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Warum Maaßen sich von 2 Influenzern trennt27.02.2024

ROHRKREPIERER - WERTEUNION

Abschrift

Abschrift des Videos vom 27.02.202418 Abschnitte

Der Text hält den Kenntnisstand dieses Tages fest, nicht den von heute. Er wurde maschinell aus der Tonspur erstellt; maßgeblich bleibt das gesprochene Wort im Video.

Die neue Werteunion kommt nicht zur Ruhe. Der Vorstandsvorsitzende Dr. Hans-Georg Maaßen hat ja zwei große Kanalbetreiber auf YouTube dermaßen verärgert, dass sie ihn selber jetzt angegriffen haben auf ihren Kanälen. Es handelt sich um Oliver Haas auf seinem Kanal Olli investiert und den Helmut Reinhardt auf dem Kanal Politik Spezial. Worum es da genau geht und wie ich diese Anschuldigung einschätze, dazu gleich mehr. Klar sehen, clever denken, frei handeln. Fangen wir chronologisch an mit dem Oliver Haas, der sich über die Aussagen zum Thema Premium-Partner CDU gewundert hatte und noch manches mehr und darüber nun Klarheit haben wollte und sich eben auf dem X-Konto der Werteunion dann, ich sag mal, als Fragesteller dort kundtat und mit den Antworten überhaupt gar nicht zufrieden war. So, um was es da genau ging, schauen wir uns jetzt mal an. Eine ganz simple Frage gestellt, die ich mit einem Ja oder Nein beantwortet wissen möchte. Würden Sie in der aktuellen AfD in Thüringen, Sachsen sowie Brandenburg eine Koalition bilden?

Wir schließen gar nichts aus, solange es sich tatsächlich auf dem Boden der freiheitdemokratischen Grundordnung bewegt und nachhaltig gut für unser Land und Leute ist. Team Maaßen. Ja, also das denke ich ist doch erstmal eine ganz passable, sachliche Antwort. Also man schließt es nicht aus. So, kann man jetzt mit der Antwort zufrieden sein? Also ich denke, warum nicht? Also über Koalition zu reden ist doch eigentlich erst dann sinnvoll, wenn man koalitionsreif ist, aber doch nicht jetzt eine Woche nach der Gründung. Muss man da doch sich nicht abschließend festlegen, oder? So, aber es scheint, dass Olli das anders beurteilt hat. So, und dann habe ich hier geschrieben, zwei Sachen. Erstens, kann das Herr Maaßen mal gänzlich beantworten, nicht ihr als Team Maaßen? Das ist für mich nicht relevant, weil ich sitze hier im Video und gebe meine Meinung preis. Ich setze jetzt nicht den Hans Wurst hier hin und sage, ja, ja, der Olli hat das gesagt. Was ist denn das für ein...

Tja, was ist denn das? Die Frage stelle ich mir auch an den guten Herrn Haas. Was ist denn das für eine Anmaßung? Was geht Sie denn eigentlich an, wie ein Betreiber seines X-Kontos damit umgeht? Ob er da selber antwortet oder ob er irgendjemanden beauftragt, das zu beantworten, das ist doch alleine in seinem Verantwortungsbereich. Das steht Ihnen doch gar nicht zu, das zu kritisieren. Und schon gar nicht diese Anspruchshaltung, ich möchte aber mit dem Herrn Maaßen selbst reden. Wie kommen Sie denn dazu, als Fragesteller eine solche, ich möchte mal sagen, arrogante, völlig überzogene Geisteshaltung zu haben? So mag sein, dass Sie mehrere große Kanäle haben und dass Sie ein Meinungsmacher und Meinungsbildner sind. Das ist ja unbestritten. Aber auf X sind Sie erstmal nur ein Fragesteller. Und Sie können doch nicht jemandem, der ein Konto dort hat, vorschreiben, wie der mit Fragen umzugehen hat. Das steht Ihnen doch gar nicht zu. Also wenn Sie so etwas machen, dann zeigen Sie, dass Sie die Grenzen, die in der Kommunikation üblich sind, weit überstreiten. Sie übertragen Ihre Wertvorstellung auf die eines anderen und respektieren nicht, dass der doch Hausherr auf dem Kanal ist. Der kann doch auf seinem Kanal machen, was er will. Da muss er sich doch von Ihnen keine Vorschriften machen lassen, oder?

Eine Seriosität? Das ist doch Schwachsinn. Team Maaßen. Oder ist dazu beschäftigt, wie das manch Politiker von sich glaubt, um sich mit politischen Wählern, potenziellen Wählern auseinanderzusetzen. Ja, warum akzeptiert er jetzt die Antwort nicht? Er respektiert die Hausordnung dieses X-Kanals nicht und fängt jetzt an, die Mitarbeiter, die von Herrn Maaßen beauftragt sind, mit einer polemischen Frage unter Druck zu setzen. Ist ja nicht die feine Art, zumindest nach meinem Geschmack. Und jetzt kommt es dann hier, wissen Sie, vielleicht kommt er ja zu Ihnen, wenn Sie mit Ihren passiv-aggressiven Unterstellungen aufhören. Ja, das Ganze ist dann hier noch ein bisschen weitergegangen. Insofern, ihr seid tatsächlich ein spannendes Social Media Team, habe ich geschrieben. Ihr bezeichnet einen potenziellen Wähler als passiv-aggressiv, weil ich eine simple Frage mit einem klaren Ja oder Nein beantwortet wissen möchte. Ja, also ich würde sagen, wenn ich jetzt das Team Maaßen gewesen wäre, hätte ich gesagt, nicht passiv aggressiv, sondern deutlich aggressiv. Diese Art von Vorstoß, Herr Haas, das ist unsäglich, das ist unhöflich, das entspricht überhaupt nicht dem, wie erwachsene Menschen mit Respekt vorm Miteinander umgehen.

Also würde ich dort sein, hätte ich Ihnen auch eins vor den Hammer gegeben, weil man so als Anfragender schließlich sich nicht äußern kann. Sie können diese Erwartungshaltung nicht haben. Ich meine, Sie können sie zwar haben, aber Sie können sie doch nicht äußern. Das ist doch unrealistisch. Und weiter geht es. Das haben wir gar nicht so gesagt. Doch, habt ihr. Was habt ihr denn daran nicht so gesagt? Ja, da hat er recht. Da haben die sich also... Falsch ausgedrückt. Also wir haben sich selbst widersprochen. Das, was Sie vorher ausdrücklich behauptet haben, das bestreiten wir. Das ist natürlich Unsinn. Und das auch nicht so gemeint. Sie sind nicht irgendein potenzieller Wähler, sondern ein tendenziell libertärer Influencer mit großer Reichweite, der sich von dem Rachefeldzug von gewissen Leuten hat anstecken lassen und der hier Stimmung machen will. So sehen wir das. Ja, also... Diese Einschätzung, wie sie ihn beurteilen, obliegt ja ihrer freien Willkür. Das heißt, wenn sie ihn eben für einen Propagandisten halten, der sich hat anstecken lassen, dann mag das vielleicht auch nach objektiven Gesichtspunkten falsch sein. Und das mag er vielleicht selber auch nicht so sehen. Aber trotzdem ist es doch deren gutes Recht, diese Meinung zu haben und ihm gegenüber auch zu vertreten. Also insofern sehe ich da jetzt

erst mal noch kein Problem. Wenn Sie tatsächlich Fragen haben, können Sie sich gerne hier einreichen oder gegebenenfalls einen Interviewtermin vereinbaren. Wir haben hier Ihre Anfrage hier, soweit wir es können, freundlich und wahrheitsgemäß beantworten. Weitergehende Presseanfragen gerne an die Werteunion. Damit beenden wir das Gespräch, weil eben ganz klar ist auf der Seite des Team Maaßen mit diesem Anfragesteller, da wollen wir nichts zu tun haben und dessen Fragen Die finden wir unangemessen, nämlich unterstelle und so weiter. Und insofern beenden wir das Gespräch. Also ich denke, das ist alles im Rahmen des durchaus Akzeptablen. Und würde ich jetzt sagen, gut, mag einem nicht gefallen als Anfragender, aber ob das wirklich kritikwürdig ist, halte ich doch für äußerst bedenklich. Man möchte keine Diskussion mit anderen Stimmen. Mit kritischen Stimmen möchte die Werteunion offensichtlich keinen Diskurs. Aber diese Schlussfolgerung ist nicht logisch. Sondern nur weil man mit Ihnen nicht reden möchte, heißt das nicht, dass man mit anderen kritischen Stimmen nicht vielleicht doch reden würde. Was hier der Tenor war, dass man mit Ihnen nicht reden möchte, weil...

Sie den ja als Propagandist vorkommen gegen die Interessen der Partei. Ob das richtig ist oder falsch, ist ja eine ganz andere Frage. So, und das heißt aber nicht, dass Sie mit anderen nicht reden würden, zum Beispiel mit solchen kritischen Journalisten, die Sie nicht als Propagandisten einordnen würden. Also insofern hier übertragen Sie jetzt die Ablehnung Ihres Personen und Ihrer Kanals, verallgemeinern die und das ist eine unzulässige Verallgemeinerung. mittlerweile glaube ich auch wieder auf der Webseite bei euch verlinkt, nehmt mich raus. Ich möchte mit euch nichts zu tun haben. Ganz ehrlich, da möchte ich nicht in Verbindung gebracht werden. Ich finde es absolut unseriös, was passiert ist. Also die Werteunion hat mich persönlich tatsächlich aus ihrer Empfehlung für alternative Medien rausgeschmissen mit der Verlinkung auf der Webseite. Und das könnte daran liegen, dass ich das ein oder andere kritische Video in den letzten Tagen gemacht habe. Also nun kritisieren Sie, Herr Haas, dass Ihrem Wunsch, Sie möchten mit denen nichts zu tun haben, dass Sie diesem Wunsch gefolgt sind und man Sie aus der Empfehlungsliste gestrichen hat. Und da meckern Sie jetzt dran rum. Und nun kann man sagen, ist denn Ihre Kritik objektiv berechtigt? Ich persönlich bin der Meinung, dass Sie Ihre eigene Position zu stark aus Ihrem subjektiven Standpunkt heraus sehen.

und mal überlegen sollten, dass wenn Sie als Kooperationspartner irgendwo eingebunden werden, dann ist das ja nicht nur eine Empfehlung für Sie, sondern da ist auch indirekt eine Verpflichtung mit verbunden. Geben und Nehmen, so geht das doch immer im Leben. So und wenn Sie dann also den Nutzen, den man sich von Ihnen für die Partei verspricht, wenn Sie den aus Sicht der anderen Seite nicht erbringen, ist doch klar, dass man die Kooperation dann auflöst. So Kooperationen gehen zusammen, Kooperationen gehen auseinander, da ist doch überhaupt gar nichts Ungewöhnliches dran. Und eigentlich nichts, worüber man sich aufregen möchte. So würde ich das mal sagen. Also insofern, das halte ich hier insofern doch mehr für einen Sturm im Wasserglas. Und durch eine Brille gesehen, die eher sehr subjektiv ist und die eigene Position deutlich überhöht und überhaupt gar nicht, auf normale Gepflogenheiten wirklich richtig eingeht. Also hier, um es nochmal kurz zusammenzufassen, ich glaube, das hat der Olli Haas sich selbst zuzuschreiben. Er hat nicht verstanden, dass er als Kooperationspartner eben nicht konstant was Negatives schreiben darf, weil er sich sonst als Kooperationspartner disqualifiziert.

So, und insofern, das Problem ist selbst gebastelt, jetzt unabhängig davon, was an objektiver Kritik an der Werteunion berechtigt sein mag. So, ich möchte jetzt aber mal zu dem anderen Fall kommen, nämlich von dem Helmut Reinhardt, der ja eine ganz andere Position hat und das schauen wir uns jetzt auch mal an. Ich möchte Sie heute darüber informieren, dass ich nicht mehr für den YouTube-Kanal der Werteunion verantwortlich bin und auch meine Mitgliedschaft im Werteunion-Verein heute gekündigt habe. Der Hintergrund ist der, dass ich am vergangenen Freitag ein Interview mit Dr. Markus Krall hier auf Politik Spezial veröffentlicht hatte. Und ich kurze Zeit später einen Telefonanruf von Dr. Maaßen bekommen habe, in dem er mir vorgeworfen hat, ich sei illoyal und hätte einen Vertrauensbruch begangen, weil ich Dr. Krall interviewt habe. Es ist mir auch besonders wichtig zu betonen, dass ich hier auf Politik Spezial, der Kanalbetreiber ist Max Otte,

dass ich hier größtmögliche journalistische Freiheit genieße. Ja, und da sehen wir doch eigentlich auch schon den Knackpunkt. Also ähnlich wie bei dem Oliver Haas fühlt er sich jetzt persönlich angegriffen, der gute Herr Reinhardt, weil er eben, wie er dann auch beschreibt, den Kanal ja hochgebracht hat von 8.000 oder 11.000 auf 111.000 Zuschauern oder Abonnenten. weil er sich bemüht hat, freien Journalismus zu machen. Und jetzt betrachtet er das als persönlichen Affront, der vorgetragen wird, ja, Sie haben ja ein Interview mit dem Dr. Krall gemacht und der ist ja, wie wir wissen, ein Feind. Ich persönlich glaube, dass das Argument vorgeschoben ist, weil es gar nicht um den Krall geht, sondern es geht um das, was Sie als letzten Satz gesagt haben, nämlich, dass der Kanal eigentlich dem Professor Otte gehört. Sondern der Professor Otte ist auch ein Feind. Wenn Sie sagen, ich habe aber die maximale journalistische Freiheit, dann ist das Ihre persönliche Sichtweise, dass Sie sagen, ja bisher konnte ich immer frei handeln. Aber versetzen Sie sich doch mal jetzt in die Position des Professor Maaßen. Der kann doch nicht wissen, ob im Innenverhältnis zwischen Ihnen und Professor Otte sich das nicht womöglich ändert.

Oder vielleicht schon geändert hat? Das weiß er doch gar nicht. Er sitzt doch nicht bei Ihren Gesprächen dabei. Das heißt, aus seiner Sicht ist es doch ganz klar, dass Sie mit Ihrem Kanal, den Sie nur betreiben, aber wo Sie nicht Eigentümer sind oder Inhaber sind, dass Sie ein Informationssicherheitsrisiko darstellen. Und dass sie insofern, wenn sie sich schon mal angefangen haben mit den Feinden wie Dr. Krall einzulassen, dass da ja noch weitere Risiken bestehen. Das heißt aus Sicht der Werteunion ist es völlig klar, dass Medien, wenn sie mit den Kooperierenden, doch nur Gutes berichten sollen im Sinne der Partei. Die sollen doch nicht jetzt alle negativen Sachen aufwischen. Das machen die Mainstream-Medien und andere schon. Aber die befreundeten Medien sollen doch nur Gutes berichten. Das heißt, Sie haben hier genau denselben Fehler gemacht, wie der Herr Haas, nach meiner Meinung. Nämlich, dass Sie nicht verstanden haben, dass Sie als Partner dieses Mediums oder dieser Partei nicht die Partei ernsthaft kritisieren dürfen. Das geht einfach nicht.

Die Situation ist jetzt folgende, dass der Mann, der die Staatsmedien abschaffen möchte und den freien Journalismus und die freie Presse unterstützen möchte, mir als freien Journalisten, der für verschiedene Plattformen gearbeitet hat und auch arbeitet, mir untersagen will, mit wem ich überhaupt sprechen möchte. Ja, und dann machen Sie ebenfalls denselben Fehler. Sie übertragen die Ablehnung Ihrer besonderen Problematik jetzt ins Allgemeine, als ob das für alle genauso gelten würde. Nein, es gilt nur für den Kooperationsfall. Sie erfüllen aus Sicht von den Maaßen nicht die Anforderungen, die ein kooperierender YouTube-Kanal haben sollte oder Betreiber. bzw. Betreiber des Hauskanals der Werteunion. Das erfüllen sie nicht. Und weil sie das nicht erfüllen, deswegen kriegen sie einen Tritt in den Hintern. Das hat aber überhaupt nichts damit zu tun, ob Herr Maaßen jetzt grundsätzlich gegen freie Presse ist oder nicht. Das ist eine völlig überzogene und unsachliche Schlussfolgerung. Das ist ein Skandal in meinen Augen, der so groß ist, dass ich auch überhaupt keine

dass ich auch überhaupt keinen Wert mehr auf eine Zusammenarbeit mit der Wertunion lege. Ja, das kann ich verstehen, wenn man so verärgert ist, dass man dann die Faxen dicker hat. Dann wirft man mir Illoyalität vor und ich hätte gegen Absprachen verstoßen, was ich nicht getan habe. Sie haben mir vorgeworfen, ich hätte mit Professor Otte und Herrn Dr. Krall kooperiert. Ja, ob das so ist oder nicht, können wir als Außenstehende nicht beurteilen. Insofern ist für uns die eine Meinung genauso viel wert wie die andere Meinung. Was ist das? Ich weiß es nicht. Sind Sie eingesetzt worden, um die Opposition so zu zerstören? Ich weiß es nicht. Das ist eine Schlussfolgerung, die man haben könnte. Das ist eine Vermutung, die viele äußern, die keine Maaßen-Fans sind. Zu dem Punkt werde ich vielleicht im dritten Teil dieses Videos auch noch was sagen. Nicht mehr. Ich konnte es mir bis jetzt nicht vorstellen, aber so wie Sie jetzt auch mit mir umgehen, möchte ich Ihnen raten, treten Sie zurück.

der gesamte neue gewählte Vorstand sollte zurücktreten. Als ich die Pressekonferenz gefilmt habe, da hat sich mir schon der Magen umgedreht. Und dann kam auch noch das Interview, was bisher auch nicht veröffentlicht wurde, aber ich werde das jetzt hier veröffentlichen, das Interview mit Alexander Mitsch, wo ich dann doch Ja, Herr Reinhardt empfiehlt also, dass der Vorstand komplett zurücktreten möchte und eben ein völlig neuer Vorstand aus der Parteibasis zu wählen sei oder gewählt werden sollte. Man wird sehen, ob es dazu kommt. Dann erwähnt er eben Tjag, die Partei. Situation am Gründungstag, dass er dort Dinge gehört hat und auch ein Interview mit dem Mitsch gemacht hat, was ihm quasi die Augen geöffnet hat, so unter der Annahme, dass Herr Reinhardt eben ein freier, neutraler Journalist ist, auch wenn er hier jetzt die Sache nach meiner Meinung ein bisschen

überzogen jetzt auf sich bezieht, dann kommt ja noch ein Hammer auf uns zu, wenn dieses Video tatsächlich veröffentlicht wird, sofern er das überhaupt veröffentlichen darf und das nicht gar Persönlichkeitsrechte oder was auch immer verletzen möge. Das heißt, hier haben wir jetzt zwei Personen, den Oliver Haas und den Helmut Reinhardt, die beide hoch verärgert sind, weil sie sich falsch behandelt fühlen und nach meiner Meinung beide nicht verstehen, dass es aus strukturellen Gründen eigentlich gar nicht anders zu erwarten war. Immer dann, wenn sich ein neues Institut konzipiert, kommt eigentlich der große Stahlbesen und dann fängt der Bereinigungsprozess an. Wer gehört wirklich zu uns und wer gehört nicht zu uns? Und dass sie beide sich dann eben mit ihren kritischen Beiträgen, die sie dann unter freien Journalismus verstehen, glaubten, dass sie unangreifbar sind, das zeugt dafür, dass sie die Situation nicht richtig eingeschätzt haben, dass sie das strategische Denken, das machtstrategische Denken eines Politikers nicht richtig internalisiert haben. Und das hat sie dann eben enttäuscht, unter anderem, dass es sie persönlich getroffen hat.

Aber trotzdem könnte man sagen, ja, ist denn jetzt das Verhalten der Werteunion wirklich so schlimm? Ist das, was Herr Maaßen macht, wirklich ein Angriff auf die journalistische Freiheit? Und da möchte ich mal darauf hinweisen, dass der Herr Maaßen ja noch woanders Mitglied ist. Und wenn wir da mal gucken, wo, dann ist das nämlich die Meinung Stiftung, die Stiftung Meinung und Freiheit e.V. So, und da gucken wir mal, wer ist da überhaupt drin in dieser Stiftung? So, der Vorstand der Stiftung Meinung und Freiheit e.V. besteht derzeit aus dem Vorsitzenden Roland Tichy, dem stellvertretenden Vorsitzenden Dr. Hans-Georg Maaßen und dem Schatzmeister Alexander Mitsch. Mit, die von den Mitgliedern gewählt wurden, sowie aus bis zu drei Beisitzern. Aha, jetzt gucke ich an. Also wir sehen hier die Verbindung von den drei Personen. Herr Maaßen war ja neulich erst bei Tichy. Ja, die sind also in derselben Stiftung unter anderem. So, was schreiben Sie denn zu den Grundsätzen? Worum geht es denn da eigentlich?

Die Stiftung Meinung und Freiheit e.V. ist tätig auf der Grundlage eines freiheitlichen und liberalen Gesellschaftsverständnisses. Sie tritt ein für die Förderung von Medienvielfalt und Meinungsfreiheit. Sie verteidigt das Recht der Bürger, sich ungehindert aus allen Quellen zu informieren und frei zu äußern. Sie wehrt staatliche Angriffe auf Meinungs- und Informationsfreiheit. im Sinne Artikel 5 des Grundgesetzes ab und fördert die Vielfalt. Und dann kommen ein paar verschiedene werbliche Stimmen. Was sie dann genau machen, das wissen wir nicht, außer dass sie jetzt zum Beispiel natürlich auch Spenden sammeln und ein Newsletter haben. Und die Stiftung, die gibt es seit wann? Schauen wir mal hier. Die ist also in Hamm eingetragen, im Vereinsregister, seit dem 16. Juli 21. Das heißt also, seit Sommer 2021 sind hier drei Herren, die Ihnen allen bekannt sind, setzen sich für die Förderung der Meinungsfreiheit ein. Jetzt soll es also nach den Aussagen der beiden freien Journalisten so sein, dass genau die in Wirklichkeit aber genau das Gegenteil machen. Oder wie der Reinhardt sagte, dass quasi der Herr Maaßen ein U-Boot ist.

Also da denke ich, haben wir doch jetzt so einen gewissen Widerspruch. Ist jetzt der Anspruch von der Werteunion, vertreten durch Herrn Maaßen und sein Team, entspricht der jetzt dem, was der Herr Maaßen auch in seiner Stiftung Meinung und Freiheit will? Oder ist er einfach ein Lügner und ein Betrüger und setzt sich eine falsche Maske auf und will in Wirklichkeit was ganz anderes? Und sind dann die Beschwerden, die die beiden Journalisten vorgetragen haben, dann im Kern richtig, auch wenn sie vielleicht persönlich überpointiert, überzogen formuliert worden sind? Ja, die Frage stellt sich. Und ich glaube, wir können es jetzt noch nicht abschließend beantworten. Aber vielleicht ist es ja wichtig, dass Sie einfach hier sich mal bewusst machen, Herr Maaßen setzt sich zumindest offiziell für die Stärkung der Meinungsfreiheit an. Was denken Sie über meine Argumentation? Halten Sie die für stichhaltig oder halten Sie das alles für Quatsch? Schreiben Sie es wie immer unten in die Kommentare. Bis zum nächsten Mal. Die Welt klar sehen, clever denken, frei handeln.

Zitate aus dieser Abschrift bitte mit Quellenangabe: „Warum Maaßen sich von 2 Influenzern trennt“, Die Welt Klar Sehen, 27.02.2024.

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Analyse der Konflikte zwischen der neu gegründeten Werteunion um Hans-Georg Maaßen und zwei kooperierenden YouTube-Kanalbetreibern. Uwe Loose ordnet die Vorwürfe ein, Maaßen sei ein Feind der freien Medien, und prüft sie am Maßstab von Maaßens eigener Stiftung.

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