dieBasis | Neuwahl des Bundesvorstands | Blockierer voll ausgebremst | Wird jetzt alles besser?04.04.2023
Abschrift
Abschrift des Videos vom 04.04.202326 Abschnitte
Der Text hält den Kenntnisstand dieses Tages fest, nicht den von heute. Er wurde maschinell aus der Tonspur erstellt; maßgeblich bleibt das gesprochene Wort im Video.
Vielen Dank. Hallo liebe Zuschauer, willkommen auf meinem Kanal, die Welt klar sehen. Heute berichte ich mal über was aktuelles, nämlich die Partei Die Basis hat am Wochenende ihre ja nun lang ersehnte Vorstandswahl durchgeführt. Ja und mir sind über meine Flüsterkanäle so einige Infos ja ins Haus geflattert und ich möchte mal darüber berichten, was auch vielleicht für Nicht-Parteimitglieder ganz interessant sein könnte. Also bis gleich. Klar sehen, clever denken, frei handeln. Ja, vielleicht erinnern Sie sich ja noch daran, dass in der Partei die Basis im letzten Jahr, so ab Sommer, es mit dem großen Vorstandssterben losging. Und ja, wie die zehn kleinen Negerlein, ach, das darf man ja gar nicht mehr sagen heutzutage, die sind dann einfach Schritt für Schritt verschwunden. Und zum Schluss waren ja bloß noch drei Vorstände oder zweieinhalb da. Und dann war es natürlich dringend angebracht, dass tatsächlich mal eine neue Vorstandswahl stattfand. Und falls Sie nicht über die Details im Laufenden schauen, sich einfach mal in dieser Playlist an, die ich auf meinem Kanal habe. Dort ist eigentlich alles Wesentliche dazu gebracht. Aber jetzt wollen wir uns damit beschäftigen, was aktuell auf dem Parteitag war.
So, und ja, da möchte ich erstmal einen Einblick ins Ergebnis bringen. So, wenn wir also jetzt mal auf die Seite des Bundesvorstandes der Partei gehen, dann sehen wir, auf dem Bundesparteitag haben die Mitglieder einen neuen Parteivorstand gewählt. Wen haben sie gewählt? Als Vorsitzende, also wieder eine Doppelspitze, Sven Lindgren und Skadi Helmert. Dann ein Schatzmeister, Bernd Bremer, Stellvertreter nicht besetzt, Säule Freiheit nicht besetzt, Visionär nicht besetzt, Säule Machtbegrenzung nicht besetzt, Querdenker nicht besetzt, Säule Achtsamkeit nicht besetzt, Beauftragte Medienkommunikation nicht besetzt, Säule Schwarmintelligenz nicht besetzt. Moment mal, die haben drei Tage getagt und haben von ihren wieviel? Zehn Positionen drei besetzen können. Was im Himmels war denn da los? Das ist doch im Grunde genommen jetzt erstmal so gar nicht nachvollziehbar. Aber schauen wir mal. Ja, fangen wir einfach mal gemütlich an mit dem, was so im Vorwege war. Und da ist mir sowas zugespielt worden, das war dann jetzt aber im Nachgang, die Meinung eines Parteimitgliedes. Und was schrieb dieses Parteimitglied? Das war ein echter Krimi. Zuerst wurde das Team, das den Bupa, also den Bundesparteitag, vorbereitet hatte,
so lange beschossen, dass es zurück trat. Dann wurden die Mittel gekürzt. Dann wurde der Termin attackiert, damit er verschoben wird. Und als er dann doch stattfand, wurden über Nacht 25 neue Kandidaten aufgestellt. Ja, das hört sich ja tatsächlich krimireif an. War das jetzt eine Einzelmeinung oder gibt es dazu noch andere Kommentare? Was passiert ist, habe auch ich noch nie so erlebt. Was in über 30 Stunden der Verhandlungen in Braunschweig in drei Tagen geschehen ist, Es begann alles mit dem Freitag und dass es einen ganzen Tag dauerte, um überhaupt eine Tagesordnung zu beschließen. Wie bitte? Einen ganzen Tag, um eine Tagesordnung zu beschließen. Warum muss die überhaupt dort beschlossen werden? Also in den Vereinen und Verbänden, in denen ich bisher in meinem Leben war, da war die Tagesordnung schon vorher beschlossen und bestand Teil der Einladung. Und insofern finde ich das jetzt so ein bisschen eigenartig, was Sie hier erzählen. Und das setzte sich dann am Samstag fort.
Samstagnachmittag schaffte man es dann endlich, mit den Wahlen zur Doppelspitze zu beginnen, zum ersten Posten dieser Doppelspitze. Und bevor das losging, gab es Anträge, dass doch der amtierende Bundesvorstand zurücktreten solle. Viele von uns haben sich zu diesem Zeitpunkt gefragt, wieso dieser Antrag gestellt wird, weil doch die zwei Jahre rum sind und wir ja noch einige Zeit haben, nun einen neuen Bundesvorstand zu wählen. Und warum diese Anträge sehr wichtig waren, im Nachhinein betrachtet, dazu komme ich dann am Ende. Und es begann dann mit den Wahlen für den ersten Posten der Doppelspitze. Es kandidierte und das mit Bekanntgabe der Kandidatur in allerletzter Sekunde Viviane Fischer. Dieses Element, Menschen überrumpeln zu wollen, finde ich noch abgrundtiefer, wenn man das bei uns tut, als wenn man das bei anderen Parteien macht. Die Partei Die Basis möchte die anderen Parteien ablösen und sozusagen die deutsche Welt regieren, wo ja die anderen alle so böse sind. Und dann glauben sie also, dass nur die anderen Parteien so unmenschlich sind. Aber dass die Mitglieder in der Partei Die Basis, die sind alle Friede, Freude, Eierkuchen. Die sind alle Brüder.
Hat denn nicht die letzten zweieinhalb Jahre gezeigt, dass das nicht ganz so ist? Wo kommen denn diese ganzen Streitigkeiten her, Herr Sarrazzino? Da wurde bis Samstagabend nur einer der Doppelspitze gewählt und niemand anderes. Plötzlich und über Nacht haben über 25 Mitglieder sich entschlossen, auch für diesen zweiten Posten der Doppelspitze zu kandidieren. Und da wieder dieses Momentum zu nutzen, die Mitglieder zu überraschen. Für mich war das Ziel ganz eindeutig. diesen Bundesparteitag von innen heraus zu sabotieren, in dem sich so viele Menschen vorgestellt haben. Ihr müsst euch vorstellen, jeder hat zehn Minuten bekommen, circa fünf Minuten der persönlichen Vorstellung, um dann auch noch mal zu den Fragen zu kommen. Warum sind alle dieser 25, die sich über Nacht überlegt haben, plötzlich für eine Spitzenposition im Bundesvorstand zu kandidieren, warum sind diese alle entweder Mitglieder in der Partei Sicherheit,
In der AG Basisdemokratie oder ehemalige Piraten. Und warum hat Viviane Fischer in ihrer Vorstellung davon gesprochen, dass sie ja jetzt nun antreten müsse, weil sie ja der doppelte Boden sei, falls das hier in die Hose ginge. Und man hat so ganz viele Aussagen dann im Nachhinein nochmal betrachtet. Und es wurde einfach klar, dass diese Menschen versuchten, dass das Plenum, dass die Versammlung es nicht zustande bringt, einen geschäftsführenden Vorstand zu wählen. Ein Mitglied, das sich ja dann ganz spontan vorgestellt hat und auch auf der Bühne stand, sagte ja dann, naja, wir haben ja die Doppelspitze oder beziehungsweise die Doppelspitze ist ja noch gar nicht zurückgetreten. Wenn wir das hier heute nicht schaffen aus zeitlichen Gründen, dann sind ja Viviane Fischer und Co. noch da, um diesen doppelten Boden zu bilden, damit wir weiterhin geschäftsführend sind. Ja, also Sie bringen ja jetzt selber den Beweis und widerlegen sich, Herr Sarrazzino, dass eben die Menschen in der Partei die Basis eben nicht alle Brüder sind. Da gibt es ja welche, die in irgendwelchen anderen Parteien oder aus anderen Parteien ursprünglich herstammen. Also eben Parteien innerhalb der Partei. Und wie heißt ja das Wort Partei? Das heißt ja, dass man ein Teil ist.
Und wenn man ein Teil ist, steht man naturgemäß mit anderen Teilen mehr oder minder in Kommunikation, in Kooperation oder aber auch im Kampfe. Und insofern ist Ihre Vorstellung von der heilen innerparteilichen Welt, hat mit der Realität sicherlich nichts zu tun. Ganz im Gegenteil, es ist ja hier ein sehr schönes Lehrstück, wie hier zum Beispiel so eine Hintergrundstrategin wie Frau Fischer gleich zwei Asse im Ärmel hat. Als erstes kommt sie als Überraschungskandidat für die ersten Vorstandsposten. Nachdem das dann gescheitert ist, dann packt sie auf einmal ihre Bündnispartner, ihre 25 bis 30 Zusatzkandidaten für die zweite Vorstandswahl auf, um entweder das zu blockieren oder was auch immer sie dort mit vorhatte. Also ich denke, da sieht man Die Parteirealität, da geht es immer nur um Macht und nicht um schöne Sprüche. Also die schönen Sprüche sind natürlich da, aber darum geht es doch nicht wirklich, oder? Ja, warum waren denn am Ende nicht mehr so viele Anwesende da? Weil ihr alles dafür getan habt, dass diese Veranstaltung so weit wie möglich nach hinten hinausgezögert wird, dass wir bis 18 Uhr heute am Sonntag nach über 25 Stunden
zur zweiten Wahl, zur zweiten Position der Doppelspitze erst ankommen. Es war eine ganz, ganz kleine Gruppe, bestehend aus Mitgliedern der Pasi, aus Mitgliedern der AG Basisdemokratie, aus Viviane Fischers Team, das muss man hier ganz deutlich ansprechen, und aus Menschen, und das ist ja nicht verwerflich, ich habe ja auch meine Vorgeschichte in der anderen Partei, aber es war ganz zufällig, dass die alle ehemaligen Mitglieder der Partei waren. Oder der Piraten gewesen sind. Ich bin so glücklich und so froh, nochmal, dass der Schwarm so intelligent ist und wir das einfach hier auch als Reinigungsprozess betrachten müssen. Der Schwarm ist so intelligent. Wenn er wirklich intelligent gewesen wäre, dann wäre es doch gar nicht so weit dazu gekommen. Und übrigens, von welchem Schwarm reden Sie denn? Ich werde Ihnen nachher nochmal zeigen, wie die Anzahl der Wahlberechtigten war. Das waren ja noch nicht einmal 600 Leute. Jetzt haben Sie 35.000 Mitglieder in der Partei und für die wichtigste Wahl der letzten 15 Monate kommen da 600 Leute und stimmen ab.
Ich sage mal so, wer da abstimmt, der ist ja noch nichtmals repräsentativ für seine eigene Partei. Denn von 35.000 sind ja 10%, sind 3.500 und 5% sind 1.750 und 1% sind 350. Das heißt, wir haben hier noch nicht einmal 2% der Parteimitglieder, die auf diesem Parteitag waren. Also was auch immer diese zwei Prozent dort beschlossen haben, mag vielleicht symptomatisch sein, aber repräsentativ im Sinne von für der Schwarm, die Schwarmintelligenz, das würde ich sagen, das ist doch aufgeblasen, das ist Mumpitz, das ist keine sachliche Beurteilung. sondern das ist ideologisches Wunschdenken. Denn andernfalls müssten Sie argumentieren, Herr Sarrazzino, dass diese 2% Repräsentanten der anderen 35.000 gewesen wären. Aber das können Sie ja nicht machen, weil Sie ja gar kein Delegiertensystem haben wollen. Also sind doch die 98%, die nicht da waren, die waren noch gar nicht repräsentiert.
Also wenn Sie von einem Schwarm reden, dann reden Sie von dem Schwarm der Faulheit, die zu faul waren, dort hinzukommen. Und von dem Schwarm der Desinteressierten, die sich für diese Wahl nicht interessiert haben. Das wäre eine bessere Charakterisierung. Dass ihr nun akzeptiert, dass ihr bei weitem den Kürzeren gezogen habt und dass die Mitglieder euch und auch dir, Viviane Fischer, Und auch Bernhard Nowak und der Partei Sicherheit und der Basisdemokratie, dass wir euch ein ganz klares Zeichen gegeben haben, dass der Schwarm euch gezeigt hat, dass auch ihr abgewählt seid. Und deshalb bin ich einfach nur ein guter Dinge und freue mich auf die nächste Zeit auf einen neuen Bundesvorstand, der da als Team geworben hat. Ja, natürlich ist es völlig richtig, was Sie sagen. Sie haben den anderen etwas gezeigt. Aber wer hat es gezeigt? Das war eben nicht der Schwarm. Und das waren die, ich sag mal, Chefaktivisten, diejenigen, die besonders engagiert sind, so wie Sie, Herr Sarrazzino, die eben mit Herz und Blut und Leib und Seele für die Ideale der Partei kämpfen. Die haben die anderen abgestraft.
Aber ob sie mit denen alleine auf Dauer Politik machen können, wo sie ja immerhin in 16 Bundesländern Politik machen wollen und in 16 Landesparlamente rein wollen, also wenn da die Beteiligung genauso dürftig ist, dann sag ich mal, gute Nacht, Marie. Und sehr, sehr früh bekannt gegeben hat, wer zu diesem Team gehört, dass wir es endlich schaffen müssen, in die Parlamente einzuziehen und die Stimmung dieser Menschen war ja zum Beispiel auch, dass wir nicht zur Europawahl antreten möchten, dass wir nicht in die Parlamente einziehen sollen. Und ich möchte euch noch mal als hessischer Landesvorsitzender, der ich ja nun mal bin, eine ganz klare Botschaft geben. All die Menschen, die nicht in Parlamente einziehen möchten, die mögen sich bitte nicht in einer Partei engagieren. Denn das Ziel einer Partei ist es, parlamentarischen Einfluss zu bekommen. Diese Partei, die Basis, Ja, und da stimme ich Ihnen zu 110 Prozent zu, Herr Sarrazzino. Also Menschen, die erklären, man soll in einer Partei sein, aber bitte nicht an Wahlen teilnehmen, sind doch ganz offensichtlich Leute, die nicht verstanden haben, was das Wort politische Partei bedeutet.
Natürlich müssen die zu Wahlen gehen, natürlich müssen die danach streben, Macht in Landes- und Bundesparlament zu erreichen. Das ist die Funktion. Und jeder, der etwas anderes behauptet, der ist nicht am Wohl der Partei interessiert. Wird die erste Partei sein, hoffentlich irgendwann, wenn wir dann Parteiengeschichte schreiben, die es schafft, dass nicht Berufspolitiker in diese Parlamente einziehen. Denn das ist ja genau das Problem, dass diese Berufspolitiker ihren Beruf für sich persönlich sehr gut machen und in den meisten Fällen ja Politikmillionäre werden. Und genau das wollen wir eben nicht. Wir wollen Menschlichkeit, wir wollen Moral in die Parlamente bringen. Das heute Abend ist ein ganz großer Erfolg, auch wenn es sich noch nicht so anfühlt. Das ist ein großer Erfolg, auch wenn es sich noch nicht so anfühlt. Das sehe ich auch so. Also ich finde Ihre Beschreibung, Herr Sarrazzino, die Sie gemacht haben, insgesamt sehr gut nachvollziehbar. Es scheint mir sehr realistisch geschildert zu sein, auch die Schlussfolgerungen, die Sie ziehen. Nur das Romantische, dass das nun ein Sieg für die Basis und den Schwarm sei, das halte ich schlichtweg für lächerlich. Das ist Mumpitz in meinen Augen.
So natürlich kann man immer hoffen und sagen, okay, wir bringen es den anderen Politikern bei, aber denken Sie mal bitte an die logischen Verhältnisse. Die Laien sind in der Regel weniger wissend und weniger erfahren in einem Prozess. jeweiligen x-beliebigen Fachbereich als die Fachleute. Und wenn die Doktrin der Partei die Basis ist, wir wollen keine Berufspolitiker haben, dann sagen sie, wir wollen immer Laienpolitiker haben. Und wissen Sie, was sie damit rein von der logischen Seite her auch sagen? Sie sagen, dass unsere Politiker immer den Profipolitikern unterlegen sein werden. Und damit führen sie sich selbst ad absurdum. Außer eine andere Maßgabe wäre, weil mein Satz stimmt ja nur unter der Maßgabe, dass ich sage, Profis sind in einem Bereich immer besser als Laien. Es gibt natürlich Laien, die sich was aneignen, die dann sogar besser sind als die Profis. Aber ich frage mal, wie viele von 100 sind das? Und eine Partei ist ja ein politisches Schiff mit Hunderten, mit Tausenden von Mitwirkenden.
Also wie viele von denen, so wenig wir es sind, bei Ihnen kam ja nur wenige überhaupt zur Bundesvorstandswahl, wie viele sollen denn dann in den Parlamenten sein, die durch Learning by Doing mehr Kompetenz, mehr Willenskraft, mehr Intelligenz haben, als die Berufspolitiker, gegen die sie bekämpfen wollen. Also auch diese Zielvorstellung, diese Hoffnung, die würde ich mal in den Bereich reine Utopie verorten. Bevor wir jetzt noch einen zweiten Redner uns anhören, der etwas zu sagen hat, möchte ich mal kurz auf die Wahlergebnisse eingehen. Und zwar bei der Wahl zur Doppelspitze Nummer 1, also quasi der erste Vorsitzende, gab es dann immerhin Gesamtstimmen von 559. Aus dem Dokument, was ich hier habe, habe ich die Nachnamen mal hier ausgehext aus Persönlichkeitsschutz, weil diejenigen, die jetzt nicht Vorstand sind, sind ja keine politischen Personen und deswegen denke ich mal, sollten deren Persönlichkeitsrechte auch gewahrt werden.
Die Vornamen alleine sagen jetzt Außenstehenden rein gar nichts. So gut vielleicht der Vorname Viviane, da könnten wir wohl was mit anfangen. Und natürlich auch mit dem Vornamen Sven, denn der hat ja nachher gewonnen. Also wenn wir das jetzt mal abgleichen, hier haben wir ja 236 Stimmen von den 559, also eine ganz klare Mehrheit. So, aber selbst die schnell eingesprungene Viviane hat doch immerhin 47. Ja, und auch ein Thorsten hat 98. Der war also noch beliebter. Ja, wer war der Thorsten? Da will ich mich jetzt nicht zu äußern. Das hatte ja der Sarrazzino wohl in seinem Video auch schon gesagt, dass der zu einer bestimmten Parteigruppierung gehört. Aber das spielt jetzt an der Stelle keine Rolle. So, dann kommen wir dann noch zur Wahl der zweiten Doppelspitze. Da habe ich aber ein bisschen schlechtere Bildqualität. Aber ich denke, damit kommen wir schon klar. So, also was haben wir hier? Wir haben insgesamt 34 Menschen, die sich zur Wahl gestellt haben. Auch hier habe ich die Nachnamen wieder anonymisiert.
So, und dann wissen wir, dass ja nachher die Skadi hier oben, die hat dann mit 218 Stimmen gewonnen. So, und da gibt es aber etliche, die haben dann wenige Stimmen. Was jetzt ganz interessant ist, und das spricht jetzt eben für die Verschwörungstheorie von dem Herrn Sarrazzino, schauen Sie sich mal an, wie viele Leute Nullstimmen haben. Also zum Beispiel der Sebastian, der Jürgen, dann die Nummer 16, dann der Dennis, die Carsten, Nummer 22, die Margot, der Holger, der Reinhold und das waren sie schon. Was bedeutet das? Also kennen Sie so etwas? Kennen Sie so etwas bei Wahlen, dass Leute zwar für eine Wahl antreten als Kandidat und sich nicht selber wählen? Das heißt, was haben wir denn hier? Hier haben wir doch den Beweis, dass Herr Sarrazzino mit seiner Vermutung zu 100 Prozent recht hat. Hier sind Leute angetreten, die wollten nicht gewählt werden, die wollten nur Zeit schinden. So, und was wäre, wenn die vielleicht noch statt 34 Leute, die da waren, vielleicht 44 oder 54 gewesen wären? Dann hätte man an dem Tag gewählt.
überhaupt gar keine Vorstandswahl für den zweiten Posten abschließen können. Das heißt, hätte man gar noch länger über die Tagungsordnung am Freitag gesprochen und das noch auf den ganzen Samstag gezogen, dann hätte man doch nicht mal den ersten gewählt. Ja, also das sind nun wahrlich Blockademaßnahmen pur. Nachdem uns also Herr Sarrazzino erklärt hat, wie es gewesen ist, ist ja die nächste Frage, wie wird es denn jetzt zukünftig mit der Partei weitergehen? Also eins ist ja schon mal klar, weil nur drei Vorstände bisher gewählt werden, muss auf jeden Fall ja schon mal noch ein weiterer Parteitag gemacht werden, um die übrigen Positionen zu besetzen. Aber es hat eben auf diesem Bundesparteitag auch ein Interview mit dem frisch gewählten Sven Lindgren gegeben, das wir uns einfach mal anhören. Es fängt damit an, dass der Reporter ihn eben fragte, was er mit der Partei vorhat. Mit der Parteivorhabe spielt nämlich bei uns in der Basisdemokratie eigentlich gar keine Rolle. Wir treten ja an, um mit dem Vorstand nach vorn zu schauen. Wäre das zum Beispiel die ganze Frage der internen Definition, was verstehen wir unter Basisdemokratie?
Das meint er doch jetzt mal nicht ernst. Wir schauen nach vorne und was machen wir? Wie intern definieren wir, was wir unter Basisdemokratie verstehen? Das war doch in der Vergangenheit schon definiert. Dafür haben sie doch eine Satzung, in denen sie das alles drinstehen haben. Also warum kann man die nicht einfach lesen? Das heißt, jetzt fangen sie also an, das ist quasi ihre Erklärung, Das, was in den letzten zweieinhalb Jahren ist, das ist jetzt alles weg und jetzt fangen sie an zu konsensieren, sehe ich das jetzt so richtig. Wir haben uns als Partei vier Säulen als Wertegerüst gegeben und auch da werden wir uns mit den Mitgliedern zusammen darum bemühen herauszuarbeiten, was wir im Konsens darunter verstehen. Denn das ist ja essentiell für unsere Arbeit. Nur indem wir als Mitglieder diese vier Säulen in uns auch vereinigen, entsteht genau dieses
Ja, dieser Gedanke der Herzensmenschen, Menschheitsfamilie und dass wir eine Veränderung in unserer Gesellschaft erreichen wollen. Also sie haben sich zur Bundestagswahl gestellt und mussten ja damit rechnen, dass sie auch gewählt werden und dass man sie interviewt, was sie denn so... für ein Regierungsstatement oder Vorstandsstatement abgeben. Was sie jetzt machen, sie stottern jetzt hier so vor sich hin, ziehen sich die Wörter irgendwo aus der Gegend und reden nur von Worthülsen. Das heißt, sie sind ja überhaupt gar nicht vorbereitet. Sie sind auf diesem wichtigen Moment, auf den die Basis jetzt so lange gewartet hat und wo Sie es geschafft haben, erster Vorsitzender zu werden, haben Sie sich nicht vorbereitet. Den Eindruck vermitteln Sie. Sie ziehen nur Worthülsen. Basisdemokratie, wir reden darüber. Und jetzt fangen Sie an, wild zu spekulieren, was Ihre persönliche Meinung ist. Zum Beispiel, dass wenn die vier Säulen in den Mitgliedern verankert sind, dann passiert das und das und das.
Moment mal, Sie wissen doch noch gar nicht, was die vier Säulen sind, denn Sie haben doch im Satz vorher gesagt, darüber wollen wir noch konsensieren. Also Sie reden davon, obwohl Sie nicht wissen, wie das Ergebnis des Konsensierens ausfällt, dass es so ausfällt, wie Sie sich das gerade vorstellen. Also ganz ehrlich, das ist reine Fantasie. Das ist für mich nur inhaltsleeres Geschwafel. ...zu mehr Mitbestimmung und weg von dem bisherigen... Parteiensystem in der Form, dass wir über ein Delegiertensystem so lange unsere Stimmen weggeben, bis die Parteien selbstständig dann in den Parlamenten entscheiden. Wir wünschen uns einen, sagen wir mal, Zustand, dass die Mitglieder, die Menschen insgesamt im Außenland... Ja, es geht aber nicht um das, was sie sich wünschen. Die Frage ist, was wir die Partei tun. Das heißt, auch hier beantworten sie ja die Frage gar nicht, sondern fantasieren wieder nur frei rum über irgendwelche Wünsche. Nach innen üben wir das ja, dass die Menschen jederzeit mitbestimmen können und dadurch etwas anderes entsteht in der Entscheidungsfindung als zum Beispiel durch die Stimmenweggabe zu einer Partei.
Ja, das ist eine Form der direkten Demokratie oder der Basisdemokratie. Und auch da haben wir aktuell sehr interessante Projekte. Zum Beispiel läuft gerade der Wahlkampf in Bremen. Der Wahlkampf in Bremen, was hat der jetzt mit Ihrer Vorstandsarbeit zu tun? Den haben noch andere angeleiert und ein anderer Landesverband. Also was genau ist das jetzt, was der Vorstand unter Ihrer Mitarbeit, Führung ist ja ein Begriff, den man in Ihrer Partei nicht so gerne hört. unter ihrer Mitanwesenheit und Mitarbeit tun wird. Das wäre eine Landtagswahl, mit der wir zum ersten Mal in ein Landesparlament kommen. Und da sieht es aktuell sehr gut aus. Hätten Sie vor zwei Tagen gedacht, dass Sie hier als Bundesvorsitzender rausgehen? Wir sind hier angetreten als ein Team von Leuten, die sich aus der Länderzusammenarbeit kennen. Und wir hatten uns überlegt, wie können wir für einen gut funktionierenden Vorstand sorgen, der eine Struktur entwickelt, mit Hilfe der Mitglieder, für die Mitglieder.
Eine Struktur entwickelt mithilfe der Mitglieder für die Mitglieder. Diese Struktur nennt man wie Partei, Landesverbände, Bundesverband, Finanzmittelsteuerung, Informationssteuerung. Das haben sie doch schon alles. Also was genau wollen sie da jetzt entwickeln? Sie vermitteln jetzt an der Stelle den Eindruck, als ob sie die Partei bei Null anfangen lassen wollten. Und was ist mit den letzten zweieinhalb Jahren? Mitglieder sinnvoll arbeiten können und zwar genau vor Ort in ihren Strukturen. Das bedeutet dann auch, dass wir als Bundespartei die entsprechenden Mittel zur Verfügung stellen, damit die politische Arbeit genau dort stattfindet. Wie kommen wir zu einer guten Struktur? Und hatten uns deswegen mit dem Teamgedanken kompetente Leute, die haben sich gefunden und haben sich überlegt, können wir das zusammen? Und wir sind zu dem Schluss gekommen, ja, wir können das, weil... Nicht jeder bei uns Recht haben will. Das heißt, wir können auch mal einen Schritt zurückgehen. Wir haben Korrektive. Wenn man mal ein bisschen hochkocht, passiert mir immer mal wieder, dann sind genügend Leute da, die mich dann auch wieder einbremsen. Und so stellen wir uns das vor, dass die Kommunikation stattfindet. Denn es gibt ein Ziel, wir wollen ein Ergebnis erreichen. Und ich will nicht Recht haben, sondern ich wünsche mir, dass unsere Partei in ihrer Struktur und in ihrem Wirken nach außen vorankommt.
Ja, natürlich ist das wünschenswert und auch sehr verständlich. Nur so wie Sie das jetzt erklären, also wenn ich das ernst nehmen würde, was Sie sagen, dann würden wir sagen, die Partei ist auf absehbare Zeit. abgesehen von irgendwelchen anstehenden Landeswahlen, mit sich selbst beschäftigt. Sie muss ja erstmal kondensieren, sie muss ja erstmal das Prinzip der Basisdemokratie und der vier Säulen auskonsensieren und dann muss es in die Personen integriert werden. Wer weiß, ob die Personen im Zuge dieses Konsensierungsprozesses Das genauso sehen, vielleicht denken die ganz anders darüber und wollen gar keine vier Säulen mehr, sondern nur noch drei, zwei, eine oder gar keine. Und womöglich setzen sich im Zuge des Konsensierens ja ganz andere Kräfte noch durch, die dann zum Beispiel sagen, wir wollen nicht immer nur... vor uns hinreden, wir wollen endlich mal was tun und dann gewinnen vielleicht die, ich sag mal, die radikaleren Kräfte, die dann die Partei übernehmen wollen, wo Handlungsenergie ist, vielleicht gewinnen die ja auch. Das heißt, das wissen sie ja alles gar nicht. Also wenn ich mir das angucke, was Sie sagen, Herr Lindgren, dann würde ich sagen, Sie sind ein Meister des Schwerfilms. Wir sind so wie der gute Fuellmich, nur ein bisschen schlechter und zwar deutlich schlechter.
Sie reden von großen Zielen, aber ihnen fehlt die Wortgewandtheit, um das wirklich so zu verkaufen. Aber offensichtlich ist die Partei in einem derzeitigen Zustand, wo das schon ausreicht, um gewählt zu werden. Und zwar mit überragender Mehrheit. Insofern haben sie das gut gemacht, aber eben schlecht ihr eigenes Statement vorbereitet. Ich persönlich glaube... Dass sie mit dieser Selbstpräsentation, wenn das jetzt typisch wäre, das will ich gar nicht behaupten, weil ich kenne sie ja nicht, wenn das typisch wäre, dann glaube ich, wird es mit der Partei durch diesen neuen Vorstand nicht besser werden, als es mit dem alten war. Es mag sein, dass vielleicht die internen Probleme in der Form nicht mehr auftreten mögen, aber was die politische Außenarbeit betrifft, glaube ich, dass mit dieser Art von Geisteshaltung sie null, absolut null Chance in der Realität haben.
Und damit werden sie, solange sie eben nicht auskonsensiert sind über so einfache Dinge, wie was in der Satzung steht und wie es zu meinen und wie die Grundbegriffe zu deuten sind, solange sie das nicht intern geklärt haben, sind sie doch völlig handlungsunfähig, Angebote an Wähler zu machen. Das heißt, sie bleiben auf absehbare Zeit ein reiner Laberclub, ein Club für Phantasten, die davon träumen, dass die Welt irgendwann mal besser wird und dass sie in die Parlamente einzieht und den alten Hasen, die alle nur Egomanen sind und Politmillionäre, denen zeigen sie dann, wo es lang geht. Also ich glaube, dass dieser Traum ein Traum bleiben wird und dass die Partei die Basis langfristig mit dieser Art von Selbststeuerung sich nur im Kreise drehen wird. Zwar anders im Kreis als das letzte Jahr, Trotzdem im Kreis, ich glaube, auf meinem Kanal wird es keinen Sinn mehr machen, über diese Partei noch zu berichten. Denn diese Vorstandswahl, sag ich mal so, nicht wie es gelaufen ist, sondern wie das Statement ist. Also wenn das repräsentativ ist, dann sag ich auch für mich, Gute Nacht Marie, die Partei hat sich selbst erledigt und sie feiert es noch. Also bis zum nächsten Mal, die Welt klar sehen.
Klar sehen, clever denken, frei handeln.
Zitate aus dieser Abschrift bitte mit Quellenangabe: „dieBasis | Neuwahl des Bundesvorstands | Blockierer voll ausgebremst | Wird jetzt alles besser?“, Die Welt Klar Sehen, 04.04.2023.
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Analyse der Bundesvorstandswahl der Partei dieBasis auf dem Bundesparteitag in Braunschweig, bei der von zehn Positionen nur drei besetzt wurden. Uwe Loose ordnet die berichteten Blockademanöver ein und beurteilt das Antrittsinterview des neuen Vorsitzenden als inhaltsleer.
