Kommentar zum Vortrag: Russland ./. Ukraine - historische Ursachen12.01.2023
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Abschrift des Videos vom 12.01.202334 Abschnitte
Der Text hält den Kenntnisstand dieses Tages fest, nicht den von heute. Er wurde maschinell aus der Tonspur erstellt; maßgeblich bleibt das gesprochene Wort im Video.
Hallo liebe Zuschauer, willkommen auf meinem Kanal, die Welt klar sehen. Heute möchte ich ein Thema weiter behandeln, was ich mal vor zwei Monaten ohne weitere Kommentierung veröffentlicht hatte, nämlich das war eine doch relativ spektakuläre Der Vortrag von der Prof. Dr. Gabriele Krone-Schmalz. Die hatte bei einer Volkshochschule in Reutlingen einen Vortrag gehalten über die Analyse der historischen Ursachen des Russland- und Ukraine-Krieges. Und da hat sie in einer Stunde 20 Minuten sowohl einen Vortrag gehalten als auch Fragen beantwortet. Und ich habe das damals unkommentiert da stehen lassen. Und komme erst jetzt dazu, mir darüber Gedanken zu machen. Wenn Sie genau wissen wollen, was sie gesagt hat, dann schauen Sie bitte da rein. So, aber jetzt möchte ich ja die wichtigsten Aussagen von Frau Krone-Schmalz zusammenfassen und selber kommentieren. Also bis gleich. Klar sehen, clever denken, frei handeln.
Bevor wir uns näher was machen, wollen wir doch einfach mal gucken, wer ist denn diese Frau überhaupt? Was berechtigt sie oder befähigt sie dazu, was zu sagen? Schauen wir mal, was zum Beispiel jetzt das allgemein übliche Wikipedia dazu zu melden hat. So, also Gabriele Krone-Schmalz. Jahrgang 49, das heißt sie ist dann jetzt 73, 40 wohl in diesem Jahr. Sie ist eine deutsche Journalistin, Publizistin und Hörbuchsprecherin, war von 97 bis 81 Moskau-Korrespondentin und Moderatorin der ARD. Ja, das heißt also... Wenn Sie mal an diese Frisur denken, also für die, die jetzt schon damals erwachsen waren, 1987, zumindest Jugendliche, diese Frisur ist doch wirklich einzigartig. Da haben wir doch immer im ARD gesagt, oh mein Gott, wie sieht die Frau aus? So, die hatte sie schon damals, aber eben entsprechend jünger war sie. Und jetzt haben wir also, die war vier Jahre lang Moskau-Korrespondentin der ARD. Also sie sollte ja schon fließend russisch sprechen und eben wissen, was da in Moskau los war. Und auch Moderatorin der ARD.
So, dann war sie Fachdozentin von Oktober bis 2011 bis 2016. Dann noch Professorin in einem Studiengang Journalistik, TV und Medienwissenschaften an einer privaten Fachhochschule. Ja, und was haben wir noch? Ja, dann hat sie sich jetzt mit dem Russland-Ukraine-Krieg beschäftigt. Und in Verbindung mit ihrer direkten und indirekten Verteidigung der aggressiven russischen Außen- und Innenpolitik rezipiert. Da sehen wir wieder, dass die Kritik an Wikipedia durchaus berechtigt ist. Hier ist natürlich ein heißes politisches Thema und da ist schon nicht anders zu erwarten gewesen, dass ihre Meinungsäußerung als Indirekte Verteidigung der russischen Außen- und Innenpolitik gilt. Medial überwiegend. Das heißt, die Medien sagen, dass sie quasi eine Putin-Versteherin ist. Ob das dann so ist, sei mal noch dahingestellt. Was können wir sonst noch über sie herausfinden?
In der Oberpfalz geboren, Volksschule besucht. Dann war sie auf einem Ordensschwesterngymnasium. Das ist natürlich auch eine heiße Sache. Später auf einem Mädchengymnasium in Köln und machte 1968 ihr Abitur. So, drei Monate freie Mitarbeit beim WDR, dann Studium der osteuropäischen, mittleren und neueren Geschichte und politischen Wissenschaften. Wer, also ich denke, jemand, der sich in dem Bereich interessiert, der weiß doch schon, wovon er redet. Zumindest hat das ja mal gelernt. 1975, 76, wissenschaftliche Hilfskraft, dann Lehrauftrag für russische Lektüre für Historiker. Also sprich, die muss ja dann schon... sehr perfekt russisch sprechen und ich würde sagen auch den russischen Geist verstehen. Also man kann doch nicht sich mit der Literatur eines Landes beschäftigen und dann nicht verstehen, wie die Leute in diesem Land denken. Also das halte ich für unumgänglich.
Dann hat sie 1977 promoviert in Geschichte und politischen Wissenschaften und ihre Dissertation war vom Kiewer Reich bis zum Kalten Krieg und die Vorstellung, Von Russen und Russland im Schulfunk nach 1954. Im Mittelpunkt steht die Analyse typischer Vorurteile und Klischees in den Westzonen und der Bundesrepublik Deutschland von 1945 bis in die 70er Jahre. 76 bis 92 verschiedene Hörfunk und Rundfunk Fernsehsendungen des WDR. Dann Volontariat, dann verschiedene Hörfunk und Fernsehsendungen, dann 1980 im Fernsehstudio bei ARD in New York. Dann Redakteurin beim Monitor, später bei Talk 3 vor Mitternacht und so weiter. Dann Studioleiterin seit 1987 oder mit zusammen mit Gerd Ruger als Studioleiter. Die Nachfolge des Korrespondentenplatzes von Lutz Nehmann und Peter Bauer. Erste Frau im ARD-Studio in Moskau.
So war auch die erste deutsche Journalistin, die Gorbatschow interviewte und so weiter und so fort. Lage wegen Geschlechtsdiskriminierung gegen den WDR, aber erfolglos. Zwischen 1992 und 1997 Kulturweltspiegel 2 ab 1992 Reihe Journalistin 2003 Gastprofessor an der Uni in Lübeck 2012 Mitglied im Hochschulrat Technische Uni Ilmenau 2011 Professorin für Journalistik Dann ist sie Mitglied in verschiedenen Instituten Mal gucken Petersburger Dialog, ja, Petersburger Dialog, was war das gleich nochmal, schauen wir nochmal rein. war ein bilaterales Diskussionsforum, das zum Ziel hatte, die Verständigung zwischen den Zivilgesellschaften Deutschland und Russland zu fördern. So wurde aber später eingestellt. Da sehen wir, wer an sowas teilnimmt, ist ja an Kooperation schon interessiert. Dann seit einigen Jahren Engagement für HIV-infizierte Waisenkinder in St. Petersburg, Mitglied im PEN-Zentrum Deutschland,
Ehrenkuratorin des deutsch-russischen Forums. Ja, da sehen wir also bei den Mitgliedschaften, dass schon ein starker russischer Bezug da ist. Also ich würde das mal so sagen, jemand, der also drei oder vier verschiedenen russisch orientierten Gemeinschaften tätig ist, der fühlt sich schon auch ein bisschen russisch. Also das ist so vielleicht auch so seine geistige Heimat. Und insofern würde ich sagen, alleine schon diese Tatsache, sich so sehr gut darin auszukennen, macht natürlich schon den Verdacht naheliegend, dass es sich um eine Russland oder heutzutage Putin-Versteherin handeln könnte. So, aber schauen wir mal weiter, was wir sonst noch hier finden in diesem Wikipedia. Ja, dann finden wir noch Preise und Auszeichnungen. Also das sind alles Fernsehpreise, Drechselpreis, Grimmelpreis und so weiter, Kritikerpreis und und und und. So, allerdings kriegt sie auch, ach guck hier, 1997 Verleihung des Bundesverdienstkreuzes erster Klasse für die Qualität der Fernsehberichterstattung. Also daraus können wir entnehmen, dass sie 1997, da galt sie noch als Top-Journalistin. So, und das hat sich wohl offensichtlich irgendwann mal geändert. So, vielleicht ab 2008.
als sie die Puskin-Medaille in Anerkennung ihres Beitrages zur Festigung der Freundschaft und Zusammenarbeit zwischen Russland und Deutschland bekommen hat. Aber auch hier sehen wir, dass eine Medaille nicht für Hetze und Polemik und für Krieg, sondern es ist eine Medaille, wenn auch jetzt von Russland wohl verliehen, eben für Freundschaft und Zusammenarbeit. Nun geht es dann um ihre verschiedenen Bücher und ihre Interpretation. Das wollen wir vielleicht im Detail jetzt gar nicht so genau nachvollziehen, sondern vielleicht gucken wir da mal auf die Webseite, denn sie hat ja auch eine eigene Homepage. Die schauen wir uns mal an. So, was haben wir hier? www.krone-schmalz.de Willkommen auf meiner Webseite. Also Bücherveröffentlichung, Veranstaltungen. Wir gucken vielleicht mal bei Büchern rein. Was hat sie da alles? Eiszeit, wie Russland dämonisiert wird und warum das so gefährlich ist. Russland verstehen, Privatsache. Was passiert in Russland? Straße der Wölfe.
So, ach, es geht hier noch weiter. Also, wir können es schaffen. Anstiftung zum Neuanfang in Deutschland. Jetzt mal ehrlich, ein offenes Wort über Deutschland. Von der russischen Seele, hatte ich doch gerade gesagt. Die versteht die russische Seele. Russland wird nicht untergehen 1994 und 93. Ja, dann macht sie auch Veranstaltungen. Gucken wir mal hier. Sie bietet Russland Vorträge an. Sie beschäftigen sich intensiv mit der Entwicklung in diesem Land, unter anderem als Mitglied im Petersburger Dialog. So, gibt es einen speziell russischen Weg? Wie geht Russland mit den Widersprüchen und Zerreißproben um? Welche Rolle spielen das erweiterte Europa und die USA? Und wie real ist das in Deutschland existierende Bild Russland? Also daraus entnehmen wir, dass sie sich schon in einem Bildungsauftrag verschrieben hat und glaubt, dass wir in Deutschland ein falsches Bild von Russland haben.
Dann hat sie natürlich noch verschiedene Videoclips, auf die sie verweist, wo sie irgendwann mal im Gespräch war oder eben auch im Radio. Und dann kann man bei ihr auch noch in ihrer kleinen Ferienanlage in der Costa Blanca kann man auch noch was mieten. Gut, das ist jetzt vielleicht für uns nicht so interessant. So, aber was wir vielleicht mal herausfinden sollten, ja, lebt sie denn nun in Russland oder lebt sie in Deutschland? Also vom Bild her, nochmal zurück hier oben, sieht es ja fast so aus, als ob es, kann man jetzt wohl nicht sagen, könnte überall sein. So, aber gucken wir doch mal im Impressum. So, und siehe da. Angaben gemäß § 5 Telemediengesetz. in Wipperfürth, also definitiv in Deutschland mit deutscher Umsatzsteuer. Das heißt, wir nehmen hier raus, dass die Frau, auch wenn sie eine große Russland-Freundin offensichtlich ist, sich immer noch mehr als Deutsche fühlt, denn als Russin. Und das sollte man vielleicht im Hinterkopf hier auch mal behalten. Das heißt, mein Eindruck ist, jetzt ohne, dass ich von der Stelle vielleicht irgendwas gehört oder gelesen hätte, das ist auf jeden Fall eine Frau, die...
Russland kennt, die russisches Denken kennt, die russische Literatur kennt, die perfekt die russische Sprache spricht und die insofern sicherlich gut geeignet ist, die russische Position zu erläutern. Ob sie denn als Deutsche auch die russische Position einnimmt, das wage ich mal noch zu bezweifeln. Denn sie hat ja ihren Wohnsitz nach wie vor in Deutschland und ist nicht nach Russland umgesiedelt. Gut, aber das eben jetzt als Vorspann und nun schauen wir mal rein, was sie denn eigentlich in ihrem Vortrag essentiell gesagt hat. Fassen wir also kurz zusammen, wie stellt sich die Gesamtsituation für Russland dar? In unmittelbarer Nähe seiner Grenzen befinden sich abschussbereite Systeme für nukleare Angriffswaffen, die keinerlei Rüstungskontrolle mehr unterliegen. Die ungebremste Entwicklung von Raketenabwehrsystemen gefährdet die bereits angesprochene Zweitschlagkapazität Russlands. Und wenn man dann noch weiß, dass Litauen, Lettland und Estland sowie Slowenien, Kroatien und Montenegro nicht
dem KSE-Vertrag zur Begrenzung der konventionellen Rüstung in Europa angehören, dann ist klar, dass in den baltischen Staaten ein potenzielles Aufmarschgebiet der NATO entstanden ist, das durch keinerlei Verträge beschränkt wird. Der Wunsch Russlands nach Sicherheitsgarantien des Westens scheint mir vor den geschilderten Hintergründen nicht ganz so abwegig zu sein, wie es vielfach in Politik und Medien dargestellt wird. Hier sieht man sehr gut, wie eine Eskalationsspirale in Gang kommt, weil beide Seiten unfähig sind, die Position des Gegenspielers als defensiv zu begreifen. Sie geht ja jetzt auf die Sicherheitsinteressen Russlands ein aus russischer Sicht. Und damit hatte sie in ihrem Hauptvortrag, den schauen Sie bitte sich dann im Detail nochmal an, wenn Sie nicht genau wissen, worauf es jetzt hinausgeht, hatte sie erklärt, dass Russland in einer strategisch defensiven Position sich befindet. Was auch immer jetzt sie genau damit meint.
Aber es geht darum, dass aufgrund dessen, dass Russland sich quasi bedroht fühlt, eben Maßnahmen ergreift, so ist ihre Argumentation, um sich selber zu schützen. Und das wird wiederum vom Westen her ganz anders verstanden, nämlich als ob es aggressiv wäre. Und darauf bezieht sich jetzt diese spezielle Aussage. nimmt die russischen Sicherheitsinteressen nicht ernst, während umgekehrt die russische Seite das als Bedrohung wahrnimmt, was als Sicherheit für die baltischen Staaten und Polen gedacht ist. Die Dinge sind eben nicht so holzschnittartig, wie sie immer dargestellt werden und wie uns hin und wieder Politik Glauben machen möchte. Wie kommen wir aus der Situation wieder raus? Helfen Sanktionen? Nach meiner Auffassung nicht. Im Gegenteil. Nennen Sie mir ein Beispiel, in dem Sanktionen funktioniert haben. Das heißt, dass sanktionierte Staaten sich so verhalten haben, wie die Sanktionierer sich das vorgestellt haben. Das hat weder im Iran funktioniert, noch im Irak, noch in Nordkorea. Im Gegenteil.
Stark sanktionierte Staaten neigen dazu, nach innen autoritärer und nicht offener zu werden. Und die Kriegsgefahr steigt eher. Ich habe neulich in einem Artikel von Heinz Gärtner ein, wie ich finde, überzeugendes Beispiel gelesen. Heinz Gärtner ist Professor für Politikwissenschaft an der Universität in Wien und er ist Mitglied des Advisory Board des International Institute for Peace. Gärtner vergleicht die Situation Deutschlands nach dem Ende der beiden Weltkriege. Während Deutschland nach dem Ersten Weltkrieg mit hohen Reparationsforderungen belegt und durch den Versailler Vertrag hart sanktioniert wurde, bekam Deutschland, also Westdeutschland, nach dem Zweiten Weltkrieg Unterstützung, unter anderem in Form des Marshallplans. So, was daraus geworden ist, das wissen wir alle. Nach dem Ersten Weltkrieg eine politische Radikalisierung, die zu Hitler und zum Dritten Reich führt. Und nach dem Zweiten Weltkrieg Wirtschaftswunder und Demokratisierung. Ich will das hier zum Himmelswillen nicht eins zu eins vergleichen.
Aber ich möchte doch der gängigen Lesart etwas entgegensetzen, nach der man Sanktionen nur hart und lange genug durchhalten muss, um politisch etwas Positives zu bewirken. Das ist eine Illusion. Ganz abgesehen davon, dass wir uns mehr schaden als Russland, aber das wäre ein eigenes Thema. Ja, das ist ja auch eine ganz interessante Position, dass sie jetzt behauptet, dass Sanktionen noch nie funktioniert hätten. Also ich bin jetzt kein Historiker, ich kann das überhaupt gar nicht jetzt belegen oder widerlegen. Das ist dann Fachwissenschaft, da stehe ich außen vor. Aber ich finde es eine interessante These, weil wir kennen ja aus unseren derzeitigen Medien seit mittlerweile fast einem Jahr nur die Aussage Sanktion, Sanktion, Sanktion und zwar noch ein Sanktionspaket und noch ein Sanktionspaket und noch eins Sanktionspaket. Wenn es aber tatsächlich so wäre, so wie Frau Krone-Schmalz behauptet, dass Sanktionen noch nie gefluchtet hätten, sondern nur dazu führen würden, dass nach innen bei dem sanktionierten Land Radikalisierung sich verstärkt und nach außen hin eine Kriegsgefahr sich vergrößert, dann wäre das Konzept der Sanktionen möglicherweise überdenkenswert. Aber schauen wir mal, was sie uns sonst noch zu erzählen hat.
Unter dem Stichwort Heuchelei ließe sich im Übrigen auch ein abendfüllender Vortrag halten. Ein paar Stichpunkte dazu. Der Westen denkt überhaupt nicht daran, Aserbaidschan zu sanktionieren. Obwohl dieses Land vor kurzem noch Armenien angegriffen hat, und zwar nicht nur die Enklave Bergkarabach, sondern zum ersten Mal in dieser Geschichte überhaupt das armenische Kernland. Armenien mit etwa 100 Toten auf armenischer Seite. Aber man kann es sich ja nicht gleichzeitig mit allen Gaslieferanten verderben. Insofern ist auch Aserbaidschan im neuen europäischen Format willkommen. Sie erinnern sich an das große Treffen in Prag, da war auch Aserbaidschan eingeladen. Und die sind auch gekommen. Von Katar und Saudi-Arabien will ich gar nicht reden. Wie war das nochmal mit den Menschenrechten? Und wussten Sie, dass Spanien im vergangenen Juli und August der weltweit größte Importeur von russischem Flüssiggas war? Frankreich folgt an zweiter Stelle, danach erst China. Da muss ich doch nochmal einschreiten oder eingreifen. Also hier erklärt sie ja im Grunde genommen, dass...
ja, man mit zwei verschiedenen moralischen Maßstäben messen würde, ja, und betroffen sind ja jetzt quasi die westlichen Staaten, also die Anti-Russland-Allianz, dass sie sagt, ja, würde man jetzt anderen Ländern gegenüber genauso argumentieren wie gegenüber Russland, dann müssten dort ja auch Sanktionen stattfinden stattdessen, aber macht man eben nichts. So, und nicht nur das, sie setzt ja noch eins obendrauf und sagt, im letzten Jahr, also sprich jetzt zu Sanktionszeiten, haben dann eben auch noch europäische Länder mit Russland super Geschäfte gemacht. Und da gibt es tatsächlich so einige Quellen im Internet, die sich aufwenden lassen, wonach man den Eindruck haben muss, dass etwa die Hälfte aller EU-Länder sich nicht oder nur teilweise an die Sanktionen handelt und einige sogar mehr Geschäfte mit Russland machen, als sie es vorher im Sanktionszeitraum gemacht haben. Während wir in Deutschland, wir sind da sehr strikt drin, die Sanktionsregeln einzuhalten. Die Daten stammen übrigens von einer gemeinnützigen Denkfabrik mit Sitz in Helsinki, heißt Center for Research on Energy and Clean Air. Das passt alles nicht zusammen. Moral ist nicht teilbar. Als mündiger Bürger muss man sich immer wieder klar machen,
Doch, Moral ist teilbar. Das erleben wir ja nicht nur jetzt im Russland-Ukraine-Krieg, sondern das haben wir in den letzten zwei, drei Jahren, ich sag mal, weltweit erlebt, dass ganz klar erklärt wird, was gut und was böse ist. Und dass diejenigen, die sich auf die Seite des Guten stellen, grundsätzlich immer Recht haben und niemals auch nur kritisiert werden dürfen. Und wenn sie dann doch kritisiert werden, dann sind die anderen immer die Bösen. Also Sprich, was wir haben ist ja, dass die Moral jetzt als Ersatz für Vernunft und für Dialog eingesetzt wurde und wir nur noch die Welt in Gute und in Böse einteilen und wir wollen natürlich immer alle auf der Seite des Guten sein, verständlicherweise. Es geht nicht um Moral, es geht um Interessen, die meist nur besser aussehen, wenn man ihnen moralische Deckmäntelchen umhängt. Und diese Deckmäntelchen wegzuziehen, damit man freien Blick auf Interessen hat, das ist nebenbei bemerkt die klassische Aufgabe von Journalisten. Was gibt es denn sonst noch für Möglichkeiten?
Das heißt, hier kritisiert sie ja ganz deutlich, dass die Journalisten ihre Aufgabe nicht machen. Die Kritik finde ich insofern ganz interessant, weil sie ja früher eben selber mal einen Fernsehpreis als Top-Journalistin bekommen hat. Das heißt, das ist ja nicht die Kritik jetzt von irgendjemandem, der nur an der Universität irgendwelche Reden hält, sondern die weiß doch, wie Journalismus geht. Und die kritisiert quasi in einem Nebensatz den gesamten Journalismus dahingehend, dass sie eben nicht nach der Wahrheit suchen. ... dem Krieg ein schnelles Ende zu bereiten. Über noch mehr und noch effizientere Waffensysteme nachzudenken und zu diskutieren, das verbietet sich meiner Ansicht nach. Ich persönlich, kann jeder anders sehen, ich halte die gnadenlose Aufrüstung der Ukraine für einen Fehler. Bei allem Verständnis dafür, dass sich ein angegriffener Staat zur Wehr setzen darf. Aber seien wir doch mal ehrlich, in der Ukraine spielt sich natürlich ein Stellvertreterkrieg ab. Und es ist ja kein Zufall, dass der amerikanische Verteidigungsminister als Kriegsziel ausgegeben hat, Russland zu schwächen und nicht nur die Ukraine zu retten.
Also landen wir wieder bei der Politik und der Diplomatie. Ja, das heißt, wenn es also nicht wirklich um Moral geht, sondern eben um Interessen, dann ist immer die Frage, wer sind die Parteien, die an einem Konflikt beteiligt sind und welche Interessen haben die? Sie hat ja gerade erwähnt, ja, Russland hätte... Hätte ein Diplomat gesagt, es ginge darum, Russland zu schwächen, also in den USA, hätte das einer gesagt. Ja, dass es so eine Russland-Doktrin gibt und das schon seit Jahrzehnten und dass die immer mal wieder von irgendwelchen Leuten korreportiert und behauptet wird, das lässt sich auch an Dokumenten und Videobeweisen nachvollziehen. Also es gibt zumindest einen Teil in der amerikanischen Politik, die sagen, je schwächer Russland ist, desto besser für uns Amerikaner. Insofern, diese Aussage hört sich vielleicht erst mal ein bisschen befremdlich an, aber ich denke, die lässt sich belegen. Das Idealszenario muss auf jeden Fall leisten, dass alle Beteiligten gesichtswahrend aus dieser Sache wieder rauskommen.
Wer sich auf den Standpunkt stellt, dass man diesem Kriegsverbrecher Putin nicht zubilligen dürfe, der sollte sich fragen, ob es ihm wirklich um die Beseitigung und die Beendigung des Leids geht oder doch eher um die eigene Befindlichkeit. Es ist ja immer wieder zu hören, das kann man doch nicht durchgehen lassen, sonst macht das Schule und China reißt sich demnächst Taiwan unter den Nagel. Unabhängig davon, dass es China mit Sicherheit nur sehr am Rande interessieren dürfte. Ja, also... Hier ist auch ein Punkt, der ja eine uralte Weisheit enthält. Also für diejenigen, die zum Thema, was ist der Sinn und Nutzen von Kriegen, die sollen mal bitte auf meinem Kanal mal schauen. Da gibt es eine eigene Playlist über die Grundsätze des Krieges nach dem Militärstrategen Clausewitz. Das ist so der erste Wissenschaftler in der Kriegswissenschaft, der vor ungefähr 200 Jahren da Werke geschrieben hat.
und maßgeblich in der militärhistorischen Entwicklung war, was jetzt die Ausbildung der Offiziere betrifft. Und der hat dann eben auch unter anderem festgestellt, dass eben der Krieg die Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln ist. Mit anderen Worten, Krieg ist nicht einfach irgendwie, dass zwei Generäle aufeinander einhacken, sondern Krieg ist, Weil die Politik der anderen Partei ihren Willen so aufzwingen will und die, die das machen lässt, die verliert dann eben den Krieg und die, die das nicht machen lässt, die wehrt sich eben dagegen. Wer jetzt im Recht oder Unrecht ist, das sei jetzt mal dahingestellt. Aber grundsätzlich ist eben der Krieg ein Instrument der Politik und keine Naturgewalt. Und das bedeutet, dass wenn man den Krieg beenden möchte, dann muss man das auf diplomatische Weise machen. Das ist die eine Weise. Und die andere Weise ist einfach den Feind zu vernichten. Und da verweise ich auch nochmal auf meine Clausewitz-Videos. Vernichten heißt, ihn auf den Boden zu schmeißen und zwar so, dass er nie wieder aufstehen kann. Das heißt die totale Vernichtung. Das ist der Sinn eines erfolgreichen Krieges. Andernfalls müsste man eben zu diplomatisch sich verhalten. Was der Westen Russland durchgehen lässt oder nicht?
Unabhängig davon kann es jetzt nur darum gehen, dem Krieg so schnell wie möglich ein Ende zu bereiten und nicht darum, irgendwelche Lektionen erteilen zu können. Ja, und wir wissen ja aus der Tagespresse, egal jetzt, was wir da so hören, es scheint doch nicht ganz so schnell zu gehen. Also jetzt unabhängig von moralischen Bewertungen, unabhängig von militärischen Lagebeurteilungen, unabhängig davon, von völkerrechtlichen Fragen, Faktum ist, dass der Krieg sich jetzt seit bald einem Jahr hinzieht und ein Ende überhaupt gar nicht in Sicht ist. Das heißt, Wir haben offensichtlich hier Kriegsparteien, die sich gegenseitig nicht die Butter vom Brot nehmen lassen. Und jetzt kann man sagen, ja, aber das muss doch irgendwann mal zu Ende sein. Ja, aber wenn es so wäre, dann müsste ja die beiden Parteien unterschiedlich stark sein. Und im Moment sind sie summa summarum irgendwie annähernd gleich stark. Zumindest scheint es so.
Das heißt, das kann ja noch ewig dauern. Es kann ja noch Jahre dauern. Es kann ja ein typischer Zermürbungskrieg sein, wo am Ende derjenige gewinnt, der das meiste Geld hat, der die meisten Waffen produzieren und an die Front liefern kann. Der gewinnt dann am Ende. Und die Frage ist, wollen wir so lange warten? Frau Krone-Schmalz offensichtlich ja nicht. Das wird letztlich auf dem Rücken der Ukraine ausgetragen. und der Soldaten, die auf beiden Seiten sterben. Die zunehmende Kriegsrhetorik macht mir Sorge. Wenn der ukrainische Präsident anlässlich des Nationalfeiertags sagt, wir werden kämpfen bis zum Schluss, dann mag ich mir den Schluss nicht vorstellen. Und wenn er und sein Außenminister zitiert werden mit, die Russen müssen eins auf die Fresse kriegen, dann mag das menschlich verständlich sein, ja. Aber staatsmännisch ist das aus meiner Sicht untragbar. Ich hätte nie gedacht.
Ja, hat je irgendein Staatspräsident so laut vor der UNO geschimpft und andere Politiker und Länder verbal bedroht und unter Druck gesetzt? Also wie das der Hesselensky in den letzten Monaten immer wieder getan hat und sein Außenminister Dito? Ich glaube nicht, aber nun gut, neue Zeiten, neue Politiker. dass ich in meinem Beruf mal der Geheimdiplomatie das Wort reden würde. Aber jetzt hoffe und wünsche ich, dass genau das auf höchster Ebene passiert. Das mindert das Risiko von Gesichtsverlust aller Beteiligten und das Zerreißen jedes Halbsatzes in den Medien. Ja, das heißt, sie plädiert dafür, dass eben Diplomatie betrieben wird und zwar abseits der Medien. Da stellt sich natürlich die Frage, ob diese Einschätzung nicht ein bisschen romantisch ist, denn die Frage ist, wer ist jetzt dominant? Bestimmen die Politiker, was die Medien betrifft?
zu melden haben oder aber sind es die Medien, die die Politiker vor sich her treiben? Und jetzt könnte man sagen, wenn es im ersten Fall ist, dann ist die Frage, dann könnten ja die Politiker eben die diplomatischen Maßnahmen machen, wenn es eben im Tagesgeschehen nicht so gut ist, weil es zu sensibel ist, dann eben doch Geheimdiplomatie. Aber wenn es im zweiten Fall ist, dass die Medien stärker sind als die Politik, dann wird ja die Geheimdiplomatie vielleicht auch gar nicht so viel nützen. Also das scheint mir ein bisschen naive Vorstellung hier an der Stelle zu sein. dann müssen wir nur an den Beginn der sogenannten neuen deutschen Ostpolitik denken. Auch die begann damals ohne Öffentlichkeit. Und zwar unmittelbar, unmittelbar nachdem die Sowjetunion 1968 die Demokratiebewegung in der Tschechoslowakei niedergewalzt hat. Ja, das ist natürlich ganz interessant. Also wenn das jetzt historisch so wahr sein sollte, was ich nicht belegen oder widerlegen kann, würde das ja ein Beispiel dafür sein, dass obwohl quasi gerade an einer Stelle ein aggressiver Akt stattgefunden hat, der Aggressor durchaus an anderer Stelle bereit ist, diplomatische Verhandlungen aufzunehmen. Und das könnte ja hier jetzt auch so sein. Das heißt, bei uns wird ja jetzt medial und auch von unseren Politikern
quasi ausgeschlossen, dass auf der anderen Seite, in dem Fall ist das ja der Putin, überhaupt eine Gesprächsbereitschaft bestünde. Und andererseits wissen wir, dass gerade große Politiker oftmals reine Pragmatiker sind. Das heißt, sie sind da nicht so zart beseitet und sind durchaus bereit, sich wieder am Tisch zu setzen. Und hier wird das bei uns jetzt aber als Möglichkeit derzeit kategorisch ausgeschlossen. Und das Ergebnis der neuen Ostpolitik ist bekannt. Über Jahrzehnte nur Vorteile für alle Beteiligten, sowohl humanitär als auch wirtschaftlich. Jeder hat das Recht, sich aufgrund der Faktenlage seine eigene Meinung bilden zu können. Aber ganz gleich, welcher Auffassung man zuneigt, das Einzige, was jetzt zählt, sich nicht immer und immer wieder über die Fehler zu echauffieren, die begangen wurden, daran lässt sich nichts mehr ändern, sondern alles an Herz und Hirn einzusetzen, um endlich das hinzukriegen, was wir 1990 relativ leicht hätten haben können, ein gedeihliches Zusammenleben und eine funktionierende Sicherheitsarchitektur für Europa.
Lassen Sie uns dafür kontrovers, konstruktiv und vor allem respektvoll streiten. Es lohnt sich. Ja, soweit Frau Gabriele Krone-Schmalz, Professor Doktor. Also wenn ich mir das jetzt so anhöre, das ist ja die Essenz. Die Details, wie schon gesagt, oben im Gesamtvideo oder im Gesamtvortrag plus noch Fragenbeantwortung. Würde ich sagen, das macht mir jetzt nicht so den Eindruck, als ob sie eine Putin-Versteherin ist. Also mag sein, dass sie vielleicht versteht, wie Russen denken, aber es ist doch keine einseitige Parteinahme, sondern ganz im Gegenteil. Sie hat doch an mehreren Stellen in ihrem Vortrag ausdrücklich kundgetan, dass beide Seiten Fehler gemacht haben. Sowohl ganz am Anfang, dass sie eben sich gegenseitig erschreckt und Angst gemacht haben und dass sie eben nicht so aufeinander zugehen, wie man das sollte. Sprich, sie plädiert ja für Diplomatie. Sie hat jetzt nicht gesagt, Russland alleine hat Recht. Das hat sie doch
gar nicht behauptet. Sie hat nur gesagt, Russland fühlt sich falsch behandelt. Das hat sie gesagt. Sie hat auch gesagt, dass die westlichen Länder eine merkwürdige Moralvorstellung hatten. Das hat sie auch gesagt. Sie hat aber nicht gesagt, dass Russland alleine Recht hätte. Insofern, das kann man doch so sicherlich nicht behaupten. Da muss man aber fairerweise auch sagen, dieser Vortrag hat ja eben Turbulenzen geschlagen, der war ja irgendwann mal im Oktober und wenn wir jetzt hier mal schauen, also besonders aufgeregt hat sich darüber eben T-Online und die haben dann zum Beispiel eben schon geschrieben, muss man mal gucken, die werden wir mal rausnehmen, am 9.1. entsetzen über Vortrag von Krone Schmalz, ja, Und Gabriele Krone-Schmalz, Wissenschaftlerin, zerlegt ihre Thesen. Ex-Journalistin hat öffentlich Verständnis für Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine geäußert. Das hat sie doch überhaupt gar nicht getan, sondern sie hat doch erklärt, dass sie sich selber nie hat vorstellen können, dass Russland die Ukraine tatsächlich angreift. Sie hat dann lediglich im Nachhinein relativiert,
Dass sie sagt, ja, das könnte ja möglicherweise eine Überreaktion aufgrund von Angstgefühlen und Sicherheitsinteressen sein. So, aber Russland-Expertin widerlegt Krone Schmalz. So hier, wenn es um Russlands Angriff auf Ukraine geht, hat Krone Schmalz ihre ganz eigenen Ansichten. Eine Wissenschaftlerin zerlegt nun ihre Thesen. Wissenschaftler waren entsetzt über den Inhalt des Vortrages, warfen der selbsternannten Russland-Expertin Propaganda vor. War das wirklich Propaganda, was wir da gehört haben? Doch wohl eher nicht. Sondermass wird kritisiert. Eine Osteuropa-Expertin, Franziska Davies von der LMU-Universität München, hat einen Aufsatz vorgelegt, in dem sie die Thesen überprüft. So, und Ihnen widerspricht Ihr Fazit. Der Vortrag beruht auf Verdrehungen, Halbwahrheiten, Auslassung von zentralen Fakten bis hin zur Desinformation. Schritt für Schritt arbeitet Sie sechs Kritikpunkte heraus.
Halbwahrheiten und Falschaussagen, koloniale Arroganz und Stereotype, manipulativer Gebrauch von Quellen, Rosinenpicken und Ausblendung von zentralen Fakten, Täter und Opfer, Umkehr, Scheinlösung und falsche Gegensätze. Insgesamt machte sich es viel zu einfach. Und mit der Behauptung, der Westen sei schuld am russischen Angriff auf die Ukraine, habe er Russlands Interessen ignoriert. Diese These kann sich nicht auf Fakten stützen. Das hat sie jedenfalls schon in ihren Büchern gemacht. Wichtige Aspekte bleiben unerwähnt. Etwa, dass der Krieg ein innerukrainischer Bürgerkrieg sei und so weiter und so fort. Die Lesart des Kribbels wird unreflektiert übernommen. Wir wollen das gar nicht weiter fortführen. Ich möchte damit nur kundtun, dass also jemand wie Krone-Schmalz mit diesen Thesen voraussehbar eben auf Widerspruch stößt, weil diese Art von Argumentation, sich überhaupt mal mit den Gedanken der anderen Parteien zu beschäftigen, mit deren Interessen, das ist im Moment überhaupt gar nicht zeitgemäß.
Sondern da haben wir eben dieses ganz klare Feindbild. Wir sind gut, Russland ist böse und alles andere darf überhaupt nicht gedacht werden. Das erinnert mich so ein bisschen an den Film und das Buch im Namen der Rose oder der Name der Rose. Da ging es irgendwo im Mittelalter im Kloster, wo dann ein Buch war, wie man lacht. Und das war dann verboten, ein Buch über Komödien. Es war so unerwünscht aus theologischen Gründen, dass man lacht. Und heute habe ich so den Eindruck, es ist unerwünscht, dass man versucht, in seinen Feind sich hineinzudenken, was der für Bedürfnisse und für Interessen hat, in seine eigenen hineinzudenken, in die seiner Partner, die man hat, seiner politischen und wirtschaftlichen Bündnispartner und auch in die seines Volkes und sich dann zu fragen, wie kriegt man das alles unter einen Hut. Aber wir machen es uns da ganz einfach. Wir sagen, Luda, Sanktion, fertig.
Warum wer was gemacht hat, interessiert ja gar keinen mehr. Gut, wie auch immer, darüber kann sich jeder seine eigene Meinung bilden. Ich persönlich finde jedenfalls das, was sie vorträgt, nachdenkenswert. Ob es wahr ist, kann ich nicht beurteilen. Wenn ich dann allerdings solche Kritiken sehe, wie dann hier bei T-Online, chronisch mal ist es an Opfern nicht interessiert und betreibt Täter-Opfer-Umkehr, weil... wegen Aleppo und so weiter. Also das kann man, wenn man sich das anguckt, das ist ja schlichtweg gruselig. Also für mich als Klardenker, wie Eli mich ja mal genannt hat und es immer noch tut, tut es schlichtweg in den Augen weh, wenn ich so eine Polemik sehe, wie hier bei T-Online-Grund getan ist. Ich sage nicht, dass die Kritik falsch ist, aber die Art, wie sie vorgetragen wird, die ist schon sehr, sehr unwissenschaftlich und eigentlich ein Armutszeugnis. Aber wie schon gesagt, bilden Sie sich selbst Gedanken dazu und Ihre eigene Meinung. Schreiben Sie Ihre Meinung in die Kommentare. Und wir werden dieses Thema Ukraine und Russland, werde ich noch weiter verfolgen. Also das ist jetzt der Auftakt zu einer kleinen Ukraine-Russland-Serie. Bleiben Sie am Ball. Abonnieren Sie die Welt. Klar sehen. Klar sehen. Clever denken.
Bei Handlern
Zitate aus dieser Abschrift bitte mit Quellenangabe: „Kommentar zum Vortrag: Russland ./. Ukraine - historische Ursachen“, Die Welt Klar Sehen, 12.01.2023.
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Uwe Loose kommentiert einen Vortrag der ehemaligen ARD-Moskau-Korrespondentin Gabriele Krone-Schmalz zu den historischen Ursachen des Ukraine-Krieges. Er ordnet ihre Thesen zu Sicherheitsinteressen, Sanktionen und Diplomatie ein und kritisiert die polemische Art der medialen Gegenkritik.
