DWKS-Kompass-SiegelDie Welt Klar Sehen

Heißer Herbst oder immer noch ein Altweibersommer?26.10.2022

PROTEST - ANALYSE

Abschrift

Abschrift des Videos vom 26.10.202277 Abschnitte

Der Text hält den Kenntnisstand dieses Tages fest, nicht den von heute. Er wurde maschinell aus der Tonspur erstellt; maßgeblich bleibt das gesprochene Wort im Video.

Eli

Vielen herzlichen Dank, dass ihr auch heute wieder eingeschaltet habt zu unserem Video. Hoffentlich für euch spannenden Thema. Ich bin heute hier nicht alleine. Ich bin heute hier in Gefolge meines guten Kanalfreunds Uwe, Klardenker Uwe. Ich muss hier immer ein bisschen zurückrollen, um dann noch auf ihn zeigen zu können. Das ist schon eine arg enge Angelegenheit hier drinnen, in der ich zu euch spreche. Wir reden heute über eine andere enge Angelegenheit. Sie wird sehr engstirnig gesehen. Wie so oft seid ihr hier auf dem Kanal so ein bisschen des Kritikers. Der Kritiker, der sich herausnimmt, unser aller Erfolge so ein bisschen. Sind sie wirklich Erfolge? Klammer zu. Ja. eben zu hinterfragen, um unter anderem eben immer wieder kritisch, aber vor allen Dingen auch wahrheitsgemäß der Frage nachzugehen, wohin wir denn alle gehen, wer denn da überhaupt geht, ob es was bringt, dass wir alle gehen und vor allen Dingen wie viele Leute denn so gehen. Das ist ja in erster Linie die Frage, die so viele Leute eben bewegt, ob sich da draußen jemand bewegt und ob dieser heiße Herbst eben ein heißer Herbst langsam aber sicher wird. Nach Wochen, der ja inzwischen uns nun quasi schon propagiert worden ist, sogar vom Mainstream, oder ob er doch leider Gottes mehr einem Alt-Weiber-Sommer immer noch gleicht. Und das vielleicht sogar in doppelter Hinsicht, weil, also vielleicht sind es nicht unbedingt nur Weiber, aber es ist ja meiner Beobachtung nach, und wir werden sehen, ob mein Kanalfreund Uwe diese Einschätzung teilt, ob in der Regel doch ein überdurchschnittlich älteres Klientel oder Publikum oder nennt es wie ihr wollt, Demonstrant halt eben dort auf den Straßen montags, mittwochs in Dresden, auch freitags und auf jeden Fall auch samstags Zugange und zugegen ist. Aber da greife ich vor, liebe Freunde, ich wollte eigentlich nur ihn erstmal ankündigen. Es ist mein guter Kanalfreund Uwe, Uwe Klardenker, Uwe von Die Welt klar sehen. Ich werde ihn im Hintergrund euch dann noch, während ich ihn reden lasse, dann nachher euch seine YouTube-Seite etwas näher bringen. Ich freue mich, wenn ihr da seid, wenn ihr diesen Stream liked, kommentiert und wenn ihr euch auf dieses Thema, was euch jetzt gerade hier eingeblendet ist und was Peter Thierfelder so spannend fand, dass er das gleich auf seinem Kanal eben geteilt hat auf Facebook. Ich freue mich, wenn euch das so sehr inspiriert, dass ihr jetzt dranbleibt und ohne eure Zeit jetzt also noch länger auf die Folter zu spannen, hole ich ihn mir in den Stream. Er muss bitte nur erstmal seinen Ton einschalten, mit den Daumen nach oben geben und dann geht es auch unmittelbar los mit Klardenker Uwe. Hallo und willkommen, lieber Uwe. Schön, dass du wieder da bist auf dem Kanal, vorgeplänkelt vorneweg. Alles in Ordnung bei dir? Wir haben uns zwei Wochen nicht gesehen. Wie geht's dir? Wie geht's Hamburg?

Uwe

Ja, mir geht's gut und heute Abend wird's ja auch gut sein. Wir haben ja beide sozusagen Partnerlook.

Eli

Ja, wir haben Partnerlook und wir sind sowieso Brüder im Geiste. Also insofern freue ich mich auf ein animiertes, spannendes Gespräch und Stichwort animiertes, spannendes Gespräch. Ich möchte euch auch darauf hinweisen, dass Uwe heute den ganzen Abend mit uns hier zugegen bleibt. Denn Uwe und ich haben nichts anderes vor, als mal ganz eben so lapidar, ohne Vorbereitung, auf einer Arschbacke im Vorbeigehen quasi die Welt zu retten. Machen wir alles nachher. Vorher machen wir die Pflicht und danach kommt eben die Kür. Aber auf die Kür freue ich mich bereits besonders und ihr vielleicht auch und Uwe sowieso. Ich sehe ihm schon das süffisante Grinsen im Gesicht tanzen. Wir werden auf jeden Fall unser Bestes geben, uns und vielleicht auch ein bisschen euch zu unterhalten. Für uns auf jeden Fall wird es spannend und wenn ihr sehen wollt, wie wir eben die Welt retten, unser Klartext-Talk für klare Denker. Die, die die Welt eben klar sehen, der steht nachher ins Haus um 22.30 Uhr. In etwas weniger als einer Stunde wollen wir uns schon auf die Bonusbahn begeben und sehr gerne dann mit euch. Doch zurück erstmal zu unserem heutigen Thema. Uwe, du bist der Klardenker, du bist der Zahlenanalytiker und Analyst. Du beobachtest seit mehreren Wochen, seit Anfang September eigentlich schon, die Zahlen, wie sie rauf und runter gehen in Deutschland. Es geht natürlich um die Protestbewegung. um eben den heißen Herbst, der uns immer wieder hier beschrieben worden ist. Vielleicht erst mal ein subjektiver Eindruck von deiner Seite, bevor wir uns wirklich in die analytischen Zahlen vertiefen. Wie entwickelt es sich aus deiner Warte, wenn du es jetzt mal ganz kurz zusammenfassen müsstest, für die Leute, die immer nur eine sehr, sehr kurze Aufmerksamkeitsspanne haben?

Uwe

Ja, also wir hatten im Grunde genommen die Tabelle ja angefangen in der 37. Kalenderwoche. Und seitdem, jetzt sind wir in der 340. Sprich, wir sind jetzt fünf, sechs Wochen dabei. Und im Grunde genommen ist es ein leichter Aufwärtstrend mit zwei Spitzen drin, aber eben ein leichter Trend. Und da kann man sagen, jawohl, insofern, wenn man vom heißen Herbst redet, erwärmt sich dann so auf. Wir hatten eben vor einer Woche, als wir den Feiertag da hatten, oder in der 42. KW eben, da war ein besonderer Peak. Und die Frage war ja eben gewesen, wird es danach noch mehr werden oder bleibt es dabei? Und es war dann eben deutlich weniger geworden in der Folgewoche. Jedenfalls bisher. Und insofern muss man sagen, ja, es ist ein Aufwärtstrend da, aber es ist jetzt nicht so, dass man sagt, oh, das ist jetzt aber die Revolution der Demonstranten oder so. Also das würde ich so mit Sicherheit nicht sagen.

Eli

Also für die Leute, die wie gesagt jetzt schon rausklicken wollen, ihr habt das Wichtigste mitbekommen. Wenn ihr euch jetzt auf die Details einlassen wollt, dann seid ihr hier richtig, denn wir wollen euch sagen oder Uwe wird euch in allererster Linie sagen, wie er denn zu dieser Schlussfolgerung eben kommt. Ich kann mich dieser auch anschließen. Wichtig ist an dieser Stelle aber wirklich herauszuarbeiten, dass auch wenn die Veränderung marginal ist, sieht man in der Tat auch in den Zahlen, mit denen du uns nachher noch beglücken wirst, lieber Uwe, dass der Trend, obwohl er hoch und runter geht, dass der Trend tatsächlich nach oben zeigt. Und das ist dennoch, sage ich mal, nicht von der Hand zu weisen. Und auch wenn unser einer oder manch einer von euch vielleicht sich wünscht, dass es schneller und noch weiter raufgehen würde, muss man auf jeden Fall den Demonstranten lassen, dass sie mehr werden. Alle, die im Chat jetzt gerade selbiges von sich geben. Ihr habt also recht. Nur wie recht ihr habt, dem ist im Prinzip diese Sendung jetzt eben gewidmet. Der Uwe und ich, wir haben schon mehr Uwe als ich. Ich schmücke mich immer da nur mit seinem Machwerk. haben im Prinzip Diagramme erstellt und euch näher gebracht. Die, die ich vorhin eingeblendet habe, das sind die von, als wir begonnen haben, im Prinzip zu schauen, aus der Kalenderwoche 37, ich übersetze mal so, dass ihr es versteht, von Anfang September über im Prinzip die Folgewochen bis hinein eben in den Oktober. Und so haben wir im Prinzip alle zwei Wochen regelmäßig uns hier wieder versammelt, um zu gucken, wo es denn im Prinzip hingeht. Gera hat für mich vor drei Wochen eben so ein Stück weit gezeigt, wo es halt eben hingeht. Da hat sich alles ein bisschen aufgeheizt und heute hat der Uwe im Prinzip nochmal nachgelegt, weil wir haben neue Informationen eben bekommen. Wir haben neues Material ausgewertet, stellvertretend an dieser Stelle mal im Hintergrund gezeigt, seien die Magdeburger, die mich persönlich beeindruckt haben. Vielleicht bin auch ich nächste Woche in Magdeburg. Aber Uwe ist jemand, der lässt sich von solchen Bildern nicht beeindrucken. Für Uwe gelten nur Zahlen. Er ist ein kühler Kalkulator und mit diesen Zahlen möchte er uns jetzt also beglücken. Uwe, hier ist dein neuestes Machwerk. Ich habe es vor mir und ich kann es bearbeiten, wie auch immer du möchtest. Ich denke mal, wir haben genug.

Uwe

Ja, genau. Genau, also vielleicht nochmal für diejenigen, die ganz neu drin sind, was ich mache, ich werte entsprechende Angaben aus Telegram-Kanälen aus, aber nur solche, wo auch Angaben zu den Demonstranten sind. Ich habe also alleine jetzt für diese Woche jetzt ungefähr 2000 Clips überschlägig angeguckt. Das heißt, man kann in die Clips nicht reingucken, weil dafür fehlt ja schlichtweg die Zeit. Denn ein Clip Eine Minute reinzugucken, wären 2000 Minuten, in welcher drei Tage beschäftigt. Das heißt also, ich kann das nur mit einem blitzschnellen Screening machen, nur gucken, steht unter den Clips oder auf den Clips eine Zahl von Demonstranten. Wenn ja, dann ist das relevant, wenn nein, dann ist sofort der nächste dran. Und da eben hunderte von Demonstrationen sind und wir aber einen Indikator haben wollen, haben wir uns ja entschieden, eben nur die zehn größten Demonstrationen jeweils zu erfassen. Das heißt konkret habe ich in meiner Datenbank jetzt drin immer alle Demonstrationen, also die quasi gemeldet sind und die eben Zahlen angeben von mindestens 500 Teilnehmern. Und das sind, weil du fragst, hat sich das denn überhaupt verändert? Am Anfang waren es ungefähr 15 bis 20 Städte, die mindestens 500 Demonstranten hatten. Jetzt sind es, wenn ich mal gucke, 10, 20, 25. Also sprich, es ist ein bisschen mehr geworden. Sprich, die Anzahl der Städte, die mehr als 500 demonstrierten, Demonstranten haben, ist relativ auch am steigen, aber nicht so dynamisch. Es gibt sehr viele kleine Demonstrationen, die wir hier nicht erfassen. Und nun kann man sagen, was ist der Sinn der Statistik? Der Sinn der Statistik ist, mit einer bestimmten Unschärfe, nämlich wir nehmen immer nur die zehn größten Städte, zu gucken, ob sich da was dran ändert. Denn sollte die Demonstrationsbewegung zunehmen, dann würde sich natürlich auch in den zehn größten Städten was ändern. Und wenn sie abnimmt, genau dasselbe. Das heißt, dieser Indikator ist zwar unscharf, aber er ist scharf genug, um zu zeigen, ob wir einen Trend aufwärts oder abwärts haben.

Eli

Blöde Überleitung, aber unscharf, aber dennoch scharf genug sind auch wir zwei, ja, weiß Gott, ja, hier mit Videotechnik und Alter und was auch immer der Tag, der einem so ein bisschen ins Gesicht geschrieben steht, ja, könnten wir alle etwas schicker sein, aber auf schick, ja, und liebe Freunde, auf wie toll ein Clip aussieht, ja. Darauf kommt es uns heute nicht an. Uns kommt es wie gesagt darauf an, was zeigt der Clip, welche Zahlen stehen drunter und ob die Leute sich im Prinzip auf diesem Clip da tatsächlich bewegen oder nur rumstehen. Das wird vielleicht mehr für die zweite Analyse dann heute im Bonustalk relevant. Wohin gehen wir denn? Was bringt es denn überhaupt, was wir gehen? Aber jetzt endgültig genügend Davorrede. Was zeigen denn also nun die Zahlen, die du heute gesammelt hast, die du gestern gesammelt hast und heute uns präsentierst, lieber Uwe? Ich blende sie ein, du kommentierst sie.

Uwe

Ja, also im Grunde genommen mache ich ja eigentlich mal zwei Auswertungen, nämlich einmal für eine Kalenderwoche und Kalenderwoche beginnt am Montag und endet am Sonntag. Und dann mache ich eben jetzt am Dienstag immer noch die Einzelauswertung für den jeweiligen Montag. So, was wir jetzt hier haben, ist also jetzt die Top 10 der KW, ich weiß nicht, welche hast du jetzt da?

Eli

Ich habe jetzt KW 43, aber das ist nur Montag. Das ist also nicht die vollkommene Kalenderwoche, sondern das, was du am Montag sammeln konntest.

Uwe

Genau, also ist das, was wir jetzt von gestern quasi haben. So, und da haben wir eben ja relativ deutlich eben zwei... Entschuldige, ich unterbreche nochmal, aber ich glaube, es ist ein produktives Unterbrechen.

Eli

Wollen wir vielleicht anfangen mit der KW 42, weil wir zwei haben ja letzte Woche uns nicht getroffen, um uns das anzuschauen. Schauen wir vielleicht auf die KW 42, die Vorwoche, und dann kommen wir zu dieser Woche. Ich glaube, die Zeit, die können wir jetzt nochmal nehmen. Weil die ist ja vollständig, da können wir sagen, das ist ein genaueres Bild. Also was haben wir letzte Woche?

Uwe

Also die KW 42 haben wir eben als Top-Reiter, die Leipzig und dann Chemnitz und Magdeburg, das sind also Zahlen von... die jeweils um die 8000 oder höher sind. Und dann kommen schon die nächsten Bautzen in Altenburg, die sind schon 4000 oder noch kleiner. Und wir sehen aber, dass selbst bei der Nummer 10, bei Schwerin, sind wir noch über 2000. Also sprich, mittlerweile sind zumindest in den Demonstrationshochburgen noch so viele Leute schon da, dass man, um in die Top 10 zu kommen, zumindest in der KW 42, man mindestens 2000 Leute aufbauen muss.

Eli

Also letzte Woche hat es 2000 Leute gebraucht auf den Straßen, um überhaupt in dieser Top 10 aufzutauchen.

Uwe

Genau, du kannst ja mal die Excel-Tabelle auf der linken Seite, da habe ich ja mal gelistet, wie viele Städte ich habe. Mach die mal ein bisschen größer, genau. Und da sehen wir doch eigentlich sehr schön, dass wir da ungefähr 25 Städte haben. Und im Grunde genommen schon bei Position 20, also bei Pößneck, da fängt es ja schon bei 1000 an.

Eli

Moment, bei Pößneck Position 20, wo siehst du das denn hier? Ach ja, Pößneck, da ist es Thüringen 27. Ich weiß nicht, wie du auf die 20 kommst, ich bin in Zeile 27. Ja, das fängt ja nicht bei Zeile 1 an.

Uwe

Das fängt erst bei Zeile 5 an. Da ist ein Überschläge bei Zeile 20. Also schon auf Platz 20 haben wir schon Orte, die mit mehr als 1000 Demonstranten sind. Das finde ich eigentlich ganz... Ganz informativ, weil es eben zeigt, dass doch eine gewisse Demonstrations Power da ist, ja, so die wir vor, ja, zum Beispiel in der KW 37 so noch nicht hatten.

Eli

Moment, ich mach die die Städte hier nochmal groß für euch, liebe Freunde. Also ich kann jetzt nicht alles ad hoc gleich nochmal anpassen, aber ich denke mal, das Wichtigste bekommt ihr mit. Die Zahlen sind auch wichtig. Im Vergleich vor allen Dingen natürlich zur Einwohnerzahl ist es immer wieder relevant, wie viel Prozent in deiner Berechnung, wie viel Prozent also oder in deiner Betrachtung von einer jeweiligen Stadt immer auf den Beinen waren. Drückst hier mal alles zurecht, dass ihr das ein bisschen besser lesen könnt.

Uwe

Ja, wobei die Prozente habe ich jetzt hier nicht mit angeführt, das machen wir dann nachher nur bei den Summen, weil das sonst hier an der Stelle zu unübersichtlich wird. Wir können nur grundsätzlich festhalten, je größer die Städte sind, desto kleiner sind die Prozentzahlen. Also wenn jetzt zum Beispiel in Berlin, wo 3,8 Millionen wohnen, 1000 Leute demonstrieren, ist das was anderes, als wenn in Pößneck, wo nur 11.700 wohnen, 1000 Leute demonstrieren. Da haben wir auf einmal in Pößneck fast 10% Demonstrationen und in Berlin haben wir 0,1% so ungefähr.

Eli

Sekunde, ich höre mal ganz kurz rein, die Leute sagen gerade, sie hören nicht schlecht. Man hört den Uwe so gut, wie man ihn hören kann. Seht es ihm bitte nach. Das ist irgendwie die Tontechnik, die bei jemandem sonst nicht so ganz klar rüberkommt. Müssten wir irgendwie nochmal im Nachgang nacharbeiten. Aber für den Moment hört man ihn so gut, wie man kann. Mach dir keine Sorgen, Uwe. Man hört dich laut. Man hört dich halt nur nicht ohne diese kleinen Kratzer, die du aus deinem eigenen Ton natürlich schon kennst.

Uwe

Ja, dann muss ich vielleicht mal ein anderes Mikro nehmen.

Eli

Nee, nee, lass dich nicht aus dem Konzept bringen. Wichtig ist, dass wir heute hier die Zahlen abarbeiten und da möchte ich uns nicht nochmal aus dem Konzept bringen. Alles gut beim Ton, sagt auch der Cobro auf YouTube. Also mach einfach mal weiter. Einfach souverän weitermachen.

Uwe

Ja, also insofern, wir sehen, dass eigentlich schon eine gewisse Demonstrationsstärke eben da ist. Und wir haben in der 42. KW, sagte ich ja gerade, eben... Wie auch in den Wochen zuvor, hauptsächlich eben Städte aus Sachsen. Das liegt aber hauptsächlich auch an zweierlei Gründen. Erstens wissen wir, dass die Sachsen besonders straßenfreudig sind. Wahrscheinlich haben sie so schlechte Wohnungen oder so, dass sie draußen sein müssen, sag ich jetzt mal satirisch. Oder aber sie sind einfach so ein streitlustiges Völkchen. Und das ist also Hauptgrund eins. Und der zweite Grund ist, dass wir aus den anderen Bundesländern einfach keine vernünftigen Zahlen haben.

Eli

Ja, die Sachsen sind am besten dokumentiert. Also nicht nur sind sie wirklich halt zahlenmäßig am weitesten vorne, sie dokumentieren auch, was sie tun. Also wenn ihr nicht dokumentiert werdet, können wir es nicht machen.

Uwe

Ich abonniere verschiedene Telegram-Kanäle, ja, so auch aus anderen Bundesländern und da steht nichts drin. Da machen die in der Woche 40 Posts, ja, da steht aber nicht eine einzige Zahl drin, sondern nur, wo sie hingehen wollen, wenn sie sich treffen wollen. Ja, davon habe ich nichts, ja. Dann weiß ich zwar, dass da was stattfindet, aber doch nicht was. wie viele Leute dort waren. Da fehlt es einfach an der Dokumentation. Mit dieser Leerstelle müssen wir natürlich leben. Wir können es bedauern, aber wir können es nicht ändern.

Eli

Ja gut, in Ordnung. Also dann lass uns mal rübergehen in die KW 43, wobei korrekterweise müssten wir sagen, lass uns rübergehen in den Montag. Was hat sich also gestern auf den Straßen bewegt? Was konnten wir anhand der dokumentierten Bilder entsprechen oder was konntest du also, ich will jetzt nicht sagen verifizieren, aber zumindest in deine Statistik aufnehmen? Das ist jetzt KW 43, aber nur der Montag.

Uwe

Nur der Montag, genau. Das heißt, hier haben wir jetzt zwei andere Spitzenreiter. Das ist übrigens auch ganz interessant. Man sieht in diesen Top Ten zwar immer viele Städte aus Sachsen, aber die wechseln auch ständig. Sprich, es scheint so zu sein, dass der Demonstrationsgeist, sag ich jetzt mal, der möchte es der anderen Seite nicht ganz so leicht machen. Mal ist mal hier, mal ist mal da, mal ist mal dort. Das finde ich ganz interessant, dass also da eine ständige Fluktuation ist, auch wenn der Bereich der Orte, wo fluktuiert wird, relativ konstant ist. Aber hier zum Beispiel haben wir jetzt mal Pößneck drin. Pößneck ist ein kleiner Ort mit 11.700 Einwohnern und der hat dann 3.000 Demonstranten. Also ich bitte dich, das ist doch ein Viertel der Bevölkerung so ungefähr. Ja.

Eli

Und seien wir mal ganz korrekt, lieber Uwe, in deiner ersten Version dieser Statistik, die du mir heute Morgen geschickt hast, hattest du Pößneck sogar noch nicht mal in der Aufzeichnung, weil du Pößneck eigentlich gar nicht auf dem Schirm hattest. Nein.

Uwe

Ich hatte Pößneck schon auf dem Schirm, aber nicht für den 24., weil ich den ja noch gar nicht ausgewertet hatte.

Eli

Ah, okay. Siehst du.

Uwe

Was ich heute Morgen geschickt hatte, war ja die Auswertung, die ich gestern Abend gemacht hatte für die KW 42. Und ich habe ja heute erst den Rest gemacht für die Montag.

Eli

Genau, liebe Leute, aber es soll an dieser Stelle nochmal gesagt und ich habe es mir sogar extra markiert, also unser einer beschäftigt sich, ich insbesondere beschäftige mich sehr viel mit dem Demo-Geschehen. Mich hat die Ankunft von Pößneck in irgendeiner Form auf der Demonstrationsbühne, wenn man das mal so sagen darf, ich will es nicht sagen, vollkommen überrascht. Natürlich werden da im Prinzip auch Städte auftauchen, von denen ich nie gehört habe, aber dass da etwas auftaucht, was so kleines wie Pößneck und so weit oben und so auf Anhieb, das hat mich wirklich überrascht. Also hier seht ihr zum Beispiel...

Uwe

Das ist nicht auf Anhieb. Pößneck war in der 41. Woche am Montag auch mit 1400 Leuten dabei.

Eli

Gut, dass du es relativierst, lieber Uwe, aber ich nehme meine Worte nicht zurück, weil mich hat es überrascht. Da siehst du mal, wie ungenau ich offensichtlich deine Tabellen lese. Also wir alle, wir haben wahrscheinlich diesen Fehler, dass wir uns immer noch konzentrieren auf die ganz großen Landeshauptstädte, Bundeslandhauptstädte, aber wir übersehen eventuell sogar in der Top 10.

Uwe

In der 39. Klasse. In der 39. KW waren sie auch mit 1000 an der Barriere.

Eli

Okay, 39. KW, sagst du, war auch schon Pößneck? Wundert mich, weil ich habe die 39. KW aus deiner eigenen Unterlagen... Also ich mag es nicht, dich hier vorzuführen, aber... Dann war das die 38.

Uwe

Entschuldigung. Dann war das die 38. Gut, dass ich es nicht gezeigt habe.

Eli

Dann schauen wir mal, ob ich...

Uwe

Wenn du Fehler benennst, die ich mache, das ist kein Vorführen, sondern ein berechtigtes Kritisieren.

Eli

Ja gut, aber dann, ich will dich ja nicht zu sehr kritisieren, du sollst ja hier als Experte gelten. Ich finde auch in der 38 kein Pößneck. Also, das musst du mir schon ein bisschen einfacher sagen. Ja, ich weiß nicht, wo hast du es denn gefunden? In der 38, in dem Dokument, das du mir geschickt hast, sehe ich kein Pößneck. Oder ich bin blind. Blauen Schwerin, Chemnitz, Worms, Sonneberg, Leipzig.

Uwe

In Zeile 21.

Eli

Zeile 21, Thüringen, Pößneck. Ah, das kann durchaus sein. Du hast recht, okay. Also ich relativiere mich. In der Tat ist es nicht in der Top 10, hast du auch nicht behauptet. Du hast gesagt, es ist in der Statistik und das war es. Also in Kalenderwoche 38, also vor gut fünf Wochen, liebe Freunde, hat Pößneck bereits fast die Top 20 hier an dieser Stelle gesprengt.

Uwe

Insofern ist Pößneck quasi auch ein stabiler Posten in diesem Kreis von ungefähr 20 bis 30 Städten, in denen regelmäßig größere Zahlen über 500 laufen.

Eli

Ja, also ich erspare uns mal jetzt die Analyse, genau an welcher Stelle die dann hier auf dieser linken Seite, liebe Freunde, innerhalb einer großen Auflistung der Städte im Prinzip ranken. Aber nichtsdestotrotz, es sei festgehalten, Pößneck ist in der Tat am Start. Und ich bleibe aber dabei, mich hat es überrascht. Ich habe es in deiner kompletten Auflistung immer übersehen. Wir haben uns nie über Pößneck unterhalten, weil es noch nie in der Top Ten war, oder? Kann das sein? Stimmt das wenigstens, dass Pößneck nie in der Top Ten war?

Uwe

Ja, also es war, glaube ich, noch nicht in den Top Ten.

Eli

Genau, und jetzt also doch, ich will nicht sagen aus dem Stand, aber relativ überraschend, auf einmal hier auf Platz immerhin 5, wenn ich mir das hier also angucke. Das ist schon gar nicht mal so schlecht. Und wie gesagt, ich habe von Pößneck erst erfahren, also ich bin da ganz transparent, was das angeht, aus den Mainstream-Medien, weil die haben ihre eigene Zählweise und ihre eigenen Artikel, die sie dann darüber schreiben. Und dann habe ich hier beim MDR gelesen, dass knapp über 20.000 Menschen also in Thüringen etwa demonstriert haben sollen. Und darunter, wie gesagt, Altenburg, das ich auf dem Schirm hatte, wo ich auch schon gewesen bin. Und eben Pößneck, wo es angeblich die größten Versammlungen gab. Also Hut ab Pößneck und damit zurück zu dir, lieber Uwe. Wir sind wieder in KW 43 Montag.

Uwe

Ja, also KW 43 Montag sehen wir, dass dann jetzt zum Beispiel die Großstädte Leipzig und Dresden zwar auch in den Top Ten drin sind, auch Schwerin mal wieder, so aber eben nicht auf den Top Plätzen, sondern da sind dann mal wieder eben Chemnitz und Magdeburg. Das sind also offensichtlich auch Hochburgen. Ist ganz erstaunlich, weil normalerweise in diesen Großstädten ja eigentlich eher weniger Leute demonstrieren. So, aber das scheint hier in diesen östlichen Bundesländern ein bisschen anders zu sein.

Eli

Während du das gerade gesagt hast, ist mir noch eine Statistik eingefallen, die, wenn du Lust hast, vielleicht kann man das irgendwie programmieren. Bei Excel kann man ja auch diese Sachen teilweise so coden. Aber wenn du Lust hast, wäre das spannend, vielleicht für die nächsten zwei Wochen nochmal im Hinblick oder im Hinterkopf zu behalten. Und zwar die Summe, also über, lass es meinetwegen seit Anfang deiner Beobachtung. Ja, die Summe der Menschen, die insgesamt in einer Stadt auf die Straße gegangen sind, wenn du einfach nur aufaddierst, dann würde man zum Beispiel sehen, die Spitzenreiter, die regelmäßig in der Top 10 sind, ja, die sind dann meinetwegen nicht immer auf Platz 1, 2 oder 3, aber die haben vielleicht in der Summe, ja, genügend Menschen gesammelt, um halt auf Platz 1 dann entsprechend zu ranken. Das wäre vielleicht auch nochmal eine spannende Betrachtung. Bautzen fällt mir da ein in diesem Zusammenhang. Bautzen zum Beispiel immer in den Top 5, mindestens würde ich mal sagen, auch diese Woche, auch diesen Montag wieder auf Platz 3 geschafft. Und ich denke mal, wenn ich jetzt meine Hand für uns Feuer legen müsste, wer denn wirklich ein guter Anwärter darauf wäre, am meisten Menschen in der Summe mobilisiert zu haben über die letzten Wochen, würde ich denken, da ist Bautzen ganz vorne mit dabei.

Uwe

Ja, also die Vermutung habe ich auch. Also Bautzen taucht einfach zu häufig auf. So Altenburg ist übrigens auch nicht schlecht. Und dann, was auch immer mal wieder gute Zahlen hat, ist Sonneberg.

Eli

Ja, genau. Schwarzenberg und Sonneberg. Und Schwarzenberg vielleicht sogar noch interessanter als Sonneberg, weil ich glaube, Schwarzenberg ist sogar noch kleiner. In diesem Fall ist am Montag Sonneberg gar nicht in deiner Auflistung. Ich nehme mal an, du sprichst also von vorherigen Wochen. Aber Schwarzenberg kenne ich persönlich. Die Perle des Erzgebirges, liebe Leute, eine ganz kleine, beschauliche Stadt und immerhin immer in der Top Ten zu verzeichnen, das ist schon eine Leistung. Weißt du, wann Sonneberg aktiv war? Schwarzenberg 42.

Uwe

Ja, Sonneberg ist ja diesmal auch aktiv mit 1.300. Also die haben auch 1.000, 1.500, 2.000 ist bei denen eigentlich fast schon so der Standard. Nur in dieser Saison reicht es dann eben nicht, weil es erst ab 2.000 losgeht.

Eli

Genau, also in der zweiten Oktoberwoche, liebe Freunde, hat Sonneberg sogar erst auf Platz 8. immerhin hier geschafft. Und Uwe hat absolut recht. Ich konzentriere mich immer auf diese plakativen Balken vor mir. Aber du weißt natürlich, Sonneberg wird wahrscheinlich dann irgendwo hier auf der linken Seite in deiner Liste immer wieder erscheinen und wird dort also entsprechend eine Rolle spielen. Hier seht ihr das auf Platz 20, also Zeile 20. Platz wahrscheinlich, was wird das sein? 15 oder so. Ja, haben wir entsprechend halt mit 1300 Mann. Und das ist nicht wenig für so eine kleine Stadt. In der Tat halt wirklich ihren Platz in deinem Ranking also entsprechend verdient. Magdeburg, aus Magdeburg haben mich gute Bilder, wie gesagt, erreicht. Ich habe sie ja eingangs, glaube ich, schon mal eingeblendet. Das waren wir beide. Das ist Magdeburg. Magdeburg und überhaupt Sachsen-Anhalt und Thüringen wissen wir ja, inklusive Sachsen so ein bisschen auch mit die Hochburgen. Und auf jeden Fall visuell einer der Aufmärsche oder Proteste, Demos, nenn es wie ihr wollt, der mich am meisten beeindruckt hat. Ich weiß, wir springen jetzt, weil wir waren gerade bei den Zahlen. Aber du hast ja selber gesagt, du hast 2000 Clips geguckt. Hat dich irgendetwas visuell am meisten beeindruckt, während du das so gesehen hast, wo du gedacht hast, das kann ich so nicht sagen, weil dafür gucke ich da zu schnell drüber.

Uwe

Ich habe ja keine Zeit, in die Clips reinzugucken. Ich kann ja nur die Clip Überschriften und die Unterschriften mehr angucken. Mehr geht ja nicht.

Eli

Okay, gut. Eine Frage sei mir erlaubt an dieser Stelle kritisch mal dich hinterfragen, mein Guter. Und zwar, wir hatten heute Morgen eine kleine Diskussion in Bezug auf Leipzig, wo Leipzig ranken würde. Und in einer verfrühten Version, die wir nicht online gestellt haben, aber nichtsdestotrotz von deiner Tabelle für Montag war Leipzig an allererster Stelle. Du hast 10.000 Menschen für Leipzig. Wo kam das denn bitte?

Uwe

Das hatte ja gestern Abend schon ein bisschen was für Montag gemacht, weil ja eben manche Leute sofort nach der Demo dann eben ihre Videos posten. Und dann hatte ich da die Zahl, aber ich hatte keine Referenz dazu. Also meistens ist es gerade bei diesen Top 10 oder Top 20, dass die in den verschiedenen Telegram-Foren an verschiedenen Stellen gepostet werden, auch teilweise von verschiedenen Leuten. Und dann sind die Zahlen natürlich valide. Und ich hatte von Leipzig und ich weiß nicht, was es noch war, von Chemnitz oder so, hatte ich jeweils nur eine Zahl. Und das ist natürlich ein bisschen dünner, insbesondere wenn sie sehr hoch ist. Und es gab aber gar nicht viele neue Zahlen. Das ist der Punkt. Obwohl da jetzt angeblich viele Leute waren, hat keiner Zahlen genannt. Ja, das ist das Problem. Da sieht man eben, wie unscharf solche Auswertungen sind, dass eben wirklich nur Annäherungsdetektoren oder Indikatoren sein können, aber mehr geht nicht, weil dann müsste man da viel tiefer einsteigen.

Eli

Das machen wir gleich, weil wir gucken uns die Tendenz an. Ich habe ja gesagt, der Trend geht ja tatsächlich nach oben, aber wie gesagt, nur um euch das noch einmal in Erinnerung zu rufen, liebe Freunde. Also so sah das eben in den Vorwochen aus, die letzten drei Wochen. Das war jetzt wie gesagt vor zwei Wochen, das war letzte Woche und das ist unmittelbar der Montag. Dazu sei nochmal gesagt, im Prinzip dieses Spitzenreiterbild verändert sich in der Regel im Laufe einer Woche nicht großartig. Also die Zahlen, die für Montag valide sind, ja, plus, minus 10, 20 Prozent, vielleicht die ein oder andere Stadt, ja, die bleiben dann auch im Prinzip in dieser Statistik über die ganze Woche bestehen. Montag ist und bleibt der große Demontag, in Anführungszeichen, wer es am Montag nicht wuppt, ja, der wuppt in Anführungszeichen auch in dieser Statistik. für den Rest der Woche nichts mehr. Deshalb ist halt unsere Beobachtung, speziell vom Montag, eine so konkrete. Und hier seht ihr zum Beispiel auch, wie klar diese Städte dann auch miteinander konkurriert haben. Wir sind hier in der Kalenderwoche 41 hin zur Kalenderwoche 42, als sich klarere, möchte ich mal sagen, Spitzenreiter so ein bisschen halt eben hervorgetan haben. Und dann jetzt dieser Montag, wo wir, wie gesagt, vor drei Wochen uns noch schwer getan hätten zu sagen, okay, wer sind denn jetzt wirklich die großen Ausreißer? In der KW 41 sieht man das jetzt gar nicht. Dresden mit seinen 5.000, Schwerin, damals übrigens wirklich ganz groß, 4.500, Überraschungserfolg aus dieser Stadt. Und dann ein bisschen irgendwie abgefallen, also Schwerin in der Folgewoche nur noch auf Platz 10 und auch nur noch mit gerade mal 3.000 Menschen. Da haben wir gesagt, andere Städte offensichtlich vorgelegt. Und was sehen wir hier? Wie gesagt, Stand gestern, Stand also Montag. Chemnitz ist bei 6.000, Magdeburg ist groß mit dabei, aber von Schwerin in der Top 10 zumindest auf jeden Fall hier nichts mehr zu sehen. Hast du im Hinterkopf, wo Schwerin rankt diesen Montag? Hast du Schwerin überhaupt in deiner Liste gehabt? Ich muss mal gucken. Doch, da ist es. Platz Nummer, warte, 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9.

Uwe

Du musst 5 abziehen.

Eli

Es wundert mich, weil es müsste Platz 9 sein. Okay, dann revidiere ich mich. Es ist auch in der Tat Platz 9. Deine Statistik stimmt. Mein Blick ist nicht geschärft. Stichwort Unschärfe. Also Schwerin in der Tat immer noch in der Top 10, aber nicht mehr der Spitzenreiter, der es im Prinzip vor ein paar Wochen schon gewesen ist. Gut, genügend genug der einzelnen Interpretationen. Lass uns jetzt mal den Trend angucken. Ich bin jetzt hier auf der Hauptseite der Summenseite und hier sind zwei Diagramme. Was zeigen uns diese beiden? Ich mache erst mal das eine groß.

Uwe

Ja, wir gucken einfach mal in das obere Diagramm rein. So, da habe ich einfach mal von diesem... Ich muss mal gucken, welche habe ich gezählt. Ich habe alle gezählt, die mehr als 500 Demonstranten, die nur die Top Ten sind. Wie viele das in diesen Städten waren. Das heißt, wir wollen ja eben den Indikator auf die Top Ten beschränken und dementsprechend werden auch nur die Demonstranten gezählt aus diesen zehn Top Ten Städten. So, da sehen wir, dass eben in der 37. KW ganz links erst mit 15.400 anfing. Dann stieg es dann im Prinzip an bis in die 40. KW mit 57.000, dann hat es sich fast wieder halbiert. Und dann geht es eben zickzack hoch und wieder runter. Wenn wir jetzt gucken, die Differenz von 41. zu 43. KW, das sind ja noch nicht mal 10%. Ja, nichtsdestotrotz ist aber diese Differenz jetzt die 33.700 zu den 15.400, die wir eben vor sechs Wochen haben, ist ja mal deutlich mehr als das Doppelte.

Eli

Das ist richtig, liebe Freunde. Also wir müssen eine Sache machen. Du hast absolut recht. Als Analytiker, wenn du von KW sprichst, aber ich merke selbst, wahrscheinlich verlieren wir die Leute, müssen anfangen, das nächste Mal bitte in diesen Statistiken von September, Oktober und so weiter und so fort zu sprechen. Also von Anfang September, Anfang Oktober, Ende und so weiter und so fort, eines Kalendermonats, weil mit den KWs können wir jetzt schon immer weniger anfangen und je früher wir umsteigen.

Uwe

Die 37. KW ist die dritte Septemberwoche oder zweite oder dritte Septemberwoche.

Eli

Genau. Und das ist aber wichtig, dass wir das das nächste Mal auch grafisch hier irgendwie im Prinzip dann repräsentieren. Also dass wir wenigstens in irgendeiner Form hier dann halt wissen, okay, so und so weit ging halt der September und ab hier beginnt dann deswegen der Oktober oder wie auch immer das gewesen sein mag. Weil wie gesagt, mit KWs arbeiten die meisten von uns in der Regel etwas weniger. Aber nichtsdestotrotz, und ich denke mal, das ist das Wichtige, was wir eingangs schon erwähnt haben, und hier können wir es statistisch belegen, wir sehen hier einen Trend. Wir sehen also in der Tat eine Fluktuation, von der du sprichst. Es geht rasant von einer Woche zunächst nach oben. Das war zum Beispiel der 3. Oktober, weiß ich ganz genau, KW40, das war ein Nationalfeiertag. Entsprechend hatten viele die Möglichkeit, an diesem Tag eben demonstrieren zu gehen. Danach, wie du gesagt hast, hat das sich fast halbiert. Aber nichtsdestotrotz, jetzt, nachdem es sich mehr oder weniger normalisiert hat, Klammer auf, eigentlich waren Herbstferien, Klammer zu, sieht man nichtsdestotrotz, dass offensichtlich die Tendenz auf der Straße also in eine klare Richtung geht. Und diese Richtung, sie ist zu benennen, denn sie ist nach oben. Oder, lieber Uwe?

Uwe

Ja, genau so ist es. Also man darf eben jetzt rein von dem Zahlenwerk her eben jetzt nicht eine Einzelzahl, die besonders nach oben oder nach unten abweicht, unnötiges Gewicht geben. Sondern man muss quasi gucken, wo ist eben die Durchschnittslinie, eben die Trendlinie. Und diese Trendlinie geht hier ganz eindeutig nach oben.

Eli

Richtig. Und liebe Freunde, wir haben uns im Prinzip verdoppelt im Vergleich zu dem Moment, als der heiße Herbst ausgerufen wurde. Das halte ich aus dem Grund für signifikant, weil oft ist es ja so, es gibt so ein großes Hurra am Anfang, wenn alle im Prinzip motiviert in ein neues Projekt starten und danach merkt man, ah nee, das ist irgendwie unangenehm, jetzt muss man da arbeiten, jetzt muss man da raus, das Wetter wird kälter, es ist wie gesagt ein Feiertag, es ist Ferien, man will mit den Kindern doch nochmal raus oder irgendwas anderes machen, weil es ist ja vielleicht das letzte Mal von dem Winter und in der Regel flaut es dann halt eben ab. Aber hier müssen wir sagen, auch wenn wir nicht von Rekord zu Rekord eilen, sind die Leute dennoch motiviert, auf die Straße zu gehen. Und es gehen mehr als doppelt so viele Menschen, wie im Prinzip noch vor sechs, sieben Wochen wird es gewesen sein, inzwischen jetzt auf die Straße. Und wenn diese Tendenz so anhält, dann haben wir vielleicht keinen heißen Herbst. Aber lieber Uwe, was denkst du, haben wir einen heißen Winter, wenn dieser Trend sich jetzt also so fortsetzt? Was würdest du sagen?

Uwe

Naja, der Punkt ist ja der, die Prognosen sind immer ganz schwierig, besonders wenn sie die Zukunft betreffen. Man neigt natürlich als Mensch dazu, weil wir eben so linear denken, dass wir irgendwelche Linien ziehen und die dann einfach so vorantreiben und sagen, okay, wenn wir jetzt von der 37. KW bis zur 43. uns verdoppelt haben, dann rechnen wir nochmal sechs Wochen dazu, dann haben wir es wieder verdoppelt und nochmal sechs Wochen, dann haben wir es nochmal verdoppelt und irgendwann mal haben wir die ganze Welt, die auf der Straße ist. Das ist ja genau wie mit den Infektionszahlen. Das heißt, diesen Fehler darf man nicht machen, sondern man kann sagen, okay, bisher war es so und es mag sein, dass solche Zahlen jetzt einen motivierenden Charakter auf Menschen haben und sagen, da wollen wir aber zusehen, dass wir demnächst noch mehr hinkriegen. Aber das ist reine Spekulation, also das kann man einfach nicht vorhersagen.

Eli

Ja, das ist richtig. Nichtsdestotrotz aktuell können wir nicht laut genug sagen. Wir sind oft im Prinzip diejenigen, die alles immer relativieren, jegliche Freude immer kaputt machen, den Spaß immer verderben und immer wieder sagen, ja, aber heute müssen wir sagen, wir haben uns die Zahlen angeguckt und der Trend, er geht eindeutig in, naja, ich will jetzt nicht sagen in die richtige Richtung, aber wir sehen, er geht auf jeden Fall nach oben. So kann man das jetzt mal neutral betrachtet auf jeden Fall sagen. Ganz zum Abschluss, es ist eine Statistik, die nicht viel aussagt, aber immerhin, du hast sie hier mit drin, deshalb will ich sie mal zeigen. Das ist diese hier, die Schätzung der Demonstranten in Deutschland. Jetzt kommen ganz, ganz hohe Zahlen ins Spiel, liebe Freunde. Lasst euch von denen bitte nicht blenden. Die sind jetzt alle wahrscheinlich nur hypothetisch. Die musst du mir bitte noch einmal erklären. Was ist denn in dieser Statistik?

Uwe

Nämlich, dass die Anzahl der Demonstranten immer bezogen war auf die Städte. Das heißt, wenn ich jetzt also in Sachsen oder meinetwegen in Schwerin, wo 100.000 Leute wohnen oder 150.000, wenn da jetzt 15.000 demonstrieren würden, dann wären das eben 10%. Und würde dann nur... nur ein Prozent demonstrieren, dann wären das eben nur 150 Leute. Das heißt, was ich jetzt mache, ist für alle Städte, die in den Top Ten sind, deren Einwohnerzahlen zusammen zu zählen und eben auch die Demonstranten zusammen zu zählen. Und da gibt es einen Prozentsatz. So, und wenn man sagt, okay, wir haben zum Beispiel in der 43. KW, also am Montag, was weiß ich jetzt, 44.000 Demonstranten. Okay, aber in wie vielen Städten waren die und wie viele Einwohner haben diese Städte zusammen? Und dann dieses Verhältnis einfach auf die gesamte Bundesrepublik, auf die 83 Millionen Einwohner hochrechnen. Das heißt, das ist natürlich eine geschönte Rechnung, weil wir ja von den Top 10 ausgehen. Und die Top 10 ist ja nicht der Durchschnitt. Denn es gibt ja auch Städte, die haben Null Demonstranten. Und wenn wir sagen, die Top 10 sind die Top 10, was sind denn die schlechtesten 10? Die haben alle Null. Und was ist denn das Mittelmaß? Das liegt ja irgendwo zwischen den Top 10 und Null. Das heißt, hier haben wir jetzt also eine idealisierte Rechnung. Wenn in ganz Deutschland das Verhältnis so wäre wie in den Top Ten Städten, dann würde das bedeuten, dass wir jetzt am Montag 2,168 Millionen Leute auf den Straßen gehabt hätten. Ja, also auch diese Zahl kann man sagen, ja, es nützt uns diese Zahl, ja, das ist auch nur ein Indikator. Da kann man einfach die sechs Ziffern neben der zwei wegstreichen, sagt, der Indikator steht auf 2,168.

Eli

Richtig, und man sieht den selben Trend, lieber Uwe, man sieht ihn hier vielleicht sogar in den Zahlen klarer als in der Statistik zuvor, dass hier im Prinzip der Trend ebenfalls nach oben geht. Also natürlich ist die hypothetisch, diese Zahl, aber der Trend ist genauso klar.

Uwe

Diese Zahl hat ja noch eine andere Interpretationsgrundlage, weil hier ist es ja maßgeblich auch, dass die Anzahl der Demonstranten, wo findet die statt? Findet die in kleinen Städten statt, haben wir immer höhere Prozentzahlen. Findet die in großen Städten statt, haben wir niedrige Prozentzahlen. Also hier stellen wir uns mal vor, aus der ersten Tabelle, was hatten wir da? 44.000. Blätter mal nach oben.

Eli

Was? In welcher Tabelle?

Uwe

Wovon redest du? Eine nach oben einfach nur. Wie nach oben? Nach oben in dieser... Ich habe keine Tabelle, ich kann mich nur lateral bewegen.

Eli

Was meinst du, eine Tabelle nach oben?

Uwe

Ich meinte, wollen wir die 33.000... Nein, das ist jetzt zur Seite.

Eli

Achso, ich habe es nicht geblättert. Jetzt kann ich nicht blättern. Ich muss es klein und groß ziehen, weil ich hier doch immer wieder versuche, das den Menschen näher zu bringen, sodass sie es auch lesen können. Du bist da ja weniger verkrampft, was das angeht.

Uwe

Also wenn wir jetzt zum Beispiel diese 33.700, wenn wir die jetzt alle in Pößneck erqueren. Ja. Und Pößneck hat 11.700 Einwohner. Würde das bedeuten, dass die Anzahl der Demonstranten dreimal so groß ist, wie die der Einwohner, sprich 300 Prozent. Und das würde auf die Bundesrepublik übertragen bedeuten, dass dann 240 Millionen Leute demonstrieren würden.

Eli

Was natürlich nicht geht. Genau, richtig. Also deshalb ist es wichtig, dass man sich davon...

Uwe

So würden wir jetzt aber diese 33.700 nur in einer einzigen Stadt demonstrieren, zum Beispiel in Berlin. Und ich sage mal, Berlin hätte jetzt 3,37 Millionen Einwohner, dann reden wir von 1%.

Eli

Das zeigt euch mal wieder, liebe Leute, diese Zahlen muss man auch lesen können und man muss sie auch ein bisschen verstehen können. So genau wollte ich es jetzt eigentlich gar nicht wissen, lieber Uwe. Wichtig war mir einfach nur zu sagen, wie gesagt, wäre das der Durchschnitt? der Menschen, die auf die Straße gehen, anstatt der Durchschnitt von nur den Top 10, liebe Leute, dann könnte man hypothetisch sagen, so viele Menschen hätten auf die Straße gegangen sein können, eben letzten Montag. Aber nichtsdestotrotz, so ungenau diese Zahl auch sein mag, sie zeigt genau denselben Trend, den wir vorhin eben auch schon gesehen haben. Und dieser Trend, der zeigt nach oben. Also wenn ihr aus dieser Sendung etwas mitnehmt, dann auf jeden Fall, dass wir mehr geworden sind im Verlauf der letzten sechs Wochen, die wir diese Betrachtungen hier machen. Ich möchte an dieser Stelle, danke lieber Uwe, ich möchte an dieser Stelle nochmal ganz kurz die alten Medien eben erwähnen, denn sie helfen uns in der Tat auch, das so ein bisschen eben zu überblicken, das Geschehen. Und vor allen Dingen helfen sie uns auch zu sehen, dass neue Komponenten sich im Prinzip jetzt hier auftun in diesem Protest auf der Straße. Sei es zum Beispiel, liebe Freunde, dass, naja, ich will nicht sagen altbekannte, eigentlich altverschollene Wettbewerber, Also Bürgerbewegungen auf einmal jetzt nach dem Sommerschlaf wieder auftauchen und jetzt versuchen, an alte Misserfolge anzuknüpfen. Oder seien es zum Beispiel der Fakt, dass eben in Regionen, von denen ich noch nie gehört habe, aber das muss ja nichts heißen, immer mehr auch kleinere Gemeinden sich auf den Weg machen. Das zeigt, es gibt eine Dynamik. Sie wird nicht komplett abgebildet, also abgebildet. In Bezug auf wer da demonstriert, schon gar nicht bei Uwe. Und auch diese ganzen Gemeinden hier aus, hast du nicht gehört, aus, ich glaube, das ist Baden-Württemberg, die tauchen auch nirgendwo in der Statistik oder eben in der Beobachtung beim Uwe auf, weil die sind da... Weil sie unter 500 sind, genau. Also mit dem Kleeblatt markiert an dieser Stelle sind alle, die dreistellig sind, mit einem Herzen da, wo sieben Herzensmenschen einstellig unterwegs sind. Aber nichtsdestotrotz, das zeigt uns, es wird inzwischen schon auch ein bisschen Buch geführt und vor allen Dingen wird gelaufen in Orten, wie gesagt, von denen habe weder ich noch die Leute, die dort leben, jemals etwas gehört. Ich habe keine Ahnung, wo Wiesloch ist. Stuttgart, Weilendorf, nie gehört. Also kaum einer kennt Stuttgart in Deutschland. Rottweil ist mir irgendwie auch kein Begriff, außer bei dem Hund. Ravensburg kenne ich nur, weil dort die Spiele herkommen. Nürtingen, seht es mir nach, ist nicht mein Gebiet. Malsch bei Karlsruhe, manchmal denke ich mir, die Namen sind ausgedacht. Kornwestheim und so weiter und so fort. Aber überall dort und in vielen anderen Orten sind offensichtlich die Menschen auf die Straße gegangen. Und das ist doch mal ganz wichtig festzuhalten für mich. die große, ich will nicht sagen Überraschung, aber wenn ich jetzt sagen könnte, okay, so die Ehrendemonstranten, die wirklich halt was gerissen haben, wo ich halt sage, Mensch, ach, guck an, wie der Uwe sagen würde, ja, dieses Mal auf jeden Fall, also Pößneck, neben Altenburg, das viele von euch ja bereits schon lange kennen und die dort ihre sehr, sehr kleine, sehr bescheidene, aber nichtsdestotrotz im Prinzip in ihrer Stadt große Runde drehen in Altenburg, dass dort 3.000, 4.000 Mann regelmäßig auf der Straße sind, war mir schon ein Begriff, deshalb war ich auch letzten Wutwinter oder wie auch immer ihr es nennen wollt, dort bei der Demonstration. Aber dass Pößneck, wie gesagt, in dieser Aufzeichnung jetzt und vor allen Dingen auch selbst beim MDR wirklich an aller oberster Stelle quasi auftaucht, das war für mich beachtenswert und das will ich an dieser Stelle den Pößneckern noch mal mit auf den Weg gegeben haben. Ihr habt da sehr viele andere, sehr viel größere Städte, denen es eigentlich sehr viel leichter fallen sollte zu mobilisieren, in Anführungszeichen geschlagen und da muss ich sagen, Nicht schlecht dafür, dass ich euch null auf dem Schirm hatte. Wie gesagt, ich bin kein Maßstab, aber nichtsdestotrotz habt ihr das nicht schlecht gemacht. Okay, gut, Uwe, ich würde es einfach mal dabei belassen. Spannend ist noch ein Aspekt vielleicht in diesem ganzen Zusammenhang und das ist das im Prinzip die Betrachtung des Wutwinters. medial auch sich ausweitet. Also wenn man im Prinzip am Anfang vor sechs Wochen übersetzt, also noch so ein bisschen halt stark suchen musste, ob die Mainstream-Medien denn überhaupt über Proteste berichten, sieht man jetzt immer mehr Outlets, die darüber berichten und natürlich in erster Linie die, die am meisten davon betroffen sind. In diesem Fall natürlich also der MDR, also der Mitteldeutsche Rundfunk in Mitteldeutschland und Ostdeutschland bewegt sich ja Am meisten, dass die darüber geschrieben haben und weiterhin schreiben, ist klar, insbesondere auch, weil Pegida ja jetzt offensichtlich in Anführungszeichen beheimatet ist, eben in einem östlichen Bundesland in Dresden. Aber dass jetzt auch noch die Süddeutsche Zeitung, und ich könnte ja euch auch noch andere Beispiele bringen, liebe Freunde, darüber im Prinzip schreiben, dass tausende Demonstranten inzwischen nicht mehr nur den Ostbundesländern, sondern auch den Südbundesländern, An dieser Stelle sei es nochmal gesagt, morgen ist Mittwoch, morgen könnt ihr nach München gehen, das ist im Süden, da könnt ihr demonstrieren. Dass also im Prinzip das jetzt Anlass genug ist, auch für die renommierte, die etablierte süddeutsche Zeitung, diesem Thema einen Artikel zu widmen und von tausenden Demonstranten zu sprechen, das hat sich auch verändert. Und der Trend geht auch in Bezug auf Mainstream-Artikel oder Artikel zum Thema Demonstrationen am Montag und unter der Woche inzwischen nach oben. Das soll ja an dieser Stelle nochmal festgehalten werden. Gut, dann würde ich sagen, haben wir das auch schon geschafft, lieber Uwe. Klar sehen, clever denken, frei handeln.

Zitate aus dieser Abschrift bitte mit Quellenangabe: „Heißer Herbst oder immer noch ein Altweibersommer?“, Die Welt Klar Sehen, 26.10.2022.

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Uwe Loose und Gastgeber Eli werten die Demonstrationszahlen des Herbstes 2022 aus und prüfen, ob der angekündigte heiße Herbst tatsächlich an Fahrt gewinnt. Datenbasis sind die zehn größten dokumentierten Montagsdemos aus Telegram-Kanälen.

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