Noch mehr Waffen sollen in die Ukraine11.02.2024
Abschrift
Abschrift des Videos vom 11.02.202418 Abschnitte
Der Text hält den Kenntnisstand dieses Tages fest, nicht den von heute. Er wurde maschinell aus der Tonspur erstellt; maßgeblich bleibt das gesprochene Wort im Video.
Hallo liebe Zuschauer, willkommen auf meinem Kanal, Die Welt Klar Sehen. Jetzt die letzten Tage war ja unser Bundeskanzler in Amerika, um sich bei Joe Biden zu informieren, wie es in Europa weitergehen soll, mit Europa, Deutschland und der Ukraine. Und im Vorwege gab es aber doch schon auch von anderen Politikern ganz klar die Maßgabe, aber in welche Richtung es gehen würde und gehen müsste, nämlich der Tenor ist, Krieg, Krieg, Krieg, bitte mehr davon.
Und dass das tatsächlich so ist, das beweise ich Ihnen jetzt in diesem Video. Klar sehen, clever denken, frei handeln. Fangen wir an mit Beginn der Woche, wo der hohe Vertreter der EU für Außen- und Sicherheitspolitik, der Josep Borrell bei seinem Besuch in Polen sich wie folgt geäußert hat.
Ja, und so weiter und so fort. Das heißt, wir sehen hier klipp und klar, die EU möchte also zumindest nach Herrn Josep Borrell ihre Waffenexporte in andere Länder einschränken. Die sollen bitte warten. Was die für Probleme haben, ist nicht so wichtig. Wichtig ist, dass die Ukraine weiter aufgerüstet wird, damit sie ihren Kampf auch bestehen kann. Und alles andere ist zweitrangig. Und dass das tatsächlich auch von der Ukraine honoriert wurde, das sehen wir dann, wie Herr Borrell, der dann kurze Zeit danach in dem ukrainischen Parlament eine Rede halten wollte, wie er dann begrüßt wurde.
Ja, und so weiter. Das heißt, wir sehen hier, dass also die Parlamentarier in der Ukraine ja so begeistert von Herrn Borrell sind, dass sie sogar Standing Ovations gemacht haben. Genauer genommen haben sie die ukrainische Nationalhymne gesungen zu seinen Ehren. Und das finde ich ist doch eigentlich eine sehr freundliche Begrüßung, nicht wahr? Ja, nun möchte man meinen, das mag vielleicht nur die Meinung der EU sein, vertreten durch Herrn Borrell, aber dem ist durchaus nicht ganz so, sondern zum Beispiel auch ein Prominenter der CDU-Politiker, Roderich Kiesewetter, der ist seit 2009 direkt gewählter Abgeordneter im Bundestagswahlkreis Allen-Heidenheim und Obmann der CDU-CSU-Bundestagsfraktion im Auswärtigen Ausschuss, der hat sich doch erst vor kurzem wie folgt geäußert.
Die Alternative, wenn die Ukraine es nicht schaffen würde, wäre furchtbar. Millionen Ukrainerinnen und Ukrainer würden das Land verlassen. Sie würden den Zusammenhalt der europäischen Staaten gefährden. Sie würden aber zeigen, dass der Westen nicht in der Lage ist, einem Diktator wie Putin, der Hunderttausende seiner eigenen Soldaten sinnlos opfert, in einem furchtbaren Blut vergießen, dass wir in der Lage wären, einem Putin Einhalt zu gebieten. Das Übel des Ganzen ist Putin und sein verbrecherischer Angriffskrieg. Deswegen muss Russland gezeigt werden, dass sie so nicht weiter vorgehen können. Russland muss das Existenzrecht seiner Nachbarn anerkennen. Der Krieg muss nach Russland getragen werden. Russische Militäreinrichtungen und Hauptquartiere müssen zerstört werden. Wir müssen alles tun, dass die Ukraine in die Lage versetzt wird, nicht nur Ölraffinerien in Russland zu zerstören, sondern Ministerien, Kommandokosten, Gefechtsstände.
Es wird an der Zeit, dass die russische Bevölkerung begreift, dass sie einen Diktator hat, der die Zukunft Russlands opfert, der die Zukunft der russischen Jugend auf der ethnischen Minderheiten opfert, dass dies ein Land ist, das im Grunde genommen den Krieg in die Welt trägt, statt eine Friedensmacht zu werden. Ja, Russland ist ein Land, das den Krieg in die Welt trägt, statt eine Friedensmacht zu werden. Und Herr Kiesewetter, der ist jetzt also der ganz Friedfertige und plädiert jetzt dafür eine Doktrin,
die in den letzten zwei Jahren des Ukraine-Krieges strikt eingehalten wurde, nämlich, dass die Ukraine doch bitte nicht russisches Territorium angreifen möge, damit nicht der Krieg eskaliert in eine unkontrollierbare Größenordnung. Davon hält Herr Kiesewetter nichts an. Er möchte genau das tun. Das heißt, Herr Kiesewetter möchte den Krieg nach Russland bringen, damit die russische Bevölkerung lernt, was sie für einen politischen Führer hat. Also diese Arroganz, die muss man sich doch wirklich mal auf der Zunge zergehen lassen.
Er redet von Kriegstreiberei und ist per se ein größerer Kriegstreiber als der, gegen den er vorgehen will. Denn der hat ja neulich erst erklärt, dass er außer in der Ukraine ja sonst niemanden angreifen möchte. Aber Herr Kiesewetter möchte Russland angreifen. Na, dann sage ich mal, gute Nacht, Marie. Ja, doch, die CDU ist nicht die Einzige, die sich gerne mehr um die Ausweitung des Krieges kümmern möchte. Das möchte auch die SPD vertreten durch Michael Roth. Das ist jemand, der ist dem Vorsitzenden des Auswärtigen Ausschusses und der hat sich vor zwei Tagen wie folgt geäußert.
Trumpismus breitet sich aus. Das Gift von Donald Trump wirkt unter anderem in den USA. Die USA sind der mit weitem Abstand wichtigste Verbündete der Ukraine. Die USA haben maßgeblich mit Biden an der Spitze dazu beigetragen, dass die Ukraine diesen Freiheitskampf zu bestehen vermag. Und wenn die USA ausfallen sollte, wird das ganz, ganz schwierig. Die Lage ist beschissen, aber nicht hoffnungslos. Wenn wir Europäerinnen und Europäer jetzt das kompensieren, was von der USA wahrscheinlich nicht mehr kommt.
Mehr Waffen, schneller liefern, auf dem Weltmarkt einkaufen, nicht mehr allein auf die europäische Rüstungsindustrie setzen. Okay, dann gehen wir diese Frage. Ja, also auch Herr Roth sagt genau dasselbe wie im Prinzip Herr Borrell. Nicht allein auf die europäische Rüstungsindustrie setzen, also auch mehr aus dem Ausland kaufen. Aber was eben hier die wichtige Information ist, weil die USA wohl ausfällt. Wir haben ja gesehen, ich hatte ja ein Video dazu gemacht, das eben Herr Trump durchgesetzt hat, indirekt, dass eben die 60 Milliarden Förderung für die Ukraine vorerst nicht gezahlt werden. Ja, wenn die dort nicht gezahlt werden, dann sollen doch bitte die Europäer die zahlen und die möchten das auch gerne. So sagt das Herr Roth von der SPD.
Also insofern treten wir jetzt an die Stelle der USA. Das heißt, wir können jetzt für die den Krieg führen und vor allen Dingen auch bezahlen. Das ist doch auch mal ganz nett. Das heißt, hier könnte sich ja die Frage stellen, ob das nicht eine politische Finte ist, die Kriegskosten in den USA zu reduzieren, indem man einfach die Europäer motiviert, das zukünftig zu übernehmen. Ja, aber nicht nur CDU und SPD sind kriegswild, möchten Kriegs lüstern, sondern natürlich auch die FDP.
Und da hat ja, ich sag mal, unsere weibliche Frontkämpferin Agnes Strack-Zimmermann, die hat ganz klipp und klar gesagt, dass Europa mehr Verantwortung für die Ukraine übernehmen muss. Da hören wir uns mal den entsprechenden kurzen Ausschnitt an. Dieses abgeschmetterte Gesetzespaket im US-Senat, was sendet das jetzt für ein Signal über die USA hinaus? Naja, das sendet vor allen Dingen ein Signal, dass eben nicht mehr die Hilfen an die Ukraine überwiesen oder gesendet werden,
die die Ukraine neben der Hilfe aus Europa dringend braucht, um diesen Krieg gegen Wladimir Putin nicht zu verlieren. Und es ist auch gleichzeitig das große Ausrufungszeichen, dass nachdem Europa die letzten dreieinhalb Jahre nicht genutzt hat, die Trump-freie Zeit zu nutzen, um sich eben auf den Fall der Fälle vorzubereiten. Und wenn ich von wir spreche, erlaube ich mir nicht für Deutschland alleine zu sprechen, sondern 27 EU-Staaten und auch die Partner außerhalb der EU, die zu Europa gehören, dass wir eben deutlich mehr machen müssen.
Ja, und nicht zu vergessen auch die letzte Partei, nämlich die Grünen, die haben sich wie folgt geäußert, nämlich durch den Abgeordneten Robin Wagner. Das war jetzt am 5., also auch schon fast eine Woche jetzt her. Und der hat ein Interview, ein Podcast-Interview gemacht und da hat er sich wie Fock geäußert. Dann ist natürlich klar, dass es eine Schwierigkeit ist, wenn wir auch Zusagen gemacht haben als Europäische Union und sie nicht einhalten können. Und ich glaube, darum ist es besonders wichtig, dass wir all das, was wir tun können, auch wirklich machen, um die Ukraine zu unterstützen, sich gegen diesen russischen Angriff zu verteidigen.
Ja, Herr Wagner redet also so wie alle anderen auch, aber er hat noch einen Jogger in der Hand, ja, den hören wir uns dann auch nochmal an. Und die Gegenoffensive ist auch deswegen nicht so gut gelaufen, wie sie hätte laufen können, weil unsere Unterstützung zu spät gekommen ist. Wir haben am Ende doch die Schützen- und Kampfpanzer geliefert, aber erst zu einem Zeitpunkt, als sich russische Kräfte schon verschanzen könnten. Und darum finde ich es so wichtig, dass wir daraus lernen und nicht immer wieder bei jedem Waffensystem, was in der Diskussion ist, das so lange diskutieren, bis sich Russland darauf einstellen kann und eigentlich nicht die volle Wirkung haben können davon.
Ja, Herr Wagner sagt also klipp und klar, bitte nicht so viel diskutieren, wenn es darum geht, neue Waffensysteme zu liefern, sondern ein bisschen schneller, damit Russland sich nicht darauf einstellen kann. War das nicht der Sinn eines Parlamentes, dass man debattiert? Also Herr Wagner vom Bündnis Grün in die 90 möchte nicht mehr so viele Diskussionen. Ja, und damit sind wir eigentlich schon beim Ende Dieses kleine Video, ich denke, der Beweis ist erbracht, alle Parteien möchten Krieg.
Ein paar haben wir nicht befragt, zum Beispiel die AfD, aber die hat sich in den letzten Tagen dazu auch nicht geäußert. Und außerdem ist deren Meinung bekannt und vor allen Dingen für die Realpolitik derzeit ja auch irrelevant. Interessanter ist eben, finde ich, der erste Beitrag von der CDU, die ja Opposition ist. Und die möchte zumindest vertreten durch ihren Repräsentanten Russland direkt angreifen. Ja, in solchen Zeiten leben wir. Was halten Sie von dieser von allen Parteien durchdrungenen Hilfe für die Ukraine?
Oder ich würde mal vielleicht anders formulieren. Von diesem Kriegswahn sind Sie auch dafür, dass wir noch mehr Krieg führen sollten? Oder wie eben der Wagner sagt, die Ukraine hat ja keine andere Wahl als zu kämpfen. Doch, sie hat die Wahl aufzugeben und zu verhandeln. Insofern jeder, der sagt, man hätte keine Wahl, das ist ein Demagoge, denn es gibt immer eine Wahl, zum Beispiel das Nein-Sagen. Bis zum nächsten Mal, Die Welt Klar Sehen. Klar sehen, clever denken, frei handeln.
Zitate aus dieser Abschrift bitte mit Quellenangabe: „Noch mehr Waffen sollen in die Ukraine“, Die Welt Klar Sehen, 11.02.2024.
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Uwe Loose belegt anhand von Originalzitaten, dass Politiker von CDU, SPD, FDP und Grünen sowie EU-Außenbeauftragter Josep Borrell mehr und schnellere Waffenlieferungen an die Ukraine fordern, um den ausfallenden US-Beitrag zu kompensieren. Im Zentrum steht die Forderung des CDU-Abgeordneten Roderich Kiesewetter, den Krieg direkt nach Russland zu tragen.
