DWKS-Kompass-SiegelDie Welt Klar Sehen

Ampel-Propaganda funktioniert nicht20.04.2024

KABINETT SCHOLZ

Abschrift

Abschrift des Videos vom 20.04.20247 Abschnitte

Der Text hält den Kenntnisstand dieses Tages fest, nicht den von heute. Er wurde maschinell aus der Tonspur erstellt; maßgeblich bleibt das gesprochene Wort im Video.

Es gibt eine neue Wahlumfrage vom Institut Insa, die eben ein Stimmungsbild für Sachsen-Anhalt und die dortigen Parteien gemacht haben. Da gibt es doch ganz interessante Beobachtungen. Da schauen wir uns mal an. Klar sehen, clever denken, frei handeln. Willkommen auf meinem Kanal, die Welt klar sehen. Mein Name ist Uwe Loose und ich begrüße Sie ganz herzlich, dass Sie hier sich für die nächste Wahlumfrage von INSA interessieren, was in Sachsen-Anhalt los ist. Wobei Sachsen-Anhalt ist ja erst in zwei Jahren die Wahl, aber trotzdem ist es ganz interessant, da mal reinzuschauen. Ja, es macht durchaus Sinn, sich Wahlumfragen anzuschauen, die auf Wahlen eigentlich gedacht sind, die real erst in zwei Jahren stattfinden. Denn es sind ja immer Sonntagsfragen, nämlich wen würden Sie wählen, wenn jetzt am Sonntag eben Wahl wäre? Und insofern ist das ja ein Stimmungsbild und dieses Stimmungsbild ist doch auf jeden Fall mal ganz interessant.

reinzuschauen. Wer hat das veranstaltet? Nämlich das Institut INSA und da geht es um eine Anfrage oder einen Auftrag, der vom BILD gegeben wurde, also der BILD-Zeitung und dort wurde es auch veröffentlicht und die Anfrage fand quasi in dieser Woche statt, vom 10.04. bis 17.04. und man hat 1000 Wahlberechtigte befragt. So und für diejenigen, die es sich nicht so ganz klar sind, was da eigentlich in Sachsen-Anhalt los ist, so da haben wir natürlich seit der Wende diverseste Regierungen gehabt. So seit 2011 gibt es dort den Reiner Haseloff, Doktor seines Zeichens von der CDU, der jetzt mittlerweile das dritte Kabinett hat. Also das erste war CDU mit SPD, quasi große Koalition. Dann seit 2016 bis 2021 in Dreierkoalition CDU, SPD, Grüne. Und seit 2021 CDU, SPD und FDP. Also wieder eine Dreierkoalition, aber eben mit FDP. So, jetzt wollen wir mal schauen, wie eigentlich der Umfrageverlauf war. So, und dann sehen wir, dass INSA also von 2021 seit der Wahl bis Anfang 2023 dort gar keine Umfragen mehr gemacht hat.

Aber das, was wir hier ganz deutlich sehen, ist natürlich der Trendverlust seit Herbst 2023 für die AfD, die hier ungefähr bei 34% lag und jetzt irgendwo unter 30% liegt. Während die CDU, die ist hier überwiegend stabil geblieben, die anderen Parteien sind ja bis auf die Grünen und Gelben, die sind auch stabil geblieben, aber wir sehen hier schon unterhalb der 5%, während Rot, das ist die SPD, ist auch stabil geblieben, also da hat sich nicht viel getan. Violett ist die Linke, die Linke hat auch verloren. Das heißt, wir schauen uns das mal in Zahlen an. Das heißt, die CDU hat dort eben nach wie vor die stärkste Position mit 32%. AfD hat eben stark verloren, 4%. BSW 10%. Gut, die ist jetzt erstmalig aufgefasst. Ob das mit den 10% tatsächlich so realistisch ist, das werden wir später noch sehen. SPD und Grüne sind unverändert. Linke hat 4% verloren, ist jetzt nur noch bei 5%. FDP ist weiterhin bei 4%.

Wenn wir jetzt also mal genauer reingucken, was mit den Ampelparteien ist, so haben wir im Prinzip die SPD mit 8% plus die Grünen 5% macht 13% plus die FDP mit 4% macht 17%. Das heißt, wir sehen hier klipp und klar, dass die Ampelparteien in Sachsen-Anhalt ja im Prinzip bedeutungslos sind. So, aber es gibt trotzdem einen wichtigen Punkt dabei, denn wenn die FDP jetzt rausfällt, also um nur 4 Prozent hat, dann sehen wir mal, wir haben ja derzeit in der Koalition CDU, SPD, FDP. Das heißt, wie stellt sich denn eigentlich, wenn die CDU doch weiter regieren will, eigentlich deren Koalitionspartner möglicherweise da. Das schauen wir mal in die theoretische Sitzverteilung rein. Wenn wir denn die Grünen und die Linken entweder mit dabei haben, weil sie über 5% schaffen, die FDP ist dann eh raus. Oder aber ohne die Grünen und Linken. Das heißt, in jedem Fall haben wir hier einen leichten Vorteil an Sitzverteilung für die CDU, CSU und dann als nächstes tatsächlich die AfD. Daraus ergeben sich unterschiedliche Koalitionsmöglichkeiten. Wir sehen unten die zwei, das sind quasi Minderheitenregierungs- oder zumindest Regierungsverhältnisse, wo weniger als 50 Prozent sind.

oben Ebene, wo doch eben mehr als 50 Prozent der Sitze erlangt werden. Und wir sehen schon an der Färbung, dass eigentlich von den sechs, sieben Varianten, die hier sind, sechs eben mit schwarz sind. Das heißt, bei der heutigen Konstellation darf man davon ausgehen, dass eben die CDU weiterhin dominant bleiben wird. Sie hat dann eben Möglichkeiten, in dreier Koalition zu arbeiten oder aber mit der AfD, das wäre hier. So, während die AfD hat eben nur die Möglichkeit mit der CDU zusammenzuarbeiten oder eben auch in einer Dreierkoalition mit eben den SPD und der Bündnis Sarah Wagenknecht. So, das heißt, damit ist relativ klar, dass wenn man die Grünen und Linken mit drin lässt, die CDU sich ihren Wunschpartner aussuchen könnte, wenn denn heute eben Landtagswahl wäre. So, nimmt man aber die Grünen und Linken raus, sieht das ein bisschen anders aus. Dann bleiben noch vier Varianten übrig. Hiervon wiederum drei für die CDU. Entweder, ja, das wäre quasi der stärkste Wählerauftrag, wenn man mit der AfD zusammengehen würde. So, oder aber mit der BSW. Wobei natürlich der BSW, wie schon vorhin gesagt, mit den 10 Prozent, das scheint mir eher noch wackelig zu sein.

Also die Zahl, die glaube ich erstmal noch nicht so. Die andere Möglichkeit wäre eben weiterhin mit der SPD zu machen. Da wäre man knapp drüber mit 50,6 Prozent. Während die AfD hat ebenfalls auch hier nur zwei Möglichkeiten, entweder CDU oder mit BSW und SPD zusammen. Wenn wir schauen, wie sich das Ganze jetzt seit der letzten Landtagswahl von Juni 21 verändert hat, so müssen wir feststellen, im Grunde genommen... hat es da Veränderungen gegeben. Hier die CDU hat doch relativ stark verloren, nämlich 5,1 Prozentpunkt, während die AfD 8,2 Prozent gewonnen hat. Und das, obwohl sie ja einiges jetzt in den letzten, ich sag mal, neun Monaten verloren hat. BSW war ja früher nicht drin, SPD ist quasi unverändert, Grüne ist nahezu unverändert. Linke hat stark verloren, FDP hat auch entsprechend verloren. Ja, Moral von der Geschichte, Sachsen-Anhalt ist eben nur ein Stimmungsbild, mehr kann es nicht sein. Es zeigt aber, dass die Ampelpartei, die im Bund ja immer noch den großen Max macht, dort nichts zu melden hat. Und auch der Dr. Haseloff sich überlegen muss, mit wem er demnächst koalieren wird.

wenn es denn mal so weit kommen sollte. Bis dahin ist aber noch viel Zeit, eben fast zwei Jahre. Und insofern müssen wir uns darüber keine Gedanken machen. Aber es zeigt, mit der Ampel ist es im Osten nicht ganz so weit her. In diesem Sinne, wenn Ihnen das Video gefallen hat, Daumen hoch, abonnieren, Glocke klingeln. Ansonsten bis zum nächsten Mal. Die Welt klar sehen und Ihre Kommentare nicht vergessen.

Zitate aus dieser Abschrift bitte mit Quellenangabe: „Ampel-Propaganda funktioniert nicht“, Die Welt Klar Sehen, 20.04.2024.

iWas dabei übertragen wird

Erst der Klick startet das Video und baut dabei eine Verbindung zu YouTube auf. Bis dahin wird nichts von dort geladen — auch dieses Vorschaubild liegt auf dem Server von dieweltklarsehen.de. Einzelheiten in der Datenschutzerklärung

Auch als Podcast: Spotify · Apple Podcasts · Amazon Music · Deezer · podcast.de · Podcast Index

INSA-Wahlumfrage Sachsen-Anhalt zeigt: Ampelparteien (SPD, Grüne, FDP) zusammen unter 17% – völlig marginal. Landespolitische Analyse mit Koalitionsszenarien.

Alle Videos aus 2024 · Zum Videoportal