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Krieg & Propaganda | Multidomain-Angriff auf unsere Wahrnehmung | Unsichtbare Front03.02.2023

MEDIENFRAMING

Abschrift

Abschrift des Videos vom 03.02.202323 Abschnitte

Der Text hält den Kenntnisstand dieses Tages fest, nicht den von heute. Er wurde maschinell aus der Tonspur erstellt; maßgeblich bleibt das gesprochene Wort im Video.

Das ist eben die menschliche Domäne, die am kompliziertesten ist. Das heißt, wenn das so wichtig ist, warum ist das so wichtig? Ja, weil eben dort Beeinflussung stattfinden kann. Dass Propaganda heute fast ausschließlich mit Hilfe von Medien erfolgt. Wer Propaganda betreibt, möchte nicht diskutieren und mit Argumenten überzeugen, sondern mit allen Tricks die Emotionen und das Verhalten der Menschen beeinflussen. Klar sehen, clever denken, frei handeln. Hallo liebe Zuschauer, willkommen auf meinem Kanal, die Welt klar sehen. Heute möchte ich mal ein Thema zum Thema Krieg besprechen, aber nicht Ukraine, sondern Krieg ganz allgemein. Und zwar etwas, was wir neulich schon mal in einem anderen Thema angesprochen hatten, nämlich als der Dr. Markus Reisner vom österreichischen Bundesheer sein Vortrag angefangen hat, da hat er ganz kurz darauf verwiesen, dass es dieses Multidomain und und und gibt.

Und dass wir uns in diesem Rahmen bewegen. Was er damit genau gemeint hat, erinnern Sie sich da noch dran? Schauen wir mal. Mit dem Koordinatensystem, in dem meine Aussagen getroffen werden. Dazu muss man verstehen, dass wir hier tatsächlich in diesem Konflikt bereits eine Dimension haben, die über mehrere Domäne hinweg geht. Wir haben also Elemente Luft. Maritim, Land, natürlich auch nicht zu vergessen, den Weltraum, den Cyberraum und den Informationsraum. Also all die Ableitungen, die man treffen kann, befinden oder finden in diesem Raum statt. Ja, was genau ist das für ein Raum, den er dort dargestellt hat? Nämlich, das ist der Raum der Multi-Domain Operations. Und das ist eine Idee, die aus Amerika eben stammt. Und hier sehen Sie, das ist das Fachmagazin von Tradoc. Das ist eine spezielle, ich sag mal, Akademie für Militärs in Amerika und dort hat man am 6. Dezember 2018 ein etwa 100-seitiges Büchlein verfasst, in dem erklärt wird, was Multi-Domain Operations, also Multi heißt ja viel, Domain heißt Bereich, Operations eben Operation, also Komplexe oder Operationen über mehrere Bereiche, was das bedeuten kann und

Hier hat man also im Jahr 2018 ein Konzept herausgebracht, was man bis 2028 realisiert haben wollte. Ja, und wie dieses Konzept nun zu verstehen ist, das werden wir uns gleich mal angucken. Ja, angucken tun wir uns das, ja, war ein älteres Video, also wir haben ja gerade gesehen, war Tradoc, äh, hat man eben das 2018 dieses Konzept veröffentlicht und im Jahr 2019 wurde das mal in einem Video auf einem speziellen Military Kanal in den USA auch noch präsentiert und ich hatte das dann im September 2020 im Zusammenhang mit EDHT ja auch schon mal besprochen und das ein bisschen zusammengeschnitten. Das heißt, dieses Thema ist eigentlich schon alt und dennoch ist es den meisten Leuten gar nicht bekannt. Es ist aber wichtig, um zu verstehen, dass alle Maßnahmen, die so getroffen werden, miteinander zusammenhängen. Die Art dieser Zusammenhänge

Die habe ich damals diesem Offizier dort vortragen lassen bzw. kopiert, was er gesagt hat. Das schauen wir uns jetzt mal an. Also Training and Doctrine Command, also Befehlstelle für Training und Doktrin. Also wie funktioniert das auf dem Schlachtfeld heutzutage? Also es ist wie ein Schachfiguren, die sich auf einer Karte abspielen. Also wir schaffen eine neue Version davon, die dreidimensional ist. Und da gibt es eben fünf Bereiche und eigentlich sogar sechs. Also er wird jetzt aber die ersten fünf mal erklären von den niedrigsten zu höchsten.

Also was? See oder Meer, dann das Land und die Luft. Das sind die drei traditionellen Bereiche, weil man hat die Armee für die Landdomäne, man hat die Marine für die Seedomäne und man hat die Luftwaffe für die Luftdomäne. Aber was wir in den letzten Jahren uns bewusst gemacht haben, ist, dass es auch noch den Weltraum gibt. Und eben den Bereich des Cyberspaces, des Cyberraums. So, und wir wissen, dass eben das Internet ja die Verbindungsfähigkeit und Vernetzungsfähigkeit auf unserem Planeten verändert hat. Also könnte man jetzt verschiedene oder mehrfache Gefechte in verschiedenen Domänen gleichzeitig führen?

Ja, natürlich kann man das. Und das nennt man dann eben Multidomain Operations, Operationen. Und wir wollen dann natürlich sogenannte Cross-Domain-Manöver machen. Das heißt, also Ja, was heißt es denn? Ja, er möchte das doch bitte mal erklären. Also im Militärischen sagt man, ein Manöver ist definiert als das Zusammenspiel von Schießen und Bewegen. Und oft kommt dann noch das Element Kommunikation dazu, weil man das sonst nicht mit den anderen machen kann, also ohne die anderen. Also die Fähigkeit zu schießen, sich zu bewegen und zu kommunizieren in multiplen Bereichen.

Also Luftraum, Seeraum und Landraum sind die traditionellen Art und Weisen, wie man militärisch denkt. So, und es wäre jetzt so ein Kreuzungsmanöver, ein Kreuzungsdomänenmanöver, wenn man durch die Luft, wenn man durch die Luft über das Meer auf das Land schießt. Aber jetzt gibt es Soldaten, die dazu fähig sind, durch den Cyberraum zu sehen, indem sie den Weltraum nutzen, zum Beispiel durch Satelliten, mit dem Ziel, eine Bodenbewegung zu kontrollieren, zum Beispiel innerhalb einer Stadt.

Ja, und da fragt jetzt der Interviewer, weil er hat jetzt im Kopf, und das sagt er in der längeren Fassung des Videos auch, das ist ja quasi ein siebendimensionales oder sechsdimensionales Schach. So, wer kann denn sowas? Und dann hat eben dieser Offizier jetzt jemanden vermittelt, der das kann. Und das wollen wir mal sehen, wer das ist. Also, das ist der Vier-Sterne-General Robert Brown. Und das ist ein, ja, ich sag mal, nicht der oberste Militärführer, aber einer der oberen. Und jetzt geht es also darum, wie er jetzt bestimmte Sachen hier erklärt. Und was wir heute sehen, ist, dass man jemanden beeinflussen kann, bevor man mit ihm im Konflikt ist. Also was wir heutzutage sehen, ist, dass man Menschen beeinflussen kann, bevor überhaupt ein Konflikt stattfindet. Also man kann ihn beeinflussen im Cyberbereich, man kann ihn beeinflussen...

Im Weltraumbereich und in diesen Bereichen gibt es keine Grenzen. Also mit Grenzen meint er hier eben keine Landesgrenzen. Und das nennt man eben die Phase Null vor dem Konflikt. Und es ist immer Wettbewerb. Also er meint jetzt mit den verschiedenen Ländern, insbesondere auch anderen Großmächten. Hier sind wo speziell jetzt Russland und China gemeint. Und wir sind immer im Wettbewerb. Und jetzt sind wir gerade in einer ganz besonders hohen Wettbewerbssituation. Also die anderen, die arbeiten daran,

von den Menschen ihre Wahrnehmung zu beeinflussen und ihre Meinung, bevor überhaupt ein Konflikt entsteht. Ja, weil das Ergebnis eben davon ist, dass wenn diese Beeinflussung erfolgreich ist, dann hat man schon Tatsachen geschaffen, bevor der Konflikt da ist und der Konfliktgegner muss sich mit diesen geschaffenen Tatsachen, sprich mit der öffentlichen Meinung auseinandersetzen. Also da sind dann eigentlich die traditionellen Domänen, aber eben auch der Weltraum. Und darüber ist eben die menschliche Domäne, die am kompliziertesten ist. Ja, the most complex and the most important. Das heißt also, diese menschliche Domäne, sprich das Internet, was grenzenlos ist, noch grenzenloser als der Weltraum, wo man Menschen beeinflussen kann,

bevor überhaupt eine militärische Aktion oder Konfrontation stattgefunden hat, ist am kompliziertesten und am wichtigsten. Das heißt, wenn das so wichtig ist, warum ist das so wichtig? Ja, weil eben dort Beeinflussung stattfinden kann. Und diese Beeinflussung, die nennt man Propaganda. Und was ist denn eigentlich Propaganda? Schauen wir mal bei jemanden, der es wissen sollte, nämlich bei der Bundeszentrale für politische Bildung. Übertitelt Krieg in den Medien, was ist Propaganda? Nur wer Propaganda als solche erkennt, kann sich dagegen wehren. Ja, das glauben wir gerne. Wollen wir ein bisschen größer machen hier? Ich lese mal so ein bisschen vor. Propaganda ist der Versuch der gezielten Beeinflussung des Denken, Handelns und Fühlens von Menschen, Wer Propaganda betreibt, verfolgt damit immer ein bestimmtes Interesse.

In Verbindung mit dem Krieg machen Politiker und Militärs von Propagandagebrauch, um zum Beispiel die eigene Bevölkerung von einem Krieg zu überzeugen. Wer hätte das gedacht? Sie betonen die Notwendigkeit des Krieges, in Klammern vernichtenswerte Feinde, Sicherheit der eigenen Bevölkerung, Absetzung eines brutalen Regimes und blenden alle anderen Aspekte aus. Welche könnten das denn sein? Eigene Macht- und Wirtschaftsinteressen, ausgelöstes Kriegsleid, Kriegsverbrechen der eigenen Soldaten etc. Propaganda wird aber auch eingesetzt, um Soldaten für den Krieg zu rekrutieren oder die Kampfbereitschaft des Militärs aufrechtzuerhalten. Ja, diesen Punkt, den möchte ich mal... auch in Betracht ziehen. Deswegen hatte ich noch mal zu den Österreichern referiert, ganz am Anfang. Denn erinnern Sie sich an meine Kritik, dass ich sagte, das ist nicht ganz rund, was die Österreicher dort erzählen, weil sie eben nur einseitige Informationen beziehen. Und das ausgerechnet von dem Geheimdienst oder von dem Land, was in diesem Ukraine-Krieg einer der größten

Kriegstreiber ist. Und das heißt, selbst wenn jetzt hochrangige Militärs irgendetwas erzählen, sei es aus welchem Land auch immer, dann muss man immer sich auch die Frage stellen, woher verdammt nochmal kommt die Information? Wer liefert die eigentlich? Und der, der sie liefert, wie liefert er sie eigentlich? Wenn Sie sich das jetzt mal vorstellen, wenn Sie zum Beispiel solche Strategen in Österreich analysieren, worauf berufen die sich? Auf Studien. Aber Studien kommen doch irgendwo her. Die kommen doch in der Regel von einem Institut, was solche Studien erstellt. Woher hat das Institut die Daten, um diese Studien zu erstellen? Die kommen in der Regel vom Aufklärungsdienst, vom Nachrichtendienst, sprich von einer militärischen Einheit. Und wer bitte kann wissen, ob diese militärischen Dienste überhaupt vollständige Daten erheben? Wer kann wissen, ob sie die nicht schon vorfiltern und in welcher Weise? Wer kann überprüfen, wie diese Daten bei diesem Forschungsinstitut dann wieder interpretiert werden? Nach welchen Richtlinien? Ja, und dann kommt noch der Vorgang.

ich sag mal Leser von solchen strategischen Studien und interpretiert auch nochmal. Das heißt, als wir als Endverbraucher, die wir noch eine Stufe weiter hinten sind, wir können noch unmöglich wissen, was überhaupt passiert. Und da möchte ich auch mal ein kritisches Wort reden zu denjenigen, die sagen, ja, aber das, was wir bei uns in den Nachrichten hören, das stimmt aber gar nicht. In Wirklichkeit ist ja das, was die Russen sagen oder die Chinesen sagen oder die Israelis sagen, Das sei ja viel besser. Woher bitte wollen Sie das denn wissen? Sie wissen ja noch nicht einmal, ob die Aufnahmen, die Sie dort sehen, egal von welcher Partei, ob das überhaupt Aufnahmen aus dieser Zeit sind oder ob die nicht von vor zehn Jahren sind. Sie wissen nicht, ob der Ort, der da behauptet wird, dass der Ort ist, den man Ihnen sagt. Und Sie wissen nicht, ob das nicht vielleicht eine Filmszene ist, die gedreht wurde oder ob das real ist. Und da wollen Sie ernsthaft sagen, Das, weil eine Kriegspartei Ihnen unsympathisch ist als die andere, dass sie sympathischere Recht hat? Nein, wenn Sie das glauben, dann sind Sie der Propaganda schon unterlegen. Dann sind Sie da schon aufgesessen. Wenn Sie logisch und rational denken würden, dann müssten Sie eigentlich sagen,

Die eine Partei sagt so, die andere sagt so. Ich kann das nicht abschließend beurteilen, aber ich kann zumindest gucken, ob die Aussagen der Parteien in sich logisch sind, ob sie plausibel sind. Das können sie sagen, aber sie können doch nicht ernsthaft sagen, das ist so, weil der das sagt. Wenn sie das sagen, sind sie genauso blindgläubig wie diejenigen, denen sie gerade nicht glauben wollen. So, aber machen wir hier mal weiter. Ja, also ein Mittel, die Kampfbereitschaft des Militärs aufrechtzuerhalten, die Bedrohlichkeit des Feindes hervorzuheben, um Aggressionen gezielt auf ihn zu lenken. Gegenüber den Kriegsgegner verfolgt Propaganda vor allem das Ziel, die Kriegsmoral der gegnerischen Bevölkerung zu schwächen und durch die Verbreitung falscher Informationen Gegner zu täuschen. Staaten, die Mitglieder militärischer Bündnisse sind, versuchen darüber... hinaus häufig durch Propaganda die Bündnispartner von der Notwendigkeit eines Kriegseinsatzes zu überzeugen. Ach, nur von der Notwendigkeit eines Kriegseinsatzes könnte es nicht auch sein, dass die ihre militärischen Bündnispartner mit entsprechend

ich sag mal, geschönten Kriegsberichten und Studien auch militärisch überzeugen und dann die Soldaten dieser Bündnispartner ganz begeistert, siehst du, aufgrund dieser Studie, aufgrund der Aussage von dem General, aufgrund der Aussage von dem General, das ist so. Könnte es nicht auch sein, dass die Propaganda nicht nur gegen Zivilisten sich richtet, sondern eben auch innerhalb des Militärs, wo wir doch gerade einen Satz vorher gehört haben, Propaganda wird auch eingesetzt, um Soldaten für den Krieg zu rekrutieren und die Kampfbereitschaft des Militärs aufrechtzuerhalten. Das sind doch aber nicht nur die einfachen Soldaten, das sind doch auch die Offiziere und Generäle in der eigenen Armee und in der Armee der Bündnispartner. Staaten, die Mitglieder militärischer Bündnisse sind, versuchen darüber hinaus häufig durch Propaganda die Bündnispartner von der Notwendigkeit eines Kriegseinsatzes zu überzeugen und ihre Beteiligung an militärischen Aktionen zu erreichen. Kriegspropaganda tritt in unterschiedlicher Form auf. Es gibt Propagandaformen, die ohne den Einsatz von Medien auskommen. Dazu zählen Reden, Predigten oder Lieder vor einem anwesenden Publikum.

Diese Formen fanden bereits seit der antiken Verwendung. Logisch, wer singt, der denkt nicht, ne? Fühlt sich aber gut dabei und deswegen muss es ja wahr sein, was man singt. Die Möglichkeiten und Vorteile insbesondere der elektronischen Medien im Hinblick auf den Umfang der Verbreitung, die Schnelligkeit der Übertragung und Speicherung haben dazu geführt, dass Propaganda heute fast ausschließlich mit Hilfe von Medien erfolgt. Fast ausschließlich. Häufig eingesetzte Formen sind schriftliche Dokumente wie Flugblätter, Zeitungen, Internetartikel oder Plakate, fotografische Aufnahmen, Filmaufnahmen, Radiosendungen oder Computerspiele. Der propagandistische Einsatz von Medien beginnt meist schon lange vor dem Krieg. Ja, was doch gerade gesagt wurde, es beginnt vor dem Krieg. Die Verbreitung erfolgt durch direkte persönliche Weitergabe über Massenmedien und zunehmend über das Internet. Charakteristische Propaganda ist, dass sie die verschiedenen Seiten einer Thematik nicht darlegt und Meinung und Information vermischt. Aha, Meinung und Information. Denken Sie mal was hier auf meinem Kanal, wofür ich mich einsetze. Nicht Meinung zu haben, sondern Fakten.

In dem Moment, wo jemand sagt, du musst mir aber glauben und der ist aber böse und was ich sage, muss doch wahr sein, dann wissen Sie, dass das ein manipulativer Mensch ist, der mit Ihnen nicht reden will, sondern der Sie verhexen will und in seine Welt hineinziehen möchte. Ja, weiter geht's. Wer Propaganda betreibt, möchte nicht diskutieren und mit Argumenten überzeugen, sondern mit allen Tricks die Emotionen und das Verhalten der Menschen beeinflussen. Beispielsweise indem sie diese ängstlich, wütend macht oder in Verheißungen ausspricht. Ja, da sag ich mal, denken Sie mal an all diejenigen, die zum Beispiel sich regieren, gegen Regierungsmaßnahmen aussprechen und die gut darin sind, ihren Anhängern so eine gewisse Wut in den Bauch zu bringen. Auch das sind Propagandisten. Das heißt, das sind keine Menschen, die wirklich mit ihnen diskutieren und reden wollen, sondern die wollen diese Menschen für ihre Zwecke einspannen.

Propaganda nimmt dem Menschen das Denken ab und gibt ihm stattdessen das Gefühl, mit der übernommenen Meinung richtig zu liegen. Gefühle, hier haben wir wieder den Punkt, es wird nicht gedacht, sondern es wird gefühlt. Also Vorsicht vor Leuten, die an ihre Gefühle appellieren. Hier zeigt sich der große Unterschied zu etwa journalistischen Informationen. Journalisten betreiben Aufklärung, indem sie alle verfügbaren Fakten und Hintergründe darlegen und die Menschen selbst entscheiden lassen, was richtig und falsch ist. Ja, das ist das Ideal des Journalisten. Der Begriff Propaganda wird heute vor allem im Zusammenhang mit Beeinflussungsstrategien in autoritären und totalitären Staaten verwendet. Gott sei Dank gibt es sowas nicht in Demokratien. Dort ist Propaganda meist verbunden mit anderen Formen staatlicher Informationskontrolle wie direkter Zensur, Monopolisierung der Medien und der Verfolgung andersdenkender Informationen. Ja, stören Sie sich bitte nicht an diesen Formulierungen, dieser Bericht ist aus dem Jahr 2011, da war die Welt noch anders. In demokratischen Medien unterliegen die Medien keiner direkten staatlichen Kontrolle, vielleicht einer indirekten.

Aufgrund der hohen Bedeutung, die Medien für die öffentliche Meinungsbildung haben, versuchen aber auch demokratische Staaten im Zusammenhang mit Kriegen aktiv Einfluss auf die Medien zu nehmen. Das heißt also, formell gibt es zwar keine Kontrolle, aber trotzdem will man Einfluss nehmen. Dies erfolgt durch gezielte Öffentlichkeitsarbeit bzw. PR, Public Relations, Vorwehren und nach dem Kriegsgeschehen. Teilweise werden hierfür auch externe PR-Agenturen und Berater beauftragt. Die staatlichen Akteure verfolgen dabei das Ziel, das eigene Handeln im Zusammenhang mit dem Krieg in der öffentlichen Wahrnehmung in einem möglichst positiven Licht erscheinen zu lassen. Die mediale Darstellung eines Kriegsereignisses soll nach Möglichkeit gemäß ihrer Deutung erfolgen. Vielleicht gibt es ja auch eine andere Deutung. Zumindest soll die eigene aktiv verbreitete Wahrnehmung des Krieges oder eines Kriegsereignisses akzeptiert und von den Medien weiter transportiert werden. Dies erfolgt mittels verschiedener Strategien, wie zum Beispiel der Verbreitung eigener Medienbeiträge, der Durchführung von Medien-Events, der öffentlichen Reaktion auf unvorteilhafte Berichte oder der Initiierung eines öffentlichen Austausches mittels Medien, die im Rahmen von Kriegspropaganda und

Kriegs-PR zum Einsatz kommende Methoden ähneln sich dabei teilweise. Eine genaue Abgrenzung zwischen beiden Formen ist im Einzelfall nicht möglich. Das heißt also, jetzt haben wir doch mal eine klare Vorstellung, was Propaganda ist. Vielleicht gucken wir einfach mal in die Welt, ob wir irgendwo Propaganda erkennen könnten. Ob irgendwer... der auf sein Volk einwirkt, um seine Sicht auf eine bestimmte militärische oder kriegerische Situation, einen bösen, bösen Feind oder ähnliches zu richten, ob es so etwas gibt. Also wir wissen, bei Diktaturen gibt es das, in Demokratien sieht es natürlich anders aus. Und insofern schließe ich hiermit mal mit dem Fazit, Krieg und Propaganda ist eigentlich doch dasselbe. Denn ich könnte ja auch sagen, ist Propaganda nicht der Krieg um das Denken?

Insbesondere das Denken auszusetzen, abzuschaffen und zu ersetzen durch ein Gefühl und den Leuten das Gefühl zu vermitteln, oh, das ist alles richtig, wie es läuft und ich fühle mich gut dabei und weil ich mich dabei gut fühle, deswegen ist es ja auch richtig. Das ist immer so schön im Kreise. Das Einzige ist, dass man vergessen hat, dass dieses Ding da oben zwischen den Ohren und da drüber, Das hat einige Millionen Jahre benötigt, damit es diese Größe bekommen hat. Und wenn man aber beim Gefühl bleibt, dann benutzt man das so gut wie gar nicht. Dann benutzt man ganz alte Gehirnteile. Mein Tipp ist, wenn irgendjemand anfängt, Sie mit Gefühlen zu bombardieren oder ihn vorwirft, dass Sie nicht das richtige Gefühl haben, dann wissen Sie, dass Sie auf dem falschen Zug sind. Sondern erinnern sich an den Satz, der ich auch hier in dem Dokument drin war, dass man eben neutral informiert. Und dann kann der andere in Ruhe darüber nachdenken, ob er dafür, dagegen ist oder ob es ihn vielleicht gar nicht interessiert. Also in diesem Sinne, ich hoffe, dass Sie interessiert. Schreiben Sie was in die Kommentare. Ansonsten bis zum nächsten Mal bei Die Welt klar sehen. Tschüss.

Klar sehen, clever denken, frei handeln.

Zitate aus dieser Abschrift bitte mit Quellenangabe: „Krieg & Propaganda | Multidomain-Angriff auf unsere Wahrnehmung | Unsichtbare Front“, Die Welt Klar Sehen, 03.02.2023.

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Analyse der US-Militärdoktrin der Multidomain Operations und der Frage, wie Krieg im Informationsraum beginnt. Propaganda wird als Beeinflussung von Denken, Fühlen und Handeln entlarvt, gegen die nur kritisches Quellendenken schützt.

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