Biden teilt Scholz die neue Strategie mit11.02.2024
Abschrift
Abschrift des Videos vom 11.02.202437 Abschnitte
Der Text hält den Kenntnisstand dieses Tages fest, nicht den von heute. Er wurde maschinell aus der Tonspur erstellt; maßgeblich bleibt das gesprochene Wort im Video.
Hallo liebe Zuschauer, willkommen auf meinem Kanal, Die Welt Klar Sehen. Unser Bundeskanzler Olaf Scholz ist ja in Washington und hat mit Präsident Biden gesprochen. Mich interessiert, was hat er denn mit Joe Biden zum Thema Ukraine und Putin besprochen? Klar sehen, clever denken, frei handeln. Ja, ZDF heute live war vor Ort und hat mit seinen Reportern begierig vor dem Weißen Haus gewartet, dass irgendetwas Bestimmtes passiert.
Und dann gab es dann auch wenige Szenen, die ich aus dem einstündigen Live-Reportagen-Dokument mal rausziehen möchte und mal kurz kommentieren. Fangen wir doch einfach mal mit dem an, wo Biden und Scholz schön am Lagerfeuer sitzen, beziehungsweise am Kamin. Deutschland und die USA spielen eine wichtige Rolle, um den Frieden in der Welt zu erhalten. Besonders mit Blick auf die russische Aggression in der Ukraine.
Wenn wir auf Putins absurdes Interview schauen, in dem er viele Lügen über die Geschichte dieses Krieges verbreitet, Hier bezieht er sich jetzt auf das Interview von Tucker Carlson mit Putin, wenn ich das richtig sehe. Es ist leicht zu verstehen, warum er das tut. Er will einen Teil des Territoriums seines Nachbarlandes. Wobei jetzt aber nicht gesagt wird, was dann genau diese vielen Lügen überhaupt waren. Das ist Imperialismus. Deshalb ist es wichtig, unser Bestes zu tun, die Ukraine zu unterstützen.
Dem Land die Chance zu geben, sich zu verteidigen. Ich bin sehr froh, dass wir in Europa die Entscheidung getroffen haben, die nötige finanzielle Hilfe zu leisten. Auch Deutschland hat seine Unterstützung erhöht. Hoffentlich wird der Kongress ihnen auch die nötige Unterstützung geben. Denn ohne die Unterstützung der Vereinigten Staaten wird die Ukraine nicht die Chance haben, sich zu verteidigen. Das heißt, hier sehen wir also ganz klar, dass Olaf Scholz im Grunde genommen zwei Funktionen hier praktiziert.
Einmal hat er sich wohl mit Joe Biden, sprich mit USA, darauf geeinigt, dass Europa jetzt in die verstärkte Ukraine-Hilfe einsteigt. Und gleichzeitig dient aber auch der Besuch von Scholz dazu, Stimmung zu machen in Amerika für Joe Biden, für die Demokraten, doch das Finanzierungspaket zur Unterstützung der Ukraine vielleicht zu befürworten. Also insofern sind das ja ganz klare Maßgaben in einem Wechselspiel.
Aber die Tendenz, die ich ja schon in meinem letzten Video gezeigt hatte, geht wohl dahin, dass der Schwerpunkt zukünftig in Europa liegen wird. Na, schauen wir uns doch mal an, was denn das ZDF zu diesem Interview zusammengeschnitten hat. Ich nehme da mal so die wichtigsten Ausschnitte raus. Wo es Moskau kommt, ist ein Freund. Tucker Carlson sagt schon lang, er stehe an der Seite Russlands, nicht der Ukraine. Unterwürfige Bestätigung statt kritischer Fragen. Dem staunenden Carlson erteilt Putin eine lange Geschichtslektion und begründet darin Ansprüche auf ukrainisches Territorium,
behauptet, Russland verteidige sich nur. Mit US-Präsident Biden habe er nichts zu besprechen. Tucker Carlson ist das Sprachrohr der russlandfreundlichen amerikanischen Rechten, der Trumpisten. Der Ex-Präsident lobt Putin als stark und genial. Bei Trumps Anhängern ist Tucker Carlson Kult. Von anderer Seite scharfe Kritik an Carlsons Putin-Interview. Es zeigt, was wir schon wussten. Er ist ein nützlicher Idiot. Denn in die US-Wahlen mischt sich Putin mit diesem Interview ganz direkt ein. Er erreicht ein amerikanisches Millionenpublikum. Gerade jetzt, als weitere Ukraine-Hilfen im Kongress feststecken.
Ja, da sehen wir also, dass das ZDF ganz klar der Meinung ist, dass Herr Tucker Carlson gleichzeitig ein Rechter ist, nämlich ein Trumpist und dann auch noch ein Linker, nämlich ein totalitärer Freund und nützlicher Idiot von Putin. Also sprich, er ist quasi die eierlegende Wollmilchsau und weiß überhaupt gar nicht, was er tut. Gut, es wird ganz vergessen, dass er bei Fox News der große Quotenbringer war und dass er eine Multimillionen-Dollar-Abfindung bekommen hat, nachdem er rausgeschmissen wurde,
weil er sich unpestlich geäußert hat, insbesondere zum Thema Trump und dort einigen bestimmten Vorfällen. Also sprich, einer der Top-Journalisten ist jetzt auf einmal ein nützlicher Idiot und weiß überhaupt nicht, wovon er redet. Und vor allen Dingen, ja, er geht gar nicht auf Putin ein und stellt keine kritischen Fragen. Ja, die hohe Schule des Journalismus ist doch zunächst einmal, den anderen anzuhören. So wird es doch auf allen Journalistenschulen gelehrt.
Und das kritische Nachfragen, was das ZDF verlangt, ja, wann hat das ZDF das gemacht? Wann fragt mal das ZDF den Bundeskanzler? Hören Sie mal zu, Herr Scholz, wie ist denn das hier mit Cum-Ex? Und lohnt das wirklich, die deutsche Wirtschaft zugunsten der Ukraine unter Druck zu setzen? Wo sind diese kritischen Fragen? Das heißt, das ZDF heute live stellt auch Anforderungen an andere, die es selber in keinster Weise erfüllt.
Also das finde ich ja schon sehr, sehr erstaunlich. Tatsache ist, dass ich ja dieses Interview auch auf meinem Kanal schon gebracht hatte. Ja, genauer genommen war ich ja eigentlich für den Livestream bei Iliat auf etvc.de eingeladen als Gastkommentator, um gemeinsam mit Iliat live eben dieses Interview zu kommentieren. Und da hatten wir auch im Vorwege, es ging ja um 0 Uhr Mitternacht bei uns hier los, schon eine Stunde lang parliert und dann ging es auch um 0 Uhr tatsächlich ungefähr los und nach etwa 20 Minuten hat Google den Livestream bei Iliad T schlichtweg ausgeschaltet.
Also der war dann einfach weg. Warum? Weil er gegen die Community-Richtlinien verstieß. Was auch immer jetzt gegen die Community-Richtlinien ist, wenn ein Reporter einen Staatsmann interviewt. Also keine Ahnung, was genau das Vergehen ist. Und ich hatte dann daraufhin selber mir das Interview besorgt und auf meinem Kanal dann ein Video dazu gemacht und da hatte ich dann auch locker, ich sag mal so ungefähr 850 von Aufrufen gehabt.
Und dann wurde mein Video auch gelöscht, aber eben nicht von YouTube oder jedenfalls nicht direkt, sondern das Video enthält Inhalte von Ben Pixels und dieser Partner hat das Video aus urheberrechtlichen Gründen gesperrt. Ja, das heißt, natürlich hat jetzt Ben Pixel, das ist vermutlich jetzt irgendwie eine Medienagentur, die für den Tucker Carlson arbeitet, verstehe ich sehr gut, wenn die sagen, dass die Medienrechte behalten wir daran, wir wollen hier keine Kopien haben, schon erst rechnen hier das andere noch mit Klicks und Werbeeinnahmen bei YouTube, damit Geld verdienen, das finden wir nicht so gut.
Ja, insofern verstehe ich Tucker Carlson und seine Medienagentur recht gut. Das ist deren gutes Recht und da habe ich keinerlei Einwände gegen. Was die Politik von YouTube betrifft, gegenüber jetzt Leuten wie Eliathe, das finde ich schon sehr eigenartig. Die müsste man schon mal ein bisschen genauer erläutern, wogegen jetzt eben welche Community-Richtlinie er genau verstoßen hat. Aber wenn wir jetzt zum Beispiel mal schauen, Herr Tucker Carlson hat ja auch einen eigenen Kanal, TCN Tucker Carlson News auf YouTube und dort hat er locker 1,35 Millionen Abonnenten.
Und für dieses Interview wurden 13,4 Millionen Mal, wurde das aufgerufen, 250.000 Kommentare und 790.000 Daumen nach oben. Und jeder, der das Interview gesehen hat, wird auf jeden Fall feststellen, richtig ist, dass Tucker Carlson Putin hat gewähren lassen. Er hat ihm eine Plattform gegeben. geben. Ich persönlich halte es durchaus für angemessen, das zu tun, weil wenn man über
jemanden redet und ihn nie selber zu Wort kommen lässt, dann weiß man doch gar nicht, was er sagt. Wie soll man denn aus Außenstehender sich eine eigene Meinung bilden? Insofern denke ich, die Kritik an Tucker Carlson, die man ihm vorwirft, er hätte nicht genügend kritisch nachgefragt, ja, das kann man in einem zweiten Interview vielleicht machen. Aber in einem ersten Interview, meine ich, sollte man doch erstmal die Position des Anderen ganz neutral und sachlich zur Kenntnis nehmen. Ob darin was richtig oder falsch ist, ist eine völlig andere Frage. Aber erstmal kann man sie doch mal zur Kenntnis nehmen.
Und was genau mit der Ukraine ist, ist historisch ja nicht ganz so einfach, weil es ja eine äußerst komplizierte Angelegenheit ist. Ich hatte das mal schon vor zwei Jahren, nämlich am 8. März 2022, in einem Stream bei LIAT auf ETVC genauer beleuchtet und die üblichen öffentlichen Quellen dafür zur Kenntnis genommen. Also in der Summe kann man sagen, einen eigentlichen ukrainischen Staat im engeren Sinne, so wie man das normalerweise versteht, gibt es erst seit dem Zerfall der Sowjetunion.
Und alles, was vorher war, waren irgendwelche Testballons, waren Annektionsversuche von dem einen Land, von dem anderen Land, ja und, und, und, und. Also eine äußerst komplizierte Angelegenheit, wo ich sagen würde, darüber mögen die Historiker streiten, was dort los ist. So, und ein anderes Thema ist eben, was ist mit dem Putin los? Ist er wirklich dieser Verrückte, Totale, Wahnsinnige? Ich denke, aus dem Interview von Tucker Carlson sieht man ganz deutlich,
dass Putin ruhig, entspannt ist und überhaupt keinen wahnsinnigen oder dementen Eindruck macht wie Sleepy Joe. So nennen ja manche böswillig den amerikanischen Präsidenten. Bei Putin sieht das doch schon ganz anders aus. Es mag sein, dass Putin mit seiner Weltanschauung vielleicht an dem einen oder anderen Punkt falsch liegt. Das will ich gar nicht beurteilen, weil das ist eine Frage, die in dem Fachbereich der Historiker fällt.
Aber was charakterlich an ihm besonders ist, das habe ich mal versucht in diesem Video. Und das ist am 8. März 2022 ebenfalls auf einem Kanal von ETVC, also Eliat Video und Content, dann habe ich das versucht, mal in meiner persönlichen Leihenpsychologischen Weise zu analysieren, um ein Charakterprofil von Putin herauszubekommen. Und um es mal vorab zu sagen, ein Aggressionspotenzial in dem Sinne ist in seinem Charakter aus meiner Sicht nicht zu erkennen.
Das heißt nicht, dass ich seine Kriegsaktivitäten befürworte. Das ist damit nicht gesagt. Ich rede jetzt von dem Menschen Wladimir Putin und nicht von dem Politiker, und Staatsführer der russischen Föderation. Das sind zwei völlig verschiedene Paar Schuhe. Schauen Sie da einfach mal rein und bilden sich Ihre eigene Meinung, was Sie von meiner Einschätzung halten. Das Institut für Weltwirtschaft hat das in Zahlen mal zusammengefasst. Deutschland steht da mit 17 Milliarden Euro auf Platz 2,
direkt hinter den USA mit fast 44 Milliarden Euro. Mit 6,5 Milliarden Euro folgt dann auf Platz 3 Großbritannien Und Italien und Frankreich liegen schon dann deutlich weiter hinten. Das sehen wir hier auf Platz 13 und Frankreich auf Platz. Ja, das heißt also, Deutschland hat quasi 20 Mal so viele Investitionen bei den Waffenlieferungen wie Frankreich und steht auf dem zweiten Platz mit ungefähr einem Drittel von dem, was die USA leistet.
Jetzt gucken wir mal die Bevölkerungszahlen an. Wie viel haben wir in Deutschland? 84, 85 Millionen. In den USA wie viel? 350 Millionen. Insofern haben wir ja doch im Verhältnis gesehen, bezogen auf unsere Bevölkerung, einen höheren Anteil als die USA. Und vor allen Dingen, wenn die USA jetzt ausfällt, das heißt, dann steigen wir ja auch von Platz 2 zum Platz 1 der Förderer. Und das ist ja auch mal ganz interessant, das so zur Kenntnis zu nehmen.
15. Interessant ist dann jedoch die Relation zum jeweiligen Bruttoinlandsprodukt. Da liegen Estland und Litauen vorn, Deutschland im Mittelfeld auf Platz 9 und die USA sogar noch weiter dahinter auf Platz 16. Also da scheint ja dann doch noch bei beiden Ländern, wenngleich sie viel Hilfe schon geleistet haben, doch noch ein bisschen Luft nach oben zu sein, oder wie? Ja, aber das sehen wir doch gerade genau in dieser Tabelle, dass also Deutschland quasi doppelt so viel leistet wie die USA bezogen auf das Bruttoinlandsprodukt. Und jetzt, wenn wir dann die baltischen Länder dort sehen, ich bitte Sie, sich mit denen zu vergleichen, die nur ein paar hunderttausend bis wenige Millionen Einwohner haben, das ist ja schlichtweg lachhaft.
Das heißt also, wenn es hier heißt, da steht ja noch Luft nach oben, dann wird ja jetzt hier im Grunde genommen suggeriert, wenn Sie hier mal in die Zahlen reingucken, es wird suggeriert, die haben ja 1,2 Prozent, 1,21 Prozent, 1 Prozent, wir nur 0,43 Prozent. Dann können wir noch mehr als verdoppeln. Dann können wir doch noch verdreifachen. Ja, das ist das, was hinter dieser Information steckt. Und das finde ich schon, ich sage mal, journalistisch frech. haben, doch noch ein bisschen Luft nach oben zu sein?
Oder wie könnte man das? Ja, jetzt kommen wir so langsam zu dem Punkt, wo endlich mal das ZDF auch was zu vermelden hat. Denn bisher haben sie eigentlich nur das gemacht, was Elia T. und ich auch machen, wenn wir Wahlveranstaltungen so begucken. Nämlich, wir geben unsere Kommentare ab. Aber von dem, was wirklich vor Ort passiert, kriegt man relativ wenig mit. Und hier ist es beim ZDF genauso. Da steht einer draußen vor einem weißen Haus oder sonst wo und palliert und palliert und palliert und dann wird ein Experte herangerufen, nur was die Hauptpersonen eigentlich sagen, das weiß kein Mensch, darüber wird nur spekuliert.
Aber jetzt haben wir es, jetzt haben wir ein Interview von Olaf Scholz und der wird befragt und ich habe von diesem Interview nur den Teil, werde ich jetzt zeigen, der die Ukraine betrifft, weil alles andere ist jetzt nicht Bestandteil dieses, zum Thema dieses Videos. Die Beziehungen zwischen den Vereinigten Staaten und Deutschland, die Beziehungen zwischen Europa und den Vereinigten Staaten sind von allergrößter Bedeutung. Man kann sicher sagen, dass gegenwärtig die Beziehungen, insbesondere zwischen Deutschland und den USA, so intensiv, so eng und so einvernehmlich sind, wie das wahrscheinlich über viele Jahre und Jahrzehnte nicht der Fall war.
Wir haben große Herausforderungen zu bewältigen in der Welt, in der wir jetzt leben, große Krisen zu meistern. Die größte ist sicherlich der russische Angriffskrieg auf die Ukraine mit all seinen Konsequenzen für Sicherheit und Frieden nicht nur in Europa, sondern in der ganzen Welt. Putins, Russlands Aufkündigung der Verständigung des Grenzen nicht mit Gewalt verschoben werden dürfen, ist eine Bedrohung für Frieden und Sicherheit. Und deshalb ist es richtig und notwendig, dass wir jetzt in diesem Moment alle notwendigen Entscheidungen treffen, um die Ukraine dabei zu unterstützen, das eigene Land zu verteidigen.
Ja, das hatten wir ja schon, dass eben die Europäer und speziell auch Deutschland auf jeden Fall die Ukraine unterstützen wollen und müssen, weil es in ihrem eigenen Sicherheitsinteresse ist. Wobei ich ganz ehrlich sagen muss, ich finde das Argument nicht so wirklich valide. Denn Faktum ist doch, dass Russland jetzt seit wie lange, seit zwei Jahren den Krieg führt und es bis heute nicht gelungen ist, die Ukraine zu erobern. Sprich, nach zwei Jahren und Hunderttausenden von Verlusten, also Personalverlusten auf beiden Seiten, hat Russland es nicht geschafft, sein Land, seiner Wahl zu erobern.
Wie sollte denn Russland dann ganz Europa erobern oder Polen angreifen und, und, und. Also sprich, diese ganzen Angstszenarien, die halte ich für absoluten Quatsch. Das kann überhaupt nicht mit der Realität übereinstimmen, sondern das ist für mich schlichtweg reine Propaganda. Es sind jetzt in Europa weitreichende Entscheidungen getroffen worden mit Haushaltsunterstützung für die Ukraine. Jetzt ist notwendig, dass in Europa auch alle Staaten ihre Kraft sammeln, um noch mehr Unterstützung, was Waffen und Munition betrifft, zu mobilisieren.
in Deutschland hat sein... Ja, woffen, woffen, woffen, hat der Hofreiter mal gesagt. Also ich weiß jetzt nicht, in welchem Land wir leben, aber manchmal, wenn ich so höre, unsere Politiker reden und wenn ich dann daran denke, wie es mal vor Jahrzehnten in Deutschland hieß, wollt ihr den totalen Krieg und alle aufstanden und klatschen, ja, ja, ja, ja. Da frage ich mich, was würde eigentlich passieren, wenn heute jemand diese Frage stellen würde? Was würde in Deutschland passieren mit unseren ganzen Abgeordneten? Würden sie aufstehen, standing ovations machen und sagen, ja, das wollen wir.
Also ich habe so die Befürchtung, das könnte so kommen. Also das ist aber eine reine Spekulation. Einen Beitrag auf den Weg gebracht mit Entscheidungen für den Haushalt dieses Jahres und viele Verpflichtungsermächtigungen in den kommenden Jahren. Die USA diskutieren über die weitere Hilfe. Der Präsident ist sehr klar und wir sind uns einig. Wenn es nicht gelingt, eine Entscheidung im amerikanischen Kongress zustande zu bringen, die die Finanzmittel freigibt für die weitere Unterstützung der Ukraine,
dann ist das eine Bedrohung für die Möglichkeit der Ukraine, das eigene Land zu verteidigen. Ja, damit wird ja nur gesagt, dass die Ukraine ohne fremdes Geld eben nicht verteidigungsfähig ist. Und da bleibt ja immer die grundsätzliche Frage, die vielleicht gar nicht erlaubt ist, was genau haben wir eigentlich mit der Ukraine zu tun? Die ist weder Mitglied in der EU, noch ist sie Mitglied in der NATO. Und warum sollte uns das in irgendeiner Weise interessieren, ob die Ukraine einen Krieg führen kann, sich verteidigen kann oder nicht verteidigen kann?
Also diese Frage, die stelle ich mir und ich habe da bisher noch von niemandem eine Antwort gehört, die mich so wirklich zufriedenstellen würde. Deshalb sind wir beide ganz fest davon überzeugt, dass das jetzt geschehen muss, aber auch zuversichtlich, dass der amerikanische Kongress am Ende eine solche Entscheidung treffen wird. Ja, zuversichtlich kann man natürlich sein, logisch. Aber ob er diese Entscheidung treffen wird, ist ja spekulativ. Und insofern, das ist eine Hoffnungshypothek. Würde diese Zuversicht wirklich begründet sein, dann wäre das doch schon im ersten Durchgang gegangen.
Das heißt, die Frage, die sich doch stellt, ist das nicht einfach nur Schönrednerei? Und vor allen Dingen, was passiert denn dann, wenn das im Kongress nicht durchkommt? Dann muss doch Europa mit Deutschland voran, als größter Zahlmeister, muss doch dann mal überlegen, was sie ernsthaft wollen und vor allen Dingen, was sie ernsthaft sich auch leisten können. Das ist dann auch die richtige Botschaft an den russischen Präsidenten, dass seine Hoffnung vergeblich ist, dass er einfach nur lange genug warten muss, bis die Unterstützungsbereitschaft der Freunde der Ukraine in Europa, in Nordamerika und anderswo nachlässt, sondern dass die Ukrainer weiter auf unsere notwendige Unterstützung rechnen kann.
Ja, soweit also die neuen Erkenntnisse aus Washington. Deutschland wird jetzt quasi führender Kriegswaffenlieferant und Unterstützer der Ukraine im Auftrage dessen, dass wir wollen, dass die Ukraine verteidigungsfähig bleibt, um sich gegen den russischen Aggressor zu verteidigen. So dass dies alles auf Kosten auch der deutschen Bevölkerung geschieht und ob die deutsche Bevölkerung das überhaupt möchte, diese Fragen werden ja nicht einer weiteren Diskussion unterzogen, das wird einfach stillschweigend vorausgesetzt.
Ja, was halten Sie davon, dass Deutschland jetzt quasi nicht nur Mittel macht, sondern langsam Großmacht wird in der Kriegstreiberei, Entschuldigung, nicht Kriegstreiberei, in der Unterstützung einer demokratischen ukrainischen Republik? Halten Sie das für gut oder eher nicht? Schreiben es in die Kommentare. Bis zum nächsten Mal. Die Welt Klar Sehen. Klar sehen, clever denken, frei handeln.
Zitate aus dieser Abschrift bitte mit Quellenangabe: „Biden teilt Scholz die neue Strategie mit“, Die Welt Klar Sehen, 11.02.2024.
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Analyse zum Scholz-Besuch bei Biden in Washington: Wenn die US-Hilfe für die Ukraine im Kongress stockt, soll Europa und voran Deutschland zum führenden Waffenlieferanten werden. Uwe Loose hinterfragt die ZDF-Berichterstattung zum Carlson-Putin-Interview und die kommende Lastenverschiebung auf Deutschland.
