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Russland ist mit schweren Verlusten auf dem🛡️Vormarsch | Lage für die Ukraine wird immer kritischer06.02.2024

UKRAINE - NARRATIV UKRAINE - NARRATIV

Abschrift

Abschrift des Videos vom 06.02.202419 Abschnitte

Der Text hält den Kenntnisstand dieses Tages fest, nicht den von heute. Er wurde maschinell aus der Tonspur erstellt; maßgeblich bleibt das gesprochene Wort im Video.

Hallo liebe Zuschauer, willkommen auf meinem Kanal, die Welt klar sehen. Heute möchte ich mal wieder ein Update zum Thema Ukraine-Krieg machen. Da hatte ich mich ja schon mal vor vier Wochen kurz geäußert, nämlich da hatte ich besprochen mal die russische Sicht der Dinge, nämlich Putins Kriegspläne und ja noch in Aussicht gestellt, dass das ja womöglich alles russische Propaganda ist und es in Wirklichkeit ganz anders ist, als die Erfolgsmeldung, die ja Putin dort für 2024 kundgetan hat. Ja, aber schauen wir doch einfach mal in die Realität rein. So, und dazu habe ich mal Folgendes vorbereitet. Der nach meiner Meinung mit am besten geeignete Fachmann, der immer kontinuierlich was dazu berichtet, ist der Markus Oberst Reisner vom österreichischen Bundesheer. Und er macht ja jede Woche beim NTV, macht er einen Wochenbericht sozusagen, das macht er jeweils montags.

Das gucke ich mir auch mehr oder minder regelmäßig an. Und dieser Bericht ist jetzt eigentlich ganz interessant. Und da sehen wir die Russen rücken trotz hoher Verluste an mehreren Stellen vor. Ja, was er genau damit meint und wie dieses Vorrücken zu verstehen ist, das schauen wir uns am besten mal an. Ja, und zwar gucken wir uns dann eben dieses Interview jetzt mal im Detail ein bisschen genauer an. Reißen das Blick auf die Front. Schrödingers Russland zeigt, wie ernst die Lage ist. Was er mit diesem Schrödinger meint, da komme ich später noch zu. Und wir gucken jetzt aber nur die wichtigsten Informationen an. Und da heißt es eben, Videos in sozialen Netzwerken zeigen, dass Russland unter erheblichen Verlusten von Menschen und Material... an mindestens neun Stellen der Front vorrücken konnte. Ja, dass erhebliche Verluste von Material und Menschen sind, ist klar, denn jetzt, wo die Russen, wenn sie denn im Angriff sich befinden, gilt für die natürlich dasselbe im Bodenkampf, was vorher für die Ukrainer galt, nämlich man brauche eine mehrfachere Überzahl von zwei-, drei- oder vierfach gegenüber dem Verteidiger, sofern der nicht die Beine in die Hand nimmt und davonrennt. So, und...

Das Interview beginnt im Grunde genommen mit der Frage, dem Streit zwischen dem Präsidenten Wolodymyr Selenskyj und seinem Oberbefehlshaber Walerij Saluschnyj, der ja schon seit einigen Wochen gärt und ob er nun entlassen wird oder nicht und ob das eine gute Idee ist. So und es wird jetzt hier geschildert von dem Präsidenten, Die Soldaten, ja, Präsident Selenskyj bestand darauf, dass nach den Erfolgen von Charkiw und Cherson kein Meter ukrainischen Bodens mehr hergegeben werden darf. General Saluschnyj schätzte die Lage realistischer ein und wollte eine Abnutzung. ukrainischer Eliterverbände in Bachmut verhindern. Heute wissen wir, dass der Kampf um Bachmut den Russen Zeit verschaffte, ihre Verteidigungsstellung bei Saporischschja auszubauen. Dies führte schließlich zum Scheitern der ukrainischen Sommeroffensive. Hier wird jetzt also ganz klipp und klar gesagt, dass die Sommeroffensive gescheitert ist und dass eben die Ukrainer durch ein Ablenkungsmanöver der Russen ihre Kräfte verbraucht haben.

Das haben wir ja auch nicht immer so deutlich gehört. So, dann geht es um die Nachfrage, das ist jetzt nur ganz allgemein gehalten, brauchen wir jetzt nicht auf die Details der Namen hin. So ein potenzieller Nachfolger steht vor einer schwierigen Frage. Er muss, so der Wille der politischen Führung, nicht nur die Frontlinie 2024 halten, beziehungsweise defensiv bleiben, sondern im Jahr 2025 wieder in die Offensive gehen. Ja, die markigen Sprüche kennen wir natürlich. von Herrn Zelensky, dass man nach seiner Doktrin eben Russland wieder in die Grenzen von vor 2014 zurücktreiben solle. Ja, ob das realistisch ist, sei mal dahingestellt. Und jetzt geht es darum, den Informationsraum zu dominieren. Also denken Sie bitte mal daran, dass solche Sachen wie Informationsraum das Thema hatten, wir auch schon mal behandelt, nämlich vor, tja,

Ungefähr einem Jahr, als ich mal ein Video gemacht habe, wo ein amerikanischer General erklärt hat, wie die Multi-Domain-Level-Strategie geht, die moderne. Das heißt, wie man Krieg führt auf mehreren Ebenen gleichzeitig, das heißt zu Wasser, zu Lande, zu Luft. mit Satelliten und wie man den Informationsraum beherrscht. Und das der Informationsraum im Grunde genommen, das ist die Propaganda, die sowohl in der Vorbereitung eines Krieges stattfindet, als auch während des Krieges, um jeweils die Bevölkerung und die Soldaten kampfbereit zu halten und zu motivieren. Und genau darum geht es natürlich hier. Motivation ist von zentraler Bedeutung. Es geht nämlich darum, den Informationsraum zu dominieren. Die Ukraine muss unbedingt versuchen, die Moral der Streitkräfte, aber auch der Bevölkerung hochzuhalten. Sie haben natürlich auch mal einzelne spektakuläre Angriffe tief nach Russland gemacht. Das sind alles bemerkenswerte und wichtige Erfolge, welche sich im Informationsraum gut verwerten lassen können.

Das Ziel muss es aber trotzdem sein, die russischen Angriffe so rasch wie möglich zu stoppen und selbst vorzumarschieren. Und dies gelingt im Moment nicht. Das Gegenteil ist der Fall. Das Gegenteil ist der Fall heißt also, dass die Ukrainer auf dem Rückzug sind, sodass sie eben den Russen definitiv zumindest in der gegenwärtigen Phase unterlegen sind. So, und dann geht es darum, dass eben der russische Verteidigungsminister Schoigu von Erfolgen redete. So, und der Reporter fragt also den Reisner, ist denn das überhaupt alles wahr? So, dann sagt er, man muss sich dazu nur die Mühe machen und die vielen Dutzend Videos analysieren. So, und was sieht man? Dort sieht man also Erfolge der Ukrainer mit First-Personen-Politik. View Drohnen so aber auch dass russische Soldaten sich bereits an den Stadträndern befinden so diese Beobachtungen lassen sich entlang der gesamten Front durchführen man erkennt hohe russische Verluste an Material und Soldaten aber eben auch ein Vorrücken an zumindest neuen Einbruchstellen so das heißt also es wird vorangerückt ja eben auch unter Verlusten so dann wird weiter hier so ein

die Frage stellt, ob diese ganzen Orte, die so namenlos sind, die man vorher gar nicht kannte, warum die umkämpft werden, erklärt der Reisner, ja, das war eben im Ersten Weltkrieg auch so, ja, wer kannte schon Verdun und ähnliche Orte, so, aber es geht, das begründet er jetzt hier, beide Seiten ringen um diese Orte und nutzen sie zu ihrer Informationskriegsführung, eben, Propaganda, Informationskriegsführung, das ist der zentrale Punkt bei der Ja, und dann geht es um Awdijiwka, das ist für uns aber uninteressant. Jetzt ist noch die Frage, wie ist die Position mit der Ukraine im Verhältnis zu den USA? Und was ist, wenn die USA eben ausfällt? Denn es könnte ja in der nächsten Präsidentschaftswahl eine... Wechsel geben in der Regierung von den Demokraten zu den Republikanern, sprich womöglich wird ja Trump Präsident. Und wie lange kann dann die Ukraine durchhalten, wenn sie allein auf die Hilfe Europas angewiesen ist?

Und da erklärt jetzt also Reisner, Russland geht mit einem sehr hohen Selbstvertrauen in das Jahr 2024. Ja, das hatten wir ja auch in dem Video gehabt, dass Russland eben sehr selbstbewusst sich dargestellt hat. Und das war jetzt Anfang des Jahres, sind wir ja schon ein bisschen weiter. So Reisner sagt, Russland ist zunehmend überzeugt, den längeren Atem gegenüber dem globalen Norden zu haben. Und erwähnt auch hier das Jahr 2024, das hatte ich ja auch schon an zwei verschiedenen Videos kundgetan, wie viele Leute, nämlich Bill Gates und auch Ursula von der Leyen erklärt haben, wie wichtig das Jahr 2024 ist und warum war es so wichtig oder wird es so wichtig, weil eben viereinhalb Milliarden Menschen politische Wahlen machen rund um den Globus, also mehr als die Hälfte der Menschen, davon eben auch in Europa und in den USA. Das Jahr 2024 wird daher im Ukraine-Krieg zum Kulminationspunkt. Das heißt, die in den nächsten Monaten getroffenen oder eben auch nicht getroffenen Unterstützungsmaßnahmen entscheiden über Sieg oder Niederlage der Ukraine und somit auch des globalen Nordens gegenüber Russland. Das heißt, wir sehen also, hier geht es ja um die Herrschaft Ukraine.

Ja, der Meinung, die Herrschaft des Ansehens, ja, also der globale Norden, das sind also jetzt die NATO und die EU-Länder, die wollen dominieren und wenn dazu brauchen sie einen Erfolg in der Ukraine und wenn nicht, dann sieht es dann eben finster aus, ja. So, und... Dann wird gesagt, die an die Ukraine bis jetzt gelieferten westlichen Waffensysteme sind zwar von hoher Qualität, aber in einem Zermürbungs- und Abnutzungskrieg spielt nicht Qualität, sondern vor allem Quantität eine Rolle. Also Masse ist wichtiger als Klasse. Denn die Geschichte hat gezeigt, Qualität entscheidet vielleicht die Schlacht, aber die Masse und die verfügbaren Ressourcen entscheiden mit hoher Wahrscheinlichkeit den Krieg. Ja, und erinnern sich da an meine vielen Aussagen, auch in Gesprächen mit Elijah Tee und auch mit anderen zum Thema Krieg, dass eben Krieg ist ein logistisches Phänomen. Also wer die beste Versorgung hat an Material, an Personal und natürlich auch an Geld, denn das muss ja alles bezahlt werden, der ist dann letztendlich am langen Ende im Vorteil.

Also Qualität entscheidet vielleicht die Schlacht, aber die Masse und die verfügbaren Ressourcen entscheiden mit hoher Wahrscheinlichkeit den Krieg. Ja, dann geht es noch darum, dass jetzt übermorgen Olaf Scholz mit Joe Biden ein Arbeitsgespräch haben wird. Ja, und da... wollen wir jetzt nicht vorweg nehmen, aber eins ist klar, die USA haben hier ein Problem, nämlich das Rote Meer, dann die finanzielle Unterstützung, militärische von Israel, Anschläge der US-Basen im Irak und so weiter. Ja, das Taiwan-Problem, Grenzpilotie zu Mexiko und so weiter. Das heißt, es ist klar für Reisner, dass die Europäer sich langsam darauf einstellen müssen, sich von der USA auch militärisch zu emanzipieren. Und da haben wir ja durchaus Bewegungen in Europa, wo es heißt, Europa braucht einen eigenen Schatzschirm, weil Russland uns ja angreifen könnte.

So, und damit jetzt ist noch die Frage, wann jetzt die Ukraine die Taurus-Marschflugkörper bekommen wird. Ja, das wird so reißender frühestens dann der Fall sein, wenn es zu einer weiteren signifikanten Verschlechterung der Ukraine kommt. Ja, und da denken Sie mal, was eben die amerikanische Strategie ist, ja, und die NATO-Strategie. Man möchte, dass Russland eingedämmt wird militärisch, dass sie ihre Kräfte verbrauchen. Darauf hat man ja immer auch mit den Sanktionen gehofft. Und dass man eben andererseits befürchtet, dass Russland zum atomaren Gegenschlag ausführen könnte und deswegen will man Russland nicht reizen, deswegen hatte ja auch die Ukraine Verbot auf russisches Territorium militärisch zu wirken und das könnte jetzt mit diesen Taurus-Raketen passieren. möglicherweise der Fall sein. Das heißt, erst dann, wenn wirklich Holland in Not ist, also wenn die Ukrainer nicht nur, ich sag mal, unter Widerstand sich zurückziehen, sondern wirklich Gefahr läuft, den Krieg definitiv zu verlieren, erst dann, so Reisner, wird man hier die Taurus-Raketen liefern. So, und

Ja, dann gibt es aber trotzdem noch die technischen Probleme, weil ähnlich wie schon bei anderen Marschflugkörpern müsste man sich die Frage stellen, von welchen Kampfflugzeugen kann also das überhaupt abgefeuert werden, dieses Waffensystem, und zwar wie häufig. Und dann geht es um die Einschätzung der Fähigkeiten Russlands für die nächsten Monate. Und das finde ich jetzt ganz interessant, denn die NATO warnt immer deutlicher vor russischen Angriffen auf ihr Territorium in den kommenden Jahren. Ich bezeichne diesen Anlehnung an den berühmten österreichischen Quantenphysiker Erwin Schrödinger und an sein legendäres Experiment Schrödingers Katze als Schrödingers Russland. Ja, da möchte ich noch auf was anderes hin. Also es ist ja im Grunde genommen, hören wir immer nur von Erfolgsmeldungen der Ukrainer und wie unfähig die Russen sind. Und obwohl sie ja so unfähig sind, so Verlust haben, völlig inkompetent sind. Und wirtschaftlich schon pleite sind sie trotzdem auf dem Vormarsch. Also da sieht man, wie eben Propaganda tatsächlich geht. Und dass wir hier uns klar sein müssen, dass die Hälfte, wenn nicht gar drei Viertel oder vielleicht sogar neun Zehntel der Informationen, die wir hören, eben Propaganda ist. Das heißt, die soll uns gefügig machen, unsere westliche Sicht des Kriegsgeschehens eben wahrzunehmen.

Und dementsprechend heißt es ja, es soll ja die russische Übermacht, also das ist natürlich von der Logik her Unsinn. Wie sollte Russland Europa angreifen, wo sie es nach zwei Jahren quasi immer noch nicht geschafft haben, die Ukraine zu erobern und unter schweren Verlusten. Und die sollen dann, nachdem sie diese schweren Verluste haben, gleich danach dann Polen und Russland, die baltischen Staaten angreifen und in Berlin einmarschieren. Also das ist ja schlichtweg logischer Unsinn. Und ja, man könnte ja aber auch Atomwaffen einsetzen. Und da verweise ich auf eines meiner anderen Videos, wo es darum ging, dass eben auf einer großen Tagung Putin eben die Atomwaffen-Doktrin erklärt hatte und danach... greifen die Russen ja niemals selber mit Atomwaffen an, außer sie wurden zuvor mit Atomwaffen angegriffen oder aber sie werden mit konventionellen Waffen so angegriffen, dass die Existenz der Nation auf dem Spiel steht. Beides ist ja nicht der Fall und beides liegt ja in der Hand der NATO. Also vereinfacht gesagt, wenn die NATO Russland nicht angreift, wird Russland auch keine Atomwaffen einsetzen.

Also weder besteht aus meiner Sicht eine aktuelle Gefahr, dass ein Atomkrieg entstehen könnte, noch besteht die Gefahr, dass Russland, nachdem es die Ukraine vielleicht irgendwann mal erobert haben sollte, dann die NATO-Länder angreift. Also das sind für mich reine Märchen oder andersrum gesagt, das ist Propaganda. Mehr ist das nicht. Gut, aber wollen wir nochmal zurück zu der Aussage, was ist denn hier mit dem Schrödingers Russland? Und ja, vielleicht gucken wir doch aber erstmal rein, was ist denn eigentlich Schrödinger? Schrödingers Katze sorgt in unserer Wissenschaft für Probleme, denn wenn wir unser jetziges Wissen anwenden, ist sie lebendig und tot zur gleichen Zeit und das kann ja nicht sein. Im Makrokosmos, also unserer Alltagsumgebung, zu dem kleinste Objekte wie Staubkörner oder riesige wie Wolkenkratzer gehören, besitzen diese immer konkrete Werte. Ein bestimmtes Hochhaus ist zum Beispiel immer genau 100 Meter hoch und steht genau an dieser Kreuzung.

Es kann niemals an zwei Orten gleichzeitig sein und ist zum Beispiel auch niemals abgerissen und aufgebaut zugleich, weil hier die Gesetze der klassischen Physik gelten, die wir aus unserem Alltag kennen. Objekte im Mikrokosmos, also der Größenordnung, in der sich kleinste Teilchen wie zum Beispiel Atome oder Elektronen befinden, lassen sich durch die Quantentheorie beschreiben. Für Quantenobjekte wie zum Beispiel dieses Elektron in einem Wasserstoffatom ist die Tatsache, an mehreren Orten gleichzeitig zu sein, nicht nur normal, sondern auch notwendig. So lange, bis wir es beobachten. Schrödinger lässt nun mit seinem Gedankenexperiment diese zwei völlig verschiedenen Welten kollidieren. Der Versuchsaufbau. In einer geschlossenen Box befindet sich ein radioaktives Atom, ein Detektor, ein Hammer, ein Glas mit Gift und eine Katze. Radioaktive Atome haben die Eigenschaft zu verfallen. Man weiß nur nicht genau wann. Ein Detektor kann den Zerfall messen und ist so programmiert, dass er sobald er den Zerfall wahrnimmt, den Hammer auf das Glas mit dem Gift fallen lässt. Dieses Gift tötet sobald es austritt die Katze, also sind alle Versuchselemente vollautomatisiert miteinander gekoppelt. Es gibt nun die zwei Möglichkeiten, dass das Atom zerfällt und die Katze tötet und dass das Atom nicht zerfällt und die Katze am Leben bleibt. Das Atom ist aber nun ein Quantenobjekt und diese nehmen, solange wir sie nicht beobachten, keinen festen Zustand ein. Demnach befindet sich das Atom auch was den Zerfall angeht in der sogenannten Superposition.

Das heißt solange wir es nicht beobachten, deswegen befindet sich das alles auch in einer Box, ist es zerfallen und nicht zerfallen zugleich. Was natürlich schwer ist sich vorzustellen, da Quantenmechanische Zustände anders sind als das was wir aus unserem Makrokosmos kennen. Erst wenn wir in die Box gucken, dann zwingen wir das Universum sich für eine Möglichkeit zu entscheiden. Ab dann ist es entweder zerfallen oder nicht zerfallen und entsprechend die Katze tot oder lebendig. Wenn nun aber in der geschlossenen Box das Atom zugleich zerfallen und nicht zerfallen ist, muss der Detektor auch zugleich ausgelöst und nicht ausgelöst sein. Dadurch hat der Hammer das Glas zerstört und nicht zerstört und das Gift ist ausgetreten und nicht ausgetreten. Demnach müsste, solange wir nicht in die Box gucken, die Katze tot und lebendig sein. Wie wir sehen, wechselwirken hier Objekte aus dem Mikrokosmos mit solchen aus dem Makrokosmos und diese müssten eigentlich jeweils ihren eigenen Naturgesetzen folgen. Dass das Atom aus dem Mikrokosmos gleichzeitig zerfallen und nicht zerfallen ist, ist völlig in Ordnung. Doch eine Katze ist kein Quantenobjekt und kann daher keine Superposition einnehmen. Eine Katze kann nicht tot und gleichzeitig lebendig sein. Und dieser Widerspruch ist das wahrscheinlich fundamentalste Problem unserer modernen Wissenschaft.

Ja, soweit eben Schrödingers Katze. Das heißt, es geht hier im Grunde genommen darum, dass etwas, was auf der Mikroebene, also auf der atomaren Ebene oder der Quantenebene durchaus möglich ist, dass eben widersprüchliche Positionen gleichzeitig existieren, kann in der realen physischen Welt natürlich nicht sein. Mit anderen Worten, worauf jetzt der Markus Reisner hin will, ist, dass hier quasi logisch widersprüchliche Behauptungen aufgestellt werden. Er weist also darauf hin, dass es quasi um logische Widersprüche geht. Und das bezieht er jetzt auf die Einschätzung des Westens, was denn mit Russland ist. So, also... Ich nochmal, die NATO warnt immer deutlicher vor russischen Angriffen auf ihr Territorium in den kommenden Jahren. Ich bezeichne dies als Schrödingers Russland. So, denn einerseits hören wir, dass die russischen Streitkräfte völlig dilettantisch agieren, hohe Verluste haben und ihre Rüstungsindustrie massiv unter den Sanktionen leidet. Ja, das hören wir.

Während man andererseits befürchtet, dass bald zu vor allem hybriden Angriffen Russlands auf Europa kommt. Man sieht hier die Kluft zwischen Informationskriegsführung und dem zunehmenden Eingeständnis einer realistischen zukünftigen Bedrohungspolitik. durch Russland. Bislang wurde im Westen im Informationsraum versucht, das Gegenüber herunterzumachen und die eigenen Maßnahmen bzw. die eigene Überlegenheit zu überhöhen. Nun versucht man den Bevölkerungen vor allem der Politik zu erklären, es ist ernst und wir müssen uns auf das Schlimmste vorbereiten. Dies zeigt, wie ernst die Lage tatsächlich ist. Ja, und damit können wir also nur feststellen, dass Markus Reisner sich mittlerweile dazu durchgedrungen hat, obwohl er ja ein großer NATO-Fan ist und ein Russland-Gegner, klipp und klar zu sagen, wenn auch nicht mit ganz sauberen, exakten Worten, dass wir belogen werden und zwar nach Strich und Faden. Dass also unsere Aussagen, was über den Krieg sind, die sind zu einem Großteil falsch und auch was Russland betrifft. Das heißt, dass die Information hinsichtlich der russischen Eigendarstellung, die ist wahrer als unsere Information. Darüber sollten wir mal ernsthaft nachdenken. So, aber das können wir auch in den Kommentaren machen, in diesem Sinne die Welt klar sehen.

Klar sehen, clever denken, frei handeln.

Zitate aus dieser Abschrift bitte mit Quellenangabe: „Russland ist mit schweren Verlusten auf dem🛡️Vormarsch | Lage für die Ukraine wird immer kritischer“, Die Welt Klar Sehen, 06.02.2024.

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Analyse eines Frontberichts von Oberst Markus Reisner: Russland rückt trotz hoher Verluste vor, die ukrainische Sommeroffensive gilt als gescheitert, und der Westen verstrickt sich in widersprüchliche Aussagen über Russland (Säule 2: Medien & Wirklichkeit).

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