dieBasis - Rücktritt Nr. 6 - Der Beauftragte für die 'Säule Freiheit' verlässt den Bundesvorstand01.12.2022
Abschrift
Abschrift des Videos vom 01.12.202211 Abschnitte
Der Text hält den Kenntnisstand dieses Tages fest, nicht den von heute. Er wurde maschinell aus der Tonspur erstellt; maßgeblich bleibt das gesprochene Wort im Video.
Hallo liebe Zuschauer, willkommen auf meinem Kanal, die Welt klar sehen. Ich hatte ja erst neulich einen Bericht zu einem freiwilligen Rücktritt bei die Basis mit EDHT im Detail besprochen. Ja, aber es geht bei dieser Partei Schlag auf Schlag, ja, Schneller als man gucken kann, fallen die Schachfiguren sozusagen um. Diesmal ist es Rücktritt Nummer 6, Wolfgang Wodarg. Warum und wie er zurückgetreten ist, darum geht es in diesem Video. Bis gleich. Ja, also was genau ist da passiert? Wie hat sich Dr. Wolfgang Wodarg zurückgetreten selbst? Und was sagt er denn eigentlich? Ja, das Faktum ist, dass wohl gestern auf seinem Telegram-Kanal oder er eben im Bundesvorstand über Telegram darüber informiert hat. Ja, und das war so gestern Abend.
Weil mir wurde die Sachen eben vor Mitternacht quasi zugespielt. Ich reagiere jetzt darauf und wir schauen mal, was wir denn dort eigentlich finden. Also wenn wir erstmal mal gucken bei der Basis Partei auf der Webseite haben wir ja eben verschiedene Vorsitzende. Da sehen wir, dass diverse Positionen nicht besetzt sind. Und jetzt geht es hier um die Säule der Freiheit Dr. Wolfgang Wodarg. Also es gibt ja vier Säulen bei der Basis und die eine Säule ist jetzt weggebrochen. Wollen wir hoffen, dass das ganze Gebäude nicht deswegen zum Einsturz kommt. Ja, und konkret gesehen hat er eben etwas geschrieben. Und ich habe mal den Text hier für Sie ein bisschen überarbeiten. Wir lesen das mal gemeinsam durch. Liebe Kollegen und Kolleginnen aus dem Bundesvorstand der Partei Die Basis, als Säulenbeauftragter für Freiheit bin ich stimmberechtigtes Mitglied unserer Partei geworden. Okay.
Der Vorstand stimmt jedoch nicht nur über politische Aktivitäten, sondern auch über personelle und finanzielle Entscheidungen der Bundespartei ab. Okay, das ist ja normal. Jetzt kommt der interessante Satz, deren Grundlagen und Hintergründe mir nicht ausreichend transparent sind und aus meiner Perspektive auch nicht werden können. Was heißt denn... Der Vorstand stimmt über personelle und finanzielle Entscheidungen ab. Ja, das ist ja die Aufgabe des Vorstandes. Das ist ja nichts Ungewöhnliches. So, und jetzt auf einmal sagt Wolfgang Wodarg, nachdem er doch schon ein Weilchen dort im Vorstand ist, dass die Grundlagen und Hintergründe ihm nicht ausreichend transparent sind und aus seiner Perspektive nicht werden können. Was soll das bedeuten? Soll das heißen, dass er als Säulenbeauftragter und Vorstandsmitglied nicht weiß, was im Vorstand vor sich geht? Also die Frage ist, an welcher Stelle liegt jetzt das Problem der Kommunikation? Werden die Prozesse innerhalb des Vorstandes dort nicht richtig kommuniziert oder ist lediglich Wolfgang Wodarg derjenige, der nicht auf diese Prozesse richtig zugreift und sie deswegen nicht richtig analysieren kann? So, schauen wir mal weiter.
Aus dem Ausland und durch Internetkommunikation kann ich mir weder ein hinreichendes Bild von der Vertrauenswürdigkeit Beteiligter noch von den inhaltlichen Entscheidungsgrundlagen machen. Ja, aber Herr Wodarg, da muss ich jetzt mal ganz ehrlich sagen, das war Ihnen doch eigentlich klar, dass Sie, wenn Sie im Ausland sitzen, ich habe gehört vorwiegend in Griechenland, Ja, wie wollen Sie, wenn Sie dort sind, ernsthaft eine Vorstandsarbeit machen? Also das ist ja eine Sache, die ist ja eh schon ein bisschen sehr eigenartig. Und das fällt Ihnen jetzt auf. Also das finde ich jetzt so ein bisschen unzeitgemäß. Ja, bisher habe ich vertraut. Und gehofft, dass alles gut laufen würde. Vertrauen und hoffen, ist das die Arbeit eines Vorstandes? Also ich glaube, da haben Sie doch irgendetwas falsch verstanden. Ein Vorstand soll doch aktiv sein. Er soll doch was bewegen. Dafür ist er doch Vorstand. Und jetzt sagen Sie, wir haben vertraut und gehofft. Also ganz ehrlich, das ist ja ein Eingeständnis Ihrer Inkompetenz als Vorstand. So kann man doch nicht ernsthaft sein Amt ausüben.
Durch Reiner Fuellmichs Verhalten wurde ich sehr geschockt und enttäuscht. Ja, okay. Das wissen wir, dass Sie geschockt und enttäuscht waren. Das haben Sie ja auch im Corona-Ausschuss kundgetan. Auch die Gründe für die Rücktritte der Schatzmeister durchschaue ich nicht. Ja, also... Die Gründe für die Rücktritte der Schatzmeister. Warum treten Schatzmeister zurück? Jetzt mal eine ganz allgemeine, logische Frage. Die haben ja nun mal mit dem Geld zu tun. Das heißt, in irgendeiner Form sind also die Schatzmeister zurückgetreten. Warum? Welche zwei Möglichkeiten gibt es? Entweder gibt es die Möglichkeit, dass ein Schatzmeister selber keine ordentliche Buchhaltung macht, sprich seine Funktion als Schatzmeister nicht richtig ausübt und bevor er dann darüber jetzt im Misskredit gerät, tritt er dann lieber selber zurück. Die andere Variante ist, dass der Schatzmeister sehr wohl ordentlich arbeiten will
aber man von ihm was anderes verlangt. Und dann sagt er, das mache ich nicht mehr mit und deswegen trete ich zurück. Das heißt, wir haben also hier genau die zwei Möglichkeiten. Entweder haben wir mit Schatzmeistern zu tun, die inkompetent sind und die vorzeitig zurückgetreten sind, damit ihre Inkompetenz nicht auffällt. Oder sie sind zurückgetreten, weil sie eine finanzielle Unsauberkeit nicht haben. vertreten wollen oder nicht dafür gerade stehen wollen. Also diese Frage wird sich im Moment jetzt noch nicht beantworten lassen. Vielleicht finden wir später auf andere Weise eine Antwort dazu. Schauen wir mal weiter. So, mir ist auch in diesen Zusammenhängen sehr deutlich geworden, dass ich in meiner Lage und aus der Ferne keine Verantwortung für eine derart wichtige Leitungsfunktion tragen kann und will. Ja, aber das hätten Sie doch eigentlich schon von Anfang an wissen können. Das heißt, hier stellt sich doch für jeden rational denkenden Menschen die Frage, was haben sie für ein Urteilsvermögen und nehmen ein Vorstandsamt an, wenn sie nicht vorher beurteilen können, dass es aus der Ferne gar nicht geht. Also muss man jetzt wirklich jedes Rad neu erfinden. Also man weiß doch, dass aus der Ferne die Dinge schwieriger sind. Und dann dürfte man doch eigentlich bei logischer, klarer,
Rationalität sagen, nein, danke, dass ich für das Amt empfohlen werde, aber ich kann es nicht annehmen, weil ich ja immer in der Ferne bin. Das bringt mich aber noch auf den Punkt, dass das überhaupt möglich ist, dass jemand, der überwiegend im Ausland ist, eine Vorstandstätigkeit für eine Partei im Inland macht. Das scheint mir ein strukturelles Problem dieser Partei zu sein. Also ich kenne mich im Parteienrecht nicht aus, bisher jetzt jedenfalls nicht genügend und möglicherweise ist das grundsätzlich zulässig nach Parteiengesetz. Aber ich halte es vom organisatorischen her eigentlich für ein Unding. Also was sollen Vorstände, die nicht da sind? Und dann klappt die Internetverbindung nicht und dieses und jenes nicht. Und die können nicht zur persönlichen Beratung kommen. Und vieles in solchen Organisationen wird in persönlichen Gesprächen vor Ort geklärt. Da ist der, der im Ausland ist, schlichtweg gar nicht beteiligt und weiß natürlich nicht, was in der Flüsterpropaganda so los ist.
Er zieht also die Konsequenz, ich trete mit sofortiger Wirkung als Vorstandsmitglied der Partei die Basis zurück. Diese Konsequenz hätte er eigentlich schon früher treffen können, meine ich, und vor allen Dingen die Begründung, die er angibt. sind ja eigentlich nicht wirklich stichhaltig. Also erstens, er hätte es früher machen können, nämlich das Amt gar nicht erst annehmen können oder spätestens nach vier Wochen sagen, ich kann das aus der Ferne gar nicht mehr managen, also trete ich zurück. Und zweitens, die zwei Gründe A und B, weil Reiner Fuellmich ihn enttäuscht hat, das ist ja schon mal gar kein Grund, denn Reiner Fuellmich ist ja nun weg. Also das kann ja nun nicht ein Argument sein, dass jemand, der einen enttäuscht hat und jetzt weg ist, dass der jetzt noch eine Auswirkung auf die Zukunft hat. Nein, dann müsste man sagen, Gott sei Dank ist er jetzt weg. Gott sei Dank wurde ich enttäuscht und habe jetzt die Wahrheit erkannt. Also frohe Gemut geht es weiter. Und die Gründe für die Rücktritte der Schatzmeister, die werden doch Gründe angegeben haben. Also insofern...
Unterstellt er jetzt den Schatzmeistern, dass die Gründe, die diese für ihren offiziellen Rücktritt angegeben haben, nicht wahr sind? Das finde ich auch eine heiße Nummer, den Schatzmeistern quasi zu unterstellen, dass sie öffentlich was anderes sagen, als sie in Wirklichkeit meinen. Also was ist das für eine Gesinnung? Also wenn, dann muss man sagen, die sind zurückgetreten aus den und den Gründen und Feierabend. Aber er bezweifelt das quasi und sagt, ich kann die Gründe nicht durchschauen. Also sehr, sehr merkwürdig nach meinem Geschmack. Ja, ich bitte diese, mit dieser E-Mail angeschriebenen Vorstellungsmitglieder, meine Entscheidung all jenen zur Kenntnis zu geben, die auch ein berechtigtes Interesse hieran haben könnten. Ja gut, da sind wir jetzt nun auch beteiligt, weil es eben schnell öffentlich die Runde gemacht hat. Auch bitte ich mir die Kenntnisnahme meiner Rücktrittsentscheidung zu bestätigen. So weit, so gut. So, und jetzt kommt aber doch was ganz Nettes. Auch ohne Entscheidungsverantwortung im Vorstand stehe ich den Gremien von die Basis, soweit es hier möglich ist,
weiterhin mit meiner politischen und fachlichen Expertise zur Verfügung. Ja, das ist doch wohl eine Lachnummer ersten Grades. Also jetzt, wo die Basis quasi ins schwierige Fahrwasser geraten ist und sich neu strukturieren will, will er als eine der großen Autoritäten sich einfach mal auf sein fernes Altenteil oder Ferienwohnsitz zurückziehen und will aber weiterhin mit seiner Expertise zur Verfügung stehen. Also ganz ehrlich, wenn ich Parteimitglied wäre, würde ich sagen, bei ihm piepst doch wohl guter Mann. Also erst hauen sie uns hier in die Pfanne und lassen uns im Stich und dann wollen sie aber hier noch gerne als Berater weiter tätig sein, also doch nicht mit uns. Aber nun gut, man wird sehen, was die Partei dort entscheidet. Und insofern meine Meinung ist meine Meinung und die Partei hat ihre eigene Meinung. Viel Erfolg und eine glückliche Hand bei allen Entscheidungen wünscht, mit solidarischem Gruß. Ja, das muss ich hier nochmal einblenden, damit Sie es auch sehen. Also nochmal, viel Erfolg und eine glückliche Hand bei allen Entscheidungen wünscht, mit solidarischem Gruß, Wolfgang Wodarg.
Ja, soweit ich das kurze Rücktrittsschreiben, das ich doch für bemerkenswert halte. Also deswegen habe ich es auch kurz besprochen, weil es für mich nicht rund ist. Also ich habe den Eindruck, das ist hier ein vorgeschobener Grund. Denn wie schon gesagt, also für mich war zurückgetreten, da kann kein Grund mehr sein. Die Schatzmeister haben offizielle Gründe angegeben. Es gibt keinen Grund. ich sag mal, solidarischen Grund, in deren Aussage anzuzweifeln. Das heißt, das sind vorgeschobene Gründe aus meiner Interpretation Und die Frage ist, warum jetzt zu diesem unzeitgemäßen Zeitpunkt? So ist es, um die Basis jetzt in ihrer Vorstandsarbeit zu stärken oder zu schwächen. Was soll das Ganze? Also da glaube ich, da steckt noch mehr hinter. Also um mal mit den eigenen Worten von Wodarg zu sagen, Das möchte ich gerne mal durchschauen, welches die wahren Hintergründe dieser Entscheidung sind. Aber vielleicht werden wir das noch herausfinden. Machen Sie sich Ihre eigenen Gedanken, schreiben Sie es in die Kommentare, was Sie glauben, was die wirklichen Motive für Wolfgang Wodarg sind oder ob das, was er schreibt, genau so wahr ist. Also bis zum nächsten Mal, die Welt klar sehen.
Zitate aus dieser Abschrift bitte mit Quellenangabe: „dieBasis - Rücktritt Nr. 6 - Der Beauftragte für die 'Säule Freiheit' verlässt den Bundesvorstand“, Die Welt Klar Sehen, 01.12.2022.
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Uwe Loose bespricht das Rücktrittsschreiben von Dr. Wolfgang Wodarg, der sein Amt als Säulenbeauftragter für Freiheit im Bundesvorstand der Partei dieBasis niedergelegt hat. Er hält die genannten Gründe für vorgeschoben und vermutet andere Motive.
