Habeck | Ostern = Frieden durch mehr Waffen03.04.2024
Abschrift
Abschrift des Videos vom 03.04.202410 Abschnitte
Der Text hält den Kenntnisstand dieses Tages fest, nicht den von heute. Er wurde maschinell aus der Tonspur erstellt; maßgeblich bleibt das gesprochene Wort im Video.
Wirtschaftsminister und Vizekanzler Dr. Robert Habeck hat zu Ostern eine Ansprache an das deutsche Volk gehalten, für die ein aufrechter Christ sich schlichtweg schämen müsste, dass es so etwas überhaupt im deutschen Fernsehen geben kann. Klar sehen, clever denken, frei handeln. schön dass sie wieder eingeschaltet haben bei die welt klar sehen mein name ist Uwe Loose und heute möchte ich mal wieder ein christliches thema ansprechen ja unser vizekanzler und wirtschaftsminister hat auf dem youtube kanal seines bundeswirtschaftsministeriums seine rede veröffentlicht das heißt er redet hier als wirtschaftsminister auch nicht als vizekanzler und was er dort redet da sträuben sich mir obwohl ich kein Ja, kirchlicher Christ bin schlichtweg die Haare und es ist äußerst wundersam, wie er aus der Osterbotschaft einen Kriegsaufruf und Rüstungsaufruf machen kann. Wir feiern Ostern. Nach christlichem Glauben ist Ostern das Fest der Auferstehung, der Hoffnung. Hoffnung auf Frieden, auf eine erlöste Welt.
Ja, so weit stimme ich mit Ihnen überein, dass Ostern eben eines der wichtigsten religiösen Feste im Christentum ist, von Christen weltweit gefeiert wird, natürlich auch in Deutschland. Da gibt es ein paar gewisse Unterschiede in der Liturgie von Katholiken und Priestern, beziehungsweise Tradition und auch in der Deutung. Aber grundsätzlich gilt ja für beide Traditionen, dass Ostern im Zentrum des christlichen Glaubens steht und feiert die Auferstehung des Jesus als Christus am dritten Tag nach seiner Kreuzigung, so wie es im Neuen Testament in der Bibel geschrieben steht. Was bedeutet das? Dieser Sieg, also die Auferstehung Christi, wird als Sieg über Sünde und Tod und als Grundlage der christlichen Hoffnung auf ewiges Leben betrachtet. So, und ja, das heißt also, eigentlich geht es darum, ja, dass eben das Leben über den Tod siegt. Ich möchte mit diesem Video zu Ostern versuchen, die Argumente zu sortieren und aus meiner Sicht zu bewerten. Auch, um etwas dazu beizutragen, dass die Demokraten und die demokratischen Parteien Putin nicht den Gefallen tun, ein Bild der Zerstrittenheit abzugeben.
Das heißt, er redet jetzt also vom Ukraine-Krieg. Das ist das, was er in seiner Osterbotschaft kundtun will. Und das hat ja nun rein gar nichts damit zu tun mit der christlichen Botschaft. Denn die christliche Botschaft sagt ja, sieg des Lebens über den Tod. Aber es meint doch das mehr im geistigen Sinne. Es geht ja um Religion. um die Überwindung des Materiellen. Und nun erzählt er etwas davon, was Herr Putin für ein böser Mensch ist. Also das hat mit Christentum rein nichts zu tun. Worum geht es denn im Theologischen bei Ostern? Es geht um den Sieg über den Tod und zwar als Triumph über die Sünde. Das bedeutet im Grunde genommen übertragen die Überwindung von Konflikt und Leid einschließlich der durch Kriege verursachten Leiden. Also erinnert das Osterfest die Gläubigen daran, dass letztendlich das Leben und der Friede über Tod und Zerstörung herrschen. Da ist also eine Friedensbotschaft drin, nämlich die Auferstehung Jesu wird also als Friedensbotschaft und Hoffnungsbotschaft gedeutet. Christen sind also dazu aufgerufen, Friedensstifter zu sein, was in Zeiten von Krieg und Konflikt natürlich besonders relevant ist. Das heißt also, die Osterzeit ist in dem Sinne ein Ansporn,
sich für Versöhnung und Frieden einzusetzen. Da wollen wir mal schauen, ob unser Wirtschaftsminister das dann auch tun wird. Ich habe mich früh für die Waffenlieferung an die Ukraine ausgesprochen. Und ich trete auch jetzt dafür ein, dass wir sie weiter mit mehr und mit weiterem militärischem Material unterstützen. Und das nenne ich ja mal eine ganz österliche, friedfertige Geisteshaltung. Dieser Krieg und alle Toten, auch die russischen Opfer, hat allein Putins Regime zu verantworten. Gut, es gibt jetzt also einen Bösen. Und wie heißt es doch im Christentum so schön, du sollst nicht urteilen, auf dass du nicht selbst geurteilt wirst? Warum unterstützen wir eigentlich die Ukraine? Unterstützen wir sie für sich selbst oder für uns? Die Antwort ist beides. Und beides bedingt sich. Putin will den Krieg. Putin braucht den Krieg. Er treibt ihn voran für einen wahnhaften Neo-Imperialismus und weil er Angst vor einer freien, demokratischen, erfolgreichen Ukraine hat, die dann ein Vorbild für Russland wäre.
Das finde ich ein spaßiges, amüsantes Argument. Russland hat Angst vor der Ukraine. Ein Land, das vor ewigen Zeiten so gut wie pleite war, als auf dem Korruptionsindex ganz weit unten steht. Und dass es dann irgendwann mal ihn überflügeln könnte in Freiheit und Demokratie. Also so ein schwaches Argument. Unglaublich. Putin, da sollten wir uns nichts vormachen, will die Einigung und Einheit Europas zerstören. Ich glaube, da muss er sich gar nicht so sehr anstrengen. Das machen wir schon von ganz alleine. Er will die Friedensordnung zunichte machen und die Welt in Unordnung stürzen. Putin finanziert Antidemokraten und Faschisten. Er nutzt die Waffen der hybriden Kriegsführung. Er betreibt einen Desinformationskrieg, um unsere Gesellschaft zu spalten. Ach, und unser Heizungsgesetz, das Sie eingerichtet haben, das spaltet unsere Gesellschaft nicht. Und unsere Energiegesetze und CO2-Gesetze, das spaltet unsere Gesellschaft auch nicht. Also was reden Sie denn eigentlich für einen unseligen Bock, Mr. Dr. Habeck? Er stört Angst, provoziert und lügt, droht und destabilisiert.
Sowas gibt es bei uns ja gar nicht, dass man irgendwelchen Leuten Angst macht, dass man Leuten droht, dass man Leute verfolgt, die eine andere Meinung haben, dass man die sogar verbieten will, dass man die sogar unter Strafe stellen will. Das gibt es aber nur in so Diktaturen wie in Russland, in Deutschland gibt es das nicht. Wir sehnen uns nach Frieden. Wir sehnen uns nach Frieden. Ja, dann legen Sie mal los. Was sollen wir denn machen, um den Frieden zu kriegen? Aber die ehrliche, die bittere Antwort ist, es wird vermutlich kein rasches, gutes Ende geben. Auch wenn wir uns anderes wünschen. Wir müssen uns auf die Bedrohungslage einstellen. Alles andere wäre naiv. Deshalb sind wir gut beraten. Was heißt denn die Bedrohungslage? Also wenn Sie jetzt zum Beispiel wir, meinen Sie mit uns Deutsche? Also ich persönlich fühle mich jetzt nicht von Russland bedroht. Also Russland kämpft jetzt seit zwei Jahren in einem Teilgebiet der Ukraine mit allem, was sie haben und schaffen es kaum da mal.
Tausend Meter voranzukommen und die sollen dann, wenn sie es dann doch irgendwann mal bis nach Kiew geschafft haben sollten, dann werden sie dann als nächstes Polen überrollen, wie viele Jahrhunderte werden sie dafür brauchen und dann kommen sie direkt an die polnisch-deutsche Grenze und marschieren dann direkt bis nach Berlin und von da aus bis nach Amsterdam durch oder wie. Ich sehe jetzt nicht, dass wir Deutschen durch Putin irgendwie militärisch bedroht sein könnten innerhalb der nächsten absehbaren historischen Zeiten. Jedenfalls nicht mit konventionellen Waffen. Wir brauchen mehr in unsere eigene Sicherheit zu investieren. Wir, Deutschland, die Europäische Union, wir müssen uns schützen, rundum, auch vor militärischen Angriffen. Ja, aber wer greift uns denn an? Wo genau steht jetzt ein russischer Panzer, wo fliegt ein russisches Flugzeug, was uns Deutschland bedroht? Können Sie mir das mal darstellen? Schutzfähigkeit ist das Gebot dieser Zeit und die politische Aufgabe. Schutzfähig werden, damit wir nicht erpressbar sind.
Seit Jahrzehnten hatten wir nach dem Kalten Krieg und dem Zerfall der Sowjetunion mit dem Ostblock gelebt. Waren wir da auch bedrohbar, erpressbar? Wer hatte eigentlich Angst vor den Russen gehabt? Außer jetzt Sie vielleicht und noch ein paar andere, die ich mal in die Rubrik Kriegsfanatiker einordnen würde. Damit Putin es nicht wagt, uns anzugreifen? Zurück zu Ostern 2024 und die österliche Hoffnung auf Frieden. Ja, also das heißt, Ihre österliche Botschaft ist, wir müssen Putin bekämpfen, wir müssen uns für die Ukraine einsetzen, zum Wohl der Ukraine und zu unserem eigenen Wohl, weil wir sonst angegriffen werden. Auf eine erlöste Welt. Ein ewiger Frieden ist eine regulative Idee. Nein, der ewige Frieden ist überhaupt nicht das, was Sie sich vorstellen. Der ewige Frieden ist ein religiöses Konzept und hat überhaupt nichts mit politischem Frieden zu tun. Mit diesem Satz spätestens zeigen Sie, dass Sie überhaupt gar nicht verstehen, worum es im Christentum geht. Und insofern sind Sie völlig unqualifiziert, sich dazu auch nur mit einem Satz zu äußern.
Notwendig als eben jene Hoffnung, aber so schwer zu erreichen. Aber einen echten Frieden, auf ihn können wir hinarbeiten. Und ein echter Frieden ist ein Frieden in Freiheit. Das bedeutet, dass es Zeiten geben kann, wo ein Nichthandeln die Bedrohung des Friedens erhöht und Handeln nötig ist, um Frieden in Freiheit zu schützen. Diese Worte sind so gut wie die Worte im Roman von George Orwell 1984. Sie erklären uns jetzt, dass Frieden ist Krieg und Krieg ist Frieden. So interpretiere ich das mal. Also Herr Dr. Habeck, ich muss ganz ehrlich sagen, mit diesem Vortrag haben Sie sich für mich ganz klar geoutet als Laiendarsteller in einem amerikanischen Blockbuster, so ein Glaubensblockbuster, so als der irdische Vertreter, speziell in der deutschen Sektion für den Antichristen. Der würde genau so reden wie Sie. Haben Sie schon mal überlegt, dass wenn Sie Ihre politische Laufbahn beenden, vielleicht eine Schauspielerkarriere anfangen?
Dann sollten Sie aber dort bitte besser im Auswendiglernen sein und nicht vom Prompter ablesen. Ja, soweit meine Meinung. Mich würde auch interessieren, was denn unter Ihnen die Christen so denken von dieser tollen Osterbotschaft, die nur im ersten Satz mal das Wort Ostern enthält und im letzten dann sonst nur von Krieg, Aufrüstung und Kämpfen erzählt. Was Sie als Christen davon halten? Schreiben Sie es einfach unten in die Kommentare rein. Wenn Ihnen das Video gefallen hat, natürlich Daumen hoch, vor allen Dingen abonnieren, teilen Sie das Video an diejenigen, die es vielleicht auch interessiert und drücken Sie die Glocke. Bis zum nächsten Mal. Die Welt klar sehen.
Zitate aus dieser Abschrift bitte mit Quellenangabe: „Habeck | Ostern = Frieden durch mehr Waffen“, Die Welt Klar Sehen, 03.04.2024.
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Uwe Loose analysiert die Osteransprache von Wirtschaftsminister Habeck und kritisiert deren Pervertierung christlicher Friedenswerte in einen Propagandaaufruf zur Eskalation des Ukraine-Konflikts.
