Bill Gates | 2024 wird der Wendepunkt 🔄 erreicht | Der Weg in eine gerechte globale Welt beginnt01.01.2024
Abschrift
Abschrift des Videos vom 01.01.202459 Abschnitte
Der Text hält den Kenntnisstand dieses Tages fest, nicht den von heute. Er wurde maschinell aus der Tonspur erstellt; maßgeblich bleibt das gesprochene Wort im Video.
Zuschauer, willkommen auf meinem Kanal, Die Welt Klar Sehen. Zunächst einmal wünsche ich Ihnen alles Gute für das Jahr 2024. Ich hoffe, dass Sie gut in das neue Jahr reingerutscht sind, entspannt die Weihnachtszeit, damit Ihre Familie oder Ihren Liebsten genießen konnten. Und dass wir frohgemut und optimistisch in das Jahr 2024 wieder schauen können. Wobei ich mir persönlich das vorstellen könnte, dass die Welt, die ja im Moment im Umbruch und Wandel begriffen ist, dass dort doch wieder neue weltumspannende Katastrophenszenarien entstehen, mit denen wir gar nicht gerechnet haben und für die es, wie schon bei manchen anderen Katastrophen, genau immer eine Lösung geben wird.
und die ist unabdingbar, sprich völlig alternativlos und jeder, der was anderes denkt, der ist offensichtlich nicht bei Trost. Wie es nun tatsächlich werden wird, darüber gibt es ja viele verschiedene Meinungen. Einer, der sich ja gut auskennt und den ich schon in den letzten beiden Jahren im Januar besprochen habe, ist Bill Gates, der auch dieses Jahr kurz vor Weihnachten auf seinem Blog Gates Notes wieder seine Resümee für 2023 geschrieben hat und seine Prognose für 2024. Und das schauen wir uns jetzt
mal an. Klar sehen, clever denken, frei handeln. Ich habe sein insgesamt 32-seitiges Werk, wobei es immer zur Hälfte mit Bildern ist und die andere Hälfte mit Text. Eher sind es noch nicht Nicht mal 16 Seiten habe ich wieder mit der Software DeepL übersetzt. Das ist also im Prinzip, dass ich ein Englischer in der Regel ganz gut. Und da zappen wir uns mal so ein bisschen durch, um die wesentlichen Punkte rauszukommen, rauszusehen.
Und wir sehen oben rechts, ich habe meine neue Enkelin in diesem Jahr sehr gerne kennengelernt. Also wir sehen hier schon, er fängt damit an, dass eigentlich dieser Jahresbrief seiner Enkelin quasi gewidmet ist. Er ist also ein liebender Großvater, der sich Gedanken über sein Enkelkind macht, sein erstes. Schauen wir also einfach mal rein. Und da ist es ja auch schon seine Enkeltochter und da sehen wir, welch liebender Mensch er ist.
Und ja, das hat sich auch sonst auch schon immer viel um das Wohl von Kindern in der ganzen Welt bemüht. So jedenfalls nach seinen Aussagen. Und die Frage ist also, was war eigentlich 2023? Das ist ein kurzer Rückblick. Für ihn war es also zunächst einmal das Jahr, in dem er Großeltern geworden ist und dass es zum ersten Mal auch eine künstliche Intelligenz gab, die er für Arbeit und andere ernsthafte Zwecke und nicht nur für Spielereien eingesetzt hat.
Und das war für ihn wichtig. Dann geht es aber weiter um die KI, nämlich, dass wir jetzt ein besseres Gefühl dafür haben, welche Art von Aufgaben die KI von sich aus erledigen kann und für welche sie eben als Co-Pilot, sprich als Unterstützung helfen kann. Insbesondere geht es ihm aber um den Zugang zu Bildung, psychischer Gesundheit und mehr noch zu verbessern. Er ist da hoch motiviert, denn er hat immer an die Kraft der Innovation geglaubt.
Und dass es wichtig ist, jedem Kind die gleiche Chance zu geben, zu überleben und sich zu entwickeln. Und das gilt natürlich auch für die neue Innovation, nämlich die KI. Und da stehen wir aber gerade erst am Anfang dieses Überganges, also quasi in das KI-Zeitalter und er kann sich natürlich vorstellen, wie das etwa aussehen wird, wobei er sich selber oder viele sich nicht darüber klar sind, wie man KI am besten einsetzen kann. Da sind wir nicht ganz alleine,
denn ihm ist es genauso gegangen. Er wollte eigentlich für seine Stiftung, die Bill & und mit Länder geht, Stiftung die KI einsetzen für bestimmte Zwecke und dann hat er es doch auf die traditionelle Art und Weise gemacht, weil er es so gewohnt ist. Dann war natürlich in 2023 das große Thema Krieg Russland gegen die Ukraine und die Folgen des Krieges in Äthiopien, wo Millionen von Menschen weiterhin unsägliches Leid erfahren haben. Dann ist auch sein Herz gebrochen für die anhaltenden Leiden von Israelis und Palästinendern sowie für die Menschen im Sudan.
Ja, also dass er kinderlieb ist, wissen wir ja, aber dass sein Herz nun bricht für die armen Menschen in Israel, Palästina und Sudan, das ist jetzt eine neue Information, zumal es ja auch Menschen gibt, die gezwungen sind, Not zu ertragen wegen der häufigeren, immer extremeren Wetterereignisse, die durch den Klimawandel verursacht sind und natürlich durch die steigende Inflation und das langsame Wirtschaftswachstum, was sie auch hart trifft. Ja, da kann man natürlich durchaus verschiedener Meinung sein.
Also es gibt ja Leute, die glauben, wobei das ja nur drei Prozent angeblich sind, Wissenschaftlern, dass es nicht so schlimm ist mit dem menschengemachten Klimawandel. Dann gibt es ja auch Menschen, die der Meinung sind, dass Inflation gar keine Naturgewalt ist, sondern eine umgezügelte Schuldenaufnahme und Kreditaufnahme durch Zentralbanken, Also durchaus auch menschengemacht und kein Echt. Und dann gibt es ja noch die Frage des Wirtschaftswachstums. Wirtschaftswachstum ist eine Frage von Innovationen, von Produkten, die auch auf eine Nachfrage stoßen.
Also manche Produkte, die werden zwar von Regierungen stark angeboten und subventioniert, die will aber gar keine haben. Seien das jetzt in unseren Breitengraden Elektroautos, Wärmepumpen. Ja, wenn man in solche Produkte investiert, dann darf man sich natürlich auch nicht wundern, wenn es mit dem Wirtschaftswachstum nichts wird. Und insofern bin ich da nicht so ganz seiner Meinung. Es ist keine Frage, dass dies schwierige Zeiten sind, aber er bleibt optimistisch für die Zukunft. Das Innovationstempo war noch nie so hoch wie zuvor. Man macht große Fortschritte, insbesondere bei der Alzheimerkrankheit, Fettleibigkeit und der Sichelzellenanämie.
Das waren ja auch Themen, die er schon im letzten Jahr ausführlich behandelt hatte und er setzt sie auch weiterhin dafür ein, dass den ärmsten Menschen es besser gehen sollte und dafür leistet er das über seine Gates Foundation, die da unheimlich viel macht. Er kümmert sich eben auch um den Klimaschutz und dafür hat er ja eben seine Breakthrough Energy Firma mal gegründet vor einiger Zeit und die macht den größten Anteil daran, was sein gutes Werk diesbezüglich betrifft.
Ja, und dann finanziert er weiterhin privat, also aus seinem Portemonnaie, die Forschung in anderen Bereichen wie der Alzheimer-Krankheit. Ja, und dann berät er immer noch, und das finde ich auch sehr freundlich von ihm, ja, und da wird man ihm auch sicherlich sehr dankbar sein, ja, wen berät er denn? er berät, nämlich Microsoft. Durch diese nette Leistung hat er auch einen Vorteil, nämlich er hat einen Einblick in die kommenden Entwicklungen und wie diese genutzt werden können, um die
Welt gerechter zu gestalten. Das heißt also, wir sehen, dass Microsoft eben das gute Werk, was er schon früher geführt hat, weiter fortführt, die Welt gerechter zu machen. Die Herausforderung, Von denen wir alle stehen, die fühlen sich natürlich beängstigend an, aber sie sind weniger beängstigend, wenn man weiß, was genau nötig ist, um sie zu bewältigen. Ja, und das ist doch das Schöne. Also Bill Gates weiß genau, was nötig ist, um unsere Zukunftsängste und Zukunftsszenarien zu bewältigen.
Ja, was gehört denn da insbesondere zu? Ja, zum Beispiel erweist er darauf hin, wie doch die neuen Impfstoffe geholfen haben, die Zahl der Todesfälle im Kindesalter zu halbieren. Ja, hier verweist er aber auf dieselbe Grafik von vor ein oder zwei Jahren und die endet ja bis 2019. Also insofern, warum wurde die jetzt nicht weitergeführt? Ja, dann ist die KI, die ist natürlich innovativ und sein Grundgedanke entspricht dem ja auch, denn Innovation ist der Schlüssel zum Erfolg. Deswegen hat er Microsoft gegründet und deswegen haben er und seine Frau Melinda vor mehr als zwei Jahrzehnten die Gates Foundation ins Leben gerufen.
Ja, das ist sehr lobenswert, dass Innovation als sein Hauptlebensmotto hatte. Und wie hat man das jetzt geschafft mit den ganzen Innovationen? Zum Beispiel, indem man Impfstoffe billiger hergestellt hat, die aber genauso sicher waren wie früher die Impfstoffe, sodass man auch neue Impfstoffe entwickelt. Also um jetzt zum Beispiel die Kinder vor tödlichen Krankheiten wie dem Rotavirus zu schützen, an dem ja laut dem RKI weltweit 400.000 Menschen, also Kinder unter fünf Jahren sterben.
Und dafür dient eben die Innovation, denn das ist der Schlüssel, um das Beste aus jedem ausgegebenen Dollar herauszuholen. Also das ist eine äußerst rentable Innovation. Ja, die künstliche Intelligenz beschleunigt also die Entwicklung in einem Tempo, wie wir es noch nie zuvor gesehen haben. Und die bisher größten, also bisher größten Auswirkungen sind bei der Entwicklung von neuen Medikamenten. Und insbesondere geht es da um weitere Entwicklungen in dem Bereich Aids, Tuberkulose und Malaria.
Ja, hier führt er dann noch weiter aus, was sie da im Detail so alles machen. Und die Arbeit, die also in den nächsten Jahren gemacht wird, also im 2024, das wird die Voraussetzung für einen massiven Technologie-Ruhm im Jahrzehnt hervorrufen. Das heißt, hier sehen wir also, dass Bill Gates voll auf für die künstliche Intelligenz setzt und davon ausgeht, dass die die Welt gerechter machen wird. Und wir stehen da jetzt am Anfang und 2024, 2025, da wird es dann richtig losgehen, weil dann ist die KI entsprechend bereit.
Was kann die KI zum Beispiel machen? Sie könnte zum Beispiel die Antibiotikaresistenz bekämpfen, nämlich Infektionen auf magische Weise beenden. Das machen ja eigentlich die Antibiotika, aber wenn man sie zu oft einsetzt, können Krankheitserreger lernen, sie zu ignorieren. Das wird als antimikrobielle Resistenz bezeichnet. Das ist weltweit ein großes Problem. Das sind diese unkaputtbaren Krankenhauskeime, wo man sagt, deswegen heißt es ja auch Krankenhaus, gehst gesund rein, kommst krank raus, ist natürlich jetzt übertrieben. Aber den resistenten Keimen
kann man ja nicht beikommen bisher und womöglich kann das ja die KI. Dann kann die KI jedem Schüler personalisierte Tutoren zur Seite stellen. Also die Bildungstools, die heute schon erprobt sind, sind atemberaubend, weil sie auf jeden einzelnen Lernen zugeschnitten sind. Ja, das hatte ich im letzten Jahr auch schon besprochen oder er hatte das erwähnt und da sagte ich, naja, aber KI-Lerntools sind mal das eine. Die Frage ist, reden wir dann auch vom Tele-Lernen und was ist mit der sozialen
Interaktion Schüler und Lehrer und vor allen Dingen zwischen den Schülern. Also man mag sagen, wenn vielleicht in Gegenden sind, wo die Schüler weit auseinander wohnen, da mag das vielleicht eine Sache sein. Oder wenn die Schüler schon so reif sind, dass sie tatsächlich qualifiziert EDV umgehen können. Aber für Jüngere, also alles was so unter 16, 17, 18 Jahre alt ist, sind die tatsächlich gut damit beraten. Ist also psychologisch, wenn sie statt von Lehrern von
KIs errichtet werden. Ja, dann kann die AI bei der Behandlung von Risikoschwangerschaften helfen, also im Grunde genommen ist es so, dass Frauen bei der Geburt auch häufig sterben und das liegt daran, dass die Vorsorgeuntersuchungen eben nicht richtig gemacht werden und da könnte also ein Co-Pilot als KI für medizinisches Personal dienen, das Risikoschwangerschaften behandelt und zwar Zwar gibt es da möglicherweise Tendenzen, dass KI sich dann auch an das Erfahrungsniveau der Person anpasst, die es da behandelt.
Es muss ja dann auch nicht mal ein Arzt sein, sprich auch ein Laie könnte gegebenenfalls mit der richtigen KI in der Hand einer Schwangeren helfen. Das wird sicherlich nicht für uns westlichen Nationen der richtige Fall sein, aber es könnte sein, dass es in ärmeren Gebieten dann eben so eine Form von Telemedizin gibt, wo man dann auf seinem Handy vielleicht so eine App hat und dann eben die Mutter mit dem Handy in der Hand die Schwangerschaftskomplikationen ihrer Tochter mit der KI berät.
Ja, dann könnte die KI auch helfen, das HIV-Risiko einzuschätzen und das ist natürlich eine ganz interessante Sache, weil wie wird denn dieses Risiko eingeschätzt? Nämlich dadurch, dass man die sexuelle Geschichte des Patienten verarbeitet, weil das sehr wichtig ist und man entsprechende Präventivbehandlung dann verschreiben kann. Da aber die Sexualität ja ein ganz sensibles Thema ist, möchte vielleicht nicht jeder mit seinem Arzt darüber reden. Aber wenn man mit einer KI darüber redet, dann ist das alles viel leichter.
Gut, mit wem dann wiederum die KI über diese Krankenakte redet, das ist ja wieder ein ganz anderes Thema. Aber da die Welt ja gerechter werden wird durch die KI, bin ich mir sicher, dass die KI sich an die KI-ärztliche Schweigepflicht halten wird. Die KI könnte auch Zugang zu medizinischen Informationen für alle Mitarbeiter im Gesundheitswesen erleichtern. Das heißt, wenn man einen kritischen Patienten behandelt, braucht man schnellen Zugriff auf seine Krankenakte, um zu wissen, ob er auf ein bestimmtes Medikament allergisch reagiert oder Herzprobleme hat. Außerdem könnte die KI eben eine Reihe von Fragen zu einer Patientin stellen und dann eben die Antworten verwenden, um eine Standardkrankenakte auszufüllen.
Das heißt, wir reden hier jetzt also von der Anamnese, also der Erst-Einschätzung des Arztes für den Krankheitszustand des Patienten. Das könnte dann zukünftig eine KI machen. Ja, und deswegen ist es gut, dass wir jetzt klug investieren. Dann kann die KI die Welt zu einem gerechteren Ort machen. Sie kann die Zeitspanne, in der die reiche Welt eine Innovation erhält und die arme Welt sie bekommt, verkürzen oder sogar beseitigen.
Und das ist natürlich wichtig. Wir wissen ja, dass die Drittweltländer und die Zweitweltländer immer so einen Zeitverzug haben. Und die KI würde das also verkürzen, dass die guten Erfindungen aus der ersten Welt ganz schnell in die zweite und dritte Welt transportiert werden. Und wenn er eine Vorhersage machen müsste, dann würde er schätzen, jetzt kommen wir ja zu der Prognosekunst von Bill Gates, dass wir in Ländern mit hohen Einkommen wie den Vereinigten Staaten 18 bis 24 Monate von einem signifikanten Niveau der KI entfernt sind.
Das ist signifikant für eine Nutzung durch die allgemeine Bevölkerung. Und in den afrikanischen Ländern rechnet er mit einem vergleichbaren Nutzungsgrad in etwa drei Jahren. Ja, das müssen wir uns mal vorstellen. 18 bis 24 Monate heißt anderthalb bis zwei Jahre. Jetzt reden wir also von quasi Sommer 25 bis Jahreswechsel 26. Da geht Bill Gates davon aus, dass eben die KI so weit entwickelt ist, dass sie massennutzungstauglich ist und nicht nur für irgendwelche Computer-Nerds.
Und in den afrikanischen Ländern oder in den Drittweltländern dann entsprechend ein Jahr später. Das geht natürlich also wirklich in einem rasenden Tempo und da geht es ja eben immer um die Afrikaner und überhaupt die Drittweltländer und da geht es speziell um die Unterernährung und die Bill Gates Stiftung ist ja bekannt dafür, zumindest behauptet er das, dass sie große Risiken eingeht. und eben Bemühungen macht, um Ressourcen, Initiativen zu lenken, um Leben zu retten und zu verbessern.
Insbesondere wollen sie ihr Wissen über das Darm-Mikrobiom nutzen, um Mangelernährung zu verhindern und zu behandeln. Warum? Weil die Unterernährung das größte gesundheitliche Problem und Ungerechtigkeit in der Welt ist und eben viele Menschen betrifft. Und wer in den ersten beiden Lebensjahren nicht ausreichend ernährt wird, kann sich nicht richtig entwickeln, weder körperlich noch geistig. Und dementsprechend hat es Folgen und die Ursachen sind aber vielfältig und komplizierter als nur eine unzureichende Ernährung.
Also im Grunde genommen geht es darum, dass eben die Mangelernährung zu einer Veränderung des Darm-Mikrobioms führt, sprich, dass man die Nährstoffe nicht so richtig aufnehmen kann. Und das führt dann wiederum dazu, dass Entzündungen verursacht werden und umgekehrt, dass die Entzündungen werden verursacht und deswegen kann die Nährstoffe nicht mehr richtig aufgenommen werden. Damit so etwas gar nicht erst passieren kann, dafür bedarf es an der vorzeitigen Behandlung. Und zwar schon ganz früh sollte man dieser Mangelernährung begegnen. Es gibt dazu auch schon laufende Versuche.
Und der nächste Schritt ist eine breitere behördliche Zulassung, eine groß angelegte Herstellung. Und die WHO hat auch bereits Leitlinien für die Verwendung dieser sogenannten Probiotika herausgegeben. Und er ist also begeistert von der Möglichkeit, das Darm-Mikrobiom zu verbessern, bevor ein Kind überhaupt geboren wird. Das heißt, wir reden jetzt hier also davon, dass der Embryo im Mutterleib schon von den modernen KI-entwickelten Medikamenten so behandelt wird, dass er sich entwickelt.
entwickelt. Und die Frage ist, war ja, ob eben die Hungersnöt in den ersten zwei Jahren, die führt ja zu einer Unterentwicklung dieses Darmmikrobioms und nun wird das also quasi schon präventiv gemacht, also bevor der Hunger da ist, wird also schon vor der Geburt eine Behandlung durchgeführt. Was wäre also, wenn wir einer werdenden Mutter ein probiotisches Präparat geben könnten, das den Darm ihres Kindes auf die vom ersten Tag an richtigen Weg bringt?
Ja, das wäre doch super. Also präventiv schon Krankheiten vorbeugen, bevor sie überhaupt erst kommen könnten. Gut, das muss natürlich alles bezahlt werden und irgendwer verdient ja auch daran. So, dann kommt er zum Thema Klima. Die Klimadiskussion hat eine neue Ära erreicht und Gott sei Dank liegt das eben woran, nämlich wenn etwas passiert, nämlich wenn man Staatsoberhaupt, Studenten, Aktivisten, Wirtschaftsführer und Philanthropen zusammenbringt und sie bittet an der Klimakrise zu arbeiten.
Wenn man das tut, dann kann eine ganze Menge Fortschritt passieren, die sich herausstellt. Ja, den Fortschritt haben wir ja gesehen. In Deutschland haben wir Klimaaktivisten, die haben eine ganze Menge bewegt, die haben Asphalt bewegt, dass Autos drumherum fahren mussten, stehen mussten. Wir haben auch festgestellt, dass sie ganze Windmühlen bewegen übers Land. Dort stehen die dann für 10, 15 Jahre oder gar ins Meer, wo die Wale dann am Infraschall zugrunde gehen. Aber nun gut, fürs Klima muss man auch Opfer bringen.
Und was machen sie denn noch alles? Dann gab es ja die Klimakonferenz in Dubai und da war er wieder überwältigt von der Leidenschaft der jungen Klimaaktivisten. Ich würde sie für Fanatiker halten, aber für verachtenswerte Egomanen, aber er hält sie für begeisterte, leidenschaftliche Menschen. Die besonders interessant zu sehen war für ihn auf dieser Konferenz, die die allgemeine Intensität der Klimadiskussion im Laufe der Jahre zugenommen hat, da immer mehr Menschen extreme Wetterereignisse auf der ganzen Welt sehen und erleben.
Und das weiß ich nicht, ob die das wirklich so sehen und erleben oder ob es nur berichtet wird. Also da habe ich doch eine bisschen andere Wahrnehmung. Also er hofft jedenfalls, dass uns diese Intensität dazu veranlassen wird, mehr in Innovationen zu investieren, die denjenigen helfen, die am stärksten vom Klimawandel betroffen sind. Ja, und das sind eben die Länder, die so äquatornah sind und in Niedrig, die eben so Inselstaaten und all solche.
Naja, und früher war es so, dass eben die Klimakonferenzen den Schwerpunkt auf den Ausbau von Wind- und Solarenergie haben. Das ist jetzt aber nicht mehr so. Nee, das ist nicht mehr so. Also ich glaube, in Europa sind ja auch schon die Ersten, die jetzt nach 10, 15 Jahren, das ist ja so die technische Gesamtnutzungsdauer von solchen Windanlagen, die die nicht wieder aufbauen wollen. Ich glaube, Spanien war das und Schweden oder Norwegen. Also ein südliches und ein nördliches Land, die haben jetzt die Faxen dicke. Und das erzählt Herr Gates jetzt uns aber nicht so,
sondern dass man jetzt stattdessen erkennen die Regierungschefs an, dass man diese Maßnahmen durch etwas Zuverlässigeres ergänzen muss, wenn die Sonne nicht scheint oder der Wind nicht weht. Ach, das sind ja wirklich ganz hervorragende Erkenntnisse, dass die Sonne nicht immer scheint und nicht immer weht. Aber die Frage ist, was ist jetzt nach Bill Gates das Zuverlässige? Dazu gehört nämlich für ihn zunehmend auch die Kernenergie.
Und er hat sich gefreut, dass fast zwei Dutzend Länder auf der Konferenz zugesagt haben, ihre Kernkraftkapazität bis 2050 zu verdreifachen. Oder wird er aber bei unseren Grünen jetzt nicht so sympathische Rufe bekommen? So und er denkt, dass ein Grund für diesen Wechsel rein praktischer Natur ist, weil die Kernenergie ist die einzige kohlenstofffreie Energiequelle, die Tag und Nacht zu jeder Jahreszeit und fast überall auf der Erde zuverlässigen Strom liefern kann und die nachweislich in großem Maßstab funktioniert.
Ja, auch diese Erkenntnis ist ja wirklich fundamental neu. Und wir werden wahrscheinlich die Kernenergie brauchen, um den wachsenden Energiebedarf der Welt zu decken und gleichzeitig die Kohlenstoffemissionen zu vermeiden. Also was er jetzt vorhat, ist quasi die grüne Zukunft mit atomarer Unterstützung. Und er ist optimistisch, was den Ansatz seiner Firma TerraPower angeht, das er im Jahr 2008 gegründet hat.
Und die macht nämlich genau so eine Art von Atomstrom. Das ist nämlich ein Kraftwerk, das im Jahr 2030 in Betrieb gehen soll und das im Jahr 2024 jetzt gebaut werden soll. Es soll die modernste Kernkraftanlage der Welt sein, die viel sicherer ist und weit weniger Abfall produziert als herkömmliche Reaktoren. Und die Testanlage wird jetzt also in 2024 begonnen und
Und darüber hinaus sagt er für dieses Jahr und die Folgejahre, dass viele neue Innovationen auf den Markt kommen werden, auch in sehr komplizierten Bereichen wie in der Kernenergie. Ja, das heißt aber doch im Grunde genommen nichts anderes, dass Bill Gates jetzt quasi die grüne Revolution quasi ad absurdum geführt hat, denn da wollten wir eigentlich ganz grün werden bis 2050 und nun haben wir ja auf der letzten Klimakonferenz gesehen, dass also viele Länder das aber überhaupt gar nicht so sehen und auch nicht sehen möchten und nun müssen wir so ein bisschen umschalten.
Bill Gates ist aber schon bereit, hat also schon seine eigene Firma und baut sein eigenes Atomkraftwerk und wird dann sicherlich einer der Ersten sein, die diese Produkte zum Wohle der Menschheit kostenlos zur Verfügung stellen werden. Oder werden sie doch was kosten. Und auch zu Fusionsreaktoren hat er sich geäußert, bei denen mehr Energie erzeugt als aufgenommen wurde. Geht das überhaupt nach dem zweiten thermodynamischen Satz? Dabei gut, ich bin jetzt kein Physiker und kein Chemiker. Das war ein enormer Erfolg und ein großer Schritt nach vorne. Die Technologie befindet sich aber noch in der Forschungs- und Entwicklungsphase. Aber es gibt viele gute Gründe für weiteren Optimismus.
Ja, Optimismus ist ja immer ein guter Grund. Ein nächstes Thema ist, die Wahlen 2024 werden die Zukunft der globalen Gesundheit und des Klimas bestimmen. Also jetzt Gesundheit und Klima in einem Topf. Denn im nächsten Jahr werden die Bürgerinnen und Bürger von fast 60 Ländern an die Urnen gehen und Politiker auf allen Ebenen wählen. In diesen Ländern leben mehr als 4 Milliarden Menschen, also mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung.
Und es ist erschütternd darüber nachzudenken, was ist jetzt daran erschütternd, dass vier Milliarden Menschen ihre Politiker wählen. Ja, jedenfalls nationale Wahlen wie zum Beispiel in den USA, Indien und Südafrika werden die meiste Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Aber natürlich gibt es dann auch regionale Wahlen und so weiter und so fort. Und es hat sich immer wieder gezeigt, dass die Welt davon profitiert, wenn Regierungen sich für Menschen außerhalb ihrer Grenzen einsetzen und ihnen helfen. Das ist erstmal ein bisschen kryptisch. Was meint er damit?
Da meint er zum Beispiel, als bestes Beispiel, das PEPFAR-Projekt, das ist United States President's Emergency Plan for AIDS Relief, also vereinigt der Notfallplan des amerikanischen Präsidenten für AIDS-Probleme und seitdem hat das Programm 25 Millionen Menschenleben gerettet. Ja, das hört sich ja gut an. Hoffentlich kann das auch beweisen, dass es 25 Millionen Menschen waren. Ansonsten bleibt es ja nur eine Behauptung. In den letzten 20 Jahren hat es entscheidende Unterstützung für die HIV-Behandlung und Prävention gelistet.
So, ja, das ist jetzt eine Tabelle mit drei Kreisen, 25 Millionen Leben gerettet, 20,1 Millionen Leute mit antiretroviraler Behandlung und 5,5 Millionen HIV-frei geborene Babys. Okay, das ist eine Behauptung, können wir jetzt nicht überprüfen. Auf jeden Fall ging es um die Bereitstellung von mehr als 100 Milliarden Dollar für die Aidsprävention und Behandlung. Und er glaubt aber, dass wenn die Wahlen 2024 kommen, dass sie ein Wendepunkt sind, sowohl für die Gesundheit als auch für das Klima.
Denn die Entscheidungen der gewählten Politiker werden darüber entscheiden, wie weit wir in beiden Bereichen vorankommen werden. Und deswegen ist es jetzt an der Zeit, dass die politischen Entscheidungsträger der Pandemie-Vorsorge Priorität einräumen, bevor es zu spät ist. Ja, das könnte er jetzt natürlich als Privatperson so sagen, dass die Politiker das tun sollten. Nun sind es ja aber viele Länder, zum Beispiel eben 60, in denen neu gewählt wird.
Und was ist, wenn die jetzt nicht seiner Meinung folgen und vielleicht eine ganz andere Meinung haben? Oder gibt es da Möglichkeiten, die zu überzeugen? In Bezug auf das Klima ist er, wie er jedenfalls schrieb, optimistisch, was unsere Fortschritte angeht. Aber die nächsten fünf Jahre bleiben kritisch. Na ja gut, da haben wir noch ein bisschen Zeit. Dieses Jahrzehnt ist auch ein Schlüsselzeitraum für die Modernisierung der Stromnetze und die Verbesserung der Stromübertragung. Logisch, es steht außer Frage, dass wir vor einigen großen Herausforderungen stehen.
Wenn wir sie angehen wollen, müssen wir sicherstellen, dass die politischen Entscheidungsträger so viele Optionen wie möglich auf dem Tisch haben. Was heißt, wir müssen sicherstellen? Wer ist jetzt wir und wie wird das sichergestellt? Wir dürfen nicht zulassen, dass Extremismus und Polarisierung unsere Wahlmöglichkeiten einschränkt. Also meint er jetzt mit wir, wir Völker der 60 Länder oder der 197 Länder, wir dürfen das nicht zulassen.
Ja, das könnte jetzt er als Bill Gates, als Privatperson oder als Stiftungslehrer natürlich sich so wünschen, aber letztendlich müssten doch das dann eigentlich so formal juristisch die Wähler der jeweiligen Länder entscheiden und natürlich die Politiker. Oder meint er damit, dass ihm doch irgendwelche Möglichkeiten so durch den Kopf gehen, die er jetzt aber vielleicht nicht ausdrücklich benennt, dass wir ja die Politiker davon überzeugen, was das Richtige für ihre Land ist?
Wir müssen vorausschauend denken, wenn es um die großen Herausforderungen geht, vor denen wir stehen. Und wir müssen darüber nachdenken, was auf lange Sicht die größten Auswirkungen haben wird. Da die Beschleunigung der Innovation erfordert, sowohl politische Führung als auch Führung im privaten Sektor und während die Wähler auf der ganzen Welt entscheiden, welche Kandidaten sie für die Besetzung nationaler, staatlicher und lokaler Ämter wählen wollen,
sollten wir überlegen, welche Art von Führungskräften die Innovationen vorantreiben können, die wir brauchen und sicherstellen, damit sie die Menschen erreichen, die sie am meisten brauchen. Ja, also hier hört es sich so an, als ob Politiker, die werden gewählt, aber die Innovation der Wirtschaft, da müssen wir sicherstellen, wer die richtigen Führungskräfte sind. Wie stellt man so? Also die Frage, stelle ich mich, die hat er jetzt hier leider so nicht beantwortet. Er stellt sich die Frage, wie er sein Vermögen einsetzen kann, um jetzt in Zukunft möglichst viel Gutes für die meisten Menschen zu tun.
Das erinnert mich daran, dass er irgendwie, ich glaube in der Pandemiezeit, sein Verstiftungsvermögen um 30 Prozent erhöht hat. Wie das jetzt möglich war, wo doch er so viel spendet, ist natürlich eine andere Frage. Er kann aber sich immer darauf verlassen, dass seine drei Kinder ihn auf dem Laufenden halten, wie junge Menschen die Welt sehen, zum Beispiel über die neuesten TikTok-Trends. Was zu deutsch heißt, junge Leute, was sehen die denn eigentlich? Er hat ja oben erwähnt, die Studenten, Aktivisten,
die mit Wissenschaftlern und Politikern zusammenarbeiten. Und jetzt erzählt er was von von seinen Kindern und TikTok. Sind das jetzt wirklich so Ratgeber, die ihm erzählen, wie die Welt läuft? Tja, als er älter wurde und Vater geworden war, da hat er erkannt, dass es im Leben mehr gibt zu arbeiten. Soweit Bill Gates. Also wir sehen, dass er doch
ein guter Mensch ist, ein richtiger Menschenfreund, der alles Mögliche tut und insbesondere für die Ärmsten der Armen, aber auch darauf betrachtet, dass wir die richtigen Politiker bekommen, dass wir die richtigen Wirtschaftsführer bekommen, dass auch alle zusammen die richtigen Entscheidungen stellen und dass wir gut vorbereitet sind auf die nächste Pandemie, dass wir uns schon darauf einstellen, dass die KI die Schulen durchdringen wird,
Das Gesundheitswesen, dass die Kinder schon vor der Geburt medizinisch so behandelt werden, dass sie auf jeden Fall gesund sind. Das alles wird zukünftig kommen und das beginnt ab 2024. Das heißt, Bill Gates bleibt optimistisch. Sind Sie auch optimistisch, dass Bill Gates mit dieser Prognose recht behält? Oder sind sie da eher kritisch? Vielleicht gar ganz anders ausgerichtet?
Sie wären eher pessimistisch, wenn Bill Gates Ziele sich realisieren würden. Schreibt es einfach unten in die Kommentare. Bis zum nächsten Mal. Die Welt Klar Sehen. Klar sehen. Clever denken. Freihandeln.
Zitate aus dieser Abschrift bitte mit Quellenangabe: „Bill Gates | 2024 wird der Wendepunkt 🔄 erreicht | Der Weg in eine gerechte globale Welt beginnt“, Die Welt Klar Sehen, 01.01.2024.
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Uwe Loose kommentiert kritisch den Jahresbrief 2024 von Bill Gates auf Gates Notes. Er analysiert Gates' Optimismus zu künstlicher Intelligenz, globaler Gesundheit, Kernenergie und der Rolle der Wahlen 2024 und hinterfragt die Eigeninteressen hinter der Philanthropie.
