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Die beiden waren keine Mitglieder!26.02.2024

ROHRKREPIERER - WERTEUNION

Abschrift

Abschrift des Videos vom 26.02.202429 Abschnitte

Der Text hält den Kenntnisstand dieses Tages fest, nicht den von heute. Er wurde maschinell aus der Tonspur erstellt; maßgeblich bleibt das gesprochene Wort im Video.

Dr. Hans-Georg Maaßen war ja unter schwerem Beschuss von Prof. Otte und von Dr. Krall und nun schlägt er zurück und zwar mit ganz erstaunlichen Argumenten, unter anderem, dass die beiden überhaupt gar keine Mitglieder gewesen wären. Ja, was er genau sagt und was ich davon halte, dazu jetzt gleich mehr. Klar sehen, clever denken, frei handeln. Das Interview fand auf dem Kanal Tichys Einblick statt und ist, finde ich, sehenswert. Gucken Sie da auf jeden Fall rein.

Und vor allen Dingen, was ich persönlich ganz interessant finde, dass auch Herr Tichy den Abgesang der beiden Herren doch für bemerkenswert hielt. Erinnern Sie sich an mein Video, dass ich gesagt habe, was ist denn das für eine Machart, was ja viele meine Kritik überhaupt nicht nachvollziehen konnten. Aber schauen Sie mal, was Herr Tichy dazu zu sagen hat. Sie haben Max Otte verloren, sie haben Markus Krall verloren und alle beide mit dem Absingen schmutziger Lieder davon gegangen. Mit dem Absingen schmutziger Lieder davon gegangen. Also das ist jetzt schon eine harte Kritik, finden sie nicht auch.

Aber gut, darauf will ich jetzt nicht beharren, dass meine Kritik vielleicht doch nicht ganz so fern war. Zumindest bin ich nicht der Einzige, der so gedacht hat. Ja, und das ist natürlich schon interessant, was jetzt so die Gesamtbewertung eben von Dr. Maaßen ist. Und ich habe das mal nach vorne gezogen. Was sagt er? Ich hatte den Eindruck gehabt, dass das, was uns in den letzten Tagen widerfahren war, eine Kampagne war gegen die gerade gegründete Werteunion, um uns massiv zu schaden. Das war diesmal eine Kampagne, die nicht unbedingt von der linken Seite geführt wurde,

sondern ich würde mal das als Friendly Fire bezeichnen. Ja, Friendly Fire, eine Kampagne. Also der Verdacht einer Kampagne, den hatte ich ja auch geäußert, weil eben man quasi eben gewartet hat, bis die Gründung da war. So mag es ja theoretisch ein Zufall gewesen sein, aber das ist doch eher unwahrscheinlich, denn das hatte ich ja in den anderen Videos sogar und Orte separat behandelt, dass da auch ein bisschen was Persönliches drin war und zwar bei beiden.

... Leuten, die ich eigentlich auf unserer Seite gesehen habe und die uns massiv geschadet haben, oder ich will nicht sagen geschadet haben, weil diesen Schaden so groß ist er nicht, den sie angerichtet hatten. Aber ich glaube, sie wollten uns ganz massiv schaden und sie wollten auch vielleicht die Partei zerstören. Sie wollten die Partei zerstören. Ja, wenn wir das jetzt mal ganz neutral betrachten, was würden Sie meinen? War die Art, wie die beiden Herren das getimt haben, die Art, wie sie es ausgesprochen haben, war diese Art geeignet oder nicht geeignet,

großen Schaden auf die Partei, die neu gegründete Partei Werteunion zu legen? Jetzt unabhängig davon, ob Sie jetzt die Werteunion für gut finden oder für völlig scheiße. Das war mal ganz abgesehen. Nur diese Frage. Denken Sie mal dran, was Sie dazu für eine Meinung haben. Das waren Leute, die vielleicht sich Hoffnungen machten, persönlich in der neuen Partei eine Rolle zu spielen. Das waren vielleicht auch Leute, die einfach mit dieser Partei nicht einverstanden sind, weil sie keine Partei wollen, die verortet wird als Alternative zur AfD.

Das ist natürlich ein interessantes Argument, weil er damit quasi sagt, dass sie eben AfD-Agenten gewesen wären. Also bei dem Professor Otte, der ja nun bei der AfD einen Stein im Brett hat, sag ich mal, da ist das ja durchaus nachvollziehbar. Aber so bei dem Dr. Krall, der ja in seinem Interview ausdrücklich gesagt hat, dass er von der AfD nichts hält, weil die ja noch eine Form von Staat haben wollen, darüber kann man sicherlich streiten.

Also das kann hier jetzt von Dr. Maaßen auch so ein bisschen, ja ich sag mal, Wunschdenken sein. Schön geredet, aber hören wir mal weiter rein. Gehört nicht zur Partei und Max Otte gehört auch noch nicht mal zum Werteunionverein. Es gehörte nicht zur Partei und der eine noch nicht mal zum Verein. Also Faktum ist, es gab ja diesen Förderverein und dann gab es die Partei. In die Partei konnte man ja nur kommen, wenn man Gründungsmitglied war, weil die ja noch gar nicht existierte. Aber man hätte natürlich im Förderverein sein können.

So, und jetzt hatten wir ja ein Justament, das war ja auch in meinem gestrigen Video zu Professor Otte. Er hat ja ausdrücklich kundgetan, dass er eben im Förderverein sehr wohl noch drin war und dass er dort gekündigt hat. So, und nun sagt also Herr Dr. Maaßen, dass dem nicht so sei. Wie begründet er das? Er ist schon seit rund zwei Jahren nicht mehr Mitglied des Vereines, weil er damals aus der Partei CDU rausgegangen ist. Nach der damaligen Satzung war er damit nicht mehr Mitglied.

Wusste er das? Er war der Vorsitzende, natürlich wusste er das. Paragraf 4 Absatz 5 unserer Satzung, er war nicht mehr Mitglied. Paragraf 4 Absatz 5 unserer Satzung, er war nicht mehr Mitglied. Das schauen wir uns doch mal an. Wenn man auf die Seite des Vereins Werteunion e.V. geht, dann findet man dort die alte Satzung von der Maaßen spricht nicht, aber ich habe sie eben hier bei dem Internetarchiv Wayback Machine ausfindig gemacht.

So, und was sagt der Herr Maaßen gerade? Paragraph 4, Absatz 5 der alten Satzung. Also, wir sehen hier, das ist die Satzung vom 28.01.23. So, Paragraph 4, das ist jetzt weiter unten. So, da geht es um die Mitgliedschaft und da heißt es, die Mitgliedschaft endet bei natürlichen Mitgliedern mit dem Tod bei juristischen Personen mit deren Liquidation oder Eröffnung des Insolvenzverfahrens. Das ist quasi die unfreiwillige Mitgliedschaft. So, und dann gibt es hier den

dem Paragrafen 3, der Austritt eines Mitglieds aus dem Verein erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand mit einer Frist von drei Monaten zum Schluss des Geschäftsjahres. Ja, da stellt sich doch die Frage, ist er nun ausgeschieden worden oder ist er nicht ausgeschieden, der Professor Otte. Schauen wir mal, wie das von der Chronologie her war, nämlich wie das im Registergericht eigentlich eingetragen war. und hier habe ich mal einen Anbieter, der sich darum gekümmert hat.

So, wenn wir den Text ein bisschen weiter nach unten scrollen, dann sehen wir eben hier Prof. Dr. Matthias Otte, Vorstandsvorsitzender bis 10.03.2023. Das heißt ganz eindeutig war er also bis Anfang März 2023 eingetragen, Vorstandsvorsitzender danach eben nicht mehr. So üblicherweise verliert man ja seine Mitgliedschaft nicht, Nicht nur, weil man sein Vorstandsamt aus welchen Gründen auch immer ausgibt. Das könnte natürlich sein, aber das können wir jetzt hier an der Stelle nicht feststellen.

Hier müssten wir jetzt also erst mal unterstellen, vorbehaltlich anderer Informationen, dass er dennoch eben Mitglied ist. So, und wir können natürlich sagen, ja, da hat der Dr. Maaßen einen Versprecher gemacht, weil er redet von vor zwei Jahren. Das kann ja nicht sein, wenn er noch im letzten Jahr, den 2023, dann eben ja noch Vorstandsvorsitzender war. Also insofern ist es ja noch nicht einmal ein Jahr her. Ja, tatsächlich ist ja auch die Eigendarstellung von Professor Otte eine andere, denn er hat gestern auf seinem x-Account ja sein Kündigungsbestätigungsschreiben kundgetan.

Und wenn wir da mal reinschauen, da ist es also, im Interview mit Roland Tichy behauptet Hans-Georg Maaßen, ich sei nicht mehr Mitglied des Vereins gewesen und hätte daher gar nicht austreten können. An bei die Bestätigung meines Austritts zum 20.02.2024 durch die langjährige Mitgliederbetreuerin Katrin. So, sehr geehrter Herr Otte, mit Bedauern bestätige ich Ihnen den Austritt aus der Werteunion e.V. zum 20.02.2024 mit besten Grüßen und so weiter.

Ja, also, das ist jetzt natürlich eigenartig, denn üblicherweise gibt es doch Kündigungsfristen. Also man schreibt ja nicht heute am 20. hin und gleich am selben Tag wird einem die Kündigung in einem Verein zu diesem Tag bestätigt. So, da gibt es ja viele Gründe. So, schauen wir doch einfach mal in die Satzung rein des Vereins Werte Union. So, was schreibt er? Da haben wir die Kündigung. Unter Paragraph 4 der Austritt eines Mitglieds aus dem Verein erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand mit einer Frist von drei Monaten zum Schluss des Geschäftsjahres.

Ja, gucken Sie mal genau hin. Mit einer Frist von drei Monaten zum Schluss des Geschäftsjahres. Das heißt, diese Aussage, die hier in diesem Kündigungsbestätigungsschreiben steht, von Verein Wertunion e.V. ich bestätige den Austritt zum 20.02.2024, kann so juristisch nicht richtig sein. Sie könnte vielleicht höchstens bestätigen, dass es der Eingang des Schreibens am 20.02. ist, aber das kann auch nicht der Fall sein.

Dann gucken Sie mal hier oben, da steht nämlich das Antwortschreiben 21.02.14.52. 1952. Also ein Tag später beschreibt sie den Austritt zum 20.02. Das geht doch nicht, das kann doch nicht rückwirkend ausgetreten werden. Das heißt, das wäre ja gegenüber der Satzungsregelung, wie heißt sie, schriftliche Erklärung gegenüber dem Forscher mit einer Frist von drei Monaten zum Schluss des Geschäftsjahres.

Da kann also unmöglich 20.02.2024 stehen. Da muss stehen 31.12.2024 und bis dahin hätte er, wenn er Mitglied ist, noch seine Mitgliedsbeiträge zu zahlen. So, das heißt, wir haben hier also doch eine gewisse Unstimmigkeit, so möchte ich das mal formulieren. Ist jetzt diejenige, die langjährige, wie sagte Herr Otte in seinem Schreiben, langjährige Mitgliederbetreuerin ist,

die weiß nicht, wie die Kündigungsfristen sind? Ist das glaubwürdig nachvollziehbar? Oder sie macht für Herrn Prof. Otte eine Ausnahme und lässt ihn sofort raus, anstatt ihm noch die Mitgliedsbeiträge für den Rest des Jahres abzuziehen? Selbst wenn man das machen würde, wäre das doch jetzt erst mal satzungswidrig. Also es müsste doch mindestens einen Vorstandsbeschluss geben, dass diese Regelung vielleicht gar

nicht gelten könnte. Irgendwie so eine Geschäftsordnungsangelegenheit. Also sprich, ich will damit sagen, diese Kündigungsgeschichte, da ist nicht alles ganz rund. Es ist aber für uns als Außenstehende noch gar nicht zu beurteilen, objektiv nachzuvollziehen, an welcher Stelle eigentlich die Unschärfe drin liegt. Also ob es nun ein Jahr oder zwei Jahre sind, ob er Mitglied war oder auch nicht Mitglied war, ob er gekündigt hat, rechtswirksam oder ob die Kündigung versehentlich falsch bestätigt wurde, das sind alles Fragen, die müssten jetzt eigentlich mal objektiv geklärt werden.

nicht wahr des vereins dass er jetzt großtönig aus dem verein austritt ist eine unverschämtheit das wäre ganz genauso wie wenn ich sagen würde ich trete aus der bundesregierung aus er hat nicht zu uns gehört und er war auch nicht mitglied der partei auch nicht gründungsmitglied hat mit uns nichts zu tun er hat mit uns nichts zu tun also jetzt haben wir zwei leute einen vorstand und ein mitglied oder nicht mitglied beide Beide behaupten das Gegenteil. Also das muss doch eigentlich objektiv durch eine Mitgliederliste feststellbar sein, meine ich jedenfalls.

Und ich bin auch froh, dass wir nichts mit ihm mehr zu tun haben. Er hat uns sehr geschadet. Was Markus Krall anging, er ist im vergangenen Sommer erst dem Verein beigetreten und ich selbst hatte mich dafür eingesetzt, dass seine Probezeit verkürzt wird Und er im Januar dann also auch als Vollmitglied in Erfurt teilnehmen konnte. Nicht abgestimmt mit mir hatte er seit September vergangenen Jahres immer von der neuen Partei gesprochen. Damit war nicht die Werteunion gemeint, sondern sein Projekt. Und im Januar hat er plötzlich dann unser Projekt Werteunion für sich vereinnahmt, ohne es mit uns abzusprechen.

Ja, das ist natürlich ein schwerwiegender Vorwurf. Das heißt, hier geht es ja wohl um die Atlas-Initiative. Dass also Dr. Maaßen nun behauptet, dass eben der Dr. Krall sein eigenes Süppchen kochen wollte und das natürlich nicht jetzt aus Sicht der Werteunion und des Fördervereins in Ordnung sein konnte. Er ist nicht Mitglied der Partei und ich finde es schade, dass er sich so verhalten hat, weil ich ihn menschlich immer geschätzt hatte, hatte ich ein sehr gutes Verhältnis zu ihm.

Aber seine, ich sage mal, sehr offensive, manchmal mitunter auch aggressive Art und Weise, wie er seine Position kompromisslos vortrug, hat auch viele Leute vor den Kopf gestoßen. Ich muss auch sagen, Markus Kralls Positionen sind in Teilen, ich sag mal, weltfremd und unpolitisch, wenn er fordert, dass Finanzämter, sämtliche Finanzämter abgeschafft werden sollen, wenn er fordert, dass die ganzen Migranten, die unter Merkel zu uns gekommen sind, abgeschoben werden sollen.

Das ist, muss ich sagen, auch nicht meine Position, das ist unrealistisch und das ist unsolide, auch wenn er sagt, wir dürften nur noch vier Ministerien haben. Das ist für mich eine unsolide Äußerung und wir wollen als Partei seriös sein, wir wollen nur das fordern, was man auch wirklich durchsetzen und einhalten kann und nicht mit, ich sage hier wirklich populistischen Forderungen nach Stimmen geilen. Und da sehen wir dann eben tatsächlich diesen Mentalitätsunterschied, ja auch jetzt was die Interessenlage betrifft, was so eine Partei leisten können sollte, so wie ich es ja auch schon in meinen Dr. Krall Besprechung eben getan habe.

Aber wir haben auch gesagt, was er macht, das passt einfach mental nicht zu den Erwartungshaltungen von Dr. Maaßen. Der ist eben konservativ, der will pragmatisch was umsetzen. Um was Dr. Krall will, ist utopisch. Dafür gibt es gar keine Gewählerstimmen. Und diese Einschätzung, die ich jetzt aus der Ferne gemacht habe, wird zumindest in dem Aspekt jetzt von Dr. Maaßen auch so bestätigt. Sprich, er sieht das auch so. Wobei es jetzt nicht bedeutet, dass ich ein großer Dr. Maaßen-Fan wäre.

Also nicht, dass wir uns da missverstehen. Und das heißt, wir sehen also, hier sind zwei völlig verschiedene Welten, die betrachten den Vorgang auch völlig konträr. Und ich denke, das ist noch nicht das letzte Wort in diesem Zerwürfnis, was da gesprochen wurde. Und lassen Sie uns mal die nächsten Tage noch abwarten, ob da noch irgendetwas kommt, was uns hier jetzt mal weiterführt und wirklich zu einer objektiven Klarheit bringt oder ob wir im raten modus bleiben müssen bis dahin schreiben sie ihre kommentare unten

rein und bis zum nächsten mal die welt klasse klar sehen clever denken bei handeln

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Uwe Loose analysiert ein Tichys-Einblick-Interview, in dem Hans-Georg Maaßen behauptet, Max Otte und Markus Krall seien gar keine Mitglieder der Werteunion gewesen. Anhand von Satzung, Registereintrag und Austrittsbestätigung prüft er, ob diese Darstellung stimmig ist.

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