DWKS-Kompass-SiegelDie Welt Klar Sehen

Die Hintergründe und wahren Ziele des Weltwirtschaftsforums23.01.2023

GLOBALE NGOs

Abschrift

Abschrift des Videos vom 23.01.202377 Abschnitte

Der Text hält den Kenntnisstand dieses Tages fest, nicht den von heute. Er wurde maschinell aus der Tonspur erstellt; maßgeblich bleibt das gesprochene Wort im Video.

Uwe

31-jähriger Mann, der hat auf einmal die Multimilliardäre aus Europa da und die Top-Wissenschaftler aus USA. Was hat der Kissinger, da werden wir uns die Frage stellen müssen, was hat der damit zu tun? Dass er spätestens ab diesem Zeitpunkt, wo er die Kontakte dort in Harvard geknüpft hat, er in seiner Willensbildung nicht mehr frei war, durfte er sein Forum gründen mit Genehmigung der EU-Kommission. Er ist nur das ausführende Organ. Der Mann ist ein absoluter Kopfwichser. Wir sehen, dass die amerikanische Politik schon ab diesem Zeitpunkt, also ab 1922 oder so, schon von Banken gesteuert wird. Das heißt, wir sehen dieses Muster, dass Leute in jungen Jahren angeworben, auserwählt werden, erkoren werden und die werden dann losgeschickt und werden dann später eben zu wichtigen Leuten.

Gast

Klar sehen, clever denken, frei handeln.

Uwe

Ja, also erstmal auch dir nachträglich alles Gute fürs neue Jahr und dass wir alle neuen Katastrophen gemeinsam gut durchstehen werden. Also nicht nur wir beide, sondern wir, die Menschheit. Und ich bin ziemlich sicher, es wird immer wieder neue Überraschungen geben, neue Herausforderungen, mit denen wir uns anfreunden und arrangieren dürfen. Ja, und wie jedes Jahr geht es ja dann im Frühjahr immer los mit dem Weltwirtschaftsforum, sprich das ist schon ein Ein ganz interessantes Thema, weil doch da vielleicht gewisse Impulse für weitere Diskussionsrunden zu anderen Zeitpunkten bei anderen Organisationen so ein bisschen die Richtung vorgeben, habe ich jedenfalls historisch so den Eindruck.

Eli

Genau. Und eine Figur, die schon tragend ist in dieser ganzen Sache, ist er hier, Klaus Schwab. Auch mit ihm hast du dich ein wenig auseinandergesetzt. Und das wird spannend zu sehen, wie deine Ausführungen uns ein bisschen in die Welt dieser Persönlichkeit mitnehmen. Wir haben viele Quellen, liebe Freunde, für euch parat. Am spannendsten persönlich fand ich das Interview der Neuen Züricher Zeitung, das schon vor ein paar Jahren zu dem Herrn erschienen ist. Ich denke mal, auch darauf wirst du Bezug nehmen. Aber ich würde mal sagen, wir gucken uns ganz kurz, wirklich in aller Kürze mal an, wie im Prinzip das Davos hat Treffen dort, also wie der WEF einzuschätzen ist, auf Basis von einfach nur zwei, drei Quellen, die im Prinzip diese ganze Sache dort zusammengefasst haben. Und dann gebe ich dir auch carte blanche und freue mich darauf, dass du uns, sag ich mal, tiefer in die Materie mitnimmst. So, Uwe bleibt uns erhalten, aber ganz kurz übernehme nochmal ich das Steuer, denn ich möchte euch, wie gesagt, darauf hinweisen, dass wir Klaus Schwab beleuchten werden, aber nicht nur Klaus Schwab. Er ist unter anderem eben auch in dieser Robe unterwegs und wenn ihr sehen wollt, liebe Leute, was er eben so treibt, wenn er nicht gerade im WEF ist und wem er da in die Quere kommt und oder nicht oder mit wem er sich da verbündet, dann bleibt bitte dran bis zum Bonus-Stream. Jetzt aber im Haupt-Stream bleibt festzuhalten, was wir schon gesagt haben, als Matteo uns beehrt hat. Nämlich, dass sich offensichtlich einiges verändert in Davos. Man spricht sogar bei der NTV und das ist damit also ja wirklich Mainstream von einem Krisenmodus, einer verhagelten Stimmung, hat glaube ich die ARD geschrieben. Denn das Ende der Globalisierung scheint offensichtlich erwartet. Und damit natürlich keine gute Ausgangslage für den WEF. Er selbst, Klaus Schwab, dieser Chairman, also im Prinzip der Vorsitzende von den Menschen, die sich dort versammeln, er hat das auch in aller Kürze zusammengefasst und keine guten Aussichten für sein eigenes Projekt in Aussicht gestellt.

Gast

Wir müssen unsere Herzen heben, wir müssen sie öffnen, wir müssen es schaffen, weiterzumachen, trotz dieses großen Gegenwinds.

Eli

so und wenn er die vorherige sendung gesehen habe liebe freunde werdet ihr wissen er schließt ein witz an den ich besser bringen kann als er er sagt dann davon wir müssen dinge mit herz machen wir haben das schon mal darüber gesprochen das ist ein bisschen ironisch ist dass der mann der als sage ich mal prototyp eines herzlosen menschen gilt ja davon spricht dass man irgendetwas mit herz machen müsste aber wie gesagt vielleicht verstehen wir den mann ja alle falsch dafür haben wir nachher den uwe im stream das world economic forum Bemüht sich aber natürlich angesichts dessen, dass man ja dieser Tage es wirklich überall liest. Es hat ja ursprünglich mal begonnen als mehr oder weniger so verstecktes Treffen von Menschen, die sich vielleicht bewusst ein wenig in den Bergen verschanzt haben. Also weil es jetzt größtenteils wirklich in aller Munde ist, insbesondere seit den letzten zwei Jahren, merken die, die müssen Öffentlichkeitsarbeit machen und sie versuchen natürlich anzusteuern gegen das sich zunehmend bildende Narrativ, das natürlich an TWF eingestellt sind. In diesem Sinne versuchen sie nach bester Orwellscher Manier die Tatsachen zu verdrehen und sagen natürlich, wir werden die Welt definitiv nicht regieren. Eventuell haben sie aber auch in der Tat recht, weil die Zeitenwende offensichtlich da ist. Nichtsdestotrotz ganz kurz jetzt also auf das Propil des WEFs vom Herrn Schwab selbst. Bevor ich an Uwe übergebe und an seine Quellen, das sind die einzigen, die ich euch nochmal mit auf den Weg geben wollte. Wenn ihr in aller Kürze von Herrn Schwab wissen wollt, was das WEF tatsächlich ist, dann hört mal rein, wie der Mann das also hier beschreibt. Es ist auf Englisch, aber ich übersetze nachher für die, die vielleicht das Englisch nicht mächtig sind. ...ausschnitt, in dem sogar Klaus Schwab lachen muss, als er sagt, dass das Forum eine unabhängige, neutrale Organisation sei. Ja, nein, in der Tat, wahrscheinlich nicht, ja, also im Nachgang lässt sich dann dieser Medienmacher darüber aus, dass eventuell auch an der Pose, der Handpose, ja, von Klaus Schwab irgendwas auszusetzen sein und dass der Mann da offensichtlich halt eben andere Motive, ja, hat, wenn er seine Hand so hält und so weiter und so fort. Das ist wie gesagt ein letztes Mal der Hinweis darauf, dass wir so derlei Gerüchte in Anführungszeichen, wie gesagt, im Bonustalk auseinandernehmen. Aber jetzt seid ihr, denke ich mal, genügend eingestimmt und ein wenig auch vorgewerbt zu dieser kalten Jahreszeit zu diesem Thema. Ohnehin muss ich euch Klaus Schwab wahrscheinlich nicht länger vorstellen. Klar denke Uwe auch nicht. Jemand, den ihr auf seinem Kanal natürlich mannigfaltig hoffentlich bereits eben habt, schwierige Themen auseinandernehmen sehen. Und so hat er sich auch mit eben der Entstehungsgeschichte des WF und Klaus Schwab auseinandergesetzt. Uwe, nachdem ich jetzt im Schnelldurchlauf das WEF so runtergerasselt habe, was habe ich alles überlassen, übersprungen und was sollten die Leute noch über dieses Mysterium in den Schweizer Alpen wissen?

Uwe

Naja, also im Grunde genommen ist das WF mal gegründet worden, 1971, eben von diesem Herrn Klaus Schwab. In Kolonie, das ist eben in der Schweiz. Das gehört, glaube ich, zur Präfektur oder wie heißt man das, Kanton Schweiz. Entschuldigung, Präfektur ist japanisch. Kleine Karte so ein bisschen, deswegen habe ich das jetzt verwechselt. Also jedenfalls im Kanton Genf ist das wohl und ist eben als Stiftung seinerzeit eingerichtet worden im Kanton Graubünden. Da finden in Davos die Jahrestreffen statt. So und der Punkt ist der, dass es eben relativ schnell dort Erfolg hatte. Ja, das werden wir vielleicht nachher noch untersuchen, warum dieser Erfolg kam. So, der Klaus Schwab ist Jahrgang 1938. Das heißt, heute im Jahr 2023 ist er also wie alt? Dann ist er also schon 85. Ordentliches Kreuzesalz. Ein Gesetz ist ein gutes Alter, da können wir ihm natürlich auch mal, wenn er dann eine Rede hält, den einen oder anderen Gesprächslapsus oder Erinnerungslapsus natürlich verzeihen aufgrund des fortgeschrittenen Alters. Wie auch immer, jedenfalls, er hat das 1971 gegründet und 1971 war er wie alt? 1938 ist er geboren, 1948, 1958, 1968, da war er 33 Jahre alt. Und dann kommen zu diesem Gesetz, 33-jährigen Menschen gründet er ein Wirtschaftsbildungsinstitut oder Diskussionsinstitut, wo 444 Top-Manager aus der Hochfinanz erscheinen. Da kann man nicht die Frage stellen, wie ist das möglich, aber die Frage stellen wir vielleicht nachher. Jedenfalls seitdem läuft das. Und dann hat er das ursprünglich gegründet als European Management Forum, das heißt Europäisches Management Forum, also eine reine Business-Angelegenheit. Und dann ab 1987, also 16 Jahre später, wurde es dann World Economic Forum. Also jetzt ist man nicht nur zum Management, jetzt geht man in den Weltrahmen hinaus. Und seit 1994 dürfen da auch Politiker daran teilnehmen. Und das heißt, wir haben also hier schon in der Grundstruktur drin, dass ein Institut ist, was eigentlich sich auf Betriebswirtschaft und Volkswirtschaft orientiert, also Management hauptsächlich erst mal Betriebswirtschaft und nachher dann globale Interessen hat und nachher auch Politiker mit einbindet. Aber eigentlich ist es erst mal ein Forum für Unternehmensführer. Und das bringt uns dann zu der Frage, ich sagte gerade, es ist ja eigenartig, dass jemand mit 33 Jahren da 444 Top-Manager zustande bringt. Und da gibt es eben, ich sage mal, so eine gewisse Vorgeschichte in seiner Biografie. Und da möchte ich mal so ein bisschen darauf eingehen, um zu verstehen, Wie es dazu kommen konnte, das heißt, wenn wir Organisationen verstehen wollen, dürfen wir uns nicht am Namen der Organisation festhalten, sondern wir müssen gucken oder immer begreifen, dass Organisationen aus Menschen bestehen. Und die Menschen haben wiederum eine bestimmte Sozialisierung, einen bestimmten historischen Hintergrund. Und wenn man diesen Hintergrund versteht, dann versteht man, wie Menschen denken und dann kann man oftmals deren Aussagen, die sie öffentlich demnächst mal machen werden, schon vorhersagen, weil sie durch ihre Sozialisierung und durch ihre bisherigen Taten eine bestimmte Sicht auf die Welt haben, die in der Regel fast immer kontinuierlich weitergetragen wird. Und was war jetzt also der Klaus Schwab für einer? Der Klaus Schwab ist so eine Art, die Großeltern waren teilweise deutsch, teilweise schweizerisch. Und die haben im Kanton Bern gewohnt. Und der Vater, der Eugen Schwab, der hat aber keine Schweizer Staatsbürgerschaft gehabt. So und dieses Problem mit der Schweizer Staatsbürgerschaft hat sie auch später noch durchgehalten. Also dieser Klaus Schwab, der hat bis heute die Schweizer Staatsbürgerschaft nicht, obwohl der seit Jahrzehnten dort lebt. Also seit 1971 hat er dort sein Forum, wohnt dort auch in der Gegend und hat es nicht geschafft, Schweizer Staatsbürger zu werden. So 2019 hat er es irgendwie wohl, vermute ich mal, angeregt, dass einer der höheren Politiker in der Gegend quasi gesagt hat, ja, der Klaus Schwab, den beantrage ich mal, dass er das Recht hat auf die Einbürgerung. Aber das Verfahren wurde dann von zwei anderen Stellen abgeblockt. Das heißt, dort in der Gegend, wo Davos ist, da wollen sie den nicht. Warum wollen sie den nicht? Weil die Schweizer müssen für dieses Event die gesamten Polizei- und Rettungskosten und Sicherungskosten bezahlen. Das sind mehrere Millionen Euro pro Jahr pro So, und während die da sind, wird das ganze Gebiet für 50 Kilometer rundherum abgesperrt, da kommen keine Touristen rein und gar nichts.

Eli

Wobei, ganz kurz muss ich korrigieren, also man hat es etwas schwieriger da reinzukommen, aber Matteo hat es jetzt vielleicht nicht als Tourist, aber als Journalist auf jeden Fall geschafft.

Uwe

Ja, als Journalist kann man das ja, die Journalisten haben ja theoretisch freien Zugang, auch zum Forum selbst. Das Forum ist ja immer größer geworden. Vielleicht nochmal, bevor wir bei Klaus Schwab näher reingehen. Da sind ja heutzutage im Schnitt immer so um die 3000 Gäste. Dann gibt es über 200 verschiedene Termine, die Sie in diesen fünf Tagen haben. Im Laufe der Jahrzehnte haben sich die Themen immer weiter aufgebläht. Früher hat man nur über Wirtschaft geredet und heute redet man über Politik, über Krankheit und alles Mögliche. Diesmal war eben sogar der Krieg mehr das Hauptthema. Das heißt, das ist also schon eine Riesenveranstaltung, ein großer Kongress, das kann man nicht anders sagen. Aber zurück zu Klaus Schwab. Klaus Schwab hat es also nie geschafft, Schweizer zu werden, obwohl er in der Schweiz lebt. Sprich, weil das Institut den Leuten, wo er ist, in dem Kanton wohl doch nicht so gefällt. Andererseits hat er Unmengen von Doktortiteln, Ehrenwürden, Orden und Abzeichen. Das heißt, wenn man seine Agenda liest, könnte man glauben, dass er ein Universalgenie ist. Ich persönlich habe meine Zweifel daran, dass er diese Ehrung zu Recht erhalten hat. Und dass er wirklich ein Universalgenie ist, ich glaube, das sind Gefälligkeitsbeurkundungen, Ehrendoktortitel und und und, weil er mit all diesen Leuten geschäftlich und ideologisch verbunden ist. Wie auch immer, er ist jedenfalls in Ravensburg, ich glaube, das ist ja so eine Spielerhauptstadt, also für Brettspiele und so. Deutschland, genau. In Deutschland geboren, 1938 im März, das ist, was ist er denn, Wideresser glaube ich, genau, hat 1957 sein Abitur gemacht, soweit okay und hat dann in Zürich, weil ja eben die Familie in beiden Ländern lebte, hat er in Zürich Maschinenbau studiert. Und dann 1965 hat er seinen technischen Abschluss dort gemacht, promoviert als Doktor der technischen Wissenschaften und hat anschließend noch mal ein Studium der Betriebswirtschaft gemacht. Das heißt, man sieht also, er war eben nicht nur Techniker, sondern eben auch im Ökonomischen interessiert und ist dann 1967 hat er noch seinen Doktor in Politikwissenschaft gemacht, wenn ich das richtig sehe.

Eli

Und jetzt kommt in diesem Jahr... Wirtschaftswissenschaft, steht auf Wikipedia, aber man weiß es nicht. Oder Wirtschaftswissenschaft, genau.

Uwe

Ich hatte es mir jetzt nicht genau notiert, nur Dr. Rea Poll, ist das bei uns in Deutschland. Und dann ist er aber 1966, 67 ist er in den USA gewesen und zwar in Harvard an der Business School. Und diese Business School hat ein bestimmtes System von Betriebswirtschaft gelehrt. Und jetzt ist das Interessante, dass er zu zwei der Akademikern dort Kontakte hatte, nämlich einmal unmittelbar Kontakt zu dem Dekan, dem George Baker. Ja, hier ist er. Da heißt es Dean George Baker, aber Dean ist nicht ein Vorname, sondern Dean heißt Dekan. Also quasi der Präsident dort. Und der Kenneth Galbraith. Kenneth Galbraith war eben ein Ökonom. Und der war quasi ein Dozent dort. Und dann hat er aber, wo du da bist, und Henry Kissinger. Dort lernte ich Dean George Baker, Kenneth Galbraith und Henry Kissinger kennen. Und so weiter. Und dann später Baker, also Baker ist wer? Baker ist der Dekan, hat dann später das Präsidium des ersten Jahrestreffens in Davos übernommen. Und Galbraith, quasi sein Doktorvater, trat als Redner auf und auch mit Kissinger blieb ich in Kontakt. Also das muss man sich dann mal auf der Zunge zergehen lassen.

Eli

Richtig, liebe Freunde, ganz kurz, falls ihr euch fragt, ihr könnt das alles gerne nachrecherchieren und das alles gibt es in den Quellen nachher bei mir auf Telegram. Ihr müsst aber, wie gesagt, nicht einfach nur uns glauben, sondern könnt das selber nachlesen. In diesem Fall bezieht sich der Uwe wortwörtlich, wie gesagt, auf die Worte des Mannes hier persönlich, hier in aller wunderbaren, vollmundigen Größe. Und zwar bezieht er sich hier auf ein Interview, das erschienen ist in der Neuen Züricher Zeitung, hier seht ihr das, Zum 50. Treffen in Davos ist jetzt also schon eine Weile her, das ist der 20. Januar 2020 und da hat er im Prinzip dem Interviewer Rede und Antwort gestanden und da hat im Prinzip der Uwe direkt von Klaus Schwabs Lippen in Anführungszeichen zitiert und wenn ihr das nachlesen wollt, alles was der Uwe jetzt vermutlich im Schnelldurchlauf gleich runterrattern wird, dann lege ich euch wirklich dieses Interview ans Herz.

Uwe

Genau, also dieses Interview ist deswegen interessant, das ist aus dem Jahr 2018 oder 2019, sprich das ist sozusagen die Altersweisheit und Alterserklärung von Herrn Klaus Schwab zu seiner eigenen Biografie. Und er bestätigt also, dass er 1966, 67, als er weder in der Schweiz noch in Deutschland war, sondern in den USA, In Harvard. Dort lernte er Henry Kissinger kennen, mit dem er auch später noch länger in Verbindung blieb. So, jetzt muss man sich das mal überlegen. Der ist Jahrgang 38. 1966, 67 war der 28 bzw. 29 Jahre alt. Welcher Student an einer Schule, an einer Universität, hat direkten Kontakt mit dem Präsidenten der Universität? Ja. Den George Baker, der später im Ausland, da muss man sich ja vorüberlegen, der gründet in Deutschland, 5000 Kilometer entfernt von Amerika, gründet er ein Institut und da kommt der Präsident einer Universität an und hält dort die Rede und ist der erste Vorsitzende im ersten Jahr oder in der ersten Epoche. Was ist da los? Und sein Doktorvater genauso und mit Henry Kissinger ist er auch in Verbindung. So zu Henry Kissinger, da kommen wir dann gleich noch. Was das für einer ist. So, Henry Kissinger ist ja noch älter, der ist Jahrgang 23, also 15 Jahre älter. Der ist jetzt 99 und lebt immer noch und hat übrigens heute, nicht heute, sondern am Montag in Davos eine Rede gehalten per Video. Und hat dort auch etwas erklärt. Da kommen wir vielleicht später noch drauf, was der Kissinger dort erklärt hat. Moral von der Geschichte, was hat der Kissinger... dass wir uns die Frage stellen müssen, was hat der damit zu tun? Ich möchte nur darauf hinaus, dass wir hier sehen, dass ein 28, 29-jähriger Student im Ausland, der ist der Deutsch-Schweizer, eigentlich Deutscher von der Nationalität, studiert in den USA und lernt dort einen der wichtigsten Leute der USA kennen. Und mit wem bleibt er in Verbindung?

Eli

Und damit meinst du nicht den Dekan jetzt in dem Fall, sondern Henry Kissinger, der im Prinzip... Genau, den Henry Kissinger, genau. Und wirklich maßgeblich auch in die amerikanische Politik und damit auch internationale Politik eingegreift hat.

Uwe

So ist es. Das schließen wir jetzt mal aus und stellen nur fest, da ist etwas Eigenartiges. Das ist also im Jahr 66, 67, wo er sein akademisches Jahr an der Harvard University in den USA macht. Und dann kehrt er zurück, nachdem er dort in den USA sein Master of Public Administration gemacht hat. Und jetzt sagt er wortwörtlich in einem Interview, Ich sollte bei Boston Consulting anfangen. Moment mal, wer sagt denn zu einem 28-jährigen Studienabsolventen, du solltest das und das machen? Normalerweise sagt doch ein Student, ich würde gerne etwas machen. Hätte er also gesagt, mein eigener Wille wäre maßgeblich gewesen, hätte er gesagt, eigentlich wollte ich bei Boston Consulting anfangen. Aber er sagt, ich sollte bei Boston Consulting anfangen. Das heißt, wir sehen hier schon, dass Klaus Schwab selber sagt, Dass er spätestens ab diesem Zeitpunkt, wo er die Kontakte dort in Harvard geknüpft hat, er in seiner Willensbildung nicht mehr frei war, sondern andere Leute haben ihm gesagt, was er zu tun und zu lassen hatte. Und zwar sollte er nämlich... eigentlich bei Boston Consulting anfangen, aber dann wurde er doch Vorstand bei Escher Wyss AG in Zürich. Und Escher Wyss AG, das ist wiederum die Firma, wo sein Vater mitgearbeitet hat. Und die Frage ist, wer genau hat ihn eigentlich jetzt nach Harvard geschickt? War das sein Vater? Oder war das der Vorstand von Escher Wyss? Und wenn jetzt also quasi seine amerikanischen Freunde ihm sagen, Du solltest vor allem nicht bei Boston das Consulting anfangen, aber geh doch zu Escher Wyss in den Vorstand, dann wissen wir, dass derjenige, der den Klaus Schwab dazu motiviert hat, nach Harvard zu gehen, nicht sein Vater war, sondern das war der Chef der Firma seines Vaters, der mit diesen amerikanischen Leuten in Kontakt stand. Und wenn man guckt, was diese Firma, Escher wisst, das waren so Maschinenbauer, Zulieferer, die haben teilweise auch noch was mit irgendwelchen Ziegeln und Baumaterialien gemacht. Die waren zu dem Zeitpunkt Also die gibt es schon seit dem 17. Jahrhundert und die hatten dann nach dem Zweiten Weltkrieg leichte Turbulenzen und mussten Kooperationen eingehen, unter anderem auch mit amerikanischen Firmen, um überhaupt noch zu überstehen. Und was sollte er jetzt bei Escher Wiss machen in dieser AG in Zürich? Nämlich, er sollte die schon beschlossene Auflösung oder Transformation dieser Firma in eine nächst größere Firma, die sollte er begleiten. Das heißt, die Verträge standen schon und das war jetzt für den Schwab quasi sein Gesellenstück oder sein Masterstück, um jetzt seinen amerikanischen Freunden zu zeigen, jawohl, ich kann das, ich weiß, wie Transformation geht. Ihr schickt mich zu Escher Wiss in den Vorstand und hat da zwei, drei Jahre gebraucht. um diese Transformation eines alteingesessenen mittelständischen Unternehmens voranzutreiben. Dieses alteingesessene Unternehmen war selber eine industrielle Familie, die seit 400 Jahren in der Schweiz zu den oberen 10.000 gehörte. Die mussten aber zumindest mit diesem Firmenzweig kooperieren, weil sonst wären sie zugrunde gegangen. Das heißt, hier sehen wir an zwei Stellen, dass dieses Jahr 66, 67 ein ganz wesentlicher Wendepunkt bei Schwab ist. Nachdem er das vollbracht hat, nachdem das 1970 vollzogen ist, da darf er 1971 das Weltwirtschaftsforum eröffnen.

Eli

Ganz kurz nur ein Kommentar dazu. Es ist spannend, dass in Anführungszeichen seine Gesellenprüfung schon eine Transformation war. Auch eine Art Reset, auch auf wirtschaftlicher, nichtsdestotrotz maßgeblicher Ebene. Wenn es darum geht, in so ein alteingesessenes Unternehmen einzugreifen. Und offensichtlich, weil ihm das im kleinen Maßstab gelungen ist, hat man gesagt, okay, du hast dich offensichtlich hier auf dieser kleinen Bühne bewährt. Wir geben dir eine größere Bühne und natürlich aber mit der Aussicht eine ganz größere Bühne. eben Transformation herbeizuführen, das macht man nicht mal eben so über Nacht, auch nicht in drei Jahren, aber das Projekt dieser großen Transformation, wir reden von einem Great Reset, seit es dieses Buch gibt, aber tatsächlich, oder seit dieser Begriff mehr oder weniger im Zeitgeist verankert ist, aber tatsächlich hat dieses ganze Projekt der großen Transformation der gesamten Welt bereits eben in den 70er Jahren begonnen und zwar vermutlich sehr maßgeblich, unmittelbar wirklich als die Zeitgeist, für eben auch dieses Forum, weil anderweitig sich anrufen, sich austauschen, kann man vermutlich auch bei gewiss jeder anderen Konferenz, bei jedem anderen Symposium auf dem Erdball.

Uwe

Ja, also nachdem er jetzt quasi sein Gesellenstück oder Meisterstück abgeliefert hat, darf er jetzt das Weltwirtschaftsforum machen. Und wird unterstützt und hat auf dem ersten Termin 444 der Top-Entscheider aus ganz Deutschland und Schweiz und teilweise auch aus Europa dort. Und wer war dort zum Beispiel? Natürlich einmal sein Dekan von der Uni, der George Baker, dann sein vermutlicher Doktorvater, der Kenneth Galbraith. Dann war Hermann Kahn dort. Wer ist Hermann Kahn? So Herrmann Kahn ist, muss ich mir selber nochmal aufschlagen.

Eli

Also Otto von Habsburg auf jeden Fall, liebe Freunde, zu dem kann ich was sagen.

Uwe

Ja, genau, Otto von Habsburg.

Eli

Erzähl du mal ruhig was dazu. Das ist, liebe Freunde, das ist ja wirklich Adel. Das ist ein Adelsgeschlecht und sie geben sich ja immer wieder so als Geldadel da in Davos. Man wird ja dort eingeladen. Auch wenn man entsprechend halt eine Firma vertritt, die dann über Milliarden Umsätze und so weiter verfügt, entsprechend halt Kapital dann auch da hat. Oft ist es ja so, dass solche Unternehmen erst dort entstehen, wo schon früher in der Familie eben Geld da gewesen ist. Ob man eben also moderner Geldadel ist oder historisch gewachsener, wirklich in Anführungszeichen halt Noblesseadel von irgendwelchen Familien. Mit dieserlei Verstrickungen hat der WF offensichtlich schon sehr früh keine Kontaktschwierigkeiten gehabt. Und hat dann ja auch später, als man dann gesagt hat, okay, gut, die klassischen Adeligen gibt es sowieso nicht mehr. Jetzt gibt es eigentlich nur noch die Unternehmer und dann auch darüber wiederum andere Kapitalhalter. Und das sind dann die Staaten, als man also gesagt hat, okay, wir hatten schon keine Berührungshängste mit dem Altadel, haben wir jetzt auch keine Berührungshängste mit den neuen, in Anführungszeichen, Herrscher des Kapitals, also den Staaten. Und da sind dann diese Private-Public-Partnerships ins Leben gerufen worden. Das sind dann im Prinzip Verbindungen, so schön euphemistisch verklärt, wo man sagt, okay, das sind Partnerschaften, aber im Prinzip, liebe Freunde, wenn ihr mal nachschlagt, was es bedeutet, wenn private Unternehmen sich mit dem Staat verbünden, um bestimmte Ziele zu erreichen und unter welchen gesellschaftlichen Formen das in der Vergangenheit für große Probleme gesorgt hat auf dem Erdball, dann werdet ihr wahrscheinlich am Wort Faschismus oder mindestens Neokon-Liberalismus nicht vorbeikommen.

Uwe

Zu dem Hermann Kahns. Es gibt zwei verschiedene Hermann Kahns. Einer ist ein Banker, der im Ersten Weltkrieg was zu tun hatte und der auch mit den Fettgeschichten zu tun hatte, also mit der Einsetzung der Fett. Aber der ist aber hier nicht gemein, sondern hier ist jemand gemein, der ein Professor war. Und zwar ein Kybernetiker, Fotologe, also jemand, der sich Gedanken über die Zukunft gemacht hat, auch Jahrgang 22, also ein Jahr älter sogar noch als der Henry Kissinger, sprich 16 Jahre älter als der Schwab. Und das Besondere an dem Hermann Kahn, das ist quasi der Vordenker gewesen, der im Kalten Krieg den amerikanischen Politikern erklärt hat, dass ein Atomkrieg gewonnen werden könnte.

Eli

Also auch dazu politische Einflussnahme, sieht man eindeutig.

Uwe

Also dass man eben dass man eben Den Krieg, man hätte zwar große Verluste in der Bevölkerung, Millionen von Menschen, aber das sei alles tragbar, wenn am Ende man eben doch gewinnt.

Eli

Das zeigt ja auch das Menschenbild dieser Leute, die bereit sind, ich will nicht sagen über Leichen zu gehen, aber alles zu versuchen, um ihre Ziele zu erreichen. Das ist ja bis heute so, wenn man sich überlegt, mit welchen Methoden die versuchen, uns entweder zu dezimieren oder uns das Leben schwierig zu machen.

Uwe

Er gilt ja auch als Vorbild für Stanley Kubricks Film Dr. Seltsam, wo Edward Teller, Henry Kissinger und Werner von Braun quasi als geistige Vorbilder dieses Films für den Filmemacher gehen. Das heißt, hier geht es immer ums jüngste Gericht, um Weltuntergang und all solche Sachen. Das heißt, dieses Thema, was weltumspannend ist, also dieser Hermann Kahn, der war eben quasi genauso wie Otto von Habsburg dort mit dabei. Das muss man sich mal vorstellen. Also ein 28-, 29-Jähriger oder in dem Fall 31-jähriger Mann, der hat auf einmal die Multimilliardäre aus Europa da und die Top-Wissenschaftler aus USA. So aber hauptsächlich die Top-Wissenschaftler und Ökonomen, sage ich mal. Naja, und wenn man dann weiterguckt...

Eli

Ganz kurz, die sehr gefährliches Gedankengut vertreten. Es ist ja nicht einfach so, als wenn die da irgendwie Hersteller von Spielzeugwaren gewesen sind oder Tetrapaks oder sonst was. Nicht einmal irgendwie die neue aufkommende Plastikindustrie oder was auch immer, die ja da in den 60er, 70er Jahren angefangen hat zu boomen, sondern das sind Leute, die Gedanken von Eugenie teilweise mitgetragen haben.

Uwe

Genau, dieses Wendejahr 66-67 und die Querverbindung zu Kissinger, das gucken wir uns gleich nochmal an.

Eli

Ich will ganz kurz nur auf eine Sache hinweisen und das ist wieder in diesem Interview, das fand ich nämlich besonders spannend. Stichwort im Prinzip, dass der Mann eingesetzt wird, dafür gibt es auch Indizien, ungeachtet dessen, ob der jetzt wirklich einen guten Job dort machen würde oder nicht. Papas Geld oder die Milliarden aus den USA würden es schon richten. Meine Interpretation zumindest. Denn es wird hier gefragt vom Interviewer in dieser Neuen Zürichen Zeitung, wer stand denn eigentlich hinter der Organisation vom WF? Und er sagt, die erste Konferenz habe ich zusammen mit meiner späteren Frau und einer Assistentin organisiert, mit Unterstützung meiner Eltern. Da sieht man mal wieder, wie gesagt, ihm wurde das in die goldene Wiege so ein bisschen gelegt. Und einem Kredit von einem Unternehmer aus dem Schwarzwald. Also auch mit 31 Jahren einen Kredit zu bekommen, um so eine gewagte Unternehmung eben auf die Beine zu stellen. Also da möchte ich die Bank kennenlernen, die bereit wäre, so einer Person in irgendeiner Form aufzunehmen.

Uwe

Ja, und nicht nur das, da muss man auch weiter nach unten blättern.

Eli

Ich will erst mal ganz kurz darauf eingehen, weil ich weiß nicht, ob du das nicht eventuell überlesen hast. Und zwar hier, Achtung, hier, das ist der Unternehmer aus dem Schwarzwald. Der hat so sehr in den Mann offensichtlich vertraut und oder nicht, sehen wir jetzt gleich, dass er gesagt hat, der hat carte blanche, ob er Erfolg hat oder nicht. Er schreibt was anderes, aber eigentlich muss man sich in den nächsten Satz hier reindenken. Mit ihm hatte ich also die Abmachung, dass wenn ich den Kritik nicht zurückzahlen könnte, ich in seine Geschäftsleitung eintreten müsste. Was heißt denn das eigentlich, liebe Freunde? Das bedeutet, dass wenn er jetzt also eine Unternehmung startet, sein neuartiges Forum, das komplett bankrott geht, dann also selbst wenn er wirklich eine wirtschaftliche Niederlage erleidet, dann wird er trotzdem übernommen und zwar in die Geschäftsleitung dieser Firma, die gerade eine Million oder was weiß ich wie viel wahrscheinlich gerade versemmelt hat für diesen Wunschtraum damals. Also wie man es macht, in Anführungszeichen, wenn man zu dieser Art von Familie gehört, aus der Schwab gekommen ist, macht man es immer richtig, ob man es eben richtig macht oder nicht. Auf welchen wolltest du hinaus?

Uwe

Gehen wir noch einen Absatz weiter. Dieser hier? Genau, hier. Dieser Absatz mit der EU. Mit der EU?

Eli

Ne, hier steht was von einer Stiftung. Aber gut, also er hat ja eine Stiftung gegründet und er wusste damals noch nicht so richtig, warum das in irgendeiner Form für ihn mal relevant werden würde. Er hat gesagt, erstens dachte ich damals nicht daran, mein Leben mit der Konferenz und der Stiftung zu verbringen und zweitens hatte mir die EU-Kommission für mein Vorhaben Unterstützung zugesichert. Also das muss man sich mal auch auf der Zunge zergehen lassen. Dieser 31-jährige Mann bekommt hier Geld, bekommt hier einen Aussicht gestellt, ungeachtet dessen, ob du Erfolg hast oder nicht. Wir übernehmen deine Kosten. Henry Kissinger spricht sich für ihn aus. Alle möglichen internationalen Vordenker sprechen sich für ihn aus. Jetzt kriegt er auch noch Unterstützung von der gerade damals noch so relativ jungen immer noch EU-Kommission. Du hast absolut recht, lieber Uwe. Das ist so der Teil, das Kapitel seiner Geschichte, auf das er vermutlich nicht ganz so sehr eingeht. Zumindest nicht.

Uwe

Und diese EU-Kommission, zu dem Zeitpunkt gab es zwei EU-Kommissionen. Da gab es einmal die Kommission REI, das war die erste. Aber es gab schon vor 1967 EU-Kommissionen, die hießen aber nicht so. Erst ab 1967 nannte man die so. Dann gab es die REI-Kommission und dann gab es die Malfatti-Kommission. Und dann wird auch benannt, wie diese ganzen Leute dort heißen. In der deutschen Kommission haben wir natürlich auch deutsche Politiker mit dabei. So, das heißt, hier ist also ganz klar, dass jetzt unabhängig von den Namen, das kann man alles dann nochmal selber nachrecherchieren, wenn es einen interessiert, man sieht ganz deutlich, der Klaus Schwab hätte alleine überhaupt gar nichts gekonnt, sondern er ist geschickt worden in die USA an die Universität. Er hat dort, weil er sich gut bewährt hat, wurde er quasi von Kissinger persönlich ausgewählt, wurde dann zurückgeschickt nach Deutschland, er durfte dann in der Schweiz sein Masterstück machen mit der Firmentransformation. Nachdem er das gemacht hatte, durfte er sein Forum gründen mit Genehmigung der EU-Kommission. Das heißt, wir haben hier zwei internationale Kräfte, Und Finanzmächte, die auf den Schwab einwirken und er ist nur das ausführende Organ. Das muss man sich mal überlegen.

Eli

Es ist für mich auch spannend, dass ein Thema, das bis heute kritisch geblieben ist, nämlich die Rolle der EU-Kommission auf deutschem Boden, aber auch in Frankreich und allen anderen Ländern, die sie angeblich jetzt vertritt, dass dieses Thema damals zwar natürlich nicht ganz so präsent war, aber offensichtlich der Grundstein dafür ein Stück weit eben auch schon ab 1971 erkennbar war, wenn die eben so eine Elite... Ja, wirklich halt so eine antidemokratische Sippe, die sich dort immer wieder verschanzt hat, halt eben in den Bergen, schon damals finanziert haben, weil sie halt eigentlich eben diese Gedanken, ja, das im Prinzip Transhumanismus damals noch nicht, ja, aber auf jeden Fall der Auflösung aller Grenzen und so weiter und so fort, ja, und vielleicht sogar auch ein Stück weit irgendwann einer geeinten europäischen Regierung schon damals mindestens finanzieren wollten.

Uwe

Ja, da kommen wir vielleicht später noch zu, wenn wir den Strang über den Kissinger nachverfolgen. Aber wir sehen auf jeden Fall hier an diesem Jahr 66, 67, 71, da sehen wir ganz eindeutig, wenn man die Frage stellt, ist Herr Klaus Schwab ein großer Macher oder ist er eine Marionette? Dass er hier lediglich eine Marionette ist. Ein junger Mann wurde auserwählt, kriegte vermutlich einen Auftrag, der ihm auch vom Charakter her lag, weil er sich für diese Themen interessierte. So, er kriegte alle... denkliche Sicherheitsunterstützung von der europäischen Politik, von der EU-Kommission, von einem Unternehmer, der ihm einen Rettungsfallschirm, falls dein Forum doch nicht klappen sollte. Und dann hat er auf einmal 444 der Top-Manager und Adligen in Deutschland beim ersten Treffen. Und von da an wurde es immer besser. Und wie wurde es besser? Ja, also nachdem er dann in demselben Jahr das gegründet hat, in 1971, heiratete er dann auch. Gut, bei dem Erfolg, warum auch nicht. Angeblich hat seine Frau ihn dann gedrängt, ein Buch zu schreiben über moderne Unternehmensführung in Unternehmen. Eine neue Frau hat ja auch nichts Besseres im Sinne, als ihren Ehemann zu motivieren, ein Buch zu schreiben. So dann ist er sofort, kriegt er eine Professur an der Uni Genf für Business Policy. Business Policy ist so viel wie theoretische Grundsätze des Geschäftslebens. Also wir sehen hier, dass Herr Schwab immer nur kurz unter der Decke schwebt und nicht am Boden der Realität. wie nennt man das, so ein Elfenbeinturm-Philosoph, aber in der Ökonomie. Das ist jemand, der nur einmal im Leben selber was gemacht hat, nämlich eine Transformation von einem Firmenprozess, den andere schon vorher juristisch abgeschlossen hatte. Er musste das nur noch praktisch umsetzen und ansonsten hat er nur noch ja doziert. Er war ja etliche Jahre, nämlich von 1971 bis 2002 hat er eben an der Uni Genf doziert. Das heißt, mit 33 Jahren ist er Dozent geworden und das dann eben die nächsten 30 Jahre geblieben.

Eli

Auch gar lieber Uwe, 33 Jahren bereits eine Professur zu bekommen, angesichts dessen, dass so viele Akademiker ihren linken Hoden oder was auch immer abgeben würden für eine Professur mit, keine Ahnung, 59 kurz vor der Rente. Und der Mann kriegt das also mit ein paar, also wirklich Anfang der 30er, kriegt er das bereits in den Allerwertesten geschoben. Und auch da würde ich wiederum sagen, das beginnt ja auch oder in Anführungszeichen hat ja auch Untertöne von der Indoktrination, die wir immer so oft lamentieren, die eben an den Akademien, an den ganzen Universitäten sehr früh eben beginnt. um die Leute eben zu konvertieren, zu gläubigen dieses angeblichen im Prinzip möglichen Wirtschaftswunders und dieser Umgestaltung, die der Schwab und seine ganzen Konsorten sich vorgestellt haben. Also man hat da offensichtlich eindeutig gesehen, dass das ein Bilderbuch-Werdegang ist von eben so einem einerseits Manipulator, deshalb ist unsere Umfrage so ein bisschen unfair, weil einerseits versucht er ja doch zu manipulieren, Aber andererseits, er wäre niemals in die Position gekommen, auch nur auf irgendeine Person einen Einfluss zu üben, wenn man ihn nicht vorher eben aufgebuttert und aufgepäppelt hätte auf die Art und Weise, wie du es beschreibst.

Uwe

Ja, und er ist ja auch immer nur Akademiker gewesen. Also sprich, er hat ja eigentlich nur studiert und hat nur einmal drei Jahre lang als Vorstand in einer Firma gearbeitet. Und das war es dann im Prinzip schon. Und ansonsten hat er dann zwar noch irgendwann mal irgendeine Foundation gegründet für Social Entrepreneurship, zusammen mit seiner Ehefrau 1998. Aber das ist ja auch schon quasi am Ende seiner beruflichen Laufbahn gewesen. Das heißt, der Mann ist ein absoluter, ich sage mal, Kopfwichser. Das meine ich jetzt nicht negativ, sondern einfach nur so ein bisschen burschikos. Das ist jemand, der ist ein Theoretiker, der das praktische Leben überhaupt gar nicht kennt. Der hat es nie kennengelernt. Der hat nur studiert, war nur an Universitäten und vertritt jetzt irgendwelche Ideen, die ihm aber selber gar nicht gekommen sind, sondern die er weiter vertritt. Und wenn wir uns fragen, welche Ideen vertritt er denn, warum war er denn 1966, 67 so interessant für die Amerikaner, dass die bereit waren, zwei Top-Leute zu ihm nach Deutschland zu schicken, damit die sein Forum auf die Beine helfen, damit auch die ganzen Top-Manager, die 444 auch kommen. Sprich, diese 444 Leute müssen doch die Leute, die da jetzt Reden gehalten haben, Die müssen doch für die interessant genug gewesen sein, sonst wären die doch nicht hingekommen. Die wären doch nicht wegen einem 29-jährigen Mann oder einem 31-jährigen Mann, wären die da doch nicht hingegangen.

Eli

Ne, genau. Also glaubst du, ganz kurz lieber Uwe, es sind ja auch immer mehr geworden mit der Zeit. Man hat auch gemerkt, also das ganze Ding hat einen Einfluss dazu gewonnen, aber nur um ihn vielleicht ein Stück weit in Schutz zu nehmen. Ja, man muss da vielleicht trennen, weißt du, es mag vielleicht ein sehr junger Mann sein, der diese ganze Sache dort organisiert, aber meinst du, das hat sich vielleicht im Hintergrund bereits rumgesprochen, dass ungeachtet dessen, wessen Gesicht auf der Einladung da klebt, dass man im Prinzip wusste, In Davos und zwar schon ab dem Gründungsjahr gilt es eben im Hintergrund da irgendwelche Deals zu machen, irgendwelche Machenschaften, irgendwelche Gespräche zu führen, die nicht dann eröffnet werden.

Uwe

Deine Vermutung, die halte ich für zutreffend, weil nämlich die Leute, die dort hingegangen sind, die waren in ganz anderen Netzwerken, die schon vorher existierten. Und um die kennenzulernen, da müssen wir zurückgehen auf den Hintergrund-Mentor aus 66, 67, nämlich den Henry Kissinger. Und der Henry Kissinger war 1966, 67, war er... Was war denn da? Da war er, ich glaube, noch Berater.

Eli

Was war denn da?

Uwe

Das habe ich mir jetzt gar nicht aufgeschrieben.

Eli

Von 1969 bis 1975 war er nationaler Sicherheitsberater.

Uwe

Nationaler Sicherheitsberater. Und was ist ein nationaler Sicherheitsberater? Ein nationaler Sicherheitsberater ist quasi unmittelbar dem Oval Office, dem Präsidentenbüro unterstellt. Das heißt, der nationale Sicherheitsberater ist, ich sage jetzt mal in Deutsch, ein Sonderspezialagent des amerikanischen Präsidenten mit besonderen Vollmachten ausgestattet.

Eli

Und nicht nur mit besonderen Vollmachten ausgestattet, sondern der hat ja auch direkt das Ohr des Präsidenten. Also er redet nicht durch irgendeinen Sekretär oder sonst etwas, sondern der trinkt mit dem Kaffee und hat unmittelbar die Möglichkeit einer sehr brutalen Einflussnahme und insbesondere in den 70er Jahren und so weiter, liebe Freunde, Vietnamkrieg und was auch immer da gerade USA eben auf der auch internationalen Agenda hatte, da hatte der offensichtlich das Ohr des Präsidenten. maßgeblich.

Uwe

Genau. Und das heißt, wir haben also hier eben jemanden, der quasi direkt am Präsidenten dran sitzt. Der ist entweder eine Stufe am Präsidenten dran oder spätestens die zweite, weil es kann sein, dass das Präsidentenbüro noch eine Stufe dichter dran ist. Aber auf jeden Fall ist er in sehr großer Nähe zum Präsidenten. Und dieser Mensch, der geht quasi eine Universität, Harvard, und lässt sich dann über den Dozenten dort und den Dekan den Schwab nachweisen, guckt sich ihn an und sagt, jawohl, der ist in Ordnung, den nehmen wir. Und warum hat denn der Kissinger die Beziehung zu dem Dekan und dem Dozenten? Ja, weil der Kissinger selber ein Harvard-Absolvent war und auch an dieser Universität studiert hat. Das heißt, das ist schon mal traditionell eben eine Universität, wo er eben war und dementsprechend kannte er die Leute dort und logischerweise hat er dort gute Kontakte. Und wenn wir jetzt in die Biografie von dem Kissinger mal reinschauen und nehmen jetzt nur mal seine politische Agenda, die er zum Schluss hat, zu dem Zeitpunkt, 1969 bis 1975, wo er eben nationaler Sicherheitsberater war, ich sage Sonderagent des amerikanischen Präsidenten oder zumindest des präsidialen Offices, so später wurde er ja noch Außenminister. Und noch später war er dann Direktor des Council on Foreign Relations für vier Jahre, von 1977 bis 1981. Und zu diesem Institut kommen wir gleich noch, was dieses Institut macht.

Eli

Auf Deutsch nochmal ganz kurz übersetzt, der Rat für auswärtige Beziehungen. Also im weitesten Sinne, wie man eine staatliche Behörde, die versucht am Außenministerium vorbei oder in sehr enger Zusammenarbeit mit denen, entsprechend halt irgendwelche Operationen anzustreben, die auf internationaler Ebene möglichst den Erfolg bringen sollen, den sich dieses Gremium da so vorstellt.

Uwe

Ja, es ist aber eben ein privates Institut und keine Behörde. Es ist also eben ein klassischer Think Tank. Vielleicht kommen wir nachher noch kurz drauf, was der für eine Geschichte hat, aber auf jeden Fall gibt es eben diese Geschichte. Wenn man sich jetzt fragt, die Beziehung Schwab-Schwab, Kissinger, amerikanischer Präsident. Wer war denn da Präsident? Da war doch der Nixon Präsident. Jetzt ist ja die Frage, hat der Nixon zum Beispiel jetzt den Kissinger beauftragt, such dir Leute in Europa, die bestimmte amerikanische Interessen vertreten. Oder aber hat der Kissinger dem Nixon gesagt, ich habe da einen und den solltest du nehmen. Wenn man dann guckt, sieht man in der Biografie von Kissinger, dass er Berater von drei verschiedenen Präsidenten war. Er war Berater von Kennedy und er war Berater von Lyndon B. Johnson. Das heißt, der Kissinger ist quasi die graue Eminenz, die neben drei Präsidenten steht. Wenn man sich also die Frage stellt, wer hat den Schwab im Interesse amerikanischer Interessen ausgewählt? War es der amerikanische Präsident Nixon oder war es der Kissinger, der dann die Eigeninitiative übernommen hat und das für den Präsidenten im Interesse Amerikas gemacht hat, würde ich sagen, ganz eindeutig die zweite Variante. Kissinger ist die graue Eminenz im Rahmen von drei Präsidenten gewesen. Er ist die bleibende Konstante. Und wenn man dann noch in der Biografie von Kissinger guckt, stellt man fest, bevor er Berater von Präsident Lyndon B. Johnson war, war er auch noch Berater von Nelson D. Rockefeller.

Eli

Ein weiterer Präsident. Nein, mein Fehler, Rockefeller. Ich hatte den gerade mit dem anderen, mit dem Rollstuhlfahrer.

Uwe

Genau, Rockefeller war damals quasi der erste oder zweite Haupterbe nach dem alten Rockefeller, also quasi der reichste Mann Amerikas damals. Und da stellt man sich doch die Frage, zu dem Zeitpunkt, da war ja der, wie heißt er hier, unser Mensch hier? Henry Kissinger? Kissinger, genau. Da war der Kissinger auch mal gerade erst 30 Jahre oder 35. Wie kann der Berater von dem Rockefeller werden? Was haben die gemeinsam? Das Gemeinsame ist, dass sie beide im Council on Foreign Relations waren. Und dieser Council on Foreign Relations, der ist quasi nach dem Ersten Weltkrieg gegründet worden vom amerikanischen Großkapital von vier, fünf, sechs Banken. um amerikanische Interessen zu vertreten. Die haben dann in mehreren Dutzend Ländern, unter anderem auch in Deutschland, die Gesellschaft gibt es heute immer noch, die heißt Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik, machen die also quasi die amerikanische Art, wie man wirtschaftet, bringt man den Europäern bei.

Eli

Und schaut mal hier allein die Namen, liebe Freunde. Die Gesellschaft wurde 21 in New York von Edward M. House in Zusammenarbeit mit deutschstämmigen Bankiers Paul M. Warburg. Warburg, das sollte gerade bei euch klingeln, weil die Warburg Bank ist ja auch dieser Tage immer noch vielleicht nicht mehr in aller Munde und auch Olaf Scholz vergisst immer wieder, was er mit ihr zu tun hatte. Aber da fängt alles an mit dieser Warburg und eben diesen Bankiers. Bankier, also Paul M. Warburg und Otto Hermann Kahn, von dem haben wir ja gerade eben vorhin gehört. Das ist ja dieser kybernetische irgendwie Futurist und...

Uwe

Nee, das ist ein anderer. Guck mal, der ist ja Jahrgang 21, ist der schon Banker. Da wurde der andere erst geboren. Der ist erst 22 geboren worden.

Eli

Ah, das war der Bankier. Genau, okay, gut. Also auch spannend. Dann offensichtlich, wenn es nicht gerade der kybernetische, futuristische Transhumanist ist, dann ist es ein weiterer Bankier, wie hier gerade steht. Ich habe die jetzt gerade verwechselt, aber er passt. Nichtsdestotrotz bekannt wurde er als Mäzen, insbesondere der Oper in New York. Ja, hast du nicht gehört, natürlich. Und Amerikas anfleißreichstem Journalisten Walter Lippmann, sowie New Yorker Unternehmern, Bankiers und hochrangigen Politikern gegründet. Also sieht man mal wieder, ja, wirklich die Einflussnahme, die politische Einflussnahme der Wirtschaft, die schon damals offensichtlich halt ihren Grundstein gelegt hat.

Uwe

Also wir sehen, dass die Banken jetzt hier quasi ein Beraterinstitut gründen, um Politiker auszubilden. Zu welchem Zwecke wohl? Also sprich, wir sehen, dass die amerikanische Politik schon ab diesem Zeitpunkt, also ab 1922 oder so, ja schon von Banken gesteuert wird. Zumindest haben die einen Think Tank, der stark auf die Politik einwirkt. So und einer dieser Mäzene dort später war eben der der Rockefeller, Nelson Rockefeller war das, glaube ich. Es gab ja so mehrere.

Eli

Als direkte Reaktion auf den Beginn des Zweiten Weltkriegs finanzierte die Rockefeller Stiftung im Oktober 1939 die War and Peace Studies im Dezember 1945 und so weiter und so fort.

Uwe

Wie auch immer, jedenfalls auch diese Gründung ging quasi, das war ja auch ein privates Institut, dieses CFR, ging damals quasi darum, um dem amerikanischen Präsidenten Woodrow Wilson für seine internationale Politik zu helfen. Also hier sehen wir, Das amerikanische Großkapital, vertreten durch mehrere amerikanische Großbanken, arbeitet im Sinne des amerikanischen Präsidenten und dann fangen sie an, was aufzubauen. Das war nach dem Ersten Weltkrieg. Das ging dann eben nach dem Zweiten Weltkrieg weiter. Aber die haben in diesem Think Tank immer Arbeitsgruppen gehabt von Dutzenden oder teilweise Hunderten von Leuten. Und viele von diesen Sachen, die die dort erdacht haben, sind später Realität geworden. Zum Beispiel die Erfindung der UNO. Zum Beispiel die Erfindung einiger europäischer Institute, wie zum Beispiel Europäische Zentralbank, Europäische Kommission und all solche Sachen. Das heißt nicht, dass die das alles ganz alleine gemacht haben, aber viele impulsgebende Ideen kamen aus diesem Kreis. Dieser CFR war eine Schnittstelle zwischen dem Großkapital der jeweiligen Länder, hauptsächlich der amerikanischen, und den Politikern in verschiedensten Ländern. Das heißt, hier ging also Geld und politische Macht eine Allianz ein. So und die Politiker, die ja alle ungebildet sind, die kommen ja aus dem Volk und werden einfach nur gewählt. Die haben ja keine Ahnung. Die bedurften ja ein Know-how. Und dieses Know-how kriegten die von Thinktanks, wie es der CFR eben einer war. Und damals war es quasi der älteste und größte Thinktank. Später gab es noch etliche weitere. Das heißt, die Banken erkaufen sich quasi politische Macht dadurch, dass sie den Politikern mit Untersuchungen, wissenschaftlichen Forschung und so weiter behelfen. Was die Politiker aber nicht sehen, weil sie eben zu dumm sind, weil sie eben keine Wissenschaftler sind, ist, dass die Art, wie die Forschung gemacht wird, aber im Interesse der Geldgeber ist. Das heißt, wir haben eine amerikanische Denkart, die sich in die Wissenschaft hineinprägt und dann über die Politiker zur Ausführung kommt. Und die sind ganz dankbar, dass sie eben so tolle Weiterbildungen bekommen, so tolle Seminare machen, aber dass sie programmiert werden, auf eine bestimmte Art und Weise zu denken. dass man auch ganz anders denken könnte. Aber die kennen Sie nicht, die haben Sie nie kennengelernt, diese Art. Das verstehen die nicht. Und Faktum ist, dass dieser CFR so erfolgreich war, dass nach dem Zweiten Weltkrieg Hunderte von Politikern, auch europäischer Art, dort Mitglied waren. Also Konrad Adenauer zum Beispiel, der war über seine Frau verbunden mit einem der Vorstände in der CFR in den USA. Deutsche Politiker haben vor CFR-Gremien immer wieder auch Reden gehalten, ob das nun Ludwig Erhard war, ob das Konrad Adenauer war, ob das andere, modernere Politiker waren. Also alle deutschen Politiker, die Rang und Namen haben, Entweder nach Amerika gereist und haben dort Reden gehalten. Ja, guck hier, Alan Dulles, CIA-Direktor war da mit drin. Henry Kissinger, der spätere Außenminister. George Soros, das sind jetzt nur die Amerikaner.

Eli

Stimmt, die Deutschen konnte ich jetzt hier auf der Wikipedia-Seite nicht finden, aber das wäre spannend, die nachzuvollziehen in der Zeit.

Uwe

Ja, findest du auch weiter unten. Sind da glaube ich noch einige aufgeführt. Ist ja ein langer Artikel dort.

Eli

Wollen wir mal ganz kurz nochmal zurück zu Henry Kissinger gehen. Ich fand diesen einen Absatz ganz spannend in allein dem Wikipedia-Artikel. Liebe Freunde, also stellt euch mal vor, was man auf Wikipedia sich nicht traut, öffentlich zu schreiben über unter anderem eben auch diesen Think Tank. Aber der Globalstratege wird hier geschrieben und Harvard-Absolvent Henry Kissinger hielt von 1955 bis 1956 sein akademisches Jahr im CFR, sein akademisches Jahr. Also auch schon wieder so ein junger Mann, der gerade im Prinzip frisch gebacken von der Akademie kommt oder erst im Begriff ist, das wirklich so richtig zu verdauen, ist jetzt schon auf dieser, wie wir verstehen, also später dann weltpolitisch höchsten Instanz. Er wird eingeladen und scheint dort eben Globalstrategie zu machen. Er veröffentlicht hier 1957 seinen vom CFR herausgegebenen Bestseller. Das muss man sich auch mal vorstellen. Wen interessiert so ein Quatsch? Aber es wurde damals schon gepusht zu einem Bestseller. Nuclear Weapons and Foreign Policy. Da sieht man auch, wohin es ging. Die Reise, die man sich damals eben vorgestellt hat und wie man bereit war, sich die Finger schmutzig zu machen. Also Nuclear Weapons, liebe Leute, muss ich euch glaube ich nicht übersetzen. Das sind nukleare Waffen und eben Foreign Policy, die Außenpolitik, der ihm erstmals eine landesweite Reputation als strategischer Denker bescherte. Tja, wer einmal bereit ist, über Leichen zu gehen und das in so jungem Alter, liebe Freunde, was denkt ihr, was der bereit ist, später dazu zu tun, wenn er maturiert?

Uwe

Also zum Thema, wer sind die Deutschen? Blätter mal nach unten, wo es dann heißt, deutsche Redner vor dem Council on Foreign Relations.

Eli

Moment, warte mal. Deutsche Redner. Deutsche Redner. Gibt es gar nicht. Ich gebe einfach mal Deutsche ein. Deutsche gibt es auch nicht. Du musst in dem Artikel bleiben. Achso, okay, warte. Da muss ich nochmal suchen. Deutsche Kaiserreich, Deutsche Atlantikbrücke.

Uwe

Du bist bei Council on Foreign Relations. German Council on Foreign Relations. 1955. Du bist bei German Council. Geh mal nach unten.

Eli

Deutsche Redner von dem Council.

Uwe

Und jetzt guckt mal, wer da alles mit Namen ist. Hjalmar Schacht ist im Ersten, weiter oben. Weiter oben, okay. Hjalmar Schacht, Reichsbankpräsident in Deutschland. Das war im Ersten Weltkrieg.

Eli

Heinrich Brüning, ein Bayerischer Politiker, Emil Puhl, gut, das sind jetzt Namen, mit denen kann ich, Herr Hitlers wichtigste irgendwas. Dann hier Petra Kelly, dann Willy Brandt, Ludwig Erhard, Konrad Adenauer, Hermann Josef Abs, Franz Josef Strauß, hier ein Karl Theodor zu Guttenberg. Otto Wolf. Ich nenne nur die Leute, mit denen ich noch was anfangen kann. Helmut Schmidt ist hier mit drin. Helmut Kohl wird auch manch einer kennen. Kurt Biedenkopf, unser sächsischer Ministerpräsident. Selbst der hat sich die Finger schmutzig gemacht. Otto Graf Lambsdorff. Also das sind sie, die Leute, die in Anführungszeichen nie demokratisch legitimiert. Wir reden hier von einem privaten Think Tank. Also ein privates, im Prinzip dort eine private Denkfabrik, die beginnend im Prinzip in den USA sich eine Politiker-Elite zusammen sammelt und zusammen konfiguriert. nach im Prinzip amerikanischem Muster zusammenstellt, um danach ja nicht nur eben beim BRF, aber unter anderem auch beim BMF halt eben hinter verschlossenen Türen Hände zu schütteln. Ja, bestimmt.

Uwe

Und wir sehen hier auch jetzt an diesen beiden Beispielen. Also ich hatte vorhin ja, glaube ich, hinreichend klar dargestellt, dass der Schwab ausgewählt wurde, dass der Schwab eine Marionette war und dann eben seinen Marionettenjob weitergemacht hat. Aber genau dasselbe war mit dem Henry Kissinger auch. Der ist ja quasi in demselben Alter gewesen, als er im CFR ausgewählt wurde. Und jetzt haben wir also quasi über einen Abstand von 20, 30 Jahren dasselbe Muster. Und genau noch weitere 20 Jahre später... oder 30 Jahre später macht Herr Schwab dasselbe, nämlich mit seinem Young Global Leaders Forum. Das heißt auch er nutzt das Erfolgsprinzip, was schon ein, zwei Generationen vor ihm gemacht wurde, dem er selbst durchlaufen ist, dem sein Mentor, der Kissinger, durchlaufen ist und macht jetzt quasi für junge Leute, die unter 40 Jahren sind, wenn sie ihren Abschluss dort machen, eben dieses Führungsprogramm, das heißt junge Leute, deren Gedankenwelt noch nicht abgeschlossen ist, die lernfähig sind, aber die nicht schlau genug sind, um zu begreifen, dass das, was sie lernen, nur eine einseitige Weltsicht ist, die dann quasi programmiert werden und die dann vollauf begeistert das machen. Das heißt, wir sehen dieses Muster, dass Leute in jungen Jahren angeworben, auserwählt werden, erkoren werden und die werden dann losgeschickt und werden dann später eben zu wichtigen Leuten. Und wenn wir beim Weltwirtschaftsforum gucken, Wer alles beim Weltwirtschaftsforum im Young Global Leader Programm drin war, ob das nun Angela Merkel war oder Herr Macron war oder Annalena Baerbock, das heißt so ziemlich jeder zweite Politiker, der in Deutschland auf der Landespräsidentenebene oder Bundesminister-Ebene ist, ist im Weltwirtschaftsforum dort zur Ausbildung gewesen, zumindest zur Weiterbildung.

Eli

Jetzt guckt euch das mal an. Sandra Maischberger, Staatspräsident von Frankreich, Emmanuel Macron, der Premierminister von Belgien, Alexander De Croo, Ministerpräsidentin der Republik Finnland, Sanna Marin, Jean-Claude Juncker, da sind wir wieder bei dem Einfluss der Europäischen Kommission. Ja, Tony Blair natürlich, der bis heute einer der Hardliner geblieben ist und regelmäßig deshalb also Dauergast bei unter anderem eben dem WEF. Sebastian Kurz selbst, ja, diese korrupte Socke, der der Korruption überführt, in die Privatwirtschaft gewechselt ist, weil wenn du einmal vom Gold geküsst worden bist, dann wirst du ja offensichtlich immer sehr weich. Umweltministerin von Dänemark, ja, Justin Trudeau natürlich, das ist ja wirklich wie ein Who is Who, der möchte gern Gutmenschen auf politischer Ebene, selbst sie hier, Jacinda Ardern, die eben gerade erst unter Tränen zurückgetretene neuseeländische Premierministerin, die ihr Land gespalten und geschunden hat. Auch die natürlich in Anführungszeichen eine Absolventin dieses Mentoring-Programms, von dem sie sich wahrscheinlich auch nicht mal bewusst ist, was sie da interpretiert hat.

Uwe

Wir hatten das jetzt nicht vorbereitet, aber es gibt ein schönes Video von dem Schwab, wo er vor ein paar Jahren stolz kundgetan hat. dass mehr als die Hälfte der Abgeordneten im kanadischen Parlament Mitglieder...

Gast

Wir haben Business, natürlich. Wir haben eine sehr wichtige Publikation und wir haben Politik. Wir haben kontinuierliche Partnerschaften mit vielen Regierungen weltweit. Und natürlich haben wir NGOs. We have trade unions. We have all those different parts. Media, of course. Media, of course. And very important experts and scientists and academia. Because if we are looking at the future, I think we should look at new solutions.

Uwe

And the new solutions will be very much driven by technological developments. And you even have religious leaders, right?

Gast

We have religious leaders, we have social entrepreneurs, very important social entrepreneurs.

Eli

Also er hat das im Vorbeigehen so ein bisschen erwähnt. Das ist natürlich eine sehr, sehr lange Liste von Menschen, die die alle in Anführungszeichen in ihrer Tasche haben. Das ist jetzt nicht dieser perfekte Spruch, auf den du wahrscheinlich hinaus wolltest, wo er gesagt hat, ja, ja, wir haben auch die Parlamente durchsetzt. Er sagt dann, we've penetrated the parliaments. Force of Future und so weiter und so fort. Aber nichtsdestotrotz, das zeigt, dass die wirklich sehr breit aufgestellt sind. Also bis hin zu wirklich religiösen Führungsrollen und allem möglichen, wirtschaftlich sowieso, wissenschaftlich, medial, haben die überall wie so eine Krake ihre dreckigen Finger mit dem Spiel.

Uwe

Ja, und das haben wir gerade im politischen Bereich sind die eben sehr stark. Auch im amerikanischen, wenn man da eben guckt, wer alles an Präsidenten und Ministern in diesem Council for Foreign Relations drin war, da geht ja quasi gar kein Weg dran vorbei. Im weitesten Sinne ist das quasi eine Pflichtveranstaltung. Und da sieht man eben, dass so ein Think Tank, Ich sage jetzt nicht, dass das der einzige ist, sondern ganz im Gegenteil. Es gibt in Amerika, ich glaube, 1500 Zinktanks oder sogar noch mehr. Und das ist jetzt einer von denen, einer der ältesten und sicherlich einer der einflussreichsten. Aber es gibt auch noch andere. Und wir können also auf jeden Fall, wenn es um die Frage geht, Ist der Schwab nun ein böser Mensch? Würde ich sagen, er ist nicht der Imperator, sondern er ist der Marionitator, der Moderator. Er ist jemand, der auf einer bestimmten Ebene Öffentlichkeits- und Politikarbeit macht, der auch bestimmte Leute zusammenbringt, nämlich aus Wirtschaft und Politik. Aber wir sehen ganz deutlich, dieses Institut ist eine Gründung des CFR. Ganz eindeutig. Kissinger hat das quasi angeleiert und hat sich dann die örtliche Aufsicht über die EU-Kommission damals machen lassen. Also mit europäischen Politikern, dass nach dem europäischen Recht dann alles in Ordnung läuft. Und da sehen wir diese internationale Verflechtung und das Interesse, dass amerikanische Politik und europäische Politik ganz eng verbunden sind. Und dass eben solche Think Tanks einen erheblichen Einfluss haben. Nur der Einzelne da drin, jetzt speziell der Schwab, den halte ich wirklich für eine Marionette. Das ist nach meiner Meinung nur ein akademischer Kasper, der lediglich dort moderiert, der aber eigentlich gar nichts zu melden hat. Der mag vielleicht ein Buch schreiben können, der mag was Utopisches sagen können. unserer vierten industriellen Revolution und und und, das mag er alles tun, aber zu melden hat der nichts. Während der Kissinger, wenn man dessen Biografie verfolgt, dann würde ich mal sagen, in späteren Zeiten wird der vielleicht mal als Kriegsverbrecher geoutet.

Eli

Naja, ich glaube nicht, der ist schon so alt, der wird sich bei einem anderen Gericht bald wiederfinden.

Uwe

Naja, ich meine jetzt nicht physisch, aber später die Geschichtsschreibung wird, glaube ich, an Kissinger als Realpolitiker zur Kenntnis nehmen, dass er versucht hat, irgendwie von Moral und Ethik sich nicht beeinflussen zu lassen, im Sinne von, die Menschen sind ja alle so verschieden und Piepenproben und müssen sich trotzdem arrangieren. Aber das hat dann bei ihm in vielen Sachen dazu geführt, dass er sehr nutzenorientiert war. Das heißt, irgendwelche Leute umzubringen, irgendwelche Kriege zu führen, nur um eine neue Ordnung oder Ruhe und Frieden zu haben, das ist für den Henry Kissinger mit Sicherheit mental gar kein Problem gewesen.

Eli

Richtig, und das ist so weit, liebe Freunde, im Zeitgeist etabliert, diese sogenannten Theorien, die wir längst wissen, dass sie sich ja bewahrheitet haben, dass es sogar in dem linksversifften Medium, das da ist, Wikipedia, tatsächlich auch einen Absatz findet zum Thema Verschwörungstheorien des Council on Foreign Relations. Es gibt nämlich nichtsdestotrotz, es ist ein kleiner, aber feiner Absatz, wo Leute relativ klar denken, zusammenfassen, was eigentlich natürlich halt der Sinn hinter unter anderem eben diesem Think Tank ist, wie eben ähnlich das WF auch einer ist. 1952 veröffentlichte der New Yorker Arzt, ist jetzt egal wer ein kluger Mitdenker, gegen den von ihm als Internationalisten bezeichneten David Rockefeller, dem er vorwarf, seine ökonomische Macht und seine vielfältigen Beziehungen zu eigennützigen und unlauteren Zwecken zu missbrauchen. Sieht man mal wieder, es ist also eigentlich das Großkapital, das so unermesslich reich geworden ist, dass sie irgendwann begonnen haben, sich über Politiker eben die ganze Welt zu erkaufen. Und die haben das gemacht eben über diesen Council. Die CFR Zentrale sei das Zentrum einer Sowjet-Rockefeller-Achse. Seitdem wurde das CFR wiederholt Gegenstand von Verschwörungstheorien, nachdem die Vorwürfe, das CFR würde insgeheim mit der Sowjetunion paktieren, mit dem Ende des Kalten Krieges obsolet wurden, wird ihm unterstellt, eine Achtung, jetzt wird es spannend, neue Weltordnung anzustreben, in der die Vereinigten Staaten ihre Souveränität an eine Weltregierung abtreten müssten. Die Forderung nach weltweitem Abbau von Handelsschranken und die Förderung der Globalisierung seien Schritte zu diesem Ziel, an dessen Ende amerikanische Truppen nur noch zur Unterdrückung jeglichen Widerstandes gegen die globale Superregierung eingesetzt würden. Die Friedenstruppen der Vereinigten Nationen seien eine Vorübung für diese künftige Praxis. Noch nie, liebe Freunde, haben uns die Nachrichten besser, was das angeht, in die Hände gespielt, als – ich werde es gleich im Hintergrund nochmal aufrufen – als dieser Tage, als wir gerade die Diskussion erleben um eben deutsche Leopard-Panzer, die nicht in die Ukraine entsandt werden, weil Deutschland auf einmal irgendwie so ein bisschen etwas wie Rückgrat wächst, weil man halt eben seine eigenen Panzer doch nicht sinnlos gegen die Ukraine verbraten möchte, obwohl eigentlich jetzt schon rausgekommen ist, warum wiederum amerikanische Interessen Deutschland das so ganz besonders nahe legen. Wenn man natürlich möchte, dass man seine gesamten deutschen Reserven, militärisch gesprochen, natürlich auf dem ukrainischen Kriegsfeld verbraucht, damit man dann wunderbar abhängig ist von eben der amerikanischen Rüstungsindustrie, die dann entsprechend wirklich alles, wirklich alle internationalen militärischen Konflikte, allein dadurch, dass sie die einzigen Bezugspunkte geworden sind, kontrolliert. Also wie gesagt, das ist nur ein kleiner Absatz in einem Artikel auf Wikipedia, aber man sieht, wie weitreichend der sich in Anführungszeichen bewahrheitet hat.

Uwe

Ja, aber wir sehen auch, jetzt unabhängig von diesem Artikel, der durchaus komplex ist, wir sehen, dass eben so ein Think Tank erheblichen Einfluss erlangen kann, wenn die richtigen Leute dahinter stehen. Und das wird ja überhaupt nirgendwo kommuniziert. Dann heißen die dann eben nur Bildungsinstitute, wie Deutsche Gesellschaft für auswärtige Politik und dann gehen dann alle Politiker hin und werden dann bei Kassenwart und werden mal protokollar oder sonst nicht was. Und man denkt, die gehen nur zur politischen Weiterbildung, weil es da keine vernünftigen Studiengänge gibt. Sodass die aber dort indoktriniert werden mit einer bestimmten Art zu wirtschaften und Politik zu machen, das versteht man nicht. Und dass diese Institute das aber wiederum nicht aus reinem Eigennutz machen und zum Wohle der Bevölkerung, sondern weil ihre Geldgeber bestimmte globale Interessen haben, das wird erst recht gar nicht kommuniziert. Das heißt, ich denke, man kann sehr deutlich sehen, dass eben hier solche Institute sehr mächtig sind. Ob man jetzt von böse reden kann, wage ich zu bezweifeln. Ich glaube, da sind einfach bestimmte Interessen globaler Art drin, eben zum Beispiel finanzieller Art, globalstrategischer Art. Sicherlich ist das Weltwirtschaftsforum, halte ich nicht für den Herrn der Welt. Das war ja die Frage am Anfang. Ist das der Herrscher der Welt? Nein, mit Sicherheit nicht. Das Weltwirtschaftsforum ist ein Außenposten, eine öffentliche Schnittstelle. für eine bestimmte Zielgruppe, nämlich da, wo man öffentlich mit Wirtschaft und Politik aufeinandertreten kann. Aber eigentlich wird die Politik des Weltwirtschaftsforums im Council for Foreign Relations gemacht und von der hören wir nichts. Und der Council for Foreign Relations, der wiederum ist einer von vier, fünf großen Think Tanks, die wiederum eben ähnlich arbeiten. Das heißt, da müsste man dann einen Vergleich machen und sagen, welcher Think Tank hat eigentlich welche Schwerpunkte. Gibt es da Schnittpunkte? Natürlich sind die ganzen Politiker, sind meistens in all diesen Thinktanks gleichzeitig Mitglied. Das heißt, die werden gleichzeitig von vier, fünf verschiedenen Quellen auf dieselbe Art und Weise, aber doch im Detail mit anderen Informationen versorgt. Das gemeinsame Element ist, dass diese Thinktanks größtenteils amerikanischer Prägung sind oder amerikanischen Ursprung sind. Und da sehen wir, dass eben hier ein amerikanisches Interesse besteht. Und dieses Interesse ist nicht das russische Interesse, das ist nicht das chinesische Interesse und das ist auch nicht das indische Interesse. Und insofern muss man sagen, selbst diese Think Tanks, die mögen vielleicht irgendwann einmal, das hat der George Bush, der Ältere, mal in den 80er Jahren gesagt, jetzt haben wir es geschafft, jetzt haben wir die eine Regierung militärisch. Aber Die Zeiten sind vorbei, mittlerweile sind andere Mächte groß geworden, schon alleine wegen der Bevölkerung, schon alleine wegen der Industrialisierung und fangen an sich zu emanzipieren und machen ihre eigenen Thinktanks. Das heißt, die machen genau dasselbe Muster, die gucken sich das von Amerika und Europa als Juniorpartner ab. Und machen ihre eigenen Sachen. Auch in Indien gibt es Thinktanks. Es gibt sogar beim Statistischen Bundesamt gibt es eine Tabelle über Thinktanks weltweit. So wer wie viele Mitglieder da sind. In Deutschland gibt es 250 Thinktanks.

Eli

Ja, die größten wahrscheinlich davon einfach nur finanziert von eben dem Finanzkapital von irgendwelchen Privatindustrien und so weiter und so fort. Und wenn man sich anguckt, wie das miteinander versponnen ist, das ist ein kleines Teil. Du bist es jetzt nicht übergangen, aber es hat noch nicht genügend Erwähnung gefunden. dann zieht einem das schon die Schuhe aus. Und zwar das Detail, dass die Schweizer mit ihren eben Steuern entsprechend halt maßgeblich dazu beitragen, um unter anderem eben den WEF in Davos dort zu finanzieren. Also grundsätzlich könnte ich jetzt noch darauf eingehen, aber ich möchte diesen Schlenker jetzt nicht mehr machen. Das sind Millionen. Die Stiftung, die er da hat und der Umsatz, den dieses ganze Event dort macht, Der ist im dreistelligen Millionenbereich. Die könnten sich weiß Gott das leisten, eine Privatarmee dort hinzuschicken. Aber praktischerweise lassen die sich das alles in Anführungszeichen sponsern, eben auf dem Rücken der Abgaben der Steuerzahlenden Bevölkerung in der Schweiz. Aber lange Rede, kurzer Sinn, das will ich einfach nur mal als Klammer auf und Klammer zu hier an dieser Stelle noch mal erwähnt haben. Spannend ist etwas anderes, was du angesprochen hast, womit ich gerne diese Sendung beenden möchte, bevor wir in den Bonus-Stream gehen, liebe Freunde. Und das ist eben die Einflussnahme dieser Figuren, die bis heute eben nicht aufgehört hat. Und an dieser Stelle vielleicht eine Nachricht, die ihr überlesen habt, aber eine, die eventuell in Zukunft öfter lesen werdet, wenn ihr ein Stück weit im Prinzip ja verfolgt, was auf der politischen Bühne passiert. Er ist zwar, ich glaube, inzwischen 99 Jahre alt, hat auch schon mal besser ausgesehen, aber wie dem auch sei, er ist offensichtlich immer noch aktiv in eben, der Politik verwurzelt. Es geht um Henry Kissinger. Er war auf diesemjährigen Davoser WEF-Treffen zugeschaltet. Und um in aller Kürze euch mal mitzugeben, was der Mann da von sich gegeben hat. Er hat offensichtlich einen Vorschlag gemacht in Bezug auf die Ukraine, der allen weh tut. Da muss man sich auch wiederum vorstellen, jemand aus dem Ruhestand, der längst von allen politischen Ämtern eigentlich zurückgetreten ist, aber natürlich immer noch als Koryphäe gehandelt wird, kommt daher und sagt jetzt etwas, was eventuell sich bald bewahrheiten könnte. Und das über die Köpfe von eigentlich allen Beteiligten hinweg, die zumindest jetzt gerade parlamentarisch in irgendeiner Form legitimiert sind. Russland soll also in aller Kürze Gebiete bekommen, die Ukraine wird aber dafür NATO-Mitglied. Ein Kompromiss in der Tat, der allen wehtut, aber sich bald bewahrheiten könnte. Uwe, ich glaube, wir sind mit dem Wichtigsten durch in Bezug auf im Prinzip dein Programm. Natürlich ist unsere Sendung jetzt noch, weiß Gott, nicht am Ende, denn immer mal wieder ist es durchgeklungen. Es gibt mehrere Thinktanks und diese Herrschaften, die kennen sich alle von weit her. Die haben offensichtlich ähnliche Ziele, aber irgendwie arbeiten sie entweder miteinander, vielleicht doch ein Stück weit gegeneinander. Auf jeden Fall aber alle gleichzeitig und es ranken sich unfassbar viele Gerüchte um aller möglichen Machenschaften und Geheimbunde. Von denen ist der WEF nur, sag ich mal, das Wort der Mode in dieser Woche, während Davos gerade stattfindet. weil hinter den Kulissen gibt es so viele von denen, liebe Freunde, wie es Buchstaben im Alphabet gibt. Uwe, an dieser Stelle, die Höflichkeit gebietet ist, verabschiede ich mich von dir, nur pro forma, weil wir sehen uns jetzt gleich wieder. Danke dir, bleib uns erhalten und vor allen Dingen bis gleich, also im Bonus-Talk.

Zitate aus dieser Abschrift bitte mit Quellenangabe: „Die Hintergründe und wahren Ziele des Weltwirtschaftsforums“, Die Welt Klar Sehen, 23.01.2023.

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Uwe Loose und Eli zeichnen am Beispiel der Davos-Tagung 2023 nach, wie das Weltwirtschaftsforum entstand und wer dahintersteht. Kernthese: Gründer Klaus Schwab ist nur eine Marionette eines älteren US-Netzwerks um Henry Kissinger und den Think Tank Council on Foreign Relations.

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