DWKS-Kompass-SiegelDie Welt Klar Sehen

Klimaschutz führt zu Kriegswirtschaft und Deindustrialisierung13.01.2024

GLOBALE NGOs

Abschrift

Abschrift des Videos vom 13.01.202414 Abschnitte

Der Text hält den Kenntnisstand dieses Tages fest, nicht den von heute. Er wurde maschinell aus der Tonspur erstellt; maßgeblich bleibt das gesprochene Wort im Video.

Hallo liebe Zuschauer, willkommen auf meinem Kanal, die Welt klar sehen. Wie der eine oder andere von Ihnen schon gehört haben, Marc beginnt ab nächsten Montag. Bis zum Ende der Woche läuft es dann eben das diesjährige Treffen des Weltwirtschaftsforums. Ja, da hatte ich ja schon mal vor einem Jahr darüber berichtet und zwar in einem Stream bei Elijah Tee auf ETVC, nämlich über den Gründer des Weltwirtschaftsforums, Klaus Schwab, haben wir da einen längeren Stream zu gemacht und danach Auf dem Bezahlkanal von Elijah Tee noch darüber gesprochen, ist das Weltwirtschaftsforum ein Geheimbund und beherrscht es nun die ganze Welt, so wie manche Leute denken oder was ist da los? Ja, dazu möchte ich jetzt aktualisiert für dieses Jahr etwas berichten. Klar sehen, clever denken, frei handeln. Ja, gucken Sie einfach mal in die beiden benannten Videos rein und dann sind Sie schon mal so ein bisschen auf dem Laufenden, worum es beim Weltwirtschaftsforum nach meiner Meinung dann eben geht. Aber worum geht es in diesem Jahr? Das ist ja die Frage. Und wenn wir da mal schauen, da gibt es also auf Deutsch...

Ja, auch so eine Presseerklärung, die vor einiger Zeit rausgekommen ist, nämlich was die Risiken für 2024 sind. Desinformation bei gleichzeitiger Zunahme von Umweltbedrohung. Da bezogen sich auf einen Global Risk Report 2024, der Fehl- und Desinformation als das größte kurzfristige Risiko ansieht. Und dann natürlich extreme Wetterereignisse und kritische Veränderungen der Erdsysteme bereiten langfristig die größten Sorgen. Also da wollen wir ins Detail gar nicht reingehen, sondern wir wollen mal schauen, wie Sie das jetzt optisch hier darstellen. Das heißt, hier haben wir jetzt also eine Liste der zehn größten Risiken. Und wie Sie sehen, sind das zwei Spalten, nämlich einmal... die für Risiken der nächsten zwei Jahre und dann für die nächsten zehn Jahre. Und dann sind dann die Risiken nach deren Einschätzung von 1 bis 10 aufgelistet. Für die nächsten zwei Jahre haben also Fehl- und Desinformation und dann extreme Wetterereignisse. Drittens gesellschaftliche Polarisierung, dann Cyberrisiken, zwischenmenschliche bewaffnete Konflikte, Mangel an wirtschaftlichen Möglichkeiten.

Inflation und freiwillige Migration, wirtschaftlicher Abschwung und Verschmutzung. Für die nächsten zehn Jahre lese ich Ihnen die ersten drei vor. Extreme Wetterereignisse, kritische Veränderungen der Erdsysteme, Verlust der biologischen Vielfalt und Zusammenbruch. von Ökosystemen. Das heißt also, wir sehen, kurzfristig geht es um Fehl- und Desinformation. Das bedeutet, ja was heißt das denn? Das bedeutet, dass eben Fake News die Welt beeinflussen und zwar zum ungünstigen nach Ansicht des Weltwirtschaftsforums. So kritische Denker wissen, dass damit gemeint ist, dass der Mainstream vermutlich alternative Meinungen noch stärker kontrollieren oder beseitigen, unterdrücken will. Und dann eben ganz klar alles, was mit dem Thema Klima zusammenhängt. Klima ist also insofern eine ganz, ganz wichtige Sache. Und nun sind ja die meisten Menschen der Überzeugung, man muss was für das Klima tun und Klimawirtschaft soll auch sinnvoll sein. Die Frage ist, ist das tatsächlich so eine romantische Angelegenheit oder könnte es auch nicht ganz anders aussehen?

Ja, um diese Frage mal ein bisschen zu pointieren, mal so den Spannungsbogen aufzubauen, was man unter Umweltschutz und Klimaschutz langfristig vielleicht erwarten darf, möchte ich Ihnen mal die Meinung von einer Vordenkerin der Linken und Grünen kundtun, nämlich von der Frau Ulrike Herrmann. Die ist unter anderem eben eine Taz-Redakteurin. Ja, und was macht sie sonst noch? Sie ist Jahrgang Januar 1964 geboren in Hamburg, Journalistin und Publizistin, Tochter eines Chemieingenieurs, eine Hausfrau, dann studiert, Herkunftsmilieu, dann hat sie offensichtlich Publikationen geschrieben, wir dürfen zahlen, der Selbstbetrug der Mittelschicht, dann Lehre als Bankkauffrau bei der Bayerischen Vereinsbank, dann Henri-Nannen-Schule, dann hat sie Geschichtswissenschaft und Philosophie studiert in Berlin, Sie war wissenschaftliche Mitarbeiterin der Körperstiftung, Pressesprecherin des Hamburger Gleichstellungssenatorin, Christine Sager und so weiter und so fort. Sie hat Auszeichnungen bekommen für Wirtschaftspublizistik der Kiens-Gesellschaft und den Otto-Brenner-Preis für ihren kritischen und pointierten Wirtschaftsjournalismus mit gutem Gespür für Sozialstaatlichkeit. Ja, aber nicht nur das. Sie hat auch Bücher geschrieben.

Und diese Bücher sind das letzte, was sie jetzt geschrieben hat, ist das Ende des Kapitalismus, warum Wachstum und Klimaschutz nicht vereinbar sind und wie wir in Zukunft leben werden. Und Deutschland, ein Wirtschaftsmärchen, warum es kein Wunder ist, dass wir reicher geworden sind, der deutsche Aufstieg von 1945 bis heute. Kein Kapitalismus ist auch keine Lösung, die Krise der heutigen Ökonomie oder was wir von Smith, Marx, Keynes lernen können und so weiter und so fort. Das heißt, wir haben also hier durchaus eine richtige Intellektuelle und die hat sich auch mal in einem Video dazu geäußert, was Umweltschutz und Naturschutz und Klimaschutz am langen Ende bedeutet. Und das schauen wir uns jetzt mal an. Man muss sich klarmachen, dass Klimaschutz den totalen Umbau bedeutet. da bleibt kein Stein auf dem anderen, dann ist klar, dass es das grüne Wachstum nicht geben wird. Sondern was wir hier haben werden, ist grünes Schrumpfen. Das heißt, wir müssen raus aus dem Kapitalismus. Also wenn man das erstmal kapiert hat, okay, Ökoenergie bleibt knapp und teuer, dann ist natürlich die interessante Frage, wofür reicht sie und wofür nicht? Sie wird nicht reichen fürs Flugzeug.

Und zwar gar nicht, egal ob es Kurzstreckenflüge sind oder Langstreckenflüge. Wir retten die Umwelt dadurch, dass wir jetzt immer zu Hause bleiben und nicht mehr fliegen. Na bravo. Wenn wir hier wirklich klimaneutral werden wollen, dann ist das mit dem Fliegen vorbei. Aus meiner Sicht wird die Ökoenergie auch nicht für die privaten Autos reichen. Das heißt Autofahren gibt es auch nicht mehr. Das E-Auto ist aus meiner Sicht eine Sackgasse. Man kann ja auch Bus fahren. Dass die Banken, so wie wir sie kennen, keine Zukunft haben. Banken gibt es auch nicht mehr. Wieso gibt es keine Banken mehr? Brauchen wir keine Darlehen mehr, keine Kredite mehr? Wollen wir keine Häuser mehr bauen, Konsumgüter kaufen? Und deswegen brauchen wir keine Geldverleiher mehr? Das gilt für Lebensversicherungen. Denn da ist das Prinzip, ich zahle ein und hinterher will ich mehr raus haben. Also Rendite auf erarbeitetes Geld, was man nicht ausgibt, gibt es auch nicht mehr. Dieses Mehr bedeutet Wachstum. Mit Schrumpfen geht das nicht. Man braucht keine PR-Agenturen, man braucht keine Messelogistiker, man braucht keine Grafikdesigner. Das sind alles Bereiche, die eigentlich dann überflüssig sind. Das heißt also, alles, was wir bisher unter internationalen Handel kennen, das gibt es dann im Prinzip nicht mehr?

Millionen von Menschen brauchen dann neue Arbeitsplätze. Also es wird auch neue Arbeit geben. Ein Windrad lässt sich ja nicht von selbst aufbauen. Ach, Millionen von Menschen sind arbeitslos und bauen dann Windräder auf. Das hört sich ja äußerst interessant an. Auch der Ökolandbau, den man dann braucht, also industrielle Landwirtschaft hat auch keine Zukunft. Die Wiederaufforstung des Waldes und so, da sind viele, viele Menschen beschäftigt. Also in der Landwirtschaft arbeiten wir und in der Forstwirtschaft. Also das heißt ja im Grunde genommen, es ist ja eine Deindustrialisierung zurück zu vorindustriellen Zeiten, wo es keine Konsumgüter mehr gibt, keine Autos mehr gibt, keine Flüge mehr gibt. Wo wir alle unseren Acker selbst bestellen, das heißt, da wir keine Logistiker mehr brauchen, also keine Logistikzentren mehr haben, ist das ja dann tatsächlich ein grünes, schönes Land. Allerdings können wir es ja nicht bereisen, weil wir ja gar keine Autos haben. Da gibt es dann wieder ein Missverständnis, das sehr häufig ist, nämlich die Leute denken, okay, dann habe ich ja Arbeit und dann habe ich das gleiche Einkommen wie jetzt. Nee.

Man hat Arbeit, aber eben nicht das gleiche Einkommen, weil es gar nicht die gleichen Mengen an Gütern gibt, die man noch konsumieren kann. Ja, weil ja auch gar nicht die Mengen an Gütern überhaupt geschaffen werden. Das heißt also, dass alles, was wir bisher in den letzten Jahrhunderten seit der Industrialisierung geschaffen haben an Wertschöpfung, ist also nach Frau Herrmann im Grunde genommen überflüssig. Hier haben wir einen sehr ausgebauten Kapitalismus, der auch wächst. Und hier ist das Ziel eine Kreislaufwirtschaft, wo man nur noch verbraucht, was man recycelt. Also kein Wachstum mehr, sondern eine Kreislaufwirtschaft. Das heißt, das Leben dreht sich dann im Kreise und es wird nur noch recycelt. Und nur das, was, ja, weil das Recyceln ja nicht zu 100 Prozent funktioniert, nur das wird dann quasi neu erzeugt. Und alles andere ist quasi aufs Unendliche recycelt. Die viel kleiner ist. Und die Frage ist, wie kommt man aus einem dynamisch wachsenden Kapitalismus, der groß ist, in diese kleine Kreislaufwirtschaft?

So, also die Wirtschaft soll viel kleiner sein und die Frage ist, wie man dorthin kommt. Die dann auch tendenziell nicht statisch ist, aber klein bleibt. Ja, sie ist nicht statisch, sie dreht sich ja im Kreise. Hier eigentlich die Brücke. die Transformation. So, und genau dieses System, eine private, also eine staatlich gelenkte Privatwirtschaft, wo man sich entscheidet, was in dieser kleinen Kreislaufwirtschaft noch produziert wird. Also, Privatwirtschaft gibt es nicht mehr, sondern nur noch eben eine kleine, viel kleinere Wirtschaft, die im Kreise läuft und die vom Staat gelenkt wird. Plus Rationierung. Plus Rationierung. Hatten wir das nicht nach dem Kriege mit Essensgutschein? Das ist unsere Zukunft. Ich habe ja gesagt, ich finde den Kapitalismus eigentlich super, aber aus meiner Sicht gibt es überhaupt gar keine andere Möglichkeit mehr, um geordnet aus dem Kapitalismus auszusteigen.

Ich sage mal, gar keine andere Möglichkeit gibt es vielleicht doch. Also Frau Herrmann hat sich ja selber dazu geäußert und wir hören uns mal an, wie sie sich vorstellt, dass man diesen Bogen von dieser ständig wachsenden kapitalistischen Gesellschaft zu dieser klitzekleinen Kreislaufwirtschaft, wie man diesen Zeitabschnitt beschleunigen kann. Das Schlimmste in der Klimakrise zu verhindern, müssen wir eigentlich sofort. Raus aus dem Wachstum, rein ins grüne Schrumpfen. Dazu braucht man eine Kriegswirtschaft mit Rationierung und staatlicher Planung. Wie bitte? Wir brauchen eine Kriegswirtschaft mit Rationierung und staatlicher Planung, um aus der Klimakrise rauszukommen. Nach dem Motto, wenn das sowieso klar ist, dass durch die Klimakrise irgendwann eine Kriegswirtschaft kommt, dann wäre es... Es ist sowieso klar, dass durch die Klimakrise eine Kriegswirtschaft kommt. Haben Sie sich das auch schon so klar gemacht, wenn Sie daran gedacht haben, wie wichtig es ist, das Klima zu schützen?

Also es wäre jetzt schon schlau, deswegen die Kriegswirtschaft jetzt schon einzusetzen, um eben diesen Bogen von der so expandierten... Wachstumswirtschaft zu dieser kleinen Kreislaufwirtschaft zu machen, damit wir diese Zeit verkürzen. Also besser jetzt schon die Kriegswirtschaft einführen als später, damit es dann eben geordnet verläuft. Damit man geordnet, friedlich, ohne Chaos und vor allem rechtzeitig noch aus dem Kapitalismus und aus dem wirklich schädlichen Wachstum aussteigen kann. So, das wäre jetzt Ja, also wenn man das jetzt so hört von der Frau Herrmann, dann muss man doch sagen, Klimaschutz war doch eigentlich irgendwie immer, man dachte sich so grüne Wiesen, grüne Bäume, sauberes Wasser, bunte Tierwelt. Und da fahre ich da mit meinem SUV durch, durch ein Naturschutzgebiet, zahle da 50 Euro Eintritt für eine Tageskarte und alles ist wunderbar. Und jetzt hat sie uns erklärt, dass wir ja keine Autos haben.

dass wir immer schon in unserem Dorf im Grunde genommen bleiben, weil eine Stadt ist es ja eigentlich nicht mehr, weil wie nennen Sie das denn Stadt, wenn Sie nur noch mit Bus und zu Fuß und mit dem Fahrrad unterwegs sind und es dort ja gar keine Konsumgüter mehr zu kaufen wird. Aber um da hinzukommen, müssen wir ja vorher erst die Kriegswirtschaft machen und zwar schon bevor es überhaupt zu Kriegen kommt, machen wir die Kriegswirtschaft. Also Ich sage mal, das ist für mich jetzt auch so ein bisschen, wird es verständlicher, warum unsere grünen Politiker so kriegsgeil sind. Also sie hatten doch mal Frieden schaffen ohne Waffen und mit uns kein Krieg und all solche Parolen. Und kaum, dass sie in der Regierung sind, fangen sie auf einmal an, ja, Waffen, Waffen, Waffen, mehr Waffen, keine Friedensverhandlungen, nieder mit dem Feind, Sanktionen, Sanktionen, Sanktionen. Jetzt versteht man das auch. Die haben alle, das spekuliere ich mal, die Fans von Frau Herrmann und haben deren Videos gelesen, deren gesehen, deren Bücher gelesen und sind da hellauf begeistert. Das heißt, hier sehen wir also die Symbiose, dass grüne Politik, die sich unter dem Mantel des Umweltschutzes und Klimaschutzes tarnt, in Wirklichkeit, zumindest wenn man nach Dr. Herrmann geht oder Professor Dr. Herrmann geht,

ist das eigentlich eine Vorbereitung zur Deindustrialisierung, zum Abbau der ganzen wirtschaftlichen Leistungen, die wir seit Jahrhunderten gemacht haben, zurückkehrt zu einer kleineren Struktur, die sich nur noch im Kreise dreht, wo es keine Konsumgüter und auch keine technischen Güter und gar keine Luxusgüter und all das gibt es gar nicht mehr, weil gar keine Werte mehr geschaffen werden. Da versteht man auch, warum manche Leute glauben, dass... eben der Sozialismus und der Kommunismus das Heil der Welt sind. Und da kommen wir im Grunde genommen auch wieder zurück zum Weltwirtschaftsforum, denn da ging es ja auch darum, was sie eigentlich wollen, was der Klaus Schwab will. Und dazu möchte ich jetzt einen Schritt weiter gehen. Das werde ich aber in einem separaten Video besprechen und zwar anhand eines anderen Videos, was noch ein bisschen tiefer in die Urgründe und Verflechtung des Weltwirtschaftsforums eintritt. Und dann können wir vielleicht gemeinsam prüfen, ob das Weltwirtschaftsforum genauso oder ähnlich denkt wie Frau Herrmann.

Oder ob Frau Herrmann so eine separate Stilblüte ist und das Weltwirtschaftsforum damit überhaupt nichts zu tun hat. Also lassen Sie sich überraschen. Aber für heute bleiben wir erstmal bei diesem Thema, Frau Herrmann und die Kriegswirtschaft. Und dass wir eben uns gesund schrumpfen müssen. Raus aus dem Konsum, raus aus dem Kapitalismus. Und dann ist das Leben erst richtig schön. Schreiben Sie Ihre Meinung in die Kommentare. Bis zum nächsten Mal. Die Welt klar sehen. Klar sehen, clever denken, frei handeln.

Zitate aus dieser Abschrift bitte mit Quellenangabe: „Klimaschutz führt zu Kriegswirtschaft und Deindustrialisierung“, Die Welt Klar Sehen, 13.01.2024.

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Analyse anlässlich des Weltwirtschaftsforums 2024: Uwe Loose deutet die Thesen der Publizistin Ulrike Herrmann, wonach echter Klimaschutz nur über grünes Schrumpfen, Kriegswirtschaft, Rationierung und staatliche Planung erreichbar sei, als verdeckte Vorbereitung einer Deindustrialisierung.

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