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Russland ./. Ukraine - Analyse der Fähigkeiten und Potentiale der Kriegsparteien in 2022 und 202327.01.2023

UKRAINE - NARRATIV UKRAINE - NARRATIV

Abschrift

Abschrift des Videos vom 27.01.202389 Abschnitte

Der Text hält den Kenntnisstand dieses Tages fest, nicht den von heute. Er wurde maschinell aus der Tonspur erstellt; maßgeblich bleibt das gesprochene Wort im Video.

Dr. Reisner, der erklärt uns jetzt eigentlich so einige verschiedene militärische Grundbegriffe und wie das, was passiert ist, militärisch einzuordnen ist. Also eigentlich geht es so darum, die Kampfstärke der beiden kämpfenden Parteien und ihrer Verbündeten, insbesondere jetzt, was die Waffenlieferung in die Ukraine betrifft und Munitionslieferung, das einzuschätzen. Das heißt, wir sehen eigentlich zwar dasselbe Thema, aber von einer völlig anderen Perspektive ausbeguckt. Klar sehen, clever denken, frei handeln.

Hallo liebe Zuschauer, willkommen auf meinem Kanal, Die Welt Klar Sehen. Heute geht es weiter in der Serie zum Thema Russland und Ukraine. Da hatten wir ja schon vor einiger Zeit den Obersten Bertolt Sandner von dem österreichischen Heer oder Bundeswehr heißt es dort gehört. das ja eben seine Zusammenfassung für das Jahr 1922 gemacht hat, soweit das eben zu dem Zeitpunkt möglich war. Und dann möchte ich aber heute noch mit einem zweiten Herrn reden oder denen zuhören, was er uns zu sagen hat,

nämlich die auch Oberst aus dem Generalstaat, nämlich Dr. Markus Reisner. Ja, und Dr. Reisner, der macht auch zunächst einmal auch einen Rückblick, aber anders, als wir es in der letzten Woche gehört haben. Nämlich in der letzten Woche ging es ja um die reine Historie, was ist wann, wie passiert. So, und Dr. Reisner, der erklärt uns jetzt eigentlich so einige verschiedene militärische Grundbegriffe und wie das, was passiert ist, militärisch einzuordnen ist. Also eigentlich geht es so darum, die Kampfstärke der beiden kämpfenden Parteien und ihrer Verbündeten, insbesondere jetzt, was die Waffenlieferung in die Ukraine betrifft und Munitionslieferung, das einzuschätzen.

Das heißt, wir sehen eigentlich zwar dasselbe Thema, aber von einer völlig anderen Perspektive ausbeguckt. Willkommen an der Militärakademie Wiener Neustadt. Ich bin Oberst Markus Reisner, der Leiter der Forschungs- und Entwicklungsabteilung, derzeit der Kommandant der Garde in Wien. In unserem Halt ganz kurz zur Verortung mit dem Koordinatensystem, in dem meine Aussagen getroffen werden. Dazu muss man verstehen, dass wir hier tatsächlich in diesem Konflikt bereits eine Dimension haben, die über mehrere Domäne hinweg geht.

Wir haben also Elemente Luft, Maritim, Land, natürlich auch nicht zu vergessen den Weltraum, den Cyberraum und den Informationsraum. Also all die Ableitungen, die man treffen kann, befinden oder finden in diesem Raum statt. Ja, diese Aussage mit den Multi-Domain-Geschichten, das ist natürlich so eine Sache, die ist ja gar nicht mal so neu, denn wer ausmerksamer Beobachter meines Kanals ist, der wird sich vielleicht noch daran erinnern, dass ich darüber als erster vermutlich in der Protestbewegung damals gesprochen habe, nämlich im September 2020.

Und da ging es ja um die Analyse der Demonstrationen im August und warum das alles nicht so richtig rund war. Und da haben Elia, Theo und ich uns mal dazu Gedanken gemacht. Und in diesem Video dort, da habe ich schon ein Videoclip von diesem amerikanischen Offizier dort veröffentlicht, der darauf hingewiesen hat, was diese Multidomänen-Strategie ist. Und dass es im Grunde genommen darum geht, das war jedenfalls meine These damals, dass der Staat, wenn er sich gegen Widerständler, welcher Art auch immer, wehrt, eben clever ist. Und zwar so clever, dass er die militärischen Strategien der Neuzeit verwendet, eben auf mehreren Dimensionen gleichzeitig agiert, man könnte auch sagen kämpft.

Wir unterscheiden zuerst zwischen der taktischen, der operativen und der strategischen Ebene. Die taktische Ebene bezeichnet Elemente wie zum Beispiel Waffensysteme, die verschiedene Fähigkeiten haben, wie zum Beispiel dieses amerikanische High-Mass-System. Die operative Ebene bezeichnet Offensiven, wie sie die Offensiven waren von ukrainischer Seite bei Kiew, bei Kharkiv oder auch bei Kherson oder auch der Angriff der Russen am Beginn des Krieges. Die strategische Ebene ist aber jene Ebene, die entscheidet, ob sie einen Konflikt über lange Zeit führen können oder nicht. Hier in diesem Fall der Angriff der russischen Seite auf die

kritische Infrastruktur der Ukraine. Beginnen wir ganz kurz zuerst mit der taktischen Ebene. Was man hier feststellen kann, ist, dass die Idee der russischen Seite aus den Erfahrungen von 2014 mit bataillonstaktischen Gruppen einzumarschieren so nicht funktioniert hat. Warum? Die bataillonstaktische Gruppe hat offensichtlich, vor allem was den Anteil der Infanterie betrifft, eine Unterlegenheit, die sich gerecht hat beim Angriff auf die ukrainische Seite. Die ukrainische Seite hingegen hat ganz entscheidend verstanden, dass durch den Einsatz zum Beispiel von präziser

Artillerie, aber vor allem auch durch den Einsatz leichter Elemente es möglich ist, dieser Struktur der russischen Angreifungskräfte etwas entgegenzusetzen. Das heißt, das Entscheidende auf taktischer Ebene ist es, dass die Taktiken, Techniken und auch die Maßnahmen, die man im Gefecht getroffen hat, hier entscheidend sind für den Erfolg, so wie wir ihn dann gesehen haben, von der ukrainischen Seite am Beginn des Konflikts. Das zweite ist die operative Ebene, die Ebene, auf der verschiedene Offensiven durchgeführt worden sind. Hier ist ganz klar festzustellen, dass die ukrainische Seite nach dem Abwehr-Erfolg bei Kiew diese Erfolge auch

weiter fortsetzen konnte, und zwar bei den Offensiven bei Kharkiv, aber auch in weiterer Folge beim Rückzug der russischen Truppen aus Kherson auf die andere Flussseite. Trotzdem muss muss man auch feststellen, dass auch die russische Seite im Verlauf der letzten elf Monate Erfolge verzeichnen konnte. Das war die Einnahme der Stadt Mariupol nach schweren und heftigen Gefechten und sehr vielen zivilen Opfern, aber auch die Kesselschlacht bei Severodonetsk und Ischansk im Sommer oder jetzt die Situation bei Solidarpark Mut, wo die ukrainische Seite sehr, sehr unter Druck steht und man erkennen kann, dass möglicherweise die russische Art der Einsatzführung,

nämlich dieser massive Artillerieeinsatz, ihnen zu Erfolg verhilft. Wir nehmen aus dieser Darstellung mit, dass beide Seiten durch eine hohe Flexibilität immer wieder in der Lage waren, sich auf die verschiedenen Situationen einzustellen und erfolgreich zu sein. Die nächste Ebene ist die strategische Ebene. Jene Ebene, die entscheidend ist, wenn es darum geht, einen Konflikt über lange Zeit zu führen. Hier war es der Fall, dass die russische Seite erkannt hat, dass durch den Einsatz der Luftstreitkräfte mit weitreichenden Waffensystemen wie ballistischen Raketen, Grußmissiles, aber auch Drohnen es möglich ist,

die Achillesferse der Ukraine anzugreifen und das ist die kritische Infrastruktur. Das heißt, obwohl paradoxerweise die ukrainische Seite sehr erfolgreich auf operativer Ebene ist, hat sie die Herausforderung, dass die russische Seite auf strategischer Ebene immer wieder versucht, die kritische Infrastruktur und das ist natürlich die Stromversorgung der Ukraine anzugreifen und das ist sehr erfolgreich. Wir haben es auch gesehen am Beginn des Krieges, dass die russische Luftwaffe sehr wohl in der Lage war, ihre Ziele umzusetzen. Das Ergebnis dieser Angriffe auf auf strategischer Ebene, ist, dass, wenn man an diesen Bildern es betrachtet,

die Stromversorgung der Ukraine immer mehr getroffen wird und die Ukraine die große Herausforderung hat, mit dem Einsatz der eigenen Fliegerabwehr auf dieser strategischen Ebene dem etwas entgegenzusetzen. Hier geht es also vor allem um die Ausdauer, diesen Konflikt weiterführen zu können. Springen wir nun auf die... Ja, also hier ist es doch schon mal ganz schön, dass eben der Dr. Weisner, eben nicht nur darstellt, dass es insgesamt diese fünf, sechs übergeordneten Ebenen gibt,

sondern auch innerhalb des Militärischen eben verschiedene Zustände gibt, eben taktisch, operational und strategisch und dass ja uns Laien das hier erläutert. Springen wir nun auf die Fähigkeiten. Die Fähigkeiten, die entscheidend sind, dass Streitkräfte in einem Konflikt quasi Erfolge oder Misserfolge erzielen. Diese entsprechenden Fähigkeiten sind hier abgebildet. Nur gemeinsam und ineinandergreifend ist es möglich, durch Einsatz dieser Fähigkeiten tatsächlich Erfolge zu erzielen.

Beginnen wir mit der ersten Fähigkeit, der Vorbereitung. Hier hat man gesehen, dass der Einmarsch der russischen Seite auf Annahmen basiert, die sich dann in weiterer Folge nicht als umsetzbar herausgestellt haben. Ein gutes Beispiel ist die Schlacht um Kiew, wo in den ersten 48 Stunden das Gefecht zugunsten der Ukraine entschieden worden ist. Die Ukraine hat damals den Fluss Irpen aufgestaut, die Brücken gesprengt und durch den Einsatz von Artillerie die angreifenden russischen Elemente nachhaltig geschlagen. Auf der anderen Seite, hervorragend dargestellt für die ukrainische Seite, hat sich vor allem der Einsatz von kleineren Einheiten und Spezialkräften,

denn diese haben vor allem in Nadelstichtaktik versucht, den Russen Schaden zuzufügen und das auch sehr erfolgreich umgesetzt. Das heißt hier ganz klar der Vorteil einer entsprechenden vorausschauenden Planung, der hier entscheidend für die ukrainische Seite war, die Vorbereitung auf diesen Krieg. Sehen wir uns nun den zweiten Begriff an, Projekt, also die Fähigkeit, Kräfte zu projizieren. Hier ist interessant festzustellen, dass in diesen elf Monaten, trotz dem missglückten Angriff der russischen Seite, es den Russen immer wieder gelungen ist, sich neu auf Situationen

einzustellen. Wir haben das also hier gerade auch am Beispiel von Kiew noch einmal, wo wir so sehen können, dass die Russen innerhalb von wenigen Tagen, knapp von zwei Wochen, fast 50.000 bis 60.000 Soldaten aus dem Raum Kiew abgezogen haben, im Eisenbahntransport 1.000 Kilometer in den Donbass verlegt haben und dort dann versucht haben, in einer neuen Phase nochmal anzusetzen. Auf der anderen Seite hat es die Ukraine geschafft, die Waffenlieferungen, die aus ganz Europa und auch auch aus den USA eingetroffen sind, vor allem in Polen, in das Land zu bringen und hier schnell und rasch quasi zu den kämpfenden Verbänden vorzubringen,

wo sie in der Lage waren, diesen Abwehrkampf gegen die Russen weiter zu führen, beziehungsweise auch sich vorzubereiten auf eine weitere Offensive. Das heißt, entscheidend war hier, das Momentum aufrechtzuerhalten, um das Näheren der Kräfte weiter sicherstellen zu können. Sehen wir uns nun die Fähigkeit Angriff an. Hier ist ganz entscheidend, dass wir erkennen können, dass in diesen elf Monaten vor allem die Geschwindigkeit das entscheidende Element war. Die Geschwindigkeit vor allem beim Einsatz von Waffensystemen. Wir haben erkannt, dass die ukrainische Seite, was den Einsatz ihrer

Artillerie betroffen hat, sehr schnell reagieren konnte und Ziele bekämpfen konnte, während die russische Seite immer noch sehr zentralistisch Feueranforderungen durchführen konnte. Auf der ukrainischen Seite war es möglich, Feueranforderungen innerhalb von wenigen Minuten tatsächlich umzusetzen, während auf der russischen Seite Ziele, die man erkannt hatte, bei dem Eintreffen des Feuerkommandos, also bei dem Eintreffen der Granaten oft nicht mehr vorhanden waren. Und man kann gut erkennen, dass also gerade auch in diesem Konflikt diese Fähigkeit entscheidend ist, aufgrund des Einsatzes von massiven Artilleriewaffen, die also von beiden Seiten hier

eingesetzt werden. Sehen wir uns als nächster Begriff den Begriff Schutz an, also die Möglichkeit, die eigenen Kräfte zu schützen. Am Ende der zweiten Phase, wo also die russische Seite, vor allem im Donbass, die ukrainische Seite in Rissichansk und Severodonetsk bekämpft hat, war es so, dass durch die Lieferung von speziellen Waffensystemen, und das war das Heimatsystem aus den USA, 20 Stück, die hier geliefert worden sind, es möglich war, die vor allem Munitionsdepots der russischen Seite anzugreifen. Innerhalb von wenigen Wochen wurden hier massive Zerstörungen durchgeführt

und es hat eine Zeit gedauert, bis die russische Seite in der Lage war, sich hier wieder anzupassen. Einerseits durch ein Verlegen dieser massiven Munitionslager in viele einzelne Teillager, aber andererseits auch durch den Schutz von Fliegerabwehrsystemen, wie zum Beispiel diesem System Panjshir. Dieses System Panjshir hat es wiederum möglich gemacht, diese Heimatsraketen der ukrainischen Seite zu bekämpfen. Dem musste etwas entgegengesetzt werden und das war der Einsatz von diesen Anti-Radar-Raketen aus den USA, die wiederum diese Panjshir-Systeme bekämpft haben, damit das Heimatssystem wieder in der Lage war, diese Waffenlager zu bekämpfen.

Das heißt, man sieht, dass quasi immer wieder der Versuch da war, aus einer symmetrischen Situation in eine asymmetrische überzugehen. Wichtig ist aber zu verstehen, dass der Schutz der Ressourcen notwendig ist, um diesen Krieg weiter voranzutreiben und zu führen zu können. Sehen wir uns nun die Durchhaltefähigkeit an, und zwar am Beispiel der Kräfte, vor allem auch jetzt dem Beispiel noch mit dem Munitionsansatz. Wir wissen, dass die russische Armee eine gewisse Anzahl von Kräften verfügbar hatte. Es gibt unterschiedliche Zahlen dazu. Als Beispiel nehmen wir diese 10.000 gepanzerte Fahrzeuge, Kampfschützenpanzer und ca. 1.500 Panzer, die sie über sich in den Einsatz gebracht haben.

Tatsächlich sind diese Zahlen noch wesentlich höher. Man geht davon aus, dass Russland um die 10.000 Panzer tatsächlich verfügbar hat. Mit der Instandsetzung wäre es sicher möglich, ca. 3.000 bis 3.500 für einen Einsatz im Gefechtsfeld verfügbar zu machen. Auf der anderen Seite, die ukrainische Seite, hat am Beginn des Krieges ebenfalls signifikante Mengen verfügbar gehabt. Man nimmt an, dass die ukrainischen Streitkräfte die quantitativ stärksten Streitkräfte Europas ab Beginn des Krieges waren. Über 2000 gepanzerte Fahrzeuge, Kampfschützenpanzer, über 1000 Panzer, die hier verfügbar waren.

Diese Kräfte wurden verwendet, um in der ersten Phase die angreifenden russischen Kräfte abzunützen. Das heißt, Russland hat sehr hohe Verluste erlitten, aber auch die Ukraine hat sehr hohe Verluste erlitten. bis im Juni aus ukrainischen Quellen ca. die Hälfte ihres Equipments der Landsteckkräfte. Die Problematik besteht aber auch gerade in der Munition und im Munitionseinsatz, am Beispiel der Artillerie-Munition gezeigt. Man nimmt an, dass Russland ca. 17 Millionen Schuss Artillerie-Munition verfügbar hatte, von denen in den letzten 11 Monaten 7 Millionen verbraucht worden sind.

Die eigenen Produktionskapazitäten sind ca. 3,4 Millionen. Ich möchte hier mal kurz reinspringen, weil wir haben hier an mehreren Stellen Eben die Tatsache, dass er keine Tatsachen hat, sondern es wird vermutet, es wird vermutet, dass Russland 10.000 Panzer hat. Es wird angenommen, dass 17 Millionen Schuss da sind. Das heißt, hier sehen wir, dass wir jetzt so sehr das Ganze hier militärisch präzise versucht wird darzustellen, dass doch wesentliche Beurteilungsdaten gar nicht in der Form vorhanden sind, sondern dass hier, ich sag mal, spekuliert wird.

Und natürlich, wenn man keine Information hat, muss man spekulieren. Aber wir sollten uns nicht darüber hinwegtäuschen lassen, dass eben hier der Dr. Reisner ja auf Spekulationen seine Gedanken hier weiterführt. Und da stellt sich natürlich die Frage, die wir auch schon bei dem anderen Vortrag vor einer Woche hatten, woher haben die Österreicher ihre Informationen eigentlich? Wer informiert sie und wie valide sind diese Informationen?

Die Ukraine hat also noch 10 Millionen plus die Produktion dieses Jahres und ist in der Lage, diesen Krieg auch länger zu führen. Auf der anderen Seite hat die Ukraine ihre Munition relativ rasch verbraucht. Und hier ist das Ziel des Umstellens auf die westlichen Kaliber, wie das Kaliber 155 mm, um auch die Ukraine weiter noch versorgen zu können. Und das, was an Gerät bereits geliefert worden ist, das hat die Ukraine in die Lage versetzt, dann im Sommer die Offensiven bei Kherson und Kharkiv durchzuführen. Wenn man jetzt aber genau hinhört, dann hört man, dass der ukrainische Generalstabschef ganz klar gesagt hat,

wenn ihr wollt, dass wir wieder in die Offensive gehen, dann brauche ich noch einmal eine dritte Lieferung. Ich brauche noch einmal 300 Panzer, ich brauche noch einmal 600 bis 700 Kampfschützenpanzer, ich brauche noch einmal 500 Artilleriesysteme. Das heißt, die ukrainischen Landsteigkräfte müssen zum dritten Mal neu offensivfähig gemacht werden. Sehen wir uns nun den Begriff Inform an. Inform bedeutet vor allem Aufklärung. Also ja, in Form möchte ich ja mal hier gucken. Also wenn der ukrainische Oberbefehlshaber eben eine dritte Großlieferung anfordert, um angriffsfähig zu sein, heißt es doch, dass ohne diese Lieferung die Ukraine nicht angriffsfähig ist.

Und nun war ja immer auch die Frage, was eigentlich der Sinn des Krieges ist. Ist der Sinn des Krieges, dass die Ukraine sich verteidigt oder ist der Sinn des Krieges, dass die Ukraine die Russen angreift oder zumindest die Russen so weit angreift, dass sie aus dem Land rausgeschmissen werden? Also da vermisse ich jetzt so ein bisschen auch bei dem Dr. Reisner mal eine Aussage, was denn jetzt aus militärischer Sicht eigentlich der Zweck der ganzen Veranstaltung zu dem Zeitpunkt und vielleicht auch in der näheren Zukunft sein soll.

Aufklärung ist ganz entscheidend und zwar bereits von Beginn des Krieges bis jetzt. Das erste Entscheidende zu verstehen ist, dass mit Einsatz der russischen Kräfte auf dem ukrainischen Territorium, also mit Angriff der russischen Föderation auf die Ukraine, es zu massiven Unterstützungsmaßnahmen gekommen ist des Westens. Diese Maßnahmen haben vor allem auch den Aufklärungsbereich betroffen. Durch Satellitenaufklärung, durch Signal Intelligence und andere Möglichkeiten wie auch zum Beispiel Human Intelligence war es möglich, ein sehr sehr genaues und exaktes Lagebild über die russische Einsatzführung zu bekommen.

Dieses Lagebild besteht bis heute. Es war auch der Grund, warum es gelungen ist, für die Ukrainer doch einige Generäle auf russischer Seite zu töten. Und man hat auch erkennen können, dass vor allem der massive Einsatz von Drohnen, vor allem auf unterster Ebene, man nimmt an, dass zu jedem Tag des Konflikts zwischen 4.000 und 5.000 Drohnen unterschiedlicher Größen im Einsatz sind, es möglich ist, das eigene Lagebild entscheidend zu verstärken. Ein Teil dieser Drohnen wird unter anderem auch eingesetzt zur Eigenaufklärung, um ein Bild davon zu bekommen, ob man in der Lage ist, seine Kräfte getarnt und geschützt abzustellen

oder ob der Gegner mit seinen Drohnen in der Lage ist, diese aufzuklären. Das heißt, Drohnen spielen in diesem Konflikt eine sehr, sehr große Rolle, nicht nur auf unterster Ebene zur Aufklärung, sondern bis auch auf die obere Ebene inklusive der Bewaffnung, die wir so auch hier im Einsatz sehen. Sehen wir uns nun als weiteres Beispiel Consult, Command und Control an, Also die Führungsfähigkeit. Hier gibt es zwei Elemente, die entscheidend sind zu verstehen. Das eine ist die Art und Weise der Führung. Das heißt, die Fähigkeit, vor allem von unterster Ebene bis nach oben, vor allem im Sinne der Auftragstaktik zu führen. Auftragstaktik heißt, dass der Untergebene versteht,

was von ihm gefordert wird und danach handelt. Und er braucht die Kommunikation dazu. Hier muss man ganz klar feststellen, dass vor allem durch den Einsatz des Darling-Systems die Ukraine bis heute in der Lage ist, in einer Art und Weise zu kommunizieren, die es für die russische Seite sehr schwer macht, diese zu stören und dass der Einsatz dieser kleinen Einheiten, die im Sinne des Auftrages denken, dazu geführt hat, dass viele der Offensiven sehr erfolgreich durchgeführt werden konnten. Auf der anderen Seite haben wir auf der russischen Seite eine sehr zentralistische Führung, die Zeit braucht, um Entscheidungen von oben bis

nach unten zu kommunizieren. Wenn diese Entscheidungen getroffen sind, ist es aber auch für die russische Seite möglich, Erfolge zu erzielen. Man hat es ja gut gesehen auch bei bei Kherson. Hier wurde von General Surovikhin die schmerzhafte Entscheidung vorgeschlagen, offensichtlich an Putin und auch genehmigt, der Rücknahme der Kräfte auf die andere Seite. Hier ist bemerkenswert, dass diese 30.000 Mann und ca. 2.500 Fahrzeuge, ohne dass von der ukrainischen Seite ein Schuss abgegeben worden ist, sich auf die andere Seite zurückziehen konnten, was ein bisschen im Vergleich historisch mit Dürrenkirchen bemüht, denn damals, 1940,

war es auch möglich, für die britische Seite Kräfte auf Großbritannien überzusetzen, die dann in weiterer Folge des Krieges verfügbar waren. Und auch hier sehen wir jetzt, dass diese 30.000 Mann nach dem Abzug quasi verfügbar waren, einerseits am Südufer, aber auch in weiterer Folge bei Melitopol oder auch natürlich bei den Kämpfen im Donbass, die sich wieder zugespitzt haben. Sie werden sich nun die Frage stellen, woher diese Bewertungen stammen, die wir jetzt sehen. Ja, das ist die zentrale Frage, die ich ja schon in meinem letzten Video gestellt habe. Woher kommen diese Bewertungen?

Also wer liefert die Daten und wie aussagefähig sind sie? Schauen wir mal.

Beobachtungen, die quasi gemacht worden sind in den ersten Monaten des Krieges betreffend des Einmarsches der russischen Streitkräfte in der Ukraine. Was ist für die russische Seite gut gelaufen, was ist für die russische Seite schlecht gelaufen? Es gibt eine zweite Ausarbeitung, die sich befasst mit den ersten Erfahrungen und Bewertungen, den Einsatz der russischen Luftwaffe betreffend. Wo war die russische Luftwaffe erfolgreich und wo hat sie bis heute es nicht geschafft, durchschlagende Erfolge zu erzielen? Ich habe aber auch zitiert den ukrainischen Generalstabschef, den den amerikanischen Generalstabschef und als Beispiel den Leiter des estischen Militärnachrichtendienstes.

General Saluschny hat vor kurzem gesagt, wenn die ukrainische Armee wieder in die Ukraine kommt, Ja, also das ist ja ein bisschen eigenartig. Also natürlich, im Krieg weiß man nie so genau, was los ist. Deswegen muss man sich Informationen beschaffen. Dafür hat man seine Informationsdienste. Und was wir jetzt hier haben, sind im Grunde genommen Informationsdienste, die ausschließlich jetzt auf der eigenen Seite liegen. Also zum Beispiel eben dieses Royal Institute, United Service Institute, ist also ein britisches Institut. Wir wissen, dass die Briten einer der stärksten Kriegsbefürworter und Vorantreiber waren.

Ja, die nur kurz im Amt befindliche letzte Premierministerin, die hatte, was wollte die? Sogar taktische Atomschläge präventiv machen. Ja, also das heißt, hier haben wir also ein Institut von einem Land, was unheimlich aggressiv jetzt in diesen Konflikt vorantreibt. Ja, so, dann haben wir das Amerikaner, so, dann haben wir Esten, ja, von denen wir wissen, dass sie sehr große Angst haben, überfallen zu werden, wobei sich die Frage stellt, warum hatten sie die letzten, ich weiß nicht was, 80 Jahre nicht, ja, dass sie überfallen wurden oder zumindest die letzten 30 Jahre, ja, und dann eben von den Ukrainern.

So jetzt stellt sich für mich die Frage, gibt es denn gar keine Information, die man auswerten könnte, die vielleicht vom Feind selber stammt? Gibt es zum Beispiel keine russischen Nachrichten, keine russischen Aussagen des Verteidigungsministers, des Präsidenten, die man dann ja auch einwerten könnte und könnte sagen, das was er da sagt, das entspricht dem, was wir erwartet haben oder nein, das kann überhaupt gar nicht sein, weil das ja völlig entgegen unseren Aufklärungsdiensten ist und und und. Das heißt, hier sehe ich eine informative Einseitigkeit, die nach meiner Meinung ja nachteilig ist, jetzt unabhängig davon, wie man das jetzt von der Parteinahme ergreift.

Okay, ich finde ganz toll, dass die Ukrainer zu unterstützen sind oder ob man sagt, nein, das will ich nicht. Ich gehe einfach mal von dem Prinzip aus, dass schon vor zweieinhalb Jahrtausenden ungefähr der Militärstratege in China Sun Tzu gesagt hat, nach dem Motto, wenn du dich nicht kennst und du kennst deinen Feind nicht, dann wirst du von 100 Schlachten 100 verlieren. Kennst du dich, aber deinen Feind nicht, wirst du 50 gewinnen, 50 verlieren. Kennst du deinen Feind, aber dich nicht, wirst du auch von 100 Schlachten 50 verlieren. Das heißt, um alle zu gewinnen, muss man sich kennen, als auch den Feind kennen.

Und dazu gehört doch auch, dass man die Information, die der Feind kundtut, sowohl die öffentliche als auch die unöffentliche, in seine Informationsmelange mit einbezieht und nicht komplett außen vor lässt. Also das verstehe ich jetzt nicht. Ja und da möchte ich eigentlich noch einen anderen Aspekt der Kritik meiner Beurteilung mit reinbringen. Was der Dr. Reisner vorgelegt hat, waren jetzt mündliche Aussagen von irgendwelchen Generälen und Berichte von Instituten, zum Beispiel aus England.

Ja aber das sind doch gar keine Daten, das sind Interpretationen. Das heißt, wir haben offensichtlich keinerlei Originaldaten. Also das österreichische Bundesheer macht seine strategischen Analysen aufgrund von was von Hörern sagen, weil ein General etwas sagt, was ist, wenn er was Falsches sagt, absichtlich oder unabsichtlich, aufgrund von Studien, die irgendwer gemacht hat.

Moment mal, für eine objektive Lagebeurteilung bedarf es doch der konkreten Anschauung und nicht der Bilder von irgendetwas, der Interpretation von etwas. Das heißt zum Beispiel solche Institute wie in England, die dann Berichte schreiben, die haben doch schon eine bestimmte Interpretation und diese Interpretation, die stellen sie dann dar. Da habe ich das so etwa falsch verstanden. Man könnte auch sagen, wenn man gar keine objektive Faktenlage hat, also keine eigenen Bilder, keine eigenen Fotos, Nachrichten und sonst nicht was, dann habe ich doch eigentlich gar nichts.

Dann könnte doch derjenige, der mich informiert, der könnte mir doch allen möglichen Mist erzählen. Oder nicht? Das ist mein Sehen. Wenn die Offensive gehen soll, bevor die russische Seite sich eingegraben hat, dann brauche ich neuerlich 300 Panzer, 600 bis 700 Kampfschützenpanzer und 500 Artilleriesysteme. Das heißt, die ukrainischen Landstreitkräfte müssen zum dritten Mal mit Kräften ausgestattet werden, um wieder offensiv zu werden. Der US-Generalstrafschef hat nach dem Abzug der russischen Streitkräfte von Kherson gesagt,

dass beide Seiten 100.000 Mann an Toten und Verwundeten erlitten haben. Er war der Erste, der das so in dieser Form gesagt hat. Er hat aber auch gesagt, dass der Sieg der Ukraine bei Kherson die Möglichkeit für Verhandlungen öffnen sollte. Dem wurde widersprochen. Und an letzter Stelle möchte ich nennen den Leiter der Ukraine. Ja, Moment mal. Wir haben also hier selbst ein amerikanischer General, der sagt, okay, man hätte jetzt durch einen Sieg der Ukraine an der Stelle eben wegen der hohen Verluste jeweils ungefähr 100.000 Mann zu dem damaligen Zeitpunkt, also wir reden jetzt hier von Dezember oder November, das müsste doch jetzt mal für Verhandlungen genügend Argumentation sein, aber dem wurde widersprochen.

Das heißt, 200.000 Tote ist jetzt was? Nicht so wichtig, lieber weiter Krieg führen, damit es dann wie viel werden? 400.000, 800.000, eine Million, finde ich auch eigenartig. Führt man jetzt Krieg um des Krieges willen, um möglichst viele Leute im Krieg zu Tode zu kommen lassen oder es zumindest nicht zu verhindern? Und was genau will man eigentlich erreichen?

Das ist der Militärnachrichtendienst, der sehr klar herunterdekliniert hat, dass die Möglichkeit der Ressourcennutzung von russischer Seite noch sehr hoch ist. Einerseits was die Munitionsausstattung betrifft, aber auch die Verfügbarkeit von gepanzerten Fahrzeugen. Und ich möchte aus diesen zwei für mich genannten Dokumenten ein Zitat herausnehmen, das im Prinzip... Ja, aber das bedeutet doch im Grunde genommen, die Ukrainer haben es mit ihren Angriffen nicht so weit geschafft, um Verhandlungen führen zu können, weil es auch eh keiner wollte.

Oder sie haben zwar, aber es wollte keiner. So und jetzt erklärt der Dr. Reisner, dass eigentlich Munition und Waffen auf der russischen Seite viel stärker sind. Und was wäre denn jetzt bei einem normalen menschlichen Denken die Konsequenz daraus, wenn die Seite, die angreift, viel stärker ist und die andere Seite aber nicht die Maßnahmen ergreifen kann und auch der Wille nicht da ist? Man will ja nicht diplomatisch vorgehen. Was ist die Konsequenz daraus, frage ich mich?

Im Kern eine wesentliche Aussage trifft, denn es ist wichtig zu verstehen, dass wenn wir verstehen wollen, wie der Konflikt sich tatsächlich entwickelt, wo wir stehen und wo auch für uns Ableitungen zu treffen sind, es nichts bringt, die russische Seite als inkompetent und nicht einsatzfähig zu bezeichnen, sondern dass wir anerkennen müssen, dass es Erfolge gegeben hat, die wichtig sind zum Verstehen, um uns auf eine mögliche weitere Eskalation des Konfliktes vorzubereiten.

Ja, das ist ja nun, ich sag mal, für mich eine Lachnummer. Also so traurig es ist, im Krieg zu lachen. Aber bei dieser Aussage muss ich ja lachen. Also es wird sowohl in der letzten Darstellung, auch in dieser, sehen wir, dass hier ein riesengroßer Krieg in Gang ist. Und dass ein Land, nämlich Russland, jetzt gegen ein anderes Land und seine ganzen Unterstützerländer sich jetzt einsetzt und dann wird argumentiert, Russland ist zu schwach. Ja, Moment mal, wenn Russland schwach wäre, dann bedürfte doch die Ukraine gar keiner Fremdunterstützung.

Und diese Unterstützung müsste doch gar nicht so viel sein, wenn die Ukraine selbstständig und kampffähig wäre. Das heißt also, jede Aussage, dass Russland schwach wäre, die mögen vielleicht zentralistisch geführt sein im Militär, die mögen vielleicht diverseste andere Mängel haben, sonst hätten sie ja nicht 100.000 Tote nach der Aussage von Dr. Reisner. Aber die Ressourcen sind doch offensichtlich viel größer. Das Material ist größer, die Munition ist größer. Warum fließt das nicht in Gedanken, die in diplomatische Lösungen gehen? Das erschließt sich mir jetzt nicht so.

Ich gebe Ihnen auch ein Beispiel. Der britische Nachrichtendienst versorgt uns immer wieder mit nachrichtendienstlichen Informationen und hier haben wir zwei Beispiele gegenübergelegt. Einmal vom Juni des letzten Jahres und einmal vom Dezember. Hier können wir lesen, dass der Einsatz der russischen Luftwaffe und der Einsatz der Präzisionsmarschflugkörper offensichtlich keinen Effekt erzielt. Hier im Dezember sieht die Situation ganz anders aus. Hier kann man bereits erkennen, dass der Einsatz dieser Marschflugkörper, ballistischen Raketen und Drohnen sehr wohl einen Effekt erzielt.

Nämlich auf dieser strategischen Ebene, wo Russland immer noch festlegen kann, wann, wo und in welchem Umfang es die ukrainische Seite trifft, die immer noch das Problem hat, der mangelhaft vorhandenen Fliegerabwehr und des Problems der immer zunehmenden... Ja, auch hier stellen wir fest, dass eben eine Information mit militärischer Beurteilung gemäß ist, nämlich dass die russischen Raketen offensichtlich unangreifbar sind. Das ist das, was der Präsident Putin in diversesten Reden und auch seinem Verteidigungsminister erzählt haben.

Und bei uns in den Medien höre ich immer nur, ja, die Russen, die können nichts. Und das, wenn aber hier, dieser Bericht ist ja vom 29.12.2022, zitiert der Dr. Reisner dort. Das heißt, wir reden doch quasi von höchst aktuellen militärischen Daten. Wir sehen das auch in einem Zitat des Präsidenten, der im November gesagt hat, dass bis jetzt über 4.700 ballistische Raketen, Marschflugkörper und Drohnen gegen sein Land eingesetzt worden

sind. Mittlerweile ist die Zahl bei 5.000 plus. Das ist eine Zahl, die es noch nie so in der Kriegsgeschichte gab und viele dieser Raketen treffen ihre Ziele. Das haben wir spätestens seit dem 10. Oktober gesehen, wo es zu diesen massiven Schädigungen der kritischen Infrastruktur kommt und wo klar ist, dass die ukrainische Seite Flugabwehrsysteme braucht, um dem etwas entgegenzusetzen. Aber nicht ein oder zwei Patriot-Batterien, sondern viele, viele mehr. Während im Westen Rätselraten über die Einsatzfähigkeit der russischen Streitkräfte

herrscht, versucht die russische Seite ganz gezielt durch eine Vielzahl von Formaten entsprechend diese Narrative so zu füttern, dass klar ist, dass das, was die russische Armee sich vorgenommen hat, hat sie auch tatsächlich umsetzen können. Und hier gibt es eine ganze Reihe von offensiv, aber auch im Hintergrund agierenden Nachrichtenformaten, vor allem in den sozialen Netzwerken, die hier ganz versuchen, gezielt die Informationen weiterzugeben, dass es der Eindruck entsteht, dass hier sehr große Erfolge erzielt werden. Und das ist natürlich genau die Propaganda, der die russische Seite,

die russische Bevölkerung unterworfen ist. Ja, Dr. Reisner, hier haben Sie aber jetzt nur 50-50-Informationen geliefert, denn Sie haben noch vorhin erklärt, dass es eben mehrere Dimensionen gibt, unter anderem Informationen und dazu gehört ja eben auch die Social Media. Und wenn ich nochmal daran erinnern darf, in meinem alten Video, da hat der Offizier sehr schön erklärt, das machen Sie übrigens Dr. Reisner ja auch an einer anderen Stelle in einem ihrer vielen Videos,

dass es ganz normal ist bei modernen Kriegen, dass die Meinung der Bevölkerung durch Beeinflussung mittels der Medien und insbesondere der sozialen Medien von zentraler Bedeutung ist. Nicht nur das, sondern dass man erst dann den Krieg beginnt oder durchführt, wenn diese Meinungspropaganda schon durchgeführt worden ist. Ja, so das ist doch der zentrale Punkt. So und Sie vermitteln jetzt hier den Eindruck, als ob nur die Russen hunderte von Propagandamedien hätten. Haben wir denn keine Propagandamedien? Werden wir denn nicht von verschiedenen Seiten informiert, wie toll und wie unsere Kriegsziele zu erreichen haben, was alles nötig ist und was alles nicht nötig ist?

Also ich bitte Sie, da sehe ich jetzt aber an der österreichischen Neutralität, da fehlt es hier aber doch locker an 50 Prozent. Gut, ich will mich hier nicht weiter echauffieren, aber das ist wirklich ein ganz schwacher Vortragsteil an dieser Stelle. Wenn wir uns jetzt am Ende fragen, was fehlt noch an Ausstattung und Gerät bzw. wie kann der Konflikt weiter verlaufen, so ist ganz interessant, dass mehrere Fragen, die ich kurz stelle, Ihnen einen Aufschluss darüber geben können.

Wir haben bereits gesehen den Einsatz des amerikanischen Heimatsystemes. Hier war es so, dass die Amerikaner 20 Stück geliefert haben und 18 Stück für die nächsten zwei Jahre zugesagt haben. Die nächsten wurden bereits in Kürze in Aussicht gestellt. Die ukrainische Seite hat aber 50 bis 100 gefordert. Das ist aus militärischer Sicht auch legitim, denn nur das kann einen tatsächlichen Effekt erzielen. Die zweite Frage, die wir uns stellen müssen, warum wurden bis jetzt keine Kampfflugzeuge geliefert? Keine Kampfflugzeuge vom Typ F-16 oder Erdkampfflugzeuge vom Typ A-10? Auch das würde zu einer möglichen Eskalation offensichtlich führen.

Das gleiche gilt für die Lieferung von weitreichenden Waffensystemen. Wir haben zwar einige Einsätze gesehen von weitreichenden Waffen, zum Beispiel auf der Grimm, bei Saki, aber auch zum Beispiel auf Englis oder in der Tiefe Russlands oder zum Beispiel auch auf Sevastopol, aber es gab immer noch keine Lieferung dieser Atacams. Bei den Fliegerabwehrsystemen hat sich jetzt langsam begonnen, die Lieferungen dahingehend zu entwickeln, dass ISD-Systeme, aber auch Petrol-Systeme geliefert worden sind, aber auch hier ist die Menge nach wie vor gering, um nachhaltig einen Abwehrerfolg zu erzielen. Und das letzte Thema, das sehr intensiv diskutiert wird, ist natürlich die Lieferung von Panzern.

Und hier ist es so, dass momentan zugesagt sind 50 Stück Kampfschützenpanzer Bradley, 40 Stück Marder, Großbritannien hat in Aussicht gestellt 10 Kampfpanzer vom Typ Challenger und Finnland und Polen haben ebenfalls in Aussicht gestellt die Lieferung von Leopardpanzern. Wenn man diese Zahlen zusammenrechnet und vergleicht mit den Forderungen von General Saluschny, dann sieht man ganz klar die Ablage. General Saluschny fordert 300 Panzer, in Aussicht gestellt ist jetzt die Lieferung von 30. Er fordert 600 bis 700 Kampfschützenpanzer, zusammengezählt ist das die Zahl von ca. 90.

Und die Artilleriesysteme, die ebenfalls zu liefern sind, sind in dieser Lieferung noch gar nicht eingeschlossen. Ja, fordern kann man ja immer viel. Also ich erstelle es ja so daher, Dr. Reisner, als ob der General Salushnin, der Ukrainer, als ob der jetzt der große Stratege ist und ganz genau wüsste, was er bräuchte, damit sein Land gewinnt. Und ist denn diese Frage überhaupt tatsächlich so ohne weiteres mit Ja zu beantworten? Woher hat denn der General seine Erfahrung? Also er ist doch Ukrainer und hat doch in den letzten 30 Jahren keinen Krieg geführt. Das heißt, er hat doch schon mal gar keine Kriegserfahrung.

Ja, also entweder weiß er aus eigener Erfahrung ja nicht, was er braucht und ist nur ein Akademiker nach dem Motto, er war auf der Militärakademie so oder aber er wird vielleicht von anderen beraten, ja, die ihm sagen, ja, das brauchst du aber so. Dann könnte man aber auch sagen, für Sie jetzt als österreichischen Analytiker, könnten Sie doch wenigstens mal ein, zwei Sätze darüber ablassen, ob denn diese Forderung des ukrainischen Generals, ob die überhaupt sachgemäß ist.

Was meinen Sie denn tatsächlich, was aus Ihrer, Sie sind ja Akademie, also Sie sind ja auch nicht die großen Kämpfer, die Österreicher. Was meinen Sie rein aus akademischer, historischer Sicht, was glauben Sie denn, was tatsächlich benötigt wird? Also auch hier wieder ein ganz schwacher Vortragsteil. Aber wenn die Ukraine quasi weiter in die Offensive gehen will, dann braucht sie natürlich diese Ausstattung, um hier gegen die russische Seite vorangreifen zu können.

Vor allem wenn man bedenkt, dass die russische Seite sich jetzt in den letzten Wochen und Monaten in dem von innen in Besitz genommenen Gelände eingegraben hat, durch Panzerigel, durch Sperrmaßnahmen, durch Minenfelder und so weiter und so fort. Und dass zusätzliche Kräfte herangeführt werden. Wenn wir uns jetzt nochmal kurz diese drei Ebenen vor Augen führen, die taktische, die operative und die strategische, so sind folgende Entwicklungen interessant. Die taktische Ebene hat immer noch die Herausforderung, dass beide Seiten in einem Kräfteverhältnis stehen. Auf der einen Seite die

russische Seite, die mit zu geringen Kräften begonnen hat, die aber durch das Nachführen von Reservisten langsam beginnt, die ukrainische Seite in der Verfügbarkeit von Kräften zu überholen. Auf der anderen Seite die Verfügbarkeit von Fahrzeugen wie Panzern, Kampfschützenpanzern und Artilleriesystemen, wo wir immer noch erkennen können, dass es ein Delta gibt zwischen dem, was die Ukraine verfügbar hat und dem, was Russland verfügbar hat. Und Russland beginnt, immer mehr Ressourcen verfügbar zu machen und neue Kräfte heranzuführen. Wir haben noch immer in der Woche circa ein, zwei Militärzüge, die herangebracht werden, während die Waffenlieferungen

aus dem Westen, aus Europa, aus der USA relativ spärlich vonstatten gehen. Entscheidende Durchbrüche, die Lieferung von hunderten Systemen gleichzeitig haben wir bis jetzt noch nicht gesehen. Wenn wir uns die operative Ebene ansehen, dann ist die Frage, was soll mit diesen Waffen passieren? Und hier ist es die Absicht der ukrainischen Seite, zwei Koas aufzustellen, also Formationen mit mehreren 10.000 Mann, einmal im Raum Poltava und einmal bei Dnepr im Dnepr-Gnie bei Saporoschia. Diese beiden Koas würden sich für folgende Einsatzführungen aus operativer Sicht eignen. Einmal nach einer

Bereitstellung der Angriff in Richtung Donbass mit dem Ziel, die Versorgungslinien in den Donbass abzuschneiden oder andererseits aus Saporosche heraus antretend in Richtung Süden die Landlinie, die Landverbindung zu unterbrechen mit einem Angriff im Militopol in Kombination mit einem neuerlichen Versuch der Zerstörung oder Bestätigung der Brücke über die Straße von Kerch. Dieser Ansatz wäre der erfolgversprechende, denn es würde somit gelingen, die russischen Kräfte auf der Krim in Kerson und Saporisch abzuschneiden und die russische Seite hätte ganz andere Herausforderungen zu bestehen,

als zurzeit das näheren der Angriffe quasi in Bakhmus oder quasi auch in Donbass. Das strategische Element ist ebenfalls nicht zu unterschätzen und hier erkennen wir, dass aufgrund der Angriffe der kritischen Infrastruktur es zweierlei Art der Maßnahmen gibt. Auf der einen Seite versucht die Ukraine durch defensive Maßnahmen, durch Fliegerabwehr, diesen Angriff entsprechend etwas entgegenzusetzen. Und wir erkennen auch, dass die Abschusszahlen der einfliegenden iranischen Drohnen, aber auch der einfliegenden Marschflugkörper immer mehr

zunehmen. Auf der anderen Seite versucht man aber auch offensiv, jene Räume zu treffen, von denen aus diese Angriffe geflogen werden. Also der Einsatzraum der russischen strategischen Bomber tief in Russland selbst oder zum Beispiel die Basen der russischen Schwarzmoorflotte in in Sevastopol, diese Schiffe, von denen aus diese Marschflugkörper gestartet werden, die dann quasi Ziele in der Ukraine treffen. Habe ich das jetzt richtig verstanden? Man versucht also, Ziele direktiv in Russland selbst zu treffen.

Wie ist es nicht immer, das sollte nicht der Fall sein, dass direkt russisches Staatsgebiet angegriffen wird oder fällt das jetzt unter Verteidigung? Das verstehe ich jetzt nicht ganz. Abschließend muss man feststellen, dass das, was sich in den ersten Monaten des Konflikts herauskristallisiert hat, nämlich der Umstand, dass dieser Krieg als Abnutzungskrieg geführt wird, sich immer mehr tatsächlich der Wahrheit entsprechend darstellt.

Ja, das hätte man aber gar nicht so abwarten müssen. Also ich sage mal ein bisschen logisches Denken würde jedem normalen Menschen, auch wenn er kein ausgebildeter Offizier im Generalstab ist, klar machen, dass es nur Hop oder Top geben konnte. Entweder wäre der russische Coup, Kiew in einer Nacht-und-Nebel-Aktion einzunehmen, die Präsidenten gefangen zu nehmen oder zu verjagen oder zu töten und die Regierung zu ersetzen. Entweder hätte das geklappt von der einen Variante und die andere Variante, es klappt dann eben nicht.

Und wenn es nicht klappt, ist klar, man muss sich ja erst mal jetzt auf russischer Sichtweise erst mal aufbauen. Die müssen Truppen verlegen, haben wir gehört, 1000 Kilometer wieder zurück. Und dann müssen sie da Schritt für Schritt mal langsam sich vorbereiten und nachschieben. So, das ist klar. Und dementsprechend für die Ukrainer galt ja in gewisser Weise dasselbe. Überraschungsüberfall und jetzt versuchen sie eben die feindlichen eingedrungenen Kräfte zurückzudrängen. So, aber jetzt mal rein von der Logik her. Russland hat seine Fabrikation im Hinterland. Ja, die brauchen nur eine Grenze zu bequeren, nämlich die Grenze zu Ukraine und können dann sofort ihre Waffen und Truppen einsetzen.

So, während die Munition und die Waffen und die Truppen, die die Ukraine hat, die müssen an die Front gebracht werden, da sind ja fast 1000 Kilometer, wenn man jetzt von Kiew ausguckt, so was ist mit den europäischen und NATO-Waffenlieferungen, so da, die Waffen müssen ja auch erstmal dorthin gebracht werden. Und wir haben ja gehört, dass also bis zum 29.12. die russischen Raketen quasi unangreifbar sind. Jetzt will man also ernsthaft behaupten, und das hat er ja auch vorhin behauptet, dass ja die gelieferten Waffen überwiegend an der Front angekommen sind.

Wie kann das sein? Die Russen haben doch auch Aufklärung. Dann müssten die doch, wenn die doch quasi unangreifbare Raketen haben, die werden doch nicht warten bis über 1000 Kilometer von Polen und sonst wohin das schwere Gerät an die Front geliefert wird. So blöde könnten die Russen doch gar nicht sein. Das heißt, hier stimmt etwas mit der Darstellung nicht, nach meiner Interpretation, oder aber die gelieferte Information ist an der Stelle unvollständig.

Wir sehen das hier an diesem Bild. Dieses Bild zeigt eine von Granatdrichtern zerfuchte Fläche bei Bakhmut, übersät von getöteten russischen Angehörigen der Söldnergruppe Wagner. Wir erkennen hier eine Art der Kriegsführung, die wir in dieser Form nicht mehr für möglich gehalten haben. Eine Art der Kriegsführung, die an die Schlachtfelder des Ersten Weltkrieges von Bataille oder auch an den Ison zu erinnern ist. Was heißt denn nicht für möglich gehalten haben? Da kann ich nur sagen, einfach mal daran denken, dass wir ja auch allgemeine Kriegsgrundsätze haben. Und diese beinhalten ja unter anderem, dass man die Gesetze, Strategie, die sich in der Geschichte entwickelt haben, ja auch nicht einfach wegwirft.

Und für diejenigen, die sich mal interessieren, ich habe ein paar Sachen aus dem Buch von Herrn Klausewitz mal besprochen auf dem Kanal bei mir und dort geht unter anderem hervor, dass der Krieg kein Gesetz kennt, der kennt keine Moral. Das heißt, Mordtechniken, und darum geht es ja im Krieg häufig, die sich mal bewährt haben, die sterben nicht einfach aus, sondern die können genauso gut wieder angewendet werden. Ja, wir haben aber Kriegsvölkerrecht. Ja, natürlich hat man Kriegsvölkerrecht. Aber wer will denn jetzt gegen ein so großes und starkes Land wie Russland kriegsvölkerrechtliche Maßnahmen ergreifen? Also man muss ja dann auch mal ein bisschen realistisch sein, dass das, was man sich wünscht, das muss ja auch umsetzbar sein. Ansonsten ist es einfach nur ein Traum. Ja, schauen wir mal weiter, was Herr Reisner uns sonst noch erzählt.

Und diese Art der Kriegsführung ist natürlich für keine Konfliktparteien verheerend. Wir sehen das hier an diesem Zitat. Auf der einen Seite hat die russische Seite immer noch die Herausforderung, dass sie über zu wenig Infanterie verfügt, um eine Entscheidung herbeizuführen. Auf der anderen Seite sind die ukrainischen Streitkräfte gefordert, die von ihnen im Besitz habenden Geländeteile so lange wie möglich zu verteidigen, um zu verhindern, dass die russische Seite diese einnimmt. Was dazu führt, dass es zum Teil schwerste Verluste gibt.

Aber eigentlich wollten sie doch nicht nur verteidigen, sondern sie wollten doch angreifen, um die Russen aus dem Land zu schmeißen. Jetzt reden wir aber nur noch von Verteidigung. So wie wir sie gesehen haben bei Lissischansk, Sivera Donetsk oder jetzt bei Soledad oder auch Bagmut. Die Frage ist nun am Ende, wer wird den längeren Atem haben in den nächsten Wochen und Monaten. Und wir sehen, dass die Unterstützung der Ukraine aus militärischer Sicht vor allem von den USA stattfindet, während die europäischen Nationale zunehmend unter Druck kommen.

Die USA ist doch gar nicht europäisches Land, wenn ich das so richtig sehe. Was macht die hier? Warum ist für die jetzt die Unterstützung der Ukraine so zentral wichtig? Vielleicht könnte man das ja auch mal diskutieren. sehen wir, dass die russische Rüstungsindustrie bereits im Dreischichtbetrieb arbeitet und auch zunehmend modernere Systeme an der Front eingesetzt werden.

Trotz der hohen Verlustraten, die einen aus westlicher Sicht unglaublich erscheinen, ist es der russischen Seite immer noch möglich, die Angriffsfähigkeit dahingehend zu nähern, dass sie in der Lage sind, die von ihnen in Besitz genommenen Geländeteile zu halten. Damit bin ich am Ende meiner Präsentation. Die Botschaft, die ich Ihnen mitgeben kann, ist, dass dieser Konflikt noch länger dauern wird. Und wir dürfen nicht nur auf die Ukraine und auf Russland sehen, sondern wir müssen auch bedenken, dass Kräfte im Hintergrund eine Rolle spielen. Also China, der Iran oder vielleicht auch sogar Indien.

Oder auf der anderen Seite natürlich die USA, die Europäische Union oder andere signifikante Unterstützer. Man kann sich den Konflikt auch vorstellen wie einen Boxkampf. Eine Runde nach der anderen findet statt. Die ukrainische Seite hat mehrere Runden nach Punkten gewonnen, aber es hat bis jetzt noch kein K.O. gegeben. geben. Damit bin ich am Ende meiner Ausführungen. Ich sage herzlichen Dank fürs Zuhören und bis zum nächsten Mal. Ja, sie hat mehrere Runden mit K.O. gewonnen, aber das bedeutet auch, sie hat mehrere Runden mit K.O. verloren.

Und insofern auch hier leider wieder eine rhetorisch einseitige Darstellung. Herr Dr. Reisner, auch wieder hier eine Schwäche. Und da in der neutralen Analyse stelle ich mir ein bisschen mehr Unparteilichkeit vor. So, und ein Boxkampf mit Kräften, die dahinter sind. Das heißt, sie sagen jetzt von ihrer österreichischen, analytischen Seite her, es geht ja gar nicht nur um Ukraine und Russland, sondern es sind ja noch andere Interessenten, die da sind und Interesse am Krieg haben und an seinem Ausgang.

China auf der einen Seite, USA, Europa und so weiter auf der anderen Seite. Ja, wovon reden wir denn? Ich dachte, eigentlich reden wir davon, dem ukrainischen Volk bei seiner Demokratisierung zu helfen, den ukrainischen Bürgern zu helfen. Und jetzt sagen sie, da sind ja noch andere Interessen, das sind die, die die beiden Boxer unterstützen, versorgen und sonst nicht was. Ist ja alles ganz interessant und aufschlussreich.

Vor allen Dingen finde ich es insofern ganz interessant, weil sie es dann trotz ihrer, ich sag mal, doch vorsichtigen Positionierung, sie sagen so etwas wenigstens mal, während wenn ich so die normalen Nachrichten mir angucke in Print oder im Bild, dann muss ich sagen, das höre ich nicht so. Da höre ich das, was Sie vorhin genannt haben bei den Russen. Da höre ich Propaganda. Da höre ich ganz einseitige Informationen, die mich dazu motivieren sollen. Jede Form der Aggression, noch mehr Panzer und demnächst sollen wir noch Flugzeuge liefern.

und dann kommt vielleicht noch vielleicht kommen wir deutschen dann auch noch mit personal dann rein ja das hatten wir doch auch schon mal deutsche panzer in russland mehr und auch in der ukraine ich meine jetzt nicht nur als material sondern mit deutscher besatzung wollen wir das eigentlich wirklich oder könnte man nicht auch mal die möglichkeit wäre ja da aber das ist nur

meine Meinung, die ist nicht so entscheidend. Vielleicht haben Sie jetzt als Zuschauer des Kanals Ihre eigene Meinung. Dann tragen Sie einfach Ihre Meinung mal in die Kommentare ein. Bis zum nächsten Mal. Die Welt Klar Sehen. Klar sehen, clever denken, frei handeln.

Zitate aus dieser Abschrift bitte mit Quellenangabe: „Russland ./. Ukraine - Analyse der Fähigkeiten und Potentiale der Kriegsparteien in 2022 und 2023“, Die Welt Klar Sehen, 27.01.2023.

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Uwe Loose kommentiert einen Vortrag von Oberst Dr. Markus Reisner (Militärakademie Wien) zu den militärischen Fähigkeiten Russlands und der Ukraine und kritisiert die einseitige, auf westlichen Quellen beruhende Datenlage. Säule 2: Medien & Wirklichkeit.

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