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Wohin führt sie ihre Partei? Wie echt ist sie?29.04.2024

IRRLICHT BSW

Abschrift

Abschrift des Videos vom 29.04.202437 Abschnitte

Der Text hält den Kenntnisstand dieses Tages fest, nicht den von heute. Er wurde maschinell aus der Tonspur erstellt; maßgeblich bleibt das gesprochene Wort im Video.

Ich war gestern bei Eli im gemeinsamen Stream zu der Frage, ob Sarah Wagenknechts Partei die gefährlichste Partei Deutschlands ist. Das war ein langer Stream mit ungefähr zwei, dreiviertel Stunden. Da finden Sie jetzt im Folgenden einige Ausschnitte, wo ich dann auch mitgeredet habe. Also am Anfang geht dann Eli zunächst einmal auf Statistiken ein und sobald er das dann besprochen hat, springe ich da mit rein. Ja, schauen Sie sich mal an. Da gibt es doch bestimmt einige ganz interessante Passagen, die für Sie vielleicht ganz erhellend sein könnten. Klar sehen, clever denken, frei handeln. Was hältst du denn davon, von dieser Theorie, dass die Bündnissache Wagenknecht, fangen wir mal damit an, im selben Maße also zulegt, wie die AfD verliert? Ja, also ich denke schon, das ist eben die richtige, ich sage mal jetzt quantitative These, dass man eben sehen kann, ja, die AfD hat eben systematisch seit quasi Jahresanfang verloren. Ich meine jetzt schon früher verloren, weil der Hochpunkt war ja im Sommer letzten Jahres. So, aber markant war jetzt eben die Korrelation mit dem Beginn von dem Bündnis Sarah Wagenknecht und dem weiteren Verlust der AfD eben,

Ich gehe allerdings mit dir nicht ganz konform, dass das alleine auf Sarah Wagenknecht zurückzuführen ist, denn wir haben ja auch Anfang des Jahres die ganzen Demos gegen rechts gehabt. So, und ich glaube, die haben einen ganz maßgeblichen Teil dort mit reingespielt. Und wir haben ja jetzt in den letzten Wochen dann diese ganzen, ich sage mal, echten oder... künstlichen Skandale rund um einzelne AfD-Politiker. Sprich, wir haben ja noch die mediale Macht, die auch noch gegen die AfD schlägt. Und das sollte man nicht außer Acht lassen. Also ich glaube nicht, dass es alleine die AfD ist, sondern ich würde eher sagen, es sind, was die Sarah-Wagenknecht-Partei betrifft, das sind Vorschusslorbeeren, die sicherlich mit ihrer, ich sag mal, medialen Persönlichkeit zusammenhängen, mit ihrer guten Redekunst, mit ihrer Virtuosität in der Ausdrucksweise und, und, und. Da spielt also ihr Charakter mit rein, auch ihr Wille, eben medial aktiv zu sein. Aber es ist nicht alleine nur das, es ist ein Konglomerat, also eben eine Mischung von verschiedenen Faktoren, zumindest nach meiner Ansicht.

Gut, da danke ich dir schon mal für deine Ansicht. Ich würde jetzt gleich in die Debatte gehen und will hier nicht unbedingt widersprechen, aber etwas zu bedenken geben. Und das ist, dass wir, insbesondere du, wir arbeiten analytisch. Die Zahlen... Sprechen, eine relativ eindeutige Sprache. Das in irgendeiner Form diese jetzt aufeinander folgenden, teilweise auch konkurrent laufenden Attacken medialer Art dazu geführt haben, dass die AfD jetzt nicht am Boden liegt, aber am Boden eben verloren hat. Das ist eine Behauptung. Das ist eine Hypothese, die kann man in den Raum stellen und die ist naheliegend, weil man es natürlich in allererster Linie sagt, okay, die Leute gucken fern, die werden dort Gehirn gewaschen und dann werden sie sich wahrscheinlich nicht mehr trauen, zur AfD zu stehen, nicht mal bei einer Umfrage, geschweige denn bei einer Wahl. Ist ja valide, kann man ja behaupten, aber dafür haben wir keine Zahlen. Und die Frage ist jetzt einfach nun, wenn du dir die Zahlen und zwar nur die nackten Zahlen anguckst, Siehst du da nicht vielleicht doch einen Zusammenhang oder wie erklärst du dir, dass wie gesagt im selben Umfang, wie die BSW zulegt, die AfD gewinnt? Wie kann das sein? Ja, es ist nicht im selben Umfang, sondern die AfD verliert ja mehr, als die BSW teilweise gewinnt. Beziehungsweise teilweise ist es auch so, dass die BSW mehr gewinnt, als die AfD verliert. Das heißt, es sind eben noch andere Parteien, die auch verlieren.

Zum Beispiel in der Tabelle sind es zum Beispiel die Sonstigen, die hast du ja nun gar nicht erwähnt, die haben ja auch erheblich verloren. Oder aber zum Beispiel die SPD hat ja in einigen Ländern was verloren oder die Linke hat was verloren. Das heißt, man muss dann schon gucken bei diesen einzelnen Parteilinien, wie viel die jeweils verloren haben und dann die Summe bilden. So, und dann kann man sagen, okay, wie viel davon verteilt sich jetzt auf welche andere Partei? So wird das dann rund. Was du jetzt gemacht hast, war jetzt sehr einseitig die AfD in Betracht zu ziehen. Guck dir mal die Gelben an, die haben auch drei Prozent oder was verloren. So, die haben was verloren, dann haben die Grauen was verloren, vier Prozent, das sind ja auch schon wieder sieben Prozent. So, irgendwo müssen diese sieben Prozent ja hingehen. Aber Uwe, diese kumulativen Effekte, die gibt es doch regelmäßig, die gibt es nicht nur während irgendwelcher Kampagnen. Ja, Eli, ich bestreite ja nicht, dass es ganz klar ist, dass mit Beginn der Parteigründung die BSW hochgejubelt wurde. Das war ja sogar schon, vorher war ja schon im Herbst so, dass man die Zahlen, da war die Partei ja noch gar nicht, ja, noch nicht einmal gegründet. Da haben die Zeitungen ja schon was von 17 oder 20 Prozent geschrieben. Ja.

Ja, Uwe, da bist du auf der medialen Ebene. Ich muss dich hier an der Stelle abwürgen. Da bist du auf der medialen Ebene. Ich glaube, da sind wir uns einig, dass sie da ein Darling ist, habe ich ja auch in meiner Anmoderation gesagt. Ich sage einfach nur Folgendes. Es ist schon wirklich sehr, sehr offenkundig, dass hier ein Zusammenhang bestehen muss. Natürlich kann es sein, dass alle anderen Parteien zusammen, darauf willst du hinaus, kumulativ so viel angeblich aber eben dann halt dazu gewonnen haben müssten. dass sie bei der AfD etwas wegnehmen. Aber diese Parteien, du hast vorhin gesagt, die haben verloren. Ja, wenn sie verloren haben, dann müsste das doch die AfD stärken. Stattdessen haben also die sonstigen Parteien die BSW gestärkt. Die haben die BSW gestärkt und die BSW ist ja in letzter Instanz, und ich rede nur von der letzten Instanz, also der Grund, weshalb die AfD im selben Umfang verliert. Ja, guck mal, wo sind denn zum Beispiel bei den Lilanen, das ist ja die Linke, ja? So, wo sind denn die drei Prozent, die die Linke verloren hat, hingegangen? Ja, die sind zur BSW gegangen. Und weil es die BSW gibt, sind sie ja dort auch nur weggegangen und haben sich die Leute gesagt, okay, ich wähle nicht mehr die AfD, also wählen im Sinne von in diesen Umfragen, probiere jetzt mal, weil es kostet ja nichts was Neues und auf einmal qua BSW sind die Linken von diesem lilanen Strich da, ja, im Prinzip zur BSW übergegangen.

Wenn du jetzt diese Grafik nimmst, das sind drei Parteien, die verloren haben. Es haben die Grauen verloren, also die sonstigen, die Gelben haben verloren und die Linken haben verloren. Die Roten haben nur ganz wenig verloren. Das heißt, wir haben drei Parteien, die relativ viel verloren haben. Und dann haben die Blauen auch viel verloren. Und diese ganze Summe, Ja, fällt im Grunde genommen jetzt auf die BSW. Sprich, die BSW hat ja von allen Parteien, die was verloren haben, bekommen. Okay, also dann, ich bin bereit, dir insofern zuzustimmen, dass die BSW auch von anderen Parteien etwas mit abbekommen hat. Aber offensichtlich hat eben bei der AfD meiner Meinung nach am meisten, wen er abgreift. Logisch, das geht ja aus den Zahlen deutlich hervor. Also man muss ja nur die Summe der Verluste der anderen Parteien bilden. Und dann kann man genau schauen, wie viel das ist. Und das wird in etwa übereinstimmen mit dem, was dann die BSW gewonnen hat. Das heißt, sie hat von allen abgegriffen. Richtig, aber am meisten von der AfD. Können wir uns darauf einigen. Genau, so und darauf wollte ich hinaus. Jetzt weiß ich nicht, ob du alle meine Sendungen guckst. Ich kündige die Freundschaft, wenn du sagst, du tust das nicht. Aber klar tue ich das. Es ist immer nur die Frage, mit welcher Zeitverschiebung. Das ist richtig, genau. Ich hoffe, ihr abonniert auch, liebe Freunde. Ihr könnt euch jetzt mit Zeitverschiebung meinen Stream angucken mit Peter Böhringer von Januar, Anfang dieses Jahres. Wie gesagt, ich habe ihn immer noch im Ohr, als er gesagt hat, wir haben das mal analysiert.

Und als er gesagt hat, da wird keine Wählerwanderung stattfinden, BSW kann uns nicht gefährlich werden. Ich habe jetzt hier nur schon mehrere Beispiele ins Land geführt. Ich glaube, hier an dem hier am Beispiel von Thüringen sieht man das wirklich am besten. Wie ist es überhaupt Thüringen? Warte mal, wo sind wir denn hier? Genau, Thüringen, genau. So, dass das offensichtlich nicht gestimmt hat. Also die Frage an dich als Analyst aus der Ferne, hat die AfD... Spitze zumindest, weil was auf der Basis so getuschelt wird, das weiß ich nicht. Ich rede immer noch mit Spitzenpolitikern. Also ich will dir das jetzt nicht vermessen wirken lassen, liebe Freunde. Aber wie gesagt, ich kann ja nicht tausend Leute in einer Basisinterview und ich versuche halt, dann entsprechend halt irgendwelche Sprecher da zu akquirieren, die mir ihre Denke mit auf den Weg geben. So, hast du also das Gefühl, dass also die AfD-Spitze, die Gefährlichkeit, politisch einfach nur mal gesprochen, einfach nur erstmal Wählerstimmen abzugreifen, von der BSW unterschätzt hat? Ja, ich vermute mal, das war tatsächlich so, weil eben die AfD ist ja quasi, wenn man das so in Quadranten einteilt, was Soziales und politische Ausrichtung betrifft, dann ist sie im Grunde genommen oben rechts, also eben politisch konservativ und eben sozial auch, ich sage mal, hart.

So, und die BSW ist eben links, sozialistisch orientiert, aber eben auch in einer gewissen sozialen Härte drin. Und da haben die gedacht, die ist ja so weit links, wir sind so weit rechts. Da gibt es keinen Beziehungspunkt. Und das stimmt eben nicht, weil sie nämlich bei bestimmten Punkten doch große Überschneidungen haben. Und diejenigen Wähler, die genau diese Überschneidungs... für sich als relevant betrachten, für die ist es dann ja erst mal egal, ob sie die Blauen oder eben die BSW wählen. Weil in diesen Punkten würden beide Parteien ihr Bedürfnis erfüllen. Wie kann es sein? Ich meine, es ist eine Partei, die ich vorhin, glaube ich, zu Recht bezeichnet habe, als eine Partei, die die Kinderkrankheiten abgeschüttelt hat. Eine Partei, die wir haben gestern den Wahlkampfauftakt gesehen. Du wirst wahrscheinlich hoffentlich meine Sendung entweder noch gucken oder schon geschaut haben dazu. Auf jeden Fall kam sie gestern auf dem Kanal. Wie kann es also sein, dass man so routiniert in einen Wahlkampf startet, selbst mitten in einem Meer von Skandalen, als wirklich gestandene Politiker inzwischen entweder geworden ist oder schon immer hatte, anders als Bündnis Sarah Wagenknecht, Klammer zu, weil die hat ja noch überhaupt keine Kader.

Und so einen Anfängerfehler macht, die politische Konkurrenz so zu unterschätzen. Wie kann das sein? Also ich glaube, das kann einfach an der Hybris liegen. Denn diese Gespräche wurden ja geführt, als die AfD noch ganz oben war. Und dann ist man in einer Euphorie und glaubt, dass man unbesiegbar ist. Aber gerade die übermäßige Freude ist ja der Anfang vom Ende. Das ist wie an der Börse. Wenn es am schönsten ist und man denkt, jetzt muss ich noch mehr investieren, jetzt geht es noch höher, dann geht es ganz steil in den Keller. Also das muss man sich wirklich immer auf der Zunge zergehen lassen. Bundesweit in einer Synthese aller Umfragen, da gab es Ausreißer nach oben, ich glaube die höchste, die ich gesehen habe, war 24%, aber in einer Synthese aller, ob sie jetzt Allensbach heißen, Insa oder Forsa oder selbst die, wie heißen die noch, auf die man sich nicht verlassen darf, Prognos, kamen die auf 23%. 23%.

Die AfD, ja, und wir sehen das hier, das muss gewesen sein, unmittelbar vor dem Korrektivskandal. Und das ist halt meine alternative Betrachtungsweise an dieser Stelle. Also ich bin in Anführungszeichen froh, wenn es nur Korrektiv gewesen ist, wenn es nur eine Aufeinanderfolge von gestapelten medialen Skandalen gewesen ist, die mal eine Zeit lang im Prinzip jetzt hier den Leuten aufs Gemüt schlagen. Auch wenn das bei den Wahlen dann eh irrelevant ist, aus welchen Gründen die dann ihr Kreuzchen woanders machen. Weil es hat ja dann sowieso gewirkt. Aber wenn es nur das ist, dann könnte man ja sagen, okay, Vergeben, vergessen, damit abgetan, weil das haben wir ja eh in Anführungszeichen erwartet. Wie gesagt, mich macht stutzig, und hier kommen wir zu Frau Sarah Wagenknecht und mehr zu dir, lieber Uwe, dass Sarah Wagenknecht eine Sonderrolle hatte, schon immer, zu ihren ganzen Lebzeiten, zu ihrer ganzen politischen Karriere. dass meiner Meinung nach auch der Verdacht im Raum steht, dass man es ihr sehr einfach gemacht hat, diese Partei im Prinzip überhaupt an den Mann zu bringen. Die Art der Promo, die sie bekommen hat, indem sie bei Lanz und sonst wo hofiert worden ist, die ist unglaublich viel Geld wert, die sie nicht aufbringen musste, Klammer auf, dass sie auch nicht hatte, Klammer zu, das vermutlich auch maßgeblich mit dazu geführt hat, dass sie aus dem Stand hier bei 4% eingestiegen ist und von dann an nur noch gestiegen ist, dass sie teilweise jetzt schon zweistellig ist in vielen Bundesländern.

Und da stelle ich mir halt eben die Frage, ist es wirklich nur das mediale Dauerfeuer oder hat man hier sich als Verfassungsschutz oder andere Politstrategen der Bundesregierung im Hintergrund gleich mal doppelt abgesichert? Einmal zu sagen, okay, wir haben Korrektiv und Marcus Bensmann in der Hinterhand, aber sollte das nicht zünden, haben wir ein wunderschönes neues Gesicht, das wir helfen mit aufzubauen. Sie heißt Sarah Wagenknecht und wenn alle Stricke reißen, dann können wir auch auf sie zählen. Ja, also ich denke, das ist eine plausible These, Eli. Denn solange sie noch in der Linken war, hieß sie immer die rote Sarah. Und dann war die Presse eigentlich gar nicht so gut. Aber irgendwann mal hat die Presse ihre Meinung geändert und dann wurde sie hofiert. Und seitdem sie hofiert wird, geht bei ihr die Post richtig ab. Das heißt, da wir ja wissen, dass unsere Presse ja doch relativ, ich sag mal, gleichförmig läuft, sprich eben gesteuert ist und nur bestimmte Ideen überhaupt vermarktet werden, muss man sich die Frage stellen, wer genau hat eigentlich das Interesse? Eine sozialistische Politikerin, die ein No-Name ist, eine No-Name-Partei hat, keinerlei praktische Erfahrung hat, wie du ganz richtig gesagt hast, die nur in Spruchkasper ist, immer nur erzählt, wie es geht, aber es selber nicht tut und noch nie bewiesen hat, dass sie es überhaupt kann.

warum die so hofiert wird. Das heißt, das ist nicht erklärbar mit Rationalität im Sinne von Wissen aus der Erfahrung, sondern es ist nur erklärbar mit einem propagandistischen Interesse. Das heißt, hier besteht der Verdacht, dass eine Kooperation zwischen den Medien und Sarah Wagenknecht und denjenigen, die die Medien steuern, bestehen, um bestimmte politische Verhältnisse in Deutschland zu forcieren. Weißt du, mir kommt gerade noch ein Gedanke, während ich mir das alles hier anhöre von dir und mit anschaue, dass man auch bewusst jemanden aus der Linken eben genommen hat, weil wenn ich Stratege wäre, der sich in irgendeiner Form jetzt sagt, man muss jetzt sich also absichern auf die eine oder andere Art und Weise. Ja, welche politische Stoßrichtung, in welcher politischen Stoßrichtung würde ich jetzt eine andere neue Partei gründen? Doch natürlich eine, die ansonsten, bis auf jetzt ein einziges Bundesland, wo auch immer Ramelow da jetzt regiert, ja, eigentlich nie zum Mainstream insofern gehört hat, als dass sie irgendwelche Aussichten hat, wirklich in eine Regierung zu kommen. Weil es ist ja auch nicht die Absicht der Leute, die Deutschland wirklich regieren, und ihr kennt ja den Spruch von Seehofer, die, die regieren, sind nicht gewählt, ja, dass also deren Absicht es nie war, tatsächlich eine Regierungsbeteiligung irgendeiner neuen Partei jemals herbeizuführen oder zu unterstützen, ja.

Sie hätten ansonsten eine neue Partei der Mitte irgendwie etabliert. Nur da hätten sie sich ja selber Konkurrenz gemacht und vielleicht hätte die Upsidupsi auch noch jemand gewählt. Dass sie nicht rechts sein kann, ist ja sowieso klar. Da haben sie ja die ganzen Verfassungsschützler sowieso in der AfD. Die besteht ja wahrscheinlich zu 50 Prozent aus irgendwelchen U-Booten. Aber worauf will ich hinaus? Wenn du also eine neue Partei gründest, boostest, unterstützt, medial aufbaust und ihr ein schönes Gesicht hinhängst, dann muss es doch um Gottes Willen, das ist die dritte Lebensversicherung, eine Partei sein, von der die Regierenden, und ich meine nicht die Regierung, weiß, die wird nie gewählt werden. Und wenn es eine Richtung gab, die in Deutschland wirklich noch nie regiert hat, dann sind es die Linken. Bei Marx gab es zwar, aber mir ist keine Regierung bekannt, die in irgendeiner Form ganz besonders links in Deutschland bezeichnet werden kann. Also glaubst du, man hat die bewusst auch ausgewählt, eine Linke ganz explizit, weil man wusste, Linke werden eventuell Stimmen klauen, aber die werden niemals gewählt werden, im Sinne von, dass sie in die Regierung kommen. Ja, natürlich, weil die Parteien haben ja in den verschiedenen Völkern unterschiedliche, ich sag mal, historische Wählerpotenziale, die sich erst im Laufe von Jahren dann ändern oder gar Jahrzehnten. Und natürlich ist es so, dass in jedem Land zunächst einmal die Gemäßigten in der Mitte, das ist die größte Gruppe,

Und dann wird es zu den Rändern immer weniger. Und deswegen können also Parteien, die besonders weit rechts oder besonders weit links sind, können nur kleine Wählergruppen mobilisieren. Das heißt, diese sind, selbst wenn man sie forciert, läuft man zunächst einmal nicht Gefahr, dass die alleinige Regierungsgewalt erlangen, sondern die werden dann immer nur Juniorpartner sein können. Und das ist natürlich ein Vorteil, weil man dann letztendlich doch die die Dominanz behält. Das ist so wie jetzt in der Ampel, wo man so eine Mini-Partei wie die FDP drin hat, die kriegt dann, was weiß ich, einen Ministerposten und dann kann sie ein bisschen rumpupsen und ein bisschen Stückchen in die Beine werfen, aber im Grunde genommen kann sie nicht wirklich etwas machen, außer zu drohen, die Koalition zu kündigen und dass dann Neuwahlen kommen würden. So aber aus bloßem Machtinteresse macht man das dann eben doch nicht. So könnte ich mir das da eben auch vorstellen und wenn du jetzt zum Beispiel bei den Wahldateien bei der wum.de, mal guckst, wie die ganzen Koalitionsmöglichkeiten für die nächste Bundestagswahl sind, dann haben wir ja im Grunde genommen immer seit Monaten irgendeine Kombination mit CDU, CSU als größte Fraktion.

So, und das bedeutet, weil die nicht alleine regieren kann, weil sie eben nicht auf über 50 Prozent der Sitze kommen, muss sie sich mindestens einen Partner suchen. Das sehen wir da eben. Das sind dann entweder die AfD oder es ist die SPD oder es sind die Grünen. Und wenn man sieht hier bei den Grünen, Ja, das ist hier in der Mitte. Da geht es dann schon nur noch in der Dreierkombination. Das heißt, schwarz und grün alleine reicht nicht aus. Da braucht man eben dann die BSW dazu. Und bei dem nächsten Fall, das ist ja glaube ich genauso, oder beim übernächsten, da auch genau, da geht es mit schwarz, grün und gelb. Also schwarz braucht unter Umständen mehr als einen Koalitionspartner. Und dafür ist die BSW eben wunderbar geeignet. Also ich sage es mal in meinen Worten, das ist immer dein Steckenpferd, diese Koalitionsmöglichkeiten alle zu analysieren. Wer da mehr davon haben möchte, diesen Plan spielen, daran teilzuhaben, der kann sehr gerne mehr auf dem Kanal von Uwe davon abbekommen. Die Umfragen analysierst du besser, meiner Meinung nach, als vielleicht nicht alle anderen da draußen, aber du gehörst zur Top Ten.

Und worauf ich hinaus wollte ist, die Theorie ist also in aller Kürze zusammengefasst ist, die BSW ist an sich selber nicht gefährlich. Nicht für die Regierenden, weil sie wird nie so sehr Mainstream sein, dass sie eine Volkspartei wird. Aber man hat sich ja eigentlich einen zweiten Königsmacher. dazu geholt, den man halt eben aufgebaut hat, den man auch ein bisschen, sag ich mal, genauso wie Lindner damals in die schmeichelhafte Position stellt, sagen zu können, die entscheiden dann, wer im Prinzip dann Regierung wird. Aber sie sind insignifikant, wie die FDP das immer gewesen ist. Sie ist ein Wendehals, wie es die FDP immer gewesen ist. Und sie hat ansonsten politisch über vier Jahre gar nichts zu sagen, geht dann in die zweite Reihe und kriegt ihre 3,5 Prozent. Und dass man genau dasselbe mit dem Bündnis Sarah Wagenknecht vorhat, nur dieses Mal mit einem hübscheren Gesicht. Königsmacher also. Ja, würde ich als Zusammenfassung grundsätzlich zustimmen. Jetzt ist natürlich die Frage, die weiterhin im Raum steht, ist, ist das jetzt, also wir versteifen uns jetzt auf diese These, weil sie plausibel klingt, aber manchmal sind wir ja auch zu tief im Kaninchenbau. Stell dir mal vor, wir wären jetzt vor Gericht und wir müssten jetzt auch entlastendes Material bewerten. Was würde denn dagegen sprechen, dass wir Recht haben, Klammer auf, was ja überhaupt nicht sein kann, Ausrufezeichen, Klammer zu.

Das kann ich dir nicht sagen. Wenn ich im Kaninchenbau bin, dann weiß ich ja nicht, was draußen los ist. Insofern fragst du dann das Falsche. Ja, da hatte ich gehofft, dass du, danke dir, dass du so routiniert zu deinen Thesen stehst. Aber ich habe aktuell erst mal dargestellt, dass wir wissen, wie ist der Ist-Zustand? Ist das organisch oder ist sie, wie gesagt, der Superstar-Darling, als die ich sie gezeichnet habe? Naja, also sie wird ja eben schon als, ich sag mal, Regierungskritikerin dargestellt, diejenige, die eben für die Fehler der Ampel quasi beseitigen oder rückgängig machen will, so die eine Renovierung oder Restauration der Freiheitsrechte machen will, die für Frieden steht, die für eine sozialere und gerechtere Zukunft steht. Also das sind alles so Dinge, die positiv wirken. Und durch ihren Habitus vermittelt sie da einen sehr zuversichtlichen Eindruck. Und sie ist eben sehr kämpferisch. Also man glaubt ihr, dass sie das meint, was sie sagt. Und man wünscht, dass sie das auch durchsetzen möge. So würde ich mal sagen, kommt sie vielleicht mit Jahr rüber.

Okay, gut. So kommt sie rüber. Ich glaube, das kann ich auch unterstreichen. Zusätzlich würde ich vielleicht noch sagen, dass es für mich ein bisschen irrationale Ausmaße annimmt mit Frau Wagenknecht. Sie hat ja wirklich Fans. Welcher andere Politiker hat Fans? Du weißt ja selbst, was Fans bedeutet. Das kommt von Fanatiker und ist in jedem Fall als fanatisch zu betrachten. Ich weiß nicht, welcher Bundeskanzler wirklich Fans braucht, die ihre BHs ausziehen und ihm dann irgendwie in die Menge schmeißen oder sowas. Das ist Wahnsinn. Das sollte nicht sein. Wir brauchen einen rationalen Umgang mit Menschen. Und insbesondere Politiker haben sich ganz oft nicht mit Ruhm bekleckert. Sei es Sarah Wagenknecht, die noch nie was gerissen hat politisch oder unser Bundeskanzler. Aber bei ihr ist das eben zu beobachten. Und an dieser Stelle glaube ich, ich weiß, das wird nicht Teil deiner Analyse sein, aber ich bin einfach so unverfroren und mache das mit rein. Der Fakt, dass sie so unfassbar gut aussieht. Das ist nicht unterzubewerten. Das ist ein riesengroßer Faktor, wenn man sich im Prinzip einfach in Leute verguckt. Wenn man sich in Leute verguckt, ist das ganz oft irrational. Dann kann man sich wirklich erklären. Man weiß gar nicht mal, warum das passiert. Man sagt, das Herz will, was das Herz will. Ungeachtet dessen, dass vielleicht alle Fakten dagegen sprechen. Und ich sage zwei Sachen. Erstens, ja, neidlos muss ich anerkennen, sie sieht unfassbar gut aus. Mit 55 Jahren sieht sie besser aus, als ich mit 25 ausgesehen habe.

Ja, aber nichtsdestotrotz, vielleicht auch unter anderem der Fakt, dass sie so gut aussieht, ist einer der Faktoren, der mit dazu führt, dass es einen irrationalen Umgang mit der Frau gibt. Einen irrationalen Umgang, der eben alles vergessen lässt, was sie ansonsten eben ausmacht. So, und ab dieser Stelle geht es dann weiter mit meinem Video, also mit meiner Biografiebesprechung. Das können Sie sich einfach mal in Ruhe anschauen. Das werde ich jetzt hier in diesem Video nicht wiederholen, aber damit Sie es nachher schneller finden, falls Sie es noch nicht gesehen haben, werde ich das als Empfehlungsvideo hinten dranhängen im Abspann. Viel wichtiger als eben, wann sie genau ausgeschlossen worden ist und so weiter und so fort, ist ja, was für ein Bild zeichnen alle diese Fakten eben über diese Dame. Wer ist das von der Persönlichkeit her? Wir haben ja oft rausgehört bei dir zum Beispiel eben ihre, sag ich mal, sie ist ja schon eine Ausnahmeanscheidung. Sie ist unglaublich intellektuell. Sie kann ja den Faust angeblich auswendig beide Teile. Sie hat dann schon diesen exotischen Hintergrund gesehen.

Sie hat diese Fixierung ein Stück weit auf den verloren gegangenen Vater. Das sind ja sehr viele, sage ich mal, wichtige Schlüsselmomente eben in ihrem Leben. Sind das solche oder werden die von Menschen wie mir, Medienmachern als solche stilisiert? Was spricht dafür, dass sie halt in diese Schlüsselposition ihre Persönlichkeit massiv eingefärbt hat? Ja, also in meinem Video werde ich genauer darstellen, was aus dieser Vaterthematik auf sich hat, nach meiner Meinung. Aber hier jetzt kurz gefasst, es ist die Suche nach einer Norm, wie die Welt geordnet sein kann, nach einer gerechten Welt. Welt, die wird dann eben zuerst durch den Hegel, später durch den Marx, dann mithilfe ihrer beiden Ehemänner im Grunde genommen wesentlich mitgeprägt. Und sie versucht quasi ihr eigenes Leben zu ordnen. Also ich würde von meiner Seite aus noch sagen, sie ist ein starkes Individuum, aber sie hat ihren Individuationsprozess nicht vollständig abgeschlossen. Sie versucht das über die Veränderung äußerer Verhältnisse abzulegen. Das scheitert aber ständig, weil sie

durch ihr starkes Ego eben sich mit allem letztendlich querlegt und überall eben dann doch einen Rückzieher machen muss, bis sie nur das macht, wo sie alleine im Zentrum steht. Das heißt, hier haben wir eben dieses Charaktermerkmal, dass die Individualität eben auch zu einer Form von Eitelkeit und Arroganz führt, zu einer gewissen Hybris nach dem Motto, wenn ich es nicht alleine mache, wird das sowieso nicht gut. Und das ist auch ihre Stärke. Das heißt, die braucht eigentlich gar keine Partei, die braucht nur sich selbst. Und diese, ich sage mal, Ego-Stärke, die eigentlich aus einem ursprünglichen Verlust von äußeren und moralischen Werten stammte, Die hat sie sich selber erarbeitet und da ist sie eben den meisten Menschen überlegen. Denn gerade bei den Linken, die immer so sozialistisch und kollektivistisch denken, sind Individuen, die stark sind, völlig deplatziert. Das heißt, sie ist ein Individuum und verkündet den Sozialismus. Das passt eigentlich gar nicht. Dadurch hat sie aber diese Kombination aus massendemagogischer Stärke. Man sieht ja, dass sie ihre Intelligenz mit einem relativ ruhigen Gemüt verbindet. Das heißt, sie ist immer stabil, immer magnetisch in ihrer Form. Sie zappelt nicht rum, sie schreit nicht rum, sondern sie ist immer sehr kontrolliert, sehr souverän.

strahlt eben eine große Stärke aus. Und sie hat eben gelernt, die großen Gesten auch zu machen, die populistischen. Und das ist eben ihre Gefahr, dass sie quasi sich zu einer Art von Volkstribunen entwickeln möchte. Und ich glaube, das weiß sie auch. Denn sie hat ja schon, bevor sie die BSW gegründet hat, spätestens bei der Gründung, hat sie gesagt, das soll ja keine Sarah-Wagenknecht-Partei sein. Irgendwann mal will ich mich da zurückziehen. Das heißt, sie weiß jetzt schon, dass sie mit dieser Partei nicht glücklich werden wird, egal was mit der Partei wird. Und selbst wenn die erfolgreich werden sollte, also Regierungsmitverantwortung bekommen sollte bei der nächsten Bundestagswahl, glaube ich, dass sie früher oder später die Partei verlassen wird. Sei es freiwillig, sei es im Streit. Also ich glaube nicht, dass die Frau noch lange im politischen Leben mitmischen wird. Die wird ihren Weg als Individuum gehen und vielleicht ihren Kanal Sarah Wagenknecht dann auf 6 Millionen hochtreiben. Aber mit Politik wird die irgendwann mal Feierabend machen. Ist es überhaupt denkbar, dass so eine intelligente Frau nicht bemerkt, was sie hier anrichtet? Weil man kann über die AfD sagen, was man will. Keine Partei ist perfekt. Aber noch weniger perfekt ist die BSW, die es ja nicht mehr auf die Reihe kriegt, in Sachsen irgendwie einen Landesverband zu gründen, in Thüringen irgendwas auf die Beine zu stellen und auch in Brandenburg noch Startschwierigkeiten hat.

Ja, aber die Antwort hatte ich vorhin schon in einen anderen Teilbereich einfließen lassen. Das ist eben Ideologie. Also sie ist eben der Typus der linken Intellektuellen. Nach dem Motto, wir haben eine Theorie. Du beantwortest eine Frage, die nicht gestellt worden ist. Es geht nicht um die Validität von Theorien. Ist sie dumm genug, das nicht zu begreifen oder weiß sie das alles und macht das wissentlich mit? Das ist die Antwort. Sie ist, weil sie eine Intellektuelle ist, macht sie es mit, weil es ihrer Ideologie entspricht. Das ist ein Weg, wie sie ihre Ideologie umsetzen kann. Na gut, dann wäre aber die Antwort auf Deutsch ist, sie weiß es nicht. Sie weiß gar nicht, dass sie in ihrem Willen nur Gutes zu tun eigentlich Schaden anrichtet. Das ist bei Ideologen eigentlich immer der Fall, weil die einen schwachen Realitätssinn haben. Das hast du wieder gut formuliert, aber ganz explizit im Fall von Sarah Wagenknecht, weil das ist ja das, was wir in die Köpfe der Leute herbern müssen. Die gucken sie an und die denken, sie ist unfehlbar. Sie sieht so wunderbar aus. Man möchte ja sofort, dass sie mit einem ins Bett springt oder was auch immer. Was sie auch mit ihrem Namen gemacht hat. Uwe, das hast du noch gar nicht betont.

Sie heißt ja gar nicht Sarah. Ich glaube, mit 44 oder so hat sie ihren Vornamen geändert. Sie ist ja mit Sarah in der Schreibweise mit dem H am Ende. Das hat sie dann geändert und hat das H in die Mitte gestellt. Und das ist die ursprüngliche iranische oder persische Schreibweise. Das muss man sich mal vorstellen. Ihr Vater ist seit 40 Jahren verschollen. Den kennt sie quasi gar nicht. Und nach 40 Jahren kommt sie auf den Gedanken, sie müsse den iranischen Vornamen, die Schreibweise haben. So, das heißt, da ist ganz eindeutig eine Vaterthematik auf der einen Seite und auf der anderen Seite ist da eine Eitelkeitsthematik. Denn da kein anderer Mensch sonst sich als Sarah mit dem H in der Mitte schreibt, ist das ein Alleinstellungsmerkmal. Das heißt, damit zeigt sie, ich bin was Besonderes. Und dass sie das überhaupt für wichtig erachtet, das so zu machen, das zeigt, dass sie ein starkes Geltungsbedürfnis hat, dass sie anerkannt werden möchte, dass sie beobachtet werden möchte. Nicht umsonst ist sie auch so eine Rampensau, um es mal jetzt vereinfacht zu sagen. Sie möchte glänzen, sie möchte die Zustimmung der Masse haben, weil sie sich dann eben gut fühlt.

Und wenn du sagst, lieber Uwe, sie ist eigentlich clever genug, um das alles zu wissen, aber nur ihre Ideologie hält sie davon ab, diesen letzten Gedankensprung zu machen, dann sage ich, liebe Freunde, und ich sage es ungern, ich habe ja vorhin gesagt, 10 von 10 Punkten, aber dann sind die alle wertlos. Dann ist der eine Punkt, dass sie nicht begreift, was hier passiert, macht sie in meinen Augen wirklich wieder zu einer 1 von 10. Zu einem ganz normalen Bauerntölpel, der nichts kapiert hat, der wie Diogenes irgendwie in seiner Tonne rumhockt und darauf wartet, dass der Tag vorbeigeht. Weil ganz ehrlich, das nicht zu begreifen, das ist kriminell. Das ist eben diese Weltfremdheit, die alle Ideologen haben, Eli. Dass die eben die... die Welt mit einer farbigen Brille sehen, in dem Fall mit einer roten Brille. Und die Welt ist dann nicht so, wie sie sein sollte. Und dann fängt man an, die Welt umzumodern. Und der erste Schritt, wenn man eben politisch orientiert ist, ist eben, Parteien zu gründen, politische Macht zu erlangen und, und, und. Und dann fängt man an, die Welt umzubauen. Das Gleiche haben wir bei der Ideologie der Grünen gesehen. So wie die auf einmal dann anfangen, die Welt umzubauen. Das sehen wir auch. Und da interessiert überhaupt nicht, wie die Realität ist, sondern die Realität

muss der Ideologie angepasst werden, koste es, was es wolle. Was nicht der Ideologie passt, wird einfach vernichtet und feierabend. Und das ist bei sozialistischen Gedanken gut genauso. Wenn man sagt, ja, ich will jetzt die Grundindustrie und die die Schlüsselindustrie verstaatlichen. Das hat bestimmte Probleme in der Wirtschaftstheorie, die dann letztendlich am langen Ende dazu führen, dass die Staaten schneller pleite gehen, als sie überhaupt gelaufen sind. Das heißt, diese Art von Denken ist überhaupt nicht konstruktiv, sondern das ist illusionär. Es wird ein Himmelreich versprochen, was mit der Methode einfach nicht umsetzbar ist. Deswegen ist es eben eine Ideologie. Man versucht, einen Wunschtraum umzusetzen, der noch nie funktioniert hat. Und dafür setzt man alle Hebel in Gang. Und dafür werden letztendlich, wenn man genügend Machtmittel hat, auch alles aufs Spiel gesetzt. Es wird alles geopfert, damit dieses Ziel dann erreicht wird. Freunde, das ist doch nicht von ungefähr, dass sie das immer und immer und immer wieder versucht. Das zeigt ja auch, liebe Freunde, wie ich es vorhin gesagt habe, sie ist nicht jetzt erst, ich sage es mal ganz plakativ, sie ist ja nicht jetzt erst verrückt geworden. Und das würde einen ja kirre machen, wenn dir immer so die Füße geküsst werden und dir der rote Teppich überall ausgerollt wird.

Ich meine, die Linksextremen, und man könnte sie fast schon mit Fug und Recht linksextrem bezeichnen, die werden überall medial, werden die nichtsdestotrotz irgendwie zwar toleriert, aber geschasst. Es ist nicht so, als wenn irgendwie die Antifa jetzt jeden Tag bei Markus Lanz sitzt. Aber sie, nur ein Steinwurf, Antifa, davon entfernt. Sie kriegt die Sonderposition. Welcher andere linke Politiker vom linken Rand hat so eine Sonderposition jemals bekommen? Und das zeigt es ja, wie gesagt, sie versucht es immer und immer wieder, was ja auch nur ein ideologisch getriebener Mensch machen würde. Ob das jetzt nun Aufstehen heißt oder Manifest für Frieden oder Die Linke oder PDS, sie versucht dasselbe illusionäre Weltbild mit einem neuen Branding jedes Mal aufs Neue. Wie eine Stehaufmännchen, das ist ja auch wiederum eine ihrer Qualitäten, versucht sie es immer und immer und immer wieder. Sie kann gar nicht anders und sie ändert ja auch nichts von ihrem Konzept. Es ändert sich nichts, deshalb gibt es ja auch Leute, die bis heute sagen, die Biografien von ihr schreiben und hast du nicht gehört, die sagen, ja, ja, sie hat schon damals clevere Ansätze gehabt, sie hat schon damals Bücher geschrieben, sie hat schon damals Leute beeindruckt. Natürlich macht sie das bis heute.

Und regelmäßig führt sie das immer wieder ins Feld. Aber es ändert sich halt nichts dran. Und liebe Freunde, immer wieder dasselbe zu tun und einen anderen Ausgang zu erwarten, ist die Definition von Wahnsinn. Sie ist auf ihre Art und Weise wahnsinnig. Das muss man so sagen. Das ist ja wie in einem Wahn, dass irgendwelche Leute ihr eine Million Euro spenden. Das ist doch irrational. Eine Frau, die nie etwas gerissen hat. Die mit der Antifa kuschelt. Die bis heute immer noch sagt, und Uwe, das ist jetzt eigentlich das Wichtige in diesem Stream, die mit der AfD niemals zusammen koalieren wird. Ums Verrecken nicht. Egal, ob das gut wäre für Deutschland. Weißt du auch, was ein Grund ist, warum sie das nicht machen wird? Ich glaube, für die ein Brast hat. Denn bevor die AfD im Bundestag irgendwas zu melden hatte, war ja die Linke quasi die Oppositionspartei. Und da konnte also Sarah Wagenknecht die große Klappe aufmachen und konnte ihre Sprüchlein kundtun. Aber als die AfD dann erstarkte, ist im Grunde genommen ihr diese Rolle genommen worden. Das heißt, die AfD ist durch ihr Wachstum

hat sie der Sarah Wagenknecht an Publizität etwas weggenommen. Und das wird sie, ich sage mal, emotional denen auch nicht gut schreiben. Nach dem Motto, das könnt ihr doch nicht ernst gemeint haben. Ich war doch die Hauptprotagonistin des Videos. der Regierungskritik. Und insofern glaube ich, das wird ein Nagel sein, der bei ihr doch noch immer so ein bisschen drückt. Und immer, wenn es dann darum ginge, ob sie mit der AfD Verhandlungen führen sollte oder nicht, wird sie sagen, nee, ihr habt mich damals, habt ihr mir meine schöne Position weggenommen, warum soll ich euch jetzt besonders dienstbar sein? Also ich denke, da spielt das mit Sicherheit noch mit rein. Eine Sache... hat offensichtlich nicht die Regierung, sondern die Regierenden bei der ganzen Unterstützung von Frau Sarah Wagenknecht übersehen. Und das ist, dass man diese Dinge machen muss. Die AfD hat sich die Hände schmutzig gemacht, ist durch den Dreck gerobbt, ist beworfen worden mit allem, von morgens bis abends, was es nur in irgendeiner Form geben kann. Und hat trotzdem in jedem Bundesland die Verbände aufgebaut und die Strukturen geschaffen und jedem Widerstand getrotzt.

Aber Sarah Wagenknecht, mit all ihrer Unterstützung, die sie bekommt, am Ende muss es halt trotzdem gemacht werden. Du musst hinfahren, du musst Klinken putzen, du musst die unangenehmen Gespräche führen, du musst vielleicht auch mal mit anpacken. Nur so kannst du eine neue Partei aus dem Boden stampfen. Aber wird eine Partei, die so sehr nur um eine Person herumgebaut ist, wird so eine Dame, auch hier mit ihrem Namen gesegnet, die ganze Partei, wird die sich die Finger schmutzig machen? Wird sie das? Guckt euch das mal an. Das sind Finger, liebe Freunde. Die haben in ihrem Leben noch nie Dreck gesehen. Und das wünsche ich jeder Frau, die das in ihrem Leben haben möchte. Aber lasst mal bitte die Kirche im Dorf. Natürlich baut die da nichts auf. Natürlich kriegt sie da nichts gebacken, ob das jetzt in Sachsen, Thüringen, Brandenburg oder in den anderen 13 Bundesländern wäre. Weil man dafür was machen muss. Und das ist das Einzige, was die Regierenden, nicht die Regierung, die Regierenden nicht beeinflussen können. Weil sie können ihr natürlich, sag ich mal, die Instrumente bis vor irgendwie die Füße legen.

Aber sie muss sie schon aufheben. Sie muss daraus dieses Bündnis basteln. Das kann nicht einfach nur der Verfassungsschutz für sie machen. Da muss sie schon in irgendeiner Form mindestens also rumreisen, Wahlkampf machen, noch mehr irgendwie sich wirklich vervielfältigen, potenzieren, versuchen zu duplizieren und alles das Unmögliche möglich zu machen, was selbst sie nicht kann, aus einem einzigen Grund. Sie hat es noch nie gemacht. Sie hat es in ihrem Leben immer zu tun gehabt mit Menschen, die ihr ein gemachtes Nest präsentiert haben. Sie hat sich in die SED gesetzt. Die gemacht war für sie. Sie hat sich in die PDS gesetzt. Die gemacht war für sie. Sie hat sich ins Bündnis Aufstehen nicht gesetzt, weil sie ist ja dafür aufgestanden. Bevor sie sich hingesetzt hat. Und dann jetzt zuletzt das Bündnis Sarah Wagenknecht. Im Leben wird diese Frau nie dasselbe anstoßen, was auch immer eventuell an Erfolgen dem Bündnis Sarah Wagenknecht bevorsteht. Irgendjemand Fremdes, irgendjemand Externes und das kann auch sein Leute vom Verfassungsschutz, die ebenso auch beim Bündnis Sarah Wagenknecht installiert sind. Die werden sich die Finger schmutzig machen.

Aber es wird schon schwierig sein, eine Partei aufzubauen und zu sagen, ja, ja, ich, Max Mustermann, stehe jetzt ganz besonders für Partei, die da heißt Bündnis Sarah Wagenknecht. Wie lange kann das halten? Wie lange kann man wählbar bleiben als eine Partei, die benannt ist nach ihrem Oberprimus, um nicht zu sagen Führer? Ich meine, selbst ist es vermessen, das zu sagen, aber selbst die NSDAP hieß nicht die Hitlerpartei. Und die Frau kommt daher und nennt eine Partei ganz nach sich. Ich meine, sie braucht nur einmal auszufallen, sie braucht nur einmal ein Burnout zu haben, sie braucht nur einmal krank zu werden. Da muss nur einmal irgendein besseres Angebot daherkommen. Und was macht der Rest der Partei dann? Nachher die Sintflut. Freunde, Frauen, die so aussehen, die haben die breite Auswahl, ob an Männern oder beruflich im Leben. Die kommt schon irgendwo unter, glaubt mir das mal. Die braucht das Bündnis Sarah Wagenknecht genauso wenig, wie ihr das Bündnis Sarah Wagenknecht politisch in Deutschland braucht. Weil wir haben schon eine Alternative in Deutschland.

Und jeder, der sich von diesen wunderbaren Augen hier bezirzen lässt, der verkennt, dass wenn man nah genug rangeht, eigentlich nur noch Horror darin sieht. Uwe, wenn ich irgendwas Falsches sage, musst du mich wieder einholen. Also ganz so dämonisch würde ich sie nicht betrachten. Ich denke, sie ist einfach vom Charakter her ein unvollkommener Mensch, hochintelligent, vielen Leuten überlegen, aber sie ist eben eine Theoretikerin, sie ist keine Macherin. Ihre Stärke liegt in der Präsentation ihrer eigenen Person und ihres intellektuellen Überfliegertums, ja, und das kann sie. Also insofern, Pressesprecherin, Marketingmanagerin, das kann sie alles sein. Aber ich glaube nicht, dass sie Parteiarbeit wirklich kann. Geschweige denn, dass sie regieren könnte. Denn das hat sie ja bisher noch nie gekonnt. Das heißt, sie ist ja völlig unerfahren im praktischen Regieren. Und das Gleiche gilt ja für ihre ganzen Parteimitglieder genauso. Das heißt, Sprüche machen kann man viel, versprechen kann man viel, aber ob man es dann können kann, wenn die Realpolitik im Nationalen da ist, wo es dann um die ganzen wirtschaftlichen, politischen und sonstigen Verflechtungen geht, wenn es um die internationalen Geflogenheiten geht, ja.

Da ist dann die Ideologie auf einmal schnell am Ende und dann kommt die Realpolitik. Das haben wir bei den Grünen gesehen. Kaum dass sie im Parlament waren, änderte sich deren Mentalität auch schneller als andere Leute, die Unterwäsche wechseln konnten. Und insofern würde ich mir von keine große Reformkraft von Bündnis Sarah Wagenknecht erwarten. Gefahr? Gefährlichste Partei Deutschlands? Ja, in gewisser Weise schon, weil sie eben falsche Hoffnungen setzt, die sie nach meiner Meinung niemals erfüllen können wird. Sie wird bestenfalls eben als Sandwich für Großparteien dienen können, damit die eben eine Regierungskoalition bilden können. Mehr ist da nicht drin. Das heißt, damit ist sie rein parteitaktisch gesehen, ist sie lediglich ein Instrument der etablierten Parteien. Und gemäß den Wahlprognosen Wird ja die nächste Regierung eine schwarze Regierung sein mit Dominanz und dann mit entsprechenden ein oder zwei Partnern. Und dass wir von der CDU, CSU, denen haben wir ja nun manches an Missständen in den letzten, ja in ihren 16 Jahren, die sie hier hatten, zu verdanken gehabt. Sprich, es wird dann nicht besser werden, bloß weil dann ein Juniorpartner BSW dabei ist.

Und die BSW, die sich jetzt noch kundtut, als wir sind ja Pazifisten, wird dann aus machtpolitischen Gründen sich dann doch mit der CDU einlassen müssen. Und dass die CDU ja im Moment besonders militaristisch ist, ist ja in den letzten Wochen sehr deutlich geworden. Diese Wetter. Selbst dieses Fund, das sie bisher ja mit großer Anhängerschaft beschert hat, als sie eine der wenigen Kriegsgegner ist und Friedensfreunde, das wird sie im Grunde genommen aufgeben müssen, wenn sie in die Regierungskoalition rein will. Das heißt also, das Thema Frieden und keine Waffen und kein Krieg, Das kann man dann vergessen. Also wenn sie das in ihr Wahlprogramm reinschreibt, mag das gelten, solange bis in die Regierung kommt und dann wird es daraus gestrichen werden müssen. Wieso machst du so ein geiles Fass erst am Ende auf? Unfassbar. Dankeschön, lieber C. Kalmar, für die Unterstützung. Aber Freunde, das muss man doch nochmal hier unterstreichen. Die Frau hat doch null Prinzipien. Die ist doch genauso politisch spiegsam wie die FDP. Die FDP hat mal gesagt, lieber nicht regieren als schlecht regieren. Und ist jetzt Teil der schlechtesten Regierung aller Zeiten. Alle Zahlen belegen das. Und meint ihr, dass diese Frau, Sarah Wagenknecht,

dass die nicht jetzt, nachdem ihr das einmal im Leben wirklich halt komplett vor die Füße gelegt wird, dass sie nicht bereit sein wird, über politisch gesprochen Leichen zu gehen, inklusive ihrer eigenen, um in die Regierungsverantwortung zu kommen, für die sie ja geboren worden ist mit so einem Antlitz. Und was soll sie auch tun als Juniorpartnerin in einer Koalition mit der CDU? Wenn sie der Dritte im Bunde ist, soll sie dann drohen, ja, ja, wir lassen jetzt die ganze Regierung platzen? Das machst du genau einmal. Da hast du die sogenannte Street-Credibility. Ja, sie stand zu ihren Prinzipien, aber da bist du weg vom Fenster. Da nimmt dich nie wieder irgendjemand als Koalitionspartner. Und wenn du auch nur auf diese Art und Weise überhaupt jemals Regierungsluft schnuppern konntest, dann kannst du dir irgendein Mitspracherecht in jeder zukünftigen Regierung aber komplett abschreiben. Also ist sie biegsam wie ein Fähnchen im Wind, wie ein kleiner Grashalm, der in dieser wunderschönen mongolischen Steppe steht, die sie gerne hier kommunistisch wahrscheinlich umgestalten würde, wenn sie könnte.

Von wegen, diese Frau, für den Frieden tut sie alles. Ja, ja, solange es einfach ist, sich hinzustellen in Berlin mit ihrem wunderschönen Armani-Outfit, hingefahren mit der Mercedes-Benz-Luxus-Limousine, um danach im Adlon hofiert zu werden. Ja, da stellt sie sich hin und fordert Frieden. Aber probier das mal zu machen, wenn du CDU-CSU-Kiesewetter bei dir im Rücken hast, der die nächsten Milliarden der Lobby zuschustern möchte. Hast du dann noch die Eier zu sagen, du gehst raus? Und selbst wenn, stoppt das die Kriegstreiber? Wenn einer gelernt haben sollte, dass Kriegstreiber wirklich buchstäblich über Leichen gehen und auch über politische von irgendwelchen Idealisten oder Idealistinnen, dann sie, weil sie kennt auch die Natur des Krieges, gegen den sie so wettert. Man muss schon ganz schön besessen sein, um nicht zu begreifen, wie besessen die Gegenseite ist. Und dass die sich davon nicht werden aufhalten lassen. Und jemand, der so machtgeil ist wie sie, Die wird meiner Meinung nach wirklich, Uwe, du hast absolut recht, wird ihre Meinung schneller ändern, als die FDP das auf ihren Parteitagen tut. Klar sehen, clever denken, frei handeln.

Zitate aus dieser Abschrift bitte mit Quellenangabe: „Wohin führt sie ihre Partei? Wie echt ist sie?“, Die Welt Klar Sehen, 29.04.2024.

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Uwe Loose analysiert Sahra Wagenknecht und ihr Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) im Kontext von Wahlstatistiken, medialer Hofierung und strategischen Koalitionsmöglichkeiten. Zentrale These: BSW ist weniger eigenständige Kraft als vielmehr ein konstruierter Königsmacher, der die AfD schwächt und für die etablierten Parteien als Koalitionsflexibilität dient – ohne genuine Regierungsfähigkeit.

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