Die 5 Gesetze der Dummheit | Warum dumme Menschen gefährlich oder sogar gemeingefährlich sein können26.05.2023
Abschrift
Abschrift des Videos vom 26.05.202320 Abschnitte
Der Text hält den Kenntnisstand dieses Tages fest, nicht den von heute. Er wurde maschinell aus der Tonspur erstellt; maßgeblich bleibt das gesprochene Wort im Video.
Hallo liebe Zuschauer, willkommen auf meinem Kanal, die Welt klar sehen. Zuletzt hatten wir ja mal was über die Gewalttätigkeit der Menschen besprochen, die Gewaltbereitschaft. Heute möchte ich das Thema, die Gesetze oder die Prinzipien, muss man eher sagen, der Dummheit, Von einem italienischen Autor, Herrn Cipolla, ansprechen. Das werden wir uns da mal genau angucken, was er gesagt hat. Das ist ganz informativ, ein bisschen schematisch, aber doch vielleicht für einige Zwecke verwendbar. Also schauen Sie einfach mal rein. Klar sehen, clever denken, frei handeln. Ja, jetzt soll es gehen also um das Thema eines italienischen Autors. Wissenschaftler sind 1922 geboren, im Jahr 2000 verstorben. Und er hat 1988 ein kleines Büchlein in seiner Muttersprache verfasst, was dann bei uns übersetzt wurde als Fünf Gesetze der Dummheit. Richtiger muss es eigentlich heißen, die Fünf Gesetze.
Prinzipien der Dummheit was er damit genau meint werden wir uns gleich mal genauer anschauen natürlich auch wieder bei Sprout mit ihren kleinen cartoons die machen das wirklich ganz nett finde ich nach wie vor so und bevor wir da aber reingehen möchte ich noch so ein einen Unterschied zwischen Dummheit und Intelligenz eingehen. Ich sagte, für mich ist Dummheit, wenn jemand nicht dazu in der Lage ist, seinen Verstand selber zu benutzen. Und diese Weisheit, die habe ich unter anderem ja bezogen auf meine Aussage von Kant aus einem Video von früheren Zeiten, was ich im Jahr 22 gemacht habe. Und da möchte ich ein paar Passagen mal raus zitieren, damit Sie genau verstehen, was ich eigentlich meine. So, und er sagte, Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus einer selbstverschuldeten Unmündigkeit. Ja, und der Kant sagt ja, dass das ja quasi selbstverschuldet sei. Und wenn wir jetzt also schauen...
Die Unmündigkeit, die definiert er jetzt erstmal in einem nächsten Schritt. Und er sagt, Unmündigkeit ist die Unfähigkeit, seinen Verstand zu benutzen, ohne dass ein anderer einen dazu anleitet. Das heißt, wir würden sagen, das ist die Unfähigkeit, selbstständig zu denken. Also wer nicht selbstständig denken kann, der ist unmündig und der braucht einen anderen, der ihm sagt, was er zu denken hat. Und dann denkt man das dann eben. Und selbstverschuldet, das ist jetzt ein nächstes Argument, ist es deswegen, weil, da gibt es ja zwei Fälle, die ja unterscheiden. Fall 1 ist, man hat vielleicht einen mangelhaften Verstand, da kann man ja nicht besser, da muss man ja eben den eigenen Verstand geleitet bekommen. Kennen wir ja Menschen, die irgendwie organisch oder psychologisch behindert sind und eben einfach nicht schlau genug sind, um selber zu denken und deswegen eben der Betreuung und der Beratschlagung und so weiter bedürfen. Aber wenn das nicht der Fall ist, dann liegt es an der Entschließung und des Mutes. Das heißt an dem Entschluss, ja ich könnte doch eigentlich selber denken.
Aber ich will es ja gar nicht. Und selbst wenn ich darüber nachdenke, ich wollte es vielleicht, ich habe ja keinen Mut. Denn wenn ich selber denke, dann bin ich auch für die Ergebnisse meines Denkens selbst verantwortlich. Und da könnten ja Probleme rauskommen. Ich könnte mich ja irren. Und das möchte ich ja nicht, nachher noch Verantwortung für die Folgen meiner eigenen Gedanken zu übernehmen. Das heißt also, Kanzerakt, Faulheit und Feigheit sind die Ursachen. Und das völlig unnötig, weil die meisten Menschen längst die Möglichkeit haben, durch die Natur, das heißt, es ist ja schon in unserer Biologie drin, selbstständig zu denken. Dennoch will ein großer Teil der Menschen gerne zeitlebensunmündig bleiben, Und weil die das wollen, machen die es anderen, nämlich diejenigen, die ihnen helfen, ihren Verstand zu lenken, so leicht ihre Führer zu werden. Ja, soweit mein altes Video von vor einem Jahr, woraus wir eben entnehmen, dass die Menschen aus...
Ja, Angst und auch Faulheit eben lieber gerne unwissend bleiben und vor allen Dingen auch untätig bleiben, zumindest was ihre eigene Autorität betrifft und sich lieber gerne auf andere Autoritäten verlassen. Und zu was das dann führen kann, wenn man eben das Grundsätzlichste macht und welche graduellen Schattierungen es da geben mag, das hat eben der Cipolla in seinem kleinen Werk dargestellt. 1976 leitete Carlo Cipolla, ein Professor für Wirtschaftsgeschichte, ein soziales Gesetz ab, nach dem wir die Menschen in vier Kategorien einteilen können. Die erste nannte er die Hilflosen, die zweite sind die Intelligenten, die dritte Gruppe sind die Banditen und die letzte sind die Dummen. Der dumme Mensch ist der gefährlichste Menschentyp und in Gruppen viel mächtiger als die Mafia, das Militär oder der Kommunismus, warnte Cipolla. Da bin ich ja gespannt auf seine Erläuterung, warum der Dumme der Gefährlichste ist.
Um zu diesem Schluss zu kommen, müssen wir seine fünf Grundgesetze der menschlichen Dummheit verstehen. 1. Jeder unterschätzt immer und zwangsläufig die Zahl der dummen Menschen, die im Umlauf sind. Ich glaube, das können wir auch in Deutschland aus den letzten Jahren nachvollziehen. Denken wir mal an all diejenigen, die jetzt so zum normalen Bürgertum gehören. Die halten doch alle Aluhutträger, alle Corona-Leugner, alle Verschwörungstheoretiker, alle Reichsbürger halten die doch schlichtweg für dumm. Nach dem Motto, so blöd kann man doch gar nicht sein. Und umgekehrt gilt die, die jetzt in solchen Gruppen drin sind, die sich in irgendeiner Form von Widerstand wähnen, die sagen, Die Leute, die Mainstream sind, das sind doch alles nur Schlafschafe, die haben doch gar keine Ahnung, die lassen sich von Propaganda belügen und betrügen, die sind doch in Wirklichkeit ganz dumm. Insofern könnte man fast verallgemeinern, egal wo man ist.
Man hält die anderen immer für dumm. Also zum Beispiel der Akademiker, der hält den Bauarbeiter für dumm. Und der Bauarbeiter, also nicht alle, aber es ist nur eben typisiert, der sagt, oh, was soll ich denn mit dem Schlipsträger, was soll ich mit dem Weißkittel? Richtige Arbeit ist hier mit den Händen, ja, und das ist richtige Arbeit. Also insofern ist, glaube ich, es weit verbreitet, dass man eigentlich die anderen Menschen für dumm hält. Man macht sich das nicht so für bewusst, sondern man denkt immer, Zweitens. Die Wahrscheinlichkeit, dass eine Person dumm ist, ist unabhängig von allen anderen Merkmalen dieser Person. Bildung, Reichtum oder Status haben damit nichts zu tun. Ja, und da sind wir genau bei dem Punkt, den ich erwähnt habe, nämlich auch meiner Ansicht, dass Dummheit nichts mit Bildung zu tun hat. Also ein Schachcomputer kennt alle Schachspiele, die...
bis zu einem bestimmten Zeitpunkt ihm einprogrammiert wurden. Aber nur weil er die sozusagen weiß, ist er noch lange nicht so intelligent und kreativ wie ein Mensch. Und eine künstliche Intelligenz, die noch viel mehr demnächst wissen wird. Es ist ja gerade das Zeitalter, wo die künstliche Intelligenz jetzt auf den Massenmarkt strömt. Aber die ist doch nicht wirklich intelligent. Das ist doch nur Kombinatorik, unendliche Kombinatorik. Ja, Intelligenz hat was mit Kreativität zu tun, mit dem, was vorhanden ist, ist auf eine völlig neue Art und Weise zusammenzusetzen und zwar mit einer, die einen höheren Wert beibringt als das, was vorher da war. Und das sieht man zum Beispiel auch an den technischen und wirtschaftlichen Erfindungen. Das ist nicht bloße Kombinatorik, das sind völlig neue Ideen, die die Welt früher noch nie gesehen hat und die sich nicht aus der Kombinatorik ergaben.
Drittens. Ein dummer Mensch ist jemand, der anderen Menschen Schaden zufügt und selbst keine Nutzen daraus zieht. Viertens. Nicht dumme Menschen unterschätzen immer die schädliche Kraft dummer Menschen. Und sie vergessen immer wieder, dass der Umgang mit dummen Menschen sich immer als teurer Fehler erweist. Fünftens. Ein dummer Mensch ist die gefährlichste Art von Mensch, sogar noch gefährlicher als ein Bandit. Cipolla betrachtet dann vier Faktoren des menschlichen Verhaltens. Eine Person kann anderen Nutzen bringen, sich selbst Nutzen bringen, anderen Schaden zufügen und sich selbst Schaden zufügen. Wir sehen also hier schon, dass Cipolla eben aus dem Wirtschaftstheoretiker ist. Hier geht es also nach Kosten-Nutzen, Nutzen-Schaden. Das sind also typisch wirtschaftliche Denkkategorien. Aber in dem Moment, wo man eben so eine Spannweite von zwei verschiedenen Polaritätspaaren ausbaut, kriegt man
in einem Umkreis von 360 Grad sozusagen alle möglichen Schattierungen drin hat. Sprich, es hängt dann nur noch an der, ich sag mal, sprachlichen Interpretation. Aber eigentlich von der Logik her ist das jetzt methodischer eigentlich eine saubere Sache. Wenn Tom eine Handlung vornimmt und einen Verlust erleidet, ist er hilflos. Wenn Tom sich selbst nützt, aber auch Jerry profitiert, ist er intelligent. Wenn Tom sich selbst hilft, aber Jerry einen Schaden zufügt, ist er ein Bandit. Und wenn Tom etwas tut, das ihm nichts nützt, aber Jerry einen Schaden zufügt, ist er dumm. Hier haben wir also genau eben dieses sprachphilosophische Interpretationsspiel, wie man jetzt diese vier Kräfte miteinander kombiniert. Das heißt, je nachdem, welche Bedeutung man den Wörtern gibt, kommt dann im Ergebnis so ein bisschen was anderes raus. Aber systematisch gesehen passt es dann immer zusammen.
Ineffektive Menschen befinden sich in der Mitte. Schauen wir uns nun die Auswirkungen dieser Gruppen an. Ja, hier möchte ich nochmal auf den Begriff ineffektiv oder effektiv kommen. Das ist was anderes als effizient oder ineffizient. Also ein Effekt ist ein Ergebnis. Das heißt, Leute, die keine Ergebnisse erzielen, die sind ineffektiv und Effizienz ist, wie mit geringem Aufwand man etwas machen kann. Ob man eben länger und mehr Ressourcen, also mehr Zeit und mehr Ressourcen benötigt, um einen Problemstellungen zu lösen oder weniger. Und Effektivität heißt, es kommt kein Ergebnis daraus. Und denken Sie mal, wie viele Leute Sie kennen, die unheimlich viel reden, was sie alles tun wollen und wie die Welt besser sein könnte, müsste, sollte, aber die kein Ergebnis produzieren. Das sind ineffektive Menschen. Die reden nur, aber sie tun nichts, was zu einem Effekt führt. ...auf die Gesellschaft an.
Hilflose Menschen tragen zur Gesellschaft bei, werden aber von anderen, insbesondere von Banditen, ausgenutzt. Daher ist ihr Beitrag begrenzt. Beachte, dass extreme Altruisten oder Pazifisten aus moralischen Gründen einen Platz in dieser Kategorie haben. Das ist das typische Verhalten, das wir auch aus der Natur kennen. Die Raubtiere suchen sich nicht die stärksten Opfer, sondern immer die Schwächsten. Entweder die Alten oder die ganz Jungen. Und im menschlichen Bereich haben wir auch solche Raubtiere, eben Banditen, Räuber, Betrüger, Lügner. Und die suchen sich meistens Leute, die leichtgläubig sind, die alt sind, die klein sind, die dumm sind. Also es ist eigentlich immer dasselbe Prinzip, der Bandit möchte den leichtesten Weg gehen.
Das heißt, intelligente Menschen führen zu einem netten Mehrwert. Wenn wir das jetzt mal volkswirtschaftlich betrachten, heißt das, intelligente Menschen sind solche, die die Volkswirtschaft stärken. Das ist deren Mehrwert, dass sie die Leute dazu motivieren, eben mehr Leistung und Güter zu erzeugen und damit mehr Wohlstand, zumindest auf der materiellen Ebene, vielleicht auch auf der kulturellen Ebene. Und die Nichtintelligenten sind also Ressourcenverbraucher, die machen Völker ärmer. Banditen verfolgen ihr eigenes Interesse und bereichern sich, auch wenn dies der Gesellschaft schadet. Ja, ich glaube, davon kennen wir genügend Beispiele. Korruption, irgendwelche Spendenbetrüger, irgendwelche Leute, die Wohltätigkeitsprojekte machen und dann mit dem Geld abhauen. Haben wir doch alle schon mal gehört. Oder Kryptowährungsabzocke haben wir ja auch schon gehört. auf dem Kanal besprochen, also die Variation, wie Menschen andere betrügen können, weil das für sie persönlich zum Vorteil ist, koste es, was es wolle, sprich hinter mir die Sintflut, das kennen wir doch sehr gut. Hilflose und intelligente Menschen sollten versuchen, sie zu stoppen.
Dumme Menschen tragen immer zu einem netto Verlust für die Gesellschaft bei. Aber nicht nur das, denn sie tun dies ohne ersichtlichen Grund. Ihre Handlungen frustrieren, verärgern und verwirren auch alle anderen. Entgegen den großen kulturellen Trends unter seinen intellektuellen Kollegen war Cipolla überzeugt, dass die Menschen nicht gleich sind. dass die einen dumm sind und die anderen nicht, und dass der Unterschied durch die Natur und durch nichts anderes bedingt ist. Das ist meiner Meinung nach eine nicht mehr haltbare These. Also hier überschreitet er nach meiner Ansicht auch sein eigenes Deutungsschema mit diesen vier Quadranten. Diese vier Quadranten sind ja nicht vier Punkte, sondern es ist... Das ist ja ein Spannungsfeld von bis. Und dementsprechend ist die Aussage, das sei ja quasi von Geburt an so oder genetisch oder meinetwegen auch gesellschaftlich allein bedingt, das kann so nicht der Fall sein. Das ist vielleicht seinem Persönlichen naturell geschuldet.
Aber das geht nicht aus seiner eigenen Prämisse hervor. Denn aus seiner eigenen Prämisse hervor geht nur, dass es eben diese Spannweite gibt. Das heißt, man müsste ja mehr differenzieren und sagen, Menschen können in dem einen Bereich dumm sein und im anderen intelligent sein. Das kann doch zum Beispiel jemand in seinem Beruf ganz tolle Ideen haben und dann aber Augen, Ohren, Mund, alles verschließen, wenn es zum Beispiel um seine Bürgerrechte geht. Dann sagt er, da möchte ich gar nichts wissen, Politik ist nicht mein Thema, ich glaube mal denen da oben, dass die schon alles richtig machen. Und insofern kann man doch nicht sagen, dieser Mensch ist insgesamt dumm, sondern nur patient. Und wenn wir dann wiederum an Kant denken, der sagt, ja, es ist eine Frage der Entschließung. Das heißt, das bedeutet, dass dieser Mensch entschlossen hat, dass er an dieser Stelle nichts dazu lernen möchte, dass er sich nicht informieren möchte. Und das ist sein gutes Recht als freier Bürger. Man muss sich nicht über alles informieren. Macht doch keiner von uns. Oder interessieren Sie sich für alles? Der eine ist dumm, so wie der andere rothaarig ist, schrieb er.
Cipolla warnte davor, dass das Schadenspotenzial einer dummen Person vom Ausmaß der vererbten Dummheit sowie von ihrer Machtposition in einer Gesellschaft abhängt. Das kann man sich natürlich gut vorstellen. Es gibt doch irgendwelche Kinderreime, wo Kinder eben nicht mit offenem Feuer und Elektrizität oder wie auch immer umgehen sollen. Stellen Sie sich mal vor, Sie hätten jetzt einfach ein Halbwüchsling und sagen, ich fahre jetzt in Urlaub. Drei Wochen und du bleibst mal alleine hier zu Hause. Da würde ich mal annehmen, wenn sie nicht Strom und Gas und was sie da haben abschalten, haben sie nach der Rückkehr ist die Bude in die Luft geflogen, weil da sind ja so viele interessante Knöpfe, die man bedienen kann. Und wenn man aber nicht weiß, was mit den Knöpfen, was die für eine Auswirkung haben. Ja, dann wird man aus reiner Neugierde, als Dummer, als Ungebildeter, eben dort das größte Chaos veranstalten. Und insofern kann man sicherlich sagen, dass Dummheit dann gefährlich ist, wenn ein dummer Mensch, also in der Sache dummer Mensch, nicht insgesamt dumm,
Prozent wenn der Hand schallt Hebel der Macht kommt ja und von Organisationen von Parteien von Wirtschafts Verbünden wo er dann etwas entscheiden kann was er weder versteht ja weil es nie gelernt hat man muss manchmal Verteidigungsminister wird und nie gedient hat und gar nicht weiß was ein Panzer ist ja nur oder wenn man Wirtschaftsminister wird und nicht weiß was eine Insolvenz ist dann kann das schwierig sein Oder wenn man als Außenminister nicht weiß, dass man alleine keine Kriegserklärung gegen irgendwelche Länder aussprechen kann, weil es undiplomatisch ist und keinen guten Eindruck weltweit hinterlässt. Das sind also so Dinge, wo man sagen muss, ja. Dumme Menschen in mächtigen Positionen sind riskant, weil sie unkalkulierbar sind. Die bösen Menschen, die Cipolla Banditen nennen, die sind ja rational. Die denken ja immer, wo kann ich meinen Vorteil kriegen, wen kann ich übers Ohr hauen. Die sind eben berechenbar. Aber die Dummen, die sind unberechenbar. Die sind wie so eine Art Naturgewalt. Manchmal horchen sie auf andere, manchmal tun sie es nicht, manchmal kriegen sie es im Koppel.
Keiner kann es vorhersehen. Sprich, Irrationalität, das Chaos, das ist eigentlich ihr Prinzip. Unter Bürokraten, Generälen und Politikern lassen sich ohne weiteres Beispiele für grundsätzlich dumme Menschen finden, deren Schadenspotenzial durch die Machtposition, die sie innehaben, in erschreckendem Maße gesteigert wird. Was denkst du über Dummheit? Werden Menschen dumm geboren oder dumm gemacht? Oder ist sie wie üblich komplexer? Und gibt es eine Wechselbeziehung zwischen beiden? Teile deine Gedanken mit. Ja, das ist ja genau die Frage. Werden sie dumm geboren, ja oder nein? Also Cipolla meint ja, soweit ich das verstehe, schon. Sprout meint das eher nein. Deswegen haben wir die Frage so gestellt. Und ich würde mal antworten. Nämlich die Umwelt, sprich der Staat sorgt zwar schon durch seine Autoritäten dafür, dass wir von Kindesbeinen an eben Gläubige sind, in vielerlei Hinsicht. Und das eben ist tatsächlich des Entschlusses und des Mutes Bedarf gegen die Ratschläge und gegen die Ergebnisse.
diese Autoritäten überhaupt Einwände zu erheben, sich zu trauen, das zu hinterfragen, sich auf seine eigenen Gedanken zu verlassen. Und insofern ist es ein Wechselspiel. Es gibt von der Außenwelt, von der Gesellschaft, gibt es das Angebot, gehorche mir, gehorche mir, gehorche mir. Und ich als Individuum kann sagen, danke für das Angebot, nehme ich gerne an, was soll ich tun? Die andere Seite ist, danke für das Angebot, aber ich denke selbst. Also schön, dass du mich informierst über dieses und jenes Thema, aber ich informiere mich selbst und bilde mir ein. möchte ich das hier auch beschließen und frage Sie, welche Meinung haben Sie denn? Glauben Sie, dass Dummheit in diesem Sinne angeboren ist oder eine gesellschaftliche Frage oder so wie ich meine eben eine Frage der Entscheidung, sofern man nicht ein Gehirndefekt hat und was glauben Sie, gibt es dumme Menschen in mächtigen Positionen und was kann man tun, damit die nicht die ganze Welt sozusagen in die Luft springen? Schreibt es in die
Kommentare. Bis zum nächsten Mal. Die Welt klar sehen. Klar sehen, clever denken, frei handeln.
Zitate aus dieser Abschrift bitte mit Quellenangabe: „Die 5 Gesetze der Dummheit | Warum dumme Menschen gefährlich oder sogar gemeingefährlich sein können“, Die Welt Klar Sehen, 26.05.2023.
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Uwe Loose erläutert die fünf Grundgesetze der menschlichen Dummheit nach dem Wirtschaftshistoriker Carlo M. Cipolla und verbindet sie mit Kants Begriff der selbstverschuldeten Unmündigkeit. Zentrale These: Der Dumme ist der gefährlichste Menschentyp, weil er Schaden ohne eigenen Nutzen anrichtet und unberechenbar ist.
