Bauern auf den Barrikaden | echte✊Empörung oder inszenierte Proteste? | mein kritischer Kommentar17.01.2024
Abschrift
Abschrift des Videos vom 17.01.2024349 Abschnitte
Der Text hält den Kenntnisstand dieses Tages fest, nicht den von heute. Er wurde maschinell aus der Tonspur erstellt; maßgeblich bleibt das gesprochene Wort im Video.
Klar sehen, clever denken, frei handeln.
größer angelegte Analyse und wenn ich sage wir, dann meine ich damit nicht nur meine Wenigkeit oder irgendein königliches Wir, sondern die wunderbaren Menschen, die mir heute zugeschaltet sein werden, wenn wir dieses große Thema, Beachtung, Wortspiel, ackern. Weil, ihr versteht schon, wie bei den Bauern, die beackern ja ihr eigenes Feld. Bestellen es, bearbeiten es und so weiter und so fort. Auch wir werden das tun, wir werden unser weites Feld, das ist ein weites Feld, wer von euch Effie Bries gelesen hat, der wird das jetzt hier verstehen. Wir werden das beackern, denn es ist wichtig, dass wir über dieses Thema sprechen. Sehr viele Hoffnungen sind gesteckt worden in dieses Thema. Sehr viele Menschen glauben vieles, was in den Medien steht über diese Sachen jetzt hier gerade.
Gerade sehr viele Menschen erwarten vielleicht auch, dass das eine oder andere im Land jetzt passieren muss als direkte Konsequenz dessen, was auf den Straßen sich größtenteils eigentlich gerade nicht manifestiert. Und über diese Abwesenheit von irgendeiner Form von Manifestation werden wir heute größtenteils reden. Ich will im Vorfeld schon sagen, dass meine Analyse zumindest sehr ernüchternd ausfallen wird, aber andererseits wird das viele von euch nicht überraschen, denn ich bin ein kritischer Geist. Und andererseits haben viele von euch vielleicht eventuell schon in meine Berichterstattung geblickt, denn ich war ja draußen und habe mir ein Bild gemacht von diesen Bauprotesten direkt vor Ort, zumindest bei mir, vor meiner Haustüre in Dresden.
Ich möchte ganz kurz anmoderieren, mit wem wir sprechen, bevor ich hier wirklich in einer sehr kompakten Art und Weise wirklich dieses Thema für uns alle noch einmal hier, wie soll ich das sagen, einführe. Wir werden also heute reden mit einer wechselnden Besetzung an interessanten Menschen, die alle ihre eigene, mir teilweise noch komplett unbekannte Meinung zu den Bauernprotesten haben. Niemand ist ausgewählt worden, weil er mir irgendwie nach dem Mund redet, sondern einfach, weil ich klar denkende Menschen im Stream haben wollte, die hoffentlich eine Sache nur mit mir teilen. Und das ist, dass sie auf Wahrheitssuche sind und hoffentlich halt dieser Wahrheitsfindung irgendwie vielleicht auch in dieser Sendung ein Stück weit näher kommen wollen.
Also da wären drei Menschen, mit denen wir starten werden und vermutlich einer, vielleicht sogar noch mehrere, die dann im Verlauf der Sendung dazukommen werden. Wir haben dann den Klardenker Uwe mit am Start, wir haben für die Perspektive aus dem Ausland Alexander Ehrlich, der uns aus Österreich, aber auch aus anderen Ländern berichten wird, aber aus Österreich ist er uns nachher zugeschaltet. Und Markus Heinz ist auch im Ausland gerade und ist, sag ich mal, der mit dem wahrscheinlich geschärftesten Medienblick von uns allen, die wir zu viert dann also diesen Stream nachher bevölkern werden. Und auch wenn er auch nicht in Deutschland ist, freue ich mich zu hören, wie er also diese ganze Sache vielleicht von außen, am weitesten von uns allen, ja von außen eben wahrgenommen hat.
Also ihr könnt euch einstellen auf eine spannende Sendung, die heute Open End eine lange Zeit gehen wird. Es ist 21.21, deshalb will ich euch nicht länger auf die Folter spannen. Teilt gerne diesen Stream und lasst uns wie gesagt loslegen. Also, liebe Freunde, ihr wisst, worum es geht und worüber wir reden. Es ist das alles dominierende Thema. Bis vor fünf Minuten wirklich halt das Thema Nummer eins in ganz Deutschland. Nur eben vor ein paar Minuten überholt von irgendeinem irrelevanten Dollar-Duell, Was auch immer das sein soll, ich nehme an, irgendein komisches Reality-Format, was auch immer. Aber wenn man ansonsten zurückguckt, ist das Thema Bauernproteste überall präsent, über so viele Stunden, wie man nur zurückgehen kann. Die Nummer eins hier gewesen ist, hat Habeck geschlagen, es hat Traktoren, Subventionen und viele andere Sachen dieser Tage geschlagen. Kein Wunder, denn es war ja und es ist ja angeblich auch eine Woche des Aufstands.
Wütende Bauern, sie wollen nach Dresden kommen und sie sind nicht nur nach Dresden gekommen, sie sind ja überall im ganzen Land zumindest verteilt und dezentral ein bisschen gewesen. Die ganze Sache ist auch noch nicht ausgestanden. Wer meint, dass am Montag im Prinzip oder am Dienstag wie heute jetzt bei mir in Dresden eben alles sich geglättet hat, beruhigt hat, ja, den darf ich erfreulicherweise informieren, dass jetzt 2000 neue Trecker in der Innenstadt in Dresden also erwartet werden. Und mal wieder wird gesagt, was wir schon mal gehört haben, aber passt auf, dass ihr nicht auf Propaganda reinfallt, liebe Freunde, dass in diesem Fall also Dresden morgen entsprechend lahmgelegt werden soll.
Bauernproteste stehen also uns noch voraus und mal wieder warnt uns die Polizei diesmal aber vor enormen Beeinträchtigungen am Mittwoch. Ja, wohlgemerkt, es gibt keine Warnung der Polizei in irgendeine Richtung an die Regierung, die sollten sich auf irgendwelche Beeinträchtigungen, ja, in Bezug auf im Prinzip die Art der Wahrnehmung, ja, in der Bevölkerung der Regierung eben einstellen. sondern stattdessen wir Bürger, wir sollen von anderen Bürgern initiiert uns jetzt auf Beeinträchtigung im Verkehr einstellen. Naja, wie dem auch sei, liebe Freunde, ihr merkt es ein bisschen, mir brennt es unter den Fingern, die ganze Sache hier in der Luft zu zerreißen.
Aber first things first, wie der Engländer sagt, und aus irgendeinem Grund fällt mir gerade nicht das deutsche Äquivalent ein, die ganze Sache hat begonnen in der Nacht zu Montag und sie hat begonnen mit diesem Aufschlag, der ich glaube millionenfach geteilt worden ist. Aus irgendeinem Grund haben sich die Leute tierisch gefreut zu sehen, wie Traktoren ihre endgültige Parkposition für die letzten, jetzt inzwischen zweieinhalb Tage, ja, auf dieser Straße des 17. Juni in Berlin eingenommen haben.
So, liebe Freunde, dieses Gebrüll, ja, dieser lärmenden Tracker da und dieses kleine Videoschnipsel von 25 Sekunden Länge ist wirklich ungelogen. Hunderttausende, wenn nicht Millionen Male geklickt worden im Internet. Aus irgendwelchen Gründen gab es da eine riesengroße Euphorie. Die Leute freuen sich oder haben sich gefreut, diese Tracker eben in der Stadt zu sehen. Ich weiß nicht, ob alle Leute überhaupt wissen, was es bedeutet, Ja, dass diese Tracker dort sind und aber um jetzt im Prinzip unsere Perspektive auf diese ganze Sache zu geben, möchte ich meine Gäste mit in den Stream holen, um jeden Einzelnen zu befragen, wie sie das erlebt haben, bevor ich den Reih um dann zeige, ja, wie ich das wahrgenommen habe. Ich vermute, ich vermute, ich nur bei Alexander Ehr, ich weiß es nicht, wahrscheinlich am nächsten an diesen Bauernprotesten, zumindest bei mir, also in Dresden dran gewesen bin.
Wir fangen also an, indem wir uns unsere Kandidaten hier in den Stream holen. Ich hoffe, dass alles klappt. Da geht es schon los. Sekunde. Einmal die falsche Einstellung gedrückt. Da sind sie von links nach rechts. Eins, zwei, drei. Sie sind nur in irgendwie einer falschen Anordnung. Nee, mein Fehler. Markus Heinz ist ja zuletzt reingekommen. Ich habe noch seinen Namen nicht reingebastelt, weil ich nicht wusste, wann er es schafft und ob er es schafft. Aber schön, dass er es geschafft hat und schön, dass du da bist, lieber Markus. Wir fangen trotzdem von links nach rechts an. Ganz links, klar, Denker Uwe, uns zugeschaltet aus der Nähe von Hamburg. Schön, dass du da bist. Lieber Alexander Ehrlich, immer noch der bestaussehendste Mann im Widerstand. Schön, dass du da bist. Der Bart sitzt, die Mütze sitzt, du könntest nicht besser ausschauen und ich freue mich auf deine Analyse.
und der Mann mit dem schönsten Lächeln von uns Vieren hier auf jeden Fall, Markus Heinz, herzlichen Dank, Anwalt und Aktivist, extraordinär, danke, dass auch du dir Zeit genommen hast, um ja aus der Ferne auch für uns ein bisschen diese ganze Sache hier unter die Lupe zu nehmen. Also, ihr drei Musketiere, lasst uns anfangen, von links nach rechts vielleicht, ja, Alter vor Schönheit, Uwe ist der Älteste hier drin, Uwe, du bist der Sesselpuper der Nation oder zumindest des Widerstandes, ja, wie hast du denn also im Prinzip dieses Ganze, naja, ich will es noch nicht werten, Fast hätte ich Debakel gesagt, liebe Freunde. Aber wie hast du denn also den Bauernprotest inzwischen in Hamburg erlebt? Entschuldige, also aus Hamburg in Deutschland erlebt?
Ja, erstmal guten Abend, hallo Eli. Ja, schön, dass wir uns mal wieder sehen seit längerer Zeit. Der Bauernprotest ist ja groß angekündigt worden und ich habe auch so einiges an Streams gesehen von verschiedenen alternativen Sendern und natürlich auch die Nachrichten. Und man hatte so den Eindruck, dass die Trecker überwiegend irgendwo rumstehen. Also natürlich haben sie ein bisschen die Autobahnauffahrten belegt an einigen Orten, aber ansonsten standen sie in Reihe und blieb rum und machten auf mich einen relativ braven, geliebten, gehorsamen Eindruck.
Also unter einem wütenden Bauernprotest, der die ganze Woche dann wüten soll, stelle ich mir irgendwie noch was anderes vor. Ja, in der Tat weiß ich, worauf du hinaus willst. Es war doch sehr zivil und sehr friedlich. Friedlich sollte es sein, aber vielleicht ist die Grenze der Zivilität, vielleicht zumindest war das so ein bisschen halt die naive Hoffnung von dem einen oder anderen, erreicht. Offensichtlich nicht, zumindest dass du das nicht beobachtet, aber was hat Alexander Ehrlich beobachtet, der ja auch einen sehr geschärften Blick hat? Alexander.
Ja, also ich saß hier praktisch vor vier Bildschirmen, wo überall Livestreams liefen, wo überall Telegram und Twitter und TikTok und Instagram und Facebook offen war, um möglichst viel Überblick zu gewinnen. Ich habe von sehr vielen Grundrechtsaktivistinnen und Grundrechtsaktivisten aus Deutschland vor Ort Informationen direkt zugeschickt bekommen. Ich habe mich bemüht, das so gut wie möglich zu sortieren, nachzuprüfen, zu veröffentlichen auf Twitter, auf Telegram in Zusammenarbeit mit Markus Heinz.
Wir waren da ein ganz tolles Team und für mich hat das Ganze schon früher begonnen, als du das geschildert hast, nämlich nicht erst mit der Auffahrt der Traktoren in Berlin. Für mich hat es begonnen am Abend des 7. um 22.30 Uhr. Da haben nämlich Bauern in Lingen, Emsland, ein Lager von Aldi, ein wichtiges Zentrallager mit 50 bis 70 Traktoren blockiert. Ist das in Deutschland, lieber Alexander? Ja, ja, Deutschland. Okay. Haben dort Tische und Bänke mitgebracht,
haben Gulaschkanonen mitgebracht. Die Polizei ist mal aufgekreuzt und hat gesagt, hallo, was macht ihr denn hier? Hat sich aber nicht groß bemüht, das aufzulösen. Ich habe da einen Tweet abgesetzt zu dem Thema und das war der meistgesehene Tweet, den ich bis jetzt überhaupt abgesetzt habe. Der hat knapp 100.000 Views mittlerweile. Das mag wenig klingen, verglichen mit Markus auf Twitter, aber ich habe auf Twitter einen ganz kleinen Account mit 2000 Followern und war total überrascht, dass das so rumgeht. Dachte mir, holla, die Waldfee, da ist aber Interesse vorhanden.
War ganz überrascht und es ging dann weiter, wie du sagst, mit den Bauern in Berlin und ich war dann die ganze Nacht durchgehend beschäftigt, weil da eben schon so viele Vorbereitungen zu veröffentlichen waren. Habe dann auch praktisch zwei Tage und eine Nacht nicht geschlafen, weil die ganze Zeit durchgehend immer was zu melden war, immer was los war. Und dann kamen die Auslandsreaktionen dazu, Leute, die das aufgegriffen haben in anderen Ländern, begeistert waren, von Kanada über Schweden bis Ungarn, Italien, Leute, die mich kontaktiert haben, die ich auch kenne eben aus Europeans United und Ähnlichem, die mich gefragt haben, was ist da los, erklär uns das mal.
Sie haben das alle gar nicht verstanden, weil in ihren Ländern die jeweiligen Nachrichten, die Altmedien, sage ich mal, kaum bis gar nicht berichtet haben. Und ja, das war also wirklich eine spannende Zeit, diese Tage. Und als es dann aus war, du warst der Letzte in Dresden, der noch live und online war. Daher weißt du wiederum, wann es aus war. Nämlich da, wo du dann offline gegangen bist, da war dann endlich Pause. Genau. Naja, Pause oder vielleicht der Abschluss, wir wissen es ja noch nicht so richtig. Keiner von uns kann in die Zukunft blicken. Aber in der Tat, ich habe mich für die zweite Hälfte dieses sogenannten Widerstands interessiert, ob er denn wirklich in Anführungszeichen Beine hat, ob er wirklich halt auch das hält, was er versprochen hat, nämlich Blockaden, vielleicht sogar eine Art von Generalstreik, der ja schon per Definition über eine längere Dauer gehen muss.
Aber jetzt zum dritten Bunde hier. Markus, du hast im Tandem, wie ich jetzt also höre, mit Alexander Ehrlich auch diesen Bauernprotest verfolgt. Auch mit deiner Kanzlei hast du Hilfe angeboten. Also sprich gerne erstmal ein bisschen dazu, wie du das also alles wahrgenommen hast über die letzten Tage. Naja, also zunächst mal, hallo zusammen allen. Wir haben am Freitag gegen 16.30 Uhr eine Anfrage gekriegt bezüglich einem Eilantrag, weil ein Anwaltskollege einfach keine Lust mehr hatte, was ich ziemlich frech fand.
Und haben dann kurzfristig über Nacht einen Eilantrag gemacht. Am nächsten Morgen, dann am Samstagsmorgen, hat mich dann die Richterin angerufen. Das war das Verwaltungsgericht Greifswald und der Landkreis Mecklenburgische Seenplatte, Der, der das ja ganz gerne mal macht, das hat er auch bei den Corona-Maßnahmen-Protesten schon gemacht, hat halt versucht, Demonstrationen recht willkürlich zu beschränken, fast komplett zu verbieten. Das haben wir dann ziemlich gut gelöst bekommen. Also da war auch das Gericht sehr objektiv, muss man dazu sagen, weil ja oft so der Eindruck entsteht, die Justiz macht nur das, was die Politik möchte. Das ist definitiv nicht der Fall.
Und das war so ein bisschen mein Einstieg in die ganze Thematik. Dann haben wir zusammen mit anderen Kollegen natürlich auch der Anwälte für Aufklärung und auch anderen den Bauern juristischen Rat gegeben. Das ist auch, glaube ich, was ganz wichtig ist, weil auf der einen Seite ist die Erfahrung im Versammlungsrecht bei Bauern jetzt so wie in den allermeisten Branchen sicherlich nicht vorhanden. Das haben wir versucht ein bisschen aufzufangen. Und auch deshalb, weil wir halt die letzten drei, vier Jahre das sehr häufig gemacht haben. Also jetzt gerade hier in der Runde Alexander und ich, wir haben glaube ich hunderte von Versammlungen gemacht, betreut Alexander noch mehr als ich. Und das war so ein bisschen halt mein Ansatz. Und das hat juristisch sehr gut geklappt. Es kam auch nicht so viel Resonanz, dass wir jetzt übermäßig hätten eingreifen müssen. Es gab ein paar Telefonate, das konnte man alles klären.
Also da sieht man schon, dass die Polizei jetzt hier sehr zurückhaltend war, dass das meiste davon sauber angemeldet war. Man könnte jetzt böse formulieren, es ist alles sehr brav abgelaufen, wobei man dazu sagen muss, dass die Polizei zum Beispiel in Mecklenburg-Vorpommern sicherlich in einen polizeilichen Notstand geraten wäre, wenn sie das hätte alles betreuen sollen, wenn sie gar nicht. Also ich habe es von vielen Kursos mitbekommen, dass die Polizei halt gesagt hat, naja, wir gucken vielleicht mal vorbei, ansonsten macht er halt das, was er geplant hat. Es ist also schon so, dass man hier durchaus ein Zeichen setzen kann und konnte, allerdings hauptsächlich medial und vor allem aus dem Ausland.
Also die Resonanz im Ausland war extrem groß. Das kann ich im Alexander bestätigen. Das habe ich auch mitgekriegt. Also Anfragen aus vielen Ländern innerhalb von Europa und teilweise auch außerhalb von Europa, Kanada zum Beispiel, USA. Da haben viele genau hingeguckt. Und dann mal so zu den Kritikpunkten kann ich mich ein Stück weit schon anschließen. Wenn ich dann zum Beispiel sehe, dass man sich in München auf die Theresienwiese lotsen lässt und dann mit 100 Traktoren steht, was will man damit erreichen? Schlichtweg gar nichts. Das ist das, was das KVR München und die Münchner Polizei immer macht. Man sagt, geht doch auf die Theresienwiese und demonstriert da. Sieht keiner, Effekt null.
Und da hätte ich mir jetzt von den Bauern schon ein bisschen mehr erwartet. Und da wäre es natürlich auch schön, wenn man insgesamt ein bisschen Austausch sucht, um eben nicht alle Fehler zu machen, die jetzt die Demokratiebewegung seit 2020 teilweise gemacht hat. Und deswegen war das für mich schon ein bisschen so eine Revue, auch gerade, weil du die Bilder zeigst. Da stehen Traktoren auf der Straße des 17. Juni. Die fallen zunächst mal niemanden auf. Das Einzige, was das tut, ist, es gibt schöne Bilder, wenn man auf die Siegessäule rumfährt. Das ist ein bisschen propagandistisch, in Anführungsstrichen auszunutzen. Aber ansonsten stehen wir auf einer Straße, die Berlin nicht wirklich braucht und fallen wenig bis gar nicht auf. Und das ist jetzt sicherlich nicht das, was in der Presse dann geschrieben wird von wegen Blockade hier, Blockade da und Bauernaufstand. Also das hat damit schlichtweg nichts zu tun.
Ja, in der Tat habe ich mir mehr erhofft, haben sich viele Leute sehr viel mehr von dieser ganzen Sache erhofft, sowohl medial als auch tatsächlich als objektiv wahrnehmbare Konsequenz dessen. Bevor ich mich vertiefe in mein Vernichtungsurteil, möchte ich noch einmal bei euch dreien ansetzen, und zwar mit dem Uwe. Uwe, du hast beschrieben, dass die Bauern sehr friedlich waren. In der Tat hast du also im Prinzip einfach nur das Bild gezeichnet, das sich einem geboten hat von außen. Aber auch du hast ja in die Medien geguckt, auch du hast geschaut, wie die Resonanz ist,
vielleicht auch der Regierungen. Hast du in irgendeiner Form die Frage jetzt nach den Ergebnissen? Hast du irgendwelche Konsequenzen aus diesem Bauernprotest gesehen? Es wurde uns ja angekündigt als die große Zitterpartie für die Regierung. ja, wovor sie so eine große Angst haben sollte, weil jetzt kommen sie, ja, und jetzt sind wir inzwischen schon bald 48 Stunden später und hast du jetzt also 48 Stunden später, was hast du wahrgenommen an direkten Konsequenzen aus diesem Protest? Ja, an direkten Konsequenzen habe ich eigentlich die Abwehrhaltung der Regierungsvertreter gesehen, die erklärt haben, ja, was wollt ihr eigentlich?
Ja, wir haben doch schon einige unserer Forderungen wieder zurückgenommen, damit seid ihr bitte gefälligst zufrieden und mehr gibt es nicht im Feierabend. Das heißt, eigentlich ist das für mich ein ganz klares Nein nach dem Motto, demonstriert so viel wie ihr wollt, unsere Meinung ist jetzt festgetackert und das war's. Also sprich, der Protest selber hat dann zumindest bis zum gegenwärtigen Zeitpunkt keine Auswirkungen. Denkt daran, wie oft wir damals, als noch viel auf der Straße demonstriert worden und ich immer gesagt habe, Demonstrationen müssen auch irgendwelche Ergebnisse zeitigen können.
Die müssen irgendwelche Wirkungen erweisen, vielleicht nicht am nächsten Tag, aber sie müssen auf jeden Fall irgendwo ein messbares Ergebnis zeigen. Wenn sie dann noch nichtmals dazu führen, dass Maßnahmen zurückgenommen werden, dass Politiker ausgewechselt werden oder, oder, oder, dann ist das eigentlich eine Aktion, die nur Ressourcen an Menschen, an Zeit, an Geld verbrät, aber ineffektiv ist. Und hier habe ich die Befürchtung, dass das mit den Bauernprotesten sich ähnlich darstellen wird. Das heißt, viel Lärm um nichts.
Ja, es ist witzig, dass du das sagst, weil fast hätte ich hier, was gerade unten links eingeblendet ist, ja, auf im Prinzip der Titelkarte für den heutigen Stream geschrieben, viel Lärm um nix, aber irgendwie habe ich das schon so oft überbenutzt in meinen Streams die letzten Tage, dass ich gemeint habe, das wäre ein bisschen redundant. und dann. Lass mich die Frage Alexander ehrlich stellen. Alexander, sobald du sprichst, sehen wir dich auch im Bild. Sag uns nochmal kurz Hallo. Ja. Alexander, da bist du einwandfrei. Lieber Alexander, du siehst hier diese Bilder. Ich glaube, es ist müßig zu fragen, ob du jetzt irgendwelche positiven
Ergebnisse im Sinne des Widerstandes jetzt gesehen hast. Ich nehme mal an, du wirst dich in großen Teilen der Analyse von Uwe ein wenig anschließen können. Aber hast du vielleicht, das ist die Kehrseite der Medaille, hast du vielleicht negative Konsequenzen für den Widerstand erlebt? Einige Leute sagen ja schon allein der Fakt, dass dieses ganze Debakel mit Habeck und der Fähre passiert ist, das hat ja schon ein negatives Licht auf die Bauern geworfen, die ja eigentlich Sympathiepunkte gewinnen wollten. Also dieselbe Frage hätte ich aber aus der anderen Seite gestellt. Hast du vielleicht negative Auswirkungen für den Widerstand als Konsequenz unmittelbar aus diesen ganzen Aktionen wahrgenommen?
Ganz im Gegenteil. So wie du vorhin sagtest, du bist ein kritischer Geist. Ich bin ein hoffnungsloser Optimist. Ich lasse mir das einfach nicht nehmen und suche immer nach den guten Aspekten in allem, was passiert. Und ich habe zum Beispiel bei der Fähre, bei der Geschichte in Schlüttsiel, hatte ich für mich den Gedanken, perfekt, das dient der Sache gut, denn an diesem lächerlichen Vorfall zeigen die Medien schon ihre ganze, ich sage mal, Diffamierungskraft und das ist ein gutes Lehrbuchbeispiel, weil nur so wird jeder Bauer in ganz Deutschland mitbekommen, da muss ich vorsichtig sein.
Weil jede Kleinigkeit wird ausgeschlachtet. Und ich glaube, sie haben uns damit einen guten Dienst erwiesen und auch den Bauern vor allem, indem sie sich vorgewarnt haben, was sie mit ihnen aufführen werden, wenn sich einer daneben benimmt. Und es ist dann auch wirklich in ganz Deutschland kaum zu irgendwelchen Zwischenfällen gekommen. Also, was da die Mainstream-Medien hervorrahmen, das ist wirklich minimal angesichts der Größe dieser Proteste. Was ich Positives sehen kann an dem Tag selbst, am 8. Jänner,
Bauern, das sind nun mal Leute, die überall verteilt sind und auch gut vernetzt sind, sowohl miteinander als auch mit der Bevölkerung. Jeder kennt einen Bauern. Oder zumindest kennt jeder jemanden, der einen Bauern kennt. Und das kann man nicht so einfach alles ins rechte Eck stellen. Da kann man nicht so einfach drüberfahren, drüber bühlen, weil Demonstrationen dienen unter anderem ja auch dazu, dass man möglichst viele Augenzeugen generiert, die gesehen haben, was das für Leute sind, was die wollen, was sich da abspielt.
Ganz Deutschland hat es gesehen. Jeder hat es irgendwo mitbekommen und kann das jetzt vergleichen mit den Berichten in der Presse und wird möglicherweise seine eigenen Augen in Zweifel ziehen, möglicherweise aber auch sagen, ich glaube doch nicht, was die mir erzählen, ich glaube das, was ich gesehen habe oder was mir mein Freund erzählt, der dabei war oder mein Bauer, der vor Ort war und mit war. Also die Bauern in der Art anzugreifen, das finde ich strategisch ausgesprochen ungeschickt. Noch dazu gerade zu diesem Zeitpunkt jetzt, da schließe ich mich Julian Reichelt an,
der festgestellt hat, wenn ich als Regierender den Bauern in die Tasche greifen will, dann mache ich das doch um Gottes Willen nicht mitten im Winter, wenn der Zeit hat, sich zu wehren. Also das war ausgesprochen ungeschickt und ich finde es sehr positiv aus unserer Sicht. Was jetzt gerade der Fall ist bei den Bauern, ist ganz einfach und das kriege ich auch mit in den wenigen, muss ich sagen, Bauerngruppierungen, wo ich mittlerweile ein kleines bisschen vernetzt bin. Die sind in einer Art Stimmung, wie wir sie am 2. August 2020 erlebt haben.
Da waren viele ganz optimistisch, haben gesagt, hui, jetzt fahren wir da hin und da zeigen wir uns jetzt mal und da wird es ein sofortiges Ergebnis geben. Und die sind jetzt in dieser Ernüchterungsphase, wo sie einfach feststellen, A, die Verbände sind möglicherweise nicht ganz so auf unserer Seite, wie man das geglaubt hätte. B, die Politik ignoriert uns vollständig, fährt sogar noch drüber und beschließt ihr Ding gerade an dem Tag, wo wir draußen auf der Straße sind. Frechheit sondergleichen. und C, okay, was machen wir jetzt gegen dieses Framing in den Medien?
Das kann doch nicht wahr sein, dass so etwas in Deutschland 2024 möglich ist. Und die haben jetzt mal diese Phase, wo sie das praktisch verarbeiten. Ich sehe das gut und positiv, denn sie erleben am eigenen Leib, wie es funktioniert und es sind so viele, dass sich das rumspricht. Gut, also dein Wort in Gottes Gehör. Ich würde dir jetzt nicht so früh in der Sendung schon ins Wort fallen und widersprechen. Von daher, lass uns einfach mal weiter sammeln und dann gucken wir mal, wo wir landen am Ende dieser Sendung. Markus,
der Alexander hat es gerade angesprochen und ich möchte das auch direkt unmittelbar aufgreifen. Die Frage nach der Diffamierung, wie die Leute das hoffentlich mitbekommen haben, muss man sich mal vorstellen. Das ist das einzige Positive, das aus dieser Sache gekommen ist, dass die Leute bemerkt werden, wie sehr sie in Anführungszeichen verarscht durch den Kakao und durch den Dreck gezogen werden. Aber naja, okay, gut, das ist offensichtlich halt das Laster eines hoffnungsvollen Optimisten, wie du es einer bist, Alexander, dass du also darin auch noch was Positives siehst. Aber nichtsdestotrotz, lass uns einmal kurz halt in einige der vielleicht markantesten Beispiele der Diffamierung in den letzten Tagen reinschauen
und dann darüber sprechen, wie die Macht der Medien ist und wie sie wirkt. Ich glaube, du bist da der richtige Ansprechpartner, um uns diese Sache anzugucken. Also, wir informieren uns, wie Ursula von der Leyen uns gebeten hat, natürlich nur bei offiziellen Quellen und keine Quelle könnte renommierter, offizieller und seriöser sein als die Tagesschau. Was hatte sie denn also zu sagen zur Klientel, die dort also aufgefahren ist in Berlin über die letzten zwei Tage? Heute auch in Berlin friedliche Blockaden. Allerdings fallen vereinzelt auch solche Symbole auf. Ein Galgen, bekannt schon von Pegida-Demos. Das Sandmännchen mit Schlagring.
Auch Flyer der neonazistischen Partei Dritter Weg werden verteilt. Die Partei hat ihre Anhänger aufgerufen, sich unter die Landwirte zu mischen. Stopp die Volksverräter, heißt es auf ihrer Internetseite. Die rechtsextremistische Szene versucht mit ihren unterschiedlichen Akteuren, sich da draufzusetzen, diesen Protest zu kapern. Sorry, ich muss hier ganz kurz unterbrechen. Den kamen die eben mal raus, wenn sie irgendeinen brauchen, der im Fernsehen das Wort Rechtsextremismus mit ganz viel Gravitas sagt. Also unfassbar, dass dieser Typ überhaupt noch eine Daseinsberechtigung hat,
abseits von eben seiner Lieblingsfreizeitbeschäftigung. Ganz deutlich zu beobachten in verschiedenen Teilen des Landes, auch mit verschiedenen Akteuren, durch die AfD zum Beispiel, aber auch durch kleinere Gruppierungen. Beispiel Dresden. Hier marschierte heute auch die rechtsextremistische Kleinstpartei Freie Sachsen. Die Demo angemeldet zur Unterstützung der bundesweiten Bauernproteste. Hier geht es kaum um Agrarsubventionen, hier geht es um Stimmungsmache, ganz grundsätzlich gegen die Bundesregierung.
Vor allem die AfD versuche so, von den Bauernprotesten zu profitieren. Mit denselben Akteuren und in sehr ähnlicher Form wie in den vergangenen Jahren versucht sie jetzt wieder, die Krise für sich als Chance zu nutzen, auch der Wut auf die Ampel, auf die Bundesregierung für sich als Energie zu nutzen, als eine Art Beschleuniger, Katalysator zu beginnen, dieses wichtigen Wahljahres, insbesondere in Ostdeutschland.
Die Bauernproteste gegen die Ampelregierung. Die rechte Szene hat nach Corona und Migrationspolitik offenbar das nächste Thema für sich besetzt. Ja, besetzt ist irgendwie auch das Gehirn all dieser Leute und zwar nur von einem Thema. Alle sind sehr angeblich, also wir, damit rechts, rechts, rechts. Wenn man halt eben ein Hammer ist, dann sieht man überall nur Nägel, die scheinen da wirklich sehr eindimensional zu sein. Aber gut, für das Facettenreichtum, das mir vielleicht irgendwo fehlt oder ich nicht entdecke,
habe ich Markus Heinz eingeladen. Markus, du bist der Beobachter der Medien. Dein Kanal explodiert förmlich vor Nachrichten zum Thema Bauernproteste. Hast du also auch nur diesen Tenor vernommen oder gibt es in irgendeiner Form vielleicht auch weltweit hoffentlich, in irgendeiner Form also objektive zumindest, also wenn nicht positive Resonanz auf das, was da so passiert ist, in den Medien ganz speziell? Ich glaube, dass die Resonanz durchaus positiv war. Man muss ja mal unterscheiden, wie kommt es dem Volk an, wie kommt es den Social Media an und was macht dann der gekaufte Mainstream?
Also man sollte diesen Mist von Tagesschau und auch in Österreich vom Standard und von vielen anderen eigentlich überhaupt nicht wiedergeben. Wir wissen alle, wie das läuft. Man setzt irgendeinen Olaf Sundermeyer hin, der erzählt dann immer wieder das Gleiche. Sollte man meines Erachtens überhaupt nicht mehr groß verbreiten. Natürlich kann man jetzt nicht erwarten, dass von heute auf morgen sich die ganze Welt ändert. Das ist einfach so. Aber mein grundsätzliches Fazit ist trotzdem, dass das zunächst mal ein positiver Auftakt war und es ist auch so, dass das Thema ja in den Medien gespielt wurde und es wurde überall gespielt.
Das heißt eigentlich ganz Deutschland und ein relevanter Teil der westlichen Welt hat das mitbekommen. Das setzt unsere Regierung natürlich weiter unter Druck und auch ihre Helfershelfer aus CDU und CSU. Und deswegen ja diese verzweifelnden Versuchen von Sundermeyer und Co. immer wieder das gleiche Narrativ zu spielen. Man wird immer bringen, diese Partei hat daran teilgenommen, dann kommt das AfD-Framing. Das Ding ist aber, was mir so langsam auffällt, die Menschen interessieren sich nicht mehr wirklich dafür. Also gestern gab es eine Szene vom Odeonsplatz, wo ein grüner Politiker dann gesprochen hat, was ja zunächst mal positiv zu würdigen ist, dass man miteinander redet.
Aber der hat so einen Mist von sich gegeben, dass ihm wirklich das Publikum zusammengeschrien hat. Und das ist auch nachvollziehbar, weil dann kam es ja wieder diese Abgrenzung von rechts, von den Querdenkern, den sogenannten und so weiter. Und das war ein Pfeifkonzert, besonders gleichen, weil die Leute halt inzwischen verstanden haben, dass die ganze Sache vor allem der Propaganda dient und dieses ganze Framing funktioniert nicht mehr. Also das war so ein bisschen das, was ich da gesehen habe. Und auch die Verbände, die natürlich teilweise, oder was heißt teilweise, die zum großen Teil erstmal kontrolliert sind von der Agenda 2030, der UNO und so weiter, auch da hat sich dann der Verbandschef des Bayerischen Bauernverbandes doch ziemlich deutlich geäußert, dass man es eben sich nicht gefallen lasse, dass man legitimen demokratischen Protest so verunglimpft sei, das eines Politikers in dem Fall.
und von daher, es ist schon gut, dass das so stattgefunden hat und die müssen jetzt natürlich auch lernen, sie müssen weitermachen und es ist, glaube ich, ganz wichtig, dass das nicht nur ein Bauernprotest bleibt, sondern dass vor allem auch mal die Unternehmer in diesem Land, und das hat man ja gesehen, wirklich mal verstehen, es ist sowas von fünf nach zwölf, man muss dieser Regierung, aber nicht nur der Regierung, sondern der ganzen etablierten Politik einfach mal klar machen, so geht es nicht weiter und dafür war es eigentlich ein ganz gutes Signal. Das Echo international war wirklich sehr, sehr gut, weil es überall gespielt wurde,
was bei den meisten Protesten der letzten Jahre einfach nicht so war. Also die Menschen gucken sehr genau nach Deutschland und das setzt unsere Politik massiv unter Druck und deswegen diese ganzen Verzweiflungstaten von Herrn Habeck möchte ich gar nicht anfangen mit seinem Teleprompter-Gestammel, das er da gestern von sich gegeben hat. Bevor wir zu Habeck kommen, hier noch einmal der Beleg, dass Markus absolut recht hat. eine der vermutlich objektivsten Reportagen zu diesem Thema kam, ob ihr es glaubt oder nicht, aus Russland. Wir sind hier gerade beim Pirvelkanau, also im Prinzip das Äquivalent von ARD in Russland, die wirklich
einen wunderbaren im Prinzip Bericht gemacht haben. Wunderbar, deshalb, weil er halt einfach wirklich ganz objektiv, ganz neutral berichtet, ohne sich auf irgendeine Seite zu schlagen und im Prinzip wirklich alle Seiten zu Wort kommen lässt, die in irgendeiner Form an dieser Sache beteiligt sind. Also ich erspare euch hier natürlich den russischen Kommentar, weil die meisten von euch vermutlich kein Russisch sprechen werden und Und es fehlt noch eine Untertitelung. Aber in der Tat gab es also internationale Resonanz. Und es ist auch gut so, dass wenigstens also international wir durch diese Sache in irgendeiner Form halt, naja, Beachtung vielleicht möchte ich sagen, gefunden haben.
Gut, liebe Freunde, damit möchte ich zu einem weiteren Thema überkommen. Und das ist, bevor wir zu Habeck gehen, vielleicht auch ein bisschen halt die Berichterstattung in der eigenen Blase. Ja, weil viele von uns haben sich ja auf Livestreams gestützt in erster Linie oder halt eben auf andere alternative Kanäle, ja, die ihre eigenen Reporter losgeschickt haben, um diese ganze Sache einzufangen, weil wenn auch der Mainstream stückweise berichtet hat, dann eben leider nur stückweise und ganz oft eben zeitversetzt. Wir haben da den Einspruch, in Echtzeit zu arbeiten.
Wie dem auch sei, wenn man halt also schaut in diese ganzen Berichterstatter, dann sind mir insbesondere zwei aufgefallen. Und natürlich, sage ich mal, die zwei Platzherrscher, die so ein bisschen wie Dominanz in Deutschland kämpfen, das sind in erster Linie auf eins und kompakt. Und wenn man sich diese zwei also mal anguckt, einfach nochmal illustrativ diese zwei, ich könnte noch viele andere Beispiele nennen, dann merkt man, der Tenor dieser Berichterstattung, Berichterstattung, der war doch ein sehr, sehr hoffnungsvoller, um es mal ganz milder auszudrücken. Der war fast eigentlich, muss man sagen, euphorisch. Glaubt ihr nicht? Dann guckt mal hier bei Auf1 rein.
Es waren heute die größten Proteste gegen eine Regierung in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland. Hunderttausende Bauern waren auf den Straßen, aber nicht nur Bauern, auch Jäger, Bäcker, Wirte, Handwerker und der gesamte Mittelstand hat sich solidarisiert und diesen Tag zu einem einem unvergesslichen Ereignis gemacht und ist bei Eiseskälte auf die Straßen gegangen und hat Deutschland lahmgelegt. Das Einzige, würde ich an dieser Stelle zynisch bemerken,
das an dieser Anmoderation stimmt, ist, dass es wirklich eiseskalt war. Ich habe mir selber dort die Eier abgefroren, um es mal wirklich ganz klar auf Deutsch zu sagen. Und man muss schon wirklich einer der sehr Harten sein, um in den Garten zu kommen, sich das alles anzutun, auch mehrfach, wie ich es getan habe, und dann zu hoffen, dass sich da irgendetwas ändert, vom Rumstehen um eine Feuertonne. Also wie dem auch sei, ihr seht, dass soweit also der Auftakt der Mediale von auf eins und was soll ich euch sagen, kompakt hat es nicht wirklich viel besser gemacht. Die Euphorie trieft auch hier Jürgen Elsässer aus allen Poren.
Ein historischer Tag, meine Damen und Herren, das ganze Land in Bauernhand. So etwas gab es noch nie in der Geschichte der BRD und natürlich auch der DDR. Nach 1945 waren noch nie solche Protestaktionen zu Gange, denn es war ja nicht allein eine Demonstration, sondern es war ziviler Ungehorsam, es waren Blockadeaktionen.
Wovon spricht der Mann? Da muss ich ganz ehrlich sagen. Wo waren denn diese Blockadeaktionen? Ich bin rausgegangen, um diese Blockadeaktionen zu sehen. Die wurden mir versprochen. Mir wurde eine Woche des Widerstands versprochen. Mir wurde ziviler Ungehorsam tatsächlich in Aussicht gestellt. Leute, die sich ganz, wie damals bei den Spaziergängen, dezentral eben selber nicht organisieren, sondern einfach mal rausgehen, einfach nur, weil andere es auch tun. Und jeder auf seine Art und Weise irgendwie Protest lebt. Aber wirklich ungelogen, ihr habt es ja vielleicht auch in meinen anderen Streams gesehen, liebe Freunde. Ich war ja wirklich zweimal draußen. Also das war ja, wie soll ich es anders sagen, an Lehre nicht zu überbieten. Also kaum war wirklich die Stunde geschlagen, da die Veranstaltung, die angemeldete, beendet war, war ich bei diesem Protestcamp, das tatsächlich in Dresden aufgebaut worden ist, außer Thüringen, die einzige Stadt in Erfurt, glaube ich, die überhaupt noch eine Mahnwache hatte.
Die also gesagt hat, okay, über die Veranstaltungen hinaus, bei der so viele schöne Menschen aufgelaufen sind, machen wir auch mal was Nachhaltiges, insbesondere hier, also im Zentrum der Hauptstadt des Landes, vor der Staatskanzlei, aber auch da, ja, ein sehr überschaubarer Haufen und im Verlauf von diesem, eines sehr kurzen Streams von gerade mal einer Stunde 50 hat sich das noch umso mehr, ja, sag ich mal, hier gelehrt, sodass ich dann auch relativ schnell den Nachhauseweg angetreten bin. Also hier seht ihr das schon, wie das alles so ein bisschen im Dunkeln versinkt und sehr wirklich viel mehr Menschen sind es also dort nicht geworden. Heute Morgen, also ganz ehrlich, liebe Freunde, ich wünschte, ich hätte das geschönt, ja, aber als ich heute Morgen auf diesen Platz gekommen bin, um zu schauen, wie also diese Mahnwache vonstatten geht, ja, und wie die Resonanz so ist, ja, da habe ich auf das hier geblickt. Wenn ihr heute in meinem Stream dabei gewesen seid, dann werdet ihr meine Reaktion darauf unmittelbar mitbekommen haben. Ich kann euch sagen, das war auf jeden Fall keine sehr erfreute.
Wenn ich mal kurz dazwischen darf, also zum Thema, weil du gerade gesagt hast, Blockade und so weiter. Man muss ja da verschiedene Sachen beurteilen. Ich habe das selber mal mitbekommen in Brasilien und zwar wirklich an der vordersten Front, wo ein Land fast lahmgelegt worden wäre und das hätten die damals auch ohne weiteres machen können, also Trucker und auch Landwirte. Die Frage ist immer, was will der politische Gegner? Das ist das eine. Also und wie kommt das im Volk an und die Resonanz im Volk? jetzt lassen wir mal die Altpapiermedien da völlig raus, die da einfach nur Propaganda machen,
auf diese Proteste, die war extrem gut. Und das ist auch was, was man durchaus verbreiten sollte. Es geht jetzt nicht immer nur darum zu sagen, ja, die müssen das ganze Land lahmlegen. Die Frage ist ja, wem schadet das, wenn das ganze Land lahmgelegt wird? Und das, was ich gesehen habe, ist wirklich, dass es eine sehr positive Resonanz war. Ich habe jetzt fast nichts in den Medien verfolgt, dass die Menschen sich darüber groß aufgeregt haben. Also selbst Leute, die stundenlang im Stau saßen, haben ein ganz großes Verständnis gehabt. Ich glaube, Kinder sind mit Traktoren, das war ein Bild aus Bamberg, durch die Straßen gefahren, vor Kindergärten teilweise.
Und das ist ein positives Signal, weil es geht ja darum, dass am Ende das Volk diesbezüglich das auch mitträgt und unterstützt. Und ich glaube, das ist was, das kann man als ganz großen Erfolg durchaus mal raustragen. Es heißt natürlich jetzt nicht, dass das alles perfekt gelaufen ist, aber es geht auch nicht automatisch nur darum, das Land lahmzulegen, weil das kann eben auch dazu führen, dass eben dann die Resonanz in der Bevölkerung einfach nicht da ist, die Akzeptanz und das ist ein zweischneidiges Schwert. Der grundsätzliche Protest kam
sehr, sehr gut an und deswegen hat die Politik auch so große Probleme und deswegen dieses Framing. Weil die einfach nicht wollen, dass man sich hinter die Bauern, hinter die Unternehmer stellt und das hat aber gestern sehr gut funktioniert, dass die Menschen das einfach akzeptiert haben, was bei einem Streik zum Beispiel nicht einfach so der Fall ist. Wir werden es morgen rauskriegen, da steigen die Lokführer. Wir werden mal sehen, ob das ein ähnliches Ergebnis ist. Ja, wobei, lieber Markus, da würde ich verdichten hinzufügen, das ist kein Popularitätswettbewerb hier. Also ich bin da nicht angetreten oder in irgendeiner Form in die Kälte gegangen,
um irgendwelche Sympathiepunkte zu erringen. Mir ist es egal, was die Leute da draußen von mir halten. Auch du hast ja eigentlich eine relativ nonchalante Attitüde. Wir sind auf Wahrheitsfindung, wir sind in einem politischen Kampf, wir versuchen etwas zu bewegen in diesem Land. Und bewegt hat sich relativ wenig. Alle, die aufgestanden sind, haben sich auch direkt nach Veranstaltungsende wieder hingelegt. Und das ist das, was ich als allererstes moniere. Ich stimme dir absolut zu, dass wir kleine Erfolge vielleicht am Horizont sehen, insofern als zumindest sich niemand in irgendeiner Form groß negativ geäußert hat aus der Bevölkerung. Da bin ich absolut bei dir. Aber da waren wir auch wirklich schon vorher. Wir waren dem ganzen Volk eigentlich in der Vergangenheit größtenteils egal.
Egal. Jetzt sind wir denen vielleicht nicht egal. Jetzt haben sie wenigstens nichts Schlechtes über uns zu sagen. Also insofern ist das vielleicht schon mal eine Stufe höher, dass sie wenigstens wissen, dass wir existieren. Die Sichtbarkeit, die du angesprochen hast und auch der Alexander Ehrlich, die würde ich auf jeden Fall sehr, sehr hoch anrechnen. Die Leute haben also gesehen, es gibt uns überhaupt noch nach der ganzen langen Pause zwischen dem Corona-Thema, als die Leute gedacht haben, naja, diese ganze Bewegung ist doch eingeschlafen. Aber wenn man ganz wirklich nüchtern nur die Fakten betrachtet in Bezug auf Effektivität unter der Zielrichtung, die wir nicht etwa seit gestern, nicht etwa seit diesen Protesten, sondern seit drei Jahren verfolgen, stelle ich mir die Frage, ob das da wirklich halt produktiv war.
Daher zurück zu Kladinka-Uwe. Ganz kurz einen Punkt noch dazu. Was wir während der Corona-Maßnahmen-Proteste gemacht haben. Wir haben Druck von außen, vom Ausland in die anderen Länder gespielt. Wir haben Druck auf Österreich ausgeübt, von Deutschland. Wir haben das umgekehrt gemacht. Und die Wahrnehmung im Ausland, ich schreibe im Hintergrund auch immer so mit ein paar Leuten hin und her, war, dass das ein riesengroßer Protest war. Und das setzt unsere Regierung in Deutschland massiv unter Druck. Also wir dürfen es auch nicht komplett zerreden. Es ist wirklich im Ausland angekommen.
Es haben große Teile der westlichen Welt haben das wahrgenommen und das setzt unsere Regierung, die sowieso schon unter Druck ist, massiv unter Druck. Und das ist was, das man auf jeden Fall als Erfolg wirklich auch verkaufen muss, was einfach objektiv der Fall war. Es kam im Ausland sehr, sehr gut an. Ich bin vollkommen bei dir, dass es im Ausland sehr, sehr gut ankam. Und diese Debatte müssen wir auch zurechtführen, ob das nicht vielleicht sogar wichtiger war. Die Macht der Bilder, die Macht der Medien. Aber objektiv kannst du nicht davon sprechen, dass da irgendein andersartiger Erfolg in irgendeiner Form sich am Horizont eben abgezeichnet hat,
weil diese Regierung hat unmittelbar in den Tagen des Widerstandes, in der Nacht von Montag zu Dienstag, die Nachricht rausgehauen, dass die diese Vergünstigungen, die vorher gegolten haben, eben nicht zurücknehmen. Also die haben im Prinzip genau das, wofür die Leute vorgeblich eigentlich als allererstes auf die Straße gegangen sind, denen ins Gesicht zurückgesteuert und gesagt, nein, wir halten an unseren Plänen weiter fest, ist uns egal, ihr könnt auch zu Hunderttausenden gehen, waren ja schon Hunderttausende angeblich, wer es glaubt, wird selig, aber wie dem auch sei und die Regierung zittert überhaupt nicht, sondern hat einfach nur ganz knallhart durchgezogen, was sie
wollen. Wir haben da leider eine... Die zittern. Die zittern. Das hat man rausgehört. Nicht nur ein Herr Habeck, die Regierung und viele, die zittern, das merkt man denen an. Die haben keinerlei Ruhe, die machen Fehler und die Botschaft ist tatsächlich angekommen. Das kann man alles noch besser machen, brauchen wir nicht drüber reden, aber die zittern. Ja, die zittern vor den Wahlen, die zittern nicht vor den Bauern, darauf wollte ich hinaus. Okay, lieber Klardenker Uwe, lass uns noch einmal zu der Frage zurückkehren, die ich vorhin eigentlich anstoßen wollte. Erinnere dich zurück an diese euphorischen, möchte ich fast schon sagen, Anmoderationen von hier Stefan Magnett oder auch zum Beispiel Jürgen Elsässer. Alle anderen eigentlich auch. Ich meine, allein wenn ich jetzt zum Beispiel hier reingucke, wie wenig bei diesem wirklich prestigeträchtigen Cast, den wir hier heute auflaufen, wie wenig Leute in unsere Berichterstattung heute reingucken.
Das reflektiert die Leute, es sieht nicht darauf aus, Negativnachrichten zu hören zu diesem ganzen Thema. Warum, weil eigentlich der ganze alternative Mainstream sich übersteigt mit positiven Vorschusslorbeeren von einer Magnitüde, die ich noch nicht erlebt habe. Ich nehme die Antwort ein bisschen vorweg, aber wie kannst du dir das also erklären oder wie beobachtest du das, dass die Alternativen doch so versessen zu sein scheinen, jetzt das alles wirklich komme, was wolle, als Sieg für sich auszulegen? Das ist einfach reines Wunschdenken. Man hat eben in den letzten Jahren nichts bewirkt und kann auf der Straße nichts bewirken. Jetzt kommen andere Leute, in dem Fall die Bauern, und dann will man das jetzt für sich als Erfolg mitverboten.
Die Bauern haben klar erklärt, dass sie mit den Querdenkern und sonstigen Rechtsradikalen nichts zu tun haben wollen. Das heißt also, wenn jetzt dann die sogenannten Querdenker sagen, die Bauernproteste sind unsere Proteste, ist das ja schon mal die erste Selbstbetrug. Die haben damit rein gar nichts zu tun. Da will auch gar keine Kooperation stattfinden. Da wird man auch nichts voneinander lernen wollen. Insofern sind das zwei völlig verschiedene Paar Schuhe und man versucht jetzt Hoffnung in eine Bevölkerungskoppe reinzusetzen, die ganz andere Zielsetzung hatte oder hat nämlich, die eben rein materiell an wirtschaftlichen Fragen orientiert ist und überhaupt nichts ansonsten mit System oder Regierungspolitik zu tun hat.
Und wenn ich dann mal auf die Frage komme, wo geht es denn, zu sagen, ich bin gegen Subventionen, ist nicht, ich bin gegen irgendein Regierungssystem. Das muss man doch mal ganz klar sehen. Es ist lediglich gegen eine bestimmte Form von Politik etwas. Und wenn wir sehen, dieses Thema mit Traka-Protesten, das haben wir doch vor einem Jahr gehabt in Kanada, in viel größerem Umfang. Ja, die haben wochenlang dort kampiert. Das ist doch genau ein Jahr her. So, und was war denn da? Da war doch genau so international Furore.
Jetzt geht es los. Die zeigen es jetzt. Das ist der Leuchtturm für alle anderen. Ja, und was passierte dann? Herr Boudou hat einfach nach ein paar Wochen den Sack zugemacht. Er hat die Finanzierung gestrichen und die Sache erledigt. Das heißt, diese Aussage, die Politik hat Angst, das mag vielleicht sein, dass einzelne Politiker mit der konkreten Situation überfordert sind, aber die nötigen Rechtsmittel zu ergreifen, um einen solchen Protest zu stoppen, der eh schon so eingenordnet ist.
Also wenn ich nur die Schiffsaffäre sehe und dann mache ich Schnitzen einmal mit dem Finger und sofort springen alle Bauernverbände auf und dann, ja nein, mit Rechtsradikalen wollen wir nichts tun, wir wollen nur friedfertig demonstrieren und und und. Also sprich von den Bauern ist doch gar nicht ernsthaft was zu erwarten. Die haben zwar ein Problem, aber die haben nicht wirklich den Willen, sich durchzusetzen und die werden ganz brav das machen, was man ihnen sagt. Denn die leben seit Jahrzehnten von Subventionen und die können nichts machen, weil sie vom Staat zu einem Großteil abhängig sind.
Die sind viel abhängiger als viele andere Berufe. Die kriegen doppelt so viel, dreimal so viel Subvention für ihre Branche bezogen auf die Betriebsgrößen wie andere Branchen. Das heißt, das ist, Grunde genommen, sind die Bauern ein subventionierter Form von Staatsunternehmen. Und da kann man nicht ernsthaft erwarten, dass die sich gegen den Tropf, an dem sie hängen, ernsthaft zur Wehr setzen. Die werden immer einen Kompromiss machen. Ja, die werden nicht nur einen Kompromiss machen. Ich habe auch leider das Gefühl, die haben es nicht wirklich. Also wirklich, ich merke, wir haben da eine Differenz mit Markus und ich lese auch deine Nachrichten im Hintergrund, lieber Markus, ich verstehe deine ganzen Bedenken, aber ich möchte nichtsdestotrotz meine Meinung wiedergeben, weil sie wahrscheinlich auch in dem Verhältnis, wie wir auch hier gerade vertreten sind, repräsentiert ist, nicht nur in unserer Bewegung, sondern auch in Deutschland.
Und einige Leute sehen das halt eben kritisch und manch einer sagt vielleicht zu Unrecht, ja, und dann möchte ich mich gerne davon überzeugen lassen und dafür ist eben diese Debatte da. Wäre ich also jetzt vielleicht nicht so hart, ja, denselben Kurs gefahren wie auch der Uwe, der jetzt in dieselbe Kerbe schlägt, dann hätte ich zum Beispiel eben diese Argumente nicht herausarbeiten können. Gut, ich sehe den Alexander im Hintergrund auch schon gerade schmunzeln und du merkst ein bisschen, in welche Richtung Uwe und ich zumindest hier fahren. Ich schwöre da draußen an die Zuschauer, auch wenn ich den Klardenk Uwe sehr, sehr schätze, wir haben uns in keinster Form abgesprochen, wir haben uns über ich möchte sagen Wochen, lieber Uwe,
eigentlich gar nicht gesprochen, also in keinster Form auch über dieses Thema jetzt abgesprochen. Wir haben uns vielleicht noch ein gutes, schönes neues Jahr gewünscht oder so, aber ansonsten war da auch nichts mehr. Also ich wusste gar nicht, welche Meinung du gesagt reinbringst in dieses Thema. Du hast mir relativ nüchterne Statistiken eigentlich nur als Grundmaterial mit dem Hintergrund gegeben. Auf die werden wir nachher zu sprechen kommen. Aber lieber Alexander, damit möchte ich zu dir kommen. Du merkst, hier arbeiten sich so zwei unterschiedliche Positionen heraus. Für welche möchtest du denn jetzt hier Partei ergreifen? Also du hörst meine Bedenken, du hörst den Einwurf von Uwe,
du hörst aber auch gleichermaßen natürlich, dass der Markus appelliert, die Sache nicht kleinzureden, weil zu Recht sagt er ja, international ist die Macht der Medien wirklich sehr stark gehört worden und vielleicht ist das ja sogar wichtiger. Also auf welche Seite bist du geneigt, dich zu schlagen oder was übersehen wir vielleicht also in dieser ganzen Debatte aus deiner Perspektive? Ja, zunächst einmal möchte ich eine Kleinigkeit der Forschung halber korrigieren, die Markus falsch hatte, aber das war meine Schuld, weil dieses Video, das er erwähnt hat mit den Kindern, das stammt nicht aus Bamberg.
Das war eine Fehlmeldung von mir. Ich habe das direkt von der Quelle bekommen, habe das veröffentlicht und Bamberg geschrieben. Es war in Wirklichkeit Neustadt an der Saale. Bitte um Verzeihung an die Aktivisten in Neustadt an der Saale. Ich bin die Ursache und Wurzel dieses weit verbreiteten Irrtums, das Steinbahnwerk gewesen. Tut mir leid. ansonsten zu deiner Frage auf welche Seite ich mich schlagen werde ich schlage mich auf die Seite des Optimismus und das mit guten Gründen ich würde, wenn ich vor einer
Fernsehkamera stünde, wahrscheinlich mich genauso anhören wie Stefan Magnet, ich würde mich nicht so anhören wie Jürgen Elsässer, weil das ganze Land in Bauernhand, das geht doch wohl etwas zu weit, aber ich würde sehr wohl sagen, das sind die größten Proteste gegen Regierungspolitik, die Deutschland seit 1945 erlebt hat. Eigentlich genau genommen seit 1923, seit dem Generalstreik. Also über 100 Jahre hat es so etwas nicht gegeben.
Und was ihr hier gesagt habt von wegen, naja Eli, du zeigst Dresden. Ich habe über 6000 Städte gesehen. Ich habe dort auch kleine Aktionen gesehen. Moment, Moment, Moment. Ich zeige Dresden aus einem ganz guten Grund. Dresden Dresden und Erfurt sind die einzigen beiden Ausreißer, die tatsächlich auch noch am Folgetag, in die Nacht hinein und am Folgetag noch in irgendeiner Form an diesem Protest, an diesem Widerstand festgehalten haben. Das mag jetzt nicht spektakulär aussehen, aber selbst in Dresden und selbst in Erfurt ist das also auf diese Art und Weise in Anführungszeichen eingeschlafen.
Du beschreibst dir einen Zustand, den es gegeben hat. Ja, in Berlin stehen sie auch tatsächlich alle noch schön geparkt in Reihe und Glied, wie wir gesagt haben, dahin, wo jeder Protest hingeht zum Sterben, nämlich auf dieser Allee des 17. Juni. Aber in welcher Realität lebst du, wenn du sagst, dass das jetzt der größte Protest war, den dieses Land erlebt hat? Gigi, es war der größte Protest, es war überall sichtbar, es war in jedem kleinsten Dorf waren die Kolonnen unterwegs. Du hast eine Stadt und einen Platz vor Augen, den du selbst mitbekommen hast, aber das war eben der Unterschied zu den großen Demonstrationen der Demokratiebewegung, dass nicht alle zusammengeströmt sind an einer Stelle, sondern ausgeschwärmt sind und überall die Tätigkeit, die Aktivität sichtbar war.
es war geradezu unglaublich bis wie hinunter in welche kleinen Gemeinden mich Videos erreicht haben von Dörfern mit 500 Einwohnern wo trotzdem 15 Traktoren riesig Rambazamba machen und was mich noch sehr beeindruckt hat und da widerspreche ich auch Uwe, dass diese Leute die Bauern nur für Subventionen auf die Straße gehen und mit unseren Anliegen gar nichts zu tun haben dem widerspreche ich massiv Denn fast überall, wo man gehört hat oder Bilder gesehen hat, was die Leute auf der Straße fordern, war die Forderung, Ampel muss weg. Und das hat mit uns sehr wohl etwas zu tun.
Ja, Alexander, das...
hier gerade tun und fordern. Und da rede ich nicht davon, was der Verbandspräsident sagt. Da rede ich davon, was die Mitglieder sagen. Und der Verbandspräsident wird sich auch rechtfertigen müssen. Was glaubst du, was der gerade für einen Druck von unten kriegt? Ja, aber Alexander, was soll ich dir sagen? Der Druck von unten, ich habe das Gefühl, der hat eher Druck von oben. Das ist der einzige Druck, auf den der reagiert, der Ruckwied. Und das sieht man auch, wenn man sich seinen Lebenslauf anguckt. Ich lasse im Nachgang gerne diese Bilder laufen. Und zu Recht hat hier auch jemand im Internet, im Chat geschrieben, auf D-Live Danke auch für eure rege Beteiligung, liebe Freunde.
dass ich zu spät gekommen sei für die Demo. Ja, sehr wohl wäre da viel los gewesen. Und das sind sie ja, diese Bilder von zum Beispiel im Klardenken, die sehr früh am Morgen angefangen haben, uns Sachen da schon zukommen zu lassen. Einige andere haben da noch in der Dunkelheit berichtet, hier auch. Also es ist wirklich halt am Montag ganz früh angefangen hat. Und dann, hier seht ihr es, sechs unterschiedliche Orte gleichzeitig. Natürlich ist das alles gelaufen. Also ich will das in Gottes Willen nicht in Abrede stellen, dass das stattgefunden hat. Es hat stattgefunden, ja, und es gab die eine oder andere Verkehrsbeeinträchtigung ein paar Stunden lang an isolierten Plätzen, wo man das Glück haben musste, die überhaupt, sag ich mal, auf seinem Fahrtweg zu haben, seinem üblichen.
Die Ironie ist ja, dass viele Leute überhaupt in weißer Voraussicht, weil sie wussten, dass da irgendwelche Proteste kommen, gar nicht erst losgefahren sind und die meisten Homeoffice gemacht haben. Dieser Tag ist das auch noch möglich. Als ich zum Beispiel zum Protest gefahren bin am Montag, war die Stadt noch nie so frei, mein Weg noch nie so leer. Ja, also das hätte ich mir gewünscht, dass nachts um drei die Straßen so leer gewesen wären, wie an diesem Tag, als ich um 15 Uhr runtergefahren bin zu den Ausläufern der Demo, die ich vorhin gezeigt habe, zu dieser Mahnwache. Worauf ich hinaus möchte ist, ja natürlich hat all das stattgefunden und zu Recht ist die Macht der Bilder eine sehr potente, aber die sind alle wieder gefahren.
Alles, was wir hier sehen und da kann ich mich rumklicken durch jede einzelne noch so kleine Stadt, die du erwähnst, da kann ich durchklicken durch jede alternative Berichterstattung. Alle diese Leute, dieser Trecker und dieser Sattelschlepper und der Traktor dahinter und der andere, der gerade da um die Ecke biegt, die sind alle gefahren, Bis auf eine einzige mir bekannte aktuelle Ausnahme, die vielleicht auch wirklich etwas erreichen kann im Sinne der Zielsetzung, für die die vorgeblich auf die Straße gegangen sind. Das ist Berlin. Da sind die tatsächlich immer noch am Start. Alle anderen, alles, was ihr gesehen habt, über Stunden, alles ist weggefahren. Die einzigen, die noch da sind, sind die Berliner. Selbst die Dresdner haben jetzt hier das Handtuch geworfen und sind nach Hause gegangen. Es ist alles wieder eingepackt. Es ist alles wieder nach Hause gerollt.
Und wir reden von irgendwelchen Blockaden, wir reden von irgendwelchen Streiks, wir haben nicht mal unter besten Bedingungen, als es null Resistanz gab, als der Staat in keinster Weise den Bauern hier irgendwie zuwidergehandelt hat, als der in irgendeiner Form hier reingeprügelt hätte, mit Verboten um sich geworfen hätte oder sonst was, als wirklich alle motiviert waren, als der Hype da war, das neue Jahr, jetzt hat man den neuen Elan. Alle diese Leute sind gekommen. Ja, fairerweise muss man sagen, nicht wie im Dezember sind sie schon nach drei Stunden gefahren. Sie haben diesmal bis zu zehn Stunden durchgehalten, 99 Prozent von denen. Und jetzt sind 99 Prozent von denen weg. Das sind die einzigen, die noch stehen. Hier sind wir an diesem Ort, an dem jeder politische Protest zum Sterben geht. Hier sind wir in Berlin. Du wirst den Panzer im Hintergrund erkennen. Du weißt also, wie weit der entfernt ist vom Brandenburger Tor. Keiner, ich würde mal sagen, vielleicht 100 Meter, wenn überhaupt.
Ja, 300, 350 Meter. Okay, gut. Das ist nichtsdestotrotz eine gähnende Leere, die wir hier sehen. Und das ist, ich muss es ganz ehrlich sagen, eines großen Protestes, so wie er uns zumindest versprochen worden ist. Da sind wir wieder bei der Macht der Medien und der Macht der Worte. Ja, ist es eigentlich nicht würdig. Es stehen einige versprengte Bauern um Feuertonnen, ja, wie Obdachlose, muss ich ganz ehrlich sagen. Ja, also und das soll jetzt einen politischen, sage ich mal, Gegner in irgendeiner Form einschüchtern. Ich kann um Gottes Willen nachvollziehen, mit welcher Mission ihr in diesen Stream gekommen seid und dass es ja auch morgen weitergehen muss und so weiter und so fort. Aber diese Bewegung, gestattet mir das bitte, liebe Freunde, ja, die braucht auch vielleicht einen Menschen, ja, und sei ja auch nur einer unter Tausenden, der vielleicht eine konträre Meinung hier reinbringt und die soll uns in dieser Demokratie auch gestattet sein.
Meine Meinung ist halt leider gefestigt und ich habe von euch jetzt noch keine wirklich Stichhalten für mich zumindest. Argumente gehört, die belegen, dass in dieser Zielsetzung, in der wir alle zusammen seit bald fast vier Jahren arbeiten, dass wir also mit dieser Bewegung der Bauern da signifikant nach vorne gekommen sind. Markus, gerne deine Rückmeldung. Was dazu sagen darf. Ich meine, wir haben das gemerkt, als es um die Impfpflicht ging im April 2022 und in Monaten davor. Wir hatten einen sehr dezentralen Protest und der war extrem erfolgreich und effizient.
Natürlich bringt es jetzt nur begrenzt was, wenn die Traktoren da dauerhaft vom Brandenburger Tor stehen. Aber auch da muss ich wieder einwenden. Das sind schöne Bilder. Warum war das so wichtig, dass die Richtung Brandenburger Tor fahren und vielleicht um die Siegessäule? Das Brandenburger Tor gehört zu den drei bekanntesten Bauten in ganz Deutschland, zusammen mit dem Kölner Dom und Neuschwanstein. Das heißt, die ganze Welt weiß, deswegen versucht man übrigens auch, dass die da nicht hinkommen, was ist das Brandenburger Tor. Es geht ganz häufig um die Macht der Bilder, das darf man nicht unterschätzen.
Und jetzt haben die Bauern an einem Montag demonstriert, was wir über ein halbes Jahr in den Winter gemacht haben. Und es ist immer und immer und immer größer geworden. Es geht ja auch darum, dass das Ganze finanzierbar bleibt. Wenn jetzt alle Landwirte in Deutschland die Arbeit niederlegen, nennen wir es mal so, die haben ja keinen Arbeitgeber, sind ja in aller Regel selbstständig, ist ja nicht gesagt, dass dadurch alles besser wird. Ich bin jetzt auch gespannt, was kommt als nächstes, was kommt als nächster Schritt, wie reagiert die Politik, Wann gehen sie wieder auf die Straße? Und das muss natürlich auch einigermaßen dezentral passieren, weil dann sehen die Menschen auch, Moment mal, das gibt es überall in jedem kleinen Dorf. Ob jetzt in Berlin Traktoren durchfahren, das ist gar nicht so entscheidend. Da geht es tatsächlich wirklich um die Bilder, aber es geht darum, das im Volk zu verankern.
Und ich bin jetzt gespannt, ob sie das regelmäßig machen oder ob die Verbände sie ausbremsen. Da muss man natürlich aufpassen. Aber der Alexander hat schon recht, das war, was die reine Masse angeht, das ist nicht unbedingt von den Menschen, aber so viele Fahrzeuge, so viel, nennen wir es mal, PS auf der Straße, das hatten wir noch nie. Und deswegen sollte man nicht nach ein oder zwei Tagen sagen, naja, die haben jetzt nicht das ganze Land lahmgelegt. Ich war in Frankreich mal dabei, als das die LKW-Fahrer gemacht haben. Die sind ein bisschen anders drauf gewesen. Deswegen sollte man das natürlich als Fazit schließen. Das ist alles sinnfrei. Also ich glaube, der Protest ist auf jeden Fall sehr sinnvoll und das kann auch so weitergehen. Jetzt warten wir mal ab, was die nächsten Tage passiert und ob man sich in Anführungsstrichen abspeisen lässt oder ob man einfach sagt, das geht so nicht weiter, weil inzwischen wir haben über 80 Prozent der Bürger in diesem Land der Wahlberechtigten, die mit dieser Regierung nicht mehr zufrieden sind.
Und da bin ich auch beim Alexander. Zunächst muss diese grüne Sekte weg. Die haben in einem deutschen Parlament nichts mehr verloren. Und das ist inzwischen eine absolute Mehrheitsmeinung in Deutschland. Deswegen ist es wichtig, da auch immer wieder medial drauf zu hauen. Und dafür sind Bilder extrem wichtig. Und die hat es gestern. Ich stimme dem nicht so ganz zu, muss ich ganz ehrlich sagen, weil einfach hier wird von allen Seiten immer die Interessenlage der Protestbewegung auf die Aktionen der Bauern teilweise übertragen. Das kann es nicht sein.
Ich habe gerade gestern oder vorgestern eine Analyse gelesen, was eigentlich die Gründe sind, warum die Basis der Bauern unzufrieden ist. Da sind dann fünf oder sechs Sachen gewesen. Eine Sache war eben die Kürzung der Subventionen. Eine andere Sache war, dass sie eben ein Problem haben mit der Viehpolitik. Es wurden also für die Schweinemast und für die Viehmast die entsprechenden Ställe abgebaut. Da gab es auch EU-Projektlinien und, und, und. Das sind ja Dinge, die haben mit dieser Regierung zunächst einmal rein gar nichts zu tun. Das war doch alles schon vorher da.
Wir haben früher begonnen, da hat Markus absolut recht.
produzieren können, dann muss Deutschland verhungern, was eigentlich Quatsch ist. Das ist nicht so. Das heißt, ich will jetzt nur, ohne weiter auf diese Themen einzugehen, sagen, alle diese sechs Themen haben so gut wie null Berührungspunkte mit den üblichen Protestszenarien. So gut wie null. Das heißt, wenn der normale Bürger, der mag vielleicht erstaunt sein, wenn durch sein Dorf ein Trecker fährt oder wenn in Hamburg auf einmal mal nicht auf die Autobahn draufkommt Und wenn er dann fragt, was wollen die Bauern denn? Dann sagen die, ja, wir wollen mehr produzieren, wir wollen mehr Geld verdienen, wir wollen weniger Subventionsrücknahmen haben, wir wollen mehr Städte bauen, wir wollen, dass unser Wettgesichert wird gegen die Wölfe, dass die Wölfe reduziert werden. Dann sagt der normale Bürger, ja, meine Stimme habt ihr, könnt ihr haben. Was bedeutet das für den Bürger, der nicht Bauer ist? Null, absolut null.
Ja, ich kann nicht umhin, mich dem Uwe anzuschließen. Also natürlich haben die Bauern sehr viele Sympathien aus zwei Gründen. Erstens, es gilt tatsächlich dieses Märchen, dass sie es sind, die uns wirklich hundertprozentig hier ernähren und dass wir ohne die Bauern, stirbt der Bauer, stirbt das Land, dass wir hier alle in den Untergrund geritten würden. In einer globalisierten Welt kann ich euch versichern, liebe Freunde, ist es möglich, dass wir in der Tat komplett aufhören, in irgendeiner Form Nahrung zu produzieren und trotzdem versorgt werden. Guckt nach Dubai, guckt in irgendwelche Wüstenstaaten. Da wächst gar nichts. Die haben nicht mehr die Technologie, in irgendeiner Form irgendetwas zu begrünen, geschweige denn wirklich effizient Agrarwirtschaft zu bauen.
Da kauft man sich ein, man exportiert irgendetwas anderes, was auch immer Deutschland noch an Know-how übrig hat, exportiert halt eben das, Gott weiß, unsere Autos möchte bald auch keiner mehr haben, die ganzen Werke schließen, aber gesetzt dem Fall, wir hätten nicht die Grünen an der Macht. In irgendeiner Form würden die sich schon zu helfen wissen, irgendetwas zu exportieren oder irgendeinen Krieg mal nicht zu finanzieren und man hätte auf einmal schwuppdiwupp 100 Milliarden über, das würde schon reichen, um ein ganzes Volk zu ernähren, indem man einfach die ganze restliche Welt Stück für Stück ein bisschen wie die Heuschrecken leer kauft, aber wir hätten Essen und wir sind eins der reichsten Länder. Da muss ich dir massiv widersprechen, das habe ich auch in der Schule, habe ich das mal thematisiert, vor 25 Jahren, wenn wir in Deutschland keine eigenen Lebensmittel mehr produzieren können, wir sind komplett abhängig, wir haben ja das Thema jetzt vor zwei Jahren gehabt mit Ukraine-Krieg, mit Gas, mit Öl, also ein Land sollte in der Lage sein, sich energietechnisch,
autark. Sollte, sowohl energietechnisch als auch lebensmitteltechnisch. Aber was du hier siehst, ist die Zahl der Höfe, die Anzahl der Betriebe. Natürlich wird die kleiner. Natürlich hat der Uwe auch recht. Es gibt Themen, die haben jetzt auch nicht direkt was mit den Grünen zu tun. Ich komme aus einer ländlich geprägten Region. Ich bin mit Bauern aufgewachsen. Ich bin auf einem Dorf gewohnt mit 1200 Einwohnern oder 1800 Einwohnern. Ich kenne das alles. Aber wir können jetzt natürlich nicht argumentieren, wir brauchen Wir brauchen keine Bauern mehr und dann gucken wir, wo wir unser Essen herkriegen. Also das ist schon auch für eine Industrienation wichtig, sie selbst versorgen zu können, unabhängig davon, dass man sie natürlich viel einkaufen kann.
Ja, aber du siehst doch, dass wir unseren Strom einkaufen. Dasselbe Argument beim Strom, das lassen wir denen doch auch durchgehen. Die haben alle unsere AKBs abgeschaltet. Ich lasse es denen natürlich nicht durchgehen. Nein, das selbstverständlich ich auch nicht, aber im Sinne von, wir haben auch davor gewarnt, es kommen Blackouts, es kommen Brown-Downs, wir machen uns angreifbar, wir machen uns abhängig, in diesem Fall jetzt also von Frankreich anstatt von Russland, ja, oder wem auch immer, wo auch immer wir unseren Atomstrom jetzt importieren, wir wissen, dass unser Strom jetzt dreckiger ist als zuvor, als die AKWs noch liefen, weil die eigentlich weniger CO2 produzieren, das alles wissen wir und nichtsdestotrotz hat diese Regierung sich darüber hinweggesetzt und uns gezeigt, für den Arsch, wir können es trotzdem machen, ja.
Auch wenn wir alles abschalten, kaufen wir uns halt eben das mit dem Geld, das wir euch aus den Taschen nehmen, das nennt sich dann Steuern, das ist legitimierter Raub, aber wir kaufen dann das, was ihr braucht, damit ihr eben nicht auf die Straße geht. Und dasselbe Argument, das wir gebracht haben und sehr richtig gebracht haben in Bezug auf Strom, weil unsere ganze Welt ist doch digitalisiert, diese Sendung gäbe es nicht, unsere ganze Arbeit gäbe es nicht, hätten wir nicht alle irgendwie hier durchgehend Strom. Strom. Das gilt doch in irgendeiner Form auch für das Essen. Wir alle brauchen das doch als Motor, damit wir morgens eben in die Gänge kommen. Oder wann auch immer ihr halt eben esst oder eben noch dazu kommt dieser Tage. Bei mir ist es, weiß Gott, ihr seht, wie
abgemagert ich geworden bin in dieser Zeit. Nicht mehr so viel. Aber wie dem auch sei. Nicht jeder pflegt ja so einen asketischen Lebensstil wie ich. Manche sehen immer noch so gut aus wie Alexander Erich, dem der Zahn der Zeit offensichtlich nichts anhaben kann. Und nichtsdestotrotz, jetzt möchte ich den Bogen mal schließen. Die könnten auch das Essen importieren. Und wir sind eins der reichsten Länder auf dieser Welt. Wir hätten in der Tat, auch wenn wir tatsächlich immer wieder denken, die verschwenden unser ganzes Geld, wir hätten die Kohle, zu sagen, wir ernähren uns in irgendeiner Form halt eben extern. Das ist dummerweise möglich. Die Zustände haben sich geändert. Wir denken immer noch, dass unsere Bauern
tatsächlich unser Essen produzieren, ja, so wie wir es in unserer Werbevorstellung im Kopf suggeriert bekommen. Aber tatsächlich sind das doch schon alles riesengroße Betriebe und von denen gibt es aber immer weniger und die produzieren immer weniger und es wird ohnehin alles teurer und das bisschen weniger, was wir uns noch leisten können im Supermarkt, das kommt meistens vom anderen Ende der Welt. Ja, und wird in dieser globalisierten Gesellschaft eben zu uns geschippt. Also ich bin bei Uwe vollkommen und ich möchte meinen Punkt damit beenden, natürlich haben die Bauern alle Sympathien, weil alle Leute immer noch denken, ja, ja, wir leben immer noch in der Vergangenheit, als die Bauern uns tatsächlich zu 100% fast exklusiv ernährt haben. Das ist das eine.
Und das andere ist, sie sind noch nicht vehement genug auf die Straße gegangen, um zu sagen, diese Regierung muss weg aus denselben Gründen, weshalb wir seit vier Jahren sagen, die Regierung muss weg. Stichwort grüne Sekte zum Beispiel, ja, Stichwort im Prinzip, wie die uns willfährig hier von unseren ehemaligen angeblichen Partnern hier sabotieren lassen, Stichwort Nord Stream, ja, und dann halt einfach die damit wegkommen lassen und so weiter und so fort. Aber mit diesen Forderungen gehen doch die Bauern nicht auf die Straße, sondern sie sind sehr harmlos, sie sind nicht angreifbar, sondern sie sagen eigentlich nur das, was jeder gerne hören möchte. Natürlich die Wölfe oder natürlich die Rücknahme der gekürzten Subventionen und so weiter und so fort. Wer soll die denn da angreifen?
Und selbst mit all diesem Potenzial, selbst mit all diesem Potenzial, wie ihr richtigerweise gesagt habt, dass sich keiner von uns jetzt heute distanziert hat, angeblich haben sich doch alle distanziert. Weil die zwei Tage, die ich beobachtet habe in der Widerstandshochburg Dresden, in der Widerstandshochburg Sachsen, haben mir gezeigt, ich habe heute noch mit Markus Fuchs darüber gesprochen, demonstriert über die letzten zwei Tage, haben nicht die Bauern, die gesagt hätten, hier haben wir eine Steilvorlage in irgendeiner Form jetzt wirklich halt die Tausenden von Menschen zu nutzen, die auf die Straße gegangen sind, ja, denen man sich ja hier anschließen könnte, um zu sagen, wir verleihen unserer hier Forderung in irgendeiner Form Nachdruck.
Nee, was hat man gemacht? Man hat es ausgesessen, weil man mal wieder gesagt hat, mit den Querdenkern möchte ich nicht marschieren, es reicht eine einzige Splitterpartei der Freien Sachsen oder wo auch immer, die man bundesweit überall herangezogen hat, um nicht auf die Straße zu gehen mit all diesen Menschen. Menschen. Unter all diesen, und es sollen 10.000 oder vielleicht 20.000 gewesen sein, ich glaube es nicht, aber wie dem auch sei, kaum ein einziger Bauer, kaum ein einziger Bauer, das sind die Handwerker, das sind die Logistiker, das sind vielleicht Gastronomen, andere, die zu Recht alle betroffen sind, die wir in Anführungszeichen aber sowieso in unserer Blase hatten, in unserer Mitte, die Bauern, erinnert euch, die, um die es ja eigentlich angeblich ging, die, die hier jetzt hier zum Protest aufrufen, die haben gesagt, selbst mit dieser Steilvorlage, nicht am ersten Tag und nicht am zweiten Tag,
gehen die auf die Straße, sondern die warten hörig wie sie sind was soll ich euch sagen, liebe Freunde wie die Bauern, die sie leider Gottes Nummer sind das sind keine großen, hochintelligenten Menschen darauf, dass der Bundesverbandspräsident sie ruft und morgen werden sie hingehen morgen gehen sie hin, weil morgen kommt Kretschmann nach Dresden die protestieren gegen eine Regierung gegen Zustände, die angefangen haben unter anderem bei der CDU, 15 Jahre lang Merkel, Wolf bestände und hasste nicht ich gehöre dieser ganzen Politik, was Uwe gerade aufgezählt hat,
und holen sich einen CDUler, den Ministerpräsidenten von Sachsen, auf ihre Bühne, um mit dem dann in den Dialog zu treten. So sieht dann dieser Protest also morgen aus. Aber da werden sie kommen. Dieselbe Shitshow, wie wir sie Mitte Dezember nochmal gesehen haben, oder schonmal gesehen haben, nur dieses Mal an einer anderen Location. Und mal wieder haben wir einen Monat verloren, einen Monat, in dem wir hätten produktive Arbeit leisten können. Alexander, dir platzt der Kragen. Hau raus. Ja, Eli, weißt du, ich frage mich, wieso du wo du die Gäste in die Sendung einlädst, wenn du dann nichts anderes tust, als deine eigene Sicht der Dinge
über Stunden hinweg vorzutragen, anstatt dir das anzuhören, was die anderen erlebt haben. Nee, legt los. Jetzt gebe ich euch eine halbe Stunde. Wir haben andere Dinge erlebt und gesehen und das gilt für ganz Deutschland. Also das, was du über Dresden schilderst, hat seine Berechtigung. Ich habe auch wahrgenommen, dass dort die Bauern kaum auf der Straße waren. Darf ich ganz kurz nur einen Einwurf machen, der sofort alles delegitimiert, was du sagst. Wir haben das gesehen, weil wir interessiert sind und wir in unserer eigenen Blase in den alternativen Kanälen geguckt haben. Und ja, da sind diese ganzen wundervollen Bildchen geflimmert, die euch so schön warm ums Herz
machen. Aber der Normalbürger da draußen, der hat nur gesehen, es ist Stau, die Bauern machen irgendwas und auf eins schalte ich auf jeden Fall nicht ein, weil das ist der Propaganda-Nazi-Sender. Ihr habt das alle gesehen. Wir haben das alle gesehen, aber nicht die da draußen. Edi, es liegen jetzt sieben Themen am Tisch, zu denen ich gerne etwas sagen möchte. Gerne. Ich kann die bestimmt alle wiederlegen. Ich habe keine Vorstellung zu beziehen. Okay, leg los. Punkt Nummer eins, wir machen hier einen ganz großen Wir sprechen über die Bauern und lassen sie nicht selbst zu Wort kommen. Ich habe dir gerade ein wundervolles Video geschickt, wo ein Bauer mit riesiger Reichweite, der hat Millionen Publikum erreicht, erklärt, warum es bei den Protesten geht. Und da geht es nicht um Wölfe oder sonst irgendetwas, da geht es um Dinge, die auch wir kritisieren.
Da geht es um Klimawandel, Hype und Hysterie, da geht es um EU-Strukturen, alles, woran auch wir uns stören. Also da sind sehr große Schnittmengen, vielleicht können wir den Herrn dann nachher kurz einspielen. Das Zweite... Wollen wir das gleich jetzt machen oder willst du weiterreden? Weil ich habe ihn natürlich parat. Also willst du ihn jetzt hören oder... Naja, jetzt sind so viele... Ja, wie du möchtest. Lassen wir ihn jetzt sprechen. Ja, bitteschön. Naja, weil ansonsten vergessen wirst, dass du den je angesprochen hast.
Warum gehen morgen am 8. Januar 2024 deutschlandweit die Bauern eigentlich auf die Straße? Es gibt viele Gründe. Vordergründig natürlich die beiden kurzfristigen Ideen der Bundesregierung, ihr Haushaltsloch mit zwei Maßnahmen zu stopfen, die unsere Betriebe dauerhaft unwirtschaftlich machen werden. Das geht um die Kfz-Besteuerung unserer Fahrzeuge und die Abschaffung des Agrardiesels. Mein Betrieb heißt das 8.000 Euro Steuererhöhung pro Jahr. In zehn Jahren 80.000 Euro, die meiner Familie fehlt. Jeder kann sich selber mal ausrechnen, wie viele Jahre er dann quasi umsonst die nächsten zehn Jahre arbeiten soll.
Nur für diese beiden Maßnahmen, die Auswirkungen der Maut und die Energiesteuern, CO2-Steuer und was alles dazu kommt, noch gar nicht eingerechnet. Es geht aber auch um die Perspektivlosigkeit unseres Berufes. Egal in welchem Bereich ich gucke, nirgendwo wird unser Wissen, unsere Bereitschaft, Qualität bei Nachhaltigkeit, bei Biodiversitätsgedanken umzusetzen, noch irgendwie unterstützt, indem wir es in die Praxis umsetzen können. Wir müssen betteln, überhaupt noch Nahrungsmittel erzeugen zu dürfen für diese Gesellschaft. Stallbauten sind fast ausgeschlossen. Die gibt es nicht mehr. Auch das Tierwohl-Label wurde unter einem...
Weil man die Bauern nicht braucht. Grünen Agrarminister quasi jetzt abgeschafft. Die Bauherr-Kommission hat sich mehr oder weniger aufgelöst. Es gibt keine Perspektiven mehr, wo Landwirtschaft funktionieren soll. Hanfanbau in Schweineställen ist das Letzte, was uns ernsthaft unsere Politik vorgeschlagen hat. An Absurdität nicht zu überbieten. Hinter mir einen Acker, einer der besten Ackerböden auf diesem Planeten. Wie geht die Politik damit um? 4% davon muss sich stilllegen und der Rest muss unterdüngt werden, obwohl wir überhaupt kein Grundwasser-Nitrat-Problem hier haben. Es wird einfach etwas schlecht definiert.
Pflanzungsmittel werden abgebaut. Es sind alles Bauerthemen, kein einziges Wort darüber, wie die Grünen Klimahysterie verbreiten, die auf einer Lüge basiert, dass wir in Kriege verwickelt werden, die wir alle hier bezahlen. Das Migrationsthema wird nicht angesprochen, Corona wird nicht angesprochen. Er labert nur über Bauerthemen und er labert erst jetzt, da es eine große mediale Welle gibt. Und er ist in erster Linie also Medienmacher. Wenn du sagst, er hat Hunderttausende von Abonnenten, dann macht er sich um seine Reichweite. Nein, er hat nicht Hunderttausende Abonnenten, das hatte Alex auch nicht gesagt, sondern er hat mit diesem Video Hunderttausend erreicht.
Ich habe ja auch gesagt, er hat eine Reichweite von Hunderttausend. ... jeden Verstand, wo es dann herkommt, scheißegal. Wir kämpfen für unseren Berufsstand, wir kämpfen dafür, dieses Land weiter ernähren zu dürfen. Und wir sind es leid, gerade von dieser Ampelregierung noch mehr als schon von den Vorregierungen an die Kandare genommen zu werden. Bürokratischer Wahnsinn und die Abschaffung von all dem, was man in den letzten Jahren uns zugestanden hat, weil man kapiert hat, dass wir es brauchen, wenn wir weiterhin heimische Landwirtschaft betreiben wollen, wenn wir weiterhin die Kontrolle über die Art und Weise, was wir von Nahrungsmittelproduktion haben wollen.
Jetzt faselt er was von Kontrolle, die wir im Land halten wollen, nachdem wir sämtliche Kontrolle supranational an Brüssel weggegeben haben. Politisch gesprochen, nachdem wir supranational die WHO und irgendwelche Pandemieverträge uns im Prinzip haben in Ketten legen lassen, müssen die uns über die nächsten Jahre, jedes neue Jahr vielleicht eine neue Pandemie aufdrücken. Und jetzt kommt er um die Ecke geschissen, tut mir leid, und sagt, die armen Bauern... Edi, Edi, da muss ich jetzt mal unterbrechen. Ich finde das, was du machst, ich finde das extrem negativ. Es ist auch das, was ich von vielen Leuten jetzt wirklich rückgespiegelt kriege. Es ist in dem Sinne auch keine Moderation.
Ich weiß, wir sind gerade live, wir platzen gerade auch der Kragen. Es ist rein destruktiv. Du greifst die Bauern an in einer Art und Weise. Das macht für mich wirklich überhaupt keinen Sinn. und ich habe jetzt wirklich mit vielen Leuten also auch mal so nebenher mitgeschrieben und es ist eine One-Man-Show, du lässt hier drei Gäste ein, du redest hauptsächlich selber, du redest hauptsächlich destruktiv und ich muss jetzt für meinen Teil einfach sagen, auch wenn ich jetzt gerade nicht übermäßig freundlich bin, ich bin jetzt aus dieser Diskussion raus, weil dafür stehe ich
nicht zur Verfügung, muss ich hier deutlich sagen, deswegen gehe ich jetzt auch raus. Sorry. Markus, das respektiere ich, wir haben heute in der Tat eine Meinungsverschiedenheit, die haben wir rausgearbeitet, weil du reingekommen bist in den Stream, dafür danke ich dir, das hätte ich anderweitig vielleicht nicht gewusst und vielleicht muss ich wirklich meine Position überdenken, aber ich versuche alles zu belegen, was ich sage, auch wenn ich vielleicht jetzt heute sehr negativ rüberkomme. Es geht nicht nur so sehr ums Belegen, es ist einfach, es ist extrem destruktiv. Also das ist an sich die, ich nenne es jetzt mal Propaganda, die am Ende genauso die Staatsmedien
machen würden, um einfach alles, was da die letzten Tage passiert ist, und ich habe dieses Video auch gesehen, schlecht zu reden und natürlich haben nicht nicht wir alle die gleichen Positionen. Aber zu sagen in einem Stream, wir brauchen die Bauern nicht, ich komme aus einer ländlichen Region, ich weiß, dass wir Bauern brauchen, das ist im Übrigen auch das, was die Agenda der Globalisten verhindern möchte, dass es Bauern gibt, dass es Kleinbauern gibt. Die wollen, dass es am Ende große Konzerne gibt, so wie es in den USA ist. Und wir tun uns wirklich keinen Gefallen,
wenn wir das dann auch noch auf diese Art und Weise wirklich schlechtreden und kaputtreden. Das ist am Ende eine Gegenpropaganda. Und da habe ich jetzt für heute leider wirklich keine Lust mehr drauf. Ich stelle das gar nicht in Abrede, dass wir die Bauern brauchen. Aber die Art und Weise, wie die Welt sich entwickelt hat, muss man realistischerweise sagen, selbst wenn ich jeder Bauer, auch wenn ich das niemandem von denen wünsche, morgen seine Arbeit verlieren oder einstellen würde, würde dieses Land nicht untergehen. Dann gibt es irgendwelches Genfleisch von Bill Gates. Aber Leute, ich bin jetzt für heute...
Natürlich kämpft es uns. Markus, bleib doch mal einen Augenblick da, bitte. Wenn Eli hier sagt, dass wir die Bauern nicht brauchen, Auch und dann denkt er vielleicht daran, dass er seine Grundbedürfnisse auch stillen kann, wenn er Insekten oder Astronauten bildet. Nein, nicht nur ich, nicht nur meine Grundbedürfnisse, auch eure. Die Bauern nicht nur für Essen. Die Bauern übernehmen ganz wesentliche Funktionen in der Landschaftspflege, in der Kulturpflege und auf die Gefahr hin, dass ich mir das anhöre wie Jürgen Elsässer, in der Pflege unserer Identität. Denn die Kultur Deutschlands und Österreichs ruht zu einer ganz großen Portion auf den Schultern bäuerlicher, ländlicher Vereine, Identitäten, wo gepflegt wird, wo Traditionen am Leben gehalten werden, die in den Städten schon längst untergegangen sind.
Und so lustig finde ich das, wir waren letztens hier heiß in einer Debatte, du auf Seiten der AfD, ich auf Seiten von Sarah Wagenknecht. Und hier tauschen wir gerade offenbar Position. Denn was die bäuerliche Thematik betrifft, tut mir sehr leid. Ich bin ein Bauernbub, ich bin auf einem Bauernhof aufgewachsen, ich lebe auch jetzt noch am Land. Ich versichere dir, auch die Demokratiebewegung hätte niemals irgendetwas von den vielen tollen Dingen, die du zitiert hast, erreicht, Wenn nicht der überwiegende Großteil unserer Aktivistinnen und Aktivisten aus ländlichem Raum stammen würden, vor allem in Südwestdeutschland ist das der Fall, in Baden-Württemberg, dem Kernbereich der demokratischen Opposition der letzten Jahre, genauso in Bayern.
Es sind immer wieder die Großstädte, die auslassen. Berlin, München, da tut sich gar nichts. Da kommen die Leute nur von außen. Und ohne das wäre schon längst alles verloren. Da wäre schon längst das totalitäre System errichtet. Der Kern des Widerstands ist das Land. Und der Kern des Landes sind die Bauern. Die Bauern tragen unser Land, unsere Länder. Wie viele Bauern gibt es in Deutschland? Eine Million. 400.000. 300.000 Betriebe mit einer Million Menschen,
die direkt hauptberuflich in der Landwirtschaft leben. Wie viele von denen, lieber Alexander Ehrlich, hast du über die letzten vier Jahre bei den Demos gesehen, die du mitorganisiert hast? Einen ganzen Haufen. Und in meinen Orga-Teams habe ich auch einen ganzen Haufen. Einen ganzen Haufen. Das grenzt es schön ein. Das ist alles von 17.000 bis 1,2 Millionen. Willst du einen sehen, einen ganz Prominenten, der praktisch den gesamten demokratischen Aktivismus Aktivismus in einer Großstadt in Linz leitet, Michael Prinz,
dann spielen wir den auch ein. Das ist ein Aktivist unserer Bewegung und gleichzeitig ein Bauer. Ich habe gestern eine tolle Rede gereicht. Ich will nicht einen Prominenten sehen, die sehe ich im Internet genug. Die haben Kanäle, die haben Prominenz. Gerade fragst du danach, ob Bauern in unserer Bewegung aktiv sind. Das ist ein wundervolles Beispiel. Ich weiß, ich rede euch selber immer wieder rein und bin despektierlich, aber du hast mich gefragt, ob ich einen Prominenten sehen möchte. Ich will dir ganz klar antworten. Ich will nicht einen Prominenten sehen. Ich will viele Unbekannte sehen. Das möchte ich sehen. Die Masse der Bauern, ob es
jetzt nur eine Million ist oder 400.000, hätte ich gerne in irgendeiner Form repräsentiert gesehen, innerhalb der Menschen, die sich wirklich bewegt haben, über die letzten vier Jahre. Die nicht etwa nur mit Bauernthemen auf die Straße gegangen sind, sondern das große Ganze gesehen haben. Die ganze Globalistenagenda, der ganze Great Reset, der ganze Wahnsinn, der uns alle regelmäßig auf die Straße getrieben hat und vielen von uns nachts den Schlaf raubt. Ich hätte mir wirklich gewünscht, dass dass diese Menschen in irgendeiner Form nicht egoistisch sind, zu warten, bis auch sie mal an der Reihe sind, nach dem Motto, als sie hier die X geholt haben,
habe ich nichts gesagt, weil ich war nicht X. Als sie die Y geholt haben, habe ich nichts gesagt, weil ich war nicht Y. Als sie mich geholt haben, war niemand mehr da, der das hätte verhindern können, weil alle waren weg. Aber so haben sich die Bauern verhalten. Und naja, man muss fairerweise sagen... Eli, tut mir leid, wenn ich sage, ich mache an dieser Antipropaganda und ich nenne es jetzt so und nicht mehr mit, ich bin jetzt für heute raus. Euch einen schönen Abend. Aber das geht in eine Richtung, die hilft uns leider überhaupt nicht. Das ist zu verallgemeinend, das ist zu pauschal. Einfach alle Bauern machen das, nur jeder hat seine eigenen Interessen, das ist völlig klar.
Aber jetzt zu sagen, ich komme auch aus einer ländlichen Region, ich habe das sehr gut beobachtet, dass die alle zu Hause geblieben werden, ist schlichtweg einfach nicht der Fall. Und das, was du jetzt gerade machst, das ist sehr destruktiv und deswegen bin ich für heute raus. Macht's gut, vielleicht bis zum nächsten Mal, aber solche Sendungen werde ich nicht mehr teilnehmen. Danke dir trotzdem, dass du dich getraut hast, lieber Markus. Keiner von uns wusste, in welche Richtung das gehen würde. Meine Sendungen sind immer live und spontan. Ich lese nichts vom Teleprompter ab. Ich wollte meine Gedanken heute mal mit euch teilen. Und ich bin mir sicher, unsere Freundschaft,
hoffe ich darf das so sagen, die wird auch das überstehen und wir werden auch auf anderen Themen wieder zueinander finden. Natürlich. Also, macht's gut. Ciao. Ciao, ciao. Okay, damit geht einer raus und der nächste kommt dann gleich rein. Ich versuche das hier alles mal zu kompensieren. Ich halte das aus. Ich habe Ich habe zwar auch jetzt die Lust, genauso wie Markus, ich war kurz davor, dasselbe zu tun wie er, aber ich muss hier wohl den Bauern alleine die Stange halten, weil das kann man so nicht stehen lassen, wie das hier läuft. Ich bleibe. Du kannst gerne bleiben. Ich weiß nicht, ob es sehr viel besser für dich wird.
Ihr hattet jetzt ein bisschen Redeanteil. Ich möchte ganz kurz mal den Uwe auch zu Wort kommen lassen. Wir versuchen das hier zeittechnisch einigermaßen im Verhältnis zu halten. Und danach, lieber Sven, falls du uns zugeschaltet bist, hole auch ich dich rein. Mal schauen, welche Perspektive du uns damit bringst aus Berlin. Dem Höllenschlund, der da ist, Berlin. Aber zuerst zu dir, lieber Uwe. Wie siehst du das? Wie hat sich das also entwickelt, unser Gespräch hier? Ja, ich bin ein bisschen verwundert, was die beiden anderen Teilnehmer hier argumentieren. Das hört sich für mich an, ich sage mal so, wie die Idealisierung des Bauernberufsstandes. Und das kann ich durchaus nachvollziehen und ich finde es auch in Ordnung. Aber ich halte es nicht für saftgemäß.
ist. Denn die bloße Tatsache, dass eben die Lebensmittelpreise es nicht hergeben, dass teurere Waren aus eigenen Landen tatsächlich verkauft werden, zeigt ja, dass die Nachfrage nach dem, was die Bauern gerne produzieren würden und nach dem, was der Konsument haben will, stark voneinander abweichen. Der Konsument, der geht zu seinem Lidl und zu seinem Aldi und kauft sich das schlechte Fleisch für 1,29 Euro oder was und
Wiegereinheit, so und dasselbe könnt ihr auch kriegen, natürlich vom Superbauern, aber dann muss er mehr zahlen. Dann sagt der Superbauer, ja, das kauft mir ja keiner ab, dann muss der Staat bitte das subventionieren. So und ich sage jetzt mal aus rein neutraler wirtschaftlicher Betrachtungsweise, Berufe, die subventioniert werden, sind Berufe, für die keine Nachfrage in dem Maße besteht, wie die Subvention hoch ist. Das heißt, jede Subvention ist Das ist zwar eine Hilfe für den, der sie bekommt, aber es ist gleichzeitig auch ein Armutszeugnis, weil es zeigt, dass man die Marktrealität von Angebot und Nachfrage nicht vollständig zur Kenntnis nehmen will.
Ich kann alles Mögliche subventionieren. Zum Beispiel kann ich Elektroautos subventionieren. Ich kann meine Windräder subventionieren. Ich kann meine Wärmepumpe subventionieren. und dann kaufen die Leute sie, weil sie subventioniert werden. Aber Flachbildfernseher, PCs, Laptops, Handys, die werden gar nicht subventioniert und werden nicht in den Fach gekauft. So warum? Weil der subjektive Nutzwert des Verbrauchers, den er diesem Objekt zuschreibt, ist Produkt. Viel höher ist das, dass er sagt, das kaufe ich mir auch dann,
wenn der Hersteller keine Subventionen bekommt. Ich kaufe es mir einfach, weil ich es haben will. Ich mache sogar einen Konsumentenkredit, damit ich das jetzt kriegen kann und nicht das in einem Jahr kaufen will. Die Nachfrage nach dieser Art von Produkten ist so hoch, dass die Hersteller Millionen und Milliarden verdienen. Aber die Nachfrage nach den Produkten der Bauern ist so niedrig, dass sie ohne Subventionen nicht leben können. So, und was sagt das über die realen Marktrehältnisse aus?
Jetzt ist es unabhängig davon, dass es die Bauern sind. Wir könnten auch genauso die Kutschenhersteller nehmen oder etwas anderes. Ja, ein anderer Wirtschaftszweig, der stark subventioniert wird. So, in dem Moment, wo die Subventionen wegfallen, kommt die Realität zum Vorschein, neben der Diskrepanz zwischen Angebot und Nachfrage. Und diese Diskrepanz wegzuromantisieren, um zu sagen, ja, die Bauern, die Bauern, die Bauern, ist emotional für mich nachvollziehbar. Aber man muss es doch mal auf lange Sicht sehen. Wenn diese Bewegung, die wir in dem Sterben der Hüfte haben, in der Reduktion der Beschäftigten auf den Hüften in den letzten 30 Jahren, das hat sich ja locker halbiert, wenn das so weitergeht und in den nächsten 30 Jahren dann nochmal die Hälfte sind, die Bevölkerung aber trotzdem größer geworden ist, zeigt es doch, dass die Nachfrage nach dieser Art von Produkten weiter gesunken ist.
Und dann kann man doch nicht eine ständig sinkende Nachfrage mit immer höheren Subventionen versuchen zu verdecken. Also es ist für mich volkswirtschaftlich, liegt weg, dauerhafter Unsinn, so etwas überhaupt zu machen. So, ich weiß, dass es natürlich jetzt jeder, der Bauer ist und Bauerfreund ist, ja, ja, aber wie sollen wir denn leben? Ja, wie soll denn der leben, der zum Beispiel in Windmühlen seinen Meister gemacht hat, der also was weiß ich, Energieberater geworden ist und die 500.000 Leute, die in der Branche leben, das nennt man in der Volkswirtschaft Deallokation von Ressourcen.
Es werden Leute in Arbeitsplätze mit Subventionen reingedrängt, Ausbildungsberufe geschaffen, Studiengänge geschaffen, die ohne diese Subventionen nie existiert hätten und stattdessen in produktivere Bereiche investiert worden wären. Und insofern meine ich, ich sage jetzt nicht, dass die Bauern abgeschafft werden sollten, da bin ich weit von entfernt. Ich sehe diese Romantisierung, diese Digitalisierung kann ich überhaupt nicht nachvollziehen, sondern ich würde sagen, ja, Moment mal, natürlich muss man gucken, gerade beim Agrarbereich, da wird ja auch im Aufwand viel subventioniert, also wenn subventioniert wird, sind wir in einem internationalen Subventionswettstreit.
Das heißt, da die Länder versuchen, ihre Bauern zu schützen gegen andere Subventionen, die in anderen Ländern sind, das kann ich noch nachvollziehen. Aber mehr auch nicht. Aber nicht nur um der Bauer willen. Wenn ich in einer Branche bin, die keine Zukunft hat, dann muss ich die Branche wechseln. So einfach sieht das aus. Und dass die Deutschen verhungern, wenn 10.000 Höfe mehr Pleite gehen, das glaube ich auch nicht. Gut, lieber Uwe, an dieser Stelle möchte ich sehr gerne
einen Dritten hier mit ins Bunde holen. Er hat lange Zeit gewartet und ich bin sehr gespannt, nachdem das hier solche hohen Wellen geschlagen hat, wie er sich positionieren wird. Wir holen mit rein in den Stream den Sven aus Berlin. Ich hoffe, er ist uns noch zugeschaltet. Ich hoffe, ich habe seine Geduld und seine Zeit nicht allzu sehr strapaziert. Da ist er schon mal, das sieht schon mal ganz gut aus und ich hoffe, dass wir auch tatsächlich ein Bild zu ihm hinbekommen. Lieber Sven, bist du am Start? Moment, ja, jetzt.
Okay, einwandfrei. Also, lieber Sven, erste Frage an dich. Hast du mitbekommen, worüber wir gesprochen haben? Oder steigst du ganz neu? Du hast ihn falsch beschriftet, den Sven. Grüß dich, Sven, Entschuldigung. Ich weiß, das sehe ich schon. Ich bin nicht Markus. Bitte? Ich bin nicht Markus. Ja, okay, gut, in Ordnung. Also, freie Geister 4Gs schreibe ich hier mal drauf. Und außerdem ist uns hier zugeschaltet der Sven aus Berlin. Dabei wollen wir es mal belassen. So kennt man dich, so liebt man dich. Ich danke dir, dass du Zeit gefunden hast, hier bei uns reinzuschauen. Sven, also du hast die Konversation verfolgt und du hast dir wahrscheinlich deine eigene Meinung gebildet.
Ich bin hier nicht, um zu zensieren. Wenn irgendeiner mich überzeugen kann, dann gebe ich das als allererstes sehr gerne zu. Und ich bin auch hier für einen offenen Debattenraum, mit dem auch ich vielleicht tatsächlich überstimmt werden kann und einsehen muss, dass ich Fehler gemacht habe. Für den Moment haben das zumindest die Beteiligten hier noch nicht erreicht. Aber vielleicht sieht es ja bei dir, lieber Sven, anders aus. Gib mir gerne eine volle Breitseite, wie auch immer deine Meinung geartet sein mag. Sei dir versichert, ich halte sie aus. Also. Das weiß ich, dass du das aushältst. Erstmal an euch alle, ein gesundes Neujahr und ein besseres Jahr 2024,
was aber keiner von uns glauben kann. Und vielen Dank für meine Kollegen, die mich hier jetzt erst mal vertreten, damit ich ganz in Ruhe hier mal was sagen kann. Wie habe ich es gesehen? Das wolltest du ja wissen. Mir war klar, dass Markus jetzt irgendwann rausgeht, weil ihm das natürlich viel zu weit geht, was alles ist. Ich stimme auch nicht mit Alexander überein. Wir haben uns ja nicht umsonst irgendwann hier zurückgezogen aus diesem Land und sind jetzt erstmal nicht auf der Straße und machen sowas so ungefähr so wie du, Eli.
Und du weißt, dass wir auch beide nicht immer einer Meinung sind bei verschiedenen Themen, aber jetzt bei der Sache muss ich doch mal hier hin, um mal meine Meinung zu sagen und dir vielleicht auch beiseite zu springen. Wir sind ja hier in erster Linie bei den Protesten, die ab 8. Januar verlautbaren ließen, dass es hier einen Generalstreik gibt und einen Streik und dann kommen 125 Millionen Bauern hierher. Das Erste, was jeder verstehen muss, das ist hier, der Bauer ist nicht gleich Bauer.
Das muss jeder verstehen. Also wenn wir hier über Bauern sprechen, müssen wir über den Bauernverband sprechen, mit seinem Vorsitzenden, mit seinem Präsidenten, wie auch immer. Dann müssen wir über den LSV sprechen, mit seinem Sprecher, Herrn Lee. Und dann müssen wir über die freien Bauern sprechen. Und vom Brandenburger Tor hier in Berlin stehen die freien Bauern mit 30, 40 Traktoren erst mal bis zum 15.1. diesen Jahres. Und die freien Bauern hier in Berlin und ich bin Berliner und wir sind seit
ewigen Wochen schon hier unterwegs und sprechen und machen und tun mit allen. Wir sind mit dem Beobachter, unserem Uwe, unterwegs und machen auch so was wie du, so eine kleine Art Journalismus, weil wir nicht mehr auf der Straße sind, haben wir uns gedacht, okay, dann nehmen wir mit dem Uwe mit und unterhalten uns mit den Menschen und kommen ins Gespräch. Das sind die Bauern, die unsere Themen und ich sage mit aller Deutlichkeit auch unsere Themen mit ansprechen und mit zunehmen. Wer jetzt aber glaubt, dass der Bauernverband jemals unsere Themen nehmen wird, da sage ich ganz eindeutig, der irrt.
Genau die gleichen Fake News wie alle Großstädte sind abgesperrt, alle Geschäfte sind zu, keiner wird mehr beliefert und und und. Es stimmt alles nicht. Wir waren vorhin, bevor ich hier auf Arbeit kam und meinen Nachtdienst angetreten habe, wieder in Berlin unterwegs und Berlin lebt. Berlin lebt wie immer und niemand bekommt etwas mit. Den Fehler, den auch vielleicht die Freien Bauern machen ist und den vielleicht alle machen, sich vor das Brandenburger Tor zu stellen. Wir haben vorgestern am Montagabend noch mit den Freien Bauern gesprochen und haben gesagt, weil wir hingefahren sind, habe ich gesagt, komm, gib mir zehn Traktoren, fahrt mir hinterher, ich fahre dahin, wo wir die Menschen erreichen. Ihr hupt zehnmal und dann werdet ihr sehen, dass die Menschen von der ganzen Allee auf die Straße kommen, vielleicht noch ihre Kinder mitbringen, die die Trecker ja sowieso schön finden und dann könnt ihr mit denen ins Gespräch kommen.
Aber wenn ich hier immer höre, unsere Blase, unseren Widerstand, unsere Widerstandsköpfe, dieser Protest, ich muss Edi vollkommen recht geben. Du warst gerade gemutet, da kommt gerade wahrscheinlich ein anderer rein. Dieser Protest, fang doch mal an mit dieser Protest. Dieser Protest, so wie er hier jetzt stattfindet, wird genauso im Sand verlaufen wie jeder andere, weil es kommt auch hier zur Teilung.
Die freien Bauern, die meistens aus Kleinstbetrieben und Einzelbauern bestehen, die wirklich 365 Tage, 24 Stunden auf ihren Feldern hocken oder in ihren Betrieben hocken, sind nicht dem Bauernverband unterstellt. Und es gab auch Montag bei den ersten Reden hier in Berlin schon eine Diskrepanz, die nach meiner Meinung zwar nicht an die Öffentlichkeit gehört, aber der erste Redner hat das angesprochen, dass der Bauernverband hier etwas will, was nicht durchsetzbar ist und sie verstehen nicht, warum der Bauernverband nicht weiterdenkt.
Meine erste Frage war immer dem Bauernverband gegenüber, wenn ich erwähnt habe, wie steht ihr denn zu Corona und wie steht ihr denn zur Agenda? Und der Bauernverband ist immer der Erste, der sagt, ach, ein Corona-Leugner. Die freien Bauern sagen zu mir, oh, darüber können wir uns unterhalten. Es betrifft uns ja auch. Die freien Bauern sagen mir auch, die Digitalisierung, die Überwachung. Sie sehen das alles. Sie werden mit Drohnen überwacht.
Sie müssen ihre Ackerflächen in Computer eintragen. Da muss jemand mit irgendwelchen Gerätschaften über der Ackerfläche laufen. Das wird immer schlimmer mit der Bevormundung hier. Aber der Bauernverband sieht es erst recht nicht. Und der Bauernverband wird am 15.01. hier in Berlin ihre Großveranstaltung machen. Dort werden alle möglichen Politiker sprechen, alle möglichen Vollpfosten, auch Mr. Rupwied wieder. Und dann werden sie wieder nach Hause fahren. Alexander, und so wird es sein. Nein, ihr hofft alle, dass sich aufgrund dieser Bauernproteste hier in unserem Land irgendwas verändert?
Nein, definitiv nicht. Die Bauern müssen verstehen, und das wisst ihr schon lange, und ich weiß nicht, warum ihr das nicht weiterhebt, der Mittelstand hier in diesem Land soll vernichtet werden. Wir brauchen diesen Mittelstand nicht mehr. Entweder wir brauchen nur noch Großfirmen, Großunternehmen, die der Staat kontrollieren kann, und sonst nichts. Lest euch doch alle durch, wir sind doch seit über vier Jahren im Kontakt, Wir sind in über vier Jahren, haben wir uns so viel Wissen angeeignet, was wir jetzt eigentlich weitergeben müssten. Wo sind wir denn alle? Sind wir bei den normalen Menschen?
Nein, wir haben unsere Blase gefunden. Der eine verdient damit Geld, der eine verdient damit Reputation, der andere verdient es, der andere darf da sprechen. Wo sind wir denn? Wo bin ich als Berliner? Wo ist Ralf Bühler als Heidelberger? Wo kommen wir dahin? Wir sind ganz woanders. Wir sind bei den Menschen. Wir wollen immer noch aufklären. Wir wollen aufarbeiten, aufklären und und und. Und wir wollen Brücken bauen vor allen Dingen. Ich habe heute mein T-Shirt nicht an, aber ich trage genauso wie Ralf, wir sind alles Menschen. Wir müssen endlich zusammenhalten. Aber das, was die letzten Tage oder die letzten 48 Stunden passiert, ist schon wieder ein Teilen. Ich möchte nicht Spalten sagen, aber ein Teilen. Wir nehmen hier Städte mit rein, die damit überhaupt nichts zu tun haben.
Wenn wir uns Dresden jetzt dann angucken und Eli war heute in Dresden. Wer macht denn das da? Team Schreiber und Team Fuchs. Oh, wieder neue Reputationen sammeln. Wir haben 5000 Menschen auf die Straße gebracht. Was haben die für die Bauern gemacht? Ja, sie haben ihre Themen genommen. Sie stehen jetzt vor der Staatskanzlei und warten morgen auf Kretschmer. Habt ihr toll gemacht. Wir werden damit aber nichts ändern. Wir erreichen doch niemanden mehr. Uwe hat da auch vollkommen recht. Obwohl er nicht auf der Straße ist, obwohl er nur auf der Couch sitzt und sich einen Kopf macht. Wir sind auf der Straße, aber er hat doch eigentlich recht.
Mit dem, was jetzt wieder passiert, erreichen wir genauso wenig wie die letzten vier Jahre. Und wenn wir tausendmal das Gleiche machen und tausendmal kommt nichts bei raus, dann müssen wir doch irgendwann mal was ändern, oder? Aber nein, wir wollen nichts mehr ändern, weil diese Widerstandsblase hat ihre Klientel erreicht. Und den normalen Menschen wollen wir gar nicht erreichen. Wir tun wirklich, und da nehme ich die freien Bauern wirklich aus, Mir tun diese Menschen leid. Wir werden morgen wieder da sein, übermorgen wieder da sein, werden nochmal mit den Demo-Verantwortlichen und mit dem Demoleiter darüber sprechen, ob wir ihn unterstützen können und etwas anderes machen, als vor diesem blödsinnigen Brandenburger Tor zu stehen, wo sowieso nichts los ist.
Die stehen da in der Kälte bei minus 13 Grad, eine Windschildtemperatur von minus 20 Grad. Die haben Glück, dass sie da alles bei haben. Die haben Wohneinhänger bei, die haben Feuerton bei, die haben genug zu essen bei, was wir die letzten vier Jahre nicht von nur jemandem gekriegt haben. Und sie haben das Glück zum Anfang gehabt, dass es medial gebracht wurde. Dieses Glück hatten wir alle nicht. Aber wir sollten uns doch als normale Menschen nicht davor verstecken, zu sagen, sagen, lieber Bauernverband, hört auf, darüber zu reden, hört auf zu framen,
dass ihr den Stein ins Rollen gebracht habt, dass ihr die Ersten wart, die jetzt auf der Straße sind. Damit machen wir alle, geben wir der Lächerlichkeit preis, die seit über vier Jahren hier für dieses Land kämpfen, für diese Menschen kämpfen, für Grundrechte, Menschenrechte, für Corona, für die Agenda, für den WHO-Pandemievertrag, für unsere Kinder, für unser Alten, dafür sind wir alle auf der Straße gegangen. Aber die meisten von uns sind so weit weg von diesen Themen,
weil sie eben andere Nischen gefunden haben, wo sie jetzt ihr Leben leben können. Und das ist die Wahrheit. Das ist die Wahrheit, die mal ausgesprochen werden möchte. Wir verdienen damit überhaupt kein Geld. Ich bin immer noch auf der Straße mit meiner Partnerin, kämpfe für unsere Familien, kämpfe für unser Volk. Ich bin immer noch bei den Menschen, am Ohr des Menschen. Denen muss ich das sagen, was hier los ist. Wenn ich den schon sehe, dann könnte ich platzen. Mach den weg da. Das ist unglaublich, dass dieser Mensch sich als Journalist aushebt, als Redakteur und dazwischenläuft, unsere Streams guckt, wo wir sind und dann dorthin geht, wo wir sind.
Wir waren da und er kam danach und hat mit Freak gesprochen. Und erst zum Schluss sagte er, ich bin Bären-Banane. Er hat seine Nische gefunden, soll er machen. Ich möchte darüber nichts mehr wissen. Ich möchte darüber auch nicht mehr schimpfen oder kritisieren. Jeder, so wie du, Eli oder der Uwe oder viele andere sagen, jeder soll das machen, was er am besten kann. Sven, ein Wort zu den paar wenigen Ausreißern, wo es tatsächlich viele Leute gab, die montags auf die Straße gegangen sind. Erfurt war eine Hochburg, Dresden war eine Hochburg, Berlin gab es
wohl eine Kundgebung, keinen Marsch, aber vielleicht ein Wort also zu den Städten, wo es wenigstens im wahrsten Sinne des Wortes gelaufen ist, wo nicht nur Trecker sinnlos in der Gegend rumgestanden haben. Wie ist da deine Meinung? Also du meinst wohl den Marsch, also in Berlin war es so, sie haben Montag angefangen um 12 Uhr und um 13.20 Uhr war die Kundgebung vorbei. Aber es gab ja gar keinen Marsch in Berlin. Es gab ja Märsche, gab es ja meines Wissens nach nur in Thüringen, in Erfurt glaube ich eben und hier in Dresden. Andere Märsche gab es ja gar nicht.
Also der Widerstand hat diese Chance ja auch gar nicht groß genutzt. Aber ein Wort vielleicht zu diesen Leuten, die sich dort also mobilisiert haben, die zumindest also die Hand ausgestreckt haben und gesagt haben, hier sind wir, wir nehmen eure Themen ernst und bieten euch hier die Möglichkeit zur Assoziation, zur Verbrüderung. Wie siehst du das? Also ich meine, du weißt, dass das von Markus Fuchs organisiert ist, zum Beispiel hier im Fall von Dresden. Aber war das überhaupt sinnvoll? Oder wie bewertest du das? Dresden nehme ich da vollkommen raus. Dresden ist für mich nicht sinnvoll. weil Dresden ist genau das Gleiche.
Das ist alles, Eli, guck mal, da haben wir ja die Diskrepanzen. Wir haben hier, wir wollen die Ampel weg haben. Wir warten auf die Blauen, wir warten auf Parteiensysteme. Aber keiner kann mir die Frage beantworten. Okay, wir fordern, die Ampel muss weg. Und was kommt dann? Ach so, dann kommen die Blauen. Da haben wir jetzt die Diskrepanz. Ich sage dir, wenn die Blauen an die Macht kommen, sollen sie machen. Aber wir werden genauso reinfallen wie bei den Altparteien davor. Aber das werden wir ja dann sehen. Und das ist genau das Gleiche. Da sind Politiker auf den Bühnen. Auch in Dresden waren zwei, drei gute Redner dabei. Definitiv, muss ich schon sagen. Aber das Ganze, Entschuldigung, und das sagt mir mein Bauch, ist nicht echt. Ganz einfach. Und das bringt einfach nichts.
Sie werden mal 5.000, 6.000 Leute auf die Straße bringen. Das wird zwei Wochen funktionieren und dann wird der Staat sagen, habt das toll gemacht, jetzt seid doch wieder zu Hause. Wir müssen immer dabei bedenken, dass die Bauern jetzt ihre saure Gurkenzeit haben. Die haben so ein bisschen Zeit, bis Februar, März haben sie vielleicht Zeit, ein bisschen was auf der Straße zu machen, aber dann müssen sie auch alle wieder auf ihre Höfe und müssen arbeiten. Und deswegen muss man das unterscheiden. Bauernverband, LSV, Freie Bauern und diese Demonstration, die eigentlich so die Bauernproteste an sich, wie sie ja angekündigt waren, ja nicht mehr drin nehmen. Überhaupt nicht. Sie ziehen ihr eigenes Ding durch und machen ihre eigenen Demonstrationen, bringen vielleicht die Themen insgesamt auf die Straße, aber sie erreichen doch den normalen Menschen trotzdem nicht.
Machen wir uns doch nichts vor, wir erreichen doch den normalen Menschen nicht. Naja, da muss ich dir widersprechen, lieber Sven, sie erreichen den normalen Menschen, aber halt eben nur mit den Bauernthemen. Wenn du jede Zeitung aufschlägst dieser Tage, da steht halt eben nur drin, ja, ja, die protestieren angeblich gegen die Regierung, aber im weitesten Sinne eigentlich nur, weil es halt eben um diese Subventionen geht, die jetzt denen gekürzt werden sollen. So lief der Bauernaufstand, steht sogar in der Morgenpost. Es gibt sogar zwei Artikel da drin, ich habe zuerst gedacht, wie, das war's, die machen hier den größten Protest aller Zeiten. Und dann schreiben die zwar auf Seite 2, aber nichtsdestotrotz gerade mal ein paar mickrige Absätze darüber, das war es. Gott sei Dank, in Anführungszeichen, gab es dann noch eine weitere Seite auf Seite 10, wo die nochmal gesagt haben, okay, das Thema greifen wir auch, aber auch hier wieder. Also womit greifen sie das Thema auf? Ja, Bauernproteste legen Verkehr lahm, im Sinne von, ist das nicht lästig, dass wir mal nicht von A nach B gekommen sind.
Und natürlich müssen wir uns alle mit den Bauern solidarisieren, weil diese ganze grüne Hoffnungsporno von wegen, ja, ja, auf dem Land ist es so wunderbar und ohne die könnten wir alle gar nicht. Das ist ja das Problem, das ich moniere. Wir leben leider Gottes schon, wir sagen ja immer 5 nach 12, das müssen wir dann aber auch wirklich mal ernst meinen, lieber Alexander, in einer Zeit, in der wir jetzt schon leider Gottes ganz objektiv betrachtet die Bauern, wenn wir sie nicht irgendwie noch hier haben wollten, nicht wirklich bräuchten. Ich argumentiere nicht dafür, dass das so sein sollte. Ich argumentiere, dass es leider so ist. Und genau das ist aber nicht irreversibel. Wir können dazu zurückkommen, dass wir irgendwann auch wieder autark werden in puncto Souveränität. Ich weiß, das Thema ist dir wichtig zum Beispiel, lieber Sven. Auch in puncto Energieversorgung. Auch in puncto, meinetwegen, Landvolk schafft Verbindungen oder schafft was auch immer, die sonst schaffen.
Aber der aktuelle Ist-Zustand ist nun mal einer, in dem die in einer Wahnvorstellung leben. Wie Uwe das skizziert hat, leben seit Jahrzehnten von Subventionen, bewegen ihren Arsch jetzt. Warum? Weil eine Subvention denen gestrichen werden soll, eine zu viel. kommen jetzt auf den Gedanken, dass denen wirtschaftlich das Wasser bis hier steht. Ja, hallo, was habt ihr erwartet, wenn ihr die Grünen wählt? Was denkst du, wen die gewählt haben? Das ist ja das Nächste. Würde ich dir garantieren, wenn du das Wahlverhalten anguckst dieser Menschen, wer hat das denn mit provoziert? Und dann wiederum, dann schlägt es ins Gegenteil
über, wenn du sagst, es waren eine Million Menschen, anstatt nur 400.000, wie Uwe gesagt hat. Weil wenn eine Million Bauern vielleicht die Grünen gewählt haben, weil sie gedacht haben, ja, ja, die sind doch so schön grün und für die Umwelt und der Bauer denkt halt nur, ne, von hier bis zum Brett vor dem Kopf, dann hat eine Million Menschen von denen vielleicht die Grünen gewählt. Um Gottes Himmels Willen. Ich will denen nichts unterstellen, aber wer weiß. Sorry, jetzt reicht es aber wirklich. Ich meine, ich höre mir hier so viel Schwachsinn an. Das kann ich mir nicht beahmen hören, weil Bauern Grün wählen, kannst du an zehn Fingern abzählen. Da gibt es schon immer die massiven
Konflikte in Bezug auf artgerechte Haltung, in Bezug auf Massentierhaltung und so weiter und so fort. Zwischen Bauern und Grünen besteht mit Ausnahme ganz weniger visionärer Ökobauern, die mir persönlich sympathisch sind, besteht da ein massiver Interessenskonflikt seit jeher. Bauern wählen nicht Grün in der Masse. Okay, aber Bauern demonstrieren auch nicht. Zumindest nicht, wenn sie nicht gerufen werden. Darf ich jetzt mal auf Sven antworten? Ja, bitte. Mach mal. Ich komme mir langsam vor, wie bei Markus Lanz hier. Alle gegen
einen und alle reden. Nein, ich hätte gerne Markus auch mit hier drin. Ich hätte gerne Markus mit drin gehabt. Ich weiß gar nicht, warum er rausgegangen ist. Mach gerne weiter. Sorry. Ich bin auch gleich raus. Wenn du das noch einmal machst, bin ich raus. Es tut mir leid. Eine gewisse Debattenkultur muss sein und Respekt untereinander, egal welche Standpunkte man vertritt, da gibt es ein Minimum und dieses Minimum erfüllst du mir gegenüber zum zweiten Mal nicht. Solltest du es noch einmal tun, bin ich raus und bin auch in Zukunft nicht mehr dein Gast. Danke.
kennen. Also, lieber Sven, du hast eine wunderschöne Tirade gehalten. Ich unterstreiche vieles von dem, was du sagst, unterschreibe es mit. Punkt Nummer 1, Leute, die Geld machen, bla bla, ihre Nischen gefunden haben, wunderschön, ja, die kritisiere ich genauso. Ich selbst habe mich mit 350.000 Euro verschuldet durch meine Tätigkeit für die außerparlamentarische Opposition. Jammere nicht darüber, sei mir keine Spenden. Ich bin trotzdem auf der Straße. Ich versuche, Menschen draußen zu erreichen. Ich gehe auf Twitter, wo ein sehr heftiger Wind weht.
kein so angenehmes Klima wie auf Telegram, wo alle irgendwie mehr oder weniger einig sind, dass das gewisse Probleme sind, EU-Globalisierung und so weiter, wo wir alle übereinstimmen, ganz im Gegenteil. Das alles tue ich, was du sagst, ja. Da bin ich bei dir und ich würde wünschen, es wären wesentlich mehr, die das tun. Wir sind bei TikTok übrigens auch noch, Alexander. Was? Wir machen unser, also meine Frau hat noch einen TikTok-Kanal jetzt gegründet und da herrscht noch größerer
Wind. Großartig. TikTok, Instagram, ja, andere Plattformen, raus, raus, raus aus unserer Blase. Das rufe ich auch ständig auf. Da bin ich absolut bei. Wo ich nicht bei dir bin, ist, wenn du sagst, ja, diese Bauern pauschal, blablabla. Ich glaube doch, dass unter den Bauern der Anteil an sogenannten Regimekritikern, an Menschen, die sehen, dass es hier ein Struktur- und ein Umwandlungsproblem gibt, von Demokratie zu Totalitarismus größer ist als in der Gesamtbevölkerung.
Weil die Gesamtbevölkerung umfasst vor allem auch die Großstädte und in den Großstädten, das sehen wir bei jeder Demo, die wirklichen Großstädter sind sehr schwer zu erreichen. Alleine schon wegen des Sprachproblems, weil ja sehr viele Menschen in den Großstädten Deutschlands und Österreichs sich gar nicht mehr in deutschsprachigen Medien informieren. So, wenn wir das jetzt einmal beiseite lassen, Also da bin ich nicht bei dir. Möchte ich zu etwas, was du gesagt hast, beitragen, was vielleicht außer mir gar keiner so beitragen kann. Denn alles das, was ihr gerade jetzt erlebt habt, habe ich 2020 im Busverband erlebt, im Bussektor.
Da waren die ersten Lockdowns, da war erstmal um Gottes Willen, die machen uns fertig, erstmal ging es um Geld, da ging es darum, dass Gestehungskosten nicht abgedeckt, abgegolten wurden, dass Kredite nicht mehr bezahlt werden konnten, die liefen, dass wir als Busunternehmen einerseits alles zurückzahlen mussten, den Leuten für die Stornos, den Kunden und gleichzeitig aber die Anzahlungen verloren haben, die wir geleistet hatten bei Hotels, bei Flügen und so weiter, Fluggesellschaften. Also das war wirklich eine Situation, wo es die Reisebusunternehmen zerrissen hat. Und in dieser Situation haben wir Druck gemacht von unten her auf die Busverbände, die offiziellen, insbesondere den BDU. Und da hat sich zunächst mal gar nichts bewegt, in Österreich genauso wenig, bei der WKO, bei der Wirtschaftskammer.
Im Gegenteil, man hat versucht, uns stillzuhalten. Nö, nö, wir lösen das, wir machen schon einen Deal für euch. Bleibt bloß ruhig, protestiert bloß nicht. Und da gab es ein paar umtriebige Leute und ich war da an vorderster Front, die gesagt haben, Leute, so geht es nicht, wir müssen auf die Straße. Da wusste ich selbst noch gar nichts von anderen Thematiken, die heutzutage für mich selbstverständlich sind. Und wir haben angefangen, kleine Bus-Demos, es hat sich gesteigert Und dann waren wir am 14. Mai in Berlin mit immerhin 500 Reisebussen.
Ja, das mag sich jetzt angesichts der Bauernproteste wenig anhören, aber in unserer Branche ist das gigantisch, vor allem gegen den Widerstand der Verbände. Dann kam der Verband. Zuerst hat er gegen unsere Demo Werbung gemacht. Und dann hat er gesagt, ja, wir kommen jetzt auf die Idee, man könnte ja protestieren. Okay, wir haben gesagt, gut, wir unterstützen eure Idee und euren Protest. Und wir waren dann am 17. Juni auf der Straße des 17. Juni mit, ich glaube, es waren dann schlussendlich 2600 Reisebusse, 500 freie im Busverband Honk for Hope und nochmal sehr viel mehr über den offiziellen Bund Deutscher Omnibusunternehmer BDO.
So, im Gegensatz zu uns haben die natürlich dann die Bühne bekommen, haben bekommen, dass der Andreas Scheuer herausgekommen ist, in einen Bus eingestiegen ist, einen Doppeldecker, oben raufgegangen ist, von oben mit Lautsprecherboxen runtergesprochen hat, alle mal runde beruhigt hat und gesagt hat, so, und jetzt habt ihr da ein Leckerli, ihr kriegt 170 Millionen. Klingt furchtbar viel, aber aufgeteilt auf die Betriebe hat das bedeutet, er hat praktisch jedem Reisebus einen Reifen spendiert, so in der Art. Und abgesehen davon wurde das auch dann an Bedingungen geknüpft, wo die meisten Kleinen wieder durch den Rost gefallen sind, wo Großbetriebe profitiert haben.
Es hat aber gereicht, weil es hat genügend befriedigt und beruhigt, dass tatsächlich dann kein weiterer Protest mehr zustande gekommen ist. Was es aber sehr wohl bewirkt hat, die Aktivitäten, die Honk for Hope gesetzt hat, haben Aufmerksamkeit erregt. haben in weiterer Folge bewirkt, dass wir, zumindest ein großer Teil des Verbandes, eingetreten sind in die Demokratiebewegung und die Transporte zum 1. August in Berlin übernommen und abgewickelt haben,
was damals keiner gemacht hätte von den staatlich Alimentierten und schon gar nicht Busverbände oder sonst irgendwas. Es hat also etwas Positives bewirkt. Und genauso wie das damals war, setze ich auch hier jetzt auf einen indirekten Nutzen. Ich sehe zwei Möglichkeiten. Entweder der Bauernverband zieht seine Forderung zurück und akzeptiert, ja okay, wir haben verloren, Regierung, ihr bekommt das, ihr wollt, wir protestieren, nicht weiter. Was würde das bringen? Das würde ein massives Aufschreien unter den Landwirten bringen in der Basis und natürlich bringt das wieder zusätzliche Aktivisten mit ganz neuen Strukturen.
Dann, zweite Möglichkeit, die Regierung gibt nach. Das gibt die Möglichkeit zu sagen, schaut her, demonstrieren bringt etwas. Es wurde etwas richtig Großes erreicht. Auch das kann wieder die Demokratiebewegung für sich nutzen und sagen, so seht her Leute, hier habt ihr es gesehen, okay, es ging zwar nur um Bauern und um Geld, aber diese Demos, die haben tatsächlich was bedient. So oder so die Regierung verliert, egal wie es weitergeht. Und das ist das, was Stefan Magnet meint, wenn er sagt, im Schach beginnt der Bauer und am Ende fängt der König an.
passiert ja du hast sicherlich recht wir waren ja damals auch dabei und dann war eigentlich schlafen man man hört nicht mehr und bei den bauern ich nehme nicht alle bauern und da eben deckel ich nehme die freien bauern nehme ich hier raus und die stehen vom brandenburger tor für mich und die nämlich da definitiv raus die haben bloß noch nicht wo man dort sind bauern die haben die arbeiten wirklich tag und nacht und die sind jetzt hier und haben wird angemeldet und die Die wissen überhaupt nicht, wie sowas funktioniert. Also die kennen Berlin nicht, die kennen die Versammlungsgesetze nicht,
die wissen nicht, was sie machen sollen. Deswegen haben sie erst mal gesagt, das hat mir der Versammlungsleiter dort vor Ort auch gesagt, wir sind erst mal vor dem Brandenburger Tor, weil das ist ja das Wahrzeichen hier, das kennt jeder. Also haben wir hier erst mal angemeldet. Und dann haben wir ihnen erst mal versucht aufzuklären, dass wir auch noch andere Dinge planen könnten und sie sich nur trauen müssten, aus ihrer Angst rauskommen müssten. Und dann würden wir in die Stadt fahren. Und da würden sie viel, viel mehr erreichen. Und jetzt denken sie nach und morgen und übermorgen sind wir wieder da. Aber die anderen beiden Verbände, die es hier gibt, da nehme ich den LSV auch mit dazu, die sind vollkommen verloren. Entschuldigung, da muss ich den Eli leider recht geben, das wird nicht springen.
Und die freien Bauern sind halt nicht so in der Überzahl, dass sie dem Bauernverband und dem LSV Paroli bieten könnten. Und das, was hier nach meiner Meinung am 15.01. passiert, ist eine politische Veranstaltung. Dann rudert vielleicht irgendeiner zurück oder es wird wieder Zucker vor die Füße geschmissen. Das, was wir ja die letzten vier Jahre erlebt haben. Und dann war das. Also das war ja selbst am 8.1. schon so. Um 13.20 Uhr war die Veranstaltung vorbei. Um 13.30 Uhr war die Straße des 17. Junis zu 70 Prozent wieder leer. Und die, die da geblieben sind, waren die freien Bauern.
Ich möchte ja auch nicht sagen, dass hier in diesem Land gar nichts passiert ist, jetzt seit Montag. Es gibt ja, es gibt Landkreise, es gibt Städte, wo ein bisschen was passiert ist. Aber man muss dazu auch wissen, wenn man immer sagt, na wir sperren ja die Autobahnabfahrten und so. Entschuldigung, der Bauernverband hat vorgegeben, ihr macht das zwei Stunden, dann seid ihr dort wieder weg. Und alle sagen, ja machen wir so. Wir haben hier schon gesagt und das vor zwei Wochen, warum blockiert ihr nicht die Hauptlager?
Warum stellt ihr euch mit den Treckern nicht in die Zufahrtsstraßen, verlasst eure Trecker, geht eine Runde spazieren, erkundet die Stadt und dann ist schön. Entschuldigt, wer will denn so ein Zug, ein Trecker abschleppen? Also so viel Unternehmen, die so was abschleppen können, gibt es in ganz Deutschland nicht. Und das wäre mal eine Maßnahme, wo die normalen Menschen sehen, hier passiert was, dass man eine Treckerkolonne auf einer Autobahn sieht, Dass man eine Treckerkolonne auf einer Bundesstraße sieht. Richtig. Ich kann sagen, Silke kann sagen, seit zwei Tagen, seitdem das ist, sieht man hier in Berlin gar nichts und der normale Mensch spricht uns an, wenn man uns kennt und man kennt uns. Sven, was ist denn jetzt hier mit den Bauernprotesten? Wann fangen die denn endlich an?
Ich sage, na mal gucken, die Kundgebungen sind vorbei, vielleicht sind wir ja schon befreit. Und wenn man dann wie gestern zu Brandenburger Tor kommt und sich das dann anguckt, dann ist das fast wie ein Rummel. Also Entschuldigung, da fehlt bloß noch der Zuckerwattestand und das Riesenrad und dann ist das eine große Gartenlandschaftsschau. Und das ist halt kein Widerstand in meinen Augen. Und nach über vier Jahren sollten eigentlich auch diese Menschen mitgekriegt haben, was hier in in unserem Land alles schiefläuft. Aber, Entschuldigung, noch zum Schluss, dann bist du wieder dran.
Was jeder begreifen muss, hier wird immer geredet, ohne den Bauern habt ihr nichts zu essen. Liebe Leute, bitte, es ist nicht mehr so. Es arbeiten im Moment nur noch eine Million Menschen in dieser Agrarwirtschaft. Vor 30 Jahren waren es noch 1%, Entschuldigung, 1% der Arbeitenden arbeiten jetzt noch in der Agrarindustrie. Vor 30 Jahren waren es noch 38 Prozent. Vor 30 Jahren hat der Bauer unser Volk noch
zu 80, 85 Prozent ernährt. Mittlerweile sind wir bei 19 Prozent angekommen. Und wenn man sich alle Verträge anguckt, den WHO-Pandemie-Vertrag anguckt, die Agenda sich anschaut, dann weiß man, wo es hingeht. So wie in Holland. Wir brauchen die Bauern nicht, wir brauchen den Mittelstand nicht, wir brauchen nur noch Einzelne und das war es. Denn alles andere werden wir schon regeln für euch. Und das müssen die die verstehen, dass sie nicht mehr gebraucht werden. Und das sind die, die jetzt vom Brandenburger Tor aufstehen, die Freien Bauern, die Kleinstunternehmen, die
Familienbetriebe. Die können sofort weg. Die braucht niemand hier mehr. Und dagegen müssen wir vorgehen. Das ist das Erste. Aber sie dürfen doch nicht das Ganze vergessen. Und da werden mir Uwe und Edi auch recht geben. Corona war der Eisberg, der aus dem Wasser gekommen ist. Okay? Da haben manche Menschen gesehen, was passiert hier und haben sich die Frage gestellt. Und wir waren zu Hunderttausenden auf der Straße. Nicht die Bauern, wir waren zu Hunderttausenden auf der Straße. Wir hatten bei unseren Autokurses über 600, 700 Autos.
Jeden Montag dabei. Und dann ist es wieder runtergegangen. Und was endet hinten? Endet hinten mit der Agenda 2030 und davor kann sich keiner mehr bewahren. Das ist so. Und wer das nicht verstanden hat, wo es angefangen hat und wo es hin soll, der ist verloren. Dann müssen wir alle mitmachen oder wir schaffen es irgendwie, dass der normale Mensch hinter den Fenstern, auf seiner Couch, auf seiner Arbeit mitkriegt. Wir müssen alle unseren Arsch hoch bewegen, sonst bewegen wir in unserem Land gar nichts mehr.
Und du, lieber Alexander, in Österreich leider auch nicht mehr, weil das ist Europa und Europa wird irgendwann von Oberen regiert, die irgendwas geben und eine Regierung brauchen wir hier sowieso nicht mehr. Sind wir uns doch mal ehrlich. Das hat Herr Schäuble schon vor 15 Jahren gesagt, dass wir jetzt endlich mit aller Kraft daran arbeiten müssen, dass die Regierungen sich überlebt haben und wir brauchen mal eine Regierung, die von oben regiert. Deswegen diese vereinte Europa oder wie der Bauernverband auch sagt, wir sind alles Europäer. Ja, wir sind Europäer, aber wir brauchen die EU nicht. Wir brauchen wieder die EWG und wir müssen mal ein bisschen zurückkommen.
Wir müssen zurückgehen, aber in erster Linie müssen wir Mensch bleiben und wir müssen das, was wir schon Ewigkeiten sagen, wir müssen alle wieder mal zusammenhalten, so wie du auch richtigerweise sagst, Meinungen zulassen, in die Diskussion kommen und wir als Menschen müssen uns wieder unterhalten. Wir müssen nicht auf irgendwelche Leute hören, die nach meiner Meinung, also jetzt in dieser Regierung, keine Expertise mehr haben, die dümmer sind wie jeder, wie jeder hier von uns und jeder hier bei uns im Stream. Die sind so dumm, dass es ja nicht geht. Aber man fragt sich, sind sie wirklich so dumm oder machen sie alles mit Absicht? Das ist die Frage.
Ich habe auch wieder viel Zustimmung zu dem, was du sagst. Ein Kritikpunkt. Ich mag gar nicht die Ausdrucksweise, wir müssen, weil damit verschrecken wir Menschen. Ich mag auch gar nicht, es sollte und man müsste und es müssten jetzt doch alle. Das ist Wunschdenken. Es liegt an uns, wir haben es in der Hand, wir dürfen. Wir dürfen darauf hinwirken, dass es passiert. Und jetzt dürfen wir versuchen, die Bauern zu unterstützen, indem wir die Pressestelle für die Bauernproteste sind in Deutschland, die die Bilder, die die Medien nicht zeigen, die Altmedien hinaustragen in die ganze Welt, die dokumentieren auch für zukünftige Generationen, was hier passiert ist und die beitragen anzuschieben.
Mit diesen Bildern geben wir nämlich Menschen auf der ganzen Welt, die gegen all das, was du gerade kritisiert hast, Mut, Hoffnung, stoßen vielleicht wieder was an. Und das kann dann auch wieder zu uns zurückschwappen, weil vorhin war die Rede, da war es noch nicht hier, von den kanadischen Tracker-Protesten. Ja, die haben in Kanada nichts bewirkt. Aber sie haben bewirkt, dass in Österreich 300.000 Menschen auf die Straße gegangen sind und den Mut gefunden haben, die Impfpflicht zu verhindern. Man kann sich hier gegenseitig bereichern. Schritt für Schritt. Es ist ein Marathon.
Also ihr denkt in Österreich auch noch, ihr habt es geschafft, dass die Impfpflicht verhindert wurde, ja? Wir haben es geschafft in Österreich, ja. Wir hatten 3%... Sagen wir in Deutschland, Alex Kanner, sagen wir, dass wir das nicht geschafft haben. Bitte? Sagen wir so, wie ich es allen anderen sage, wir haben hier gar nichts geschafft. Also hier in Deutschland weiß ich es 100%. Wir haben noch die Österreicher geschafft. Spricht ihr uns darüber, ob die Österreicher das geschafft haben oder ob die Deutschen das geschafft haben? Weil du schaffst es jetzt zu vermischen, Sven. Nein, ich frage bei beiden. Die deutschen Widerständler stellen sich ja hier hin,
was wir geschafft haben, ist die Impfpflicht zu verhindern. Und die Österreicher stellen sich auch hin, wir haben die Impfpflicht verhindert. Haben wir es wirklich verhindert? Ich sage nein. Haben wir definitiv. In beiden Ländern, sagst du, Sven, oder nur in Österreich? In beiden. Also in Deutschland wissen wir, Entschuldigung, Eli, du bist auch selber so tief drin, dass zu Janssen-Norwez in Deutschland Deutschland haben sich alle Parteien um drei Vorschläge gestritten und weil sie sich auf eins nicht einigen konnten, haben sie gesagt, gut, dann müssen wir das ablehnen. Also ich möchte auch an dieser Stelle ungern derjenige sein, der jetzt noch das letzte Luftschloss hier in der Luft zerbersten lässt eben. Aber was soll ich sagen? Also lieber Alexander, allein wenn ich mir nur zum Beispiel nur eine Sache rauspicke, die du erwähnt hast und ich habe dir ja aus Respekt, danke, dass du mich nochmal angemahnt hast, wirklich Zeit gegeben, das zu elaborieren.
Du hast also beschrieben, diesen Prozess, wie du ihn selber durchgemacht hast, dieser politischen Unterminierung, als ansonsten eigentlich motivierten Protest, aus dem hätte etwas werden können, mit dem Resultat, dass viel Zeit, viel Geld verloren worden ist, viel Mut verloren worden ist und am Ende stehen dieselben Menschen, die damals noch gesagt haben, hurra, natürlich sind wir für das alles, mit leeren Händen da. das hast du doch alles illustriert, perfekt, am eigenen Beispiel, am Beispiel eines Verbandes, den du besser kennst als jeder andere von uns hier und wahrscheinlich von allen Leuten, die im Chat beteiligt sind. Und du solltest wahrscheinlich am ehesten
dann also die Parallelen sehen, die im Begriff sind, sich vor unser aller Augen zu entfalten. Jetzt bei den Bauern. Es fängt sogar mal wieder mit B an. So einfach haben sie es uns gemacht. Und dann soll ich das also quasi als Anlass nehmen zu sagen, nein, nein, dieses Mal wird es anders? Und das ist nur die... Ich schaue sehr gerne darüber hinaus, aus, aber dann kommst du mir zum Beispiel mit Kanada. In Kanada wurden die Trucker bekämpft. In Kanada gab es eine massive Kampagne, die diese Leute versucht hat, wirklich so schnell wie nur irgendwie möglich, damit man nicht als Unmensch erscheint,
von dieser Straße zu fegen. Natürlich hat euch inspiriert Kanada. Mich hat auch Kanada inspiriert. Ich habe Menschen kennengelernt, die das dort angeführt haben. Ich habe Sendungen noch und nöcher gemacht mit diesen Menschen. Ich kenne Menschen, die dort gestorben sind, weil sie gemacht haben, was sie gemacht haben. Im wahrsten Sinne des Wortes, ohne zu übertreiben. Da haben Leute ihr Leben gelassen. Kein Wunder, hat, dass das euch inspiriert hat. Aber die wurden bekämpft. Die wurden bekämpft, weil sie sich organisch zusammengefunden haben, weil ihre Zeit reif war, weil dieses Land reif war zu zeigen, wir stehen für diese Sache auf, egal ob uns irgendein Verband
ruft oder nicht, egal ob wir bekämpft werden oder nicht. Wir kämpfen bis zum letzten Atemzug oder bis uns alle Mittel ausgehen. Aber sind wir da bei den Bauern? Guckst du dir doch an, diese Bauern. Seit Jahrzehnten verwöhnt. Guck dir die meisten Bauern allein physisch an. Ich möchte jetzt wirklich um Gottes Willen nicht alle über denselben Kamm scheren, ne? Aber wenn ihr jetzt in der Werbung wärt Und ihr werdet ein Manager, ein Casting Director. Und das heißt, wir machen jetzt einen Bauern. Den wollen wir jetzt mal casten für irgendeine Werbung. Wählt ihr da irgendeinen, der so spindeldürre ist, weil er im Widerstand sich kaputt gemagert hat wie ich? Oder wählt ihr da jemanden, der ein schönes kleines Wohlstandsbäuchchen hat, der seine Kuh da pampert und wunderbar sagt, ja, wir lieben uns alle, wir sind so bio.
Das sind doch die Bauern, die wir uns herangezüchtet haben in diesem Land. Warum? Weil es eine weitere Gruppe ist, die man auf diese Art und Weise politisch ins Abseits navigiert hat. Wann der Mann jetzt sagen kann, nein, von den Bauern brauchst du nichts zu erwarten. Weil, ja, ja, jedes Jahr, sagen wir mal, dieses Mal war es zu trocken, nächstes Jahr war es zu feucht, aber wir haben ja die Subventionen, also insofern geht es uns ja sowieso gut. Und dann kommst du mir wirklich mit Kanada, ich bitte dich, du kannst Kanada natürlich mit Deutschland vergleichen. Ich bin nicht einer von diesen Leuten, der würde sagen, das kann man nicht vergleichen. Natürlich kann man es vergleichen. Und man sollte zu den richtigen Schlüssen kommen. Und da will ich, wie gesagt, nicht noch tiefer greifen, weil sonst heißt es wirklich, es ist drei gegen einen. Ich kann nachvollziehen, du hast hier eine sehr schwierige Position. Aber warum mache ich das alles? Liebe Freunde, ich mache das alles, um eine alternative Blickweise noch ein bisschen zu geben.
dem weiß Gott, ihr habt genügend Stefan Magnus da draußen und Jürgen Elsasson, wie sie alle heißen, die blasen alle ins Zelt behauen, die werden euch alle erzählen, wie toll das alles ist und dass es jetzt weitergeht und das war die Widerstandswoche. Aber all diese Leute, die spucken ins Gesicht von zum Beispiel eines Max Schreiber und eines Markus Fuchs, die sich den Arsch abgefroren haben in diesem Zelt da draußen, bei dieser einzigen fast Mahnwache in ganz Deutschland, die wirklich ernst gemeint hat, was die sich alle aufs Banner geschrieben haben. Ich meine, muss ich wirklich, Elia T., euch alle daran erinnern, dass diese Bauern gesagt haben, das wird eine Widerstandswoche? Wo ist sie denn diese Woche?
Woche, eine halbe Stunde nach Ende dieser Veranstaltung, als man gesagt hat, wir erklären diese Veranstaltung für beendet, sind 99% von denen nach Hause gefahren. Haben das die Kanadier gemacht? Haben die das gemacht? Moment. Widerstandswoche im Sinne eines Bauernverbandes bedeutet ja nicht, dass man hier durchgehend kampiert. Das haben sie doch behauptet. Es werden jetzt Drohnen in der Woche stattfinden und da gibt es einen ganzen Haufen. Also in Ellwangen zum Beispiel kommt am 11. Jänner
bei einer Bauerndemo der Cem Özdemir vorbei und so. Also ja, es gibt überall Aktionen. Man muss auch Folgendes sagen, aus Sicht des Verbandes verschießt man doch auch nicht das ganze Pool-Vergleich zu Beginn. Das war jetzt mal der Auftakt, der achte. Der Höhepunkt aus Sicht des Verbandes wird der 15. werden. Da werden sie nochmal richtig groß sichtbar. Aber niemand hat je gesagt, dass sie dann eine Woche lang Berlin belagern. Das sind Interpretationen, die kommen aus aus unserer Bubble.
Nein, nein, nein, nein, Alexander. Nein, nein, nein, da muss ich dir widersprechen. Die kommen von den Bauernverbänden. Sie werden Berlin die ganze Woche belagern, werden es dicht machen, werden Aktionen fahren und nein, das kommt nicht aus unserer Bubble, sorry. Und ich bin bestimmt nicht ein Befürworter unserer Bubble. Ich halte auch nicht, was da in Dresden passiert. Ja, bin ich fast, glaube ich, der Einzige, der davon ja nicht stellt. Aber ich muss auch sagen, der Bauernverband hat gesagt, sie werden die ganze Woche, die ganze ganze Woche wird Deutschland
sehen, was hier passiert. Echt, was passiert denn? Was passiert? Gar nichts passiert. Es passiert, Entschuldigung, lieber Alexander, es passiert in vielen Landkreisen ein wenig was, aber in den Großstädten passiert gar nichts. Sonst würden mich doch nicht Mails und Anrufe erreichen. Sven, wann geht es denn hier endlich los? Ja, gut. Ich habe das jetzt nicht gesehen, dass der Verband das behauptet hätte, aber ich glaube dir das. Doch, doch, doch. Joachim Ruckwied hat sich hingestellt. Dann enttäuscht der Verband die Öffentlichkeit genauso wie seine Mitglieder, wenn er seine Ankündigungen nicht hält.
Absolut zu Recht. Und wenn es ein was Gutes geben kann, rein potenziell, dass aus dieser Sache rauskommt, wenn er nicht mit ihren ganzen Spin-Doktoren uns dann wieder alles in die Schuhe schieben, das hat alles nicht geklappt, weil die Rechtsextremen dabei waren, sonst hätte es ja funktioniert, dann ist es vielleicht, dass in der Tat ein paar Bauern, die jetzt aktuell höre ich dem Verband gegenüber sind, sagen, wie du es beschrieben hast, lieber Alexander, dass man aus dem Verband besser austreten sollte und weiß Gott, es gibt ja Alternative, du hast die freien Bauern erwähnt. Ja, in der Tat, das ist möglich, aber das würde eigentlich nur bedeuten, dass man komplett auf kompletter politischer Linie, zumindest mit der Erfüllung
seiner Ziele hier, erstmal versagt, um danach wenigstens noch irgendwie einen Achtungserfolg, moralischen Erfolg vielleicht noch mit nach Hause zu nehmen. Uwe, du hast lange Zeit nichts gesagt und ich habe das Gefühl, du willst vielleicht auch etwas beitragen. Gib uns gerne deine zwei Sätze. Ja, also ich möchte mal ein bisschen auflockern zu dem Thema, ja, die Bauern und Landbevölkerung und Stadtbevölkerung. Also in Deutschland wohnt etwa ein Drittel aller Menschen in Großstädten, ja, über 100.000 Einwohnern und zwei Drittel in Städten und Dörfern, die kleiner sind. Insofern ist
Deutschland, obwohl es gar nicht so ein großes Land ist, relativ dünn besiedelt und wir haben sehr viele Agrarflächen, die man alle noch zubauen könnte, wenn man wollte, und hochbauen. Also europaweit gibt es zum Beispiel in Hamburg die niedrigst bebaute Millionenstadt in ganz Europa, von der durchschnittlichen Geschosshöhe her. Und jetzt kann man sagen, okay, wenn jetzt so Trecker in Hamburg rumfahren, wen stört das eigentlich? Niemanden. Da kriege ich jetzt mal als Schlussvorkunft
vorwärts. Und das beeindruckt auch niemanden, außer dass man mal einen Trecker gesehen hat, den man sonst ja nicht sieht, schon gar nicht mehrere hintereinander. Warum? Weil in der Großstadt ist ja ständig Stau. Es sind irgendwelche Baustellen, da steht man immer mal irgendwo eine Stunde. Manchmal ist bei uns die Röhre gesperrt. Dann ist dann 20 Kilometer Stau. Dann braucht man zwei Stunden nur, um 20 Kilometer zu fahren. In der Innenstadt ist es ähnlich. Das heißt, dass man irgendwo mal nicht durchkommt oder mal eine halbe Stunde warten muss oder eine Stunde
warten muss, ist eigentlich der Normalfall. Das ist gar nichts Ungewöhnliches. Wenn dann jetzt als wenn man heißt, da ist die Autobahnauffahrt gesperrt, dann fährt man eben mit seinem Navi durchs nächste Dorf und braucht so zehn Minuten länger. Also insofern sehe ich überhaupt gar nicht diesen emotionalen Erleuchtungseffekt, außer ich habe mal eine Treckerkolonne gesehen, sehe ich gar nicht. Und dann gibt es noch eine andere Sache, ich weiß nicht, ob Eli das jetzt gerade parat hat, hatte ich dir gestern mal kurz drüber geschickt,
nämlich das Unterhamburger Senat, der hat es ganz schwierig gemacht, Wir hatten nämlich im Innenstadtbereich, wo die Trecker ja auch hinfahren wollten, wurden dann aus politischen und technischen Gründen die Verkehrskameras ausgeschaltet. Also man kann ja eben diese Webcams, da kann man ja rein gucken, diese öffentlichen Webcams, die wurden einfach abgeschaltet. Das heißt, diejenigen Leute, die nicht in der Innenstadt waren, aber eben vor dem Computer saßen, die konnten dann auf einmal nichts mehr sehen.
Das muss aber so sein. Das ist rechtlich vorgesehen im Versammlungsrecht. Du darfst nicht einfach pauschal eine Versammlung abfilmen. Also das ist eigentlich zum Schutz von Versammlungen. Das ist nicht jetzt die Schuld, dass sie es nicht zeigen wollen, sondern sie dürfen es nicht aus guten Gründen. Leider kommt das in diesem Fall den Demonstrierenden nicht zugute, sondern schadet ihnen. Ja, aber andere Demonstrationen werden noch abgefilmt. Warum soll es jetzt gerade bei den Treckerfahrern was anderes sein? Ja, das ist was anderes, ob es die Polizei macht oder ob es die Stadt durch pauschale, ich will jetzt nicht Rasterfahndung sagen, sondern eben durch die Verkehrskameras.
Alexander, aber sonst machen sie es doch auch. Sonst gelten doch dieselben Gesetze und sonst ist es doch überhaupt kein Problem zu sagen, drauf geschissen, wir filmen einfach weiter. Das ist doch die Ausnahmesituation, dass man jetzt gesagt hat, okay, jetzt schalten wir mal die Kameras ab, damit möglichst auch weniger Leute Notiz davon nehmen, was in ihrer Stadt passiert, was sie sowieso nicht mitbekommen. Meine Stadt war nie so leer und ich meine, es ist keine Millionenstadt, aber hier wohnen 530.000 Menschen in Dresden. Gut, dasselbe habe ich aus Stuttgart gehört. Stuttgart war auch noch nie so leer. Allerdings in Stuttgart war rundherum richtig was los.
Also der Verkehrsfunk war voll von Meldungen über die Bauernproteste. Was wir aufgezählt haben, das hat vier Minuten gedauert, alleine runterzubeten in schnellem Tempo. A4-Auffahrt sowieso, dadadadadada. Also das hat vier Minuten gedauert für den Verkehrsprecher. hat. Ja, und? Na und? Dann fährst du halt an sowas vorbei. Okay, dann hat das vier Minuten gedauert. Okay. Was ist denn die Konsequenz? Wo ist denn die Blockade? Wo ist die Behinderung? Im besten Fall ist das ein bisschen unangenehm. Ach, fuck. Jetzt muss ich die Umleitung fahren, diese blöden Bauern schon wieder. Ach, da ist auch zu. Mein Gott, müssen die denn wirklich überall stehen?
Also das nächste Mal jetzt ganz ehrlich. Hast du die Zustimmungswerte zu den Bauernprotesten gesehen bei den RTL-Umfragen? 80% unterstützen die Protesten. Okay, gut, in Ordnung, natürlich. Weil man ja Alternativen hat. Du hast angefangen, lieber Alexander, und du hast uns berichtet von diesem Fall des Aldis. Haben wir denn irgendwo Engpässe? Die Läden sind voll? Der Aldi wurde drei Stunden belagert, dann war er wieder frei, entschuldigt. Nee, nee, nee, die haben sich ausverhandelt. Acht LKW mit den am schlechtesten haltbaren Nahrungsmitteln
durften rausfahren und die anderen mussten sie dann drinlassen. Und in der Nacht wurden die nicht verderblichen Sachen Sachen dann nicht ausgeliefert. Also das war ja aber auch nur eine Warenstreik-Aktion. Und gerade dort haben sie es ja schon einmal gemacht, vor drei Jahren. Die haben Erfahrung damit. Ja, stimmt, die Bauern kommen in fünf Jahren wieder und machen es wieder, aber wie sie ja angekündigt haben am 18.12., wir kommen dann erst am 8.1. und bleiben bis 15.1. und das ist wie ein Bankräuber, ich muss immer das Beispiel nehmen, ich komme zur Bank und sage, ich stelle mir mal für nächste Woche schon das Geld und ich komme nächste Woche dann wieder.
Was ist das für ein Protest? Also alles, was der Bauernverband macht, Ich habe auch Herrn Lee persönlich angesprochen in einem, was ich gesagt habe. Er hat sich bis jetzt noch nicht gemeldet, um mal in den Diskurs zu kommen, was da eigentlich abgeht. Aber wenn ich dann schon höre, Politiker da, Politiker da, Cem Essemir kommt da und das ist da. Alexander, ich lasse dir dein Positives denken, dass das irgendwas bewirkt. Ich bin aber selber und ich bin hier in dieser Großstadt, in diesem Shit-Tool, wie jemand so schön gesagt hat, Berlin. Und wir kriegen hier gar nichts mit.
Es werden hier Fake-Videos verbreitet, selbst in unserer Blase. Es werden Fake-Nachrichten verbreitet, wie in unserer Blase. Deswegen bin ich hier mit meiner Partnerin jeden Tag unterwegs. Jeden Tag spreche ich mit Menschen, jeden Tag spreche ich mit den freien Bauern, was man noch machen kann. Und denen sind auch so ein bisschen die Hände gebunden, weil immer dieser übermächtige Bauernverband hier raufkommt. Also nach meiner Meinung, ist aber nur meine Meinung, die Bundesregierung sitzt jetzt da und sagt, wir lassen die mal zwei Wochen machen, vielleicht auch mal ein bisschen ditte, vielleicht ein bisschen rabiater.
Naja, die Autobahn hat ja das Oberverwaltungsgericht jetzt auch freigegeben, dass sie blockieren dürfen, aber nur zwei Stunden, lassen wir die mal machen. Nach zwei Wochen sind die hier wieder weg und dann können wir hier weitermachen. Weißt du, Alexander, wir haben ja ganz andere Probleme in diesem Land und wir sind nicht fünf vor zwölf, wir sind zehn Minuten nach eins mittlerweile schon. Und wenn wir das nicht alle endlich verstehen, endlich, und nicht immer alle positiv und schön reden, sondern auch wirklich die Kritik mal annehmen, dass wir wirklich alle miteinander, wir sind alle so ein bisschen halbwegs aufgeklärt, nehme ich an, dass wir endlich an die normalen Menschen ran müssen.
Nicht mit irgendwelchen Floskeln, nicht mit irgendwelchen Framings, was der öffentlich-rechtliche auch benutzt. Also manchmal sind ja unsere Kanäle schlimmer wie der öffentlich-rechtliche Rundfunk, muss ich dir ernst ehrlich sagen, was da alles für ein Schwachsinn über die Kanäle kommt. Wir müssen an den normalen Menschenrande bleiben, wie vor fast vier Jahren, wenn wir den normalen Menschen mit unseren Problemen, wie wir vielleicht ein bisschen aufgeklärter sind, nicht rankommen und die mitnehmen mit ernsten, sachlichen, faktischen Themen.
Wir müssen mittlerweile alles beweisen, aber wir haben genug Fakten, um das alles zu beweisen, wo es angefangen hat, wo es hinführt, dass Corona der größte Betrug der Menschheitsgeschichte war, dass wir Impfopfer ohne Ende haben, dass unsere Kinder und Jugendlichen massakriert wurden, das ist ein Verbrechen an unsere Kinder, dass wir alte und schwache Menschen sterben lassen haben, dass wir überbevölkert sind nach denen da oben, dass wir ab 65-Jährigen in unserem Land nicht mehr brauchen Und dass wir der gläserne Mensch werden sollen, dass wir versklavt werden sollen und wir nichts mehr haben sollen und trotzdem glücklich sind. Wenn wir das nicht an den normalen Menschen ranbringen, dann werden wir in zehn Jahren hier immer noch sitzen.
Aber um das zu machen, Sven, ist es ja erst eine Voraussetzung, dass diejenigen, die Informationsbotschafter sind, mal auch zur Realität durchdringen. Also Motivation und positives Denken im Sinne von, wir wollen nicht alles zerreden. Wir wollen die Leute motivieren. Das finde ich, ist unheimlich wichtig. Aber das darf nicht so weit führen, dass man offensichtliche Realitäten schönredet, dass man offensichtliche Wutschdenken in Dinge reinbringt, wo es gar keine sachlichen Anlass dafür gibt.
Das heißt, es muss doch auch in der Protestbewegung, bei den Botschaftern der Klarheit, sag ich jetzt mal, muss doch auch die Bereitschaft sein, die Dinge beim Namen zu benennen und zu sagen, okay, ich kann von diesem Bauernverband nichts erwarten. Und deswegen, weil ich von dem nichts erwarten kann, weil der ein Systemling selber ist, weil er nur das Notwendigste tut, einem Druck von unten von der Basis zu genügen, deswegen kann ich von dem schon mal nichts erwarten. Und jetzt ist die Frage, wie realistisch ist es, dass die Mitglieder solcher Verbände sich gegen ihre Verbandsfürsten stellen?
Ja, das ist unrealistisch, weil der Bauer mit der Scholle verbunden ist. Nicht so ganz, Uwe, nicht so ganz. Das ist nicht so ganz unrealistisch, weil die freien Bauern werden immer mehr. Ja, das kommt ins Dokument mit den freien Bauern. Das will ich ja auch nicht außer Kraft setzen. Die freien Bauern sind aber einfach ganz freier, ist es nicht mal so. Es ist fast kein Verband. Die haben selber gesagt, wir haben keine Mittel, wir sind die Anti-Lobby und wenn du halt eben ohne Mittel Anti-Lobby machst, dann versuchst du irgendwie...
ist, sodass die Subventionen in die Landwirtschaft mit einer der größten Haushalte innerhalb des europäischen Bereiches sind. Das heißt, wenn wir davon reden, wie wichtig die Bauern sind, dann muss man auch klar sagen, die Realität zeigt was anderes. Ohne Subventionen wären die noch viel kleiner. Jetzt kann man sich doch mal die sozial verträgliche Frage stellen, warum darf ein deutscher Bauer im Schnitt 48.000 Euro auch ihre Subventionen im Jahr bekommen und ich kriege sie nicht.
Mit welchem Recht ist seine Arbeit wichtiger als meine Arbeit? Ich sage jetzt nicht gegen die Bauern, ich spreche von Subventionspolitik. Das heißt, wir können doch anhand der statistischen Zahlen sehen, dass die Realität sich in den Industrieländern dahin verändert, dass die Industrieländer schlichtweg kein Interesse haben und keinen Bedarf haben, ihre lebensmittel ja in einem größeren umfang selbst zu produzieren richtig kaufen sich das selber ein warum weil es ja in den zweit- und drittweltländern den besonderen vorteil der
niedrigen löhne gibt so kann man hier in deutschland noch so ein toller bauer sein und sich einen trecker für 100.000 euro kaufen und eine mehmaschine für 500.000 euro aber man kann nicht konkurrieren mit den weltmarktreisen aus der dritten welt kann man einfach nicht da Da gebe ich dir vollkommen recht, das ist die Wahrheit und die Realität, die auch ich den Bauern sage. Ich sage, ihr seid die einzige, die einzige große Gesellschaft, die hier Subventionsmittel bekommt. Jeder Selbstständige muss für sein Einkommen
selber sorgen. Ihr müsst euch darüber mal Gedanken machen. Und ich gebe dir vollkommen recht. Und die Farmerbraucher. Genau, außer mit den Treckern und so, das kaufen die sich auch nicht mehr selber dafür, das Lohnunternehmen, die Arbeit machen. Das ist ja ein vielfältiges Problem der Bauern. Die Bauern müssen bloß Als erstes müssen Sie sehen, dass der Staat oder irgendwer, der darüber entscheidet, Sie einfach nicht mehr braucht. Wir brauchen Sie nicht mehr. Worauf ich hinaus will, ist, dass man diese strukturellen Punkte einfach mal betrachtet.
Wir reden hier von einem Lebensbereich, einem ganzen Wirtschaftswald, der seit Jahrzehnten am Sterben ist. Das ist eine Realität in Europa oder auch in anderen westlichen Ländern. Und diese Realität, die können wir zur Kenntnis nehmen und uns die Frage stellen, die Leute, die nun in diesen Branchen sind, was haben die für Interessenlagen? Wollen die ihren Beruf wechseln oder wollen die ihren Beruf weiterführen? Die meisten werden ihn weiterführen wollen. Das heißt, gib mir mehr Geld, gib mir mehr Freiheit, dass ich die Möglichkeiten habe, die EU-Vorgaben zu erfüllen und und und. Aber damit ist eins klar, dass schon als Kleine aus einem wirtschaftlichen Eigeninteresse, da ich kein Transformationswillen im Sinne der Bauernschaft geben kann.
Denn die sind immer in den letzten Jahrzehnten stark abhängig gewesen vom Staat. Und sie haben sich selber abhängig gehalten. Sie jammern zwar ständig, zu Recht oder zu Unrecht, sei mal dahingestellt. Aber es ändert nichts daran, dass es eine absteigende Brand ist. Man könnte auch genauso gut vor 100 Jahren, als man anfing, Automobile zu bauen, hätte man mal die Kutschenhersteller fragen sollen, was die davon halten, dass Herr Ford auf einmal Autos baut. Da hätten die auch gesagt, mit den Automobilen können wir jetzt nicht mithalten.
Wir brauchen hier Subventionen, damit wir Kutschen bauen können. Ja, aber die Zeit der Kutschen war irgendwann mal vorbei. Und heute kann man wieder Kutschen kaufen. Als Einzelanfertigung, wenn man in Ferienländern ist und Stadtrundfahrten machen will. Aber im normalen Leben braucht man keine Kutschen mehr. Das heißt, der Zeittrend, dass Industrieländer sich selbst versorgen, der ist schlichtweg schon seit Jahrzehnten vorbei. Und die Frage ist, was ist mit den Leuten, die auf einem solchen sinkenden Schiff sitzen, die dann sagen, ich muss aber schwimmen, ich muss überleben, ich muss überleben.
Natürlich versteht man das, natürlich hat man Mitleid mit den Leuten. Aber volkswirtschaftlich gesehen ist das doch ein grober Unzug. Es kann doch nicht sein, dass man ganze Bevölkerungsgruppen unterstützt, ihren Beruf auszuüben. Dann kommen die Bauern dran, demnächst kommen dann die Busfahrer dran, demnächst kommen dann die Kranzenschwestern dran, alle wollen die Pensionen mehr. Aber es muss doch auch bezahlt werden. Und wenn wir den Bauern dafür bezahlen, dass er seine teuren Produkte am Markt bringt, damit sie dann billig bei mir erscheinen, dann sind sie doch gar nicht billig.
In Wirklichkeit sind sie doch teuer, denn ich zahle sie doch mit meinen Steuern. Das heißt, es ist ein volkswirtschaftlicher Blödsinn, das sage ich klipp und klar, solche Dinge in einem großen Maßstab zu machen. Was für ein Wahnsinn. Eli, kann ich mein Schlusswort sagen, weil ich muss dann wieder auch reden, ich muss Ich muss ein bisschen weiterarbeiten, dass ich mich denn langsam rausziehe. Uwe, du mögst faktisch und realistisch recht haben. Meine Meinung ist nur dazu, dass wir wieder dahin müssen,
dass unsere Bauern uns wieder ernähren müssen. Also ich bin ganz anderer Meinung wie du in dem Moment. Ich sage nicht, dass wir das nicht müssten. Ich sage nur, dass der Vergangenheitstrend jetzt so war und der Trend resultiert aus verschiedenen Faktoren. Man muss untersuchen, wo diese Faktoren herkommen. Aber einer dieser Faktoren ist das Preisbewusstsein, sprich das Fahrbewusstsein der Konsumenten. Wenn die nicht das lieber einkaufen, statt Qualität haben zu wollen, dann wäre es ja gar nicht so weit gekommen.
Richtig, deswegen müssen wir schrittweise wieder dahin zurück. Also wir könnten sie noch vor dem Tod retten, da müssen aber viele, viele Dinge ineinander greifen, sodass wir wieder sagen könnten, wir möchten als Deutschland wieder von unseren Bauern ernährt werden. Und das vielleicht zu 80, 85 Prozent. Anfangen müsste man damit, alle Verordnungen wieder runterzusetzen, mal die Gesetzeslage durchzugucken, ob man da wieder was abflachen könnte, sodass der Bauer für sich wieder selbst arbeiten kann. Also in jedem Berufsfeld nehmen wir ja die Leute, die die Expertise haben,
weil sie dieses Berufsfeld tun, nehmen wir ja fast oder die Regierung wie kleine Kinder. Also wir trauen ihnen ja nichts mehr zu, wie allen Menschen eigentlich. Du musst das machen, du musst das machen, du musst das machen. Irgendwo sitzt immer einer, der sagt, ich sage dir, was du zu tun hast. Das haben wir ja die letzten vier Jahre nun mal erlebt. Aber wir müssen wieder zurückkommen, dass wir alle Selbstverantwortung tragen. Mein Schlusswort, ich wünsche euch allen, bleibt standhaft, bleibt stabil. Und es ist schön, dass der Alexander hier geblieben ist. Alexander, wir haben alle mal eine unterschiedliche Meinung,
aber wir sind uns in allem klar, wenn wir das weitermachen wie bisher, wird sich hier nichts ändern. Wir müssen so viel wie möglich, auch durch Uwe, durch Alexander, durch Eli, vielleicht durch mich als Kenneth Licht, versuchen, die Menschen irgendwie dahin zu kriegen, so die Dinge zu denken, wie wir sie halbwegs denken. Die Menschen müssen wieder anfangen, selbst zu denken, sich für viele Dinge zu interessieren und seid auch nur für die Politik sich zu interessieren, was hier in diesem Land schief geht.
Und ich bleibe hier in diesem Land, ich möchte nicht außen vor gucken. Deswegen sage ich immer wieder, wir müssen so schnell wie möglich aus der EU raus. Wir müssen uns wieder abkapseln. Wir müssen in die EWG zurück. Wir brauchen Freihandelsabkommen, was für eine Art. Aber wir müssen unsere Menschen- und Grundrechte wieder erlangen. Wir müssen als Mensch einstehen. Wir haben Verantwortung. Wir, unsere Generation, hat Verantwortung für unsere Zukunft. Wir haben Verantwortung für unsere Alten und Schwachen. Und das, was im Moment passiert ist, ganz, ganz bitter und ganz, ganz böse. Das bleibt dabei. Wenn die irgendwann auf die Idee kommen, das Bargeld abzuschaffen, Uwe, das hast du schon so oft erklärt, dann ist die letzte Freiheit vorbei.
Dann können wir hier machen, was wir wollen. Dann sind wir der gläserne Mensch. Dann sind wir überprüfbar. Dann sind wir wie Marionetten. Und ob wir das gerne wollen, alle zusammen, ob das die Bauern sind oder weiß der Geier, was wir Menschen, ob wir Menschen das wollen, das sollte sich jeder überlegen. Und dafür kämpft jeder von uns auf seine Art, vielleicht mal auf eine unterschiedliche Art, vielleicht mal auf eine andere Art, die der andere nicht versteht. Aber eigentlich wollen wir doch ein Ziel, dass wir wieder irgendwo zusammenkommen als Mensch und zusammenhalten endlich.
Wir sollten uns endlich nicht mehr teilen lassen. Und genau das passiert seit den letzten vier Jahren sehr offensichtlich, dass wir uns teilen lassen. Teile und herrsche. Schmeiße Zucker hin und hole danach die Peitsche wieder raus. So kriegen wir die Menschen in Angst. Und das Letzte, wir sollten darüber nachdenken und alle, die wir auf der Straße sind und seit über vier Jahren kämpfen, wann nehmen wir uns endlich die Medien vor, diese Medienkultur, die es geschafft hat, egal welche Menschen hier in diesem Land, in Angst und Schrecken zu versetzen.
Und die Bauern sind die Nächsten, die es merken werden, dass sie Rechte sind, dass sie Nazis sind, dass sie Untermenschen sind, dass sie hier nichts zu sagen haben. Das sind die Nächsten. die das merken. Und so hat jeder seinen unterschiedlichen Aufwachprozess. Aber ich hoffe, dass es irgendwann noch langt, dass es nicht zu spät ist. Sollten wir aber so weiter wachen wie bisher, glaube ich, dass es zu spät ist. Deswegen sollten wir uns alle so schnell wie möglich darauf besinnen, dass wir alle zusammenstehen müssen.
Zusammenstehen müssen für unsere Zukunft. Unsere Kinder und die, die das Land mal führen sollten. Das ist eigentlich das, was ich zum Schluss zu sagen habe, weil ich bin nur Mensch Mensch, und diese 80, 90 Jahre auf dieser beschissenen Welt will ich eigentlich in Frieden und in Ruhe irgendwie leben und nicht in dieser Zeit wie jetzt. Ich komme mit dem Schlusswort von meiner Mutter. Sie will nicht mehr. Und sie hat Angst um uns, in was für eine Welt wir weiter hineinschlittern. Aber meine Frau Mutter mit 81 hat im Moment keine Lust mehr, hier in diesem Land weiterzuleben, weil sie nicht versteht, was hier passiert.
Gerade mit den alten Menschen passiert so viel Unrecht, dass wir für diese Menschen sind wir verantwortlich zu kämpfen, für unsere Kinder und für unsere alten Menschen. Und ganz zum Schluss bedanke ich mich bei Eli, dass wir trotz unterschiedlicher Meinungen und Diskrepanzen immer noch ein Team sind mit Uwe zusammen und immer noch an einer Front kämpfen. und die Einzige, die ich aus unserem Moderatoren-Team ansprechen müsste, vielen lieben Dank, Biene, dass du uns allen mit so vielen nützlichen Informationen versorgst,
die wir benutzen können, du immer dabei bist, auch Eli zu versorgen und wir werden immer, immer kritisch bleiben, ob es der Uwe ist, der Eli ist, ich bin, wir werden immer die Kritiker der Kritiker bleiben, aber merkt euch alle eins, Eins, durch Zensur zerstört man niemals Kritik. Vielen Dank euch allen. Ich wünsche euch noch einen schönen Abend, aber ich muss jetzt leider arbeiten. Danke Uwe, danke Alexander und Eli. Wir hören und sehen uns wieder. Ja, ist klar, mein Guter.
Danke dir für deine Zeit und eine gute Schicht hier noch. Ciao. Ciao. So, liebe Freunde, das war doch mal eine Ansage. Ich schalte mal den Sven hier in den Hintergrund. Der Unterschied zwischen Sven und mir, wenn ich es herunterbreche, wir sehen beide das gleiche Glas mit Wasser bis zur Hälfte gefüllt. Die Frage ist nur, wie man es betrachtet. Sagt man, es ist halb voll oder es ist halb leer. Ich sehe denselben Handlungsdruck, ich sehe dieselben Herausforderungen und Schwierigkeiten, aber ich konzentriere mich einfach darauf zu sehen, was geht vorwärts und welche Elemente bringen uns wie weiter, beziehungsweise wie können wir sie auch dafür benutzen,
damit sie insgesamt die Sache der Rechtsstaatlichkeit und der Vernunft voranbringen. Ja, das finde ich auch sinnvoll und zweckmäßig. Also natürlich haben unterschiedliche Menschen unterschiedliche Positionen und Meinungen zu verschiedenen Sachen. Und gerade jetzt innerhalb der Kritik der Politik in dem Bereich muss man schon auch sagen, es kommt gar nicht darauf an, dass alle immer einer Meinung sein müssen, sondern gerade dieser Meinungsdiskut führt ja dazu, dass zum Beispiel in einer solchen Sendung der Zuschauer in einem Spannungsbogen ist zwischen der Meinung A und der Meinung B.
Und es ist nicht wichtig, ob Meinung A richtig ist oder Meinung B richtig ist, sondern dass der Zuschauer die Möglichkeit hat, oh, es gibt ja überhaupt Meinung A und Meinung B, wo will ich mich in dieser Spannweite positionieren? Das heißt, ich sehe jetzt zum Beispiel in solchen Formaten nicht so sehr den Punkt darin, dass der eine oder andere Teilnehmer, also von uns jetzt Rednern, recht hat oder nicht, sondern dass wir einen Beitrag zur Bewusstseinsbildung liefern, der eben den Zuschauern die Möglichkeit gibt, Ideen und Impulse zu bekommen, selber nachzudenken.
Und dann sollte er sich doch seine eigene Meinung bilden. Und natürlich hat jeder auch seine Kompetenzen. Du hattest vorhin gesagt, das ist ja alles Unfug, was ich jetzt von den Bauern und so weiter erzähle. Möglicherweise ist das auch so. Oder du kannst das ja auch gerne noch nachtragen, wenn das passend jetzt ist. Wesentlich ist aber, dass der Zuschauer sich aus diesem Widerspruch oder diesem Konflikt eben seine eigenen Gedanken bildet. Und wir müssen, das ist meine These, die ein bisschen abstrakter ist, als was der Sven sagt, wir müssen dichter an die Realität rankommen. Wir dürfen nicht so viel wünschen, wir dürfen nicht so viel träumen und wir dürfen nicht so viel filmen reden.
So, aber die Wahrheit zu sagen, darf auch nicht den negativen Touch haben. Also wenn ich sage, dass ein Glas halb voll ist, ist diese Aussage weder besser noch schlechter als die Aussage, dass sie halb leer ist. Das ist eine Zustandsbeschreibung. Die Bewertung, dass ein halb volles Glas sich emotional besser anfühlt als ein halb leeres, das ist eine völlig subjektive Angelegenheit, die mit der Faktenbeschreibung nichts zu tun hat. Und solange wir unseren Sprachgebrauch danach ausrichten, wie Menschen ihre subjektiven Bewertungen machen, ihre Emotionalen, solange werden wir niemals Klarheit bekommen.
Jemand, der wirklich Klarheit im Kopf hat, der geht nicht danach, ob er sich gut fühlt, wenn ein Glas voll oder leer ist, sondern der spürt fest, das Glas ist zu 50% mit Wasser und zu 50% mit Luft gefüllt. Punkt. Und da gibt es kein Gefühl dabei. Das ist eine Feststellung, eine Tatsache. Und solange wir in der Aufklärungsbewegung, sag ich jetzt mal, uns an Gefühlen festhalten, wir müssen eine gute Stimmung haben, wir hoffen, dass die Bauern erfolgreich sind, wir hoffen, dass die Prager in Kanada erfolgreich sind.
Solange wir so denken, denken wir gar nicht, sondern wir träumen. Wir träumen den Traum von den Helden, die für uns da draußen irgendetwas tun. Aber da tut keiner was für uns. Denn wir sehen ja, dass diejenigen, wie sagt man so schön, Helden sterben jung. Warum? Weil sie sich in Riesen hineinbegeben, die unvernünftig sind, wo sie gegen Stärke antreten und niedergemützelt werden und dann kriegen sie frühzeitig ihr Grab aufs Kreuz.
Und dann gehen sie aber in die Geschichte ein als Helden, weil sie ja gekämpft haben. Die Frage ist nur, wer hat am Ende Recht? Hat der Recht, der früh stirbt und gekämpft hat, oder der Recht, der am Ende überlebt? Das ist eine Frage der ethischen und moralischen Prioritäten. Ich persönlich glaube, dass es wichtiger ist, anstatt Parolen reinzutragen, anstatt Dogmen reinzutragen, Was wir tun sollten, was alle müssten. Es ist viel wichtiger, dass die Menschen für sich selbst dazu in der Lage sind, wirklich klar zu denken. Das heißt, emotionsfrei, sachlich zu denken und die Emotionen da zu verwenden, wo sie angebracht ist.
Aber sie ist nicht dabei angebracht, wenn es um Faktenbeurteilung geht, um Effizienzbeurteilung, um Effektivitätsbeurteilung, um die Motivbeurteilung, warum tut wer etwas, warum tut der Bauernverband etwas, warum tut die Politik etwas. Da gehören keine Emotionen rein. Das führt nicht dazu, dass man die Dinge klar sehen kann, sondern es führt dazu, dass man anfängt, sich in irgendwelche Traumwelten zu verstecken. Und deswegen meine ich, man muss auch den Mut haben, die Dinge beim Namen zu nennen, ohne weder den positiven noch den negativen Emotionstatus zu haben. Man muss neutral und sachlich bleiben. Das sage ich jetzt mal so, weil das ja mein Beruf als Sachverständiger auch gemäß ist.
Lieber Uwe, ich respektiere deine Philosophie, deinen analytischen Geist. Dann lass mich jetzt auf ganz sachlicher Ebene einige deiner Denkfehler korrigieren. Denkfehler Nummer eins, der Rückgang der Bauern. Was du uns gezeigt hast, eine Statistik, die zeigt die Anzahl der landwirtschaftlichen Betriebe in Deutschland. Was du daran festmachst, ist der gleichzeitige Rückgang an Produktivität. Das stimmt natürlich nicht. Was wir sehen, ist ein Trend zu immer größeren Betrieben. Und an der Stelle muss ich dir sagen,
es gibt zwei unterschiedliche Arten von Bauern. Es gibt die einen Bauern, die werken und tun und sind von früh bis spät am, und die möchten einfach, die lieben ihren Beruf und die möchten arbeiten, leisten, die hassen es, am Subventionstropf zu hängen und benutzen ihn auch so wenig wie möglich. Und es gibt sogar welche, die ihn gar nicht benutzen. Und dann gibt es eine Sorte Bauern, die leben davon, dass die Agrarsubventionen nach wie vor nach Hektar ausgeschüttet werden Und daher schauen sie einfach nur, dass sie möglichst viel Land irgendwie ansammeln, aufkaufen und entweder maschinell bewirtschaften oder sogar gar nicht bewirtschaften, brach liegen lassen. Und auch da haben wir natürlich innerhalb der Bauernschaft zwei völlig verschiedene Gruppierungen, deren Interessen nicht gleichgelagert sind.
Es täte uns gut, wenn wir die nicht über einen Kamm scheren. Unsere möglichen Verbündeten sind die Ersteren, weil das sind fleißige Menschen, auf denen unser Land ruht, auf deren Schultern unser Land ruht. und diese Menschen zu unterstützen, zu stärken, indem wir unsere Ressourcen, die wir aufgebaut haben, die Netzwerke an Informationen, so wie hier dieser Kanal und so wie viele hunderte, tausende in der ganzen Welt, ihnen diese Bühnen zu bieten, aktiv die Anliegen zu verbreiten.
Das nützt sowohl der ersten Gruppe der fleißigen Bauernschaft, als auch uns selbst und unseren Anliegen. Die anderen, die Schmarotzer, die nichts anderes wollen als auf Staatskosten überleben irgendwie, da gebe ich dir völlig recht, die brauchen wir nicht. Die brauchen wir weder in der Bauernschaft noch in der Gesellschaft. Die sind völlig überflüssig. Ja, also ich gebe dir recht, ich habe keine Einwände zu dem, was du sagst. Ich möchte nur das noch von einer anderen Perspektive beleuchten.
Und wenn wir jetzt mal die Schmarotzer, die reinen Subventionsgenießer abziehen, In Berlin haben wir aber doch ein Phänomen bei dem Sterben der kleinen Bauern zugunsten der immer größer werdenden. Das ist aber gar nicht so gewöhnlich. Also wenn man sich mal in Volkswirtschaften weltweit umschaut, haben wir immer in der Entwicklung einer Volkswirtschaft, dass es am Anfang ganz klein anfängt. Also das kann man sehen, wenn man so wie ich, der viel weiß, wenn man in Drittweltländern ist, da gibt es Straßenverkäufer, die verkaufen Amulette für einen Euro und dann denken wir, ein Euro ist wenig Geld für die, können den ganzen Tag von leben, dann haben die einen Tagesverdienst gemacht, man nimmt ein Amulett für einen Euro abkauft.
Und dann nach einer gewissen Zeit fangen diese Einzelhändler, die mit irgendwelchen trivialen Sachen anfangen, sich zu organisieren und fangen an, irgendwelche Lieferketten aufzubauen, zum Beispiel, das hatte ich neulich gerade im Fernsehen gesehen, ich weiß jetzt gar nicht, in welchem Land das war, da fährt man mit dem Fahrrad rum oder mit einem kleinen LKW, ach ja, in Brasilien war es, da fährt man mit dem Fahrrad durch die Ghettos rum, also da, wo die illegalen Wohngebiete sind, die slumpt und klingelt da und dann sammelt man bei
den Leuten Altmetall ein. Und dann kriegen die was weiß ich, wenn sie den Kühlschrank abgeben, da sind dann zwei Kilo Altmetall drin, da kriegen sie fünf Euro. Und wenn der Wagen voll ist, dann fährt dann dieser Mensch, der der Altmetallsammler ist, zu so einer Verteilerstelle, lädt das alles ab, kriegt dafür 100 Euro. Sprich, der hat jetzt 80 Euro brutto Umsatz mehr gemacht, Ja, hat aber den Zeitaufwand gehabt, musste den ganzen Tag arbeiten. So, und dann geht dann die Fabrikation, die fängt jetzt an, aus diesem alten Metall das entsprechend zu bereinigen und dann weiter zu verkaufen. Das heißt, wir haben jetzt am Beispiel von Industrieproduktion den Prozess, dass es am Anfang eben mit dem Einzelunternehmer anfängt und dann fängt der an, sich zu vergrößern, dann fängt der an, Mitarbeiter einzustellen, dann fängt der an, sich in Genossenschaften und Verbünden zu organisieren.
Später geht es dann in Verbände und noch später haben wir dann auch einmal ganz große Unternehmen. Bis die, und dann kommt irgendwann mal das polare Ende, bis die Monopolstellung erreicht ist. Und wenn die Monopolstellung erreicht ist, man glaubt es oder auch nicht, Monopole halten nicht ewig, die zerfallen auch irgendwann mal wieder aufgrund von inneren Streitigkeiten. Oder weil völlig neue Technologien auf den Markt kommen, die diese alte Technologie völlig ad absurdum führen. Das heißt, wenn man sagt, die Bauern haben jetzt diesen Prozess, dass sie sich von Einzelbauern, von Kleinbauern zu Großbauern umwandeln. Das ist nichts Ungewöhnliches. Das ist überall so. Das ist in der gesamten Wirtschaft so, dass dieser Prozess mehr oder weniger stattfindet.
Nein, absolut nicht. Das ist akademischer Unfug, den du hier redest, das entspricht nicht der Lebensrealität der Bauern. Die würden das nicht freiwillig tun, das sind keine natürlichen Entwicklungen, das sind Entwicklungen, die herbeigeführt wurden durch einerseits den sogenannten gemeinsamen Binnenmarkt, durch die EU-Agrarpolitik, durch die massiven, gezielten, politisch gewollten Importe, die sie nicht konkurrenzfähig machen, durch die Subventionen, die am falschen Kriterium hängen, nämlich an der Fläche des landwirtschaftlichen Betriebs und nicht etwa an Dingen, die sehr viel fördernswerter wären, so wie artgerechte Haltung, so wie ordentliche Landschaftspflege, so wie Verzicht auf Giftstoffe in der Ausbringung, Verzicht auf genmanipulierte Saat. Das wären ja alles Dinge, die sehr förderungswürdig wären.
Ja, verstehe ich. Ein Argument ist jetzt natürlich der politische Einfluss. Ja, das ist nicht natürlich. Es ist gesteuert, es ist gewollt und es ist Teil der Transformation unserer Welt zu einer globalistischen Einheitsbreimasse. Ja, aber das ist doch vorher auch nicht anders gewesen. Nur vorher waren es nicht die Politiker, die diese Steuerung nominal vorgenommen haben. Du glaubst doch nicht im Ernst. Zum Beispiel, wenn du jetzt in irgendeinen technischen Bereich eintrugst, wo es weltweite Unternehmen gibt, dass die alles selber gemacht haben. Nein, sobald die eine gewisse Größenordnung haben, kaufen die einfach mit dem Geld, was sie haben, die tollen Ideen von den jungen Unternehmen auf, von den aufstrebenden Unternehmen.
Das heißt, die kaufen die Patente auf, die kaufen die besten Mitarbeiter auf und dadurch werden sie immer schneller, immer größer und immer besser und verbessern ihre Marktposition. Sprich, das ist auch, ja, da können wir auch sagen, ja, sollen die doch alle gar nicht. Doch, die wollen es, die wollen das Geld haben. Die kleinen Unternehmen, die verkaufen für 10 Millionen ihre IT-Firma und der, der sie aufkauft, der macht innerhalb von 10 Jahren aus 10 Millionen 50 Millionen. Ich sehe es in meinem Beruf in der Immobilienbranche, wie das dort läuft. Nehmen wir nur mal als ein Beispiel, und zwar ein reales Beispiel.
Wenn du auf die Insel Sylt fährst, wo irgendwann mal ein Schauspieler in Deutschland diese Insel so populär gemacht hat, dass da der Jet-Set hin wollte und irgendwann mal wollten alle anderen Leute auch dorthin. Das sind die teuersten Immobilienpreise in Deutschland. Und dann jammern die Einwohner dort, dass sie sich auf der eigenen Insel keine Wohnungen mehr leisten können und sie stattdessen auf dem Festland wohnen müssen und jeden Tag mit dem Zug eine halbe Stunde fahren müssen, um zu ihrer Arbeitsstelle auf der Insel zu kommen.
Was aber ganz dabei übersehen wird, es konnte doch niemand diese Immobilienpreise von alleine hochtreiben. Es musste doch jemand erst die Immobilien verkaufen. Das heißt, die Insulaner, die haben aus dem tollen Angebot, oh, du kriegst wieder eine Bauernkarte, kriegst du eine Million. Dann, oh, eine Million ist ja super, dann gehe ich mal weg. Ja, nur, dass diese Bauernkarte, nachdem sie dann absterniert wird, fünf Millionen kostet. Und die sagen, ja, jetzt kann ich aber die nicht mehr zurückkaufen. Das haben die nicht gesehen.
Sprich, die Leute, die ihr Know-how, die ihre Kompetenz für Geld abgeben, die tragen noch aus einem Willen dazu mit, dass Großkonzerne entstehen. Die Großkonzerne haben natürlich auch, das wissen wir, kriminelle Machenschaften. Das ist noch eine ganz andere Ausnahme. Aber selbst wenn die alle sauber arbeiten würden, wenn sie nur die Patente aufkaufen würden, nur die kleinen Firmen aufkaufen würden, würde es genauso zu Monopolen führen. Da würde überhaupt nichts dran vorbeigehen. Und wenn die Politik jetzt zusätzlich da noch eins draufsitzt, ist das natürlich eine Verfremdung, die ich nicht für gut heiße, aber strukturell ist nichts anderes. Das ist nichts anderes. Es sind die Wähler, die diese Leute gewählt haben, die dann nachher solche Politik machen und die dann mit dem Trecker in der Lidl rumfahren und sagen, wir hätten aber gerne von den schlechten Maßnahmen, die du uns aufs Auge gedrückt hast, die 99. Die möchtest du bitte zurücknehmen.
Uwe, zwei Fragen. Erstens, suchen wir nach Schuld oder nach Lösungen? Und zweitens, sprechen wir über Immobilien oder über Bauernproteste in Deutschland? Also erstens suche ich weder nach Schuld noch nach Lösungen. Ich suche nach den Ursachen und nach den Fakten und nach den Kräften, die hinter den Taten stehen, nach den Motiven. Warum tun tun, Leute, etwas. Wenn wir über Bauernproteste reden und glauben, dass die Bauern irgendetwas
Besonderes wären, das ist meine These, wo wir uns unterscheiden. Ich sage klipp und klar, die sind überhaupt gar nichts. Das ist genauso eine Bevölkerungsgruppe wie alle anderen auch. Mag sein, dass sie auch heterogen ist, in verschiedenen Gruppen strukturiert, aber von ihrer Denkweise, von ihrem wirtschaftlichen Denken her, denken sie nicht anders als jeder Wenn irgendjemand eine Subvention kriegen kann für seine Wärmepumpe, dann baut er sich die ein. Wenn er seine Subvention für sein Elektroauto kriegen kann, dann kauft er sich eins.
Wenn er keine kriegt, dann kauft er keins. Wenn ich einen Beruf habe, wo ich eigentlich pleite gehen müsste, weil die Gesetze mich so eingeengt haben, und dann sagt jemand, du brauchst ja nicht pleite gehen, du kannst eine Subvention beantragen, dann mache ich den Job weiter. weiter. Das heißt, wir reden hier von ganz normalen, logisch wirtschaftlichen, ganz egoistischen Prozessen. Da ist überhaupt nichts Idealisiertes dran. Und wenn man das idealisiert, dann finde ich es von der Sachlage her einfach falsch. Ich finde es falsch, wenn man die Menschen in eine
Richtung hineinbringt, zu glauben, dass da irgendwas Besonderes wird. Da ist nichts Besonderes. Das ist das normale Leben. Das normale Leben, was von eigentlich das will ich ja nicht bestreiten, versucht wird, missbräuchlich abzuwenden. Aber diejenigen, die es auf sich anwenden lassen, die sind doch keine bloßen Opfer, die könnten doch jeden Tag anders entscheiden. Es zwingt doch keiner einen Bauern, unter diesen Bedingungen sein Leben weiterzumünzen. Er könnte sein Hof verkaufen und könnte was anderes machen.
Oder nicht? Also Fazit, du schlägst vor, dass die Bauern aufgeben, sich alle aufkaufen lassen von Monsanto und Nestlé und wie sie alle heißen, dass wir in Zukunft von den ja am besten durch Drohnen und KI gesteuerten Farmen irgendwie in anderen Kontinenten Das schlägt mir jetzt vor. Ich habe mir was anderes vorgeschlagen. Ich habe vorgeschlagen, dass man emotionsfrei in die Fakten reinguckt. Wenn du jetzt einen solchen Vorschlag dahingehend interpretierst, dass ich dafür bin,
dass wir eine globalisierte Weltherrschaft haben, dann frage ich mich mich aufgrund welcher meiner Aussagen gut dazukommst. Also diese Schlussfolgerung, die du da machst, die ist nach meiner Meinung irrational. Und ich habe eigentlich... Da bin ich auch gerne irrational, tut mir leid. An dieser Stelle klicke ich mich mal ein. Ich habe eigentlich auch nichts anderes vorgeschlagen, als dass die Bauern sich mal an das halten, was sie selber hier proklamiert haben. Weil ich meine, ich weiß ja nicht, ob ihr euch noch daran erinnert, aber sie haben gesagt, dass wenn diese Forderungen nicht anstandslos
und ausnahmslos zurückgenommen werden, dann wird ab dem 8. Januar und zwar ab dem 8. Januar und heute ist schon der 9. Ja, dann wird Deutschland etwas erleben, was Deutschland so noch nicht erlebt hat. Und inklusive auch von Blockaden und all dem ganzen anderen Kokolores, der nicht stattgefunden hat. Das ist eigentlich alles, was ich will. Ich will auch nicht eine globalisierte Welt, ich will kein Great Reset oder alles andere, was mir Leute vielleicht da draußen jetzt unterstellen, die zu Hunderten vielleicht heute deabonniert haben. Will ich alles gar nicht. Ich habe einfach nur gesagt und das war immer die Prämisse dieser Sendung, war es das schon? Habt ihr uns nicht
eigentlich mehr versprochen? Sollte da nicht eigentlich noch mehr kommen. Und wenn ja, wo ist es denn? Ich habe gesucht, glaubt mir. Und ich habe gefroren. Und glaubt mir, ihr habt das gesagt. Aber wo wart ihr denn? Wenn diese beiden Maßnahmen nicht gestrichen werden, und zwar ersatzlos gestrichen werden, dann kommen wir wieder. Nicht nur nach Berlin. Dann werden wir ab 8. Januar überall präsent sein.
In einer Art und Weise, Jetzt kann man sagen, ja, er konkret, er hat nicht von Blockaden gesprochen. Ja, das stimmt, er hat nicht von Blockaden gesprochen in diesem einen kurzen Clip, den wir da gerade sehen. Aber die Medien... Ich möchte jetzt auf Cem Özdemir lenken, während er diesem Mann zuhört. Du hast gesehen, wo der hinschaut. Er schaut auf seine Hand, er folgt dieser aggressiven Handbewegung.
in seinem Gesicht siehst du den Ausdruck von Furcht, von Unsicherheit. Vollkommene Gleichgültigkeit. Nein. Wo siehst du denn da Furcht? Wo ist denn da Furcht? Die kennen sich seit Jahren. Die sind zusammen hochgekommen. Der eine hat den anderen beglückwünscht. Die haben sich danach wahrscheinlich alle zusammen einen trinken gegangen. Ganz O-Ton, ohne Elie-Übertreibung. Die kennen sich, die lieben sich, die schätzen einander, die arbeiten miteinander. Ich habe sehr wenig
nicht von ihm gesehen, an Verhaltensweisen, um das zu sagen zu können. Aber der Mann schaut mir aus wie jemand, der fürchtet, was macht er jetzt mit seiner Hand? Wird er mich schlagen oder nicht? Und wenn er es bewusst nicht denkt, dann zumindest unterbewusst. Also für mich sieht er eher gelangweilt aus. Er weiß, dass das alles eine Scharade ist. Weißt du, wo er wirklich vielleicht ein bisschen eventuell der Arsch auf Glatteis gehen könnte? Vielleicht hier. Aber nicht mal da.
Weil er hat ja Gleitschutz. Und er weiß, dass der Deutsche, wenn er zur Revolution fährt, Am Bahnsteig eine Fahrkarte löst, mein Lieber. Den Spruch habe ich schon lange nicht mehr gehört. Ja gut, der Spruch ist gut und richtig und entspricht auch den Tatsachen, aber irgendwann einmal gibt es dann doch in der Geschichte auch immer wieder Gegenbeispiele. Übrigens haben wir gerade das 500-jährige Jubiläum eines solchen Gegenbeispiels, nämlich der Bauernkriege, die im Jahr 1524 begonnen haben und die letztlich begonnen haben mit einer Serie von dezentralen Protesten,
nicht nur von Bauern, auch von Bergleiten, von Bürgern und so weiter, die dann immer wieder hingehalten wurden mit gebrochenen Versprechen, mit Forderungen, die ignoriert wurden oder Taktiken eben von Teile und Herrsche, dir gebe ich ein Leckerli und deinem Nachbarn gebe ich keins und dann schaue ich zu, wie ihr beide euch streitet aus Neid, ja, wohin das geführt hat, wissen wir, zu 75.000 Toten leider, Das ist tragisch und zur ersten Formulierung von Menschenrechten in Memmingen.
Es ist nicht so, dass Deutschland keine Kultur der Auflehnung hätte. Das ist nur eines von vielen Beispielen. Ich zitiere es jetzt nur, weil es 500 Jahre genau her ist. Was unsere Aufgabe ist, zu verhindern, dass es so weit kommt, dass es Tote gibt wegen politischer Differenzen oder Auseinandersetzungen. So viel sollten wir aus der Geschichte gelernt haben. Gleichzeitig die Fahrkarte kaufen, um zum Protest zu fahren, ist ein sehr schöner Spruch.
Ja, also ich glaube noch nicht, dass Deutschland so weit ist, also jetzt unabhängig davon, was jetzt mit den Bauernprotesten ist, sondern ich sehe, dass eben die politischen Drangsalierungsmaßnahmen kein Ende, da ist eine große Maschine am Werk und die hat immer wieder neue Schachtzüge, die sie auspackt, mit denen man nicht gerechnet hat oder die man sich nicht vorstellen konnte. und der Bürger ist immer wieder auf neu überrascht und lässt sich auch immer wieder neu einseifen. Natürlich gibt es Lichtblicke, dass man sagen kann, jetzt können wir Hoffnung schaffen, dass
doch noch ein paar Leute mehr Klarheit bekommen, um was es eigentlich geht und dass man belogen und betrogen wird, nach Strich und Faden. Aber dazu, glaube ich, muss eben der Druck noch viel größer werden und ich weiß nicht ob das in ländern in westlichen ländern heutzutage noch möglich ist also damals nach 500 jahren so da waren ja die könige die waren ja nicht so richtig vorbereitet wir waren ja wirklich in ihrem elfenbeinturm und hatten ja nicht so die kontrolle über das volk
aber heutzutage sind wir doch relativ eng kontrolliert wir haben die massenmedien jetzt bist du aber wieder weg von den fakten klar hatten die die kontrolle die hatten die die Kontrolle über das Gewissen, über die Kirche, über die Kooperation mit der Kirche. Jeder ist beichten gegangen, hat dem Priester seine Geheimnisse verraten, war dadurch erpressbar, war auch erpressbar über den Glauben, die Ideologie, ich komme in die Hölle, wenn ich nicht meinen Ablass bezahle und so weiter. Und sie hatten ein Denunziantenwesen und Spitzelwesen,
dass der DDR um nichts nachstand. Also so romantisch und frei war das 16. Jahrhundert keineswegs. So ist der Martin Luther nicht protestiert. Nein, da will ich auch auch gar nicht gemeint haben. Worauf ich hinaus will, ist, dass die Repressionsmaßnahmen heutzutage viel besser sind. Wir haben viel bessere Manipulationsmöglichkeiten. Die Leute, gut, wir glauben jetzt vielleicht nicht an die heilige römische katholische Kirche. Ich möchte noch ganz kurz einen weiteren Spruch bringen. Wie hat der Walter Ulbricht gesagt?
Wir brauchen eine Opposition, aber wir müssen alles in der Hand haben. Es soll demokratisch aussehen, aber wir müssen alles in der Hand haben. So eine raffinierte Manipulation, du bemerkst sie nicht mal. Die Kirche, das war ja in your face Manipulation 24-7. Die Leute haben ja nur für die Religion gelebt und bestenfalls halt noch in der Feudalherrschaft, also für ihren Lebensherrn da. Das war nicht zu übersehen, aber die Manipulation wird ja heute um die Ecke kommen. Du merkst sie nicht mal, da hat sie schon deine Mutter übers Knie gelegt. Also ich sehe hier noch eine andere Problematik, dass eben selbst wenn die Leute die Manipulation bemerken, eben doch ein gewisser Leidensdruck da sein muss. Aber dieser Leidensdruck, der früher noch da war, wo Leute tatsächlich verhungert sind,
Und die gibt es zumindest in unseren Jahren, nach dem Motto, wie mit dem Heizungsgeld, dass eben der Staat einfach einspringt. Der Staat sagt, ja, ich bezahle dir deine Probleme. Also ich glaube, um es einem platten Wort zu sagen, der Widerstand wird heutzutage gekauft. Der wird gekauft mit Subventionen. Der Staat subventioniert den aufmüpfigen Bürger. Notfalls nimmt er auch mal eine Vorstuft zurück, wie zum Beispiel das Vermeidungsgesetz und modifiziert das ein bisschen. Aber sobald es hart auf hart kommt, heißt es ja, dann kriegt der Bürger eben sein Heizungsgeld und Feierabend. Und schon hat der Bürger gar kein Geld mehr zu jemanden.
Oder sein Bürgergeld oder er ist im Beamtentum und kriegt Beselbungsstufe 3 und ist dann auch nicht aufmüpfig oder er bekommt eine Rente und ist auch nicht aufmüpfig. Oder aber dann heißt es, wenn auch das alles nicht greift, liebe Freunde, in der goldenen Zukunft erwartet euch dieses bedingungslose Grundeinkommen. Also für jeden gibt es irgendein Auffangnetz. Genau, also ich sehe, dass wir bei aller Aufklärung auf dieses Problem, dass eben der Wille, sich zu verändern, gekauft wird mit staatlichen Unterstützungskeltern, sodass das wirtschaftlich, volkswirtschaftlich nicht langfristig funktionieren kann. Das ist eine ganz andere Geschichte. Aber es kann lange genug funktionieren.
Okay, also jetzt geht das Ganze in eine Richtung, die mir persönlich deshalb nicht zusagt, weil ich dafür einfach nicht die notwendige Fachkompetenz habe zum Philosophieren über, warum sind die Dinge, wie sie sind. Was ich bin, ist ein Aktivist und zwar einer, der verdammt viel vorangebracht hat, der immerhin Busverband gegründet hat, tausende Menschen nach Berlin gekarrt hat, Kurz-Muss-Weg-Kampagnen in Österreich, über 1500 Demonstrationen, ich will gar nicht reden von wie viele Videos, Tweets, Telegram-Posts, was weiß ich, recherchiert, geprüft, andere Menschen beraten, vertreten vor Gericht, alles mögliche.
Und der selbst in 43 Gerichtsverfahren gezogen wurde, deswegen im Vergleich zu dir, der den ganzen Tag die Möglichkeit hat zu analysieren, habe ich sie nicht und mich interessiert das daher auch jetzt gerade gar nicht. Was mich an den Braumprotesten interessiert, ist der strategische Aspekt. Was sind die Absichten der Ampelkoalition? Die haben wir ausreichend beleuchtet. Wir haben sicherlich die gleiche Meinung, was sie tun werden mit dem Verband und so weiter, auch wie Sven.
Wenn, ja, ja, ja, das sehe ich ja auch alles. Nur wenn ich einem Schachspieler gegenüber sitze, gehe ich ja davon aus, das, was er will, das schafft er nicht. Weil niemand kann seinen Plan durchsetzen. Es gibt ja ein Gegenüber, das etwas dagegen unternehmen kann. Und meine Gedanken richten sich immer darauf, was kann ich tun, was können wir tun, um insgesamt Sand ins Getriebe zu streuen, nach Maßgabe unserer Möglichkeiten.
Wir sind immer noch David gegen Goliath. Was können wir tun, um den wirklichen Konflikt zu gewinnen? Und der Konflikt lautet letztlich Team-Diktatur gegen Team-Demokratie. Und wir sind das Team-Demokratie. Wir können Impulse setzen, wir können aufklären, ja. Wir können Aktionismus betreiben, um die Themen überhaupt mal ins Gespräch zu bringen. Wir können überraschen durch Reaktionen, mit denen vielleicht nicht gerechnet wurde. All das können wir tun. Und vor diesem Hintergrund sehe ich die Bauernproteste für nützlich und werde weiter das tun, was ich bis jetzt gemacht habe, nämlich mit den Teams, mit unseren Orga-Teams als Pressestelle für die Bauern zur Verfügung stehen, ihre Anliegen nach außen tragen.
und darauf konzentriere ich mich im augenblick mehr als darauf darüber nachzudenken um ein gott was will der gegner und warum kann das nicht klappen was ich vorher das ist ja auch völlig in ordnung so er hat gibt es von meiner seite aus null einwände oder ich habe nun mal eben die sache aus einer anderen perspektive betrachtet stelle ich mir die frage warum diese bauen und das überhaupt eskalieren. Denn es geht ja hier bei diesen Subventionen, die der
Staat ja rückfordern wollte, beziehungsweise die ja, wenn die Bauernproteste erfolgreich wären, zu zahlen hätte, doch um einen relativ kleinen Betrag. Es geht nur um wenige Milliarden Euro. In Anbetracht dessen, was der Staat sonst so an Geld verpulvert, ist es eigentlich völlig lachhaft und völlig unverständlich, warum der Staat da einen so großen ein Max macht. Wir haben gehört, die Politiker haben ja Angst und dies und jenes. Warum sollten die
Angst haben, Leuten zwei Milliarden zu zahlen? Es sind ja nicht ihre Milliarden. Olaf Scholz spricht davon, dass der Staat dieses Geld erwirtschaften muss. Aber wirtschaften tun wir es. Wovor haben die Politiker denn wirklich Angst? Die Politiker haben erstens einmal immer Angst um Leib und Leben, weil sie sind normal halt so der Gefeiglinge. Da gibt es keinen Kohl mehr. Wir haben jetzt Habeck. Zweitens haben sie, also da besteht kaum Bedrohungslage, weil
die Opposition ist friedlich und das gilt sowohl für die Demokratiebewegung als auch für die Bauern. Aber wovor haben sie sonst Angst? Sie haben Angst, ihre Pfründe zu verlieren, ihre Ämter zu verlieren, sie haben Angst, möglicherweise ihren Versorgungsposten nicht zu erhalten, sie haben Angst, dass sie von ihren Lobbyisten fallen gelassen werden, dass die Versprechen, die man ihnen vielleicht gemacht hat, ja, wenn du deinen Job hinter dir hast, dann kriegst du einen tollen Beratervertrag bei mir, dass sie die vielleicht nicht erfüllen und deshalb stehen sie unter einer
Doppeldruckbelastung, einerseits den Lobbyisten gegenüber, die sie vertreten, denn ich glaube, da sind wir uns einig, dass viele Politiker nicht uns vertreten, sondern ganz wen anderen, denen wo das Geld herkommt und in Österreich weisen wir das ja auch gerade hier nach mit der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft, wird ja sehr viel aufgedeckt, was ich sehr begrüße und der zweite Druck ist das Image Bildschirmsbild in der Öffentlichkeit. Kein Politiker kann es sich noch, Gott sei Dank, leisten, wirklich drüber zu fahren und zu sagen,
hey Leute, was ich eigentlich von euch will ist, bleibt zu Hause, sperrt die Tür zu, kommt nie wieder auf die Straße, macht Brot und Spiele, wir liefern euch das Essen mit Lieferdienst nach Hause und ihr dürft Netflix schauen und kriegt bedingungslos beides und tschüss. Ansonsten gebt Ruhe, so weit sind sie noch nicht. Und solange sie so weit nicht sind, haben wir noch eine Chance. Kannst du dich daran noch erinnern? Kannst du dich daran noch erinnern? Kannst du dich noch erinnern an besondere Helden 2020? Diese Werbekampagne, als sie gesagt haben, damals, sagt dein Opa,
im Corona-Winter, da haben wir den großen Virus besiegt. Ich weiß noch, es war so schlimm. Weißt du, wie wir es gemacht haben? Wir taten einfach absolut gar nichts. Dann kommt die große Auflösung, gar nichts. Wir haben einfach faul auf dem Sofa gehockt. Wir haben uns beliefern lassen. Wir haben alle Serien nachgeholt, die wir sehen wollten. Wir haben uns in Fülle den Sachen hingegeben, denen wir frönen wollten. Das war es. Und dann waren wir besondere Helden. Da sind wir doch schon. Der Zustand, den du beschreibst, den hatten wir doch schon. 2020.
2020. Und seither gibt es noch mehr Serien und noch mehr Ablenkungen und noch mehr Milliarden für die GEZ, damit sie noch mehr rosamunde Pilcherfilme für uns produzieren können. Damit die Leute auch ja weiter Nachschub haben und nur nicht auf die Straße gehen. Und ich sage auch nicht unbedingt, ich möchte hier gar nicht ansetzen, das wäre jetzt irgendwie zu zu hart, diesen Abend so zu beenden, was ich wirklich denke. Aber, lieber Alexander, ich bin beim Klardenker insofern beim Uwe, als dass wir wir wenigstens wissen müssen, wo wir stehen, ganz realistisch,
bevor wir uns in irgendeiner Art von Kampf vertiefen und uns irgendetwas vorzumachen, egal wie sympathisch uns, Klammer auf, warum eigentlich, Fragezeichen, Klammer zu, die Bauern auch sein mögen. Ja, das hat uns genau hierher geführt, wo wir heute stehen. Sonst wären wir nicht da, wo wir heute sind. Da muss ich dir widersprechen, Hedi. In dieser Debatte ums öffentliche Meinungsklima, da geht es nicht nur um Klardenken. Es geht nicht darum, wir gewinnen das nicht mit dem Kopf. Es geht um Bilder, die Macht der Emotionen und es gibt eine Grundlage, ein Fundament positiver Emotionen für die Anliegen der Bauern. Das bestätigen die Umfragen mit 80% Unterstützung. Daher ist die Ausgangslage wesentlich besser, im Namen der Bauern den Rücktritt der Ampelkoalition zu fordern, als im Namen von wem? Den Ungeimpften? Oh mein Gott, die haben sicher nicht 80% Rückhalt gehabt.
Ja, aber warum sollte, was sollte jetzt die Regierung daran hindern, wenn die doch dann das Risiko haben, rücktreten zu müssen, wenn sie den Bauernforderungen nicht folgen, nicht einfach zwei Milliarden locker zu machen? Also kannst du mir das mal bitte loben? Ja, ganz richtig. Das wird auch letztendlich herauskommen. Sie werden sich freikaufen aus diesem Dilemma. Ja, zwei Milliarden, ob es zwei Milliarden sind oder nicht. Ich habe doch gerade gesagt, der Widerstand wird gekauft. Ja, ja, bestochen, beruhigt, beschwichtigt. Also ist das Argument, dass die Regierung Angst hat, ist doch sachlich gar nicht zutreffend.
Die Regierung kauft den Widerstand, in dem Fall sind es 1 oder 2 Milliarden an Subventionen, um die es geht. Und dann ist Feierabend, dann bleibt die Regierung weiter im Amt. Das heißt, wir sehen doch gar nicht, dass die Regierung in einer ernsthaften Gefahr ist. Moment, hier sind wir bei dem Szenario, das ich ganz zu Beginn angerissen habe. Wenn es dazu kommt, ja, dann kommt es nicht zu dem, was sich Sven und Eli so furchtbar dringend für übermorgen schon wünschen, dass das ganze Land aufsteht.
Ich habe es mir von gestern gewünscht. Ja, okay, wir wünschen uns das schon seit vier Jahren, aber das ist unrealistisch, da sind wir in einer Traumwelt. Wozu kommt es denn dann? Es kommt zu einem Signal an die Bevölkerung, demonstrieren bringt was und es stärkt die Demonstrationskultur. Das ist das nächste, mein Guter. Demonstrieren bringt natürlich nicht sehr viel. Das haben wir gesehen. Deshalb sind wir so viele im Kreis herumgelaufen und deshalb werden jetzt auch wieder Demos genehmigt. Aber es waren ja keine Demos geplant. Es war ja etwas anderes geplant. Ich meine, ich weiß es nicht. Wiederholung ist ja die Mutter des Lernens. Jetzt sollten wir doch mal reinhören. Was war denn eigentlich geplant?
Nicht gestrichen werden und zwar ersatzlos gestrichen werden. Dann kommen wir wieder, nicht nur nach Berlin. Dann werden wir ab 8. Januar überall präsent sein in einer Art und Weise, wie es das Land noch nicht erlebt hat. Wir nehmen das nicht hin.
das hatten sie uns versprochen das sollte gestern angefangen haben aber hat heute sich nicht mehr fortgesetzt war schon gestern 15.30 vorbei in den widerstandshochburgen wo es überhaupt die möglichkeit gab dass widerstand da die hand ausgestreckt haben um zu sagen vereinigt euch mit uns wir sind seit vier jahren hier zusammen sind wir alle stärker also wenn wir von dem aus Ja, das ist eben die Frage der Bewertung. Wir sehen, dass man das wirklich unterschiedlich einschätzen kann. Alexander ist der Meinung, dass es ein positives Signal ist. Ich persönlich halte es für ein Fake-Signal. Ich sehe da nichts Positives im Sinne von, dass es wirklich etwas bringt.
Natürlich hat es eine Sympathiewelle, aber das hat es auch dann, wenn ich höre, dass der Papst morgen zu Besuch kommt oder der amerikanische Präsident oder ein berühmter Fußballspieler oder sonst etwas. Eine Sympathiewelle, die hält genau 48 Stunden und dann geht man wieder zur nächsten Nachricht über. Und deswegen hatte ich vorhin ja versucht zu erläutern, dass aus meiner Sicht die Sympathie mit den Bauern auf rein oberflächlichen Klischees beruht, aber mit den Interessenlagen der Bauern eigentlich nichts zu tun hat. Das ist also nicht so wirklich so groß zu übereinstimmen. Du hast eine andere Meinung vertreten.
das heißt ich kann nicht nachvollziehen oder ich sage mal andersrum man kann das eben so sehen aber ich glaube dass das eine Illusion ist ich halte es für eine Fehlbeurteilung ich halte es für einen strategischen Fehler in Dinge Hoffnung reinzusetzen die strukturell ich sage mal jetzt mit einem plakativen Begriff schon verwurstert sind die sind strukturell schon kaputt
Die sind leicht zu lösen. Wie ich eben gerade sagte, da zahlt die Regierung die 2 Milliarden noch nicht mal aus eigener Tasche. Das Thema ist erledigt. Da braucht man kein Wort drüber zu reden. Also die Frage ist doch, warum zahlt die Regierung nicht gleich die 2 Milliarden? Was soll dieses ganze Theater? Was soll dieses Schaupiel? Das ist die Frage, die mich interessiert. Was steckt da wirklich hinter? Die Bauern, glaube ich, sind hier nur ein Mittel zum Zweck. Die Bauern werden selber instrumentalisiert. Und ich könnte mir zum Beispiel vorstellen, dass es nicht ohne Grund ist, dass man diese harmlosen Bauernproteste in die rechte Ecke stellt, um vielleicht, wenn man das jetzt noch ein bisschen weiter treibt, man hat ja noch eine Woche Zeit, noch einige Tage, dann vielleicht irgendeinen Notstand auszurufen.
würde man einen gesellschaftlichen Notstand ausrufen wegen radikaler Absturzfantasien und ähnlichen Dingen, dann hätten wir... Denkbar, ja, alles denkbar. Die Frage ist nur, was bewirkt es dann unter den Menschen? Denkbar ist, dass man alles Mögliche aktiviert, die Möglichkeit, landwirtschaftliche Betriebe zu beschlagnahmen, weil das ist ja verankert gesetzlich. Es ist sogar im Vertrag von Lissabon verankert, dass man aufrührerische Demonstranten erschießen darf. Ja, alles denkbar. Dass es vielleicht Kräfte gibt, die davon träumen. Nur nicht jeder falsche Traum geht in Erfüllung.
Denk doch mal einen Schritt weiter. Denk mal nicht an die Bauern. Ich sagte, die Bauern sind vielleicht nur Bauern im ganzen Spiel. Und deswegen sind sie vielleicht gar nicht das Wichtigste, sondern nur ein Mittel zum Zweck. Das ist reine Spekulation, was ich sage. Wenn diese Hypothese, diese Spekulation, wenn ich die jetzt weiterverfolge, sage, okay, eigentlich könnte die Regierung jederzeit den Sack zumachen, an denen die ein bis zwei Milliarden gehen, das Thema ist erledigt, warum tun sie es nicht? Was ist der Vorteil der Politik, der Regierung?
Was hat sie für einen Nutzen davon, diese Proteste überhaupt laufen zu lassen? Und ich glaube, der Vorteil könnte eben sein, einen Notstand künstlich zu generieren und dieser Notstand, der bezieht sich dann nicht auf die Bauern, sondern bezieht sich auf die Regierung. Das heißt, wir hätten dann Verhältnisse, wie Macron in Frankreich hatte, Wo nehme ich dann auf einmal eine Regierung rein, die mit Notstandsgesetzen regieren kann und dann gibt es auch keine Schuldenbremsen mehr. Dann gibt es keine Kreditaufnahmeverbote mehr. Dann können wir Milliarden an die Ukraine liefern. Dann können wir noch 100 Millionen Migranten ins Land aufnehmen. Dann können wir alles Mögliche machen.
Und das, liebe Freunde, in einem Superwahljahr, in dem Kommunalwahlen, Europawahlen und drei Landtagswahlen anstehen. Was glaubt ihr, wie die ausfallen im Herbst, wenn wir ein Jahr durchmachen von Tumulten in einem Bauern-Lockdown? Zwei Fragen, zwei Fragen, lieber Alexander Ehrlich, zwei Fragen, nur ganz kurz, nur mal so ein bisschen zu sehen, wo du stehst. An deine Reaktion werde ich sehen, besten Geistes Kind du bist und das meine ich jetzt wirklich ganz wertefrei. weil viele denken, vielleicht so wie du. Zwei Fragen.
Hat Habeck ganz organisch auf dieser Fähre gesteckt? Und haben die sich wirklich alle das erste Mal in ihrem Leben so koordiniert? Irgendeiner hat den erkannt, hat angerufen. Die haben sich alle auf einmal sofort mobilisiert, sind hingefahren und haben dann ganz organisch diese Auktion dort durchgeführt? Nur eine Frage. Und die zweite Frage. Wie kann man beim Joggen so hinfallen, dass man sich das Auge verletzt auf eine Art und Weise, dass man danach eine Augenklappe braucht? Ein Mann, der mit Security Guards joggt über die sichersten Straßen, die wir in Deutschland
nur haben. Glaub mir mal. Die wahrscheinlich nicht mit Asphalt, sondern mit Gold geteert sind. Nur zwei Fragen. Gut. Frage 1. Ich kann die Situation in Schlüpsil natürlich nicht beantworten, weil ich weder im Hintergrund beteiligt war, noch vor Ort. Ich kann dir aber Folgendes sagen. Ich habe erlebt, dass solche Aktionen tatsächlich echt und authentisch entstehen können. Ich habe selbst oft genug Aufrufe oder Informationen veröffentlicht,
die dann zu so etwas organisch und spontan und kurzfristig geführt haben. Und ich meine jetzt mit so etwas nicht, dass man jemanden behindert oder blockiert, sondern dass viele Leute an einer bestimmten Stelle mit einem Politiker sprechen wollen. wollen. Und er das entweder annimmt oder meistens abblendet. Ich weiß, dass so etwas authentisch sein kann. Ich weiß aber auch, dass es genauso inszeniert sein kann. Fest steht, es kam der Regierung
zunutze, um dieses ganze Framing rauszuschmeißen. Ja. Und dafür ist es eigentlich unerheblich, war es inszeniert oder echt. Weil man braucht nicht inszenierte Dinge, um sie propagandistisch auszustatten. Für mich spricht gegen eine Inszenierung, dass weder RTL noch ZDF zufällig vor Ort waren. und dass dort niemand irgendwelche Reichsflaggen etc. gesprungen hat. Ja, aber ich bitte dich, man muss es ja auch ein bisschen echter aussehen lassen. Und dieses Guerrilla-Ghetto-Footage hat sich
millionenfach verbreitet, weil es so wunderbar aussah. Wo sind dann eigentlich die ganzen anderen Aufnahmen? Warum gibt es dann eigentlich immer nur diesen einen Clip, der da so rauskommt, den die sogar in der ARD und der ZDF bringen? Ich meine, heutzutage, wo jeder ein Handy in der Tasche hat. Ja, genau. Kein anderer hat ein Handy dabei. Alle anderen, Selbst die Bauern, die vernetzt sind mit Smart-Technologie, deren Arbeit längst nicht mehr so, sag ich mal, romantisch verklärt ist, wie du sie dir vielleicht in der Werbung noch vorstellst. Der Bauer, der da seinen Stall aufmacht und sonst sowas. Irgendeine smarte Automatik öffnet den Kühen automatisch die Tür. Ein Scheiße-Wegmach-Roboter fährt dort seine Runden in diesen Ställen, Drohnen schießen auf EU-Verordnung hin, jeden Tag Fotos von deren Land.
und die müssen sich dann eventuell dann erklären, warum die ja Land X oder Y bestellen. Ja, also wir sind doch inzwischen in anderen Zeiten angelangt. Aber du bist mir noch doch, doch, da sind wir schon. Und du bist mir noch eine andere Antwort schuldig und zwar wie fällt man denn so beim Joggen hin, wie Olaf Scholz dir gefallen ist? Das mit Olaf Scholz habe ich gar nicht mitbekommen, muss ich dir gestehen. Ich habe das gestern zum ersten Mal irgendwo mitgekriegt, weil jemand die Augenbinde angesprochen hat. Ich habe weder zeitnah die Info
gehabt. Noch habe ich dann gesehen, wie er damit aufgetreten ist. Ich habe meinen Fokus einfach derzeit gar nicht auf Scholz. Ah ja, großartig. Ein schöner Pirat. Keine Ahnung. Beim Joggen hingefallen. Der Freibäuter der Regierung. Also sicher bringt es einen gewissen Mitleidseffekt. Ja, keine Frage. Wovon wollen Sie ablenken? Was bereiten Sie vor? Wem nützt es? Vielleicht hat ihm auch einfach nur in einem Kneipenstreit
jemand selbst aufgehauen oder im privaten Umfeld oder gar Gott behüte zu Hause und er schiebt das halt vor, dass er gefallen ist, machen doch sehr viele Gewaltopfer oder Opfer von häuslicher Gewalt. Wer kann das schon wissen? Also ich sag mal so, es sieht schon nach Schürfwunden aus. Aber das ist halt nur der Teil, den man außen sieht. Ja, aber was bringt es uns, darüber zu spekulieren? Was es uns bringt, kann falsch sein, kann echt sein. Weißt du, was es uns bringt? Es bringt uns zum Nachdenken. Und wenn man nachdenkt und wenn man vielleicht diametral ganz gegenseitige Positionen einnimmt
und einer vielleicht sogar emotional und überhitzt dann aus der Diskussion aussteigt, dann sieht man mal, wo man gestanden hat. Und diejenigen, die drin geblieben sind, die haben dann den Kontext. Und die können dann sagen, oh shit, da ist vielleicht was dran. Aber auch hier, es interessiert mich nicht, wie kam Olaf Scholz zu seiner Augenbinde oder warum. Es interessiert mich vielmehr, was bewirkt diese Augenbinde und wie kann ich damit umgehen oder wie können wir damit umgehen? Gegenstärken, verstärken, was auch immer. Ein bisschen scheinheilig, das jetzt zu sagen, wo das inzwischen schon vor Monaten passiert ist und du das erst heute mitbekommst.
Ja, sorry, vor Monaten war ich echt mit was anderem beschäftigt. Ich weiß, ich weiß, natürlich. Also ich möchte einfach nur sagen, man muss auf diese Dinge halt reagieren, wenn sie relevant sind. Also rauszufinden, was die Bauern geplant haben, was das ganze Spiel war und so weiter und so fort. Wenn wir das in irgendeiner Form, wenn uns das gelingt, in was weiß ich, einem Jahr oder auch nur sechs Monaten, wenn das ganze Ding durch ist, allein die Europawahlen oder was auch immer. Das ist eine Sache. Aber heute auf einem kleinen Kanal einem Moderator zugehört zu haben, der es riskiert hat, sich unbeliebt zu machen, ein paar hundert Abos zu verlieren, eine Reputation zu verlieren, eine Unterstützung zu verlieren und der immer mehr riskiert, indem er dann auch noch weiterhin rausgeht in die Öffentlichkeit, ja das kann vielleicht dazu geführt haben, dass wir nicht erst in sechs Monaten, sondern vielleicht schon in sechs Tagen eine kritische Masse erreichen von Leuten, die sagen, jetzt wissen wir, wie auch immer dann euer Urteil ausfällt, ob man mit den Bauern halt eben gut Kirschen essen kann.
Oder ob das alles nur, naja, wie soll ich sagen, drennreiches Gestammel ist, das nicht wirklich relevant ist. Ich könnte dir noch einen anderen Bauern schicken, und zwar einen, der keine Subventionen nimmt, keinem Verband angehört, der aber schon länger mit uns auf der Straße steht und der Deutscher ist und der einen coolen Cabo-Hute trägt und ein tolles Video rausgehauen hat. Den kenne ich persönlich. Ich war in Karlsruhe und ich habe ihm zugehört Und er sagt auch von sich, dass er gerne Bauer genannt wird und das ist wirklich ein Pfundskerl und der ist stabil und ich habe ihm die Hand gedrückt und ich habe ihm gedankt für seine Leistung. Aber alles, was Uwe gesagt hat, stimmt. Auch der hängt am Subventionstropf. Zumindest muss er ja konkurrieren mit den anderen, die an diesem Tropf hängen. Auch für ihn ist das relevant.
Auch er muss seinen Weg gehen in dieser Wirtschaft, die er auch nicht erfunden hat, die aber auch nicht geholfen hat, jetzt in irgendeiner Form maßgeblich umzustürzen oder auch nur Stück für Stück zu verändern, sondern er war einfach nur der Bauer, der lässig seinen Cowboy-Hut getragen hat und seinen Weg geht. Das ist natürlich schön, aber der unbequeme Weg ist, die unbequemen Wahrheiten auszusprechen und vielleicht Stück für Stück der Tropfen auf dem heißen Stein zu sehen. Das ist ein bisschen die Vision dieser Sendung und dieses Kanals, weißt du, mein Guter? Und deshalb muss man sich warm anziehen, wenn man hierher als Gast eingeladen wird.
Das halten nicht viele aus, aber ich muss ganz ehrlich sagen, du bist hart im Nehmen, nur die Harten kommen in den Garten. Das muss man dir lassen. Und im Übrigen will ich sagen an dieser Stelle, ja, wir hatten unser Tät-a-Tät in Bezug auf Sarah Wagenknecht, aber ich weiß nicht, ob du inzwischen geläutert bist oder ob du immer noch glaubst, selbst nach diesem 8. Jänner, dass diese Dame wirklich die Hoffnung der Opposition ist. Wenn du das denkst, dann ist es dein Recht, das zu denken und ich werde bis zuletzt dafür kämpfen, dass du deine freie Meinung äußern darfst.
Aber da werde ich natürlich ein bisschen weniger von dir halten, weil ich hatte gehofft, dass wenigstens, wenn schon nicht ich, dann die Zeit dich belehren könnte in Bezug auf Sarah Wagenknecht und alle ihre Fehlleistungen. Eli, auch hier, ich suche nicht nach einem Erlöser. Ich sehe sie als einen Puzzlestein und versuche zu bewerten, ist sie nützlich oder nicht nützlich für eine freie und gerechte Gesellschaft. Und ich glaube, sie ist ein nützlicher Puzzlestein. Na ja, gut. Wie gesagt, ich werde bis zuletzt dafür kämpfen, dass du diese Meinung äußern darfst.
Also, liebe Freunde, ich werde euch jetzt mal beide hier rausballern. Ich glaube, wir brauchen kein anderes Schlusswort, es sei denn, irgendeiner hat wirklich noch irgendetwas Dringendes auf dem Herzen, und was nicht schon mannigfaltig in den letzten Stunden gefallen ist. Ansonsten danke ich euch für die Unterstützung hier. Danke für die Geduld. Danke für den Mut, den ihr mitgebracht habt, hier reinzukommen und eure Meinung zu sagen. Ah, Alexander hat noch was. Mir fällt wie immer noch zum Schluss was ein. Da Uwe sich immer wieder auf Strategie berufen hat und ich auch, möchte ich Uwe gerne zu einer Partie Schach herausfordern. Ich wüsste wirklich gerne, wer von uns beiden der bessere Stratege ist.
Die Frage kann ich dir beantworten. Was Schach betrifft, bin ich völlig uninteressiert, weil mir Schach ein viel zu langweiliges Spiel ist, weil ich mag keine Spiele, wo die Regeln so eng sind. Also das entspricht nicht meinem fahrenden Geist. Deswegen war ich in meiner Jugend, als ich versucht habe Schach zu lernen, kein guter Schachspieler. Und ich glaube, jetzt in meinem Alter werde ich nach 50 Jahren nicht Training auch nicht besser geworden sein. Insofern den Pokal, den gebe ich dir gerne. Ob jetzt Schach ein Beweis dafür ist oder ein Kriterium für strategisches Denken,
Den sage ich mal auf eine bestimmte Weise schon, für sehr enges, logisches, kausales Denken schon. Aber es gibt auch eine Form von strategischem Denken, die mehr in, ich sage mal, Begriffsintuition arbeitet und nicht auf der, ich sage mal, rein kausalen Ebene. Da gibt es also unterschiedliche Formen des Bewusstseins-Trainings. Schach. Darf ich da mal ganz kurz dazwischen schießen? Du holst so weit aus, lieber Uwe. Ich gebe euch ein ganz klares Beispiel. Garry Kasparov wird vermutlich den meisten Leuten, selbst die, die
von Schach nie gehört haben, ein Begriff sein. War mal Schachweltmeister, noch und nöchter Grandmaster, hast du nicht gehört. Hat Lizenzverträge, Sponsoringverträge und sonst was bekommen. Also der Mann, der Mythos, die Legende, der Schach verkörpert hat in den 90er Jahren. Was ist er heute? Eine linke Socker, wie ihr euch die Linker nicht vorstellen könnt. Der feuchte Traum eines jeden Globalisten, der aus der Sowjetunion kommend es nicht besser weiß, als jetzt im Prinzip dem Westen nach dem Mund zu faseln. Vollidiot noch in Nöcher. Also schlimmer, muss ich ganz ehrlich sagen, kann man es nicht sagen,
kann man es nicht sein und noch dazu wird er überall noch gepampert, weil er ja so ein toller Stratege sein soll, weil er doch so gut Schach spielen kann. Also, dass gut Schach spielen können, nicht gleichzusetzen ist mit Intelligenz. Das beweist der bekannteste und immer noch wahrscheinlich einer der beliebtesten Schachspieler auf dieser ganzen Erde. Bitch, please. Please. Wir sind im Erwachsenenprogramm hier. Und doch heißt Schach das Spiel der Könige und ich kann dir mindestens 30 Beispiele von erfolgreichen Generälen oder sonstigen
Verantwortungsträgern der Geschichte nennen, die sehr viel Wert darauf gelegt haben, sowohl selbst Schach zu lernen, als auch es ihren Kindern beizubringen und daher kam jetzt dieser Vorschlag um auf dieser Ebene. Aber bitte, es geht nicht, es ist schade und das Thema ist ja wieder lediglich. Wenn Uwe es nicht kann, Ich sage dir mal, was der Hauptgrund ist, warum ich das nicht kann. Mein Gedächtnis ist nicht gut genug. Ich kann mir gar nicht genügend Züge merken. Ich kann auch keine Sprachen lernen. Wenn ich erst mal so 1000, 2000 Vokabeln gelernt habe,
dann fängt hier oben an, alles zu verschwimmen. Egal, in welcher Sprache es ist. Keiner kann Deutsch. Das ist früher auch so gewesen. Das heißt, es fehlt an mental, bei mir vielleicht physisch oder durch Erziehung oder durch mangelndes Training, fehlt einfach die Fähigkeit, bestimmte Datenmengen abspeichern zu können. Ja, Uwe, das kann ich auch widerlegen. Du bist eine Art Vaterfigur und neuer Mentor für mich geworden, seit ich dich kennengelernt habe. Irgendwie hat das Schicksal uns zwei da zusammengeführt.
Und die Sachen, die du dir merkst, die du mir sagen kannst, die stehen nicht alle in deinen Büchern. Du hast da die Menge reduziert, weil du alle anderen Bücher wahrscheinlich entweder nicht mehr brauchst oder schon eher alle Intos hast. Also sei bitte nicht so fälschlicherweise bescheiden. Du weißt mehr, mehr als die meisten Leute bereits vergessen haben. Und sonst hätte ich dich auch nicht hier in den Stream geholt, denn wir haben eine gewisse Messlatte. Da muss man schon sich ein bisschen seine Sporen verdient haben, um hier bei Elia T. heute Abend im Unterhaltungsprogramm für die fortgeschrittene Klasse ein wenig mitarbeiten zu dürfen.
Also, liebe Freunde, ihr merkt, ich bin kein Kind der Bescheidenheit und ich bin auch kein Kind, der die Hände in den Schoß legt. Ich muss morgen schon, oder ist es schon heute? Ah, es ist schon heute. In ein paar Stunden muss ich Michael Kretsch mal begrüßen. Der wird bei den Bauern sich noch ein bisschen lächerlich machen und die Leute werden sich groß was drauf einbilden. Deshalb werde ich an dieser Stelle euch Dankeschön sagen, die Sache für heute vollenden mit einem Monolog, der nicht länger als ein, zwei Stunden gehen wird und dann sind wir uns alle wieder auf der Straße. Ich danke euch auf jeden Fall für die Unterstützung, für die mediale
und vor allen Dingen die kognitive und ich hoffe, wir sind weiterhin Freunde geblieben oder sogar noch bessere geworden. Jetzt sind wir ja durch dick und dünn gegangen und wer von uns hier dick oder dünn ist, das lasse ich mal für heute offen. Also, macht's gut, habt eine großartige nacht kommt gut ins bett und vor allen dingen kommt das nächste mal wieder da gehen sie hin meine beiden mitstreiter ich schalte euch mal im hintergrund sturm ich werde aber wahrscheinlich keine ahnung wie lange ich noch brauche ich versuche es kurz zu fassen die
befreundet damit wir noch mal ein bisschen halt plaudern können was soll ich sagen ich tolle allen allen Leuten Mut, die sich trauen, hier reinzukommen. Und ihr seht's, ich bin unnachgiebig und ich bin kompromisslos in meiner Suche nach Wahrheit und vor allen Dingen in der Prämisse, dass man halt auch unbequeme Meinungen äußern können muss. Nicht etwa darf, sondern muss. Weil wir schimpfen uns alle permanent hier alle so wunderbar demokratisch und so weiter
und so fort, aber wenn wir das nicht wirklich alle sind, dann braucht man dieses ganze Schauspiel ja auch nicht zu spielen. In diesem Sinne Am Ende war es mir wichtig, dass ich auch beim Thema Bauern vielleicht mal eine konträre Position einnehme, nicht etwa, weil es irgendeinen Contrarian hier braucht, ja, irgendeinen komischen Querdenker im Kreis der Kritiker, sondern weil es objektiv Anzeichen dafür gibt, dass dieser gesamte Protest alles komplett gesteuert ist von A bis Z und die Art und Weise, wie auch ihr euch über mich echauffiert oder euch mit den Bauern zusammen freut, dass jetzt endlich der Erlöser in Form von Bastio Achim Ruckwied gekommen sein soll
oder allem, wofür der Typ hier steht. Das zeigt mir, dass wir noch ganz viel Nachholbedarf haben. Eine CO2-Steuer hat einen gewissen Charme für uns, hat der Mann hier gesagt, der die Bauern gerufen hat. Und morgen, glaubt mir mal, morgen beziehungsweise heute schon, da wird darüber berichtet werden, wenn der Dresdner Schlossplatz oder Theaterplatz voll ist und der Ministerpräsident da ist. Warum? Weil am Mittwoch gerufen worden ist, nachdem man gesagt hat, am 8. da kommen wir alle, aber am 9. schlafen wir und dann aber, nee, nee, dann kommen wir auf jeden Fall wieder am 10. Und wenn es nicht der 10. richtet, naja, dann der 11.
Und die Woche ist ja eigentlich erst vollendet am 12. Und Eli, gib denen noch Zeit, weil wir haben ja alle noch so viel Zeit. Wir haben noch so viele Anläufe. Ist ja nicht so, als wenn die Globalistenagenda permanent marschiert und wir jeden Tag einen Tag näher sind an deren feuchten Traum eines Great Resets, wie ihr ihn euch nicht mal vorstellen könnt. Davos, liebe Freunde, ist am 15. Januar. Was ist sonst noch am 15. Januar? War da nicht was? Wovon lenken die wieder ab? wer möchte in der Schweiz in aller Ruhe in seinen 5 Sterne Luxushotels die Edelprostituierten genießen
während man davon faselt, dass man in irgendeiner Form die Welt verändern möchte die Escorts, die Ladies und auch die Männer übrigens, die Boys der ganzen Schweiz und wahrscheinlich von ganz Westeuropa, die migrieren jetzt alle fleißig nach Davos und reservieren jetzt dort alle Hotelzimmer auf, damit sie ja auch ihre Kunden bedienen können, diese globale wunderbare Elite, die wann nochmal was war da nochmal mal am 15. Januar zusammenkommt, um was noch mal zu beschließen, in aller Ruhe, während die Welt oder zumindest Deutschland abgelenkt ist? Ich weiß nicht.
Hat vielleicht das eine mit dem anderen was zu tun? Könnte es durchaus sein, dass vielleicht hier jemand das immer wieder bei 3D-Schach spielt, anstatt einfach nur Kreuz Null, wie die meisten von euch da draußen? Ich danke euch ja, dass ihr dran geblieben seid. Ich meine, selbst zu dieser späten Stunde, 714 von euch plus Crowdbunker, danke. Das ist lieb von euch. Aber all die anderen, die ihr entrüstet, hier diesen Stream verlassen habt, ah, eh die mal wieder, dieser Spalter. Wie kann er nur? Die Bauer, die sind doch so integer und über jeden Zweifler haben. Bitch, please, kommt mir nicht mit Zweifler haben und sonst was.
Wenn wir eine Sache gelernt haben, sind, dass wir bei all diesen Leuten zuerst das Schlechte und dann das Gute erwarten sollten. Was haben die Bauern denn für uns getan? Jaja, sie haben uns ernährt. Das hätten wir nicht anders hinbekommen. Ich habe diesem Typen hier 48 Sekunden meiner Zeit gegeben. Was weiß, was der sonst noch gefasert hat. Ich glaube, ich habe sogar anderthalb Minuten ihm zugehört. Wo war er denn damals, liebe Freunde, als es darauf ankam, als dieser ganze Schwachsinn begonnen hat? Der nicht in Davos in irgendeiner Form erfunden worden ist und auch dort nicht zu Grabe getragen wird,
aber auf jeden Fall dort permanent seine Fortsetzung findet alljährlich. Haben wir nochmal Wahlen dieses Jahr oder haben wir keine? Gilt es da eventuell etwas vorzubereiten und sei es auch nur der Nährboden für ein gewisses Meinungsklima in Deutschland? Ich werde ein separates Video mal machen müssen darüber, was ich von den Bauernprotesten halte, weil es ist halt immer so ein bisschen ein Roulettespiel, wenn man sich Gäste in den Stream holt. Im Übrigen habt ihr vielleicht gesehen, ich will jetzt gar nicht sagen Qualitätsunterschied oder was, aber einfach nur den Unterschied von wenn ein Moderator halt eben eine Sendung moderiert,
im Übrigen dessen Name im Logo steht. Das ist nun mal meine Showbitch. Und wer die Show macht, der ist eigentlich der Boss, wie Klaus Kinski gesagt hat. Oder ob man halt eben die Sachen mal laufen lässt und ich dann irgendwann so in meinem Stuhl hänge. Zum Teil inspiriert, aber zum Teil vielleicht vor Langeweile. Wenn ich mit zwei gewieften Handschlägen verbaler Art diesen ganzen Schwachsinn hinwegführen könnte, der hier heute gesagt worden ist. Nicht alles, lieber Alexander, ehrlich, bevor du aufspringst, nicht alles von dir. Manchmal quatsche auch ich Müll.
Aber dann will ich die Größe haben, das zu erkennen und dann muss man mich, also bitte, liebe Freunde, da müsst ihr korrekt kommen. Mich halt eben argumentativ mal an die Wand nageln. Das haben die Besten noch versucht. Und was soll ich euch sagen? Die meisten sind daran gescheitert. Einer, der mich mal erreicht hat, der war heute hier im Stream. Vielleicht wisst ihr ja, von den drei Beteiligten, wer das gewesen sein muss. Klar sehen, clever denken, frei handeln.
Zitate aus dieser Abschrift bitte mit Quellenangabe: „Bauern auf den Barrikaden | echte✊Empörung oder inszenierte Proteste? | mein kritischer Kommentar“, Die Welt Klar Sehen, 17.01.2024.
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Kritischer Kommentar zu den deutschen Bauernprotesten Januar 2024. Uwe Loose argumentiert, die straff orchestrierten Aufmärsche und die Mehrfach-Funktionen von Bauernpräsident Joachim Rukwied (u. a. im KfW-Verwaltungsrat) seien Indizien für ein politisch gesteuertes Schauspiel statt echten Protests.
