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neue brisante Enthüllungen 🕵️ Die Wahrheit hinter der Nord Stream-Pipeline | Seymour Hersh | Update27.09.2023

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Abschrift

Abschrift des Videos vom 27.09.202337 Abschnitte

Der Text hält den Kenntnisstand dieses Tages fest, nicht den von heute. Er wurde maschinell aus der Tonspur erstellt; maßgeblich bleibt das gesprochene Wort im Video.

In diesem Video geht es um die neuesten Informationen aus der Quelle des investigativen Journalisten Seymour Hersh zum Thema Nord Stream Sprengung. Erfahren Sie, was der gute Mann zum Jahrestag nun auf seinem Blog mitgeteilt hat. Klar sehen, clever denken, frei handeln. Hallo liebe Zuschauer, willkommen auf meinem Kanal die Welt klar sehen. Heute ist der 27. September 2023 und gestern am 26.09. 2022 wurde die Nord Stream Pipeline gesprengt. Vielleicht erinnern Sie sich doch daran, ich habe seinerzeit ein Video gemacht, in dem ich die Aussagen des amerikanischen Investigativ-Journalisten Seymour Hersh besprochen habe. Das hat natürlich seine Thesen, haben ja jede Menge Aufruhr verursacht und ich hatte das dann später nochmal besprochen. Und zwar, dass eigentlich das vielleicht doch nicht so überraschend sein konnte, wenn man sich mal bewusst macht, wie viele Länder schon immer gegen Nord Stream 2 waren, insbesondere auch europäische Länder.

Und dass selbst die ganze EU schon dagegen war. Insofern stand das Projekt ja eigentlich immer unter einem ungünstigen Stern. Und eben vor einem Jahr und einem Tag hat es dann sein Ende gefunden. Ja, wir fangen also erstmal an mit dem, was der Seymour Hersh selber auf seinem Blog eben sagt. So, und dort haben wir eben seinen Artikel, A Year of Lying About Nord Stream. So, das ist natürlich alles in Englisch, ist klar. Aber der Text ist nicht so lang, dass wir den nicht hier vollständig lesen könnten. Deswegen habe ich den einfach mal übersetzt auf Deutsch. Ja, und da schauen wir einfach mal rein. So, hier sehen Sie auch mit DeepL habe ich den übersetzt. Das ist eine Übersetzungssoftware, die macht eigentlich ganz gute Ergebnisse. Da heißt es dann, ein Jahr lang Lügen über Nord Stream, das war die Überschrift und die Regierung Biden hat weder ihre Verantwortung für die Bombardierung der Pipeline noch den Zweck der Sabotage anerkannt. Das ist insofern ganz interessant, weil bisher hatte er ja ausdrücklich kundgetan, dass er der Meinung ist, dass die Biden-Regierung das zwar in Auftrag gegeben hätte, aber konkrete Belege, zu welchem Zwecke das sei, das hatte er nicht. Da wollen wir mal schauen.

ob er diesmal jetzt mehr liefert. Ich weiß nicht viel über verdeckte CIA-Operationen, kein Außenstehender kann das, aber ich weiß, dass der wesentliche Bestandteil aller erfolgreichen Missionen die totale Abstreitbarkeit ist. Die amerikanischen Männer und Frauen, die sich in den Monaten, die für die Planung und Durchführung der Zerstörung von drei der vier Nord Stream Pipelines in der Ostsee vor einem Jahr nötig waren, verdeckt in Norwegen ein- und ausgereist sind, haben keine Spuren hinterlassen, nicht den geringsten Hinweis auf die Existenz des Teams, außer dem Erfolg ihrer Mission. Das ist natürlich eine wackelige Behauptung. Wenn es keine Spuren gibt, noch nicht mal, dass es ein Team gegeben hat, ist natürlich die Frage, wie kommt denn jetzt Herr Seymour Hersh zu dem Gedanken, dass dort eine Verschwörung seitens der amerikanischen Regierung zustande gekommen ist. Ja, schauen wir mal weiter. Für Präsident Joe Biden und seine außenpolitischen Berater war die Möglichkeit der Leugnung von größter Wichtigkeit. Keine wichtigen Informationen über die Informationen wurden auf einem Computer gespeichert, sondern stattdessen auf einer Royal Flight einer Smith Corona Schreibmaschine mit ein oder zwei Durchschlägen getippt, als ob das Internet und die übrige Online-Welt noch nicht erfunden worden wären.

Das ist ja wie im Agentendrama. Das Weiße Haus war von den Vorgängen in der Nähe von Oslo isoliert. Verschiedene Berichte und Aktualisierungen aus dem Einsatzgebiet wurden direkt an CIA-Direktor Bill Burns übermittelt. der die einzige Verbindung zwischen den Planern und dem Präsidenten war, der die Mission am 26. September 2022 genehmigte. Naja, aber dann gibt es ja auf jeden Fall eine Verbindung. Die Frage ist, woher weiß jetzt der Seymour Hersh das? Nach Abschluss der Mission wurden die getippten Papiere und Durchschläge vernichtet. sodass es keine physischen Spuren gab, keine Beweise, die später von einem Sonderstaatsanwalt oder einem Historiker des Präsidenten ausgegraben werden konnten. Man könnte es das perfekte Verbrechen nennen. Ja, ja, ja, das könnte natürlich schon sein. Also ich meine, das ist jetzt aber trotzdem spekulativ. Was schreibt er jetzt hier? Es gab einen Fehler. Eine Verständnislücke zwischen denjenigen, die die Mission durchführten und Präsident Biden, warum er die Zerstörung der Pipelines anordnet, als er es tat. Da bin ich ja gespannt. Mein ursprünglicher Bericht mit 5000 Wörtern.

5200 Wörtern, der Anfang Februar veröffentlicht wurde, endete kryptisch mit dem Zitat eines Beamten, der mit der Mission vertraut war und mir sagte, es war eine schöne Tarngeschichte. Und der Beamte fügte hinzu, Der einzige Fehler war die Entscheidung, es zu tun. Dies ist der erste Bericht über diesen Fehler am einjährigen Jahrestag der Explosion und er wird Präsident Biden und seinem nationalen Sicherheitsteam nicht gefallen. Ja, davon dürfen wir sicherlich ausgehen, dass das, was Herr Hersh sagt, der Regierung in Amerika nicht gefällt. Meine anfängliche Geschichte sorgte zwangsläufig für Aufsehen, aber die großen Medien betonten die Dementis des Weißen Hauses und stützten sich auf eine alte Legende. Meine Berufung auf eine ungenannte Quelle, um gemeinsam mit der Regierung die Vorstellung zu entkräften, dass Joe Biden irgendetwas mit einem solchen Angriff zu tun gehabt haben könnte.

Ich muss hier anmerken, dass ich in meiner Karriere buchstäblich Dutzende von Preisen für Geschichten in der New York Times und dem New Yorker gewonnen habe, die sich auf keine einzige namentlich genannte Quelle stützten. Im vergangenen Jahr gab es eine Reihe von widersprüchlichen Zeitungsberichten, die sich auf keine namentlich genannten Quellen aus der ersten Hand stützten und in denen behauptet wurde, eine ukrainische Dissidentengruppe habe den Anschlag auf die technische Tauchoperation in der Ostsee von einer gemieteten 49-Fuß-Jacht namens Andromeda aus durchgeführt. Ja, das Argument kann ich gut nachvollziehen, denn auch bei mir im Kommentarbereich haben verschiedene Leute gesagt, ja, wer ist Seymour Hersh? Ja gut, man mag den jetzt hier in Deutschland nicht kennen. Aber der hat doch nur geheime Quellen. Ja, aber das ist doch gerade das Wesen des Journalismus bei diskreten, pikanten Themen, den Quellenschutz zu gewährleisten. Das heißt, das einem Journalisten vorzuwerfen, dass eine Quelle geheim ist.

heißt eigentlich, dass man nicht versteht, was der Ursprung eines echten Journalismus ist. Und dann finde ich das natürlich ganz pfiffig, dass der Seymour Hersh sagt, ja und die Geschichte mit der ukrainischen Yacht, der Andromeda, die wird dann einfach behauptet und geht durch die Medien. Ja, aber da gibt es auch keine einzige Quelle, sondern nur Hören, Sagen und Behauptungen. Also nach dem Motto, wenn ihr mir das schon vorwerft, ja dann bitte... Müsste bei der anderen Story aber bitte genauso kritisch sein. Und das scheint ja vermutlich wohl nicht der Fall gewesen zu sein. Jetzt kann ich über den unerklärlichen Fehler schreiben, auf den sich der ungenannte Beamte beruft. Es geht einmal mehr um die klassische Frage, warum es bei der Central Intelligence Agency geht, also der CIA. Eine Frage, die von Richard Helms, das war mal ein Direktor der CIA, ich glaube in den 70er Jahren, der die Agentur während der turbulenten Jahre des Vietnamkrieges und der geheimen Bespitzelung von Amerikanern durch die CIA leitete, die von Präsident Lyndon Johnson angeordnet und von Richard Nixon fortgesetzt wurde.

Im Dezember 1974 veröffentlichte ich in der Times ein Exposé über diese Spionagetätigkeit, das zu einer beispiellosen Anhörung im Senat über die Rolle der Behörde bei den von Präsident John F. Kennedy genehmigten erfolglosen Versuchen zur Ermordung des kubanischen Präsidenten Fidel Castro führte. Helms erklärte den Senatoren, dass es um die Frage gehe, ob er als CIA-Direktor für die Verfassung oder für die Krone in der Person des Präsidenten Johnson und Nixon gearbeitet habe. Der Church-Ausschuss, also der hieß wohl so, weil der Vorsitzende Church hieß, ließ die Frage offen, aber Helms machte deutlich, dass er und seine Behörde für den obersten Mann im Weißen Haus arbeiteten. So, und das ist natürlich doch ein Hammer. Also der Verfassungsschutz oder hier der Auslandsgeheimdienst soll doch für die Verfassung der USA arbeiten und nicht für einzelne Personen, also nicht für die Regierung in persona oder den Anführer.

Der Exekutive. Also das kann es ja sicherlich nicht sein. Das wäre ja so, als ob bei uns in Deutschland der Bundesnachrichtendienst oder der Verfassungsschutz das tut, was zum Beispiel der Innenminister will. Also jetzt für den Bundes... Verfassungsschutz und der Bundesnachrichtendienst das tut, was der Außenminister will oder der Bundeskanzler. Das kann ja nicht sein. Die müssen doch das tun, was richtig ist. Die müssen doch quasi über der Parteipolitik und über diesen Personalien stehen. Insofern denke ich, hat der Seymour Hersh das hier völlig richtig pointiert. Zurück zu den Nord Stream Pipelines. Es ist wichtig zu verstehen, dass kein russisches Gas durch die Nord Stream Pipelines nach Deutschland floss, als Joe Biden am 26. Dezember letzten Jahres deren Sprengung anordnete. Das haben manche wohl vergessen, dass die Pipeline leer war. Nord Stream 1 hatte seit 2011 riesige Mengen an günstigem Erdgas nach Deutschland geliefert und dazu beigetragen, Deutschlands Status als Produktions- und Industriekoloss zu stärken. Doch Ende August 2022 wurde sie von Putin abgeschaltet.

da der Krieg in der Ukraine bestenfalls eine Patt-Situation darstellte. Nord Stream 2 wurde im September 2021 fertiggestellt, aber zwei Tage vor dem Einmarsch Russlands in die Ukraine von der deutschen Regierung unter Bundeskanzler Olaf Scholz für die Gaslieferung gesperrt. Ja, und dieses Argument ist ja deswegen von zentraler Bedeutung, Weil sich da ja die Frage stellt, warum sollte jetzt also Russland eine Pipeline sprengen, die überhaupt gar nicht in Betrieb genommen wurde? Welchen Vorteil hätten sie davon? Das wäre doch keine Strafe für Deutschland wegen irgendwelcher Probleme mit der Ukraine oder anderer Auffassung, weil den Russland-Ukraine-Konflikt nach dem Motto, wir bedrohen euch mit Gaskürzungen, da war doch gar nichts zu kürzen. Es war doch noch gar nicht in Betrieb. Und da stellt sich natürlich wieder die sinnige Frage, die ich damals schon beantwortet habe. Russland hat doch gar kein Motiv gehabt. Zusammen mit Deutschland bauen sie dafür Milliarden so ein Teil und dann ist es gerade fertig. Und dann, wenn es fertig ist, machen sie es selber wieder kaputt. Also was soll denn das für eine Logik sein? Also das kann doch nur jemand glauben, der nicht ganz alle Tassen im Oberstübchen hat.

Angesichts der riesigen Erdgas- und Erdölvorräte Russlands haben amerikanische Präsidenten seit John F. Kennedy auf die mögliche Bewaffnung dieser natürlichen Ressourcen zu politischen Zwecken geachtet. Diese Ansicht wird von Biden und seinen außenpolitischen Beratern Außenminister Antony Blinken, dem nationalen Sicherheitsberater Jake Sullivan und Victoria Nuland, der jetzigen Stellvertreterin von Blinken, weiterhin vertreten. Das heißt, hier reden wir jetzt also von geostrategischen Interessen, weil Russland ja so stark in den fossilen Brennstoffen ist. Sullivan berief Ende 2001 eine Reihe hochrangiger nationaler Sicherheitssitzungen ein, als Russland seine Streitkräfte entlang der ukrainischen Grenze aufbehalte und eine Invasion als fast unvermeidlich angesehen wurde. Die Gruppe der auch Vertreter der CIA angehörten, wurden aufgefordert, einen Vorschlag für die Maßnahmen zu unterbreiten, die Putin abschrecken könnten.

Der Auftrag, die Pipeline zu zerstören, wurde durch die Entschlossenheit des Weißen Hauses motiviert, den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj zu unterstützen. Das Ziel von Sullivan schien klar zu sein. Die Politik des Weißen Hauses bestand darin, Russland von einem Angriff abzuschrecken, sagte mir der Bekannte. Die Herausforderung für die Nachrichtendienste bestand darin, einen Weg zu finden, der stark genug war, um dies zu erreichen und eine starke Aussage über die amerikanischen Fähigkeiten zu machen. Gut, also hier bringt er jetzt nochmal eine Karte über die verschiedenen Gaspipelines. Das müssen wir uns jetzt hier im Detail nicht angucken. Das ist für uns jetzt nicht so ganz interessant, wo von Russland nach Europa fließt. Jetzt weiß ich, was ich damals nicht wusste, nämlich den wahren Grund, warum die Regierung Biden die Nord Stream Pipeline aus dem Verkehr gezogen hat. Der Beamte erklärte mir kürzlich, dass Russland zu dieser Zeit Gas und Öl über mehr als ein Dutzend Pipelines in die ganze Welt lieferte.

aber Nord Stream 1 und 2 direkt von Russland durch die Ostsee nach Deutschland verliefen. Zitat, die Regierung hat Nord Stream auf den Tisch gelegt, weil es die einzige Pipeline war, auf die wir zugreifen konnten und weil man es nicht abstreiten konnte, so der Beamte. Wir haben das Problem innerhalb weniger Wochen Anfang Januar gelöst und es dem Weißen Haus mitgeteilt. Wir gingen davon aus, dass der Präsident die Drohung gegen Nord Stream als Abschreckung nützen würde, um den Krieg zu vermeiden. Das heißt, das ist jetzt also die eigentliche Motivation, Russland unter Druck zu setzen, um keinen Krieg aufzunehmen. gegen die Ukraine zu führen. Ja, der Haken ist natürlich nur der, dass wir ja wissen aus anderen Informationen, dass es doch grundsätzlich so ein Problem mit Russland und der USA gibt und dementsprechend die Ukraine jetzt nur das aktuelle Thema ist. Aber vielleicht mache ich dazu später auch nochmal ein eigenes Video. Es war für die geheime Planungsgruppe der Agentur

Keine Überraschung, als die selbstsichere und selbstbewusste Nuland, damals Staatssekretärin für politische Angelegenheiten, am 27. Januar Putin eindringlich warnte, dass Nord Stream 2 so oder so nicht vorankommen werde, wenn er in die Ukraine einmarschieren würde, was er offensichtlich vorhatte. Dieser Satz erregte große Aufmerksamkeit, nicht aber die Worte, die der Drohung vorausgingen. Um welche waren das? Aus dem offiziellen Protokoll des Außenministeriums geht hervor, dass sie ihrer Drohung vorausging, indem sie sagte, dass sie sich auf die Pipeline bezog, Zitat, wir führen weiterhin sehr intensive und klare Gespräche mit unseren deutschen Verbündeten. Oh, oh, oh, oh. Also wenn das jetzt wahr ist, dann ergeben sich daraus doch ganz bestimmte Implikationen. Erinnern Sie sich noch, wie damals der Bundeskanzler Scholz, als er in den USA war, neben dem Biden stand und der Biden dann erzählte, ja Nord Stream wird es so nicht geben.

Ja, wir werden das so zu verhindern wissen. Und der Scholz stand da so wie so ein kleiner Schuljunge nach dem Motto, ja, hat er jetzt gesagt. Und alle anderen haben sich gewundert, wieso sagt der nicht, wieso gibt es da keine diplomatischen Proteste? Wieso kündigt man nicht die Freundschaftsbeziehung mit den USA, wenn so eine... implizite Drohung da ist, das müsste doch zu diplomatischen Konflikten führen. Tat es aber nicht. Und nachdem, was jetzt Seymour Hersh sagt, geschah das Ganze dann in Abstimmung mit Deutschland. Das hat aber doch, ich weiß nicht, was hat denn das für Implikationen? So ein Anschlag auf eine Hauptenergieversorgungsleitung, eine zukünftige und eine vergangene oder alte, auf die Gasversorgung eines Landes ist ja doch de facto ein Terrorakt. Und wenn der jetzt von einem Staat... begangen würde, dann wäre das ja ein sogenannter Staatsterrorismus. Und wenn jetzt also der Seymour Hersh recht hätte mit seiner Behauptung und unser Bundeskanzler davon gewusst hätte und nichts gemacht hat, dann wäre die logische Schlussfolgerung, dass unser Bundeskanzler ein Staatsterrorist ist, ein Staatsfeind, ein Verfassungsfeind vom Allerfeinsten.

So, also das wäre die Schlussfolgerung, die man daraus ziehen müsste. Und jetzt ist die Frage, ist die tatsächlich so zu ziehen? Auf die Frage eines Reporters, wie sie mit Sicherheit sagen könne, dass die Deutschen mitmachen würde, Zitat, weil das, was die Deutschen öffentlich gesagt haben, nicht mit dem übereinstimmt, was sie sagen, antwortet Nuland mit einer erstaunlichen Doppelzüngigkeit. Das heißt also, sie bezichtigt die deutschen Politiker der Lüge. Also einer von beiden muss dann ja lügen. Entweder dann die deutschen Politiker nach dem Motto, das stimmt alles nicht, oder eben die Frau Nuland, die behauptet, das sei ja alles abgesprochen. Zitat, ich würde sagen, Sie gehen zurück und lesen Sie das Dokument, das wir im Juli 21 unterzeichnet haben und in dem die Konsequenzen für die Pipeline im Falle einer weiteren Aggression Russlands gegen die Ukraine sehr deutlich dargelegt werden. In dieser Vereinbarung, die den Journalisten vorgelegt wurde, wurde jedoch keine Drohung oder Konsequenzen genannt, wie die Times, die Washington Post und Reuters berichten.

Zum Zeitpunkt der Vereinbarung, am 21. Juli 2021, erklärte Biden gegenüber der Presse, dass die Pipeline zu 99% fertiggestellt sei und die Idee, dass irgendetwas gesagt oder getan werden könnte, um sie zu stoppen, nicht möglich sei. Damals bezeichneten die Republikaner, allen voran Senator Ted Cruz aus Texas, Bidens Entscheidung, das russische Gas fließen zu lassen als geopolitischen Sieg einer Generation für Putin und eine Katastrophe für die Vereinigten Staaten und ihre Verbündeten. Da waren eben noch einige andere nicht so ganz mit einverstanden. Doch zwei Wochen nach Nulands Erklärung am 7. Februar 1922 signalisierte Biden auf einer gemeinsamen Pressekonferenz des Weißen Hauses mit dem zu Besuch weilenden Scholz, dass er seine Meinung geändert habe und sich Nuland und anderen ebenso hawkischen, also eben

damit sind die Falken gemeint, die falkischen außenpolitischen Beratern anschließt, also die harten Politiker, wenn es darum gehe, die Pipeline zu stoppen. Zitat, wenn Russland einmarschiert und das bedeutet, dass Panzer und Truppen wieder die Grenze zu Ukraine überqueren, wird es Nord Stream 2 nicht mehr geben. Zitat Ende, sagt er. Wir werden ihr ein Ende setzen. Zitat Ende. Auf die Frage, wie er dies tun könne, da die Pipeline unter deutscher Kontrolle stehe, antwortet er, Wir werden das, verspreche ich Ihnen, wir werden es schaffen. Ja, und dann kommt die Stelle, wo eben der gute Herr Scholz auf die gleiche Frage antworten sollte. Wir handeln gemeinsam, wir sind uns absolut einig und wir werden keine unterschiedlichen Schritte unternehmen. Wir werden die gleichen Schritte unternehmen und sie werden für Russland sehr, sehr hart sein und sie sollten das verstehen. Zitat Ende. Der deutsche Regierungschef galt damals und gilt auch heute noch bei einigen Mitgliedern des CIA Teams als voll im Bilde über die geheimen Pläne der Zerstörung der Pipelines. Ja, damit wird also hier jetzt klipp und klar gesagt.

Man kann das ja durchaus nachvollziehen, dass dieses Zitat von Bundeskanzler Olaf Scholz doch schon sehr bedenklich ist, nach dem Motto, wir tragen alles mit. Ja, aber wenn es denn dann tatsächlich so wäre, ja, und was soll man von der beiden Aussage, wir schaffen das schon, dass das nicht in Betrieb kommt, was soll man denn davon halten? Was ist denn im normalen Sprachgebrauch, wie würde denn man eine solche Aussage interpretieren? Also ich denke, es ist zumindest nachvollziehbar, warum der Seymour Hersh eben zu diesem Gedankengang kommt. Zu diesem Zeitpunkt hatte das CIA-Team bereits die notwendigen Kontakte in Norwegen geknüpft, dessen Marine- und Spezialkräftekommando seit langem gemeinsam mit der CIA verdeckte Operationen durchführen. Okay, das wissen wir jetzt als Nicht-Profis nicht. Norwegische Matrosen und Patrouillenboote der NES, die Klasse, halfen Anfang der 1960er Jahre dabei, amerikanische Sabotageagenten nach Nordvietnam zu schmuggeln. Ach.

Das haben dann die Norweger in Nordvietnam zu tun. Als die USA unter Kennedy und der Johnson-Regierung dort einen nicht erklärten Krieg führten. Mit Norwegens Hilfe erledigte die CIA ihren Job und fand einen Weg, das zu tun, was das Weiße Haus unter Biden mit den Pipelines vorhatte. Damals bestand die Herausforderung für die Geheimdienste darin, einen Plan zu entwickeln, der stark genug sein würde, um Putin von einem Angriff auf die Ukraine abzuhalten. Nun geht es wieder mit seiner Quelle los oder einer seiner Quellen. Der Beamte sagte mir, wir haben es geschafft. Wir haben ein außerordentliches Abschreckungsmittel gefunden, weil es wirtschaftliche Auswirkungen auf Russland hat. Und Putin hat es trotz der Drohung getan. Da muss ich jetzt mal wirklich mal schmunzeln. Natürlich ist das ein Projekt, was für Russland wichtig ist. Aber wir haben noch vorhin auf der Karte gesehen, die haben da ein Dutzend Pipelines überall laufen. Also sicherlich ist doch diese Pipeline, die ja vorher nicht da war, wenn sie denn nicht in Betrieb kommt,

Ist ein Verlust, den man wirtschaftlich vielleicht nicht so mag, aber man konnte ihn ja verschmerzen. Bisher kam man ja auch ohne den aus, hatte nur die Baukosten. Für die Nord Stream 1 sieht es natürlich ein bisschen anders aus, da lief ja einiges. Aber man darf ja nicht vergessen, Russland hat ja nicht nur diese Pipelines, sondern noch andere. anzunehmen, dass der Verlust so groß werden würde, dass Russland deswegen seine militärischen Absichten in der Ukraine runterfährt, halte ich persönlich für Naiv. Also ich hätte mir als Stratege das so nicht gedacht, weil wir wissen ja aus anderen Kontexten, dass die Russen, speziell Putin und sein Führungsstab, extrem Wert darauf legen, dass die NATO nicht zu dicht an die russische Föderation rankommt und sie das eben als Bedrohung betrachten, so wie die Amerikaner es auch als Bedrohung betrachtet haben, als mal Raketen auf Kuba stationiert werden sollten.

Und was für die Amerikaner recht und billig ist, kann ja für die Russen nicht wirklich unverständlich sein. Das muss doch irgendwie nachvollziehbar sein, finde ich. Naja, wie auch immer, jedenfalls... hätte ich also alleine aus diesem Gedankengang, dass also aus Sicht der russischen Perspektive es eh inakzeptabel ist, wenn die Ukraine in die NATO geht. Und dass also ein bloßer wirtschaftlicher Nachteil dafür nicht ausreichen würde, wenn man aus russischer Sicht der Meinung ist, man kann das Problem nur militärisch lösen. Also insofern halte ich diese Argumentation von den amerikanischen Beratern schlichtweg für Unfug. Die ist nach meiner Meinung ein Zeichen von falscher Beurteilung der russischen Denkweise. Und das dürften eigentlich solche Profis nicht machen. Gut, wollen wir mal weiter gucken. Es bedurfte monatelanger Nachforschung und Übung in den aufgewühlten Gewässern der Ostsee durch die beiden erfahrenen Tiefseetaucher der US-Marine

die für die Mission angeworben wurden, bevor sie als erfolgreich eingestuft wurde. Die hervorragenden norwegischen Seeleute fanden die richtige Stelle, um die Bomben zu platzieren, die die Pipelines sprengen sollten. Okay, die kennen ja ihre Gewässer. Hohe Beamte in Schweden und Dänemark, die immer noch darauf bestehen, dass sie keine Ahnung hatten, was in ihren gemeinsamen Hoheitsgewässern vor sich ging, drückten bei den Aktivitäten der amerikanischen und norwegischen Agenten ein Auge zu. Ja, also ganz ehrlich, das glaube ich auch. Also wenn es dort irgendjemand so eine Aktion macht, so groß ist die Ostsee nicht. Und die ist ja militärisch ein bekanntes Gebiet. Da wird doch alles überwacht. Das kann ich mir überhaupt nicht vorstellen, dass die zuständigen Kontrollorgane, die Aufsichtsorgane des Militärs, dass die nicht mitkriegen, wenn da irgendwelche Operationen laufen. Zumal die ganze Geschichte doch nicht ganz so einfach ist. Dann ist man ja immerhin einige Dutzend Meter unter dem Wasserspiegel. Da muss jede Menge Sprengstoff darunter. Also das ist alles schon sehr speziell. Sonst könnte es ja jeder machen zum Beispiel.

Ein paar Ukrainer mit einer geliehenen Segeljacht. Das amerikanische Team von Tauchern und Hilfskräften auf dem Mutterschiff der Mission, einem norwegischen Minenräumenboot, konnte sich nur schwer verstecken, während die Taucher ihre Arbeit verrichteten. Das Team fuhr erst nach der Bombardierung des Nord Stream 2 mit 750 Meilen Erdgas im Tank abgeschaltet worden war. Es gab also, weil die Taucher tauchten und das Mutterschiff musste sich verstecken. Na okay, was ich damals nicht wusste, aber vor kurzem erfuhr, war, dass nach Bidens außerordentlicher öffentlicher Drohung Nord Stream 2 in die Luft zu jagen, wobei Scholz neben ihm stand, das war, was ich gerade meinte, die CIA-Planungsgruppe vom Weißen Haus angewiesen worden, dass es keinen sofortigen Angriff auf die beiden Pipelines geben würde, sondern dass die Gruppe dafür sorgen sollte, die notwendigen Bomben zu platzieren, um bereit zu sein, sie bei Bedarf auszulösen, nach Kriegsbeginn. Ja, wieso bei Bedarf? Vorhin hieß es doch als Drohung, um gar nicht erst den Krieg zu beginnen. Ja, äh,

Also insofern ist das doch eine Argumentation, die jetzt hier irgendwie nicht stimmig ist. Zu diesem Zeitpunkt wurde uns der kleinen Planungsgruppe, die in Oslo mit der königlich-norwegischen Marine und den Sonderdiensten an dem Projekt arbeitete, klar, dass der Angriff auf die Pipelines keine Abschreckung darstellte, Denn im Verlauf des weiteren Krieges erhielten wir nie den Befehl dazu. Aha. Das heißt, hier kommen wir doch zu meiner Einschätzung, dass diese Abschreckungsmaßnahme doch in Wirklichkeit gar keine Abschreckungsmaßnahme war. Und das hätte man vorher wissen können. Das heißt auch hier zeigt sich dann im Nachhinein, dass man das quasi nur nach außen hin behauptet hat, dass es eine Abschreckung, also wenn wir jetzt in dem Szenario von dem Hersh bleiben, dass es nach außen hin als eine Abschreckungsmaßnahme verkauft wurde, aber in Wirklichkeit hätte man gewusst, dass es doch keine war. Also insofern ganz so Unkenntnis über die russische Mentalität war man dann wohl doch nicht.

Nach Bidens Befehl, die an den Pipelines angebrachten Sprengsätze zu zünden, bedurfte es nur eines kurzen Fluges mit einem norwegischen Kampfflugzeug und des Abbruchs eines abgeänderten handelsüblichen Sonargeräts an der richtigen Stelle in der Ostsee, um dies zu bewerkstelligen. Okay, das haben wir in einigen Videos, nicht auf diesem Kanal, aber andere haben das analysiert und Fachleute gehabt, das geht wohl technisch problemlos. Zu diesem Zeitpunkt sagte mir der Beamte auch, Zitat, wir erkannten, dass die Zerstörung der beiden russischen Pipelines nichts mit dem Krieg in der Ukraine zu tun hatte. Ja, oh Himmels Willen, womit hat es denn dann zu tun? Erst wird es verkauft, ja, als Kriegsverhindern, dann setzt man es nicht ein, obwohl der Krieg angefangen hat. Womit hat das dann zu tun? Das ist also doch in Wirklichkeit die interessanteste Frage, die wir jetzt hier in dem neuen Hersh-Blog-Bericht mal versuchen wollen herauszufinden. Putin war gerade dabei, die vier ukrainischen Oblasten zu annektieren, also da im Donbass, wie er wollte.

sondern Teil einer politischen Agenda der Neokonservativen. Also es ging nicht um die Zerstörung wegen des Krieges, sondern weil es zur politischen Agenda der Neokonservativen war, um Scholz, um, jetzt also Ziel, um Scholz und Deutschland angesichts des nahenden Winters und der stillgelegten Pipelines davon abzuhalten, kalte Füße zu bekommen und die stillgelegte Nord Stream 2 zu öffnen. Zitat, die Befürchtung des Weißen Hauses war, dass Putin Deutschland unter seine Fuchtel bekommen würde und dann Polen. Aha, das heißt also, wir reden hier in diesem Deutungsszenario von Hersh davon, dass der Anschlag gar nicht direkt auf Putins und Russland ging, sondern er ging direkt auf Deutschland, weil man Deutschland als so schwach eingeschätzt hat. dass Deutschland, wenn die Bürger schreien, dass der Winter kommt, ja, man sagt, ja, ich brauche aber mein russisches Gas, ja, Scholz aus dieser antirussischen, ja, ich sag mal, Argumentationslinie austreten würde. Und damit er gar nicht erst die Möglichkeit hat, das zu tun, ja, so jetzt diese Argumentation, deswegen wurde gesprengt. Also war Scholz quasi jetzt zwangsweise mit im Boot,

offensichtlich sogar gegen seinen, ich sag mal, politischen Willen. Das Weiße Haus sagte nichts. während sich die Welt fragte, wer die Sabotage begonnen hatte. Zitat, der Präsident hat also einen Schlag gegen die deutsche und westeuropäische Wirtschaft geführt, sagte der Beamte zu mir. Weiter im Zitat, er hätte es im Juni tun und Putin sagen können, wir haben dir gesagt, was wir tun werden. Zitat Ende. Er hätte, hat es aber nicht. Das Schweigen und Dementi des Weißen Hauses sei, Zitat, ein Verrat an dem, was wir getan haben. Wenn sie es tun wollen, dann tun sie es, wenn sie einen Unterschied gemacht hatte. Damit wird also gemeint, dass quasi das Weiße Haus seine eigenen Leute sogar hinters Licht geführt hat und seine eigenen Absichten verdeckt hat, weil es in Wirklichkeit gar nicht um den Krieg ging, sondern eben darum, Russland zwar zu schwächen, aber insbesondere, wo man Angst hatte, dass andere Länder in Europa, insbesondere Deutschland, sich zu sehr auf die Seite Russlands stellen.

Die Führung des CIA-Teams betrachtete Bidens irreführende Anleitung für den Befehl zu der Zerstörung der Pipelines so der Beamte, Zitat, als einen strategischen Schritt in Richtung des Dritten Weltkrieges. Ja, kann man schon befürchten. Was wäre, wenn Russland darauf mit den Worten geantwortet hätte? Ihr habt unsere Pipelines in die Luft gejagt und ich werde eure Pipelines und eure Kommunikationskabel in die Luft jagen. Ja, Putin ist doch angeblich so ein machtbesessener Fanatiker, ein Irrer, der den dritten Weltkrieg womöglich anzündet. Warum? Wenn er der Meinung gewesen wäre, dass die Amerikaner die Pipeline gesperrt hätten, warum hat er das denn dann nicht gemacht? Warum hat er nicht seine Atomraketen losgeschickt? Warum hat er nicht vielleicht als Vormaßnahme Attentate auf amerikanische Energieversorgung gemacht? Warum eigentlich nicht, wenn er doch so verrückt wahnsinnig und gemeingefährlich ist?

Nord Stream war für Putin keine strategische Frage, sondern eine wirtschaftliche, wie ich das vorhin selber spekuliert habe. Er wollte Gas verkaufen. Er hatte seine Pipelines bereits verloren, als Nord Stream 1 und 2 vor Beginn des Ukraine-Kriegs abgeschaltet wurden. Ja, also dieses Detail, dass die schon abgeschaltet waren, das sollte wirklich jeder, der darüber nachdenkt und sagt, ja, Putin muss doch ein Motiv gehabt haben. Das kann er kein Motiv gehabt haben. Das widerspricht jeglicher Vernunft. Also liebe Kritiker, die so denken, prüfen Sie dieses Argument noch einmal auf logische Konsistenz. Wenige Tage nach dem Bombenanschlag kündigten Beamte in Dänemark und Schweden an, dass sie eine Untersuchung durchführen. Zwei Monate später berichteten sie, dass es tatsächlich eine Explosion gegeben hatte und sagten, dass es weitere Ermittlungen geben würde.

ja, super, also man wusste, dass es eine Explosion gab und nach zwei Monaten haben sie festgestellt, es gab eine Explosion. So, weitere Ermittlungen sollte es geben, es wurden keine bekannt. Die deutsche Regierung führte eine Untersuchung durch, kündigt aber an, dass große Teile der Ergebnisse geheim bleiben würden. Ja, um Himmels Willen, warum sollten, wenn irgendwer einen derart schlimmen Terroranschlag gegen unser Heimatland Deutschland durchführt, warum sollten dann die Ergebnisse geheim bleiben? Also wenn es jetzt zum Beispiel irgendwelche ganz normalen Terroristen wären, würde man doch auch nicht sagen, die bleiben jetzt geheim, deren Namen geben wir nicht kund. Das heißt, hier stellt sich doch die Frage, warum ist da eine Geheimhaltungsabsicht? Ich vermute mal, das hat was damit zu tun,

dass es doch noch ein paar andere Länder gab, die gegen die Pipelines waren. Erinnern Sie sich an dieses Video, was ich dann später mal gemacht habe? Da haben wir außer der USA Ukraine und der EU als Gesamtinstitution, eben noch 1, 2, 3, 4, 5, 6 Länder, 7 Länder und natürlich die Grüne Partei in Deutschland, die ja darüber anders denken und die sich immer dafür eingesetzt haben, dass eben Nord Stream 2 auf keinen Fall eröffnet werden soll. Es besteht also doch der berechtigte Verdacht, wenn die Bundesregierung zwar Ermittlungen durchführt, aber nicht erzählen will, was sie für Ermittlungsergebnisse hat, dass irgendjemand darin verwickelt ist, vermutlich ein Land, das... Es wäre ungünstig, politisch in der Öffentlichkeit das kundzutun. Das weist also doch eher als Indiz darauf hin, dass hier ein staatsterroristischer Hintergrund sein könnte, und zwar in der Realität.

So, es wurden keine bekannt. Die deutsche Regierung führte eine Untersuchung durch, kündigte aber an, dass die Ergebnisse geheim bleiben würden, oder zumindest große Teile. Im letzten Winter haben die deutschen Behörden 286 Milliarden Dollar an Subventionen für Großunternehmen und Hausbesitzer bereitgestellt. die mit höheren Energierechnungen konfrontiert waren, um ihre Geschäfte zu betreiben und ihre Häuser zu heizen. Und die Auswirkungen sind auch heute noch zu spüren, da in Europa ein kälterer Winter erwartet wird. Also sprich, das Geheimnis ist locker 286 Milliarden Euro wert. Präsident Biden wartete vier Tage, bevor er die Bombardierung der Pipeline als, Zitat, vorsätzlichen Sabotageakt bezeichnete. Er sagte, jetzt verbreiten die Russen Desinformation darüber. Aha. Sullivan, der die Sitzung leitete, die zu dem Vorschlag führten, die Pipelines heimlich zu zerstören, wurde auf einer späteren Pressekonferenz gefragt, ob die Regierung Biden jetzt glaubt, dass Russland wahrscheinlich für den Sabotageakt verantwortlich ist.

Sullivans Antwort, die zweifellos geübt war, lautete, nun, erstens hat Russland das getan, was es häufig tut, wenn es für etwas verantwortlich ist, nämlich Anschuldigungen zu erheben, dass es in Wirklichkeit jemand anderes war, der es getan hat, das haben wir im Laufe der Zeit wiederholt gesehen. Ja, okay. Aber der Präsident hat heute auch deutlich gemacht, dass die Ermittlungen noch nicht abgeschlossen sind, bevor die Regierung der Vereinigten Staaten bereit ist, eine Schuldzuweisung in diesem Fall vorzunehmen. er vor, wir werden weiterhin mit unseren Verbündeten und Partnern zusammenarbeiten, um alle Fakten zu sammeln und dann werden wir entscheiden, wie wir weiter vorgehen werden. Okay, das ist also jetzt ein politischer Satz ohne Inhalt. Ich konnte keinen Fall finden, in dem Sullivan anschließend von jemand in der amerikanischen Presse zu den Ergebnissen seiner Entscheidung befragt wurde. Ich konnte auch keine Beweise dafür finden, dass Sullivan oder der Präsident seither zu den Ergebnissen der Entscheidung über den Verbleib befragt worden ist. Das heißt also, es ist nichts passiert. Es gibt auch keinen Hinweis darauf, dass Präsident Biden die amerikanischen Geheimdienste aufgefordert hat, eine umfassende Untersuchung des Pipeline-Bombenanschlags durchzuführen.

Solche Anfragen sind als Taskings bekannt und werden innerhalb der Regierung ernst genommen. Ja, das finde ich auch ganz interessant. Nun könnte man sagen, eigentlich betrifft das ja erstmal nur Europa und Russland. Was hat die USA damit zu tun, wenn sie nicht in den Anschlag verwickelt ist? Aber es ist ja auch eben NATO-Gebiet sozusagen. Und wenn nicht die USA mit ihrer großen Auslandsgeheimdienstabteilung und ihrem Militär wäre besser dazu in der Lage, kritische Recherchen durchzuführen. Also insofern ist der Gedankengang durchaus nachvollziehbar. All dies erklärt, warum eine Routinefrage, die ich etwa einen Monat nach den Bombenanschlägen an jemanden stellte, der seit vielen Jahren im amerikanischen Geheimdienst tätig ist, mich zu einer Wahrheit führte, der niemand in Amerika oder Deutschland nachzugehen wollen scheint. Meine Frage war einfach, wer hat es getan? Das ist schon eine ganz simple Frage, die stellt sich ja noch manch anderer. Aber warum geht dem denn keiner nach?

Die Biden-Administration sprengte die Pipelines, aber die Aktion hatte wenig damit zu tun, den Krieg in der Ukraine zu gewinnen oder zu beenden. Sie resultierte aus der Befürchtung im Weißen Haus, dass Deutschland Wanken und den russischen Gasfluss abstellen würde. und dass Deutschland und dann die NATO aus wirtschaftlichen Gründen unter die Herrschaft Russlands und seiner umfangreichen und preiswerten natürlichen Ressourcen geraten würden. Und so folgte die eigentliche Angst, dass Amerika seine langjährige Vormachtstellung in Westeuropa verlieren würde. Ja, so wird also jetzt argumentativ ein Schuh aus der Darlegung von Seymour Hersh. Amerika hatte Angst, seine Vormachtstellung zu verlieren. Ja, wir wissen nun nicht, wie sicher seine Quellen sind. Andererseits, Seymour Hersh ist nun mal ein bekannter... Journalist, der viele Sachen aufgedeckt hat und seine Kritiken, dass wir nichts hören über die Aufklärung dieses Terrorattentates, die ist ja schon berechtigt. Denn warum hören wir nichts? Warum?

Wenn nicht irgendjemand beteiligt ist, der offiziell nicht beteiligt sein dürfte. Also ich denke, es hat auf jeden Fall ein ganz großes Geschmäckle. Und mindestens Deutschland müsste vertreten durch unseren Bundeskanzler und durch unseren Außenminister ganz, ganz intensiv für Aufklärung sorgen, denn wir sind hier am stärksten davon betroffen. Und da stellt sich auch die Frage, warum passiert das nicht? Warum sollen die Ergebnisse geheim bleiben? Gut, vielleicht haben Sie ja Antworten und Erklärungen. Schreiben Sie die einfach unten in die Kommentare rein. Bis zum nächsten Mal. Die Welt klar sehen. Klar sehen, clever denken, frei handeln. Klar sehen, clever denken, frei handeln.

Zitate aus dieser Abschrift bitte mit Quellenangabe: „neue brisante Enthüllungen 🕵️ Die Wahrheit hinter der Nord Stream-Pipeline | Seymour Hersh | Update“, Die Welt Klar Sehen, 27.09.2023.

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Zum ersten Jahrestag der Nord-Stream-Sprengung liest und kommentiert Uwe Loose den neuen Blogartikel von Seymour Hersh, der die USA als Urheber benennt und ein politisches Motiv gegen Deutschland anführt. Säule 1 (Welt & Macht).

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