Bauernproteste in Deutschland 🚜 Debatte und Diskurs | Ist der Protest echt oder gesteuert?12.01.2024
Abschrift
Abschrift des Videos vom 12.01.2024254 Abschnitte
Der Text hält den Kenntnisstand dieses Tages fest, nicht den von heute. Er wurde maschinell aus der Tonspur erstellt; maßgeblich bleibt das gesprochene Wort im Video.
Eli
Hallo und willkommen, liebe Freunde. Mein Name ist Eliat T. und ihr seid bei ET Video und Content. Vielen herzlichen Dank, dass ihr auch heute Abend wieder mit eingeschaltet habt. Liebe Freunde, unser Thema ist und bleibt die Bauernproteste. Uns wurde eine ganze Protestwoche angekündigt und ich zumindest nehme dieses Thema als solches auch ernst und springe nicht sofort innerhalb von 24 Stunden, wenn die nächste Sau durchs Dorf getrieben wird, eben auf das nächste Thema über. Ich hoffe wahrscheinlich mehr als alle anderen da draußen, dass sich das bewahrheitet, was angekündigt worden ist, nämlich in der Tat eine Protestwoche, der man sich anschließen kann, wo sich die unterschiedlichen Lager verbünden und vor allen Dingen nachhaltig Widerstand geleistet wird. Nicht etwa, weil es um ein, zwei Rücknahmen von Vergünstigungen geht, beziehungsweise halt Wiederherstellungen von Vergünstigungen geht, sondern weil es um sehr viel mehr geht, wie die Bauern ja immer wieder gesagt haben. Von daher glaube ich, ist es nicht falsch, dass wir uns noch einmal darüber unterhalten, was die Bauern auf den Straßen eben machen und dass wir das versuchen zu analysieren aus einer Stoßrichtung, die vielleicht etwas kritischer ist, als was ihr da draußen gewohnt seid. Denn dass sich wirklich halt die... Naja, der Wind gedreht hat, das sieht man, wenn man mit offenen Augen durch im Prinzip unsere Bundesrepublik fährt oder virtuell surft. Wenn ihr hier mal schaut, seht ihr hier die Twitter-Trends, die so ein bisschen halt die Nachrichtenlage abbilden in unserem Land und ihr seht, dass Als wir vor zwei Tagen noch uns unterhalten haben über bevorstehende, zum Beispiel Mittwoch, bevorstehende Proteste, alles voll war mit dem Thema Bauern in irgendeiner Form, war Landwirte oder dieses ganze Thema Widerstand in irgendeiner Form an der Front, an der medialen dabei. Stattdessen jetzt, wie gesagt, eine komplett neue Story, eine neue Sau, die durchs Dorf getrieben wird, die komplett das Bauernthema betrifft. Es geht um ein AfD-Verbot, um Deportation, um eine Recherche von Korrektiv, Remigration. Auch wir werden heute ein bisschen im Vorbeigehen dieses Thema touchieren, bevor ich unweigerlich wahrscheinlich mit Peter Böhringer dann irgendwann dieses Thema weiter auseinandernehme. Sogar Sellner trendet hier auf Platz 10, immerhin, das passiert auch nicht so oft. Aber wie dem auch sei, ihr seht, es hat sich wirklich komplett alles geändert und den ganzen Tag schon über ist dieses Thema eigentlich zumindest aus den Köpfen der Menschen oder von Twitter verschwunden. Und dabei sollte es doch ganz groß werden. Eine Woche des Aufstands wurde uns versprochen. Wütende Bauern, wütende Bauern wollten nach Dresden kommen. Für Dresden zumindest kann ich mich verbürgen. Da war ich selber in drei Tagen viermal live und habe mir an drei Tagen wirklich vor Ort das Geschehen angeguckt. Wütende Bauern habe ich nicht gesehen und das Nachfolgende habe ich auch nicht gesehen. Versprochen worden sind 2000 Trecker. Gekommen sind bestenfalls die Leute, wenn man alle Augen zudrückt und vielleicht sogar noch irgendwie dem Widerstand wirklich was Gutes tun möchte, dem Bauernwiderstand wohlgemerkt. Gekommen sind 200 Trecker, wenn überhaupt, liebe Freunde. Also von den 2000 weit gefehlt und keine einzige Spur. Und vor allen Dingen angekündigt waren weitere Demos, wie im Prinzip einer Protestwoche eigentlich würdig gewesen wäre. Es war ja eine Woche des Aufstands. die geplant war. Selbst Tim Kellner, wie ihr hier erkennen könnt, liest die Messe im Deutschlandkurier und sagt, bravo ihr Bauern, also auch in der alternativen Mediensphäre stehe ich eigentlich ziemlich allein auf weiter Flur, indem ich sage, hey, hey, liebe Freunde, haltet mal die Füße still, ich habe das Gefühl, wir müssen doch genauer diese ganze Sache mal untersuchen. Medial ist auch dieses Thema komplett weg. Es ist verschwunden. Man redet jetzt inzwischen über alles Mögliche. Man redet nur nicht mehr über die Bauern. Das ist die aktuelle Frontseite der Bild-Zeitung und nirgendwo, nirgendwo auf dieser ganzen Seite in irgendeiner Form auch nur eine Erwähnung der Bauern. Da könnt ihr inzwischen vorlesen. So tief und so lange scrollen, wie ihr wollt, ihr findet keine Nachrichten zu diesem Thema. Die Bauern, sie sind gekommen und sie sind gegangen. Hubert Aiwanger sagt hier in einem Tweet, Frau Faeser und Herr Lindner, ich melde gehorsamst auch die Bauern in Scham, wo auch immer das sein mag, vielleicht in Bayern, waren brav und haben eure Benimmregeln streng befolgt. Der Brennpunkt liegt woanders. Die deutschen Bauern haben die letzten 100 Jahre nicht so viele Scheiben reingeschlagen, wie eure Party People in einer Nacht. Tja, und da liegt vielleicht auch ein bisschen der Hase im Pfeffer. Die Bauern, sie sind halt eben ein friedfertiges Volk, sehr viel friedfertiger als die ganzen Neubürger-Party-People, die Hubert Aiwanger zu Recht hier an dieser Stelle zurechtstutzt. Liebe Bauern, wir sehen jetzt hier inzwischen... dass der Wind sich in der Tat dreht, dass ein Widerstand offensichtlich nicht zustande zu kommen scheint, weil die obersten, sag ich mal, Marschierbefehlgeber der Bauern, die auf die, die alle hören, in Dresden haben wir es gesehen, in diesem Fall der Präsident, der Bauernpräsident dieses Verbandes, er ruft auf, aber gleichzeitig sagt der Wehner auf seinen Widerstand. Demos, auf seinen Demos, denn das sind seine Demos und nicht die der Bauern, ja, wen er da also nicht sehen möchte, also erstens, ja, sieht er sich nicht als Volksvertreter und sagt, unsere Demo, ja, ich bin nur der bescheidene Vertreter, der das Privileg hat und irgendwo auch die Bürde und die Pflicht, ja, für diese Bauern jetzt im Prinzip, äh, die Fackel zu tragen. Nein, er sagt, es sind seine Demos, also auch sein Anliegen. Und was der Mann verdient, haben wir ja inzwischen alle gesehen. Best Buddy von Cem Özdemir. Aber darüber hinaus sagt er nicht etwa, nein, Solidarisierung, Verbindung, unterschiedliche Widerstandslager kommen hier zusammen, damit wir zusammen stärker werden, nachhaltiger, vielleicht uns auch ablösen können, länger in diese ganze Woche oder Monate eines Protests gehen können, weil wir ja alle wissen, es geht gegen diese Regierung, die sich nicht erweichen lässt, die nur auf Druck reagiert und nichts anderes. Nein, er sagt, auf seinen Demos möchte er andere Lager nicht haben. Zurecht fragt hier ein gewisser Siggi auf Twitter, Liebe Bauern, wenn ich euch mal eine Frage stellen darf, seid ihr sicher, dass euer Bauernpräsident für euch arbeitet? Zumindest scheint der Zersetzungsstrategie in aller Stasi und Co. recht einfältig auf den Leim zu gehen. Vielleicht solltet ihr euch von ihm emanzipieren, oder? Aber was ist schon ein Bauer ohne seinen Bauernpräsidenten? Stichwort Bauernverband, Stichwort Bauernpräsident. Ja, dieser Mensch hier, der fördert unter anderem eben das Ganze im Kreise herumdrehen, das wir gesehen haben. Und Stichwort im Kreis, naja, Ziele für nachhaltige Entwicklung. Wenn Sie nicht gerade den grünen Bundesparteitag sponsern, dann sponsert der Bayerische Bauernverband offensichtlich die feuchten Träume der WEF, die am 15. Januar in Davos erneut beginnen. Also wissen wir ja so ein bisschen, wenn wir aufgepasst haben, woher der Wind sich dreht und wendet, beziehungsweise woher er weht. Da habe ich mich kurz in meinen eigenen Sprichwörtern verloren. Stattdessen, liebe Freunde, sieht die Lage wieder so aus wie vorher. Die einzigen, die Deutschland in irgendeiner Form noch demonstrieren, ist jetzt Deutschland. Die letzte Generation. Hier demonstriert sie zum Beispiel eben in Dresden am Kraftwerk Mitte. Aber auch bundesweit sind diese Kinder auf die Straße gegangen. Sie haben jetzt eine Legitimierung. Sie dürfen das machen. Da seht ihr das. Wir dürfen es. Wir haben einen Traktor. Die haben sich das also abgeguckt, wie sie wieder legitim ihren Protest auf die Straße bringen können. Und das tun sie jetzt offensichtlich. Und es sind wirklich Kinder, wenn man sich anguckt, wie jung die Menschen sind. die hier ihre notgedürftig zusammengeschusterten Plakate auf die Straße bringen. So, aber fairerweise muss man sagen, Ehre wem Ehre gebührt. Es gab auch Widerstand. Ich mache eine kurze Anmoderation, bevor ich übrigens unsere Gäste dazu hole, liebe Freunde. Und diesen Widerstand, den darf man nicht unerwähnt lassen. Der sah zum Beispiel so aus am 10.01. in Ellwangen. Das geht dann die ganze Zeit so weiter. Viele Leute haben sich sehr viel darauf eingebildet, dass offensichtlich auch in Ellwangen hier die Menschen rumgestanden haben, sinnlos Diesel verbraten haben. Das war dann der Widerstand. Das war dann die Hochburg, auf die sollte ich unbedingt gucken. Da ist auf jeden Fall etwas gegangen. Ja, gegangen ist etwas und zwar Herr Özdemir, der ist dort gegangen. Das ist dieser berühmte Druck auf die Politiker, das war meines Wissens nach, aber wie gesagt, darauf möchte ich mich jetzt nicht festlegen, nagelt mich auch darauf nicht fest, liebe Freunde, auch dieses Ellwangen, wo Cem Özdemirs Landwirtschaftsminister gesprochen hat. Ich zeige euch bewusst diese Szene, liebe Freunde, weil der Mann, der hat ja wirklich komplett die Ruhe weg, so sehr, dass selbst wenn ihm Hau ab entgegengerufen wird, als Grüner kennt er das, das folgt ihm auf Schritt und Tritt, das hört er eigentlich überall, wahrscheinlich würde er in den Supermarkt gehen, dann vom Supermarkt bis hin hoch in die höchsten königlichen Hallen, die wir in Deutschland haben. Er ist sowas von in der Ruhe, hat so sehr die Ruhe weg, dass er hier offensichtlich eben Zeit findet. Während um ihn herum der angebliche Tumult tobt, auf den sich sehr viele Leute einen runterholen, dass er hier nach unten greift und irgendwelche zu Boden gefallenen Handschuhe aufhebt, ist er denn nicht nett. Also um sein Leben fürchtet er gar nicht. Angst hat er politisch gesprochen auch nicht und er macht einfach weiter sein Ding. Ist sogar so nett, für diese Leute da ihre runtergefallenen Handschuhe wieder mit hochzuheben. Aber, liebe Freunde, es gab tatsächlich, es geschehen Zeichen und Wunder und wo könnten sie passieren, wenn nicht in eben Sachsen. Es gab in der Tat ein kleines Aufflackern von Protest, im wahrsten Sinne des Wortes, nämlich mit spontanen Blockaden, die unangekündigt waren. Logistiker und Nettolager waren betroffen, aber Freunde, auch an dieser Stelle Entwarnung. Das Ganze hat nicht einmal anderthalb Stunden gedauert. Die Polizei war mit insgesamt 17 Beamten zum Einsatz und haben ganz, ganz schnell diese ganze Sache hier durchgeführt. Es sollen aber, und das ist spannend, es sollen jeweils zwei Dutzend Traktoren vor Ort gewesen sein. Das ist ja schon mal nicht schlecht. Die haben dort eben eine Spontankundgebung gemacht, die nicht im Vorfeld über Wochen kommuniziert worden ist. Auch das ist zu kurz gekommen in unserem letzten Stream, aber das ist vielleicht am ehesten der Widerstand, nachdem ich ein bisschen halt Ausschau gehalten habe. Es ist passiert, wie ihr oben im Bild erkennen könnt, bereits am 8. Januar, da hat gesprochen ein Mitglied des Bundestags aus dem Bayerischen Landtag, nein, Entschuldigung, er muss ja, MdB ist ja dann nicht Landtag, der muss ja Bundestagsabgeordneter sein, wie gesagt, bei denen kenne ich mich nicht ganz so gut aus, aber er heißt wohl Karl Bär, er gehört wohl den Grünen an und er hat tatsächlich in München gesprochen und wie das für ihn ausgegangen ist, das seht ihr hier.
Gast
Und ich bin ganz froh darum, dass der Deutsche Bauernverband sich von den Reichsbürger und Querdenker und Rechtsradikalen, die heute demonstrieren, sehr stark distanziert hat.
Eli
Guckt mal auf sein Gesicht.
Gast
Seht ihr das? Der weiß, wie ihm geschieht. Warum pfeift ihr mich aus, wenn ich euch lobe dafür, dass ihr euch von Rechtsradikalen distanziert? Der demokratische Staat lässt sich nicht erpressen. Wir haben Straßenblockaden.
Eli
Ich sag's ja, die Grünen sind das gewohnt.
Gast
Wir haben Straßenblockaden letztes Jahr durchgespielt. Die letzte Generation hat gemeinwohlorientierte Forderungen aufgestellt und hat sie dann überlegt, wir setzen die durch, indem wir sagen, wir kleben uns so lange auf die Straße und lassen die Leute nicht in die Arbeit fahren, bis die Regierung macht, was wir wollen. Das haben wir nicht gemacht. Und das Ergebnis war, dass sie sämtliche Sympathie für ihr Anliegen verloren haben. Wenn ich euch einen Rat geben soll, dann macht es nicht so. Blockiert nicht Straßen, damit ihr mehr Subventionen aus dem Steuersegel bekommt. Wir können... Ich gehe jetzt, weil ich fertig bin mit meiner Rede. Und ich möchte mich noch bedanken beim Bayerischen Bahnverband, dass ich hier reden durfte. Und bei den Kollegen von der Polizei, die sich hiermit darum kümmern, dass es ordentlich abläuft. Vielen Dank. Vielen Dank, Herr Bär. Und wir bedanken uns, dass Sie heute auch hier waren. Aber ich habe vorhin klare Worte gefunden, wie die Bauern und die Bäuerinnen und die Bevölkerung unsere Anliegen vortragen in einem klaren demokratischen Diskurs. Und deswegen möchte ich Ihnen eine Antwort mitgeben, damit wir hier auch klar sind. Wenn ein Politiker eine demokratische Demonstration macht, eine Willensbekundung der Bevölkerung als Erpressungsversuch betitelt, dann hat er ein falsches Verständnis von Demokratie. Oh shit!
Eli
Es ist halt eben einfach nur nicht das Verständnis, das dieser Mann gerne gesehen hätte. Schaut euch mal seinen Blick an. Schaut mal, wie der guckt, wie der hier schaut, als er sagt, diese ganzen Rechtsradikalen, von denen habt ihr euch distanziert. Mit diesen Parolen hat er wahrscheinlich sein Bundestagsmandat ergattert. Das hat ihn da vermutlich hingebracht. Weil, seien wir ehrlich, sehr qualifiziert kann der Mann ja nicht sein bei der Quote der Schulabbrecher, die es gibt da in den Grünen oder bei den Grünen. Von daher wird ihm wahrscheinlich so ein bisschen wirklich halt da die Düse gegangen sein. Aber auch hier, ich meine, ja, das Volk hat zwar seinen Willen kundgetan und ja, es wurden Parolen gesprochen, aber der Mann steht in der Sicherheit im Prinzip des warmen Schoßes dieser Bühne und so sollte es natürlich auch sein. Persönliche physische Angriffe sind auf jeden Fall zu unterlassen. Aber wie gesagt, bis auf ein bisschen verbale Schelte, was die Grünen ja wie gesagt eigentlich insbesondere die letzten zwei Jahre sowieso gewohnt sind, nicht viel zu sehen. Um euch zu zeigen, dass dies allerdings kein Hashtag-Einzelfall war, auch hier ein Moment, der mir zugespielt worden ist, der übergangen worden ist und den ich der Vollständigkeit halber erwähnen möchte. Da geht es natürlich, wie ihr hier ergehen könnt, um Erfurt, um Thüringen, um Bodo Ramelow.
Gast
Herr Ramelow, Sie waren heute selbst bei den Protesten in Erfurt, wurden aber auch auf der Bühne teilweise von einigen Protestierenden ausgebucht, teilweise auch beschimpft. Wie haben Sie die Stimmung wahrgenommen? Ich will es unterscheiden, weil diejenigen, die mich beschimpft haben, waren Reichsbürger. Wir begrüßen den Ministerpräsidenten, Herrn Ramelow.
Eli
Wir begrüßen den Ministerpräsidenten, Herrn Ramelow. Und es waren nur die sogenannten Reichsbürger, die da geboot haben. Es sind alles offensichtlich Reichsbürger, ja. Diese ganze Masse an Menschen, die ihr hier erkennen könnt mit den gelben Westen, diese ganzen Bauern. Und es waren ja noch keine Bauern, die haben damals noch gar nicht demonstriert. Das müssen Logistiker und Handwerker gewesen sein. Die sind alle jetzt ganz pauschal, wie Bodo Ramelow sagt. Ja, offensichtlich Reichsbürger.
Gast
Ich will es unterscheiden, weil diejenigen, die mich beschimpft haben, waren Reichsbürger.
Eli
Das ist schon mächtig, liebe Freunde, ja, wenn man das hier ja sich anguckt und hört, wie dieses kollektive Buu, ja, diese Kamera quasi halt, ja, und wirklich halt die Herzen der Menschen irgendwie erreicht. Also als ich das das erste Mal gehört habe, dieses Buu, hat mir das mal wieder halt so ein bisschen vor Augen geführt, dass die Masse doch wirklich ein sehr großes, sag ich mal, Potenzial hat. Und wie gesagt, der schlafende Riese, die sie ist, diese Masse, ja, hat sehr viel Potenzial, das sie in letzter Zeit auf jeden Fall kläglich verschenkt. Um aber zur Pièce de la Résistance hier an dieser Stelle zu kommen, das Ganze schlägt inzwischen große Wellen, so sehr, dass sogar Tucker Carlson, wahrscheinlich zu Recht einer der wirklich prominentesten alternativen Medienmacher der ganzen Welt, liebe Freunde, inzwischen ebenfalls über die deutschen Bauernproteste berichtet.
Gast
It doesn't give you much confidence in the American media that huge events can happen in foreign countries, not even that far away, say in Europe. Big events, mass movements that will change the course of history, and pretty much no one in the United States has any idea that any of it is happening, much less why.
Eli
Also natürlich ist auch bei denen die Berichterstattung unterrepräsentiert und dann hat man sich hier auf das Material von News gestützt, um darüber zu berichten. Eine der Korrespondentinnen, die regelmäßig zugeschaltet wird bei News, diese wunderbare Dame dort, Eva heißt sie genau und dann hat sie so einen niederländischen Nachnamen, den ich wahrscheinlich an dieser Stelle nur zerstückeln könnte. Also diese Dame wurde dann dazu geschaltet und hat davon gesprochen, dass das hier wie gesagt die größten Proteste sind. Massive Proteste steht hier, die derzeit in Deutschland stattfinden, die völlig von eben den Medien ausgeklammert werden. Das stimmt zwar nicht, so viel Einblick hat sie in unsere Medien offensichtlich halt eben nicht. aber um einen Punkt, wie gesagt, auch zu unterstützen, den Markus Heinz gebracht hat, ja, vor zwei Tagen, als wir uns angeblich entzweit haben, Klammer auf, liebe Freunde, es ist alles wieder gut, wir haben alles gekittet, wir hatten einfach eine Differenz unter Freunden und inzwischen hat Markus auch mal eine Position eingesehen, war ja auch abzusehen, wie dem auch sei, ja, aber um den Punkt nochmal hier zu illustrieren, dass in der Tat das große Wellen geschlagen hat und sogar medial, sogar in der alternativen Presse, wo auch immer, vielleicht nicht hundertprozentig akkurat, aber so gut eben eine Niederländerin das eben zusammenfassen kann aus Niederlanden, dieses Thema eben gespielt worden ist. Mir ist übrigens auch zugespielt worden, dass es Artikel gibt, haltet euch fest, aus Nepal, wo dieses Thema im Prinzip in zumindest Zeitungen erschienen ist. Aber an dieser Stelle frage ich wahrscheinlich nicht nur euch, wer liest denn überhaupt noch Zeitungen? So, liebe Freunde, stattdessen gab es einen neuerlichen Moment und zwar mit, wie ihr hier erkennen könnt, eigentlich niemandem. Es gab ein großes Warten auf Godo. Der liebe Uwe, der uns gleich zugeschaltet sein wird, der hat mir auch gerade etwas zu diesem Thema oder zumindest zu diesem Mann geschickt. Denn hier sehen wir im Prinzip nach Cottbus, da hat Olaf Scholz ein großes neues Bahnwerk eröffnet. Und das ist witzig, liebe Freunde, das Bahnwerk, das ist in Rekordzeit gebaut worden. Das ist aber auch das Einzige, was bei der Deutschen Bahn in Rekordzeit funktioniert, weil wenn die Deutsche Bahn ansonsten für etwas bekannt ist, dann dafür, dass sie alles mit Verspätungen tut. Also dieser, unser Bundeskanzler der Herzen, er hat dort einen, ungelogen, liebe Freunde, einen Kantinenausweis der Deutschen Bahn bekommen. Der Mann, der ohnehin ein, wie er selber gesagt hat, recht ordentliches Einkommen hat, ja, also bis in die höchste Hochfinanz wirklich halt verbandelt und... Nimmt selber da andere Finanziers der Warburg Bank in Schutz, in dem er sich an nichts erinnert. Der weiß wahrscheinlich gar nicht mehr, wie viele Millionen der auf dem Konto hat oder was im Prinzip seine PIN-Zahl ist, sollte er sie jemals angeben müssen. Der bekommt ja auch noch zusätzlich von der Deutschen Bahn aus welchen Gründen auch immer eine Kantinen-Dauerkarte für die Deutsche Bahn, als wenn der sich jemals zu den Leuten nach unten begeben würde, um mit denen dort zu speisen. Er sitzt nur vermutlich in Edelrestaurants. Und so haben, das ist unmittelbar Aufnahmen von heute, liebe Freunde, alle diese Menschen komplett umsonst gewartet. Und natürlich ist der Herr Bundeskanzler, obwohl er in diesem Werk ist, das ihr dort im Hintergrund eben seht, kein einziges Mal zu den frierenden Menschen nach draußen gekommen. Dieser Stream hatte zwischenzeitlich über 5600 Zuschauer. Auch ihr wolltet virtuell wissen, ob der Bundeskanzler tatsächlich rauskommt zu den Frierenden, zu den Bauern, zu den Menschen, die sich dort versammelt haben. Und die klipp und klare Antwort ist nein. Das fällt ihm überhaupt nicht ein, so etwas zu machen. Stattdessen bekommt er ja lieber seine Kantinenkarte und freut sich darüber. Und natürlich hat er noch ein bisschen Blabla abgesondert. Von wegen wir leben in tumultreichen Zeiten. Ja, tumultreiche Zeiten sind es in der Tat auch für ihn. Warum einflussreiche Sozialdemokraten gegen den eisernen Kanzler inzwischen aufbegehren? Manch einer spekuliert, dass man den NATO-Hardliner Boris Pistorius bei etwaigem Rücktritt oder Neuwahlen oder einer Kombination von beiden als Nachfolger von Olaf Scholz inzwischen ins Spiel bringen möchte. Alexandra, vielen herzlichen Dank, dass du mich abonniert hast auf YouTube. Wer sich dir anschließen möchte, dem steht Tür und Tor offen, das auch zu tun. Und für die SPD, unseres wunderbaren Bundeskanzlers, sieht's gerade heute gar nicht gut aus, unser frisch mit Stimmen der AfD gewählter Bürgermeister, Oberbürgermeister von Berlin, Der ist jetzt gerade auch mit Korruptionsvorwürfen, sieht er sich konfrontiert und wie diese Sache ausgeht, naja, das werden wir wohl erfahren. Also, er drückt ein Auge zu, unser wunderbarer Bundeskanzler, während wir die Augen aufmachen. Ich habe euch nur mal einen kurzen Rundumschlag im Prinzip der neuesten. Bilder gegeben, die mich so ein bisschen erreicht haben, die wir als Grundlage nehmen wollen für alle unsere Überlegungen heute. Und mit niemanden könnte ich besser überlegen, nachdenken und zu kritischen Analysen kommen, als mit meinem mir gleich zugeschalteten Gast. Es handelt sich natürlich wie so oft, nicht wie immer, aber wie so oft, um Klardenker Uwe. Aber bevor ihr jetzt alle abschaltet und sagt, um Gottes willen, den kennen wir doch schon, den haben wir schon gehört. Erstens, intelligenten Menschen lohnt es sich immer zuzuhören, egal wie oft. Die haben nämlich meistens etwas Intelligentes zu sagen. Und zweitens, ich habe den Link auch rausgeschickt und damit also eine Einladung für diesen Stream an Ralf Bühler. Er und Markus Heinz sind ja nicht ganz so kompatibel, in einer Sendung aufzutreten. Ohnehin hatte der Ralf vor zwei Tagen leider keine Zeit heute. Ist er auch zeitlich eingespannt, hat aber versprochen zu versuchen, zu etwas späterer Stunde zu diesem Stream hinzuzukommen. Und diejenigen, die wirklich lange dabei bleiben, können sich ab 23 Uhr auch auf unseren Kollegen Sven freuen aus Berlin. Denn er wird uns berichten von den freien Bauern, deren Hotspot offensichtlich in Berlin zu sein scheint. Die einzigen, die in der Tat Bauern sind und versuchen halt die Widerstandsfahne abzuschließen. Im wahrsten Sinne des Wortes aufgeklärt, auch mit den richtigen Themen hochzuhalten. Agenda 2030 und so weiter und so fort, die sich solidarisieren wollen und auch sagen, auch sie waren damals kritisch in Sachen Corona und stehen jetzt kritisch zum Beispiel der Migration und vielen anderen Dingen gegenüber. Wer also wie gesagt bis 23 Uhr dabei bleibt, liebe Freunde. Ja, der wird auf jeden Fall belohnt werden. Ihr seht also, eine spannende Sendung erwartet euch. Und daher lasst uns jetzt anfangen mit meinem Gast. Er freut sich bestimmt auch, uns direkt eine breitseite Klarheit ins Gesicht zu schleudern. Lasst uns also anfangen mit Klardenker Uwe. Lieber Klardenker Uwe, hallo und willkommen auf meinem Kanal. Du warst ja auch dabei bei unserer Auftaktsendung zu diesem Thema. Lässt auch dich dieses Thema Bauern und Bauernproteste nicht los? Oder bist du cool und lässig wie immer und verstehst eigentlich die ganze Aufregung nicht? Wie bist du eingestellt, mein Guter?
Uwe
Ja, also ich meine, weil alle drüber nachdenken, habe ich natürlich auch drüber nachgedacht. Und ich hatte mir dann eben noch so einige Proteste dann am gestern angeguckt, unter anderem ganz deinen Livestream aus Dresden und habe mir alle Reden dort angehört und ich sage mal so, nach der dritten Rede wäre ich fast eingeschlafen, ja. Und das war ja in den anderen Städten auch nicht viel anders. Also diese Bauern, dass die überhaupt das Protest nennen, was sie machen, das finde ich schon sehr erstaunlich. Weil außer dass einer mal gesagt hat, ja, die Ampel muss weg und da gibt es schon noch andere Probleme, haben alle anderen natürlich nur die typischen Bauernthemen angesprochen. Und was ich völlig absurd fand, war, dass sie dann eben mit dem Ministerpräsidenten von Sachsen, ja den haben sie quasi jetzt beauftragt, ihre Interessen zu vertreten. Also da dachte ich mir, das ist doch irgendwie, das unzufriedene Volk geht zu seinem Regionalfürsten und sagt, bitte, bitte, bitte. Wir sind unzufrieden mit dem Bundes-, mit dem großen König in Berlin. Bitte vertritt unsere Interessen. So, wenn ich mich daran erinnere, hat er doch eigentlich, der Bauernpräsident, einen bundesweiten Protest angekündigt. Sprich, alle Bauern sind gegen die Regierung sozusagen. So, und dann sehe ich also in so einzelnen Landesverbänden, wie die Bauern sagen, ja, wir selber machen jetzt aber nichts, sondern wir delegieren das jetzt an den Ministerpräsidenten. Und der soll jetzt unsere Interessen vertreten. Und ich hatte ja schon vorgestern spekulativ gesagt, die Frage ist ja, ob diese Proteste überhaupt nicht instrumentalisiert werden, sprich, ob sie nicht, obwohl die Bauern selber, die an der Basis sind, natürlich durchaus ihr Protestinteresse haben, aber ob das verbandsmäßig nicht vielleicht so ein Joint Venture zwischen den Verbänden und der Regierung ist. Der Kretschmer hat doch ganz deutlich erklärt, dass eine ähnliche Konstellation in den anderen CDU-geführten Bundesländern genauso ist. Das heißt, was wir doch jetzt hier haben, ist, dass die Bauern die Protestgewalt jetzt abgeben an ihre Ministerpräsidenten. Und jetzt blind darauf vertrauen, dass die Ministerpräsidenten gegenüber der Regierung ihre Interessen vertreten. Nun sind das natürlich die Ministerpräsidenten, die er genannt hat. Da waren ja, glaube ich, alles nur CDU-geführte Länder. Das heißt, hier sieht man also auch, dass die CDU, die will auf jeden Fall die Bauernproteste politisch für sich ausschlachten. Nach dem Motto, wir haben die Bauern hinter uns. Herr Kretschmer hatte ja auch schön seine grüne Jacke an und nach dem Motto, ich bin ein Bauer. Also ich hatte überlegt, ob er, wenn er vielleicht aus dem Politikprotekt ausscheidet, nicht vielleicht sich auch einen Traktor kauft. So wie er redete, hatte ich den Eindruck, er ist ein Bauer. Also zumindest fühlte er sich in dem Moment oder wollte sich den Eindruck erwecken, dass er einer von den Bauern ist.
Eli
Nur ganz kurz zur Erklärung dieses Bildes. Deshalb habe ich auch Herrn Olaf Scholz an dieser Stelle eben das CDU-Monika hier mit auf den Weg gegeben, weil im Prinzip natürlich ist er von der SPD, aber die SPD ist ja zunehmend irrelevant, ist ja bei drei Prozent unter anderem in Sachsen, in vielen anderen Ländern bald auch schon nur noch einstellig und man blickt ja auch inzwischen schon im Prinzip auf Neuwahlen, auf eine große Koalition. Und dieser Mensch, der Herr Scholz, der wehnt sich ja quasi schon im Lager der CDU, weil da aktuell noch für den Moment eben einige Sympathien liegen. Von daher erklärt sich, das will ich an dieser Stelle mal kurz vorausschicken, falls sich einer gefragt hat, ich wüsste nicht, zu welcher Partei Olaf Scholz gehört, warum ich bewusst eben diesen CDU-Aufkleber auf den Olaf Scholz geklebt habe. Aber bitte weiter im Text, lieber Uwe. Also du sagst, diese Konstellation ...
Uwe
Also die Konstellation ist äußerst eigenartig. Man protestiert gegen die Regierung, aber man macht es nicht direkt, sondern man beauftragt jetzt einen Landesfürsten, also jemand anders. Sprich, man beauftragt einen Politiker gegen einen anderen Politiker, die Interessen durchzusetzen. Jetzt kann man sagen, das ist ja die wahre Demokratie, aber dann brauche ich doch nicht bundesweit zu demonstrieren. Und dann brauche ich doch nicht bundesweit so einen Buhai zu machen. Und im Grunde genommen hat sich dadurch ja die Bewegung auch sofort gespalten. Das heißt, wir haben ja 16 Bundesländer, plötzlich haben wir 16 Kriegsschauplätze. So, denn da müssten ja jetzt die einzelnen Bundesländer... Bauernproteste auf ihre jeweils einzelnen Ministerpräsidenten einwirken und welches Interesse und welche Kompetenz und welchen Willen die haben, die Interessen der Bauern gegenüber der Regierung durchzusetzen, das liegt ja dann nicht mehr in der Hand der Bauern. Das heißt, theoretisch könnten die Ministerpräsidenten sich jetzt absprechen und sagen, ja, wir erklären den Bauern, dass wir ihre Rechte vertreten. Und dann tun sie es aber nicht. Das heißt, die Bauern haben in dem Moment, wo sie jetzt den Ministerpräsidenten beauftragen, haben die ihren Protest abgegeben.
Eli
Uwe, lass uns mal ganz kurz uns angucken, wie man diesen Mann halt wirklich an dieser Stelle sehr freudig begrüßt hat, als er, ich spreche von Kretschmann, tatsächlich in Dresden aufgeschlagen ist. Man wusste ja, dass er eingeladen war und man war auch ziemlich sicher, dass er kommen würde. Aber ganz klar ist es bei diesen Menschen nie. Kann ja auch mal eine Notlage im Land sein oder was auch immer. Und dann kam er und so wurde er begrüßt.
Gast
Ich glaube, das war sogar unter sechs Augen. Ich habe zu ihm gesagt, hey Kretschmer, wir Bauern haben... Da ist er noch! Herzlich willkommen, Herr Kretschmer! So, Herr Kretschmer, ich habe das große Glück, gleich beim Mikrofon wieder abgeben zu dürfen, da Sie ja gekommen sind.
Eli
Ich frage Sie jetzt, wenn es fast nicht weitergeht. Herr Kretschmer ist da.
Gast
Danke schön. Da steht er, Freunde. Herr Kretschmer, kommen Sie rauf zu uns. Ich möchte nicht über Sie reden, über ihn stehen, sondern gemeinsam mit Ihnen das machen.
Eli
Wir wollen gemeinsam mit Ihnen reden.
Gast
Keine Berufe!
Eli
Ein Hau ab. Niemand erinnert sich daran, dass die CDU es war, die alles den Weg geebnet hat für all die Probleme, die die Bauern schon seit Jahrzehnten beklagen. Das mit den Wölfen, die Überwachung aus der EU, die Überwachung per Drohne, das Unterdüngen der Agrarflächen, gar nichts.
Gast
Wir müssen das auch verteidigen. Sie merken das, dass wir Sie heute hier haben. Ganz wichtig, als der wichtigste Vertreter von unserem Land in Sachsen in Berlin. Und ich sage auch noch mal eins ganz deutlich, falls Gesprächsangebote da sind. Wir wollen gerade nicht mit unserem Minister reden, weil der hat seinen Chat noch nicht eingelöst. Erst wenn die Rechnung bezahlt ist, wollen wir Landwirte wieder mit ihm sprechen. Und deswegen ist es richtig, dass Sie heute hier sind. Die Rechnung ist nicht bezahlt worden, weil begründet wurde, dass es unheimlich... Ich spüre mal vor, es gab noch einen spannenden Moment. Der Ruhestand in dieser Gesellschaft muss zuallererst erarbeitet werden, bevor er verteilt wird. Und deswegen muss man sich, wenn man sozial sein will... Sekunde. Es gibt nur eine Sache, wie Sie das heilen können. Und das wissen Sie selber ganz genau. Ziehen Sie Ihre grüne Jacke aus.
Eli
Man hat Witze gemacht, ziehen Sie Ihre grüne Jacke aus, gemeint war natürlich, ne, also die Farbe der Grünen und so weiter und so fort. Aber das hat er dann alles mit Humor genommen und hat dann natürlich gesagt, natürlich behalte ich die Jacke an, weil unsere Landesfarben vom Bundesland Sachsen, die sind halt eben grün-weiß. Worauf will ich hinaus, liebe Freunde, bevor ich wieder an Uwe übergebe? Also das war ein sehr, sehr freundliches, fast schon, möchte ich sagen, kooperatives Gespräch. Herr Kretschmer hat dann das Mikrofon bekommen und er hat teilweise sogar Applaus bekommen, ja. Also die CDU hat sich dort wirklich geriert als der große Hoffnungsträger. Die würden jetzt alles richtig machen, nachdem sie 16 Jahre unter Merkel die Bauern eigentlich runtergewirtschaftet haben. Nein, nein, jetzt würde natürlich alles anders werden. Und natürlich, genau wie Uwe sagt, vertraut nur ihm, vertraut nur also dem Ministerpräsidenten der CDU. Die würden schon alles richten und delegiert also in Anführungszeichen euren Protest ab an diese wunderbaren Menschen, denen man ja vertrauen kann.
Uwe
So, lieber Uwe, das war völlig absurd an der Stelle. Weil in der gleichen Rede wurde ja auch darüber gesprochen, dass es eben irgendwelche Fördergelder gibt, das habe ich jetzt nicht im Detail genau mehr in Erinnerung, die eben an die Bauern nach Länderschlüssel oder so verteilt werden. Und die Sachsen waren die einzigen, die noch nichts bekommen haben. Und dafür hat sich dann der Kretschmer entschuldigt nach dem Motto, ja, bürokratische Probleme und wir überlegen jetzt, wir entschuldigen uns. Und dann werden wir aber irgendeine Lösung finden. Das heißt, er steht auf der Bühne. Als Vertrauensperson bietet er sich an. Und er zählt gleichzeitig, dass er ja noch bis heute das schlechteste Landwirtschaftsministerium dort in der ganzen Republik hat, weil das die Letzten sind, die immer noch nicht ihre Zahlungen bekommen haben. Und keiner merkt diesen logischen Widerspruch, der da auftaucht. Das finde ich also schon äußerst eigenartig. Da muss ich ja an der Rationalität der Bauern, die dort sind, ernsthaft zweifeln. So, und der zweite Aspekt ist, wenn ich dann am heutigen Nachmittag die Nachrichten begucke, dass Olaf Scholz dann und die Ampel quasi, zumindest er, erklärt, ja, wir sind zu Gesprächen bereit. Ja, so, dann gibt es natürlich die verschiedenen Politikvertreter. Saskia Esken sagt, ja, was heißt denn behandeln so ungefähr? Muss ich das angucken? Aber wir haben ja gesagt, dass wir uns keinen Schritt mehr bewegen. Ja, so, das heißt, jetzt auf einmal sind wir zur Verhandlung bereit. Ja, was gibt es denn da jetzt zu verhandeln? Ja.
Eli
Aber schau mal hier, natürlich am kommenden Montag. Warum ist das wichtig? Weil am kommenden Montag Ruckwied kommt. Der Bauernpräsident, den wir schon von Özdemir kennen, liebe Freunde. Also der Mann, mit dem die sehr gut im Prinzip miteinander können. Der kommt am Montag und nur mit ihm würde sich im Prinzip unser schöner, volksnaher Volksvertreter Olaf Scholz abgeben, dass er sich mit dem halt eben, wahrscheinlich hinter verschlossenen Türen unterhält, aber nicht wirklich unterhält, sondern nur darüber lacht, wie sich das Volk im Kreis herumführt. Uwe.
Uwe
Ja. Also im Grunde genommen sehen wir hier quasi eine zweifache Spaltung. Es gibt also einmal den Bauernprotest auf der Bundesebene, der quasi mit dem kleinen Personal auf dem kurzen Dienstweg geführt wird, quasi die Vorstände mit der Regierung. Und dann eben die 16 Teilbereiche in den einzelnen Ländern, die ihre Demonstrationsmacht und Protestmacht freiwillig an die Ministerpräsidenten abgeben, zumindest in den CDU-geführten Ländern. So, und wenn die CDU das dann eben für sich politisch ausschlachten will, haben die SPD-geführten Länder ja gar keine andere Wahl, als dem nachzuahmen, weil sie sonst ja in einen politischen Nachteil kommen. Das heißt, wir haben also hier ganz klar an beiden Fronten die Feststellung, dass die Politik den Protest dominiert. Die Politik sagt beim Bund, wann wir uns treffen und die sagt in den Ländern, ihr macht jetzt gar nichts mehr, sondern wir handeln für euch. Das heißt, dieser Bauernprotest ist In diesem Moment schon tot, wenn er nicht schon am ersten Tag tot war. Und die Bauern sind so vertrauensselig, so staatstreu und demokratietreu, dass sie eben ernsthaft glauben, dass sie damit irgendetwas erreichen könnten.
Eli
Ja, in der Tat. Es sind sehr freundliche Menschen, das muss man hier an dieser Stelle mal sagen. Also ich habe mir das auch mit denen angeguckt, ich habe versucht, auf die zuzugehen. Die sind so bescheiden, die haben Angst, über den Tisch gezogen zu werden von Medienvertretern. Entweder sie wollen halt mit mir die Reden aus Angst, dass ich die genauso behandeln würde, wie vermutlich die Öffentlich-Rechtlichen das gemacht haben, die sie ja immer nur in die rechtsextreme Ecke stellen. Oder aber sie sind einfach keine großen Redner. Sie haben im Herzen das Gefühl, weshalb sie meinen, auf die Straße zu kommen. Tatsächlich kommen sie nur, weil der Bauernpräsident ruft und der Nachbar das auch macht. Und ansonsten, so viele es dort waren, Klammer auf, Markus Fuchs hat von 20.000 gesprochen, ich habe nicht mal 5.000 gesehen, von wegen 2.000 Traktoren, auch nicht, bestenfalls 200. Alle diese Menschen, sie waren da und sie hoffen. Sie hoffen, weil sie sind keine Politiker. Ja, diejenigen unter Ihnen, die Politiker sind, ja, die gehen dann in diese ganzen im Prinzip Verbände, die werden dort Delegierte, die werden Vorstandsvorsitzende, die gehen ein und aus bei im Prinzip anderen Vertretern der Regierung, aber die Menschen, die sich dort versammelt haben, von denen ich euch hier diese Menge nun also zeige, ja, Das ist ein friedfertiges, das ist ein freundliches, das ist ein bescheidenes Volk. Die wollen in der Tat nur eigentlich ihr Essen produzieren. Und Achtung, Vorsicht, ich gehe sogar noch einen Schritt weiter. Da sind wir schon ein bisschen in der Meta-Analyse. Also erstens hier, hier seht ihr mal, es gab Einzelne, Einzelne. Und diesen Mann kenne ich persönlich aus dem Widerstand, die dort im Prinzip wirklich die Flagge hochgehalten haben und mal Ampel muss weg, die Ampel muss weg, regelmäßig versucht haben, Sprechchöre anzuzetteln. Niemand, kein einziger dieser Bauern, auf deren Traktoren das überall stand. Von wegen hier, die Ampel, die muss weg, die Ampel, die muss weg. Keiner von diesen Menschen hat das in irgendeiner Form mitgetragen. Die Bauern haben alle still und ehrfürchtig gelauscht, was der Kretschmer als nächstes zu sagen hat. Also die sind dahergekommen tatsächlich mit halt so, hier seht ihr das mal, mit solchen Ansagen, Bürgergeld absägen und so weiter und so fort. Dann stand da hier sogar noch ein deftigerer Spruch, wartet mal, den zeige ich euch hier im Stream. Wir brauchen keinen Sex, unsere Regierung fickt uns jeden Tag. Und so weiter und so fort. Also vornehmlich ja natürlich hier erstmal auf dem Papier Regierungskritik. Aber als er dann kam, als der große CDU-Grandmaster Flash, ja, weil er ist ja so rot wie Gordon Flash, in seinen Haaren zumindest hier, der Herr Kretschmer, als der gesprochen hat, da seht ihr, da waren, alle haben gelächelt, alle haben gelacht, ja, und allen war vollkommen egal, dass es die Regierung ist, der er angehört hat, ja, die im Prinzip unser Land komplett betruiniert hat. Uwe, da war jetzt keine Frage drin. Mach einfach weiter, was du für Gedanken hast.
Uwe
Ja, da gibt es eigentlich gar nicht so viel weiter zu sagen. Also für mich hat sich der Bauern-Kontest schon erledigt. Das heißt, da es ja jetzt am Montag noch weitergehen wird, ist klar, wenn jetzt Verhandlungen angedacht werden, kann ja am Montag gar nicht so viel passieren. Und entsprechend dieser Veranstaltung, die am Montag stattfindet, ist das nur noch eine reine Alibi-Veranstaltung. Denn wenn jetzt die Bauern am Montag, ich sage jetzt mal, ausrasten würden, wenn sie wirklich mal Straßen sperren würden und nicht nur für zwei Stunden, sondern den ganzen Tag, dann würde das ja die Verhandlungen erschweren. Und die machen einfach nicht den Eindruck, als ob sie dazu in der Lage wären, irgendwelchen Druck zu machen.
Eli
Die stehen da rum, die wärmen sich.
Uwe
Genau, die sind also unheimlich brav. Als ich heute unterwegs war, beruflich, dann so gegen halb vier, kamen mir auf einmal auf einer Straße Trecker entgegen. Auch alle, jeder zweite hatte die Ampel, muss weg, vorne drauf. Und dann fuhren die ganz gemächlich, natürlich genau gemäß der verkehrszulässigen Geschwindigkeit. Ist ja auch in Ordnung, wenn man in Kolonne fährt. Ich meine, es ist auch so in Ordnung. Aber in Kolonne ist es ja besonders wichtig, das gleiche Tempo zu haben. So, und da habe ich mir mal angeguckt, also das war offensichtlich, ja eben nach Demonstrationsende, wie viele da jetzt in diese Richtung, ich habe da mein Büro im östlichen Bereich von Hamburg, wie viele da nun waren. So, und das waren keine 100 Trecker in der Richtung. Jetzt sage ich mal, wir haben vielleicht ja noch drei andere Haupthimmelsrichtungen, ja, dann haben wir vielleicht in Hamburg 500 Trecker gehabt. Für eine Stadt mit 2 Millionen Einwohnern und entsprechendem Umland.
Eli
Also das finde ich... Und das war schon mehr als das, was wir hatten in Dresden, in der Hochburg hier, der sogenannten, wo unser Ministerpräsident gekommen ist und der Bauernverband vor Ort auf der Bühne war und vorher tagelang aufgerufen hat. Ich glaube, wir hatten keine 500 Trecker hier auf der Straße. Hier hat er sogar mehr.
Uwe
Ja, wir hatten, also ich schätze jetzt mal, das ist spekulativ, weil ich ja die anderen Ausfahrtsstraßen nicht gesehen habe, aber zufälligerweise, ich stand im Stau und wollte links abbiegen, konnte aber nicht, weil die Treckerkolonne mir entgegenkam. So, meine Frau, die kam von hinten, die wollte auch noch was erledigen. So, und dann schicke ich deren Video rüber nach dem Motto, guck mal, ich habe die Trecker gesehen. Da sagt sie, wieso, ich habe mich doch überholt. Sag ich, und wie fandst du das? Die Trecker sagt, das war ja langweilig, das war alles. Mhm. Da dachte sie, jetzt kriege ich mal endlich was von den Bauernprotesten mit. Das war ja noch nicht mal anderthalb Straßen lang war die Kolonne und das alles. Und was wollen die denn erreichen? Ja, so ungefähr. Also unter Protest hatte die sich was anderes vorgestellt.
Eli
Ja, auch ich. Also die haben schon sehr viel Lärm gemacht und so weiter und so fort, aber es waren halt einfach wirklich nicht viele. Sie fahren aneinander vorbei, ja, und ich habe jetzt nicht jeden Einzelnen davon gezählt, aber ich habe eine relativ lange Zeit dort gestanden und das macht Eindruck, natürlich. Wenn man sowas flimmern sieht irgendwie auf Social Media, wenn man lange Zeit oder vielleicht sogar noch nie als Städter, ja, so ein Trecker überhaupt diese Maschinen gesehen hat, das macht Eindruck. Da steht vorne drauf, die Ampel ist kaputt, was steht auf dem nächsten drauf? Inkompetenz in der Politik.
Uwe
Du wirst lachen. Ich habe meine Frau gefragt, ob sie diese Kolonne beeindruckt hat. Hat sie gesagt, nein, sie fand das langweilig. Warum fandst du das so langweilig? Weil du gesagt hast, wir haben doch schon oft genug auf unseren Reisen auch durch Deutschland beruflich und privat Militärkolonnen gesehen. Die sind viel beeindruckender, weil die länger sind, weil die größere Fahrzeuge haben, die man nicht so häufig sieht. So einen Trecker, den hat man schon mal gesehen. Das ist vielleicht ganz nett, den aus der Nähe zu sehen. Aber wenn jetzt 100 Fahrzeuge hintereinander fahren, die eigentlich alle gleich aussehen, das sind alles friedfertige Fahrzeuge, Ja, also das fand ich jetzt nicht so überzeugend.
Eli
Ja gut, aber Heidi ist auch, das ist eine sehr hohe Messlatte, die Heidi zu beeindrucken. Wie gesagt, die muss man angucken, wen sie sich da geangelt hat. Nur du und kein anderer könnte wahrscheinlich ihre Ansprüche, was das angeht, erfüllen. Aber nein, in der Tat, also das ist, ich meine, kennst du einen, kennst du alle. Aber nichtsdestotrotz ist es wie die Berge. Also wenn man sie lange Zeit nicht gesehen hat oder zum ersten Mal überhaupt sieht in seinem Leben, dann macht das schon Eindruck. Also ich muss sagen, an dieser Stelle, Ich habe da zum Beispiel einen Moment gehabt, da bin ich hingegangen zu diesen Maschinen. Da sind wir wieder bei diesem Moment, den ich euch vorhin mal gezeigt habe, liebe Freunde. Und wenn man vor so einer Maschine steht, dann denkt man sich, oha, holla die Waldfee. Also ich habe mich dort auch gefragt, also wenn die irgendwo hinfahren, so ein Ding da parken, Schlüssel mitnehmen, also wie bewegst du das? Also so nah kommt man ja an diese Geräte normalerweise auch gar nicht ran. Oder man schaut sie sich eben nicht aus der Nähe an, was das überhaupt bedeutet, diese Tonnen aus Geräten. Was weißt du nicht, Aluminium oder was auch immer die da sind, woraus die alle inzwischen gebaut sind. Ich hätte jetzt gesagt Stahl, aber es sind ja keine Panzer, ja. Aber sie sind schon panzerartig, auch wenn sie nicht gepanzert sind. Auf jeden Fall macht, wenn man wirklich halt mit denen auf Tuchfühlung geht, so auf diese Art und Weise, das schon einen gewissen Eindruck, ja. Aber die fahren halt, wie gesagt, gemächlich an einem vorbei. Ich weiß, das sind keine Ferraris, die können sowieso nicht flitzen, ja. Aber nichtsdestotrotz, sie haben ein Potenzial. Sie haben ein Potenzial dadurch, dass sie so schwer und gemächlich sind. Und das kann man ja auch im Prinzip in irgendeiner Form nutzen. Diese sogenannten Juggernauts. Das ist halt wie ein Flugzeugträger. Der ist langsam und gemächlich, aber mit seinem Atomreaktor und was auch immer. Ja, ist der halt schon, macht der, wo auch immer der hingeschickt wird, macht der Eindruck und hat der ein Potenzial, eben seine Ladung da zu verteilen. Auch diese Bauern hätten zum Beispiel Ladungen an Mist zum Beispiel dabei haben können. Allein das hätte zum Beispiel mehr Eindruck gemacht, hätten die den irgendwo abgeladen. Aber Freunde, nichts war, ja, also von wegen, die haben den Platz super sauber hinterlassen. Ich habe sogar noch mitgeholfen, ja. Und wer nicht glaubt, dass ich mir die Finger schmutzig mache, diese junge Dame ist eine Freiwillige, die diese Demonstration dort im Prinzip, äh, Nicht nur diese Demonstrationen, sondern viele Demonstrationen. Im Prinzip in ihrer eigenen Freizeit betreut. Und ich habe gesagt mit meinen eigenen, die Initiative heißt wohl die rosa Finger oder sowas, oder die pinken Handschuhe oder die pinken Hände. Ich habe gesagt, ja, ich habe pinke Hände, weil mir friert alles ab bei diesen Minusgraden. Und ich habe mir da nicht die Hände irgendwie geschont, sondern bin tatsächlich ran. Wie ihr sehen könnt da mit bloßen Fingern. Was soll mir schon passieren? Ich habe auch kein Corona gekriegt. Also ich habe keine Angst vor diesem ganzen Quatsch. Bakterien, du hast es nicht gehört, die können mir nichts... habe ich einfach so mitgeholfen, diesen Platz aufzuräumen. Aber das war nur noch das Minimum, das bisschen, was die Bauern hinterlassen haben. Danach war dieser Platz wirklich halt wie leergefegt und wahrscheinlich sauberer als vorher, als die Bauern diese Proteste angetreten haben. Also daran sieht man natürlich, ich rufe nicht dazu auf, dass die jetzt in irgendeiner Form jetzt hier vermüllen und sonst was machen. Aber man muss halt schon ein bisschen kreativ werden, um eben Eindruck zu schinden. Vielleicht sogar, um Widerstand zu leisten. Weil wenn man den Platz danach sauberer verlässt, als wie man ihn vorgefunden hat, Na ja, dann weiß die Regierung, diese Bauern, die sind widerstandstechnisch, protesttechnisch nicht ernst zu nehmen. Ich meine, guckt es euch doch mal an, was das für akkurate Leute sind.
Uwe
Ja, und dass sie eben, wir hatten ja am Dienstag auch mehrfach von den anderen Diskutanten die Aussage, dass ja die Bevölkerung die Bauernproteste so unterstützt. Es ist ja jetzt wieder eine neue Umfrage rausgekommen bei NTV. Die haben da was gemacht, habe ich dir vorhin mal rübergeschickt, ja, dass eben die einmal zwischen Stadt und Land gibt es einen gewissen unterschiedlichen Grad, wie hoch die Leute zufrieden sind. Also in der Stadt sind es 77% und ich glaube auf dem Land 88%, die eben die Bauernproteste für unterstützenswert halten oder für sympathisch. Und dann gibt es auch noch eine Tabelle, wie die einzelnen Parteien oder Wähler von Parteien darüber nachdenken und dann sehen wir, dass eben erstaunlicherweise die Rechtsradikalen, die AfD, zu 98 Prozent unterstützen die die Bauern. Und die Bauern wollen mit denen aber nichts zu tun haben. Also das finde ich schon sehr erstaunlich. Also ihre größten Befürworter, mit denen möchten sie noch nichtmals reden. Und was haben wir da in der Mitte? Die Grünen mit 61 Prozent. Also die Grünen, die sollten doch am besten mit den Bauern klarkommen. Aber die haben am wenigsten Verständnis dafür.
Eli
Naja, die Bauern sind ja auch nur auf dem Papier in irgendeiner Form eine Umweltpartei. Und um zu illustrieren, was du gesagt hast, also diese ganzen Bauern, sie sind halt hörig. Und wenn ihr Bauernpräsident sagt, wen er auf seinen Demos nicht haben möchte, dann ist das eben diese berühmte, angesprochene Distanzieritis, die du eben gerade erwähnt hast. Spannend, dass im Prinzip 98 Prozent der AfD-Wähler da offensichtlich dieses Verständnis mit aufbringen und alle anderen umso weniger. Du hast noch eine Umfrage mit im Gepäck gehabt. Warte mal, die möchte ich auch gleich einblenden. Ich glaube, da ging es auch um Verständnis. Ach ja, Großstadt, Kleinstadt.
Uwe
Ja, genau. Es ist alles aus derselben Umfrage. Da haben sie verschiedene Grafiken ganz nett gemacht. Also Kleinstadt, Großstadt. So, und das ist natürlich klar, dass im kleinstädtischen Bereich, da hat man eine größere Nähe zu den Bauern. Ich hatte gestern noch mit meiner Frau darüber gesprochen.
Eli
Warte mal ganz kurz, lass mich vorlesen. Ganzer 81 Prozent der Deutschen, also in der Summe, falls ihr euch fragt, liebe Freunde, 81 Prozent der Deutschen befürworten die aktuellen Demonstrationen der Landwirte. Das geht aus dieser Vorsorgeumfrage hervor im Auftrag von RTL. Unterschiede zeigen sich dabei zwischen Land- und Stadtbewohnern. Okay, Uwe?
Uwe
Ja. Also wir hatten ja am Dienstag besprochen, da sagte ja der Alexander Ehrlich, jeder kennt ja einen Bauern oder zumindest einen, der einen kennt. Also sprich mindestens indirekt kennt man Bauern. Also in der Großstadt, muss ich mal sagen, kennt eigentlich keiner einen Bauern, bis auf die, die in den Randbezirken wohnen, wo dann langsam die landwirtschaftlichen Betriebe anfangen. Ansonsten hat man mit den Bauern nichts zu tun, weil man kauft ja seine Ware nicht beim Bauern, beim Landgasthof oder so, sondern man kauft sie im Supermarkt, beim Lidl, beim Aldi und beim Edeka und Rewe. So, da werden die Lebensmittel gekauft und da stehen keine Bauern. Das heißt also, diese Aussage, jeder kennt einen Bauern, ist nach meiner Meinung zumindest für Kernbereiche in Großstädten gar nicht zutreffen. Und dass eben Großstädter auch so eine gewisse Bauernromantik haben, weil man weiß ja, auf dem Land ist es schön ruhig und man hat eben auch die Vorstellung, wie wichtig die Bauern sind. Obwohl wir ja schon auch Statistiken haben, dass eben etliche Sachen, ja, deutlich unter der Selbstversorgungsquote liegen. Also zum Beispiel bei Obst ist die Produktion nur bei 20% vom Bedarf, sprich also 80% wird eh importiert. Und ich frage doch mal den deutschen Einkäufer, also die Hausfrau und Hausmann, der in den Supermarkt geht, kauft er denn nur in Deutschland produzierte Produkte? Doch wohl nicht im Ernst.
Eli
Meine Frau, meine Frau, lieber Uwe, weil wir heute so viel über unsere Frauen sprechen. Meine Frau schältet mich regelmäßig dafür, dass ich einfach nur so unbedarft irgendwelche Orangen kaufe. Oder was weiß ich, Kirschen, Weintrauben, was auch immer. Dann zum Beispiel eben ein Obst, weil du es gerade ansprichst. Da sagt sie, hast du mal geguckt, wo das herkommt? Weil wir wollen doch alle so schön wunderbar im Zeitgeist regional, lokal und bio sein. Dann sage ich, naja, also ich kaufe was da, also ich meine, ich habe da jetzt nicht die große Auswahl zu sagen, okay, wenn ich jetzt meinetwegen was auch immer brauche für den Tag, sein muss meinetwegen Äpfel, ja, und dann muss ich halt gucken, was ich kriegen kann. So wählerisch kann ich dann doch nicht sein, zu wissen, dass das alles jetzt meinetwegen aus der lokalen Produktion kommt. Also nur um zu illustrieren, du hast hundertprozentig recht mit deiner Aussage.
Uwe
Ja, also insofern, da kann man sicherlich noch näher nachforschen, gibt es ja Statistiken zu, Dass also dieses Märchen, dass wir verhungern würden, wenn die Bauern nicht produzieren würden, dass es sicherlich so nicht vollständig war. In Teilen mag es sicherlich Versorgungsengpässe dann geben. Aber es ist ja schon heute so, dass ein Großteil eben durch den internationalen Import überhaupt erst in unsere Supermärkte reinkommt. Und da haben die deutschen Bauern rein gar nichts mit zu tun. So und da ja die meisten Leute keine Statistiken lesen, kann man natürlich gerade als Städter romantische Vorstellungen vom Landleben haben und der Bauer ist so ein Archetypus für die Romantik. So und da hat man natürlich auch viele falsche Vorstellungen. Also ich habe berufsbedingt als Bewerter immer mal mit Landwirten zu tun gehabt, wegen irgendwelcher Grundstücksangelegenheiten. musste auch Äcker und Wälder schon bewerten und deren Resthöfe und all solche Geschichten. Und es stellt sich heraus, dass die heutigen Bauern, also anders als man denkt, sind das keine dummen Bauern, sondern zumindest die letzte Generation, die schon vor 20 Jahren Bauer wurde und den Hof übernahm, die haben alle Studiengänge gemacht, die sind alle perfekt ausgebildet, das sind Akademiker, das sind eben nicht einfach Bauern, sondern es riecht Sind richtige Fachleute, Fachkräfte, die wir woanders gerne brauchen können.
Eli
Nur um das zu illustrieren, du hast hundertprozentig recht, das erklärt sich durch diese Kapitalisierung der Höfe. Also je weniger es gibt, umso mehr kommen wirklich nur noch die Harten in den Garten. Der einfache Bauer, der wird halt eben verdrängt von dem, der sich zusammenschließt, der sich verkauft, der in irgendeiner Form innovativ ist oder einfach nur politisch verbandelt ist. Und das mit den Abschlüssen, das habe ich übrigens auch nicht gewusst. Also es macht natürlich alles Sinn, aber das habe ich auch im Interview gesagt bekommen, unmittelbar als ich in Dresden unterwegs war in meinem Livestream. Da hat einer dieser Bauern gesagt, ja, ja, ich bin studiert, mein Sohn ist studiert, der jetzt den Hof übernehmen soll. Also zu 100 Prozent hast du recht. Ich habe da vielleicht ein bisschen vermessen gesagt, die Bauern sind so bescheidene, einfache Leute. Ja, das Gros der Bauern im Sinne von wirklich ja die, die jetzt nur den Stall ausmisten schon. Aber Uwe, die, von denen du sprichst, das sind halt schon die Führungspositionen der paar wenigen Bauern, die wir noch haben. Und die gibt es aber auch.
Uwe
Ja, aber die gibt es sogar sehr viel. Also im Grunde genommen ist ja jeder Hof, der heutzutage übergeben wird, der muss ja entsprechend effizient wirtschaften. Und durch die ganzen gesetzlichen Zwänge, das hatten wir ja noch gar nicht so im Detail beleuchtet, was die... was die für unendlichen gesetzlichen Forderungen unterliegen, sodass die sich beschweren, kann man schon sehr gut nachvollziehen. Das heißt, um dieses alles zu erfüllen, muss man ja auch gut im Gesetzeskram sein, um es mal einfach zu sagen. Das heißt, die müssen ja genau verstehen, was von ihnen gefordert wird, was sie leisten müssen, was sie für Bedingungen erfüllen müssen. Das kann ein einfacher Bauer, der nur seine Landwirtschaft oder Viehwirtschaft macht, das kann der gar nicht, weil er es nie gelernt hat. Das heißt, Auch dafür braucht man einen höheren intellektuellen Grad, ich sage jetzt nicht mehr Intelligenz, sondern einfach eine höhere Bildung, einen höheren Bildungsgrad, um dieser Anforderung überhaupt zu genügen. Das heißt, wer sagt, ja, ich habe die Schule abgebrochen, aber ich kann Trecker fahren, der kann das nicht, sondern der muss einfach mehr können. Der muss die Gesetze verstehen, denn alternativ müsste er sich teure Berater kaufen. Und aufgrund der gesetzlichen Vorgaben und der hohen Besteuerung, die wir traditionell in unserem Land haben, ja, dadurch ist natürlich die Gewinnmarge bei den Bauern relativ gering. Das heißt, die haben nicht die Liquidität, um sich teure Berater zu leisten. Die müssen das alles selber machen. Also, wenn es der Bauer sich nicht selber beibringt, dadurch, dass er sich weiterbildet, dann geht er sowieso zugrunde. Da spricht der Intelligenzgrad, der Bildungsgrad bei den Bauern, der ist nach meiner Meinung schon relativ hoch. Höher, also der durchschnittliche Grad höher als in manch anderen Berufen.
Eli
Uwe, lass uns mal reinhören in dieses Interview. Ich habe es hier gerade ad hoc gefunden, nur um das zu illustrieren, was wir alles hier sagen.
Gast
Aber in den letzten Jahren hat sich sehr viel angesteuert. Man hat vieles hingenommen. Man hat immer wieder ... Also, wo kommst du her, warum bist du heute hier? Also, ich komme aus der Nähe von Oschatz. Wir haben mit der Landwirtschaft nach der Wende begonnen und sind auch stolz darauf, dass wir den Schritt gegangen sind. Es war eine Aufbruchzeit, es hat uns viel Spaß gemacht, aber die letzten Jahre, das geht schon über Jahre, hat sich bei uns sehr viel angestaut. Wir haben vieles geschluckt, hingenommen. Haben auch geschimpft, aber Möglichkeiten mal zu demonstrieren waren nicht. Angehört hat uns auch keiner. Und jetzt ist das fast zum Überlaufen gekommen. Es hörte keiner mehr zu. Das sind Sachen, ob das Mercosur, CETA, Düngeverordnung, FFH-Gebiete und, und, und, Brache sind. Man versteht es nicht mehr, was mit uns gespielt wird. Jetzt haben wir nun auch noch das übergestellt bekommen, oder sollten, Steuervergünstigung Landmaschinen. Seit 1920 gibt es eine Steuerbefreiung für Landmaschinen. Wir sind mit Mähdrescher nur auf dem Feld. Wir sind mit Traktoren fast nur auf dem Feld. Manchmal war es nur der Teil. Dann ist das auch so, wo ich sage, das braucht eine Subvention, ein Kfz-Zeichen zum Beispiel. Das ist doch nie eine Subvention gewesen. Es ist nie erhoben worden. Muss man mal auf der Zunge zergehen lassen. Es geht um Chancengleichheit in der EU oder überhaupt weltweit. Man drückt uns immer mehr praktisch an den Rand, wo wir eigentlich nur noch schlucken und ducken sollen. Und das ist jetzt bei mir auch vorbei. Mein Sohn hat praktisch bei uns in der Landwirtschaft gelernt, hat sein Studium gemacht. Wir sind alle hochqualifiziert. Ich auch selbst habe ein Studium gemacht. Ich bin 1990 fertig geworden mit meinem Studium in Studententechnik. Ich bin Quereinsteiger gewesen. Mit meinen Eltern zusammen haben wir den Betrieb aufgebaut. Und ich bin stolz drauf. Ich habe alle Schulen nachgemacht, staatlich geprüften Wirtschaftler, Landwirt und Lehrgänge besucht. Und haben uns reingekniet. Es hat echt Spaß gemacht. Aber jetzt ist es so, dass man manchmal eigentlich keinen Bock mehr hat.
Eli
So, also das seht ihr jetzt, liebe Freunde, das sind Leute, die machen alles nach Vorschrift. Also wenn ja auch der Anthony Lee zuhört, das ist ja einer der Sprecher dieses Landschaftsverbindungsverbandes von den Bauern, da sagt er auch, wie hat er es formuliert, wir bitten um die Erlaubnis einfach arbeiten zu dürfen. Und dieser komische andere Bauer, den wir auch vor zwei Tagen im Stream hatten, der hat ja auch gesagt, wir versuchen einfach nur unsere Arbeit machen zu dürfen, wir wollen für euch produzieren. Ja, ganz bescheiden, wollen die eigentlich nur ihre Arbeit machen und Wenn eben die Vorschrift ist, du musst irgendeinen sinnlosen Lehrgang machen, für den vor zwei Generationen niemand gebraucht hat, weil es den noch gar nicht gab und die haben damals mehr produziert als du und sind auch mehr davon losgeworden und hatten weniger Subventionen, dann hinterfragen die das nicht. Die machen das einfach alle mit und die sind gute Leute und dadurch sind sie auf dem Papier. Uwe, da muss ich dir kurz widersprechen, Teil widersprechen, Klammer auf, Klammer zu. Die sind auf dem Papier hochqualifiziert, studierte Leute und so weiter und so fort. Aber Freunde, studierte Leute, also auch Ricarda Lang ist studiert. Sie hat ihr Studium, ich weiß nicht, ob das abgeschlossen oder abgebrochen hat. Also viele Grüne haben auch mit der Akademie Berührung gehabt. Nur weil man studiert ist, heißt das nicht, dass man intelligent ist. Weil du ja vorhin gerade bei Intelligenz warst. Also das sind in der Tat keine dummen Leute.
Uwe
Intelligenz hat mit Studium nichts zu tun oder nur geringfügig. Es ist eher eben dein... der Umgang oder der Erwerb eines erweiterten Wissens. Es gibt viele Leute, die sind intelligent, aber haben keine Bildung. Und es gibt andere Leute, die sind unintelligent und sind sehr gebildet. Also man sieht das eben, wenn hochgebildete Leute, Akademiker, Professoren absoluten Stuss reden und glauben, dass sie recht haben, nur weil sie gewohnt sind, als Professoren andere zu belehren. Aber dann, sobald sie außerhalb ihres Fachgebietes sind, erzählen sie einfach nur Mist.
Eli
Ja, aber Uwe, an dieser Stelle, das muss ich nochmal kurz sagen, bevor ich dich weiterreden lasse. Also ja, zu Recht sagst du, insbesondere die Führungskräfte bei den Bauern, aber auch die Nachwachsenden, die dann halt diese Höfe übernehmen müssen. Man kann ja auch nicht alleine so einen ganzen Hof schmeißen. Jetzt mit der ganzen Technik und den Vorschriften und so weiter. Die sind hochqualifiziert. Lassen wir das gerne mal so stehen. In der Tat haben die Abschlüsse noch und nöcher. Aber das qualifiziert die halt eben nicht für einen Widerstand. Das qualifiziert die vor allen Dingen nicht zum Nachdenken. Das sind Leute wie, das muss ich jetzt erfüllen. Okay, dann mache ich es jetzt. Zähne knirschen, aber ich mache es. Wie, da gibt es noch andere Themen? Genau, was man damit zu tun hat. Okay, interessiert mich nicht, ich muss nur meinen Hof bestellen und dann bin ich weiter weg. Also ja, qualifiziert, aber...
Uwe
Ja, genau das ist der Punkt. Die sind Studierte oder viele sind Studierte, aber in lebensnahen, praktischen Bereichen. Die müssen lernen, wie sie den Boden bewirtschaften, wie sie den Wald bewirtschaften, wie sie das Vieh bewirtschaften und, und, und. Das heißt, die sehen ja, wenn sie Fehler machen, sehen die ja sofort ihre Ergebnisse in der Ernte, in der Minderproduktion von welchen Produkten auch immer. Oder eben, dass sie nicht genügend Einkünfte erzielen. Und das heißt, die haben ja bei Fehlern eine Rückmeldung. Die haben eine akademische Ausbildung, die mit der Realität in Kontakt ist, während viele Politiker haben geisteswissenschaftliche Berufe. Die studieren zum Beispiel Politikwissenschaft oder Jura, aber praktizieren nicht. Das heißt, da haben wir dann die reinen Kirchturm-Theoretiker, die dann so wie ich auf dem Sofa sitzen, nur die werden dann mit 13.000 Euro im Monat bezahlt.
Eli
Und die sich dann irgendetwas ausdenken... Also Moment, nicht, dass du mit 13.000 Euro bezahlt wirst, sondern die anderen Theoretiker.
Uwe
Achso, das hätte ich jetzt auch verwechselt. Ich dachte, ich kriege die 13.000 Euro.
Eli
Nein, nein, nein, noch nicht. Aber du wärst es mir wert, wenn ich sie hätte.
Uwe
Also insofern, sprich da haben wir ja eine ganz andere Kategorie von wissenschaftlicher Ausbildung, dass eben die Leute sich mit Dingen beschäftigen, deren Falschheit und Richtigkeit sich nicht ad hoc, so kausal darstellt. So das sieht man ja schon bei den Wirtschaftswissenschaftlern, die jedes Jahr ihre Wirtschaftsprognosen machen oder vierteljährlich und dann sich größtenteils doch immer relativ weit irren, weil sie eben doch Der Datensatz ist zu groß, die Modelle sind zu kompliziert und da kommt im Grunde genommen nur eine Form von qualifizierter Raterei raus. Und wenn irgendwas Besonderes passiert, dann ist sowieso alles Mist. Und das hast du beim Bauern eben nicht. Der hat natürlich das Wetter als seinen Risikofaktor. Aber ansonsten hat er das ganze Handwerkzeug, das sind Praktika. Und natürlich, nur wenn man in einem bestimmten Lebensbereich ein Meister seines Bereiches ist, heißt es nicht, dass man jetzt diese Kompetenzen eins zu eins auf andere Lebensbereiche übertragen könnte. Also der Kampf, den der Bauer kämpft, ist der Kampf mit der Natur und mit den Gesetzen, aber nicht die Kunst des Streitens im Sinne des politischen Diskurses oder des Widerstandes. Das ist nicht sein Fachgebiet.
Eli
Richtig. Und die, die zumindest halt den politischen Teil in irgendeiner Form zu ihrem Fachgebiet machen, liebe Freunde, ja, das sind dann halt eben diese Menschen, die sagen, eine CO2-Steuer hat für uns einen gewissen Charme. Könntet ihr euch nicht vorstellen, dass ein Bauer so etwas sagt, diesen ganzen Wahnsinn, den die sich ausgedacht haben, die Luft zu besteuern. Aber nein, dieser eine, nur noch auf dem Papier Bauer, der ja sehr viel mehr eigentlich in der Politik verankert ist, der hat sowas tatsächlich gesagt. Schon 2019 war der so drauf. Und dann stellt er sich neben Özdemir hin und macht ihm eine Kampfansage. Und deshalb wirkt das ja auch so lächerlich, wenn diese zwei Politbuddies im Prinzip diese Show in der Tat halt vom Brandenburger Tor auf ihrer beheizten Bühne abziehen. Weil man weiß, dieser Typ da links auf der Seite, der Rockwied, dem kannst du das überhaupt nicht abkaufen. Der ist nicht der Typ dafür. Und Klammer auf, seine Bauern, die er ja dirigiert, wie als wäre es ein Orchester, die sind das auch nicht.
Gast
Wenn diese beiden Maßnahmen ... nicht gestrichen werden, und zwar ersatzlos gestrichen werden, dann kommen wir wieder, nicht nur nach Berlin, dann werden wir ab 8. Januar überall präsent sein, in einer Art und Weise, wie es das Land noch nicht erlebt hat. Wir nehmen das nicht hin!
Eli
Da macht er noch so, er schüttelt so mit dem Kopf. So, habe ich es gut gemacht? Habe ich es dir, habe ich es schön abgespult? Ja, so wie wir es besprochen haben? Na dann, einwandfrei. Können wir nachher einen Rotwein trinken. Ich habe da einen ganz tollen gerade importiert bekommen. Barolo, ja, aus Italien. Habe ich exklusiv auf Halde. So, der Ralf schaltet sich uns hoffentlich dann im Hintergrund noch zu. Ich hoffe, er kriegt das alles hin. Bis dahin. Uwe, woran musst du?
Uwe
Ich habe noch ein anderes Thema. Also ich hatte ja letztens so ein bisschen Spekulativen in den Raum gestellt, dass falls diese Proteste, dass sie möglicherweise fehlgeleitet werden oder instrumentalisiert werden. Und dann gesagt, naja, zu welchen Zwecken könnte das sein? Und habe dann, ich sage mal, so ein bisschen spekuliert und gesagt, es könnte ja sein, dass die Regierung einen Notstand hervorrufen will, um dann eben vielleicht Gelder freizumachen oder eben frei zu handeln. Natürlich auch so ähnlich, wie das eben Macron in Frankreich gemacht hat. Was ich allerdings dann in der Eile und in der späten Stunde dann nicht so klar zum Ausdruck gebracht habe, das habe ich gemerkt, als weil ich einige Mails bekommen habe, dass Leute gesagt haben, ja, aber sowas geht doch gar nicht so ohne Weites in Deutschland, möchte ich das dann, ich sage mal, ein bisschen präzisieren und klarstellen, weil meine Aussage tatsächlich doch, ich sage mal, so vielleicht selber irreführend gewesen ist in ihrer Essenz, ja. Und wir haben tatsächlich in Deutschland schon auch Notstandsgesetze. Und ich habe mir das mal angeguckt. Da gibt es eine relativ frische Expertise der Sachverständigen aus dem Bundestag. Also das ist quasi so ein Expertengremium mit wechselnden Experten und vielleicht auch Konstanten. Und die antworten immer auf Fragen von Einzelnen. Und ich habe alles, was ich jemals von denen gelesen habe, fand ich sehr gut. Also die sind völlig unverteilt.
Eli
Uwe, die Präambel wird zu lang. Mal bitte korrigiere deine Aussage.
Uwe
Also Moral von der Geschichte. Es gibt tatsächlich eben sechs Fälle, wo es quasi der Regierung möglich ist, Notstandsgesetze in Gang zu setzen. Einer dieser sechs Fälle ist quasi der, wie heißt es hier, ich muss mal gucken, Regelung zum inneren Notstand. Die gibt es nach § 91 Absatz 1 Grundgesetz, wenn eine drohende Gefahr für den Bestand oder die freiheitliche demokratische Grundordnung des Bundes oder eines Landes besteht. Dann geht es darum, dass die Polizeikräfte anderer Länder und der Bundesgrenzschutz, sprich Bundespolizei, anders koordiniert werden können und man die anfordern kann, beziehungsweise der Bund sogar den Ländern Anweisungen geben kann. So, und es gibt sogar im Grundgesetz eben den Artikel 91, den inneren Notstand.
Eli
Da geht es genau darum, so, und zwar... Uwe, ich bin ein sehr intelligenter Mensch, aber ich verstehe nicht, worauf du hinaus willst. Sag doch mal bitte in einem Satz. Willst du sagen, der Notstand kann nicht ausgerufen werden? Ist es das in einem Satz?
Uwe
Doch, der kann ausgerufen werden. Und einer der Fälle ist sogar nach 35 Grundgesetz dann, wenn eben die... Großdemonstrationen. Also bei Großdemonstrationen kann eine Notstandssituation eintreten. Diese Notstandssituation berechtigt die Regierung, bestimmte Maßnahmen zu treffen. Diese Maßnahmen sind aber vorrangig polizeirechtlicher Art. Die können gegebenenfalls auch die Bundeswehr und den Grenzschutz zu Rate ziehen, um innere Ordnung hervorzurufen. Und in anderen Fällen, bei Katastrophenfällen, zum Beispiel der Naturkatastrophen, wo eben Geld benötigt wird, da gibt es die Möglichkeit, eben auch kurzfristig zusätzliche Gelder quasi aufzunehmen, aber deren Rückzahlung muss auch zu dem Zeitpunkt durch entsprechende Regelungen gesichert werden.
Eli
Alles verstanden, kann ich abkürzen. Das brauchen wir wirklich nicht zu präsentieren. vor allen Dingen, du warst zu bescheiden. Dann hast du 100% also Recht gehabt. Ein Notstand kann also ausgerufen werden. Es war allen klar, dass das nicht ohne irgendwelche Bedingungen passieren könnte. Diese Bedingungen können aber in der Tat eintreten. Seien sie auf Basis von Demonstrationen im Land, seien sie auf Basis von, wie wir gesehen haben, irgendwelchen Ahrtal-Überschwemmungen von vor zwei Jahren, seien sie aufgrund von irgendwelchen Kriegen am anderen Ende von Europa. Also in der Tat stimmt dein Punkt also, weil du sagst ja, du musst dich korrigieren. Musst du gar nicht, sondern dein Punkt stimmt. Es kann sein, dass die Regierung also, wenn das früher oder später eskaliert, diesen Anlass eben nehmen wird, um zu sagen, hier ist er, der Notstand, auf den wir so lange gehofft haben, um entweder halt die Schuldenbremse weiter auszusetzen oder vielleicht bei den Wahlen, da greife ich schon mal voraus, das wird aber ein spannendes Thema, liebe Freunde, ein Tohuwabohu herbeizuführen. Also Uwe, nicht so bescheiden sein, du hattest zu 100% recht und so genau mussten wir es gar nicht wissen, war eh allen klar, dass das wahrscheinlich darauf hinausläuft. Also, entschuldige, wenn ich da so rabiat dazwischengrätsche, aber deine Präambel-Alarm war einfach ein bisschen zu lang, um dieses Thema gut rüberzubringen. So, uns ist stattdessen jetzt mit zugeschaltet, also Uwe bleibt erhalten, Sven hat sich im Hintergrund für ihn 20 Minuten angekündigt. Ihr seht, das wird hier alles immer spannender, liebe Freunde. Und zu meiner, Achtung, dahin muss ich jetzt zeigen, zu meiner rechten... Ja, ist jetzt ein Mann, auf dessen Feedback ich mich auch sehr freue. Er ist ein scharfer Beobachter und ein noch schärferer Kritiker. Von daher, vielleicht gibt es ja für mich, wie ihr hier sehen könnt, meine Ohren glühen schon, ein Satz heiße Ohren. Oder aber er wird sich unserer Analyse anschließen. Das weiß ich gar nicht, wo er steht. Wir haben uns inhaltlich noch gar nicht miteinander ausgesetzt, wo er steht in diesem Belang. Von daher bin ich genauso wie ihr, liebe Freunde, interessiert. Lieber Ralf, Ich freue mich, dass du da bist. Wir sprechen mit Ralf vom Faktenkanal von Ralf. Und wie ist denn deine Einschätzung der Lage der Bauernproteste in Deutschland? Sind die förderlich? Sind die ernst zu nehmen? Und wenn ja, was haben sie gebracht?
Gast
Hörst du mich auf jeden Fall?
Eli
Wir hören dich und sehen dich einwandfrei.
Gast
Also ich habe nichts mitgekriegt, was ihr gesprochen habt. Auch gestern hat es nicht geklappt. Und heute habe ich überlegt, ob ich ungeschminkt reinkomme. Die Herpes, die lässt sich nicht verstecken.
Eli
Nee, die sieht man nicht. Siehst gut aus.
Gast
Ja, ich weiß nicht, was sie gebracht haben, weil sie noch nicht fertig sind. Das ist das Erste, was sie bringen werden, weiß ich auch nicht. Solange die Distanziererei von dem Bauernverband, von einem bestimmten, anscheinend Chef eines Bauernverbandes, nicht aufhört. Und ich war ja Montag in Stuttgart und in Göppingen. In Stuttgart waren gefühlt 200 Leute, mehr als 300 waren es nicht, obwohl in der Stuttgarter Zeitung geschrieben wird, mehrere hundert. Okay, wenn man die Traktorfahrer dazuzählt, auf jeden Fall. Auf dem Platz in Stuttgart, am Rotebühlplatz, war so viel Luft, also ist eine Schande, dass so wenig Leute da waren. Anscheinend waren 150 Träger gemeldet und insgesamt waren 500, aber die haben nur 150 reingelassen in die Stadt, also die dann vorbeigefallen sind am Platz. Ist auch eine Schande, dass man das stoppt und wieder mal kontrolliert oder so. Wie immer. Ja, und dann wurde ja dort die Bühne aufgestellt und zum Schluss hat es geheißen, offenes Mikro, das hat mich dann gefreut. Ich habe auch die Gelegenheit gehabt, der hat gesagt, was willst du sagen? Dann habe ich mein T-Shirt auf, sag ich, hier, kannst du lesen? Er sagt, okay, bin ich gespannt. Vorher gab es zwei, drei, die so offene Mikro genutzt haben und ich habe direkt gesagt, endlich aufhören mit der Distanziererei. weil wir alle Konsumenten sind und alle Bieter dafür bezahlen, was die Politdarsteller uns auferlegen. Diese, naja, ich beherrsche mich. Und die Zeitung hat auch darüber geschrieben, ganz klar. Dann kommen so Berichte wie, die AfD hat gekabbert, die Rechtsextremen haben gekabbert und bla bla bla. Ralf Bühler konnte reden, der wegen Volksverhetzung verurteilte, bla bla bla bla. Die schreiben nicht dahinter, nicht rechtskräftig. Oder so.
Eli
Ralf, ich muss an dieser Stelle mal unterbrechen. Also jeder, also sorry. Ich wollte gerade sagen, auf eine Sache will ich nur hinaus. Das möchte ich aber gerne wirklich allen Gästen, die hier reinkommen, mit auf den Weg geben. Viele erzählen, auch lieber Sven, der uns nachher zugeschaltet sein wird, ich werde ihm ähnlich da in die Parade fahren, wenn er das macht, liebe Freunde. Aber ich habe es bemerkt, wir machen dieses Jahr das ein bisschen anders. Erzählt mir nichts von eurem bitteschön irgendwie... Irgendeiner hat mich jetzt persönlich gescholten. Ja, man hat es auf mich abgesehen. Eure privaten Probleme, in Anführungszeichen, die können wir gerne in einem separaten Stream alle unter die Lupe nehmen. Hier geht es um die Sache. Ich stelle eine konkrete Frage, bitte bezogen also auf die Bauernproteste, nicht auf irgendwelche rechtskräftigen Verurteilungen, ob die jetzt rechtskräftig sind oder nicht.
Gast
Hallo, ich war auf zwei Demos, das musst du jetzt antun. Ich war auf zwei Demos, nicht auf einer und deswegen gibt es die Unterschiede und das willst du wissen, mein Eindruck, richtig?
Eli
Richtig, aber eben nicht die ganzen Hintergrundstorys, ob du jetzt nur rechtskräftig oder nicht verurteilt worden bist.
Gast
Ich sage nur, was die Presse draus macht, was auch ein Teil der Hitze ist, was wir im Fernseher sehen, ist ja klar. Das machen die kommunalen Zeitungen auch. Es war auf jeden Fall für Stuttgart viel zu wenig Anwesende da für die Demo, für die Schlusskundgebung, die dann 20 Minuten früher beendet wurde. Warum auch immer. Und da bin ich nach Göppingen gefahren. Die haben mich eh schon gefragt, ob ich mal komme und dort rede. Und die hatten auch offenes Mikro. In der kleinen Stadt Göppingen Umgebung waren über 1000 Traktoren, nicht nur 500 wie in Stuttgart. Und auf dem Platz waren gefühlt mindestens 500 Leute. Das ist der Unterschied zwischen gewissen Großstädten und was kommunal in gewissen Städten los ist. Also es ist nicht der Bauernprotest überall gleich, sondern unterschiedlich. Ich hatte auch Gelegenheit, in Göppingen zu reden, es waren 20 Minuten, dann zum Schluss noch ein bisschen. Alle Bauern, alle Bauern, Daumen hoch. Und haben gesagt, du hast recht, du sprichst es richtig gut an und es geht nur gemeinsam, nur zusammen. Also in Stuttgart ist das nicht passiert, in Göppingen ist es passiert. In Berlin wäre das auch nie passiert wahrscheinlich. Das heißt, der Schauspieler vom Bauernverband, der sagt, wir distanzieren uns von den Umsturzfantasien und so weiter und so weiter, dieser Schwurbler, ja. ist nicht gleich die Bauern. Die Bauern auf kommunaler Ebene wissen, worum es geht und die sind auch nicht gegen uns oder gegen die sogenannten Rechten, sondern die wissen alle zusammen. Du kannst nicht sagen,
Eli
Ralf, kurze Zwischenfrage. Du kannst sofort weitermachen. Als du dort gesprochen hast, in Stuttgart oder in Göppingen, hast du da jetzt ausschließlich argumentiert für, wir brauchen die Bauern, die sollen ihre Förderung zurückbekommen? Oder hast du auch den weiteren Kreis gezogen und gesagt, seht ihr, was uns die CDU-Politik eingebrockt hat, die Grünen, die WEF-Agenda vielleicht? Also hast du das größere Bild gezeichnet oder ging es dir auch nur um die Bauernthemen?
Gast
Nein, er hat ja von Anfang an gesagt, nicht politisch werden und so. und auf meine Frage, warum nicht politisch werden, wer beschert uns diese Probleme, warum sind wir hier, die Politik, oder? Also muss es auch politisch sein, was du sprichst? Dann war seine Antwort lediglich, keine Parteienwerbung. Ich habe gesagt, die sollen aufhören mit ihrer Distanziererei, weil es nur gemeinsam geht. Das war mein Hauptpunkt, wo ich gesprochen habe. Also ich gehe nicht auf irgendwelche Subventionen ein, wo wir mittlerweile wissen, dass das nicht so ist, wie es uns präsentiert wird. Und ich will einfach, dass diese Dumme Distanziererei aufhört, dass die es kapieren, wenn sie das verstanden haben. Die Lkw-Fahrer unterstützen sie ja auch. Es gibt ja einige, wo die unterstützen, sagen sie auch, ja die rechten Lkw-Fahrer wollen wir nicht haben. Wenn sie verkaufen, sagen sie auf den Produkten, aber nicht dann rechts verkaufen. Also völliger Schwachsinn, alles medial hochgeschaukelt und ein richtiges Schauspiel drauf gemacht.
Eli
Hast du dieses Thema erwähnt, ich meine Ziele für nachhaltige Entwicklung der WEF, gesponsert vom Bayerischen Bauernverband, dass die den Parteitag der Grünen finanzieren, hast du denen wenigstens ein bisschen erwähnt?
Gast
Es ist so, ich habe ja nur gefühlt ein paar Sätze sagen dürfen, offenes Mikro, wie jeder andere auch. Wenn ich weiß, ich habe fünf Minuten, kann ich das ein oder andere mehr ansprechen. Diese Sätze waren mir wichtig. Und wenn dann, wer mich das nächste Mal sieht, sagt, okay, der war in Ordnung, den lassen wir wieder ans Mikro, dann kann ich immer Punkt für Punkt rausholen. Ich kann nicht gleich voll Totalschaden draufhauen. Das habe ich auch bei den Politikern nicht gemacht. Ich bin verabschiedet. Ich stelle meine Fragen und dann kann ich immer tiefer graben. Wenn ich gleich die Mauer umhau, dann... dass wir nie wieder die Gelegenheit haben anscheinend.
Eli
Ja, aber gut, dann lass mich dich fragen, anders fragen. Also du kannst für das reden, was du gesagt hast, aber du warst ja auch in Göppingen und in Stuttgart vielleicht länger bei der Veranstaltung dabei. Da waren ja auch andere Redner, du sprichst von offenes Mikrofon. Haben die also andere Redner dort, hat irgendeiner von denen größere Kreise gezogen und ist der über das Bauernthema hinausgegangen oder sind die alle nur zu 100 Prozent, wir wollen bitte schön unsere Steuerbefreiungen wieder zurück?
Gast
Ein Bauer, der kommunal, der ist Mitglied im Bauernverband, hat aber anscheinend keine Funktion. Der hat vor mir gesprochen, 20 Minuten ungefähr. Der hat die größeren Probleme genannt, aber auch nicht, wer was und wo sponsort, unterstützt, hat er auch nicht gemacht. Er hat nur die Probleme genannt, dass in Deutschland die Steuergelder in die ganze Welt verschleudert werden, x Milliarden in Krieg investiert und was auch immer habe ich nachgeholt dann. Auch nachgebessert noch und die Bauern reden im Prinzip von einer Milliarde, wenn man den Zahlen glauben soll. Und gegenüber das, was die Regierung in die Welt verschleudert für unnütze Dinge, könnte man den Bauern auch die Milliarde lassen.
Eli
Allein die vier Milliarden, die wir jetzt schon zugesichert haben, der Ukraine zu geben, würden viermal also die Forderungen der Bauern erfüllen. Geschweige denn, was wir für Migration ausgeben, um diese ganzen Menschen da ins Land zu holen, die uns alle nur als Migration, als Waffe im Prinzip das Leben schwer machen. Also du sagst, die Bauern brauchen nur eine Milliarde. Ich dachte ja, es sind vielleicht zwei oder drei oder so. Mit einer Milliarde wäre es schon getan.
Gast
Von der wir sprechen, von den Subventionen, so habe ich eine Milliarde. Und nicht nur das, was der Schulz hat ja auch gesagt, wenn der Armin immer zahlt, werden wir auch dafür gratis stehen. Hat er gesagt, es wird nämlich besser. Es wird besser.
Eli
Genau. Aber da muss ich nachfragen. Aber du hast nicht die Gelegenheit nutzen können, um das jetzt irgendwie zu erwähnen. Also du bist draufgegangen, um überhaupt erstmal eine neue Bühne betreten zu können, aber du konntest das weder dort selber irgendwo hören, noch könntest du das anbringen.
Gast
Nein, überhaupt nicht. Stuttgart war zu kurz und das erste Mal Göppingen war länger. Da habe ich diese Rundumgeschichte durchgemacht und habe auch ganz klar gesagt, entweder alle zusammen oder gar nicht. Wir sind alle Konsumenten und was die da oben verbreiten, warten wir da unten aus. Ob wir Bauern sind, Lkw-Fahrer oder Arbeitnehmer oder Arbeitslos, wir zahlen alles mehr letztendlich in der Preisspirale. Es bleibt immer bei uns, wir wissen es ja.
Eli
Was hast du denn gesehen dann an Protest? Ich meine, ich kann mich jetzt für den Osten ein bisschen verbürgen. In Berlin habe ich gesehen viel, also in Erfurt soll es wohl auch so einen größeren Massenauflauf gegeben haben am Montag. Hier ist das Beispiel Dresden. Wohlgemerkt, das sind Handwerker, Spediteure und echte Widerständler. Dieses Mal also organisiert von Markus Fuchs und Max Schreiber. Die haben hier also in Dresden wirklich dafür gesorgt, dass es da mal kurzzeitig dazu gekommen ist, dass wirklich mal die Innenstadt... war. Den Treckerfahrern ist das ansonsten zwei Tage später nicht mehr gelungen. Die Stadt war noch nie so frei wie gestern, als ich da zu dieser Demo gefahren bin. Aber wie ist es denn im Westen? Gab es da bei euch, lieber Ralf, solche Szenen?
Gast
Nein, also ich habe keine gesehen. Was ich gesehen habe, war, als ich am Montag nach Stuttgart gefahren bin, die Autobahn bis Stuttgart, an jeder Ausfahrt war gefühlt Stau. Also da waren die Straßen links und rechts zu. Also es war mehr unterwegs, als das, was ich in Stuttgart und Göppingen gesehen habe. Aber ich weiß nicht, wo die hingefahren sind. Und das Schlimme ist ja, dass hier die Polizei stark reagiert und dann den Verkehr kontrolliert und die Traktoren dahin leitet, wo sie keinen Mensch sieht wahrscheinlich zuletzt endlich. Also auf den Straßen ist nicht wirklich, viel Blockade passiert, sag ich mal, wie sie es eigentlich vorgehabt haben, alles blockieren.
Eli
In München haben die sich auf die Theresienwiese lotsen lassen. Das muss man sich mal vorstellen. Da habe ich gedacht, die haben jetzt wirklich überhaupt den Verstand verloren. Die Theresienwiese ist wie das Brandenburger Tor und diese ganze Straße des 17. Juni. Da geht der Protest hin zum Sterben. Wenn du möchtest, dass niemand deinen Protest wahrnimmt, geh in München auf die Theresienwiese oder geh in Berlin auf diese Straße des 17. Juni. Da hast du einen Kessel, da bist du abgeschirmt von Bäumen, von was auch immer. Keiner sieht dich, keiner hört dich. Da brauchst du im Prinzip auch, kannst du gleich nach Hause fahren, dich vor Netflix setzen. Der Effekt wird genau derselbe sein, wie wenn du auf der Theresienwiese demonstrierst.
Gast
Kontrollierter Widerstand.
Eli
Ja. Du, in einem Wort dann, mein Guter, also oder gerne auch zwei, also ganz wie du meinst. Was hältst du denn jetzt also nur von diesen Bauernprotesten? Also du hast jetzt erwähnt, was du gesehen hast, wo du gesprochen hast. Du hast Medial nämlich mal an deine Augen offen gehalten. Du hast unsere Sendung zwar verpasst, aber sei auch ruhig gerne ganz neutral, ohne dass wir dich vorbelasten. Also was hältst du denn also von diesen Protesten?
Gast
Es gibt nicht Vorbelastung. Also ich sage mal so, Ich war auch 22 schon in Göppingen. Aber wenn alle Bauern so reagieren würden wie die in Göppingen, und wirklich auch die Demo zu der Größe gemacht haben, was es war, wo es, ich schätze, mindestens 500, also mindestens 500, und das war Göppingen nur, und Göppingen ist nicht Stuttgart, ja, wenn alle so in diese Richtung ticken würden und sagen, hey, es geht nur zusammen, dann hätten wir eine kleine Chance, dass man das länger machen kann. Es gäbe immer Nachschub an Demonstranten, an LKWs, an Traktoren, wie auch immer, also immer laufen lassen. Ich habe gesagt, bleiben und nicht wieder nach Hause gehen, sondern das Ding komplett zumachen, wenn es geht. Und ich habe vorhin gehört, Ausnahmezustand und solche Dinge, Wenn es halt übertrieben wird, dann ist es meiner Meinung nach auch so, dass die einfach den Ausnahme- oder Notstandzustand ausrufen und in irgendeiner Form über Militär versuchen, diese Dinge aufzulösen. Und dann... ist die Frage, wie stark die Menschen sind, ob sie Opfer in Kauf nehmen, Verletzte oder was auch immer, weil das wird nicht friedlich aufgelöst werden, wenn es so weit ist. Was sind die Leute bereit zu ertragen? Ich sage immer, mit den richtigen Leuten an der Seite links und rechts ertrage ich einiges und laufe in der ersten Reihe, ist mir völlig egal. Ich habe eh nichts zu verlieren, aber so wie der Widerstand auf der Straße aussieht, Wird einer verkloppt und zehn schreien keine Gewalt, damit wirst du auch nichts verändern. Und die Entscheidung findet auf der Straße statt, definitiv.
Eli
Wenn ich dich jetzt hier gerade schon habe, wie ist denn deine Lesart im Prinzip dieser ganzen medialen Schlacht? Wir haben ja zum Beispiel hier Herrn Habeck erlebt, der in Schlüttsiel angegangen worden ist. Wie ist denn deine Interpretation dieser Episode?
Gast
Ich habe den Habeck auf der Fähre nicht gesehen. Es gibt Gerüchte, wo es heißt, es war gestellt. Da gehen ja Nachrichten im Netz rum. Ich kann sie nicht nachvollziehen, also verifizieren sozusagen. Ich habe das Gesicht von dem nie gesehen. Vielleicht war es auch ein Finder oder so, keine Ahnung. Wenn die Menschen mal wütend sind, dann ist es egal, ob sie was dürfen oder nicht. Sie machen das, was sie für richtig halten. Das geht jedem Menschen. Irgendwann hat ein Mensch Ideen. Adrenalin und wie sagt man, Testosteron. Dass man einfach vollgepumpt ist mit so Gefühle, Wut, Hass, Trauer, alles zusammen. Und wenn das mal rauskommt bei jedem Menschen, dann können die sich warm anziehen. Wenn sie so weitermachen, ist eine Frage der Zeit, bis das passieren kann. Die mediale Hetze ist klar. Du siehst jetzt seit zwei Tagen auf Phoenix. Merkt euch mal Tobias Ginzburg. Den habe ich auf Messenger geschrieben. Was für ein Wicht. Ja, und wo dann beleidigt hat. So was nennt sich dann Schriftsteller und richtet über die Rechten. Da kommt noch eine Sozialpsychologin über die Rechten. Da kommt noch ein Spezialist für Aussteiger der Rechten. Es sind immer die gleichen Sichter und das ist die mediale Schmierenseife, die hier vorgeführt wird. Also kein normaler Mensch könnte so etwas glauben. Kein normaler Mensch. Es ist ein Dreck, was die Medien machen daraus. Die Medien müssten eigentlich auf unserer Seite stehen und sagen, okay, es ist angekommen, es trifft mehr als nur die Bauern.
Eli
Ich möchte das mal kurz illustrieren, weil du hast ja absolut recht. Diese Art von Beiträge sieht man dieser Tage über.
Gast
Heute auch in Berlin friedliche Blockaden. Allerdings fallen vereinzelt auch solche Symbole auf. Ein Galgen, bekannt schon von Pegida-Demos, das Sandmännchen mit Schlagring. Auch Flyer der neonazistischen Partei Dritter Weg werden verteilt. Die Partei hat ihre Anhänger aufgerufen, sich unter die Landwirte zu mischen. Stopp die Volksverräter, heißt es auf ihrer Internetseite. Die rechtsextremistische Szene versucht mit ihren unterschiedlichen Akteuren, sich da draufzusetzen, diesen Protest zu kapern. Das war heute ganz deutlich zu beobachten in verschiedenen Teilen des Landes, auch mit verschiedenen Akteuren, durch die AfD zum Beispiel, aber auch durch kleinere Gruppierungen. Beispiel Dresden. Hier marschierte heute auch die rechtsextremistische Kleinstpartei Freie Sachsen. Die Demo angemeldet zur Unterstützung der bundesweiten Bauernproteste. Hier geht es kaum um Agrarsubventionen, hier geht es um Stimmungsmache, ganz grundsätzlich gegen die Bundesregierung. Vor allem die AfD versuche so, von den Bauernprotesten zu profitieren. mit denselben Akteuren und in sehr ähnlicher Form wie in den vergangenen Jahren versucht sie jetzt wieder, die Krise für sich als Chance zu nutzen, auch der Wut auf die Ampel, auf die Bundesregierung für sich als Energie zu nutzen, als eine Art Beschleuniger, Katalysator zu Beginn dieses wichtigen Wahljahres, insbesondere in Ostdeutschland. Die Bauernproteste gegen die Ampelregierung. Die rechte Szene hat nach Corona und Migrationspolitik offenbar das nächste Thema für sich besetzt.
Eli
Die würden diese Chance jetzt nutzen, sagen die. Wie als wenn hier in irgendeiner Form die AfD irgendetwas anders machen würde als sonst. Die AfD steht sogar bei Zivil, die immer hinterhergehangen haben über die letzten zwei Jahre, was die AfD angeht. Wenn die AfD 23 Prozent hatte bei Insa oder Forsa oder wo auch immer, Ja, war bei CWI immer so 2% weniger. Selbst auf CWI, liebe Freunde, sind wir jetzt bei 21,4%. Also nur um mal kurz das Thema AfD zu öffnen.
Uwe
Aber wenn jetzt die Ministerpräsidenten sich zum Botschafter der Bauernproteste machen, dann nutzen die die gar nicht, ne?
Eli
Ja, Moment, Moment. Wer was? Nochmal bitte.
Uwe
Wenn die Ministerpräsidenten sich zum Botschafter der Bauern machen... Wie wir es ja gestern gehört haben. Also die CDU-Ministerpräsidenten. Das ist jetzt aber keine Nutzung der Bauern, der Bauernproteste für sich.
Eli
Ach so, insofern. Ja, ich verstehe schon, dass die im Prinzip dieses für sich ist das wieder erlaubt. Aber wenn die AfD irgendwas ausnutzt, dann ist es halt sofort ausnutzen. Wobei die es ja nicht mal ausnutzen. Das ist ja wiederum die Frage. Das Thema AfD machen wir gleich oder lass es uns jetzt gleich angehen. Ich glaube, das ist ganz spannend. Da hätte ich auch gerne deine Interpretation und deine Lesart, lieber Ralf. Wir haben dieses Thema noch ausgeklammert in unserer Betrachtung dieser ganzen Bauern meiner Meinung nach inszenierten Proteste. Und die AfD hat sich aber auf die Seite der Bauern gestellt. Breite Mehrheit unterstützt die Bauernproteste. Das hatten wir vorhin als Statistik von NTV in unserem Stream. Die Bürger stehen hinter euch, wurde hier schon getitelt. Dann hat man so etwas gehört, unser Sofortprogramm für die Landwirtschaft, sofortige Verdopplung der Agrardieselrückerstattung. Von allen anderen Bundestagsfraktionen ist sie abgelehnt. Verantwortungslose Energiepolitik der Ampel und EU soll sofort gestoppt werden und keine Kfz-Besteuerung ohne Ausgleich für Landwirte. Also in der Tat, auch hier sehen wir, Herr Büstron ist rausgekommen in Berlin, hat sich eben mit den Bauern dort solidarisiert und auch der Herr Böhringer, der ja bei mir wahrscheinlich unweigerlich nächste Woche wieder zu Gast sein wird, Er ist auch in München rausgegangen und hatte folgendes zu sagen zu den Bauern.
Gast
Die Bauern heute bemerkbar. Sie machen das nicht nur für sich, für uns alle. Bauern in Not, sozialer Tod. So ist das. Und natürlich auch diese Botschaft ist mehr als angebracht. Mit der Ampel ist Hopfen und Malz verloren. Und die wichtigste Botschaft unserer Rede seit langer Zeit, und das müssen Sie sich merken, Unser Geld in alle Welt. Wenn das nicht geschehe, und das geht nicht nur für die Bauern und deren Nöte, dann wäre uns allen sehr viel weiter geholfen.
Eli
Unser Geld in alle Welt. So und so weiter und so fort, da spricht also Herr Peter Böhringer. Wie habt ihr das wahrgenommen? Also für die AfD meiner Meinung nach ja ein sehr schwieriger Spagat, weil einerseits natürlich weg aus der EU, das ist alles sehr gut, nicht so viel Kontrolle aus Brüssel, aber gleichzeitig unter anderem ja auch im Programmpaket, dass sie sagen, ja diese ganzen Subventionen, die müssen sowieso gestrichen werden, wenn eben ein Industriezweig sich nicht trägt, dann muss er sich nicht tragen, dann muss die offene Marktwirtschaft ran. Wer möchte, wer hat dazu Gedanken?
Gast
Ich kann warten. Also ich will nur eins sagen zum Olaf, wenn ich dieses hässliche Gesicht von dem sehe und das dumme Gelaber, was der loslässt. Ich habe einige E-Mails geschrieben, damit ich ins Gespräch gehe mit ihm. Ja, es hat kein Interesse und das machen sie. Das Problem ist, dass solche Statisten immer die Chance haben zu labern, was sie wollen, ohne einen Zwischenruf. Wenn jetzt der Kollege da ist, wie heißt er, der Uwe? Ja. Wenn ich jetzt Olaf gegenüberstehen würde, wäre Olaf am Arsch. Wenn ich ihm gegenüberstehen würde, wäre er auch am Arsch, aber ein bisschen intensiver, weil der Olaf, der, der, der, der, wie heißt der Name? Uwe? Ja. respektvoller wäre und ein bisschen ruhiger wie ich. Ich würde uns nur noch mal aufgrund dessen, dass wir aufgrund der Berichte einen schlechten gesellschaftlichen Status haben, würde ich ihn verbal zerlegen und kastrieren, wie immer, ganz klar. Das ist das Problem der Berichterstattung. Keine Konda möglich, keine Fakten möglich. Und dann sind wir die Verschwörungshörer und die was weiß ich was. Weil man einfach nicht das Wort bekommt. Und das wird immer unser Feind, unser Problem sein. Immer.
Eli
Ja, gut Ralf, also überhaupt nicht geantwortet auf die Frage, die ich gestellt habe und wieder so eine persönliche Fede, die du da hast, versuch die mal bitte immer außen vor zu klappern, wenn du sagen möchtest, mit wem du alles irgendwie Probleme hast in Deutschland, dann müssen wir eine extra lange Übersendung darüber machen. Wir haben mit dem keine Probleme. Nee, jeder hat mit ihm Probleme, aber nicht jeder würde vielleicht so weit gehen wie du. Also Uwe, dann zum Thema AfD. Die AfD, siehst du sie auch in deinem Spagat?
Uwe
Ja, also du siehst einen Spagat, ich sehe den nur, ich sag mal, Nur teilweise, denn die AfD ist ja nicht gegen Europa, sondern sie ist ja eigentlich eher für eine Reform von Europa, also dass eben dieser Zentralisierung von der Richtung eines Zentralstaates, wo es von oben herabregiert wird, das möchten die ja nicht, sondern die möchten ja eher was Föderales haben. Und je föderaler es wird, desto weniger geht es dann um kollektive Subventionen, die ja immer was mit Umverteilung haben, mit Verschuldung zu tun haben und so weiter. Das heißt, geht man also, je weiter der föderale Rahmen geht, desto mehr kommt man ja in den Bereich von, ich sage mal, einer Wirtschaftsgemeinschaft im Sinne von einzelnen Staaten, die so eine Art Freihandelsgruppierung bilden. Und da können dann natürlich die Subventionen noch abgebaut werden, weil der ein Zweck der Subventionen ist ja eben, zentralistische Ideen durchzusetzen, eben als ein politisches Machtinstrument. Und in dem Moment, wo der Zentralismus in Brüssel durch eine dezentrale Ideologie ersetzt würde, dann gibt es ja gar nicht mehr den Bedarf, in den einzelnen Ländern so einen Steuerungswillen zu haben und Gesetze zu machen, die in der Landwirtschaft dazu führen, dass die Kleinen eben existenzbedroht werden bzw. aus dem Markt herausgedrängt werden. Sondern wir sehen es ja in anderen Ländern, dass eben Oligarchen oder Multimilliardäre teilweise über Firmen oder auch direkt im Privatvermögen große Landbesitzer geworden sind, in weiser Voraussicht, dass eben Bauern bei Zeiten Pleite machen. Und wer pleite ist, und wenn die ganze Branche niedergeht, dann kann man natürlich billig Land kaufen. Und auf diesem billigen Land kann man dann große Fabriken bauen oder große Städte oder Geschäftsanlagen, was auch immer. Sprich, da stecken also Interessen hinter, die sich eben durch diesen Zentralismus ergeben. Sobald der aber weg ist, entfällt das. Das heißt, ich glaube, dass die AfD einerseits versteht, dass sie die Bauern, die ja traditionell schwarz wählen, die sind ja gar nicht traditionell grün, sondern die sind ja traditionell schwarz, also mehr CSU als CDU sogar, Das heißt, die Bauern sind eigentlich konservativ denkende Menschen, was man eben auch an ihrem Habitus sieht. Und insofern sind die theoretisch ganz dicht sogar an den Interessen der AfD dran. Nur weil die AfD geframed wird, merken die Bauern das nicht. Und insofern glaube ich, dass die AfD durchaus ein Interesse hat, eben die Bauern als politische Wählergruppe an sich an Land zu ziehen. Aber sie können sie nur an Land ziehen, wenn sie denen versprechen, dass sie bei mehr Einfluss der AfD in Europa und natürlich auch in Deutschland die Interessen der Bauern auch vertreten. Aber das passt ja auch zur Politik der AfD, zu deren Zielgruppe.
Eli
Gut, weit ausgeholt, aber im Kern doch hoffentlich getroffen. Ich bin da nicht ganz so optimistisch wie du, muss ich ganz ehrlich sagen. Ich sehe da in der Tat trotzdem noch einen Spagat, weil sie sind schon sehr, also auch die Basis der AfD sagt ja im Prinzip ein Brexit oder Dexit sei sogar notwendig. Also nicht etwa, dass wir uns noch aufbühren, dieses Mammutprojekt. die EU jetzt zu reformieren, vielleicht nach dem Vorbild, wie du es beschreibst, sondern einfach raus und lass die machen. Die EU stirbt sowieso, sobald Deutschland als größter Geldgeber raus ist. Also in Anführungszeichen wäre das ja eigentlich nach der KISS-Regel, keep it simple, stupid, der einfachere Weg, würde das Problem ebenfalls beseitigen. Aber Dankeschön für deine Lesart, das war ja auch wichtig. Lieber Ralf, wo siehst du die AfD in dieser ganzen Debatte? Also man kann ja auch sagen zum Beispiel, eine eigene Demo für die Bauern hat die AfD noch nicht gemacht. Und es haben glaube ich auch meines Wissens nach, korrigiere mich, wenn ich falsch liege, wie waren da deine Beobachtungen zum Beispiel eben in Stuttgart oder in Göppingen oder wo auch immer du ins Netz geschaut hast? Haben sich AfD-Politiker groß solidarisiert mit diesen, also jetzt sage ich mal sichtbar solidarisiert, zum Beispiel auf Bühnen mit den Bauern?
Gast
Also in Stuttgart war der Dirk Spaniel. Aber der durfte halt nicht sagen, ich bin von der AfD und so weiter. Aber die, die ihn kennen aus Stuttgart, weiß jeder, wer der Dirk Spaniel ist. Der muss auch diplomatisch seine Sachen loswerden, aber nichts Konkretes gesprochen, nicht wirklich. Sagen wir mal so, selbst wenn sie sich solidarisieren würden auf den Straßen und vereinzelt unterstützen, würde das eh wieder medial zerrissen werden? Das einzige, was sie machen und nutzen können, ist das Mikrofon im Bundestag, in den Landtagen und da wirklich das Maul aufmachen und sagen, ihr macht die kaputt. Nicht nur die Bauern, sondern auch die Konsumenten hinten dran. Da fehlt mir von der AfD ja schon ein bisschen mehr. Und was schade ist jetzt, dass bei den ganzen Talkshows, bei den ganzen Unterhaltungssendungen, kein einziger AfD-Politiker eingeladen wird. Der Hofreiter bei Lanz, der Omid Nouripour bei der Maischberger und so geht es dann fort, dann kommt am nächsten Tag der Stegner und die Esken, was weiß ich, Die AfD-Politiker werden eh nicht eingeladen. Das wissen wir ja.
Eli
AfD-Boykott in Talkshows bei ARD und ZDF. Hier sehen wir das mal. Also die SPD 129 Auftritte in einem Jahr bei Anne Will, Sandra Maischberger, Lanz, Ilna Hardaber-Fair im Jahr 2022. CDU 125. Die AfD ganz hier unten. Da muss ich ganz runter scrollen, liebe Freunde. Da ist die AfD bei zwei Auftritten im ganzen Jahr.
Gast
Und die Bauern, wenn es der Bauernverband korrekt wäre, wenn der Verband, also dieser eine große von denen korrekt wäre, würde er sagen, wir distanzieren von uns gar nichts, wir produzieren für das ganze Land und für alle Menschen im Land, es geht uns alle an. Das würde ich gerne mal sehen und das müsste medial verbreitet werden. Was machen Sie? Ich distanziere mich. Den würde ich gerne mal persönlich sehen, diesen Typ da. Sagen wir, wo der ist, außer Montag, ich kann nicht nach Berlin am Montag, sonst wäre ich dort.
Eli
Ja doch, da kommt er aber hin, da ist er garantiert am Start. Da kommt Scholz, mit dem ist er Best Buddy, also da kannst du Gift drauf nehmen, dass er dort am Start sein wird.
Gast
Ich habe leider keine Möglichkeit nach Berlin, finanziell nicht und auch zeitlich wird es brutal eng. Ich habe kein eigenes Auto gerade, das ist weg, abgegeben zu machen, wird schwierig. Ansonsten wäre ich dort, dem würde ich gerne mit der Box vor der Bühne die Meinung ereignen.
Eli
Okay, lass uns mal dann hier an dieser Stelle die Kurve kriegen, bevor der Sven uns zugeschaltet ist. Denn ich möchte es vorwegnehmen, liebe Freunde, zwei Sachen, die wir jetzt gleich mal zusammen hier machen werden. Erstens, ich möchte euch fragen, da seid ihr schon mal beschäftigt, während ich ein wichtiges anderes Thema hier anmoderiere und gerne auch die Meinung meiner Gäste dazu erwarte. Und zwar eine Umfrage. Die ballere ich jetzt raus auf unserer größten Plattform auf YouTube. Die Frage ist, sind die Bauern ernst zu nehmen mit ihrem Protest und die Optionen, die es gibt, ja und bedingt oder nein, leider gar nicht. Wenn die Technik mitspielt, dann ist jetzt eine Umfrage für euch, liebe YouTuber, erschienen, die ihr direkt im Chat beantworten könnt. Also, sind die Bauern ernst zu nehmen mit ihrem Protest, ja oder nein? Also im Hintergrund könnt ihr sehr gerne ein bisschen mit dieser Umfrage dort spielen. Liebe D-Liver, wir haben leider nicht den Chatbot, von daher, wenn ihr daran teilnehmen wollt, dann müsst ihr bitte auf YouTube rüberkommen. Selbiges gilt für unsere schönen... Entschuldigung, unsere Crowdbunker-Zuschauer, die sechs Twitch-Zuschauer, die wir hier sehen und die 14, die auf Facebook gerade zugeschaltet sind und wie viel auch immer gerade auf Twitter uns verfolgen. Ich möchte, während ich euch also diese Frage gestellt habe, auf eine andere Sache hinweisen. Die hat auch mit der AfD und der Positionierung hier zu tun und da nehme ich gerne meine Zuschauer, Entschuldigung, auch meine beiden Gäste hier mit rein in die Diskussion. Meine ganze Lesart dieser Sache, ich mache es einfach mal auf den Punkt, ist, dass diese Bauernproteste nicht einfach nur inszeniert sind, Sie sind nicht einfach nur gesteuert und kontrolliert. Wir haben ja Ruckwied gerade gesehen, wir haben das Desaster aus Dresden gesehen. Was der Ralf beschrieben hat, kommt einem Desaster auch sehr gleich, wenn man sich anguckt, wie gesagt, wie wenig Leute in Stuttgart rausgekommen sind, dass man sich nicht traut, AfD-Politiker einzuladen, dass man nicht über die richtigen Themen spricht und so weiter und so fort. Und meine Lesart ist, dass es entweder, wie Ralf und Uwe auch gesagt haben, darauf hinaus geht, dass zunehmend dieses Verständnis, von dem wir vorhin gehört haben, dass das umkippen wird in Ungnade. medial befeuert, dass die Menschen dann kein Verständnis mehr für diese Bauern haben werden, mit all ihren Anliegen, um eine Sache zu verhindern, um Chaos zu stiften in diesem Land und danach, wenn es dann in den Sommer reingeht, wenn es vor allen Dingen in den Herbst reingeht, hier ein solches Chaos zu stiften, dass diese Wahlumfragen, die wir aktuell gerade sehen, in irgendeiner Form halt diese Balken und diese Kräfteverhältnisse verändern werden. Weil wenn man in einem Notstand ist, ja, dann wählt man natürlich keine Experimente. So wie das zum Beispiel sein könnte, wenn man jetzt auf die AfD blickt. Ich meine, das ist sensationell. Wir sehen hier YouGov vom 11.1., also von heute, liebe Freunde. Und ihr seht hier die AfD bei spektakulär, ich weiß gar nicht, ob sie jemals bundesweit so gestanden hat, 24%. 24 Prozent ja wir haben bei 23 schon gesagt das ist ein Wahnsinn ja und inzwischen sind wir also bei 24 Prozent aber das ist nur eine Umfrage okay gucken wir uns den Trend an ja aller Umfragen zusammen steht die AfD immer noch stabil bei 22,9 Prozent und vor allen Dingen die CDU hat ganz oben wie ihr sehen könnt angefangen zu wackeln ja wenn man sich das hier anschaut in der Grafik die hier unten dann kommt liebe Freunde dann seht ihr Achtung hier seht ihr mal das ganze Bild hier der blaue Balken der AfD der war noch nie so hoch wie jetzt, während der der CDU zwar auch hoch ist, aber anfängt, das ist die schwarze Balken oben, anfängt zu schwächeln. Die Grünen sind im Absturz, die SPD ist im Absturz, die FDP war so irrelevant, wie sie jemals war, die Linken haben sich komplett aufgelöst, jetzt sind die Freien Wähler als Fake-Opposition vielleicht ein bisschen ganz am unteren Rand am Start, aber auch nur in bestimmten Bundesländern abgestimmt. AfD also auf jeden Fall im Aufwind, ja, und wenn man sich das hier also anguckt, ja, dann sieht man also auch, wie lange die gebraucht haben, um diese Zahlen zu erreichen. Wir sehen hier die Tendenz von YouGov, ja, und wenn wir zurückgucken zum Beispiel zum, was soll ich, wo soll ich gucken, 23, ja, vor einem Jahr, Elfter, Moment, wo sind wir, hier. 13.1., da standen die noch bei 16%. Stand die AfD bei 16% und jetzt 24%. Spektakulär, innerhalb eines Jahres so viel aufgeholt zu haben. Und wie gesagt, meine Lesart, jetzt freue ich mich auf eure Kommentare, liebe Freunde, ist entweder per Notstand, wie Uwe gesagt hat, oder aber in irgendeiner Form medial orchestriert, durch was auch immer sich dann damit verbinden wird. Ja, wird meiner Meinung nach das umschlagen, ja, werden also diese Bauern, für die jetzt aktuell noch so viel Verständnis, ich will gar nicht sagen geheuchelt wird, aber suggeriert wird, da ist ja sehr viel medial, wenn der Fernseher sagt, alle solidarisieren sich, dann solidarisiert man sich mit. Meine Lesart kann das sehr schnell umschlagen und dann wird das benutzt werden, um in erster Linie was zu machen? Große Politik. Weil sie haben die AfD nicht klein gekriegt mit einem rechtsradikalen im Prinzip Pinselanstrich, das verpufft jetzt Verbote, kriegen sie nicht wirklich in Gang, auch wenn Wanderwitz immer feuchte Träume davon hat. Sie versuchen wirklich alles, sie versuchen jetzt sogar Geheimtreffen in irgendeiner Form zu instrumentalisieren. Da sagt man jetzt, also man hat sie schon überhaupt alle ausgeschlossen. Guckt mal hier, die werden ausgeschlossen medial. Jetzt macht man Geheimtreffen, korrektiv, guckt da irgendwie in irgendwelche Fenster rein und sagt, jetzt gäbe es da von der AfD mit Neonazis irgendwelche Vertreibungspläne. Die Taz hat auch ihren feuchten Traummoment entsetzen über Vertreibungspläne, wie ihr hier erkennen könnt. Also sie kriegen diese Partei nicht klein und meine ganz bescheidene Lesart in dieser ganzen Sache ist, es geht Big Picture. Es geht um zwei Dinge, es geht um die Wahlen, es geht um Machterhalt, es geht aber auch darum, den Notstand dafür zu nutzen, um zum Beispiel dieses goldene Sparschwein, was Uwe angesprochen hat, diese Schuldenbremse, dauerhaft gelöst zu lassen, damit man halt seine desaströse Politik mit Geld aus dem Nichts inflationieren kann. Das ist meine Lesart. Bin ich jetzt zu weit gegangen oder wer hat welche Gedanken zu dem Thema?
Uwe
Ja, also sicherlich wäre das jetzt ein Extremszenario. Und wie ich vorhin eben nachgetragen hatte zum Thema rechtliche Grundlage, also bevor man also komplett Schulden, ich sage mal, jede Schulden, Lawine in Gang setzen kann, müssten also im Parlament noch einige Beschlüsse gefällt werden. Andererseits haben wir das in der Corona-Zeit gesehen, dass wenn die Regierung nur genügend überzeugende Argumente vorlegt, ja, im Bundestag und im Bundesrat einfach nur noch Marionetten nicken stattfindet, ja, ja, mach mal. Das heißt also, auch wenn dieses Szenario formal juristisch vielleicht schwierig ist oder schwierig erscheint, glaube ich, wenn das Bedrohungsszenario groß genug ist, geht das innerhalb von wenigen Tagen sozusagen.
Eli
Aber Uwe, du wiederholst dich, das war überhaupt nicht der Kern der Frage. Da bist du schon wieder bei deiner Notstandsorganisation, die hast du zu viel recherchiert heute. Die Frage ist, geht es bei den Bauernprotesten um eine Inszenierung, die eigentlich auf etwas ganz anderes abzielt?
Uwe
Ja, aber du fragtest ja, was beabsichtigt wird.
Eli
Ich habe nicht gefragt, mit welchem Mittel das gemacht wird, weil du hast geantwortet, dass sie das eventuell mit dem Mittel des Notstands machen könnten. Das ist jetzt erstmal ausgeklammert.
Uwe
Ja, aber ich habe die Frage so verstanden, was der Sinn des Notstandes dann wäre. Das war ja eigentlich deine Frage, wozu der Notstand benötigt wird. Eine Variante ist eben Schulden aufzunehmen und das wäre nicht ganz so einfach. Und die andere Variante, die ich vielleicht für viel wahrscheinlicher halte, ist eben aufgrund von bürgerkriegsähnlichen Zuständen wegen Massendemonstrationen oder sonst nicht was, einfach die Bundestagswahl zu verschieben und zwar unbefristet.
Eli
Das ist auch richtig. Neuwahlen zu verhindern, Bundestagswahlen unbefristet zu verschieben. Also im Prinzip in der Tat wieder derselbe Kampf gegen die AfD, der jetzt auf einer anderen Ebene medial in einer Art Psy-Op im Prinzip jetzt hier gespielt wird. Denkbar wäre es auf jeden Fall. Ralf, du bist nachdenklich. Was glaubst du, bevor ich zu Sven komme?
Gast
Ich höre zu und ich lasse auch dem Sven gerne noch das Wort. Über AfD, egal was wir jetzt reden, es wird sich da nichts verändern. Das ist ja der Punkt. Das wissen wir alle. Das sind die, die die Dinge beim Namen nennen. Aber egal, wie viel Prozent da hochkommen oder auch nicht, letztendlich entscheiden die Wahlen. Es entscheidet, ob die Wahlen sauber sein werden. Ja, und selbst wenn sie 35 Prozent hätten, was wäre denn dann?
Eli
Naja, also sie wären die stärkste Kraft im Land und bei Wahlen könnten sie in der Tat eventuell absahnen. dann könnte sie sich beweisen, ob sie eine echte Opposition sind oder ob sie das in Anführungszeichen nur vorgibt.
Gast
Das ist ein Grund, warum ich mir wünschen würde, dass sie unheimliche Macht kriegen. Aber was mir nur einfällt zu diesen Vertreibungsplänen, ich meine, es ist so lächerlich, wenn man doch sieht, dass die Politik seit Jahren schon vorsätzlich Politik macht, dass unsere selbstständigen, arbeitenden Menschen, das Land verlassen müssen, weil sie hier nicht mehr leben können, mit dem, was sie gespart haben, erarbeitet haben oder verdienen, dann ist doch das genauso eine Vertreibung der Menschen, und zwar der eigenen Menschen. Und wir wissen alle ganz klar, wenn es solche Worte gibt wie Remigration oder Ähnliches, dann wissen wir doch genau, dass nicht die gemeint sind, die schon ewig hier leben, unser Land mit aufgebaut haben, ein Teil von uns sind, die haben wir alle, diese Freunde, sondern wir wissen doch, dass es hauptsächlich um die kriminelle Lebensformen geht, die hier reinkommen und meinen, sie können Morden vergewaltigen, klauen, totschlagen und so weiter. Es geht nur um die. Kein Mensch, kein Mensch, sage ich aus Überzeugung, will von denen, dass hier irgendwelche Ausländer rausgehen, die hier zu unserem Land gehören. Kein einziger. Aber die Medien verbreiten den Scheißen. Vertreibungsplan hört sich böse an. Das haben wir schon mal gehabt in der Geschichte. Deswegen wird das Wort benutzt.
Eli
Aber darf ich dann kurz zusammenfassen, dann bedeutet das ja, dass auch hier ein Mechanismus am Werk ist, in diesem Fall also ein medialer, dass man mal wieder ein weiteres Register zieht, um der AfD ein Bein zu stellen, um zu sagen, okay, man muss dieser Partei doch irgendwie Einhalt gebieten. Dann sagst du ja, es ist vielleicht nicht ganz so weit hergeholt, dass auch diese ganze Sache mit den nutzlosen Bauernprotesten vielleicht gestartet worden ist, um irgendwann die Sache zu kippen und zwar dann ins Desaströse.
Gast
Und wenn man diese eine hässliche Drulla mit der schiefen Schnauze, mit der komischen fetten Brille von irgendwelchen Verbotsfantasien, Verbots... Ja, du sprichst von Saskia Esken, nehme ich an. Nein, das habe ich nicht gesagt. Das wäre... Du weißt schon, so. Dann ist doch eins, warum ist die NPD bis heute noch nicht verboten? Da waren auch zwei Versuche. Wenn eine zuerst verboten gehört, wäre es doch die NPD. Oder nicht? Warum redet niemand über die NPD? Warum? Nur die AfD. Das stimmt doch alles bis heute.
Eli
Ja, weil es darum geht, die wahre Bedrohung, die politisch gesprochen, auf jeden Fall zumindest jetzt hier zu bekämpfen, vielleicht sogar zu versuchen, kaltzustellen. Aber Sven hat immer eine andere Lesart dieser Sache, der vertraut ja niemandem, der sagt, glaubt nicht an die Blauen, glaubt nicht an die Parteien, glaubt an gar nichts, dann erzählt er immer ganz viel darüber, wie schlimm es ihm ergangen ist und so weiter und so fort. In diesem Fall, lass uns das mal bitte alles ausklammern, lieber Sven, das haben wir schon zu Genüge gehört. Ich freue mich auf eine andere Expertise von dir. Und zwar haben wir viel heute über Bauern gesprochen, die gesteuert sind, die inszeniert sind, ein Protest, der ins Leere läuft, meiner Meinung nach, wie gesagt, gewollt. Aber du sagst, es gibt Ausnahmen und von diesen Ausnahmen kannst du uns berichten. Tu das bitte.
Gast
Wir hören dich nicht, dein Mikro ist aus. Sorry, jetzt besser. Schönen guten Abend, ihr alle. Hallo Ralf, hallo Udo, hallo Eli. Ja, ein bisschen müde im Moment. nicht lange geschlafen, vom Nachtdienst gleich nach Tangermünde fahren zur Elbbrücke mit Silke zusammen. Und da sind wirklich die freien Bauern, das sind ungefähr 30, 40 Mann, die nach meiner Meinung das Herz am rechten Fleck haben. die hier in unserem Land wirklich was verändern wollen, die von Anfang an dabei sind. Mit denen kann man über Corona sprechen, mit denen kann man über den WEF sprechen, mit denen kann man über den Plan sprechen, mit denen kann man über die Asylpolitik sprechen. Die sind wirklich aufgeklärt und die leisten da auch Widerstand. Wir sind ja auch heute früh extra da hingefahren, weil es dann auf der Elbebrücke ein wenig Ärger gab mit der Exekutive wieder, mit der Polizei. die dort in diesem kleinen Ort, ich weiß nicht, ob jemand schon dort war, auf der Elbbrücke in Tangermünde, so zehn Kilometer von Stendal weg, ist die Hauptzufahrtsstraße. Da hat die Exekutive sich erst dann überall hingestellt. Also die waren in jedem kleinen Ort und hätten die da irgendwas gemacht, was ihnen nicht gefallen hätte, dann wären die da mit mehreren hundert Polizisten aufgetaucht und hätten die richtig auseinandergenommen. Aber das sind Bauern, nach meiner Meinung, die in erster Linie Menschen sind, die aufgeklärt sind, die aufgewacht sind und die auch das Richtige sagen. Die muss ich ausklammern, die werde ich auch ausklammern. Wir waren insgesamt fast sechs Stunden da heute und haben uns mit vielen, vielen Menschen dort unterhalten. Und ich muss sagen, Chapeau, Hochachtung, wenn nur 30 Prozent unserer Bevölkerung so denken würden wie diese Menschen, ich möchte die ja nicht Bauern nennen, Menschen, dann wären wir schon viel, viel weiter. Wir haben uns da mit jungen Bauern unterhalten, mit jungen Leuten, die ihre Höfe übernommen haben und nicht irgendwie in großen Agrarindustrie arbeiten. Genau die sagen auch das, was wir hier auch sagen, wenn es so weitergeht, oder was der Ralf vorhin gesagt hat, sind das die Leute, die dieses Land verlassen werden. Die haben lukrative Angebote aus anderen Ländern, die können ruhiger leben, die können Bauer sein, so wie sie gelernt haben. Und wenn es hier nicht endlich irgendwie ein Funken Hoffnung gibt und der den Funken Hoffnung, der ist fast weg, dann werden die hier auch weggehen. Und das ist eigentlich das Erschreckende, dass alle Menschen oder Menschen, die irgendwas gelernt haben, die irgendwas im Kopf haben, die anpacken wollen, die arbeiten wollen, die gut leben wollen, hier in diesem Land nicht mehr willkommen sind. Die wissen ja auch ganz genau, dass der Mittelstand hier vernichtet werden soll. Das haben die auch immer wieder gesagt. Und die halten auch nicht davon, was hier seit Montag hier in diesem Land abgeht.
Eli
Sven, präzisiere das bitte mal für uns. Also viele von uns kennen natürlich jetzt den Bauernverband vom Herrn Ruckwied, der immer wieder im Prinzip auf Distanz und so weiter zu allen gehen möchte, der für die CO2-Steuer und so weiter war. Aber die wenigsten wissen etwas mit den freien Bauern überhaupt anzufangen, weder als Name noch als Konzept. Erklär mal bitte, was sind das für Menschen? Du bist das so übergangen, als wenn das so selbstverständlich wäre, weißt du?
Gast
Ja, stimmt. Wenn man sich ein bisschen damit beschäftigt, was ich gemacht habe oder wir, die Die freien Bauern haben sich mal gegründet, die wollen keinem Verband angehören. Bei den freien Bauern sind meistens die Kleinunternehmen, die Familienbetriebe und die Einzelbauern. Die haben sich zusammengeschlossen als freie Bauern. Die freien Bauern sind auch hier in Berlin vom Brandenburger Tor, aber eben nicht alle. Und die erwähnt ja auch keiner. Die erwähnt der LSV nicht, die erwähnt der Bauernverband nicht. Die werden einfach hinten runtergespült, weil sie denken, sie sind größer. Was wollen wir denn mit den freien Bauern? Ich habe bloß das Gefühl, dass sich selbst bei den freien Bauern Menschen dazwischen mischen, die die auch so wieder so ein bisschen teilen wollen. Deswegen sind wir heute extra nach Tangermünde gefahren, weil das ist eine feste Gemeinschaft. Die kommen alle innerhalb von 10, 20 Kilometern aus der Ecke dort unten. Und die haben sich auch als freie Bauern betitelt. Aber das sind wirklich, die sind unabhängig, die entscheiden für sich alleine. Die sind nach der Demo heute um zwölf war die, war das vorbei, sind sie noch irgendwo hingefahren, ich möchte jetzt nicht sagen wo, und haben sich wieder hingesetzt und haben Beratschlacht, also wie wir als Organisation betitelt. wie sie das morgen machen, wie sie das übermorgen machen, wann sie das machen, wie sie das machen.
Eli
Darf ich dann mal fragen, also wir sehen hier zum Beispiel als ein Ausreißerbeispiel für ganz Deutschland, Berlin und wie sie da rumstehen mit ihren Treckern, sinnloserweise zwar auf der Straße des 17. Juni, aber immerhin nehmen das also mit der Protestwoche ernst. Sind das jetzt also wirklich alles Trecker der freien Bauern und sind also die Landschaft, Verbindung, Bauern alle abgezogen? Sind diese Trecker alle von den freien Bauern, die, die noch dastehen?
Gast
Ja.
Eli
Das muss ja auch mal gesagt werden, liebe Freunde. Da muss man differenzieren. Alle Bauern, die gerufen worden sind, sind wieder gefahren. Die, die geblieben sind, die sind gekommen, um zu bleiben. Das ist eine komplett andere Splitter, quasi Untergruppe, die das begriffen haben, in Anführungszeichen. Wie stehen die zu Corona? Wie stehen die zu WHO? Sag das bitte nochmal.
Gast
Du kannst dich, deswegen sage ich, also vom Brandenburger Tor, ja. Die muss man da rausnehmen. Aber da sind auch welche, die noch nicht so, ich sag mal, so sehen wollen, weil sie immer noch Schiss haben. Aber die meisten, die dort stehen, die allermeisten, 95 Prozent, mit denen kannst du dich über alles unterhalten. Die sind genau der gleichen Meinung wie wir. Die sind auch während der Corona-Zeit bei gewesen. Wir kennen auch zwei, drei. die bei der Corona-Zeit auch bei uns auf den Demos waren. Und die stehen jetzt dort mit ihren Treckern. Die sagen, jetzt reicht es endlich, wenn wir das jetzt nicht endlich zusammen hinkriegen oder auf die Straße gehen, dann ist es vorbei. Ich möchte bloß, das ist ein kleiner Kritikpunkt, ich möchte nicht auf mich eingehen. Wir haben ihnen Hilfe angeboten, weil wie du selber sagst, Brandenburger Tor, ja, da können sie stehen und ja, noch wochenlang stehen, das würde keinen interessieren, dass sie gesagt haben, komm, wir müssen in die Stadtgebiete, wir müssen mit den Menschen reden, ihr müsst mit den Menschen reden, ihr müsst mit denen ins Gespräch kommen. Das ist so ein bisschen kompliziert. Wie haben wir zum Anfang gesagt, für uns ist das alles das erste Mal. Wir machen das alles das erste Mal durch, diese Zeit. Und so sehen die das auch. Die wissen noch nicht so richtig Bescheid. Die haben Angst vor der Exekutive, die haben Angst in Berlin vor der Versammlungsanmeldung. Wie melden wir das denn an? Und wenn wir mit unseren Treckern in die Stadt fahren, das muss doch alles angemeldet werden und und und. Da ist also auch noch das, was wir schon durch haben, ist dann noch so ein bisschen da. Mittlerweile sind vom Brandenburger Tor haben sich auch Unternehmer angeschlossen, hier aus Berlin. Ich möchte damit doch jetzt offen umgehen. Ich arbeite auch beim Abschleppdienst und bin Einsatzleiter und da sind auch zwei, drei Abschleppunternehmen mittlerweile da, die sich dort auch angeschlossen haben. Mit denen kannst du dich wirklich mit den meisten über wirklich alles unterhalten. Definitiv. Die sind genauso teilweise aufgeklärt wie wir und sagen, wir haben uns die ganze Zeit so ein bisschen zurückgehalten, aber jetzt reicht es, weil wir das große Ganze doch so ein bisschen überblicken. Ich bin hier auf der Webseite.
Eli
Ja, ich bin hier auf der Webseite von den Freien Bauern. Ich habe euch auch den Link in den Chats gegeben, liebe Freunde, und ich gucke mir hier deren Forderungen an. Und das sind alles Bauernthemen. Also bei allem, was du sagst, was sie natürlich richtig formulieren, wenn man vor Ort individuell auf die zugeht, sehe ich hier keine einzige Forderung, die man an Nummer eins hätte stellen können. Die Ampel muss weg. Die Grünen sind eine Sekte. Die Migrationspolitik muss umgedacht werden. Alles hängt miteinander zusammen. Die Wende ins Nichts, die Energiewende, das Hausenergiegesetz, das alles gehört wieder abgeschafft, zurück zur Vernunft und alles beginnt im Prinzip mit einer Regierung, die uns nicht belügt. Das steht hier nirgendwo. Also ja, die sind informiert, aber wenn ich mir das hier angucke, Agrarförderung nur noch an ortsansässige Landwirte, Landwirtschaft hat Vorfahrt, weg mit dem Agrarpaket, Düngenovelle aussetzen, Tierwohl, hast du nicht gehört. Also schön und gut, aber auch alles nur Bauernthemen.
Gast
Ne, da hast du recht. Um Gottes Willen, wenn du da auf der Seite bist, hast du das Impressum da? Wer ist denn dafür verantwortlich?
Eli
Kann ich dir gleich sagen. Warte mal, muss ich mal gucken. Hat mir da Klardenker Uwe hier zukommen lassen. Initiative, Mitgliedschaft, Warte, Impressum. Lass uns gleich mal gucken. So, wer ist verantwortlich? Freie Bauern Deutschland GmbH, Handelsregisternummer, Geschäftsführer ist Alfons Wolf und Marco Hinze. Ich weiß nicht, ob du von denen gehört hast.
Gast
Nein, von denen habe ich noch nicht gehört. Diese Namen sagen mir auch nichts. Definitiv nicht. Also vom Brandenburger Tor ist der Demoleiter Frerk. Und wo wir heute waren in Tangermünde, da wechselt der Versammlungsleiter immer wieder, weil das wirklich eine reine Menschenveranstaltung ist von Bauern und Landwirten, die da aus der Gegend kommen.
Eli
Kannst du den hier? Kannst du ihn hier? Ich meine, er scheint da Sprecher zu sein, zumindest vor zwei Tagen, als der liebe Kevin da gestreamt hat. Der hat ja bekanntlich
Gast
Ja, der war auch vom Brandenburger Tor und der daneben könnte der Freak sein. Mich hat sowieso gewundert, wo wir Montag da waren, da hatten wir auch schon, weil Silke hat jetzt mittlerweile einen TikTok-Kanal, wo wir immer live gehen und alle live senden, so ein bisschen, wenn wir unterwegs sind, wie du uns kennst aus dem Auto.
Eli
Ja, jetzt promotet er nochmal. Du kannst doch nicht einfach sagen, ihr habt einen TikTok-Kanal und dann den Namen nicht sagen.
Gast
Oh mein Gott, das will, nein, wir wollen ja damit kein, weiß ich nicht, wir wollen kein Ruhm.
Eli
Du sollst damit kein Geld verdienen, aber die Leute sollen reingucken können, wenn sie das interessiert.
Gast
Ja, Bonnie und Clyde heißt der, Bonnie und Clyde.
Eli
Also Bonnie und Clyde auf TikTok. Unfassbar, dass der Name noch frei war, aber okay, gut.
Gast
Und da hat mich schon so ein bisschen gewundert, weil Martin Lejeune ja auch schon wieder da war auf dem Montag, der hat mit dem Frerken ein Interview geführt. Und ich hatte nochmal die Nachfrage gestellt. Ich sage, um was geht es euch jetzt hier? Was ist euch am wichtigsten? Und da hatte mich so ein bisschen Bauchschmerzen gemacht, dass Herr Freack auch zum Anfang gesagt hat, naja, wegen unserer Bauernthemen und wegen dem Agrarpaket. Und da dachte ich, warte mal, irgendwas war doch hier anders. Wir haben uns mit so vielen Bauern und Unternehmen und Lkw-Fahrern hier unterhalten. Und die haben uns irgendwas anderes erzählt. Jetzt kommst du als Demoleiter und sagst genau das Gleiche irgendwie wie der Bauernverband. Also damit bin ich nicht so richtig klar gekommen. Und auch, dass sie sich bis heute nicht gemeldet haben. Wir haben unsere Kontaktdaten da gelassen, wenn sie Hilfe brauchen, sollen sie anrufen oder sich melden bei uns. Das haben sie auch nicht gemacht. Also sie bleiben wirklich vor dem Brandenburger Tor stehen. Ja, du kannst jetzt sicherlich sagen...
Eli
Ganz kurz, nur ein Spruch, was der Bauer nie kennt, frisst er nicht.
Gast
Ja, aber wirklich, Edi, ihr könnt mir glauben, wir waren da, wir waren ein paar Mal da beim Brandenburger Tor. Auch dort sind Menschen, dort sind Bauern, dort sind Familienbetriebe, dort sind Jungbauern, Kleinbauern, die sehen das alle. Du kannst dich mit denen unterhalten, die sagen genau das gleiche. Corona ist das, wo es angefangen hat und die Agenda ist das, wo es endet irgendwann und wir brauchen hier den Mittelstand nicht. Aber wenn ich mich für welche verbürgen darf und kann, was ich immer mache, weil ich ehrlich und offen bin, ist das, was die Bauern in Thangermünde gemacht haben. Das ist offener Widerstand, da zeigen die sich, die kämpfen auch, die halten nicht die Klappe, die sagen auch was zu denken und die sind genauso auf der gleichen Linie, ich sag mal, wie wir, wie wir auf die Straße gegangen sind. Aber alles andere, dafür kann man sich nicht verbürgen. Das, was der Ralf ja auch schon in Stuttgart und Göppingen gesehen hat, wenn ich mir heute auch Cottbus angucke, Dann bleibt mir die Spucke weg. Sie machen auch ein paar Dinge falsch. Also wenn ich sowas schon organisiere, so eine Demo-Woche, kann man sich auch darüber unterhalten, wie man es macht. Wir reden hier auch viel mit den normalen Leuten auch auf Arbeit. Sehen die Menschen das ja auch, dass die Bauernproteste hier stattfinden. Die sagen auch, was machen die denn da? Warum blockieren die irgendwelche Autobahnauffahrten und Abfahrten? Die sollen sich vor den Hauptlagern stellen. Die sollen sich hier in Berlin zeigen. Ich will mit denen auch mal reden, wurde mir vorhin erst gesagt. Aber ich sehe hier überhaupt keinen. Und das ist uns heute auch aufgefallen.
Eli
Es gab eine, liebe Freunde und lieber Sven, es gab eine Spontanblockade der Bauern in Sachsen. Auch nicht als echte Blockade, sondern hingefahren und eine Spontan-Demo angemeldet, so wie es sich gehört. Und Polizei kam mit 17 Einsatzkräften und die haben sich, ich erwähne das nur, weil die haben sich von Netto, glaube ich, gestellt, so ein Lager von Netto. und die Polizei war mit insgesamt 17 Beamten im Einsatz und nach anderthalb Stunden sind sie verjagt worden, sind weitergefahren zum nächsten Depot von irgendwo und auch dort hat es dann nicht geklappt. Es sollen aber jeweils zwei Dutzend Traktoren vor Ort gewesen sein und das war in Sachsen und sie haben es versucht und in dem Zusammenhang Ehre wie Ehre gebührt. Die haben offensichtlich das mit dieser Protestwoche zumindest ernst genommen.
Gast
Wenn du bei den Freien Bauern, gerade in Tangermünde, wenn du dort einen Kontakt haben willst, den haben wir auch vorhin laufend genannt. Das ist auch bei TikTok, Bauer René, so heißt der. Das ist ein Bauer. Der kann dir da noch mehr Auskunft geben. Mit dem sind wir auch in Kontakt die ganzen Tage jetzt. Deswegen sind wir auch hingefahren. Und wenn ich zurückkommen darf zu Tangermünde, warum wir dort auch hingefahren sind. Gestern haben sie einfach mal als Widerstand so oben angemeldet, die Polizei wusste nichts davon, weil ihnen das auf den Sack ging, dass sie die ganze Brücke laufend frei gegeben haben und die Autos da durchgeschickt haben, haben sie einfach mal einen Traktor quergestellt, fertig. Und haben den Schlüssel gezogen und standen daneben. Ja, und dann wisst ihr ja, was denn hier passiert. Dann haben sie Angst, dann ist das erste Mal, oh, die machen nicht das, was wir sagen. Und dann sind sie dann natürlich mit den Hundertschaften raufgekommen und haben den Fahrer mitgenommen, in die Warsam genommen, haben ihn durchsucht, wollten den Schlüssel haben und, und, und, haben mit Anzeigen gedroht, haben gedroht, sie werden ihn melden, er wird seinen Hof verlieren, er wird mehrere Konsequenzen spüren die nächsten Tage, wenn er seit einem Drecker nicht aus dem Weg fährt. Und sie lassen ihnen jetzt nur fünf Minuten Zeit und dann wird es richtig heftig. Also da merkt man schon, okay, die wollen, die Jungs, die Männer wollen da Widerstand leisten. Aber das ist wie überall.
Eli
Die Stimmung rund um den Bauernprotest auf der Elbebrücke bei Tangermünde kippt. Die Blockade löst massive Probleme im Fachkrankenhaus der AWO in Jerichow aus. Die Blockade auf der Elbebrücke bei Tangermünde hält an. Seit Tagen blockieren Bauern und Spediteure die Brücke. Ein Durchkommen ist schwierig. Beim Fachkrankenhaus in Jerichow sorgt das für massive Probleme. Die Lage spitzt sich zu, soweit die Kurzmeldung an dieser Stelle.
Gast
Richtig und diese Volksstimme war heute auch vor Ort und derjenige soll seinen Bericht sofort umschreiben. Sie haben sich mit ihm unterhalten, die Bauern dort vor Ort, weil der falsch ist. Also wir sind live da vorbeigewesen und wir haben im Radio dann gehört, dass dort Schulbusse heute stehen und die Schüler warten seit einer Stunde und kommen nicht in die Schule und kommen nicht über die Brücke. Was machen die Bauern da? Vor Ort haben wir denn erfahren, dass für die Verkehrsregelung über die Brücke überhaupt nicht die Bauern zuständig sind, sondern die Polizei. Und die Polizei die Busse nicht rübergelassen hat. Einfach so. Also von den Bauern kommt, ihr lasst bitte alle drüber. Ärzte, Krankenwagen, Feuerwehr, Rettungskräfte, die die Alten pflegen und und und. Die werden sofort rübergelassen. Schüler werden sofort rübergelassen. Und die Polizei sperrt zwei Kilometer vor der Brücke schon ab, sodass die Bauern sich darum ja nicht richtig kümmern können, weil die Polizei zu ihnen gesagt hat, wir machen das hier schon. Und das übernimmt das Radio, das übernimmt die Volksstimme und bringt es dann einfach. Und das ist einfach falsch. Die Bauern sagen immer, wir wollen hier niemanden behindern, der wichtig für unser Land ist. Wir wollen aber Widerstand leisten. Und deswegen war der Herr von der Volksstimme heute da. Der hat ein Interview nochmal geführt. Ihm wurde auch gesagt, ihm wird mit einer Klage gedroht, wenn er diesen Artikel nicht ändert und zurücknimmt und sich bei den Bauern dort vor Ort entschuldigt.
Eli
Wow.
Gast
Also sind sie Einzelne, die ich rausnehme, die ich wirklich rausnehme, weil wir live vor Ort waren. Wir waren mit denen da vor Ort.
Eli
Ich glaube es dir. Und man sieht es ja auch hier und die Konsequenzen, die du beschreibst, auf die Art und Weise, wie man brachial und rabiat sofort sagt, du wirst deinen ganzen Hof verlieren und hast du nicht gehört. Das passt zu der Art von Widerstand, die ich erwartet hätte. Weil, liebe Freunde, wenn der Staat kommt... Dann kommt er korrekt. Dann hat er überhaupt keine Achtung vor irgendwas von wegen hier, die sind alle auf Seiten der Bauern jetzt. Wir zeigen Verständnis, wir sind alle menschlich und tolerant und Gutmenschen oder was. Nein, wenn der Staat dich vernichten möchte, dann weil du Widerstand leistest in irgendeiner Form und die Einzelnen, die Ersten, die wirklich Tapferen, die Mutigen. echten Widerstand leisten, ja, die kriegen es wirklich hart zu spüren, ja, weil bei denen zieht der alle Register, da kommen die Hausdurchsuchungen, dann ist der rechtsradikal, da kommt im Prinzip das Finanzamt, da kommt die Steuerprüfung, da kommt die, hast du nicht gehört, was die da alles noch rumkramen bei digitaler Überwachung dieser Menschen? 24-7-Beobachtung, wer trifft sich mit wem, mediale Ausschlachtung, private Spitzel, die in der Nachbarschaft irgendwelche Gerüchte, da kommt wirklich alles ins Rollen. Das wünsche ich niemandem, aber deshalb sieht man halt die Ersten, die Mutigsten, Die echten Widerstandsleisten, die werden dann auf diese Art und Weise behandelt. Und deshalb kann Widerstand auch nur klappen. Und deshalb sind Uwe und ich immer so die Ersten, die da rumhocken. Wir gucken auf diese Zahlen. Verfickt nochmal, wie viele waren es denn nur? Wie viele kommen denn jetzt nur? Wir gucken da drauf, weil Widerstand nur funktionieren kann, wenn er halt eben in Massen passiert. Gleichzeitig, aber eben auch nicht... wie hier gerade passiert, wenn es inszeniert ist und auch nicht, wenn es in irgendeiner Form halt mal ein Aufflammen ist, da kommen sie mit ihren 500 Treckern, aber drei Stunden später sind sie alle weg und alles ist piko, besser, sauber, sondern nur, wenn alle kommen oder zumindest genug kommen, wir reden ganz oft von dieser kritischen Masse, sie kommen organisch, sie kommen nicht, weil es befohlen ist und sie bleiben. Das ist halt eben, was wir gerade eben sehen, weil offensichtlich diesen freien Bauern zumindest in Tanger Münde. Lieber Uwe?
Uwe
Ja, man sieht aber an diesem Tangermünder-Artikel auch, wie viel diese angeblichen 70 bis 80 Prozent Zustimmungswerte sind. der Bevölkerung wert sind. Das heißt, sobald die Kinder nicht mehr in die Schule kommen, sobald die Krankenhäuser ein Problem haben, ist vorbei mit der Sympathie. So schnell geht das.
Eli
Du hast absolut recht.
Uwe
Wenn irgendjemand also erzählt, was haben wir für internationale Zustimmung, solange man selbst nicht betroffen ist, solange man selbst keine Nachteile hat, da kann man überall zustimmen. Und wie schon gesagt, in dem Moment, wo irgendwo Stau ist in der Großstadt, da ist man dran gewöhnt. Ja, aber wenn man dann tagelang nicht zur Arbeit kann oder wenn andere Probleme einen in der Logistik oder Versorgung einstören, dann schlägt diese ursprüngliche Sympathie ganz schnell um in eine Antipathie. Und wenn das eben stimmt, was Sven sagt, dass die Polizei eben die Dinge schon vorgefiltert hat, und zwar nicht im Interesse der Bauern, sondern in einem anderen Bereich, Dann sehen wir doch, wie schnell das gehen kann. Wie schnell also selbst ein gut gemeinter Protest innerhalb von 24 Stunden quasi oder 48 Stunden umgedreht werden kann. Und plötzlich sind die Bauern diejenigen, die unsere Kinder an der Bildung hindern, die die Krankenversorgung verhindern und wer weiß, was die noch alles machen würden.
Eli
Ja, richtig.
Gast
Und deshalb nochmal... Wir waren auch sofort im Fokus, also nur dazu. Also wer sich hier vorstellt, dass sie uns hier alle nicht kennen, das stimmt halt nicht. Und dann haben sie noch mehr Angst und dann passen sie noch mehr auf. Also das muss man da schon sagen. Aber alles andere, Edi, was ihr hier sagt, stimme ich überein. Und Ralf ist ja da noch immer so ein bisschen optimistischer. Alles andere, was hier gestartet wird von den Bauern, ist gesteuert, ist gewollt, ist nicht echt und ist nicht ernst. Und wenn ich die Chance habe, Montag das Mikro zu nehmen da auf der Bühne, dann lasse ich mich auch gerne wegtragen. Aber ich werde meinen Mund Montag nicht halten.
Eli
Im Leben kriegst du dort kein Mikro, weil dort ist alles längst abgesprochen. Da kommt der Bundeskanzler, da wird alles abgesperrt, vorgefiltert. Und wenn du überhaupt nur daneben stehen kannst, um es irgendwie aus einer Kilometerentfernung zu hören, kannst du dich da wahrscheinlich schon glücklich schätzen. Lass mich mal noch mit einem Punkt belegen, warum der Uwe hundertprozentig recht hat und wie schnell das umschlagen würde, dieses sogenannte Verständnis dieser ganzen Menschen. Hier, wir haben es vorhin gerade noch gezeigt, wie viel die Großstadt Verständnis aufzeigt, wie viel die unterschiedlichen Parteien bis zu 98 Prozent Verständnis für die Bauern haben, wie schnell das umschlagen würde, wenn das eben nicht einfach mehr irgendjemand anderen betrifft oder am besten gar niemanden betrifft, diese Art von Protest, die ja überhaupt keine Einschränkungen zur Folge hat, weder für die Regierung noch für uns. Das ist dann das hier, liebe Freunde. Das muss ich euch mal zeigen. Spontanblockade der Bauern in Sachsen. Wir kehren immer wieder dahin zurück. Was haben die blockiert? Logistiker und Nettolager betroffen. Wehe, liebe Freunde, wenn eure Amazon-Sendung dann zwei Tage später ankommt. Wehe, noch schlimmer, das eine könnte man ja sagen, okay, das kann man ja auch wegignorieren, irgendwie weglachen. Aber wehe, wenn dann irgendwann als Konsequenz dieser ganzen Paraden, die die Bauern hier fahren, tatsächlich euer Supermarkt anfängt leer zu werden. Freunde, das hatten wir ja nicht mal zu Corona-Zeiten und das war die schlimmste Pandemie aller Zeiten. Wisst ihr noch? Aber die Regale waren voll. Aber verfickt nochmal, wenn ihr in das Regal geht und da gibt es nicht eure Duplos oder eure, keine Ahnung, was ihr euch da reinpfeifen wollt, eure Chips, eure Fettigen oder sonst sowas. Wie sind ausverkauft? Oder wie, schon wieder wie damals bei Corona, das mit dem Toilettenpapier. Jaja, dann ist das mit dem Verständnis auch nicht so weit her, liebe Freunde. Dann purzelt das so schnell wie die Zustimmungswerte der SPD mit den Verständniswerten. Und dann werden wir sehen, liebe Freunde, aus welchem Holz diese ganzen verständnisvollen Menschen ganz deutschlandweit tatsächlich sind. Also da, wenn die Kacke am Dampfen ist, um mal bei dem Beispiel von der Toilettenpapier zu bleiben, da werden wir sehen, wie die Spreu sich vom Weizen trennt. Ralf, du hast lange Zeit nichts gesagt. Was sind deine Gedanken?
Gast
Meine Gedanken, die Polizisten, die die Bauern so penetrant behandeln, die werden bei mir nichts zu fressen kriegen. Ganz ehrlich, weil mich sowas anguckt, so eine Stärke, dass wir uns immer bei den kriminellen Clans vorweisen und sagen, dann kommt es dir aber böse. Dann sagt der Clan-Kriminelle, sickt er lang und verpisst dich. Halten sie in die Schnauze und ziehen den Schwanz ein oder was sie sonst noch haben. Da gehört viel mehr gemacht in solchen Teilen. Also natürlich ist es so, in unserem Land wird von denen geholt, die haben. Die anderen haben nichts, die haben nichts zu verlieren. Knast ist wie Hotel bei uns in Deutschland, die fühlen sich wohl. Mit gutem Anmalkar zu und gehen sie raus. Erst zum Kotzen, was läuft. Nicht immer bei sowas halten die Uniformen zusammen. Das ist ziemlich bezeichnend für das Land. Und die 200.000 Polizisten, die wir ja noch haben, wenn man den Zahlen glauben soll, die werden sich wundern irgendwann, wie es auf den Straßen abgeht. Dann werden sie betteln um Hilfe, sage ich so.
Eli
Ralf, was sagst du zu meiner Theorie, dass das mit den Verständniswerten relativ schnell purzeln wird, sobald die Leute selbst betroffen sind? Was denkst du da? Übertreibe ich da? Ist das mal wieder meine Dramatisierung?
Gast
Du meinst, dass sie Verständnis für die Proteste haben?
Eli
Dass sie noch Verständnis haben, solange niemand betroffen ist. Weder die Regierung, die Regierung lacht sich ja ans Fäustchen über diese Art von Protesten, die haben ja überhaupt keine Konsequenzen zu spüren, noch die Menschen selbst, weil wie gesagt, ich kann ja selber aus dem Wehkästchen plaudern, meine Stadt war noch nie so leer wie zu Zeiten dieser Proteste. Ich hatte noch nie so wenig Verkehrseinschränkungen. Wer in der Stadt wohnt... Der hat es schon einfacher. Klar, wer von außen kommt, der hat eventuell die Problemchen von wegen hier Autobahnausfahrt und so weiter mal ein paar Stunden gesperrt. Ja, da kommt man nicht ganz so leicht auf Arbeit. Aber auch das kann man umgehen, macht man halt im Homeoffice. Und die Konsequenz ist, meine Stadt war im Berufsverkehr noch nie so leer wie dieser Tage. Also die Frage ganz konkret, glaubst du, diese Verständniswerte, die wir jetzt aktuell sehen, die werden purzeln, sobald die Leute wirklich betroffen sein werden? wirklich in den Supermärkten anfängt, etwas zu fehlen oder die Amazon-Lieferung sich mal einen Tag verspätet.
Gast
Leere Stadt kann ich bestätigen in Stuttgart. Das war so. Ich bin problemlos reingekommen und ich habe Verständnis für mindestens sechs Monate, weil ich alles in meinem Keller habe, was ich brauche. Wer keine Vorräte hat und nicht ein bisschen vorgesagt, nicht ein kleines bisschen für ein, zwei, drei Wochen, der verliert sein Verständnis oder die Geduld dafür. Ja, was ist der Mensch bereit zu tun? Uns geht es ja noch so gut und bla bla bla, das ganze Geschwurbel. Ich kann es nicht mal hören. Das wäre mal interessant rauszufinden. Niemand kann sagen, wie bereit die Menschen sind, etwas zu ertragen. Was hat dieses Volk, was hat das deutsche Volk mit allem, was dazu gehört, bis jetzt ertragen? Und es ist immer noch nichts passiert. Das ist die Frage. Also was soll jetzt passieren? Dann wird ein bisschen gebruddelt und dann geht es ja wieder. Und eine Woche später haben wir eh wieder alles, was wir brauchen. Uns geht es ja noch gut. Ich kann es echt nicht mehr hören. Und dann jeden Tag im gleichen Zug diese Lügen, diese Verdummkauferei von unseren Politdarstellern, den Menschen gegenüber. Ich meine, weißt du, die können ja versuchen, uns zu verarschen, aber dass das Volk wirklich nicht diese Intelligenz besitzt, um mal ein bisschen dahinter zu schauen. Ich habe heute in meinem Kanal gesagt, schau dir mal Phoenix an. einen Namen genannt, Tobias Ginzburg und die ganzen anderen. Das muss man sich anschauen, um zu sehen, wie die über uns berichten. Und ich denke, da müsste ich jetzt sitzen, da würde ich gerne was sagen. Also öffentlich halten sie uns für dumm.
Eli
Ralf, du fängst schon wieder an, es persönlich zu nehmen. Nimm es doch bitte nicht persönlich. Ich will jetzt nicht wissen, wie du jetzt davon angepisst bist, weil du denkst, die ganze Welt hat was gegen dich. Ich weiß, das ist jetzt deine harte Haut.
Gast
Nein, das machen sie mit allen. Sie halten das Volk in Deutschland für dumm.
Eli
Ja, aber deshalb kann man es auch ausklammern, weil wie gesagt, das ist ein Zustand, an den haben wir uns schon gewöhnt. Ich möchte mal wirklich ein bisschen sachorientiert bleiben. Ich muss jetzt hier mal Moderator spielen. Danke, Ralf. Du durftest zwei Minuten jetzt reden. Jetzt möchte ich mal Uwe zu dieser Sache befragen. Ich meine, das war ja dein Input. Du hast es ja gesagt mit dem Verständniswerten. Ist das jetzt wieder unsere Dramatisierung? Oder erinnere dich, wie gesagt, zurück an die Corona-Zeiten. Das war ja schon eine ganz große, war das medial befeuert, dieses Chaos damals, dass die Leute die Regale leer geplündert haben, glaubst du? Wäre das organisch gar nicht so passiert, sollte man auch das hinterfragen? Also wie ist das mit diesem Verständnis-Ding? Wie sind die zu bewerten?
Uwe
Also ich denke, das Verständnis ist eine Luxusangelegenheit, ja. die eben dann da auftritt, wenn man selber nicht betroffen ist. Und dann hängt es eben davon ab, wie viel man selber an Ressourcen hat. Also wenn zum Beispiel jetzt in einer wohlhabenden Familie dann in der Nachbarschaft irgendwie ein Asylantenheim eröffnet wird und heißt, ja, das habe ich in meinem Beruf dann erlebt, da haben dann nur Hausfrauen gesagt, die müssen mir noch helfen und Jeans bringen und Schuhe bringen und so weiter. Und dann haben wir eben sowohl gut gebrauchte Sachen als auch dann gut gekaufte Sachen denen gebracht. Die machen das dann, weil das eben ihnen möglich ist. Andere Leute haben andere finanzielle Handlungsbreiten und die können das dann eben nicht. Die können sagen, ich habe zwar nichts, was ich denen geben kann, aber mein Herz kann ich denen geben, meine Sympathie.
Eli
Ganz kurz, das sind diese Herzensmenschen, die kennen wir schon von den Corona-Demos. Die Herzensmenschen, die in ihrer Mitte und in ihrem Frieden sind. Menschheitsfamilien.
Gast
Genau.
Uwe
Genau, und insofern denke ich, das ist wirklich eine ganz oberflächliche Geschichte mit diesen Sympathie-Grundgebungen. Das ist so eine Art kollektiver Reflex, auf bestimmte Reize zu reagieren. Das kann auch konditioniert werden. Das hat aber keinen Tiefgang. Es hat erst dann einen Tiefgang, wenn daraus etwas Dauerhaftes fährt. So, und das kann bei solchen Protesten natürlich nichts Dauerhaftes werden, weil normalerweise kennt kaum jemand Bauern, außer vielleicht auf dem Lande, aber in Städten kennt man keine Bauern. Und insofern gibt es da gar keine persönlichen Berührungspunkte, außer romantische Vorstellungen, was ein Bauer ist. Hatte ich ja vorhin erläutert. Und wenn also jetzt der Bauer, den man sich so schön vorstellt, dann auf einmal anfängt, einen den Nettomarkt zu blockieren, das findet man dann nicht so gut. Also ich glaube, ich bleibe dabei, dass da eine Interpretation, die ich jetzt auch selber ja initiiert habe, ich halte sie für sehr praktikabel. Solche Sympathiegrundgebungen, die haben eine ganz, ganz geringe, wie sagt man, Halbwertszeit.
Eli
Halbwertszeit, ja, richtig. Sven, mein Guter, das sind keine guten Aussichten, nicht mal für die freien Bauern. Wissen die, worauf die sich da eingelassen haben oder sind die jetzt ganz naiv, so ein bisschen halt ihrem Herz folgend, einfach mal auf die Straße gefahren und werden jetzt ihr rüdes Erwachen erleben? Was glaubst du? Sind die empfänglich, wenn du denen sagst, worauf die sich eingelassen haben?
Gast
Die wissen, auf was sie sich eingelassen haben. Die sind auch auf dem Montag gespannt, was hier wird. Und sie werden auch den Mund nicht halten. Definitiv nicht. Die sind wirklich, die nehme ich aus allem raus, die muss ich rausnehmen, die sind nicht blauäugig auf die Straße gegangen. Und die wussten auch, auf was sie sich einlassen. Und nach gestern erst recht. Und nach gestern wissen sie auch, was Widerstand heißt, Widerstand leisten heißt. Dass das auch mal schmerzhaft sein kann, auch wenn es einen selber betrifft. Das, was wir alle zusammen lernen mussten. Auf deine Frage, was du Ralf gestellt hast, ja, diese Werte werden ganz schnell sinken, wenn es irgendjemand selbst betrifft. Dann sind die ganz schnell im Keller. Das haben wir heute auch gesehen, wo wir hingefahren sind, wo wir auf die Brücke rauf wollten, weil wir angemeldet waren. standen wir eigentlich in Zweierreihen dort und machte jemand die Scheibe runter und sagte, sie müssen hier aber weg, weil die Rettungswege müssen freierhalten werden. Also sie kommen dann auf die unmöglichsten Dinge, die sie irgendjemandem vorwerfen, wenn sie denn zu lange warten müssen oder warum kommen sie nicht über die Brücke und, und, und. Wir haben es ja, den Corona, den muss sie sehen. Hast du da ein Autokorso gemacht und dein Auto blieb an, sind sie hingekommen, haben gesagt, machen Sie doch mal das Auto aus, das stinkt hier. Hast du aber gesagt, dann gehen Sie doch mal zu den Polizisten, die sollen ihre Scheiß Diesel ausmachen, die stinken genauso. Na, die sind ja im Einsatz. Also ja, so sind wir halt Menschen. Und Ralf ist ja manchmal auch wütend, der ist enttäuscht. So geht es mir auch. Wir sind immer wieder dabei, die Menschen müssen aufwachen und die Menschen wachen nicht auf. Unser deutsches Volk ist verdummt und das wird auch ewig so weitergehen. Und vielleicht hat der Uwe damit recht. Vielleicht muss es hier auch bürgerkriegsähnliche Zustände geben. Vielleicht muss irgendwann mal Gewalt irgendwo ausbrechen. Vielleicht machen wir dann alle auf. Oder wir haben irgendwann nichts mehr zu fressen. Vielleicht machen wir dann Luft. Deswegen haben wir den Bauern gesagt, macht die Hauptlager zu. Die Regale müssen wirklich erst leer werden. Erst dann merken wir es. Erst dann bekommen die meisten dummen Deutschen es mit. Entschuldigung, ich möchte nicht alle über den Kamm scheren. Aber bei mir ist auch manchmal so wütend drin, wie lange sollen wir denn noch machen? Wie lange sollen wir noch aufklären? Wie lange soll Ralf die Fakten raushauen? Wie lange soll meiner einer die Fakten raushauen und alle beweisen? Wir müssen ja alle beweisen. Wir müssen alle beweisen, was wir sagen. Das machen wir jetzt über vier oder fast vier Jahre schon. Aber sie wachen einfach nicht auf. Und dann die Bauernproteste. Sven, Stichwort Bauernproteste.
Eli
Was ist geplant für Montag? Was machen die freien Bauern? Oder was weißt du als Berliner, was dort passieren soll? Wann? Wo? Was?
Gast
Also wir wissen nur, dass es ab Montag, wenn Sie dennoch alle Zeit haben, sollen Sie nach Berlin kommen zur Endkundgebung ab 9 Uhr oder so. Und dann sollen Sie hier zuhören, weil ja danach ist ja heute geplant worden, dass sich der Bauernverband mit der Politik hinsetzen will, weil ja die Bundestagswoche am nächsten Montag beginnt. Und dann wollen sie Kompromisse suchen. Meine Antwort darauf war, bleibt bitte hier, also gerade zu den freien Bauern, bleibt bitte hier, macht weiter, kommt alle nach Berlin und dann machen wir was vom Bundestag. Das hat Ralf auch mal gesagt. Alles andere, was so geplant wurde im Hintergrund, was man so besprechen konnte, da sind auch zwei Holländer dabei bei den Freien Bauern in Tangermünde, die kommen ja noch auf viele andere Ideen, wo ich sage, Mensch, das wäre mal klasse, aber das dürfen wir hier nicht sagen bei dir, weil auch dieser Kanal ist bestimmt überwacht und deswegen werde ich das für mich behalten. Aber die Ideen, die sie heute dort hatten in diesem Wagen, Der war super. Und das sollten sie ab Montag machen und hier in Berlin bleiben. Sie haben noch den kompletten Februar so ein bisschen Zeit. Sie müssen nur ein, zwei Tage für ein paar Stunden immer auf ihren Hof, weil die meisten Bauern müssen auch Mist draufbringen auf ihre Felder und müssen gucken, ob es den Hof gut geht.
Eli
Sven, alles klar. Du wirst emotional. Ist in Ordnung. Ralf, bitte.
Gast
Eine Frage und was sagen?
Eli
Entschuldige, weil ich hatte ja eigentlich nur gefragt, was in Berlin passiert. Und dann hast du es beantwortet und bist ein bisschen heiß geworden.
Gast
Ganz kurz, und dann werde ich darauf reagieren. War gestern der Heinz und der Ehrlich bei dir im Chat?
Eli
Nein, nicht gestern, sondern vorgestern.
Gast
Nee, gestern, oder?
Eli
Das war vorgestern.
Gast
Dann sage ich mal zwei Dinge. Dann ist es ja gut, dass ich da nicht dabei war, weil das wäre eigentlich nicht gut gegangen.
Eli
War auch in meiner Anmoderation so, genau.
Gast
Und die Frage, die ich dazu habe, wo ist ein Honkverhob mit den ganzen Bussen, die sie mal nach Berlin organisiert haben?
Eli
Alexander Ehrlich ist finanziell am Boden. Ach so. Ralf, lass mich mal das beantworten. Du hast ja gefragt... Er hat nichts siebenstellig genommen. Er hat über 30 unterschiedliche Strafverfahren gegen sich vor Gericht austragen müssen. Wenn ich schätzen müsste, würde ich sagen 25 davon verloren. Eins unter anderem gegen einen sehr großrangigen österreichischen Politiker. Da geht es um sechsstellige Strafsummen. Der Mann wird seinen Lebtag wahrscheinlich nie wieder von den Schulden runterkommen. Er hat sich aus allem zurückgezogen und von ihm ist leider Gottes jetzt praktisch gesehen bis auf mediale Unterstützung sehr wenig zu erwarten.
Gast
Ja, okay, da habe ich eine andere Sichtweise drüber. Ich kenne die Preise von den Bussen nach Berlin und wenn ich dir sage, siebenstellig, sei dir sicher, dass es so ist. Und jederzeit belegbar von meiner Seite. Einfach nur Kopfrechnen. Aber ich wollte schon wissen, wo die ganzen Busse von Hohen Verhub waren, um alles zu blockieren mit den Bauern in Solidarität.
Eli
Das ist aber im Prinzip eine interessante Frage. Darauf sind wir noch gar nicht eingegangen. Wisst ihr noch, erinnert ihr euch noch zurück bei dieser Blockade-Woche, ging es ursprünglich mal darum, Uwe, du brauchst mir gar nicht zu schreiben, das Video werde ich jetzt gar nicht erst bringen. Weil das ist nicht zum Thema. Wisst ihr noch, ursprünglich bei der Blockadewoche haben sie gesagt, was jetzt hier dazu führen würde, dass das so spektakulär vielleicht wirklich mal etwas in Gang setzen würde, war der Fakt, dass sie gesagt haben, jetzt kommen wir alle zusammen, jetzt kommen sie, die Logistiker, die Handwerker, die Gastronomen, alle, die im Prinzip Frust schieben auf diese Regierung, absolut zu Recht, plus die Bauern mit ihrer ganzen schweren Technik. Kann irgendeiner von euch bestätigen, dass es zu dieser Symbiose gekommen ist? Weil ich, als ich zum Beispiel draußen war und mir angeguckt habe, als der Kretschmer da seine Wahlkampfveranstaltung abgehalten hat in Dresden, die nennt es eine Demonstration, ich kann das nicht bestätigen, was ich eigentlich gesehen habe.
Uwe
Noch ein paar Logistiker waren da mit ihren Kranwagen und was sie da hatten.
Eli
Ja, separat sind die gekommen am Montag bei der einen Demo von den Bösen, von den sogenannten Rechten und danach, wenn ich jetzt hier geguckt habe, zum Beispiel in Dresden, weit und breit eigentlich nur Traktoren.
Uwe
Ja, überwiegend Traktoren und dann gab es aber schon auch ein paar Logistiker, aber ganz wenige.
Eli
Ja gut, also die Frage steht dann auch an die anderen, die hier im Stream sind. Sven oder Ralf, hast du lieber Ralf in Göppingen oder in Stuttgart beobachten können, dass die Lager zusammenkommen?
Gast
Kann ich hier beantworten. Es waren einige LKWs dabei, einige Unimogs, einige LKWs waren dabei, aber die Massen natürlich, die Traktoren und ich will noch was anmerken, Warum habe ich das vorhin so giftig gesagt? Es ist doch ganz einfach, wenn man Kontakt hat mit so vielen Unternehmen, dann lässt man einfach seine Kontakte vernetzen und sagt, pass auf, wie sieht es aus, eure Busse einmal leer fahren, bitteschön, auf Unternehmerkosten, um ein Zeichen zu setzen, um sich zu solidarisieren, das wäre nämlich möglich gewesen, es kostet keinen einzigen Cent. Und wenn er doch so Probleme hat, soll er seinen Millionärskollegen Heinz fragen, ob er ihn unterstützt. Weil das war ja das Dream-Thema.
Eli
Das ist jetzt nicht zum Thema, lieber Ralf. Darum geht es hier gar nicht.
Gast
Ich jammere immer von solchen Leuten, was sie für Probleme haben.
Eli
Aber Sie jammern doch gar nicht. Sie machen Ihre Arbeit. Und wenn Sie halt eben die Arbeit nicht machen können, dann ziehen Sie sich zurück. Da kann man sagen, okay, könnten Sie nicht anders unterstützen. Jeder versucht es auf seine Art und Weise. Lass uns das jetzt bitte nicht persönlich nehmen. Danke, dass du es präzisierst. Ihr habt da eine große Differenz, die zwischen euch steht. Das habe ich auch erwähnt in der Anmoderation dieser Sendung, da warst du noch nicht da, dass ich bewusst mich ein bisschen gefreut habe, dass du vor zwei Tagen noch keine Zeit hattest, weil spontan ist dann halt der Markus Heinz und der Alexander Ehrlich dazugekommen als Gäste. War mir das wichtig, dass ich nicht nur meine Meinung wiedergebe oder die von Uwe oder Sven, sondern dass wir auch mal jemanden haben. deine Kontraposition einnimmt zu meiner und das wäre in der Tat nicht gut gegangen am Dienstag, aber das muss jetzt nicht Gegenstand dieser Sendung sein, lieber Ralf, okay?
Gast
Wenn ich mal drüber rede, werde ich mal ein Video machen, ein paar Minuten.
Eli
Mach das, abonniert den Ralf Bühler Faktenkanal von Ralf, wer da mehr von hören möchte, aber das ist jetzt nicht Thema dieses Streams. Lieber Sven, hast du gesehen in Tangermünde oder wo auch immer du unterwegs gewesen bist, in Berlin zum Beispiel, bei den Freien Bauern, die jetzt noch da stehen, dass die auch nur davon träumen oder dass das tatsächlich geklappt hat mit dieser Symbiose, die ja die ganze Zeit berufen worden ist?
Gast
Ein paar hat man immer gesehen, aber auch nicht lange. Und dann sind sie wieder weg. Nein, es hat nicht geklappt. Die sind nicht da, definitiv nicht. Weil der Bauernverband ja auch mit denen ja nicht irgendwie, sie klammern sie ja auch immer aus. Man hat ja auch ein Interview gehört von dem Rupfi, wo er gesagt hat, nee, nee, die Spediteure und unsere Zulieferer, Die sollen mal alleine demonstrieren, sonst nehmen sie uns das weg, was wir hier fordern für uns. Das war ja sein Interview. Deswegen ist es nie dazu gekommen. Wir haben heute auch in Tangermünde gehört, dass viele, viele Logistiker oder Zulieferer gerne mitmachen möchten. Aber zum Beispiel eine Firma, die Fahrer wirklich gedroht haben, wenn ihr dort mit hinfahrt, dann seid ihr morgen entlassen.
Eli
Fahrer haben damit gedroht? Die Fahrer haben damit gedroht?
Gast
Du hast Fahrer... Nein, nein, die Arbeitgeber haben damit gedroht, wenn ihr mit unseren LKWs da hinfahrt und euch da hinstellt, dann seid ihr morgen entlassen. Wo ich dann so lapidar, und das ist nicht lapidar, aber das ist ja die Angst, die wir alle haben, Ich habe dann nur dort gesagt, dann sollen sie euch doch entlassen. Was sollen sie denn machen? Ich finde doch sowieso keine Leute, die hier noch fahren. Entschuldige bitte. Das ist die Angst, womit jeder Arbeitgeber kommt, mit Personalmangel. Und ihr werdet entlassen, dann sucht euch doch Personal. Ihr findet kein Personal mehr. Ihr könnt zufrieden sein, dass ihr noch Personal habt. Also die Angst ist aber trotzdem noch weit verbreitet bei uns. Und das ist das Problem.
Eli
Die Angst, also seinen Job zu verlieren oder halt seine komplette Existenz zu verlieren. Wenn ich mir angucke oder anhöre, was du beschrieben hast, wie diese Polizisten diesen einen freien Bauer angegangen sind, dann kann ich das aber auch nachvollziehen. Deshalb funktioniert es ja nur. Uwe, wir haben damit angefangen 2020. Cleverer Widerstand mit Thilo damals. Wir haben gesagt, wie Widerstand funktioniert. Wir haben uns das international angeguckt. Wir haben uns die Geschichte angeguckt. Erinnere dich an die Sondersendung, die du dir aus dem Ärmel geschüttelt hast. Uwe war bei mir, wann war es? Jahreswechsel 2021. Ich habe ihm gesagt, wir machen in zwei Stunden eine Sendung über französische Revolution. Du bist dann der Experte, hau raus. Hat sich hingesetzt, hat sich informiert und dann haben wir diese Sendung gemacht. Schon damals haben wir offengelegt, wie halt im Prinzip von Singapur bis Paris Widerstand funktioniert hat oder eben nicht. Wir haben auf, hilf mir nochmal, wie hieß der Autor? George... Irgendwas mit G. Weiß ich jetzt auch nicht mehr.
Uwe
Ja, mit seinem Widerstandsbuch.
Eli
Genau, richtig. Wir haben auf ihn hingewiesen und jetzt kommt das alles zurück, dass diese Bauern, die drei Jahre geschlafen haben, sich jetzt fragen, denen wahrscheinlich die Düse geht, oh shit, jetzt wird es hart, jetzt sind da Themen am Start, mit denen müssen wir uns auseinandersetzen, vor allen Dingen auch mit der Praktikabilität, wie man sowas auf die Straße bringen kann. Mit welchem Gefühl erfüllt dich das, wenn du das jetzt so siehst?
Uwe
Ja, da sieht man eben, dass solche sozialen Lernprozesse eben nicht funktionieren. Die werden nicht von einer Generation auf die nächste übertragen. Jeder muss das A, B, C ganz alleine von vorne lernen. Denn eine Lektion haben wir ja damals schon in 2020 festgestellt. Es gibt unterschiedlichste Arten, Widerstand auf der Straße zu leisten. Und das im Grunde genommen, speziell bei diesen drei Ländern, die wir hatten, Hongkong, Paris, Amerika, hat man gesehen, dass egal wie rabiat der Widerstand ist, das Ergebnis nahezu null ist. Und wenn also schon bei harten Straßenblockaden, brennenden Straßen, brennenden Containern.
Eli
Ganz kurz, ganz kurz. Anleitung zum Widerstand von der Diktatur zur Demokratie von Gene Sharp. Genau, Gene Sharp. Ausgeschrieben worden vor über 20 Jahren inzwischen, so aktuell wie nie zuvor.
Uwe
Und also natürlich gibt es Widerstand, der auch was bewegt. Das wird ja auch von Sharp belegt. Mittlerweile gibt es auch neue Untersuchungen, die in ähnliche Richtung gehen. Aber Faktum ist, dass eben sehr viele Arten des Widerstandes einfach am System scheitern, weil das System nicht stärkere Ressourcen hat. Und wenn man jetzt nur mal dieses Thema der Gewalttätigkeit oder der Aggressivität der Demonstrationen sieht und stellt fest, zum Beispiel, denken wir mal an den Trucker-Protest in Kanada. Das war ja doch schon eine harte Nummer, dort wochenlang zu verharren. Dass eben so etwas dann auf einmal mit einem Federstrich dann beendet wird, mit einem juristischen, Das ist also schon ein Zeichen, dass selbst solche harten Maßnahmen oftmals völlig effektivlos sind. Und welchen Effekt sollen dann solche, ich sage mal, Kindergartenveranstaltungen, wie jetzt unsere deutschen Bauern machen, was sollen die denn haben, die quasi wie die ABC-Schüler auf ihren Parkplätzen parken, schön in Reihe und Glied, gemäß der Straßenverkehrsordnung anreisen. Rettungsgasse. Was soll denn dabei rauskommen, wenn noch nichtmals in Frankreich, wo sie die Champs-Elysees ständig anzünden, die Autos anzünden, die Geschäfte plündern, selbst da passiert nichts. In Amerika, wo Millionen von Leuten auf die Straße gehen für die schwarzen Rechte und Millionen und hat sich irgendwas an den schwarzen Rechten geändert? Nichts. Das heißt also, es ist doch völlig klar...
Eli
Aber das sind auch, wenn du auf Black Lives Matter anspielst, das sind ja aber auch gewollte Proteste, die aus dem Staat kommen und vom Staat finanziert werden. Also natürlich ändert sich da aber auch kurzfristig dick, selbst wenn es organisch wäre, weil solche sozialen Strukturen umzubauen dauert Dekaden, Generationen.
Uwe
Ja, natürlich. Also ich will ja nur darauf hinweisen, weil du fragtest ja, was ich nun... Bei solchen Sachen, wenn die Bauern dann neu anfangen, ja, die lernen eben das ABC von vorne. Sie hätten die Möglichkeit, sich mit den bösen Rechtsradikalen, mit den Corona-Leugnern und wie sie alle heißen und den Querdenkern dort mal zu informieren. Bei den Leuten, die schon 10, 100 oder 500 Demos veranstaltet haben oder mitgemacht haben. wie das geht, was funktioniert, was nicht funktioniert. Das könnte man machen. Man könnte ja auch aus der Geschichte lernen. Aber offensichtlich glauben die, dass die jetzt die Ersten sind und dass sie Gleich beim ersten Anhieb das richtig machen, so wie mit dem Ball, wie ich dem muss. Nach dem Motto Wir haben 500.000 oder 1,3 Millionen Leute in Berlin. Ja, wir sind viele. Und das wird dann sofort die Regierung zum Rücktritt bringen. Das sind einfach solche naiven, ungeprüften Annahmen. die man, wenn man nur mal ein bisschen recherchieren würde, feststellen würde, dass das einfach Illusionen sind. Okay, Punkt.
Eli
Da machen wir einen Punkt. Genau, weil Bücher haben wir ja schon erwähnt. Ralf, du hattest dich zu Wort gemeldet.
Gast
Ich klinge mich aus. Ich muss das Zimmer freigeben, mein Gästezimmer. Achso, okay, alles klar.
Eli
Boah, wir haben uns gerade erst warm geredet. Aber danke, dass du dazugekommen bist. Das hat Spaß gemacht, schön dich mal wieder gesehen zu haben. Und wie gesagt, ich wünsche dir auch im Westen dort, dass das in Gang kommt und vor allen Dingen uns allen, dass das auch organisch ist und nachhaltig. Aber danke dir für deine Sichtweise. Alles klar.
Gast
Ja, danke euch. Bis dann. Ciao.
Eli
Liebe Freunde, der Ralf klingt sich aus, das war für ihn ein langer Tag, von daher Dankeschön, dass er Zeit mitgebracht hat, um uns hier zur Verfügung zu stehen für diese Sache. Ja, ich möchte ganz kurz an dieser Stelle einen kurzen Einwurf machen, ja, communitytechnisch, liebe Freunde. Wir werden dieses Jahr rigoroser vorgehen in Bezug auf diese ganzen privaten irgendwie Fäden, die die Leute in diese Streams mitbringen. Weil lange Zeit haben wir nur Seifenoper-Theater gespielt, von wegen der mag X, der mag Y. Eli ist gesteuert, Markus Heinz ist gekauft, Alexander Ehrlich ist nicht ernst zu nehmen. Das wird über jeden gesagt, jeden Einzelnen. Nennt mir einen Namen, ich kann euch sagen, wer was über den behauptet und wer mit wem welche Probleme hat oder irgendwie zusammen kooperiert. Das ist in Anführungszeichen jetzt für mich inzwischen schon ad acta gelegt und langweilig. Machen wir nicht mehr. Nicht hier auf dem Kanal, wenn ihr das ganze zwischenmenschliche Blabla haben wollt. Geht was weiß ich. Geht zu Frag Januar, geht zu BittlTV, geht zu wer auch immer da sonst noch mit dieser Scheiße da sich noch auseinandersetzt. Wir machen jetzt hier dieses Jahr Tacheles, damit sich hoffentlich irgendwas bewegt dieses Jahr. Okay, Sven, also du hast gehört, was der Uwe skizziert hat, nämlich eine Art Aussichtslosigkeit. Teilst du diese oder glaubst du trotz allem, die Bauern haben zumindest Potenzial? Ich persönlich spreche ja vom schlafenden Riesen, aber immerhin ist es ja ein Riese. Also glaubst du, dass da wenigstens das Potenzial da ist, dass die Menschen da irgendwie erwachen oder was daraus machen?
Gast
Also ein bisschen Potenzial haben sie, aber wir haben keine Zeit mehr. Die Zeit ist einfach vorbei. Ich bin nicht Ralf Bühler, Eli.
Eli
Das weiß ich, ich kann nicht alles auf einmal machen. Ich mache schon. Ich moderiere hier eine Sendung, denke mit und rette die Welt gleichzeitig.
Gast
Du brauchst Angestellte, ganz einfach.
Eli
Das dankt mir, aber wer soll mir die bezahlen? So, unterstützt mich, wenn ihr wollt, liebe Freunde.
Gast
Genau.
Eli
Mach mal los.
Gast
Also. Nein, ja, Potenzial. Guck mal, Eli, Potenzial haben wir doch alle. Das ist doch das, was wir immer sagen. Wir sind doch alle Menschen. Wir sind doch keine Bauern oder Unternehmen oder irgendwelche Berufsgruppen. In erster Linie sind wir Menschen und leben in diesem Land und haben so viele Probleme, dass natürlich vielleicht irgendwelche anderen Menschen jetzt die Chance hätten, irgendwas zu machen. Aber wir haben einfach keine Zeit mehr und diese Dummland schläft immer noch. Natürlich habe ich in vielen Dingen Uwe recht, aber wir sind die Leute auf der Straße. Herr Uwe ist derjenige im Hintergrund, Aber uns beiden, so wie wir das hier machen, muss man doch zuhören und daraus lernen. Und dann kommen bei vielen die Egos zum Vorschein. Und das kommt zum Vorschein und das kommt zum Vorschein. Und wir werden uns niemals einen Schulterschluss leisten können, weil jeder seinen eigenen Scheiß macht. Wenn wir das irgendwann begriffen haben, dann... Könnte es vielleicht irgendwas werden. Aber die, die das da oben vorhaben, mit uns hier zu versklaven, die machen das schon perfide cool. Die machen das gut. Das habe ich schon so oft gesagt. Und das ist ein Plan, der einsam, eisern durchgezogen wird. Und sie werden, wenn die Menschen, der normale Mensch hinter den Fenstern nicht endlich wach wird und aufwacht, werden sie das Ding durchziehen und wir werden irgendwann alle dastehen und werden sagen, super, wir haben wenigstens was gemacht, wir können uns auf unsere Schultern klopfen, aber gebracht hat im Endeffekt überhaupt nichts.
Eli
Genau, und geplant wird das alles nicht etwa ausgeführt, aber geplant wird das unter anderem von den Menschen, die Marionetten schicken nach Davos am 15. Januar. Da trifft sich diese Botschafter der Eliten, weil die Warenstrippenzieher, die machen sich ja nicht die Finger dreckig, selbst in so einem Nobelvorort wie Davos, mit ihren ganzen Escorts, den Fünf-Sterne-Hotels, und hast du nicht gehört, da würden die niemals hinfahren, aus ihren Privatresidenzen mit Untergrundbunkern kommen diese Leute niemals raus, ja. Aber diese ganze Agenda, die du beschreibst, die passiert dort. Und was passiert nochmal am 15. Januar ganz zufällig? Alle Augen sind gerichtet nach Berlin. Alle gucken, wie Herr Olaf Scholz da in irgendeiner Form da mit dem Ruckwi da Hände schüttelt oder was. Ich werde vielleicht auch hinfahren, ich werde es mir auch hingucken. Aber hinterher kommt, werde ich wissen, in Davos haben sie an dem Tag einen ruhigen Start in ihren neuerlichen Verhandlungsrunden. Nicht, dass sie die nicht ohnehin haben würden. Also insofern ist es fast ohnehin egal. Aber diese Sachen, sie treten halt schon nach einem bestimmten Muster auf und man fragt sich dann halt eben, wie das alles funktionieren kann.
Gast
Entschuldigung, bitte. Die müssten eigentlich alle hier bleiben, Eli, am 15. Die müssten alle weitermachen. Sie haben noch ein bisschen Zeit, weil da beginnen die Sitzungswochen denn. Und da könnten sie sich zeigen, da könnten sie richtig Protest sein, da könnten die Widerstand zeigen. Aber dazu müssen wir alle mithelfen und mitmachen. So können die in Davos erstmal anfangen und können ihren Scheiß weitermachen und jeder kriegt davon was mit.
Uwe
Warum hast du mir das jetzt geschickt, lieber Uwe? Die haben ein Tagungsprogramm. Wenn wir schon über die reden, gucken wir auf Seite 2. Da steht im Grunde genommen das Tagungsprogramm jetzt drauf. Jetzt nicht von der Reihenfolge, sondern von der Wichtigkeit. Wenn ich das schon sehe.
Eli
Fehl- und Desinformation. Da geht es um uns, liebe Freunde. Da geht es darum, dass die alternativen Medien zu viel Einfluss haben. Diese ganze alternative Denke von Menschen, die dann Demos machen. Das muss weg. Das ist Priorität Nummer eins für die nächsten zwei Jahre, wie ihr hier seht. Meine Fresse.
Uwe
Und extreme Wetterereignisse.
Gast
Genau, und extreme Wetterereignisse.
Eli
Und die gesellschaftliche Polarisierung. Und Cyberrisiken, genau, damit wir alle möglichst noch mehr digital irgendwie überwacht werden können. Was ist das Nächste? Zwischenstaatlicher bewaffneter Konflikt, auch super, wie man mehr davon haben kann, damit die Leute auch wieder in ihrem Schlaf gehandelt werden können. Von wegen, wenn Ukraine vorbei ist, machen wir mal Israel auf. Was haben wir dann? Inflation. Die Probleme, die sie selber erschaffen, diese Wichser, die geben sie jetzt vor, in Davos zu lernen, zu bekämpfen. Unfreiwillige Migration. Das ist eine Top-Ten-Liste. Auch komplett von denen gemacht. Na, aber jetzt wollen sie die auf einmal bekämpfen. Wirtschaftlicher Abschwung. Komplett von denen initiiert. Verschmutzung auch von denen, weil die ganze neue Energiewende ist nichts, ist ja nichts anderes als Umweltverschmutzung, denkt an das grüne Frackinggas, das zehnmal so schmutzig ist, wie das russische es gewesen wäre und so weiter und so fort. Also du hast absolut recht, danke.
Uwe
Und das ist eben die Tabelle jetzt auf der linken Seite, was quasi die nächsten zwei Jahre die großen Risiken sind und dann auf der rechten Seite, was eben mittelfristig ist, zehn Jahreshorizont. Und das ist ja auch ganz interessant, was die jetzt als das Wichtigste erachten.
Eli
Dann ist die Fehlde und Desinformation nur noch auf Platz 5, weil die wollen sie dann in 10 Jahren besiegt haben. Das ist gar nicht mehr so ein Prioritätspunkt. Sondern da geht es nur noch darum, nur noch Klima, extreme Wetterereignisse, kritische Veränderungen der Erdsysteme, Zusammenbruch des Ökosystems, Knappheit von natürlichen Ressourcen. Also da geht es nur noch um die Klimakrise und den Notstand.
Uwe
Ja, und da kommen die beiden Videos, die ich dir vorhin nebenbei geschickt habe, ins Spiel.
Eli
Weil die ja nur auf Klima gehen. Ne, selbstverständlich, aber ich meine, was wollen wir heute noch alles aufmachen?
Gast
Man muss sich klar machen, dass Klimaschutz den totalen Umbau bedeutet. da bleibt kein Stein auf dem anderen, dann ist klar, dass es das grüne Wachstum nicht geben wird. Sondern was wir hier haben werden, ist grünes Schrumpfen. Das heißt, wir müssen raus aus dem Kapitalismus. Also wenn man das erstmal kapiert hat, okay, Ökoenergie bleibt knapp und teuer, dann ist natürlich die interessante Frage, wofür reicht sie und wofür nicht. Sie wird nicht reichen fürs Flugzeug. Und zwar gar nicht, egal ob es Kurzstreckenflüge sind oder Langstreckenflüge. Also wenn wir hier wirklich klimaneutral werden wollen, dann ist das mit dem Fliegen vorbei. Aus meiner Sicht wird die Ökoenergie auch nicht für die privaten Autos reichen. Das E-Auto ist aus meiner Sicht eine Sackgasse. Man kann ja auch Bus fahren. dass die Banken, so wie wir sie kennen, keine Zukunft haben. Gleiches gilt für Lebensversicherungen. Denn da, das wissen Sie auch, ist das Prinzip, ich zahle ein und hinterher will ich mehr raus haben. Aber dieses Mehr bedeutet Wachstum. Mit Schrumpfen geht das nicht. Man braucht keine PR-Agenturen, man braucht keine Messelogistiker, man braucht keine Grafikdesigner. Das sind alles Bereiche, die eigentlich dann überflüssig sind. Millionen von Menschen brauchen Wachstum. Dann neue Arbeitsplätze. Also es wird auch neue Arbeit geben. Ein Windrad lässt sich ja nicht von selbst aufbauen. Ein Windrad. Und auch der Ökolandbau, den man dann braucht. Also industrielle Landwirtschaft hat auch keine Zukunft.
Eli
Die Landwirtschaft, die sie jetzt schon ausgelagert haben nach Spanien, Italien, Argentinien und sonst was. Und diese Grünen... F-Punkt hast du nicht gehört, ja. Die erklärt jetzt, dass das das Modell der Zukunft ist, wo die Grünen jetzt in der Regierung mit zustimmen, dass deren Subventionen weiter abgeschafft werden sollen. Verlogener, heuchlicher, heuchlerischer kann es ja wohl nicht zugehen.
Gast
Forstung des Waldes und so, da sind viele, viele Menschen...
Eli
Aufforstung des Waldes, diese... Entschuldigung, mir platzt hier der Kragen. Die, die für ihre verschissenen Windräder, die sich nicht recyceln lassen, die ganzen Wälder roden, ja, um danach weniger Energie zu produzieren, als mit einem einzigen Kraftwerk, das man wieder ans Netz bringen könnte. Die sagt dann, die Jobs der Zukunft, ja, die sind dann im Prinzip aufzuräumen, bei all dem, was diese Wichser der Grünen da kaputt gemacht haben. Nicht sie persönlich, aber diese ganze Gruppe der Wichser. Unfassbar.
Gast
...beschäftigt. Nur da gibt es dann wieder ein Missverständnis, das sehr häufig ist, nämlich die Leute denken, okay, dann habe ich ja Arbeit und dann habe ich das gleiche Einkommen wie jetzt. Nee, man hat Arbeit, aber eben nicht das gleiche Einkommen, weil es gar nicht die gleichen Mengen an Gütern gibt, die man noch konsumieren kann.
Eli
Ja, weil ihr die rationiert habt in eurer Planwirtschaft, ihr Arschlöcher.
Gast
Wir haben einen sehr ausgebauten Kapitalismus, der auch wächst. Und hier ist das Ziel eine Kreislaufwirtschaft, wo man nur noch verbraucht, dass man recycelt, die viel kleiner ist.
Eli
Und Recycling ist eine Lüge, die man erfunden hat, damit die Leute ihr altes Zeug wieder abgeben, damit sie neues Zeug kaufen müssen.
Gast
Die Frage ist, wie kommt man aus einem dynamisch wachsenden Kapitalismus, der groß ist, in diese kleine Kreislaufwirtschaft, die dann auch tendenziell nicht statisch ist, aber klein bleibt.
Eli
Genau, die soll nicht statisch sein, dass es keine stabile Versorgung von irgendwas gibt. Selbst in euren 15-Minuten-Städten sollt ihr dann möglichst irgendwie aufpassen, dass ihr ja das Brot bekommt, wenn es mal geliefert wird. Es soll ja nicht statisch sein.
Gast
Eigentlich die Brücke. Die Transformation. So und genau dieses System, eine private, also eine staatlich gelenkte Privatwirtschaft, wo man sich entscheidet, was in dieser kleinen Kreislaufwirtschaft noch produziert wird, plus Rationierung, das ist unsere Zukunft. Ich habe ja gesagt, ich finde den Kapitalismus eigentlich super, aber aus meiner Sicht gibt es überhaupt gar keine andere Möglichkeit mehr, um geordnet aus dem Kapitalismus auszusteigen und Klimaschutz zu betreiben.
Eli
Gott sei Dank, Gott sei Dank gibt es über 190 Nationen auf der ganzen Welt und die meisten davon halten nichts von dieser furchtbaren Agenda, diese furchtbare, diese angsteinflößende Frau, die so nett daherkommt in ihrem Öko-Kostüm und hast du nicht gehört, sie duscht nur einmal die Woche und trägt bestimmt Barfußschuhe.
Uwe
In dem zweiten Video zeigt sie ja, wie man diesen Weg beschleunigt.
Eli
Ja gut, nee, das müssen wir heute ausklammern, weil das ist eine Sondersendung zu diesem Thema, das war eigentlich heute überhaupt nicht geplant. Okay, schon das WEF war zu weit gegriffen, aber es hat ja Gott sei Dank einen Bezug in Form dieses 15. Januar. Okay, gut, also liebe Freunde, alle diese Quellen dazu inklusive dem Programm vom WEF, das könnt ihr jetzt leider nicht sehen, vielleicht in der Ansicht, Moment, wartet mal, muss mal kurz hier hingehen, seht ihr es hier? Nee, auch nicht, das Telegram-Banner ist weg. Aber wie dem auch sei, das findet ihr halt bei mir auf Telegram unter etvideocontent. Geschrieben wie hier, etvideocontent, alles zusammengeschrieben. Wer die Quellen zu diesem Stream, und es werden viele sein, liebe Freunde, wir haben einen 3-Stunden-Stream hingelegt. Wer die alle nachlesen möchte, der kann das sehr gerne dort finden. So, liebe Freunde, das war er, der Rausschmeißer. Ich habe ja gezögert, das überhaupt zu bringen, lieber Uwe. Du hast recht, es ist pertinent, aber es würde zu weit greifen. Wir müssten nochmal 3 Stunden sitzen, um das jetzt noch einmal zu analysieren. Eigentlich waren wir ja, erinnert euch zurück, bei den Bauernprotesten. Das ist unsere Analyse, warum die Regierung sich ja ins Fäustchen lacht. Und ich glaube, das haben wir zur Genüge bewiesen, dass das alles mit diesen Bauern zumindest aktuell noch nicht zu wuppen ist. Und wie gesagt, die zu widerlegende Behauptung steht im Raum, ob das nicht alles ohnehin von der Regierung inszeniert worden ist oder zumindest jetzt genutzt wird. Und dass die am längeren Hebel sitzen, solange nicht alle mitmachen. Es wäre so einfach. Es müssten einfach nur alle nicht deren Scheiß mitmachen. Also solange werden, glaube ich, die Kräfteverhältnisse so bleiben, wie sie gewesen sind. Okay, also, liebe Freunde, letztes, kurzes, kurzes, Betonung liegt auf dreimal unterstrichen, kurzes Schlusswort von allen. Und wenn ihr die 30 Sekunden überschreitet, dann drehe ich euch auch den Saft ab. Also, zuerst der Sven, der hat etwas länger gewartet. Ja, ja, ich bin konsequent dieses Jahr. Stellt euch ein auf einen neuen Eli.
Gast
Ach, ob dieses Jahr oder in zehn Jahren, wenn wir so weitermachen, hocken wir in zehn Jahren immer noch hier in den Streams und unterhalten uns über irgendwas. Und was dieses Jahr schon wieder blöd gelaufen ist, das bleibt dabei. Oder Mainz bleibt immer dabei. Wir müssen die normalen Menschen aufklären, aufklären, aufklären, darauf hinweisen, was hier kommt, mit Fakten, sachlich, vielleicht ein bisschen emotional. Aber solange wir die Menschen nicht erreichen, solange die Menschen das nicht sehen, ist egal, wir sind alle Menschen hier in diesem Land, wird hier so weitergemacht. Das ist mit den Bauernprotesten jetzt genau das Gleiche. Da wird wieder ein Pferd totgeritten. Sie haben wieder ein paar Wochen gewonnen und im Hintergrund können sie weitermachen. Wir müssen sachlich davor gehen und wir müssen uns alle mal zuhören. Zuhören mit den Menschen, die ein bisschen was in der Birne haben. Aber solange wir nicht sehen, wo es hingeht, wird sich leider hier nichts ändern. Aber... Kein Aber, kein Aber.
Eli
Das war's.
Gast
Nein, die Hoffnung stirbt zuletzt. Die Hoffnung stirbt zuletzt und ich wünsche euch allen einen schönen Abend und eine schöne Nacht und bleibt, so wie der Ralf sagt, alle stabil und kümmert euch um eure Familien. Vielen Dank.
Eli
Alles klar. Uwe, jetzt deine 30 Sekunden. Schieß los.
Uwe
Ja, meine 30 Sekunden sind Selbstschutz geht vor Weltenrettung. Und damit meine ich, wir müssen einfach die Realität akzeptieren und begreifen lernen, dass es keinen kollektiven Lernprozess gibt, sondern nur der Einzelne lernt für sich. Und man sagt ja, der Einzelne ist aber ein dummes Schaf oder eben uninteressiert oder unwillig. Das ist eine Realität, die ist nicht zu lamentieren, sondern man muss eher sagen, wieso habe ich das nicht vorher schon erkannt. Und deswegen ist es wichtiger, für sich und seinen zu sorgen und dann in dem Umkreis, in dem man tatsächlich etwas tun kann und keine überzogenen Hoffnungen auf die Mitarbeit von anderen zu setzen, die noch lange nicht im Erkenntnisprozess so weit sind. Das muss man einfach zur Kenntnis nehmen. Menschen sind sehr verschieden, auch wenn sie alle zwei Arme, zwei Beine und einen Kopf haben.
Eli
Alles klar, wunderbar. Das ist das perfekte Schlusswort. Ihr seid alle sehr verschieden und doch hat euch etwas heute hergebracht. Das war ich. Ich danke, dass ihr der Einladung gefolgt seid und dass ihr so lange euch Zeit genommen habt, uns mal wieder die Welt zu erklären. Wer mehr von euch sehen möchte, hier zu meiner Rechten Sven aus Berlin, freie Geister für Gs, sein Telegram-Kanal und Bonny und Clyde auf Instagram. TikTok, da könnt ihr eventuell auch das nächste Mal dabei sein, wenn er in Tangermünde, wo auch immer das sein soll, mal wieder für Furore sorgt. Und auf meiner linken, hier auf dieser Seite, Klardenker Uwe, YouTube, die Welt klar sehen, auf Telegram, hilf mir mal Uwe.
Uwe
Da heißt es auch, die Welt klar sehen.
Eli
Die Welt klar sehen, überall die Welt klar sehen, wunderbar, vielen herzlichen Dank, dass ihr dabei gewesen seid, wir sehen uns bald wieder, Anlass gibt es ja jeden Tag genug. Macht's gut, liebe Freunde, bis zum nächsten Mal. Tschüss.
Uwe
Klar sehen, clever denken,
Gast
Einhandland.
Zitate aus dieser Abschrift bitte mit Quellenangabe: „Bauernproteste in Deutschland 🚜 Debatte und Diskurs | Ist der Protest echt oder gesteuert?“, Die Welt Klar Sehen, 12.01.2024.
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Livestream bei ETVC zum zweiten bundesweiten Demotag der Bauern: Eli und Uwe Loose analysieren mit den Gästen Ralf Bühler und Sven, ob der Bauernprotest echt oder politisch vereinnahmt ist. Kernthese: Der Protest wurde an CDU-Ministerpräsidenten delegiert und damit faktisch entwaffnet.
