Freiheit adé? | WHO-Diätplan im Faktencheck!15.04.2024
Abschrift
Abschrift des Videos vom 15.04.202411 Abschnitte
Der Text hält den Kenntnisstand dieses Tages fest, nicht den von heute. Er wurde maschinell aus der Tonspur erstellt; maßgeblich bleibt das gesprochene Wort im Video.
Die WHO hat tolle Pläne für uns alle auf diesem Planeten. Wir wollen das Klima retten, ja, und zwar wie, indem wir grundsätzlich weniger, am besten gar kein Fleisch essen. Klar sehen, clever denken, frei handeln. Ja, willkommen auf meinem Kanal, die Welt klar sehen. Mein Name ist Uwe Loose und ich möchte heute mit Ihnen ein Thema ansprechen, das uns in der Zukunft wahrscheinlich schon bald deutlich dichter berühren wird als bisher. Das aber, ich sag mal rein formal, doch schon ein paar Monate alt ist. Denn im November oder Dezember 2023 hat der Chef der WHO, Herr Ghebreyesus, der hat eine kleine Ansprache gehalten. Ja, und da ging es darum, was er sich so vorstellt, was mit unserer Welternährung sein sollte. Ja, die Rede, die Dr. Ghebreyesus gehalten hat, ist zwar nur zwei Minuten lang und auf Englisch, aber man muss sie sich nicht ganz anhören, weil die Aussagen sind ganz einfach. Wir schauen da nur einmal ganz kurz rein und dann gehen wir direkt im Deutschen wieder weiter. Our food systems are harming the health of people and planet.
Die Nahrungssysteme beeinflussen über 30 Prozent der greenhouse-Gas-Emissionen und betrachten fast ein Drittel der weltweiten Bedrohung von Krankheiten. Die Veränderung der Nahrungssysteme ist deshalb essentiell, indem wir uns auf gesundheitliche, diversifizierte und mehr pflanzliche Diäten bewegen. Wenn Nahrungssysteme für alle gesundheitliche Diäten anbieten, könnten wir acht Millionen Leben pro Jahr retten. Ja, und an der Stelle können wir tatsächlich schon die zwei Minuten abbrechen nach wenigen Sekunden, denn besser wird es jetzt nicht. Er sagt schlicht, klipp und klar, dass unsere bisherigen Ernährungssysteme umweltschädlich seien für die globale Umwelt und zwar zu 30 Prozent Treibhausgas produzieren würden und für ungefähr ein Drittel aller menschlichen Krankheiten verantwortlich wären. Und deswegen müsste man global die Ernährung umstellen und zwar auf pflanzenbasiertes und dann könne man
pro Jahr 8 Millionen Menschen das Leben retten. Das heißt also in 10 Jahren 80 Millionen und in 100 Jahren 8 Milliarden. Das würde also bedeuten, dass wir mit dem System dann in 100 Jahren 16 Milliarden Menschen auf diesem Planeten wären. Gut, aber Spaß beiseite. Aufgrund wessen kommt er nun zu dem Gedanken? Was ist eigentlich seine Masterprämisse? Nämlich, es geht eigentlich darum, dass vorausgesetzt wird, dass die These mit den Treibhausgasemissionen und vom Menschen gemachten Klimawandel, dass das eben maßgeblich ist. So allerdings greift ja diese Forderung tief in unsere persönliche Freiheit ein. Wenn wir auf einmal weniger oder gar kein Fleisch essen sollen, So auch in kulturelle Praktiken, ja, also andere Länder, andere Sitten und Fleisch gehört einfach für viele zum Leben dazu. Und dementsprechend hat natürlich dieser Vorstoß schon auch eine ganze Menge an Empörung ausgelöst, eine Welle der Kritik und des Widerstandes. Das heißt, für uns stellt sich die Frage, was ist denn eigentlich dran an dieser These?
Ja, nicht, dass Sie mich jetzt missverstehen. Ich will jetzt nicht an dieser Stelle die Frage des menschengemachten Klimawandels als solche diskutieren. Das wäre dann vielleicht ein anderes Video oder viele andere Videos, die man dazu machen könnte, sondern grundsätzlich nur darauf hinweisen, dass eben diese Fleischthematik, die ist eine Folge der Klimathematik. Und da stellt sich natürlich immer die Frage, was ist das wissenschaftliche Fundament? Und da gibt es eben viele, die diese Klimamodelle schlichtweg bestreiten und sagen, die sind weder zuverlässig noch genau. Und schon gar nicht dazu in der Lage, das komplexe Klima wirklich abzubilden. Und deswegen können sie überhaupt gar keine verlässliche Grundlage finden. für irgendwelche drastischen und dann auch weltweiten Maßnahmen bieten. Sondern da sagt man, nein, der menschliche Einfluss, der ist sowieso viel kleiner. Das geht über große Klimazyklen und da drin ist das, was der Mensch macht, gar nicht von Bedeutung. Ob das so ist oder nicht, das sei jetzt mal dahingestellt. Ich wollte nur darauf hinweisen,
Fleisch und Klima gehört eben zusammen, aber das Fleisch ist dem Klima untergeordnet. So, dann ist natürlich ein Argument, dass die Frage ist, wer hat überhaupt Interesse daran, weltweit die Ernährung umzustellen? Geht es hier um politische Machtinteressen? Geht es um wirtschaftliche Interessen? Oder geht es wirklich um die Umwelt und darum, acht Millionen Menschenleben zu retten? Oder geht es darum, dass bestimmte Industriezweige, insbesondere Agrartechnologie, Und alternative, sprich technische Ernährungsprodukte oder industriell erzeugte Ernährungsprodukte dann eben die Landwirtschaft beeinflussen sollen bzw. womöglich gar abschaffen sollen. Dann gibt es natürlich die Frage, wenn es auf die Landwirtschaft geht oder gegen die Landwirtschaft und die Viehwirtschaft, dann darf man natürlich nicht vergessen, dass Fleisch nicht nur eine wichtige Proteinquelle ist, die nicht so ohne weiteres zu ersetzen ist.
sondern eben auch ein zentraler Bestandteil der kulturellen Identität vieler Völker. So, und eine Umstellung auf eine pflanzliche Diät könnte also nicht nur zu Ernährungsmängeln führen, und zwar zu dauerhaften, sondern auch zu Verwerfungen innerhalb des sozioökonomischen Gleichgewichtes. So, das heißt, die Frage stellt sich, gibt es denn nicht, wenn man jetzt an die Klimathese glaubt und sagt, ja, das Klima ist aber so wichtig und die Kühe mit ihrem Methanausstoß, die sind jetzt schuld daran, dass es so viele Abgase in der Luft gibt, die klimaschädlich sind, gibt es dann nicht vielleicht andere Möglichkeiten? Zum Beispiel anstatt jetzt dem ganzen Globus eine Diät zu verordnen, könnte man natürlich auch mit den Milliarden, die man jetzt für die Umstellung dort verdient, benötigen wird, ja auch in neue Technologien investieren, um zum Beispiel die Landwirtschaft eben zu revolutionieren und die Umweltauswirkung der Fleischproduktion zu minimieren und zwar ohne, dass man die Ernährungsgewohnheiten radikal ändert. So und da könnten also zum Beispiel eben eine
spezifische, präzisere Landwirtschaft, verbesserte Viehzuchtmethoden oder aber die Entwicklung von speziellen Abscheideanlagen oder Speichertechnologien für Kohlendioxid mögliche Wege seien, die Treibhausgasemission zu reduzieren. So und dann hätte man das Problem gelöst und zwar ohne in die kulturelle oder persönliche Autonomie der Menschen einzugreifen. So, dann ist natürlich die Frage, welche Rolle haben eigentlich die Regierung und die Verbraucher, also Ghebreyesus sagt in seinem Video ja, 128 Länder haben ja dieses und jenes schon unterschrieben, sprich das ist jetzt bei vielen Ländern, 194 haben wir, 128 sind ja zwei Drittel etwa davon, die... Haben das also quasi akzeptiert. Da aber unsere Ernährung ja mittlerweile global läuft, müssen ja die Regierungen zusammenarbeiten. Nicht nur die Regierung, auch die Industrie und die Verbraucher. Und dann könnten natürlich die Regierungen mit Steuersubventionen entsprechende Praktiken und Anreize setzen für die Produktion bzw. auch den Kauf.
Das ist natürlich eine These, die manche Leute für sinnvoll halten. Sie wissen, ich selber halte überhaupt gar nichts von Subventionen, weil alles, was subventioniert ist, ist etwas, was Leute von alleine nicht kaufen würden. Sprich, es ist Schrott. Und nur dann, wenn man subventioniert, wird man diesen Schrott los. So, Regierungen könnten das also machen und die Verbraucher wiederum, die sind aber letztendlich die, die es konsumieren müssen. Und denken Sie mal an die Elektroautos, das hatten wir gerade erst neulich in Deutschland. Kaum, dass die Subvention weg war, will kein Schwein mehr ein Elektroauto kaufen. Ja, und so würde es doch beim Fleisch auch sein. Wenn man Steuererleichterungen dafür bekommt, dass man jetzt Grünzeug futtert statt eben Fleisch, da macht man das und sobald der Staat kein Geld mehr hat, dann ist wieder Schluss mit lustig. Das heißt also, letztendlich liegt es natürlich daran, wie der Verbraucher damit umgeht. Und da sind wir wieder bei einem ganz anderen globalen Thema. Wenn die Regierungen das so wollen, dann müssen sie natürlich den Bürger aufklären. Das heißt manipulieren mit staatlicher Propaganda, mit staatlichen Aufklärungskampagnen. Kennen wir ja Corona-Aufklärungskampagne. Kennen wir in anderen Sachen Aufklärungskampagnen zum...
Russland-Ukraine-Krieg und zu allen möglichen Sachen. Also die Regierungen müssten quasi solche Dinge machen, um dann den Bürger davon zu überzeugen, dass das alles gut für ihn ist. Das heißt, ich persönlich glaube... dass das nicht unbedingt die optimale Lösung ist, sondern dass das hier, was wir von dem Ghebreyesus hören, eigentlich eine theoretische, abstrakte, dogmatische These ist, die sowohl mit den globalen Initiativen, nicht richtig funktionieren wird, weil eben viele Länder zusammenarbeiten müssen, die eigene Interessen haben und erst recht mit den lokalen Identitäten der verschiedenen Kulturkreise, der Sitten und Gebräuche kollidieren wird. Und man müsste im Grunde genommen erstmal in eine Grundsatzdiskussion auch mit den Bürgern eintreten, was denn eigentlich mit Umweltschutz und Klimaschutz tatsächlich ist. ja, transparent zu diskutieren wäre und muss alle mit einbeziehen und das nicht von oben, ja, jetzt von der WHO-Haus, ja, den Völkern dann aufs Auge drücken, ja, denn wir selber kriegen das ja quasi so gar nicht mit, dann kriegen wir auf einmal ein Gesetz, das sei jetzt so, ja, und das ist einfach doch ein bisschen dünner. Das heißt also, hier sollte nach meiner Meinung, wenn man tatsächlich den realen Anspruch hat,
eben den Planeten zu heilen und unter dieser Prämisse, dass es alleine am Klima liegt und das Fleisch da mit rein wirkt, dann sollte man gucken, ob man das nicht so machen kann, dass die persönlichen Einschränkungen der Freiheit nicht größer sind als nötig bzw. völlig unnötig. Denn möglicherweise gibt es ja eben Techniken, CO2-Abscheidung, Speicherung, für Optimierung der Landwirtschaft und dann braucht man da nichts verbieten. Und dann würde der Bürger das wahrscheinlich auch machen. Ja, soweit meine kleine Überlegung zu dieser Rede von Dr. Ghebreyesus. Was daraus tatsächlich werden wird, werden wir in der Zukunft noch sehen. Schreiben Sie bitte mal Ihre Meinung in die Kommentare, was Sie überhaupt von diesem Projekt Fleisch weg, vegetarisches Essen hin, Steuerung von der Freiheit des Individuums weg hin zu einer globalen Fleischproduktion, was Sie davon halten, ob das der Weg in die Zukunft sein sollte oder ob Ihnen das völlig wurscht, dass Sie nicht sagen, Hauptsache ich werde satt und was meinen Sie? Also schreiben Sie es in die Kommentare.
Ansonsten wünsche ich Ihnen, dass Ihnen das Video gefallen hat. Weiter empfehlen, Glocke klingeln. Bis zum nächsten Mal. Die Welt klar sehen und Tschüss. Klar sehen, clever denken, frei handeln.
Zitate aus dieser Abschrift bitte mit Quellenangabe: „Freiheit adé? | WHO-Diätplan im Faktencheck!“, Die Welt Klar Sehen, 15.04.2024.
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WHO-Generaldirektor Ghebreyesus fordert globale Ernährungsumstellung: weniger Fleisch, mehr Pflanzliches. Lohses Kritik: Machtinteresse statt Klimaschutz, kulturelle Vereinnahmung, fragwürdige Modellgrundlagen, Lobbyeinfluss großer Konzerne.
