Viviane Fischer erklärt, dass sie keine andere Wahl hatte, als an die Öffentlichkeit zu gehen18.10.2022
Abschrift
Abschrift des Videos vom 18.10.20225 Abschnitte
Der Text hält den Kenntnisstand dieses Tages fest, nicht den von heute. Er wurde maschinell aus der Tonspur erstellt; maßgeblich bleibt das gesprochene Wort im Video.
Es gab keine Möglichkeit, das einfach nicht anzusprechen, wochenlang, wirklich wochenlang bemüht haben, mit Engelszungen und auch mit Fristsetzungen und mit juristischen Schritten. Und es war einfach nicht möglich. Und bis heute verstehe ich nicht, warum es nicht möglich war, da einer die Möglichkeit geben wollte, dass man da gesichtswahrend insgesamt herauskommt. Klar sehen, clever denken, frei handeln. Ja, liebe Mitglieder und liebe Parteifreunde, ich möchte mich jetzt heute an euch wenden. Ich bin immer wieder von Leuten gefragt worden, dass ich doch bitte auch mal was sagen möge und auch, dass ich Rainer nicht diesen ganzen Raum überlassen soll, auch für das, was er zu sagen hat oder wie er die Dinge darstellt. Ich habe da lang geschwiegen oder jedenfalls nachdem ich dieses Statement gemacht hatte. Weil ich eben auch fand, dass das eigentlich gar nicht so nach außen getragen gehört, dass es eben doch viele Dinge sind, die so eigentlich am besten sich hinter den Kulissen regeln sollten. Und auch nachdem es jetzt ja ein bisschen offenbar geworden war, worum es eigentlich geht, dass man das vielleicht jetzt einfach in Stille abwickelt und dass man dann auch wieder miteinander oder eben zumindest...
nebeneinander stehend sagen kann, okay, jetzt haben wir die Sachen gelöst und jetzt sagen wir nochmal, wo jeder steht und was jeder jetzt vielleicht machen möchte. Es ist ja total klar, dass es nicht eine Einengung gibt in so einem Ausschuss. Jeder kann machen, was er möchte und das war auch überhaupt nicht das Problem, sondern das Problem waren natürlich die Dinge, die ich angesprochen hatte und leider sind das auch immer noch die gleichen Probleme. Es ist nichts von den Dingen gelöst. Es tut mir furchtbar leid, dass ich diejenige war und sein musste, die eine unangenehme Botschaft nach außen getragen hat. Für mich gab es, nachdem wir uns wochenlang, wirklich wochenlang bemüht haben, mit Engelszungen und auch mit Fristsetzungen und mit juristischen Schritten, eben auch wirklich zu gucken, dass wir die Kuh vom Eis bekommen. Und es war einfach nicht möglich. Und bis heute verstehe ich nicht, warum es nicht möglich war, da eine friedliche oder eine einvernehmliche Lösung zu bringen oder hinzukriegen. Aber als es dann sich eben immer weiter zuspitzte, war klar, dass die Sache irgendwie rauskommen würde. Und da war für mich auch wiederum deutlich, dass wir uns jetzt proaktiv auch distanzieren mussten, damit eben da nicht noch weiterer Schaden entsteht. Und ich glaube, für mich ist der...
oder wäre der größte Schaden gewesen für den Ausschuss, der sich der Aufrichtigkeit und der Wahrheit und der Klarheit der Ermittlungen verschrieben hat und auch für die Basis, die ja für einen neuen Weg steht, nämlich einen, der auch was mit Aufrichtigkeit und mit Also mit der grundlegenden Überzeugung zu tun hat, dass wir nicht mehr so weitermachen wollen mit Tricksereien und mit irgendwelchen Interessenverquickungen und irgendwelchen Partikularinteressen und Schiebereien und irgendwelchen Mauscheleien und so weiter. Da war es für mich ganz klar, dass ich auch in diesen beiden Eigenschaften letztlich gar nicht konnte. Und auch als Mensch, der ja auch für Ehrlichkeit steht und auch für alarmiert sein von Missständen, sonst wäre ich ja überhaupt gar nicht in die Position gelangt, den Finger in die Wunde zu legen und beim Ausschuss zu sagen und auch mit der Basis zu sagen, das stimmt hier nicht, wir wollen dieses System nicht und das kann so nicht weitergehen. Da war es für mich klar, dass ich irgendwann einfach Farbe bekennen musste, weil sonst wären wir, wie gesagt, wenn das dann alles rausgekommen wäre und die Sache ist so groß, dass sie in jedem Fall rausgekommen wäre, da hätte man mit großen Fingern gezeigt auf mich und auf die anderen Leute, die mit dem Ausschuss zusammenhängen und man hätte gesagt, ihr habt das alles gewusst, warum habt ihr das nicht gesagt?
Dass ich das nicht in der Partei breitgetreten habe, das war für mich so, dass ich eben auch die Möglichkeit geben wollte, dass man da gesichtswahrend insgesamt herauskommt und eben möglichst hinter den Kulissen mit den engsten Leuten vom Ausschuss eben erstmal versucht, diese Sachen zu lösen. Ja, und wie gesagt, es gab keine Möglichkeit, das einfach nicht anzusprechen. Da wäre man auch immer erpressbar geblieben oder gewesen. Und deshalb war klar, dass das irgendwie heraus musste. Ich habe das dann ja auch erstmal diskret versucht. Und dann ist das eben sozusagen von der anderen Seite ziemlich aufgebauscht worden, auch in die falsche Richtung oder in die unzutreffende Richtung. Und dann gab es eben auch gar keine Möglichkeit, das eben anders darzustellen. Dass das überhaupt so ist und dass ich in dieser Situation bin, das sagen zu müssen und auch gesagt zu haben, ist für mich ganz schrecklich. Also ich muss wirklich sagen, ich habe selbst so gekämpft darum, dass der Ausschuss quasi trotz all der Geschichten, soweit es irgendwie geht, unbefleckt bleibt und dass wir eben nichts sagen und dass wir...
Ja, also wenn wir eine Lösung gefunden hätten, dann hätte man es auch nicht sagen müssen. Aber die Lösung hätte eben nicht irgendeine Mauschelei sein können, sondern die Lösung musste Aufräumen sein. Und leider ist das Aufräumen bis heute nicht passiert. Ich möchte aber gern trotzdem weiter für noch mehr Transparenz und Klarheit sorgen. Und ich würde mich freuen, wenn wir einen Zoom machen könnten. Und ich stehe da auch gerne für Fragen und Antworten zur Verfügung. Ja, ich glaube, das war es. Klar sehen, clever denken, frei handeln.
Zitate aus dieser Abschrift bitte mit Quellenangabe: „Viviane Fischer erklärt, dass sie keine andere Wahl hatte, als an die Öffentlichkeit zu gehen“, Die Welt Klar Sehen, 18.10.2022.
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Mitschnitt einer Videobotschaft von Viviane Fischer an die Mitglieder der Partei dieBasis, in der sie ihren Gang an die Öffentlichkeit im Streit mit Reiner Fuellmich um den Corona-Ausschuss rechtfertigt.
