Sahra Wagenknecht und ihre neue Partei | Kontrollierte🪓Opposition oder echte Alternative?25.10.2023
Abschrift
Abschrift des Videos vom 25.10.2023222 Abschnitte
Der Text hält den Kenntnisstand dieses Tages fest, nicht den von heute. Er wurde maschinell aus der Tonspur erstellt; maßgeblich bleibt das gesprochene Wort im Video.
Liebe Freunde, ein Thema geht um, vielleicht sollte ich auch lieber sagen, ein Gespenst geht um dieser Tage. Ein Gespenst von vor gefühlt fünf Jahren zeigt sich mal wieder. Und es zeigt sich in derselben, fairerweise muss man das sagen, angenehmen, anzuschauenden Gestalt, wie eben schon vor fünf Jahren, denn Sarah Wagenknecht möchte es mal wieder wissen. Das Thema, das gerade in der Luft hängt, ist ihr neues Bündnis. Mit einem Bündnis hat sie es schon mal probiert und jetzt soll es im zweiten Anlauf nochmal klappen.
Was sie 2018 vorhatte, vermag ich nicht zu sagen, aber die Frage, die heute im alternativen Spektrum insbesondere heiß diskutiert wird, ist, ob man der Frau trauen kann oder ob es sich bei ihr um kontrollierte Opposition handelt oder wie jemand mal formuliert hat, ob es die rote Versuchung Sarah Wagenknecht ist, der wir alle kollektiv erliegen werden. Ihr seid recht herzlich eingeladen, uns zu folgen und bevor wir also auf meine wunderbaren Gesprächsteilnehmer kommen, ein ganz kurzer Refresher, worum es also heute geht.
Frau Wagnig sagt, es ist Zeit, reif für eine neue Partei. Deutschland braucht noch mehr politische Unterstützung. Die Ampeln kriegt es nicht hin und deshalb kommt eben eine neue Partei. Im Kleingedrungen steht aber darüber zurecht, dass sie eigentlich Spenden sammeln möchte. Wofür sammelt sie Spenden? Womit will sie jetzt das politische Lager in Deutschland neu aufrollen? Mit einem Bündnis, das Bündnis Sarah Wagenknecht, ja, ganz uneigennützig nach sich selbst benannt, mit einer unlogischen Erklärung.
Das hat sich schon mal versucht, liebe Freunde, vor fünf Jahren. Da ist die ganze Sache gescheitert. Damals hieß es noch nicht Bündnis Sarah Wagenknecht, sondern Bewegung oder Bündnis Aufstehen. Aufstehen wollte nicht so recht jemand. Auch Sarah Wagenknecht wollte das relativ bald nicht mehr. Nach gefühlt einem halben Jahr hat sie hingeschmissen, hat sich von der Spitze ihrer eigenen Bewegung 2018, 2019 damals noch zurückgezogen und dann ist die ganze Sache in die ewigen politischen Jagdgründe gegangen.
Zurück in die Gegenwart, liebe Freunde, haben nach der von vielen Leuten gestern beobachteten Pressekonferenz, auch auf meinem Kanal gab es ja diesbezüglich einen Livestream, liebe Freunde, haben nicht nur alternativen Spektrum, sondern grundsätzlich in den Medien die Leute und auch die Journalisten sehr schnell attestiert, was eigentlich vielen Leuten klar sein sollte. Und das sind, ich sag mal so, nicht alle, aber vielleicht die ersten sieben Gründe, weshalb die Parteigründung von Sarah Wagenknecht scheitern wird. Hier so geschrieben in der Jungen Freiheit, damit stehen die Leute von der Jungen Freiheit aus der Redaktion eben nicht alleine da. Alexander Wallersch hat auch tituliert, gehende Langeweile bis hinüber ins Wachkoma, was provokant wirken mag, wirkt wie, naja, noch handzahm, angesichts dessen, wie manch anderer sonst die Sache doch sehr korrekt auf den Punkt gebracht hat.
Vielleicht ein wenig schelmisch natürlich auch mit einem Augenzwinkern hat Marc Bernhard von der AfD, Mitglied des Bundestages, hier bereits getwittert. Links, Rot, Grün bekommt Nachwuchs und einen Tag nach der Gründung endlich eine neue Altpartei und das mit diesem neuen Verein, der noch nicht mal eine Partei ist. Spannend ist, dass auch der Mainstream sich aber zu dieser Sache äußert. Und fern liegt es mir, den Mann zu zitieren oder in irgendeiner Form zu erwähnen. Aber selbst Professor Dr. Karl Lauterbach hat sich in die Diskussion mit eingeschaltet,
spricht hier von Personenkult und Selbstgerechtigkeit und rechtem Propolismus, der das bisherige Bild dieser neuen möglichen Partei prägt. Keine zwei Tweets weiter drunter sieht man, wie dieser Herr Lauterbach den Personenkult selber in seiner Vergangenheit gehandhabt hat. Ah ja, Sarah Wagenknecht, zurück also zum Mainstream, liebe Freunde, wird von vielen Seiten dieser Tage kritisiert. Ja, ihre Neugründung, die beäugt man ein wenig abwöhnisch. Kritik kommt, wie ihr hier seht, aus Niedersachsen.
Kritik kommt auch aus Hessen, aus einem anderen Bundesland. Heute wird uns jemand aus Hessen zugeschaltet sein. Das freut mich insbesondere, dass er uns dann seine Perspektive dazu teilen kann. wo es überhaupt noch Linke in irgendwelchen Parlamenten gibt. Da mag man die Sarah nicht in erster Linie, weil man ihr hier eben einen sogenannten Ego-Trip vorwirft. Und selbst, und das ist schon bezeichnend, liebe Freunde, ich will jetzt nicht von linksversifft sprechen, aber wirklich die linkesten Publikationen in der Bundesrepublik, wie unter anderem eben die Taz,
attestieren hier Sarah Wagenknecht bis auf Weiteres eine Luftnummer. Sie sprechen davon, dass diese ganze Geschichte mit dem Bündnis es zwar überfällig sei, aber auch aussichtslos. Also weiß Gott, kein einfacher Start für die Dame. Wie siehst du das Bündnis Sarah Wagenknecht? Sie ist als eine große Chance, und zwar als eine Chance, Menschen zu erreichen, die bis jetzt den Blockparteien wählen, ihnen loyal gegenüber sind, oder die aus Protest nicht wählen.
Diese Menschen zu mobilisieren, sich einer Opposition anzuschließen, gegen etwas, was ich selbst als einheitsbrei empfinde, ob das jetzt SPD, FDP, Grüne, Union heißt, das läuft alles auf einen übergriffigen Staat hinaus. Und ich sehe die Aufgabe der außerparlamentarischen Opposition darin, gegen die Übergriffe des Staates einzustehen und alles zu begrüßen, was uns darin stärkt. Alles klar. Robert, wie siehst du die Sache mit dem Bündnis Sarah Wagenknecht? Die AfD wird ja explizit von ihr ganz oft angesprochen,
wenn es darum geht, wie sie ihre Partei inhaltlich ausrichten möchte. Ja, guten Abend in die Runde. Also grundsätzlich als Demokrat begrüße ich, wenn Parteien neu gegründet werden. Das belebt die Demokratie im Ringen, im Wettbewerb um die besten Argumente. Allerdings macht es auch nur dann Sinn, wenn eine signifikante Zahl der Bürger das Gefühl hat, dass ihre Interessen von den existierenden Parteien nicht ausreichend vertreten wird. Und da bin ich halt skeptisch, ob das in ausreichendem Maße der Fall ist, dass so eine Wagenknecht-Partei auf Dauer, die Betonung liegt auf Dauer, ausreichend Wähler finden wird.
Ja, also ich habe natürlich die Pressemitteilung verfolgt und auch die Pressekonferenz, die du besprochen hattest. Und unabhängig davon hatte ich ja vor 14 Tagen, 3 Wochen, Und ein Gast auf meinem Kanal, den Jörg Gastmann, der sich ja selber intensiv mit der Geschichte von Sarah Wagenknecht auseinandergesetzt hat. Und das war auch ein sehr informatives Gespräch. Und eigentlich muss ich sagen, die Fakten, die er dort geliefert hat, die sind eigentlich hinreichend.
Und die zeigen sich jetzt auch in diesen, ich sag mal, neuen Aussagen auf der Pressekonferenz. Sprich, man kann davon ausgehen, jawohl, Sarah Wagenknecht will eigentlich den Eindruck erwecken, dass sie die Person ist, die am System was bewegen kann. Aber die Frage ist, ob sie genügend Profil dazu hat oder ob sie nicht zu viele deckungsgleiche oder ähnliche Positionen mit der AfD hat und dadurch kein Alleinstellungsmerkmal außer ihrer Persönlichkeit herbeiführen kann.
Das deckt sich ja ungefähr mit dem, was auch Robert befürchtet bzw. hier beschreibt, dass im Prinzip Sarah sich vielleicht unfairerweise sowieso, aber auch unnützerweise von der AfD distanziert. Würde sie mal in ihrem Blick in ihr nicht vorhandenes Parteiprogramm werfen, würde sie sehen, oha, 80 Prozent der Sachen, die sie da eigentlich fordert oder für sie einsteht, die scheinen schon irgendwann mal hier im politischen Deutschland geklungen zu sein. Aber in deinen Worten, lieber Robert, was erkennst du in dem, was du mitbekommen hast über die letzten Tage von Sarah Wagenknecht's inhaltlicher Ausrichtung, was die AfD so oder ähnlich bereits auch schon seit mehreren Jahren fordert?
Das kann man noch nicht seriös sagen, denn im Moment wird ja nur ein Verein gegründet. Und wenn es dann Anfang nächsten Jahres wahrscheinlich um die Parteigründung geht, dann wird diese Partei ja auch um ein entsprechendes Parteiprogramm ringen müssen. Und erst dann kann man wirklich genau einschätzen, was da auf uns zukommt. Was ich schon mal sagen kann ist, egal ob man jetzt Artikel liest, die positiv oder negativ über dieses Bündnis berichten, für Sarah Wagenknecht ist natürlich im Moment einfach nur wichtig, dass berichtet wird.
Insofern ist jeder Artikel erstmal ein Artikel, der ihr nutzt. Denn nichts ist schlimmer bei einer neuen Gründung, als wenn keiner berichtet. Also berichtet wird in der Tat sehr vieles und ganz oft hört man diesen Subtext, hier siehst du es auch gerade eingeblendet, ja, also erstmal man wirft ja bereits jetzt den Griff nach der Macht vor, der Subtext ist, dass das was Schlimmes wäre, das versucht man ja auch bei der AfD regelmäßig zu machen, wenn man sagt, ja man enthülle, was für Pläne die AfD angeblich habe, Stichwort Regierungsbeteiligung und so weiter und so fort, als wäre das irgendwie kriminell.
Aber darüber hinaus, wie stehst du denn dazu, dass es eben einen zweiten Kontext gibt, den man versucht immer wieder herzustellen, das machen bewusst die Medien, das sagen weder die AfD noch Sarah Wagenknecht, aber das Prinzip, die etablierten Medien, die sogenannten Qualitätsmedien zumindest hier behaupten, sie möchte eine linke AfD. Du bist aus der AfD, wie ist deine Position dazu? Also ich nehme erstmal wahr, dass die politisch linken Medien diese Neugründung nicht so gerne sehen und die Medien, die gerne auf die AfD draufhauen, im Grunde genommen gar nicht warten können, bis der 1. Januar ist.
In der AfD selber, ich kann jetzt nur für die hessische AfD sprechen, ist das zwar ein interessantes Thema, was auch diskutiert wird, aber hier in Hessen zumindest betrifft es uns nicht unmittelbar. Wir hatten gerade erst die Landtagswahl und die Kommunalwahlen sind erst 2026. Natürlich betrifft es uns im Rahmen des EU-Wahlkampfes, aber es sind wohl eher die drei ostdeutschen Landesverbände, die nächstes Jahr Landtagswahlen haben, die sich damit auch ganz knallhart auseinandersetzen.
Ich hatte in ersten Meinungsumfragen gesehen, dass die Zahl der Menschen, die sie eventuell erreicht, in Ostdeutschland höher sein wird als in Westdeutschland. Aber im Grunde ist das alle Spekulation. Es gab ja damals bei diesem ersten Bündnis, was sie versucht hat, auch sofort Meinungsumfragen, wonach bis zu 25 Prozent sich vorstellen könnten, sie zu wählen. Wie das ausgegangen ist, das wissen wir. Ja, das ist sehr traurig und sehr schnell zu Ende gegangen. Wir wissen nicht, ob genauso schnell auch diese Sache hier vergehen wird. Aber nichtsdestotrotz, es gibt viel Hype um diese Sarah Wagenknecht dieser Tage und viele Leute stellen sich die Frage, ob sie nicht bewusst im Prinzip herbeigeführt worden ist, um halt die AfD zu halbieren, um die Opposition zu spalten, um in irgendeiner Form hier also Zwietracht zu sehen oder vielleicht sogar noch Schlimmeres.
Ich blende das hier mal ein, um das ein bisschen für euch alle zu untermauern, dass das nicht nur meine Worte sind, sondern dass das unter anderem auch die Mainstream-Presse inzwischen erkannt haben will. Man fragt sich hier, die Augsburger Allgemeine, wie nah liegen die Positionen von AfD und Sarah Wagenknecht zusammen? Man fragt ebenfalls inzwischen, wer ist gefährlicher für unseren Wohlstand? und sucht hier parallel inzwischen Alice Weidel, die man natürlich auch hier wunderbar in Szene setzt und der normalerweise roten Sarah. Also man sieht da offensichtlich Bedarf, die so eben zu titulieren kann.
Die rote Sarah, hier seht ihr das auch, das ist nicht mein Zitat, sondern das kommt aus der Presse, kann sie die AfD halbieren? Scheint die Frage zu sein, die jetzt dieser Tage am wichtigsten zu sein scheint in den Mainstream-Medien, die Alice Schwarzer, keine langjährige Wegbegleiterin, Aber nichtsdestotrotz eine Dame, die sich in jüngerer Vergangenheit mit der Frau Wagenknecht gezeigt hat, die sagt sogar, es sei nur noch die Sarah Wagenknecht, die den Aufstieg der AfD in irgendeiner Form bremsen kann. Ich muss noch einmal zurück zu dir gehen, lieber Robert. Wie siehst du denn das? Ich will jetzt gar nicht, dass du spekulierst. Ich weiß, du bist sowieso kein Freund von Spekulationen. Du zielst immer nur auf harte Fakten ab.
Aber erkennst du in irgendeiner Form Anzeichen, auch für dich selbst privat, in deiner Meinung, dass es eventuell das eben nicht ausgeschriebene Ziel von Sarah Wagenknecht mit diesem Vorhaben ist, tatsächlich nicht etwa Deutschland zu fördern, zu stärken, alle ihre politischen Punkte in irgendeiner Form umzusetzen, sondern dass sie einzig und allein mit dem Ziel antritt, der AfD zu schaden? Also das sehe ich eigentlich nicht, denn sie grenzt sich ja schon öffentlich von der AfD ab und zwar massiv. Ich weiß nicht, ob das die richtige Strategie ist, um von der AfD Wähler abzuziehen, denn das sind ja immer Bürger, die die AfD zumindest so gut fanden, dass sie sie wählen.
Also wenn es ihr darum ginge, müsste sie eine andere Strategie einschlagen. Was sie da wirklich genau will und wie sehr das von ihrem Ego getrieben ist und wie sehr es wirklich die Sorge um das Land ist, das weiß ich nicht. Was ich sagen kann ist, ich bin bei der AfD seit Beginn an dabei, seit über zehn Jahren. Ich weiß, wie schwierig das ist, eine neue Partei wirklich aufzubauen. Wie viel Geld, wie viel Zeit, wie viel Geduld, wie viel Nerven das kostet. Ich schließe gar nicht aus, dass Sarah Wagenknecht einen Anfangserfolg mit ihrer Partei haben wird. Dann wird sie allerdings von allen Parteien Stimmen abziehen, nicht nur von der AfD.
Ich bin aber skeptisch, ob es ihr dauerhaft gelingt, denn was ich ganz klar sehe, ist, dass jetzt schon in den handelnden Personen und in den Themen, um die es geht, es signifikante Unterschiede gibt. Und wenn es dann erstmal an die Parteigründung geht, wird das ziemlich schnell zu Tage treten. Und der Grund, warum die meisten Parteien scheitern, ist halt, dass man einen verdammt langen Atem braucht. Und ich weiß nicht, ob Sarah Wagenknecht den hat. Als Demokrat bin ich aber jetzt nicht gegen Parteigründung. Wir haben ja erlebt, wie sehr die AfD bekämpft wurde von Beginn an.
Das ist keine demokratische Verhaltensweise. Insofern, ich bin da bereit, dass wir um die besten Argumente ringen, wenn diese Partei gegründet wird und sie auch Zuspruch hat bei Wählern. Also ich scheue da die Konkurrenz nicht. Ich versuche aber auch nicht mit irgendwelchen unfairen Mitteln eine Konkurrenz zu Fall zu bringen, so wie die anderen Parteien mit uns seit zehn Jahren umgehen. Das Spannende ist, obwohl ich das nicht getan habe, hat er viele meiner Positionen bestätigt und bekräftigt. Position Nummer eins, ich glaube nicht, dass Sarah Wagenknecht in irgendeiner Weise die AfD ernsthaft gefährden kann.
Sie kann maximal einige Protestwähler von der AfD bekommen, die überhaupt nicht wissen, was die AfD ist, die das Programm nie gelesen haben, die einfach nur mit der Ampel oder der Union oder allen unzufrieden sind und deshalb AfD wählen, weil alle Medien sagen, AfD ist böse. und da denken sie sich halt, ja, dann wähle ich eben die aus Protest. Solche kann sie möglicherweise für sich gewinnen. Menschen, die inhaltlich dem Parteiprogramm der AfD zustimmen,
sich damit auseinandergesetzt haben, wird sie nicht überzeugen können, weil diese Menschen gehen lieber zum Schmied als zum Schmiedl. Ich sehe daher in Sarah überhaupt keine Gefahr und keinen, einen, ja, wie soll ich sagen, Putschversuch von oben, um die AfD klein zu halten. Es mag schon sein, dass es einige Strategen gibt auf der woken Gegenseite des politischen Spektrums, die das so sehen, die sie dafür gerne einsetzen würden.
Aber ich glaube, die machen die Rechnung ohne den Wirt, in diesem Fall ohne den deutschen Wähler, die deutsche Wählerin. Im Gegenteil glaube ich, dass Sarah Wagenknecht ganz, ganz andere Menschen ansprechen und mobilisieren kann, nämlich auf der linken Seite des politischen Spektrums und zwar der gesamten linken Seite, einschließlich großen Teilen der Union und vor allem solche Menschen, die bisher aus Frustration überhaupt nicht wählen gehen, weil sie eben niemanden finden.
wo sie sagen können, okay, da möchte ich hin, teils vielleicht deshalb, weil sie mit einzelnen Punkten des AfD-Parteiprogramms nicht können, teils, weil sie einfach nur ein schlechtes Auch-Gefühl haben, aufgrund des Framings, aufgrund anderer Gründe, jeder hat seine eigenen, und die vielleicht jetzt sagen, okay, hier kommt etwas Neues, das gefällt mir, Sarah ist, wie du richtig sagst, angenehm anzuschauen, Das ist immer ein Vorteil in der Politik. Sie ist außerdem eine sehr eloquente Rednerin. Ich würde sie empfehlen als Rhetoriklehrerin für jeden, der in eine kontroverse Debatte geht.
Sie hat bei der Bundespressekonferenz einer Meute von Journalisten standgehalten, die nichts anderes wollten, als ihr irgendein Wort zu entlocken, aus dem man ihr dann einen Strick drehen kann und hat das überzeugend vermieden und sogar einen dieser Journalisten vorgeführt im besten Wortsinne. Sie hat anschließend bei Marcel Friedrich in einem Exklusivinterview 45 Minuten lang ausführlicher erklärt, was sie in der Bundespressekonferenz aus zeitlichen Gründen nicht sagen konnte, war dabei sehr überzeugend und ich glaube, wir sollten unsere Aufmerksamkeit viel weniger auf die Frage richten, schadet sie der AfD oder schadet sie nicht der AfD.
Weil aus der Sicht der außerparlamentarischen Opposition bin ich der Meinung, unsere Interessen sind nicht automatisch deckungsgleich mit den Parteiinteressen der Partei Alternative für Deutschland. Unsere Interessen lauten Schutz der Grundrechte, sie lauten Frieden in der Welt, sie lauten Selbstbestimmung und Eigenverantwortung für freie Bürger. Und jeder, der diese Grundsätze propagiert, und hier gibt es eine inhaltliche Übereinstimmung zwischen Bündnis Sarah Wagenknecht und AfD, ist gut für uns.
Da muss ich hier in die Parade fahren. Lass mich einen Satz noch sagen. Ich möchte es für dich zusammenfassen. Wenn wir vorankommen wollen, brauchen wir viele kleine Schritte. Und das geht am besten mit einem linken und einem rechten Bein. Ich hoffe, dass Sarah das linke Bein der Grundrechtsbewegung im Parlament sein kann. Ja, es gibt einige Leute, die diese Querfront zwischen eben links und rechts schon seit längerer Zeit beschwören. Aber ich möchte etwas aufgreifen, was du gerade gesagt hast. Ja, einige der Inhalte, die der Widerstandsbewegung eben wichtig sind, die unter anderem eben signalisieren, wo man denn tatsächlich steht und ja, ob man dann wirklich halt eine Änderung, eine echte in diesem Land herbeisehnt oder nur so tut als ob.
Und wenn man sich jetzt hier zum Beispiel das Abstimmungsverhalten, entschuldige, diese Blackouts sind mal kurz zwischendurch, das ist die Technik, die ich noch nicht ganz geklärt habe. Wenn man sich aber das reelle Abstimmungsverhalten anguckt, jetzt nicht von Frau Wagenknecht, aber diese Grafik geht um, ja, von im Prinzip der Dame zu ihrer Rechten, die wir vorhin schon ganz oft gehört haben. Amira Mohamed Ali. Und du setzt das ins Verhältnis zu dem, was du gerade beschrieben hast. Menschen, denen eben die Menschenwürde wichtig ist. Menschen, die wollen, dass eben eine Meinungsvielfalt herrscht. Menschen, die wollen, dass eine wirkliche Änderung im Land standfindet, die man auch politisch irgendwie spüren kann.
Die auch bedeutet, dass den Menschen wichtige Themen aufgegriffen und nachhaltig verändert werden von der Politik. Wenn du das jetzt ins Verhältnis setzt zu allein dieser Auswahl im reellen Abstimmungsverhältnis von Amira Mohamed Ali, die ebenfalls jetzt nicht irgendwo, sondern bei Frau Wagenknecht sitzen wird, in diesem Bündnis an oberster Stelle fast. Und du musst dir anhören zum Beispiel, sie hat gestimmt für die Ablehnung des Elf-Punkte-Plans zum Schutz der Grenzen. Frau Mohamed Ali will keine sofortige Einleitung einer Rückführungsoffensive.
Einführung von bundesweiten Volksentscheiden, da hat sie auch dagegen gestimmt. So viel hält sie also offensichtlich vom Wähler. Untersuchungsausschuss zur Bekämpfung des Coronavirus nicht einzusetzen. Also, dass der nicht eingesetzt werden soll, dieser Untersuchungsausschuss. Du weißt, das Thema Corona ist mir, dir und vielen anderen Widerständern sehr wichtig. Dafür hat sie gestimmt, dass es nicht zu diesem Untersuchungsausschuss kommt. Die Laufzeitverlängerung der Kernkraftwerke, dass das in irgendeiner Form verlängert werden kann, dass man das nutzt, weil die Infrastruktur ist ja da, in der Ukraine geht es ja auch, nur bei uns nicht. Dafür hat auch diese Dame gestimmt.
Sie hat gegengestimmt den Weiterbetrieb der deutschen Atomkraftwerke. Also zweimal ist dieses Thema aufgekommen. Einmal Ende des letzten Jahres und dann diesen März. Dann ein AfD-Antrag. Auch hier wieder das Thema Corona-Impfpflicht. Keine Impfpflicht gegen das Covid-19-Virus. Diese Dame hat natürlich dafür gestimmt, dass es entsprechend halt vielleicht potenziell doch zu einer Impfpflicht kommen soll. Änderung des Infektionsschutzgesetzes. Du bist nass geworden am 18.11.2020. Ich war im Bundestag. Ich habe versucht, von dort zu berichten. Frau Amira hat zur Änderung des Infektionsschutzgesetzes Ende weitreichender Corona-Maßnahmen am 18. März 2022 gesagt, nein, nicht mit mir, keine Änderung des Infektionsschutzgesetzes so, dass es weniger Corona-Maßnahmen gibt, keine Verwendung von geschlechtergerechter Sprache, was auch immer das sein soll.
Ein Antrag wahrscheinlich mutmaßlich der AfD, nicht mit Amira. Sie möchte gerne gendern. Internetportal in die Media sollte verboten werden. Ich mutmaße, ich weiß es nicht, vielleicht auch ein Antrag der AfD. Da sind Linksextreme, die ihre Schandtaten, ihre Gewalttaten glorifizieren. Das ist alles in Ordnung mit Frau Amira Mohamed Ali. Charlie, Geflüchtete aus Moria, die sollte man in Deutschland aufnehmen. Ja, da ist sie natürlich dabei. Wir wissen ja, wir haben es ja vorhin gehört, was sie von Abschiebungen hält. Erweiterung der sicheren Herkunftsländer, dass Menschen halt eben, die zum Beispiel aus was auch immer Bulgarien zu uns kommen, dass die halt keine Asyl hier fordern können. Nein, auch da ist sie dagegen.
Ich stelle dir die Frage, auch wenn es provokant ist, nach allem, was du beschrieben hast, wo du jetzt sagst, okay, hier kommt eine politische Kraft, die versucht in irgendeiner Form das aufzugreifen, was den Menschen im Widerstand wirklich wichtig ist, was zunehmend wirklich auch nur noch als vernünftig bezeichnet werden kann. Und du siehst dieses reelle Abstimmungsverhalten von nicht etwa irgendwem, sondern der Dame rechts neben Sarah Wagenknecht in diesem neu zu gründenden Bündnis, in dieser neuen Partei. Wie kannst du Wagenknecht, wie kannst du diesen Akteuren überhaupt auch irgendetwas davon abkaufen angesichts dieser Tatsachen?
Du sprichst da einen sehr validen Punkt an, den auch Robert vorher schon angesprochen hat. Ich stimme ihm zu, dass Sarah in nächster Zeit vermutlich massive Probleme haben wird, wenn sich erstmal herausstellt, dass die Protagonisten, die da jetzt neben ihr sitzen, und ich würde Frau Amira Mohamed Ali doch eher zu ihrer Linken positionieren als zu ihrer Rechten, komplett unterschiedlich sind. Ich weiß gar nicht, was sie mit dieser Frau eigentlich will, denn alles, was diese Frau ausgesagt und verkörpert hat, steht im Widerspruch zu dem, was Sarah in ihren Auftritten der letzten vier Jahre, nein, der letzten 20 Jahre repräsentiert und vermittelt hat.
Diese Allianz kann ich mir nicht erklären. Entweder ist Frau Amira Mohamed Ali eine Opportunistin, die einfach, um jetzt hier auf ein aus ihrer Sicht erfolgversprechendes Pferd zu setzen, ihre eigenen Überzeugungen verrät. oder sie war früher eine Duckmäuserin und hat sich einem Klubzwang, einem Fraktionszwang gebeugt oder einem Trend, ich weiß es nicht, ich habe diese Dame bisher nicht auf dem Schirm gehabt, aber ich frage mich ernsthaft, was die an der Seite von Sarah Wagenknecht verloren hat, wie es dazu kommt.
Ich begrüße hingegen sehr zum Beispiel, dass Klaus Ernst mit von der Partie ist, der sich heute im Bayerischen Rundfunk auch schon dahingehend geäußert hat, dass es für ihn selbstverständlich ist, in Sachfragen auch mit der AfD zu stimmen, wenn es denn dazu kommt, dass ein Thema eine Deckungsgleichheit findet in der Meinung beider Parteien. Das wird der Erste sein, lieber Alexander, lass mich dir Kontra geben, das wird der Erste sein, der bei denen fliegt, weil dieser Mann hier wiederum, Laie, auch zur Linken von Frau Wagenknecht, aber zur Rechten in dieser Pressekonferenz,
Der hat gesagt, wir werden langsam wachsen. Damit meint er, die werden ganz genau abwägen, wen sie in ihr neues Bündnis, in ihre neue Partei reinlassen, damit da eben keine Querschläger eventuell sich dort wiederfinden. Also dieser Herr, den du gerade erwähnt hast, Klaus, hast du nicht gehört, wird der Erste sein und ich garantiere es dir, der aus diesem Bündnis ausgeschlossen werden wird. Ich wiederhole noch einmal die Frage, mich hast du immer noch nicht überzeugt. Wie kannst du von diesen Herrschaften, diese gesamte Riege, wie du sie heißt, dort sitzen sehen? Alle übrigens No-Names, die man politisch verkannt hat über die letzten Jahre. Außer Wagenknecht kannte man dort keinen einzigen. Wie kannst du diesen Leuten vertrauen? Wie kannst du nach allem, was du gesehen hast, allein das bisschen, was du gehört hast, glauben, dass diese Menschen eine Bereicherung sind für den politischen Widerstand in Deutschland, für eine Rückkehr zur Vernunft?
Diesen Leuten, die ich selbst bis zum gestrigen Tage alle nicht gekannt habe, vertraue ich genau keinen Meter. Die müssen erst einmal mein Vertrauen erwerben durch ihre Taten, durch ihr Verhalten, durch ihr Abstimmungsverhalten vor allem. Reden kann man leicht in einer Talkshow. Ich glaube aber trotzdem, dass wir einige davon etwas differenzierter betrachten sollten. Gut, dass du den Christian Laie angesprochen hast, den du ja auch vorher kurz eingespielt hast. Denn das, was er gesagt hat, das lässt sich durchaus auch anders verstehen, als du es interpretiert hast. Er hat eine Gesamtsituation geschildert, ein Demokratieproblem, in dem die Linke ausfällt und die Rechten mit 20 Prozent in den Bundestag einziehen und dann sagt er, das können wir so nicht akzeptieren.
Das muss nicht unbedingt der Einzug der Rechten gemeint sein, sondern vielleicht das Gesamtproblem und besonders der Ausfall der Linken. Und sollte er das gemeint haben, und davon gehe ich eher aus eigentlich, aus persönlichem Bauchgefühl, dann stimme ich ihm zu. Denn schon seit 16. Jänner 2021 auf dem Wiener Maria-Theresien-Platz... Ich muss dich noch einmal unterbrechen, so respektlos... Ja, so respektlos das sein muss. Ich muss dich unterbrechen an dieser Stelle. Du brauchst gar nicht dieses hypothetische Luftschloss aufbauen. Und angesichts dessen, wie sich diese Partei jetzt in den Folgetagen positioniert, ist ganz klar, was dieser Mann damit gemeint hat. Ich kann ja auch gerne nochmal Frau Wagenknecht einspielen und die Amira, die ist auch schon zu Genüge zu Wort gekommen.
Die meinen explizit, es gibt keinen Raum in der AfD, ja, also es gibt niemanden, ne Entschuldigung, es gibt keinen Raum für die AfD in diesem Bündnis, ja, es gibt also auch keinen Raum in einem parlamentarischen Diskurs, ja, den die Rechten in irgendeiner Form bilden könnten, den hier diese neue linke Partei akzeptieren kann. Für die gibt es weder eine Koalition noch in irgendeiner Form ein Verständnis für die Wähler. Man möchte sie eigentlich auch nicht wirklich zurückgewinnen. Die hat sich mit Händen und Füßen dagegen gewehrt, diese Frau Ali, mit dem, was wir ja vorhin gehört haben. Man möchte langsam wachsen. Ich kann es dir sogar noch raussuchen, diese Passage, das hat der Laie ausdrücklich so gesagt.
Also bitte bau keine hypothetischen Luftschlösser, dass er gemeint haben mag, dass ihm das, dass die Situation, ich weiß genau, dass er an der Demokratie grundsätzlich was auszusetzen hat. Der hat nur an einer Sache was auszusetzen und das ist, dass die Linken nicht genügend Zuspruch haben, dass die keine 51 Prozent haben und dass unpraktischerweise es gerade die Rechten sind, die so viel Aufwind haben in diesem Parlament und in diesem Land. Wir werden sehen, du interpretierst, ich interpretiere, warten wir, was er weiter sagt und äußert. Die Frau Mohamed Ali sehe ich sehr kritisch, das wiederhole ich gerne. Es wird zu Zerwürfnissen kommen unter diesen Akteuren, keine Frage. Es gibt zweifellos einige Punkte, die auch in der Politik, die hier vorgestellt wurde gestern, noch sehr unausgegoren sind.
Wenn ich mir die wirtschaftspolitischen Standpunkte und die energiepolitischen Standpunkte ansehe, dann habe ich berechtigte, zahlreiche Zweifel, ob das haltbar ist, ob das viele Menschen überzeugen kann, was sie hier verlangt. Ich meine schon allein die Besteuerung der Superreichen zur Lösung der Inflationsproblematik. Die meisten Superreichen, von denen Sie hier redet, sind schon längst weggezogen und trotz Wegzugssteuer können sie das auch immer noch, wenn sie das wollen. Also das wird sicherlich nicht den deutschen Staatshaushalt sanieren. Da gibt es noch mehrere solche Punkte.
Du hast auch schon die Atomkraft angesprochen. Aber es geht jetzt nicht um diese Detailfragen. Und da möchte ich ein sizilianisches Sprichwort zitieren. Verteidige zuerst die Haut und dann die Unterwäsche. Und die Haut ist in meinen Augen zunächst einmal der Schutz der Grundrechte, des Friedens und eine gewisse Debattenkultur. Und da hat sich Sarah klar positioniert. Und mein Vertrauen, das du angesprochen hast, Bezieht sich auf Sie persönlich, auf Sarah, nicht auf diese Mitstreiter, die hier gestern aufgepoppt sind. Ich hoffe in diesem Zusammenhang sogar, dass Sie Ihr Bündnis Sarah Wagenknecht deshalb so benennt, um alle diese Leute auf ihre sehr vernünftige, gemäßigte Linie zu bringen.
Das könnte durchaus ein Grund sein, warum diese Partei nach der Person benannt ist, um klarzumachen, sie ist die Chefin und sie gibt die Linie vor. Wir werden sehen, wer dieser Linie lange folgt. Wir werden sehen, welche dazustoßen. Mein Vertrauen gilt ihr selbst, nicht den Figuren von gestern neben ihr. Ich verstehe, lieber Alexander, im Sinne der Zeit und um dich hier nicht komplett der Lächerlichkeit preiszugeben oder in der Luft zu zerreißen, belasse ich es jetzt mal dabei, auch wenn ich hier einige Pfeile noch im Köcher habe, die ich an dieser Stelle halt zücken könnte.
Ich möchte nur ganz kurz eine Sache nachrücken, ja, oder sag ich mal nachliefern, und das ist dieser Herr Laie selbst. Stichwort, wir werden langsam wachsen, wir werden ganz genau gucken, wen wir da in unsere Kader aufnehmen. Ja, wenn ihr es mir nicht glaubt, glaubt es Herrn Laie. Wir müssen der Gesellschaft ein neues politisches Angebot machen. Wir brauchen Menschen, die in der Krise des Kapitalismus auf der Seite der arbeitenden Bevölkerung stehen. Gewerkschafter und erfahrene Köpfe. Ich sage auch klar, wir werden langsam wachsen und kontrolliert. Wir werden einen Schritt nach dem anderen gehen. Sicherheit und Ruhe gehen vor schnelle Erfolge. Wir sind gekommen, um zu bleiben.
Wir sind gekommen, um zu bleiben. Die sind ja nicht mal gekommen und grenzen jetzt schon ein, mit wem sie arbeiten wollen. Aber die Metapher von wegen linkes Bein, rechtes Bein, die scheint offensichtlich auch Herrn Laie nicht fern zu sein. Gut, und damit... Lass mich nicht... Nein, nein, nein, jetzt muss ich zu Uwe rüberkommen. Wir können nachher uns noch... Die wollen der AfD keine Politiker abwerben. Super. Die wollen nicht nur der AfD keine Politiker abwerben. Die zeigen ein elementares Demokratie-Nichtverständnis, indem sie sagen, sie möchten weder mit der AfD zusammen koalieren, Auch wenn sie komplett alle ihre Politiker behalten kann. Und noch darüber hinaus möchten sie ihre komplett nicht existenten Kader auch nicht mit Willigen aus der AfD, die sie eventuell konvertieren könnten mit ihren Themen, verstärken. Das ist ein elementar falsches Verständnis von Demokratie, von Arbeit grundsätzlich und das ist dieses linke Gedankengut, das zu verurteilen ist, nicht weil es links ist, sondern weil es unvernünftig ist.
ist. Ich muss es jetzt wirklich mal sagen, ich werde wütend, lieber Alexander, deshalb muss ich zu Klardenka Uwe wechseln. Ja, liebe Freunde, ihr kennt alle dieses alte Sprichwort, ja, wer in seiner Jugend nicht links war, der hat kein Herz, wer im Alter immer noch links ist, liebe Freunde, der hat keinen verfickten Verstand. So, jetzt damit zu Uwe. Uwe, du hast, du bist der Mann der Stunde, du hast es schwer, ja, und ich gebe es zu, ich mache es dir nicht leicht, aber wenn einer diesen Berg bezwingen kann oder besteigen kann, dann du. Nach allem, was du jetzt mich auch gerade hast, hier sagen hören und keiner wird bezweifeln können, dass dass ich unmissverständlich recht habe.
Inwieweit kann er also numerisch, ich glaube, das war ja der Ansatz von Herrn Gastmann, den du heute hier vertreten solltest, kann er also numerisch, vielleicht nicht ideologisch, um Gottes Willen nicht inhaltlich, aber kann er numerisch also diese Partei, so sie dann irgendwann mal gegründet wird, also zu einer Plurität und vielleicht zu etwas mehr Vernunft in Deutschland helfen? Ja, ich glaube eigentlich gar nicht. Denn das Prozedere, was sie hier angestoßen hat, Das ist eigentlich so ziemlich genau dasselbe, was sie vor fünf Jahren auch gemacht hat, als sie mit ihrer Bewegung Aufstehen anfing.
Warum ging es damals? Mal zur Erinnerung. Es war ja keine Partei im klassischen Sinne, sondern es sollte ja eigentlich ein Bündnis sein, um linke Kräfte zu bündeln und damit die linke Politik in Deutschland zu stärken. Das sollte quasi so eine Art Sammelbecken für alle Unzufriedenen sein. Die sollten quasi in das neue linke Bündnis eingeführt werden. Jetzt ist die Frage, da möchte ich kurz darauf eingehen, warum hat das damals nicht geklappt?
Ja, ganz einfach, weil die Linken ja eben Menschen sind, die im Gruppengeist denken. Die können Anführer, mögen die eigentlich gar nicht. Das heißt, wenn da jemand kommt wie Sarah Wagenknecht und sagt, ich sage euch jetzt mal, wie linke Politik wirklich funktioniert und ihr müsst euch jetzt alle vereinen, insbesondere um jetzt Druck auf die SPD, die Linke und die Grünen gleichzeitig auszuüben, dann sagen natürlich alle Linksorientierten, wie kommst du denn dazu, uns zu erzählen, was richtig ist.
Wir müssen das doch erstmal debattieren und abstimmen. Das heißt, schon alleine dieser Anspruch, eine Führungsfigur im linken Bereich sein zu wollen, ist eigentlich gar keine linke Idee. Das ist eine Idee, die Egoisten haben, die Herrschaftsnaturelle haben. So und genau dasselbe macht sie jetzt auch. Sie war ja in den letzten Jahren kaum im Bundestag, hat ja kaum ihre Arbeit als Parlamentarierin ausgeübt. Sprich, sie hat ja eigentlich gar keinen Rückhalt in der linken Partei, weil sie auch denen dort ja erzählt hat, wie linke Partei geht.
So und anstatt jetzt zu sagen, okay, dann trete ich jetzt dort aus, okay, das macht sie jetzt nun, ja, so und macht ihre eigene Partei. Aber die Frage ist, mit wem denn? Ja, mit wem denn? Mit den paar Piepelchen, die sie jetzt da gerade aktuell am Haken hat. Da will sie was machen. Aber der Gedankengang ist genau derselbe wie vor fünf Jahren. Wir wollen linke Politik stärken. So, es geht hier also gar nicht von Ihrer Seite aus gegen die AfD. Es geht um einen ideologischen Denkansatz.
Linke Politik ist gut und wir müssen irgendwas dafür tun, damit linke Politik möglich ist. So, die Frage, mit wem sie dann koalieren will oder nicht koalieren will. Da kann man sagen, okay, das kann ja Strategie sein. Dann würde sie sagen, natürlich würden wir auch mit der AfD was machen. Dann hätte sie ja keine Medienunterstützung mehr. Das heißt, hier kann sie das gar nicht sagen, genauso wenig, wie sie in all den letzten Jahren irgendetwas gegen Klimapolitik Ernsthaftes gesagt hat, außer dass man es rational und vernünftig machen soll. Das heißt, sie muss also auch taktieren, ob sie es tatsächlich so ernst meint, denn was hätte sie denn, was hätte sie denn, wenn sie jetzt zum Beispiel 10 oder 12 oder 15 Prozent bekommt?
Ja, hat sie gar nichts. Dann ist sie lediglich eine Oppositionspartei, aber regieren kann sie damit immer noch nicht. Das heißt, ohne mit irgendjemandem zu koalieren, kann sie in Deutschland auch überhaupt nichts ernsthaft bewirken. Das heißt, dieses Projekt, wenn sie es nur auf die linke Schiene macht, so wie vor fünf Jahren, ist ja eigentlich zum Scheitern verurteilt. So, und wenn wir dann jetzt den zweiten Aspekt betrachten, dass sie ja Mitstreiter benötigt, um eben ihre Position auch durchsetzen zu können,
da sehen wir ganz klipp und klar, Politik von Sarah Wagenknecht ist nicht eins zu eins linken Politik. Das hast du sehr schön mit der Frau Amira Mohamed Ali dargestellt und das ist bei den anderen ähnlich. So, das heißt, die hat doch jetzt schon in ihrem Führungsgremium den Streit schon provoziert. So, und diese Machtkämpfe, die dann nach der Gründung auftreten werden, spätestens, ja, so, da muss man doch erstmal abwarten, was daraus wird. So, also, wenn sie nicht genügend schnell und viel Aufmerksamkeit bekommt, dann ist sie schneller verschwunden, als sie gegründet hat.
Ja, sie wird schneller verschwunden sein, als sie gegründet hat. Und irgendwie sagt mir etwas, dass sie dieses Mal eventuell nicht wiederkommen wird. Sie ist ja witzigerweise gerade im Begriff, die Linke, zumindest die linke Partei, komplett im Bundestag und eigentlich auch in der politischen Landschaft zu desintegrieren, also komplett im Prinzip irrelevant zu machen. Sie macht es da ein bisschen spannend, ja, sie möchte ihr Mandat nicht niederlegen, natürlich auch, weil da ungefähr 11.000 Euro im Monat übrigens für sie dranhängen und so weiter und so fort, ne, da ist sie ganz uneigennützig und so weiter und so fort, aber ich denke, da können wir uns inzwischen schon darüber hinwegsetzen, dass wir sagen, dass sie das alles nicht im Blick hat, dass das alles nur diese unintended consequences sind, mit denen sie jetzt halt sich noch Stück für Stück wird im Prinzip halt auseinandersetzen müssen.
Also vor dem Hintergrund, dass sie diese ganze im Prinzip linke, ich will jetzt nicht sagen mit Spoke, das ist immer sehr unangenehm konnotiert, aber dass sie diese gesamte linke Politik jetzt aktuell gerade im Begriff ist, so ein Stück weit zu bereinigen. Denkst du, das zeigt so ein bisschen wie komplett, also mit Uwe gehe ich sofort auf die Metaebene, ihr merkt es, liebe Freunde Denkst du, das zeigt so ein bisschen halt wie surreal das Verständnis grundsätzlich halt der Welt der Linken als Ganzes ist Weil sie machen ja keine Nägel mit Köpfen, sie bauen ja Projekte auf, die schon per Definition von vornherein zum Scheitern verurteilt sind
Also wenn du das jetzt, sag ich mal, extrapolieren müsstest von diesem wahnwitzigen Vorhaben Wagenknecht mit ihrer Partei, angeblich als Führerin, dann wiederum doch nicht, ohne den Rückhalt und so weiter und so fort. Glaubst du, das ist einfach nur eine Fortführung der linken Politik, die wir sowieso grundsätzlich die ganze Zeit erleben? Oder ist das jetzt ein ganz neues Konzept, das sich jetzt erstmal bewähren muss? Um Gottes Willen, wir müssen ja Zeit geben, wir werden ja sehen, was kommt. Also grundsätzlich ist ja bei jeder linken Politik immer ein ideologischer Grundansatz da. Nämlich, dass die Wirklichkeit sich nach dem Ideal zu richten hat.
Und das ist was ganz anderes als Realpolitik, wo man sagt, okay, was will der Wähler, das biete ich dem. Natürlich kann man versuchen, den Wählerwillen auch ein bisschen zu steuern. Aber linke Politik im Ursprung, auch historisch gesehen, ist ja reiner Dogmatismus. Ja, so und nach dem Motto, um es mal ganz einfach zu sagen, da soll es den Weltsozialismus geben, da soll es den Weltkommunismus geben, da gibt es eine, ja einen historischen, zwanghaften Ablauf in der Geschichte und am Ende wird alles gut.
Das heißt, das sind Gedanken der Urväter, die hat natürlich jetzt nicht jeder heutzutage, der links wählt. Das sind Gedanken, die aber immer zeigen, dass linke Denkweise nicht menschenbezogen ist und auch nicht realitätsbezogen, nicht im Kern, sondern obendrüber ist immer der ideologische Überbau. Alles muss sich nach der Ideologie richten, so wie bei den Grünen alles sich nach der Umwelt rechnen muss, egal zu welchem Preis. Und wir sehen bei der Sarah Wagenknecht, dass sie in gewisser Weise natürlich eine gemäßigte Position hat, sodass sie schon eben für soziale Marktwirtschaft ist, aber dann kommt dann auch wieder das Linke raus nach dem Motto, ja, bei bestimmten Stellen, wo die soziale Marktwirtschaft nicht funktioniert, da muss sie dann gesteuert werden.
Wer bestimmt denn nun, was nicht funktioniert und wann was wo gesteuert werden muss? Oder aber, dass große Konzerne dann enteignet werden sollen oder sie nennt das dann Entflechtung. Das sind alles solche Dinge, wo man sieht, da gibt es bestimmte Ideen, die von vornherein schon mal als richtig gelten, wo man eigentlich nur mit seinem politischen Programm wartet, bis die Realität so weit ist, dass man das endlich mal durchsetzen kann. Aber es geht nicht darum, zu gucken, wie ist die Realität? Braucht die Realität überhaupt große oder kleine Konzerne? Oder könnten auch große Konzerne nicht auch schon ganz alleine zugrunde gehen? So wie große Börsenvermögen auch oftmal ganz alleine zugrunde gehen, ohne dass irgendjemand was dabei macht.
Also sprich, hier sehe ich dieses Problem, dass linke Ideologie so eine Art blinder Fleck in der Logik beinhaltet, egal wie schön das dann argumentativ rüberkommt. Da ist immer dieses zwanghafte Denken im Hintergrund, die Wirklichkeit, die muss so und so sein, anstatt zu sagen, die Wirklichkeit ist, wie sie ist und jetzt versuche ich damit umzugehen. Das ist eine ganz andere Perspektive. Ich blende das jetzt hier gerade nicht ohne Grund ein. Ich kann sehr vieles unterschreiben von dem, was du hier gesagt hast und ich möchte aber so ein Stück weit nichtsdestotrotz eine Brücke bauen zu Alexander, soweit das überhaupt möglich ist. Also zu Recht, finde ich, hast du dich distanziert von der von mir falsch angekündigten Aussage, dass das numerisch in irgendeiner Form Sinn machen kann, dass hier eine Pluralität, politisch gesprochen auch irgendein Widerstand nach vorne kommt, wenn Frau Wagenknecht mit ihrem Bündnis an den Start kommt.
Nichtsdestotrotz, ja, und ich möchte nichtsdestotrotz eben für deinen Kanal werben, lieber Uwe, hast du ja vor, was wird es gewesen sein, ja, drei Wochen, ein Interview eben geführt mit Herrn Jörg Gastmann und ihr habt doch am Ende dieser 54 Minuten 30, die ich hier einblende, ja, ihr seid doch nichtsdestotrotz, oder Jörg zumindest, ich grenze es so weit ein, ihr seid doch zu dem, habe ich es richtig verstanden, zu der Auffassung gekommen, dass die politische Landschaft profitieren kann von einer Wagenknecht mit diesem Bündnis. In aller Kürze, soweit ich das also richtig verstanden habe, kannst du das Argument von Jörg zusammenfassen? Ja, das sind im Grunde genommen zwei Teilargumente. Eins, was wir hier nun auch schon von den anderen beiden Gästen gehört haben, nämlich das Bereich die politische Landschaft. Aber das Hauptargument von Jörg Gastmann war, dass eben weil die Positionen der beiden Parteien, also Sarah Wagenknecht und AfD, doch in vielen Punkten nahezu deckungsgleich sind, sie ja eine Kooperation eingehen könnten, eben ein Bündnis.
Und mit diesem Bündnis, da könnten sie eben zusammen sogar die absolute Mehrheit erlangen unter bestimmten Voraussetzungen. Das heißt, diese beiden könnten, wenn sie wollten, die Regierung bilden. Also im Prinzip eine Koalition, die möglich wäre, wenn beide Seiten aber auch koalitionswillig wären. Jetzt haben wir ja aber heute schon gerade gehört und ich wünschte, Robert hätte da irgendwie eine Replik gebracht auf meinen Kontrapunkt vorhin. Aber ich stelle mal zu, Alexander, vielleicht kann er mir das ja besser erklären. Du wirst ja auch an der politischen Realität nicht vorbeidenken können, lieber Alexander,
dass es halt eben Koalitionen braucht, um irgendetwas in Deutschland, aber auch bei euch in Österreich, in Demokratien grundsätzlich oft nach vorne zu bringen. Kaum eine Partei hat wirklich die absolute Mehrheit im Bundestag, in dem sie halt eben regiert oder sitzt. Nichtsdestotrotz, also nach allem, was wir gehört haben von Wagenknecht, die sich ja im Prinzip mit ihrer kleinen Riege dort distanziert von eben dem Versagen der Ampel. Das ist alles so furchtbar geworden. Wir brauchen eine vernünftige Politik in Sachen Migration, in Sachen Außenpolitik, in Sachen Wirtschaftspolitik, kann man ausklammern, da hat die offensichtlich ihre ganz linken Vorstellungen. Aber zum Beispiel sie isoliert als Wagenknecht, spricht sich ja gegen das Gender hinaus, gegen den Wahnsinn rund um dieses ganze Promoten von Ans Gedankengut und so weiter und so fort.
Nicht Transhumanismus, sondern im Prinzip Menschen, die sich trans orientieren in ihrer Sexualität. Also während sie das alles im Prinzip isoliert verkörpert, hat sie ja eigentlich gesagt, nichtsdestotrotz als Bündnis Sarah Wagenknecht inklusive ihrer Sprechpuppen, sie möchte keine Koalition eingehen, sie möchte nicht, dass diese Leute sie irgendwie unterstützen bei dieser Parteigründung, bei der Befüllung mit Inhalten. Sie möchte eigentlich diese Wähler nicht so wirklich und wenn dann auch nur Zähne knirschen und mit der Partei will sie auch nicht kooperieren. Also sie will grundsätzlich keine Koalition eingehen. Also wie um Gottes Willen soll diese Vision, die der Uwe gerade beschrieben hat, möglich werden? Wie soll eine Querfront überhaupt möglich sein, wenn einer sich so vehement dieser Vereinigung so kompromisslos wirklich halt hier entzieht?
Das Wort Querfront möchte ich gleich einmal rundheraus ablehnen. Das ist nationalsozialistische Terminologie. Ich sehe das als lagerübergreifende Koalitionsperspektive. Und ja, selbstverständlich ist nur das der Weg, dauerhaft und stabil eine Änderung unserer politischen Landschaft zu erreichen, mittelfristig. Solange wir überhaupt Parteien oder repräsentative Demokratie haben, wer weiß, was in 100 Jahren ist. Im Augenblick wäre eine Koalition aus einer grundrechtefreundlichen Linkspartei, egal ob sie Bündnis Sarah Wagenknecht heißt oder ob sie sich noch einen Namen einfallen lässt, und einer grundrechtefreundlichen AfD mit Sicherheit für Deutschland die beste vorstellbare Wunschvariante, wenn diese beiden eine absolute Mehrheit stellen und zusammenfinden, stehe ich auf und applaudiere.
In Österreich das Gleiche. Wir haben hier die rebellischen Grünen, die Grünen für Grundrechte und Informationsfreiheit, die auf unserer Seite auf der Straße stehen seit Jahren. Eine Koalition aus diesen mit der MFG, die aus der Straßenbewegung hervorgegangen ist und mit der FPÖ wäre in meinen Augen das Ideale für Österreich. Denn ich stehe nicht dafür, dass eine einzelne Partei an die Macht kommt, die Kontrolle übernimmt, sondern dass wir wieder zurückfinden zu einer ausgewogenen Debattenkultur zwischen links, Mitte und rechts, wo diese Dinge auch wieder das bedeuten, was sie wirklich bedeuten sollten und wo nicht der Mittelpunkt so weit nach links gerückt ist, dass jeder schon als rechtsextrem gilt, der vor 40 Jahren ein christlich-sozialer gewesen wäre.
Gut, aber jetzt hast du nicht auf meine Frage geantwortet. Wenn jetzt also grundsätzlich verstehe ich, dass das deine politische Einstellung ist und dass es natürlich produktiv ist, sich eben vernunftorientiert an Realitäten entlangzuhangeln und zu sagen, natürlich muss man Koalition eingehen, insbesondere wenn der Mensch oder die Partei, mit der man da im Prinzip im Begriff ist, da ein Bündnis einzugehen, eigentlich inhaltlich deckungsgleiche Punkte bringt wie man selber. Ja, das kann ich nachvollziehen, dass du rational bist und vernünftig bist und sagst, so müsste es laufen, ja, auf beiden Seiten, sowohl in Deutschland als auch in Österreich, Klammer auf, und warum nicht eigentlich in der ganzen Welt, Klammer zu. Das kann ich nachvollziehen, dass es deine Position ist. Aber jetzt bist du ja hier der einzig verbliebene Recke, der versucht in irgendeiner Form jetzt noch die Welt zu überzeugen, dass das jetzt produktiv funktionieren kann mit dem Bündnis Sarah Wagenknecht. Die sind doch jetzt nur vehement gegen Koalitionen und zwar rationale Koalitionen eingestellt.
Nach allem, was du gehört hast von Uwe, der sagt, dass das ganze linke Gedankengut an sich ja schon per Definition eigentlich unlogisch und irgendwo auch ein Stück weit gefährlich ist, würde ich hinzufügen. Wie kannst du immer noch argumentieren, dass bei Wagenknecht das in irgendeiner Form glücken kann? Da muss man ja wirklich ein Traumtänzer sein. Das brauche ich doch gar nicht. Das hat doch Uwe selbst zu Beginn seines Statements gesagt, nämlich wo er meinte, selbst wenn sie vor hätte, genau diesen Weg zu gehen, den ich mir wünsche, könnte sie das ja gar nicht mehr sagen im Augenblick, weil sie in dem Augenblick die Unterstützung
der Medien verlieren würde und dann kann sie machen, was sie will, dann ergeht es ihr so wie der Basis oder dem Bündnis Landtag abberufen in Bayern, die einfach totgeschwiegen werden, solange bis das Projekt austrocknet, scheitert. Sie kann nur solange die Unterstützung der Medien genießen, wie sie die Brandmauer gegen rechts mitträgt, mitpredigt. Sie würde auch die Unterstützung ihrer aktuellen Wegbegleiter verlieren. Das wäre die allererste, die sich im Prinzip von ihr distanzieren würde,
diese Amira Mohamed Ali, sollte sie in irgendeiner Form signalisieren, die Wagenknecht, dass sie bereit ist, zur Vernunft zurückzukehren, garantiere ich dir, wird sie diese Mohamed Ali, ja, die Front anführen, ich weiß nicht, ob dieser Begriff jetzt für dich schon wieder nationalistisch verklärt ist oder was, ja, aber wird sie halt im Prinzip die Leute anführen, die dann im Prinzip den Austritt aus dieser Partei, die es ja noch gar nicht gibt, anführen wird. Garantiere ich dir. Ja, das kann durchaus sein, nur andererseits möchte ich auf die 11.000 Euro pro Monat zurückkommen, sollte diese Dame Wenn wir tatsächlich jetzt nur aus Opportunismus den Weg mit Sarah gehen, dann wird sie sich auch gut überlegen, ob sie alleine irgendeine politische Relevanz besitzt oder irgendein Mobilisierungspotenzial und vielleicht doch zähneknirschend zu dem Schluss kommen, dieses Projekt steht und fällt mit einem Menschen und der heißt Sarah Wagenknecht und nicht Amira Mohamed Ali.
Und deshalb bleibt sie ja auch weiterhin in ihrem Mandat. Ich nehme dich gleich dran, lieber Uwe. Weil sie weiß ja, dass sie im Prinzip ins gemachte Nest sich sowieso ohnehin ihr Leben lang gesetzt hat. Klammer auf, wie Sarah übrigens auch, Klammer zu. Aber jetzt rede ich von Amira und allen anderen Bundestagsabgeordneten, die... Oh, sind sie nicht mutig. Vielen herzlichen Dank für die Unterstützung. Kadu, 5 Euro gerade geschickt über etvc.de. Danke für die Unterstützung, für die paar wenigen, die es tun. Aber sind sie nicht mutig? Diese 10 Abgeordneten inklusive Sarah Wagenknecht, Die jetzt ihr Bundestagsmandat nicht etwa niederlegen, sondern das Einzige, was sie tun, ist, sie treten aus der Linken aus. Sie werden jetzt also damit fraktionslose und eventuell sorgen sie für Arbeitslose bei den Linken, Klammer auf, selbst wenn die arbeiten, ist das ja sehr nah an der Arbeitslosigkeit, Klammer zu, wie dem auch sei, aber sie wagen es jetzt im Prinzip ihr Mandat nicht niederzulegen.
warum? Weil sie ganz genau wissen, dass sie bis zur nächsten Bundestagswahl, bis 2025 alle in trockenen Tüchern sitzen. Das sind noch fast ganz zwei Jahre bis dahin, wo die jeden einzelnen Monat 11.000 Euro kassieren werden. Also es ist relativ einfach, mutig zu sein, mit 11.000 Euro im Monat jeden einzelnen Monat, liebe Freunde. Und das ist die ganz klare, einfach nur, sag ich mal, finanzielle Kalkulation, die Amira, Muhammad Ali und die anderen Unbekannten dort alle tragen. Das ist doch offenkundig, da müssen wir uns doch gar nicht drüber streiten.
Entschuldige, jetzt muss ich Uwe rannehmen, weil ich habe es ihm versprochen. Uwe. Naja, aber trotzdem hat der Alexander im Prinzip schon recht, ja. So, denn natürlich muss die Almira Mohamed Ali, die muss sich auch entscheiden, wo sie hin will. Also wenn sie jetzt die Wagenknecht unterstützt und Wagenknecht scheitert, dann ist die Mohamed Ali auch gescheitert. Dann kriegt sie bei den Linken im Bundestag auch keinen Fuß mehr auf den Boden. Also schon riskant. Ja, in zwei Jahren. In zwei Jahren. Und mit den Linken will sie ja sowieso nichts zu tun haben.
ihrer eigenen Fraktion hat sie ja bereits den Rücken gekehrt. Da sieht man auch übrigens, was Loyalität unter Linken wert ist. Dass die bereit ist, ihre eigene Fraktion komplett so aufs Spiel zu setzen und vielleicht sogar zu ruinieren. Naja, also ich denke mal, das hat jetzt mit Linken nichts zu tun. Das ist einfach Politik. Man geht dahin, wo man seine Position verbessern kann. Und ich bitte dich, lieber Uwe, also so disrektiere ich das jetzt auch sein mag. Also bitteschön, was ist denn das für eine Fallhöhe? Also du argumentierst hier gerade, dass eine Frau, die politisch ihr Leben lang beruflich irrelevant gewesen ist, jetzt riskiert, eventuell was irrelevant
zu werden. Wenn das Projekt mit Frau Wagenklecht scheitert, dann geht es ja von irrelevant zu irrelevant. Da hat sie überhaupt kein Risiko und die nächsten zwei Jahre kriegt sie 11.000 Euro im Monat. Ey, verdammt nochmal, muss ich alles vorkauen hier. Freunde, wir sind ja bei ET Video & Content. Jetzt zieht euch mal bitte warm an. Eli, ich habe jetzt ein Totschlagargument, auf das du mir nichts mehr antworten kannst. Du stellst das jetzt da als Illoyalität der Linken. Ich bringe dir ein Gegenbeispiel. Der bekannteste Rechte Österreichs, Jörg Haider, hat nichts anderes gemacht, als er das BZÖ gegründet hat.
Mandat beibehalten, Klub verlassen, neue Partei gegründet. Das ist nicht typisch links, das ist typisch Politik. Ja, das ist typisch Politik, so sind sie die Berufspolitiker, da hast du absolut recht. Nichtsdestotrotz, ohne das jetzt zu vertiefen, wir wissen alle, wie das für Jörg Haider ausgegangen ist. Das wünsche ich niemanden der Beteiligten hier. Also, Uwe. Ja, ich spekuliere einfach darauf, dass Frau Wagenknecht eben nicht nur Linksideologin ist, sondern auch als Philosophieabsolventin clever
genug ist, um weit genug vorauszudenken. Sollte sie das wirklich nur aus taktischen Gründen so machen, ein Bündnis mit der AfD abzulehnen und später, wenn sie dann doch genügend Zustimmung hat, auf einmal ihre Meinung ändern, wobei es ja nicht ausreicht, dass nur sie ihre Meinung ändert. Sie müsste ja noch in ihrer neuen Partei dann auch dafür sorgen, dass die Mitglieder ihre Meinung dort ändern, dann könnte auf einmal unerwartet für den Mainstream plötzlich eben so ein parteiübergreifendes Bündnis
auf einmal stattfinden und dann würde die Welt ganz anders aussehen. So, denn ohne ein solches Bündnis ist ja die Frage, was soll es denn überhaupt? Ja, so natürlich kann man sagen, wie Alexander erklärt hat, dass sie eben auch Nichtwähler bisher ansprechen kann. Ja, so natürlich. Aber ich sage mal, diese Nichtwählerschaft, die wir in Deutschland haben, die bei 30 Prozent im Schnitt liegt, die versuchen alle seit Jahrzehnten abzugreifen. Es gelingt keinem. Also die sind einfach verloren, sage ich jetzt mal so.
Und jeder, der darauf spekuliert, der spekuliert, als ob er sechs richtig im Lotto irgendwann mal gewinnen könnte. Könnte er, ja. Ist aber nicht so sehr wahrscheinlich. Das heißt, darauf würde ich jetzt nicht spekulieren, dass also viele Nichtwähler aktiviert werden können, sondern was wir hier haben, ist, dass eigentlich dieses Projekt, ich möchte die Linken stärken, ja gegen wen denn? Gegen was trete ich denn an? gegen eine links-grüne, wie sagst du immer, versiffte Gruppierung oder so. Nehmen wir mal
das Versiffte raus und sagen, es ist links-grün. Das heißt, links tritt jetzt gegen links an, gegen ganz links oder wie? Also sprich, was ist da jetzt der Vorteil dran? Das heißt, wir hätten, wenn Sarah Wagenknecht jetzt das Sagen hätte oder ihre Partei, hätten wir dieselbe Politik nur nicht mit Unvernunft, sondern dieselbe Politik mit Vernunft. Und dann wären wir jetzt alle zufrieden, oder wie? Ja, und da müssen
wir auf die Meta-Ebene gehen. Alexander, du kannst mir gerne gleich hierauf antworten, weil das ist mir jetzt wichtig. Wofür möchte ich gerne antworten? Ja, okay, dann mach und dann grätsche ich aber nochmal rein. Du hast die Frage in den Rahmen gestellt, gegen wen sie eigentlich antritt. Das hat sie leider in der Bundespressekonferenz nicht formuliert, aber sehr wohl im Interview mit Marc Friedrich, und zwar bei Minute 37 dieses Interviews sagt sie explizit, wogegen sie antritt, und zwar gegen den Black-Rock-Kapitalismus. Ja, das sagt sie so. Und sie sagt das bei Minute 36, hat es zu mir geschrieben. Aber wir probieren mal trotzdem reinzuhören,
auch wenn ich das gleich auseinander werde nehmen müssen. Umgelabelt. Und umgelabelt, und wir beziehen das Gas über Belgien. Also, nämlich erst Flüssiggas. 37. Du hattest mir doch 36 geschrieben. Die anderen Regierungen sind ja auch nicht so dumm, diese Sanktionen so umzusetzen, wie wir das machen. Ich habe ungern Unrecht, Nicht insbesondere, wenn Alexander Ehrlich im Stream ist. Aber wo er recht hat, hat er recht. Ich glaube, es wird 37 gewesen sein. Hier schwafelt Sarah noch von Planwirtschaft. Und dann kriegt sie die Kurve zu BlackRock. Muss man auch erstmal hinkriegen. Einerseits für Planwirtschaft zu sein und andererseits das andere Extrem als Gefahr darstellen zu wollen,
nämlich den Turbokapitalismus. Naja gut, ob man im Prinzip mit Extremismus Extremismus bekämpfen kann. Ich habe es schon auseinandergenommen. Tut mir leid, ich habe vorweg gegriffen. Aber wir lassen Sie mal kurz hier Ihren Salat, Ihren Verbalen erzählen. Wir müssen gucken, da wo Marktmacht so groß wird, wie man Unternehmen entflechtet oder wie man auch verhindert, dass zum Beispiel Unternehmen wie BlackRock sich an zig Unternehmen gleichzeitig beteiligen und dadurch natürlich gar kein Interesse mehr haben, dass die in einem wirklichen Wettbewerb stehen. Also dieser BlackRock-Kapitalismus hat ja nichts mehr mit einer funktionierenden Marktwirtschaft zu tun.
Oder wir haben diese riesigen Digitalkonzerne, die ja auch, ich meine, die sind der Markt, die konkurrieren nicht mehr auf Märkten, weil sie gar keine Konkurrenz haben. Die sind der Markt und die konkurrieren auf Märkten, aber die haben keine Konkurrenz, weil die sind der Markt und weil es trotzdem der Markt in Fuß vom Gas nehmen können, weil danach im Prinzip die Konkurrenz denen permanent im Nacken sitzt, die dann im Prinzip überflügeln würde. Ja, deshalb sagt sie, okay, sie wird jetzt da eingreifen mit eben dem anderen Extrem, das da ist Planwirtschaft, indem sie halt eben sagt, nein, wir begrenzen euch, nein, wir zerstückeln euch, ja, und wenn du einmal angefangen hast, das ist wie mit den Drogen, liebe Freunde, dann geht das immer weiter.
Denkt ihr, sie wird aufhören bei Starbucks und Amazon und Microsoft und Google und wie sie alle heißen? Nein. Wo es einmal so wunderschön geklappt hat, wo man einmal von der Süße der Macht gekostet hat, da wird auch sie, da wird auch Frau Wagenknecht weiter eingreifen und für den Staat und für das Gemeinwohl, was alle Kapitalisten immer in irgendeine Ideologie packen, so schön sie auch anzusehen sein mag und so gut sich das auch anhört, wird sie weiter nach dieser Methode trachten. Und dann geht es irgendwann den Mittelstand an den Kragen. Und die Erbstaffsteuer will sie jetzt schon höher setzen, liebe Freunde.
Warum? Weil bereits besteuertes Geld, was vielleicht eure vergangenen Generationen, Großväter, Väter, wer auch immer, euch vererben wollen, da will sie auch noch mal ran. Warum? Weil es einige wenige Übeltäter ganz oben gibt, die ihre Milliarden von irgendwelchen Hotel-Magnaten vererben. Deshalb möchte sie grundsätzlich die Erbstaffsteuer für alle erhöhen. Immer mal wieder mit einem wunderschön wohlklingenden Argument, was, wenn man es im Vorbeigehen nur so mal kurz hört, aber nicht durchdenkt, was man dann ja mitträgt, immer so nickt, ja, ja, da wird sie ja recht haben, ja, so setzt sich das durch, so setzt sich Sozialismus durch, so setzt sich Kommunismus durch und sie will hier, wie gesagt, Feuer mit Feuer bekämpfen, Turbekapitalismus, das eine Extrem, ja, zu Recht, natürlich, Mittel und Wege finden, das in irgendeiner Form vernünftig, sag ich mal, wenigstens anzuerkennen, aktuell sprechen wir ja noch nicht mal darüber, aber mit welchen Mitteln würde sie das bekämpfen, ja, mit ihrem Feuer, das Feuer, ja, dieser komplett nicht marktwirtschaftlichen, komplett staatlichen, autoritären, autokratischen,
im Prinzip Eingriffsmethode, dass sie sagt, hey, was schon in der Planwirtschaft DDR so gut nicht geklappt hat, ja, das wird jetzt bei Google, bei Amazon und Microsoft, ja, 30 Jahre später auf jeden Fall sehr, sehr viel besser greifen. Jetzt, da sich diese Strukturen geschaffen haben, ja, die teilweise ganze Regierungen längst nicht mehr überblicken, geschweige denn kontrollieren können. Ich sage nicht, dass das gut ist, dass das so ist. Aber haben wir nicht alle uns irgendwo kollektiv für diesen Wertewesten entschieden? Haben wir nicht alle gesagt, wir wollen nicht den Kommunismus, den wir immer noch verteufeln, die autokratischen Regime, seien sie in den Vereinigten Arabischen Emiraten, wo irgendwelche Monarchen irgendwas entscheiden, sei es in irgendwelchen noch furchtbaren Staaten, wo halt wirklich autokratische Diktatoren am Start sind, dass wir gesagt haben, nein, so wollen wir das nicht.
Und sei es übrigens auch in Ländern, von denen gibt es ja kaum noch welche, die wir heute als arm bezeichnen, wo wir sagen, ja, ja, die hängen noch am sozialistischen alten Ideal. Und sie möchte mit diesen Methoden bitteschön alles dreist zusammengepresst in die Form eines wunderschönen, anzuschauenden, neuen, güldenen oder was ist das hier, giftgrünen Diktators heute uns erklären, dass sie auf diese Art und Weise den Turbokapitalismus in den Griff kriegen mag. Ja, wunderbar. Schön, dass Sie mal von BlackRock gehört haben. Ja, wo waren Sie denn bitte schön auf der Straße, als Alexander Ehrlich sich knien vor Polizisten, mit einem Kreuz sich lächerlich machen müssten, betend hingehockt hat, um mit irgendeiner Form Leute zu erwecken, um denen das eben beizubringen, dass denen von vorne bis hinten Lügen für den Arsch erzählt werden. Und zwar auf jeder Ebene, inklusive wirtschaftlich.
Wo haben Sie da gesessen? Wo waren Sie da? Wie haben Sie dem Widerstand damals den Rücken gestärkt? Und jetzt kommen Sie um die Ecke und wollen uns erzählen, dass Sie das alles sehr viel besser können, dass Sie das sehr viel besser wissen mit Ihren Methoden, während Sie, entschuldigen Sie mal bitte, im Saarland, in einem der vielen Häuser, die Ihnen gehören, selbst mehrfacher Millionärin, irgendwelche Kuschelinterviews mit Alice Schwarzer führen? Also Bitch, please! Und damit meine ich jetzt nicht Sarah Wagenknecht. Wer kauft ihr diesen Scheiß überhaupt noch ab? Ja, sorry, ihr seid zu mir in die Sendung gekommen.
Hättet ihr wissen müssen, worauf ihr euch einlasst. Vor allen Dingen funktioniert es ja auch noch nicht mal so immer. Also ich weiß noch, der erste Großkonzern, der zerschlagen wurde in der neueren Zeit, das war ja damals die Standard Oil-Ölgesellschaft von John D. Rockefeller, also dem ersten Öl-Tycoon aus der Rockefeller-Dynastie. Und der hatte ja so viel Marktmacht, dass ja ungefähr, ich glaube, ob er ein Drittel des amerikanischen Bruttosozialproduktes mit seiner Ölfirma erzeugte.
Und dann wurde er aber eben zu mächtig, weil er die gesamte Lieferkette kontrollierte über seine knallharten Verträge. Und dann hat dann doch der Staat es dann durchgesetzt, dass dieser Konzern zerschlagen wurde. Und daraus entstanden dann die sieben Schwestern. Das heißt, die Standard Oil wurde in sieben kleinere Unternehmen zerschlagen, die dann am Ende doch noch mächtiger waren als die Standard Oil vorher alleine. Und wir kennen diese Unternehmen. Also das ist dann, ich glaube, ESSO und BP und wie sie alle heißen. Das sind so diese ganzen Nachfahren.
Wer hat denen das Kapital gegeben? Genau, ja. Also auch schon damals, liebe Freunde, mit diesen Leuten kuschelt sie ja immer noch. Diese Leute erwähnen sie ja immer noch. Bei der einzigen Demonstration, die sie in drei Jahren, als die Sachlage wirklich absolut klar war, als sie auch da sich wieder ins gemachte Nest gesetzt hat, da erwähnen sie Leute wie Jeffrey Sachs, mit denen sie da irgendwie meint, irgendwelche inhaltlichen Überschneidungen zu haben. Entschuldige, dass ich jetzt hier alle in die Parade fahre. Aber dieser Typ, Sustainable Development Goals, die wir alle bei der WEF kennengelernt haben und einige von uns auch bekämpft habe. Jeder auf seine Art und Weise. Übrigens du am
meisten, lieber Alexander Ehrlich, was du alles da geopfert hast dafür. Und das ist jetzt wiederum, keine Ahnung, Schwester, Familienmitglied, wer auch immer. Rockefeller Foundation. Du hast gerade von ihnen gesprochen, die Rockefellers, die angeblich da zerschlagen worden sind. Ja, hast du nicht gehört, zerschlagen worden sind. Lobbyismus nennt sich das. Man zerschlägt natürlich, es sieht so aus, für den Pöbel da draußen, dass man irgendwas zerschlagen hat und danach kommen die sieben Zerschlagenen und sind in der Summe immer noch mächtiger als der eine vorher. Ja, da war es wenigstens vorher irgendwie ehrlicher. Und sie stellt sich hin, Bei der einzigen Demo, die sie jemals irgendwie da aus dem Mercedes gekrochen, kurz irgendwie mal abgehalten hat im März. Wann war es? Und erzählt uns was von wegen, warum wir jetzt hier Jeffrey Sachs die Stange halten sollen.
Bevor unsere Kundgebung mit den Reden beginnt, möchte ich eine wichtige internationale Stimme gegen den Krieg ankündigen. Jeffrey Sachs hat unserer Kundgebung ein persönliches Video, eine Grußbotschaft angefertigt. Und Jeffrey Sachs, vielen von euch wird er sicherlich ein Begriff sein. Er hat sich oft zu diesem Krieg geäußert. Er hat immer wieder für Verhandlungen und für Frieden plädiert. Jeffrey Sachs ist als Experte für Weltwirtschaft seit vielen Jahren Berater für verschiedene internationale Organisationen, wie die Vereinten Nationen, die Weltbank, der Internationale Währungsfonds und die Welthandelsorganisationen.
Er hat in der Vergangenheit sowohl den UN-Generalsekretär als auch die russische und die ukrainische Regierung beraten. Und heute ist er Direktor des Zentrums für nachhaltige Entwicklung. Also ich sage ja nicht, dass man sich nicht ändern kann. Ich sage ja nicht, dass man seine Meinung nicht in irgendeiner Form rational erweitern kann, eben um Fakten, um Vernunft. Und dann halt sagen, okay, meinetwegen, der Ukraine-Krieg, Klappe auf, jeder Krieg ist falsch, den muss man so schnell wie möglich beenden. Ja, aber um Gottes Willen, nachdem der Krieg so lange getobt hat, irgendwann zu sagen, okay, ein Jahr später, jetzt stelle ich mich auf eine Bühne, die ich selber nicht aufgebaut habe, bei der ich nichts riskiere, weil das ist sowieso politisch opportun, gerade diese Meinung zu sagen.
Und dann zitiert sie Jeffrey Sachs, der in seiner Vergangenheit, wer weiß, wie viele andere Kriege mitgetragen hat, und dem ich persönlich kein einziges Wort glauben würde, was auch immer, in welchem Medium auch immer, der irgendwann äußert, ja, und ich soll ihr das dann abkaufen, dass sie auch bei BlackRock es ernst meint, wenn sie mit solchen Leuten kuschelt, wenn sie Leute wie Jeffrey Sachs sogar zitiert, auf der größten Widerstandsbühne, die ihr je jemals anderes, jemand anderes jemals gebaut hat, damals in Berlin, wo ich selber noch gefroren habe, um das rüberzubringen,
Also Leute, hört mir doch bitte mal auf. Wer kauft bitte schön dieser Frau ab, dass sie die Widerständlerin ist und dass sie nicht als Berufspolitikerin, die ja in ihrem Leben, Klammer auf, fast nie gearbeitet hat, Klammer zu, dass diese Dame zu irgendetwas anderem gut ist, als weiter so, weiter so, weiter so, nur einem anderen, ja, meinetwegen, schöner anzusehenden Gesicht. Das kann ihr wirklich niemand nehmen. Sie ist sehr hübsch anzuschauen. Aber liebe Freunde, das ist halt nicht alles. Ich bin dann warte ich auch kein Brad Pitt und ich muss
immer konkurrieren mit Alexander Ehrlich, der mich immer deklassiert, wo auch immer er auftritt. Das ist mir vollkommen klar. Aber nichtsdestotrotz, das darf doch bitteschön nicht unser Maßstab sein in puncto, wem wir in der Politik vertrauen. Dass wir hier an dieser Stelle eine Dame haben, die hübsch anzusehen ist und, Klammer auf, im Übrigen dadurch so eine Ausnahme bildet zu den ganzen anderen Linken, mit denen sie sich ansonsten immer wieder abgibt. Weil die, Klammer zu, die springen ja ansonsten immer nur mit Hoodie und Maske und Sonnenbrille rum. Weil die halt eben nicht so ein schönes Gesicht haben, haben, was sie zeigen wollen. Aber das kann doch um Gottes Willen nicht unser Maßstab sein,
dass die Leute sagen, die wählen Sarah Wagenknecht zur, ich glaube, sie ist an siebter Stelle, die siebtbeliebteste Politikerin in Deutschland, ohne in irgendeiner Form sich auseinandergesetzt zu haben mit dem, wofür sie eigentlich steht. Nur weil das so wohl klingt, was sie sagt, nur weil Alexander ehrlich sagt, ja natürlich, rhetorisch ist sie begabt und hübsch anzusehen. Ja, das ist leider Gottes wirklich halt das volle Paket. Rhetorisch begabt zu sein und gut auszusehen, weil dann hört einem wirklich sehr gerne jemand zu. Aber liebe Freunde, inhaltlich muss man es halt auch noch drauf haben. Und da weiß ich nicht, wo sie steht,
die Frau Wagenknecht. Freunde, ich habe keinen Anschlusspunkt für euch. Ich mache es euch nicht einfach. Ich weiß, ich bin despektierlich. Müsst ihr selber suchen. Hör doch mal einfach ihre Wochenschau. Hör doch mal ihre Auftritte in den Fernsehshows. Dann weißt du, wo sie steht. Hör mal auf jetzt. Das ist der nächste Punkt. Okay, warte. Das ist der nächste Punkt. Jetzt muss ich dir wieder in die Parade fahren. Freunde, also die Frau sitzt nur in Talkshows. Guckt euch doch ihr Abstimmungsverhalten an. Sie ist die Frau mit der höchsten Fehlquote im Bundestag.
Sie ist nicht im Bundestag, um dort irgendetwas im Sinne ihrer Fraktion oder der Menschen zu bewirken, die sie vorgibt, in irgendeiner Form zu vertreten. Sie ist keine Volksvertreterin, weder im klassischen Sinne noch im tatsächlichen. Das Einzige, was Sarah Wagenknecht vertritt, ist sich selbst und das macht sie gut. Ich garantiere dir, in zehn Minuten ist die Frau auf Sendung und sitzt bei Lanz auf Hochglanz poliert und wird mal wieder irgendetwas da von sich geben. Ja, sie sitzt gut in Talkshows, das macht sie gut. Aber welche Realpolitik mit vernünftigen Argumenten hat die Frau nach vorne gebracht? Das sind gut anzusehende, gefährliche Hirngespinste im Edelzwirn, die sie von sich hier gibt.
Und im Übrigen dieses Edelzwirn, das ist auch wichtig, weil sie sitzt hier, macht Kuschelinterviews jetzt in der Emma mit Alice Schwarzer und beendet doch tatsächlich ihr Interview so wunderbar, wie sagt man da, volksnah, wie sie ist. Das ist das Ende dieses Interviews, liebe Freunde. Sarah, Oskar entkorkt gerade den Sancerre. Moment mal, antwortet Sarah Wagenknecht. Ich soll ja noch fotografiert werden. Aber da sieht man hoffentlich nicht meine Jeans. Weil das wäre ja so pöbelhaft.
Das wäre ja so unter meiner Würde, wenn irgendjemand sehen würde, dass es eine Sarah Wagenknecht auch in Jeans gibt. Und dann Ausnahmen bestätigen. Die Regel, Ehre, wem Ehre gebührt. Sie hat sich doch tatsächlich für Alice Schwarzer einmal hergegeben. Und dieses wahrscheinlich nicht autorisierte Foto nicht verhindern können. wo man sie einmal im Leben mit Jeans sieht, nur damit man sagen kann, seht ihr, ich bin ja auch aus dem Volk, ja, ja, natürlich bist du aus dem Volk, während du sitzt in einem deiner vielen Häuser, irgendwo in einer Vorstadt von Saarbrücken, in deinem Haus, das was weiß ich wie viele Millionen wert ist, du selber, mehrfache Multimillionärin von den 11.000 Euro im Monat, die du seit Jahrzehnten kassierst, ja, das hast du dir alles verdient, absolut, nur womit hast du es dir verdient, Sarah Wagenknecht?
Mit tollen Auftritten in Talkshows. Und gib mir bitte nicht vor, du seist in irgendeiner Form die Frau des linken armen Mannes, der so wunderbar schön dafür ist, dass wir alle gleich und gleicher werden nach dem kommunistischen Prinzip. Wo ist denn bitte schön das kommunistische Prinzip, wenn ich in deine hier braunen, wunderschönen Augen blicke, Sarah Wagenknecht? Dieses eine Outfit, was sie da gerade trägt, liebe Freunde, Designer von unten bis oben, mit den ganzen Ohrringen und hast du nicht gehört, das ist wahrscheinlich mehr wert, als was Alexander ehrlich über die letzten drei Jahre an Spenden verdient hat. Das war nämlich Tendenz gegen Null gehend und, Klammer auf, wirtschaftlich ging es dem Alexander auch schon mal besser.
Wie dem auch sei, wer kauft ihr das bitte schön ab, dass gerade sie die Anführerin der Linken ist? Warum ist sie die Anführerin und die Galleonsfigur der Linken überhaupt geworden? Erstens, weil die anderen alle noch verträumter, noch dumm, dreist, dämlicher sind mit ihrer linken Ideologie, Amira und wie sie alle heißen, die man weder kennt, denen man auch nicht zuhören kann und die inhaltlich komplett Nieten sind, die, Klammer auf, auch niemand wählen möchte, deshalb krebsen die permanent bei 5% und drunter rum. erstens also weil die alle unqualifiziert sind und zweitens weil natürlich sticht sie heraus natürlich
wie kann man nicht sich in diesen augen verlieren wie kann man nicht sagen die frau ist eloquent und wunderschön anzuschauen natürlich dreht sich jeder nach ihr um wenn die den raum betritt natürlich sind das shows wenn die dame im bundestag so tut als sei sie in der opposition nur aus der opposition oder in der opposition sich zu wählen ja ist natürlich einfach mit 11.000 euro im monat über drei Jahrzehnte und Oskar Lafontaine. Und im Übrigen, was ist eigentlich mit den SED-Milliarden? Milliarden an Deutschmark, die in
Immobilien und anderen Firmen Beteiligungen gewesen sind, die der SED gehört haben. Ja, die SED ist aufgelöst worden mit der DDR. Aber was ist mit diesem Vermögen? Das weiß nicht mal Gregor Gysi, das weiß keiner. Und ich unterstelle nicht, Frau Wagenknecht, dass sie in irgendeiner Form Anteile an diesen Milliarden hat. Aber ich sage, da ist sehr, sehr, sehr viel Geld geschäffelt worden, liebe Freunde. Und Frau Wagenknecht hat in allererster Linie immer in die eigene Tasche geschäffelt. Anders kann man sich diese ganzen Anzüge gar nicht leisten. Diese Limousinen, mit denen sie angefahren kommt, die, was weiß denn ich, Visagisten,
die sie anstellt, die PR-Berater, die ihr sagen, welches Kleid sie an welchem Tag zu tragen hat und so weiter und so fort. Kommt mir bitte nicht mit von wegen, sie ist die Frau, die repräsentiert das Volk und das linke Gedankengut. Bitte. Bei aller Liebe. Ja, sie ist einfach das Frontgirl, ja, und das muss ja auch immer sein. Es muss ja ein Gesicht eines Unternehmens geben, was eben gut reden kann und sympathisch wirkt. Und dann kommt von hinten eben die Anweisung, was gesagt werden soll. Wobei bei ihr eben, sie versucht ja selber, ihr eigener Regisseur zu sein. Und das wird aber eben im linken Bereich nicht so gut ankommen.
Du hast kritisiert, dass sie mit Jeffrey Sachs kokettiert, aber das ist im Grunde genommen durchaus verständlich, denn das ist ja ein Wirtschaftsprofessor, der ja durchaus renommiert ist, aber der eben internationalistisch denkt. Ja, so natürlich nicht nur für Armutsbekämpfung ist und eben Gesundheitsentwicklung, sondern eben auch, ja, ich sage mal für nachhaltige Wirtschaft. Ja, sprich, wir reden ja also. Das ist der Euphemismus, nachhaltige Wirtschaft. Für nachhaltige Wirtschaft, Energiewirtschaft, Klimawandel und all diese Thematiken und natürlich die globale Zusammenarbeit. Und genau das ist ja linkes Denken. Linkes Denken ist, denke mal an das schöne Lied der Internationalen, wo also ganz klar ist, dass die Linken möchten eine Weltherrschaft, wo eben ein Gremium über die Welt regiert und bestimmt, was eben die Wahrheit ist und was richtig ist.
Und Leute wie der Jeffrey Sachs, die machen das auf einer wissenschaftlichen Ebene, arbeiten in vielen Projekten, um genau so etwas, vielleicht nicht in kommunistischer oder sozialistischer Weise, also formell gesehen, aber doch eben um Macht auf supranationale Einheiten zu verlagern, damit diese dann eben den Dümmeren und den Kleineren sagen können, wie es richtig geht. Also insofern passt das schon ganz gut. Das heißt also, eigentlich hat ja Sarah Wagenknecht gar nichts gegen Macht, sondern nur, darf die Macht nicht bei Einzelnen liegen, zum Beispiel beim einzelnen Unternehmen. Aber wenn die Macht beim internationalen Konsortium nicht, dann ist das in Ordnung.
Ja, und witzigerweise, internationales Konsortium ist ja das, was sie vorgibt zu bekämpfen, wenn sie Schlagwörter, ja, diese Blindgänger nach draußen ballert, wie Blackrock-Kapitalismus, denen sogar ein Alexander Ehrlich, bestaussehendster Mann im Widerstand und selber mit viel Verstand gesegnet, ja, manchmal auf den Leim geht. Ganz ehrlich, Freunde, ihr müsst das differenzieren. Ihr müsst natürlich auch, man sagt immer, diesen bescheuerten Spruch, Wissen ist eine Hohlschuld. Das müssen wir ein andermal auseinandernehmen. Das macht weder rhetorisch noch inhaltlich Sinn. Aber wie dem auch sei. Ja, das muss man wissen, wer Jeffrey Sachs ist. Ja, man muss wissen, was die WEF ist. Ja, man muss wissen, was diese Sustainable Development Goals sind.
Und ja, man muss wissen, dass das diese Euphemismen sind, mit denen die seit Jahrzehnten um sich schlagen, um zu maskieren und teilweise sogar schon ganz offen dafür zu werben, wie die ihre Great Resets und so weiter vorantreiben werden. Und lieber Alexander, jetzt auf die Gefahr hin, dich auch persönlich angreifen zu müssen, da bist auch du doch cleverer, um das zu durchschauen, um Gottes Himmels Willen. Also ich bitte dich, bei aller Liebe, wie kannst du das immer noch vertreten? Gib doch zu, dass wir dich hier inhaltlich komplett demaskiert und geschlagen haben. Nicht im Gericht. Das ist in Ordnung, das kann dem Besten passieren und komme wieder rein.
Alles, was du klar gemacht hast. Alles, was du klar gemacht hast, lieber Eli, du magst Sarah Wagenknecht überhaupt nicht. Du bist ein klar positionierter Freund der AfD und du bist der Meinung, dass die neue Wagenknecht-Partei vermutlich keine Bereicherung ist und wenn, dann nicht koalitionsfähig. Ich trete nach wie vor für die Idee ein, und das ist die Antwort auf deine lange Tierrade, warum Saras Ansichten noch schlimmer sind oder furchtbar sind für Deutschland. Ich trete nach wie vor nicht dafür ein, ihr die Alleinherrschaft in Deutschland auf einem silbernen Tablett zu präsentieren,
sondern gerade deswegen, weil solche doch sehr extremen Ansichten, die du ihr unterstellst, die sie möglicherweise in ihrem Team hat, ein Korrektiv benötigen. Und so etwas nennt man dann Koalition. Aber das will sie doch nicht. Was bauen wir Luftschlösser? Das will sie doch nicht. Sie will doch nicht koalieren. Eine internationalen Kommunismus- und DDR-Planwirtschaft in Deutschland einführen würde. Das sehe ich wirklich nicht. Das sehe ich jetzt so natürlich auch nicht.
Aber lieber Alexander, damit gehst du auch nicht hausieren. Wenn der Faschismus wiederkommt, wird er nicht sagen, ich bin der Faschismus. Was wird er sagen? Sagen wir es alle im Chor. Aber ich bin der Antifaschismus. Alexander, auch das haben wir kommen und gehen sehen. Und natürlich stellst du die süßeste Versuchung, seit, hast du nicht gehört, Karl Liebknecht hin, wenn du versuchst, die Leute in irgendeiner Form für kommunistische Thesen zu begeistern. Ich frage dich jetzt mal nach deinem Gegenmodell. Was möchtest du gegen den Blackrock-Kapitalismus tun und mit wem soll denn die AfD koalieren, um Freiheit, Grundrechte und Weltfrieden zu erreichen?
Die AfD soll mit allen koalieren, die ihre Inhalte mittragen, von denen sie ausgehen können, dass die wirklich nachhaltig daran interessiert sind, diese Ziele zu verfolgen gegen den Widerstand, der unweigerlich sich diesen Menschen in den Weg stellen wird. Und im Übrigen Stichwort Widerstand, lieber Alexander Ehrlich, eine Frage an euch beide. Jetzt sitzt die dort in der Bundespressekonferenz, ein Verein von Journalisten für Journalisten, der in letzter Zeit nicht unbedingt für Inklusivität bekannt gewesen ist, sondern ganz ehrlich eigentlich immer sonst sich aussucht, wem er da wirklich eine Bühne bietet.
Und sie setzt sich hin, mal wieder, ins gemachte Nest mit ihrem giftgrünen gelben Kleid und darf dort vor der ganzen Welt posieren. Während der AfD das vielleicht mal aller Jubeljahre gelingt und dann muss es schon ein Attentat auf einen ihrer Frontmänner gegeben haben. Ja, also ich meine, zeigt dir das nicht auf, die Art und Weise, wie die Medien diese Dame hofieren, mit Samthandschuhen anfassen, dass man sie mindestens politisch also toleriert, vielleicht sogar installiert hat? Muss ich wirklich eins und eins zusammenzählen, lieber Alexander?
Alexander? Mich interessiert die Wirkung. Mich interessiert weder, ob sie es verdient hat, dort zu sitzen, wo sie ist, noch wie viel sie verdient, noch welche Kleider sie trägt. Mich interessiert auch nicht, was die Strategen der Gegenseite möglicherweise in ihr erhoffen oder von ihr erhoffen. Mich interessiert, was bewirkt sie in der Praxis. Und das sehe ich ganz klar. Sie bringt Themen, die uns wichtig sind, zur Sprache. Sie ist eine verdammt gute Frontfigur, sie kann toll reden, sie ist angenehm anzusehen und
Menschen, die erstmal ihr die ihr zugehört haben, sind eher dazu geneigt, dem Mainstream-Narrativ nicht mehr hundertprozentig zu glauben, als solche, die nicht einmal noch Sarah Wagenknecht gehört haben, sondern bis jetzt immer nur Annalena Baerbock. Da würde ich komplett dagegen halten. Da würde ich sagen, wir kriegen eine linke Ideologie in einem neuen Gewand. Dass man sagen kann, okay, ja, ja, rein optisch auf der Oberfläche sieht es doch so aus, wie ihr Widerständler da draußen, ihr kritischen Konservativen im Land, Ihr Vernunftbegabten, ihr, die irrational denkt, was wollt ihr denn von uns? Wir haben doch sogar Sarah Wagenknecht zugelassen. Sie hat doch sogar die Linke, politisch irrelevant, wie sie gewesen sein mag, Klammer zu, komplett vernichtet im Bundestag, in allen Landtagsparlamenten. Was wollt ihr denn noch?
Doch, ihr könnt doch um Gottes Willen nicht davon sprechen, dass das Land seit Jahrzehnten in eine linke Richtung driftet, die du selber hier schon moniert hast in diesem Stream, lieber Alexander, ehrlich. Warum? Weil man sagen wird können, es gibt doch jetzt Sarah Wagenknecht, die hat doch im eigenen Lager aufgeräumt. Und guckt doch mal, wie wunderschön erzkonservativ sie jetzt, fast manche nennen sich ja sogar nationalistisch, die Dame jetzt daherkommt. Man bemüht sich ja dort sogar nicht nationalsozialistisch zu sagen, weil das war ja wiederum konnotiert. Ja, aber worauf möchte ich hinaus? Das ist doch nichts anderes als ein Verdrehungsspiel, das wir hier gerade alle erleben. Weil die linke Ideologie wird ja dank Wagenknecht überleben. Sie wird ja weiterhin in einem anderen Gewand die Leute in irgendeiner Form in ihren Bann ziehen. Und wer besser als Wagenknecht, um die Leute in ihren Bann zu ziehen?
Nehmen wir anders recht. Was haben wir zu verlieren? Eine weitere Blockpartei ist im Spiel und es steht nach wie vor alle gegen AfD. Hat sich nichts geändert. Die AfD kann durch ihre Arbeit wachsen, weitere Menschen überzeugen. Mit Sicherheit nur ein begrenztes Potenzial, aber da ist durchaus Luft nach oben. Hat sich nichts verändert in dem Fall. Wenn du recht hast, haben wir nichts verloren. Wenn ich recht habe und sie hat eine positive Wirkung, dann haben wir viel gewonnen. Wie kannst du das sagen, wir haben nichts verloren?
Lieber Alexander, ehrlich, wir leben in einer Zeit von Täuschung. Wir leben in einer Zeit von Lügen. Wir leben in einer Zeit, in der du selbst am eigenen Leibe, genauso wie Millionen Menschen, erlebt haben, was es bedeutet, wenn dir von oben eine Lüge, und sei sie noch so schön maskiert, in irgendeiner Form als Wahrheit verkauft wird. Die Wahrheit, die so alternativlos ist, dass du sie nicht hinterfragen darfst. Die Wahrheit, die so verschwurbelt ist, dass du selber Schwurbler sein musst, wenn du in irgendeiner Form rational sie erklärst. nachhaltig und logisch. Und jetzt stellst du dich hin und sagst,
nach allem, was du selber, mehr als wir beide hier, am eigenen Leibe durchgemacht hast, dass es nicht schlimm wäre, wenn jetzt hier an dieser Stelle uns mal wieder in irgendeiner Form ein falscher Prophet vorgesetzt wird, in irgendeiner Form ein Theater, ein Schauspiel vorgesetzt wird, an das wir alle glauben sollen, dass wir danach meinen sollen, es gäbe weiterhin keinen Linksruck im Land, weil die Linken seien ja weg und jetzt gibt es ja die sogenannte nationalsoziale Sarah Wagenknecht, das ist doch alles Luftschlösser, das ist doch Effekthascherei, das ist doch alles im Prinzip Kaschieren
der hässlichen Wirklichkeit, die da ist. Die Blockparteien haben es im Griff und sie geben einer weiteren Marionette jetzt, politisch gesprochen, die Chance, so zu tun, als wenn es keine Blockparteien gäbe. Ja, natürlich muss man das benennen. Und um es jetzt mal ganz konkret zu machen und von der Meta-Ebene runterzukommen, das hat ja auch einen finanziellen Aspekt. Okay, die ganze Aufmerksamkeit wird entzogen. Das haben wir schon schon bei Querdenken und so weiter erlebt. Aber was wir auch bei Querdenken erlebt haben, Gelder.
Gelder von vernunftbegabten Menschen. Seien sie meinetwegen nicht Wähler gewesen oder seien sie die Leute, die gesagt haben, okay, sie haben nur zähneknirschend irgendeine der Blockparteien gewählt. Diese Gelder sind Gott sei Dank, trotz Inflationen und allem drum und dran, Wirtschaftskrieg gegen das eigene Land, noch ein Stück weit da. Das sind, wenn man sie in der Summe zusammennehmen würde, unglaublich viel Geld. Das kommt nicht an die SED-Milliarden ran, aber nichtsdestotrotz. Dieses Potenzial wird wohin gegeben? 500 Euro pro Spende möchte wer die jetzt abgreifen? Nicht etwa die wahre Opposition im Land, nicht etwa die, die auch in der Lage ist, ab nächstem Jahr eventuell in Landesparlamenten etwas zu bewegen. Nein, dieses ganze Geld und es werden in der Summe Millionen sein, werden jetzt hier verpulvert für das nächste giftgrüne Luftschloss und sind auch dort wieder nicht zur Verfügung.
Und dann stehen wir wieder mit runtergelassenen Hosen da und fragen uns, ach Mist, jetzt haben wir so lange geglaubt und das hat auch wieder nicht funktioniert. Und finanziert haben wir es blöd, wir waren auch noch und das letzte bisschen, was wir hatten, ist jetzt auch noch weg. Und in dieser Zeit lachen sich die ganzen Blackrocks, die Jeffrey Sachs, aber auch alle ihre Handlanger, die sie sich da Politiker oder gewählte Volksvertreter nennen, lachen sich ins Fäustchen. Allen voran Cum-Ex-Täter Olaf Scholz. Und sie haben mal wieder ein Jahr gewonnen oder zwei Jahre gewonnen bis zur nächsten Bundestagswahl. Und es kommt nicht zu Neuwahlen. Man hat ja den Druck aus dem Kessel abgelassen.
Und entschuldige, lieber Alexander Erich, jetzt aber, und du beleidigst meine Intelligenz, wenn du sagst, wir haben nichts zu verlieren. Ja, was sollen wir denn noch verlieren, nach allem, was wir schon verloren haben? Jetzt bist du auf einem Punkt, wo du einfach einen wesentlichen Aspekt übersiehst. Zeit gewinnen, Neuwahlen verhindern, würde sehr viel leichter gehen mit dem ohnehin gerade heftig diskutierten sogenannten Deutschland-Pakt. Wenn es Scholz darum geht, er möchte jetzt Neuwahlen verhindern, dann bricht er mit FDP und Grünen und koaliert mit der Union und macht einfach weiter wie bisher. Und genau das ist eine viel größere Gefahr, als jede Neugründung Wagenknecht überhaupt je sein kann.
Und was das Geld betrifft, natürlich braucht sie Geld. Ich habe den großen Fehler gemacht, keine Strukturen aufzubauen, die sich selbst finanzieren. Dafür hat mich Markus Heinz hunderttausendmal gescholten und mich davor gewarnt. Ich habe mich auf Amraten von Karl Hilz trotzdem darauf eingelassen und bin diesen Weg gegangen. Ich bin froh, dass Sarah diesen Fehler nicht macht, weil dann wäre ihr Projekt von vornherein zu scheitern verurteilt. Du brauchst nun einmal, wenn du Politik machen möchtest, eine gewisse Investitionsbasis, ein gewisses Kapital. Millionen mag sein, vielleicht kommen bei ihr mehr Millionen zusammen als beim Corona-Ausschuss.
Das waren, glaube ich, drei, wenn ich richtig informiert bin. Wenn du jetzt aber rechnest, dass die nicht aus unserer regimekritischen Blase kommen, denn ich glaube nicht, dass viele von den Menschen, die uns heute hier zuschauen, überhaupt noch etwas haben, was sie geben können. Und wenn, dann werden sie es vielleicht nicht in ein solches Projekt investieren oder sicher nicht. Sie werden es ja tun. Das Geld kommt also von anderen Menschen. Dieses Geld kommt von Menschen, die nicht mit uns auf der Straße standen, die nicht nass geworden sind am 18.11., die nicht niedergeprügelt wurden x-mal.
Und was macht es das besser? Das ist Geld, das ist potenzielles Geld, das die Leute im Prinzip zur Verfügung haben, das den Projekten zufließen könnte, die es wirklich verdient haben, finanziert zu werden. Ist doch vollkommen egal, ob das jetzt nur, sag ich mal, neu verdientes Geld ist von Leuten, die sich schon vor drei Jahren mit uns haben nass machen lassen am 18.11.2020 oder ob das jetzt diese von dir Beschworenen nicht weder sind, die sich bis jetzt noch rausgehalten haben und deshalb vielleicht noch 100 Euro locker haben. Das ist doch vollkommen egal. Das ist ein finanzielles Potenzial, das hier in ein Täuschungsmanöver versenkt wird. Ich meine, wie, wie, wie, hilf mir, ich verstehe nicht, wie du das nicht verstehen kannst.
Die Menschen machen das freiwillig. Nein, nein, nein, halt, halt, halt, halt, halt, halt. Das ist genauso freiwillig, wie wenn wir sagen, ja, ja, aber bei unseren freien Wahlen, da ist doch alles freiwillig. Ja, natürlich, wenn es gleich wäre, wäre alles freiwillig und so schön gleicher wie gleich. Aber wir haben doch, das kannst du doch nicht abstreiten, nichtsdestotrotz einen zum Beispiel medialen Boykott von echten Widerstandsparteien, die man halt eben nicht einfach zulässt in die Talkshows, die man niederbrüllt die ganze Zeit,
die man niederschreibt, die man mit Prozessen überzieht, den man ins Haus kommt, die man anderweitig ins Gefängnis steckt und so weiter und so fort. Und dann sagst du, ja, ja, aber wir hatten noch freie Wahlen. Jeder kann sich doch frei entscheiden. Ja, bitteschön, wenn der Nährboden so manipuliert ist, wie wir das gerade hier sehen, kannst du dann wirklich noch von freien und demokratischen Wahlen sprechen? Nein, ich habe gesagt, jeder, der Sarah Geld schickt, entscheidet sich freiwillig dafür. Ja, selbstverständlich, ja, ja, aber freiwillig im Kontext dessen, dass man ihm ja natürlich einredet, von wegen
du bist ja der Gutmensch, wenn du jetzt hier die neue Sau, die durchs Dorf getoben wird ja, denn wenn du die jetzt unterstützt weil wenn du sie unterstützt, dann bist du ja gegen Krieg und gegen Migration und so weiter und so fort ja, aber das ist doch alles nur Gequatsche ist doch nur Gesülze, sie will doch nichts davon umsetzen sie kann es nicht mal, dafür ist doch Uwe da gewesen, der hat es dir doch gesagt, die will keine Koalition, es funktioniert weder numerisch noch inhaltlich, es ist Gesülze und es ist gefährlich und es ist linksideologisch zu allem Überfluss dann scheitert sie ja sowieso Nein, nein, das ist ja das Problem.
Historisch gesehen, statistisch gesehen, kommen die mit dieser Scheiße durch. Weil sie sich eben auf dein Narrativ verlassen. Weil es ja heißt, wieso? Wir sind doch alle freie Menschen. Ja klar sind wir freie Menschen. Frei manipuliert zu werden, von wem auch immer die Medien gehören. Das ist das Problem. Und das ist die Tragik dieser ganzen Situation. Wie kannst du so nonchalant darüber reden? Und ich garantiere dir, du tust das im Übrigen auch nur, entweder um hier Gesicht zu wahren und okay, ja, Respekt dafür, ich könnte das nicht an deiner Stelle. Ich war hier schon in Tränen zusammengebrochen.
hatte ich recht, das heißt nicht, dass ich ein drittes Mal recht haben muss, ich hoffe, dass ich es habe, weil ich mich einfach weigere, Pessimist zu sein und alles von vornherein schlecht und schwarz zu reden, ich möchte gerne Optimist sein, ganz bewusst entscheide ich mich dafür, davon auszugehen, es ist nicht alles, was passiert, Teil eines bösen dunklen Plans, es gibt auch noch Black Swans, uns. Dinge, die ausbrechen, die nicht vorhergesehen waren, die von selbst geschehen und die nicht nur böse Gründe haben.
Ich wage ja nicht, um Gottes Willen, ich würde deine Intelligenz nie so beleidigen, von dir zu verlangen, du solltest ein Optimist sein. Das Einzige, was ich von dir will, lieber Alexander, sei bitte ein Realist. Wir bauen hier nicht irgendwelche Luftschlösser und wir argumentieren nicht im luftleeren Raum. Ich mag mich hier sonst wie medienwirksam oder auch nicht in Rage reden, aber ich argumentiere alles und ich belege alles, was ich sage. Und du wirst nicht abstreiten können, dass ich versuche, dir eine kohärente, logische Abfolge von Schlussfolgerungen
darzubringen, die man so nur sehr schwerlich anfechten kann. Sei bitte realistisch. Ja, weil deine Position ist... Sollte ich Sarah, die Alleinherrschaft in Deutschland, antreiben? Nein, das sage ich nicht. Ich finde es nur einfach gut, dass sie antritt. Und ich wünsche mir letztendlich am liebsten eine Opposition auf zwei Beinen. Einem Linken und einem Rechten. Sollte Sarah sich als falscher 50er herausstellen, in diesem Fall würde ich mir das weiterhin wünschen und würde hoffen, dass jemand anders diese Rolle übernimmt und das linke, tragfähige Bein einer Opposition im Parteiensystem wird,
dass sich tatsächlich für die Bevölkerung in Deutschland einsetzt, übrigens großes Kompliment an Robert, der das sehr schön formuliert hat, und nicht für die Interessen von Lobbyisten, korrupten Politikern oder ausschließlich und allein für die eigene Berichterstattung. das klingt so schön, was du sagst, aber da kann ich dir gleich jetzt die Mitleidsgeige spielen. Also wunderbar, tolle Rhetorik, alle Sprachfloskeln, natürlich fliegen dir die positiven Stimmungen zu und so weiter und so fort.
Aber auf dem harten Boden der dreckigen Tatsachen, auf dem du bereits dich mehrfach wiedergefunden hast, lieber Alexander Ehrlich, muss man irgendwann mal sagen, das Spiel haben wir so schon in ähnlicher, aber auch in identischer Form mehrfach gesehen. Wir sind alle nicht von gestern. Und nur weil jetzt hier jemand antritt, der schön anzuschauen ist, heißt das doch nicht, dass wir all unsere Vernunft und unsere Erfahrung über Bord werfen sollten. Ich würde mir auch wünschen. Ich habe auch schon gesehen, wie es funktioniert. Wir haben das Spiel gesehen in den 1970er Jahren mit dem roten Wiener Bürgermeister Leopold Graz und dem schwarzen niederösterreichischen Landeshauptmann Andreas Maurer.
Und die beiden haben eine unglaublich produktive, volksnahe Politik zustande gebracht, wo sie sich gegenseitig korrigiert haben, wo der Rechte dem Linken Parole geboten hat, wenn der zu weit gegangen ist, irgendwo hin und umgekehrt. Und aus Wien und Niederösterreich wurde eine Vorzeigeregion Europas, die es leider zunehmend heute nicht mehr ist und in Zukunft noch weniger sein wird, wenn das so weitergeht. Uwe, hilf mir.
Die Leute im Chat schreiben, das ist unrespektierlich, wenn ich den Alexander so auseinandernehme, da wird was dran. Ja, das ist auch nicht so nett, das finde ich auch. Naja, also ich denke mal, rein jetzt von der Logik her, ich möchte das Argument noch ein bisschen vertiefen, was ich vorhin mal gebracht habe. Es ist irgendwie unlogisch, dass eine linksorientierte Politikerin sich als Opposition zu einer linken Regierung sieht. Ja, also das passt irgendwie nicht. Und insofern kann es sich nur um einen graduellen Unterschied handeln, aber nicht um einen grundlegenden Unterschied.
Das heißt also, der Anspruch als Oppositionspartei aufzutreten, kann hier nur populistischer Art sein, aber der kann nicht ernst gemeint sein. Denn ansonsten würde sie ja ihre linken Ideale verraten. Das heißt, diese ganze Maßnahme ist bei, ich sag mal, metatheoretischer Betrachtung, ist das ein Windei. Nein, das kann niemals funktionieren. Man kann natürlich jetzt lamentieren wie Edi und sagen, okay, es wird Aufmerksamkeit und Geld abgezogen und sagen, das sollte mal nicht so sein. Da sage ich, naja, das ist ein kollektiver Lernprozess. Das ist wiederum einer meiner Lieblingssprüche. Die Menschen sind dumm und sie müssen durch Leiden und durch Verluste lernen.
So und jetzt werden sie eben bei der Sarah-Wagenknecht-Partei lernen, dass sie wieder mal aufs falsche Pferd setzen und dann wieder mal ihr Geld vergeigen und dass am Ende doch nichts mehr rauskommt. Außer, wenn Sarah-Wagenknecht eine super Strategin wäre und über ihren ideologischen linken Schatten springen könnte, sich vom Mainstream hochjubeln lässt und dann völlig unerwartet eine Kehrtwende macht und sich mit der AfD verbrüdert. Das wäre der einzig interessante, unerwartete Aspekt. Aber alles andere ist vorhersehbar nur ein graduelles Abweichen vom bisherigen linken Muster. Natürlich, wenn du sagst, wir wollen eine andere Migrationspolitik machen, wir wollen dies, wir wollen das, wir können alles viel wollen, nur solange sie keine Mehrheiten hat und Koalitionen eingeht, kann sie gar nichts wollen.
Mit wem will sie denn koalieren, wenn sie nicht mit der AfD koaliert? Mit wem dann? Und da habe ich noch einen Punkt hier. Ja, okay, mach du, mach du, weil sonst ist es wieder... Also sie kann doch mit niemandem koalieren. Sprich, das ist doch im Grunde genommen nur Kopfwichserei. Das ist wieder Ideologie, typisch links. Ich habe ein Ziel und habe eine Idee. Aber wenn sie gegen diese Regierung ist, dann kann sie weder mit den Grünen noch mit der SPD noch mit der FDP koalieren. dann kann sie nur noch mit der CDU koalieren. Und die CDU mit einer linken Partei, mit Sarah
Wagenknecht, geht gar nicht. Sprich, wir reden also hier quasi im luftleeren Raum von Dingen, die niemals passieren können. Das Einzige, was überhaupt jemals etwas verändern könnte, wäre eine Koalition mit der AfD, vorausgesetzt die Sarah Wagenknecht-Partei würde genügend Stimmen bekommen. Und dazu bedarf sie der medialen Unterstützung. Das heißt, sie muss Man muss so lange die AfD-Brandmauer aufrechterhalten, bis sie stark genug ist, sie einfach selber da eine Tür einzubauen, zu sagen, jetzt gibt es keine Brandmauer mehr, jetzt drehen wir den Spieß um, Punkt.
Dann würde sie aber gleichzeitig ihre eigene Partei komplett umdrehen müssen. Ob das bei Linken möglich ist, das halte ich wiederum für schwierig. Also nach dem, was ich bisher über linke Politik gelernt habe, sind das eigentlich eben ideologische Betonköpfe, die zwar durchaus machtorientiert sind, aber wenn sie die Wahl haben zwischen Macht und Ideologie, wählen sie immer die Ideologie. Ja, richtig. Und ich möchte einen Punkt aufgreifen, der sehr wichtig ist, der einfach auch rein vernunftbegabt, numerisch sich aufdrängt an dieser Stelle. Du sagst es gerade, sie möchte, wenn überhaupt, dann nur mit der CDU koalieren, aber das ist ja sowieso schon zu weit rechts, weil rechts von der CDU ist ja nur noch die AfD.
AfD, da ist ja schon wieder irgendwie Kontaktschuld, weil einige der AfDler ja schon offen inzwischen, ja das offene Geheimnis aussprechen, dass es Gespräche eben gibt zwischen CDU und AfD, wie könnte es auch anders sein, man macht halt eben einfach Realpolitik, Klammer zu, aber wie dem auch sei, wenn sie also entsprechend halt nicht mal mehr mit der CDU koalieren kann, weil die ist ja dann schon zu rechts, ja, ja was kann sie denn dann eigentlich überhaupt inhaltlich bewirken, was kann sie in diesem Parlament offensichtlich also im Alleingang in irgendeiner Form bewirken, habe sie jetzt mal entweder 12 oder irgendwie auch irrealerweise 27 Prozent.
Sie kann gar nichts bewirken, außer eine Sache, liebe Freunde. Sie kann bewirken, dass Themen, die uns im Widerstand zu Recht wichtig sind, weiterhin in einer Oppositionspartei versickern. Genauso, wie es bei der AfD über wer weiß wie lange der Fall gewesen sein wird, bis sie in irgendeiner Form irgendwann entweder in Koalitionen kommt oder aber selber die 51% erhält. Was meine ich damit? Ganz einfach. Viele Themen haben euch hierher zu diesem Kanal gebracht. Das mag Corona gewesen sein, das mag gewesen sein, die ganz normale Vernunft, dass ihr gesagt habt, ja, wir sollten nicht unsere eigenen Pipelines sprengen lassen von unseren Verbündeten.
Das könnte zum Beispiel sein, dass ihr sagt, okay, wir sollten nicht alle auf Zwang, nur weil irgendeine Firma daran verdient, jetzt alle irgendwelche Werbepumpen bei uns einbauen lassen. Was auch immer es gewesen sein mag, die Gründe sind vielfältig. Aber sie haben alle hierher geführt, zu diesem Kanal. Ein Kanal, der Widerständlern eine Bühne bietet und hoffentlich kohärente Gedanken in irgendeiner Form formuliert. Und diese Gedanken, die wir uns so alle machen, kollektiv und jeder individuell auf seine Art und Weise, die werden parlamentarisch artikuliert, aktuell von einer Partei. Und diese Partei ist seit ihrer Gründung in der Opposition. Dieses Gedankengut, was diese Partei trägt, ist bestenfalls ein Stück weit in den Medien vertreten.
Aber bis jetzt konnte die AfD nie in irgendeiner Form die Politik maßgeblich mit beeinflussen. Sie ist weder in einer Koalition Juniorpartner, ich weiß, du wirst jetzt sagen, AfD wirkt, hast du nicht gehört, kenne ich alle Sprüche. So, aber nichtsdestotrotz, auf der Meta-Ebene, lieber Alexander Ehrlich, haben wir diese Widerstandsthemen parlamentarisch nicht vertreten können. Das zeigt mal wieder, in einer Demokratie ist das Parlament nicht alles. Es gibt einen Widerstand auf der Straße, es gibt medialen Widerstand, es gibt physischen Widerstand, es gibt Sabotage im Sinne von Leute, die verweigern, GIZ zu bezahlen, was auch immer. Das gibt es alles. Aber nichtsdestotrotz, die AfD konnte parlamentarisch mit diesen Themen, die euch hierhergebracht haben im Widerstand, nichts reißen in dem Parlament. Sie konnte nicht regieren, sie ist nicht mal Juniorpartner in irgendeiner Koalition.
Und was würde passieren, wenn jetzt Sarah Wagenknecht daherkommt mit ihren 12%, in denen ebenfalls Hoffnungen und Widerstandsgedanken drinstecken, die man parlamentarisch aufgreifen könnte. Sie koaliert mit niemandem und sie kriegt 12%. Ich gönne ihr sogar 13, 14, 15, 16, 20, wie viel auch immer. Aber sie hat doch keine Regierungsbeteiligung. Was bedeutet das auf der Metaebene? Dass diese Themen, Widerstandsthemen, die sowohl jetzt offensichtlich von links wie auch von rechts aufgegriffen werden, so sehr, dass ein Bündniswagenknecht zu 80% deckungsgleich ist mit Erzkonservativen wie der AfD, diese Themen versickern dann jetzt auf der linken Seite im Parlament, wo sie ebenfalls nicht in irgendeiner Form in die Regierung, in die Gesetze kommen.
Genau das wird rein numerisch passieren, wenn die Frau mit niemandem koaliert und diesen Themen treu bleibt, Klammer auf, was sie ja auch nicht wird. Klammer zu. Auf diesen Gedankengang hat Sarah im Interview mit Marc Friedrich selbst geantwortet, denn er hatte genau die Frage gestellt. Und sie sagte, oft kann man Politik in den Parlamenten schon allein dadurch beeinflussen, dass man präsent ist, mehr Zuwachsstimmen bekommt, wächst, so wie das die AfD gerade vorlebt.
Und dadurch dem politischen Gegner so viel Angst macht, dass man ihn vor sich hertreibt, dass er die Themen aufgreifen muss, wenn er nicht komplett von der Bildfläche verschwinden will und so wie die SPD, die Kanzlerpartei nahe der einstelligen Prozentbereiche abrutschen will. Und das ist ein sehr vernünftiger Gedanke. Aber das funktioniert doch bei der AfD jetzt schon nicht. Die AfD hat bis zu 33 Prozent in einigen Bundesländern. Und wer treibt wen vor sich her? Ja, du wirst sagen, ab und zu AfD wirkt. Ich weiß, ich kenne das Argument, lieber Alexander, ehrlich. Aber guckst dir doch an, die Grünen, diese komische Splitterpartei, die bei 13,5 Prozent rumkrebst, bald in der Einstelligkeit ist, die treibt die Kanzlerpartei vor sich her. Die ist das.
Und auch nur, weil das politisch gewollt ist, weil das von Übersee kommt. Wir kennen sie alle, diese Greichenclans, die Blackrock-Lobbyisten und so weiter und so fort. Das gelingt nicht einmal der AfD, die hier 18 in der Prognose hat und ansonsten bis zu 33 Prozent in Thüringen, in Mecklenburg-Vorpommern, in Brandenburg, in Sachsen, in Sachsen-Anhalt hat. Da gelingt das alles nicht. Alles, was du beschreibst, gelingt nicht. Ja, weil sie gewollt sind, weil sie gewollt sind. Dieses Argument gilt nur, weil diese kleineren Parteien gewollt sind. Ich garantiere dir, jede andere vernünftige, kleinere Partei, die, Achtung, aufpassen, nicht gewollt ist, bei der wird dieser Effekt nicht eintreten. Lass dich von Wagenknecht nicht blenden. Denke selbst.
selbst. Tut mir leid, dass ich hier meine Gäste anbrüllen muss, aber das ist doch logisch. Freunde, wir sind hier nicht im Kindergarten. Das ist doch Quatsch mit Soße, den du erzählst. Bei den Grünen funktioniert das nur, weil die Grünen gewollt sind. Wenn ich denke wie du, dann bin ich im Kindergarten. Lass doch mal mit Alexander mal reden. Mal gucken, was er jetzt... Freunde, ich muss es sagen, es wird ja auch langsam inzwischen, also ich will jetzt nicht sagen, peinlich, lieber Alexander, aber ich meine, was für eine Dresche willst du dir hier noch abholen?
Ich meine, irgendwann musst du doch mal sagen, ich habe den Kanal voll, das geht nicht mehr, ich habe verloren. Das geht nicht, du hast mich ja heute bezahlt dafür, dass ich hier bin, also ich offenbare jetzt mal das Geheimnis. Ich habe ein Honorar in Form einer neuen Webcam bekommen von Eli. Herzlichen Dank, lieber Eli, weil er fand, wenn ich in die Sendung komme, dann soll ich auch ein anständiges Bild haben und diese Webcam, die muss ich mir natürlich verdienen und deswegen werde ich nicht fluchtartig deine Sendung verlassen, ganz egal, wie sehr du mich anbrüllst oder beleidigst oder sonst irgendetwas.
etwas. Ich beleidige dich nicht, ich hoffe nicht, aber es wirkt natürlich beleidigend und ich weiß, dass das ein sehr feiner Grat ist, ja, wenn man so, wir sind hier halt eben nicht bei Markus Lanz, ne, wenn man halt so hart angegangen wird, aber ich versuche einfach nur, lieber Alexander, ehrlich, wirklich halt, weil ich weiß, du stehst ja nicht allein mit dieser Meinung da. Markus Heinz, du hast ihn vorhin in diesem Gespräch erwähnt, der hat ja auch eine Abreibung gekriegt, weil er gesagt hat, er vertraut Sarah Wagenknecht auch nicht. Und warum? Weil er ganz klar artikuliert, dass die Sachlage das eben halt nicht hergibt. Und das versuche ich auch hier an dieser Stelle
zu tun. Und weil es unweigerlich so kommen musste, muss ich ganz kurz auf den Chat hier an dieser Stelle eingehen. Lieber Alexander, ehrlich, das musst du bitte nochmal gerade rücken. Jetzt heißt es, weil die Leute das im Chat schreiben, und es wird sich jetzt verselbstständigt haben, dass ich Gäste hier kaufe und in irgendeiner Form bezahle. Mitnichten ist das so. Bitte rück das gerade, sonst heißt das wieder sonst was. Also hier, 20 Euro Webcam, finanziert, geschenkt von Eliat an mich, weil trotzdem wir hier gerade
Wirkt als faschistischer Missionar, der anderen seine Meinung aufzwingen möchte, ist das nicht der Fall, denn er hat mich ausdrücklich in die Sendung geholt, obwohl er wusste, dass ich komplett andere Standpunkte vertrete und um das zu ermöglichen, mir eben sogar eine Webcam geschenkt im Wert von 20 Euro, damit ihr halt ein gutes Bild von mir habt, zumindest optisch. Ansonsten sorgt er ja dafür, dass ihr ein möglichst schlechtes Bild von mir habt. Ja gut, aber da muss ich sagen, da hast du ja auch deine Hände mit
im Spiel, was das angeht. Und ich kann da nur bei der einen Hälfte vielleicht ein bisschen nachhalten. Liebe Freunde, zu Recht würdet ihr sagen, warum jetzt nur 20 Euro? Ja, also erstens, das sind meine 20 Euro, die muss ich mir auch hart erarbeiten. Die gebe ich gerne, Alexander, aber das Ding ist auch, wir mussten erst mal probieren, geht über Studieren, gucken, ob das überhaupt klappt. Ja, also aus Deutschland mal eben so jemanden über Nacht eine Webcam zu schicken, seht es mir auch bitte nach, dass ich tatsächlich in meinem Leben, um Gottes Willen, jetzt werden wieder 300 Leute deabonnieren, ja, dass ich bei Amazon was was bestellt habe, damit Alexander Ehrlich heute gut in der Sendung aussehen kann. Wir haben mal ausnahmsweise in die,
sag ich mal, günstigere Kiste gegriffen, aber ihr kennt ansonsten die Devise, wer billig kauft, kauft zweimal. Also insofern, lieber Alexander, das hat sich heute nichtsdestotrotz bewährt. Wir werden dich natürlich auch künftig und ich werde das Beste versuchen für dich in Szene setzen und das wird nicht bei den 20 Euro bleiben. Denn, liebe Freunde, Achtung, jetzt mache ich den Bogen zu, wir brauchen medialen Widerstand. Wir brauchen kritische Stimmen und wir brauchen auch diese Debatte und wir müssen auch einander ins Wort fallen können, wenn irgendeiner Dünnschiss von sich gibt, ohne jetzt zu sagen, wer das getan haben mag von den Beteiligten.
Dann müssen wir sagen können, das halten wir miteinander aus und wir bieten den Leuten hier eine Fläche, in der wir sagen, okay, mit rationalem Umgang und Argumenten, die hoffentlich jeder auch im Replay nachvollziehen wird können, wenn sie jetzt zu schnell an euch vorbeigeflogen sind, kommen wir ins Gespräch und kommen wir irgendwann auch überein. Und wenn es vielleicht eine Session nicht ausreicht, ja, dann dürfen wir uns nicht gleichzeitig die Freundschaft kündigen, wenn es heute mal mal nicht geklappt hat, sondern wir müssen an diesen Dingen dranbleiben. Weil wir haben noch ganz andere Sachen, die wir hier auf dem Kanal kochen müssen. Die Leute fragen mich die ganze Zeit nach Israel,
Israel, wann sagt er endlich was dazu? Freunde, wenn euch nicht gefällt, was ich heute zu Wagenknecht gesagt habe, dann wollt ihr nicht wissen, ohne ganz genau zuzuhören, was ich zum Nahost-Konflikt zu sagen habe. Also da zieht ihr euch bitte schön ganz schön warm an und abonniert hoffentlich den Kanal. Ich werde euch dann schon sagen, wann es soweit ist. Also insofern, lieber Alexander, die 20 Euro waren es mir wert und eine bessere Webcam ist es mir auch auch für dich wert, weil, wie gesagt, wir brauchen diesen Diskurs und ich danke dir auch von Herzen, dass du den ausgehalten hast, weil manch anderer hätte das nicht geschafft und ich mache es ja auch, weiß Gott, auch meinen
Diskussionspartnern nicht einfach. Bin auch bereit, mich teilweise unbeliebt zu machen, nur um Recht zu behalten, aber keine Ahnung. Also, Recht haben ist halt, ist nichtsdestotrotz, das ist nicht nichts, ja, lieber Alexander, ehrlich. Es ist wichtig, wofür wir einstehen. Und wenn man dann halt für das Richtige einsteht, was auch noch praktischerweise wahr ist, dann lohnt es sich halt dafür zu kämpfen und vielleicht auch ein paar Follower zu verlieren. Also insofern soweit mein Statement dazu. Naja, es ist sicherlich richtig, dass man auch mal hart diskutiert und ich sag mal,
wer erwachsen und reif ist, der kann auch eben mit harten Argumenten umgehen. Alexander ist ja eigentlich tiefenentspannt und nimmt das ja nicht persönlich, habe ich so den Eindruck. Ich denke Für die Zuschauer ist es schon auch von Bedeutung, Positionen klar pointiert zu bekommen. Gerade in dem Spannungsbogen, dass man es so oder so sehen kann, das halte ich persönlich immer für ganz wichtig. Ja, weil dann hat eben der Zuschauer die Möglichkeit, sich selber Gedanken zu machen, wo er sich in diesen Spannungsbogen der denkbaren Möglichkeiten einordnen will. So natürlich gibt es als Redner möchte man, dass die Leute am liebsten immer der eigenen Meinung folgen. Ja, logisch. Ja, das entspricht einfach dem individuellen und egoistischen Wohlfühlgefühl, wenn viele Leute einem zustimmen.
Aber jetzt für die Zuschauerbildung, ich sage jetzt mal als Bildungs-TV, als Widerstands-TV oder was auch immer man dazu sagen mag, denke ich, ist es wichtig, eben kontroverse Dinge auch kontrovers anzusprechen. So und gerade diese Sarah-Wagenknecht-Geschichte ist ja bisher sehr einseitig beleuchtet worden und deswegen halte ich es schon für wichtig, dass man auch mal sagt, ja, aber könnte es nicht auch anders sein? Und dann muss eben jeder zusehen, wie er damit klarkommt. Wir werden ja dann noch in der Zukunft sehen, das wird ja gar nicht allzu lange dauern, welche von den drei Prognosen, die wir jetzt hier quasi gemacht haben, dann sich tatsächlich bewahrheitet.
Ja, ich glaube, angesichts allem, was wir wiederum, ja, ich beleg's halt wieder, ja, angesichts von allem, was wir von Frau Wagenknecht inzwischen kennengelernt haben, Stichwort, sie hat ja schon mal ein Bündnis gegründet, ja, kann die Sache sich in der Tat, Uwe, du sprichst es gerade an, sehr schnell schon in Luft auflösen. Am 4.9. hieß es noch, wir haben eine Krise der Demokratie. Da hat sie schon mal in dieser Bundespressekonferenz gesessen. Fünf Jahre jünger und fünf Jahre hübscher. Und dann keine, was wird es gewesen sein, hier nicht mal sieben Monate später, hieß es, oh, ja, scheiße, hat doch alles nicht funktioniert.
Da hat sie sich selber aus ihrer eigenen Bewegung zurückgezogen und gesagt, das mit dem Aufstehen, das nimmt sie jetzt doch nicht ganz so ernst. Da kommt man irgendwie in den Widerstand, da muss man dranbleiben, das muss man finanzieren, das muss man organisieren, da muss man sich mit den Leuten einigen. das ist dann doch ihre Sache nicht. Stattdessen zieht sie sich dann doch lieber zurück, ja, dahin, wo sie zu Hause ist, ja, wo es halt im Prinzip ihr gut geht und, ja, im Saarland, ja, in irgendeinem schnuckeligen Vorort, in einer, was weiß ich, wie viele Millionen Villa, da lässt es sich dann doch
halt eben besser. Ja, aber was du beschreibst, dafür gibt es ja ein Wort, das nennt man Opportunismus, ja, das heißt, sie versucht ihre Chance zu nutzen, ja, und glaubt, dass jetzt der Wind günstig weht für ein eigenes das Projekt. Und dass sie, wenn sie genügend mediale Aufmerksamkeit bekommen, das Projekt dann eben erfolgreich wird. Und das hat sie eben damals auch probiert. Damals hat es nicht geklappt vor fünf Jahren. Und man wird sehen, ob es diesmal klappt. Ich persönlich habe aus den vorhin genannten Gründen, die ich jetzt nicht noch mal wiederholen will, habe ich meine Zweifel, eben aus strukturellen Gründen.
Ich sehe die Argumente, die Alexander vorgetragen hat, durchaus als valide an. Also ich sehe das jetzt ist nicht so kritisch wie du, weil du immer denkst, ja, und man muss doch am liebsten allen Schaden vom Protest entfernt halten. Ja, die kann man nicht entfernt halten. Man kann die Menschen nicht erziehen, die Menschen müssen selber lernen. Und wie heißt es doch schön, alle Prognosen sind schwierig, insbesondere wenn sie die Zukunft betreffen. Und wir wissen jetzt noch nicht, was genau passieren wird. Nur die Ausgangsvoraussetzungen,
die Rahmenbedingungen sind nach meiner Einschätzung nicht so günstig. Ja, und insofern, ich persönlich erwarte mir da nicht so viel von. Das ist für mich eher so der Herbst- und Winterhype, ja, und wahrscheinlich ist Ostern schon wieder vorbei oder so. Ja, das ist dann das Äquivalent von wann auch immer man Winterräder tragen soll, ja. Kennt ihr diesen Spruch O bis O? Ja, von O bis O wird das jetzt relevant sein, ja, von Oktober bis Ostern, ja, machen wir uns jetzt irgendwie alle was vor, dass Wagenknecht in irgendeiner Form die Demokratie mit ihrer Definition von eben Demokratie rettet.
wissen wir ja schon, wie demokratisch die unterwegs ist und dann spätestens nach Ostern ist der ganze Quark dann wieder vorbei. Ich möchte mal ganz kurz hier die Zuschauer noch mit einbeziehen, es wird immer später und wir werden alle nicht jünger, das heißt, solange ihr noch da seid, 719 von euch, plus Crowdbunker-Zuschauer, dankeschön, möchte ich euch diese Frage hier stellen, liebe Freunde. Ist Sarah Wagenknecht, ich meine, es ist unfair, euch diese Frage zu stellen, nach allem, was wir hier vom Stapel gelassen haben. Im Prinzip könnte es nur eine Antwort geben, wenn alle mitdenken, aber mein Gott, ich lasse euch ja die freie Wahl. Also, ist Sarah Wagenknecht kontrollierte Opposition?
Ja, macht mal bitte mit. Wenn ihr das meint, dann Ausrufezeichen Vote 1, wie es da unten gerade im Lauftext steht, in den Chat gerade reinballern. Zwei Leute haben sich schon dafür entschieden. Wenn ihr meint, es ist noch zu früh, das zu beurteilen, so ein bisschen wischiwaschi, wie der Uwe sich gerade positioniert hat, obwohl er es besser wissen müsste, dann Ausrufezeichen Vote 2. Ja, ich weiß, ich bin tendenziös und die Sache ist nicht repräsentativ. So, wenn ihr aber meint, aus welchen Gründen auch immer, und bitte seid solidarisch, vielleicht unterstützt ja jemand den Alexander. Genau, danke dir, lieber Unbekannter. So, wenn ihr meint, ja, auf keinen Fall ist
Frau Sarah Wagenknecht kontrollierter Opposition um Gottes Willen, die sieht zu gut dazu aus. Oder sie ist zu eloquent. Oder fügt ein, was auch immer für ein bescheuertes Argument euch an dieser Stelle einfällt. Ja, dann bitteschön, Ausrufezeichen, Vote 1. Gut, ihr seid alle Erwachsenen, liebe Freunde, ich muss euch nicht erziehen oder belehren, ja, das ist nun mal meine Meinung und ihr seid auf meinem Kanal. Also, aktuell scheint es so auszusehen, dass der Großteil der Menschen hier gerade sagt, dass Sarah Wagenknecht kontrollierter der Opposition ist und das ist ja nicht nichts angesichts dessen, dass das ja auch Thema unseres Streams gewesen ist.
Ob die rote Sarah nicht vielleicht in ihrer Gesinnung jetzt irgendwie grün gefärbt ist, das ist jetzt alles auch nicht gerade ein Zufall, dass ich die so eingefärbt habe hier in meinem Aufmacher. Ihr seht es hier gerade, 83% der Menschen, die sich hier haben gerade losreißen können vom Handy, die schreiben gerade, sie ist kontrollierte Opposition. Naja, also ich möchte dazu mal was sagen. Diese Frage, ob sie das ist oder nicht, ist natürlich in Anbetracht der Geschehnisse, die wir in den letzten drei Jahren hatten und Skandale innerhalb der Protestbewegung sicherlich berechtigt. Nur kann man das jetzt abstrakt ein bisschen eingrenzen.
Also wenn ich mal daran erinnere, dass sie ja verheiratet ist mit dem Oskar Lafontaine und der ist ja 1990 Opfer eines politischen Attentates geworden, mitten in einer Wahlkampfveranstaltung. Das heißt, sie hat ja in der eigenen Familie die Erfahrung gemacht, dass unter bestimmten Voraussetzungen, wenn man sich politisch nicht opportun verhält, von verrückten Einzelattentätern lebensgefährlich verletzt werden kann. So, das heißt, dieser Frau ist doch ganz besonders bewusst, dass sie auf einem Hochseil tanzt und nicht einfach machen kann, was sie will. Denn sonst läuft sie ja Gefahr, dass es wie ihrem Ehemann 1990 ging, was zwar schon über 30 Jahre her ist, aber dass auch sie vielleicht Opfer eines verrückten Einzelattentäters wird.
Tino Chrupalla vor ein paar Wochen. Da musst du gar nicht so weit zurückgehen. Alice Weidel vor ein paar Wochen. Ja, und das war ja damals, war das ja quasi so ein mehr oder minder neues Ereignis oder ja doch neues Ereignis in Deutschland, was ja eben dazu führte, dass die Sicherheitsvorkehrungen für Politiker verstärkt wurden. Das ist aber jetzt gesellschaftspolitisch. Ich rede jetzt davon, dass sie als Person sich der Lebensgefahr ja bewusst ist. Das heißt, sie wird ja nichts tun, wo sie sich einer Lebensgefährlichkeit aussetzt.
Das wiederum bedeutet, dass sie ja nur aus der sicheren Position ihre Entscheidung treffen wird. Sie wird also keine Entscheidung treffen in ihrer auch zukünftigen politischen Karriere, wo sie mit diesem familiären Hintergrund immer in Erinnerung ist, dass ihr doch was passieren könnte. Das heißt, schon alleine da sehen wir, dass der Widerstandsgedanke bei ihr nicht voll ausgeprägt ist, sondern da wird ein ganz starker Sicherheitsgedanke sein. Und nicht nur, weil sie ein paar Millionen Privatvermögen angeblich hat, sondern alleine auch wegen der körperlichen Versehrtheitsrisikos.
Ja, sodass da, also insofern denke ich nicht, dass sie von vornherein als kontrollierte Opposition tätig ist, aber sie wird sich mit den Leuten, die sie gerne zur kontrollierten Opposition machen würden oder instrumentalisieren würden, mit denen muss sie sich arrangieren. Ja, das ist wieder Realpolitik. Lieber Alexander, ich mag das ungern so sehr auf dir drauf rumzuhacken, aber Uwe haut hier einen nach dem nächsten raus. Er hat doch auch recht. Das kannst du doch auch nicht abstreiten, dass diese zarte Frau natürlich auch Sicherheitsbedenken hat, natürlich sich nicht so weit aus dem Fenster wird lehnen können.
Und jetzt muss ich mal eine Lanze für dich brechen, wie es zum Beispiel für dich der Fall ist, ja, Familienvater, ja, selber irgendwie, keine Ahnung, dein eigenes im wahrsten Sinne des Wortes Kreuz zu tragen und hast du nicht gehört und was hast du nicht alles gerissen im Regen und wie du dich hast vor Polizeiketten gestellt und wie man dich mit Wasserwerfern abgeräumt hat und wie du im Knast gelandet bist und die Prozesse, die du führen musstest. Meinst du, das macht eine Sarah Wagenknecht auch nur einen Tag mit, wenn ihr da Widerstandswind ins Gesicht bläst, ins Wunderschöne? Pustekuchen, wen wollt ihr denn wovon überzeugen? Klar hat die gute Anwälte, klar wird ihr sich da, wo man sich juristisch wehren kann, sich juristisch wehren.
Aber wenn man gegen das Regime schießt, Freunde, und wenn man das nachhaltig macht und wenn es nicht gewollt ist, weil man es gerade maskiert, weil jetzt gerade halt diese Sau durchs Dorf getrieben wird, ja, dann kriegt man das halt eben zu spüren. Und dann trennt sich die Spreu vom Weizen. Und dann habe ich lieber einen Alexander Ehrlich, der vorgibt oder tatsächlich halt eben den Widerstand halt im Prinzip dem Rücken stärkt, als dass ich mir in irgendeiner Form mit Sarah Wagenknecht hier vormachen muss, dass es mit unserer Sache vorwärts geht. Widerstandsarbeit ist kostspielig ist unglaublich
aufwendig, sie ist sogar gefährlich sie kann sogar lebensgefährlich sein und dass man sie richtig macht erkennt man daran, dass einem der Wind ins Gesicht bläst und dass man 10 Jahre gegen Windmühlen kämpfen muss bis man auch nur politisch ein Bein geschweige denn beide Beine, um bei deiner Metapher zu bleiben endlich mal auf den politischen Boden bekommt wie es gerade bei einer einzigen Partei in Deutschland der Fall ist und ich sage nicht Nicht, dass ich alles gut finde, was die AfD macht, da gibt es Positionen, da bin ich komplett weg von Parteilinie, von gutem Gewissen und was auch immer, aber das sind isolierte Punkte. In der Summe, wenn ich mir angucke, alle Faktoren, die dafür sprechen, dass hier wahre Widerständler am Werk sind, die im Übrigen auch mit uns spaziert sind, die mit uns gekämpft haben und von denen auch einige mit uns gestorben sind, liebe Freunde, so lange kämpfen wir schon, dass wir Mitstreiter verloren haben, dann sehe ich die in den Reihen der AfD.
Die sehe ich nicht bei den Linken und die sehe ich auch nicht bei Sarah Wagenknecht, deren Abstimmungsverhalten in puncto Corona ich sehr gerne mir mal mit der Lupe anschauen würde. Punkt. Großteils Abwesenheiten und Enthaltungen. Uwe, wenn der Gedanke stimmt mit dem Sicherheitsbedürfnis, und ja, das habe ich auch schon des Öfteren angenommen im Hinblick auf 1990,
dem widerspricht eines. Als sie diese Demonstration am Brandenburger Tor organisiert hat, den Aufstand für den Frieden gemeinsam mit Alice Schwarzer, ist sie dort... Vorsicht, Vorsicht, ich war direkt vor Ort. Vorsicht, sei bitte vorsichtig bei dem, was du jetzt sagst. Lass mich doch mal ausreden. Sie haben im Vorfeld dieser Demonstration eine Vorbesprechung mit Ihren Mitstreitern und auch Ihrem Gatten in einem völlig ungesicherten, frei zugänglichen Restaurant abgehalten, wo jeder x-beliebige ganz nah an Sie herangekommen ist, Selfies machen konnte und so weiter.
wenn ihr Sicherheitsbedürfnis so groß wäre, wie du das vermutest, oder ihr persönlicher Mut so klein, warum setzt es sich dann einer solchen Gefahr aus? An einem solchen Tag? Uwe, weil es keine Gefahr gab, weil diese ganze Inszenierung dafür da war, um Druck aus dem Kessel zu lassen. Deshalb, wenn du nicht in Gefahr bist, begibst du dich in die Öffentlichkeit. Alexander, Freunde, wir sind hier auf einem wachsenden Kanal. Ich kann euch nicht alles vorkauen. Natürlich, ich habe die Selfies selbst gesehen mit Daria und den anderen. Ich war auch fünf Minuten zu spät, um mit ihrem LaMama dort ein Selfie zu machen. Es gab
keine Gefahr dort für Sarah Wagenknecht, die von irgendeiner wirklich politisch gesteuerten, wirklich auch vielleicht gewaltbereiten Seite herkam. Sie konnte sich hinstellen, sie konnte sich ins gemachte Nest setzen, sie kam aus dem Adlon, sie ging die 50 Meter bis ins Restaurant, wo es schön warm war, dann wurde sie eskortiert bis auf die Bühne. Sie war so wenig wie notwendig auf der Bühne, ist danach, weil dann wirklich viele Reporter gekommen sind, weil das Interesse an ihrer Person, weniger an dem, was sie gesagt hat, sondern an ihrer Person so so groß gewesen ist, dass sie wirklich umringt war von Scharen von Reportern. Ist sie nicht etwa den ganzen Weg, wie Alice Schwarzer zum Beispiel, die wirklich was zu verlieren hatte,
den Weg wenigstens ins wohltemperierte Adlon zurückgegangen, die 150 Meter von der Bühne aus? Nein, sie ist an der Bühne in einen, ich weiß es nicht, Rolls Royce, Mercedes-Benz, hast du nicht gehört, könnte ich mir niemals leisten im Leben, in sowas gestiegen und ist davongedüst. Das hat sie gemacht. Und warum konnte sie das machen? Weil sie nicht in Gefahr war. Also komm mir bitte nicht mit Wie konnte sie das wagen? Sie konnte es wagen, weil keine Gefahr für sie bestand. Ja gut, die Frage ist immer, was Gefahr ist. Wovon ich ja rede, ist Gefahr, die letztendlich von den Mainstream-Interessen ausgeht.
Und da wissen wir, dass die politische Realität eigentlich eine ganz hervorragende Eskalationsstrategie hat. Es tut mir leid, es tut mir leid, es tut mir leid. Ich bin furchtbar. Alexander, ehrlich. Selber schmierst du mir immer aufs Brot, ja, wie viel jüdisches Blut in deinen Adern fließt. Das reicht, was du gemacht hast. Widerständler, Corona-Kämpfer, Querulant, Querdenker, hast du nicht gehört, was dir alles unterstellt wird, plus ein 85. jüdisches Blut oder was auch immer
du da in dir haben tragst, ja. Geh du mal bitte, geh du mal bitte durch Neukölln. Dieser Tag. Mach das mal. Frei und ungebunden. so wie du bist. Oder um Gottes Willen ich Gott verbiete. Müsst du das jetzt tun. Das ist echte Gefahr. Da sehen wir mal wie es um Demokratie bestellt ist in unserem Land und wo die wirklich herkommt. Das ist gefährlich. Das solltest du dir zweimal überlegen und ich erst recht. Aber Sarah Wagenknecht in die La Mama Selfies machen? Bitch, please. Kommt mir nicht mit sowas.
Wenn du es jetzt schon so herunterbrichst, dann muss ich dir sagen, ich habe dieselbe Erfahrung gemacht wie wie Sarah, nämlich der Organisation einer Großkundgebung am Brandenburger Tor. Du warst dabei, hast aus dem Bundestag Bericht erstattet. Ich weiß, was es bedeutet. Du musstest aus Sicherheitsbedenken genau deine eigene Kundgebung abbrechen. Die Anzahl der Menschen, die anwesend waren, ist ungefähr vergleichbar. Die Größe war im Bereich 50.000 bis 60.000 Menschen in beiden Fällen. So, ich bin an diesem Tag angegriffen worden.
Ich bin an diesem Tag bedroht worden. Ich bin an diesem Tag bespuckt, geschlagen und verletzt worden. Denn auf jeder Demonstration kommen Menschen, die den Versammlungsleiter und seinen Aufruf einfach hassen, nicht gut finden, sich an ihm abreagieren. Und das hätte an diesem Tag, Sarah, genauso passieren können, dass irgendjemand, der total auf der Waffen-in-die-Ukraine-schicken-Linie mitschwimmt, fanatisch, vielleicht sogar ukrainische Aktivisten, sie angreifen. Nichts hätte das ausgeschlossen. Jeder hätte das tun können.
Es gibt keine militanten Gruppen von irgendwelchen Pro-Israel-Gruppen oder Juden, die in Deutschland leben, die den Palästinensern dieser Tage in die Parade fahren und dort die Demo-Teilnehmer oder die Demo-Organisatoren bespucken oder auf die Art und Weise behandeln, wie du das gerade beschreibst. Das ist mitnichten bei jeder Demo so. Bitte kontrolliere dein Vokabular. Das ist bei Demos so, wo es wirklich was zu verlieren gibt für die Leute, die sich offenen, sehenden Auges in den Widerstand stellen. Da ist das so. Aber das ist nicht bei jeder Demo so. Es gibt keine marodierenden Gruppen von Israelis, die durch Deutschland ziehen, um diese ganzen mal verboten, mal nicht Palästinenser, Pro-Palästinenser-Demos aufzumischen, um dort Steine zu werfen, um dort Leute aufzulauern und hast du nicht gehört, was sonst noch zu tun.
Das gibt es nicht. Es gibt nun mal gute Demos und schlechte Demos. Und wir haben historisch gesehen immer zu den schlechten Demos gehört. Deshalb könnten wir jetzt das false positive in irgendeiner Form hier beschreiben, dass wir denken, das ist bei allen Demos so. Das ist mitnichten so. Also pass bitte auf, was du sagst, lieber Alexander. Auch wenn ich es dir nicht wünsche und wenn ich das lamentiere, dass dir das passiert ist. Aber was hast du eigentlich getan, eingestanden, für Wahrheit in der Welt, für Recht und Frieden? Und dann wirst du so bespuckt, da musst du so viel selber in Kauf nehmen, bis hin zu, dass ich körperlich gesehen habe, was du durchgemacht hast in Brüssel und in anderen Orten. Und das soll gang und gäbe sein? Das ist bei jeder Demo so und das ist in Ordnung so? Was ist denn daran in Ordnung? Nichts ist daran in Ordnung. Und ich möchte mich nicht daran gewöhnen.
Aber realpolitisch ist es so, das Risiko besteht bei jeder Demo. Du magst recht haben, die palästinensischen Kundgebungen, ja, ich sehe da auch sehr schwer eine Störung durch israelische Fundamentalisten, die ausgerechnet auf einer Demo jetzt einen Versammlungsleiter angreifen würden, ist auch nicht auszuschließen, aber die statistische Wahrscheinlichkeit tendiert gegen null, dass so etwas irgendwo passiert. Da stimme ich dir zu. Ja, also ich rede ja eigentlich nicht von, ich sage mal, überaktiven oder heißspornigen Demo-Teilnehmern oder Demo-Gegnern, sondern ich rede von politisch motivierten Attentaten. Und die haben nichts damit zu tun, dass irgendwo eine Demo ist, sondern die passieren, wie eben damals bei Oskar Lafontaine, der war auf einer Wahlkampfveranstaltung, das war keine Demo.
So und dann kommt dann irgendjemand und schneidet den halben Arzt auf, so ungefähr. So und dann kann man sagen, okay, ist ein verrückter Einzeltäter, aber die verrückten Einzeltäter haben ja in den letzten Jahrzehnten unheimlich Konjunktur. Und die Frage ist, warum die verrückten Einzeltäter immer an so wichtigen Stellen sind, wie die überhaupt dahin kommen, trotz Sicherheitspersonal, trotz Absperrungen und wie die dann auch erfolgreich sein können und wie sie zufälligerweise immer dann, nicht immer, aber häufig, die Leute angreifen, die dann nach dem Attentat auf einmal ihre Politik ändern oder einen Posten verlieren oder sonst nicht was.
Das heißt, das sind ja merkwürdige Zufälligkeiten, dass solche verrückten Einzeltäter ja dann solche Leute angreifen, die für die Interessenlagen höherer Art unerwünscht sind. Und davon rede ich. Und eine Sarah Wagenknecht, die jetzt erstmal nur so eine Friedensdemo am Brandenburger Tor macht oder wo, das ist erstmal noch nicht das große Problem. Ja, so, weil daran ändert sich im Wahlverhalten nichts. Aber wenn die vielleicht mal 100.000 Leute in ihrer Partei hätte und dann eine Demo macht und dann auf einmal sagt, ja, jetzt müssen wir aber ganz anders auftreten, dann könnte es langsam gefährlich werden. So, das ist aber eine ganz andere, ich sag mal, Gefährdungsszenario als das, was nur auf einer normalen, ich sag mal, unerwünschten, vom Mainstream unerwünschten Demo passiert.
Ja, und das ist dir auch klar, Alexander. Ich möchte hier nicht den Teufel an die Wand malen, aber du hast Demos gesehen, bei denen die Stimmung aufgeheizt war, weil was eben auf dem Spiel stand, 18. November 2020 zum Beispiel, eine von vielen, die ich an dieser Stelle nennen könnte, und du hast die Demos erlebt, wirklich die fast schon, in dem Zusammenhang kann man das fast schon irgendwie sagen, orgasmisch friedlichen Zustände, die wir gesehen haben bei Sarah Wagenknecht und Alice Schwarzer. Das Einzige, was dort widrig war bei dieser Demo, war die Witterungslade.
Und ich gehöre jetzt nicht zu den Leuten, den Verschwörungstheoretikern, die meinen, auch das ist manipuliert worden. Ansonsten ist dort wirklich alles komplett wirklich ein in sich überbordendes Friedensfest gewesen. Hätte es ja auch sein sollen, natürlich, die stehen ja auch für Frieden ein, natürlich. Absolut. Aber hätte man in irgendeiner Form wirklich eine, dem System gefährlich werdende potenziell Meinung dort geäußert, ja, dann hätte man dort einen Gegenwind gespürt, politisch gesprochen. Freunde, wir müssen die Sache
zum Abschluss bringen. Ich habe das Gefühl, ansonsten ja, ich will gar nicht sagen, wir drehen uns im Kreis, weil mitnichten haben wir uns im Kreis heute gedreht. Das war teilweise sehr harter Tobak, aber wir haben viele wichtige Dinge heute rausgearbeitet und an dieser Stelle noch einmal Respekt, Alexander, ja, das ich habe auch nichts anderes von dir erwartet, fairerweise muss ich das auch dazu sagen, du bist keiner, der die Beine in die Hand nimmt und rennt, ja, aber weiß Gott, sowohl Uwe als auch ich, wir haben es dir nicht leicht gemacht und an dieser Stelle können wir alle alle, man muss ja immer Gemeinsamkeiten bilden, wir sind uns alle
einig, dass Robert Lambrou ein individuell toller Mensch ist, aber heute hätten auch seine Beiträge etwas reichhaltiger sein können. Ich glaube, dem war einfach ins Gesicht geschrieben, dass er heute ein bisschen müde war. Aber was ich gut finde und was ich trotzdem auch wiederholen möchte, ist, dass wir halt aufeinandertreffen und als Freunde und auch als Bekannte und auch einfach als Menschen auseinander gehen, die sich halt eben nicht hassen, sondern die halt sagen, Okay, wir setzen uns im Schlaf, wenn wir alle drüber schlafen, eben mit diesen Argumenten auseinander und kommen dann auch nochmal zusammen und hoffen dann auch in irgendeiner Form halt vielleicht zu anderen Schlussfolgerungen zu kommen, wenn sie denn argumentierbar sind, dann sehr gerne. Ich lasse mich auch gerne eines Besseren belehren, auch von Alexander Ehrlich. Und wenn Alexander Ehrlich eine Sendung hat, in der er irgendetwas mit mir dieser Art debattieren möchte, ich stehe dafür zur Verfügung und freue mich auch im Übrigen dich auch wieder, auf meine Art und Weise sage ich das jetzt mal, unter den Lebenden zu sehen.
zu lange, habe ich das Gefühl, warst du von der Bildfläche verschwunden, vielleicht habe ich auch nur an den falschen Stellen gesucht, aber danke dir, dass du das ausgehalten hast danke lieber Uwe, dass du mir ich möchte fast sagen kompromisslos, aber sehr nicht kompromisslos kritisch zur Seite stehst ich glaube nicht, dass du mir Honig ums Maul geschmiert hast oder meine Punkte in irgendeiner Form hier unterstützt hast, nur weil wir jetzt ein freundschaftliches Verhältnis haben sondern weil du sie halt auch inhaltlich belegst Im Übrigen danke ich dir dafür. Wir konnten das sehr, sehr kurz machen mit der ganzen Theorie rund um, warum Gastmann angeblich recht hat auf deiner Seite da und mit deinem Interview. Von wegen numerisch würde sich das alles für Deutschland lohnen, wenn wir mehr politischen Pluralismus haben.
haben. Grundsätzlich bin ich der Meinung, dass das natürlich so ist, ja, aber um Gottes Willen doch nicht mit der Wahlengerechtpartei. Ja, wer nichtsdestotrotz das im Prinzip sehen möchte, das gibt es auf Die Welt Klar Sehen und Die Welt Klar Sehen gibt es auf YouTube und ich schicke euch gerade den Link dazu, wenn alles funktioniert, in sämtliche Chats, damit ihr das hoffentlich auch selber dann nachvollziehen könnt. Wie gesagt, das ist eine Zeitverschwendung insofern als das, sie haben nicht recht und sie sehen nicht gut dabei aus, was sie sagen, aber es liegt nicht an Uwe. Man kann sich seine Gäste nicht immer aussuchen.
Und wir haben es ja hier wieder gerade gebogen. Aber auf Uwes Kanal, an dieser Stelle kriege ich die Kurve, gibt es sehr viele andere Videos und da hat er recht. Und das sind nicht nur die Videos, die Filme mich betreffen. Also da sind einige inzwischen zusammengekommen. 3460 Abonnenten, 264 Videos. Also lieber Uwe, du schickst dich ordentlich an mir Konkurrenz zu machen. Ich bin sehr stolz darauf, was du dort aufgebaut hast in den letzten Jahren. und Dito, auch wenn ich diesen Spruch nicht mag, Dito, also selbiges gilt auch für Alexander Ehrlich kein großer Kanal, aber was
kann ja noch werden, Honk for Hope auf D-Live und ich glaube auch auf YouTube oder, lieber Alexander? Auf YouTube knappe 20.000 oder 19.000 Ja, mein Gott, ja, da bin ich ja das ist ja der Wahnsinn bald werde ich mich nach euch umschauen müssen Also, Honk for Hope auf YouTube, liebe Freunde, ich versuche das hier mal gerade für euch aufzurufen dann seht ihr das auch auch. Ich wollte auch dazu kurz Stellung nehmen, du hast angeboten, oder du hast angefragt, so rum, ob wir diesen Stream auch auf dem Kanal von Honk4Hope verbreiten würden.
Grundsätzlich bin ich da jetzt nicht irgendwie besitzergreifend, dass ich halt sage, ja, ja, nein, das ist jetzt reserviert, exklusiv nur für mich. Aber ich hab schon ein bisschen vorweg geahnt, und ich sage das sehr gerne öffentlich an dieser Stelle, lieber Alexander, dass das so laufen würde, wie es halt eben gelaufen ist. Und deshalb wollte ich das auf deinem Kanal, in Anführungszeichen, deinen Zuschauern vielleicht ein wenig ersparen, weil das wirkt ohnehin despektierlich, wenn ich so über dich drüber rede auf meinem Kanal. Wenn ich mir das auch noch auf deinem geleistet hätte, glaube ich, wäre ich komplett unten durch. Also insofern, es gibt nichtsdestotrotz deinen Kanal und
der heißt auch Verhob. Ich verwende meinen Kanal beinahe ausschließlich für Livestreams, für Live-Berichterstattung von Demonstrationen und habe schon lange aufgehört, meine politische Meinung in irgendeiner Weise auf YouTube zu äußern. Wenn ich das überhaupt tue, dann nur noch auf meinem Telegram-Kanal und stets im Sinne von Leute, egal wie sehr wir unterschiedlicher Meinung sind, lasst uns respektvoll und sachlich themenbezogen reden
und keine Ausdrücke oder Umgangsformen an den Tag legen, die unwiederbringliche Schäden anrichten zwischen den Regimekritikern. Wir sind ohnehin so wenige. Wir brauchen uns nicht auch noch gegenseitig beleidigen und streiten wegen Themen, die wir am letzten Ende ja doch nicht selbst in der Hand haben und beeinflussen können, so wie zum Beispiel auch das heutige Thema. Du musstest es mit dem Arsch einreißen. Wir haben es nicht in der Hand?
Was ist denn das für ein Kindergarten-Argument? Natürlich haben wir es in der Hand, lieber Alexander. Wir sitzen natürlich nicht am längeren Hebel, das ist mir vollkommen klar. Aber haben nicht du und ich und Uwe und alle anderen mühsam in was weiß ich wie vielen Tausenden von Stunden zusammen ausgearbeitet, was was wir doch in der Hand haben, wie wir doch diesem System auf unsere eigene subversive Art und Weise unseren Stempel aufdrücken können. Wir sind doch nicht eine Feder im Wind, die wirklich machtlos nach links und rechts treibt. Wir machen diese Sendung, damit die Leute ins Handeln
oder wenigstens ins Denken kommen. Um Himmels Willen, wir sind nicht so machtlos, wie du das jetzt gerade beschrieben hast. Während wir das... Wir haben nicht in der Hand, ob Sarah Wagenknecht korrumpiert werden kann oder schon ist. Wir haben nicht in der Hand, ob Sarah Wagenknecht uns belügt oder nicht. Wir haben nicht in der Hand, ob sie es schafft, ihre Partei hinzubekommen, zu organisieren. Das ist die größte Hürde. Das haben wir alles nicht in der Hand. Da will ich dein eigenes Argument gegen dich verwenden und zeige mal wieder auf, wenn ihr euch mit mir anlegt, Freunde, dann müsst ihr euch gewaschen haben. Hast du nicht vorhin gesagt, in diesem Interview mit Marc Friedrich, dass sie gemeint hat, kleinere Parteien können allein durch ihre Präsenz irgendjemanden vor sich hertreiben?
Hast du das nicht gesagt, dann gilt das auch für uns. Wir haben ein bisschen was in der Hand, Sarah Wagenknecht etwas an die Hand zu spielen und sie vor uns herzutreiben, ja? Und bitte lass mich das hier nützen für ein Statement. Wenn hier irgendjemand aus dem Bündnis Sarah Wagenknecht zusieht oder vielleicht Sarah, wenn du dir das selbst ansiehst, kann ich mir nicht vorstellen, schon gar nicht bis zum Schluss, aber vielleicht schickt dir jemand diesen Teil. Liebe Sarah, deine Wirtschaftspolitik solltest du echt mal überdenken. Sprich doch mal bitte mit Mats Palsvik, Ein hervorragender dänischer Ökonom, Nationalökonom mit großer internationaler Erfahrung, der eine viel einfachere und viel überzeugendere und vor allem funktionierende Lösung hätte zur Inflationsbekämpfung und zu mehr sozialer Gerechtigkeit als eine Enteignung der Superreichen, nämlich Einkommenssteuer abschaffen, Transaktionssteuer einführen.
Mehr will ich dazu jetzt gar nicht sagen. Matz-Palsweg. Diese Theorie als Wirtschaftspolitik des Bündnisses Sarah Wagenknecht wäre ein Alleinstellungsmerkmal, wäre linkssozial gerecht, würde funktionieren und würde deiner Partei auf diesem Sektor Glaubwürdigkeit verleihen. ohne Mats Palzweck in irgendeiner Form zu kennen, distanziere ich mich von allem, was Alexander ehrlich gerade gesagt hat. Das ist absichtlich und ausschließlich seine eigene Meinung und ich habe dazu noch gar keine, weil ich von Mats Palzweck noch nie gehört habe und
keine Ahnung habe, wofür das steht. Aber nichtsdestotrotz mag er durchaus sein, dass du recht hast und dann können sich die Leute mit diesem Herrn auseinandersetzen. Ich habe ihn einfach mal gegoogelt, ich habe keine Ahnung, ob ich den richtig geschrieben habe. Warte mal, ich zoome hier nochmal rein. Ich habe gesucht nach Mats Palzweck und du wirst mir das bestätigen können, ob das so stimmt. Genau. Also wen dieser Herr interessiert, gesetzt dem Fall. Alexander Ehrlich hat in diesem Punkt komplett recht. Der kann sich unter Mats Palstrick auf Google mehr dazu informieren. Okay, gut. Ich nehme das als ein letztes Statement von dir. Danke dir dafür, Uwe. Dann hast du nochmal das letzte Wort und dann kommt der krönende Abschluss.
Ja, mein letztes Wort ist, dass es doch ganz spannungsreich heute war und ich hoffe, dass die Zuschauer sich ihre eigene Meinung bilden können. In diesem Spannungspol zur Meinungsbildung gehört es dazu, auch extreme Meinungen sich anzuhören. Es gehört auch dazu, Streit mal ertragen zu können, ohne gleich in Tränen auszubrechen. und ich bin sicher, dass das Thema Sarah Wagenknecht uns noch in den nächsten Monaten noch ein paar Mal
begegnen wird. Schön gesprochen, weil der Subtext ist ja, in zwei, drei, vier Monaten, wenn ihr der Widerstandswind ins Gesicht bläst, wird ihr das sowieso zu langweilig und zu anstrengend werden und dann macht sie den Abflug, so wie sie das in der Vergangenheit auch schon mal gemacht hat. Weil sie hat ja Besseres zu tun, als den Widerstand in Deutschland anzuführen. Da müsste man sich ja die Finger schmutzig machen. Gut, ihr zwei. Dankeschön für eure Teilhabe an dieser Sendung. Klar sehen, clever
denken, frei handeln.
Zitate aus dieser Abschrift bitte mit Quellenangabe: „Sahra Wagenknecht und ihre neue Partei | Kontrollierte🪓Opposition oder echte Alternative?“, Die Welt Klar Sehen, 25.10.2023.
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Uwe Loose diskutiert als Gast in einem Livestream von Eli mit Alexander Ehrlich und Robert Lambrou, ob Sahra Wagenknechts neues Bündnis kontrollierte Opposition oder eine echte Alternative ist.
