Partei auf dem 🌀 Irrweg? | 4. Bundesparteitag von dieBasis | kritische Meinung von Christoph Jakob20.09.2023
Abschrift
Abschrift des Videos vom 20.09.202384 Abschnitte
Der Text hält den Kenntnisstand dieses Tages fest, nicht den von heute. Er wurde maschinell aus der Tonspur erstellt; maßgeblich bleibt das gesprochene Wort im Video.
Hallo liebe Zuschauer, willkommen auf meinem Kanal Die Welt Klar Sehen. Heute habe ich mal wieder einen Gast bei mir und bin also nicht ganz alleine. Und da wartet er schon da unten, das ist der Christoph Jakob. Mit dem habe ich ja schon ein, zwei Videos und Besprechungen zum Thema die Basis gemacht. Ja und das möchte ich dann heute mal ein bisschen weiter fortführen. Und zwar anlässlich des vierten Bundesparteitages der Basis. Klar sehen, clever denken, frei handeln.
Zunächst einmal, hallo Christoph, wie geht es dir? Hallo, mir geht es ganz gut soweit, vielen Dank der Nachfrage. Und selbst? Ja, ich freue mich, dass du hier bei mir in der Sendung bist. Und ich glaube, wir haben heute doch auch für Nicht-Basistas ein paar ganz interessante Punkte. Und da möchte ich mal als allererstes mal klein anfangen. Nämlich, du hast ja deinen Kanal umbenannt. Und zwar wundert es mich so ein bisschen, der heißt jetzt auf einmal Altera Pars. Früher hieß der doch die Schochenbau. Was ist der Inhalt? Warum machst du das?
Nee, der Kanal hieß Christoph von die Basis und Schochenbau war eine Sendung, von der ich acht Folgen gemacht habe. Und den Kanal habe ich umbenannt, weil nach dem, ja ich sage es mal, Fiasko des letzten Bundesparteitags, also in meinen Augen ist es so, möchte ich den Namen die Basis nicht weiter promoten, zumindest fürs Erste. und auf meinen, also ich habe alle meine Kanäle
umbenannt und auch meine Webseite in alterer Pass, das schien mir passend. Ja, was heißt denn alterer Pass überhaupt? Ich wollte den Namen, die Basis nicht mehr in meinen Kanalnamen führen. Ganz schlicht und ergreifend, weil die Entwicklung zunehmend ist, dass ich mich mit dieser Partei ja immer schwieriger identifizieren kann. Deswegen habe ich ihn alterer Pass umbenannt. Das ist einfach aus dem Spruch herausgenommen,
Audiator als alterer Pass. Und das ist eine Fähigkeit, also man möge auch bitte die andere Seite hören. Und das ist etwas, was in unserer Partei viel zu kurz kommt. Das ist halt einfach erschien mir passend. Ja, also dass bei dir eine Veränderung stattgefunden hat, das war ja auch auf deiner Seite, abgesehen von der Namensänderung, ja auch deutlich erkennbar denn wenn ich hier mal so reinschauen du hast vor vier wochen dann ein längeres video gemacht die basis sollte aufgelöst werden und dann auch einige sachen zum vierten bundesparteitag nur
und ja vielleicht noch mal ganz zurück zum anfang warum sollte die basis aufgelöst wird was war War deine Motivation, wolltest du sie tatsächlich auflösen oder war das nur ein Signal, was du an deine Basistas verschicken wolltest? Sowohl als auch. Man kann sowas, denke ich mal, nicht anstoßen, ohne auch das entsprechende Ergebnis in Kauf zu nehmen.
Die Sache ist die, also wir haben die Auflösung geregelt in unserer Satzung und da steht halt auch drin, dass eine umfassende Begründung den Mitgliedern zugetragen werden muss. Fristen stehen auch noch drin. und ich denke, es gibt da einen großen Missstand in dieser Partei, der den Mitgliedern im Großen und Ganzen gar nicht bekannt ist
und ich hoffe, dadurch eine Debatte anzuregen in erster Linie und ich hoffe, eigentlich wäre es mir am allerliebsten, wenn ich die Partei bekommen könnte, die mir beim Eintritt versprochen wurde Und wenn es das halt nicht mehr gibt, dann entweder, dass die Mitglieder sich bewusst dafür entscheiden, dass sie sagen, okay, wir wollen das einfach so nicht mehr. Wir sind jetzt anders. Und dass das eben auch eine bewusste Entscheidung ist und nicht, dass das einfach so passiert oder von irgendeinem Vorstand vorgegeben wird.
Oder dass sie halt sagt, okay, wir haben es halt nicht hinbekommen und ziehen die Konsequenzen daraus und lösen die Partei auch. Also ich bin da ergebnisoffen, wobei mir natürlich, wie gesagt, am liebsten wäre, ich bekäme die Partei, die mir versprochen wurde. Ja, und dann hast du also mit diesem kritischen Impuls dann vor einigen Wochen angefangen und dann war ich dann doch, ich sag mal, so ein bisschen erstaunt, dass du dann kurze Zeit später dann nicht nur Abwahlanträge gestellt hast, sondern dich selber für die Vorstandswahl als Kandidat gemeldet hast. Was hat dich dazu bewegt?
Ja, da war ich nicht minder überrascht. Aber die Abwahlanträge standen einfach an, meiner Meinung nach. Es gab gute Gründe und es gab viel zu wenig Mitglieder, die diese Abwahlanträge gestellt haben. Also insgesamt wohl nur drei, obwohl ich massenhaft Mitglieder kenne, die mit diesem Vorstand nicht einverstanden sind und die antidemokratischen Bestrebungen, sage ich mal, auch genauso wie ich als solche einordnen.
und es nervt ein bisschen, aber ich gehöre wohl offenbar zu denjenigen, die nicht genug Prügel kriegen können und die immer wieder als Erster vorgehen, wenn irgendwas getan werden müsste, wo sich alle offenbar scheuen. Ja, also habe ich dann halt die Abwahlanträge gestellt, unter anderem ich und wie gesagt noch zwei weitere und ja, irgendwann habe ich dann auch festgestellt, dass Sven und sein Team wieder diese Marketingkampagne durchziehen, wie sie sie in Braunschweig schon durchgezogen haben.
Und ja, das war eine relativ spontane Entscheidung, dann doch wieder zu kandidieren. Ich war mir ja zwischendurch eigentlich nicht sicher, beziehungsweise wollte es eigentlich nicht tun. Und ja, aber nachdem ich diesen Bundesparteitag erleben durfte, war dann auch schnell klar, dass das vielleicht nicht ganz so die schlaue Entscheidung war von mir. Ja, wenn wir dann noch mal eben schauen in diesem Bundesparteitag, da habe ich mal rausgegriffen von dem, was mir an Videomaterial vorliegt, wie du jetzt da auf die Bühne kommst und deine kurze Rede hältst, die aber auch gar nicht so lang ist, dass du dir bewusst bist, dass du ja eine Außenseiterposition dort hast.
Das ergibt sich eigentlich schon aus deiner Selbstvorstellung. Die fand ich ganz prägnant, deswegen spiele ich sie hier mal ab. Hallo. Bitte? Die Abkürzung. Ja. Soll ich? Go. Alles klar, hallo. Mein Name ist Christoph Jakob oder wie manche von euch mich auch nennen, der überflüssige Wichser.
Hi. Ja, also Vor- und Nachname war bekannt, dass man sich auch den überflüssigen Wichser nimmt. finde ich interessant. Also ich dachte, in der Partei geht es doch darum, wie heißt es, Achtsamkeit, fairer Umgang miteinander und manche andere Dinge. Und nun bist du bei vielen Leuten der überflüssige Wichser. Andere haben mir erzählt, du gehörst zum Zerleger-Team.
Also das ist im Prinzip der Missstand schlechthin. Also die Achtsamkeit war wohl für die Gründer ursprünglich eigentlich mal der liebevolle Umgang und der ist uns so dermaßen abhandengekommen. Wir haben einen Zusammenhalt, der nicht mehr so richtig gegeben ist, wobei man sagen muss, der Bundesparteitag war eine hervorragende teambildende Maßnahme für diejenigen, die konform sind. Das hat man schon so erleben dürfen, denke ich. Also da ist zusammen gesungen worden und es gab noch so andere Ereignisse, die mich stark an neurolinguistische Programmierung und derartiges erinnert haben.
Aber die Tatsache ist, dass einige Mitglieder übelst verfolgt und gemobbt werden und das auch nicht erst seit gestern, dass der Ton in der Diskussion, in der Debatte unterirdisch ist. ist. Das hat man in Teilen auch schon länger erlebt, aber das hat sich in letzter Zeit noch mal massiv verstärkt. Und was jetzt dann auch durch diesen Vorstand auch noch dazu gekommen ist, dass man halt tatsächlich eine Bereinigung durchführt. Also sie nennen
es die Gesundung oder die Spreu vom Weizen trennen. Und das bedeutet nichts anderes, als dass diejenigen, die nicht genehm sind, jetzt entweder freiwillig gehen oder halt gegangen werden oder oder halt gefälligst ruhig sind und ja das ist das ist der usus der mir so dermaßen stinkt der nichts mit demokratie zu tun hat denn nichts mit dem liebevollen umgang zu tun hat auch beweist dass eine demokratie fähigkeit überhaupt nicht gegeben ist in
weiten teilen und auch ein interesse daran nicht vorhanden ist und ich finde das ich Ich finde es ganz katastrophal. Der überflüssige Wichser kommt tatsächlich daher, dass ich von einem Gründungsvorstandsmitglied unserer Partei implizit zumindest als solcher bezeichnet werde auf ihrem privaten Rufmordpranger, sozusagen die betreibende Internetseite basistas.de. Und da hetzt sich schon ganz lange gegen Teile der IT und gegen den Ausschuss für Parteisicherheit.
und jetzt neuerdings auch gegen mich persönlich, aber das habe ich mir auch ein Stück weit selbst so zu schreiben, weil ich habe es nämlich öffentlich thematisiert, eben in meiner Begründung für meinen Vorstoß, die Partei auflösen zu wollen, denn diese Person wird von unserem aktuellen Bundesvorstand sogar auch noch profiert und mit ihrem Verhalten sozusagen oder für ihr Verhalten belohnt und ja, das sind die Zustände bei uns.
Ja, das hört sich ja jetzt aus dieser Perspektive natürlich wenig erfreulich an. Du sagst, es waren ja auch nur drei Leute, die jetzt für die Abwahl da stimmten. Habe ich das richtig verstanden? Nein, das ist ein bisschen anders gelaufen. Also die Anträge haben einen Antragsteller und es gibt drei Leute, die Anträge gestellt haben. Für die Anträge gestimmt letzten Endes hat wohl in der Versammlung nur eine Person,
aber die haben Zeit getrödelt, Zeit vertrödelt bis zum Ultimo und die Veranstaltung sollte sonntags bis, ich glaube, 19 Uhr maximal gehen und um halb zehn bin ich da abgehauen. Ich wollte einfach den Abend schön verbringen, sage ich mal. Und die haben dann noch bis halb zehn oder so weiter gemacht, was schon mal fraglich ist, ob man ob man das so machen kann und haben dann noch die Abwahlanträge bearbeitet und erstaunlicherweise waren um diese Uhrzeit aber nur noch ihre Fanboys anwesend,
sodass dann für die Abwahl von Sven zum Beispiel nur eine Person gestimmt hat und für alle anderen keine und jetzt feiern die sich dafür ganz großartig und es ist halt auch keiner da gewesen, der seinen Antrag begründet hätte. Also naja, gut, es ist der krönende Abschluss eines fürchterlichen Bundesparteitages gewesen. Wie war denn die Beteiligung überhaupt? Das interessiert uns nicht Basistas. Wie viele Mitglieder hat die Partei überhaupt noch? Weiß man das? Und wie viele waren denn überhaupt auf dem Bundesparteitag physisch oder elektronisch präsent?
Wie viele elektronisch teilgenommen haben, ist mir nicht bekannt. Es ist aber auch, sage ich mal, es ist auch nur eine Zuschauerrolle. Leider, die Abstimmungen, die man online machen kann, die zählen nicht sozusagen. Das sind nur Stimmungsbilder. die Partei sollte irgendwas um die 25.000 Mitglieder noch haben, 27.000 vielleicht, wobei auch Zahlen rumgegangen sind, dass an die 10.000 Mitglieder nicht stimmberechtigt sind. Das heißt, sie bezahlen keine Mitgliedsbeiträge.
Vielleicht sind es auch nur Karteileichen. Man weiß es ehrlich gesagt nicht. Die Mitgliederzahl ist also im letzten Jahr schätzungsweise um ca. 10.000 gesunken Oder um die 8.000, 9.000. Und anwesend am Parteitag, ich weiß es nicht, waren glaube ich insgesamt sowas um die 400, 500. Wobei ja nicht jeder jeden Tag anwesend war. Aber ganz genaue Zahlen habe ich jetzt nicht. Das bin ich jetzt schlecht vorbereitet. Hätte ich haben können, habe ich aber gar nicht.
Ja, das macht jetzt nichts. Mir geht es einfach nur um die allgemeine Größenordnung. Ich bin ja ein Fan von überschlägigen Schätzungen. Bevor ich mich ins Detail begebe, möchte ich mal erstmal eine Hausnummer ungefähr abschätzen können. Und wenn ich von 25.000, ich sage mal 500 vor Ort sind, dann sind das ja wie viel Prozent? Zwei Prozent? Es ist auf jeden Fall verdammt wenig und es ist ein bisschen beschämend für eine Partei, die Basisdemokratie leben möchte und die auch die Möglichkeiten hätte zur Online-Abstimmung. Strategien, das durchzuboxen gab es auch, aber da hat man kein Interesse dran.
Stattdessen hat man einen super Glitzer-Buper im Maritim in Bonn veranstaltet. Sauteuer das ganze Ding. Auch ziemlich teuer natürlich für die Mitglieder, die daran teilnehmen wollen. Das ist so ein Präsenzparteitag immer. Du musst ja anreisen, du musst ein Hotel haben etc. pp. Insofern ist das sozusagen eine ziemlich exklusive Veranstaltung. Und wie auch beim vorherigen Bundesparteitag, auch dieses Mal zu sehen, dass im Großen und Ganzen Funktionäre vor Ort waren und man könnte fast meinen, wir hätten ein Delegiertensystem.
Man weiß auch nicht, wie viele davon sich sozusagen ihre Auslagen von der Partei sponsern lassen, also die Möglichkeiten gab es. Es gibt nette Kreisverbände, die sagen, okay, jeder der hinfährt, dem übernehmen wir Fahrt- und Übernachtungskosten, das ist durchaus legitim Team und ich denke, viele werden das auch gemacht haben. Ja. Okay. Es ist nicht so richtig greifbar, aber es hat halt einfach die Wirkung,
dass das sehr exklusiv wird und eben eine Funktionärsveranstaltung, obwohl es eigentlich nicht als solche gedacht ist. Naja, das kommt mir eigentlich eher so ein bisschen vor, dass es so ist, wie es in allen Parteien auch ist, eben Delegierte die erscheinen, weil aus genau den Gründen, man fährt hin, Übernachtung und, und, und. So ein natürliches Community-Gedanke auch da, aber eigentlich denkt man immer, ich zahle doch meinen Mitgliedsbeitrag, lass mal die Leute machen, die da engagierter sind und Feierabend. Ich persönlich
habe da natürlich meine eigene Meinung zu. Auf meinem Kanal hatte ich ja schon ganz am Anfang erklärt, dass ich der Meinung bin, dass Basisdemokratie aus bestimmten Gründen nicht funktioniert. Eben zum Beispiel, dass die Beteiligung eben nicht in der Form jemals gegeben sein kann, weil ich der Meinung bin, dass das eigentlich gegen das Arbeitsteilungsprinzip der menschlichen Kultur ist, die wir entwickelt haben. Und insofern halte ich es sogar für wieder das Wesen der Natur, der menschlichen Natur.
Aber das ist meine Meinung. Das bedeutet nicht, dass meine Meinung richtig ist. Also das müssen wir natürlich auch mal klar festhalten. Aber zumindest in diesem Fall scheint sich dieser Denkansatz zu bestätigen. Du warst ja eben nicht der Einzige und hast ja auch der... Dem würde ich, entschuldige, dass ich da so reingrätsche, aber dem würde ich nur einen kurzen Satz als Widerspruch einfügen. Da habe ich auch erst kürzlich ein interessantes Video dazu gesehen, dass der Mensch im Großen und Ganzen ein Ergebnis auch seiner Umstände ist.
Und wir sind halt sehr anpassungsfähig gewesen. Und wenn wir in einer Kultur und in einem System leben, was sozusagen diese und jene Verhaltensweisen von uns abverlangt, dann passen wir uns an und machen das dann auch so. Deswegen würde man sozusagen das Milieu ändern, dann würde der Mensch möglicherweise darin auch sich ganz anders verhalten. Ja, also ich denke, dieser Gedankengang, das ist mit Sicherheit plausibel, Christoph. Da hätte ich jetzt gar keine Einwände gegen. Ich weiß es selber, als ich bei der Bundeswehr war, das ist nun im letzten Jahrtausend gewesen sozusagen, als ich noch jung und knackig war, da gab es mal so eine Übung, wo dann wir irgendwo im Feldlager waren.
Und dann hieß es, die Unteroffiziere und Feldwebel, die müssen zum Kompaniechef Zweckslage besprechen. Und dann kamen die aber nicht wieder. Und zwar über einen längeren Zeitraum, über Stunden nicht. Und die Frage war eben, was nun? Nun, das waren also die Soldaten ohne jegliche Führungskräfte. Und es stellte sich heraus, dass nach relativ kurzer Zeit, also schon ungefähr eine Stunde überschritten war, die man so hätte annehmen können, dann anfingen Einzelne der Soldaten selber die Kontrolle zu übernehmen, sich selber Führungsaufgaben zuzuteilen und zu sagen,
jetzt müssen wir das machen, wir müssen das machen und wir müssen das machen, damit da eine gewisse Disziplin blieb und das nicht zu einem Sauhaufen mutierte. Und wie sich im Nachhinein herausstellte, war genau das der Sinn der Übung. Der Sinn der Übung war zu gucken, wie der Panzergrenadierzug, das war eben diese Truppengattungsart, in der ich war, wie der Panzergrenadierzug sich verhält, wenn er führungslos ist. Und es stellte sich eben daraus, dass er formell vielleicht führungslos ist, aber es gibt genügend dann ältere, weisere Soldaten, die dann eben sagen, ja, wenn keiner was macht, dann muss ich ja die Initiative ergreifen.
Das haben die nicht gemacht, weil sie führungsgeil waren, sondern weil es in dem Fall im Gruppengeist drin war. Wir müssen doch jetzt uns ordentlich verhalten. Wir müssen doch jetzt irgendwie die Arbeit, die wir hier haben, erledigen. Und wenn uns keiner sagt, wie wir es zu tun haben, dann müssen wir das eben selber herausfinden. Und das ist eine Erfahrung, die ist nun 40 Jahre her, so ungefähr, oder 35. Und das hatte mich damals doch beeindruckt und bestätigt auch deine These, dass der Mensch eben, je nachdem wie die Umweltverhältnisse sind, sich anders verhält.
Die Frage ist nur, ob es solche Umwelten geben wird, wenn eben schon gar keine Initiativbereitschaft besteht, eine solche Umwelt herzustellen. Also das mag Gründe dafür geben, aber insofern, sag ich mal, sind wir da in einer gewissen Kompromiss-Situation, was die Interpretation betrifft. Ich möchte aber nochmal mehr zurück auf deine eigene, ich sag mal, kritische Position. Und du hattest ja auch auf deinem Kanal auch noch einen anderen Kritiker, den Alexander, im Video kundgetan.
Das will ich jetzt hier nicht abspielen. Der hat sich aber auch bitterböse beschwert, dass ihm das alles so nicht gefallen hätte. Und interessant fand ich natürlich auch die Geschichte mit dem Frank, der raus muss. Und das würde ich doch gerne mal genauer erläutert bekommen von dir. Ja, das war kurz, mehr oder weniger kurz vor meiner Rede, was ein bisschen schwierig war. Ich war ziemlich nervös und ja, das war irgendwie ein Drama in zwei Akten.
Der Frank wollte gerne einen Antrag stellen zur Wahlordnung, beziehungsweise die Wahlordnung Paragraf 5 Absatz 1 sieht dann vor, dass möglicherweise Gruppenwahlen durchgeführt werden, dazu aber vorher ein Stimmungsbild eingeholt werden kann oder soll. und Stimmungsbilder gehören dann wiederum zur Geschäftsordnung. Also das ist, wenn du mich
fragst, nicht so ganz klar, ob es jetzt ein Antrag zur GO oder WO ist, also Geschäftsordnung oder Wahlordnung, wie dem auch sei. Auf jeden Fall wollte er einen Antrag stellen. Und das ist eigentlich ein ziemlich normaler Vorgang aus einem Parteitag, dass da irgendjemand daherkommt und einen Antrag stellen möchte. Und in aller Regel wird das dann vorgetragen, begründet, dann gibt gibt es möglicherweise Für- und Gegenrede und es wird debattiert und dann wird abgestimmt. Und in diesem Fall war dann aber die Versammlungsleiterin wohl derartig gebrieft,
dass sie gesagt hat, ich lasse jetzt mal keine Anträge mehr zu. Und begründet hatte sie das damit, dass sie mit den Wahlen beginnen möchte, den Vorstandswahlen. In Tatsache hatten sie aber ja noch nicht angefangen. Und wann sollte man einen Antrag stellen zur Gruppenwahl, wenn nicht kurz vor der Wahl? So, und dann wollte er also diesen Antrag stellen, hat sich eine Abfuhr eingeholt. Man hat ihm ja noch nicht einmal sozusagen erlaubt, am Mikrofon vorzutragen, dass er einen Antrag hat.
Man hat das Mikrofon gar nicht erst eingeschalten. So, und unterbrochen wurde der ganze Vorfall dann dadurch, dass es wohl irgendwie Probleme mit der Akkreditierungssoftware gab, die man wohl notdürftig aus einem Prototypen zusammengeklöppelt hat und dann musste es zwei Hammelsprünge geben. alle mitglieder verlassen den raum und werden neu eingecheckt und wir können den raum dann wieder betreten und wie gesagt dass das hat über eine stunde gedauert so und oder ich
glaube ungefähr eine stunde und als wir dann wieder drin saßen ja keiner fragt dann auf die idee könnte noch mal mit seinem antrag versuchen und sie haben wieder das mikrofon gar nicht erst eingeschalten. Und jetzt ist es halt so, dass man sagen muss, die Klientel in unserer Partei ist nun mal teilweise sehr widerständig. Und Frank hat eine sehr kräftige Stimme und hat dann einfach gesagt, ja gut, dann mache ich das halt ohne Mikrofon. Das hat gar nicht so gut funktioniert. Also ich saß ein paar Reihen hinter ihm, ich habe
überhaupt kein Wort verstanden. Aber wie dem auch sei, das wurde von der Versammlungsleiterin als Störung deklariert. und was ein ungeheuerlicher Vorgang ist, wenn du mich fragst, weil sie sich eigentlich falsch verhalten hat, nicht der Frank. Naja, und dann hat sie ihn des Saales verwiesen. Und dann ist er dann halt aus dem Saal raus, hat draußen gesessen und offenbar hat dann unsere neu gewählte Säule der Freiheit die Polizei
angerufen, die ja schon vor der Tür stand mit zwei Streifenwagen. Die hatte die Die Handynummer von explizit diesen Polizisten, die hatten die sich schon vorher ausgetauscht, die hat die angerufen und dann halt gesagt, wir hätten hier einen Störer, der müsste bitte des Geländes verwiesen werden. Hat dann wohl auch beim Hotel erwirkt, dass das Hotel ein Hausverbot erteilt und das ist der noch viel ungeheuerlichere Vorgang.
Denn nicht nur, dass er der Veranstaltung verwiesen wurde, sondern man hat auch dafür gesorgt, dass er aus dem Hotel geworfen wird. Und ja, dazu hat man sich dann allerhand Ausreden und Entschuldigungen einfallen lassen, warum das denn so sein musste und man das gar nicht hätte mehr verhindern und verändern können. Alles Blödsinn. Wir haben die Polizei dazu ausführlich befragt, also wie das halt nun mal so ist in der Querdenker-Partei, sag ich mal. Wir haben ganz klar die Aussage bekommen, er hätte der Veranstaltungsleiter und die Hotelleitung beide gesagt, ist kein Problem, der kann im Hotel bleiben.
dann hätte er auch im Hotel bleiben können, dann hätte die Polizei den Platzverweis auch zurückgenommen. Ja, das finde ich persönlich auch sehr erstaunlich. Also ich sage mal so, meine Meinung zu diesem Vorgang, so wie du ihn schilderst, ist so, dass ich sage, okay, natürlich hat in einem Veranstaltungsraum der Veranstaltungsleiter sozusagen das Platzrecht, also der ist ja Herr des Hauses, in dem Fall die Dame des Hauses. Jetzt fragt die, Die, ob sie sich falsch oder nicht falsch verhaltet, kann sich auf jeden Fall entsprechend Maßnahmen ergreifen.
Das heißt, wenn er sagt, er feucht dem Verweis nicht und fängt jetzt an, trotzdem zu reden, dann sehe ich jetzt mal formal juristisch an der Stelle, dass sie da korrekt gehandelt hat. Nämlich, dass sie gesagt hat, ich habe gesagt, du sollst die Klappe halten, du hältst sie nicht, also raus. Also das verstehe ich. Eine andere Sache ist, ob ihr Verhalten als Versammlungsleiterin korrekt war, Das wäre aber dann an anderer Stelle zu kritisieren. Wenn jetzt alle anderen das im Saal akzeptiert haben,
dann hat sie eben ihre Kompetenz vielleicht formal überschritten. Aber es kann an der Stelle ja nicht eingegriffen werden. Das müsste dann vielleicht im Nachgang gegebenenfalls geklärt werden. Aus dem, was du schilderst, vermute ich mal, dass die Masse der dort Anwesenden sich eben der Interpretation der Versammlungsleitung angeschlossen hat Und insofern, die dann gesagt haben, der Frank, ja, dann soll er dann eben raus. Also insofern eine zwiespältige Sache. Andererseits, ich sag mal, noch so am Rande des Legalen oder so, ja, oder zumindest temporär noch legal für mich. So, da müsste man im Nachhinein sagen, nee, gute Frau, so geht es aber nicht, ja.
so was ich aber es ist eigentlich also ich finde es ist durchaus noch schlimmer denn das ist das was dann sich nachdem ja also er hat halt ja was das was danach ist das ist ja das ist ja eine andere geschichte so darauf wollte ich ja gerade hinaus christoph in dem moment wo dann also die jetzt er dann noch des hotels verwiesen wir das ist ja nach meine also so was habe ich noch nie gehört ja also ich bin in meinem leben schon noch vielen veranstaltungen gewesen hat
Hat immer mal irgendjemanden gegeben, der da unpässlich war, aber dass man ihn dann auch noch da rausschmeißt aus dem Veranstaltungshotel, das halte ich für schlichtweg skandalös. Also da stimme ich deiner Interpretation zu. Das ist für mich auch völlig unverhältnismäßig. Was hat sein Hotelzimmer, wenn er den Zugang zum Tagungsraum nicht hat? Ist das doch völlig ausreichend? Ja, so, dann kann er in seinem Hotelzimmer sitzen oder unten an die Bar gehen und sich irgendwas reinpfeifen, weil er deprimiert ist, ja, dass er ausgeschlossen ist. Oder versuchen andere Leute, die keine Lust haben im Saal, von seiner Meinung zu überzeugen. Aber quasi, dass die Hotelleitung sich auf so eine Schikane einlässt, das halte ich für völlig unsachgemäß.
ist. Also ja, da komme ich, ich würde gerne noch ein Augenmerk auf die Reaktion des Publikums legen. Und zwar ist angemerkt worden natürlich, was passiert ist, dass er mit der Polizei rausgeschafft wurde und es gab auch Proteste dagegen. Nichtsdestotrotz wurde diese Entscheidung, auch die polizeiliche sozusagen Entfernung von dem Ort des Öfteren, also jedes Mal,
Wenn das angesprochen wurde, also das war nicht oft, dass es ein-, zweimal passiert oder so, aber diese Entscheidung wurde jedes Mal wieder mit lautem Gejohle und Geklatsche belohnt. Von sozusagen, ich nenne es persönlich Svens rechten Flügel, aber das kann jeder für sich selber beurteilen. Nein. Und das finde ich noch mal skandalöser als den Vorgang an sich, dass das toleriert wird und dass das bejohlt und beklatscht wird. Also dass in dieser Partei, die den liebevollen Umgang predigt, ich kann es, also das, der Wahnsinn.
Ja, also ich meine, dass natürlich bei solchen Wahlen jeder seinen Fanclub hat. Das kenne ich von den Vereinen, wo ich war. Genau die Situation, die meisten Mitglieder sind abwesend, weil sie zahlungswillige Beitragsleister sind und den Rest überlassen sie eigentlich den Funktionären und den Interessierten nicht Funktionären. Und dann bilden sich immer diese Gruppen, die dann, ich sag mal, schon vor der Veranstaltung genau ausklüngeln, wer wann was sagt, wer gegen wen mobbt und so weiter.
Und selbst wenn das so ist, also das mag vielleicht im Wesen der unerleuchteten Geister liegen, dass sie solche Gruppierungen überhaupt bilden, anstatt das, was sie eigentlich wollen, nämlich frei und demokratisch abzustimmen. Das setzt aber dem Ganzen doch schon noch ein Sahnehäubchen auf, wenn man dann auch noch eine derartige polemische Hetze macht und solche Dinge auch noch bejubelt. Also das, denke ich, ist eine ganz, ganz niedere Gesinnung,
die durch gar nichts zu entschulden ist. Jedenfalls nicht für eine Partei, die ganz andere Zielsetzungen hat. Also da darf es so etwas nicht geben. Da kann man sagen, okay, der hat es verdient. Ich bin nicht seiner Meinung. Das Thema ist erledigt. Er ist jetzt raus. Wenn er sich beschweren will, dann soll er das im Nachgang machen und soll wen auch immer verklagen. Aber dass man das dann noch emotional derart niederknüppelt, das denke ich, ist ein Unding und wirft nach meiner Meinung ein Licht auf eine sehr niedrige Gesinnung von Menschen, die so etwas tun.
Ja, das sehe ich auch so. Was mich dann natürlich jetzt zu der Frage bringt, also ja, Leute wie du sind ja offensichtlich in der Minderheit. Ich sagte ja, ich habe von anderer Seite gehört, dass eben Leute, die jetzt die oder Mitglieder jetzt am derzeitigen oder vormaligen Vorstand gesägt haben, weil sie eben kritisch dazu eingestellt sind, dass die als die Zerlegerbande bezeichnet werden von einigen.
Ja, quasi eben Störer, destruktive Leute. Wie gehst du mit solchen Einschätzungen um? Seid ihr, wie auch immer, wie viele ihr auch sein mögt, die Alternative innerhalb der alternativen Partei oder seid ihr einfach nur parteipolitische Terroristen? Also diese Bezeichnungen und Kategorisierungen, mit denen haben wir tatsächlich ein großes Problem. Das ist ja auch etwas, was ich am eigenen Leibe lange Zeit jetzt erfahren durfte. Ich bin ja quasi Mitglied der parteiinternen Stasi gewesen.
Was heißt Stasi? Und man trägt mir diesen Begriff Pasi halt ständig hinterher und behauptet, ja, das sind wir ja selber schuld. Ja, erklär mal, was Pasi heißt. Ja, also das soll die Abkürzung sein für Parteisicherheitsausschuss, ist aber direkt in Anlehnung geschöpft worden an die Stasi, die Staatssicherheit. Und tatsächlich bin ich in dem Ausschuss gewesen, ist richtig, aber wir haben uns eigentlich nie eine Abkürzung gegeben.
Dafür gab es keinen Grund für uns, für uns war es halt einfach der Ausschuss, Ende. Ende. Und das ist ja dieses Framing. Man möchte gerne eine Suggestion schaffen. Das hier ist ein Mitglied der Pasi. Und dann alle wissen A, Stasi. Diese Kategorisierungen finden bei uns in der Tat ziemlich häufig statt. Wie gesagt, das sind dann Störer, es sind Parteizerstörer. Also Zerleger habe ich jetzt noch nicht gehört. Es rollt nicht so gut von der Zunge, glaube ich. Aber Störer und
Und Parteizerstörer, das haben wir schon häufig, Unterwanderer, Verfassungsschutz. Ich bin gefragt worden von einem sehr vehement auf den Parteitag, was ich denn verdienen würde dafür, dass ich die Partei zerstöre. Es ist lächerlich. Also wenn diese Leute sich mal angucken würden, wie ich hier lebe, würden die so blöde Fragen nicht stellen. Ja, also da haben wir ein großes Problem damit, mit dieser Kategorisierung. Wir stecken Menschen in Schubladen und da stecken sie dann drin. Herzlichen Glückwunsch.
Also wir sagen teilweise, wir sind der Widerstand im Widerstand, aber das ist natürlich im Prinzip dasselbe in Grün. Aber dann habt ihr auch das Schicksal des externen Widerstandes dann auch nacherlebt. Denn der hat ja nun auch gegen seinen Mainstream nur eine untergeordnete reale Bedeutung. Und so spiegelt sich das dann, ich sag mal, wie heißt es so schön, nicht im Skalar, sondern wie im kleinen Bereich dann eben wieder.
Für mich stellt sich dann eigentlich so ein bisschen die persönliche Frage nach, jetzt unabhängig davon, wie andere deine Aktivitäten beurteilen. Du selber rennst ja gegen eine Wand. Du selber bist der Meinung, dass du Gutes für die Partei willst. Die Mehrheit ist aber anscheinend anderer Meinung. Das heißt, dein guter Wille wird nicht anerkannt oder du kannst sie nicht so zum Ausdruck bringen, dass die anderen es verstehen, wie auch
immer. Du wolltest auf die Mängel hinweisen, die du siehst. Du hast versucht zu kandidieren und dann Dann hast du aber ja doch deine Kandidatur quasi dann sofort wieder zurückgezogen. Also es war ja die Pointe im Grunde genommen bei deinem Auftrag in diesen viereinhalb Minuten. So zwischendrin erzählst du noch, wie wichtig dir es gewesen wäre, ein Vorstandsamt in der Partei zu haben nach dem Motto, das wäre die wichtigste Aufgabe in deinem bisherigen Leben.
Und dann auf einmal sagst du ja, ich ziehe meine Kandidatur zurück. Ja, das war eine sehr bezeichnende Szene, wenn du mich fragst. Genau als ich das gesagt habe, kam ein heimisches Gelächter aus der Ecke von Svens Fans. Und deshalb ziehe ich meine Kandidatur hiermit zurück. Das hatte ich so nicht vorher gesehen, aber hat natürlich super gepasst.
Ja, wie soll ich sagen? Also kurz vorher war ja dieser Vorfall mit dem Frank, der dann rausgeschmissen wurde. Und ich war auch drauf und dran, sozusagen mit dem Frank rauszugehen, wie viele andere das getan haben. Aber ich wollte diese Rede halten. Ich wollte den Menschen im Saal und auch denen an den Endgeräten und auch all jenen, die das später noch zu Gesicht bekommen, eine Vision mitgeben, die ja nicht unbedingt die Vision sein muss,
Aber eine Vision, wie es eventuell laufen könnte oder wie ich sie zumindest verstanden habe, wie die Partei eigentlich sein wollte oder wie sie funktioniert hätte. Und ich hätte mich auch vorne hinstellen können und sagen können, hier das und jenes und dieses dort läuft scheiße. Ich habe es aber mit Absicht nicht so gemacht, sondern wollte tatsächlich einen Blick werfen auf etwas Positives, muss aber halt auch wie gesagt feststellen, dass das nicht mehr im Ansatz vorhanden war an diesem Tag und durch die Passivität der vielen Mitglieder auch sonst nicht in der Partei.
ich weiß nicht, ob Sven wirklich die Mehrheit hat. Wenn die Leute mal sich angucken würden, was da passiert, ob das dann noch so wäre, habe ich so meine Zweifel, muss ich ganz ehrlich sagen. Aber so, wie es sich da dargestellt hat, ist diese Partei, wie gesagt, die mir eigentlich versprochen wurde, als ich eingetreten bin und wo ich auch meine Version mitgebracht habe und da vorgetragen habe, ist einfach nicht vorhanden und lässt sich auch derzeit nicht herstellen und schon gar nicht mit dem aktuellen
Vorstand. Ja, aber das hat doch eigentlich, jetzt aus meiner Sicht, ich meine, du bist natürlich dein eigener Entscheider, aber wenn ich in deiner Position wäre, wäre meine Schlussfolgerung, dann bin ich hier in dieser Partei Fehler am Platze und ich würde einfach meine Mitgliedschaft aufgeben. Wie denkst du darüber? Also ich habe das heute so schön formuliert. Aktuell bin ich noch nicht so weit. Also ich würde sagen, Ich lausche dem Wind und warte auf den großen Knall, den es geben wird, wenn Sven eine Bauchlandung macht. Ich denke, das wird so passieren und möglicherweise gibt es dann dieses Aufwachmomentum in der Partei und dann wäre das fantastisch.
Und dann ließe sich das möglicherweise doch noch realisieren. Und wenn nicht, dann denke ich, dann ist tatsächlich so langsam Schicht im Schacht. Aber auf der anderen Seite, ich bin auch manchmal ein bisschen was fies, sage ich dir ganz ehrlich. Sie geben sich so große Mühe, mich rauszuschmeißen. Soll ich Ihnen das nehmen? Na ja, gut, das ist natürlich noch eine Frage. Geht es um die Rache des kleinen Mannes oder geht es um das eigene Wohlgefühl?
Könntest du dir vorstellen, dass vielleicht bei den nächsten Landtagswahlen so ein Zeitpunkt wäre, wo vielleicht irgendwie wieder die Wäsche neu gewaschen werden muss? Weil vielleicht die Ergebnisse nicht so sind, wie man sich erhofft? Oder wie schätzt du überhaupt die politischen Chancen jetzt ein? Also das ist ja, das ist schlecht eher. Aber ich bin mir da nicht sicher. Das ist in den letzten Monaten sieht man des Öfteren mal die Pferde vor der Apotheke.
Ich kann es Ihnen nicht mit Sicherheit sagen. Ich weiß auf jeden Fall, dass eine Menge Dilettantismus am Werk ist. auch aus Svens Lager treten Leute plötzlich und unerwartet aus der Partei aus. Leute, die erst kürzlich Verantwortung übernommen haben und man fragt sich, was ist denn da los? Dann ist natürlich auch die Frage, wie sehen staatliche Behörden eigentlich Svens Verquickung mit gewissen Marketingfirmen, die eine Menge Geld abgegriffen haben für Wahlkampf in der Partei?
für die Partei. Also es ist irgendwie eine Gemengelage, die schwer zu überschauen ist, aber ich glaube, insgesamt haben wir keine besonders großen Chancen. Allein schon, weil wir auch über eine Vorstandschaft haben, die dazu neigt zu sagen, ja, wir sind der AfD irgendwie nah und wollen auch deren Wähler haben. Das ist eine Strategie, die ja auch in Bremen fürchterlich nach hinten losgegangen ist. Die auch überhaupt nicht zu uns passt, also das ist aber ein anderes Thema.
Aber ob dadurch ein großes Erwachen geschieht, das bezweifle ich. Also das bezweifle ich ganz enorm. Ich denke, das wird noch ein bisschen länger dauern, bis sich das herumspricht, dass wir endgültig auf dem absteigenden Ast sind. Also das heißt, du glaubst, dass jetzt die mittlere Zukunft, also bis zur nächsten Bundestagswahl, dass wird es da die Basis noch geben? oder hat die sich dann gegeben ich hoffe ich hoffe ja wobei ich wobei ich durchaus sage ich mal ja
gehört habe dass das von von seiten der systemparteien die planung ist dass es uns bis dahin tatsächlich nicht mehr gibt aber ich glaube nicht dass das so einfach funktioniert Und wenn der Ruf erstmal zerstört ist, lebt es sich ja bekanntlich besonders ungeniert. Also ich glaube schon, dass es uns noch geben wird. Möglicherweise müssen wir dann Scherbenhaufen aufkehren. Aber ja, dann ist das halt so. Und das werden wir machen. Also wegzukriegen sind wir glaube ich so schnell nicht.
Okay, also du bist ja noch optimistisch, dass trotz AfD und trotz möglicher Wagenknecht-Partei die Basis doch noch ein Spiel mitspielen wird. Das heißt, ja. Das ist alles eine Strategiefrage. Also wenn du mich fragst, haben wir ohnehin die ganze Zeit die falsche Strategie verfolgt. Im Moment, unser Bundesvorstand möchte unbedingt ins EU-Parlament. Das wird, denke ich mal, auch schwer nach hinten losgehen. Das könnte eher so der Punkt sein, wo sich das dann herumspricht, dass wir nicht so auf dem richtigen Dampfer sind. Von Anfang an, denke ich, wäre es die richtigere Strategie gewesen, sich auf die Kommunalwahlen zu konzentrieren, sozusagen nah am Bürger zu arbeiten und dort Interesse und Begeisterung zu wecken für Basisdemokratie und halt auch vor Ort zu zeigen, was es unter Umständen bringen kann.
Und anstatt dieses, je weiter nach oben du gehst, also je weiter weg die Sphäre ist sozusagen vom Bodenständigen, desto abstrakter wird das für die Leute. Und ich denke, das ist auch mit ein Grund, warum sich so wenige für den Bundesverband innerhalb der Partei interessieren. Und das ist einfach zu weit weg. Und jeder klar denkende Mensch sagt, oh, das ist zu groß für mich, da möchte ich überhaupt gar nicht, also die Verantwortung möchte ich überhaupt gar nicht haben. So ungefähr. Und deswegen, ich denke, das muss man in den Köpfen und in den Herzen der Menschen, muss man Basisdemokratie pflanzen und nicht im Parlament. Das ist halt einfach das Ding, wie ich denke, wie eigentlich der Erfolgskurs wäre, wenn es eingelten.
Ja, also ich denke, wir haben da doch einen kleinen Potpourri gemacht von, ich sag mal, deinen persönlichen Veränderungen bis hin eben über den vierten Bundesparteitag und vielleicht die Zukunft der Basis. Die, wie heißt es so schön, Prognosen sind immer schwierig, insbesondere wenn sie die Zukunft betreffen und insofern wissen wir nicht, was passieren wird, aber man kann natürlich schon versuchen, den Rahmen abzustecken. Ich bedanke mich, dass du so freimütig deine Meinung kundgetan hast und ich finde es auch stark, dass du in deiner Hoffnung, in deinem Glauben, dass es doch noch ein gutes Ende geben könnte, fundiert bist.
Manche mögen vielleicht sagen, das ist Unsinn oder fanatisch oder so. Aber andererseits, solange der letzte Drops noch nicht gelutscht ist und der Abpfiff beim Fußballspiel noch nicht erfolgt ist, solange kann noch was passieren. Absolut. Und ich sage dir auch ganz ehrlich, ich werde da ja nicht zugucken dabei. Ich werde mich nicht an ein Spielfeld ranstellen und sagen, jetzt bin ich aber draußen, jetzt gucke ich mir das an. Ich werde für Basisdemokratie weiter streiten. Und ob zur Partei passt oder nicht und zur Not auch ohne Partei.
Da wird es auf jeden Fall noch einiges geben. Da kann man, denke ich, gespannt sein. Ich sage mal so, jetzt erst recht. Gut, dann würde ich dich bitten, wir haben ja hier einige Basismitglieder auch als Zuschauer. Mach doch mal bitte ein Schlusswort und mach mal dein Statement und deine Empfehlung, was du den Basis-Parteimitgliedern raten würdest. ich würde raten vernetzt euch so gut es geht freundet euch vielleicht auch ein bisschen mit
dem internet an das kann das kann nicht schaden ansonsten vernetzen vernetzen vernetzen und vor ort überlegen wie kann ich wie kann ich basisdemokratie oder wie kann ich überhaupt überhaupt Widerstand und Selbstermächtigung gestalten und vielleicht kann es auch nicht schaden, sich sozusagen Nebenstrukturen zu schaffen, über die die Partei keine Kontrolle hat, denn das ist es im Großen und Ganzen, worum es unseren aktuellen Vorständen geht, sie wollen die Kontrolle haben, die totale Kontrolle sozusagen und das kann man umgehen und seid mutig und umgeht es einfach, macht euer Ding.
Ja, danke schön für deine Worte hier zum Schluss. Und dann möchte ich dich schon mal verabschieden. Danke, dass du da warst. Danke, dass ich da war. Liebe Zuschauer, da haben wir also doch mal wieder eine Meinung gehabt. Ich sage den Christoph, den verabschiede ich jetzt mal komplett. Tschüssi, bis zum nächsten Mal vielleicht. Und ja, was ist mir jetzt so besonders aufgefallen? Ja, man sieht nach meiner Meinung sehr deutlich, Es ist natürlich jetzt eine einseitige Position, die der Christoph hier vertritt, klar. Aber was ich doch markant finde, und das höre ich auch auf meinen anderen Kanälen oder Flüsterkanälen, der Umgang miteinander ist nach wie vor saumäßig, wenn überhaupt.
Überhaupt. Also das würde mich persönlich, wenn ich denn überhaupt an Parteipolitik persönlich interessiert wäre, würde mich das abstoßen. Also mit Leuten, die mich so behandeln, die so respektlos sind, da würde ich gar nichts mit zu tun haben wollen. Geschweige denn, mich mit denen irgendwo treffen oder ein Bier trinken oder irgendwelche Gespräche führen. Das ist für mich eine inakzeptable Kommunikationsform. So, und dann kann man sagen, ja, es sind doch alles nur Menschen. Ja, natürlich sind es Menschen. Aber in dieser Partei, da wollten sie doch eigentlich alle die besseren Menschen sein. So, und was sehen wir? Sie sind genau dieselben Arschlöcher wie in den anderen Parteien auch.
Also was bitte soll jetzt an der Partei außer der Idee der Basisdemokratie und dem, was da noch so mit dranhängt, was soll daran besser sein, wenn die Menschen doch dieselben schlechten Charaktereigenschaften haben? Also ich glaube, wenn ich jemanden, der wahnwitzig ist, ein chirurgisches Messer in die Hand gebe, wird er damit keine sauberen Operationen machen, sondern vermutlich Leute, die völlig gesuckt sind, aufschlitzen.
Und so kommt mir das so ein bisschen vor, dass vielleicht die Idee der Basisdemokratie sogar gut sein könnte, wenn es denn nur die guten basisdemokratischen Menschen geben würde und bis auf ein paar einzelne, zu denen ich vielleicht den Christoph auch zählen würde, sehe ich das nicht. Also ich sehe das nicht, diese edlen Menschen, Geister, die man benötigt, um so etwas durchzuziehen. Und das ist für mich auch wieder ein Argument gegen politische Basisdemokratie, weil wenn die Menschen nicht da sind für gute Sachen, dann wird es keine guten Sachen geben.
vielleicht sind sie da ganz anderer meinung kommentieren ist einfach mal und schreiben sie auch was sie von der aussage von christoph halten ist er nun ja ein spinner der einfach nur nicht versteht wo der zug der basis lang läuft oder ist er der einsame rufer in der wüste und alle anderen sind die verblendeten was meinen sie würde mich mal interessieren bis zum nächsten mal die welt Klar sehen, clever denken, high handeln.
Zitate aus dieser Abschrift bitte mit Quellenangabe: „Partei auf dem 🌀 Irrweg? | 4. Bundesparteitag von dieBasis | kritische Meinung von Christoph Jakob“, Die Welt Klar Sehen, 20.09.2023.
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Uwe Loose spricht mit dem Parteikritiker Christoph Jakob über den vierten Bundesparteitag von dieBasis, parteiinterne Machtkämpfe und den aus Jakobs Sicht autoritären Kurs des Bundesvorstands. Beide stellen den Anspruch der Partei auf liebevollen, basisdemokratischen Umgang infrage.
