteuert von Impfmafia und Techno-Elite. Wolfgang Wodarg hat sich hier ganz klar positioniert. Und dieses Buch ist irgendwann mal in 2021 entschieden oder erschienen. Und dann gibt es noch etwas, was auch für unseren Themenkreis nachher, wo es um den Corona-Ausschuss geht, von Bedeutung ist, nämlich das Video, was er mit Oval Media gemacht hat. Planet Lockdown ist auf Englisch sprachlich. Das ist auf der Webseite von Oval Media zu finden. Das ist als Interview geführt worden. In zwei Teilen ist es veröffentlicht worden. Soweit ich das sehe, ist diese Veröffentlichung auf der Seite von Oval Media erst im Oktober 2020 erfolgt. Aber von der Logik scheint mir das nicht stimmig zu sein. Da werde ich später bei der Besprechung reden.
des 125. Corona-Ausschusses zu bekommen. Ich glaube, dass dieses Video auf jeden Fall vor Mai 2020 produziert wurde und aber erst später auf dem Kanal hier eingestellt wurde. Ja, soweit so gut zu Wolfgang Wodarg. Damit sind wir quasi jetzt in der Gegenwart angekommen, zumindest im Jahr 2020. Und was ist jetzt meine Gesamtwürdigung? Also ich denke, es ist klar und deutlich, dass Wolfgang Wodarg ein exzellenter Wettbewerber ist. Ja, und äußerst engagierter Mediziner, aber auch Politiker ist. Also wenn ich mir seine Biografie angucke, der scheint zu Hause Langeweile zu haben. Wenn er nicht irgendwo irgendwas macht, dann scheint er irgendwie unzufrieden zu sein. Also sprich, er führt ein sehr aktives, äußeres Leben. Er legt offensichtlich sehr großen Wert darauf, dass seine Stimme gehört wird. Sprich, er hat der Welt was mitzuteilen oder man könnte auch sagen, er hat einen Mitteilungsdrang.
Und dieser Drang ist natürlich nur zum Guten der Menschen, als Politiker per se, schon vom Berufswegen will man das wohl, der Gemeinschaft und als Mediziner natürlich auch erst recht. Das heißt, wenn ich mir also jetzt die Vita so angucke, würde ich sagen, das ist lupenrein, in Klammern, fast. Und dieses fast ist wo drin? Nämlich in dieser Mitgliedschaft bei der Transparency International. Also so schwammig, so wischiwaschi, so intransparent wie dieses Institut ist und ich habe jetzt noch nicht alles aufgezählt, was ich noch dort recherchiert habe. Also ich glaube, Transparency International verdient den Namen nicht, sondern ist selber ein korruptes Institut. Und nun kann man sagen, ja, das betrifft aber nur die internationale Sektion und es war aber doch Deutschland, wo Wolfgang Wodarg mit im Vorstand war. Ja, aber wenn man zehn Jahre im Vorstand ist, dann weiß man um diese ganzen Skandale und
intransparenten Geschichten bei Transparency. Und wenn man dann sagt, ja, ich ziehe mich jetzt aber aus meiner Tätigkeit in der medizinischen Sektion zurück, dann ist das so ein bisschen Scheuklappendenken nach dem Motto, davon will ich nichts wissen oder nichts mit zu tun haben. Und ich will das jetzt nicht negativ werten, sondern ich sehe es eher so, dass hier der politische Instinkt, den Wolfgang Wodarg sich in seiner Zeit als Politiker erarbeitet hat, nach meiner Meinung klar und deutlich erkennbar ist. Nämlich, dass er bereit ist, zum Wohle seiner Zielsetzung auch mit dem Teufel zu tanzen. Nach dem Motto, solange du mich nicht schmutzig machst und ich mich genügend entfernt halte und nicht unmittelbar in was verwickelt bin, ist mir egal, was du machst. Hauptsache, Ich habe durch deine Plattform, in dem Fall Transparency International, die Möglichkeit, meiner eigentlichen Zielsetzung zu folgen. Ich sehe es nicht negativ, sondern ich sehe es als eine Feststellung, die sich für mich als Schlussfolgerung unmittelbar aufdrängt.
nämlich, dass Wolfgang Wodarg ein Pragmatiker der Rettung ist. Er ist nicht jemand, der aus rein ethischen Gründen etwas macht und dann sagt, bestimmte Dinge mache ich auf keinen Fall, weil die unethisch sind, sondern er macht Dinge, die zu tun sind und macht manche Dinge als Mittel zum Zweck. Hauptsache das Ziel wird erreicht, das Mittel ist vielleicht zweitrangig. Also dieser Verdacht drängt sich mir auf. Und deswegen sehe ich an dieser lupenreinen Biografie von Wolfgang Wodarg doch einen grauen Flecken, nämlich in der Integrität Dinge als Mittel zum Zweck zu verwenden und nicht ganz sauber zu bleiben. Ich weiß, dass manche Leute mich für diese Aussage vielleicht lynchen möchten, aber wenn sie eine Meinung dazu haben, Schreibt es einfach unten in den Kommentaren mit. Nichtsdestotrotz vorerst ist das erstmal meine Meinung. Bis zum nächsten Mal.
Zitate aus dieser Abschrift bitte mit Quellenangabe: „Corona Ausschuss - Wer ist Dr. Wolfgang Wodarg? - Was kann man im Internet recherchieren?“, Die Welt Klar Sehen, 17.10.2022.
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Internetrecherche-Porträt über den Mediziner und Politiker Wolfgang Wodarg als Mitglied des 125. Corona-Ausschusses. Uwe Loose würdigt dessen Biografie und sieht einen grauen Fleck in der Vorstandstätigkeit bei Transparency International.
