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Pistorius neue unglaubwürdige Erzählung12.03.2024

UKRAINE - NARRATIV

Abschrift

Abschrift des Videos vom 12.03.20249 Abschnitte

Der Text hält den Kenntnisstand dieses Tages fest, nicht den von heute. Er wurde maschinell aus der Tonspur erstellt; maßgeblich bleibt das gesprochene Wort im Video.

Boris Pistorius kann zwar im Untersuchungsausschuss immer noch keine Klarheit über die Untersuchung des MAD zu der Abwehraffäre Taurus kundtun, aber eins ist gewiss, er weiß, dass er nicht nur einen Vollidioten unter seinen beiden Generälen hat, sondern sogar zwei. Klar sehen, clever denken, frei handeln. Gab es nur einen individuellen Fehler oder hat das System versagt? Ein Abhörskandal und viele Fragen. Der Verteidigungsminister im zuständigen Ausschuss. Zwei Stunden stellte sich in einer geheimen Sitzung den Abgeordneten. Pistorius bestätigt danach, dass noch ein zweiter Offizier eine unsichere Leitung für das Gespräch genutzt hat. Berichtet, dass die Vorermittlungen noch laufen. Wir reden hier über die Teilnehmer, die abgehört worden sind. Und ich bin nicht gewillt, das will ich nochmal deutlich sagen, Putin hier auf den Leim zu gehen und meine besten Offiziere, ob sie sich einen Fehler gemacht haben oder nicht, an die Luft zu setzen. Das wäre genau das, was Wladimir Putin von uns erwartet. Ja, langsam wird es wirklich amüsant. Also ich nenne das jetzt mal Taurus-Komödie dritter Akt, weil eben der Pistorius sich zum dritten Mal äußert. Also merkt man eigentlich, dass er Blödsinn redet. Also es sind seine besten Leute, die will er auf keinen Fall opfern. Aber zwei von diesen Vieren, also zwei Generäle, die beiden Höchstrangigen, waren nicht dazu in der Lage, eine sichere Leitung zu benutzen. Wie können sie dann...

die besten Offiziere sein, wenn die solche grundlegenden Sicherheitsvorkehrungen nicht können. Also da stimmt doch irgendetwas nicht in der Geschichte. Und die Frage ist also, wenn man solche völlig unplausiblen Aussagen aufstellt, Was will man damit verheimlichen? Damit er gleich, ja, wir wollen ja Putin nicht in die Hände spielen. Ja, aber es ist doch so offensichtlich, dass da irgendetwas anders verdeckt werden soll. Und da bin ich doch zwischenzeitlich auf eine ganz interessante andere These gestoßen, die ich Ihnen mal kurz erläutern möchte. Ja, und zwar geht es um einen Blogartikel mit auch einem Video dazu. Das ist veröffentlicht worden auf free21.org am 8. März. So, das Taurus-Gespräch hoher deutscher Militärs. So, und jetzt ist aber das Interessante, in den ersten Minuten ist bereits ein noch unbekannter Skandal enthalten. Diese Sequenzen machen den Inhalt des Gesprächs noch brisanter. Also hier kann man das Video dann entsprechend ansehen, aber für unsere Zwecke reicht es aus, wenn wir einfach nur mal den Text verfolgen.

In den ersten Minuten, als der Inspekteur der Luftwaffe Ingo Gerhards noch nicht zugeschaltet ist, sprechen Brigadegeneral Frank Gräfe, der Abteilungsleiter für Einsätze und Übungen der Luftwaffe und Oberstleutnant Sebastian Florstedt miteinander. Zunächst erzählt Gräfe, dass er auf einer Veranstaltung in Singapur ist und dort General Schneider getroffen hat, dies sei der Nachfolger von Wilsbach. Wer sind diese beiden Personen? Schneider folgt Wilsbach auf den Posten des Commander Pacific Air Force. Es handelt sich hierbei um beiden US-Generäle. Offenbar hat man General Wilsbach bereits im Oktober 2023 die Pläne vorgestellt, die auch Gegenstand des weiteren Gesprächs sind. Das heißt, hier haben wir jetzt also den Gedankengang, der interessant ist, nämlich... Weil der Gräfe den General Schneider getroffen hat, der ja der Nachfolger von Wilsbach ist, kommt jetzt hier der Blogartikel Autor zu der Aussage oder Schlussfolgerung, offenbar hat man General Wilsbach bereits im Oktober 23 die Pläne vorgestellt.

So, seit dem 21.02.24 ist Wilsbach der Commander des Air Combat Command, welches auf der Joint Base Langley-Justice in Virginia beheimatet ist. So, das ist aus folgendem Grund erstaunlich. Also die Frage ist ja überhaupt erstmal, ist denn diese These, dass nur weil man jetzt den Schneider getroffen hat, folgt daraus jetzt logisch, dass schon früher... man den Pläne dem Wilsbach mitgeteilt hat. Zunächst einmal nicht direkt, das heißt, was wir jetzt mal prüfen müssen, liefert der Blog Artikelschreiber hierfür einen Beleg. So, und er schreibt, in dem ganzen weiteren Gespräch geht es darum, wie man dem Verteidigungsminister Boris Pistorius Taurus näher bringen kann, ohne dass man ein Killkriterium oder einen Showstopper reinknallt. Das heißt, hier ist im Grunde genommen die Argumentation, dass die Art, wie man dort spricht, so spricht, als ob man das Ganze schon irgendwie abgestimmt hätte und jetzt nur noch den Pistorius davon überzeugen möchte. Also das ist mir persönlich auch aufgefallen, als ich den Tonmitschnitt gehört habe, dass das irgendwie eigenartig ist. Dass es sich so anhörte, als ob die Offiziere das untereinander so...

gehandelt haben. Und der Pistorius erst im Nachhinein darüber informiert wird und man versucht ihn quasi marketingtechnisch so zu verkaufen, dass er politisch keine Probleme damit bekommt. Und da stellt sich die Frage, gehört das jetzt zum normalen Aufgabenbereich von Luftwaffen- solche Planspiele durchzuführen. Also kann man sich vorstellen, dass sie sagen, wir planen das erst und wenn es dann planreif ist, dann schlagen wir es unserem Verteidigungsminister vor und dann soll der darüber entscheiden. Und dann ist natürlich die Frage, was hat jetzt der amerikanische General bzw. sein Nachfolger damit zu tun? Also ist es plausibel, diese Schlussfolgerung zu machen? So, also ich denke, ein Beweis ist es hier an der Stelle nicht, aber es ist auf jeden Fall schon mal ein Gedankenwert. So, das wird aber hier jetzt im Grunde genommen stillschweigend so unterstellt, als ob es so sei, obwohl ein Beweis dafür nicht erbracht ist, außer, dass man einen General getroffen hat. Wie kann es sein, dass deutsche Top-Generäle diese Pläne bereits einem US-General vorgestellt haben, ganze vier Monate lang?

Das Gespräch wurde wahrscheinlich Ende Februar aufgezeichnet, bevor man darüber sprach, wie man diese Pläne mit Pistorius besprechen könnte. Hier scheint mir die Reihenfolge etwas gehörig schief zu sein. Und dann ist natürlich, kommt jetzt die Kritik, ist es normal, dass man zuerst mit Generälen von anderen Ländern spricht, bevor man seine eigenen Verteidigungsminister einweiht. Wer hat das Sagen in Deutschland? Ist das Militär außer Gewalt? Kontrolle geraten. Zum Schluss informiert Gräfe den Inspekteur der Luftwaffe, General Gerhard, darüber, dass er General Schneider getroffen hat. Leider ruft ihn dann General Gerhard zurück, sodass dieses Gespräch nicht mitgezeichnet würde. So, und dann geht das noch so ein bisschen weiter, wo jetzt das so ein bisschen unterlegt wird, dass eben der Gräfe doch diplomatische Aufgaben für die Bundesrepublik übernommen hat. Unser Mann in Washington war so gute Beziehung zu den Amerikanern hatte, so außerdem hat er an gemeinsamen Übungen der Luftwaffe teilgenommen, trägt einen Aufnäher mit dieser Flottenbasis dort und so weiter und so fort. Das heißt also hier kommt es also darauf hinaus, wie man jetzt diese, ja ich sag mal diese Koinzidenz

beurteilen möchte. Ist das jetzt dadurch, dass der Gräfe doch einen guten Draht zu Amerika hat, folgt daraus, dass er womöglich mit den Amerikanern vorher über die Taurus-Attacke gesprochen hat, bevor man das dem Pistorius vorgelegt hat? Oder ist das eine unberechtigte Schlussfolgerung? Also diese Frage finde ich ganz interessant. Aber jetzt nehmen wir mal rein theoretisch an, es wäre so, dann würde das doch bestimmte Schlussfolgerungen bedeuten, nämlich, dass nicht deutsche Generäle planen, was ihr vorgesetzter Bundesverteidigungsminister ihnen sagt, sondern dass sie planen, was die amerikanischen Generäle ihnen sagen. Also wer gehorcht jetzt wem? Wie funktioniert die Befehlskette? Welche Bedeutung hat das für den Stellenwert eines Verteidigungsministers innerhalb unseres militärischen Systems Bundeswehr?

Welche Bedeutung hat es für die Bundeswehr innerhalb der NATO? Fragen über Fragen. Ich denke, wenn das so wäre, wie das hier behauptet wird in diesem Blog, dann könnte man verstehen, warum es diese Komödie Taurus Dritter Akt gibt. Man könnte das verstehen, denn das wäre doch eine fürchterliche Blamage, wenn man sagen müsste, dass was da gelaufen ist, ist ja im Grunde genommen, mal abgesehen davon, dass es abgehört wurde, mal abgesehen davon, dass es veröffentlicht gemacht wurde, es würde ja zeigen, dass Deutschland bezüglich seiner militärischen Politik völlig bedeutungslos ist und völlig abhängig wäre, ein völliger Sklave, ein Vasall der amerikanischen US-Militärpolitik, vielleicht sogar von Einzelnen generiert. Und das, finde ich, könnte doch, wenn es war, ein Motiv sein,

einen dritten Akt und vielleicht noch einen vierten und einen fünften Akt in der Taurus-Komödie zu produzieren. Und ich bin sicher, wenn der MAD diese schwierige Sache analysiert hat, dann wird alles in Sand zerbröselt sein. Und es war nur einer in Schuld und der sitzt in Moskau. Tja, wenn Sie Ihre Meinung dazu haben, wie immer unten in die Kommentare reinschreiben. Bis zum nächsten Mal. Die Welt klar sehen. Klar sehen, clever denken, frei handeln.

Zitate aus dieser Abschrift bitte mit Quellenangabe: „Pistorius neue unglaubwürdige Erzählung“, Die Welt Klar Sehen, 12.03.2024.

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Verteidigungsminister Boris Pistorius gibt Presseerklärung zum Taurus-Leak ab: Nun seien zwei Generäle schuld, die beide zu dumm waren, sichere Leitungen zu nutzen. Uwe Loose zerlegt diese Erklärung und untersucht eine Alternative-These zur US-Abhängigkeit.

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