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Aufstand für Frieden | Großdemo Berlin von Wagenknecht u. Schwarzer | Erste Schätzung + Kommentar27.02.2023

PROTEST - ANALYSE

Abschrift

Abschrift des Videos vom 27.02.202352 Abschnitte

Der Text hält den Kenntnisstand dieses Tages fest, nicht den von heute. Er wurde maschinell aus der Tonspur erstellt; maßgeblich bleibt das gesprochene Wort im Video.

Eli

Mit seinen eigenen wissenschaftlichen oder zumindest analytischen Methoden haben wir schon oft die eine oder andere Demo uns eben angeguckt, um danach zu ermitteln, wie viele es denn überhaupt nur rein physisch, rein logisch gewesen sein konnten. Und ich denke mal, unser Vergleich damals vom 1.8.2020 und dem 29.8., der hat wirklich groß die Runde gemacht. Wir sind auch damals wie heute von T-Online zitiert worden. Klar sehen, clever denken, frei handeln. Ich hole mir dazu jetzt den Uwe gleich in den Stream. Im Hintergrund lasse ich einfach nochmal ein paar Bilder laufen von eben meinem Moment, wo ich auf der Bühne sein konnte, um von oben diese Bilder eben für euch zu machen. Andere Bilder von oben sind mir persönlich nicht bekannt, wären aber natürlich sehr, sehr wichtig in dieser Betrachtung. Wie dem auch sei, was wir haben, haben wir. Und was wir haben, werden wir jetzt gekonnt versuchen auseinanderzunehmen und zu analysieren. Und dafür hole ich mir den Uwe in den Stream. Er ist derjenige, der schuld dran gewesen ist, dass wir heute 39 Minuten zu spät gekommen sind. Seht ihn euch an, das ist sein Gesicht. Er ist der Schuldige, wie dem auch sei. Aber auch gut Ding, will Weile haben oder man wartet da gerne drauf auf ihn. Ich verzeihe es ihm nicht, ich vergesse es nicht, aber ich kann es auf jeden Fall verstehen. In der Technik ist manchmal ein Wurm drin. Lange Rede, kurzer Sinn, er ist uns jetzt zugeschaltet. Lieber Klardenker Uwe, Danke, dass du da bist. Bevor wir uns auf die Zahlen stürzen, in aller Kürze bitte, weil wie gesagt, wir haben nachher noch den Bonus-Stream. Wie war denn dein Gesamteindruck von diesem Event? Was hast du mitbekommen? Wie hast du es verfolgen können?

Uwe

Zunächst einmal alle Zuschauer, es ist tatsächlich wahr, ich hatte technische Probleme und die haben wir immer noch. Deswegen ist von meiner Seite aus hier nur eine Minimalinstallation heute da. Es ließ sich leider nicht beheben. Zu deiner Frage, Eli. Im Prinzip ist es eben so, dass die

Eli

Konzentrier dich mal auf mich, Uwe. Ich weiß, es ist heute alles anders, aber bevor du dir in die Zahlen gehst, ich gebe dir dann noch einen Moment, ich moderiere es dann nochmal an. Wirklich einfach nur, wie hast du es erlebt? Wo bist du gewesen? Ich weiß, du sagst von dir selber immer, du bist der Sesselpuper par excellence. Aus Hamburg guckst du dir das alles dort an, aber nichtsdestotrotz, du hast ja gerade dafür den analytischen Blick. Deshalb sag uns mal, wie gesagt, wie du das erlebt hast und wo du das ausgeschaut hast.

Uwe

Also ich habe es, wie alle Demos, dann im von zu Hause erlebt, sprich eben über Videos, die ich mir angeguckt habe. Ich habe mir natürlich deinen Stream angeguckt. Ich habe mir den Stream von Juni Ehrenfrau TV angeguckt. Ich habe mir den Stream von Sahra Wagenknecht angeschaut. Und da konnte man natürlich so einige Eindrücke gewinnen. Und im Nachhinein gab es noch weitere Berichte von anderen Teilnehmern. Ja, und ja, ich bin so ein bisschen erstaunt, weil es war natürlich eine völlig neue Situation. Aber das ist ja dann die Frage der Meta-Analyse.

Eli

Genau. Also eine komplett neue Situation war es in dem Sinne jetzt für uns nicht, weil du hast ja in der Vergangenheit schon den einen oder anderen Demo, im Prinzip Zug auch analysiert und auch statische Kundgebungen hast du dir angeguckt. Inwieweit war das für dich neu?

Uwe

Nein, neu war es nur insofern, dass wir hier mal einen ganz anderen Veranstalter hatten. So ein Veranstalter, der eben selber keine Erfahrung in der Veranstaltung hat, der aber doch einen großen Marketingwert hat. Also Sahra Wagenknecht hat ja einen eigenen Videokanal mit, ich weiß nicht was, 600.000 oder 650.000 Followern. Und sie ist ja gewohnt, mit Widerstand und Protest umzugehen. Und die

Eli

Wir hören dich perfekt, Uwe. Was ist das Problem?

Uwe

Ihr seht, heute ist technisch der Wurm drin, Freunde. Ich höre dich teilweise nicht.

Eli

Weil ich gerade auch gar nichts gesagt habe. Wenn du mich hören sollst, dann hörst du mich, glaube ich, schon, oder?

Uwe

Alles klar, okay. Gut, also, sprich, die Sahra Wagenknecht, die hat natürlich eine gewisse Homebase an Fans mit, die außerhalb der Protestblase sind. Das muss man ja auch ganz klar sehen. Und dasselbe gilt auch für Alice Schwarzer. Und Insofern hätte man ja jetzt darauf spekulieren können, dass diese eine ganz andere Zielgruppe von Menschen ansprechen und deswegen auch vielleicht ganz andere Leute zu einer solchen Demo kommen, als üblicherweise kommen. Und wenn auch ganz andere kommen würden, würden es ja eigentlich auch mehr sein können.

Eli

Ja, es hat schon allein deshalb mehr sein können, weil dieses sogenannte Manifest für Frieden in der Tat hier laut aktuellstem Stand 686.768 Menschen eben unterzeichnet haben. Das sind nicht wenige. Natürlich sind die meisten davon wirklich nur diese sogenannten Kliktivisten. Die schreiben sich bestenfalls eine Petition ein und hoffen dann das Beste. Aber wenn auch nur 10% davon gekommen wären, dann wären wir ja schon mal bei 68.000. Und selbst die Veranstalter sprechen nicht von der Zahl. Sie sprechen von 50.000. Ich muss ganz ehrlich sagen, wie gesagt, ich war ja vor Ort. Ich habe nicht viel Gelegenheit gehabt, mir diese ganze Sache von oben anzugucken. Aber die Bilder, die ich von so weit oben wie möglich habe, produzieren können unter fast einen Satz meines Lebens, liebe Freunde. Das war ganz schön gefährlich, da hochzukommen. Die zeigen mir ein Bild, das ich in der Form auch schon mal gesehen habe. Nie war es in Berlin so kalt, so grässlich, so wirklich bitterböse, widrige Verhältnisse wie an diesem Tag. Aber worauf ich hinaus möchte, ist diesen gerade Ort, lieber Uwe, den haben wir schon, ich will nicht sagen zu Tode analysiert, aber da haben wir schon die eine oder andere Zählung durchgenommen. Und wir reden natürlich vom im Prinzip... Jetzt weiß ich nicht, ob das jetzt der Pariser Platz ist oder der umgekehrte Ort, der dann noch irgendwie anders heißt. Aber wie dem auch sei, ihr kennt diese Straße, wenn ihr in irgendeiner Form halt unsere Berichterstattung schon mal gefolgt seid, wenn ihr auch andere Demos gefolgt seid. Und deshalb wissen wir, liebe Uwe, wie groß und wie breit dieser Ort gewesen ist, was wir allerdings nicht wissen. Und da wollte ich dich aber fragen, ob du da vielleicht mehr weißt. Wie weit war denn diese Straße deiner Meinung nach nach hinten hinaus gefüllt? Weil wie gesagt, in den Aufnahmen, die ich habe, kann ich leider Gottes nicht mit dieser Information dienen.

Uwe

Ja, also sie waren noch nicht einmal bis zu dem Militärdenkmal gefüllt. So, sie war ungefähr 50 bis 100 Meter vor dem Militärdenkmal war schon Schluss und da war es schon sehr dünne. Und diese Strecke bis dahin, die ist, ich weiß nicht was, 250 Meter oder 300 maximal. Also sprich, die Nettozahl, ja genau, da siehst du es eben auf der Karte, die Nettozahl, ich habe es ja mal ausgemessen, wir haben auf Google, das ist zwar nicht so sehr genau, aber hinreichend genau und insofern kann man sagen, jawohl, mit den Maßen kann man in Das heißt, im Osten haben wir also auf der rechten Seite quasi das Brandenburger Tor und dann eben die Maximalstrecke bis zur Mitte des militärischen Denkmals dort. Und so weit war keine Demo. Und die Straße, das wissen wir aus meinen Analysen damals aus 2020, da habe ich das ja ausgemessen. mit der amtlichen Bodenrichtwertkarte auf einen Meter genau. Die Straße ist mit den Bürgersteigen exakt 40 Meter breit. Und insofern ist es nur noch die Frage, dass man jetzt objektivieren kann, wie dicht standen die Leute und wie weit ging es bis nach hinten. Und die Frage, wie dicht sie stehen, die habe ich damals vor über zwei Jahren ja auch präzise wissenschaftlich beantwortet. Im aller günstigsten Fall, das heißt, wenn die Menschen wie die Heringe in einer Dose aufeinander stehen, passen vier Leute auf einen Quadratmeter. Das kann man feststellen, aber dann sind quasi die Köpfe auch nur noch 25 Zentimeter voneinander entfernt und die Leute können sich nicht mehr bewegen. Und in dem Moment, wo jeder einfach da steht und hat noch eine Masse von Menschen oder einen Meter, einen halben Meter zu anderen Menschen, dann ist dieses Maß natürlich nicht so groß und es ist wesentlich kleiner. Und das heißt, wenn es ein bisschen aufgelockert ist, haben wir in der Regel zwischen zwei Leuten einen Abstand von 75 Zentimetern. Das heißt, wir haben auf drei Meter zwei Leute. Und wenn also die Straße 40 Meter breit ist, ist bei einem lockeren Abstand stehen da maximal 10 bis 15 Leute. Und wenn sie vorne, wo es ein bisschen geballter ist, da stehen dann vielleicht durchaus dann einer oder zwei pro Quadratmeter. Also da wird es natürlich ein bisschen enger und wir können jetzt nicht so im Einzelnen zählen, weil auch die Kamera, insbesondere die, die von Wagenknecht selber aufgebaut wurde, ist so positioniert worden, dass man eigentlich nicht so richtig bis nach hinten gucken kann. Das hat sicherlich auch dramaturgische Gründe, um immer einen vollen Bildschirm zu zeigen. Und falls eben keiner kommt, würde man wenigstens die Leute in den ersten 20 Reihen sehen. Dann würde man immer den Eindruck haben, es war brechenvoll. Das heißt, die ganze Straße ist 40 Meter breit und würde jetzt tatsächlich auf jedem Meter so voll sein wie hier vor der Tribüne. Und da stehen sie ja dicht bei dicht. Das heißt, da haben wir pro Meter ungefähr eine Person, vielleicht sogar anderthalb. dann würden dort in einer Reihe 50 bis 60 Leute stehen. Das heißt, auf 10 Meter wären das 500 bis 600, auf 100 Meter wären es 500 bis 6000, auf 200 Meter wären wir bei 10.000 bis 12.000 und spätestens bei 250 war ja Feierabend. Das heißt also, schon alleine an dieser Zahl sehen wir, dass die Zahl 50.000 völliger Schwachspruch ist. Um 50.000, also selbst wenn das jetzt bis zum Ehrendenkmal da, dieses so

Eli

jüdische Ehrendenkmal ginge, 330 Meter.

Uwe

330 Meter mal 40 Meter in der Breite sind ungefähr 15.000 Quadratmeter. Das heißt, auf 15.000 Quadratmeter gehen ja mal gerade 15.000 Leute. Vielleicht im günstigsten Fall, wenn sie sich ein bisschen enger stellen, 30.000 Leute. Aber 50.000 geht gar nicht. Da müssten die ja schon bald stehen, bis zum Heiligen Engel, wie auch immer er ist.

Eli

Ja, richtig, der Stern heißt er dort im Hintergrund. Genau, und soweit hat das um Gottes Willen weit nicht gereicht. Ich kann euch einfach nur anekdotisch an dieser Stelle sagen, im Übrigen alles, was ich hier einblende, habe ich diesem Video entnommen von eben Uwe's damaliger, wirklich, man muss schon sagen, wirklich an wissenschaftliche Methode grenzender Analyse entnommen und was damals gegolten hat für die physischen Möglichkeiten, wie man Menschen eben platziert auf dem einen oder anderen Platz. Das gilt natürlich auch heute insbesondere, wenn wirklich die Location genau dieselbe ist. Es ist ja eine Sache, wenn man sagen könnte, okay, wir sind ganz woanders gewesen, auf dem freien Feld, hast du nicht gehört, pipapo, ja, das sei nicht zu vergleichen mit Berlin oder sonst was. Aber in diesem Fall, Uwe, sortier dich mal im Hintergrund, ich übernehme derweil. In diesem Fall gucken wir wirklich halt nach Berlin und da haben wir schon so viele Quellen, um ganz konkret, um uns sagen zu können, wie viele Menschen dort gewesen sind. Wir wissen die Manifeste der Busse, wie viele Menschen dort transportiert worden sind. Wir können ungefähr abschätzen. Also rein optisch, dann rein logisch natürlich, wie viele gewesen sein können am 1.8. als auch am 29.8. und warum sollten die Gesetze von Physik und Logik heute eben oder gestern ausgehebelt sein worden für unmittelbar eben das Vorhaben von Alice Schwarzer und Sahra Wagenknecht? für so sympathisch ich die beiden eben auch halte. Deshalb lieber Uwe, Butter bei die Fische, wir müssen heute das alles hier rapido Programm machen, aber wir wollen ja auch Meta-Analyse noch machen, bevor wir in den Bonus-Stream gehen. Was würdest du denn sagen? Also ich weiß, du hast, glaube ich, schon mit einer oder anderen Zahl geglänzt, aber nochmal für die Leute, denen das jetzt zu schnell geht, was würdest du sagen, wie viele Menschen haben also dort realistisch Platz finden können? Ist es realistisch, dass es 50.000 gewesen sein können? Können es auch nur die 13.000 gewesen sein, von denen die Mainstream-Presse schreibt, Was würdest du sagen, wofür würdest du deine Hand ins Feuer legen?

Uwe

Also ich würde eher auf 8.000 bis 10.000 schätzen und mehr sehe ich da nicht. So, es haben natürlich vorne in den Kurven auch ein paar Leute in den Wäldern gestanden. Das hat man bei einem anderen Videostreamer gesehen, der stand dort nämlich. Und wenn man eben guckt, wie weit die von den Straßen entfernt waren, wie groß diese Flächen waren, würde ich sagen, in den beiden Kurven

Eli

haben in den Wäldern jeweils etwa 500 Leute gestanden, aber mehr auch nicht.

Uwe

Lass es meinetwegen auch 1000 gewesen sein, aber dann sind es allenfalls noch mal 1000 bis 2000 mehr, zusätzlich zu denen, die auf der Straße standen. Also ich denke, dass die Zahl 13.000, wie die Polizei sagt, eigentlich schon ein bisschen romantisch ist.

Eli

Also selbst die Zahl der Polizei ist nach oben hin verklärt, sagst du, obwohl die ja eigentlich doch ein berechtigtes Interesse hätten, das runterzurechnen.

Uwe

Ja, also ich sag mal, ich will das jetzt nicht abschließend sagen, weil wir eben keine vernünftige Kameraaufnahme haben. Aber wir wissen natürlich, dass die Polizei immer klein schreibt. Aber das haben sie hier nicht gemacht, sondern ich sag mal, im günstigsten Fall waren die, die da waren, so viel wie die Polizei sagt. Aber ich glaube, es waren weniger. Aber ich bin mir nicht hundertprozentig sicher, weil ich eben nicht so gute Aufnahmen habe, um das hinreichend sicher beurteilen zu können. Gewiss ist nur, für 20.000, 30.000 müssten die weit über das Ehrendenkmal noch hinaus gestanden haben und das haben sie schlichtweg nicht.

Eli

Was du gesagt hast, finde ich auch ganz spannend, weil im Chat haben die Leute sich jetzt auch hier die ganze Zeit überschlagen, haben gesagt, der Tiergarten soll voll gewesen sein und so weiter und so fort. Freunde, ich kenne den Tiergarten selbst, das ist sehr weitläufig. Wenn ihr von voll sprecht, dann meint ihr, da war immer mal wieder natürlich einer wie auf einer Möbelausstellung, jeden Augenblick kommt keiner. Nee, also Spaß beiseite. Natürlich waren da Leute unterwegs, angesichts dieses Wetters hätte man dort erwartet, dass da wirklich großflächig kilometerweit keine einzige Sau zu finden ist. Der Fakt, dass tatsächlich einige dort standen, den kann man jetzt natürlich nicht ignorieren, das gab es, aber von da hinten hat man weder etwas gesehen noch irgendetwas gehört, jeder der wollte. Und eigentlich auch jeder, der konnte, hat sich in irgendeiner Form seinen Weg dorthin gebahnt. Und deshalb war es natürlich unmittelbar vorne rund um diesen Pressebereich, rund um die Bühne voller als sonst. Aber dann noch zu sagen, nee, nee, du übersiehst jetzt hier wirklich die Massen, die angeblich irgendwo im Tiergarten gewesen sein können. Ja, das ist also wirklich lächerlich.

Uwe

Ja, es gibt noch ein Kriterium. Ich habe heute mit jemandem telefoniert, der auch vor Ort war. Und er sagte, was ihn erstaunt hat, und er war auch schon auf vielen Demos, dass nachdem die Redeveranstaltung aufgelöst war, wie schnell die Menge sich zerstreut hat. Und die meisten sind ja eben durchs Brandenburger Tor gegangen. Und das Brandenburger Tor ist ja wegen seiner torartigen Konstruktion, so eine Engpass-Situation. Da sagt er so sinngemäß, ja innerhalb von einer Viertelstunde waren die Leute da durch. So 50.000 Leute verschwinden nicht in einer Viertelstunde durch so ein Tor durch. Also insofern, auch das ist ein Indiz dafür, dass es eben auf keinen Fall so viele Leute gewesen sein konnten.

Eli

Ja, an dieser Stelle muss ich diesen Indiz auch nochmal bekräftigen. Ich habe das sogar im Stream erwähnt, dass mir das ein wenig in Anführungszeichen spanisch vorkam, dass man gesagt hatte, obwohl man vielleicht hätte wissen können, dass es wie gesagt am Potsdamer Platz eine Umzug, eine Anschluss, wirklich halt nicht Kundgebung, sondern halt eine Anschlussveranstaltung geben konnte, dass man gesagt hat, da könnte es sich eventuell stauen. Deshalb bitte, bitte geht in alle Himmelsrichtungen, nur um Gottes Willen nicht zum Potsdamer Platz. Das ist mir aufgefallen. Also das eliminiert schon mal zum Beispiel die Möglichkeit, dass einige Leute dahin gegangen sind. Ich kann aus eigener Erfahrung bestätigen, da waren nicht viele unterwegs in diese Richtung. Nach hinten hinaus zum Stern, wie du vorhin gesagt hast, da gibt es überhaupt kein Interesse hinzugehen, da ist nichts, da kann man an gar nichts anschließen. Weder kann man da zum Hauptbahnhof zurück, um irgendwie wieder nach Hause zu kommen, noch ist da in irgendeiner Form ein Café, irgendwas um sich aufzuwärmen oder hast du nicht gehört. Was auch immer man ansteuern würde, wenn man zwei Stunden lang in der Kälte gestanden hat. Also die zwei Richtungen fallen eigentlich schon mal aus, bleiben eigentlich nur noch zwei. Und auch nach meiner Beobachtung gab es nur eine einzige, die davon wirklich massiv genutzt worden ist. Und die eine ist halt in Richtung Hauptbahnhof, in Richtung Regierungsviertel. Aber was soll ich euch sagen, liebe Leute, Regierungskritiker machen nicht mal eben so kurz einen Shortcut in Richtung Hauptbahnhof. Bundeskanzleramt und alles andere, was dort eben verortet ist, da ist kaum einer hingegangen. Und eigentlich blieb dadurch also nur noch dieses Nadelöhr in Richtung Brandenburger Tor, von dem Uwe gesprochen hat. Und selbst da, liebe Freunde, im Bonustream werden wir uns diesem Nadelöhr ganz besonders widmen, weil das ist lange Zeit auch erst, naja, lange Zeit, eine kurze Zeit lang ist es tatsächlich auch noch geblockt worden von Polizei, weil halt eben zuerst die Leute weg eskortiert werden mussten, die auf der Bühne gestanden sind, inklusive Frau Sahra Wagenknecht und Alice Schwarzer. Ja, und selbst da konnten also die Leute nicht in diese Richtung entweichen. Und als die aber eben halt ihren Weg von dort gefunden hatten, dann kam eben dieses besagte Phänomen von dem Uwe spricht, dass viele Leute in der Tat dahin gegangen sind, wo in Anführungszeichen Zivilisation in Berlin herrscht, in dieser Region. Und das ist natürlich in Richtung eben der Straße von unter den Linden, also durch das Brandenburger Tor durch. Uwe, also du hast dich festgelegt. Ich muss ganz ehrlich sagen, ich glaube, ich kann nach allem, was ich jetzt hier sehe, deine Schätzung auch optisch und inhaltlich und rein logisch bestätigen. Eine Sache will ich noch anmerken. Nach rechts weg, hier also an dieser Stelle dahinter. Ja, war kaum in irgendeiner Form halt Bewegung, kaum irgendwelche Menschenmassen. Wenn man also vom Tiergarten spricht, muss man auch fairerweise dazu sagen, wenn es überhaupt Menschen gab im Tiergarten, können sie bestenfalls eben von hier aus gesehen eben in der linken Hälfte des Tiergartens verortet gewesen sein. Auf der rechten Seite war es wie gesagt Mutterseelen allein nach allem, was ich von dort oben im Prinzip erkennen konnte. Also ich schließe mich, damit will ich die Sache ganz kurz abschließen, bevor wir zur Analyse kommen, deiner Erzählung an. Das bedeutet nicht unbedingt, dass es halt im Prinzip furchtbar ist, dass jetzt 8.000 bis 10.000, vielleicht bis hin zu 13.000 Leute gekommen sind. Das ist ein Aufschlag, insbesondere angesichts dessen, was da für ein Wetter ist und wie die Medien im Vorfeld dagegen gestichelt haben. Aber es waren, wie gesagt, und damit will ich das wirklich ein für alle Mal beerdigen, keine 50.000, vermutlich nicht mal 13.000. Gut, Uwe, jetzt also in die Meta-Analyse. Tut mir leid, liebe Freunde, dass ich heute so hetze, aber wir haben, wie gesagt, noch einiges vor. Die Organisatoren haben davon gesprochen, dass es der Beginn einer großen Friedensbewegung ist. Hast du das Gefühl, diese Botschaft ist bei den Leuten angekommen oder glaubst du eher, die Leute denken, das war es jetzt? Also es ging um diesen einen großen Präsenzmoment und man habe es jetzt... Also ich glaube, diejenigen, die dort hingegangen sind, die sind dort hingegangen, weil sie diese...

Uwe

positive Proklamationen natürlich auch erhofft haben und haben gesagt, okay, gerade weil eben so eine prominente Person wie Wagenknecht und weil so eine prominente Person wie Schwarzer da sind, da kann das vielleicht was werden. Nur aber die bloße Tatsache, dass im Grunde genommen noch relativ wenig Leute da waren, dafür, dass 600.000 Leute die Situation toll fanden, würde ich sagen, ist schlichtweg ein Desaster. Also ich kann mir nicht ernsthaft vorstellen, dass aus dieser Veranstaltung irgendetwas Größeres folgt. Ich verstehe, dass Wagenknecht das schön schreiben will. Sie hat versucht, etwas zu riskieren, hat versucht, ihre Position auch politisch vielleicht aufzuwerten. Aber ich glaube, es war ein Schuss in den Ofen. Ich erwarte nicht, dass da irgendetwas Größeres bei rauskommt. Das war eine Auftaktveranstaltung, aber die war schon relativ schwach für das, was man eigentlich bei diesen hohen Unterschriftzahlen hätte erwarten können. Also 10 Prozent, wie du vorhin schon sagtest, wären wir bei 60.000, 70.000 gewesen. Da hätte ich gesagt, okay, das ist mal eine Hausnummer, die haben wir schon lange nicht mehr gehabt auf der Straße. Und das ist den beiden Frauen zu verdanken. Aber selbst die beiden Frauen haben ja noch nicht mal das geschafft, was letzte Woche in München war. Also insofern würde ich sagen, es ist ein trauriges Ergebnis in der Summe.

Eli

Das ist ein sehr, sehr guter Hinweis. Gib mir eine Sekunde. Sprich bitte mal. Ich stelle die Frage. Im Hintergrund suche ich mal die Bilder raus von München. Das ist nämlich ein sehr, sehr guter Hinweis. Ich habe es ja unmittelbar vor einer Woche eben in München selbst erlebt. Und auch dort wurde mit Zahlen fabuliert. Ganz kurz, ganz kurz, Uwe. Da wurde mit Zahlen fabuliert. Da hieß es da auch mal ganz kurz, man sei 50.000 oder so. Aber aus offizieller Quelle hat man das da schon sehr gut wieder eingefangen. Ich würde sagen, ich lege nicht meine Hand dafür ins Feuer. Aber es wäre... Realistischer, dass dort in München vielleicht 20.000 tatsächlich irgendwo zu erkennen gewesen sind. Tatsächlich glaube ich 15.000 bestenfalls, wenn überhaupt. Aber wie dem auch sei, das wäre schon meiner Meinung nach fast das Doppelte von dem, was wir im Prinzip gesehen haben gestern in Berlin. Damit will ich das überhaupt nicht qualitativ bewerten. Wir machen hier nur eine quantitative Beobachtung. Lieber Uwe, die Frage an dich, während ich im Hintergrund München raussuche, damit die Leute das direkt side by side vergleichen können. Inwieweit glaubst du denn, war es das Wetter, dass die Leute halt wirklich halt, du hast ja gesehen, wie bitterböse kalt es war. Inwieweit war es das Wetter, dass die Leute davon abgehalten hat, hinzukommen?

Uwe

Ja, das kann natürlich durchaus sein, dass es das Wetter war, aber da muss ich mal sagen, ist das auch ein Indikator, wie schwach der Wille der Menschen ist. Also die Corona-Krise ist vorbei, die Corona-Gegner finden jetzt nicht mehr so großen Anklang, die Impfgegner sind noch nicht genügend erstarkt, sprich es gibt nicht genügend Impfschäden, um da die Leute hinterm Ofen hervorzulocken. So, und jetzt haben wir ein Thema, wo es heißt, der Weltkrieg, der Weltkrieg, der Weltkrieg. Also jetzt geht es im Grunde genommen noch eine Nummer heißer, als wir es bisher schon hatten. Und das Ergebnis ist, dass wir zwar 600.000 Leute haben, die gerne mal irgendwo im Internet ein Kreuzchen machen. Ja, und das war es dann aber schon. Also nur mal als Beispiel bei Eli, der einen Stream machte, der zur Hälfte offline war, weil die Funkverbindung so schlecht war. Bis heute Nachmittag hat er da 40.000 Zuschauer. Das heißt auch bei ihm, die Leute, Die Leute gehen lieber auf den Stream gucken, wie es bei der Demo war, anstatt zur Demo hin. Insofern sehen wir doch, dass wir eine Gesellschaft von Zuschauern sind und nicht eine Gesellschaft von Zuhingehern. Deswegen glaube ich natürlich, das Wetter hat da reingespielt, wäre da jetzt Party gewesen, nach dem Motto, wir haben 30 Grad im Schatten und jeder packt sich noch zwei Flaschen Alsterwasser oder Mineralwasser unter den Arm und seine seine Partydecke, um sich dann im Tiergarten noch hinzusetzen. Dann macht man Happening. Wunderbar. Aber bei so einer ernsthaften Sache, wo es darum geht, Atomkriegsgefahr, die ganze Welt geht zugrunde. Nö, es ist ja so kalt. Es ist ja nur drei Grad. Nö, nö. Na gut, dann sitze ich eben im Warmen und dann kommt der Atomkrieg. Aber ich hätte ja auch da hinten gehen können.

Eli

Ich möchte auch an dieser Stelle dir nochmal recht geben. Also ganz kurz für alle Leute, was ich hier gerade eingeblendet habe. Das waren wirklich die fast schon, möchte ich sagen, im Vergleich orgasmisch anmutenden Aufnahmen von München. Auch hier waren das keine meiner Meinung nach nie im Leben 20.000 Mann. Ich habe auch den Umzug verfolgt, der sich dann doch in die Länge gezogen hat. Aber auch da, wie gesagt, waren 20.000 keine Rede. Und das Bild hier, das ich einfangen konnte, weil ich wesentlich höher da gekraxelt bin, als es mir in Berlin möglich war, ist nochmal ein ganz anderes. Und ihr seht auch, dass von der Dichte sich das im Prinzip eigentlich wirklich in Anführungszeichen nichts gibt. Die Leute standen ähnlich dicht. Sie hatten sogar vielleicht den Interesse, dichter zu stehen in Berlin. Und nichtsdestotrotz, wie gesagt, halte ich alle Schätzungen und Analysen von Uwe für zutreffend. Ich möchte an dieser Stelle nochmal wettertechnisch dazu sagen, liebe Freunde, Es gab zwar nur einen relativ kurzen Vorlauf, aber nichtsdestotrotz einen Vorlauf von, ich glaube, zwei Wochen, den die Leute in Anspruch nehmen konnten, um ihre Reisevorbereitungen zu treffen. Wie die das Wetter einschätzen würden für Ende Februar, weiß ich nicht, aber dass es im Prinzip unvorhersagbar würde, konnte jeder in irgendeiner Form erahnen. Nichtsdestotrotz gab es Züge, es gab Busse, es gab Personen, die im eigenen Pkw angereist sind und so weiter und so fort. Und mindestens die, die also wirklich im Vorfeld buchen mussten, Und das sind ja Züge und Busse, liebe Freunde. Die hatten ja keine Wahl, wirklich ihre Reise dann nicht anzutreten. Insbesondere, wenn sie in einen Bus oder in einen Zug steigen, weil sie wissen ja gar nicht, wie ist es denn am anderen Ende des Landes? Wenn man in einen Zug einsteigt, dann vermutlich, weil man halt eine längere Entfernung überbrücken muss. Und wenn ich jetzt... Ich gebe einfach mal ein Beispiel. Was ist denn, ich von München fahren müsste nach Berlin, dann würde ich an diesem Morgen tatsächlich in diesen Zug steigen, weil wenn ich da einsteige um 5 Uhr morgens, habe ich ja immerhin noch die Aussicht darauf, dass es um 14 Uhr in Berlin, wirklich fast am anderen Ende des Landes, nochmal anders aussehen würde, selbst wenn es morgens um 5 oder um 6 Uhr in München noch ein bisschen trübe gewesen ist. Also lange Rede, kurzer Sinn. Ich glaube, mit dieser Vorlaufzeit, das war ja keine Spontan-Demo, hatten alle Leute, die ihre Reisevorbereitung getroffen hatten, auch eben getroffen. Und die meisten Leute sind auch tatsächlich hingefahren, die hinfahren wollten. Ich glaube, das ist gleichzeitig auch, und jetzt kommen wir in die qualitative Bewertung, eigentlich, wie soll ich das sagen, das ist gut. Weil das bedeutet, die Standhaften, die, die wirklich resolut sind, die sind tatsächlich hingekommen. Denen muss man sagen, die sind entweder naiv oder sie sind Helden, dass sie sich diesen Wahnsinn dort angetan haben. Ihr habt es ja in meinem Stream oder in den anderen Streams vielleicht gesehen, es war unsagbar kalt, ob wir jetzt dort etwas erreicht haben. Das ist die Frage, der wir jetzt nochmal nachgehen müssen. Lieber Uwe, also es war natürlich jetzt nicht so signifikant, wie sich viele das jetzt von der Quantität her aufhört hätten, aber reichen vielleicht sogar 13.000, reicht vielleicht sogar in einer Zeit, wo Medien eine ganze Krise herbeireden können, reicht das vielleicht sogar schon aus, um Stein des Anstoßes zu sein für irgendetwas Größeres nachher, weil es halt eben sich nicht physisch manifestieren muss, sondern nur noch digital. in unseren Medien?

Uwe

Ja, das könnte durchaus sein, dass eben einige Repräsentanten auf der Straße was tun, um dann 10.000 oder x-mal so viele in den Medien zu motivieren. Die Frage ist nur, worin diese Motivation besteht. Und wir sehen ja jetzt gerade an der Berlin-Wahl, dass im Grunde genommen eine, ja, ein Land eine desaströse Politik machen kann und dann sollen die Leute abgewählt werden und wer wird gewählt, genau die seltenen, die wieder dran, die vorher dran waren.

Eli

Die Verlierer machen dann eine Koalition und kommen in die Regierung, das kannst du ja auch nicht ausdrücken.

Uwe

Genau, also insofern denke ich mal, da sehe ich noch nicht, dass wirklich so etwas eine Massenwirkung haben kann, zumal ja auch, das gilt aber für alle Demonstrationen oder Es heißt ja normalerweise im Leben, wenn du ein Problem lösen willst, dann musst du es an der Wurzel lösen. Und die Frage ist, liegt das Problem, wo es jetzt zum Beispiel geht um den Frieden, liegt das an der Wurzel in Berlin? Also ist Berlin die Wurzel der Kriegsthematik doch wohl eher nicht, weil ich sage mal, sie ist auf mindestens eine Ebene höher, nämlich zum Beispiel im internationalen Bereich, zum Beispiel amerikanischer oder europäischer Ebene und nicht alleine in Berlin. Das heißt, solche Aktionen...

Eli

Allein hier ganz kurz, lieber Uwe, nur ein wirklich minimaler Einwurf. Wenn man hier weitergehen würde, wenn man hier weiter nach links keine 100 Meter gehen würde, da ist die amerikanische Botschaft, da halte ich es, wie viele andere Kritiker auch zu Recht gesagt haben, auch Leute, die das vor mir erkannt haben, da hätte ich es für viel angebrachter gehalten, diese Demo abzuhalten, als in Anführungszeichen bei der ausgelutschten und ausgenutzten Location des Brandenburger Tors, wo nicht mal die Berliner auf der eben Kehrseite dieser ganzen Medaille irgendetwas von dieser Kundgebung mitbekommen?

Uwe

Also wenn man jetzt mal unter der Prämisse geht und sagt, okay, die ganze Kriegsproblematik, um die es ja hier eigentlich ging, die ist ja gar nicht rein deutsch, sondern die ist eben europäisch oder international, sprich eben amerikanisch initiiert oder ukrainisch, wie auch immer. Da müsste man doch eigentlich bei denjenigen, die die Kriegstreiber sind. Wer sind die größten Kriegstreiber in Deutschland? Okay, da gibt es einige, die dann eben früher mal Pazifisten waren. Jetzt sind sie Panzerliebhaber. Die gibt es. Es gibt aber auch in anderen Ländern welche, die schon immer kriegstreiberisch waren. Wenn wir nur mal an die aggressiven Reden der Briten denken und auch was die Amerikaner machen. Glaubt denn irgendjemand, dass in London oder in New York es interessiert, ob in Deutschland 10.000 Leute demonstrieren, ob das irgendeinen Einfluss auf deren internationalpolitisches Verhalten haben wird. Ich habe da so meine Zweifel dran.

Eli

Uwe, ich habe es eingangs schon mal erwähnt, also man darf jetzt nicht unausgesprochen lassen, dass in der Tat auch die internationale Presse zumindest dieses Event halt doch in irgendeiner Form auf dem Schirm gehabt hat. Aber Uwe, kannst du dich noch daran zurückerinnern? Es gab doch mal diesen Krieg im Irak, den haben die Amerikaner begonnen, grundlos wohlgemerkt, beziehungsweise sie haben einen Grund herbeifabuliert. Irgendwelche Massenvernichtungswaffen sollen dort wohl gefunden sein. Upsi dupsi mehrere Jahre und einen ganzen Krieg später hat man herausgefunden, das war eine riesengroße massenhafte Lüge. Damals waren auch die deutschen Medien eigentlich so darauf eingestellt, Stichwort Koalition der Willigen, da wollte man nicht viel damit zu tun haben, dass man gesagt hat, es brauchte diese große, wirklich nationalweit und medial gepushte Lüge. Friedensbewegung auch in Deutschland. Ich glaube, korrigiere mich, wenn ich falsch liege, waren damals gegen den Irakkrieg allein in Deutschland, allein wieder auf dieser Meile dort. Waren das 500.000 oder waren es sogar eine Million Menschen, die gegen den Irakkrieg auf die Straße gingen?

Uwe

Ich weiß nicht, wie viele da rumrannten. Auf jeden Fall hat das hier die Deutschen relativ empört. Aber mittlerweile sind wir ja durch viele andere Krisen in den letzten Jahren so, ich sag mal, krisengewohnt, dass uns das eigentlich nicht mehr so wirklich interessiert, jetzt ums als durchschnittliche Volksmasse. Also die Leute sagen, ja, eigentlich möchten wir lieber Frieden haben, wir ja verschiedene Untersuchungen zeigen, lieber Verhandlungen führen. Ja, Verhandlungen führen sollen aber mal unsere Politiker, aber wir selber, wenn Politiker das nicht machen, ja gut, dann machen sie es dann eben nicht.

Eli

Und dann müssen wir damit leben und Feierabend.

Uwe

Also ich sehe nicht, dass der Wohlstandsbürger in der Masse sich von einer solchen Demonstration, und sei es mit zwei so großartigen oder zumindest prominenten Frauen, motivieren lässt. Also ich glaube, das ist eine Art Strohfeuer. Also das, was Sahra Wagenknecht in ihrer Rede sagt, gehofft hat und wofür sie sich einsetzen, nämlich dass das quasi der Anfang einer deutschen Widerstandsbewegung ist. Also es mag sein, dass jetzt noch ein paar Sachen hinterherkommen.

Gast

Friedensverhalten und Antikrieg.

Uwe

Aber insgesamt ist mir die Beteiligung hier viel zu dünn gewesen. Und wenn ich also sehe, man kann sich natürlich die Frage stellen, warum wurde die Demo überhaupt zugelassen, wo wir beim Corona-Thema wissen, dass ja oftmals Demos völlig unbegründet abgesagt wurden. Aber wir sehen auch, dass eben das Framing der Mainstream-Medien sofort eingesetzt hat, im Grunde genommen schon bevor die Demo überhaupt angefangen hat.

Eli

Das ist vielleicht auch ein Grund dafür, warum weniger Leute hingekommen sind.

Uwe

Da muss man aber auch sagen, was sind denn das für Fans von der Wagenknecht, die 660.000 Leute hat, die ihren Zettel unterschreiben. Also sagen, ja, ich glaube, was du sagst und dann gehen die da nicht hin. Das ist ja schon mehr eigenartig. Sprich, auf solche Fans kann man doch eigentlich verzichten.

Eli

Ja, ich weiß nicht, ob man auf die verzichten kann, aber auf jeden Fall muss man sagen, sie haben, glaube ich, nicht den erhofften großen Schwung gebracht. Nichtsdestotrotz, ja, also ich meine, wir sind so tief im Thema drin, dass wir sagen können, okay, quantitativ war das nicht gerade die Granate. Aber die Leute, die hier, sie ist gerade eingeblendet, Frau Wagenknecht und Frau Schwarzer, ich weiß nicht, wie viel Erfahrung die haben, Demos zu organisieren. Kundgebung wirklich zu mobilisieren und so weiter und so fort. Sie hat zwar selber O-Ton gesagt, sie weiß, wie eine Kundgebung mit 10.000 Menschen aussieht, aber eine Kundgebung mit 50.000 Menschen war ich zu bezweifeln, dass die Linken jemals in ihrer gesamten Existenz wirklich auf die Beine gestellt hätten, weil die sind ja dieses Mal sogar in der 5%-Hürde eigentlich technisch gesehen gescheitert. Na, lange Rede, kurzer Sinn. Ich glaube in der Tat, dass es da eine Diskrepanz gibt. Und die Diskrepanz ist, dass die Medien das jetzt versuchen, so ein bisschen als einen gescheiterten Versuch hinzustellen, der ohnehin nur von Rechtsradikalen besucht worden ist. Und entweder unsere Blase oder die Organisatoren das jetzt wirklich als Auftakt und riesengroßen Erfolg werten. Dabei ist es eigentlich wahrscheinlich etwas wiederum ganz anderes, nämlich... Vielleicht tatsächlich ein gut gemeinter Versuch, der aber hinter den Erwartungen zurückgeblieben ist, der eigentlich nur fruchten kann. Und jetzt noch die abschließende Frage an dich, lieber Uwe, wenn die ganze Sache jetzt wirklich weitergeht, wenn sie weitergetragen wird. Das habe ich O-Ton von Frau Schwarzer gesehen, unmittelbar als in Anführungszeichen Forderung, als jemand auf sie zugekommen ist, als sie gesprochen hat mit einem der Besucher, die Backstage sie dann noch ein bisschen begleiten konnten. Sie hat dann gesagt, jetzt müsst ihr das weitertragen. Glaubst du, egal was es jetzt gewesen ist, großer Erfolg, großer Misserfolg oder irgendwas dazwischen, glaubst du, das hat die Leute mobilisiert, diese Aufnahmen haben die Leute irgendwie engagiert? Glaubst du, wenn es jetzt irgendetwas gäbe, was sich anbietet dafür, es wäre jetzt an der Zeit oder es würde jetzt fruchten, weil man diesen Moment zusammen hatte in Berlin gestern?

Uwe

Nein, das glaube ich nicht. Sahra Wagenknecht ist sicherlich eine sehr gute Rednerin. Sie ist sehr intellektuell, sie ist sehr beherrscht und kontrolliert. Das sieht man in all ihren Reden, in all ihren Interviews, die sie macht. Sie ist also schon sehr gut darin. Aber ob sie Leute wirklich motivieren kann, da habe ich so meine Zweifel. Sie ist doch mehr so eine intellektuelle Bürokratin und keine, das ist mein Eindruck, die so die Parteiarbeit, das alltägliche Zettel verteilen und Türklinken putzen, das ist nicht so ihr Ding. Es ist ja auch nicht ihre Initiative gewesen, das darf man auch nicht vergessen. Es war die Initiative von Alice Schwarzer. Alice Schwarzer hat das im Bildinterview ganz klar gesagt, dass sie der Meinung war, man müsste mal sowas machen und dann hat sie eben die Wagenknecht angesprochen und nach einigen Hin und Her haben die beiden Frauen gesagt, okay, dann machen wir das. Und was man sich dann fragen kann, das wäre jetzt aber noch eine Stufe weiter, warum das überhaupt für Wagenknecht interessant ist, denn sie hatte ja schon immer Möglichkeiten gehabt, sie ist ja umworben von anderen Parteien oder auch von neu gegründeten Parteien, auch die Basis hatte ja überlegt, ob sie nicht die Wagenknecht ansprechen als Zugpferd und und und. Also insofern, sie ist eine begehrte Person und kann sich ihre Partner aussuchen. Aber ich glaube, sie selber hat ja kein Interesse, da eine eigene Initiative zu machen. Denn das, was sie mal gemacht hat vor ein paar Jahren, das hatte ja auch was mit Aufstehen zu tun oder Aufstand. Deswegen hieß es ja Aufstand für den Frieden in Erinnerung an dieses alte Projekt. Das ist ja damals gescheitert. Was war das für ein Aufstand? Sie wollte quasi auch so eine politische Gruppierung da gründen oder eine Bewegung. Das hat aber nicht lange standgehalten.

Eli

Okay, gut. Uwe, eine Frage trennt sich mir ja gerade noch auf, wenn ich mir das angucke. Qualitativ, wie gesagt, wir haben quantitativ, haben wir es schon bewertet, aber wenn ich mir das angucke, das ist wirklich repräsentativ. Das sind, ich sage es mal auf gut Deutsch, das waren haufenweise Alt-68er dort. Also anders ausgesprochen, das sind sehr, sehr viele... ältere Herrschaften, die hier nicht nur zu Wort gekommen sind in den Medien, sondern auch tatsächlich dort diese Straße bevölkert haben. Mal wieder haben die Jungen gefehlt, mal wieder haben sogar die Leute mittleren Alters gefehlt. Also ich meine, das sind 13.000 Leute hingekommen, ja, aber noch dazu offensichtlich die einzigen, die wirklich willig sind, da irgendetwas zu machen. Und der Verdacht zumindest steht im Raum, dass das 80 Prozent Rentner waren oder 80 Prozent Leute, die aus gutem Grund dort eben Zeit hatten und die Muße und genug waren, da noch hinzugehen.

Uwe

Ja, aber das wissen wir von den anderen Demos auch, dass also erst ab die mittlere und ältere Generation überhaupt noch eine Art von, das ist jetzt meine Spekulation, von Geschichtsbewusstsein hat, die irgendwie noch sich daran erinnern, dass es früher mal anders war. Während die Jüngeren, die scheinen irgendwie völlig eingenordnet zu sein oder völlig des Denkens unfähig. Zumindest sind sie eben unkritisch und befassen sich mit solchen Sachen nicht.

Eli

Schon allein der Fakt, dass eine 80-Jährige, das darf man nicht vergessen, eine 80-Jährige es gewesen ist, die Alice Schwarzer, die weiß Gott ihr Leben in Anführungszeichen gelebt hat, die jetzt gesagt hat, sie stellt sich jetzt nicht etwa an die Spitze, sondern sie macht einfach mal diesen Aufruf. Ich bezweifle nämlich, ob sie wirklich die Kraft hat oder auch einfach nur das Interesse hat, die Sache jetzt wirklich Woche für Woche, Tag für Tag, wie du beschrieben hast, anzustoßen. Aber dass sie das gewesen ist, die gesagt hat, sie macht das jetzt mit ihrer eigenen Kraft, obwohl sie weiß Gott Besseres zu tun hätte. Das ist ja eigentlich so ein Stück weit bezeichnet. Wo ist sie denn? Die Lokomotive, die das hätte ansonsten im Grunde genommen.

Uwe

Sie ist natürlich schon eine Antreiberin, eine Macherin, jemand, der Zeit ihres Lebens gegen Widerstand gekämpft hat. Aber mit 80 Jahren kann man solche Sachen nicht mehr durchziehen. Die kann man nur noch anleiten. Und man könnte sich die Frage stellen, warum hat denn die Wagenknecht das nicht angeleitet? Ja, weil es für die Wagenknecht nicht so riskant war. Und ich glaube, die wäre da auch nicht hingegangen, hätte sie statt 600.000 auf dem Zettel nur 60.000 gehabt, dann hätte es sich für die nicht mehr gelohnt. Denn ich glaube nicht, dass die Wagenknecht, egal was sie jetzt erzählt, und ich kenne auch, was sie auf ihrem YouTube-Kanal sagt. Ich glaube, sie ist eine Strategin, die hauptsächlich in der Selbstvermarktung tätig ist und die sich auf Dauer attraktiv machen möchte, dass sie über den kurzen Weg irgendwann mal eine tolle politische Position bekommt und dann eben sagen kann, was sie sagen möchte. Im Moment macht sie eben die Einfrau-Opposition und das noch zum Ärgernis ihrer eigenen Partei. Das Parteiausschlussverfahren 21 gegen sie ist gescheitert. Das heißt, sie ist eine unerwünschte Person. Die Linke hatte ja sogar einige hundert Mitglieder verloren. wegen der Wagenknecht, nach dem Motto, die wollen wir nicht. Und es ist klar, dass die linke Partei mit so einer Person nicht auf einer Demo zusammengehen will, egal für welchen Zweck, weil dann würde sie ja genau dieser Person, die sich so wichtig macht, über die Masse der Linken erhebt, der würden sie ja noch Zucker in den Hintern blasen. Das ist also schon mal völlig klar, dass das nicht geht. Das heißt, die Wagenknecht steht völlig alleine politisch. Und wenn sie auf Dauer überleben will, dann muss sie sich selbst promoten. Und das ist sicherlich eine Aktion, mit der sie sich promoten kann, um für sie jetzt aus ihrer Sicht, wie es wünschenswert, wenn sie sich an die Spitze einer erfolgreichen Friedensbewegung setzen könnte, womöglich irgendetwas in diesem Land bewegen. Und dann könnte sie ja politisch... Gewicht erhöhen und irgendwann mal, weil es ja die Wagenknecht, die hat ja das gemacht, das gemacht, das gemacht, da kann die auch mal Ministerin werden für irgendetwas. Aber wenn das eben nicht klappt, dann bleibt sie weiter alleine und wird von allen Seiten bekämpft.

Eli

Ich lese im Chat mit, liebe Freunde, und ich merke, dass das natürlich ein Thema ist, das euch passioniert. Ich habe ja auch gesehen, wie viele Leute mit welchen Erwartungen unter anderem eben auch in meinen Stream reingeschaut haben. Trotz aller technischen Schwierigkeiten ist das ein überdurchschnittlich gut besuchter Stream auch für mich gewesen. Ich danke euch einerseits eben für euer Interesse, aber das ändert eben nichts an den Tatsachen. Und für die Tatsachen habe ich mir, klar denke Uwe, eben hier in den Stream geholt. Also das ist unsere Meinung. Ihr könnt das mal wieder Spalten benennen, ihr könnt alles Mögliche im Prinzip dafür finden und herbeifabulieren. Aber wir haben unsere Argumentationen, Uwe hat seine Methodik und ich habe sogar das Gefühl, wir haben Recht. Um ein bisschen aber hier, um ein bisschen hier jetzt den Kranz der Versöhnung in den Raum zu stellen, auch wenn ich jetzt keinen Millimeter abrücke von dem, was wir heute hier gesagt haben. In der Sache haben natürlich sowohl Frau Schwarzer als auch Frau Wagenknecht als auch er hier, Herr Vad, hundertprozentig Recht. Herr Vad, das war für mich in Anführungszeichen die große Überraschung dieser ganzen Geschichte, weil das Frau Wagenknecht aus ihren Interessen, Frau Schwarzer aus ihrem Engagement heraus, dass die sowas nochmal wuppen würden, das hat sich ja abgezeichnet über diese zwei Wochen. Aber der Überraschungskast für mich, von dem ich bis zuletzt gedacht hatte, das kann doch nicht sein, das muss ein Fehler sein und selbst wenn er auf dem Zettel steht, springt er in letzter Sekunde ab, das war er hier, der General a.D. und früherer Berater von Frau Merkel, Erich Vad, übrigens ein sehr netter Zeitgenosse, ich konnte ein paar Worte mit ihm wechseln. Und er hat eine Rede gehalten, die man inhaltlich ja wirklich, sage ich mal, nicht angreifen kann, weil er hat sich die militärstrategischen Varianten angeguckt, wie dieser Krieg jetzt noch weitergeführt werden kann und was das welche Partei wie kosten wird. Und allein in dieser Analyse muss man sagen, da ist inhaltlich auf jeden Fall das Richtige gesagt worden auf dieser Demo. Jeder, der da hingegangen ist, hat ihm zu Recht zugejubelt, hat auch Frau Schwarzer und Sarah Wagenknecht zu Recht zugejubelt, weil alles, was dort gesagt worden ist, über eben die korrupten Eliten, über die Lobbyisten, über die Politiker und über die ganzen Hintergründe und eben sogar mitten hinein ins militärische Detail. Alles, was dort aufgezählt worden ist von eben hier diesem Experten, das hätte wissen müssen. Das stimmt. Und jeder, der das unterstützt und vielleicht sogar wirklich dort war oder auch nur reingeklickt hat, ja, der ist auf der richtigen Seite. Das ändert ja nichts daran, dass wir jetzt trotzdem sagen, sowohl quantitativ als auch qualitativ hat das nochmal Luft nach oben. Aber lieber Uwe, um es jetzt mal zu einem Abschluss zu bringen, weil ich möchte jetzt gleich in den Bonusstream wechseln, militärstrategisch betrachtet, ja, sollten wir uns doch noch einmal auch Herrn Vad widmen, was er speziell vielleicht in dieser Rede gesagt hat und so ein bisschen vielleicht auch als Auftakt nehmen, einer regelmäßigen Betrachtung dessen, was da vielleicht auch so passiert auf dem Kriegsfeld. Weil ich habe das Gefühl, das interessiert die Leute und das haben wir lange Zeit außer Acht gelassen. Wir sind ganz oft auf diesen Metaebenen analytisch unterwegs, im politischen, aber eben, sag ich mal, auf dem Boden. Es passieren ja die einen oder anderen Zugewinne, Bewegungen, Lieferungen von allen möglichen Waffensystemen oder das Ausbleiben davon und so weiter und so fort. Und allein das richtig einzuordnen, glaube ich, wäre mit deiner Hilfe und mit der Hilfe von Vad und anderen eine lohnenswerte Sache.

Uwe

Gut, Uwe, vielen herzlichen Dank.

Eli

Vielen herzlichen Dank, dass du dazugekommen bist. Danke für dein rasiermesserscharfen und auch dieses Mal klar analytischen Verstand. Schade, ich kann es mir leider nicht verkneifen, dass wir so wenig Zeit miteinander hatten. Leider Gottes hat die Technik da heute einen Strich durch die Rechnung gemacht. Aber wir bleiben an dem Thema dran. Morgen habe ich wahrscheinlich wieder einen prominenten Gast, mit dem werde ich mich aus einer anderen Perspektive nochmal über dieses ganze Thema unterhalten. Er ist ein großer Befürworter dessen, dass man digital auf medialer Ebene sehr viel bewegen kann und dass das doch sehr positiv einzuordnen ist, was wir da gestern erlebt haben. Das ändert aber, wie gesagt, nichts an deiner quantitativen und qualitativen Bewertung heute. Wer Uwe gerne noch einmal über die Schulter schauen möchte, wie er Auch andere Leute, wirklich so rasiermesserscharf seziert, wie er das heute im Prinzip getan hat mit Berlin, der soll bitte auf die Welt klar sehen gehen. Auf YouTube, da hat er unter anderem dem Corona-Ausschuss, ja, ich nenne ihn weiterhin so, die eine oder andere Sendung eben gewidmet. Er hat sich in stundenlanger Kleinstarbeit, liebe Freunde, das könnt ihr euch nicht vorstellen. Ich wäre fast vom Stuhl gefallen, als ich es auf seinem Kanal gesehen habe. hat er sich die Mühe gemacht, zu mikroanalysieren, was die ganzen Protagonisten da in einer Sendung von vorher inzwischen wahrscheinlich bald Monaten mal gesagt haben. Er hat versprochen, er würde es tun und er hat geliefert. Und wie gesagt, wer also auch dieses spannende Thema und Uwes spannende Auseinandersetzung damit erleben möchte, der geht bitte, wie gesagt, zu Uwe auf den Kanal unter die Welt klar sehen. Uwe, vielen herzlichen Dank, dass du dabei gewesen bist. Ich gehe jetzt in den Bonus-Talk, wo ich noch ein bisschen auch selber darüber spreche, wie ich den gestrigen Tag erlebt habe und wie ich Teil einer Kontroverse geworden bin, die vielleicht gerade erst im Begriff ist zu entstehen. Aber wie gesagt, irgendwas sagt mir, wir kommen jetzt wieder öfter zusammen und ich danke dir für den heutigen Abend.

Uwe

Alles klar und danke für dein Verständnis und deine Hilfe für die Technik. Leider hat es diesmal nicht geklappt. Wahrscheinlich muss ich mir einen neuen Laptop kaufen.

Eli

Ja, mein Gott, aber das wird dich nicht aufhalten. Ja, wo ein Wille ist, ist auch ein Weg und dem wirst du auf jeden Fall gehen. Danke dir, lieber Uwe. Mach dir nichts draus. Alles klar und tschüssi. An den Besten passieren. Ciao, ciao.

Uwe

Klar sehen, clever denken, frei handeln.

Zitate aus dieser Abschrift bitte mit Quellenangabe: „Aufstand für Frieden | Großdemo Berlin von Wagenknecht u. Schwarzer | Erste Schätzung + Kommentar“, Die Welt Klar Sehen, 27.02.2023.

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Uwe Loose und Co-Host Eli analysieren die Teilnehmerzahl der Friedensdemo Aufstand für Frieden am 25.02.2023 in Berlin und ordnen Wirkung und Strategie der Veranstalterinnen Wagenknecht und Schwarzer ein. Live-Stream-Mitschnitt aus Säule 3 (Staat & Alltag).

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