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Putins Kriegspläne für 2024 | starkes💪Selbstbewusstsein nach Scheitern der ukrainischen Offensive03.01.2024

RUSSLANDs MACHT

Abschrift

Abschrift des Videos vom 03.01.202484 Abschnitte

Der Text hält den Kenntnisstand dieses Tages fest, nicht den von heute. Er wurde maschinell aus der Tonspur erstellt; maßgeblich bleibt das gesprochene Wort im Video.

Zuschauer, willkommen auf meinem Kanal, Die Welt Klar Sehen. Heute, kurz jetzt nach dem neuen Jahreswechsel, möchte ich auch mein Resümee betrachten zum Thema Russland-Ukraine-Krieg. Da ist es ja schon längere Zeit her, dass ich mal eine strategische Analyse veröffentlicht habe und besprochen habe. Es sind ja immer mal verschiedene Leute zu Wort gekommen, beziehungsweise von mir analysiert worden. Es waren aber doch immer Menschen, die entweder aus der NATO direkt kamen, wie der Generalmajor A.D. Kujat oder aber der Oberst Reisner vom österreichischen Bundesheer oder auch andere Personen.

Jetzt möchte ich aber doch mal für den allgemeinen Informationsaustausch auch mal die Gegenseite zu Wort kommen lassen. Am 19.12. hat es eine Sitzung des Verteidigungsausschusses in Russland gegeben, genauer genommen des Verteidigungsministeriums. Dort haben verschiedene wichtige Leute gesprochen. Ich selber habe diese Sendung nicht verfolgt, aber es gibt jemanden, der das gemacht hat und zwar ist das ein YouTube-Kanal, der heißt Ost-West-Transmitter. Den Link zu diesem Kanal finden Sie in der Videobeschreibung.

Und dieser Ost-West-Transmitter ist ein durchaus interessanter Kanal. Er hat fast 91.200 Abonnenten und stammt wohl ursprünglich aus der Beschreibung von Militärprodukten, also Waffen und so weiter. Er ist irgendein Waffennarv, ein Russenfreund, der sich bestens auskennt mit diesem ganzen Waffensystem aller Arten. Das bespricht und seit Beginn des Ukraine-Russland-Krieges eben auch immer mal wieder Aussagen und Analysen zu diesem Krieg macht.

Das heißt, hier haben wir natürlich jetzt mal eine russische Betrachtungsweise und wie er diese Sitzung des Verteidigungsministeriums, genauer genommen des Vorstandes, am 19.12.2023 kommentiert und was da vielleicht für uns ja als Westler interessante Informationen rauskommen, das möchte ich jetzt mal besprechen. in dem ich das ganze Video, das ist insgesamt nur 12 Minuten oder 15 Minuten, dass wir das mal abspielen und ich dann die einzelnen Passagen kommentiere,

wo ich meine, dass man da was Sinnvolles zu sagen könnte. Klarsehen, clever denken, frei handeln. Genosse Oberbefehlshaber, der Führungsstab, der Streitkräfte und der Regierung sind bereit für das erweiterte Gremium. Wladimir Putin betritt das Podium des Nationalen Verteidigungskontrollzentrums zusammen mit Verteidigungsminister Sergei Shoigu und Generalstabschef Valery Gerasimov.

Im Saal befinden sich die Kommandeure aller Bezirke, Abteilungen und Truppengattungen, Minister und Leiter der wichtigsten Exekutivbehörden. Bevor er die Arbeit des Verteidigungsministeriums zusammenfasste, dankte der Oberbefehlshaber den Kämpfern, die heute mit der Waffe in der Hand die Interessen des Landes verteidigen, sowie den einfachen Bürgern Russlands, die dem Militär große Hilfe leisten. Mein besonderer Dank gilt all jenen, die an der Front gekämpft haben und kämpfen, die in der Zone der militärischen Sonderoperation einen schwierigen Dienst leisten,

die den russischen Luftraum schützen, die Angriffe feindlicher Luft- und Seedrohnen abwehren, die den Beschuss und die Einsätze von Sabotagegruppen in unseren westlichen Grenzregionen stoppen. Und natürlich möchte ich besonders die beispiellose Unterstützung unseres Volkes, die Unterstützung der Verteidiger des Vaterlandes und dem patriotischen Geist der absoluten Mehrheit der Bürger des Landes hervorheben. Die Einheit und der Zusammenhalt der Menschen verschiedener Nationalitäten und Religionen sind eine zuverlässige und unzerstörbare Säule unserer Armee und Marine.

Ja, das ist natürlich eine Aussage, die ist im Grunde genommen ein Selbstgänger, allerdings ist nicht jedem so ganz bewusst, wenn wir immer von Russland reden, im Grunde genommen muss es ja heißen, russische Föderation und da sind ja mehrere Dutzend verschiedene Nationalstaaten, die sich zu dieser Region zusammengeschlossen haben, beziehungsweise eben Oblasten, sprich eben einzelne Regierungsbezirke, die durchaus ethnisch völlig unterschiedlich sind. Also die Russen sind in diesen ganzen russischen Föderationen im Grunde genommen die Minderheit und es gibt Gebiete, da gibt es quasi gar keine Russen.

Und insofern ist von Russland zu reden einfach sachlich falsch. Man muss eigentlich sagen, ja, die russische Föderation und egal, was man jetzt über einen Putin denkt, ob er nun ein Potentat ist oder ein Egomane oder sonst nicht was, ihm gelingt es auf jeden Fall, die Interessen von diesen vielen, vielen Ländern oder ich sag mal Ethnien auch zusammenzuhalten. Und darauf bezieht er sich ja im Grunde genommen hier.

In der Sache, für die unsere Mitstreiter ihr Leben gelassen haben, immer treu bleiben. Bitte ehren Sie ihr Andenken mit einer Schweigeminute. Laut Wladimir Putin hat das vergangene Jahr gezeigt, dass der Westen weiterhin einen Hybridenkrieg gegen Russland führt. Das Kiewer-Regime wird ganz offen mit modernsten Waffen und Munition versorgt und erhält operative Geheimdienstinformationen, die unter anderem von amerikanischen und europäischen Satelliten gesammelt werden.

Ja, zu dem Thema, inwieweit können die Europäer und speziell auch Deutschland sich in diesen Krieg einmischen, da habe ich ja auch mal ein Video dazu gemacht, als es darum ging, ob jetzt die Lieferung von deutschen Leopard-Panzern dazu führt, dass Deutschland in den Krieg mit Russland eintritt. Nein, das ist gemäß Gutachten der Bundestags-Sachverständigen nicht so, sondern es geht im Grunde genommen so eine Grenze, nämlich dann, wenn deutsche Soldaten mit deutschen Gerätschaften auf russischem oder ukrainischem Gebiet gegen Russland kämpfen, dann erst ist Deutschland Kriegspartei.

Und das gilt sinngemäß im Grunde genommen auch für die anderen europäischen Länder. Das heißt, theoretisch kann man der Ukraine alle möglichen Waffen geben, auch eben Kampfflugzeuge und so weiter. Und man würde formal juristisch immer noch nicht Kriegspartei werden. Das finde ich völkerrechtlich interessant. Im Strafrecht würde man das ja ganz anders sehen. Da würde man sagen, derjenige, der jemanden zu einer Tat verhilft, die womöglich rechtswidrig ist, der ist ein Mittäter. Aber im Völkerrecht sieht man das also völlig anders.

Aber alle Versuche, Russland eine militärische Niederlage zuzufügen, so Putin, sind durch den Mut und die Zähigkeit der russischen Soldaten und die Macht der Streitkräfte vereitelt worden. An der Frontlinie können wir mit Gewissheit sagen, dass unsere Truppen die Initiative haben. Wir tun das, was wir für notwendig halten, das, was wir tun wollen. Wo es notwendig ist, wo die Kommandeure es grundsätzlich für angemessen halten, halten wir uns an die Taktik der aktiven Verteidigung. Ja, die aktive Verteidigung. Das haben wir doch in unseren Medien in den letzten Monaten eigentlich von Beginn an gehört. Die Russen sind völlig inkompetent und sie können überhaupt gar nichts. Und im Grunde genommen ist der Sieg so gut wie nahe, also der ukrainische Sieg über Russland. Und nun auf einmal hören wir jetzt von der anderen Seite, von der russischen Seite genau das Gegenteil.

Und da ist jetzt die Frage, für uns als Außenstehende, nicht Militärs, können wir das objektiv beurteilen, welche dieser propagandistischen Aussagen die Wahrheit ist? Ich vermute mal eher nicht, aber das macht ja nichts. Wir wollen ja erstmal uns eine Meinung vom Hörensagen bilden. Und da schauen wir mal weiter rein. Das ist es, was da geschieht. Und wo nötig, verbessern wir unsere Positionen. Der Feind erleidet schwere Verluste und hat seine Reserven weitgehend aufgebraucht. Im Übrigen ist auch der Mythos von der Unverwundbarkeit westlicher Militärtechnik zusammengebrochen.

Die intensiven Kampfhandlungen in der Zone der militärischen Sonderoperation haben auch Probleme offenbart, die so schnell wie möglich gelöst werden müssen. Dies betrifft den Betrieb von Kommunikationssystemen, Aufklärungsausrüstung, den Einsatz von Zielmarkierungen und das Artillerieduell. Es ist auch notwendig, die globale Satellitenkonstellation ernsthaft auszubauen, die Produktion von Waffen, Munition und natürlich von unbemannten Systemen zu erhöhen. Auch die Arbeit der Flugabwehr muss verbessert werden. Natürlich funktionieren unsere berühmten Systeme Panzir, Bug, S-300 und S-400 einwandfrei. Sie sind ohne jede Übertreibung die besten der Welt. Aber die Dinge, denen wir vorher keine Aufmerksamkeit geschenkt haben, die wir für eine Lappalie hielten, ein paar Sperrholzplatten und so weiter, ein paar kleine Dröhnchen, die herumfliegen. Nein, es stellt sich heraus, dass diese Dinge auch Schaden anrichten.

Ja, also die und die Waffensysteme sind die besten der Welt. Das ist doch was ganz anderes als das, was wir immer gehört haben, was die alles für einen Schrott haben, dass die Geräte alle nicht richtig funktionieren und ja, kann das sein? Und das ist nicht zu übersehen. Drohnen aller Arten, Größen und Zwecke auf einem Platz. Im Erdgeschoss des Gebäudes am Frunze-Uferstraße gab es eine große Ausstellung dessen, was der russischen Armee bereits zur Verfügung steht oder in Kürze zur Verfügung stehen wird.

Wladimir Putin wurden fortschrittliche Systeme der strategischen Raketentruppen wie Jars und Sarmat, Muster komfortabler Felduniformen und persönlicher Schutzausrüstung sowie die neuesten Roboter-Systeme gezeigt. zeigt. Besondere Aufmerksamkeit schenkte der Präsident dem Sanitätsstand, insbesondere dem gepanzerten Fahrzeug für die Evakuierung von Verwundeten vom Schlachtfeld und die schnelle Erste Hilfe. Wir können uns nicht so verhalten wie diese Verrückten in der Ukraine, die die Verwundeten in ihrer eigenen Blutlache zurücklassen. Sie überlassen sie dort ihrem Schicksal und

behandeln sie nicht einmal wie ihre eigenen Leute. Sergei Shoigu begann seinen Bericht mit der Lage in der militärischen Sondereinsatzzone. Nach Angaben des Verteidigungsministers haben die russischen Truppen zunächst ein Gebiet befreit, das fünfmal größer ist als das Gebiet, das die Volksrepubliken Donetsk und Lugansk vor Beginn der Feindseligkeiten besetzt hatten. Ja, das ist natürlich immer schön Redenerei. Das kennt man ja auch aus militärischen Brettspielen, wie zum Beispiel Risiko, wo es auch darum geht, Länder und die Welt zu erobern.

Dass man eben nicht sagt, ich greife ein Land an, sondern ich befreie es. Aber diese Rhetorik, glaube ich, die gilt ja auch woanders. Auch bei uns heißen ja kriegerische Aktionen nicht Krieg, sondern die heißen humanitäre Missionen. Und die Länder, die dann diese humanitären Aktionen und Missionen haben, die beschweren sich dann teilweise bei der UNO, dass sie überhaupt gar nicht begeistert davon sind. Also insofern, das sind Wortspiele.

Es ändert aber nichts daran, dass der Krieg eben eine Fortsetzung der Politik ist, nur mit anderen Mitteln, wie der große Stratege Klausewitz schon vor 150 Jahren mal kundgetan hat oder fast 200 Jahren. Und welche Worte man verwendet, das ist eigentlich nachrangig. Die ganze Zeit über, so Sergei Shoigu, ist das NATO-Militär direkt in den Konflikt involviert. Sie kontrollieren direkt Luftabwehrsysteme, einsatzfähige taktische Raketen und Mehrfachraketenwerfer.

Ja, wenn das jetzt wahr wäre, dass die NATO das so macht, wie die Russen das jetzt behaupten, dann sind ja die NATO-Länder doch aktive Kriegsparteien. Also wir hören immer nur, dass bei uns die Ukrainer dann trainiert werden für verschiedene Waffensysteme und dass man ansonsten da aber nichts mehr macht, außer dass man sie berät. Jetzt hören wir von der russischen Seite, dass also offensichtlich NATO-Offiziere, quasi Führungskräfte, unmittelbar in die militärischen Konflikte eingreifen. Allerdings eben nicht mit ihren eigenen Waffen, sondern eben sie stehen quasi als Trainer direkt neben den ukrainischen Soldaten und geben dem Anweisung.

Ist das jetzt völkerrechtlich Kriegspartei oder was ist das? Dies geht aus abgehörten Funksprüchen hervor, in denen die Amerikaner, Briten und Polen zu hören sind. Das Kiewer Regime und seine westlichen Herren haben ernsthaft mit der sogenannten Sommergegenoffensive gerechnet. Die mithilfe des Westens zusammengestellten Kräfte wollten die Verteidigung der russischen Truppen durchbrechen, das Asowsche Meer erreichen und so den Landkorridor zur Krim abschneiden.

Ja, da hatte ich ja auch schon ein Video gemacht, weil ich die Aussagen von Oberst Reisner vom österreichischen Bundesheer ja ein, zweimal sehr genau gelesen habe. Und da ging eigentlich schon im Grunde genommen, schon nach den ersten Tagen, relativ deutlich, aber eben versteckt formuliert hervor, dass das ganze Ding ein Schuss in den Ofen war. Und dass es das auch bleiben würde. Und da konnten auch die Durchhalteparolen von den Oberstreißen aber die nächsten Monate nicht so wirklich was rausreißen. Sprich, diese ganze Gegenoffensive war selbst aus westlicher Sicht von Anfang an eigentlich eine verlorene Geschichte.

Aber wir haben immer wieder von den großen Siegen und Erfolgen gehört und dass das Ende der russischen Dominanz in der Ukraine bald naht und, und, und. Und nun hören wir von der russischen Seite eben mal deren Perspektive. Doch die kompetent aufgebaute Verteidigung wurde für die ukrainischen Streitkräfte zu einem unüberwindbaren Hindernis. Am 4. Juni starteten die ukrainischen Streitkräfte eine groß angelegte Gegenoffensive, die von ausländischen Handlangern vorbereitet wurde.

Da es nicht gelang, die taktische Verteidigungszone unserer Truppen zu überwinden, wurde der Feind gestoppt und erlitt kolossale Verluste. 159.000 getötete und verwundete Soldaten. Ja, diese Zahlen sind natürlich von beiden Seiten immer unbestätigt, das heißt, da wissen wir ja gar nicht, ob sie überhaupt stimmen. Aber wenn es denn so wäre, also am 4. Juni, jetzt haben wir Anfang Januar, sprich das sind 6 Monate, 180 Tage, dieser Bericht ist ja jetzt vom Mitte Dezember, also es sind ja gerade mal 5 Monate, in 5 Monaten, also 150 Tagen, ungefähr 160.000 Tote und Verwundete, heißt quasi 1.000 Verluste am Tag.

Also das ist schon ein Fleischwolf ersten Grades, wenn denn diese Zahlen stimmen. 121 Flugzeuge, 23 Hubschrauber, 766 Panzer, darunter 37 Leopard. Insgesamt beliefen sich die Verluste der ukrainischen Streitkräfte seit Beginn der militärischen Sonderoperation nach Angaben des Verteidigungsministeriums auf über 383.000 getötete und verwundete Soldaten. Diese Zahl ist insofern ganz interessant, weil eine Zahl von über 300.000 haben ja auch die Ukrainer für die Russen kundgetan. Und da frage ich mich jetzt, weil wir beide Zahlen ja nicht nachprüfen können, was ist denn eigentlich wahr?

In Anbetracht dessen, dass ja die Ukrainer Angreifer waren und die, also jetzt nachdem die Russen sich da eingegraben hatten und Minenfelder aufgebaut haben und wir wissen ja aus der normalen Militärstrategie, dass eben im motorisierten Kampf und im Bodenkampf der Angreifer drei bis viermal personell stärker sein muss, um den Verteidiger in Bedrängnis zu bringen und ihn womöglich auch zu besiegen.

Es kann also insofern eigentlich von der Logik her gar nicht sein, dass beide Parteien gleich viel Verluste haben. Außer aber, wenn die Russen genauso viel angegriffen hätten. Das haben sie aber doch während der fünfeinhalbmonatigen Gegenoffensive doch sicherlich nicht gemacht. Das heißt, diese Zahlen, eine von den beiden Zahlen, vielleicht auch beide, können logisch gesehen nicht stimmen. Also tendenziell würde ich eher sagen, dass die ukrainische Angabe nicht stimmen kann, denn wie sollen Verteidiger, die hinter Minenfeldern sich verschanzen, wie sollen die so hohe Verluste haben?

Die können nur Verluste haben, wenn sie selber Gegenangriffe machen und irgendwelche Ortschaften erobern wollen, von denen wir ja auch immer lesen. Das heißt, ich habe die Befürchtung, dass die Angabe der Ukraine von den mehr als 300.000 russischen Verlusten, also Tote und Verwundete, die nicht mehr kampffähig sind, ja die eigenen Daten sind, die man einfach auf die Russen überträgt. Das würde auch mit dem in plausibel Übereinstimmung kommen, dass der ukrainische Oberbefehlshaber vor einigen Wochen erklärt hat, er bräuchte 450.000 bis 500.000 neue Soldaten.

Also wenn die Ukrainer nicht viele Verluste hätten, wieso brauchten die dann 450.000 oder 500.000 neue Soldaten? Hätten sie jetzt aber zum Beispiel 320.000 Verluste oder 380.000, dann würde diese Zahl Sinn machen. Das heißt, hier habe ich die Befürchtung, dass wir einer ukrainischen Propaganda aufsitzen, wenn wir glauben, dass tatsächlich 300 oder 400.000 Russen kampfunfähig oder getötet worden wären und mir scheint da die Angabe der Russen deutlich plausibler zu sein.

14.000 Panzer, Schützenpanzer und andere gepanzerte Fahrzeuge sowie 7.500 Artilleriegeschütze. Die meisten der Söldner, die ursprünglich in die Ukraine eilten, fast 1.500 Kämpfer aus Polen, 466 aus den USA und 344 aus dem Vereinigten Königreich sind gefallen. Die ganze Zeit über hat die Führung der russischen Streitkräfte die Taktik des Feindes sorgfältig studiert und es in kürzester Zeit geschafft, die Aktionen ihrer Einheiten auf dem Schlachtfeld zu reorganisieren.

Die Taktik des Gefechts der verbundenen Waffen hat sich stark verändert. Es wurden Angriffsverbände und eine unbemannte militärische Luftfahrt aufgestellt und eingesetzt. Wir haben die Ansätze für die Bildung von Reserven neu überdacht. Infolgedessen hat jede Armee ihr eigenes Reserveregiment. Dadurch haben sich ihre Fähigkeiten in Bezug auf Reaktionsfähigkeit und Reichweite erheblich verbessert. Ja, hier sehen wir allerdings, wenn also jede Einheit ihr eigenes Reserveregiment hat,

dass tatsächlich auch auf der russischen Seite doch erhebliche Verluste vorliegen müssen. Wenn man also quasi die Verluste schnell ersetzen will, dass man deswegen eben diese Umstrukturierung vornimmt. Also insofern weiß man nicht, was wirklich los ist, aber es scheint, dass bei den Russen auch nicht so einiges rund läuft. ... des Verteidigungsministers wurden in diesem Jahr noch nie dagewesene Schritte zur Aufrüstung von Heer und Marine unternommen.

Der industrielle Verteidigungskomplex des Landes hat die Produktion von Waffen und Munition vervierfacht. Die Produktion von Panzern wurde um das 5,6-fache, die Produktion von Drohnen um das 17-fache und die Produktion von Munition um das 17,5-fache gesteigert. Ja, hier sehen wir deutlich, dass Russland ganz offensichtlich in eine Form von Kriegswirtschaft eingetreten ist. Sonst könnte man eben nicht bei einzelnen Rüstungsgütern das verdreifachen, vervierfachen oder versiebzehnfachen.

So das muss natürlich mittelfristig und auch langfristig Folgen auf die Wirtschaftsleistung dieses Landes haben und das zeigt, dass Russland jetzt tatsächlich ein Kriegsstaat ist, der ja alles, ja nicht alles, aber sehr viel seiner Ressourcen in diesen Krieg hinein versetzt. Waffen, die unter normalen Bedingungen fünf bis acht Jahre lang entwickelt und getestet wurden, gehen nun innerhalb von vier bis sieben Monaten in die Serienproduktion.

Laut Shoigu hat es das seit dem Großen Vaterländischen Krieg nicht mehr gegeben. Der Große Vaterländische Krieg, das ist der Zweite Weltkrieg. Der wird bei den Russen der Große Vaterländische Krieg genannt. Generell hat die Erfahrung der Spezialoperation gezeigt, dass die Streitkräfte der russischen Föderation in der Lage sind, adäquat und schnell auf die Aktionen jedes modernen Feindes zu reagieren. 650.000 Soldaten haben Kampferfahrung gesammelt. Heute ist die russische Armee die am besten ausgebildete und kampfbereiteste der Welt

und verfügt über fortschrittliche Waffen, die unter Kampfbedingungen getestet wurden. Ja, diese doch sehr vollmundige Aussage scheint mir sehr plausibel zu sein, denn die Russen kämpfen ja mit ihren eigenen Soldaten und die Ukrainer haben natürlich auch Hunderttausende, die sie im Krieg haben und Erfahrungen sammeln, aber sie haben ja eben nicht diese einheitliche logistische Ausrüstung. Das heißt, was die russischen Soldaten bekommen, ist alles quasi aus Russland oder zumindest aus russischer Produktion von deren Partnern, während wir ja wissen, dass die Ukrainer erhebliche Probleme damit haben, überhaupt irgendwas zu kriegen und das dann noch von 27 verschiedenen NATO-Ländern, unterschiedliche Fabrikate mit unterschiedlichen Kompetenzen, die man benötigt, um diese Waffensysteme zu bedienen und, und, und.

Und das heißt also, da sind die Russen offensichtlich in einer deutlich komfortableren Situation als die Ukrainer. Und deswegen kann man diese Aussage hier durchaus für plausibel nehmen. Bei den strategischen Raketentruppen wurde nach Angaben des Verteidigungsministers in diesem Jahr die Aufrüstung des neuesten Raketensystems Avantgarde mit einem gelenkten Hyperschall-Raketensystem abgeschlossen. Und die Umrüstung des Systems Jars wird fortgesetzt. Die Lieferung von vier strategischen Raketenträgern des Typs Tu-160M an die strategischen Luftstreitkräfte wird derzeit abgeschlossen, während die russische Marine den atomgetriebenen Kreuzer Imperator Alexander III. des Bori-Projekts erhalten hat, der mit ballistischen Bulava-Raketen ausgestattet ist.

2023 wurden 1530 neue und modernisierte Panzer, 2518 Schützenpanzer und Schützenpanzerwagen an die Bodentruppen geliefert. Die russischen Luftstreitkräfte erhielten 237 Flugzeuge und Hubschrauber, 86 Flugabwehrraketensysteme und 67 Radaranlagen. Auch der Umfang der Streitkräfte des Landes nimmt zu. Es wurden zwei allgemeine Panzerarmeen gebildet und vollständig ausgerüstet. Ein gemischtes Fliegerkorps, 50 Verbände von Militäreinheiten, darunter vier Divisionen, 18 Brigaden und 28 Regimenter.

Seit dem 1. Dezember haben wir begonnen, ihren Auftrag, Wladimir Wladimirovich zu erfüllen, die Streitkräfte auf 1.320.000 Mann aufzustocken. Ja, die Frage ist natürlich, 1.320.000 Mann gegenüber 650.000, also quasi eine Verdoppelung. wozu benötigt Russland diese Menge von Soldaten? Und dann könnte man sagen, okay, es gibt zwei denkbare Szenarien,

dass man sagt, einmal diejenigen, die jetzt an der Front sind und kämpfen, die müssen ja auch mal Urlaub machen, die müssen mal sich regenerieren. Und deswegen braucht man quasi eine zweite Truppe, die die erste dann ersetzt. Das macht man natürlich jetzt nicht 650.000 gegen andere 650.000, sondern eben beim Rotationsverfahren. Aber es kann natürlich auch sein, dass eben noch andere Ziele jetzt verfolgt werden, denn bisher war ja, soweit wir das auch aus unseren Medien sehen, doch die Tätigkeit der Russen im Wesentlichen darauf beschränkt, die Stellung zu halten.

Eben diese 2000 Kilometer lange Frontlinie und sich einzugraben und sich auf die ukrainische Gegenoffensive vorzubereiten. Nun ist die ja offensichtlich gescheitert und dementsprechend, was passiert denn da? Da ist doch logisch, dass die Russen jetzt nicht sagen, warten wir mal, bis die sich regeneriert haben, sondern dass sie dann jetzt natürlich in die Offensive übergehen. Und insofern glaube ich, da möchte man jetzt sich vorbereiten für die Offensive, um jetzt aus den Stellungen herauszukommen.

Und die logistischen Schwächen, die die Ukraine jetzt mit fehlenden Finanzmitteln aus den USA und Europa hat, das gleiche gilt ja auch für die Waffenlieferung, dass man diese Schwäche dann ausnutzen wird in den nächsten Wochen und Monaten, um eben doch weitere Landgewinne zu machen. Angesichts der äußeren Bedrohungen wird die Zahl der Streitkräfte weiter auf eineinhalb Millionen Soldaten erhöht. Im nächsten Jahr werden die strategischen Raketentruppen das strategische Raketensystem Sarmat in den Kampfeinsatz bringen.

Die Langstreckenluftfahrt erhält eine weitere Tu-160M und die Marine erhält den atomgetriebenen U-Boot-Kreuzer Knyaz-Podzarski, drei U-Boote und elf Überwasserschiffe. Die Rüstungsindustrie soll die Produktion der hochpräzisen Hyperschall-Raketensysteme Kinschal und Zirkon erheblich steigern. Die Lieferung von Raketen und Munition fast verdoppeln und die Zahl der Zeitsoldaten auf 745.000 erhöhen. Trotz der Versuche des Westens, Russland zu isolieren, ist dies nicht gelungen.

Das Verteidigungsministerium erhöht weiterhin das Tempo der militärischen und technischen Zusammenarbeit mit dem Ausland. Sergei Shoigu sprach auf dem Kollegium darüber. Generalstabschef Valery Gerasimov sagte dasselbe bei einem Briefing für ausländische Militärattachés. Es wurde eine aktive, umfassende Zusammenarbeit mit der Demokratischen Volksrepublik Korea eingerichtet. Eine Anti-Terror-Übung SMO Plus wurde unter Beteiligung von mehr als 600 Soldaten aus zwölf Ländern erfolgreich durchgeführt.

Besonderes Augenmerk wurde auf die Stärkung zuverlässiger und für beide Seiten nutzbringender bilateraler Beziehungen im Rahmen des Unionsstaates, der OVKS, der GUS, sowie mit befreundeten Staaten aus der asiatisch-pazifischen Region, Afrika, dem Nahen Osten und Lateinamerika gelegt. Ja, hier ist sicherlich was Wahres dran, denn man nimmt ja auch den Mitteilungen der Presse, wenn es auch jetzt nicht unbedingt unsere deutsche Mainstream-Presse ist,

ist, dass Russland in den letzten Monaten erheblich an Reputation im internationalen Bereich gewonnen hat, dass immer mehr Länder sich der russischen Idee von einer multipolaren Welt anschließen, sodass auch immer mehr in die BRICS-Staatengemeinschaft eintreten wollen Und dass gleichzeitig eben der Einfluss des Werte-Westens, der EU und den angeschlossenen Ländern, wie eben natürlich die USA und Kanada und auch Japan oder Australien, dass der Einfluss dieser Länder weltweit sinkt.

Und man den Eindruck hat, als ob die Vorherrschaft der amerikanischen Weltpolizei langsam im Verfall begriffen ist und immer mehr Länder sich emanzipieren wollen und ihr eigenes Ding machen wollen und anscheinend für sich zu der Schlussfolgerung kommen, dass sie, wenn sie mit der russischen Ideologie zusammenarbeiten, ihre Interessen besser bedient werden, als wenn sie das mit der westlich-europäischen Ideologie machen würden.

Der Kurs auf die Entwicklung einer umfassenden strategischen Partnerschaft mit China und Indien wird fortgesetzt. Ja, also es gibt ja, wenn man die Presse aufmerksam liest, in Amerika doch schon die ersten Militärstrategen, die erklärt haben, die USA sollen sich vorbereiten, ab 2025 in den Krieg mit China einzutreten.

Aus geostrategischen Gründen natürlich. Und jetzt sehen wir aber, dass Russland, was ja eigentlich isoliert sein sollte, neue Partnerschaften mit China und mit Indien und noch vielen anderen Ländern macht. Sprich, das ganze Sanktionsprozedere, wir sind ja, ich weiß nicht, was im 10. oder 11. Sanktionspaket, hat also nicht das bewirkt, was es bewirken sollte. Als des Verteidigungsministeriums ergriff Wladimir Putin erneut das Wort und kam auf die Ursachen des Konflikts zurück, in dem sich das Land derzeit befindet.

Dem Präsidenten zufolge hat der Westen unmittelbar nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion damit begonnen, Pläne zur Zerstörung Russlands zu schmieden, wobei der Schwerpunkt auf der Ukraine lag und auf die Nationalisten gesetzt wurde. Nach und nach wurden die Nationalisten an die Macht geführt. Sie machten aus faschistischen Kollaboratoren wie Bandera künstlich Nationalhelden, aber die Bevölkerung im Südosten der Ukraine erlaubte ihnen nicht, durch Wahlen an die Macht zu kommen. Dann drängte der Westen seine Kiewer-Marionetten zu radikalen Aktionen.

Wir haben jahrzehntelang alles getan, alles um normale Beziehungen zu einem Nachbarstaat aufzubauen. Wir haben immer gesagt und ich sage es auch weiterhin, dass dies ein brüderliches Volk ist. Aber der Feind hat anders gehandelt. Was haben Sie am Ende getan? Einen Staatsstreich. Ja, natürlich, es gab eine Menge Probleme in der Ukraine. Doch warum der Staatsstreich? Geht zu den Wahlen. Was hat man uns die ganze Zeit gesagt? Nur politische Mittel. Das ist der einzige Weg. Nur im Rahmen der Verfassung. Wo ist das alles? Ich will hier bestimmte Gesten nicht zeigen. Die Kamera läuft. Aber Sie verstehen, welche Gesten ich jetzt zeigen will.

Das ist es, was Sie uns gezeigt haben. Mit der Betonung auf diese nationalistischen Aggressionskräfte haben Sie einen Staatsstreich durchgeführt. Und der Staatsstreich wurde durchgeführt, so der Präsident, um die Ukraine in die NATO zu ziehen. Damals, so erinnert sich Putin, habe der Westen versucht, ihn davon zu überzeugen, dass, selbst wenn die Ukraine aufgenommen würde, dies nicht schnell geschehen werde und Russland dadurch nicht bedroht sei. Ja, da kann man natürlich jetzt leichtfertig sagen, das ist das russische Narrativ,

in dem erklärt wird, Russland fühle sich durch die Osterweiterung bedroht. Aber erinnern Sie sich, auf meinem Kanal habe ich ein paar Videos gemacht zu den Minsks-Verträgen und dort eben aus dem Jahr 2023 und 2022 Originalzitate der damals beteiligten Staatsführer und noch anderer Personen eingebracht. Und dort geht deutlich daraus hervor, aus den Originalzitaten, dass diese Minsk-Verträge nie ernst gemeint waren. Das heißt, es war für alle Beteiligten klar, dass man damit nur Zeit gewinnen wollte, um die Ukraine auf einen Krieg mit Russland vorzubereiten und entsprechend aufzurüsten.

Das heißt, es ist nachweislich, und das können Sie in meinen Videos sehen, dass die westlichen Länder mit falschen Karten gespielt haben und Russland im Grunde genommen betrügen wollten. Wobei man auch sagen muss, ja, Russland hat aber auch nicht unbedingt mit sauberen Karten gespielt. Es waren also nur Schlitzohren am Kartentisch, die sich alle gegenseitig die Hucke vollgelogen haben und alle wussten, irgendwann mal wird es zum Krieg kommen, nämlich genau diesen Krieg und genau diesen Krieg haben alle gewollt.

Das ist jetzt mein Statement dazu. Und natürlich ändert das nichts daran, dass einer den Krieg angefangen hat, der hat den ersten Schuss gemacht und damit ist er natürlich völkerrechtlich der Aggressor, was nach dem Völkerrecht ja grundsätzlich unzulässig ist. Aber daraus, dass er das gemacht hat, folgt nicht, dass alle anderen deswegen jetzt, ich sag mal, Waisenkinder wären und überhaupt nichts damit zu tun hätten. Das lässt sich historisch ganz eindeutig so nicht belegen, sondern es ist andersrum.

Alle wollten diesen Krieg und jetzt haben sie ihn. Und das, weil sie ihn damals wollten, weil man unbedingt die Ukraine als, ja, aufrüsten wollte, unbedingt die Ukraine in die NATO haben wollte. Ja, deswegen sind wir in der Situation, in der wir sind. Und da kann man auch verstehen, wenn man so viele Jahre lang dafür arbeitet, dass so etwas passiert, dass man dann eben einen solchen Krieg auch nicht so gerne schnell beenden möchte. Doch bereits Anfang der 90er Jahre hatte der Westen Gorbatschow versprochen, nicht nach Osten zu expandieren.

Diese Aussage ist natürlich historisch sehr umstritten. Da gibt es verschiedenste Meinungen zu. Also es scheint wohl so zu sein, dass diese Aussage eben nicht protokollarisch war. Die hat nur der Außenminister Genscher letztendlich gemacht und der war vielleicht gar nicht befugt dazu. Dazu, also da kann man sagen, ja, das war vielleicht seine Meinung oder es war eine inoffizielle Meinung. Und wenn die Russen sich darauf einlassen, ohne dass sie das schriftlich haben, dann sind sie auch ein bisschen naiv. Also insofern glaube ich, diese Baustelle, wer wem was versprochen hat mit der Osterweiterung, das ist Kinderkacke, sag ich jetzt mal.

Aber darauf braucht man überhaupt gar nicht weiter eingehen. Im internationalen Recht gelten Fakten und es gelten Verträge und nicht irgendwelche haltlosen mündlichen Versprechungen. Am Ende stellte sich das als zynische Täuschung heraus. 1991 sagten sie auch keinen Zentimeter nach Osten. Betrogen. Es war mehr ein als ein Zentimeter. Hier sind sie schon, an unserem Zaun. So wie sie hier schon vorher waren, sind sie genauso jetzt da. Sie haben das Baltikum genommen, sie haben auch ganz Osteuropa genommen. Aber wozu? Es gab alle möglichen Vorschläge, die für alle annehmbar waren.

Ja, sie haben es genommen, ist natürlich so nicht richtig, sondern gerade die östlichen Länder, also die vormals Russländer waren oder zumindest an das russische Imperium der Sowjetunion angrenzten, die haben ja irgendwie so eine archaische Angst gehabt, von Russland erobert zu werden. Und die haben ja eigentlich die NATO gedrängt, dass sie dort aufgenommen werden möchten, damit sie unter den Schutzschirmen der NATO hüpfen können. Das heißt, es gab vielleicht ein beidseitiges Interesse der NATO zur Osterweiterung und dieses Interesse ist aber auf eine wohlwollende Stimmung in diesen Ländern getroffen.

Und insofern kann man jetzt nicht, so wie Putin das jetzt vereinfacht darstellt, sagen, ja, die haben die Länder genommen. Nein, die wollten es doch alle. Die wollten doch Mitglied der NATO werden. Schon oft gesagt und ich wiederhole hier, dass ein Land wie Russland für sie nicht zu groß sein darf. Es sollte aufgeteilt und unterworfen werden, Stück für Stück, so wie sie Europa unterjochen. 2014 entfesselten die USA und die NATO. So wie sie Europa unterjochen. Ja, ist denn Europa unterjochen? Also die Frage kann man sich natürlich stellen. Es gibt ja immer wieder die Meinung, dass die europäischen Länder eigentlich nichts zu melden haben in der NATO und dass alleine die USA bestimmt, welche Musik gespielt wird.

Wenn wir dann zum Beispiel sehen, wie unser deutscher Bundeskanzler sich verhält, zum Beispiel bei der Nord Stream Sprengung und den kryptischen Aussagen von Herrn Biden im Februar des damaligen Jahres, wo dann später die Sprengung tatsächlich erfolgte. Da hat man tatsächlich doch den Eindruck, dass es Deutschland an der Souveränität, an der nationalstaatlichen und völkerrechtlichen Souveränität mangelt und dass Deutschland doch eher der Charakterisierung eines Vasallenstaates ähnlich ist als dem eines autarken Staates.

NATO, einen Krieg mit den Händen Kiews gegen den Donbass, der nicht den westlichen Weg gehen wollte. Russland, so Putin, könne einfach nicht zusehen, wie das russische Volk in der Ukraine vernichtet wird. Wir konnten uns einfach nicht erinnern. Ja, also das ist ja eben auch ein Punkt, der die Vorgeschichte jetzt betrifft. Was war da tatsächlich los? Und nach meinen Recherchen ist es eben so, dass traditionell die Gebiete, die östlich des großen Flusses Dnieper, der die Ukraine quasi in einen östlichen und westlichen Teil trennt, dass die, die östlich waren, rein historisch gesehen vorwiegend russischstämmig waren und russische Sympathisanten.

Und da gab es eben auch Gebiete, die wollten sich von der Ukraine lösen. Warum die sich lösen wollten, ob sie das wirklich von alleine wollten oder ob sie politisch indoktriniert waren von Russland, dass sie das wollen sollten, das ist mal noch eine ganz andere Frage. Aber Faktum scheint mir zu sein, dass eben diese Republiken ja russisch sein wollten, freiwillig oder unfreiwillig. Und dass die Ukraine das eben nicht wollte. Und das führte eben zu einem Bürgerkrieg, der, wie ich ja auch schon mal an anderer Stelle in Videos erläutert habe, ja nicht ein Krieg war, wo man Knüppeln aufeinander haute, sondern wo man mit Raketen, die bis zu 300 Kilometer Reichweite aufeinander geschossen hat.

Und das über Jahre hinweg. Das heißt, da haben sich beide Seiten nichts gegeben. Da haben die Ukrainer ihre eigenen Leute beschossen und da haben die Russen mit militärischen Söldnern, damit sie ähnlich wie die NATO das jetzt macht, also die waren keine russischen Soldaten da, sondern da waren dann irgendwelche Söldnerheere dort, die dann für die angeblich zu beschützenden Donbass-Republiken gekämpft haben. Aber in Wirklichkeit waren sie natürlich im Auftrag von der russischen Föderation dort. Das heißt, da haben die sich nichts gegeben. Das ist schon sehr gruselig gewesen. Und darüber hat ja auch die OECD, hat ja dort auch Beobachter hingeschickt, humanitären Missstände kritisiert und, und, und.

Sprich, das war so eine ganz schlimme Phase, wo sich keiner der beteiligten Parteien ein Ruhmesblatt auf die Stirn heften kann, sondern das war im Grunde genommen schon ein Krieg, der über mehrere Jahre ging und der bei uns sogar in den Mainstream-Medien am Anfang sogar als solcher betrachtet wurde nach dem Motto die ukrainische Aggression. Aber später hat sich diese öffentliche Meinung hier bei uns geändert und dann auf einmal hieß es, es sei ja nicht so schlimm gewesen.

Naja, gut, das ist aber eben zu diesem Punkt und wir wollen mal schauen, wie es hier weitergeht. Nicht anders verhalten. Oder hätten wir alles aufgeben und zusehen sollen, wie sie alles auffressen, was uns gehörte, was ursprünglich russisch war. Das konnten wir uns nicht erlauben und sie haben gewusst, dass wir das nicht können. Ja, was soll denn das heißen, was uns gehörte und was ursprünglich russisch war? Das war zwar ursprünglich russisch, aber jetzt war es doch auf dem Staatsgebiet der Ukraine. Und insofern ist diese Aussage von Putin natürlich Quatsch, denn was auf dem ukrainischen Gebiet ist, gehört Ihnen nicht. Das war vielleicht ursprünglich mal russisch, aber mehr auch nicht.

Sie haben es absichtlich getan. Tatsächlich haben sie uns keine Chance gegeben und uns die Möglichkeit genommen, die Beziehungen zu diesem Land auf eine normale politische Weise aufzubauen. Sie haben gehandelt und sind, wie unser Volk sagt, entschuldigen Sie das Mowé, zur völligen Gesetzlosigkeit übergegangen. Im Jahr 2014 haben sie einen Staatsstreich begangen und dann haben sie weiter mit dieser gesetzlosen... Zu diesem Staatsstreich, da gibt es ja mittlerweile aus den USA sogar offizielle Aussagen zu, dass die Victoria Nuland, die hat mal vor einiger Zeit erklärt, die war ja zuständig dafür, dass dort die politischen Verhältnisse sich ändern.

Und dann gab es eine amerikanische Organisation, die hat 5 Milliarden Dollar bekommen, um dort die politischen Verhältnisse im Sinne der USA zu organisieren. Sodass man das Staatstreich nennen kann, ist jetzt mal eine Frage, dass das der Wort war. Sie haben uns einfach gezwungen, auf diese Gesetzlosigkeit zu reagieren. Die Vereinigten Staaten verbreiten jetzt aktiv Lügen, dass Russland nach seinem Sieg in der Ukraine angeblich plant, europäische Länder anzugreifen.

Ja, also diese Aussage, dass Russland europäische Länder angreifen könnte, die ist tatsächlich seit einiger Zeit da. Genauso wie die These, die da war, dass Russland ja Atomkrieg machen könnte. Ich habe dazu ja übrigens auch ein Video gemacht, wo Präsident Putin ja erklärt hat, was in der russischen Verfassung drin steht, was die russische Militärdoktrin ist, nämlich dass Russland nur dann Atomwaffen einsetzen darf, nach seiner eigenen Verfassung, wenn der Bestand der Nation gefährdet ist, sei es durch konventionellen Angriff, sei es durch Atomwaffenangriff.

Das heißt, solange also der Westen keine Atomraketen auf Russland schießt, auf russisches Territorium, und solange der Westen nicht, ich sag mal, Moskau und Leningrad erobert, solange kann ja Russlands Bestand nicht gefährdet sein. Das heißt, wer hat es der Westen doch in der eigenen Hand vorausgesetzt, dass die russische Föderation sich an ihrer eigenen Verfassung hält. Ja, und insofern ist diese Aussage, man möchte die Russen als Gefahr sehen, jetzt zum Beispiel dadurch, dass sie NATO-Länder angreifen.

Warum sollte Russland das tun? Russland ist von der Flächenausdehnung her das größte Land der Welt. So geht über acht Zeitzonen. Warum sollten die jetzt irgendwelche anderen Länder erobern? Die könnten doch genauso gut erst bei ihren eigenen Ländern erst mal entwickeln. Das heißt, die sind rohstoffreich. Die haben viel Bevölkerung. Was sollte die Motivation sein? Ja, also das ergibt sich doch von der Logik her gar nicht. Warum sollte Russland jetzt ganz Europa erobern wollen? Denn eins ist doch klar, würde ein NATO-Land jetzt angegriffen werden, formal juristisch, dann würde doch eben der NATO-Beistandspakt in Gang treten und die NATO-Länder würden sich dann vielleicht zusammenschließen und insgesamt offiziell gegen Russland antreten.

So das kann doch gar keiner wollen. Das heißt, diese Aussage, die ist nach meiner Meinung westliche Propaganda und absoluter Blödsinn. Das hat mit der Realität rein gar nichts zu tun. Wir haben die europäischen Länder nie gebraucht, antwortet Putin auf diese Anschuldigungen. Wir brauchen sie jetzt nicht und werden sie auch in Zukunft nicht brauchen. Russland ist immer bereit, über die Ukraine zu verhandeln, aber nur auf der Grundlage seiner eigenen nationalen Interessen. Ja, und das ist natürlich eine andere Geschichte. Hier hören wir die eigenen nationalen Interessen. Das ist ja ein Wort, das wir in Deutschland gar nicht mehr kennen. Unsere Interessen wären zum Beispiel preiswertes Gas zu haben, gute Beziehungen zu einem Nachbarland, was gar nicht allzu fern ist.

So stattdessen haben wir die Pipeline, die Funktionierende selbst getrennt. Wir setzen Sanktionen in Gang. So warum? Weil wir nicht mehr nach unseren Interessen gehen, sondern nach unserer Ideologie. Was sein sollte und was sein müsste und wer mit wem wie was tun sollte, aber nicht nach dem, was für das eigene Volk, für die eigene Nation vorteilhaft ist. So Russland scheint da nach eigenen Aussagen deutlich pragmatischer zu sein und sagt, wir haben Interessen. Um was ist das Interesse Russlands an der Ukraine? Ja, das ist eines der wenigen Länder ist, was quasi noch als Pufferzone zwischen der russischen Föderation und der NATO liegt.

Und dieses Argument wird natürlich von vielen, die jetzt rein westlich denken, weggefegt. Nur wir haben so eine Situation schon mal gehabt, nämlich als die Russen eben auf Kuba Atomraketen stationieren wollten. Da hat Amerika auch gesagt, nee, das finden wir überhaupt gar nicht gut. Und da würden wir doch auch nicht sagen, was sollen die Amerikaner sich so anstellen, das ist doch nicht weiter schlimm. Ja, aber wenn also Kuba ja ein internationaler Konflikt damals war und die ukrainische Situation ist doch genau dieselbe. In dem Moment, wo die Ukraine NATO-Partner werden würde, könnte man dort natürlich auch Atomwaffen hinstellen.

Und dann würde doch das aus russischer Sicht deren Angriffs- oder Bedrohungspotenzial viel höher sein. Das heißt, es ist ganz klar, dass Russland das gar nicht wollen kann und niemals zulassen wird, wenn es in irgendeiner Weise verhindert werden könnte. Natürlich wird Russland dazu nicht in der Lage sein, ohne starke, zuverlässige, gut bewaffnete und motivierte Streitkräfte, Ohne eine starke Wirtschaft, ohne die präzise Arbeit der Industrie insgesamt und des rüstungsindustriellen Komplexes im Besonderen, werden die Streitkräfte nicht in der Lage sein, dies zu tun. Und vor allem ohne den Rückhalt im Volk Russlands, im multinationalen Volk, im russischen Volk, in den Völkern, in den anderen Völkern der russischen Föderation. Sie haben jetzt alles und das Vaterland wartet auf ihr Engagement.

Ja, soweit eben der Zusammenschnitt von der Sitzung des Vorstandes des Verteidigungsministeriums. Ich fand ihn persönlich ganz interessant, weil er jetzt mal von den Details mal ganz abgesehen ist, zeigt, dass Russland sich in einer starken Position fühlt. Dass die sich überhaupt gar nicht eingeschüchtert fühlen, sondern aus ihrer Sicht ja eben jetzt aufrüsten, weitermachen, den Krieg mit Sicherheit hier nicht beenden, den sie da Militäroperationen schön schreiben.

Und wir sehen natürlich auch, wenn dieses Selbstbewusstsein berechtigt ist, ob es berechtigt ist, das werden wir vielleicht noch demnächst mal mit einem anderen Kommentar und einer anderen Analyse untersuchen, wenn es berechtigt sein sollte, ist ja eins klar. Klar, dadurch, dass die Groß-Sommer-Offensive der Ukrainer gescheitert ist, sind die Russen jetzt natürlich in einem emotionalen Vorteil. Das heißt, die sagen, sie konnten ja nichts machen, so wie schon gesagt, der Angreifer hat drei bis viermal so hohe Verluste wie der Verteidiger.

Also werden die Russen natürlich jetzt zu diesem Zeitpunkt in keine Friedensverhandlung eintreten, obwohl ja die westlichen Medien jetzt Schritt für Schritt dazu übergehen, die Ukraine dazu zu drängen. Die Ukraine kann das aber eigentlich gar nicht, weil nach deren Gesetzgebung Friedensverhandlungen mit Russland ja unter Strafe stehen. Die sind ja gar nicht zulässig. Das ist ja gesetzwidrig. Also könnte aber trotzdem jetzt die EU und die NATO sagen, okay, damit du das und das kriegst, Ukraine, musst du trotzdem Friedensverhandlungen machen. Nur die Russen, wenn die so selbstbewusst sind, wie sie es jetzt sind und wenn das auf einer wahren Faktenlage beruht, dann haben die gar keine Veranlassung, jetzt auf solche Friedensverhandlungen einzugehen, sondern ganz im Gegenteil.

Für die besteht ja eher der Gedankengang, wenn wir jetzt Friedensverhandlungen machen und das Problem nicht lösen mit der Ukraine, dass sie neutral wird politisch und militärisch entwaffnet wird oder zumindest sichergestellt wird, dass keine Atomwaffen dorthin kommen, dann verschieben wir ja nur die Zeit, so wie es ja schon vorher war mit den acht Jahren, wo auch alle aufgerüstet haben. Sprich, der nächste Krieg steht dann schon wieder in der Tür. Das heißt, das wollen die Russen ja nicht schon alleine, weil Putin ja 71 Jahre alt ist, der will ja nicht mit 80 Jahren den nächsten Krieg führen.

Also ist eins klar aus meiner Sicht, Russland wird jetzt die Schwäche der Ukraine dazu nutzen, den Sack zuzumachen, wenn ihm das überhaupt möglich ist, um das Problem aus russischer Sicht ein für alle Mal zu lösen. Ob er das kann, ob er sich nicht vielleicht überschätzt, ob nicht die westlichen Länder doch noch irgendwelche Reserven finanzieller und militärischer Art organisieren können oder ob nicht vielleicht der Putin plötzlich die Treppe runterfällt und sich das Genick bricht, das alles weiß man nicht.

Das heißt, das ist noch Glaskugelschauen, aber eins ist klar, die Russen sind jetzt am Zuge und werden sich auf keine Verhandlungen einlassen, weil sie es schlichtweg aus militärischer Sicht jetzt unter diesem Szenario, was wir heute gehört haben, gar nicht nötig ist. Warum sollten die, die siegreich sind, mit irgendwas verhandeln? Da gibt es gar keinen Grund für. Ja, soweit meine kleine Kommentierung zu diesem Video. Wie schon gesagt, ich werde demnächst mal die neueste Analyse von Oberst Reisner noch zu Rate ziehen, um jetzt wieder die Gegenseite zu hören, um mal zu schauen, ob er auch eine Jahresanalyse macht und wie er den Status quo dieser beiden Kriegsparteien beurteilt.

Ja, dann schreiben bitte wie immer Ihre Meinung und Kommentare unten rein und vor allen Dingen gucken Sie auch mal in diesen Ost-West-Transmitter rein. Das ist eben zwar ein russlandnaher Kanal, aber er ist in Deutsch. Das heißt, so können Sie dort eben die russische Position oder russlandfreundliche Position mal zur Kenntnis nehmen, die wir leider in unserer freien Presse im besten Deutschland aller Zeiten nicht so geboten bekommen.

Das heißt, hier können Sie eine Informationslücke schließen und sich Ihre eigene Meinung bilden, damit Sie mal hören, was die Betroffenen selber sagen und nicht nur, was unsere westlichen Medien über diese sagen. In diesem Sinne, bis zum nächsten Mal, Die Welt Klar Sehen. Klar sehen, clever denken, frei handeln.

Zitate aus dieser Abschrift bitte mit Quellenangabe: „Putins Kriegspläne für 2024 | starkes💪Selbstbewusstsein nach Scheitern der ukrainischen Offensive“, Die Welt Klar Sehen, 03.01.2024.

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Kommentierte Analyse einer Sitzung des russischen Verteidigungsministeriums vom 19.12.2023, in der Putin, Shoigu und Gerasimov Bilanz des Kriegsjahres 2023 ziehen und Pläne für 2024 skizzieren. Uwe Loose ordnet die russische Perspektive ein und prüft die Plausibilität der Verlustzahlen, Aufrüstung und Friedensaussichten.

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